[0001] Die Erfindung betrifft eine Multifunktionsarmatur und ein Sanitärsystem mit den Merkmalen
im Oberbegriff des Hauptanspruchs.
[0002] Eine solche Multifunktionsarmatur und ein Sanitärsystem sind aus der
EP 0 679 770 A2 bekannt. Die Multifunktionsarmatur besteht aus einer Auslaufarmatur für mehrere Fluide,
z.B. Wasser, Seife. Desinfektionsmittel, die in ihrem Zustand, z.B. in der Wassertemperatur,
veränderbar sind. Zur Bedienung und Steuerung der Auslaufarmatur ist eine Sensoreinrichtung
mit zwei berührungslos arbeitenden Sensoren vorgesehen, die an der Oberseite und Unterseite
des Armaturenkopfes angeordnet sind und einen nach oben bzw. nach unten weisenden
Wirkbereich haben. An der Stirnseite der Auslaufarmatur ist eine Anzeige mit zwei
oder drei nebeneinander in einer horizontalen Reihe angeordneten LED's vorhanden,
die in unterschiedlichen Farben leuchten und das eingestellte Programm signalisieren.
Die LED's leuchten erst nach Sensorbetätigung auf. Die vorbekannte Multifunktionsarmatur
hat maximal zwei Sensoren, mit denen vorgegebene Programme mit einer vorgegebenen
Abfolge von Fluiden gestartet werden.
[0003] Aus der
DE 199 27 230 A1 und der
DE 202 09 799 U1 ist eine andere Multifunktionsarmatur bekannt, bei der die Abgabe verschiedener Fluide
über mehrere, in einem Kreis am Armaturenkopf verteilt und verdeckt angeordnete Sensoren
gesteuert wird.
[0004] Die
US RE37,888 E und die
US 2003/0125842 A1 zeigen einfache Wasserauslaufarmaturen, wobei das USRE-Dokument eine Zuordnung eines
Sensors mit zuhöriger Anzeige offenbart.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine hinsichtlich der Bedienbarkeit weiter
verbesserte Multifunktionsarmatur aufzuzeigen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Hauptanspruch.
Die räumliche Zuordnung von ein oder mehreren Anzeigeelementen zu ein oder mehreren
Sensoren und/oder Schaltern hat den Vorteil einer verbesserten Bedienerführung, die
auch für Personen verständlich ist, die mit derartigen Multifunktionsarmaturen nicht
vertraut sind. Auch die Bediensicherheit und der Bedienkomfort werden gesteigert.
Für jeden Sensor und/oder Schalter ist ein eigenes zugehöriges Anzeigeelement vorhanden.
Mehrere solche Anzeigeelemente sind zu einem Anzeigering der Multifuktionsarmatur
verbunden.
[0006] Durch die räumliche Zuordnung von Anzeigeelement und Sensor erfährt die Bedienungsperson
zum einen, wo dieser Sensor angeordnet ist und welchen Wirkbereich er hat. Dies ist
besonders bei den aus Schutzgründen verdeckt angeordneten und berührungslos zu betätigenden
Sensoren nützlich.
Über das Anzeigeelement kann nicht nur eine Ortsangabe, sondern auch eine Funktionsinformation
signalisiert werden. Dies kann auf unterschiedliche Weise, z.B. durch eine Beschriftung
mit Buchstaben, Piktogrammen und anderen Informationselementen geschehen. Über die
funktionelle Zuordnung von Anzeigeelement und Sensor wird dem Bediener mitgeteilt,
welche Funktion der Multifunktionsarmatur durch die Betätigung des Sensors ausgelöst
und gesteuert wird. Fehlbedienungen der Multifunktionsarmatur können dadurch mit hoher
Sicherheit ausgeschlossen werden. Über das Anzeigeelement kann ggf. auch eine Funktionsbestätigung
des zugeordneten Sensors in Form eines Quittungssignals oder dergleichen erfolgen.
Desgleichen kann über das Anzeigeelement außer dem Schaltzustand auch die vom Sensor
beeinflusste Zustandseigenschaft eines Fluids, z.B. die Wassertemperatur, signalisiert
werden. Dies kann z.B. mit einer Leuchtanzeige und mit variablen Leuchtmerkmalen,
z.B. Farben, Leuchtstärken, Blinkrhythmen oder dergleichen angezeigt werden. Besonders
günstig ist eine Ausbildung der Anzeigeelemente mit einer Kombination von Beschriftung
und Leuchtanzeige.
[0007] Für die Ausgestaltung der Erfindung gibt es verschiedene Möglichkeiten. In der bevorzugten
Ausführungsform kommt ein Anzeigering aus einem transparenten oder opaken Material
zum Einsatz, der mehrere, entsprechend der Sensoranordnung verteilte Anzeigefelder
aufweist, an denen jeweils eine Beschriftung und eine Leuchtanzeige angeordnet sind.
Die Auslaufarmatur kann mit dem Anzeigering eine blumenartige, ansprechende und bedienungsgünstige
Form in der Art eines Daisy-Rings haben.
[0008] Eine andere Anzeigeeinrichtung, z.B. ein Laserpointer, kann dem Bediener den Austrittsbereich
eines Fluids und insbesondere die Auftreffstelle an der Hand signalisieren, so dass
das Fluid optimal und verlustfrei ausgenutzt werden kann.
[0009] Die Multifunktionsarmatur kann mit einer Fluidversorgung verbunden und Bestandteil
eines Sanitärsystems sein. Ein Verwaltungssystem kann die Benutzung der Multifunktionsarmatur
und Fluidversorgung sowie des Sanitärsystems erfassen, auswerten, protokollieren und
statistisch aufbereiten. Die Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsvorschriften
kann überwacht und protokolliert werden. Dies ist für eine Qualitätskontrolle von
Vorteil und kann als Qualitätsnachweis dienen. Das Verwaltungssystem hilft im Klinikbereich
und in sonstigen Medizinbereichen die Patientensicherheit und die Infektionssicherheit
zu erhöhen. Außerdem kann Ursachenforschung für eventuell aufgetretene Infektionen
betrieben und unterstützt werden. Insbesondere können unter Einbeziehung eines Lesegeräts
zur Bedieneridentifikation personenbezogen Datum und Uhrzeit sowie Art und Dauer der
Benutzung der Multifunktionsarmatur sowie der Fluidversorgung und des Sanitärsystems
erfasst, ausgewertet und protokolliert werden. In das Sanitär- und Verwaltungssystem
können außerdem externe Zusatzeinrichtungen, wie separate Spender oder dgl. einbezogen
sein, wobei die Komponenten des Verwaltungssystems untereinander in geeigneter Weise
leitungsgebunden oder drahtlos kommunizieren und Meldungen austauschen.
[0010] Die Fluidversorgung kann eine Sonderbetriebseinrichtung haben, die z.B. zum Auffüllen
und Spülen der Leitungs- und Förderstränge oder zu anderen Zwecken dienen kann und
die zum Erhalt der Betriebssicherheit und der Hygienebedingungen der Fluidversorgung
und des Sanitärsystems vorteilhaft ist.
[0011] In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
[0012] Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt.
Im einzelnen zeigen:
- Figur 1 bis 3:
- eine Multifunktionsarmatur in Ansicht von hinten und in zwei geklappten Seitenansichten,
- Figur 4 und 5:
- eine Vorderansicht und eine Unteransicht der Multifunktionsarmatur,
- Figur 6:
- eine abgebrochene und vergrößerte Seitenansicht des Armaturenkopfes mit der Anzeige
und der Sensoreinrichtung,
- Figur 7:
- eine vergrößerte Frontansicht der Anordnung gemäß Pfeil VII von Figur 6,
- Figur 8:
- eine Variante der Multifunktionsarmatur mit per Berührungskontakt zu betätigenden
Schaltern,
- Figur 9:
- ein Sanitärsystem mit einer Multifunktionsarmatur,
- Figur 10 bis 12:
- mehrere Varianten der Multifunktionsarmatur mit einer getrennt angeordneten Bedieneinrichtung
und
- Figur 13:
- eine Variante der Multifunktionsarmatur mit einer Anzeigeeinrichtung für den Fluidaustritt.
[0013] Die Erfindung betrifft eine Multifunktionsarmatur (1) mit einer Sensoreinrichtung
(10) und einer Anzeige (11). Offenbart ist andererseits auch die Anzeige (11) für
sich allein. Ferner betrifft die Erfindung ein Sanitärsystem (58), das mit mindestens
einer Multifunktionsarmatur (1) ausgerüstet ist. Auch ein Verwaltungssystem (54) ist
offenbart.
[0014] Figur 1 bis 5 zeigen eine Multifunktionsarmatur (1) in verschiedenen Ansichten. Sie
weist eine Auslaufarmatur (2) auf, die einen Armaturenfuß (4) zur Befestigung am Untergrund
und einen Armaturenkopf (3) am freien Ende aufweist. Die Auslaufarmatur (2) kann beliebig
ausgebildet sein und z.B. ein gebogenes Auslaufrohr besitzen, in dem ein oder mehrere
Leitungen (8) für ein oder mehrere unterschiedliche Fluide verlegt sind. Die Multifunktionsarmatur
(1) weist eine Bedieneinrichtung (36) auf, die an der Auslaufarmatur (2) oder hiervon
örtlich getrennt angeordnet sein kann. Die Bedieneinrichtung (36) kann eine berührungslos
zu betätigende Sensoreinrichtung (10) oder eine mit Berührungskontakt betätigbare
Schalteinrichtung (39) oder eine Kombination beider aufweisen. Die Auslaufarmatur
(2) kann außerdem ein oder mehrere Leitungen (9) für die Versorgung der Sensoreinrichtung
(10) und der Anzeige (11) aufweisen. Dies können Elektroleitungen für Energieversorgung,
Signale etc. sein. Die Bedieneinrichtung (36) kann über eine solche Leitung (8) oder
drahtlos mit einer externen Steuerung (37) verbunden sein.
[0015] Die Multifunktionsarmatur (1) kann in beliebigen Bereichen eingesetzt werden, z.B.
in Kliniken, Küchen, privaten und öffentlichen Sanitärräumen etc.. Der Armaturenfuß
(4) kann dementsprechend an beliebigen Stellen montiert werden, z.B. am erwähnten
Waschbecken oder einem Spülbecken (46), aber auch an einer Wand (49), einer Badewanne
(47) oder dergl.. Je nach Befestigungsart und Ausrichtung kann sich auch die Form
der Auslaufarmatur (2) und ihres Auslaufrohres ändern. Das Auslaufrohr kann auch eine
gerade Form besitzen, z.B. bei einer Wandmontage. Es kann als Duschkopf, Wannenauslauf
oder dgl. gestaltet sein. Ferner ist die Befestigung des Auslaufrohrs am Armaturenfuß
(4) beliebig wählbar. Es kann eine starre Befestigung, alternativ aber auch eine bewegliche,
insbesondere drehbare, Befestigung sein.
[0016] Die Multifunktionsarmatur (1) ist zur Abgabe von ein oder mehreren Fluiden vorgesehen.
Die Fluide können beliebiger Art sein. Ein einzelnes Fluid kann z.B. Wasser sein.
Zusätzlich können ein, zwei oder mehr zusätzliche Fluide, wie flüssige Seife, Desinfektionsmittel
oder dergleichen vorhanden sein. Bei ein oder mehreren dieser Fluide lässt ggf. der
Fluidzustand verändern. Bei Wasser kann z.B. die Wassertemperatur verändert werden.
Ferner können bei den Fluiden ggf. die Durchflussmengen oder andere Fluideigenschaften
gesteuert werden.
[0017] Die Auslaufarmatur (2) besitzt an geeigneter Stelle, z.B. im Bereich des oberen freien
Endes am Armaturenkopf (3) ein oder mehrere Auslauföffnungen (5,6,7) für die Fluide.
In der gezeigten Ausführungsform sind drei getrennte Auslauföffnungen (5,6,7) vorhanden.
Für das Fluid I, z.B. Wasser, ist eine im Durchmesser besonders große Auslauföffnung
(5) vorgesehen. Für ein Fluid II, z.B. flüssige Seite und ein weiteres Fluid III,
z.B. ein Desinfektionsmittel, sind zwei kleinere Auslauföffnungen (6,7) in der Nachbarschaft
zur großen Auslauföffnung (5) vorhanden. Die Auslauföffnungen (5,6,7) sind mit den
Leitungen (8) in geeigneter Weise verbunden.
[0018] Die Multifunktionsarmatur (1) kann an eine in Figur 9 dargestellte Versorgungseinrichtung
(38) für die Fluide angeschlossen sein, die z.B. einen Wasseranschluss, eine Heizung,
Vorrats- oder Fluidbehälter (50) für die Seife und Desinfektionsmittel, Ventile, Leitungen
(51), eine Förder- oder Pumpeinrichtung (52), eine Steuerung (37), eine Energieversorgung
und dergleichen andere Komponenten beinhalten kann. Die Fördereinrichtung (52) kann
zeitgesteuert sein. Für eine wirksame Desinfektion ist z.B. eine Waschdauer von mindestens
30 Sekunden mit dem Desinfektionsmittel III erforderlich. Die Dauer der Fluidabgabe
wird von der Steuerung (37) entsprechend eingestellt.
[0019] Die Versorgungseinrichtung (38) kann mindestens eine Sonderbetriebseinrichtung (53)
für spezielle Funktionen aufweisen, die unterschiedlich ausgebildet sein kann. In
den gezeigten Ausführungsformen ist sie als Spüleinrichtung gestaltet, die eine eigenständige
Betätigung der Fördereinrichtung (52) erlaubt. Hierdurch kann z.B. nach dem Wechsel
eines Fluidbehälters (50) dessen Fluid II, III nachgepumpt und die ggf. teilentleerte
Fluidleitung (8,51) wieder befüllt werden. Die Sonderbetriebseinrichtung (53) kann
für Wartungs-, Reinigungs- und Desinfektionszwecke benutzt werden. Ein oder mehrere
Fluidbehälter (50) können gegen Behälter mit einem Reinigungs-, Spül- oder Desinfektionsmittel
getauscht werden, welches dann durch die geräteseitigen Anschlüsse und Leitungen (51)
sowie die Fluidleitungen (8) mit einem geeigneten und ggf. erhöhten Druck gepumpt
wird und diese durchspült und reinigt. Alternativ können separate Pumpen und Behälter
vorhanden und an die Leitungen angeschlossen sein. Ferner ist eine Umkehrspülung mit
einer entsprechenden Geräteausstattung möglich.
[0020] Zur Bedienung der Sonderbetriebseinrichtung (53) können ein oder mehrere Bedienelemente
vorhanden und an geeigneter Stelle, z.B. am Gehäuse, angeordnet sein. Dies sind z.B.
drei an der Gehäusefront befindliche Drucktaster oder Schalter. Der eine Schalter
dient zum Ein- und Ausschalten der Sonderbetriebseinrichtung (53), wobei die beiden
anderen Schalter der Auswahl des betreffenden Fluidbehälters (50) oder Leitungs- und
Förderstrangs dienen. Alternativ ist eine Bedienung über eine Bedieneinrichtung (36)
der Multifunktionsarmatur (1) möglich. Die Sonderbetriebseinrichtung (53) hat eigenständige
Bedeutung und kann auch mit anderen konventionellen Sanitärsystemen, Versorgungseinrichtungen
und Multifunktionsarmaturen benutzt werden.
[0021] Die Multifunktionsarmatur (1) und die Fluidversorgung (38) können Bestandteil eines
Sanitärsystems (58) sein. Hierzu können auch ein oder mehrere weitere separate Spender
(57) für Fluide, insbesondere Desinfektionsmittel, gehören. Die Multifunktionsarmatur
(1) oder das Sanitärsystem (58) können ferner mit einem Verwaltungssystem (54) verbunden
sein.
[0022] Die Bedieneinrichtung (36) der in Figur 1 bis 7 gezeigten Multifunktionsarmatur (1)
besitzt eine Sensoreinrichtung (10) mit mindestens einem, vorzugsweise mehreren, verteilt
angeordneten Sensoren (13,14,15,16,17) zur vorzugsweise berührungslosen Bedienung
und Steuerung der Multifunktionsarmatur (1) und der Versorgungseinrichtung. Die Zahl,
Ausbildung und Anordnung der Sensoren (13,14,15,16,17) ist beliebig wählbar.
[0023] Ferner ist eine Anzeige (11) vorhanden. Die Anzeige (11) kann ein- oder mehrteilig
sein. Sie ist für den Bediener der Multifunktionsarmatur (1) in beliebig geeigneter
Weise, z.B. optisch und/oder akustisch wahrnehmbar und ist hierfür entsprechend ausgebildet,
angeordnet und ausgerichtet.
[0024] Die Sensoreinrichtung (10) und die Anzeige (11) sind vorzugsweise zu einer Baueinheit
(12) zusammengefasst und können an einer beliebig geeigneten Stelle der Multifunktionsarmatur
und insbesondere der Auslaufarmatur (2) angeordnet sein. In der gezeigten Ausführungsform
sind sie am Armaturenkopf (3) angeordnet. Als Baueinheit (12) können sie in der Rohröffnung
des Armaturenkopfes (3) eingesteckt und montiert sein. Sie befinden sich dadurch auch
in unmittelbarer Nähe zum bevorzugten Unterbringungsort der Auslauföffnungen (5,6,7).
[0025] Die Anzeige (11) besitzt mindestens ein Anzeigeelement (18), das mindestens einem
Sensor (13,14,15,16,17) räumlich zugeordnet ist. Über das Anzeigeelement (18) wird
hierdurch einem Bediener die Lage des zuhörigen Sensors (13,14,15,16,17) signalisiert.
[0026] Der Sensor (13,14,15,16,17) kann von beliebiger Art sein. Vorzugsweise handelt es
sich um einen berührungslosen Sensor, z.B. einen optischen Infrarot-Sensor, der eine
Sende- und Empfangseinheit aufweist und der auf die Existenz von Körperteilen des
Bedieners oder anderen Gegenständen in seinem nach außen gerichteten Wirkbereich oder
Wirksektor (31) reagiert. Ein solcher Sensor kann z.B. entsprechend der
DE 199 27 230 A1 als Reflexlicht-Taster oder dgl. ausgebildet sein. Er kann verborgen im Inneren eines
Gehäuses (30) angeordnet sein, so dass er für einen Bediener von außen nicht sichtbar
ist. Das Anzeigeelement (18), welches bevorzugt im Wirkbereich eines solchen Berührungssensors
(13,14,15,16,17) angeordnet ist, signalisiert dann dem Bediener die Sensorlage und
auch die Lage des zugehörigen Wirkbereichs oder Wirksektors (31).
