| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 103 752 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.06.2012 Patentblatt 2012/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.03.2008 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Decke
Roof
Couverture
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
23.09.2009 Patentblatt 2009/39 |
| (73) |
Patentinhaber: FENSTERFABRIK ALBISRIEDEN AG |
|
CH-8047 Zürich (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Blumer, Hermann
9104 Waldstatt (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Wagner, Wolfgang Heribert |
|
Zimmerli, Wagner & Partner AG
Apollostrasse 2
Postfach 1021 8032 Zürich 8032 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 867 799 DE-A1- 1 559 438 DE-C- 353 082
|
EP-A- 1 947 255 DE-A1- 4 029 134
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Decke, z.B. eine Zwischendecke in einem Gebäude gemäss
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand dar Technik
[0002] Aus einer gegossenen Betonschicht bestehende Decken anzulegen und fest mit tragendem
Mauerwerk oder Betonmauern zu verbinden, ist gewöhnlich unproblematisch, da die Decke
bis zur Aussenseite durchgezogen werden kann und somit ihr Randbereich direkt auf
den sie tragenden Mauern aufliegt. Dagegen hat es sich als schwierig erwiesen, eine
Betonschicht in einen sie tragenden Holzrahmen einzugiessen und mit demselben hinreichend
zuverlässig zu verbinden. Dies ist jedoch erforderlich, wenn etwa die Aussenwand eines
Gebäudes aus Holz besteht und ein Durchziehen der Betonschicht bis zur Aussenseite
vermieden werden soll, z.B. zur Vermeidung von Kältebrücken.
[0003] Aus
DE 1 559 438 A ist eine gattungsgemässe Decke bekannt, bei der Steinschrauben als zwischen dem Holzrahmen
und der Betonschicht wirksame Verbindungselemente eingesetzt sind, wobei die Steinschraube
jeweils im wesentlichen gerade ausgebildet und waagrecht ausgerichtet ist. Sie ragt
durch eine Bohrung im Holzrahmen und mit einem anschliessenden Abschnitt in die Betonschicht,
wo er eingegossen ist. Die Spitze des letzteren Abschnitts ist gegabelt.
[0004] Die Betonschicht ist auf einem Falz an der Innenseite einer Mauer abgestützt, auf
welcher, an der Aussenseite anschliessend, der Holzrahmen aufliegt. Die Steinschrauben
dienen lediglich zur Befestigung des Rahmens an der Betonschicht, die aber vom Falz
getragen wird. Sie wären nicht in der Lage, die hohen Scherkräfte aufzunehmen, die
zwischen der Betonschicht und dem Holzrahmen wirkten, wenn die Betonschicht vom Rahmen
getragen werden müsste.
[0005] DE 353 082 C zeigt eine Bauplatte mit einem rechteckigen Holzrahmen, der an der Unterseite und
Oberseite jeweils mit Pappe bespannt ist. Die Pappe an der Oberseite ist von einer
Betonschicht bedeckt, in welche die zur Befestigung der Pappe verwendeten Nägel ragen
und eingegossen sind.
Darstellung der Erfindung
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Decke anzugeben, bei der die Betonschicht
von einem Holzrahmen umgeben ist und die Betonschicht zuverlässig mit demselben verbunden
ist und ganz oder überwiegend von ihm getragen wird. Diese Aufgabe wird durch die
Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Die Verbindung der Betonschicht mit dem Rahmen bei der erfindungsgemässen Decke hat
sich als äusserst tragfähig erwiesen. In vielen Fällen treten sogar eher in der Betonschicht
selbst Brüche auf als an der Grenzfläche zwischen Holzrahmen und Betonschicht. Die
Verbindung kann ausserdem aus leicht beschaffbaren, verhältnismässig billigen Standardteilen
sehr einfach hergestellt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren, welche lediglich ein Ausführungsbeispiel
darstellen, näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf einen Teil einer erfindungsgemässen Decke,
- Fig. 2
- vergrössert einen Schnitt längs II-II in Fig. 1 und
- Fig. 3
- eine Draufsicht längs III auf den in Fig. 2 dargestellten Teil der erfindungsgemässen
Decke.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0009] Die Decke umfasst (Fig. 1) eine waagrechte Betonschicht 1 und einen dieselbe vorzugsweise
lückenlos umgebenden Holzrahmen 2. Letzterer besteht z.B. wie dargestellt aus geraden
Balken 3 und Eckstücken 4, welche jeweils mit zwei Balken 3 so verbunden sind, dass
diese einen rechten Winkel einschliessen. Die Verbindung zwischen einem Balken 3 und
einem an denselben anschliessenden Eckstück 4 wird jeweils durch eine innere Verbindungsplatte
5 und eine äussere Verbindungsplatte 6 hergestellt, welche jeweils in aneinander anschliessenden
Ausnehmungen am Balken 3 und am Eckstück 4 liegen. Die innere Verbindungsplatte 5
und die äussere Verbindungsplatte 6 wiederum sind durch Rundstäbe 7, die jeweils deckungsgleich
aneinander anschliessende Querbohrungen im Balken 3 oder dem Eckstück 4 und der inneren
Verbindungsplatte 5 und der äusseren Verbindungsplatte 6 ausfüllen, mit dem Balken
3 und dem Eckstück 4 verbunden. Der Holzrahmen kann bei grundsätzlich gleichem Aufbau
auch komplexere Form haben als dargestellt, mit Vorsprüngen und Einsprüngen, spitzen
und stumpfen Winkeln und gebogenen Abschnitten. Die Betonschicht 1 kann armiert sein.
Sie kann auch an vom Holzrahmen 2 entfernten Stellen zusätzlich gestützt sein.
[0010] Der Balken 3 besteht (Fig. 2) jeweils aus einem Verbundmaterial mit dünnen Holzplatten
und ist z.B. wie dargestellt als Mehrschichtplatte 8 ausgebildet oder auch als Furnierschichtplatte
oder Sperrholzplatte. Die Eckstücke 4 sind ähnlich aufgebaut.
[0011] An der Innenseite bilden die Balken 3 und die Eckstücke 4 eine umlaufende Grenzfläche
9, die im Beispiel stückweise eben und senkrecht ist und zu der die Holzplatten des
Balkens 3 parallel sind. Eine Randfläche der Betonschicht 1 schliesst unmittelbar
an die Grenzfläche 9 an. Mit Abständen, die je nach der lokalen Belastung unterschiedlich
sein können, aber in der Regel zwischen 10cm und 30cm liegen und vorzugsweise ca.
25cm betragen, sind am Holzrahmen 2, in Umlaufrichtung aufeinanderfolgend, Gruppen
10 von Verbindungsteilen angebracht, welche jeweils als gerade Bolzen 11a-d (s. Fig.
2, 3, die Betonschicht ist in Fig. 2 nur angedeutet und in Fig. 3 weggelassen) ausgebildet
sind.
[0012] Die Bolzen 11a-d sind jeweils als einstückige Schraubenbolzen ausgebildet, z.B. SFS
WT-T 8.2x245. Jeder der Bolzen 11a-d weist ein von einer Spitze ausgehendes vorderes
Gewinde 12 auf, das als Schneidgewinde ausgebildet ist. Mit Abstand folgt ein hinteres
Gewinde 13, das bis zu einem Kopf 14 durchgezogen ist und dessen Gänge eine Folge
von leicht schrägen Querrillen bilden. Der Kopf 14 ist so ausgebildet, dass der Eingriff
eines Drehwerkzeugs möglich ist, z.B. ist er mit einem Schlitz oder einer anderen
Vertiefung versehen. Jeder der Bolzen 11a-d ist mit einem Verankerungsabschnitt, der
von der Spitze bis etwa zur Mitte, d.h. etwas über das Ende des vorderen Gewindes
12 hinaus reicht, in einem Balken 3 des Holzrahmens 2 versenkt und durch das vordere
Gewinde 12 an demselben zuverlässig festgehalten. Das hintere Ende ragt an der Grenzfläche
9 aus dem Holzbalken 3 und bildet einen Halteabschnitt, der vollständig in der Betonschicht
1 eingebettet ist. Die vom hinteren Gewinde 13 gebildeten Querrillen stellen dabei
eine feste, insbesondere auch zugfeste Verbindung mit derselben sicher.
