[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schneiden eines Wellrohrs mit einer Querschneideeinrichtung
und einer Längsschneideeinrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind verschiedene Vorrichtungen zum Schneiden
eines Wellrohrs bekannt.
[0003] Wellrohre bzw. Wellrohrschläuche werden in der Regel zum Schutz von Kabeln und Kabelbäumen
eingesetzt. Beim Ablängen des Wellrohrs mittels einer Querschneideeinrichtung kommt
es in der Regel darauf an, präzise und zuverlässig auf dem Wellenberg zu schneiden.
Ansonsten bilden sich scharfe Schnittkanten, die zur Verletzung der einzuziehenden
Kabel führen. Insofern das Wellrohr nicht nur abgelängt, sondern auch in Längsrichtung
geschlitzt werden soll, wird in Durchlaufrichtung nach der Querschneideeinrichtung
eine Längsschneideeinrichtung eingesetzt.
[0004] Zur Positionierung des Wellrohrs bzw. zur Feststellung der Lage des Wellrohrs wird
in der Regel eine Sensoreinheit verwendet. Die Sensoreinheit misst bzw. ermittelt
die Position des Wellrohrs, so dass die Querschneideeinrichtung das Wellrohr an der
vorgesehenen Stelle ablängen kann.
[0005] Aus dem allgemeinen Stand der Technik ist es bekannt, das Querschneiden während der
Vorschubbewegung des Wellrohrs durchzuführen. Aus dem allgemeinen Stand der Technik
ist es jedoch auch bekannt, das Wellrohr in einer Standpause abzulängen. Hierzu wird
beispielsweise auf die
DE 39 14 779 A1 verwiesen, welche vorsieht, dass ein Wellrohr intermittierend transportiert und in
den Standpausen mit Schlitzen versehen wird. Hierzu ist eine intermittierende Fördereinrichtung
in Form von Förderschnecken mit geraden und schrägen Gangabschnitten vorgesehen. Die
Querschneideeinrichtung weist gemäß der
DE 39 14 779 A1 mehrere drehbar gelagerte Messer auf.
[0007] Wesentlich bei Vorrichtungen zum Schneiden eines Wellrohrs mit einer Querschneideeinrichtung
und einer Längsschneideeinrichtung ist, dass neben einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit,
d. h. einer hohen Vorschubgeschwindigkeit des Wellrohrs und kurzen Schnittzeiten,
auch ein möglichst gratfreier, rechtwinkliger Schnitt ohne Deformationen des Wellrohrs
erzielt wird. Zudem sollten die Vorrichtungen einen einfachen und kostengünstigen
Aufbau aufweisen und es ermöglichen, Wellrohre mit unterschiedlich großen Durchmessern
zu schneiden. Hierzu bietet die aus dem allgemeinen Stand der Technik bekannte CT
4150 der Metzner Maschinenbau GmbH, Neu-Ulm gegenüber dem übrigen Stand der Technik
eine besonders vorteilhafte Lösung.
[0008] Von Nachteil bei allen bekannten Vorrichtungen ist jedoch, dass die exakte Lagefeststellung
des Wellrohres, um dieses anschließend mittels der Querschneideeinrichtung in Querrichtung
zu schneiden, schwierig ist, da das Wellrohr durch die nachfolgende Längsschneideeinrichtung
gestaucht oder gestreckt wird. Grundsätzlich ist es möglich, das Messer der Längsschneideeinrichtung
während des Querschneidevorgangs anzuhalten, selbst in diesem Fall lässt sich jedoch
nicht vollständig ausschließen, dass das Wellrohr aufgrund von Reibkräften zwischen
diesem und dem Längsschneidemesser gestreckt oder gedehnt wird. Es kann zwar versucht
werden, das Wellrohr von dem Längsschneidemesser frei zu machen bzw. zu entfernen,
aufgrund der Eigenspannung des Wellrohrs lässt sich jedoch auch in diesem Fall eine
Reibung nicht sicher vermeiden.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum
Schneiden eines Wellrohrs mit einer Querschneideeinrichtung und einer Längsschneideeinrichtung
zu schaffen, welche die Nachteile des Standes der Technik vermeidet, insbesondere
eine präzise Lagefeststellung des Wellrohrs weitgehend unbeeinflusst von der Längsschneideeinrichtung
ermöglicht.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anspruch 1 gelöst.