[0027] In der gezeigten Ausführungsform sind drei Sensoren (13,14,15) und drei zugehörige
Anzeigeelemente (18) zum Auswählen und ggf. Steuern von drei Fluiden I, II, III vorhanden.
Außerdem sind zwei Sensoren (16,17) mit zugehörigen Anzeigeelementen (18) zum Steuern
einer Eigenschaft von ein oder mehreren Fluiden I, II, III vorgesehen. Die Sensoren
(13,14,15,16,17) und die Anzeigeelemente (18) sind an der Peripherie der Auslaufarmatur
(2), vorzugsweise im vorerwähnten Kopfbereich, in geeigneter Weise angeordnet. Hierbei
sind mehrere Sensoren (13,14,15,16,17) und die zugehörigen Anzeigeelemente (18) in
einem Bogen oder wie in der dargestellten Ausführungsform in einem geschlossenen Kreis
am Umfang und insbesondere am Mantel der Auslaufarmatur (2) bzw. des Armaturenkopfes
(3) angeordnet. Sie umgeben dadurch die Auslaufarmatur (2) in einem Bogen oder in
einem Kreis.
[0028] Das einzelne Anzeigeelement (18) kann dem Bediener eine Bedienungsfunktion des zugeordneten
Sensors (13,14,15,16,17) signalisieren. Alternativ oder zusätzlich kann das Anzeigeelement
(18) dem Bediener auch eine Funktionsbestätigung des zugeordneten Sensors (13,14,15,16,17)
signalisieren. Eine Funktionsbestätigung kann z.B. ein Quittungssignal für das Schalten
des Sensors sein. Eine Funktionsbestätigung kann auch in einer Signalisierung der
vom Sensor gesteuerten Funktion oder Einstellung, z.B. der Wassertemperatur, der Durchflussmenge
oder dergleichen bestehen. Das Anzeigeelement (18) kann für die genannten Signalisierungsfunktionen
in beliebig geeigneter Weise ausgebildet sein. Im gezeigten Ausführungsbeispiel trägt
das einzelne Anzeigeelement eine Beschriftung (19). Diese Beschriftung (19) kann aus
ein oder mehreren beliebigen Zeichen, insbesondere Buchstaben oder Ziffern, aus Symbolen,
z.B. Piktogrammen oder dergleichen anderen beliebigen Beschriftungselementen bestehen.
In der gezeigten Ausführungsform sind die römischen Ziffern I, II, III für die drei
Fluide vorhanden. Die Ziffern können durch die Bezeichnungen der Fluide, wie Wasser,
Seife, Desinfektionsmittel in ausgeschriebener oder abgekürzter Form ersetzt werden.
Die Beschriftungen können mehrfach und mehrsprachig sein. Sie lassen sich ggf. für
den Einsatz in verschiedenen Ländern austauschen.
[0029] In einer einfachen Ausführungsform können nur ein oder mehrere dieser Anzeigeelemente
(18) mit einer Beschriftung (19) vorhanden sein.
[0030] Außerdem ist es möglich, die Anzeige (11) als Leuchtanzeige (20) auszubilden und
diese Ausbildung zusätzlich oder alternativ zur Beschriftung (19) vorzusehen. Bei
einer Leuchtanzeige (20) weisen ein oder mehrere Anzeigeelemente (18) mindestens ein
Leuchtelement (24,25,26,27,28) auf. Das einzelne Leuchtelement (24,25,26,27,28) kann
dabei in beliebig geeigneter Weise ausgebildet sein. In der gezeigten Ausführungsform
weist es jeweils ein oder mehrere LED's auf.
[0031] Die Leuchtelemente (24,25,26,27,28) können unterschiedliche Leuchtmerkmale haben.
Dies kann ebenfalls in beliebig geeigneter Weise realisiert werden, z. B. durch unterschiedliche
Farben oder unterschiedliche Leuchtstärken, variierende Blinkrhythmen oder dergleichen.
[0032] Die Leuchtanzeige (20) und deren Leuchtelemente (24,25,26,27,28) können z.B. eine
Funktionsbestätigung des zugeordneten Sensors (13,14,15,16,17) signalisieren. Dies
kann z.B. geschehen, indem das zugehörige Leuchtelement (24,25,26,27,28) bei Sensorbetätigung
aufleuchtet, wobei in die anderen Leuchtelemente (24,25,26,27,28) ausgeschaltet sind.
Eine Funktionsbestätigung kann außerdem durch eine Vergrößerung der Leuchtstärke des
einzelnen Leuchtelements gegenüber den anderen Leuchtelementen geschehen. Alternativ
kann die Funktionsbetätigung durch ein Blinken oder eine Veränderung des Blinkrhythmus
des Leuchtelements (24,25,26,27,28) geschehen.
[0033] In einer vereinfachten Ausführungsform haben die Leuchtanzeige (20) und ihre ein
oder mehreren Leuchtelemente (24,25,26,27,28) eine dekorative Funktion. Sie können
auch zur Beleuchtung und zur besseren Erkennbarkeit der Beschriftung (19) dienen.
Die Leuchtanzeige (20) und die Leuchtelemente (24,25,26,27,28) müssen keine Signalisierungsfunktion
besitzen.
[0034] Figur 6 und 7 zeigen die Anzeige (11) und die Sensoreinrichtung (10). Die Anzeigeelemente
(18) sind hierbei zu einem Anzeigering (21) verbunden. Der Anzeigering ist als querabstehende
Ringscheibe ausgestaltet, die an der Frontseite des Armaturenkopfes (2) angeordnet
ist. Die Scheibenebene ist dabei quer zur Längsachse der Auslaufarmatur (2) bzw. des
Armaturenkopfes (3) ausgerichtet. Der Außendurchmesser der Ringscheibe ist größer
als der Außendurchmesser des Armaturenkopfes (3). Der Anzeigering (21) besteht aus
einem zumindest teilweise lichtdurchlässigen Material, welches z.B. opak oder transparent
sein kann. Der Anzeigering (21) kann z.B. aus einem durchsichtigen und widerstandsfähigen
Kunststoff, z.B. Acrylglas, oder aus gespanntem mineralischem Glas oder dgl., bestehen.
[0035] Der Anzeigering (21) weist zur Bildung der Anzeigeelemente (18) mehrere getrennte
Anzeigefelder (22) auf. Die Anzeigefelder (22) tragen z.B. die besagten Beschriftungen
(19) an der Frontseite der Ringscheibe. Die Beschriftungen (19) können alternativ
an der Rückseite eines durchsichtigen Anzeigerings (21) oder auch in dessen Inneren
angeordnet sein. Sie können beliebig ausgebildet und angebracht sein, z.B. als Oberflächen-Gravuren
oder angeformte Erhebungen. Eine interne Anbringung ist durch einen 3D-Laser möglich.
[0036] Die Anzeigefelder (22) sind entsprechend der Anordnung der Sensoren (13,14,15,16,17)
im Kreis verteilt angeordnet. Die Anzeigefelder (22) markieren dabei die Wirkbereiche
oder Wirksektoren (31). Eine optische Feldtrennung kann durch radiale Striche oder
andere Feldmarkierungen (23) an den Grenzstellen erfolgen. Die Feldmarkierungen (23)
verdeutlichen auch die Grenzen der Wirkbereiche (31) der verschiedenen Sensoren (13,14,15,16,17).
[0037] In der gezeigten Ausführungsform ist der Anzeigering (21) mit einer Leuchtanzeige
(20) kombiniert. Die Leuchtelemente (24,25,26,27,28) sind an der Innenseite bzw. am
inneren Rand des Anzeigerings (21) geschützt angeordnet und strahlen durch den Anzeigering
(21) hindurch radial nach außen, wobei sie die Anzeigefelder (22) von innen beleuchten.
Die Feldmarkierungen (23) können hierbei als lichtundurchlässige Feldtrennungen ausgebildet
sein, die ein Überstrahlen vom einen Anzeigefeld (23) ins benachbarte vermeiden. Die
Leuchtelemente (24,25,26,27,28) können auch neben dem Anzeigering (21) angeordnet
sein und diesen von außen beleuchten.
[0038] Figur 7 verdeutlicht in der Frontansicht die Verteilung der Sensoren (13,14,15,16)
und ihrer Wirksektoren (31) sowie der zugehörigen Anzeigeelemente (18) mit den Beschriftungen
(19) und den Leuchtelementen (24,25,26,27,28). Aus der Seitenansicht von Figur 6 ist
ersichtlich, dass die Leuchtelemente (24,25,26,27,28) und der Anzeigering (21) vor
den Sensoren (13,14,15,16,17) angeordnet sind und diese schützend verbergen. Die Anzeige
(11) und die Sensoreinrichtung (10) können in der vorerwähnten Weise zu einer Baueinheit
(12) zusammengefasst sein und ein gemeinsames Gehäuse (30) für die einfache Montage
am Armaturenkopf (3) aufweisen. Im Innern des Gehäuses (30) können eine geeignete
Steuerung für die Anzeige (11) und die Sensoren (13,14,15,16,17) vorhanden sein, die
in gleicher Weise wie bei der
DE 199 27 230 A1 ausgebildet sein kann.
[0039] Die Anzeige (11) kann ein oder mehrere weitere Anzeigeelemente aufweisen. Dies kann
z.B. ein Anzeigeelement (29) an der Stirnseite des Armaturenkopfes (3) sein, das im
Innenbereich des Anzeigerings (21) angeordnet ist und z.B. als alphanumerische Anzeige,
insbesondere als Display, ausgebildet ist. Das Anzeigeelement (29) kann z.B. die eingestellte
Fluidtemperatur, insbesondere Wassertemperatur, signalisieren und als reine Ziffernanzeige,
z.B. als segmentierte LCD-Anzeige, ausgebildet sein. Alternativ kann das Anzeigeelement
(29) eine dichte Pixel-Matrix von Leuchtelementen, organischen LED's (Oled's) haben,
mit der sich komplexere Informationen darstellen lassen. Dies können neben Zahlen
auch Buchstaben und Symbole oder Piktogramme sein. Ein solches Anzeigeelement (29)
ist grafikfähig und kann z.B. auch eine Laufschriftanzeige oder dergleichen darstellen.
[0040] Die gezeigte und beschriebene Ausführungsform betrifft eine Multifunktionsarmatur
mit drei Fluiden und einer Verstellmöglichkeit, die durch Beschriftungen (19) mit
"+" und "-" signalisiert werden. Die betreffenden Anzeigefelder und die zugehörigen
Sensorfunktionen sind günstigerweise derart verteilt, dass sich die Steuerfunktionen
"+" und "-" etwa im mittleren Bereich und links und rechts befinden. Das untere Anzeigefeld
(23) ist für Wasser vorgesehen, was dem normalen ergonomischen Verhalten bei der Bedienung
eines Wasserhahns entspricht. Die beiden oberen Anzeigefelder (22) sind für Seife
und Desinfektionsmittel.
[0041] In Abwandlung der gezeigten Ausführungsform können wenige oder mehr Fluide abgegeben
und über die Sensoreinheit (10) gesteuert sowie über die entsprechend angepasste Anzeige
(11) signalisiert werden. In weitere Abwandlung kann die Steuerfunktion mit "+" und
"-", mit der die z.B. die Wassertemperatur eingestellt wird, entfallen oder in anderer
Weise realisiert werden. Derartige Steuerfunktionen können auch mehrfach vorhanden
sein. Dementsprechend ändert sich die Ausgestaltung der Sensoreinrichtung (10) und
der Anzeige (11).
[0042] In der gezeigten Ausführungsform kann die Multifunktionsarmatur (1) in der nachfolgend
beschriebenen Weise bedient werden:
Die verwendeten fünf Sensoren (13,14,15,16,17) bedienen die erwähnten fünf Auswahl-
und Steuerfunktionen. Jede gewählte Funktion wird durch die Leuchtanzeige (20) illuminiert.
Das zentrale Display (29) zeigt die voreingestellte Wassertemperatur und eventuell
weitere Informationen. Alle Sensoren (13,14,15,16,17) arbeiten etwas verzögert, um
unerwünschte Aktivierungen zu vermeiden. Sie können sich beim Einschalten der Sensoreinrichtung
(10) außerdem einmal oder mehrmals gegenüber der Umgebung kalibrieren.
[0043] Die Sensoren (13,14,15,16,17) werden durch Annäherung der Hand oder eines anderen
Körperteils in ihren zugehörigen Wirkbereich (31) aktiviert. Dies kann eine einfache
Aktivierung im Sinne eines Einschaltens und Ausschaltens sein. Ggf. können Zusatzfunktionen
realisiert werden, indem die Hand oder ein anderen Körperteil mehrmals in einer bestimmten
zeitlichen Reihenfolge den gleichen Sensor betätigt. Dies kann von der Steuerung (37)
erkannt und als Sonderbetätigung ausgewertet werden, um z.B. ein bestimmtes Programm
zu starten oder Parameter zu verstellen. Hierbei ist durch eine geeignete Sensoranordnung,
Steuerung und Programmierung eine Einhand-Bedienung möglich.
[0044] Wenn vom Bediener eine Funktion gewählt und der zugehörige Sensor (13,14,15,16,17)
aktiviert ist, kann dies von der Anzeige (11) signalisiert werden. Z.B. kann am Anzeigeelement
(29) eine entsprechende Information optisch ausgegeben werden. Zusätzlich oder alternativ
ist eine akustische Meldung über einen eingebauten Piepser oder Lautsprecher als weiteres
Anzeigeelement möglich. Alternativ oder zusätzlich kann das Quittungssignal über die
Leuchtanzeige (20) ausgegeben werden. Hierfür können z.B. alle Leuchtelemente (24,25,26,27,28)
in einer vorgegebenen Frequenz einheitlich blinken, wobei die Frequenz z.B. der normalen
Herzfrequenz entspricht. Sobald eine Funktion ausgewählt und ein Sensor (13,14,15,16,17)
aktiviert ist, stoppt das Blinken, wobei das zum angesprochenen Sensor (13,14,15,16,17)
gehörige Leuchtelement (24,25,26,27,28) kontinuierlich oder ggf. rhythmisch weitbrennt
und die anderen Leuchtelemente verlöschen oder gedimmt werden. Die Leuchtelemente
können in gleichen oder unterschiedlichen Farben leuchten und können insbesondere
mehrfarbig sein. Hierdurch lassen sich zu Signalisierungs- oder Dekorzwecken beliebige
Farben einstellen. Ein Quittungssignal für eine Sensorbetätigung kann z.B. durch eine
besondere Farbgebung, z.B. Rot, angezeigt werden. Weitere Effekte sind durch Änderung
der Leuchtstärke möglich.
[0045] Die Wasserausgabe wird z.B. aktiviert, indem die Hand in den Wirkbereich (31) des
unteren Sensors (13) gebracht wird. Das zugehörige Anzeigefeld (22) und seine Beschriftung
(19) können illuminiert werden. Die Wassertemperatur kann auf dem Display (29) angezeigt
werden. Der Wasserfluss stoppt, wenn die Hand über eine voreingestellte Zeit, von
z.B. 0,5 bis 2 sec aus dem Wirkbereich (31) des unteren Sensors (13) gebracht wird.
Der Wirkbereich (31) kann bei diesem Sensor (13) und auch bei den anderen Sensoren
(14,15,16,17) in der Reichweite begrenzt sein, um Fehlfunktionen zu vermeiden. Während
die Ausgabe von Wasser angewählt ist, können aus Sicherheitsgründen durch die Steuerung
die Ausgabe von Seife und Desinfektionsmittel blockiert werden. Je nach Anwendungsfall
ist auch eine andere Funktion möglich, die eine Mischung verschiedener Fluide zulässt.
[0046] Während des Wasserlaufs kann auch die Wassertemperatur geändert werden, indem der
Bediener die Hand vor das zugehörige Steuerfeld "+" oder "-" und den zugehörigen Sensor
(16,17) hält. Hier kann wiederum ein Quittungssignal in geeigneter Weise ausgegeben
werden. Die Temperaturänderung wird durch die Verweildauer der Hand im Sensorbereich
(31) bestimmt, wobei die Temperaturänderung mit konstanter Geschwindigkeit ablaufen
kann. Die aktuelle Temperatur kann über die Anzeige (11) in beliebig geeigneter Weise
signalisiert werden, z.B. durch eine Ziffernanzeige im Display (29) oder durch ein
Leuchtsignal am Anzeigefeld (23). Dies kann z.B. am Steuerfeld "+" für die Temperaturerhöhung
ein Leuchten in roter Farbe sein, wobei mit zunehmender Temperatur die Leuchtstärke
oder die Farbintensität zunimmt, indem z.B. der rote Farbton immer dunkler wird. Im
Bereich des anderen Steuerfelds "-" ist die Funktionsweise ähnlich, wobei hier blaue
Farbe ein Absenken der Temperatur signalisiert. Nach Beendigung der Wasserabgabe wird
die Wassertemperatur über die Mischereinrichtung in der Versorgungseinheit (nicht
dargestellt) auf einen voreingestellten Wert von z.B. 30°C zurückgestellt. Nach Beendigung
der Fluidabgabe kann auch die Leuchtanzeige (20) in ihren Ursprungszustand, z.B. das
Blinken im Herzrhythmus, zurückgestellt werden.
[0047] Die Ausgabe von Fluiden kann Vorrang vor der Eigenschaftssteuerung, z.B. der Temperatursteuerung,
haben. Hierfür können die Verzögerungszeiten im Ansprechverhalten der Sensoren unterschiedlich
gewählt sein. Bei der Abgabe von Seife und Desinfektionsmittel kann die Pumpe in der
Versorgungseinheit auf einen vorgewählten Zeitwert eingestellt sein. Ein Abschalten
dieser Fluidabgabe ist außerdem durch ein erneutes Betätigen des zugehörigen Sensors
(14,15) möglich.
[0048] Die Multifunktionsarmatur (1) kann Sondermodi haben. Wenn z.B. ein Topf mit Wasser
gefüllt werden soll, bewegt der Bediener beide Hände an die Steuerfelder "+" und "-"
gleichzeitig und hält sie dort für eine bestimmte Zeit. Die Wasserabgabe erfolgt dann
über eine voreingestellte Zeitdauer und mit einer vorgegebenen Abgabemenge. Die Wasserabgabe
kann in der vorgeschriebenen Weise nach Ende des Ausflusses wiederholt werden. Während
der Wasserabgabe kann durch ein Betätigen der Sensoren (16,17) die Wasserabgabe auch
gestoppt werden. Ferner ist es möglich, die gesamte Sensoreinrichtung (10) und ggf.
die Anzeige (11) für Reinigungs- oder Wartungszwecke abzuschalten. Dies kann durch
einen Schaltknopf an der Versorgungseinheit oder an der Auslaufarmatur geschehen.
Auch über die Sensoreinrichtung (10) ist über eine entsprechende gesonderte Handbewegung
und Betätigung eines oder mehrerer Sensoren (13,14,15,16,17) ein entsprechendes Schaltsignal
möglich.
[0049] Über die Anzeige (11) und z.B. das zentrale Anzeigeelement (29) können weitere Funktionen
der Multifunktionsarmatur (1) oder des ganzen Sanitärsystems (58) signalisiert werden,
z.B. Nachfüllbedarf an Seife oder Desinfektionsmittel, eine Fehlfunktion in der Versorgungseinrichtung
oder der Multifunktionsarmatur (1), eine Leckage oder dergleichen. Die Multifunktionsarmatur
(1) und die Versorgungseinheit (58) können hierfür geeignete Sensoren zur Funktions-
und Betriebsüberwachung und entsprechende Steuerprogramme haben.
[0050] Ferner kann eine in Figur 13 dargestellte Anzeigeeinrichtung (32) für den Fluidaustritt
vorhanden sein, die dem Bediener den Austrittsbereich (35) mindestens eines von einer
Auslauföffnung (5,6,7) emittierten Fluids, insbesondere der zusätzlichen Fluide II,
III erkennbar macht. Die Anzeigeeinrichtung (32) kann in beliebig geeigneter Weise
ausgebildet sein. In der gezeigten Ausführungsform von Figur 13 ist sie als Leuchteinrichtung
(33) gestaltet, die nahe der Auslauföffnung(en) (6,7) angeordnet ist und mindestens
einen sichtbaren Lichtstrahl (34) emittiert. Der Lichtstrahl (34) ist im wesentlichen
parallel und mit geringem Abstand zum austretenden Fluidstrahl gerichtet und markiert
durch einen Lichtpunkt an der vorgehaltenen Hand (60) des Bedieners optisch die Auftreffstelle
des Fluids. Die Leuchteinrichtung (33) kann als verborgen oder versteckt angebrachter
Laserpointer ausgebildet sein, der z.B. an die Energieversorgung der Bedieneinrichtung
(36) angeschlossen ist und der bei Auswahl eines Fluids von der Steuerung (37) oder
der Bedieneinrichtung (36) ein- und ausgeschaltet wird. Die Anzeigeeinrichtung (32)
hat eigenständige Bedeutung und kann auch mit anderen konventionellen Sanitärsystemen,
Fluidversorgungen, Multifunktionsarmaturen oder Auslaufarmaturen benutzt werden.
[0051] Das Sanitärsystem (58) kann ferner an geeigneter Stelle, z.B. an der Multifunktionsarmatur
(1), ein oder mehrere Lesegeräte (59) zur berührungslosen Erfassung von Informationsträgern
oder Signalgebern, z.B. Karten mit Barcodes bzw. Streifencodes, Transpondern RFDI-Chips
oder dgl. aufweisen. Diese können z.B. Ausweise sein und personenbezogene Daten zur
Identifizierung eines Bedieners beinhalten. Das Lesegerät (59) ist genauso wie die
Anzeige (32) in geeigneter Weise mit der Steuerung (37) verbunden, wobei hier die
vom Lesegerät (59) aufgenommenen Informationen gespeichert und verarbeitet werden
können. Insbesondere kann eine personenbezogene Hygienekontrolle über entsprechende
lesbare Ausweise durchgeführt werden. Dies ist z.B. als Hygieneschutzgründen im Gastronomiesektor,
aber auch in Krankenhausbereichen oder anderen Bereichen nützlich.
[0052] Das Sanitärsystem (1) kann außerdem mit einem Verwaltungssystem (54) verbunden sein.
Das Verwaltungssystem (54) ist in Figur 9 schematisch dargestellt und weist eine Verwaltungseinrichtung
(55) auf. Diese kann die vorhandene Steuerung (37) einbeziehen oder eine eigenständige
Steuerung haben. Die Verwaltungseinheit (55) besitzt eine integrierte Speichereinheit,
in der alle für das Sanitärsystem (58) relevanten Daten gesammelt und gespeichert
werden können. Dies können z.B. Informationen über die Zahl, den Zeitpunkt und die
Dauer der Benutzungen des Sanitärsystems (58) und der Multifunktionsarmatur (1) sein.
Hierbei kann insbesondere die Zahl, der Zeitpunkt und die Dauer der Abgabe von Wasser
und/oder der zusätzlichen Fluide II, III, insbesondere eines Desinfektionsmittels,
erfasst und gespeichert werden. Die genannten Daten können auch mit Personendaten
kombiniert werden, die über das vorher erwähnte Lesegerät (59) aufgenommen werden.
Die Speichereinheit kann ein oder mehrere Datenbanken beinhalten.
[0053] Die Verwaltungseinrichtung (55) beinhaltet ferner eine Auswerteeinrichtung zur Auswertung
der erfassten Daten. Außerdem kann sie eine Einrichtung zur Protokollierung und zur
Erstellung von Statistiken aufweisen. Über die Protokollierung und statistische Erfassung
können z.B. in Kliniken die Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsvorschriften
überwacht und nachgewiesen werden. Diese protokollierten Daten lassen sich auch für
Zwecke der Qualitätssicherung einsetzen und zum Nachweis für Qualität und Nutzen von
Maßnahmen zum Infektionsschutz nutzen. Anhand der erfassten und ausgewerteten Daten
lassen sich ferner die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen optimieren.
[0054] Im Verwaltungssystem (54) können ferner die Fluidverbräuche einschließlich Füllstandskontrollen,
Wartungszyklen und dgl. andere Systemdaten erfasst, ausgewertet und protokolliert
werden. In das Verwaltungssystem (54) können ferner zusätzliche Einrichtungen, wie
z.B. ein oder mehrere separate Spender (57) für ein oder mehrere Fluide, z.B. Desinfektonsmittel,
einbezogen werden. Dies können beispielsweise die in Figur 9 schematisch dargestellten
Einzelspender sein, die an geeigneter Stelle, z.B. an der Wand eines Operationssaals,
eines Behandlungszimmers oder dgl. angebracht sind und ein oder mehrere der genannten
Fluide abgeben können. Hierfür kann eine Bedieneinrichtung (36) vorhanden sein, welche
ähnlich wie die Bedieneinrichtung der Multifunktionsarmatur (1) ausgebildet sein kann
und z.B. berührungslos bedient werden kann.
[0055] Der Spender (57) kann ebenfalls zeitgesteuert sein, um die für eine wirksame Desinfektion
erforderliche Dauer der Fluidabgabe von mindestens 30 Sekunden zu gewährleisten. Während
der Fluidabgabe kann ein Anzeigeelement, z.B. eine LED die Abgabefunktion anzeigen.
Der Spender (57) kann auch ein Lesegerät (59) aufweisen.
[0056] In das Verwaltungssystem (54) können ferner mehrere Sanitärsysteme (58) mit Verwaltungseinheiten
(55) einbezogen sein, die an unterschiedlichen und räumlich getrennten Orten angeordnet
sind. Das Verwaltungssystem (54) kann z.B. alle Sanitärsysteme (58) einer Klinik oder
auch einer Klinikgruppe einbeziehen.
[0057] Die Verwaltungseinheit (55) besitzt für die Kommunikation nach außen eine Datenfernübertragung
(56), die hierfür eine geeignete Schnittstelle aufweist. Dies kann z.B. ein Sende-
und Empfangsmodul für eine Funkübertragung von Daten sein. Der Spender (57) oder sonstige
Zusatzeinrichtungen können ebenfalls eine entsprechende Datenfernübertragung (56)
aufweisen und hierüber eine gegenseitige Kommunikation im Verwaltungssystem (54) ermöglichen.
Dies erlaubt die personenbezogene Kontrolle der Einhaltung der vorgeschriebenen Waschzyklen
und der jeweiligen Waschdauer an allen ein Fluid abgebenden Komponenten des Sanitärsystems
(59). Über die besagte Schnittstelle können ferner von außen Daten eingegeben und
ausgegeben werden. Die Datenkommunikation kann leitungsgebunden oder drahtlos erfolgen.
Das Verwaltungssystem (54) und seine Komponenten haben eigenständige Bedeutung und
können auch mit anderen konventionellen Sanitärsystemen, Spendereinrichtungen, Multifunktionsarmaturen
oder Auslaufarmaturen benutzt werden.
[0058] Figur 8 zeigt eine Variante der Bedieneinrichtung (36) und der Anzeige (11). Die
im ersten Ausführungsbeispiel vorhandene Sensoreinrichtung (10) ist hier durch eine
durch Berührungskontakt zu betätigende Schalteinrichtung (39) ergänzt, die ein oder
mehrere Schalter (40,42) aufweisen kann. Die Anzeige (11) kann hierbei im wesentlichen
die gleiche Erscheinungsform haben. Die Sensoren (13,14,15,16,17) werden durch Schaltelemente
(41) ersetzt, die mit geeigneten Betätigungsorganen verbunden sind. Hierfür können
z. B. die Anzeigefelder (22) als Schaltorgan ausgebildet sein, wobei sie mit den am
Innenbereich angeordneten elektrischen Schaltelementen (41) verbunden sind und im
Anzeigering (21) untereinander an den Feldtrennungen (23) separiert und gelöst sind.
Die Schalter (40) können z. B. Kippschalter sein, wobei durch Druck auf das Anzeigefeld
(22) in der durch einen Pfeil angedeuteten Weise gekippt wird. Neben dem Schaltelement
(41) können auch bei dieser Ausführungsvariante ein oder mehrere Leuchtelemente (26)
angeordnet sein.
[0059] Ferner ist es möglich, das zentrale Anzeigeelement (29) ebenfalls als Schalter, z.
B. als Druckschalter, auszubilden oder durch einen solchen Schalter (42) zu ersetzen.
Dies kann z. B. ein zentraler Ein- und Ausschalter sein. Das Anzeigeelement (29) kann
zu diesem Zweck beispielsweise als Touch-Screen ausgebildet sein.
[0060] In Abwandlung von Figur 8 können die Schalter (40) statt als Kippschalter auch als
Druckschalter ausgebildet sein, wobei in die ringsegmentförmigen Anzeigefelder (22)
Druckschalter oder andere durch Berührungskontakt zu bedienende Schalter integriert
sind. Hierbei können auch die Anzeigeelemente (18) oder Beschriftungen (19) in solche
Schalter, z. B. Tippschalter, integriert werden. Eine solche Variation ist auch in
Verbindung mit der Ausführungsform von Figur 7 möglich, in dem berührungslos zu betätigende
Sensoren an der Stelle oder unter den Beschriftungen (19) oder anderen Anzeigeelementen
(18) angeordnet sind. Diese Varianten ermöglichen eine Bedienung der Sensoren oder
Schalter von vorn und mit Blick auf die Anzeigeelemente (18) oder Beschriftungen (19)
.
[0061] Ferner sind Mischformen der genannten Varianten möglich. Beispielsweise lassen sich
in einer Bedieneinrichtung (36) Sensoren und Schalter miteinander kombinieren. Bei
der Ausführungsform von Figur 7 könnte hierbei z. B. der zentrale Druckschalter (42)
ergänzt werden.
[0062] Im Ausführungsbeispiel von Figur 1 bis 8 ist die Bedieneinrichtung (36) mit der Auslaufarmatur
(2) verbunden. Figur 10 bis 12 zeigen Varianten einer getrennten Anordnung in verschiedenen
Ausführungsbeispielen.
[0063] In Figur 10 ist z. B. eine Variante für eine Kücheneinrichtung (45) dargestellt.
Die Bedieneinrichtung (37) ist von der Auslaufarmatur (2) gelöst und ist an einer
geeigneten Stelle, z. B. am Rand eines Beckens (26), z. B. eines Spülbeckens,untergebracht
und über eine Leitung oder drahtlos mit der Steuerung (37) (nicht dargestellt) verbunden.
Die Bedieneinrichtung (36) kann wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ausgebildet
sein und mit einer ebenfalls entsprechend ausgebildeten Anzeige (11) zu einer Baueinheit
(12) kombiniert sein. Die Baueinheit (12) kann auf einem Träger (48), z. B. einem
schrägen Sockel, angeordnet und bedienungsgünstig ausgerichtet sein. Die Auslaufarmatur
(2) kann in einer für Küchenzwecke geeigneten Art ausgebildet sein und eine schlanke
Formgebung haben. Auch für den Küchenbereich können mehreren Auslassöffnungen (5,6,7)
für unterschiedliche Fluide vorhanden sein, wobei neben dem obligatorischen Wasser
als zusätzliches Fluid z. B. ein Spülmittel oder Seife ausgegeben werden kann. Ein
Zusatzfluid kann andererseits auch ein Pflegemittel, z. B. eine Handlotion oder ein
beliebiges anderes für den Küchenbereich nützliches Fluid sein.
[0064] Figur 11 zeigt eine Variante der Multifunktionsarmatur (1) als Duscheinrichtung (43).
Die Auslaufarmatur (2) kann z. B. als stationärer oder mittels eines Schlauchs beweglicher
Duschkopf ausgebildet sein. Daneben sind weitere Ausführungsvarianten möglich, wobei
z. B. die Auslaufarmatur (2) von stationären Düsen in der Duschwand (49) gebildet
oder ergänzt wird.
[0065] Auch bei der Duscheinrichtung (43) kann die Bedieneinrichtung (36) und die Anzeige
(11) von den ein oder mehreren Auslaufarmaturen (2) getrennt angeordnet sein und z.
B. mit einem schrägen oder quer aus der Wand (49) ragenden Träger (48) verbunden sein.
Auch hier können die entsprechend der vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele ausgebildete
Bedieneinrichtung (36) und Anzeige (11) zu einer Baueinheit (12) verbunden sein.
[0066] Bei dieser Ausführungsform wie auch bei den anderen Ausführungsbeispielen kann eine
Auslaufarmatur (2) nur ein Fluid, z. B. Wasser, abgeben, wobei die Bedieneinrichtung
(36) in der Anzahl der Sensoren oder Schalter und auch der Anzeigeelemente entsprechend
reduziert sein kann. Wenn mehrere Auslaufarmaturen (2) mit unterschiedlichen Anordnungen
oder Düsenformen für Wasser vorhanden sind, wie dies z. B. bei der gezeigten Duscheinrichtung
(43) der Fall sein kann, kann die Bedieneinrichtung (36) und die Anzeige (11) entsprechend
erweitert sein. Auch bei einer Duscheinrichtung (43) ist es andererseits möglich,
außer dem Auslauf (5) für Wasser ein oder mehrere weitere Auslässe (6,7) für andere
Fluide, z. B. ein Duschgel, Haarshampoo oder dgl. vorzusehen. Diese Auslässe können
z.B. in den Duschkopf (2) integriert oder separat angeordnet sein. Auch bei einer
Duscheinrichtung (43) kann eine entsprechende Versorgungseinrichtung (nicht dargestellt)
für die Fluide vorhanden sein, die an geeigneter Stelle, z. B. unter Putz in der Wand
(49) angeordnet ist. Bei der Duscheinrichtung (43) wie auch in den anderen Ausführungsbeispielen
kann die Bedieneinrichtung (36) eine integrierte und autarke Steuerung besitzen. Es
ist anderseits möglich, zusätzlich oder alternativ eine externe Steuerung (37) (nicht
dargestellt) vorzusehen, die an geeigneter Stelle, z. B. ebenfalls an der Versorgungseinrichtung,
angeordnet ist.
[0067] Figur 12 zeigt eine weitere Variante der Multifunktionsarmatur (1) für den Einsatz
als Badeeinrichtung (44). Die Auslaufarmatur (2) ist hierbei an einer Wanne (47),
z. B. einer Badewanne, angebracht. Die Bedieneinrichtung (36) nebst Anzeige (11) kann
wiederum getrennt von der Auslaufarmatur (2) angeordnet oder mit dieser wie beim ersten
Ausführungsbeispiel von Figur 1 bis 7 verbunden sein. Die Bedieneinrichtung (36) und
die Anzeige (11) können wieder zu einer Baueinheit (12) verbunden sein und an die
speziellen Bedürfnisse einer Badeeinrichtung (44) angepasst sein. Hierbei können sie
z. B. vier Sensor-, Schalt- und Anzeigeelemente für eine Programmwahl, die Änderung
der Wassertemperatur und zum Ein- und Ausschalten aufweisen. Über einen Sensor oder
Schalter für die Programmwahl, der z. B. an der Oberseite angeordnet und mit der Beschriftung
I versehen ist, lässt sich die Einschaltdauer des Wasserzuflusses einstellen, so dass
die Wanne (47) automatisch im gewünschten Maß gefüllt wird. Die Einstellung kann über
die Zeit, die Durchflussmenge oder auf andere geeignete Weise erfolgen.
[0068] Auch bei einer Badeeinrichtung (44) kann die Steuerungstechnik wie in den vorbeschriebenen
Ausführungsbeispielen ausgebildet sein. Ferner kann eine Versorgungseinrichtung (nicht
dargestellt) vorhanden sein. Zudem können außerdem Auslässe (5) für Wasser und ein
oder mehrere weitere Fluidauslässe für Bademittel, Haarshampoo oder dgl. vorgesehen
sein. Diese können an der Auslaufarmatur (2) oder an anderer Stelle angeordnet sein.
Die Bedieneinrichtung (36) und die Anzeige (11) können hierfür in entsprechend geeigneter
Weise erweitert sein.