[0013] Eine Gruppe 10 besteht jeweils aus vier Bolzen 11a-d, von denen zwei Bolzen 11a,b
senkrecht zur Grenzfläche 9, d.h. im Beispiel waagrecht ausgerichtet und mit einem
Abstand von zwischen 10cm und 15cm, im Beispiel von ca. 14cm, übereinander angeordnet
sind. Auf der einen Seite der Bolzen 11a,b ist, vorzugsweise um zwischen 0,5cm und
2,5cm, im Beispiel um ca. 1cm seitlich versetzt, ein schräg nach oben weisender, in
einer zur Grenzfläche 9 senkrechten Ebene liegender Bolzen 11c angeordnet. Er durchstösst
die Grenzfläche 9 auf einer in der Mitte zwischen der Höhe der Bolzen 11a und 11b
liegenden Höhe und schliesst mit ihr einen Winkel von ca. 45° ein. Auf der anderen
Seite der Bolzen 11a,b ist, in gleicher Weise seitlich versetzt wie der Bolzen 11c,
ein schräg nach unten weisender, ebenfalls in einer zur Grenzfläche 9 senkrechten
Ebene liegender Bolzen 11d angebracht. Er durchstösst die Grenzfläche 9 etwa auf der
gleichen Höhe wie der schräg nach oben gerichtete Bolzen 11c und schliesst mit ihr
ebenfalls einen Winkel von ca. 45° ein. Die Winkel zwischen der Grenzfläche 9 und
den Bolzen 11c, 11d können von 45° abweichen, vorzugsweise liegen sie zwischen 30°
und 60°.
[0014] Bei der Herstellung der Decke wird zuerst der Holzrahmen 2 aufgebaut. Er kann ganz
oder teilweise auf einer Aussenwand abgestützt sein, welche vorzugsweise ebenfalls
aus Holz besteht, z.B. aus nebeneinander angeordneten senkrechten Vierkantpfosten.
Anschliessend oder auch schon vor dem Zusammenbau werden die Verbindungsteile am Holzrahmen
2 befestigt, also im Beispiel die Bolzen 11a-d der Gruppen 10 mittels eines geeigneten
Werkzeugs in die Balken 3 eingeschraubt und eine Schalung angelegt, welche aus in
üblicher Weise mittels Stützen auf einem Boden oder einer bereits fertigen unteren
Decke abgestützten Brettern bestehen kann, die auf der Höhe der die Grenzfläche 9
an der Unterseite berandenden Unterkante des Holzrahmens 2 angeordnet sind. Anschliessend
wird, gegebenenfalls nach Einbringen der Armierung, Betonmasse auf die Schalung gegossen,
die den Holzrahmen 2 ausfüllt und die Verbindungsteile vollständig umgibt. Nach Aushärtung
des Betons wird die Schalung entfernt. Die Betonschicht 1 ist nun durch die eingegossenen
Verbindungsteile zuverlässig mit dem Holzrahmen 2, in dem dieselben verankert sind,
verbunden.
Bezugszeichenliste
[0015]
- 1
- Betonschicht
- 2
- Holzrahmen
- 3
- Balken
- 4
- Eckstück
- 5
- innere Verbindungsplatte
- 6
- äussere Verbindungsplatte
- 7
- Rundstab
- 8
- Mehrschichtplatte
- 9
- Grenzfläche
- 10
- Gruppe von Verbindungsteilen
- 11a-d
- Bolzen
- 12
- vorderes Gewinde
- 13
- hinteres Gewinde
- 14
- Kopf
1. Decke mit einer waagrechten gegossenen Betonschicht (1) und einem die Betonschicht
(1) umgebenden Holzrahmen (2), welcher eine umlaufende Grenzfläche (9) bildet, an
die eine Randfläche der Betonschicht (1) unmittelbar anschliesst und aus welcher,
über sie verteilt, im Holzrahmen (2) verankerte Verbindungsteile ragen, die in die
Betonschicht (1) eingegossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsteile jeweils als gerade Bolzen (11a, 11b, 11c, 11d) ausgebildet sind
und mindestens ein Teil der Bolzen (11c, 11d) schräg zur Grenzfläche (9) ausgerichtet
ist.
2. Decke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schräg zur Grenzfläche (9) ausgerichteten Bolzen (11c, 11d) mit derselben jeweils
einen Winkel von zwischen 30° und 60° einschliessen.
3. Decke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die schräg zur Grenzfläche (9) ausgerichteten Bolzen (11c, 11d) zum Teil schräg nach
oben und zum Teil schräg nach unten gerichtet sind.
4. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Bolzen (11a, 11b) jeweils senkrecht zur Grenzfläche (9) ausgerichtet
ist.
5. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (11a, 11b, 11c, 11d) jeweils im Holzrahmen (2) versenkte Verankerungsabschnitte
und einstückig an diese anschliessende in der Betonschicht (1) eingegossene Halteabschnitt
umfassen.
6. Decke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verankerungsabschnitt des Bolzens (11a, 11b, 11c, 11d) jeweils ein Gewinde (12)
aufweist.
7. Decke nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt des Bolzens (11a, 11b, 11c, 11d) jeweils Querrillen aufweist.
8. Decke nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt jeweils ein Gewinde (13) aufweist, welches die Querrillen bildet.
9. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzfläche (9) eben ist.
10. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsteile jeweils Gruppen (10) von nahe beisammen angeordneten Verbindungsteilen
bilden, welche in Umlaufrichtung der Grenzfläche (9) voneinander beabstandet sind.
11. Decke nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen zwei benachbarten Gruppen (10) jeweils zwischen 10cm und 30cm
liegt.
12. Decke nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass jede Gruppe (10) mindestens einen zur Grenzfläche (9) senkrechten Bolzen (11a, 11b)
und je mindestens einen schräg nach oben gerichteten Bolzen (11c) und einen schräg
nach unten gerichteten Bolzen (11d) umfasst.
13. Decke nach Anspruch 12, dadurch gekenntzeichnet, dass jede Gruppe (10) zwei mit Abstand übereinander angeordnete
zur Grenzfläche (9) senkrechte Bolzen (11a, 11b) umfasst und, auf mittlerer Höhe zwischen
den besagten Bolzen (11a, 11b) angeordnet, je einen schräg nach oben weisenden Bolzen
(11c) und einen schräg nach unten weisenden Bolzen (11d).
14. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzfläche (9) senkrecht ist.
15. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzrahmen (2) Balken (3) umfasst, welche jeweils aus einem Verbundmaterial aus
zur Grenzfläche (9) parallelen Holzplatten bestehen.
1. A ceiling with a horizontal cast concrete layer (1) and a wooden frame (2) surrounding
the concrete layer (1), the frame defining a peripheral interface (9) to which a boundary
surface of the concrete layer (1) is immediately adjacent and from which, distributed
over its surface, connecting elements project which are anchored in the wooden frame
(2) and which are cast into the concrete layer (1), characterised in that the connecting elements are in each case configured as straight bolts (11a, 11b,
11c, 11d) and in that at least a part of the bolts (11c, 11d) are inclined with respect to the interface
(9).
2. The ceiling according to claim 1, characterised in that the bolts (11c, 11d) inclined with respect to the interface (9) include an angle
between 30° and 60° therewith.
3. The ceiling according to claim 1 or 2, characterised in that the bolts (11c, 11d) inclined with respect to the interface (9) are in part inclined
upwards and in part inclined downwards.
4. The ceiling according to any one of claims 1 to 3, characterised in that at least a part of the bolts (11a, 11b) is in each case perpendicular to the interface
(9).
5. The ceiling according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the bolts (11a, 11b, 11c, 11d) in each case comprise anchoring segments sunk into
the wooden frame (2) and, integrally connected to the latter, bearing segments cast
into the concrete layer (1).
6. The ceiling according to claim 5, characterised in that the anchoring segment of the bolt (11a, 11b, 11c, 11d) in each case has a thread
(12).
7. The ceiling according to claim 5 or 6, characterised in that the bearing segment of the bolt (11a, 11b, 11c, 11d) in each case has transverse
grooves.
8. The ceiling according to claim 7, characterised in that the bearing segment in each case presents a thread (13) forming the transverse grooves.
9. The ceiling according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the interface (9) is plane.
10. The ceiling according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the connecting elements in each case form groups (10) of connecting elements arranged
close to one another, the groups being spaced apart from each other in the peripheral
direction of the interface (9).
11. The ceiling according to claim 10, characterised in that the distance between two adjacent groups (10) is in each case between 10 cm and 30
cm.
12. The ceiling according to claim 10 or 11, characterised in that each group (10) comprises at least one bolt (11a, 11b) perpendicular to the interface
(9), and at least one bolt (11c) inclined upwards and one bolt (11d) inclined downwards,
respectively.
13. The ceiling according to claim 12, characterised in that each group (10) comprises two bolts (11a, 11b) arranged spaced apart one above the
other and perpendicular to the interface (9), and one bolt (11c) inclined upwards
and one bolt (11d) inclined downwards each, arranged at medium height between said
two bolts (11a, 11b).
14. The ceiling according to any one of claims 1 to 13, characterised in that the interface (9) is vertical.
15. The ceiling according to any one of claims 1 to 14, characterised in that the wooden frame (2) comprises beams (3) consisting in each case of a composite material
made from wooden plates parallel to the interface (9).
1. Plafond avec une couche de béton (1) coulée horizontale, et un cadre en bois (2) entourant
ladite couche de béton (1) et formant une interface périphérique (9) à laquelle se
rattache immédiatement une face marginale de la couche de béton (1), et de laquelle
font saillie, distribuées sur celle-ci, des pièces de raccord ancrées dans le cadre
en bois (2) et scellées dans la couche de béton (1), caractérisé en ce que lesdites pièces de raccord respectivement sont réalisées sous forme de boulon droit
(11a, 11b, 11c, 11d) et au moins une partie des boulons (11c, 11d) sont orientés inclinés
par rapport à l'interface (9).
2. Plafond selon la revendication 1, caractérisé en ce que les boulons (11c, 11d) orientés inclinés par rapport à l'interface (9) forment un
angle respective avec celle-ci compris entre 30° et 60°.
3. Plafond selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les boulons (11c, 11d) orientés inclinés par rapport à l'interface (9) sont inclinés
en partie vers le haut, et en partie vers le bas.
4. Plafond selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins une partie des boulons (11a, 11b) respectivement sont orientés perpendiculairement
à l'interface (9).
5. Plafond selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les boulons (11a, 11b, 11c, 11d) respectivement comprennent des parties d'ancrage
enfoncées dans le cadre en bois (2), et des parties de retenue qui se rattachent à
celles-ci d'un seul tenant et sont scellées dans la couche de béton (1).
6. Plafond selon la revendication 5, caractérisé en ce que la partie d'ancrage de chaque boulon (11a, 11b, 11c, 11d) respectivement présente
un filetage (12).
7. Plafond selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la partie de retenue de chaque boulon (11a, 11b, 11c, 11d) respectivement présente
des rayures transversales.
8. Plafond selon la revendication 7, caractérisé en ce que la partie de retenue respectivement présente un filetage (13) qui forme les rayures
transversales.
9. Plafond selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'interface (9) est plane.
10. Plafond selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les pièces de raccord respectivement forment des groupes (10) de pièces de raccord
adjacentes l'une à l'autre, les groupes étant espacés l'un de l'autre dans la direction
périphérique de l'interface (9).
11. Plafond selon la revendication 10, caractérisé en ce que la distance entre deux groupes adjacents (10) est respectivement comprise entre 10
cm et 30 cm.
12. Plafond selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que chaque groupe (10) comprend au moins un boulon (11a, 11b) perpendiculaire à l'interface
(9), et respectivement au moins un boulon (11c) incliné vers le haut, et un boulon
(11d) incliné vers le bas.
13. Plafond selon la revendication 12, caractérisé en ce que chaque groupe (10) comprend deux boulons (11a, 11b) superposés avec une distance
entre eux, et perpendiculaires à l'interface (9), et, disposés à hauteur moyenne entre
lesdits boulons (11a, 11b), respectivement un boulon (11c) incliné vers le haut, et
un boulon (11d) incliné vers le bas.
14. Plafond selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que l'interface (9) est verticale.
15. Plafond selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le cadre en bois (2) comprend des poutres (3) qui sont constituées d'un matériau
composite comportant des plaques en bois parallèles à l'interface (9).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente