(19)
(11) EP 2 106 314 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.09.2010  Patentblatt  2010/37

(21) Anmeldenummer: 07846950.9

(22) Anmeldetag:  03.12.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B23D 21/02(2006.01)
B26D 9/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2007/010461
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2008/067966 (12.06.2008 Gazette  2008/24)

(54)

VORRICHTUNG ZUM SCHNEIDEN EINES WELLROHRS

APPARATUS FOR CUTTING A CORRUGATED TUBE

DISPOSITIF POUR COUPER UN TUBE ONDULÉ


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 05.12.2006 DE 202006018506 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
07.10.2009  Patentblatt  2009/41

(73) Patentinhaber: Metzner Maschinenbau GmbH
89231 Neu-Ulm (DE)

(72) Erfinder:
  • SORG, Manfred
    89079 Ulm-Gögglingen (DE)

(74) Vertreter: Schmid, Wolfgang et al
Lorenz & Kollegen Patentanwälte Partnerschaftsgesellschaft Alte Ulmer Strasse 2
89522 Heidenheim
89522 Heidenheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 4 332 123
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden eines Wellrohrs mit einer Querschneideeinrichtung und einer Längsschneideeinrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

    [0002] Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind verschiedene Vorrichtungen zum Schneiden eines Wellrohrs bekannt.

    [0003] Wellrohre bzw. Wellrohrschläuche werden in der Regel zum Schutz von Kabeln und Kabelbäumen eingesetzt. Beim Ablängen des Wellrohrs mittels einer Querschneideeinrichtung kommt es in der Regel darauf an, präzise und zuverlässig auf dem Wellenberg zu schneiden. Ansonsten bilden sich scharfe Schnittkanten, die zur Verletzung der einzuziehenden Kabel führen. Insofern das Wellrohr nicht nur abgelängt, sondern auch in Längsrichtung geschlitzt werden soll, wird in Durchlaufrichtung nach der Querschneideeinrichtung eine Längsschneideeinrichtung eingesetzt.

    [0004] Zur Positionierung des Wellrohrs bzw. zur Feststellung der Lage des Wellrohrs wird in der Regel eine Sensoreinheit verwendet. Die Sensoreinheit misst bzw. ermittelt die Position des Wellrohrs, so dass die Querschneideeinrichtung das Wellrohr an der vorgesehenen Stelle ablängen kann.

    [0005] Aus dem allgemeinen Stand der Technik ist es bekannt, das Querschneiden während der Vorschubbewegung des Wellrohrs durchzuführen. Aus dem allgemeinen Stand der Technik ist es jedoch auch bekannt, das Wellrohr in einer Standpause abzulängen. Hierzu wird beispielsweise auf die DE 39 14 779 A1 verwiesen, welche vorsieht, dass ein Wellrohr intermittierend transportiert und in den Standpausen mit Schlitzen versehen wird. Hierzu ist eine intermittierende Fördereinrichtung in Form von Förderschnecken mit geraden und schrägen Gangabschnitten vorgesehen. Die Querschneideeinrichtung weist gemäß der DE 39 14 779 A1 mehrere drehbar gelagerte Messer auf.

    [0006] Zum weiteren Stand der Technik wird ferner auf die DE 43 32 123 A1 sowie die DE 198 07 337 A1 verwiesen.

    [0007] Wesentlich bei Vorrichtungen zum Schneiden eines Wellrohrs mit einer Querschneideeinrichtung und einer Längsschneideeinrichtung ist, dass neben einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit, d. h. einer hohen Vorschubgeschwindigkeit des Wellrohrs und kurzen Schnittzeiten, auch ein möglichst gratfreier, rechtwinkliger Schnitt ohne Deformationen des Wellrohrs erzielt wird. Zudem sollten die Vorrichtungen einen einfachen und kostengünstigen Aufbau aufweisen und es ermöglichen, Wellrohre mit unterschiedlich großen Durchmessern zu schneiden. Hierzu bietet die aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannte CT 4150 der Metzner Maschinenbau GmbH, Neu-Ulm gegenüber dem übrigen Stand der Technik eine besonders vorteilhafte Lösung.

    [0008] Von Nachteil bei allen bekannten Vorrichtungen ist jedoch, dass die exakte Lagefeststellung des Wellrohres, um dieses anschließend mittels der Querschneideeinrichtung in Querrichtung zu schneiden, schwierig ist, da das Wellrohr durch die nachfolgende Längsschneideeinrichtung gestaucht oder gestreckt wird. Grundsätzlich ist es möglich, das Messer der Längsschneideeinrichtung während des Querschneidevorgangs anzuhalten, selbst in diesem Fall lässt sich jedoch nicht vollständig ausschließen, dass das Wellrohr aufgrund von Reibkräften zwischen diesem und dem Längsschneidemesser gestreckt oder gedehnt wird. Es kann zwar versucht werden, das Wellrohr von dem Längsschneidemesser frei zu machen bzw. zu entfernen, aufgrund der Eigenspannung des Wellrohrs lässt sich jedoch auch in diesem Fall eine Reibung nicht sicher vermeiden.

    [0009] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Schneiden eines Wellrohrs mit einer Querschneideeinrichtung und einer Längsschneideeinrichtung zu schaffen, welche die Nachteile des Standes der Technik vermeidet, insbesondere eine präzise Lagefeststellung des Wellrohrs weitgehend unbeeinflusst von der Längsschneideeinrichtung ermöglicht.

    [0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anspruch 1 gelöst.

    [0011] Dadurch, dass zwischen der Querschneideeinrichtung und der Längsschneideeinrichtung eine Fördereinrichtung angeordnet ist, wird eine Beruhigungszone geschaffen bzw. wird die Längsschneideeinrichtung insoweit von der Querschneideeinrichtung entkoppelt, dass sich durch die Längsschneideeinrichtung auf das Wellrohr ausgeübte Kräfte nicht auf den Teil des Wellrohrs auswirken, der sich im Bereich der Querschneideeinrichtung befindet. Die Lagefeststellung des Wellrohrs durch die Sensoreinheit wird somit nicht mehr durch eine von der Längsschneideeinrichtung verursachten Dehnung oder Stauchung des Wellrohrs beeinflusst. Im Allgemeinen verursacht das Längsschneidemesser der Längsschneideeinrichtung, bei dem es sich vorzugsweise um eine rotierende Schneidfläche handelt, eine Dehnung des Wellrohrs, da das Längsschneidemesser das Wellrohr schiebt. Eine Dehnung des Wellrohrs kann sich aufgrund der Fördereinrichtung jedoch nur noch auf das Stück des Wellrohrs auswirken, welches sich zwischen dem Längsschneidemesser und dem in Vorschubrichtung vorne liegenden Ende der Fördereinrichtung befindet. Eine Einwirkung auf den restlichen Teil des Wellrohrs, insbesondere auf den Teil des Wellrohrs, der sich im Bereich der Querschneideeinrichtung befindet, wird folglich vermieden.

    [0012] Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dass die Fördereinrichtung wenigstens annähernd mit der Vorschubgeschwindigkeit des Wellrohrs mitläuft, so dass einerseits die erfindungsgemäß Lösung keine negativen Auswirkungen auf die Vorschubgeschwindigkeit des Wellrohrs hat und andererseits ein gleichmäßiger Vorschub des Wellrohrs unterstützt wird.

    [0013] Von Vorteil ist es, wenn das Wellrohr durch die Fördereinrichtung während des Vorschubs geklemmt geführt ist.

    [0014] Durch eine klemmende Führung des Wellrohrs wird einerseits ein guter Vorschub erreicht und andererseits sichergestellt, dass ungewollte Kräfte und Schwingungen von dem Längsschneidemesser nicht in Richtung auf das Querschneidemesser übertragen werden. Bei der Fördereinrichtung handelt es sich somit um eine mitlaufende Führungs- und Festhalteeinrichtung.

    [0015] In einer konstruktiven Ausgestaltung der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, dass die Fördereinrichtung wenigstens zwei Bandfördereinheiten aufweist, welche an wenigstens annähernd gegenüberliegenden Positionen des Wellrohrs angeordnet sind und auf das Wellrohr einwirken. Dadurch lässt sich eine besonders vorteilhafte Klemmung während des Vorschubs erreichen.

    [0016] Von Vorteil ist es, wenn die Sensoreinheit (Optik) die Lage des Wellrohrs wenigstens annähernd in der Ebene misst bzw. erfasst, in der ein Querschneidemesser der Querschneideeinrichtung das Wellrohr schneidet. Am einfachsten lässt sich dies dadurch erreichen, dass die Sensoreinheit, welche vorzugsweise als Sender/ Empfängereinheit, vorzugsweise in Form einer Laserlichtschranke, ausgebildet ist, derart positioniert ist, dass Sender und Empfänger auf einer Ebene mit dem Querschneidemesser positioniert sind. Gemäß dem bisherigen Stand der Technik bei Vorrichtungen zum Schneiden eines Wellrohrs mit einer Querschneideeinrichtung und einer Längsschneideeinrichtung war die Sensoreinheit in Längsrichtung des Wellrohrs beabstandet zu dem Querschneidemesser angeordnet. Dies hatte den Nachteil, dass stets der Abstand zwischen der Sensoreinheit und dem Querschneidemesser berücksichtigt werden musste, um das Wellrohr korrekt ablängen zu können. Wenn gemäß dem Stand der Technik aufgrund von Dehnungen oder Stauchungen des Wellrohrs die rechnerische Länge des Wellrohrs von der tatsächlichen Länge des Wellrohrs abgewichen ist, wurde das Wellrohr entsprechend ungenau abgelängt. Die Positionierung der Sensoreinheit in einer Ebene mit dem Querschneidemesser reduziert somit einen Unsicherheitsfaktor.

    [0017] Von Vorteil ist es, wenn die Fördereinrichtung sowie weitere für den Vorschub des Wellrohrs verantwortliche Transporteinrichtungen, z. B. eine Vorschubeinrichtung, welche das zu schneidende Wellrohr zu der Querschneideeinrichtung transportiert, intermittierend arbeiten. Das Wellrohr wird somit schrittweise transportiert, wobei vorgesehen ist, dass das Wellrohr in den Standpausen von der Querschneideeinrichtung abgelängt wird. Eine besonders schnelle und exakte Positionierung des Wellrohrs an der vorgesehenen Stelle wird dabei durch die Anordnung der Sensoreinheit in einer Ebene mit dem Querschneidemesser erreicht.

    [0018] Von Vorteil ist es, wenn das Wellrohr nach einer entsprechenden Lagefeststellung durch die Sensoreinheit soweit in Vorschubrichtung weitertransportiert wird, dass das Querschneidemesser den nächsten folgenden Wellenberg schneidet. Scharfe Schnittkanten, die im Regelfall dann entstehen, wenn das Wellrohr in einem Wellental geschnitten wird, werden somit verhindert.

    [0019] Durch die Sensoreinheit lässt sich das Wellrohrprofil zuverlässig erkennen und der Schnitt präzise auf dem Wellenberg positionieren.

    [0020] In einer bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Querschneideeinrichtung lediglich ein Querschneidemesser aufweist, welches zum Schneiden des Wellrohrs eine im wesentlichen lineare Bewegung ausführt. Dabei kann ein schräger Verlauf der Schnittfläche des Querschneidemessers vorgesehen sein, welcher in bekannter Weise das Einschneiden in ein Wellrohr verbessert. Alternativ dazu kann das Querschneidemesser jedoch auch als Rotativ-Schneidemesser ausgebildet sein, bei welchem die Funktionen, z. B. Messerdrehzahl, Messervorschub, Schnitttiefe, frei programmierbar sind, um den Schnitt genau nach den Anforderungen des Materials einzustellen. Der Einsatz eines Rotativ-Schneidmoduls kann sich insbesondere für weiche Rohrmaterialien und große Rohrdurchmesser eignen.

    [0021] Von Vorteil ist es, wenn die Vorrichtung auf unterschiedliche Durchmesser der Wellrohre einstellbar ist. Dies kann in einfacher Weise beispielsweise dadurch erfolgen, dass die Fördereinrichtung und die Vorschubeinrichtung derart verstellbar sind, dass unterschiedlich große Wellrohre passieren bzw. weitertransportiert werden können. Vorzugsweise ist dabei die Bearbeitung von Wellrohren mit einem Durchmesser von 4,5 bis 35 mm vorgesehen. Selbstverständlich ist die Erfindung jedoch auf diese Abmessungen nicht beschränkt.

    [0022] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen. Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmäßig dargestellt.

    [0023] Es zeigt:
    Fig. 1
    eine prinzipmäßige Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
    Fig. 2
    eine perspektivische Darstellung einer Fördereinrichtung und einer Längsschneideinrichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
    Fig. 3
    einen prinzipmäßigen Schnitt durch eine Fördereinrich- tung gemäß Fig. 2 mit einer Darstellung eines Elektromo- tors zum Antrieben der Fördereinrichtung; und
    Fig. 4
    eine prinzipmäßige Vorderansicht auf eine Querschneide- einrichtung mit einem Querschneidemesser.


    [0024] Vorrichtungen zum Schneiden eines Wellrohrs sind aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannt, so dass nachfolgend lediglich auf die wesentlichen Merkmale der Erfindung näher eingegangen wird.

    [0025] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weist die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Schneiden eines Wellrohrs 1 bzw. eines Wellrohrschlauchs eine Querschneideeinrichtung 2, um das Wellrohr 1 in Querrichtung zu schneiden, und eine Längsschneideeinrichtung 3, um das Wellrohr 1 in Längsrichtung einzuschneiden, auf. Zur Lagefeststellung des Wellrohrs 1 ist eine Sensoreinheit 4 vorgesehen, welche im Ausführungsbeispiel als Laserlichtschranke ausgebildet ist. Derartige Laserlichtschranken sind aus dem allgemeinen Stand der Technik hinlänglich bekannt.