[0011] Dadurch, dass zwischen der Querschneideeinrichtung und der Längsschneideeinrichtung
eine Fördereinrichtung angeordnet ist, wird eine Beruhigungszone geschaffen bzw. wird
die Längsschneideeinrichtung insoweit von der Querschneideeinrichtung entkoppelt,
dass sich durch die Längsschneideeinrichtung auf das Wellrohr ausgeübte Kräfte nicht
auf den Teil des Wellrohrs auswirken, der sich im Bereich der Querschneideeinrichtung
befindet. Die Lagefeststellung des Wellrohrs durch die Sensoreinheit wird somit nicht
mehr durch eine von der Längsschneideeinrichtung verursachten Dehnung oder Stauchung
des Wellrohrs beeinflusst. Im Allgemeinen verursacht das Längsschneidemesser der Längsschneideeinrichtung,
bei dem es sich vorzugsweise um eine rotierende Schneidfläche handelt, eine Dehnung
des Wellrohrs, da das Längsschneidemesser das Wellrohr schiebt. Eine Dehnung des Wellrohrs
kann sich aufgrund der Fördereinrichtung jedoch nur noch auf das Stück des Wellrohrs
auswirken, welches sich zwischen dem Längsschneidemesser und dem in Vorschubrichtung
vorne liegenden Ende der Fördereinrichtung befindet. Eine Einwirkung auf den restlichen
Teil des Wellrohrs, insbesondere auf den Teil des Wellrohrs, der sich im Bereich der
Querschneideeinrichtung befindet, wird folglich vermieden.
[0012] Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dass die Fördereinrichtung wenigstens annähernd
mit der Vorschubgeschwindigkeit des Wellrohrs mitläuft, so dass einerseits die erfindungsgemäß
Lösung keine negativen Auswirkungen auf die Vorschubgeschwindigkeit des Wellrohrs
hat und andererseits ein gleichmäßiger Vorschub des Wellrohrs unterstützt wird.
[0013] Von Vorteil ist es, wenn das Wellrohr durch die Fördereinrichtung während des Vorschubs
geklemmt geführt ist.
[0014] Durch eine klemmende Führung des Wellrohrs wird einerseits ein guter Vorschub erreicht
und andererseits sichergestellt, dass ungewollte Kräfte und Schwingungen von dem Längsschneidemesser
nicht in Richtung auf das Querschneidemesser übertragen werden. Bei der Fördereinrichtung
handelt es sich somit um eine mitlaufende Führungs- und Festhalteeinrichtung.
[0015] In einer konstruktiven Ausgestaltung der Erfindung kann ferner vorgesehen sein, dass
die Fördereinrichtung wenigstens zwei Bandfördereinheiten aufweist, welche an wenigstens
annähernd gegenüberliegenden Positionen des Wellrohrs angeordnet sind und auf das
Wellrohr einwirken. Dadurch lässt sich eine besonders vorteilhafte Klemmung während
des Vorschubs erreichen.
[0016] Von Vorteil ist es, wenn die Sensoreinheit (Optik) die Lage des Wellrohrs wenigstens
annähernd in der Ebene misst bzw. erfasst, in der ein Querschneidemesser der Querschneideeinrichtung
das Wellrohr schneidet. Am einfachsten lässt sich dies dadurch erreichen, dass die
Sensoreinheit, welche vorzugsweise als Sender/ Empfängereinheit, vorzugsweise in Form
einer Laserlichtschranke, ausgebildet ist, derart positioniert ist, dass Sender und
Empfänger auf einer Ebene mit dem Querschneidemesser positioniert sind. Gemäß dem
bisherigen Stand der Technik bei Vorrichtungen zum Schneiden eines Wellrohrs mit einer
Querschneideeinrichtung und einer Längsschneideeinrichtung war die Sensoreinheit in
Längsrichtung des Wellrohrs beabstandet zu dem Querschneidemesser angeordnet. Dies
hatte den Nachteil, dass stets der Abstand zwischen der Sensoreinheit und dem Querschneidemesser
berücksichtigt werden musste, um das Wellrohr korrekt ablängen zu können. Wenn gemäß
dem Stand der Technik aufgrund von Dehnungen oder Stauchungen des Wellrohrs die rechnerische
Länge des Wellrohrs von der tatsächlichen Länge des Wellrohrs abgewichen ist, wurde
das Wellrohr entsprechend ungenau abgelängt. Die Positionierung der Sensoreinheit
in einer Ebene mit dem Querschneidemesser reduziert somit einen Unsicherheitsfaktor.
[0017] Von Vorteil ist es, wenn die Fördereinrichtung sowie weitere für den Vorschub des
Wellrohrs verantwortliche Transporteinrichtungen, z. B. eine Vorschubeinrichtung,
welche das zu schneidende Wellrohr zu der Querschneideeinrichtung transportiert, intermittierend
arbeiten. Das Wellrohr wird somit schrittweise transportiert, wobei vorgesehen ist,
dass das Wellrohr in den Standpausen von der Querschneideeinrichtung abgelängt wird.
Eine besonders schnelle und exakte Positionierung des Wellrohrs an der vorgesehenen
Stelle wird dabei durch die Anordnung der Sensoreinheit in einer Ebene mit dem Querschneidemesser
erreicht.
[0018] Von Vorteil ist es, wenn das Wellrohr nach einer entsprechenden Lagefeststellung
durch die Sensoreinheit soweit in Vorschubrichtung weitertransportiert wird, dass
das Querschneidemesser den nächsten folgenden Wellenberg schneidet. Scharfe Schnittkanten,
die im Regelfall dann entstehen, wenn das Wellrohr in einem Wellental geschnitten
wird, werden somit verhindert.
[0019] Durch die Sensoreinheit lässt sich das Wellrohrprofil zuverlässig erkennen und der
Schnitt präzise auf dem Wellenberg positionieren.
[0020] In einer bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Querschneideeinrichtung
lediglich ein Querschneidemesser aufweist, welches zum Schneiden des Wellrohrs eine
im wesentlichen lineare Bewegung ausführt. Dabei kann ein schräger Verlauf der Schnittfläche
des Querschneidemessers vorgesehen sein, welcher in bekannter Weise das Einschneiden
in ein Wellrohr verbessert. Alternativ dazu kann das Querschneidemesser jedoch auch
als Rotativ-Schneidemesser ausgebildet sein, bei welchem die Funktionen, z. B. Messerdrehzahl,
Messervorschub, Schnitttiefe, frei programmierbar sind, um den Schnitt genau nach
den Anforderungen des Materials einzustellen. Der Einsatz eines Rotativ-Schneidmoduls
kann sich insbesondere für weiche Rohrmaterialien und große Rohrdurchmesser eignen.
[0021] Von Vorteil ist es, wenn die Vorrichtung auf unterschiedliche Durchmesser der Wellrohre
einstellbar ist. Dies kann in einfacher Weise beispielsweise dadurch erfolgen, dass
die Fördereinrichtung und die Vorschubeinrichtung derart verstellbar sind, dass unterschiedlich
große Wellrohre passieren bzw. weitertransportiert werden können. Vorzugsweise ist
dabei die Bearbeitung von Wellrohren mit einem Durchmesser von 4,5 bis 35 mm vorgesehen.
Selbstverständlich ist die Erfindung jedoch auf diese Abmessungen nicht beschränkt.
[0022] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
weiteren Unteransprüchen. Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnung prinzipmäßig dargestellt.
[0023] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine prinzipmäßige Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung einer Fördereinrichtung und einer Längsschneideinrichtung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Fig. 3
- einen prinzipmäßigen Schnitt durch eine Fördereinrich- tung gemäß Fig. 2 mit einer
Darstellung eines Elektromo- tors zum Antrieben der Fördereinrichtung; und
- Fig. 4
- eine prinzipmäßige Vorderansicht auf eine Querschneide- einrichtung mit einem Querschneidemesser.
[0024] Vorrichtungen zum Schneiden eines Wellrohrs sind aus dem allgemeinen Stand der Technik
bekannt, so dass nachfolgend lediglich auf die wesentlichen Merkmale der Erfindung
näher eingegangen wird.
[0025] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weist die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Schneiden
eines Wellrohrs 1 bzw. eines Wellrohrschlauchs eine Querschneideeinrichtung 2, um
das Wellrohr 1 in Querrichtung zu schneiden, und eine Längsschneideeinrichtung 3,
um das Wellrohr 1 in Längsrichtung einzuschneiden, auf. Zur Lagefeststellung des Wellrohrs
1 ist eine Sensoreinheit 4 vorgesehen, welche im Ausführungsbeispiel als Laserlichtschranke
ausgebildet ist. Derartige Laserlichtschranken sind aus dem allgemeinen Stand der
Technik hinlänglich bekannt.
[0026] Ferner ist eine Vorschubeinrichtung 5 vorgesehen, um der Querschneideeinrichtung
2 das zu schneidende Wellrohr 1 zuzuführen. Zwischen der Querschneideeinrichtung 2
und der Längsschneideeinrichtung 3 ist erfindungsgemäße eine mit wenigstens annähernd
der Vorschubgeschwindigkeit des Wellrohrs 1 synchron mitlaufende Fördereinrichtung
6 angeordnet. Die Fördereinrichtung 6 ist dabei derart angeordnet, dass auf das Wellrohr
1 durch die Längsschneideeinrichtung 3 ausgeübte Kräfte (worunter auch Schwingungen,
Vibrationen und dergleichen zu verstehen sind) sich nicht auf den Teil des Wellrohrs
1 auswirken, der sich im Bereich der Querschneideeinrichtung 2 befindet.