[0069] Abwandlungen der gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind in verschiedener
Weise möglich. Die Zahl der Sensoren (13,14,15,16,17) oder Schalter (40,42) und der
zugehörigen Anzeigeelemente (18,19) kann variieren und kleiner oder größer als fünf
sein. Das Gleiche gilt für die Zahl der Anzeigeelemente (18). Ferner muss nicht jedem
Sensor (13,14,15,16,17) ein eigenes Anzeigeelement (18) zugeordnet sein. Ein oder
mehrere Sensoren können ohne Anzeigeelemente sein. In einer einfachen Ausführungsform
kann auf eine Leuchtanzeige (20) verzichtet werden, wobei z.B. nur der Anzeigering
(21) mit den Beschriftungen (19) in den Anzeigefeldern (22) vorhanden ist. In der
gezeigten Ausführungsform sind die Anzeigeelemente (18) für den Bediener von vorn
sichtbar, wofür der Anzeigering (21) vorteilhaft ist. Alternativ können die Anzeigeelemente
(18) an beliebig anderer Stelle in ihrer räumlichen Zuordnung zu den Sensoren (13,14,15,16,17)
angeordnet sein, z.B. seitlich am Mantel der Auslaufarmatur (2) oder des Armaturenkopfes
(3). Weiterhin können die Sensoren (13,14,15,16,17) eine andere Anordnung und Ausgestaltung
haben. Eine berührungslose Bedienbarkeit ist aus Hygienegründen und zum Schutz vor
Vandalismus vorteilhaft. Alternativ sind Drucktasten oder andere mit Berührung zu
betätigende Sensor- oder Schaltelemente möglich. Die Sensoren (13,14,15,16,17) müssen
auch nicht in der beschriebenen Weise in einem Bogen oder Kreis verteilt über den
Umfang der Auslaufarmatur (2) oder des Armaturenkopfes (3) angeordnet sein.
[0070] Ferner ist es möglich, die Anzeigeelemente (18) direkt auf den zugehörigen Sensoren
(13,14,15,16,17) anzuordnen. Die Sensoreinrichtung (10) und die Anzeige (11) können
auch an einem anderen Ort der Auslaufarmatur (2), z.B. im mittleren Bereich oder am
Armaturenfuß (4) angeordnet sein. Die Anzeige (11) kann ferner mit weiteren Anzeigeelementen
ergänzt sein, z.B. dem vorerwähnten integrierten Piepser oder Lautsprecher oder einem
externen Lautsprecher.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0071]
- 1
- Multifunktionsarmatur
- 2
- Auslaufarmatur, Auslaufrohr, Duschkopf
- 3
- Armaturenkopf
- 4
- Armaturenfuß
- 5
- Auslauföffnung für Fluid I, Wasser
- 6
- Auslauföffnung für Fluid II, Seife
- 7
- Auslauföffnung für Fluid III, Desinfektionsmittel
- 8
- Leitung für Fluide
- 9
- Leitung für Anzeige
- 10
- Sensoreinrichtung
- 11
- Anzeige
- 12
- Baueinheit
- 13
- Sensor für Fluid I, Wasser
- 14
- Sensor für Fluid II, Seife
- 15
- Sensor für Fluid III, Desinfektionsmittel
- 16
- Sensor für warm
- 17
- Sensor für kalt
- 18
- Anzeigeelement
- 19
- Beschriftung
- 20
- Leuchtanzeige
- 21
- Anzeigering, Daisy-Ring
- 22
- Anzeigefeld
- 23
- Feldmarkierung, Feldtrennung
- 24
- Leuchtelement, LED für Fluid I, Wasser
- 25
- Leuchtelement, LED für Fluid II, Seife
- 26
- Leuchtelement, LED für Fluid III, Desinfektionsmittel
- 27
- Leuchtelement, LED für warm
- 28
- Leuchtelement, LED für kalt
- 29
- Anzeigeelement, optische Anzeige, Display
- 30
- Gehäuse
- 31
- Wirkbereich
- 32
- Anzeigeeinrichtung für Fluidaustritt
- 33
- Leuchteinrichtung, Laserpointer
- 34
- Lichtstrahl
- 35
- Austrittbereich Fluid
- 36
- Bedieneinrichtung
- 37
- Steuerung
- 38
- Versorgungseinrichtung, Fluidversorgung
- 39
- Schalteinrichtung
- 40
- Schalter, Kippschalter
- 41
- Schaltelement
- 42
- Schalter, Druckschalter
- 43
- Duscheinrichtung
- 44
- Badeeinrichtung
- 45
- Kücheneinrichtung
- 46
- Becken
- 47
- Wanne
- 48
- Träger
- 49
- Wand
- 50
- Fluidbehälter
- 51
- Leitung
- 52
- Fördereinrichtung, Pumpeinrichtung
- 53
- Sonderbetriebseinrichtung, Spüleinrichtung
- 54
- Verwaltungssystem
- 55
- Verwaltungseinrichtung, Verwaltungseinheit
- 56
- Datenfernübertragung
- 57
- Spender
- 58
- Sanitärsystem
- 59
- Lesegerät
- 60
- Hand
1. Multifunktionsarmatur (1), aufweisend eine Auslaufarmatur (2) für mehrere, gegebenenfalls
in ihrem Zustand veränderliche Fluide, eine Bedienungseinrichtung (36) mit mehreren
verteilt angeordneten Sensoren (13,14,15,16,17) und/oder Schaltern (40,42) zur Bedienung
der Multifunktionsarmatur (1) und eine Anzeige (11),
wobei die Anzeige (11) mindestens ein Anzeigeelement (18) aufweist, das einem der
Sensoren (13,14,15,16,17) und/oder Schalter (40,42) räumlich zugeordnet ist, so dass
einem Bediener die Lage des zuhörigen Sensors (13,14,15,16,17) und/oder Schalters
(40,42) signalisiert wird,
dadurch gekennzeichnet, dass mehrere solche Anzeigeelemente (18) zu einem Anzeigering (21) der Multifunktionsarmatur
verbunden sind, wobei jedem Sensor (13,14,15,16,17) und/oder Schalter (40,42) ein
eigenes zugehöriges Anzeigeelement (18) zugeordnet ist.
2. Multifunktionsarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Anzeigeelemente (18) eine Bedienfunktion und/oder eine Funktionsbestätigung
des zugeordneten Sensors (13,14,15,16,17) und/oder Schalters (40,42) signalisiert.
3. Multifunktionsarmatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (13,14,15,16,17) verdeckt angeordnet sind.
4. Multifunktionsarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Anzeigeelemente (18) im Wirkbereich (31) eines berührungslosen
Sensors (13,14,15,16,17) angeordnet ist.
5. Multifunktionsarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Anzeigeelemente (18) eine Beschriftung (19) aufweist.
6. Multifunktionsarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Anzeigeelemente (18) mindestens ein Leuchtelement (24,25,26,27,28)
aufweist.
7. Multifunktionsarmatur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtelemente (24,25,26,27,28) unterschiedliche Leuchtmerkmale, insbesondere
Farben, Leuchtstärken Blinkrhythmen oder dgl. aufweisen.
8. Multifunktionsarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Sensoren (13,14,15) und Anzeigeelemente (18) zum Auswählen von ein
oder mehreren Fluiden und mehrere Sensoren (16,17) und Anzeigeelemente (18) zum Steuern
einer Eigenschaft des oder der Fluide vorgesehen sind.
9. Multifunktionsarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Sensoren (13,14,15,16,17) und/oder Schalter (40,42) und Anzeigeelemente (18)
an der Peripherie der Auslaufarmatur (2), vorzugsweise im Kopfbereich, oder an der
Peripherie eines räumlich getrennt von der Auslaufarmatur (2) angeordneten Trägers
(48) angeordnet sind.
10. Multifunktionsarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Sensoren (13,14,15,16,17) und Anzeigeelemente (18) in einem Bogen oder Kreis
an und um die Auslaufarmatur (2) oder den Träger (48) angeordnet sind.
11. Multifunktionsarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anzeigering (21) als quer abstehende Ringscheibe ausgebildet ist und aus einem
zumindest teilweise lichtdurchlässigen Material besteht.
12. Multifunktionsarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anzeigering (21) mehrere getrennte Anzeigefelder (22) aufweist.
13. Multifunktionsarmatur nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtelemente (24,25,26,27,28) an der Innenseite des Anzeigerings (21) angeordnet
sind.
14. Multifunktionsarmatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige (11) ein oder mehrere weitere Anzeigeelemente (29) aufweist und insbesondere
an der Stirnseite der Bedieneinrichtung (36) im Innenbereich des Anzeigerings (21)
ein weiteres optisches Anzeigeelement (29) angeordnet ist.
15. Sanitärsystem mit einer Multifunktionsarmatur (1) und einer Fluidversorgung (38) für
mehrere Fluide, die miteinander verbunden sind, wobei die Multifunktionsarmatur (1)
eine Auslaufarmatur (2) für die mehreren, gegebenenfalls in ihrem Zustand veränderlichen
Fluide, eine Bedienungseinrichtung (36) mit mehreren verteilt angeordneten Sensoren
(13,14,15,16,17) und/oder Schaltern (40,42) zur Bedienung der Multifunktionsarmatur
(1) und eine Anzeige (11) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige (11) mindestens ein Anzeigeelement (18) aufweist, das einem der Sensoren
(13,14,15,16,17) und/oder Schalter (40,42) räumlich zugeordnet ist, so dass einem
Bediener die Lage des zuhörigen Sensors (13,14,15,16,17) und/oder Schalters (40,42)
signalisiert wird, wobei mehrere Anzeigeelemente (18) zu einem Anzeigering (21) verbunden
sind, wobei jedem Sensor (13,14,15,16,17) und/oder Schalter (40,42) ein eigenes zugehöriges
Anzeigeelement (18) zugeordnet ist.
1. Multifunctional tap (1) having an outlet tap (2) for multiple fluids, which are possibly
variable in their state, having an operator control device (36) with multiple sensors
(13, 14, 15, 16, 17), arranged in a distributed manner, and/or switches (40, 42) for
operator control of the multifunctional tap (1), and having a display (11),
wherein the display (11) has at least one display element (18) which is spatially
assigned to one of the sensors (13, 14, 15, 16, 17) and/or switches (40, 42) such
that the location of the associated sensor (13, 14, 15, 16, 17) and/or switch (40,
42) is signalled to an operator,
characterized in that multiple such display elements (18) are connected to form a display ring (21) of
the multifunctional tap, wherein each sensor (13, 14, 15, 16, 17) and/or switch (40,
42) is assigned a separate associated display element (18) .
2. Multifunctional tap according to Claim 1, characterized in that at least one of the display elements (18) signals an operator control function and/or
a function confirmation of the assigned sensor (13, 14, 15, 16, 17) and/or switch
(40, 42) .
3. Multifunctional tap according to Claim 1 or 2, characterized in that the sensors (13, 14, 15, 16, 17) are arranged so as to be concealed.
4. Multifunctional tap according to one of the preceding claims, characterized in that at least one of the display elements (18) is arranged in the sensing range (31) of
a contactless sensor (13, 14, 15, 16, 17).
5. Multifunctional tap according to one of the preceding claims, characterized in that at least one of the display elements (18) has a marking (19) .
6. Multifunctional tap according to one of the preceding claims, characterized in that at least one of the display elements (18) has at least one lighting element (24,
25, 26, 27, 28).
7. Multifunctional tap according to Claim 6, characterized in that the lighting elements (24, 25, 26, 27, 28) have different lighting features, in particular
colours, luminosities, flashing rhythms or the like.
8. Multifunctional tap according to one of the preceding claims, characterized in that provision is made of one or more sensors (13, 14, 15) and display elements (18) for
selecting one or more fluids and of multiple sensors (16, 17) and display elements
(18) for controlling a property of the fluid(s).
9. Multifunctional tap according to one of the preceding claims, characterized in that multiple sensors (13, 14, 15, 16, 17) and/or switches (40, 42) and display elements
(18) are arranged on the periphery of the outlet tap (2), preferably in the head region,
or on the periphery of a support (48) arranged spatially separated from the outlet
tap (2) .
10. Multifunctional tap according to one of the preceding claims, characterized in that multiple sensors (13, 14, 15, 16, 17) and display elements (18) are arranged in an
arc or circle on and around the outlet tap (2) or on and around the support (48).
11. Multifunctional tap according to one of the preceding claims, characterized in that the display ring (21) is in the form of a transversely projecting annular disc and
consists of an at least partially light-transmissive material.
12. Multifunctional tap according to one of the preceding claims, characterized in that the display ring (21) has multiple separate display fields (22).
13. Multifunctional tap according to one of Claim 6 to 12, characterized in that the lighting elements (24, 25, 26, 27, 28) are arranged on the inner side of the
display ring (21).
14. Multifunctional tap according to one of the preceding claims, characterized in that the display (11) has one or more further display elements (29), and a further optical
display element (29) is arranged in particular on the end side of the operator control
device (36) in the inner region of the display ring (21).
15. Sanitary system having a multifunctional tap (1) and a fluid supply (38) for multiple
fluids, which are connected to one another, wherein the multifunctional tap (1) has
an outlet tap (2) for the multiple fluids, which are possibly variable in their state,
has an operator control device (36) with multiple sensors (13, 14, 15, 16, 17), arranged
in a distributed manner, and/or switches (40, 42) for operator control of the multifunctional
tap (1), and has a display (11), characterized in that the display (11) has at least one display element (18) which is spatially assigned
to one of the sensors (13, 14, 15, 16, 17) and/or switches (40, 42) such that the
location of the associated sensor (13, 14, 15, 16, 17) and/or switch (40, 42) is signalled
to an operator, wherein multiple display elements (18) are connected to form a display
ring (21), wherein each sensor (13, 14, 15, 16, 17) and/or switch (40, 42) is assigned
a separate associated display element (18).
1. Robinet multifonctionnel (1), présentant un robinet d'écoulement (2) pour plusieurs
fluides éventuellement susceptibles de changer d'état, un dispositif de commande (36)
avec plusieurs capteurs (13, 14, 15, 16, 17) et/ou commutateurs (40, 42) disposés
de manière répartie pour commander le robinet multifonctionnel (1), et un affichage
(11), l'affichage (11) présentant au moins un élément d'affichage (18) qui est associé
physiquement à l'un des capteurs (13, 14, 15, 16, 17) et/ou commutateurs (40, 42)
de telle sorte que la position du capteur (13, 14, 15, 16, 17) et/ou du commutateur
(40, 42) associé soit signalée à un opérateur,
caractérisé en ce que plusieurs éléments d'affichage (18) de ce type sont rassemblés en un anneau d'affichage
(21) du robinet multifonctionnel, un élément d'affichage propre associé (18) étant
associé à chaque capteur (13, 14, 15, 16, 17) et/ou commutateur (40, 42).
2. Robinet multifonctionnel selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins l'un des éléments d'affichage (18) signale une fonction de commande et/ou
une confirmation de fonction du capteur (13, 14, 15, 16, 17) et/ou du commutateur
(40, 42) associé.
3. Robinet multifonctionnel selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les capteurs (13, 14, 15, 16, 17) sont disposés de manière dissimulée.
4. Robinet multifonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins l'un des éléments d'affichage (18) est disposé dans la région d'action (31)
d'un capteur sans contact (13, 14, 15, 16, 17).
5. Robinet multifonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins l'un des éléments d'affichage (18) présente un marquage (19).
6. Robinet multifonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins l'un des éléments d'affichage (18) présente au moins un élément d'éclairage
(24, 25, 26, 27, 28).
7. Robinet multifonctionnel selon la revendication 6, caractérisé en ce que les éléments d'éclairage (24, 25, 26, 27, 28) présentent des caractéristiques d'éclairage
différentes, en particulier des couleurs, des intensités lumineuses, des rythmes de
clignotement ou similaires.
8. Robinet multifonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un ou plusieurs capteurs (13, 14, 15) et éléments d'affichage (18) sont prévus pour
sélectionner un ou plusieurs fluides et plusieurs capteurs (16, 17) et éléments d'affichage
(18) sont prévus pour commander une propriété du ou des fluides.
9. Robinet multifonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que plusieurs capteurs (13, 14, 15, 16, 17) et/ou commutateurs (40, 42) et éléments d'affichage
(18) sont disposés au niveau de la périphérie du robinet d'écoulement (2), de préférence
dans la région de tête, ou au niveau de la périphérie d'un support (48) disposé de
manière physiquement séparée du robinet d'écoulement (2).
10. Robinet multifonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que plusieurs capteurs (13, 14, 15, 16, 17) et éléments d'affichage (18) sont disposés
en arc ou en cercle au niveau et autour du robinet d'écoulement (2) ou du support
(48).
11. Robinet multifonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'anneau d'affichage (21) est réalisé sous forme de disque annulaire saillant transversalement
et se compose d'un matériau au moins en partie transparent.
12. Robinet multifonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'anneau d'affichage (21) présente plusieurs champs d'affichage séparés (22).
13. Robinet multifonctionnel selon l'une quelconque des revendications 6 à 12, caractérisé en ce que les éléments d'éclairage (24, 25, 26, 27, 28) sont disposés au niveau du côté intérieur
de l'anneau d'affichage (21).
14. Robinet multifonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'affichage (11) présente un ou plusieurs éléments d'affichage supplémentaires (29)
et en particulier un élément d'affichage optique supplémentaire (29) est disposé au
niveau du côté frontal du dispositif de commande (36) dans la région intérieure de
l'anneau d'affichage (21).
15. Système sanitaire comprenant un robinet multifonctionnel (1) et une alimentation en
fluide (38) pour plusieurs fluides qui sont raccordés les uns aux autres, le robinet
multifonctionnel (1) présentant un robinet d'écoulement (2) pour la pluralité de fluides
éventuellement susceptibles de changer d'état, un dispositif de commande (36) avec
plusieurs capteurs (13, 14, 15, 16, 17) et/ou commutateurs (40, 42) disposés de manière
répartie pour commander le robinet multifonctionnel (1), et un affichage (11),
caractérisé en ce que l'affichage (11) présente au moins un élément d'affichage (18) qui est associé physiquement
à l'un des capteurs (13, 14, 15, 16, 17) et/ou commutateurs (40, 42), de telle sorte
que la position du capteur (13, 14, 15, 16, 17) et/ou du commutateur (40, 42) associé
soit signalée à un opérateur, plusieurs éléments d'affichage (18) étant rassemblés
en un anneau d'affichage (21), un élément d'affichage propre associé (18) étant associé
à chaque capteur (13, 14, 15, 16, 17) et/ou commutateur (40, 42).