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EP 2 106 312 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.10.2011 Patentblatt 2011/43 |
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Anmeldetag: 20.12.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2007/000644 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/080242 (10.07.2008 Gazette 2008/28) |
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VERFAHREN ZUM SPRÜHEN EINER GIESSFORM
METHOD FOR SPRAYING A CASTING MOLD
PROCÉDÉ D'ASPERSION DE MOULE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
29.12.2006 DE 102006062558
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.10.2009 Patentblatt 2009/41 |
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Patentinhaber: Bühler Druckguss AG |
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9240 Uzwil (CH) |
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Erfinder: |
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- NIEDERMANN, Benno
CH-9240 Niederglatt (CH)
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Vertreter: Hepp Wenger Ryffel AG |
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Friedtalweg 5 9500 Wil 9500 Wil (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 941 788
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US-A1- 2007 154 648
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sprühen einer Giessform, insbesondere einer
Druckgiessform nach dem Auswerfen eines gegossenen Teiles.
[0002] Zur Herstellung von Gussteilen werden geteilte und beim Giessvorgang geschlossene
Giessformen verwendet. Beim Druckgiessen wird in die Giessform ein schmelzflüssiger
oder teilflüssiger, metallischer Werkstoff unter Druck eingebracht, der in der Form
erstarrt. Nachdem das Teil erstarrt ist, wird die Form geöffnet und es kann entnommen
werden. Anschliessend wird ein Sprühgerät in die Form eingefahren und es werden nacheinander
die Formflächen der festen und der beweglichen Formhälfte besprüht und nachfolgend
ausgeblasen. Daraufhin kann die Giessform wieder geschlossen werden um den nächsten
Giesszyklus zu starten.
[0003] Das Sprühmittel dient dabei sowohl als Kühlmittel wie auch als Trennmittel. Für eine
gute Kühlung (beim Auftreffen des Kühlmittels auf eine Wand wird dieser Wärme entzogen)
ist es wesentlich, dass das Kühl- und Trennmittel vor der zu besprühenden Giessformwandung
positioniert ist, wobei bestimmte Abstände, Zeiträume und Drücke zu beachten sind.
Analog gilt dies auch für einen ausreichenden Trenneffekt. Ebenso wird durch das Ausblasen
der Giessform mit dem Kühl- und Trennmittel die Giessform gereinigt und das Mittel
kann weiterhin bewegliche Teile schmieren.
[0005] Nach der
DE-A-10309930,
US-A-2007/154648 oder der
WO 99/47295 ist es auch bekannt, beide Formhälften gleichzeitig bei geöffneter Giessform zu besprühen,
wobei gemäss
WO 99/47295 das Trennmittel noch gegenüber der geerdeten Giessform elektrostatisch geladen sein
kann.
[0006] Bei einem Verfahren zum Kühlen und Sprühen einer Form gemäss
EP-A-941788 wird ein Wärmeentzugselement zwischen die geöffneten Formhälften gebracht, so dass
nach einem teilweisen Schliessen der Form die Formwände an diesem Element anbringen
um der Form Wärme zu entziehen. In einem separaten Schritt wird die Form gesprüht.
[0007] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Sprühen einer Giessform,
insbesondere der Formhälften einer Druckgiessform zu entwickeln, mit dem eine weitere
Verbesserung und Vereinfachung des Sprühvorganges erreichbar ist.
[0008] Die Aufgabe ist mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Nach dem Einfahren des
Sprühgerätes wird durch ein teilweises Zufahren der Giessform um einen bestimmten
Hub ein gleichzeitiges Sprühen und Ausblasen beider Formhälften erreicht. Nach dem
Sprühen und Ausblasen wird die Giessform wieder ganz geöffnet und nach dem Ausfahren
des Sprühgerätes wird die Giessform in bekannter Weise für den nächsten Giesszyklus
geschlossen.
[0009] Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben.
[0010] Eine Druckgiessmaschine umfasst eine geteilte Giessform mit einer festen und einer
beweglichen Formhälfte. Die Formhälften weisen Ausnehmungen auf, die im geschlossenen
Zustand der Giessform einen geschlossenen Formhohlraum entsprechend der Form des Gussteiles
ergeben.
[0011] Bei geschlossener Form wird der Formhohlraum mittels üblicher Befüllungseinrichtungen
unter Druck mit Metallschmelze gefüllt, die im Formhohlraum erstarrt. Nach Erstarrung
wird die Giessform geöffnet und das Gussteil wird entnommen oder ausgeworfen. Anschliessend
fährt ein Sprühgerät in den Raum zwischen den geöffneten Formhälften ein, worauf die
Giessform um einen definierten Hub zugefahren wird. Nachfolgend wird ein Kühl- und
Trennmittel auf beide Formhälften gleichzeitig aufgetragen und beide Seiten werden
miteinander ausgeblasen. Danach wird die Giessform wieder vollständig geöffnet und
das Sprühgerät kann ausfahren.
[0012] Nach dem Ausfahren des Sprühgerätes wird die Giessform für den nächsten Giesszyklus
wieder vollständig verschlossen.
1. Verfahren zum Sprühen einer Giessform, der Formhälften einer Druckgiessform durch
Einfahren eines Sprühgerätes in die vollständig geöffnete Giessform resp. zwischen
die geöffneten Formhälften, dadurch gekennzeichnet, dass
➢ die Giessform nach dem Einfahren des Sprühgerätes um einen definierten Hub zugefahren
wird
➢ nachfolgend werden beide Formhälften ausgeblasen, anschliessend ein Kühl- und Trennmittel
auf die Formhälften aufgesprüht wird
➢ danach die Giessform wieder vollständig geöffnet wird und das Sprühgerät ausfährt
➢ die Giessform anschliessend vollständig geschlossen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühl- und Trennmittel auf beide Formhälften gleichzeitig gesprüht wird.
1. Method for spraying a casting mould, the mould halves of a die-casting mould, by introducing
a spraying device into the completely open casting mould or between the open mould
halves, characterized in that
➢ the casting mould is closed by a defined travel after the spraying device has been
introduced,
➢ the two mould halves are then blown out, and then a cooling and release agent is
sprayed onto the mould halves,
➢ then the casting mould is completely opened again and the spraying device is moved
out,
➢ the casting mould is then completely closed.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the cooling and release agent is sprayed onto both mould halves at the same time.
1. Procédé de pulvérisation d'un moule de coulée, des moitiés de moule d'un moule de
coulée sous pression, par introduction d'un appareil de pulvérisation dans le moule
de coulée complètement ouvert, respectivement entre les moitiés de moule ouvertes,
caractérisé en ce que
- le moule de coulée est fermé d'une distance définie après l'introduction de l'appareil
de pulvérisation,
- ensuite les deux moitiés du moule sont soufflées, ensuite un fluide de refroidissement
et de séparation est pulvérisé sur les moitiés du moule,
- puis le moule de coulée est à nouveau complètement ouvert et l'appareil de pulvérisation
est ressorti, et
- le moule de coulée est ensuite complètement fermé.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fluide de refroidissement et de séparation est pulvérisé simultanément sur les
deux moitiés de moule.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente