| (19) |
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(11) |
EP 2 106 220 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.05.2011 Patentblatt 2011/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.11.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2007/002080 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/061506 (29.05.2008 Gazette 2008/22) |
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| (54) |
BEKLEIDUNGSTEILE FÜR PERSONEN MIT BEWEGUNGSEINSCHRÄNKUNGEN
ITEM OF CLOTHING FOR PEOPLE WITH RESTRICTED MOVEMENT
PARTIES DE VÊTEMENT POUR PERSONNES À MOBILITÉ RÉDUITE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
23.11.2006 DE 202006017975 U 15.03.2007 DE 202007004057 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.10.2009 Patentblatt 2009/41 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- Winkler, Gisela-Elisabeth
13467 Berlin (DE)
- Ladig, Volker
82166 Gräfelfing (DE)
- Ladig, Sigrid
82166 Gräfelfing (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- Winkler, Gisela-Elisabeth
13467 Berlin (DE)
- Ladig, Volker
82166 Gräfelfing (DE)
- Ladig, Sigrid
82166 Gräfelfing (DE)
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| (74) |
Vertreter: Neumann, Günter et al |
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Hübner - Neumann - Radwer - Wenzel
Frankfurter Allee 286 10317 Berlin 10317 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
SE-C2- 508 302 US-A- 4 675 918 US-A- 5 918 310 US-A- 5 946 726 US-A1- 2004 034 902
|
US-A- 3 490 072 US-A- 5 564 123 US-A- 5 930 838 US-A- 6 154 883 US-B1- 6 349 413
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Bekleidungsoberteil und ein Bekleidungsunterteil für Personen
mit Bewegungseinschränkungen, sowohl für Damen als auch für Herren und Kinder.
[0002] Üblicherweise benötigt eine Person eine relativ hohe Beweglichkeit, um sich anzukleiden,
wenn zum Beispiel Hemden, Pullover oder T-Shirts über den Kopf und Hosen und Unterhosen
von unten über die Beine nach oben angezogen werden sollen.
[0003] Personen mit Bewegungseinschränkungen, wie das beispielsweise für Personen mit vollständig
oder teilweise gelähmten Körperteilen, für dauernd bettlägerige Personen, Spastiker,
Unfallpatienten oder Personen mit geschienten Körperteilen zutreffen kann, haben zum
Teil große Probleme, ihre Kleidung, insbesondere die Unterwäsche, an- und auszuziehen,
vor allem, wenn helfende Personen nicht anwesend sind. Für das Bekleidungsunterteil
kommt erschwerend hinzu, dass das Problem des Aus- und Anziehens bei jedem Gang zur
Toilette bewältigt werden muss, d.h. also mehrmals täglich. Außerdem muss häufig Inkontinenzmaterial
eingelegt oder gewechselt werden, so dass weitere Hilfestellung durch Pflegepersonen
nötig ist.
[0004] Auch wenn Helfer die Personen mit Bewegungseinschränkungen beim An- und Auskleiden
unterstützen, kann das mit schwerer körperlicher Belastung sowohl des Pflegers als
auch des Patienten einhergehen, z.B. bei starker Spastik eines kranken Menschen.
[0005] Unterwäsche für die Kranken- und Behindertenpflege sind allgemein eingeführte Produkte.
Beispielsweise offenbaren
DE-PS 140162 und
G 82 15 150.4 U1 Wickelhosen, insbesondere für die Kranken- und Behindertenpflege, die einen T-förmigen Zuschnitt
mit zwei Seitenteilen und einem Mittelteil aufweisen und bei denen die Endabschnitte
der Teile Druckknöpfe oder Klettbänder als Verschlusselemente aufweisen.
[0006] Bekannt sind des Weiteren Pflegehosen, die im unteren Teil und seitlich zu knöpfen
sind. Aus G 92 13 630 U1 geht eine aufklappbare Leichtwickelhose hervor, die einteilig,
in ihren Endbereichen jeweils trapezförmig ausgebildet ist und im mittleren Teil einen
sich beidseitig verjüngenden, schmalen Zuschnitt aufweist. Zum Fixieren dieser Wickelhose
sind der Bundabschnitt und die Randabschnitte der trapezförmigen Endbereiche jeweils
mit einem Klettband ausgerüstet.
[0007] Die
US-PS 3,890,973 offenbart eine Wegwerfwindel in annähernd trapezförmiger Ausbildung, die mit einem
Gürtel und Schlaufen geschlossen werden kann.
US-PS 4,728,326,
FR-PS 2 586 558 und
EP 0 638 304 B1 beschreiben höschenartige Windeln, die an einem Gürtel angebracht sind und mit diesem
in Taillenhöhe fixiert werden können.