[0027] Wie sich aus dem Richtungspfeil A gemäß Fig. 1 ergibt, durchläuft ein zu schneidendes
Wellrohr 1, beginnend mit der Vorschubeinrichtung 5, die gesamte Vorrichtung. D. h.
das Wellrohr 1 passiert nach der Vorschubeinrichtung 5 die Querschneideeinrichtung
2, anschließend die Fördereinrichtung 6 und zuletzt die Längsschneideeinrichtung 3.
Im Regelfall ist dabei vorgesehen, dass die Längsschneideeinrichtung 3 das Wellrohr
1 fortlaufend einschlitzt, während die Querschneideeinrichtung 2 nur dann das Wellrohr
1 ablängt, wenn in Abhängigkeit der gewünschten Länge ein Schnitt erforderlich ist.
[0028] Nach dem Ablängen können kurze Wellrohre 1 in einem Sammelbehälter abgelegt werden,
während es für längere Wellrohre 1 (die oft einige Meter lang sind) vorteilhaft ist,
diese einer gesonderten Ablage zuzuführen.
[0029] Im Ausführungsbeispiel ist zwischen der Vorschubeinrichtung 5 und der Querschneideeinrichtung
2 sowie der Querschneideeinrichtung 2 und der Fördereinrichtung 6 ein Ein- bzw. Auslauf
7 vorgesehen. Die Ein- bzw. Ausläufe 7 können dabei im wesentlichen rohrförmig gestaltet
sein und verhindern einerseits eine Beschädigung des Wellrohrs 1 und andererseits
wird vermieden, dass die Bedienperson durch eine unsachgemäße Handhabung verletzt
wird.
[0030] Gegebenenfalls können weitere Ein- bzw. Ausläufe 7 vorgesehen sein.
[0031] Im Ausführungsbeispiel ist lediglich eine Fördereinrichtung 6 vorgesehen. Selbstverständlich
können auch mehrere Fördereinrichtungen vorgesehen sein. Im Ausführungsbeispiel ist
ferner vorgesehen, dass das Wellrohr 1 durch die Fördereinrichtung 6 während des Vorschubs
geklemmt geführt ist. Die Vorschubgeschwindigkeit der Fördereinrichtung 6 entspricht
dabei der Vorschubgeschwindigkeit der Vorschubeinrichtung 5. Zur Reduzierung der Teilevielfalt
hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Vorschubeinrichtung 5 und die
Fördereinrichtung 6 baugleich ausgeführt sind. Dies ist jedoch nicht notwendig.
[0032] Die Fördereinrichtung 6 (und somit im Ausführungsbeispiel auch die Vorschubeinrichtung
5) weist zwei Bandfördereinheiten 8 auf, welche an wenigstens annähernd gegenüberliegenden
Positionen des Umfangs des Wellrohrs 1 angeordnet sind und auf das Wellrohr 1 einwirken.
Das Wellrohr 1 ist zwischen den beiden Bandfördereinheiten 8 geklemmt geführt. Selbstverständlich
kann die Fördereinrichtung 6 auch mehr als zwei Bandfördereinheiten 8 aufweisen. Bei
einem entsprechenden Andruck ist es prinzipiell auch denkbar, lediglich eine Bandfördereinheit
8 vorzusehen, dies ist zur Erreichung eines besonders guten Ergebnisses jedoch nicht
wünschenswert, würde jedoch die Baukosten reduzieren.
[0033] Die Bandfördereinheiten 8 weisen, wie sich insbesondere aus den Figuren 1 bis 3 ergibt,
jeweils ein umlaufendes Förderband 9 auf, welches im wesentlichen parallel zu dem
Wellrohr 1 verläuft, wobei die Bandfördereinheiten 8 an Umlenkstellen des Förderbandes
9 Umlenkrollen 10 und zwischen den Umlenkstellen Unterstützungsrollen 11 aufweisen.
Es hat sich als vorteilhaft hinsichtlich der Entkopplung des Bereichs der Querschneideeinrichtung
2 von der Längsschneideeinrichtung 3 herausgestellt, wenn die Förderbänder 9 im wesentlichen
parallel zu dem Wellrohr 1 verlaufen. Somit ergibt sich eine verhältnismäßig lange
Strecke, in der das Wellrohr 1 zwischen den Förderbändern 9 geklemmt geführt wird.
