[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pressvorrichtung zum Verpressen von Sammelmaterial
wie Abfall, Wertstoffen und dergleichen zum Sammeln in einem Sammelcontainer, mit
einem Pressenraum, der von einer Befüllöffnung her mit Sammelmaterial befüllbar ist
und eine mit dem Sammelcontainer verbindbare Pressenaustrittsöffnung besitzt, einem
Presskolben, der in dem Pressenraum auf die Pressenaustrittsöffnung zu und von dieser
weg verfahrbar angeordnet ist, sowie einer Antriebsvorrichtung zum Antreiben des Presskolbens.
[0002] Um Sammelcontainer hinsichtlich ihres Speichervolumens besser auszunutzen, können
den Containern Pressen zugeordnet werden, mittels derer die Sammelmaterialien verpresst
werden. Derartige Pressen sind beispielsweise an einer stirnseitigen Seitenwand des
Sammelcontainers angeordnet, so dass in eine Befüllöffnung an der Presse eingeworfenes
Sammelmaterial durch ein Durchgangsloch in der Seitenwandung des Sammelcontainers
in diesen hineingepresst werden kann. Die Presse kann hierbei separat ausgebildet
und lösbar an den Sammelcontainer montiert sein. Alternativ kann die Presse auch in
den Sammelcontainer integriert sein bzw. zusammen mit Letzterem eine Einheit bilden.
[0003] Um hohe Arbeitsvolumen und damit Leistungen zu erreichen, werden derartige Pressen
gerne als Linearkolbenpressen ausgebildet, deren Kolben nach Art eines Räumschilds
translatorisch entlang einer Geraden verfahrbar ist. Dabei ist der linear verfahrbare
Presskolben üblicherweise in einem Pressenraum mit geradem Boden aufgenommen, so dass
er über den Boden des Pressenraums auf den Sammelraum des Containers zu und von diesem
weg hin- und herräumen kann. Solche linear verfahrbaren Presskolben überstreichen
bei ihrer Hubbewegung ein relativ großes Volumen, wodurch mit einem Presskolbenhub
eine entsprechend große Materialmenge verpresst werden kann. Eine solche Pressvorrichtung
mit angeschlossenem Sammelcontainer zeigt beispielsweise die
DE 20100926 U1. Weitere Müllpressen sind beispielsweise aus der
DE 20218428 U1 oder der
DE 3330995 A1 bekannt.
[0004] Da mit derartigen Presskolben zum Teil beachtliche Kräfte auf das zu verpressende
Material ausgeübt werden, muss der Presskolben entsprechend massiv ausgebildet werden.
Gerade bei großvolumigen Pressen mit großen Presskolbenquerschnitten kommt es an der
Kolbenstirnseite zu Verformungen, wodurch die Passgenauigkeit zum umgebenden Pressenraum
und damit der Kolbenhub beeinträchtigt werden kann. Um dem vorzubeugen, wird die Kolbenstirnseite
aus entsprechend dicken, hochfesten Stahlplatten ausgebildet und entsprechend verstärkt,
wodurch der Presskolben jedoch ein sehr hohes Gewicht erhält. Zum anderen kommt es
gerade bei linear verfahrbaren Presskolben oft zu der Problematik, dass das verpresste
Material dem Presshub auszuweichen und sich über den Presskolben hinweg in die Befüllöffnung
oder auch an den Kolbenrändern zwischen Presskolben und Pressenraumwandung hindurch
zu drücken versucht, wodurch unsauber gearbeitet wird und schlimmstenfalls sogar ein
Verklemmen eintreten kann.
[0005] Aus der Schrift
DE 199 49 024 A1 ist eine Presseinrichtung zum Verpressen von PET-Flaschen und Trinkdosen bekannt,
bei der ein konkav gewölbter Pressschild in einem Pressenraum auf eine gegenüberliegende,
konvex gewölbte Pressraumwand zu fahrbar ist. Im Boden des Pressraums ist eine verschließbare
Öffnung vorgesehen, die nach dem Presshub geöffnet wird, so dass durch die dann geöffnete
Bodenöffnung das verpresste Material nach unten in einen Sammelcontainer fallen kann.
Die Schrift
GB 15 93 170 zeigt eine Pressvorrichtung für Metallspäne und Schnipsel, deren Presskolben auf
eine gegenüberliegende Pressenraumwand zu fahrbar ist, die entweder starr angeordnet
oder schwenkbar gelagert sein kann, um den Pressendruck steuern zu können. Das verpresste
Gut kann durch eine seitliche Pressenaustrittsöffnung mittels eines beweglichen Ausräumers
aus dem Pressenraum heraus bewegt werden, wobei besagter Ausräumer quer zur Hubrichtung
des Presskolbens durch den Pressraum fahrbar ist. Ferner zeigt die Schrift
GB 15 09 922 ein Müllfahrzeug, in dessen Sammelcontainer ein konkav gewölbter Pressstempel verfahrbar
ist.