[0008] DE 20 2006 006 356.0 U1 beschreibt einen "One-Hand-Slip". Entgegen dem Namen benötigt man zum Anziehen des
One-Hand-Slip beide Hände und zum An- wie Ablegen des One-Hand-Slips ist eine sehr
gute Beweglichkeit und Körperbeherrschung erforderlich. Für bewegungseingeschränkte
Personen ist er daher nicht geeignet.
[0009] An der Vorderseite mit Verschlusselementen, wie einem Klettverschluss, versehene
Ober- und Unterhemden sind seit langem allgemein bekannt.
[0010] Aus
CH 577279 A geht ein auf dem Rücken verschließbares Unterhemd hervor.
[0011] US 6,154,883 offenbart ein hemdartiges Bekleidungsoberteil, das in der vorderen Mitte vertikal
und an beiden Trägern horizontal geteilt und an den Teilungsrändern jeweils mit einem
Verschlusselement versehen ist.
[0012] SE 508 302 offenbart ein hosenförmiges Bekleidungsunterteil, das aus einem hinteren Teil, bestehend
aus einem Rückenteil und zwei Seitenteil mit einem sich anschließenden Bundabschnitt,
und einem Vorderteil besteht, die nur im Schritt mit einander verbunden sind und sowohl
hinteres Teil und Vorderteil als auch der Bundabschnitt Verschlusselemente aufweisen,
so dass das Bekleidungsunterteil einerseits allein durch Verbinden eines am hinteren
Teil angebrachten Bundabschnittes am Körper der Person fixierbar ist, anderseits das
gesamte Bekleidungsunterteil durch Verbinden der Verschlusselemente von Vorderteil
und hinterem Teil schließbar ist.
[0013] Die aufgezeigten technischen Lösungen sind jedoch für die Pflege von Personen mit
eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten entweder nicht geeignet oder immer noch mit
einer verhältnismäßig hohen körperlichen Belastung sowohl der Person mit Bewegungseinschränkungen
als auch der pflegenden Person verbunden.
[0014] Aufgabe der Erfindung ist es daher, Bekleidung für die Pflege von Personen mit Bewegungseinschränkungen
bereit zu stellen, die einfach handhabbar ist und die körperliche Belastungen der
zu pflegenden Person und der Pfleger wesentlich verringert.
[0015] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Bekleidungsteil für Personen mit Bewegungseinschränkungen
gelöst, das als hemdartiges Bekleidungsoberteil ausgebildet, in der vorderen Mitte
vertikal geteilt ist und an beiden Trägern horizontal geteilt sind und an den Teilungsrändern
jeweils mit einem Verschlusselement versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die
Träger auf der vorderen Seite annähernd zwischen Schulter- und Brusthöhe geteilt sind.
[0016] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe des weiteren durch ein Bekleidungsteil für Personen
mit Bewegungseinschränkungen gelöst, das als hosenförmiges Bekleidungsunterteil ausgebildet
ist, aus einem hinteren Teil, bestehend aus einem Rückenteil und zwei Seitenteilen
mit sich anschließenden Bundabschnitt, und einem Vorderteil besteht, die nur im Schritt
miteinander verbunden sind und sowohl hinteres Teil und Vorderteil als auch der Bundabschnitt
Verschlusselemente aufweisen, so dass das Bekleidungsunterteil einerseits allein durch
Verbinden eines am hinteren Teil angebrachten Bundabschnittes am Körper der Person
fixierbar ist, andererseits das gesamte Bekleidungsunterteil durch Verbinden der Verschlusselemente
von Vorderteil und hinterem Teil verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der
Bundabschnitt beidseitig an den Seitenteilen angeordnet und das Bekleidungsunterteil
dadurch in der vorderen Körpermitte einer Person fixierbar ist, an den Seitenkanten
der Seitenteile und an den Bundabschnitten jeweils ein annähernd dreieckig oder rechteckig
geformtes Anschlussteil angebracht ist, das sich im geschlossenen Zustand des Bekleidungsunterteiles
als teil- oder vollflächiger Untertritt hinter dem Vorderteil befindet, wobei die
Anschlussteile einen geschlossenen Untertritt bilden.
[0017] Mit den vorliegenden Erfindungen verbinden sich erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlicher
Bekleidung. Zum einen benötigen Personen, die ihre Arme und/oder Beine nur eingeschränkt
bewegen können, mit den erfindungsgemäßen Lösungen in der Regel keine Hilfe beim An-
und Auskleiden. Dadurch können sie länger selbstbestimmt wohnen und leben. Die vorgestellten
Bekleidungsstücke bringen ihnen wesentliche körperliche Verbesserungen, bis hin zum
schmerzfreien Anlegen der Kleidung, und darüber hinaus psychische Erleichterung.