Im Vergleich zu einer Ausgestaltung der Fördereinrichtung 6 mit Walzen, zwischen denen
das Wellrohr 1 durchgefördert wird, hat sich eine Ausgestaltung mit Förderbändern
9, die parallel zu dem Wellrohr verlaufen, als sicherer herausgestellt. Um denselben
Effekt zu erreichen, müssten Walzen wesentlich stärker auf das Wellrohr 1 drücken,
was nachteilige Folgen haben könnte. Zudem können Wellrohre 1 in besonderen Ausführungsformen
auch glatte Bereiche aufweisen, d. h. Bereiche, in denen die Wellenberge 1a fehlen.
Bei einer Ausgestaltung als Walze wäre dann zu befürchten, dass die Walze eventuell
durchdreht bzw. keinen Kontakt zu dem Wellrohr 1 hat. Eine Entkopplung des Teiles
des Wellrohrs 1, welches sich im Bereich der Querschneideeinrichtung 2 befindet, von
Kräften der Längsschneideeinrichtung 3 wäre somit nicht mehr gegeben. Derartig glatte
Bereiche bei Wellrohren 1 haben jedoch keinen bzw. einen zu vernachlässigenden Einfluss,
wenn die Fördereinrichtung mit Bandfördereinheiten 8 der beschriebenen und dargestellten
Weise ausgestattet sind. Da sich glatte Bereiche von Wellrohren 1 typischerweise nur
über eine kurze Distanz erstrecken, ist weiterhin ein ausreichender Kontakt der Förderbänder
9 zu den verbleibenden Wellenbergen 1a des Wellrohrs 1 vorhanden.
[0034] Die Förderbänder 9 können vorzugsweise über eine oder beide Umlenkrollen 10 und/oder
Unterstützungsrollen 11 angetrieben werden. Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen,
dass die Förderbänder 9 jeweils über beide Umlenkrollen 10 angetrieben werden. Des
weiteren ist im Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass die Förderbänder als Zahnriemen
9 ausgebildet sind und die Umlenkrollen 10 sowie die Unterstützungsrollen 11 am Umfang
eine angepasste Profilierung aufweisen. Durch diese Ausgestaltung ist ein sicherer
Vortrieb gewährleistet. Vorteilhaft ist es des weiteren, wenn die auf das Wellrohr
1 ausgerichtete Oberfläche der Förderbänder 9 mit einer materialschonenden Beschichtung
versehen ist.
[0035] Im Ausführungsbeispiel ist ferner vorgesehen, dass die Fördereinrichtung 6 und die
Vorschubeinrichtung 5 das Wellrohr 1 intermittierend transportieren, d. h. dass die
Fördereinrichtung 6 und die Vorschubeinrichtung 5 stoppen, wenn die Querschneideeinrichtung
2 das Wellrohr 1 an der gewünschten Länge abschneiden soll. Das Wellrohr 1 wird folglich
im Takt geschnitten, wozu z. B. ein bekannter Schrittmotor vorgesehen sein kann. Der
Antrieb der Fördereinrichtung 6 und der Vorschubeinrichtung 5 kann in beliebiger Art
und Weise erfolgen. Im Ausführungsbeispiel ist jeweils ein eigener Elektromotor 12
sowohl für die Fördereinrichtung 6 als auch für die Vorschubeinrichtung 5 vorgesehen.
Ein Elektromotor 12 ist in Fig. 3 zum Antrieb der Fördereinrichtung 6 prinzipmäßig
dargestellt. Der Elektromotor 12 für die Fördereinrichtung 6 und der Elektromotor
12 für die Vorschubeinrichtung 5 können steuerungstechnisch in einfacher Weise miteinander
synchronisiert werden.
[0036] Wie in Fig. 1 erkennbar, ist die Laserlichtschranke 4, durch die die Lage des Wellrohres
1 erfasst werden soll, wenigstens annähernd in der Ebene angeordnet, in der ein Querschneidemesser
13 der Querschneideeinrichtung 2 das Wellrohr 1 schneidet bzw. abschneiden soll. Durch
diese Anordnung misst bzw. erfasst die Sensoreinheit 4 die Lage des Wellrohres 1 in
der Ebene, in der das Querschneidemesser 13 das Wellrohr 1 schneidet. Die Ermittlung
der vorgesehenen Schnittposition kann in vielfältiger Art und Weise erfolgen. Im Ausführungsbeispiel
ist vorgesehen, dass die Laserlichtschranke 4 Wellentäler 1b des Wellrohrs 1 erfasst
bzw. abtastet. Falls die gewünschte Länge des Wellrohrs 1 nicht in einem Wellental
1b endet, wird das Wellrohr 1 weiter transportiert, bis die Lichtschranke 4 das nächste
Wellental 1b erfasst. Von dem erfassten Wellental 1b erfolgt ein Weitertransport des
Wellrohrs 1 in Vorschubrichtung, bis das Querschneidemesser 13 in einer Ebene mit
dem folgenden Wellenberg 1a liegt. Da die Lichtschranke 4 im Ausführungsbeispiel in
derselben Ebene wie das Querschneidemesser 13 angeordnet ist, befindet sich in diesem
Fall auch die Lichtschranke 4 in der Ebene mit einem Wellenberg 1a.
[0037] Der Wellenberg 1a wird zuverlässig dadurch erreicht, dass die Lichtschranke 4 das
Ende des vorhergehenden Wellentals 1b erfasst und anschließend ein automatischer Weitertransport
um einen steuerungsmäßig vorgegebenen Längenbetrag erfolgt. Dieser automatische Vorschub
kann in einfacher Weise in die Steuerung anhand der Dimensionen des zu schneidenden
Wellrohrs 1 eingegeben werden. Durch die Erfassung des vorhergehenden Wellentals 1b
- unabhängig von fertigungstechnischen Längendifferenzen des Wellrohres 1 sowie von
möglichen Stauchungen oder Dehnungen - und den anschließenden Vorschub um den eingegebenen
Wert, vorzugsweise eine halbe Länge des Wellenbergs 1a - ist es möglich, das Wellrohr
1 besonders exakt auf dem Wellenberg 1a zu schneiden.
[0038] In Fig. 4 ist ein im Prinzip bekanntes pneumatisch betätigtes Querschneidemesser
13 der Querschneideeinrichtung 2 abgebildet. Im Ausführungsbeispiel ist lediglich
ein Querschneidemesser 13 vorgesehen, welches zum Schneiden des Wellrohrs 1 eine im
wesentlichen lineare Bewegung ausführt. Das Querschneidemesser 13 führt beim Schneiden
eine Bewegung von oben nach unten aus und wird nur betätigt, wenn ein Schnitt erforderlich
ist. Das Querschneidemesser 13 weist eine zu der Linearbewegung schräg verlaufende
Schneidfläche auf. Dies ist aus dem allgemeinen Stand der Technik zum Schneiden von
Wellrohren 1 bekannt.
[0039] Die Längsschneideeinrichtung 3 weist ein kontinuierlich angetriebenes Längsschneidemesser
14 auf. Das Längsschneidemessers 14 ist dabei mit einer kreisförmigen, rotierenden
Schneidfläche ausgebildet, welche von einer Messerwelle 15 angetrieben wird. Im Ausführungsbeispiel
erfolgt die Rotation im Uhrzeigersinn, d. h. so, dass das Längsschneidemesser 14 eine
in Vorschubrichtung gerichtete Kraft auf das Wellrohr 1 ausübt. Der dargestellte Aufbau
des Längsschneidemessers 14 ist aus dem allgemeinen Stand der Technik bereits bekannt.
[0040] Wie sich aus Figur 3 ergibt, ist im Ausführungsbeispiel jeweils eine Hubeinrichtung
16 für die Vorschubeinrichtung 5 und für die Fördereinrichtung 6 vorgesehen. Die Hubeinrichtung
16 ermöglicht es, zwischen den Bandfördereinheiten 8 einen Abstand einzustellen, so
dass Wellrohre 1 mit unterschiedlichen Durchmessern bearbeitet werden können. Hierzu
sind in einem Gehäuse 17 entsprechende Aussparungen 18 vorgesehen, welche eine Bewegung
der Umlenkrollen 10 und der Unterstützungsrollen 11 radial zu dem Wellrohr 1 ermöglichen.
[0041] Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind Vorschubeinrichtung 5, welches das Wellrohr
1 auf die gewünschte Länge transportieren, grundsätzlich bekannt. Nachdem die Vorschubeinrichtung
5 die gewünschte Länge abgefahren hat, übernimmt die Sensoreinheit 4 bzw. die Sensorik
für die Wellenberg- bzw. Wellentalerkennung die Steuerung und transportiert das Wellrohr
1 auf den nächsten Wellenberg 1a bzw. so, dass das Querschneidemesser 13 den nächsten
Wellenberg 1a schneiden kann. Nach sicherer Erkennung des Wellenbergs 1a wird dann
der Schnitt ausgeführt.
[0042] Für spezielle Anwendungen kann auch ein Schnitt im Wellental 16 wünschenswert sein,
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung lässt sich auch dies präzise erreichen.
1. Vorrichtung zum Schneiden eines Wellrohrs, mit einer Querschneideeinrichtung, um das
Wellrohr in Querrichtung zu schneiden, und einer Längsschneideeinrichtung, um das
Wellrohr in Längsrichtung einzuschneiden, wobei zur Lagefeststellung des Wellrohrs
eine Sensoreinheit vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Querschneideeinrichtung (2) und der Längsschneideeinrichtung (3) eine
mit wenigstens annähernd der Vorschubgeschwindigkeit des Wellrohrs (1) mitlaufende
Fördereinrichtung (6) derart angeordnet ist, dass auf das Wellrohr (1) durch die Längsschneideeinrichtung
(3) ausgeübte Kräfte sich nicht auf den Teil des Wellrohrs (1) auswirken, der sich
im Bereich der Querschneideeinrichtung (2) befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Wellrohr (1) durch die Fördereinrichtung (6) während des Vorschubs geklemmt geführt
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (6) wenigstens zwei Bandfördereinheiten (8) aufweist, welche
an wenigstens annähernd gegenüberliegenden Positionen des Wellrohrs (1) angeordnet
sind und auf das Wellrohr (1) einwirken.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Wellrohr (1) zwischen den Bandfördereinheiten (8) geklemmt geführt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bandfördereinheiten (8) jeweils ein umlaufendes Förderband (9) aufweisen, welches
im wesentlichen parallel zu dem Wellrohr (1) verläuft, wobei die Bandfördereinheiten
(8) an Umlenkstellen des Förderbandes (9) Umlenkrollen (10) und zwischen den Umlenkstellen
Unterstützungsrollen (11) aufweisen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband als Zahnriemen (9) ausgebildet ist und die Umlenkrollen (10) und/oder
die Unterstützungsrollen (11) eine angepasste Profilierung aufweisen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit (4) die Lage des Wellrohrs (1) wenigstens annähernd in der Ebene
misst bzw. erfasst, in der ein Querschneidemesser (13) der Querschneideeinrichtung
(2) das Wellrohr (1) schneidet.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorschubeinrichtung (5) vorgesehen ist, um der Querschneideeinrichtung (2) das
zu schneidende Wellrohr (1) zuzuführen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (6) und die Vorschubeinrichtung (5) das Wellrohr (1) intermittierend
transportieren.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (6) und die Vorschubeinrichtung (5) wenigstens annähernd baugleich
ausgestaltet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (6) und die Vorschubeinrichtung (5) jeweils über einen eigenen
Elektromotor (12) angetrieben werden, welche miteinander synchronisiert sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Längsschneideeinrichtung (3) ein Längsschneidemesser (14) mit einer kreisförmigen,
rotierenden Schneidfläche aufweist und das Längsschneidemesser (14) von einer Messerwelle
(15) angetrieben ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass das Längsschneidemesser (14) kontinuierlich angetrieben ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Querschneideeinrichtung (2) das Wellrohr (1) auf einem Wellenberg (1a) schneidet.
1. Device for cutting a corrugated tube, comprising a transverse cutting device for cutting
the corrugated tube in transverse direction as well as a longitudinal cutting device
for slitting the corrugated tube in longitudinal direction, wherein for detecting
the position of the corrugated tube a sensor unit is provided,
characterized in that
between the transverse cutting device (2) and the longitudinal cutting device (3)
a conveying device (6) running simultaneously at at least approximately the feed rate
of the corrugated tube (1) is disposed in such a way that forces exerted on the corrugated
tube (1) by the longitudinal cutting device (3) do not have an effect upon the part
of the corrugated tube (1) that is situated in the region of the transverse cutting
device (2).
2. Device according to claim 1,
characterized in that
the corrugated tube (1) during the feed motion is guided in a clamped manner by the
conveying device (6).
3. Device according to claim 1 or 2,
characterized in that
the conveying device (6) comprises at least two belt conveyor units (8), which are
disposed at at least approximately opposite positions of the corrugated tube (1) and
act upon the corrugated tube (1).
4. Device according to claim 3,
characterized in that
the corrugated tube (1) is guided in a clamped manner between the belt conveyor units
(8).
5. Device according to claim 3 or 4,
characterized in that
the belt conveyor units (8) each comprise a revolving conveyor belt (9) that extends
substantially parallel to the corrugated tube (1), wherein the belt conveyor units
(8) have deflection pulleys (10) at deflection points of the conveyor belt (9) as
well as supporting rollers (11) between the deflection points.
6. Device according to claim 5,
characterized in that
the conveyor belt takes the form of a toothed belt (9) and the deflection pulleys
(10) and/or the supporting rollers (11) have an adapted contour.
7. Device according to one of claims 1 to 6, characterized in that
the sensor unit (4) measures and/or detects the position of the corrugated tube (1)
at least approximately in the plane, in which a transverse cutting blade (13) of the
transverse cutting device (2) cuts the corrugated tube (1).
8. Device according to one of claims 1 to 7, characterized in that
a feed device (5) is provided for feeding the corrugated tube (1) to be cut to the
transverse cutting device (2).
9. Device according to one of claims 1 to 8, characterized in that
the conveying device (6) and the feed device (5) intermittently transport the corrugated
tube (1).
10. Device according to claim 8 or 9,
characterized in that
the conveying device (6) and the feed device (5) are of an at least approximately
identical construction.
11. Device according to claim 8, 9 or 10,
characterized in that
the conveying device (6) and the feed device (5) are driven in each case by a separate
electric motor (12), which electric motors (12) are synchronized with one another.
12. Device according to one of claims 1 to 11, characterized in that
the longitudinal cutting device (3) comprises a longitudinal cutting blade (14) having
a circular, rotating cutting face and the longitudinal cutting blade (14) is driven
by a blade shaft (15).
13. Device according to one of claims 1 to 12, characterized in that
the longitudinal cutting blade (14) is driven continuously.
14. Device according to one of claims 1 to 13, characterized in that
the transverse cutting device (2) cuts the corrugated tube (1) at a corrugation crest
(1a).
1. Dispositif pour couper un tube ondulé, comprenant un dispositif de coupe transversale
pour couper le tube dans la direction transversale et un dispositif de coupe longitudinale
pour fendre le tube ondulé dans la direction longitudinale, dans lequel il est prévu
une unité de détection destinée à déterminer la position du tube ondulé,
caractérisé en ce que,
un dispositif transporteur (6) qui accompagne le mouvement au moins approximativement
à la vitesse d'avance du type ondulé (1) est disposé entre le dispositif de coupe
transversale (2) et le dispositif de coupe longitudinale (3) de telle manière que
les forces qui sont exercées sur le tube ondulé (1) par le dispositif de coupe longitudinale
(3) n'agissent pas sur la partie du tube ondulé (1) qui se trouve dans la région du
dispositif de coupe transversale (2).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que,
pendant l'avance, le tube ondulé (1) est guidé par le dispositif transporteur (6)
avec un effet de coincement.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le dispositif transporteur (6) comporte au moins deux unités transporteuses à bande
(8) qui sont disposées au droit de positions au moins approximativement opposées du
tube ondulé (1) et qui agissent sur le tube ondulé (1).
4. Dispositif selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le tube ondulé (1) est guidé entre les unités transporteuses à bande (8) avec un effet
de coincement.
5. Dispositif selon la revendication 3 au 4,
caractérisé en ce que
les unités transporteuses à bande (8) comportent chacune une bande transporteuse circulante
(9) qui s'étend sensiblement parallèlement au tube ondulé (1), les unités transporteuses
à bande (8) présentant des rouleaux de renvoi (10) au droit de zones de renvoi de
la bande transporteuse (9) et des rouleaux d'appui (11) entre les zones de renvoi.
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
la bande transporteuse est constituée par une courroie crantée (9) et les rouleaux
de renvoi (10) et/ou les rouleaux d'appui (11) présentent un profil qui y est adapté.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
l'unité de détection (4) mesure ou détecte la position du tube ondulé (1) au moins
approximativement dans le plan dans lequel la lame de coupe transversale (13) du dispositif
de coupe transversale (2) coupe le tube ondulé (1).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
il est prévu un dispositif d'avance (5) destiné à acheminer le tube ondulé (1) à couper
au dispositif de coupe transversale (2).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
le dispositif transporteur (6) et le dispositif d'avance (5) transportent le tube
ondulé (1) par intermittence.
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9,
caractérisé en ce que
le dispositif transporteur (6) et le dispositif d'avance (5) ont des configurations
au moins approximativement identiques.
11. Dispositif selon la revendication 8, 9 ou 10,
caractérisé en ce que
le dispositif transporteur (6) et le dispositif d'avance (5) sont entraînés chacun
au moyen de son propre moteur électrique (12), lesquels moteurs sont synchronisés
entre eux.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que
le dispositif de coupe longitudinale (3) comporte une lame de coupe longitudinale
(14) possédant une surface de coupe circulaire rotative et la lame de coupe longitudinale
(14) est entraînée par un arbre de lame (15).
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce que
la lame de coupe longitudinale (14) est entraînée continuellement.
14. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que
le dispositif de coupe transversale (2) coupe le tube ondulé (1) sur un sommet d'onde
(1a).