| (19) |
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(11) |
EP 2 104 590 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.01.2016 Patentblatt 2016/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.11.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/062104 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/058900 (22.05.2008 Gazette 2008/21) |
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| (54) |
SCHUTZHAUBENVERDREHSICHERUNGSVORRICHTUNG
PROTECTIVE HOOD ANTI-ROTATION LOCK
DISPOSITIF ANTI-ROTATION POUR UN CAPOT DE PROTECTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
13.11.2006 DE 102006053305
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.09.2009 Patentblatt 2009/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BOECK, Cornelius
73230 Kirchheim (DE)
- SCHADOW, Joachim
72135 Dettenhausen (DE)
- ANDRASIC, Sinisa
71101 Schoenaich (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-2004/087377 DE-A1- 4 422 247 DE-U1- 29 601 002
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DE-A1- 3 742 430 DE-U1- 9 010 138
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
WO 2004/087377 A1 ist eine Schutzhaubenverdrehsicherungseinheit für einen Winkelschleifer bekannt,
die manuell betätigbar ist. Die Schutzhaube ist in einer vom Bediener gewünschten
Position gegen ein Verdrehen gesichert, insbesondere auch gesichert gegen ein Verdrehen
bei einem berstenden Werkzeug.
Vorteile der Erfindung
[0003] Die Erfindung geht aus von einer Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung für eine
Handwerkzeugmaschine, insbesondere für eine Winkelschleifmaschine.
[0004] Es wird vorgeschlagen, dass die Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung gemäß Anspruch
1 eine Verdrehsicherungseinheit aufweist, die dazu vorgesehen ist, wenigstens einen
Betriebsparameter umfassend einem Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine bei der Verdrehsicherung
zu berücksichtigen. Vorzugsweise ist die Verdrehsicherungseinheit der Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung
zu einer Verdrehsicherung zwischen einer Schutzhaube bzw. einer Schutzhaube zusammen
mit einem Spannband und der Handwerkzeugmaschine, insbesondere eine Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit
der Handwerkzeugmaschine vorgesehen. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der
Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung kann ein effektiver Schutz eines Bedieners
der Handwerkzeugmaschine vor einem im Betrieb der Handwerkzeugmaschine rotierenden,
insbesondere scheibenförmigen Werkzeug und/oder insbesondere in einem Schadensfall
des Werkzeugs, wie beispielsweise im Falle des berstenden Werkzeugs, vor in Richtung
des Bedieners umherfliegenden Teilen des Werkzeugs erreicht werden. Der Betriebsparameter
umfasst einen Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine, so dass die Verdrehsicherungseinheit
dazu vorgesehen ist, einen Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine zu berücksichtigen,
so dass ein vorteilhafter Schutz eines Bedieners im Betrieb der Handwerkzeugmaschine
erzielt werden kann. Der Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine ist vorteilhafterweise
von einem Drehmoment eines Werkzeugs und/oder einem Antriebsmoment einer Antriebswelle
zum Antreiben des Werkzeugs und/oder von einem angeschalteten Zustand einer Motoreinheit
der Handwerkzeugmaschine gebildet.
[0005] Erfindungsgemäß ist die Verdrehsicherungseinheit zu einer Verdrehsicherung zwischen
einer Schutzhaubeneinheit und der Handwerkzeugmaschine während eines Schadensfalls
eines Werkzeugs vorgesehen. In diesem Zusammenhang soll unter "vorgesehen" insbesondere
speziell ausgestattet und/oder speziell ausgelegt verstanden werden. Des Weiteren
soll unter "eines Schadensfalls eines Werkzeugs" insbesondere ein im Betrieb der Handwerkzeugmaschine
berstendes Werkzeug verstanden werden, wobei einzelne Werkzeugteile aufgrund einer
Rotation des Werkzeugs nach außen geschleudert werden können, wobei die nach außen
geschleuderten Werkzugteile vorzugsweise von der Schutzhaubeneinheit aufgefangen werden.
Vorteilhafterweise ist eine Dimensionierung der Verdrehsicherungseinheit zur Aufnahme
von im Schadensfall des Werkzeugs auftretenden Kräften ausgelegt, die von auf die
Schutzhaubeneinheit treffenden Werkzeugs teilen auf die Schutzhaubeneinheit übertragen
werden, wobei eine Position der Schutzhaubeneinheit während des Schadensfalls des
Werkzeugs mittels der Verdrehsicherungseinheit und eine Funktionsfähigkeit der Schutzhaubeneinheit
vorzugsweise beibehalten werden. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung ermöglicht einen
sicheren Schutz des Bedieners im Betrieb der Handwerkzeugmaschine, indem eine vorteilhafte
Schutzposition der Schutzhaubeneinheit an der Handwerkzeugmaschine verdrehsicher während
des Schadensfalls beibehalten werden kann.
[0006] Eine besonders effektive Verdrehsicherung im Betrieb der Handwerkzeugmaschine zwischen
der Schutzhaubeneinheit und der Handwerkzeugmaschine kann erreicht werden, wenn die
Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung eine Formschlusseinheit aufweist, die zu
einer formschlüssigen Verbindung zwischen der Schutzhaubeneinheit und der Handwerkzeugmaschine
vorgesehen ist.
[0007] Es wird ferner eine Handwerkzeugmaschine gemäß Anspruch 3, insbesondere eine Winkelschleifmaschine,
mit einer Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung vorgeschlagen, wobei die Verdrehsicherungseinheit
zumindest ein Verdrehsicherungselement aufweist, das an einem Handwerkzeugmaschinengehäuse
und/oder an einer Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit angeordnet ist, wodurch eine
konstruktiv einfache Verdrehsicherung realisiert werden kann. Dabei soll unter "angeordnet"
insbesondere verstanden werden, dass das Verdrehsicherungselement an dem Handwerkzeugmaschinengehäuse
und/oder der Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit befestigt ist und/oder bewegbar
gelagert ist. Das Verdrehsicherungselement kann dabei zu einer kraftschlüssigen und/oder
besonders vorteilhaft zu einer formschlüssigen Verdrehsicherung zwischen der Schutzhaubeneinheit
und der Handwerkzeugmaschine vorgesehen sein, insbesondere indem das Verdrehsicherungselement
von einem Formschlusselement gebildet ist, wie beispielsweise von einem Bolzen und/oder
einer Verzahnung und/oder weiterer, dem Fachmann als sinnvoll erscheinender Formschlusselemente.
[0008] Eine besonders einfache Montage bzw. Demontage der Schutzhaubeneinheit an der Handwerkzeugmaschine
kann vorteilhaft erreicht werden, wenn das Verdrehsicherungselement bewegbar an dem
Handwerkzeugmaschinengehäuse und/oder der Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit angeordnet
ist. Vorzugsweise wird das Verdrehsicherungselement dabei zu Beginn eines Betriebs
in eine Verdrehsicherungsposition bewegt und nach einem Betrieb der Handwerkzeugmaschine
bzw. des Werkzeugs, insbesondere in einem Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine, aus
der Verdrehsicherungsposition in eine inaktive Position bewegt, wobei in der inaktiven
Position eine Verdrehsicherung zwischen der Schutzhaubeneinheit und der Handwerkzeugmaschine
vorteilhafterweise aufgehoben ist.
[0009] In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Verdrehsicherungseinheit
zumindest ein drehbar gelagertes Hebelelement aufweist, an dem das Verdrehsicherungselement
zumindest teilweise angeordnet ist, wodurch vorteilhaft das Verdrehsicherungselement
mittels des Hebelelements in eine Verdrehsicherungsposition bzw. in eine inaktive
Position bewegt bzw. gebracht werden kann.
[0010] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Verdrehsicherungseinheit einen Lüfter aufweist,
der zu einem Erzeugen eines Luftstroms zum Bewegen des Hebelelements in eine Verdrehsicherungsposition
vorgesehen ist, wodurch die Verdrehsicherung vorteilhaft an einen Betrieb, insbesondere
einen Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine bzw. des Werkzeugs gekoppelt werden kann.