[0018] Ist eine pflegebedürftige Person auf die Unterstützung von Helfern angewiesen, so
erleichtern die erfindungsgemäßen Bekleidungsteile dem Pfleger die schwere Arbeit.
Selbst Personen, die in der Pflege unerfahren sind, wie sie in der häuslichen Pflege
nicht selten anzutreffen sind, können die zu pflegende Person, selbst wenn sie bettlägerig
oder gar bewegungsunfähig ist, allein ohne weitere Hilfspersonen an- und auskleiden.
[0019] Die erfindungsgemäße Bekleidung birgt noch viele weitere Vorteile:
[0020] Patienten können sowohl das Oberteil wie das Unterteil im Sitzen anziehen. Sie brauchen
die Teile nur auf einen Stuhl zu legen, sich darauf zu setzen und die Verschlussleisten
zu schließen. Dadurch sind Rücken-, Arm- oder Beinschmerzen reduziert oder völlig
aufgehoben
[0021] Insbesondere für das Bekleidungsunterteil bedeutet das, dass der Patient sein Gewicht
nicht ausbalancieren muss und daher nicht mehr sturzgefährdet ist. Die Gefahr von
Knochenbrüchen wird minimiert. des Bekleidungsoberteiles sehen vor, dass die Träger
auf der vorderen Seite annähernd zwischen Schulter- und Brusthöhe geteilt und dass
an den Armausschnitten der Träger lösbar Ärmel angebracht sind.
[0022] Entsprechend weiteren Ausführungsformen des Bekleidungsoberteiles sind in dessen
Vorderteile Cups eingearbeitet.
[0023] Bei anderen Ausführungsformen ist innen an den Vorderteilen zwischen vorderer Mitte
und Armausschnitt jeweils einen Unterbrustschutz lösbar angebracht.
[0024] Gemäß einer Ausführungsform des Bekleidungsoberteiles ist das Rückenteil entlang
seiner unteren Saumkante verlängert und das Vorderteil entlang seiner unteren Saumkante
verkürzt.
[0025] Weitere Ausführungsformen des Bekleidungsunterteiles sehen vor, dass das Vorderteil
oder das hintere Teil verschieden geformt ist, z.B. annähernd rechteckig, trapezartig,
oval oder andersartig, wodurch die seitlichen Verschlusskanten einen entsprechend
veränderten Verlauf haben.
[0026] Gemäß weiteren Ausführungsformen des Bekleidungsunterteiles ist die Verbindung von
Vorderteil und hinterem Teil im Schritt als Zwickel ausgearbeitet, angeschnitten oder
anderweitig ausgeformt. Bei anderen Ausführungsformen des Bekleidungsunterteiles ist
das hintere Teil in seiner Leibhöhe in der Mitte verlängert und das Vorderteil in
seiner Leibhöhe in der Mitte verkürzt.
[0027] Besonders bevorzugte Ausführungsformen des Bekleidungsunterteiles weisen an den Seitenkanten
und den Bundabschnitten des hinteren Teiles jeweils ein annähernd dreieckig oder annähernd
rechteckig geformtes Anschlussteil auf, das vorzugsweise lösbar angebracht ist und
das sich als Untertritt hinter dem Vorderteil befindet, wenn das Bekleidungsunterteil
geschlossen ist.
[0028] Nach einer weiteren Ausführungsform des Bekleidungsunterteiles sind in den Seitenteilen,
vorzugsweise im Hüftbereich, Protektoren als Schutzelemente eingearbeitet oder Taschen
für die Aufnahme von Protektoren vorgesehen.
[0029] Eine besondere Ausführungsform des Bekleidungsunterteiles sieht vor, dass das Vorderteil
im Schritt lösbar mit dem hinteren Teil verbunden ist, vorzugsweise mittels Verschlussleisten.
[0030] Eine weitere Ausführungsform der Bekleidungsunterteiles weist einen Oberschenkelschutz
auf, der lösbar an den Beinausschnittkanten des Bekleidungsunterteiles angesetzt ist
und eine vertikal verlaufende Verschlussleiste besitzt.
[0031] Weitere Ausführungsformen der Bekleidungsteile sehen vor, dass sie durch Material
und/oder Schnitt für verschiedene Verwendungen unterschiedlich gestaltet sein können.
Das Bekleidungsoberteil kann z.B. als Shirt, Top, Pullunder oder Unterhemd, Nachthemd,
Funktionshemd, Sporthemd und ähnlich, das Bekleidungsunterteil z.B. als Hose, Short,
Sporthose, Pyjamahose, Boxershort, Badehose, Unterhose, Funktionswäscheteil und ähnlich
ausgebildet sein.