[0006] Ferner zeigt die Schrift
US 5,676,320 einen Lkw mit Sammelcontainer und Press-vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1 zum Verpressen von geschredderten Fahrzeugreifen. Der Presskolben
ist in dem Sammelcontainer selbst aufgenommen und darin linear verfahrbar, wobei die
Kolbenstirnseite in Verpressrichtung ansteigend ausgebildet ist, um die geschredderten
Reifenstücke auch in den oberen Teil des Sammelcontainers zu drücken.
[0007] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte
Pressvorrichtung der genannten Art zu schaffen, die Nachteile des Standes der Technik
vermeidet und Letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Vorzugsweise sollen Verformungen
des Presskolbens vermieden werden, ohne dies durch übermäßiges Kolbengewicht erkaufen
zu müssen, und eine hohe Einzugsaggressivität mit störungsfreiem Materialfluss erreicht
werden.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Pressvorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0009] Es wird also vorgeschlagen, keinen Presskolben mit ebener Stirnseite zu verwenden,
sondern der Stirnseite eine Wölbung zu geben, die die Kolbenstirnseite weniger anfällig
gegenüber Verformungen macht und zugleich ein seitliches Weglaufen des zu verpressenden
Materials verhindert. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die der Pressenaustrittsöffnung
zugewandte Kolbenstirnseite des Presskolbens eine konkave Wölbung besitzt. Mit seiner
stirnseitigen, konkaven Wölbung erhält der Presskolben eine sehr viel höhere Einzugsaggressivität.
Das zu verpressende Material versucht nicht mehr oder nicht mehr so stark, seitlich
auszuweichen, sondern erfährt durch die konkave Wölbung zentrierend auf die tiefste
Stelle der Wölbung zuwirkende Kräfte, d.h. das erfasste Material rutscht vom Rand
der gewölbten Stirnseite zur Mitte bzw., hält eine entsprechende Kraft das am Rand
befindliche Material davon ab, in die entgegengesetzte Richtung ausweichen zu wollen.
Darüber hinaus ist die gewölbte Kolbenstirnseite sehr viel weniger anfällig gegenüber
einem Ausbauchen unter dem Materialdruck, da die Stirnseite sozusagen bereits ein
Stück weit ausgebaucht ist. Während eine ebene Räumplatte sehr massiv abgestützt bzw.
sehr steif sein muss, um ihre ebene Form zu behalten, wandelt eine konkav verwölbte
Stirnseite senkrechten Druck sehr viel besser in Scherzugspannungen um. Hierdurch
kann der Presskolben leichter ausgebildet werden. Zudem ergibt sich weniger Materialverschleiß,
da das zu verpressende Material weniger dazu neigt, zwischen den seitlichen Rand des
Presskolbens und die Wandung des Pressenraums einzudringen.
[0010] In besonders vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist die Kolbenstirnseite rinnenförmig
mit einer liegenden Hauptachse gewölbt. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn der
Pressenraum von oben her über eine oben liegende Befüllöffnung befüllt wird, da eine
rinnenförmige, konkave Verwölbung der Kolbenstirnseite in horizontaler Richtung ein
Ausweichen des Sammelmaterials nach oben zur Befüllöffnung hin vermeidet. Zudem ergibt
sich eine einfache Kolbengeometrie, die einfach zu fertigen ist.
[0011] Grundsätzlich wäre es auch möglich, die Kolbenstirnseite mehrachsig zu verwölben,
beispielsweise nach Art eines negativen, d.h. konkaven Kugelkalottensegments. Bevorzugt
ist jedoch die zuvor genannte rinnenförmige Wölbung der Stirnseite. Insbesondere kann
die Kolbenstirnseite derart verwölbt sein, dass in einer vertikalen Schnittebene die
Kolbenstirnseite eine konkave Wölbung besitzt, während in einer horizontalen Schnittebene
die Kolbenstirnseite eine gerade Kontur besitzt. Bei dieser Gestaltung ist die Kolbenstirnseite
sozusagen nur einachsig verwölbt, während in der dazu senkrechten Richtung die Stirnfläche
einen geraden Verlauf besitzt.
[0012] Insbesondere kann die konkave Wölbung der Kolbenstirnseite durch mehrere Abkantungen
der Stirnfläche gebildet sein, wobei vorteilhafterweise alle Abkantungen zueinander
parallel verlaufen und insbesondere sich in horizontaler Richtung erstrecken können.
[0013] Um einen die Kräfte günstig verteilenden Materialdruck zu erreichen, sind die Abkantungen
der Kolbenstirnseite dabei vorteilhafterweise alle gleichsinnig orientiert, d.h. es
werden keine gegensinnigen bzw. gegenläufigen Abkantungen vorgesehen, so dass sich
eine im Wesentlichen gleichmäßig konkave Wölbung ergibt. Dabei kann es jedoch von
Vorteil sein, wenn an einem unteren Rand der Kolbenstirnseite, die über den Boden
des Pressenraums räumt, ein leicht gegensinnig abgekanteter Randstreifen vorgesehen
ist, der eine zu starke Schneidwirkung der Kolbenstirnseite am Boden vermeidet.
[0014] Grundsätzlich könnte die konkave Wölbung der Kolbenstirnseite auch durch gleichmäßiges
Verformen der Kolbenstirnseite mit stetigem Krümmungsverlauf vorgesehen sein. Bevorzugt
ist jedoch die zuvor beschriebene Ausbildung der konkaven Wölbung durch Abkantungen,
die einerseits einfach zu fertigen ist und andererseits der Stirnseite eine hohe Steifigkeit
gibt.
[0015] In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung sind dabei zwischen den Abkantungen ebene,
streifenförmige Stirnseitenabschnitte vorgesehen. Die genannten Abkantungen sind dabei
gegenüber einer stetig gewölbten Stirnseite auch hinsichtlich des Materialtransports
vorteilhaft, da die sich an den Abkantungen ergebenden Knicke zwischen zwei ebenen
Streifen ein Ausweichen des Materials quer nach oben oder unten zusätzlich verhindern,
da das Material sozusagen an den Rippen hängenbleibt.
[0016] Die konkave Wölbung der Stirnseite des Presskolbens ist dabei derart ausgebildet,
dass ein oberer Randabschnitt und vorteilhafterweise ein unteror Randabschnitt der
Kolbenstirnseite gegenüber einem Mittelabschnitt der Kolbenstirnseite in Verpressrichtung
bzw. Kolbenhubrichtung vorspringt. Hierdurch sammelt sich das zu verpressende Material
im mittleren Abschnitt der Kolbenstirnseite. Die Kolbenstirnseite übt auf das zu verpressende
Material eine zentrierende Wirkung aus, sie versucht sozusagen, das Material einzufangen
und im mittleren Abschnitt zu zentrieren.
[0017] Um einerseits eine hohe Einzugsaggressivität zu erreichen, andererseits jedoch keine
zu starke Schneidwirkung an den vorspringenden Randabschnitten der kolbenstirnseite
zu haben, ist die Wölbung vorteilhafterweise derart ausgebildet, dass sich der untere
Randabschnitt und der genannte obere Randabschnitt der Kolbenstirnseite in einer vertikalen
Schnittebene betrachtet zur Verpressrichtung, d.h. der Vorschubrichtung des Kolbens
beim Verpressen, einen Winkel im Bereich von 90° bis 120°, vorzugsweise etwa 95° bis
110° einschließen, wobei es in vorteilhafter Weise vorgesehen sein kann, dass der
allerunterste Randabschnitt zu einem darüber liegenden Abschnitt leicht gegensinnig
verwölbt ist, so dass die allerunterste Räumkante sich im Wesentlichen unter einem
Winkel von 90° zur Verpressrichtung erstreckt.
[0018] Die Anzahl der Abkantungen der Kolbenstirnseite kann grundsätzlich variieren. Um
einerseits eine hohe Aussteifung zu bewirken und andererseits keine kleinteilig strukturierte
Oberfläche mit übermäßig vielen Kanten zu haben, können in vorteilhafter Weiterbildung
der Erfindung zwischen 2 und 10, vorzugsweise 3 bis 6 Abkantungen vorgesehen sein.
Die Abkantungen können dabei grundsätzlich verschieden stark ausgebildet sein, wobei
in bevorzugter Ausführung der Erfindung die Abkantungen zwischen zwei benachbarten,
ebenen Flächenstreifen einen stumpfen Winkel zwischen 183° und 200°, vorzugsweise
etwa zwischen 185° und 195° einschließen können.
[0019] Besonder vorteilhaft ist die genannte Stirnseitengeometrie des Presskolbens bei einem
linear verfahrbaren Presskolben, der translatorisch entlang einer Geraden auf die
Pressenaustrittsrichtung zu und von dieser weg verfahrbar ist. Vorteilhafterweise
ist hierzu der Pressenraum mit einem geraden Boden versehen, der sich zumindest in
Richtung des Kolbenhubs gerade erstreckt, so dass der Kolben über den Boden räumen
kann. Grundsätzlich könnte der Boden des Pressenraums hierbei eine leicht rinnenförmige
Wölbung besitzen. In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist jedoch ein ebener
Pressenraumboden vorgesehen. Hierzu passend kann die untere Kante des Presskolbens
bzw. dessen Stirnseite einen geraden Verlauf besitzen.