Vorzugsweise wird der Lüfter im Betrieb von einer Welle angetrieben, die zu einer
Antriebsmomentübertragung auf das Werkzeug vorgesehen ist.
[0011] Weist ferner das Hebelelement zumindest teilweise an einer dem Lüfter zugewandten
Seite eine kammartige Ausformung auf, kann konstruktiv einfach eine Verstärkung einer
Kraftwirkung des Luftstroms auf das Hebelelement zum Bewegen des Hebelelements bzw.
des an dem Hebelelement angeordneten Verdrehsicherungselements erreicht werden.
[0012] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Verdrehsicherungseinheit eine Welle mit
einem Exzenterelement aufweist, das zu einem Bewegen des Verdrehsicherungselements
in einer Verdrehsicherungsposition vorgesehen ist, wodurch die Verdrehsicherung vorteilhaft
an einen Betrieb bzw. einen Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine gekoppelt werden
kann. Die Welle kann dabei einstückig mit einer Antriebswelle zum Antreiben des Werkzeugs
ausgebildet sein oder besonders vorteilhaft von einer zur Antriebswelle separat gebildeten
Welle gebildet sein, die vorzugsweise an eine Drehmomentübertragung der Antriebswelle
gekoppelt bzw. drehfest an der Antriebswelle angeordnet ist. Unter einem "Exzenterelement"
soll hierbei insbesondere ein Element verstanden werden, das vorzugsweise exzentrisch
an der Welle angeordnet ist und bei einer Rotation der Welle das Verdrehsicherungselement
in eine Verdrehsicherungsposition drückt. Besonders vorteilhaft ist das Exzenterelement
hierbei von einer Blattfeder gebildet, wodurch ein Verschleiß, insbesondere aufgrund
einer Reibung zwischen dem Verdrehsicherungselement und dem Exzenterelement, des Verdrehsicherungselements
und/oder des Exzenterelements verringert werden kann.
[0013] Weist die Verdrehsicherungseinheit zumindest ein Rückholelement auf, das zu einem
Bewegen des Verdrehsicherungselements in eine inaktive Position vorgesehen ist, kann
vorteilhaft eine Verdrehsicherung zwischen der Schutzhaubeneinheit und der Handwerkzeugmaschine
in einem ausgeschalteten Betriebsmodus bzw. in einem inaktiven Zustand der Handwerkzeugmaschine
aufgehoben werden, so dass die Schutzhaubeneinheit für einen Bediener von der Handwerkzeugmaschine
abnehmbar ist. In diesem Zusammenhang soll unter einer "inaktiven Position" insbesondere
eine Position des Verdrehsicherungselements verstanden werden, in der eine Verdrehsicherung
zwischen der Schutzhaubeneinheit und der Handwerkzeugmaschine vorteilhafterweise aufgehoben
ist. Das Rückholelement ist dabei von einem Magneten und/oder besonders vorteilhaft
von einem Federelement und/oder weiteren, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Rückholelementen gebildet.
[0014] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird eine Schutzhaubeneinheit
gemäß Anspruch 12 mit einer Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung vorgeschlagen,
wobei die Verdrehsicherungseinheit zumindest ein Verdrehsicherungselement aufweist,
das an einer Schutzhaube und/oder einem Spannband angeordnet ist, wodurch eine konstruktiv
einfache Verdrehsicherung zwischen der Schutzhaubeneinheit und der Handwerkzeugmaschine
realisiert werden kann. Die Schutzhaubeneinheit weist vorzugsweise eine Schutzhaube
und eine Verschlusseinheit mit einem Spannband auf.
[0015] Es wird zudem vorgeschlagen, dass das Verdrehsicherungselement von einem Formschlusselement
gebildet ist, das zu einer Formschlussverbindung mit der Handwerkzeugmaschine vorgesehen
ist, wodurch eine besonders effektive Verdrehsicherung zwischen der Schutzhaubeneinheit
und der Handwerkzeugmaschine, selbst bei hohen auf die Schutzhaubeneinheit einwirkenden
Kräften, insbesondere Tangentialkräften, erreicht werden kann. Besonders vorteilhaft
kann dies erreicht werden, wenn das Formschlusselement von einer Ausnehmung gebildet
ist. Grundsätzlich sind jedoch auch weitere, dem Fachmann als sinnvoll erscheinende
Formschlusselemente in einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung jederzeit denkbar.
[0016] Weist die Verdrehsicherungseinheit zumindest zwei Verdrehsicherungselemente auf,
die in einer Umfangsrichtung nacheinander angeordnet sind, kann eine mehrfach formschlüssige
und/oder kraftschlüssige Verbindung zwischen der Schutzhaubeneinheit und der Handwerkzeugmaschine
erreicht werden und/oder es kann die Schutzhaubeneinheit vorteilhaft in unterschiedlichen
Positionen entlang der Umfangsrichtung an der Handwerkzeugmaschine verdrehsicher montiert
werden. Dabei soll unter einer "Umfangsrichtung" insbesondere eine Umfangsrichtung
der Schutzhaubeneinheit verstanden werden, die in einem montierten Zustand der Schutzhaubeneinheit
im Wesentlichen parallel zu einer Rotationsrichtung des Werkzeugs ausgerichtet ist.
[0017] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird ein Handwerkzeugmaschinensystem
gemäß Anspruch 15 mit einer Handwerkzeugmaschine, insbesondere eine Winkelschleifmaschine,
die eine Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit zur Aufnahme eines scheibenförmigen
Werkzeugs aufweist, einer Schutzhaubeneinheit und einer Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung,
wobei die Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung eine Verdrehsicherungseinheit aufweist,
die dazu vorgesehen ist, eine Verdrehsicherung zwischen der Schutzhaubeneinheit und
der Handwerkzeugmaschine an einen Betriebsparameter der Handwerkzeugmaschine zu koppeln.
Es kann ein effektiver Schutz eines Bedieners der Handwerkzeugmaschine vor einem im
Betrieb der Handwerkzeugmaschine rotierenden, insbesondere scheibenförmigen Werkzeug
und/oder insbesondere in einem Schadensfall des Werkzeugs, wie beispielsweise im Falle
des berstenden Werkzeugs, vor in Richtung des Bedieners umherfliegenden Teilen des
Werkzeugs erreicht werden. Der Betriebsparameter umfasst einen Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine,
so dass die Verdrehsicherungseinheit dazu vorgesehen ist, einen Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine
zu berücksichtigen, so dass ein vorteilhafter Schutz eines Bedieners im Betrieb der
Handwerkzeugmaschine erzielt werden kann. Der Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine
ist vorteilhafterweise von einem Drehmoment eines Werkzeugs und/oder einem Antriebsmoment
einer Antriebswelle zum Antreiben des Werkzeugs und/oder von einem angeschalteten
Zustand einer Motoreinheit der Handwerkzeugmaschine gebildet.
[0018] Es wird ferner vorgeschlagen, dass die Verdrehsicherungseinheit zumindest ein Verdrehsicherungselement
aufweist, das an einem Handwerkzeugmaschinengehäuse und/oder an der Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit
der Handwerkzeugmaschine angeordnet ist, wodurch eine besonders einfache Montage bzw.
Demontage der Schutzhaubeneinheit erreicht werden kann. Das Verdrehsicherungselement
kann dabei zu einer kraftschlüssigen und/oder besonders vorteilhaft zu einer formschlüssigen
Verdrehsicherung zwischen der Schutzhaubeneinheit und der Handwerkzeugmaschine vorgesehen
sein.
[0019] Eine besonders vorteilhafte, an eine Übertragung eines Antriebsmoments von einer
Motoreinheit der Handwerkzeugmaschine an ein Werkzeug bzw. an einen Betrieb, insbesondere
an einen Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine gekoppelte Verdrehsicherung der Schutzhaubeneinheit
an der Handwerkzeugmaschine kann erreicht werden, wenn die Handwerkzeugmaschine ein
Betätigungselement zum Einstellen einer Spindellockfunktion und/oder ein Betätigungselement
zu einem Ein- und Ausschalten einer Motoreinheit der Handwerkzeugmaschine aufweist,
das mit dem Verdrehsicherungselement gekoppelt ist. Dabei soll unter einer "Spindellockfunktion"
insbesondere eine Betriebsfunktion einer Antriebswelle verstanden werden, wobei eine
Rotationsbewegung der Antriebswelle blockiert ist und eine Übertragung eines Antriebsmoments
von der Antriebswelle auf das Werkzeug dabei verhindert ist. Des Weiteren soll unter
"gekoppelt" insbesondere eine elektrische, eine elektronische und/oder besonders vorteilhaft
eine mechanische Kopplung zwischen dem Verdrehsicherungselement und dem Betätigungselement
verstanden werden.
[0020] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Handwerkzeugmaschine einen Lüfter aufweist, der
zu einem Erzeugen eines Luftstroms zum Bewegen des Verdrehsicherungselements in einer
Verdrehsicherungsposition vorgesehen ist, wodurch die Verdrehsicherung vorteilhaft
an einen Betrieb bzw. einen Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine bzw. des Werkzeugs
gekoppelt werden kann. Vorzugsweise wird der Lüfter im Betrieb von einer Welle angetrieben,
die zu einer Antriebsmomentübertragung auf das Werkzeug vorgesehen ist.
[0021] Besonders vorteilhaft weist die Handwerkzeugmaschine zumindest eine Lüftungsöffnung
für einen Luftaustritt auf, wobei das Verdrehsicherungselement entlang einer Strömungsrichtung
von Luft nach der Lüftungsöffnung angeordnet ist, wodurch das Verdrehsicherungselement
mittels des Luftstroms in eine Verdrehsicherungsposition bewegt bzw. gebracht werden
kann.
[0022] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung
zumindest ein Verdrehsicherungselement aufweist, das an der Schutzhaubeneinheit angeordnet
ist. Hierdurch kann eine konstruktiv einfache Verdrehsicherung realisiert werden,
insbesondere wenn das Verdrehsicherungselement mit einem Verdrehsicherungselement
der Handwerkzeugmaschine form- und/oder kraftschlüssig zusammenwirkt. Besonders vorteilhaft
ist das Verdrehsicherungselement zumindest teilweise an einem Spannband und/oder an
einem Schutzhaubenkragen einer Schutzhaube der Schutzhaubeneinheit angeordnet.
[0023] Besonders vorteilhaft umfasst die Erfindung eine Handwerkzeugmaschine für ein rotierendes,
vorzugsweise scheibenförmiges Werkzeug, mit einem Handwerkzeugmaschinengehäuse, das
einen Flansch bzw. einen Maschinenhals aufweist, an dem eine Schutzhaube, insbesondere
aus Blech bestehend, zum Abdecken des Werkzeugs lösbar spannbar ist, wobei die Schutzhaube
einen Schutzhaubenkörper hat, der aus einem kreisscheibenförmigen Stück, insbesondere
mit abgewinkeltem Außenrand besteht und eine mittige kreisförmige Ausnehmung hat,
an deren Rand ein Schutzhaubenstutzen bzw. -kragen gebildet wird, der ringförmig ein
Spannband trägt, das mittels eines Spannmittels zusammenziehbar ist und wobei eine
zwischen Maschinenhals und Schutzhaube wirkende Verdrehsicherung zwischen Schutzhaube
und Maschinenhals in Gestalt einer Profilierung angeordnet ist, wobei die Schutzhaube
über das Spannband und/oder über das Spannmittel in seiner Spannposition mehrfach
formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem Maschinenhals kuppelbar und damit drehfestlegbar
ist und zum Erreichen einer Löseposition außer Formschluss und/oder Kraftschluss zum
Maschinenhals bringbar ist, wobei die Schutzhaube sodann drehverstellbar ist.
Zeichnung
[0024] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0025] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Handwerkzeugmaschinensystem in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung eines ausschnittsweise dargestellten Handwerkzeugmaschinensystems
mit einer Handwerkzeugmaschine, einer Schutzhaubeneinheit und einer Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung,
- Fig. 3
- eine Teilansicht des Handwerkzeugmaschinensystems mit einer alternativen, mit einer
Spindellockfunktion der Handwerkzeugmaschine gekoppelten Verdrehsicherung,
- Fig. 4
- eine Teilansicht des Handwerkzeugmaschinensystems mit einer alternativen, an einen
Lüfter der Handwerkzeugmaschine gekoppelten Verdrehsicherung,
- Fig. 5
- eine Teilansicht des Handwerkzeugmaschinensystems mit einer alternativen, einen zusätzlichen
Lüfter aufweisenden Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung und
- Fig. 6
- eine Teilansicht des Handwerkzeugmaschinensystems mit einer alternativen, eine zusätzliche
Welle aufweisende Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0026] In Figur 1 ist ein Handwerkzeugmaschinensystem 64a mit einer als Winkelschleifmaschine
ausgebildeter Handwerkzeugmaschine 12a und einer Schutzhaubeneinheit 20a in einer
Ansicht von oben dargestellt. Die Winkelschleifmaschine umfasst ein Handwerkzeugmaschinengehäuse
26a, eine Motoreinheit 16a und einen im Handwerkzeugmaschinengehäuse 26a integrierten
Haupthandgriff 80a. Der Haupthandgriff 80a erstreckt sich an einer einem von einer
Trennscheibe gebildeten Werkzeug 18a abgewandten Seite 82a in Richtung einer Längsrichtung
84a der Winkelschleifmaschine. An einem vorderen, werkzeugnahen Bereich 86a der Winkelschleifmaschine
ist ein Zusatzhandgriff 88a angeordnet, der sich quer zur Längsrichtung 84a der Winkelschleifmaschine
erstreckt.
[0027] In Figur 2 ist das Handwerkzeugmaschinensystem 64a mit der Handwerkzeugmaschine 12a,
der Schutzhaubeneinheit 20a und einer Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung 10a
ausschnittsweise dargestellt. Die Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung 10a weist
eine Verdrehsicherungseinheit 14a auf, die dazu vorgesehen ist, wenigstens einen Betriebsparameter
der Handwerkzeugmaschine 12a bei einer Verdrehsicherung zu berücksichtigen. Zur Aufnahme
der Schutzhaubeneinheit 20a bzw. des Werkzeugs 18a weist die Handwerkzeugmaschine
12a eine Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit 28a auf, die mit dem Handwerkzeugmaschinengehäuse
26a der Handwerkzeugmaschine 12a verschraubt ist. Aus der Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit
28a ragt an einer dem Handwerkzeugmaschinengehäuse 26a abgewandten Seite 144a eine
Antriebswelle 90a heraus, die an ihrem freien Ende 92a mit dem scheibenförmigen Werkzeug
18a verbindbar ist und um eine Achse 94a rotierend antreibbar ist. Die Achse 94a der
Antriebswelle 90a ist dabei senkrecht zur Längsrichtung 84a der Handwerkzeugmaschine
12a ausgerichtet. Die Schutzhaubeneinheit 20a umfasst eine Schutzhaube 76a und ein
Spannband 74a. Die Schutzhaube 76a deckt einen Winkelbereich des Werkzeugs 18a von
ca. 180° ab und weist hierzu einen halbscheibenförmigen Schutzhaubcnkörper 96a auf
und einen Schutzhaubenrand 98a, der zunächst senkrecht zum halbscheibenförmigen Schutzhaubenkörper
96a und anschließend parallel zum halbscheibenförmigen Schutzhaubenkörper 96a in eine
radiale Richtung 100a nach innen ausgerichtet ist.
[0028] Zudem weist die Schutzhaubeneinheit 20a einen Schutzhaubenkragen 78a auf, der im
Wesentlichen senkrecht zum halbscheibenförmigen Schutzhaubenkörper 96a ausgerichtet
ist. Der Schutzhaubenkragen 78a ist in radialer Richtung 100a nach außen von dem Spannband
74a umgeben, wobei der Schutzhaubenkragen 78a und das Spannband 74a miteinander mittels
einer Schweißverbindung verbunden sind. Zusammen mit dem Spannband 74a ist der Schutzhaubenkragen
78a zur Befestigung der Schutzhaubeneinheit 20a mit der Handwerkzeugmaschine 12a bzw.
mit der Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit 28a vorgesehen, die hierzu einen zylinderförmigen
Aufnahmeflansch 104a aufweist. Entlang einer Umfangsrichtung 62a, 106a des Spannbands
74a weist das Spannband 74a in einem der Schutzhaube 76a abgewandten Bereich 108a
zwei Endbereiche 110a, 112a auf, die sich in radialer Richtung 100a nach außen erstrecken.
Die beiden Endbereiche 110a, 112a weisen jeweils eine Ausnehmung auf, durch die ein
von einer Spannschraube gebildetes Spannelement 114a greift. Die Spannschraube ist
mittels einer Mutter 116a in den Ausnehmungen des Spannbands 74a befestigbar. Mittels
der Spannschraube ist ein Durchmesser des Spannbands 74a variierbar und es kann damit
eine kraftschlüssige Befestigung der Schutzhaubeneinheit 20a an dem Aufnahmeflansch
104a der Handwerkzeugmaschine 12a mittels eines Reibschlusses ermöglicht werden.
[0029] Die Verdrehsicherungseinheit 14a sichert die Schutzhaubeneinheit 20a im Betrieb bzw.
in einem Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine 12a gegen ein unerwünschtes Verdrehen,
wie insbesondere bei einem Schadensfall des Werkzeugs 18a, beispielsweise bei einem
berstenden Werkzeug 18a, so dass ein vorteilhafter Schutz für einen Bediener der Handwerkzeugmaschine
12a vorhanden ist. Die Verdrehsicherungseinheit 14a weist dabei eine Dimensionierung
auf, die zu einer Aufnahme von im Schadensfall auftretenden hohen Kräften von nach
außen geschleuderten Werkzeugteilen vorgesehen ist. Hierzu weist die Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung
10a eine Formschlusseinheit 22a auf, die zu einer formschlüssigen Verbindung zwischen
der Schutzhaubeneinheit 20a und dem Aufnahmeflansch 104a der Handwerkzeugmaschine
12a vorgesehen ist. Zur Erreichung der Formschlussverbindung weist die Formschlusseinheit
22a bzw. die Verdrehsicherungseinheit 14a ein von einem Formschlusselement 30a gebildetes
Verdrehsicherungselement 24a auf, das an dem Handwerkzeugmaschinengehäuse 26a der
Handwerkzeugmaschine 12a angeordnet ist. Das Formschlusselement 30a ist hierbei von
einem zylinderförmig ausgebildeten Bolzen gebildet, der bewegbar in dem Handwerkzeugmaschinengehäuse
26a gelagert ist, das hierzu eine Ausnehmung 146a aufweist. Der Bolzen ist dabei senkrecht
zur Achse 94a und von der Achse 94a aus betrachtet entlang der radialen Richtung 100a
in dem Handwerkzeugmaschinengehäuse 26a bewegbar gelagert.
[0030] Zudem weist die Verdrehsicherungseinheit 14a bzw. die Formschlusseinheit 22a weitere,
von jeweils einem Formschlusselement 54a, 56a, 58a, 60a gebildete Verdrehsicherungselemente
46a, 48a, 50a, 52a auf, die an der Schutzhaubeneinheit 20a angeordnet sind. Die Verdrehsicherungselemente
46a, 48a, 50a, 52a sind in der Umfangsrichtung 62a, 106a nacheinander an dem Spannband
74a und dem Schutzhaubenkragen 78a der Schutzhaubeneinheit 20a angeordnet und von
kreisförmigen Ausnehmungen gebildet, wobei im Betrieb bzw. in einem Aktivzustand der
Handwerkzeugmaschine 12a der Bolzen durch eine der Ausnehmungen greift und damit die
Schutzhaubeneinheit 20a gegen eine Verdrehung an der Handwerkzeugmaschine 12a sichert.
Hierzu ist der Bolzen an einer nur teilweise dargestellten Schaltmechanik der Handwerkzeugmaschine
12a und damit die Verdrehsicherungseinheit 14a an einen Betriebsparameter der Handwerkzeugmaschine
12a gekoppelt. Die Schaltmechanik weist ein Betätigungselement 68a der Handwerkzeugmaschine
12a auf, das mit der Motoreinheit 16a gekoppelt ist, so dass die Motoreinheit 16a
über das Betätigungselement 68a von einem Bediener eingeschaltet oder ausgeschaltet
werden kann. Der Betriebsparameter der Handwerkzeugmaschine 12a ist dabei von einer
eingeschalteten Position des Betätigungselements 68a gebildet. Durch die Kopplung
des Bolzens an die Schaltmechanik befindet sich der Bolzen in einem ausgeschalteten
Zustand der Handwerkzeugmaschine 12a in einer eingefahrenen bzw. in einer inaktiven
Position innerhalb des Handwerkzeugmaschinengehäuses 26a der Handwerkzeugmaschine
12a und eine Verdrehsicherung zwischen der Schutzhaubeneinheit 20a und der Handwerkzeugmaschine
12a ist aufgehoben. Eine Änderung einer Position der Schutzhaubcncinhcit 20a an dem
Aufnahmeflansch 104a ist nur in der inaktiven Position möglich.
[0031] Wird von einem Bediener das Betätigungselement 68a in eine eingeschaltete Position
gedrückt, wird damit der Bolzen entlang der radialen Richtung 100a in Richtung des
Aufnahmeflansches 104a bewegt und greift dabei in eine der Ausnehmungen der Schutzhaubeneinheit
20a. Gleichzeitig befindet sich die Handwerkzeugmaschine 12a in einem Aktivzustand
und die Motoreinheit 16a kann gestartet werden. Befindet sich die Schutzhaubeneinheit
20a bzw. die Ausnehmungen in einer zu dem Bolzen verdrehten Position an dem Aufnahmeflansch
104a, so dass eine Verdrehsicherung des Bolzens mit einer der Ausnehmungen verhindert
ist, kann der Bolzen beim Einschalten der Handwerkzeugmaschine 12a entlang der radialen
Richtung 100a nur teilweise ausgefahren werden. Der Bolzen ist damit in einer von
einer Verdrehsicherungsposition abweichenden Position und ein Einschalten der Motoreinheit
16a mittels des Betätigungselements 68a ist verhindert. Grundsätzlich ist es auch
denkbar, die Verdrehsicherungseinheit 14a mit einem Erkennungsmittel zu versehen,
die eine montierte Schutzhaubeneinheit 20a an der Handwerkzeugmaschine 12a erkennen
kann und vorteilhafterweise einen Betrieb der Handwerkzeugmaschine 12a bei fehlender
Schutzhaubeneinheit 20a verhindert.
[0032] Ferner weist das Handwerkzeugmaschinensystem 64a eine Kodierungsvorrichtung 118a
auf, die dazu vorgesehen ist, eine Montage von Werkzeugen 18a bzw. von Werkzeugen
18a zusammen mit der Schutzhaubeneinheit 20a an dafür ungeeigneten Handwerkzeugmaschinen
12a zu verhindern. Hierzu weist das Spannband 74a ein Kodierungselement 120a der Kodierungseinheit
118a auf, das einstückig mit dem Spannband 74a ausgebildet ist. Das Kodierungselement
120a ist von einer sich in radialer Richtung 100a nach innen erstreckende Ausprägung
gebildet und weist eine rechteckige Form auf. Korrespondierend hierzu weist der Aufnahmeflansch
104a ein Kodierungselement 122a der Kodierungsvorrichtung 118a auf, das von einer
Aussparung gebildet ist, in die das Kodierungselement 120a des Spannbands 74a bei
einer Montage der Schutzhaubeneinheit 20a mit der Handwerkzeugmaschine 12a einführbar
ist. Nach einem Einführen der Schutzhaubeneinheit 20a an der Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit
28a kann die Schutzhaubeneinheit 20a in eine Arbeitsposition gedreht werden. Hierzu
weist der Aufnahmeflansch 104a eine in Umfangsrichtung 62a, 106a umlaufende Nut 124a
auf, in der bei einer Drehung der Schutzhaubeneinheit 20a in die Arbeitsposition das
Kodierungselement 120a geführt ist. Zugleich ist mittels der Nut 124a und des Kodierungselement
120a die Schutzhaubeneinheit 20a verliersicher an der Handwerkzeugmaschine 12a angeordnet.