[0032] Im Folgenden sollen die Erfindungen an Hand von Zeichnungen näher erläutert werden.
Es zeigen:
- Figur 1
- ein Bekleidungsoberteil in Gestalt eines Unterhemdes im geöffneten Zustand;
- Figur 2
- das Bekleidungsoberteil gemäß Figur 1 im geschlossenen Zustand;
- Figur 3
- das Bekleidungsoberteil gemäß Figur 1 im geöffneten Zustand mit eingearbeiteten Cups;
- Figur 3a
- das Bekleidungsoberteil gemäß Figur 3 im geschlossenen Zustand;
- Figur 4
- einen Unterbrustschutz
- Figur 4a
- das Bekleidungsoberteil gemäß Figur 1 in geöffnetem Zustand mit Unterbrustschutz;
- Figur 4b
- das Bekleidungsoberteil gemäß Figur 4a im geschlossenen Zustand,
- Figur 5-6a
- -gelöscht-
- Figur 7
- das Bekleidungsunterteil im geöffneten Zustand in Gestalt einer Unterhose mit jeweils
annähernd dreieckig geformten Anschlussteilen;
- Figur 8
- das Bekleidungsunterteil gemäß Figur 7 mit geschlossenem Bund;
- Figur 9
- das Bekleidungsunterteil gemäß Figur 7 mit eingearbeiteten Protektoren in geöffnetem Zustand;
- Figur 10
- das Bekleidungsunterteil gemäß Figur 9 mit geschlossenem Bund;
- Figur 11
- das Bekleidungsunterteil in Gestalt einer Unterhose in geöffnetem Zustand mit voneinander
getrenntem vorderem und hinterem Teil und zwei dreieckigen Anschlussteilen;
- Figur 12
- das Bekleidungsunterteil gemäß Figur 11 mit geschlossenem Bund;
- Figur 13
- das Bekleidungsunterteil im geöffneten Zustand mit rechteckig geformten Anschlussteilen;
- Figur 14
- das Bekleidungsunterteil gemäß Figur 13 mit geschlossenem Bund;
- Figur 15
- einen Oberschenkelschutz im geschlossenen Zustand;
- Figur 16
- den Oberschenkelschutz gemäß Figur 15 im geöffneten Zustand;
- Figur 17
- das Anlegen der Bekleidungsteile für bettlägerige Patienten.
[0033] Figur 1 und
Figur 2 zeigen das Bekleidungsoberteil 1 in Gestalt eines Unterhemdes im geöffneten und geschlossenen
Zustand. Deutlich ist zu erkennen, dass das Unterhemd in seiner Mitte vertikal und
die Träger 6 auf der Vorderseite ungefähr zwischen Schulter- und Brusthöhe horizontal
geteilt sind. An den jeweiligen Teilungsrändern verfügt das Unterhemd über einen Klettverschluss
4 bzw. eine Klettverschlussleiste 5. Es versteht sich, dass zum Schließen des Unterhemdes
auch andere Verschlusselemente, wie zum Beispiel Druckknöpfe, Haken und Ösen sowie
Reißverschlüsse, verwendet werden können. Um das Bekleidungsoberteil anzuziehen, wird
es geöffnet und um den Patienten herumgelegt, wie
Figur 17 im Fall von bettlägerigen Personen zeigt. Dann werden zunächst die Träger 6 geschlossen
und anschließend die auf der vorderen Seite vorgesehene Klettverschlussleiste 5. Damit
entfallen für die zu pflegende Person große Bewegungen der Arme, Schmerzen treten
gar nicht oder reduziert auf.
[0034] Figur 3 und
Figur 3a zeigen ein speziell für Frauen vorgesehenes Bekleidungsoberteil 1. In die Vorderteile
3 sind Cups 21 eingearbeitet. Das als Bustierhemd für Frauen ausgestaltete Bekleidungsoberteil
1 wird auf der Vorderseite geschlossen und wieder geöffnet und kann daher problemlos
angelegt werden.
[0035] Figur 4 zeigt einen Unterbrustschutz 23, der in das Bekleidungsoberteil 1 innen eingehängt
werden kann, wie in
Figur 4a und
Figur 4b gezeigt wird, jeweils in geöffnetem und geschlossenem Zustand des Bekleidungsoberteiles
1. Der Unterbrustschutz 23 liegt dabei auf der Haut unter dem Busen der pflegebedürftigen
Frau auf. Diese Lösung ist insbesondere für Frauen geeignet, die in diesem Körperbereich
gefährdet sind, sich wund zu liegen und/oder sich wund zu scheuern. Der Unterbrustschutz
23 kann mit an sich bekannten Mitteln, wie Haken und Ösen, in das Bekleidungsoberteil
1 ein- und ausgehängt werden.
[0036] In
Figur 7 ist eine besondere Ausführungsform des Bekleidungsunterteiles 7 dargestellt. An den
Seitenteilen 9 ist jeweils ein dreieckig geformtes Anschlussteil 17 angebracht, das
von den Enden der Bundabschnitte 27 sich verjüngend bis zur Beinausschnittskante 12
reicht. Das in
Figur 7 dargestellte hosenförmige Kleidungsunterteil 7 weist Druckknöpfe als Verschlusselement
18 auf. Außerdem zeigt
Figur 7 eine Erhöhung der Bundkante 11 in der hinteren Mitte und eine Einwölbung der Bundkante
13 des Vorderteiles, wodurch das Bekleidungsunterteil 7 den Bedürfnissen von Rollstuhlfahrern
entspricht. Rollstuhlgeeignete Ausführungsformen der Erfindung sind auch in den
Figuren 11 und
12 dargestellt.
[0037] Figur 8 zeigt das hintere Teil des Bekleidungsunterteiles 7 gemäß
Figur 7 mit geschlossenem Bund. Die Anschlussteile 17 bilden dabei den Untertritt hinter
dem Vorderteil 10 wenn das Bekleidungsstück 7 geschlossen werden soll, wie es in
Figur 6a dargestellt ist. Die Anschlussteile 17 können auch lösbar an den Seitenteilen 9 angebracht
sein. Gegebenenfalls eingelegtes Inkontinenzmaterial kann nicht verrutschen und wird
durch die Anschlussteile 17 gehalten.
[0038] Eine weitere besondere Ausführungsform der Erfindung ist in
Figur 9 und in
Figur 10 dargestellt. Zum Schutz der Knochen gegen Prellungen oder Oberschenkelhals- oder
andere Knochenbrüche der zu pflegenden Person sind im Hüftbereich in die Seitenteile
9 beidseitig Protektoren 19 eingearbeitet. Es können auch Taschen für die Aufnahme
der Protektoren 19 vorgesehen sein. Es versteht sich, dass die Protektoren 19 in jede
Ausführungsform des Bekleidungsunterteiles 7 eingearbeitet sein können, zum Beispiel
in solche ohne Untertritt und auch in längere oder kürzere Kleidungsunterteile 7,
wie letztere beispielsweise für Kinder zur Anwendung kommen.
[0039] Die
Figur 11 und die
Figur 12 zeigen eine weitere besondere Ausführungsform der Erfindung. Das Vorderteil 10 ist
mit einer Verschlussleiste 20, hier einem Klettband, mit dem hinteren Teil lösbar
verbunden und kann so bei einem Toilettengang abgenommen werden. Auf diese Weise kann
das Vorderteil nicht in die Toilettenschüssel hängen, auch wenn die Person, die das
Bekleidungsunterteil 7 trägt, sehr stark bewegungseingeschränkt ist. Es kann nach
dem Toilettengang auf bequeme Weise wieder geschlossen werden.
[0040] Figur 13 und
Figur 14 zeigen ein Bekleidungsunterteil 7, das annähernd rechteckig ausgebildete Anschlussteile
22 aufweist. Wird das Bekleidungsunterteil 7 geschlossen, bilden die Anschlussteile
22 hinter dem hier trapezförmigen Vorderteil 10 einen vollkommen geschlossenen Untertritt.
[0041] Figur 15 und
Figur 16 zeigen einen am Bekleidungsunterteil 7 anbringbaren Oberschenkelschutz 24 im geschlossenen
und geöffneten Zustand. Dieser Oberschenkelschutz dient vornehmlich der Dekubitusprophylaxe.
Zusätzlich kann er auch als eigenständiges Beinteil ausgebildet werden. Der oberen
Rand 25 des Oberschenkelschutzes 24 ist zweckmäßigerweise als Haftrand ausgebildet
und kann damit an der Beinausschnittskante 12 des Bekleidungsunterteiles 7 lösbar
angebracht werden. Eine vertikal verlaufende Verschlussleiste 26 ermöglicht das Öffnen
des Oberschenkelschutzes 24 im angelegten Zustand, um zum Beispiel eine Wundversorgung
des Oberschenkels vornehmen zu können.
[0042] Figur 17 zeigt das Anlegen der Bekleidungsteile 1 und 7 für bettlägerige Personen. Die Bekleidungsteile
1 und 7 werden geöffnet und bis zur Mitte aufgerollt. Die pflegebedürftige Person
wird zur Seite gedreht, so dass die Bekleidungsteile 1 und 7 unter ihren Rücken geschoben
werden können. Der Pfleger dreht die zu pflegende Person zurück, so dass er die aufgerollten
Teile auf der anderen Körperseite des Patienten hervorholen und wieder entrollen kann.
In dieser Position kann er sowohl das Bekleidungsoberteil 1 wie das - unterteil 7
leicht schließen. Das Bekleidungsoberteil 1 wird an den Trägern 6 und im Vorderteil
3 mit Hilfe der Verschlusselemente 4 und 5 geschlossen.
[0043] Beim Bekleidungsunterteil 7 werden zunächst die Bundabschnitte 27 durch die Verschlüsse
18 verbunden, danach das Vorderteil 10 nach oben geklappt und die beiden Verschlusskanten
15 von vorderen und hinteren Teil sowohl rechts als auch links miteinander verbunden.
BEZUGSZEICHENAUFSTELLUNG
[0044]
- 1
- Bekleidungsoberteil
- 2
- Rückenteil des Bekleidungsoberteiles
- 3
- Vorderteil des Bekleidungsoberteiles
- 4
- Verschlussleiste der Träger des Bekleidungsoberteiles
- 5
- Verschlussleiste des Bekleidungsoberteiles
- 6
- Träger des Bekleidungsoberteiles
- 7
- Bekleidungsunterteil
- 8
- Rückenteil des Bekleidungsunterteiles
- 9
- Seitenteil des Bekleidungsunterteiles
- 10
- Vorderteil des Bekleidungsunterteiles
- 11
- oberer Bund von Rücken- und Seitenteilen des Bekleidungsunterteiles
- 12
- Beinausschnittskante
- 13
- Bund am Vorderteil des Bekleidungsunterteiles
- 14
- Zwickel
- 15
- Verschlussleiste
- 16
- Längsmittellinie
- 17
- Anschlussteil
- 18
- Verschlusselement
- 19
- Protektoren
- 20
- Verschlussleiste
- 21
- Cup
- 22
- Anschlussteil
- 23
- Unterbrustschutz
- 24
- Oberschenkelschutz
- 25
- Haftrand
- 26
- Verschlussleiste
- 27
- Bundabschnitt
1. Bekleidungsteil für Personen mit Bewegungseinschränkungen, das als hemdartiges Bekleidungsoberteil
(1) ausgebildet, in der vorderen Mitte vertikal und an beiden Trägern (6) horizontal
geteilt und an den Teilungsrändern jeweils mit einem Verschlusselement (4; 5) versehen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (6) auf der vorderen Seite annähernd zwischen Schulter- und Brusthöhe
geteilt sind.
2. Bekleidungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Armausschnitten der Träger (6) lösbar Ärmel angebracht sind.
3. Bekleidungsteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dessen Vorderteile (3) Cups (21) eingearbeitet sind.
4. Bekleidungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die Vorderteile (3), vorzugsweise lösbar zwischen vorderer Mitte und Armausschnitt,
innen ein Unterbrustschutz (23) angebracht ist.
5. Bekleidungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückenteil (2) entlang seiner unteren Saumkante verlängert und das Vorderteil
(3) entlang seiner unteren Saumkante verkürzt ist.
6. Bekleidungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es in Material und / oder Schnitt als Oberbekleidung, wie Top, Pullunder oder als
Wäschebekleidung, wie Nachthemd, Pyjama, Sporthemd oder ähnlich ausgebildet ist.
7. Bekleidungsteil für Personen mit Bewegungseinschränkungen, das als hosenförmiges Bekleidungsunterteil
(7) ausgebildet ist, aus einem hinteren Teil, bestehend aus einem Rückenteil (8) und
zwei Seitenteilen (9) mit einem sich anschließenden Bundabschnitt (27), und einem
Vorderteil (10) besteht, die nur im Schritt miteinander verbunden sind und sowohl
hinteres Teil und Vorderteil (10) als auch der Bundabschnitt (27) Verschlusselemente
(15; 18; 20) aufweisen, so dass das Bekleidungsunterteil (7) einerseits allein durch
Verbinden eines am hinteren Teil angebrachten Bundabschnittes (27) am Körper der Person
fixierbar ist, andererseits das gesamte Bekleidungsunterteil (7) durch Verbinden der
Verschlusselemente (15; 18; 20) von Vorderteil (10) und hinterem Teil schließbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Bundabschnitt (27) beidseitig an den Seitenteilen (9) angeordnet und das Bekleidungsunterteil
(7) dadurch in der vorderen Körpermitte einer Person fixierbar ist, an den Seitenkanten der Seitenteile
(9) und an den Bundabschnitten (27) jeweils ein annähernd dreieckig oder rechteckig
geformtes Anschlussteil (17; 22), angebracht ist, das sich im geschlossenen Zustand
des Bekleidungsunterteiles (7) als teil- oder vollflächiger Untertritt hinter dem
Vorderteil (10) befindet, wobei die Anschlussteile einen geschlossenen Untertritt bilden.
8. Bekleidungsteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das dreieckig oder rechteckig geformte Anschlussteil (17; 22) lösbar angebracht ist.
9. Bekleidungsteil nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorderteil (10) oder das hintere Teil verschieden geformt ist, wie annähernd
rechteckig, trapezartig oder oval, wodurch die seitliche Verschlussleiste (15) einen
entsprechend veränderten Verlauf aufweist.
10. Bekleidungsteil nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in die Seitenteile (9), vorzugsweise im Hüftbereich, Protektoren (19) als Schutzelemente
eingearbeitet oder Taschen für die Aufnahme der Protektoren (19) vorgesehen sind.
11. Bekleidungsteil nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückenteil (8) in seiner Leibhöhe verlängert und die Leibhöhe des Vorderteiles
(10) verkürzt ist und/oder das Vorderteil (10) lösbar mit dem hinteren Teil im sich
verjüngenden Schritt des Bekleidungsunterteiles (7) verbunden ist,
12. Bekleidungsteil nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der Beinausschnittskante (12) des Bekleidungsunterteiles (7) ein vorzugsweise
als Oberschenkelschutz dienendes Beinteil (24) mit einer vorzugsweise vertikal verlaufenden
Verschlussleiste (26) lösbar angebracht ist.
13. Bekleidungsteil nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es in Material und / oder Schnitt als Oberbekleidung, wie Hose, Shorts, Badehose,
Boxershorts, oder als Wäschebekleidung, wie Unterhose, Pyjamahose, Sporthose, Funktionswäsche
oder ähnlich ausgebildet ist.
1. Piece of apparel for persons with restricted mobility, embodied as a top (1), which
is divided in the front mid vertically and in the two shoulder straps (6) horizontally
and is appareled on the division border with a fastening element (5; 5),
characterized in that
the shoulder straps (6) are divided on the front side approximately between shoulder
and breast height.
2. Piece of apparel according to Claim 1,
characterized in that
detachable sleeves are fixed to the arm cut-outs of the shoulder straps (6).
3. Piece of apparel according to Claim 1 or 2,
characterized in that
cups (21) are worked into the front part (3).
4. Piece of apparel according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that
into the front parts (3), preferably detachable between the front mid and the arm
cut-out, on the inside a bra pad (23) is worked in.
5. Piece of apparel according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that
the back part (2) is prolonged along its lower border and the front part (2) is shortened
on its lower border.
6. Piece of apparel according to any one of claims 1 to 5,
characterized in that
with respect to material and/or cut it is embodied as outerwear, like Top, tank top,
or as underwear, like night gown, pajama, sports shirt or the like.
7. Piece of apparel for persons with restricted mobility, embodied as a trousers-like
apparel (7), consisting of a rear part, consisting of a back part (8) and two side
parts (9) with an adjoining waistband part (27), and a front part (10), which are
connected to each other only in the crotch whereas rearmost part and front part (10)
as well as the waistband part (27) comprise fastening elements (15; 18; 20), so that
the trousers-like apparel (7) is fixable to the body of a person only by closing a
waistband part (27) arranged on the rearmost part on the one hand, and on the other
hand the whole piece of apparel is closable by connecting the fastening elements (15;
18; 20) of the front part (10) and rearmost part,
characterized in that
the waistband part (27) is arranged on both sides of the side parts (9) and by that
the trousers-like apparel (7)is fixable in the body front center of a person,
to the side borders of the side parts (9) and on the waist band parts (27) in each
case a nearly triangular or rectangular formed connecting part (17; 22) is arranged,
which in closed condition of the trousers-like apparel (7) is arranged as a partial
or holohedral underlap behind the front part (10), whereas the connection parts build
a closed underlap.
8. Piece of apparel according to Claim 7,
characterized in that
the triangular or rectangular formed connecting part (17; 22) is connected in a detachable
manner.
9. Piece of apparel according to Claim 7 or 8,
characterized in that
the front part (10) or the rearmost part are shaped differently, like nearly rectangular,
trapezoidal or oval, by what the lateral fastening band (15) comprises an accordingly
modified path.
10. Piece of apparel according to any one of claims 7 to 9,
characterized in that
into the side parts (9), preferably in the hip region, protectors as protecting elements
are worked in or comprise bags for containing the protectors (19).
