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EP 2 104 595 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.01.2017 Patentblatt 2017/04 |
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Anmeldetag: 30.10.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/061689 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/080664 (10.07.2008 Gazette 2008/28) |
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Bohr- und/oder Schlaghammer
Rotary and/or impact hammer
Marteau perforateur et/ou burineur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
27.12.2006 DE 102006061625
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.09.2009 Patentblatt 2009/40 |
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Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- FUCHS, Rudolf
73765 Neuhausen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 583 710 WO-A1-2005/070616 DE-A1- 4 116 343 US-A- 4 431 062
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WO-A-2006/124288 CH-A- 362 901 US-A- 2 815 834 US-A- 4 450 919
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Bohr- und/oder Schlaghammer mit einem elektrischen Antriebsmotor,
der über ein Getriebe mit einer Arbeitsspindel und/oder einem Schlagwerk verbindbar
ist.
Stand der Technik
[0003] Bohr- und/oder Schlaghämmer werden in geringeren Gewichtsklassen meistens in Pistolenbauweise
ausgeführt. Diese ist durch einen parallelen Verlauf der Motorachse eines elektrischen
Antriebsmotors mit der Arbeitsspindel gekennzeichnet, mit der ein Werkzeug, beispielsweise
ein Bohrer, kuppelbar ist. Die Pistolenbauform ist durch eine relativ große Baulänge
gekennzeichnet. Bohrhämmer in L-Bauweise, wie sie beispielsweise aus der
US 4,431,062 A bekannt sind, besitzen gegenüber der Pistolenbauform eine kürzere Baulänge. Die L-Bauweise
ist dadurch ausgezeichnet, dass die Motorachse des elektrischen Antriebsmotors unter
einem Winkel zur Arbeitsspindel verläuft. Für einige Anwendungen ist jedoch auch die
kürzere Baulänge des Bohrhammers in L-Bauweise noch zu groß. Ist versetzt zur Bohrachse
genügend Platz vorhanden, so wird ein Winkelbohrkopf mit Schlagübertragung (Winkel-Hammerbohrkopf)
als Vorsatzgerät verwendet. Bekannt sind Winkel-Hammerbohrköpfe, die bei Bedarf auf
den Bohrhammer montiert werden können und bei denen neben der Rotation auch die Schlagbewegung
um 90° umlenken. Bei dem bekannten Winkel-Hammerbohrkopf wird die Schlagbewegung des
Schlagwerks auf einen Schlagbolzen mit 45°-Schräge übertragen. Die Übertragung erfordert
wegen hoher Reibungsverluste bei den aufeinandergleitenden Schrägen eine hohe Fertigkeitsgenauigkeit
und den Einsatz von hochwertigen Werkzeugstählen. Wegen der hohen Erwärmung im Betrieb
ist die Schlagübertragung des Winkelbohrkopfs mit einem geringen Wirkungsgrad verbunden.
Weiterhin lässt die mechanisch starre Winkelübertragung nur einen festen Abtriebswinkel
zu und schränkt damit eine universelle Anwendbarkeit ein. Außerdem entsteht durch
die starre Winkelübertragung keine vollständige Schlagentkopplung, sodass ein starker
manueller Andruck vom Bediener in Bohrrichtung erforderlich wird. Damit ergeben sich
erhebliche Handhabungsnachteile.
Offenbarung der Erfindung
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Bohr- und/oder Schlaghammer bereitzustellen,
dessen Baulänge verringert werden kann. Dazu ist vorgesehen, dass das Gehäuse des
Bohr- und/oder Schlaghammer aus einem einen Antriebsmotor aufnehmenden Antriebsgehäuseteil
und einem eine Arbeitsspindel und ein Schlagwerk aufnehmenden Schlagwerkgehäuseteil
besteht, und dass eine Mittelachse einer Welle eines Getriebes eine Schwenkachse bildet,
um die der Antriebsmotor zur Verringerung der Baulänge des Bohr- und/oder Schlaghammers
über ein Gelenk zwischen dem Antriebsgehäuseteil und dem Schlagwerkgehäuseteil verschwenkbar
ist. Durch die Verschwenkbarkeit des Antriebsmotors ist sowohl bei einer Bohr- und/oder
Schlaghammer in Pistolenbauweise, bei dem die Mittelachse der Antriebswelle des Antriebsmotors
parallel zur Arbeitsspindel verläuft, als auch bei einem Bohr- und/oder Schlaghammer
in L-Bauweise, bei dem die Antriebswelle des Antriebsmotors unter einem Winkel zur
Arbeitsspindel verläuft, eine Verringerung der Baulänge möglich. Unter "Baulänge"
ist in diesem Zusammenhang der Platzbedarf in Arbeitsrichtung, das heißt in Ausrichtung
der Arbeitsspindel zu verstehen. Durch die Möglichkeit, den Antriebsmotor um die Schwenkachse
gegenüber der Arbeitsspindel und dem Schlagwerk zu verschwenken, ergibt sich eine
stufenlose Winkeleinstellung innerhalb eines großen Winkelbereichs. Trotz des Verschwenkens
um die Schwenkachse, kann ein Schlag- oder Schlagbohrbetrieb ohne Schlagenergieverluste
aufgrund der Schlagrichtungsänderung erfolgen. Durch das Verschwenken kann eine derart
geringe Baulänge realisiert werden, dass eine Zugänglichkeit zu sehr engen Stellen
ermöglicht ist. Das Gerät ist sofort einsatzbereit, da keine zusätzlichen Teile montiert
werden müssen. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Bohr- und/oder Schlaghammer
ist ein kleines Eckenmaß, da das Eckenmaß weitgehend unabhängig vom Durchmesser des
Antriebsmotors ist. Vorzugsweise kann es sich bei dem Bohr- und/oder Schlaghammer
um einen reinen Bohrhammer, einen Bohrhammer für Bohr- und/oder Meißelbetrieb (Kombihammer)
oder einen reinen Schlaghammer handeln.
[0005] Die Arbeitsspindel und das Schlagwerk sind im Schlagwerksgehäuseteil befestigt, der
Antriebsmotor ist im Antriebsgehäuseteil befestigt. Somit ergibt sich eine erste Maschineneinheit
des Bohr- und/oder Schlaghammers, die das Schlagwerksgehäuseteil, das Schlagwerk und
die Spindel aufweist, sowie eine zweite Maschineneinheit des Bohr- und/oder Schlaghammers,
die das Antriebsgehäuseteil und den Antriebsmotor aufweist. Mit Vorteil ist vorgesehen,
dass das Getriebe dem Antriebsgehäuseteil und dem Schlagwerksgehäuseteil zugeordnet
ist. Damit ist das Getriebe sowohl Teil der ersten Maschineneinheit als auch Teil
der zweiten Maschineneinheit des Bohr- und/oder Schlaghammers. Dabei gibt es insbesondere
Komponenten des Getriebes, die ausschließlich der ersten Maschineneinheit angehören,
als auch anderen Komponenten, die ausschließlich der zweiten Maschineneinheit angehören.
[0006] Insbesondere ist vorgesehen, dass Arbeitsspindel und Schlagwerk eine gemeinsame Bewegungsachse
aufweisen, um die sich die Arbeitsspindel dreht und/oder entlang der sich eine Schlagmasse
des Schlagwerks bewegt. Eine gemeinsame Bewegungsachse von Rotations- und Schlagbetrieb
ist zum Beispiel bei einem als Bohrhammer ausgebildeten Bohr- und/oder Schlaghammer
realisiert, wobei zum Beispiel ein hin- und herbewegter Schläger die Schlagmasse aufweist.
[0007] Mit Vorteil ist vorgesehen, dass die Bewegungsachse senkrecht zur Schwenkachse angeordnet
ist. Durch die senkrechte Anordnung ist die Schwenkachse zur Verkürzung der Baulänge
optimal gewählt.
[0008] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Mittelachse der Antriebswelle
senkrecht auf einer Verschwenkebene des Antriebsmotors angeordnet ist. Die Verschwenkebene
ist die Ebene senkrecht zur Schwenkachse, in der der Antriebsmotor verschwenkt wird.
Bei dieser Ausführungsform ist der erfindungsgemäße Bohr- und/oder Schlaghammer in
L-Bauweise ausgebildet. Alternativ ist vorgesehen, dass die Mittelachse der Antriebswelle
parallel zu einer Verschwenkebene des Antriebsmotors angeordnet ist. Bei einer parallelen
Anordnung der Mittelachse der Antriebswelle ist der Bohr- und/oder Schlaghammer in
Pistolenbauweise ausgebildet.
[0009] Weiterhin ist vorgesehen, dass ein Bauteil, insbesondere ein Hammerrohr, des Schlagwerks
die Antriebsspindel bildet oder mitbildet. Der Drehantrieb des Werkzeugs erfolgt somit
über ein Bauteil des Schlagwerks. Dieses Bauteil ist insbesondere das Hammerrohr des
Schlagwerks.
[0010] Mit Vorteil ist vorgesehen, dass der Bohr- und/oder Schlaghammer mindestens eine
Kupplung zum wahlweise Verbinden des Antriebsmotors mit der Arbeitsspindel und/oder
dem Schlagwerk aufweist. Sind zum Beispiel zwei separate Antriebspfade zum Antrieb
des Schlagwerks und der Arbeitsspindel mit jeweils einer als Trennkupplung ausgebildeten
Kupplung vorhanden, so kann wahlweise ein drehender und/oder schlagender Betrieb der
Bohr- und/oder Schlaghammer realisiert werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- einen erfindungsgemäße Bohr- und/oder Schlaghammer in Pistolenbauweise,
- Figur 2
- eine Detailansicht eines erfindungsgemäßen Bohr- und/oder Schlaghammers im Bereich
des Getriebes nach einem ersten Ausführungsbeispiel und
- Figur 3
- eine Detailansicht eines erfindungsgemäßen Bohr- und/oder Schlaghammers im Bereich
des Getriebes nach einem zweiten Ausführungsbeispiel.
Ausführungsform(en) der Erfindung
[0012] Die Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße, als Bohrhammer 1 ausgebildete Elektrohandwerkzeugmaschine
2 in Pistolenbauweise. Die Seitenansicht der Figur 1 (oben) auf den Bohrhammer 1 zeigt
die erste Maschineneinheit 3 mit einem Schlagwerksgehäuseteil 4 und einer Werkzeugaufnahme
5. Die erste Maschineneinheit 3 ist mit einer zweiten Maschineneinheit 6 des Bohrhammers
1. durch ein Gelenk verbunden, sodass die zweite Maschineneinheit 6 gegenüber der
ersten Maschineneinheit 3 (beziehungsweise die erste Maschineneinheit 3 gegenüber
der zweiten Maschineneinheit 6) um eine Schwenkachse 8 verschwenkt werden kann. Die
zweite Maschineneinheit 6 weist ein für die Pistolenbauweise typisches Griffstück
9 mit Betätigungsschalter 10 eines Antriebsgehäuseteils 11 auf. Das Schlagwerksgehäuseteil
4 und das Antriebsgehäuseteil 11 bilden zusammen das Gehäuse 12 des erfindungsgemäßen
Bohrhammers 1. In der Draufsicht der Figur 1 (unten) ist das Verschwenken der beiden
Maschineneinheiten 3, 6 gezeigt. Neben einer Grundanordnung mit der Baulänge L, die
einem Aufbau bei einem herkömmlichen Bohrhammer 1 entspricht, ist ein gegenüber der
zweiten Maschineneinheit 6 um einen Winkel von 90° verschwenkte erste Maschineneinheit
3 gezeigt, wodurch sich eine verkürzte Baulänge L' ergibt.
[0013] Die Figur 2 zeigt den Aufbau eines Getriebes 13 zur Realisierung des erfindungsgemäßen
Bohrhammers 1. In dem Antriebsgehäuseteil 11 befindet sich ein nur teilweise dargestellter
Antriebsmotor mit einer Antriebswelle 15. Die Antriebswelle 15 ist über ein Wellenlager
16 gehäusefest gelagert. Die Antriebswelle 15 treibt ein auf einer als Kurbelwelle
17 ausgebildete Welle 18 drehfest befestigtes Tellerrad 19 an. Unter einem Tellerrad
ist hier und im Folgenden ein Tellerrad mit einer Kegelverzahnung zu verstehen. Die
Kurbelwelle 17 ist in einem als Wälzlager 20 ausgebildeten Lager 21 im Antriebsgehäuseteil
11 und im Schlagwerksgehäuseteil 4 gelagert. Auf der Kurbelwelle 17 befindet sich
zwecks Aufnahme des Schlagwerkzeugsgehäuseteils 4 ein weiteres Lager 22. Ein weiteres,
drehfest auf der Kurbelwelle 17 befestigtes Tellerrad 23 kämmt mit einem Tellerrad
24, das als Arbeitsspindelantriebselement 25 der Antriebsspindel ein Hammerrohr 26
eines Schlagwerks 27 antreibt. Das Hammerrohr 26 stützt sich mittels eines Lagers
28 am Schlagwerksgehäuseteil 4 ab. Die Drehbewegung der Kurbelwelle 17 stellt auch
den Antrieb für das Schlagwerk 27 dar. Ein abgekröpfter Arm 29 der Kurbelwelle 17
wandelt mit dem in einem Lager 30 aufgenommenen Pleuel 31 die Drehbewegung in eine
Hin- und Herbewegung eines Kolbens 32 des Schlagwerks 27 um. Der Kolben 32 treibt
im Schlagwerk 27 über ein nicht dargestelltes Luftpolster einen nicht dargestellten
Schläger entlang einer Bewegungsachse 33 an. Die Bewegungsachse 33 ist bei dem Bohrhammer
1 gleichzeitig die Drehachse der Antriebsspindel. Die Mittelachse 34 der als Kurbelwelle
17 ausgebildeten Welle 18 des Getriebes 13 bildet die Schwenkachse 8, um die der Antriebsmotor
zur Verringerung der Baulänge des Bohrhammers 1 verschwenkbar ist.
[0014] Die Figur 3 zeigt den Aufbau eines Bohrhammers 1 nach einem zweiten Ausführungsbeispiel,
das im Wesentlichen dem ersten Ausführungsbeispiel der Figur 2 entspricht, so dass
hier nur auf die Unterschiede eingegangen wird. Der Bohrhammer 1 des zweiten Ausführungsbeispiels
weist eine L-Bauweise auf. Dabei ist die Mittelachse 35 der Antriebswelle 15 senkrecht
zu einer Verschwenkebene des Bohrhammers 1 angeordnet. Im jeweiligen Antriebsgehäuseteil
2 des Bohrhammers 1 gemäß der Ausführungsbeispiele der Figuren 2 und 3 sind der nicht
dargestellte Antriebsmotor und sämtliche elektrische Bauteile des Bohrhammers 1 untergebracht.
Die Antriebswelle 15 ist in einem Wälzlager 36 gelagert und treibt über ein Stirnrad
37 die als Kurbelwelle 17 ausgebildete Welle 18 an. Zur Ausführung der Schwenkbewegung
der zweiten Maschineneinheit 6 gegenüber der ersten Maschineneinheit 3 tragen die
Lager 21 je zur einen Hälfte den Antriebsgehäuseteil 11 und den Schlagwerkzeugsgehäuseteil
4. Ein Lager 22 im Antriebsgehäuseteil 11 dient als Gegenlager zur weiteren Abstützung
der Kurbelwelle 17. Über ein fest mit der Kurbelwelle 17 verbundenes Stirnrad 39 wird
die Drehbewegung der Antriebsspindel eingeleitet und zunächst auf das Stirnrad 40
übertragen, das Bestandteil einer Zwischenwelle 41 ist. In Lagern 42, 43 wird diese
Zwischenwelle 41 aufgenommen. An dessen vorderem Ende 44 kämmt ein Kegelrad 45 mit
dem am Hammerrohr 26 befestigten Tellerrad 24. Über das fest mit dem Tellerrad 24
verbundene Hammerrohr 26, das in einem Lager 28 gelagert ist, wird der Antriebsstrang
des Antriebsritzels zur Werkzeugaufnahme 5 weitergeleitet. Zur Erzeugung der Schlagbewegung
des Schlagwerks 27 befindet sich drehfest auf der Kurbelwelle 17 am stirnseitigen
Ende das Stirnrad 38. Dieses Stirnrad 38 treibt über einen exzentrisch zur Mittelachse
34 befestigten Kurbelzapfen 47 das Pleuel 31 an. Eine reibungsarme Lagerung 48 sorgt
für einen hohen Wirkungsgrad bei der Übertragung der Drehbewegung. Die Rotation des
Kurbelzapfens 47 wird über den mittels eines Stifts 49 drehbar gelagerten Pleuel 31
auf den Kolben 32 übertragen. Der Kolben 32 führt in Richtung der Bewegungsachse 33
die für den Schlag notwendige Hin- und Herbewegung zum Antrieb eines nicht dargestellten
Schlägers des Schlagwerks 27 aus. Zu den Bauteilen, die im Schlagwerkzeugsgehäuseteil
4 angeordnet sind, gehören: Für den Bohrantrieb die Welle 41 mit Stirnrad 40, Kegelrad
45 und Lager 43, 42, das Tellerrad 24 mit dem Hammerrohr 26 und den sonstigen zeichnerisch
nicht dargestellten Bauteilen für den Werkzeugantrieb; je hälftig die Lager 21 für
die Funktion "Schwenken"; für den Schlagantrieb der Kolben 32 mit dem Stift 49. Die
Mittelachse 34 der als Kurbelwelle 17 ausgebildeten Welle 18 stellt die Schnittstelle
für den Schwenkantrieb dar.
[0015] In beiden Ausführungsbeispielen (Figuren 2 und 3) sind Kupplungen zum wahlweisen
Antrieb der Arbeitsspindel beziehungsweise des Hammerrohrs 26 und/oder des Kolbens
32 des Schlagwerks 27 nicht eingezeichnet. Ist der Bohrhammer 1 zum Beispiel als umschaltbarer
Bohrhammer mit Bohr- und/oder Hammerfunktion ausgebildet, so sind entsprechend schaltbare
Kupplungen vorhanden.
1. Bohr- und/oder Schlaghammer (1) mit einem Gehäuse (12) und mit einem elektrischen
Antriebsmotor, der über ein Getriebe (13) mit einer Arbeitsspindel und/oder einem
Schlagwerk (27) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) aus einem den Antriebsmotor aufnehmenden Antriebsgehäuseteil (11)
und einem die Arbeitsspindel und das Schlagwerk (27) aufnehmenden Schlagwerkgehäuseteil
(4) besteht, und dass eine Mittelachse (34) einer Welle (18) des Getriebes (13) eine
Schwenkachse (8) bildet, um die der Antriebsmotor zur Verringerung der Baulänge (L)
des Bohr- und/oder Schlaghammers (1) über ein Gelenk (7) zwischen dem Antriebsgehäuseteil
(11) und dem Schlagwerkgehäuseteil (4) verschwenkbar ist.
2. Bohr- und/oder Schlaghammer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (13) dem Antriebsgehäuseteil (11) und dem Schlagwerksgehäuseteil (4)
zugeordnet ist.
3. Bohr- und/oder Schlaghammer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Arbeitsspindel und Schlagwerk (27) eine gemeinsame Bewegungsachse (33) aufweisen,
um die sich die Arbeitsspindel dreht und/oder entlang der sich eine Schlagmasse des
Schlagwerks (27) bewegt.
4. Bohr- und/oder Schlaghammer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsachse (33) senkrecht zur Schwenkachse (8) angeordnet ist.
5. Bohr- und/oder Schlaghammer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mittelachse (35) einer Antriebswelle (15) des Antriebsmotors senkrecht auf einer
Verschwenkebene des Antriebsmotors angeordnet ist.
6. Bohr- und/oder Schlaghammer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mittelachse (35) einer Antriebswelle (15) des Antriebsmotors parallel zu einer
Verschwenkebene des Antriebsmotors angeordnet ist.
7. Bohr- und/oder Schlaghammer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bauteil, insbesondere ein Hammerrohr (26), des Schlagwerks (27) die Antriebsspindel
bildet oder mitbildet.
8. Bohr- und/oder Schlaghammer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine Kupplung zum wahlweise Verbinden des Antriebsmotors mit der Arbeitsspindel
und/oder dem Schlagwerk (27).
1. Hammer drill and/or percussion hammer (1) having a housing (12) and having an electric
drive motor which is able to be connected to a working spindle and/or a percussion
mechanism (27) via a transmission (13), characterized in that the housing (12) consists of a drive housing part (11) accommodating the drive motor
and of a percussion mechanism housing part (4) accommodating the working spindle and
the percussion mechanism (27), and in that a central axis (34) of a shaft (18) of the transmission (13) forms a pivot axis (8)
about which the drive motor is pivotable in order to reduce the overall length (L)
of the hammer drill and/or percussion hammer (1) via a joint (7) between the drive
housing part (11) and the percussion mechanism housing part (4).
2. Hammer drill and/or percussion hammer (1) according to Claim 1, characterized in that the transmission (13) is assigned to the drive housing part (11) and to the percussion
mechanism housing part (4).
3. Hammer drill and/or percussion hammer (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that the working spindle and percussion mechanism (27) have a common movement axis (33)
about which the working spindle rotates and/or along which a percussion mass of the
percussion mechanism (27) moves.
4. Hammer drill and/or percussion hammer (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that the movement axis (33) is arranged perpendicularly to the pivot axis (8).
5. Hammer drill and/or percussion hammer (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that a central axis (35) of a drive shaft (15) of the drive motor is arranged perpendicularly
to a pivot plane of the drive motor.
6. Hammer drill and/or percussion hammer (1) according to one of the preceding Claims
1 to 4, characterized in that a central axis (35) of a drive shaft (15) of the drive motor is arranged parallel
to a pivot plane of the drive motor.
7. Hammer drill and/or percussion hammer (1) according to one of the preceding claims,
characterized in that a component, in particular a hammer tube (26), of the percussion mechanism (27) forms
or conjointly forms the working spindle.
8. Hammer drill and/or percussion hammer (1) according to one of the preceding claims,
characterized by at least one clutch for selectively connecting the drive motor to the working spindle
and/or to the percussion mechanism (27).
1. Marteau perforateur et/ou burineur (1), comprenant un boîtier (12) et un moteur d'entraînement
électrique qui peut être connecté par le biais d'une transmission (13) à une broche
de travail et/ou à un mécanisme burineur (27), caractérisé en ce que le boîtier (12) se compose d'une partie de boîtier d'entraînement (11) recevant le
moteur d'entraînement et d'une partie de boîtier de mécanisme burineur (4) recevant
le mécanisme burineur (27), et en ce qu'un axe médian (34) d'un arbre (18) de la transmission (13) forme un axe de pivotement
(8) autour duquel peut pivoter le moteur d'entraînement afin de réduire la longueur
de construction (L) du marteau perforateur et/ou burineur (1) par le biais d'une articulation
(7) entre la partie de boîtier d'entraînement (11) et la partie de boîtier de mécanisme
burineur (4).
2. Marteau perforateur et/ou burineur (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la transmission (13) est associée à la partie de boîtier d'entraînement (11) et à
la partie de boîtier de mécanisme burineur (4).
3. Marteau perforateur et/ou burineur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la broche de travail et le mécanisme burineur (27) présentent un axe de déplacement
commun (33) autour duquel tourne la broche de travail et/ou le long duquel se déplace
une masse de percussion du mécanisme burineur (27).
4. Marteau perforateur et/ou burineur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'axe de déplacement (33) est disposé perpendiculairement à l'axe de pivotement (8).
5. Marteau perforateur et/ou burineur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un axe médian (35) d'un arbre d'entraînement (15) du moteur d'entraînement est disposé
perpendiculairement à un plan de pivotement du moteur d'entraînement.
6. Marteau perforateur et/ou burineur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes
1 à 4, caractérisé en ce qu'un axe médian (35) d'un arbre d'entraînement (15) du moteur d'entraînement est disposé
parallèlement à un plan de pivotement du moteur d'entraînement.
7. Marteau perforateur et/ou burineur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un composant, en particulier un tube de marteau (26) du mécanisme burineur (27) forme
ou constitue conjointement la broche d'entraînement.
8. Marteau perforateur et/ou burineur (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par au moins un accouplement pour la connexion sélective du moteur d'entraînement à la
broche de travail et/ou au mécanisme burineur (27).
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