[0033] Um eine Montage der Schutzhaubeneinheit 20a bzw. eine Positionsänderung der bereits
montierten Schutzhaubeneinheit 20a an dem Aufnahmeflansch 104a der Handwerkzeugmaschine
12a für einen Bediener zu erleichtern, weist das Handwerkzeugmaschinensystem 64a eine
Positioniervorrichtung 126a auf. Die Positioniervorrichtung 126a umfasst an dem Aufnahmeflansch
104a mehrere, in Umfangsrichtung 62a, 106a nacheinander angeordnete Positionierelemente
128a, die von jeweils einer Einbuchtung gebildet sind. Die Positionierelemente 128a
sind dabei entlang der Achse 94a an einem dem Werkzeug 18a abgewandten Bereich des
Aufnahmeflansches 104a angeordnet. Des Weiteren weist die Schutzhaubeneinheit 20a
ebenfalls ein Positionierelement 130a der Positioniervorrichtung 126a auf, das einstückig
mit dem Spannband 74a ausgebildet ist. Das Positionierelement 130a ist entlang der
Achse 94a an einem Randbereich 132a des Spannbands 74a angeordnet, wobei der Randbereich
132a in einem montierten Zustand der Schutzhaubeneinheit 20a dem Werkzeug 18a abgewandt
ist. Zudem ist das Positionierelement 130a in Umfangsrichtung 62a, 106a stegförmig
ausgebildet, wobei das Positionierelement 130a entlang zweier, dem Spannband 74a zugewandten
Seiten aus dem Spannband 74a gestanzt ist und an einem Endbereich in Umfangsrichtung
62a, 106a an dem Spannband 74a angeordnet ist. An einem in Umfangsrichtung 62a, 106a
freien Ende 134a weist das Positionierelement 130a eine Ausprägung auf, die sich in
radialer Richtung 100a nach innen erstreckt und eine Kontur aufweist, die im Wesentlichen
formgleich mit einer Kontur der Positionierelemente 128a des Aufnahmeflansches 104a
ist.
[0034] In den Figuren 3 bis 6 sind alternative Ausführungsbeispiele dargestellt. Im Wesentlichen
gleich bleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen
Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele sind jedoch den
Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele die Buchstaben a bis e hinzugefügt. Die nachfolgende
Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu dem Ausführungsbeispiel
in den Figuren 1 und 2, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 und 2 verwiesen werden
kann.
[0035] In Figur 3 ist ein zu Figur 2 alternatives Handwerkzeugmaschinensystem 64b in einem
Teilausschnitt dargestellt. Das Handwerkzeugmaschinensystem 64b weist eine Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung
10b mit einer Verdrehsicherungseinheit 14b auf, die ein von einem Formschlusselement
30b gebildetes Verdrehsicherungselement 24b umfasst, das an einer Handwerkzeugmaschine
12b angeordnet ist. Das Formschlusselement 30b ist von einer Verzahnung gebildet,
die in einer Verdrehsicherungsposition in ein nicht näher dargestelltes zu der Verzahnung
korrespondierendes Formschlusselement einer Schutzhaubeneinheit greift. Das Formschlusselement
30b der Handwerkzeugmaschine 12b ist einstückig mit einem Betätigungselement 66b der
Handwerkzeugmaschine 12b ausgebildet, wobei das Betätigungselement 66b zum Einstellen
einer Spindellockfunktion vorgesehen ist, so dass eine Verdrehsicherung zwischen der
Schutzhaubeneinheit und der Handwerkzeugmaschine 12b an einen Betriebsparameter gekoppelt
ist, wobei der Betriebsparameter einen von einer Drehmomentübertragung auf ein Werkzeug
gebildeten Aktivzustand der Handwerkzeugmaschine 12b umfasst. Befindet sich das Betätigungselement
66b in einer Spindellockfunktion, d.h. eine Rotation einer nicht näher dargestellten
Antriebswelle der Handwerkzeugmaschine 12b zum Antreiben des Werkzeugs ist blockiert,
sind die Formschlusselemente 30b außer Eingriff und die Schutzhaube und/oder das Werkzeug
kann von einem Bediener demontiert bzw. montiert werden. Ist die Spindellockfunktion
durch das Betätigungselement 66b aufgehoben, ist damit gleichzeitig eine Verdrehsicherung
zwischen der Schutzhaubeneinheit und der Handwerkzeugmaschine 12b mittels der beiden
Formschlusselemente 30b realisiert und eine Blockierung der Antriebswelle ist aufgehoben.
[0036] In Figur 4 ist ein zu den Figuren 2 und 3 alternatives Handwerkzeugmaschinensystem
64c in einem Teilausschnitt dargestellt. Das Handwerkzeugmaschinensystem 64c weist
eine Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung 10c mit einer Verdrehsicherungseinheit
14c auf, die ein von einem Formschlusselement 30c gebildetes Verdrehsicherungselement
24c umfasst, das von einem Rastnocken gebildet ist. Das Verdrehsicherungselement 24c
ist einstückig mit einem Hebelelement 32c der Verdrehsicherungseinheit 14c ausgebildet,
wobei das Hebelelement 32c drehbar an der Handwerkzeugmaschine 12c angeordnet ist.
Zudem weist die Handwerkzeugmaschine 12c bzw. die Verdrehsicherungseinheit 14c einen
Lüfter auf, der im Betrieb der Handwerkzeugmaschine 12c zu einem Erzeugen eines Luftstroms
vorgesehen ist und innerhalb eines Handwerkzeugmaschinengehäuses 26c angeordnet ist.
An dem Handwerkzeugmaschinengehäuse 26c sind hierzu von Luftaustrittsöffnungen gebildete
Lüftungsöffnungen 70c angeordnet, durch die im Betrieb der Handwerkzeugmaschine 12c
der Luftstrom austritt. Entlang einer Strömungsrichtung 72c ist das Hebelelement 32c
nach den Lüftungsöffnungen 70c an dem Handwerkzeugmaschinengehäuse 26c angeordnet
und wird in einem Aktivzustand bzw. einem Betrieb der Handwerkzeugmaschine 12c von
dem Handwerkzeugmaschinengehäuse 26c weg in eine Richtung eines Aufnahmeflansches
104c bzw. einer Schutzhaubeneinheit gedrückt bzw. das Verdrehsicherungselement 24c
in eine Verdrehsicherungsposition mit der Schutzhaubeneinheit gebracht. Um das an
dem Hebelelement 32c angeordnete Formschlusselement 30c in einem ausgeschalteten Zustand
der Handwerkzeugmaschine 12c außer Eingriff mit der Schutzhaubeneinheit zu bringen,
ist das Hebelelement 32c mittels eines nicht näher dargestellten Federelements drehbar
gelagert, wobei mittels einer Federkraft des Federelements das Hebelelement 32c in
seine Ausgangsposition zurückbewegbar ist. Das Formschlusselement 30c ist an einem
einer Drehachse 136c des Hebelelements 32c abgewandten Ende 138c des Hebelelements
32c angeordnet.
[0037] In Figur 5 ist ein zu den Figuren 2 und 4 alternatives Handwerkzeugmaschinensystem
64d in einem Teilausschnitt dargestellt. Das Handwerkzeugmaschinensystem 64d weist
eine Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung 10d mit einer Verdrehsicherungseinheit
14d auf, die ein von einem Formschlusselement 30d gebildetes Verdrehsicherungselement
24d umfasst, das von einem Rastnocken gebildet ist. Das Verdrehsicherungselement 24d
ist einstückig mit einem Hebelelement 32d der Verdrehsicherungseinheit 14d ausgebildet,
wobei das Hebelelement 32d drehbar an einer Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit 28d
der Handwerkzeugmaschine 12d angeordnet ist. Zudem ist innerhalb der Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit
28d ein Lüfter 34d angeordnet, wobei ein Betrieb des Lüfters 34d an einen Betrieb
eines Werkzeugs bzw. einer Übertragung eines Antriebsmoments einer Antriebswelle 90d
gekoppelt ist. Das Hebelelement 32d ist mittels eines nicht näher dargestellten Federelements
entlang einer radialen Richtung 100d nach außen zwischen dem Lüfter 34d und einem
Aufnahmeflansch 104d der Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit 28d bewegbar gelagert,
wobei der Aufnahmeflansch 104d eine Aussparung 140d aufweist, durch die der Rastnocken
im Betrieb der Handwerkzeugmaschine 12d greift und mit von Ausnehmungen gebildeten
Formschlusselementen 54d, 56d, 58d, 60d der Schutzhaubeneinheit 20d eine Schutzhaube
gegen eine Verdrehung sichert. Ferner weist das Hebelelement 32d an einer dem Lüfter
34d zugewandten Seite 36d eine kammartige Ausformung 38d auf, durch die eine Kraftwirkung
des Luftstroms zur Bewegung des Verdrehsicherungselements 24d in die Verdrehsicherungsposition
erhöht wird. Ein Zurückbewegen des Verdrehsicherungselements 24d aus der Verdrehsicherungsposition
nach einem Betrieb der Handwerkzeugmaschine 12d erfolgt analog zu der Beschreibung
zu Figur 4.
[0038] In Figur 6 ist ein zu den Figuren 2 und 5 alternatives Handwerkzeugmaschinensystem
64e in einem Teilausschnitt dargestellt. Das Handwerkzeugmaschinensystem 64e weist
eine Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung 10e mit einer Verdrehsicherungseinheit
14e auf, die ein von einem Formschlusselement 30e gebildetes Verdrehsicherungselement
24e umfasst, das von einem Rastnocken gebildet ist und analog der Beschreibung zu
Figur 5 innerhalb einer Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit 28e einer Handwerkzeugmaschine
angeordnet ist. Zu einem Bewegen des Rastnockens in eine Verdrehsicherungsposition
weist die Verdrehsicherungseinheit 14e eine von einer Hohlwelle gebildete Welle 40e
auf, die drehfest mit einer Antriebswelle 90e gekoppelt ist. An dieser Welle 40e ist
an einer radial nach außen gerichteten Seite 142e ein von einer Blattfeder gebildetes
Exzenterelement 42e angeordnet, das im Betrieb der Handwerkzeugmaschine 12e durch
eine Rotation der Antriebswelle 90e um eine Achse 94e mittels auf die Blattfeder wirkender
Fliehkräfte nach außen gegen das Hebelelement 32e gedrückt wird (in Figur 6 gestrichelt
dargestellt). Dies bewirkt eine radial nach außen wirkende Kraft auf das Hebelelement
32e, so dass der an dem Hebelelement 32e angeordnete Rastnocken in ein zur Verdrehsicherung
vorgesehenes und von jeweils einer Aussparung gebildetes Verdrehsicherungselement
46e, 48e, 50e einer Schutzhaubeneinheit 20e zur Verdrehsicherung der Schutzhaubeneinheit
20e greift. Zudem weist die Verdrehsicherungseinheit 14e ein von einem Federelement
gebildetes Rückholelement 44e auf, das das Verdrehsicherungselement 24e bzw. das Hebelelement
32e aus einer Verdrehsicherungsposition in eine Ausgangsposition zurück bewegt, sobald
eine Übertragung des Antriebsmoments über die Antriebswelle 90e auf das Werkzeug unterbunden
ist bzw. ein Betrieb der Handwerkzeugmaschine 12e eingestellt ist.
1. Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine (12a-e), insbesondere
für eine Winkelschleifmaschine mit einer Verdrehsicherungseinheit (14a-e), die dazu vorgesehen ist, wenigstens einen
Betriebsparameter der Handwerkzeugmaschine (12a-e) bei einer Verdrehsicherung zu berücksichtigen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherungseinheit (14a-e) dazu vorgesehen ist, einen Aktivzustand der
Handwerkzeugmaschine (12a-e) zu berücksichtigen, wobei die Verdrehsicherungseinheit
(14a-e) zu einer Verdrehsicherung zwischen einer Schutzhaubeneinheit (20a-e) und der
Handwerkzeugmaschine (12a-e) während eines Schadensfalls eines Werkzeugs (18a-e) vorgesehen
ist.
2. Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Formschlusseinheit (22a-e), die zu einer formschlüssigen Verbindung zischen
der Schutzhaubeneinheit (20a-e) und der Handwerkzeugmaschine (12a-e) vorgesehen ist.
3. Handwerkzeugmaschine, insbesondere Winkelschleifmaschine, mit einer Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung
(10a-e) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherungseinheit (14a-e) zumindest ein Verdrehsicherungselement (24a-e)
aufweist, das an einem Handwerkzeugmaschinengehäuse (26a-c) und/oder einer Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit
(28d-e) angeordnet ist.
4. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrehsicherungselement (24a-e) zumindest teilweise von einem Formschlusselement
(30a-e) gebildet ist.
5. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrehsicherungselement (24a-e) bewegbar an dem Handwerkzeugmaschinengehäuse
(26a-c) und/oder der Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit (28d-e) angeordnet ist.
6. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherungseinheit (14c-e) zumindest ein drehbar gelagertes Hebelelement
(32c-e) aufweist, an dem das Verdrehsicherungselement (24c-e) zumindest teilweise
angeordnet ist.
7. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherungseinheit (14c-d) einen Lüfter (34d) aufweist, der zu einem Erzeugen
eines Luftstroms zum Bewegen des Hebelelements (32c-d) in eine Verdrehsicherungsposition
vorgesehen ist.
8. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelelement (32d) zumindest teilweise an einer dem Lüfter (34d) zugewandten
Seite (36d) eine kammartige Ausformung (38d) aufweist.
9. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherungseinheit (14e) eine Welle (40e) mit einem Exzenterelement (42e)
aufweist, das zu einem Bewegen des Verdrehsicherungselements (24e) in eine Verdrehsicherungsposition
vorgesehen ist.
10. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherungseinheit (14e) zumindest ein Rückholelement (44e) aufweist, das
zu einem Bewegen des Verdrehsicherungselements (24e) in eine inaktive Position vorgesehen
ist.
11. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückholelement (44e) von einem Federelement gebildet ist.
12. Schutzhaubeneinheit mit einer Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung (10a-e) nach
einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherungseinheit (14a-e) zumindest ein Verdrehsicherungselement (46a-e,
48a-e, 50a-e, 52a-d) aufweist, das an einer Schutzhaube (76a-e) und/oder einem Spannband
(74a-e) angeordnet ist.
13. Schutzhaubeneinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrehsicherungselement (46a-e, 48a-e, 50a-e, 52a-d) von einem Formschlusselement
(54a-e, 56a-e, 58a-e, 60a-d) gebildet ist, das zu einer Formschlussverbindung mit
der Handwerkzeugmaschine (12a-e) vorgesehen ist.
14. Schutzhaubeneinheit nach einem der Ansprüche 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherungseinheit (14a-e) zumindest zwei Verdrehsicherungselemente (48a-e,
50a-e, 52a-e, 54a-d) aufweist, die in eine Umfangsrichtung (62a-e, 106ae) nacheinander
angeordnet sind.
15. Handwerkzeugmaschinensystem mit einer Handwerkzeugmaschine (12a-e), insbesondere eine
Winkelschleifmaschine, die eine Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit (28a-e) zur Aufnahme
eines scheibenförmigen Werkzeugs (18a-e) aufweist, einer Schutzhaubeneinheit (20a-e)
und einer Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung (10a-e) nach einem der Ansprüche
1 bis 2, wobei die Schutzhaubenverdrehsicherungsvorrichtung (10a-e) eine Verdrehsicherungseinheit
(14a-e) aufweist, die dazu vorgesehen ist, eine Verdrehsicherung zwischen der Schutzhaubeneinheit
(20a-e) und der Handwerkzeugmaschine (12a-e) zumindest teilweise an einen Betriebsparameter
der Handwerkzeugmaschine (12a-e) zu koppeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherungseinheit (14a-e) dazu vorgesehen ist, einen Aktivzustand der
Handwerkzeugmaschine (12a-e) zu berücksichtigen, wobei die Verdrehsicherungseinheit
(14a-e) zu einer Verdrehsicherung zwischen einer Schutzhaubeneinheit (20a-e) und der
Handwerkzeugmaschine (12a-e) während eines Schadensfalls eines Werkzeugs (18a-e) vorgesehen
ist.
16. Handwerkzeugmaschinensystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherungseinheit (14a-e) ein Verdrehsicherungselement (24a-e) aufweist,
das bewegbar an einem Handwerkzeugmaschinengehäuse (26a-c) und/oder an der Handwerkzeugmaschinenaufnahmeeinheit
(28d-e) der Handwerkzeugmaschine (12a-e) angeordnet ist.
17. Handwerkzeugmaschinensystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Handwerkzeugmaschine (12b) ein Betätigungselement (66b) zum Einstellen einer
Spindellockfunktion aufweist, das mit dem Verdrehsicherungselement (24b) gekoppelt
ist.
18. Handwerkzeugmaschinensystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Handwerkzeugmaschine (12a) ein Betätigungselement (68a) zu einem Ein- und Ausschalten
einer Motoreinheit (16a) der Handwerkzeugmaschine (12a) aufweist, das mit dem Verdrehsicherungselement
(24a) gekoppelt ist.
19. Handwerkzeugmaschinensystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Handwerkzeugmaschine (12c-d) zumindest einen Lüfter (34d) aufweist, der zu einem
Erzeugen eines Luftstroms zum Bewegen des Verdrehsicherungselements (24c-d) in einer
Verdrehsicherungsposition vorgesehen ist.
20. Handwerkzeugmaschinensystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Handwerkzeugmaschine (12c) zumindest eine Lüftungsöffnung (70c) für einen Luftaustritt
aufweist, und das Verdrehsicherungselement (24c) entlang einer Strömungsrichtung (72c)
von Luft nach der Lüftungsöffnung (70c) angeordnet ist.
21. Handwerkzeugmaschinensystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherungseinheit (14a-e) zumindest ein Verdrehsicherungselement (46a-e,
48a-e, 50a-e, 52a-d) aufweist, das an der Schutzhaubeneinheit (20a-e) angeordnet ist.
22. Handwerkzeugmaschinensystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhaubeneinheit (20a-e) ein Spannband (74a-e) und eine Schutzhaube (76a-e)
mit einem Schutzhaubenkragen (78a-e) aufweist und das Verdrehsicherungselement (46a-e,
48a-e, 50a-e, 52a-e) zumindest teilweise an dem Spannband (74a-e) und/oder dem Schutzhaubenkragen
(78a-e) angeordnet ist.
1. Protective hood rotation prevention device for a portable power tool (12a-e), in particular
for an angle grinder, with a rotation prevention unit (14a-e) which is provided to
take into consideration at least one operating parameter of the portable power tool
(12a-e) when preventing rotation, characterized in that the rotation prevention unit (14a-e) is provided to take into consideration an active
state of the portable power tool (12a-e), wherein the rotation prevention unit (14a-e)
is provided to prevent rotation between a protective hood unit (20a-e) and the portable
power tool (12a-e) in case of damage of a tool (18a-e).
2. Protective hood rotation prevention device according to Claim 1, characterized by a form-fitting unit (22a-e) which is provided for a form-fitting connection between
the protective hood unit (20a-e) and the portable power tool (12a-e).
3. Portable power tool, in particular angle grinder, with a protective hood rotation
prevention device (10a-e) according to one of the preceding claims, characterized in that the rotation prevention unit (14a-e) has at least one rotation prevention element
(24a-e) which is arranged on a portable power tool housing (26a-c) and/or a portable
power tool receiving unit (28d-e).
4. Portable power tool according to Claim 3, characterized in that the rotation prevention element (24a-e) is at least partially formed by a form-fitting
element (30a-e).
5. Portable power tool according to Claim 3, characterized in that the rotation prevention element (24a-e) is arranged movably on the portable power
tool housing (26a-c) and/or on the portable power tool receiving unit (28d-e).
6. Portable power tool according to Claim 3, characterized in that the rotation prevention unit (14c-e) has at least one rotatably mounted lever element
(32c-e) on which the rotation prevention element (24c-e) is at least partially arranged.
7. Portable power tool according to Claim 3 or 6, characterized in that the rotation prevention unit (14c-d) has a fan (34d) which is provided for producing
an air flow for moving the lever element (32c-d) into a rotation prevention position.
8. Portable power tool according to Claim 6 or 7, characterized in that the lever element (32d) at least partly has a comb-like formation (38d) on a side
(36d) facing the fan (34d).
9. Portable power tool according to Claim 3, characterized in that the rotation prevention unit (14e) has a shaft (40e) with an eccentric element (42e)
which is provided for moving the rotation prevention element (24e) into a rotation
prevention position.
10. Portable power tool according to Claim 3, characterized in that the rotation prevention unit (14e) has at least one restoring element (44e) which
is provided for moving the rotation prevention element (24e) into an inactive position.
11. Portable power tool according to Claim 10, characterized in that the restoring element (44e) is formed by a spring element.
12. Protective hood unit with a protective hood rotation prevention device (10a-e) according
to either of Claims 1 and 2, characterized in that the rotation prevention unit (14a-e) has at least one rotation prevention element
(46a-e, 48a-e, 50a-e, 52a-d) which is arranged on a protective hood (76a-e) and/or
on a tightening strap (74a-e).
13. Protective hood unit according to Claim 12, characterized in that the rotation prevention element (46a-e, 48a-e, 50a-e, 52a-d) is formed by a form-fitting
element (54a-e, 56a-e, 58a-e, 60a-d) which is provided for a form-fitting connection
to the portable power tool (12a-e).
14. Protective hood unit according to either of Claims 12 and 13, characterized in that the rotation prevention unit (14a-e) has at least two rotation prevention elements
(48a-e, 50a-e, 52a-e, 54a-d) which are arranged successively in a circumferential
direction (62a-e, 106ae).
15. Portable power tool system with a portable power tool (12a-e), in particular an angle
grinder, which has a portable power tool receiving unit (28a-e) for receiving a disc-shaped
tool (18a-e), a protective hood unit (20a-e) and a protective hood rotation prevention
device (10a-e) according to either of Claims 1 and 2, wherein the protective hood
rotation prevention device (10a-e) has a rotation prevention unit (14a-e) which is
provided for at least partially coupling rotation prevention between the protective
hood unit (20a-e) and the portable power tool (12a-e) to an operating parameter of
the portable power tool (12a-e), characterized in that the rotation prevention unit (14a-e) is provided to take into consideration an active
state of the portable power tool (12a-e), wherein the rotation prevention unit (14a-e)
is provided to prevent rotation between a protective hood unit (20a-e) and the portable
power tool (12a-e) in case of damage of a tool (18a-e).
16. Portable power tool system according to Claim 15, characterized in that the rotation prevention unit (14a-e) has a rotation prevention element (24a-e) which
is arranged movably on a portable power tool housing (26a-c) and/or on the portable
power tool receiving unit (28d-e) of the portable power tool (12a-e).
17. Portable power tool system according to Claim 16, characterized in that the portable power tool (12b) has an actuating element (66b) for setting a spindle
lock function, which actuating element is coupled to the rotation prevention element
(24b).
18. Portable power tool system according to Claim 16, characterized in that the portable power tool (12a) has an actuating element (68a) for switching a motor
unit (16a) of the portable power tool (12a) on and off, said actuating element being
coupled to the rotation prevention element (24a).
19. Portable power tool system according to Claim 16, characterized in that the portable power tool (12c-d) has at least one fan (34d) which is provided for
producing an air flow for moving the rotation prevention element (24c-d) in a rotation
prevention position.
20. Portable power tool system according to Claim 16, characterized in that the portable power tool (12c) has at least one ventilation opening (70c) for letting
out air, and the rotation prevention element (24c) is arranged downstream of the ventilation
opening (70c) in a flow direction (72c) of air.