11. Piece of apparel according to any one of claims 7 to 10,
characterized in that
the back part (8) is prolonged in its body height and the body height of the front
part is shortened and/or the front part (10) is detachably connected to the rearmost
part in the tapering trousers-like apparel (7).
12. Piece of apparel according to any one of claims 7 to 11,
characterized in that
that onto the leg cut-out border (12) of the trousers-like apparel (7) a preferably as
thigh protection serving leg part (24 with a preferably vertical running fastening
band (26) is detachably connected.
13. Piece of apparel according to any one of claims 7 to 11,
characterized in that
with respect to material and/or cut it is embodied as outerwear, like trousers, shorts,
trunks, boxer shorts or as underwear, like underpants, pajama trousers, sports trunks,
functional wear or the like.
1. Vêtement pour personnes aux mouvements limités réalisé sous forme de haut (1) en forme
de chemise, présentant une séparation verticale au centre de la face avant et une
séparation horizontale sur les deux bretelles (6) et pourvu des deux bordures de séparation
comportant chacune un élément de fermeture (4 ; 5), caractérisé en ce que les bretelles (6) sont divisées sur la face avant approximativement entre la hauteur
d'épaule et la hauteur de poitrine.
2. Vêtement selon la revendication 1, caractérisé en ce que des manches sont placées de manière détachable sur les emmanchures des bretelles
(6).
3. Vêtement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des bonnets (21) sont intégrés dans les parties avant (3) du vêtement.
4. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un protège sous-poitrine (23) est placé à l'intérieur des parties avant (3), de préférence
de manière détachable entre le centre de la face avant et l'emmanchure.
5. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la partie arrière (2) est plus longue le long de son ourlet inférieur et la partie
avant (3) est plus courte le long de son ourlet inférieur.
6. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est réalisé dans sa matière et/ou sa coupe sous forme de vêtement, tels top, débardeur,
ou sous forme de lingerie, tels chemise de nuit, pyjama, chemise de sport ou assimilés.
7. Vêtement pour personnes aux mouvements limités réalisé sous forme de bas (7) en forme
de culotte, se composant d'une partie arrière constituée d'un dos (8) et de deux parties
latérales (9) munies d'une ceinture (27) faisant la terminaison, et d'une partie avant
(10) qui ne sont assemblées ensemble qu'à l'entrejambe, et autant les parties arrière
et avant (10) que la ceinture (27) présentent des éléments de fermeture (15 ; 18 ;
20), de sorte que, d'une part, le bas (7) peut être fixé seulement en reliant une
ceinture (27) placée sur la partie arrière au corps de la personne et, d'autre part,
le bas (7) peut être fermé dans sa totalité en reliant les éléments de fermeture (15
; 18 ; 20) de la partie avant (10) et de la partie arrière, caractérisé en ce que la ceinture (27) est disposée sur les deux faces des parties latérales (9) et le
bas (7) peut être fixé par ce moyen au contre de la partie avant du corps d'une personne,
une pièce rapportée (17, 22) de forme approximativement triangulaire ou rectangulaire,
se trouvant, une fois le bas (7) fermé, derrière la partie avant (10) sous forme de
sous-patte partielle ou pleine, est placée sur les rebords latéraux de chaque partie
latérale (9) et sur chaque ceinture (27), lesdites pièces rapportées formant une sous-patte
fermée.
8. Vêtement selon la revendication 7, caractérisé en ce que la pièce rapportée (17 ; 22) de forme triangulaire ou rectangulaire est placée de
manière détachable.
9. Vêtement selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que la partie avant (10) ou la partie arrière présentent une forme différente, approximativement
rectangulaire, trapézoïdale ou ovale, entraînant une forme modifiée de la bordure
de fermeture latérale (15).
10. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que des protège-os (19) sont intégrés sous forme d'éléments de protection dans les parties
latérales (9), de préférence au niveau des hanches ou des poches destinées à loger
les protège-os (19) sont prévues.
11. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que le dos (8) est plus long sur sa hauteur et la hauteur de la partie avant (10) est
inférieure et/ou la partie avant (10) est reliée de manière détachable à la partie
arrière au niveau de l'entrejambe se rétrécissant du bas (7).
12. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisé en ce qu'un élément de jambe (24) servant de préférence de protège-cuisse muni d'une bordure
de fermeture (26) verticale de préférence est placé de manière détachable sur le rebord
de l'échancrure (12) du bas (7).
13. Vêtement selon l'une quelconque des revendications 7 à 12, caractérisé en ce qu'il est réalisé dans sa matière et/ou sa coupe sous forme de vêtement, tels pantalon,
short, maillot de bain, boxer-short, ou sous forme de lingerie, tels caleçon, pantalon
de pyjama, pantalon de sport, sous-vêtement fonctionnel ou assimilés.
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