    [0026] Ferner ist eine Vorschubeinrichtung 5 vorgesehen, um der Querschneideeinrichtung 2 das zu schneidende Wellrohr 1 zuzuführen. Zwischen der Querschneideeinrichtung 2 und der Längsschneideeinrichtung 3 ist erfindungsgemäße eine mit wenigstens annähernd der Vorschubgeschwindigkeit des Wellrohrs 1 synchron mitlaufende Fördereinrichtung 6 angeordnet. Die Fördereinrichtung 6 ist dabei derart angeordnet, dass auf das Wellrohr 1 durch die Längsschneideeinrichtung 3 ausgeübte Kräfte (worunter auch Schwingungen, Vibrationen und dergleichen zu verstehen sind) sich nicht auf den Teil des Wellrohrs 1 auswirken, der sich im Bereich der Querschneideeinrichtung 2 befindet.

    [0027] Wie sich aus dem Richtungspfeil A gemäß Fig. 1 ergibt, durchläuft ein zu schneidendes Wellrohr 1, beginnend mit der Vorschubeinrichtung 5, die gesamte Vorrichtung. D. h. das Wellrohr 1 passiert nach der Vorschubeinrichtung 5 die Querschneideeinrichtung 2, anschließend die Fördereinrichtung 6 und zuletzt die Längsschneideeinrichtung 3. Im Regelfall ist dabei vorgesehen, dass die Längsschneideeinrichtung 3 das Wellrohr 1 fortlaufend einschlitzt, während die Querschneideeinrichtung 2 nur dann das Wellrohr 1 ablängt, wenn in Abhängigkeit der gewünschten Länge ein Schnitt erforderlich ist.

    [0028] Nach dem Ablängen können kurze Wellrohre 1 in einem Sammelbehälter abgelegt werden, während es für längere Wellrohre 1 (die oft einige Meter lang sind) vorteilhaft ist, diese einer gesonderten Ablage zuzuführen.

    [0029] Im Ausführungsbeispiel ist zwischen der Vorschubeinrichtung 5 und der Querschneideeinrichtung 2 sowie der Querschneideeinrichtung 2 und der Fördereinrichtung 6 ein Ein- bzw. Auslauf 7 vorgesehen. Die Ein- bzw. Ausläufe 7 können dabei im wesentlichen rohrförmig gestaltet sein und verhindern einerseits eine Beschädigung des Wellrohrs 1 und andererseits wird vermieden, dass die Bedienperson durch eine unsachgemäße Handhabung verletzt wird.

    [0030] Gegebenenfalls können weitere Ein- bzw. Ausläufe 7 vorgesehen sein.

    [0031] Im Ausführungsbeispiel ist lediglich eine Fördereinrichtung 6 vorgesehen. Selbstverständlich können auch mehrere Fördereinrichtungen vorgesehen sein. Im Ausführungsbeispiel ist ferner vorgesehen, dass das Wellrohr 1 durch die Fördereinrichtung 6 während des Vorschubs geklemmt geführt ist. Die Vorschubgeschwindigkeit der Fördereinrichtung 6 entspricht dabei der Vorschubgeschwindigkeit der Vorschubeinrichtung 5. Zur Reduzierung der Teilevielfalt hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Vorschubeinrichtung 5 und die Fördereinrichtung 6 baugleich ausgeführt sind. Dies ist jedoch nicht notwendig.

    [0032] Die Fördereinrichtung 6 (und somit im Ausführungsbeispiel auch die Vorschubeinrichtung 5) weist zwei Bandfördereinheiten 8 auf, welche an wenigstens annähernd gegenüberliegenden Positionen des Umfangs des Wellrohrs 1 angeordnet sind und auf das Wellrohr 1 einwirken. Das Wellrohr 1 ist zwischen den beiden Bandfördereinheiten 8 geklemmt geführt. Selbstverständlich kann die Fördereinrichtung 6 auch mehr als zwei Bandfördereinheiten 8 aufweisen. Bei einem entsprechenden Andruck ist es prinzipiell auch denkbar, lediglich eine Bandfördereinheit 8 vorzusehen, dies ist zur Erreichung eines besonders guten Ergebnisses jedoch nicht wünschenswert, würde jedoch die Baukosten reduzieren.

    [0033] Die Bandfördereinheiten 8 weisen, wie sich insbesondere aus den Figuren 1 bis 3 ergibt, jeweils ein umlaufendes Förderband 9 auf, welches im wesentlichen parallel zu dem Wellrohr 1 verläuft, wobei die Bandfördereinheiten 8 an Umlenkstellen des Förderbandes 9 Umlenkrollen 10 und zwischen den Umlenkstellen Unterstützungsrollen 11 aufweisen. Es hat sich als vorteilhaft hinsichtlich der Entkopplung des Bereichs der Querschneideeinrichtung 2 von der Längsschneideeinrichtung 3 herausgestellt, wenn die Förderbänder 9 im wesentlichen parallel zu dem Wellrohr 1 verlaufen. Somit ergibt sich eine verhältnismäßig lange Strecke, in der das Wellrohr 1 zwischen den Förderbändern 9 geklemmt geführt wird. Im Vergleich zu einer Ausgestaltung der Fördereinrichtung 6 mit Walzen, zwischen denen das Wellrohr 1 durchgefördert wird, hat sich eine Ausgestaltung mit Förderbändern 9, die parallel zu dem Wellrohr verlaufen, als sicherer herausgestellt. Um denselben Effekt zu erreichen, müssten Walzen wesentlich stärker auf das Wellrohr 1 drücken, was nachteilige Folgen haben könnte. Zudem können Wellrohre 1 in besonderen Ausführungsformen auch glatte Bereiche aufweisen, d. h. Bereiche, in denen die Wellenberge 1a fehlen. Bei einer Ausgestaltung als Walze wäre dann zu befürchten, dass die Walze eventuell durchdreht bzw. keinen Kontakt zu dem Wellrohr 1 hat. Eine Entkopplung des Teiles des Wellrohrs 1, welches sich im Bereich der Querschneideeinrichtung 2 befindet, von Kräften der Längsschneideeinrichtung 3 wäre somit nicht mehr gegeben. Derartig glatte Bereiche bei Wellrohren 1 haben jedoch keinen bzw. einen zu vernachlässigenden Einfluss, wenn die Fördereinrichtung mit Bandfördereinheiten 8 der beschriebenen und dargestellten Weise ausgestattet sind. Da sich glatte Bereiche von Wellrohren 1 typischerweise nur über eine kurze Distanz erstrecken, ist weiterhin ein ausreichender Kontakt der Förderbänder 9 zu den verbleibenden Wellenbergen 1a des Wellrohrs 1 vorhanden.

    [0034] Die Förderbänder 9 können vorzugsweise über eine oder beide Umlenkrollen 10 und/oder Unterstützungsrollen 11 angetrieben werden. Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Förderbänder 9 jeweils über beide Umlenkrollen 10 angetrieben werden. Des weiteren ist im Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass die Förderbänder als Zahnriemen 9 ausgebildet sind und die Umlenkrollen 10 sowie die Unterstützungsrollen 11 am Umfang eine angepasste Profilierung aufweisen. Durch diese Ausgestaltung ist ein sicherer Vortrieb gewährleistet. Vorteilhaft ist es des weiteren, wenn die auf das Wellrohr 1 ausgerichtete Oberfläche der Förderbänder 9 mit einer materialschonenden Beschichtung versehen ist.

    [0035] Im Ausführungsbeispiel ist ferner vorgesehen, dass die Fördereinrichtung 6 und die Vorschubeinrichtung 5 das Wellrohr 1 intermittierend transportieren, d. h. dass die Fördereinrichtung 6 und die Vorschubeinrichtung 5 stoppen, wenn die Querschneideeinrichtung 2 das Wellrohr 1 an der gewünschten Länge abschneiden soll. Das Wellrohr 1 wird folglich im Takt geschnitten, wozu z. B. ein bekannter Schrittmotor vorgesehen sein kann. Der Antrieb der Fördereinrichtung 6 und der Vorschubeinrichtung 5 kann in beliebiger Art und Weise erfolgen. Im Ausführungsbeispiel ist jeweils ein eigener Elektromotor 12 sowohl für die Fördereinrichtung 6 als auch für die Vorschubeinrichtung 5 vorgesehen. Ein Elektromotor 12 ist in Fig. 3 zum Antrieb der Fördereinrichtung 6 prinzipmäßig dargestellt. Der Elektromotor 12 für die Fördereinrichtung 6 und der Elektromotor 12 für die Vorschubeinrichtung 5 können steuerungstechnisch in einfacher Weise miteinander synchronisiert werden.

    [0036] Wie in Fig. 1 erkennbar, ist die Laserlichtschranke 4, durch die die Lage des Wellrohres 1 erfasst werden soll, wenigstens annähernd in der Ebene angeordnet, in der ein Querschneidemesser 13 der Querschneideeinrichtung 2 das Wellrohr 1 schneidet bzw. abschneiden soll. Durch diese Anordnung misst bzw. erfasst die Sensoreinheit 4 die Lage des Wellrohres 1 in der Ebene, in der das Querschneidemesser 13 das Wellrohr 1 schneidet. Die Ermittlung der vorgesehenen Schnittposition kann in vielfältiger Art und Weise erfolgen. Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Laserlichtschranke 4 Wellentäler 1b des Wellrohrs 1 erfasst bzw. abtastet. Falls die gewünschte Länge des Wellrohrs 1 nicht in einem Wellental 1b endet, wird das Wellrohr 1 weiter transportiert, bis die Lichtschranke 4 das nächste Wellental 1b erfasst. Von dem erfassten Wellental 1b erfolgt ein Weitertransport des Wellrohrs 1 in Vorschubrichtung, bis das Querschneidemesser 13 in einer Ebene mit dem folgenden Wellenberg 1a liegt. Da die Lichtschranke 4 im Ausführungsbeispiel in derselben Ebene wie das Querschneidemesser 13 angeordnet ist, befindet sich in diesem Fall auch die Lichtschranke 4 in der Ebene mit einem Wellenberg 1a.

    [0037] Der Wellenberg 1a wird zuverlässig dadurch erreicht, dass die Lichtschranke 4 das Ende des vorhergehenden Wellentals 1b erfasst und anschließend ein automatischer Weitertransport um einen steuerungsmäßig vorgegebenen Längenbetrag erfolgt. Dieser automatische Vorschub kann in einfacher Weise in die Steuerung anhand der Dimensionen des zu schneidenden Wellrohrs 1 eingegeben werden. Durch die Erfassung des vorhergehenden Wellentals 1b - unabhängig von fertigungstechnischen Längendifferenzen des Wellrohres 1 sowie von möglichen Stauchungen oder Dehnungen - und den anschließenden Vorschub um den eingegebenen Wert, vorzugsweise eine halbe Länge des Wellenbergs 1a - ist es möglich, das Wellrohr 1 besonders exakt auf dem Wellenberg 1a zu schneiden.

    [0038] In Fig. 4 ist ein im Prinzip bekanntes pneumatisch betätigtes Querschneidemesser 13 der Querschneideeinrichtung 2 abgebildet. Im Ausführungsbeispiel ist lediglich ein Querschneidemesser 13 vorgesehen, welches zum Schneiden des Wellrohrs 1 eine im wesentlichen lineare Bewegung ausführt. Das Querschneidemesser 13 führt beim Schneiden eine Bewegung von oben nach unten aus und wird nur betätigt, wenn ein Schnitt erforderlich ist. Das Querschneidemesser 13 weist eine zu der Linearbewegung schräg verlaufende Schneidfläche auf. Dies ist aus dem allgemeinen Stand der Technik zum Schneiden von Wellrohren 1 bekannt.

    [0039] Die Längsschneideeinrichtung 3 weist ein kontinuierlich angetriebenes Längsschneidemesser 14 auf. Das Längsschneidemessers 14 ist dabei mit einer kreisförmigen, rotierenden Schneidfläche ausgebildet, welche von einer Messerwelle 15 angetrieben wird. Im Ausführungsbeispiel erfolgt die Rotation im Uhrzeigersinn, d. h. so, dass das Längsschneidemesser 14 eine in Vorschubrichtung gerichtete Kraft auf das Wellrohr 1 ausübt. Der dargestellte Aufbau des Längsschneidemessers 14 ist aus dem allgemeinen Stand der Technik bereits bekannt.

    [0040] Wie sich aus Figur 3 ergibt, ist im Ausführungsbeispiel jeweils eine Hubeinrichtung 16 für die Vorschubeinrichtung 5 und für die Fördereinrichtung 6 vorgesehen. Die Hubeinrichtung 16 ermöglicht es, zwischen den Bandfördereinheiten 8 einen Abstand einzustellen, so dass Wellrohre 1 mit unterschiedlichen Durchmessern bearbeitet werden können. Hierzu sind in einem Gehäuse 17 entsprechende Aussparungen 18 vorgesehen, welche eine Bewegung der Umlenkrollen 10 und der Unterstützungsrollen 11 radial zu dem Wellrohr 1 ermöglichen.

    [0041] Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind Vorschubeinrichtung 5, welches das Wellrohr 1 auf die gewünschte Länge transportieren, grundsätzlich bekannt. Nachdem die Vorschubeinrichtung 5 die gewünschte Länge abgefahren hat, übernimmt die Sensoreinheit 4 bzw. die Sensorik für die Wellenberg- bzw. Wellentalerkennung die Steuerung und transportiert das Wellrohr 1 auf den nächsten Wellenberg 1a bzw. so, dass das Querschneidemesser 13 den nächsten Wellenberg 1a schneiden kann. Nach sicherer Erkennung des Wellenbergs 1a wird dann der Schnitt ausgeführt.

    [0042] Für spezielle Anwendungen kann auch ein Schnitt im Wellental 16 wünschenswert sein, mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung lässt sich auch dies präzise erreichen.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum Schneiden eines Wellrohrs, mit einer Querschneideeinrichtung, um das Wellrohr in Querrichtung zu schneiden, und einer Längsschneideeinrichtung, um das Wellrohr in Längsrichtung einzuschneiden, wobei zur Lagefeststellung des Wellrohrs eine Sensoreinheit vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Querschneideeinrichtung (2) und der Längsschneideeinrichtung (3) eine mit wenigstens annähernd der Vorschubgeschwindigkeit des Wellrohrs (1) mitlaufende Fördereinrichtung (6) derart angeordnet ist, dass auf das Wellrohr (1) durch die Längsschneideeinrichtung (3) ausgeübte Kräfte sich nicht auf den Teil des Wellrohrs (1) auswirken, der sich im Bereich der Querschneideeinrichtung (2) befindet.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Wellrohr (1) durch die Fördereinrichtung (6) während des Vorschubs geklemmt geführt ist.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (6) wenigstens zwei Bandfördereinheiten (8) aufweist, welche an wenigstens annähernd gegenüberliegenden Positionen des Wellrohrs (1) angeordnet sind und auf das Wellrohr (1) einwirken.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Wellrohr (1) zwischen den Bandfördereinheiten (8) geklemmt geführt ist.
     
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Bandfördereinheiten (8) jeweils ein umlaufendes Förderband (9) aufweisen, welches im wesentlichen parallel zu dem Wellrohr (1) verläuft, wobei die Bandfördereinheiten (8) an Umlenkstellen des Förderbandes (9) Umlenkrollen (10) und zwischen den Umlenkstellen Unterstützungsrollen (11) aufweisen.
     
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband als Zahnriemen (9) ausgebildet ist und die Umlenkrollen (10) und/oder die Unterstützungsrollen (11) eine angepasste Profilierung aufweisen.
     
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (4) die Lage des Wellrohrs (1) wenigstens annähernd in der Ebene misst bzw. erfasst, in der ein Querschneidemesser (13) der Querschneideeinrichtung (2) das Wellrohr (1) schneidet.
     
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorschubeinrichtung (5) vorgesehen ist, um der Querschneideeinrichtung (2) das zu schneidende Wellrohr (1) zuzuführen.
     
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (6) und die Vorschubeinrichtung (5) das Wellrohr (1) intermittierend transportieren.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (6) und die Vorschubeinrichtung (5) wenigstens annähernd baugleich ausgestaltet sind.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 8, 9 oder 10,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (6) und die Vorschubeinrichtung (5) jeweils über einen eigenen Elektromotor (12) angetrieben werden, welche miteinander synchronisiert sind.
     
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Längsschneideeinrichtung (3) ein Längsschneidemesser (14) mit einer kreisförmigen, rotierenden Schneidfläche aufweist und das Längsschneidemesser (14) von einer Messerwelle (15) angetrieben ist.
     
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Längsschneidemesser (14) kontinuierlich angetrieben ist.
     
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Querschneideeinrichtung (2) das Wellrohr (1) auf einem Wellenberg (1a) schneidet.
     


    Claims

    1. Device for cutting a corrugated tube, comprising a transverse cutting device for cutting the corrugated tube in transverse direction as well as a longitudinal cutting device for slitting the corrugated tube in longitudinal direction, wherein for detecting the position of the corrugated tube a sensor unit is provided,
    characterized in that
    between the transverse cutting device (2) and the longitudinal cutting device (3) a conveying device (6) running simultaneously at at least approximately the feed rate of the corrugated tube (1) is disposed in such a way that forces exerted on the corrugated tube (1) by the longitudinal cutting device (3) do not have an effect upon the part of the corrugated tube (1) that is situated in the region of the transverse cutting device (2).
     
    2. Device according to claim 1,
    characterized in that
    the corrugated tube (1) during the feed motion is guided in a clamped manner by the conveying device (6).
     
    3. Device according to claim 1 or 2,
    characterized in that
    the conveying device (6) comprises at least two belt conveyor units (8), which are disposed at at least approximately opposite positions of the corrugated tube (1) and act upon the corrugated tube (1).
     
    4. Device according to claim 3,
    characterized in that
    the corrugated tube (1) is guided in a clamped manner between the belt conveyor units (8).
     
    5. Device according to claim 3 or 4,
    characterized in that
    the belt conveyor units (8) each comprise a revolving conveyor belt (9) that extends substantially parallel to the corrugated tube (1), wherein the belt conveyor units (8) have deflection pulleys (10) at deflection points of the conveyor belt (9) as well as supporting rollers (11) between the deflection points.
     
    6. Device according to claim 5,
    characterized in that
    the conveyor belt takes the form of a toothed belt (9) and the deflection pulleys (10) and/or the supporting rollers (11) have an adapted contour.
     
    7. Device according to one of claims 1 to 6, characterized in that
    the sensor unit (4) measures and/or detects the position of the corrugated tube (1) at least approximately in the plane, in which a transverse cutting blade (13) of the transverse cutting device (2) cuts the corrugated tube (1).
     
    8. Device according to one of claims 1 to 7, characterized in that
    a feed device (5) is provided for feeding the corrugated tube (1) to be cut to the transverse cutting device (2).
     
    9. Device according to one of claims 1 to 8, characterized in that
    the conveying device (6) and the feed device (5) intermittently transport the corrugated tube (1).
     
    10. Device according to claim 8 or 9,
    characterized in that
    the conveying device (6) and the feed device (5) are of an at least approximately identical construction.
     
    11. Device according to claim 8, 9 or 10,
    characterized in that
    the conveying device (6) and the feed device (5) are driven in each case by a separate electric motor (12), which electric motors (12) are synchronized with one another.
     
    12. Device according to one of claims 1 to 11, characterized in that
    the longitudinal cutting device (3) comprises a longitudinal cutting blade (14) having a circular, rotating cutting face and the longitudinal cutting blade (14) is driven by a blade shaft (15).
     
    13. Device according to one of claims 1 to 12, characterized in that
    the longitudinal cutting blade (14) is driven continuously.
     
    14. Device according to one of claims 1 to 13, characterized in that
    the transverse cutting device (2) cuts the corrugated tube (1) at a corrugation crest (1a).
     


    Revendications

    1. Dispositif pour couper un tube ondulé, comprenant un dispositif de coupe transversale pour couper le tube dans la direction transversale et un dispositif de coupe longitudinale pour fendre le tube ondulé dans la direction longitudinale, dans lequel il est prévu une unité de détection destinée à déterminer la position du tube ondulé,
    caractérisé en ce que,
    un dispositif transporteur (6) qui accompagne le mouvement au moins approximativement à la vitesse d'avance du type ondulé (1) est disposé entre le dispositif de coupe transversale (2) et le dispositif de coupe longitudinale (3) de telle manière que les forces qui sont exercées sur le tube ondulé (1) par le dispositif de coupe longitudinale (3) n'agissent pas sur la partie du tube ondulé (1) qui se trouve dans la région du dispositif de coupe transversale (2).
     
    2. Dispositif selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que,
    pendant l'avance, le tube ondulé (1) est guidé par le dispositif transporteur (6) avec un effet de coincement.
     
    3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    le dispositif transporteur (6) comporte au moins deux unités transporteuses à bande (8) qui sont disposées au droit de positions au moins approximativement opposées du tube ondulé (1) et qui agissent sur le tube ondulé (1).
     
    4. Dispositif selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que
    le tube ondulé (1) est guidé entre les unités transporteuses à bande (8) avec un effet de coincement.
     
    5. Dispositif selon la revendication 3 au 4,
    caractérisé en ce que
    les unités transporteuses à bande (8) comportent chacune une bande transporteuse circulante (9) qui s'étend sensiblement parallèlement au tube ondulé (1), les unités transporteuses à bande (8) présentant des rouleaux de renvoi (10) au droit de zones de renvoi de la bande transporteuse (9) et des rouleaux d'appui (11) entre les zones de renvoi.
     
    6. Dispositif selon la revendication 5,
    caractérisé en ce que
    la bande transporteuse est constituée par une courroie crantée (9) et les rouleaux de renvoi (10) et/ou les rouleaux d'appui (11) présentent un profil qui y est adapté.
     
    7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6,
    caractérisé en ce que
    l'unité de détection (4) mesure ou détecte la position du tube ondulé (1) au moins approximativement dans le plan dans lequel la lame de coupe transversale (13) du dispositif de coupe transversale (2) coupe le tube ondulé (1).
     
    8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7,
    caractérisé en ce que
    il est prévu un dispositif d'avance (5) destiné à acheminer le tube ondulé (1) à couper au dispositif de coupe transversale (2).
     
    9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8,
    caractérisé en ce que
    le dispositif transporteur (6) et le dispositif d'avance (5) transportent le tube ondulé (1) par intermittence.
     
    10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9,
    caractérisé en ce que
    le dispositif transporteur (6) et le dispositif d'avance (5) ont des configurations au moins approximativement identiques.
     
    11. Dispositif selon la revendication 8, 9 ou 10,
    caractérisé en ce que
    le dispositif transporteur (6) et le dispositif d'avance (5) sont entraînés chacun au moyen de son propre moteur électrique (12), lesquels moteurs sont synchronisés entre eux.
     
    12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11,
    caractérisé en ce que
    le dispositif de coupe longitudinale (3) comporte une lame de coupe longitudinale (14) possédant une surface de coupe circulaire rotative et la lame de coupe longitudinale (14) est entraînée par un arbre de lame (15).
     
    13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12,
    caractérisé en ce que
    la lame de coupe longitudinale (14) est entraînée continuellement.
     
    14. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13,
    caractérisé en ce que
    le dispositif de coupe transversale (2) coupe le tube ondulé (1) sur un sommet d'onde (1a).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente