| (19) |
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(11) |
EP 2 104 614 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.09.2010 Patentblatt 2010/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.12.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/010940 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/077496 (03.07.2008 Gazette 2008/27) |
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| (54) |
MODULARE FOLIENEINHEIT
MODULAR FILM UNIT
ENSEMBLE DE FILM MODULAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
20.12.2006 DE 102006060243
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.09.2009 Patentblatt 2009/40 |
| (73) |
Patentinhaber: manroland AG |
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63075 Offenbach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PREISNER, Mario
73037 Göppingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 416 438 EP-A- 1 700 692 WO-A-2005/100024
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EP-A- 1 676 702 WO-A-99/33729 WO-A-2005/102700
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transfer bildgebender Schichten von einer
Trägerfolie auf Druckbogen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und des Patentanspruchs
2.
[0002] Es ist bekannt metallische Schichten auf Druckbogen mittels eines Folientransferverfahrens
herzustellen. So ist in der
EP 0 569 520 B1 ein Druckmaterial und eine Druckvorrichtung, die dieses Material verwendet, beschrieben.
Dabei ist ein Bogen verarbeitende Maschine gezeigt, die einen Anleger und einen Ausleger
aufweist, wobei zwischen beiden Aggregaten Druckwerke und ein Folientransfermodul
angeordnet sind. In wenigstens einem der Druckwerke wird ein Klebstoffmuster mittels
des Flachdruckverfahrens aufgetragen. Dieses Klebstoffmuster ist in einem kalten Druckverfahren
aufgebracht und weist ein bestimmtes bildgebendes Sujet auf. In dem dem Druckwerk
folgenden Folientransfermodul mit einem Gegendruckzylinder und einem Transferzylinder
ist eine Folienführung vorgesehen. Diese ist in der Art konzipiert, dass von einer
Folienvorratsrolle ein Folienstreifen bzw. eine Transferfolie durch den Transferspalt
des Folientransfermoduls zwischen dem Gegendruckzylinder und dem Transferzylinder
geführt wird. Der Folienstreifen wird auf der Auslaufseite nach dem Verlassen des
Folientransfermoduls wieder aufgewickelt. Die Transferfolie weist eine Trägerschicht
auf, auf der bildgebende Schichten wie metallische Schichten, beispielsweise aus Aluminium,
aufgebracht sein können. Beim Transport von Druckbogen durch das Druckwerk wird jeder
Druckbogen mit einem Klebstoffmuster versehen. Danach wird der Druckbogen durch das
Folientransfermodul geführt, wobei mittels des Transferzylinders der auf dem Gegendruckzylinder
aufliegende Druckbogen mit dem Folienmaterial in Verbindung gebracht wird. Dabei geht
die nach unten liegende metallische Schicht eine enge Verbindung mit den mit Klebstoff
versehenen Bereichen auf dem Druckbogen ein. Nach dem Weitertransportieren des Druckbogens
haftet die metallische Schicht lediglich im Bereich der mit Klebstoff versehenen Muster
an. Der Trägerfolie wird also die metallische Schicht im Bereich der Klebstoffmuster
entnommen. Die auf diese Weise verbrauchte Transferfolie wird wieder aufgewickelt.
Der Druckbogen wird im beschichteten Zustand ausgelegt.
[0003] Es ist bekannt derartige Folientransfermodule beispielsweise in Druckwerken von Druckmaschinen
einzusetzen. Nachteilig an den bekannten Vorrichtungen ist, dass sie nicht flexibel
einsetzbar sind und dass der Verbrauch an Transferfolie aufwändig ist.
[0004] So sind aus der
WO 2005/100024 A1 eine Druckmaschine mit Prägeeinrichtung und aus der
WO 2005/102700 A1 eine Vorrichtung zum Prägefoliendruck bekannt. Die dort gezeigten Druckmaschinen
sind jeweils mit Einrichtungen zur Aufnahme von Folienrollen für die Abwicklung und
die Aufwicklung von Transferfolienbahnen ausgerüstet. Die Einrichtungen sind entweder
als Einzelrollenaufnahme auf Druckwerken aufgeständert oder als schematische Darstellung
von nebeneinander angeordneten Folienrollen gezeigt.
[0005] Weiterhin sind aus der
EP 1 676 702 A1 eine Folienzuführung für Kaltfolienprägung sowie aus der
EP 1 700 692 A2 ein Produktionsverfahren für eine Prägeeinrichtung in einer Bogendruckmaschine und
eine Vorrichtung zu dessen Durchführung bekannt. Auch die dort gezeigten Druckmaschinen
sind jeweils mit Einrichtungen zur Aufnahme von Folienrollen für die Abwicklung und
die Aufwicklung von Transferfolienbahnen ausgerüstet. Die Einrichtungen sind jeweils
als Einzelrollenaufnahmen für Druckwerke dargestellt, wobei in einem der Maschinenaggregate
eine erste Folienrolle für die Abwicklung der Transferfolie und in einem zweiten Maschinenaggregat
eine weitere Folienrolle für die Aufwicklung von Transferfolie vorgesehen ist.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Vorrichtung vorzusehen mittels derer der
Übertrag einer bildgebenden Schicht z.B. einer Metallisierungsschicht sicher, wirtschaftlich
und exakt erfolgen kann, wobei die Vorrichtung einfach handhabbar sein soll.
[0007] Eine Lösung dieser Aufgabe ergibt sich in einer Vorrichtung gemäß den Merkmalen des
Patentanspruchs 1.
[0008] In vorteilhafter Weise wird zur Führung der Transferfolie ein Verfahren verwendet,
bei dem die Folienbahn auf einer oder mehreren Folienrollen gespeichert ist und zum
Wechseln von Folienrollen mittels einer Klebevorrichtung innerhalb der gleichen Aufnahme
eine vorhandene Folienrolle zum Einsatz gebracht werden kann.
[0009] In erfindungsgemäßen Vorrichtungen sind in zwei Varianten Aufnahmen für Folienrollen
vorgesehen, die einen einfachen Austausch einer oder mehrerer Folienrollen erlauben.
[0010] In einer ersten Variante können die Aufnahmen in einem Modul vorgesehen sein, wobei
wenigstens zwei Achsen zur Aufnahme von Folienrollen übereinander angeordnet sind.
Auf jeder Achse können eine oder mehrer Folienrollen angebracht werden. Der oder den
Achsen können Antriebe zugeordnet sein. Jeder Halterung einer Folienrolle kann eine
Bahnspannungseinheit zugeordnet sein. Auf diese Weise wird eine Verbesserung der Rüstzeiten
in Verbindung mit einem Folientransfermodul erreicht.
[0011] In einer zweiten Variante können die Aufnahmen in zwei Modulen vorgesehen sein, wobei
in jedem Modul wenigstens zwei Achsen zur Aufnahme von Folienrollen übereinander angeordnet
sind. Auf jeder Achse können eine oder mehrer Folienrollen angebracht werden. Der
oder den Achsen können Antriebe zugeordnet sein. Wenigstens in einem Modul kann einer
oder jeder Halterung von Folienrollen kann eine Bahnspannungseinheit zugeordnet sein.
Auf diese Weise wird eine weitere Verbesserung der Rüstzeiten in Verbindung mit einem
Folientransfermodul erreicht, indem der Austausch von Folienrollen stark vereinfacht
wird.
[0012] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren näher dargestellt. Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine grundsätzliche Darstellung einer Druckmaschine mit einer Fo- lientransfereinrichtung,
- Figur 2
- ein erstes erfindungsgemäßes Modul zur Folienaufnahme und
- Figur 3
- ein zweites erfindungsgemäßes Modul zur Folienaufnahme.
[0013] In Figur 1 ist eine Bogen verarbeitende Maschine, hier eine Druckmaschine, gezeigt,
die aus wenigstens zwei Druckwerken besteht.
[0014] Ein zu beschichtender Druckbogen wird in einem ersten Schritt im Auftragwerk 1 mit
einem bildgebenden Klebstoffmuster versehen. Hierzu kann ein Druckwerk einer Offsetdruckmaschine
mit Farb- und Feuchtwerken 11, einer Druckplatte auf einem Plattenzylinder 12, einem
Drucktuch- oder Gummizylinder 13 und einem Gegendruckzylinder 4 verwendet werden.
[0015] Im zweiten Schritt wird gemeinsam mit dem,Druckbogen eine Transferfolie 5 unter Pressung
durch einen Transferspalt 6 geführt. Ein hierfür verwendetes Folientransfermodul 2
kann ein Druckwerk, ein Lackmodul, eine Basiseinheit oder andersartige Verarbeitungsstation
einer Bogenoffsetdruckmaschine sein.
[0016] Der Transferspalt 6 im Folientransfermodul 2 wird durch einen Transferzylinder 3
und einen Gegendruckzylinder 4 gebildet. Der Transferzylinder 3 kann einem Drucktuch-
oder Formzylinder eines an sich bekannten Offsetdruckwerkes oder Lackmoduls einer
Bogenoffsetdruckmaschine entsprechen. Innerhalb des Folientransfermoduls 2 ist eine
Bahnführung für Transferfolien 5 dargestellt.
[0017] Die Einrichtung kann auch als integriertes Folientransfermodul FA innerhalb eines
Druckwerks angeordnet sein.
[0018] In der grundlegenden Darstellung nach Fig. 1 ist eine Folienvorratsrolle 8 dem Folientransfermodul
2 auf der Seite der Bogenzuführung zugeordnet. Die Folienvorratsrolle 8 weist einen
Drehantrieb 7 auf. Der Drehantrieb 7 wird zur kontinuierlichen geregelten Zuführung
der Transferfolie 5 zum Folientransfermodul 2 benötigt und ist daher steuerbar. Weiterhin
sind im Bereich der Folienzu- und -abführung Leiteinrichtungen 14, wie Umlenk- bzw.
Spannwalzen, pneumatisch beaufschlagte Leitmittel, Leitbleche o. ä. vorgesehen. Damit
kann die Folienbahn der Transferfolie 5 immer ohne Verzerrungen eben geführt und in
gleicher Spannung gegenüber dem Transferzylinder 3 gehalten werden.
[0019] Die Transferfolie 5 kann um den Transferzylinder 3 herumgeführt werden, wobei die
Transferfolie 5 in vorteilhafter Weise nur von einer Seite des Folientransfermoduls
2 aus zum Transferspalt 6 zu- und abführbar ist (siehe strichlierte Darstellung).
Weiterhin kann die Transferfolie 5 auch im Wesentlichen tangential am Transferzylinder
3 bzw. diesen nur in einem kleinen Umfangswinkel umschlingend im Transferspalt 6 geführt
werden. Hier wird die Transferfolie 5 an einer Seite des Folientransfermoduls 2 zu-
und zur gegenüberliegenden Seite abgeführt. Auslaufseitig am Druckwerk ist eine Foliensammelrolle
9 dargestellt, mittels derer verbrauchtes Folienmaterial aufgewickelt wird. Auch hier
ist ein Drehantrieb 7 vorgesehen, der steuerbar ist.
[0020] Weiterhin können in dem Folientransfermodul 2 bzw. FA ergänzend Trockner 16 angeordnet
sein, um den Kleber auf dem Bedruckstoff vorzutrocknen und/oder die fertige Beschichtung
fertig zu trocknen. Mittels einer Inspektionseinrichtung 17 kann die Beschichtungsqualität
beobachtet werden. Schließlich können in dem Folientransfermodul 2 bzw. FA auch Reinigungseinrichtungen
R vorgesehen sein, um von der der Folienbahn der Transferfolie 5 abfallende und ggf.
an den Zylindem anhaftende Verunreinigungen aus der Maschine zu entfernen.
[0021] In den Figuren 2 und 3 sind erfindungsgemäße Vorrichtungen zur Aufnahme von Folienrollen
dargestellt.
[0022] In Figur 2 ist eine Einrichtung in der Ausführungsform mit einem einzigen Aufnahmemodul
19 für Folienrollen 20, 21 dargestellt, das auf dem Folientransfermodul 2 bzw. FA
aufgesetzt ist. Das Aufnahmemodul 19 ist mit zwei Achsen 22, 23 zur Halterung von
Folienrollen 20, 21 versehen. Auf jeder Achse 22, 23 können entsprechend in Transportrichtung
der zu beschichtenden Druckbogen parallel zueinander liegenden Verarbeitungsspuren
eine oder mehrere Folienrollen 20, 21 gehaltert werden.
[0023] Die Zuführung der Transferfolie 5 zum Transferspalt 6 erfolgt von einer oder mehreren
auf der unteren Achse 22 gehalterten Folienrollen 20 auf der rechten Seite des Folientransfermoduls
2 bzw. FA. Die Rückführung der verbrauchten Transferfolie 5 erfolgt vom Transferspalt
6 aus parallel zum Folientransfermodul 2 bzw. FA bis zu einer oder mehreren auf der
oberen Achse 23 gehalterten Folienrollen 21. Alle Achsen 22, 23 können zum antreiben
oder bremsen der Folienrollen 20, 21 mit Drehantrieben versehen sein.
[0024] Unterhalb der unteren Achse 22 bzw. der dort gehalterten der Folienrollen 20 ist
eine Bahnspannungseinheit 24 angeordnet. Die Bahnspannungseinheit 24 kann als einschiebbares
Modul ausgeführt sein. Sie weist mehrere Leitwalzen 25 auf, die entsprechend der erforderlichen
Bahnspannung der Folienbahn in Bezug auf deren Bahnweg verstellbar sind. Die Verstellung
kann in Abhängigkeit von der Bahnspannung regelbar sein.
[0025] Je nach Anzahl der entsprechend der Verarbeitungsspuren auf der Achse 22 angeordneten
Folienrollen 20 können parallel zueinander auch mehrere Bahnspannungseinheiten 24
als Module austauschbar angeordnet sein.
[0026] In dieser Anordnung kann also sowohl mit je einer formatbreiten oder mit mehreren
teilbreiten Folienbahnen gearbeitet werden.
[0027] In Figur 3 ist eine Einrichtung mit einem ersten Aufnahmemodul 19 für Folienrollen
27, 28 gemäß Fig. 2 und einem zweiten Aufnahmemodul 26 für Folienrollen 30, 31 dargestellt.
Das erste Aufnahmemodul 26 ist auf dem Folientransfermodul 2 bzw. FA und das zweite
Aufnahmemodul 29 ist auf einem diesem nachgeordneten Druck- oder Verarbeitungswerk
32 der Bogen verarbeitenden Maschine aufgesetzt. Jedes der Aufnahmemodule 26, 29 ist
mit je zwei Achsen 33, 34 bzw. 35, 36 zur Halterung von Folienrollen 27, 28 bzw. 30,
31 versehen. Auf jeder der Achsen 33, 34 bzw. 35, 36 können entsprechend der zu versorgenden
Verarbeitungsspuren auf dem zu beschichtenden Druckbogen eine oder mehrere Folienrollen
27, 28 bzw. 30, 31 gehaltert werden.
[0028] Alle Achsen 33, 34 bzw. 35, 36 können mit Drehantrieben zum antreiben oder bremsen
der Folienrollen 27, 28 bzw. 30, 31 versehen werden.
[0029] Die Zuführung der Transferfolie 5 zum Transferspalt 6 erfolgt von einer oder mehreren
Folienrollen 27, 28 von dem ersten Aufnahmemodul 26 aus. Hierbei kann die Transferfolie
5 je Verarbeitungsspur entweder von auf der unteren Achse 33 gehalterten Folienrollen
27 oder auch von auf der oberen Achse 34 gehalterten Folienrollen 28 aus auf der rechten
Seite des Folientransfermoduls 2 bzw. FA dem Transferspalt 6 zugeführt werden.
[0030] Die Rückführung der verbrauchten Transferfolie 5 erfolgt vom Transferspalt 6 aus
parallel zum Folientransfermodul 2 bzw. FA zu dem zweiten Aufnahmemodul 29 und zu
dessen oberen und unteren Achse 35, 36 gehalterten Folienrollen 30, 31.
[0031] In dem ersten Aufnahmemodul 26 ist unterhalb der unteren Achse 33 bzw. den dort gehalterten
Folienrollen 27 eine Bahnspannungseinheit 37 angeordnet. Die Bahnspannungseinheit
37 kann als einschiebbares Modul ausgeführt sein. Sie weist mehrere Leitwalzen auf,
die entsprechend der erforderlichen Bahnspannung der Folienbahn in Bezug auf deren
Bahnweg verstellbar sind. Die Verstellung kann in Abhängigkeit von der Bahnspannung
regelbar sein.
[0032] Je nach Anzahl der entsprechend der erforderlichen Verarbeitungsspuren auf den Achsen
33, 34 angeordneten Folienrollen 27, 28 können parallel zueinander auch mehrere Bahnspannungseinheiten
37 als Module austauschbar angeordnet sein. Weiterhin sind der oberen Achse 34 bzw.
den darauf gehalterten Folienrollen 28 eine oder mehrere einsprechende Bahnspannungseinheiten
38 zugeordnet.
[0033] Auch in der zuletzt beschriebenen Anordnung kann sowohl mit je einer formatbreiten
oder mit mehreren teilbreiten Folienbahnen bzw. entsprechend erforderlichen Verarbeitungsspuren
angeordneten Transferfolien gearbeitet werden.
[0034] Die Anordnung erlaubt auch eine Betriebsweise nach einem Quick-Change-Konzept, bei
dem mehrere Folienrollen pro Verarbeitungsspur einsetzbar sind. Weiterhin wird eine
innerhalb der Druckmaschine mit Folienrollen bestückbare Einrichtung geschaffen, die
in der Art eines Rollenwechslers betreibbar ist.
[0035] Hierzu kann in dem nach Figur 3 beschriebenen Aufnahmemodul 26 eine Vorratsrolle
28 für Transferfolie 5 bereits auf einer freien Achse 34 vorgesehen sein, während
die aktive Folienrolle 27 verarbeitet wird. Bei oder kurz vor dem vollständigen Verbrauch
der Transferfolie 5 kann die Vorratsrolle 28 mittels Verklebung mit der aktiven Folienrolle
27 im Stillstand verbunden werden. Dies kann manuell oder mit Hilfsmitteln halbautomatisch
geschehen. Damit kann die neue Transferfolie von der neuen Folienrolle 28 direkt mittels
der gerade verarbeiteten Transferfolie in das Folientransfermodul 2 eingezogen werden.
[0036] In Verbindung hiermit kann das beschriebene System auch automatisiert werden. Hierzu
kann in einem Magazin, z.B. in Verbindung mit einer Bahnspannungseinheit 37 bzw. 38
für die ablaufende Transferfolie von der aktiven Folienrolle 27 eine ausreichende
Menge Transferfolie 7 gespeichert werden. Dann kann eine Klebung zwischen der aktiven
Folienrolle 27 und der neu in Gebrauch zu nehmenden Folienrolle 28 erfolgen. Mit entsprechender
Beschleunigung der nachfolgend zu nutzenden Folienrolle 28, evtl. bis auf Maschinengeschwindigkeit
reduziert sich der Wechselvorgang zwischen alter und neuer Folienrolle 27 bzw. 28
so stark, dass quasi ein kontinuierlicher Rollenwechsel stattfindet. Hier ist auch
eine Vollautomatisierung möglich, wie sie in automatischen Rollenwechslern in Bahnen
verarbeitenden Druckmaschinen üblich ist.
[0037] In diesem Fall bleibt die konventionelle Anordnung des Folientransfermoduls über
zwei Drucktürme, wie in Figur 1 gezeigt, erhalten.
[0038] Dabei können die aufwickelnden Folienrollen 30, 31 ebenfalls doppelt angeordnet werden.
Wenn auch dort ein automatisierter Rollenwechsel von einer vollen auf eine leere Aufwickelrolle
realisiert wird, können die Abläufe für das auf- und abrüsten während Nebenzeiten
oder per Hilfskraft mit minimaler oder sogar ohne Produktionsunterbrechungen ausgeführt
werden.
[0039] Weiterhin kann die Anordnung verbessert werden, indem eine Be- und Entladung der
Achsen 22 bzw. 33, 34 und 23 bzw. 35 und 36 der Aufnahmemodule 19 bzw. 26 und 29 über
deren Stirnseiten, z.B. von der Rückseite der Druckmaschine her erfolgt.
[0040] Die in Figuren 2 und 3 gezeigten Bahnspannungseinheiten 37, 38 reichen über die gesamte
Breite der Einrichtung. Damit ist eine beliebige Anordnung und Breite der Folienbahnen
oder Teilfolienbahnen beim Kaltfolientransfer möglich. Die Bahnführung kann deshalb
vollkommen variabel hinsichtlich der Lage und Breite der Teilfolienbahnen und deren
Anordnung in Bezug auf die Lage der Verarbeitungsspuren am Bedruckstoff gewählt werden.
[0041] Zur weiteren Verbesserung der Anordnung ist vorgesehen, der Folienführung eine Einrichtung
zur Erkennung der Klebestelle in der Folienbahn zuzuordnen. Eine entsprechende Sensoranordnung
wird zwischen der Folienabrollung im Aufnahmemodul 19 bzw. 26 und der Zuführung der
Transferfolie 5 zum Transferspalt 6 im Folientransfermodul 2 angeordnet. Mittels der
Erkennung der Klebestelle können der oder die mit der Klebestelle oder dem Bereich
vor und nach der Klebestelle beschichteten Bogen erkannt und mittels entsprechender
Hilfsmittel aussortiert im Auslegerstapel der Druckmaschine gekennzeichnet werden.
Hierzu kann mittels eines Rechners die entsprechende Bewegungsstrecke von Bogen bzw.
Transferfolie berechnet werden. Alternativ kann mittels eines RFID-Transponders oder
eines Magnetstreifens die Klebestelle markiert und sensorisch erkannt werden. Hierbei
besteht die Möglichkeit die Markierungselement auch bei mehreren Folienbahnen auf
die Druckbogen zu übertragen. Dann können auf dem Bogen vorhandene unterschiedliche
Nutzen zur Ausschleusung als fehlerhaft in einer Weiterverarbeitungsstation erkannt
werden, so dass Nutzen mit Folienklebestelle sicher aussortierbar sind.
[0042] Weiterhin kann die Abführung der verbrauchten Folienbahn nach dem Transferspalt über
Wendestangen erfolgen, so dass diese seitlich aus der Druckmaschine herausgeführt
werden kann. Dann ist eine Aufrollung oberhalb von seitlich der Druckmaschine angeordneten
Hilfsaggregaten möglich. Ebenso kann die verbrauchte Folienbahn dort geshreddert und
absaugt werden.
[0043] Insgesamt gesehen kann also in der beschriebenen Vorrichtung entsprechend der auf
dem zu beschichtenden Druckbogen erforderlichen Verarbeitungsspuren mit einer formatbreiten
Folienrolle oder mehreren schmäleren Folienrollen über die Formatbreite gearbeitet
werden. Die Verarbeitung kann getaktet oder ungetaktet erfolgen.
[0044] In Verbindung mit einer Folienrisserkennung kann zur Verhinderung von Maschinenschäden
dem Folientransfermodul eine Folienkappeinrichtung ggf. mit Folienfangeinrichtung
in der Nähe der Abwickelrolle zugeordnet sein. Die Folienrisserkennung erfolgt aus
der Bahnspannungserfassung bzw. -steuerung und/oder einer Sensorik zur Bahnüberwachung.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1
- Auftragwerk
- 2
- Folientransfermodul
- 3
- Transferzylinder
- 4
- Gegendruckzylinder
- 5
- Transferfolie / Folienbahn
- 6
- Transferspalt
- 7
- Rollenantrieb
- 8
- Folienvorratsrolle
- 9
- Foliensammelrolle
- 10
- Pressbespannung
- 11
- Farb-/Feuchtwerk
- 12
- Plattenzylinder
- 13
- Drucktuchzylinder
- 14
- Leitvorrichtung
- 15
- Verschutzung
- 16
- UV-Trockner
- 17
- Überwachungssystem
- 18
- Tänzerwalze
- 19
- Aufnahmemodul
- 20
- Folienrolle (Aufwickeln)
- 21
- Folienrolle
- 22
- Achse
- 23
- Achse
- 24
- Bahnspannungsmodul
- 25
- Leitwalze
- 26
- Aufnahmemodul
- 27
- Folienrolle
- 28
- Folienrolle
- 29
- Aufnahmemodul
- 30
- Folienrolle (Aufwickeln)
- 31
- Folienrolle (Aufwickeln)
- 32
- Druck- oder Verarbeitungswerk
- 33
- Achse
- 34
- Achse
- 35
- Achse
- 36
- Achse
- 37
- Bahnspannungseinheit
- 38
- Bahnspannungseinheit
- FA
- Folientransfermodul
1. Vorrichtung zum Transfer von bildgebenden Schichten von einer Trägerfolie, die gemeinsam
eine Transferfolie (5) bilden, auf Druckbogen nach dem Kaltfolientransferverfahren
in einer Bogen verarbeitenden Maschine mit wenigstens einem Folientransfermodul (2,
FA), in dem ein Transferzylinder (5) einem Bogen führenden Gegendruckzylinder (4)
einen Transferspalt (6) bildend zugeordnet ist, wobei die Transferfolie (5) an dem
Transferzylinder (3) anliegend und gemeinsam mit zu beschichtenden Druckbogen durch
den Transferspalt (6) führbar ist, wobei dem Folientransfermodul (2) / (FA) ein Aufnahmemodul
(19, 26) für Folienrollen (20, 21, 27, 28) mit zwei versetzt zueinander angeordneten
Achsen (22, 23; 33, 34) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
dass einer dem Folientransfermodul (2) / (FA) nachgeordneten Verarbeitungseinheit (32)
der Bogen verarbeitenden Maschine ein weiteres Aufnahmemodul (29) für Folienrollen
(30, 31) mit zwei versetzt zueinander angeordneten Achsen (35, 36) zugeordnet ist,
wobei die Achsen (22, 23; 33, 34, 35, 36) zur Aufnahme von Folienrollen (20, 21, 27,
28, 30, 31) in dem ersten Aufnahmemodul (19, 26) und dem zweiten Aufnahmemodul (29)
in verschiedenen Ebenen übereinander oder in verschiedenen Ebenen übereinander und
in horizontaler Richtung zueinander versetzt angeordnet sind, und
wobei weiterhin die Achsen (22, 33, 34) in dem ersten Aufnahmemodul (19, 26) zur Aufnahme
und zum Abwickeln von Folienrollen (20, 27, 28) mit unverbrauchter Transferfolie (5)
und die Achsen (23; 35, 36) in dem zweiten Aufnahmemodul (29) zur Aufnahme und zum
Aufwickeln von Folienrollen (21, 30, 31) mit verbrauchter Transferfolie (5) angeordnet
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (22, 23; 33, 34, 35, 36) in dem ersten Aufnahmemodul (19, 26) und / oder
dem zweiten Aufnahmemodul (29) zur Aufnahme von Folienrollen(20, 21, 27, 28, 20, 31)
für eine oder mehrere nebeneinander liegende Verarbeitungsspuren ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der unteren Achse (22, 33) des ersten Aufnahmemoduls (19, 26) wenigstens ein Modul
(24, 37) zur Bahnführung und zur Steuerung oder Regelung der Bahnspannung zugeordnet
ist, wobei das oder die Module (24, 37) zur Bahnführung und zur Steuerung oder Regelung
der Bahnspannung ober die gesamte oder eine Teilbreite des Folientransfermoduls (8,
FA) reichend und / oder für jede Verarbeitungsspur separat wirkend ausgebildet sind
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der unteren Achse (22, 33) und der oberen Achse (23, 34) und jeder weiteren Achse
des ersten Aufnahmemoduls (19, 26) jeweils wenigstens ein Modul (24, 37, 38) zur Bahnführung
und zur Steuerung oder Regelung der Bahnspannung zugeordnet sind, wobei dass das oder
die Module (24, 37, 38) zur Bahnführung und zur Steuerung oder Regelung der Bahnspannung
über die gesamte oder eine Teilbreite des Folientransfermoduls (8, FA) reichend und
/ oder für jede Verarbeitungsspur separat wirkend ausgebildet sind
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das oder die Module (24, 37, 38) zur Bahnführung und zur Steuerung oder Regelung
der Bahnspannung als austauschbare Module ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das oder die Module (24, 37, 38) zur Bahnführung und zur Steuerung oder Regelung
der Bahnspannung als Folienbahnspeicher ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem oder den Modulen (24, 37, 38) zur Bahnführung und zur Steuerung oder Regelung
der Bahnspannung Einrichtungen zur fest haftenden Verbindung von zwei Bahnen von Transferfolie
(5) im Bereich des Endabschnitts einer ersten Folienbahn mit dem Anfangsabschnitt
einer zweiten Folienbahn zugeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem oder den Modulen (24, 37, 38) zur Bahnführung und zur Steuerung oder Regelung
der Bahnspannung Einrichtungen zur fest haftenden Verbindung von Folienbahnen aus
Transferfolie (5) zugeordnet sind, wobei die Folienbahnen von Folienrollen auf verschiedenen
Achsen abgeführt werden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
dass dem oder den Modulen (24, 37, 38) zur Bahnführung Sensoren zur Erkennung von Verbindungsbereichen
zweier Folienbahnen zweier verschiedener Folienrollen der Transferfolie (5) zugeordnet
sind.
10. Folienführung in einer Vorrichtung zum Transfer von bildgebenden Schichten nach einem
oder allen der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Betriebszustand Transferfolie (5) als frische Folienbahn/-en für eine oder
mehrere Verarbeitungsspuren je eine pro Verarbeitungsspur auf einer ersten Achse (22)
gehalterten erste Folienrolle (20) und / oder auf einer oder mehreren weiteren Achsen
(33, 34) und gehalterten weiteren Folienrollen (27, 28) eines dem Folientransfermodul
(2, FA) zugeordneten ersten Aufnahmemoduls (26) angebracht werden, dass Transferfolie
(5) nur von eine der Folienrollen (27, 28) pro Verarbeitungsspur zur Abrollung_und
zum Transferspalt (6) leitbar angeordnet ist und als verbrauchte Folienbahn/-en auf
je einer pro Verarbeitungsspur auf wenigstens einer ersten und/oder einer oder mehreren
weiteren Achsen (35, 36) vorgesehene ersten und/oder einer oder mehreren Folienrollen
(30, 31) eines zweiten Aufnahmemoduls (29) zur Aufrollung angeordnet wird.
11. Folienführung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
dass in dem ersten Aufnahmemodul je Verarbeitungsspur bei oder vor dem Ende des Verbrauchs
der Transferfolie (5) der rollenden Folienrolle ein Verbindungsvorgang eingeleitet
wird, wobei ein Ende der ablaufenden Folienbahn erzeugt wird und das Ende der ablaufenden
Folienbahn mit einem Anfang der nicht abrollenden Folienbahn der gleichen Verarbeitungsspur
verbunden wird und dass die Abrollung und Zuführung der Transferfolie (5) der betreffenden
Verarbeitungsspur zum Transferspalt (6) von der neu verbundenen Folienrolle fortgesetzt
wird und
wobei der Verbindungsvorgang für alle Verarbeitungsspuren gleichzeitig durchgeführt
wird oder wobei der Verbindungsvorgang für jede Verarbeitungsspur separat durchgeführt
wird.
12. Folienführung nach Anspruch 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Lage der Verbindungsstellen der Folienbahnen für jede Verarbeitungsspur separat
sensorisch erfasst wird, dass die Lage der Verbindungsstellen in Bezug auf die Lage
eines zu beschichtenden Druckbogens errechnet wird und dass der zu beschichtende Druckbogen
oder der zu beschichtende Bereich des Druckbogens, an dem der Folientransfer im Bereich
einer Verbindungsstelle erfolgt, markiert wird und
wobei wahlweise die markierten Druckbogen und/oder die markierten Bereich der Druckbogen
innerhalb der Druckmaschine oder im Auslagebereich der Bogen verarbeitenden Maschine
markiert oder ausgesondert werden.
1. A device for the transfer of imaging layers from a substrate foil, which jointly form
a transfer foil (5), onto print sheets according to the cold foil transfer method
in a sheet-processing machine with at least one foil transfer module (2, FA), in which
a transfer cylinder (5) is assigned to a sheet-guiding impression cylinder (4) forming
a transfer gap (6), wherein the transfer foil (5) contacting the transfer cylinder
(3) can be guided through the transfer gap (6) jointly with the print sheet to be
coated, wherein the foil transfer module (2) / (FA) is assigned a mounting module
(19, 26) for foil reels (20, 21, 27, 28) with two axles (22, 23; 33, 34) arranged
offset to each other, characterized in that a processing unit (32) of the sheet-processing machine arranged downstream of the
foil transfer module (2) / (FA) is assigned a further mounting module (29) for foil
reels (30, 31) with two axles (35, 36) arranged offset to each other, wherein the
axles (22, 23; 33, 34, 35, 36) for mounting foil reels (20, 21, 27, 28, 30, 31) in
the first mounting module (19, 26) and the second mounting module (29) are arranged
on top of one another in different planes or in various planes on top of each other
and offset from each other in horizontal direction, and wherein in addition the axles
(22, 23, 34) are arranged in the first mounting module (19, 26) for mounting and for
unwinding foil reels (20, 27, 28) with unused transfer foil (5) and the axles (23;
35, 36) are arranged in the second mounting module (29) for mounting and winding-up
of foil reels (21,30,31) with consumed transfer foil (5).
2. The device according to Claim 1, characterized in that the axles (22, 23; 33, 34, 35, 36) in the first mounting module (19, 26) and/or the
second mounting module (29) are designed for mounting foil reels (20, 21, 27, 28,
29, 30, 31) for one or a plurality of processing tracks located next to one another.
3. The device according to Claim 1 to 2, characterized in that the lower axle (22, 23) of the first mounting module (19, 26) is assigned at least
one module (24, 37) for web guiding and for controlling or regulating the web tension,
wherein the module or modules (24, 37) for the web guiding and for controlling or
regulating the web tension are designed reaching over the entire or a part width of
the foil transfer module (2, FA) and/or separately acting for each processing track.
4. The device according to Claim 1 to 2, characterized in that the lower axle (22, 33) and the upper axle (23, 34) and each further axle of the
first mounting module (19, 26) are assigned at least one module (24, 37, 38) each
for web guiding and for controlling or regulating the web tension, wherein the module
or modules (24, 37, 38) for web guiding and for controlling or regulating the web
tension are designed reaching over the entire or a part width of the foil transfer
module (2, FA) and/or separately acting for each processing track.
5. The device according to Claim 3 to 4, characterized in that the module or modules (24, 37, 38) for web guiding and for controlling or regulating
the web tension are designed as exchangeable modules.
6. The device according to Claim 3 to 5, characterized in that the module or modules (24, 37, 38) for web guiding and for controlling or regulating
the web tension are designed as foil web storage devices.
7. The device according to Claim 1 to 6, characterized in that the module or modules (24, 37, 38) for web guiding and for controlling or regulating
the web tension are assigned devices for the permanently adhering joining of two webs
of transfer foil (5) in the region of the end section of a first foil web with the
starting section of a second foil web.
8. The device according to Claim 7, characterized in that the module or modules (24, 37, 38) for the web guiding and for controlling or regulating
the web tension are assigned devices for the permanently adhering joining of foil
webs of transfer foil (5), wherein the foil webs are discharged from foil reels on
different axles.
9. The device according to Claim 1 to 8, characterized in that the module or modules (24, 37, 38) for web guiding are assigned sensors for detecting
joining regions of two foil webs of two different foil reels of the transfer foil
(5).
10. A foil guide in a device for the transfer of imaging layers according to any one or
all of the Claims 1 to 9, characterized in that in an operating state transfer foil (5) as fresh foil web/s for one or a plurality
of processing tracks is attached to a first foil reel (20) held on a first axle (22)
per processing track and/or to additional foil reels (27, 28) held on one or a plurality
of further axles (33, 34) of a first mounting module (26) assigned to the foil transfer
module (2,FA), in that transfer foil (5) is arranged guidable to the transfer gap (6) only from one of the
foil reels (27, 28) per processing track for unwinding and as consumed foil web/s
is arranged on a first and/or one or a plurality of foil reels (30, 31) provided on
at least a first and/or one or a plurality of additional axles (35, 36) per processing
track of a second mounting module (29) for winding up.
11. The foil guide according to Claim 10, characterized in that in the first mounting module per processing track at or before the end of the consumption
of the transfer foil (5) of the rolling foil reel a connecting process is initiated
wherein an end of the unwinding foil web is generated and the end of the unwinding
foil web is joined with a start of the non-unwinding foil web of the same processing
track and that the unwinding and feeding of the transfer foil (5) of the processing
track concerned to the transfer gap (6) is continued by the newly joined foil reel
and wherein the joining process for all processing tracks is carried out simultaneously
or wherein the joining process for each processing track is carried out separately.
12. The foil guide according to Claim 10 to 11, characterized in that the position of the joining locations of the foil reels for each processing track
is captured separately by sensing, in that the position of the joining locations with respect to the position of a print sheet
to be coated is calculated and in that the print sheet to be coated or the region of the print sheet to be coated, at which
the foil transfer takes place in the region of a joining location, is marked and wherein
optionally the marked print sheets and/or the marked region of the print sheets are
marked or separated within the printing machine or in the delivery region of the sheet-processing
machine.
1. Procédé de transfert de couches donnant des images et formant ensemble un film de
transfert (5) d'un film support sur des feuilles d'impression suivant le procédé de
transfert à film froid dans une machine de traitement de feuilles comportant au moins
un module de transfert de film (2, FA) dans lequel un cylindre de transfert (5) est
associé à un cylindre de contre-pression guidant les feuilles (4) en formant un intervalle
de transfert (6), le film de transfert (5) pouvant être guidé en reposant sur le cylindre
de transfert (3) et en commun avec des feuilles d'impression à revêtir dans l'intervalle
de transfert (6), étant associé au module de transfert de film (2)/(FA) un module
récepteur (19, 26) pour des rouleaux de film (20, 21, 27, 28) comportant deux axes
(22, 23 ; 33, 34) disposés décalés l'un par rapport à l'autre,
caractérisé en ce que,
à une unité de traitement (32) située en aval du module de transfert de film (2)/(FA)
de la machine de traitement de feuilles est associé un autre module récepteur (29)
pour des rouleaux de film (30, 31) comportant deux axes (35, 36) disposés décalés
l'un par rapport à l'autre,
les axes (22, 23 ; 33, 34, 35, 36) destinés à recevoir des rouleaux de film (20, 21,
27, 28, 30, 31) étant, dans le premier module récepteur (19, 26) et dans le deuxième
module récepteur (29), disposés superposés dans différents plans ou superposés dans
différents plans et décalés l'un par rapport à l'autre en direction horizontale, et
les axes (22, 33, , 34), dans le premier module récepteur (19, 26), étant par ailleurs
disposés pour recevoir et pour dérouler des rouleaux de film (20, 27, 28) du film
de transfert vierge (5) et les axes (23 ; 35, 36), dans le deuxième module récepteur
(29), étant disposés pour recevoir et pour enrouler sur des rouleaux de film (21,
30, 31) du film de transfert utilisé (5).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les axes (22, 23 ; 33, 34, 35, 36), dans le premier module récepteur (19, 26) et/ou
le deuxième module récepteur (29), sont conçus pour recevoir des rouleaux de film
(20, 21, 27, 28, 30, 31) pour une ou plusieurs pistes de traitement juxtaposées.
3. Dispositif selon les revendications 1 à 2,
caractérisé en ce que,
à l'axe inférieur (22, 33) du premier module récepteur (19, 26), est associé au moins
un module (24, 37) destiné au guidage et à la commande ou la régulation de la tension
de bande, le ou les modules (24, 37) destinés au guidage et à la commande ou la régulation
de la tension de bande étant réalisés de manière à agir jusque sur la totalité ou
sur une partie de la largeur du module de transfert de film (2, FA) et/ou séparément
pour chaque piste de traitement.
4. Dispositif selon les revendications 1 à 2,
caractérisé en ce que,
à l'axe inférieur (22, 33) et à l'axe supérieur (23, 34) et à chaque autre axe du
premier module récepteur (19, 26), est associé respectivement au moins un module (24,
37, 38) destiné au guidage de la bande et à la commande ou la régulation de la tension
de bande, le ou les modules (24, 37, 38) destinés au guidage et à la commande ou la
régulation de la tension de bande étant réalisés de manière à agir jusque sur la totalité
ou sur une partie de la largeur du module de transfert de film (2, FA) et/ou séparément
pour chaque piste de traitement.
5. Dispositif selon les revendications 3 à 4,
caractérisé en ce que
le ou les modules (24, 37, 38) destinés au guidage et à la commande ou la régulation
de la tension de bande se présentent sous forme de modules échangeables.
6. Dispositif selon les revendications 3 à 5,
caractérisé en ce que
le ou les modules (24, 37, 38) destinés au guidage et à la commande ou la régulation
de la tension de bande se présentent sous forme de réserves de bande de film.
7. Dispositif selon les revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
au ou aux modules (24, 37, 38) destinés au guidage et à la commande ou la régulation
de la tension de bande sont associés des dispositifs de raccordement adhérent stable
de deux bandes de film de transfert (5) au niveau de la section terminale d'une première
bande de film avec la section de début d'une deuxième bande de film.
8. Dispositif selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
au ou aux modules (24, 37, 38) destinés au guidage et à la commande ou la régulation
de la tension de bande sont associés des dispositifs de raccordement adhérent stable
de bandes de film de film de transfert (5), les bandes de film venant de rouleaux
de film de différents axes.
9. Dispositif selon les revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
au ou aux modules (24, 37, 38) destinés au guidage de bande sont associés des capteurs
destinés à détecter des zones de raccordement de deux bandes de film de deux rouleaux
de film différents de film de transfert (5).
10. Guidage de film dans un dispositif de transfert de couches donnant des images selon
une ou la totalité des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que,
dans un état de fonctionnement, du film de transfert (5) sous forme de bande(s) de
film vierge(s) destiné à une ou plusieurs pistes de traitement est apporté chaque
fois par piste de traitement sur un premier rouleau de film (20) fixé sur un premier
axe (22) et/ou sur d'autres rouleaux de film (27, 28) fixés sur un ou plusieurs autres
axes (33, 34) d'un premier module récepteur (26) associé au module de transfert de
film (2, FA), que du film de transfert (5) provenant seulement d'un des rouleaux de
film (27, 28) est disposé de manière à pouvoir être dirigé par piste de traitement
vers le dérouleur et vers l'intervalle de transfert (6) et est disposé pour y être
enroulé sous forme de bande(s) utilisée(s) chaque fois sur au moins un premier et/ou
un ou plusieurs rouleaux de film (30, 31) prévus sur au moins un premier et/ou un
ou plusieurs autres axes (35, 36) d'un deuxième module récepteur (29).
11. Guidage de film selon la revendication 10,
caractérisé en ce que,
dans le premier module de traitement, par piste de traitement, à la fin ou avant la
fin de l'utilisation du film de transfert (5) du rouleau de film en roulement, une
opération de raccordement est initiée, une extrémité de la bande de film sortante
étant créée et l'extrémité de la bande de film sortante étant raccordée à un début
de la bande de film ne se déroulant pas de la même piste de traitement, et en ce que le déroulement et l'acheminement du film de transfert (5) de la piste de traitement
concernée vers l'intervalle de transfert (6) étant continué par le rouleau de film
nouvellement raccordé et l'opération de raccordement étant réalisée simultanément
pour toutes les pistes de traitement ou l'opération de raccordement étant réalisée
séparément pour chaque piste de traitement.
12. Guidage de film selon les revendications 10 à 11,
caractérisé en ce que
la position des points de raccordement des bandes de film est détectée par capteur
séparément pour chaque piste de traitement, que la position des points de raccordement
par rapport à la position d'une feuille d'impression à revêtir est calculée et que
la feuille d'impression à revêtir ou la partie de la feuille d'impression à revêtir
sur laquelle a lieu le transfert de film est marquée au niveau d'un point de raccordement
et que
les feuilles d'impression marquées et/ou la partie marquée de la feuille d'impression
sont au choix marquées ou triées à l'intérieur de la machine d'impression ou dans
la partie réception de la machine de traitement de feuilles.
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