21. Portable power tool system according to Claim 15, characterized in that the rotation prevention unit (14a-e) has at least one rotation prevention element
(46a-e, 48a-e, 50a-e, 52a-d) which is arranged on the protective hood unit (20a-e).
22. Portable power tool system according to Claim 21, characterized in that the protective hood unit (20a-e) has a tightening strap (74a-e) and a protective
hood (76a-e) with a protective hood collar (78a-e), and the rotation prevention element
(46a-e, 48a-e, 50a-e, 52a-e) is at least partially arranged on the tightening strap
(74a-e) and/or the protective hood collar (78a-e).
1. Dispositif anti-rotation pour un capot de protection pour une machine-outil à main
(12a-e), en particulier pour une meuleuse d'angle, comprenant une unité anti-rotation
(14a-e) qui est prévue pour tenir compte d'au moins un paramètre de fonctionnement
de la machine-outil à main (12a-e) lors d'une protection contre la rotation, caractérisé en ce que l'unité anti-rotation (14a-e) est prévue pour tenir compte d'un état actif de la
machine-outil à main (12a-e), l'unité anti-rotation (14a-e) étant prévue pour assurer
une protection contre la rotation entre une unité de capot de protection (20a-e) et
la machine-outil à main (12a-e) en cas d'endommagement d'un outil (18a-e).
2. Dispositif anti-rotation pour un capot de protection selon la revendication 1, caractérisé par une unité d'engagement par correspondance géométrique (22a-e), qui est prévue pour
assurer une liaison par engagement par correspondance géométrique entre l'unité de
capot de protection (20a-e) et la machine-outil à main (12a-e).
3. Machine-outil à main, en particulier meuleuse d'angle, comprenant un dispositif anti-rotation
pour un capot de protection (10a-e) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'unité anti-rotation (14a-e) présente au moins un élément anti-rotation (24a-e)
qui est disposé au niveau d'un boîtier de machine-outil à main (26a-c) et/ou d'une
unité de réception de machine-outil à main (28d-e).
4. Machine-outil à main selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément anti-rotation (24a-e) est formé au moins en partie par un élément d'engagement
par correspondance géométrique (30a-e).
5. Machine-outil à main selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément anti-rotation (24a-e) est disposé de manière déplaçable sur le boîtier
de machine-outil à main (26a-c) et/ou sur l'unité de réception de machine-outil à
main (28de).
6. Machine-outil à main selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'unité anti-rotation (14c-e) présente au moins un élément de levier (32c-e) supporté
à rotation, sur lequel est disposé au moins en partie l'élément anti-rotation (24c-e).
7. Machine-outil à main selon la revendication 3 ou 6, caractérisée en ce que l'unité anti-rotation (14c-d) présente un ventilateur (34d) qui est prévu pour générer
un flux d'air de manière à déplacer l'élément de levier (32c-d) dans une position
de protection contre la rotation.
8. Machine-outil à main selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que l'élément de levier (32d) présente au moins en partie, au niveau d'un côté (36d)
tourné vers le ventilateur (34d), une formation de type peigne (38d).
9. Machine-outil à main selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'unité anti-rotation (14e) présente un arbre (40e) avec un élément excentrique (42e),
lequel est prévu pour déplacer l'élément anti-rotation (24e) dans une position de
protection contre la rotation.
10. Machine-outil à main selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'unité anti-rotation (14e) présente au moins un élément de rappel (44e) qui est
prévu pour déplacer l'élément anti-rotation (24e) dans une position inactive.
11. Machine-outil à main selon la revendication 10, caractérisée en ce que l'élément de rappel (44e) est formé par un élément de ressort.
12. Unité de capot de protection comprenant un dispositif anti-rotation pour un capot
de protection (10a-e) selon l'une quelconque des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que l'unité anti-rotation (14a-e) présente au moins un élément anti-rotation (46a-e,
48a-e, 50a-e, 52a-d) qui est disposé au niveau d'un capot de protection (76a-e) et/ou
d'une bande de serrage (74a-e).
13. Unité de capot de protection selon la revendication 12, caractérisée en ce que l'élément anti-rotation (46a-e, 48a-e, 50a-e, 52a-d) est formé par un élément d'engagement
par correspondance géométrique (54a-e, 56a-e, 58a-e, 60a-d) qui est prévu pour établir
une liaison par engagement par correspondance géométrique avec la machine-outil à
main (12a-e).
14. Unité de capot de protection selon l'une quelconque des revendications 12 et 13, caractérisée en ce que l'unité anti-rotation (14a-e) présente au moins deux éléments anti-rotation (48a-e,
50a-e, 52a-d, 54a-d) qui sont disposés les uns à côté des autres dans une direction
périphérique (62a-e, 106ae).
15. Système de machine-outil à main comprenant une machine-outil à main (12a-e), en particulier
une meuleuse d'angle, qui présente une unité de réception de machine-outil à main
(28a-e) pour recevoir un outil en forme de disque (18a-e), une unité de capot de protection
(20a-e) et un dispositif anti-rotation pour capot de protection (10a-e) selon l'une
quelconque des revendications 1 à 2, dans lequel le dispositif anti-rotation pour
capot de protection (10a-e) présente une unité anti-rotation (14a-e) qui est prévue
pour accoupler une protection contre la rotation entre l'unité de capot de protection
(20a-e) et la machine-outil à main (12a-e) au moins en partie à un paramètre de fonctionnement
de la machine-outil à main (12a-e), caractérisé en ce que l'unité anti-rotation (14a-e) est prévue pour tenir compte d'un état actif de la
machine-outil à main (12a-e), l'unité anti-rotation (14a-e) étant prévue pour assurer
une protection contre la rotation entre une unité de capot de protection (20a-e) et
la machine-outil à main (12a-e) en cas d'endommagement d'un outil (18a-e).
16. Système de machine-outil à main selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'unité anti-rotation (14a-e) présente un élément anti-rotation (24a-e) qui est disposé
de manière déplaçable sur un boîtier de machine-outil à main (26a-c) et/ou sur l'unité
de réception de machine-outil à main (28d-e) de la machine-outil à main (12a-e).
17. Système de machine-outil à main selon la revendication 16, caractérisé en ce que la machine-outil à main (12b) présente un élément d'actionnement (66b) pour ajuster
une fonction de verrouillage de broche, qui est accouplé à l'élément anti-rotation
(24b).
18. Système de machine-outil à main selon la revendication 16, caractérisé en ce que la machine-outil à main (12a) présente un élément d'actionnement (68a) pour l'enclenchement
et la déconnexion d'une unité de moteur (16a) de la machine-outil à main (12a), lequel
est accouplé à l'élément anti-rotation (24a).
19. Système de machine-outil à main selon la revendication 16, caractérisé en ce que la machine-outil à main (12c-d) présente au moins un ventilateur (34d) qui est prévu
pour générer un flux d'air de manière à déplacer l'élément de anti-rotation (24c-d)
dans une position de protection contre la rotation.
20. Système de machine-outil à main selon la revendication 16, caractérisé en ce que la machine-outil à main (12c) présente au moins une ouverture de ventilation (70c)
pour une sortie d'air et l'élément anti-rotation (24c) est disposé le long d'une direction
d'écoulement d'air (72c) derrière l'ouverture de ventilation (70c).
21. Système de machine-outil à main selon la revendication 15, caractérisé en ce que l'unité anti-rotation (14a-e) présente au moins un élément anti-rotation (46a-e,
48a-e, 50a-e, 52a-d) qui est disposé sur l'unité de capot de protection (20a-e).
22. Système de machine-outil à main selon la revendication 21, caractérisé en ce que l'unité de capot de protection (20a-e) présente une bande de serrage (74a-e) et un
capot de protection (76a-e) avec un col de capot de protection (78a-e) et l'élément
anti-rotation (46a-e, 48a-e, 50a-e, 52a-e) est disposé au moins en partie sur la bande
de serrage (74a-e) et/ou sur le col de capot de protection (78a-e).
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