[0020] Der Boden des Pressenraumes kann grundsätzlich horizontal orientiert sein. Um bei
Verarbeitung von feuchtem Sammelmaterial jedoch ein Sammeln von Feuchtigkeit im Pressenraum
zu verhindern, kann in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein,
dass der Pressenraum einen geneigten Boden aufweist, der zum Sammelcontainer hin abschüssig
ausgebildet ist. Insbesondere kann der Pressenraumboden kontinuierlich über seine
gesamte Länge zum Sammelcontainer hin abschüssig ausgebildet sein, d.h. er ist nicht
nur in einem Teilbereich zum Sammelcontainer hin geneigt, sondern er erstreckt sich
über den gesamten Hubweg des Presskolbens bzw. seine gesamte Länge geneigt, so dass
nirgends Feuchtigkeit stehen bleiben kann, sondern in den Sammelcontainer abläuft.
Der Neigungswinkel des Pressenraumbodens gegenüber einer Aufstandsfläche der Presse
bzw. gegenüber einer Horizontalen bei horizontalem Aufstellen kann dabei zwischen
1° und 30°, vorzugsweise etwa zwischen 1,5° und 10° betragen, wobei jedoch bei Nassmaterialpressen
ggf. auch eine Neigung von mehr als 10° vorteilhaft sein kann.
[0021] Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnunge zeigen:
- Fig. 1:
- eine schematische, perspektivische Gesamtansicht einer Presssammelvorrichtung mit
einem Sammelcontainer und einer Presse nach einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
- Fig. 2:
- eine perspektivische, schematische Darstellung des Presskolbens der Presse aus Fig.
1, die die Presskolbenstirnseite schräg von vorne zeigt,
- Fig. 3:
- eine perspektivische, schematische Darstellung des Presskolbens aus Fig. 2 von einer
Rückseite her, und
- Fig. 4:
- eine perspektivische Längsschnittansicht der Presssammelvorrichtung aus Fig. 1.
[0022] Die in Fig. 1 gezeichnete Ausführungsform der Presssammelvorrichtung 1 umfasst einen
Sammelcontainer 2, an dessen einer Stirnseite eine Presse 3 angeordnet ist, wobei
in der gezeichneten Ausführungsform der Sammelcontainer 2 und die Presse 3 gemeinsam
eine Rollcontainereinheit mit Rollen 4 an gegenüber liegenden Enden bilden, die über
ein Kupplungsstück 5 in Form eines Greifhakens, der in der gezeichneten Ausführung
an der von der Presse 3 gebildeten Stirnseite der Presssammelvorrichtung angeordnet
ist, in an sich bekannter Weise von einem an sich bekannten Ladefahrzeug gegriffen,
angehoben und auf die Ladefläche des Wagens gezogen werden kann.
[0023] Der Sammelcontainer 2 ist in der gezeichneten Ausführung im Wesentlichen quaderförmig
ausgebildet und besitzt an seiner der Presse 3 zugewandten Stirnseite eine Öffnung
6, die sich im Wesentlichen über die untere Hälfte der pressenseitigen Stirnwand des
Sammelcontainers 2 erstreckt. Die Pressöffnung 6 ist dabei dem Ausschubquerschnitt
der Presse 3 bzw. einer Pressenaustrittsöffnung 28 zugeordnet, so dass durch die Öffnung
6 hindurch der Sammelcontainer 2 mit dem jeweiligen Sammelmaterial befüllbar ist.
[0024] Die Presse 3 besitzt in der gezeichneten Ausführungsform auf ihrer Oberseite eine
Befüllöffnung 7, die in der gezeichneten Ausführung seitlich von schräg nach oben
verlaufenden Seitenwänden 8 begrenzt wird, die vom oberen Rand der Stirnseite der
Presse 3 zu der oberen Kante des höheren Sammelcontainers 2 verlaufen, vgl. Fig. 1.
Hierdurch ergibt sich ein insgesamt keilförmiger, nach oben hin offener Befüllraum,
in den Abfall, Wertstoff und dergleichen in die Presse 3 gefüllt werden können.
[0025] Wie Fig. 4 zeigt, besitzt die Presse 3 einen im Wesentlichen wannenförmigen Pressenraum
9, dessen Querschnitt in der gezeichneten Ausführung im Wesentlichen U-förmig ist
und der zur Pressöffnung 6 in der Sammelcontainerstirnseite hin offen ist.
[0026] In dem Pressenraum 9 ist längsverschieblich ein Presskolben 10 aufgenommen, dessen
Umfangskontur im Wesentlichen an den Querschnitt des Pressenraums 9 angepasst ist,
so dass der Presskolben 10 vollflächig durch den Pressenraum 9 räumt. Wie Fig. 4 zeigt,
bildet der Pressenkolben 10 einen Schlitten, der auf dem Boden 11 des Pressenraums
9 läuft. Von der ein Räumschild bildenden Stirnseite 22 des Presskolben 10 erstreckt
sich oben und unten jeweils ein Führungsteil nach hinten weg, das nach Art von Schlittenkufen
den Presskolben 10 an den Wandungen des Pressraums 9 führt.
[0027] Die Oberseite des Pressenraums 9 wird dabei von einer aus Schiebeelementen 12 gebildeten
Decke 13 verschlossen, die an den Presskolben 10 angekoppelt sind, so dass sich die
Schiebeelemente 12 beim Ausfahren des Presskolbens 10 schuppenartig auseinanderfahren
und sich über die Befüllöffnung 7 legen, um zu verhindern, dass durch unsachgemäße
Bedienung Abfall hinter den Kolben geworfen wird, wenn dieser in der in Fig. 4 gezeichneten
Pressstellung ist. Wird der Kolben aus der in Fig. 4 gezeichneten Pressstellung zurück
in seine Ausgangsstellung gefahren, werden die Schiebeelemente 12 mitgenommen, wodurch
sich der Pressenraum 9 vor dem Presskolben 10 öffnet und die Befüllöffnung 7 freigegeben
ist.
[0028] Wie Fig. 4 zeigt, ist der Boden 11 des Pressenraums 9 abschüssig zu dem Sammelcontainer
2 hin geneigt, wobei in der gezeichneten Ausführungsform der Pressenboden 11 eine
ebene Platte bildet, die gegenüber der Aufstandsfläche 14 der Presssammelvorrichtung
1 unter einem spitzen Winkel im Bereich zwischen 1,5° und 10° geneigt ist. Dabei ist
der Boden 11 hinsichtlich seiner Höhe derart angeordnet, dass er an seinem dem Sammelcontainer
2 zugewandten Ende ein Stück weit oberhalb des Bodens 15 angeordnet ist, so dass sich
zwischen dem Boden des Pressenraums 9 und dem Boden 15 des Sammelcontainers 2 eine
Stufe 16 bzw. ein treppenförmiger Absatz ergibt, vgl. Fig. 3. Diese Stufe zwischen
dem Pressenraumboden 11 und dem Sammelcontainerboden 15 bildet eine Rücklaufsperre,
die ein Überlaufen von im Sammelcontainer 2 stehender Flüssigkeit in den Pressenraum
9 verhindert, und zwar vorteilhafterweise auch dann, wenn der Sammelcontainer 2 beispielsweise
beim Abstellen oder Aufladen hin- und hergerüttelt wird und im Sammelcontainer 2 stehende
Flüssigkeit dadurch hin- und herschwappt. Im Übrigen bewirkt die Neigung des Pressenraumbodens
11, dass in den Pressenraum 9 gelangende Feuchte bzw. Flüssigkeit in den Sammelcontainer
2 abläuft.
[0029] Der Presskolben 10 kann grundsätzlich auf verschiedene Art und Weise angetrieben
werden, beispielsweise über einen Zahnstangen-Ritzelantrieb, einen Hubscherenantrieb,
wie er bei Hebebühnen bekannt ist, und/oder eine Hydraulikzylinderanordnung 17, mittels
derer der Presskolben 10 linear über den Boden 11 des Pressenraums 9 hin- und hergefahren
werden kann.
[0030] Wie Fig. 2 zeigt, ist die Stirnseite 22 des Presskolbens 10 konkav gewölbt, wobei
die konkave Wölbung rinnenförmig mit einer liegenden Hauptachse ausgebildet ist. Betrachtet
man den Presskolben 10 in einer vertikalen Schnittebene, die sich parallel zur Kolbenhubrichtung
erstreckt, ist die Stirnseite 22 konkav gewölbt, wobei die Wölbung derart beschaffen
ist, dass sich obere und untere Randabschnitte 23 und 24 der in der Projektion betrachtet
rechteckigen Stirnseite 22 gegenüber einem Mittelabschnitt 25 vorspringend erstrecken,
d.h. in Verpressrichtung sind die oberen und unteren Randabschnitte 23 und 24 weiter
vorne angeordnet als der Mittelabschnitt 25. Die oberen und unteren Randabschnitte
23 und 24 können hierbei in Bezug auf die Kolbenhubrichtung gleich weit vorne liegend
angeordnet sein. Mit anderen Worten ausgedrückt biegt sich die Kolbenstirnseite 22
in einem mittleren Abschnitt nach hinten durch, vgl. Fig. 2.
[0031] Die konkave Wölbung der Kolbenstirnseite 22 wird hierbei durch mehrere Abkantungen
26 gebildet, die sich in horizontaler Richtung quer über den Presskolben 10 erstrecken.
In der gezeichneten Ausführungsform sind dabei insgesamt 5 solcher Abkantungen 26
vorgesehen, wobei die oberen 4 Abkantungen gleichsinnig nach vorne orientiert sind,
so dass sich die konkave Wölbung ergibt, während die allerunterste Abkantung gegensinnig
ausgebildet ist, so dass der allerunterste Randabschnitt der Kolbenstirnseite 22 sich
im Wesentlichen vertikal erstreckt.
[0032] Die unteren und oberen Randabschnitte der konkaven Wölbung sind dabei unter einem
Winkel von betragsmäßig etwa 5° bis 20° zur Vertikalen geneigt.
[0033] Zwischen den Abkantungen 26 besitzt die Kolbenstirnseite 22 ebene, streifenförmige
Flächenabschnitte 27, vgl. Fig. 2.
[0034] Die Kolbenstirnseite 22 wird hierbei von einer vorzugsweise einstückigen Platte gebildet,
die entsprechend abgekantet wurde. Am unteren Rand kann zusätzlich eine Randeinfassung
vorgesehen sein, die als Verschleißstück ausgebildet ist, da erfahrungsgemäß über
dem Boden des Pressenraums 9 der größte Verschleiß auftritt.
[0035] Der Presskolben 10 ist dabei insgesamt - grob gesprochen - im Wesentlichen quaderförmig
ausgebildet, wobei die genannte Stirnseite 22 von Seitenwänden eingefasst ist, die
sich im Wesentlichen parallel zur Hubrichtung erstrecken. Wie Fig. 3 zeigt, sind die
Kolbenwände einschließlich der Stirnseite 22 dabei von einer Träger- bzw. Rahmenkonstruktion
mit Stützgurten und Rahmengurten abgestützt, die die Kanten des quaderförmigen Presskolbens
10 einfassen bzw. bilden.
1. Pressvorrichtung zum Verpressen von Sammelmaterial wie Abfall, Wertstoffen und dergleichen
zum Sammeln in einem Sammelcontainer (2), mit einem Pressenraum (9), der von einer
Befüllöffnung (7) her mit Sammelmaterial befüllbar ist und eine mit dem Sammelcontainer
verbindbare Pressenaustrittsöffnung (28) besitzt, einem Presskolben (10), der in dem
Pressenraum (9) auf die Pressenaustrittsöffnung (28) zu und von dieser weg linear
über den in Kolbenhubrichtung geraden Boden (11) des Pressenraums (9) verfahrbar angeordnet
ist, sowie einer Antriebsvorrichtung (17) zum Antreiben des Presskolbens (10), wobei
eine der Pressenaustrittsöffnung (28) zugewandte Kolbenstirnseite (22) des Presskolbens
(10) konkav gewölbt ist, wobei die Pressenaustrittsöffnung (28) in der der konkav
gewölbten Kolbenstirnseite (22) gegenüberliegenden, zugewandten Seite des Pressenraums
vorgesehen ist, der Sammelcontainer (2) in Presshubrichtung des Presskolbens (10)
hinter der genannten Pressenaustrittsöffnung (28) angeordnet ist und das Sammelmaterial
von dem Presskolben (10) durch einen Presshub auf den Sammelcontainer (2) zu durch
die genannte Pressenaustrittsöffnung hindurch in den Sammelcontainer (2) hineinpressbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die konkave Wölbung der Kolbenstirnseite (22) derart ausgebildet ist, dass ein oberer
Randabschnitt der Kolbenstirnseite gegenüber einem Mittelabschnitt (25) der Kolbenstirnseite
in Verpressrichtung vorspringt.
2. Pressvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die konkave Wölbung der Kolbenstirnseite
(22) rinnenförmig mit einer liegenden Hauptachse ausgebildet ist.
3. Pressvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kolbenstirnseite
(22) in einer vertikalen Schnittebene, die sich parallel zur Kolbenhubrichtung erstreckt,
eine konkave Wölbung besitzt und in einer horizontalen Schnittebene eine gerade Kontur
besitzt.
4. Pressvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich die konkave Wölbung
im Wesentlichen über die gesamte Höhe der Kolbenstirnseite (22) erstreckt.
5. Pressvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die konkave Wölbung
der Kolbenstirnseite (22) derart ausgebildet ist, dass ein unterer Randabschnitt (24)
der Kolbenstirnseite gegenüber einem Mittelabschnitt (25) der Kolbenstirnseite in
Verpressrichtung vorspringt.
6. Pressvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der untere Randabschnitt
(24) in einer vertikalen Schnittebene, die sich parallel zur Kolbenhubrichtung erstreckt,
einen Winkel von 90° bis 110° zur Verpressrichtung einschließt.
7. Pressvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der obere Randabschnitt
(23) der Kolbenstirnseite (22) in einer vertikalen Schnittebene betrachtet, die sich
parallel zur Kolbenhubrichtung erstreckt, einen Winkel von 90° bis 110° zur Verpressrichtung
einschließt.
8. Pressvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die konkave Wölbung
der Kolbenstirnseite (22) durch mehrere Abkantungen (26) der Kolbenstirnseite (22),
die sich in horizontaler Richtung erstrecken, gebildet ist.
9. Pressvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die die konkave Wölbung bildenden
Abkantungen (26) alle gleichsinnig orientiert sind.
10. Pressvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, wobei zwischen den Abkantungen (26) ebene,
streifenförmige Stirnseitenabschnitte (27) vorgesehen sind.
11. Pressvorrichtung nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei 2 bis 10, vorzugsweise 3 bis 6
Abkantungen (26) vorgesehen sind.
12. Pressvorrichtung nach Anspruch 10, wobei Abkantwinkel zwischen zwei benachbarten Stirnseitenabschnitten
(27) im Bereich von 3° bis 20°, vorzugsweise 5° bis 10° betragen.
13. Pressvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Pressenraum (9)
einen geneigten Boden (11) aufweist, der zum Sammelcontainer (2) hin abschüssig ausgebildet
ist, wobei der Boden (11) des Pressenraums (9) über seine gesamte Länge kontinuierlich
abschüssig zum Sammelcontainer (2) hin geneigt ist.
1. A pressing apparatus for pressing collected material such as waste, valuable substances
and the like for collection in a collection container (2), having a pressing space
(9) which can be filled with collected material from a filling opening (7) and which
has a press outlet opening (28) connectable to the collection container; having a
ram (10) which is arranged in the pressing space (9) in a manner movable toward and
away from the press outlet opening (28) in a linear fashion over the base (11) which
is straight in the ram stroke direction; and having a drive apparatus (17) for driving
the ram (10), wherein a front ram side (22) of the ram (10) facing the press outlet
opening (28) is arched concavely; wherein the press outlet opening (28) is provided
in the oppositely disposed side of the pressing space facing the concavely arched
front ram side (22), the collection container (2) is arranged in the pressing stroke
direction of the ram (10) behind the named press outlet opening (28) and the collected
material can be pressed by the ram (10) through the named press outlet opening into
the collection container (2) by a pressing stroke onto the collection container (2),
characterized in that the concave arching of the front ram side (22) is configured such that an upper marginal
section of the front ram side projects in the pressing direction with respect to a
central section (25) of the front ram side.
2. A pressing apparatus in accordance with the preceding claim, wherein the concave arching
of the front ram side (22) is formed in groove form with a horizontal main axis.
3. A pressing apparatus in accordance with one of the preceding claims, wherein the front
pressing ram (22) has a concave arching in a vertical sectional plane extending in
parallel with the ram stroke direction, and has a straight contour in a horizontal
sectional plane.
4. A pressing apparatus in accordance with one of the preceding claims, wherein the concave
arching extends substantially over the total height of the front ram side (22).
5. A pressing apparatus in accordance with one of the preceding claims, wherein the concave
arching of the front ram side (22) is configured such that a lower marginal section
(24) of the front ram side projects in the pressing direction with respect to a central
section (25) of the front ram side.
6. A pressing apparatus in accordance with the preceding claim, wherein the lower marginal
section (24) includes an angle of 90° to 110° to the pressing direction in a vertical
sectional plane which extend in parallel with the ram stroke direction.
7. A pressing apparatus in accordance with one of the preceding claims, wherein the upper
marginal section (23) of the front ram side (22) includes an angle of 90° to 110°
to the pressing direction in a vertical sectional plane which extend in parallel with
the ram stroke direction.
8. A pressing apparatus in accordance with one of the preceding claims, wherein the concave
arching of the front ram side (22) is formed by a plurality of bends (26) of the front
ram side (22) which extend in the horizontal direction.
9. A pressing apparatus in accordance with the preceding claim, wherein the bends (26)
forming the concave arching are all oriented in the same sense.
10. A pressing apparatus in accordance with claim 8 or claim 9, wherein planar, strip-shaped
front side sections (27) are provided between the bends (26).
11. A pressing apparatus in accordance with claim 8 or claim 9 or claim 10, wherein 2
to 10, preferably 3 to 6, bends (26) are provided.
12. A pressing apparatus in accordance with claim 10, wherein bending angles between two
adjacent front side sections (27) are in the range from 3° to 20°, preferably 5° to
10°.
13. A pressing apparatus in accordance with one of the preceding claims, wherein the pressing
space (9) has an inclined base (11) which slopes toward the collection container (2),
with the base (11) of the pressing space (9) being inclined in a continuously sloping
manner over its total length toward the collection container (2).
1. Dispositif de compression pour la compression de matériaux collectés comme des déchets,
des matériaux valorisables et autres pour la collecte dans un conteneur de collecte
(2), avec un espace de compression (9), qui peut être rempli, à partir d'une ouverture
de remplissage (7), avec des matériaux collectés et qui comprend une ouverture de
sortie de presse (28) pouvant être reliée au conteneur de collecte, un piston de pressage
(10), qui est disposé de façon à pouvoir être déplacé en direction de l'ouverture
de sortie de presse (28) et éloigné de celle-ci en ligne droite au-dessus du fond
(11) droit, dans la direction de la course du piston, de l'espace de compression (9),
ainsi qu'un dispositif d'entraînement (17) pour l'entraînement du piston de compression
(10), une face frontale du piston (22) du piston de compression (10), orientée vers
l'ouverture de sortie de presse (28), étant courbée de manière concave, l'ouverture
de sortie de presse (28) étant disposée sur le côté opposé de l'espace de compression
orienté vers la face frontale du piston (22) courbée de manière concave, le conteneur
de collecte (2) étant disposé, dans la direction de la course de compression du piston
de compression (10), derrière l'ouverture de sortie de presse (28) mentionnée et les
matériaux collectés pouvant être compressés dans le conteneur de collecte (2) par
le piston de compression (10) par une course de compression en direction du conteneur
de collecte (2) à travers l'ouverture de sortie de presse mentionnée, caractérisé en ce que la courbure concave de la face frontale du piston (22) est conçue de façon à ce qu'une
portion de bord supérieure de la face frontale du piston dépasse d'une portion centrale
(25) de la face frontale du piston dans la direction de la compression.
2. Dispositif de compression selon la revendication précédente, la courbure concave de
la face frontale du piston (22) étant conçue sous la forme d'un chenal avec un axe
principal horizontal.
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, la face frontale du piston
(22) s'étendant dans un plan de coupe vertical qui s'étend parallèlement à la direction
de course de compression, présente une courbure concave et présente, dans un plan
de coupe horizontal, un contour droit.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, la courbure concave s'étendant
globalement sur toute la hauteur de la face frontale du piston (22).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, la courbure concave de la face
frontale du piston (22) étant conçue de façon à ce qu'une portion de bord inférieure
(24) de la face frontale du piston dépasse d'une portion centrale (25) de la face
frontale du piston dans la direction de compression.
6. Dispositif de compression selon la revendication précédente, la portion de bord inférieure
(24) forme, dans un plan de coupe vertical, qui s'étend parallèlement à la direction
de course de compression, un angle de 90° à 110° par rapport à la direction de compression.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, la portion de bord supérieure
(23) de la face frontale du piston (22) forme, dans un plan de coupe vertical, qui
s'étend parallèlement à la direction de course de compression, un angle de 90° à 110°
par rapport à la direction de compression.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, la courbure concave de la face
frontale du piston (22) étant constituée de plusieurs rebords (26) de la face frontale
du piston (22), qui s'étend dans la direction horizontale.
9. Dispositif de compression selon la revendication précédente, les rebords (26) constituant
la courbure concave sont tous orientés dans le même sens.
10. Dispositif de compression selon la revendication 8 ou 9, des portions de faces frontales
(27) planes en forme de bandes étant prévues entre les rebords (26).
11. Dispositif de compression selon la revendication 8, 9 ou 10, 2 à 10, de préférence,
3 à 6 rebords (26) étant prévus.
12. Dispositif de compression selon la revendication 10, des angles de rebords entre deux
portions de faces frontales (27) étant de l'ordre de 3° à 20°, de préférence de 5°
à 10°.
13. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, l'espace de compression (9)
présente un fond incliné (11), qui est conçu de manière inclinée avec une pente en
direction du conteneur de collecte (2), le fond (11) de l'espace de compression (9)
étant inclinée de manière continue sur toute sa longueur avec une pente en direction
du conteneur de collecte (2).