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EP 2 106 882 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.2010 Patentblatt 2010/44 |
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Anmeldetag: 15.05.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Regelbare Vorrichtung und Verfahren zur Reinigung von Oberflächen
Controllable device and method for cleaning surfaces
Dispositif réglable et procédé de nettoyage de surfaces
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
04.04.2008 DE 102008017340
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.10.2009 Patentblatt 2009/41 |
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Patentinhaber: Linde AG |
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80331 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Büst, Wolfgang
67117 Limburgerhof (DE)
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Vertreter: Gellner, Bernd |
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Linde Aktiengesellschaft
Patente und Marken
Dr. Carl-von-Linde-Strasse 6-14 82049 Höllriegelskreuth 82049 Höllriegelskreuth (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-2004/033154 DE-U1- 29 622 088
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DE-A1-102004 051 005
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von Oberflächen
aufweisend eine erste Zuführung für flüssiges Kohlendioxid, die an eine Düse anschließbar
ist, eine zweite Zuführung für ein Trägergas, die in einen Düsenkörper mündet, der
die Düse mit einem Strahlrohr verbindet, das ebenfalls als Düse, insbesondere als
eine sich zunächst in Strömungsrichtung im Durchmesser verengende und sich nach einer
Strecke von konstantem Durchmesser aufweitende Düse, ausgestaltet ist, wobei ein Prallkörper
als Einbaute im Düsenkörper stromabwärts der Eintrittsöffnung der Zuführung für Trägergas
in den bei Verwendung der Vorrichtung von Kohlendioxid und Trägergas durchströmten
Bereich des Düsenkörpers vorgesehen ist. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung
ein Verfahren zur Reinigung von Oberflächen.
[0002] Zur Reinigung von Oberflächen ist es bekannt, Strahlvorrichtungen einzusetzen, die
mit flüssigem Kohlendioxid und einem Trägergas gespeist werden und eine Expansionskammer
aufweisen, mit deren Hilfe Trockenschnee- bzw. Trockeneispartikel erzeugt werden,
die dann zusammen mit gasförmigem Kohlendioxid und Trägergas als Trockeneisstrahl
die Strahlvorrichtung verlassen und auf die zu reinigende Oberfläche gerichtet werden.
[0003] Aus der Offenlegungsschrift
DE 10 2004 051 005 A1 ist eine Strahlvorrichtung mit speziellen Ausbildungen der Expansionskammer zur Erhöhung
von Größe und Härte der erzeugten Trockeneispartikel bekannt. Dazu ist die Expansionskammer
mit einer oder mehreren Querschnittsverengungen eines bestimmten Ausmaßes versehen,
wobei die Verengungen z.B. in Form eines mit der Spitze oder Rundung stromaufwärts
gegen den Kohlendioxidstrom gerichteten Kegels, einer Halbkugel, Kugel, Ei- oder Stabform
ausgebildet ist. Derartige Einbauten können dabei auch in den Trägergasstrom oder
eine Kammer des Trägergassstroms einragen.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes
Verfahren zur Reinigung von Oberflächen zur Verfügung zu stellen. Die gestellte Aufgabe
wird vorrichtungsseitig dadurch gelöst, dass der Prallkörper in Form einer abgeflachten
Kugel ausgeführt ist, die drehbar gelagert ist, und eine Verstelleinrichtung vorgesehen
ist, die ein Drehen des Prallkörpers bewirkt. Hierbei dient also der Prallkörper als
Regelorgan. Beispielsweise ist der Prallkörper zweiseitig, gegenüberliegend abgeflacht
ausgeführt. Mit Hilfe eines solchen verstellbaren Prallkörpers ist der Durchgangsquerschnitt
an dieser Stelle einstellbar und somit der Durchfluss regelbar. Dadurch wird die Vermischung
des zugeführten Trägergases mit dem flüssigen Kohlendioxid beeinflusst und beispielsweise
ein mehr oder minder homogenisierter Bündelstrahl dem Strahlrohr zugeführt. Letztlich
kann damit z.B. der Druckverlust in der Düse eingestellt werden.
[0005] Darüberhinaus ist z.B. die Größe der senkrecht zur Strömungsrichtung zur Verfügung
stehenden Prallfläche veränderbar, wodurch letztlich auch die Bildung der CO
2-Schnee-Partikel (Trockeneispartikel) beeinflusst werden kann. Beispielsweise kann
auf die Härte und Größe der Trockeneispartikel Einfluss genommen werden.
[0006] Zum besseren Verständnis soll hier das allgemeine Prinzip einer CO
2-Partikel-Strahlvorrichtung, näher erläutert werden. In der Regel handelt es sich
um eine CO
2-Partikel-Düse, die auch als Zweistoff-Düse bezeichnet wird, bei der über eine Zuführung
für flüssiges Kohlendioxid oder für ein Gemisch aus flüssigem und gasförmigem Kohlendioxid
dieses einer Expansionsdüse zugeführt werden kann. Das flüssige Kohlendioxid oder
das Gemisch aus flüssigem und gasförmigem Kohlendioxid wird über die Expansionsdüse
entspannt. Die dabei auftretende Druckminderung verursacht eine teilweise Umwandlung
des flüssigen Kohlendioxids in CO
2-Schnee. Der CO
2-Schnee wird von dem über die Zuleitung zugeführten bzw. bei der Entspannung entstehenden
gasförmigen Kohlendioxid und von einem zusätzlich zugespeisten Trägergas mitgerissen
und stromabwärts mit geeigneten Mitteln verdichtet. Als geeignetes Mittel ist beispielsweise
eine Prallfläche zu verstehen. Die verdichteten CO
2-Schnee-Partikel bilden zusammen mit gasförmigem CO
2 und/oder weiterem Trägergas den von einer solchen Strahlvorrichtung abgestrahlten
Reinigungsstrahl, der auf eine zu reinigende Oberfläche gerichtet wird. Der CO
2-Partikelstrahl enthält somit Trockeneispartikel, CO
2-Kaltgas und Trägergas. Ein solcher Strahl kann mit besonderem Vorteil zur Reinigung
von Oberflächen, insbesondere Oberflächen von Werkstücken, aber auch zur Kühlung von
Oberflächen und/oder Werkstücken eingesetzt werden.
[0007] Als Trägergas, das auch als Komplementärgas bezeichnet werden kann, ist bevorzugt
Luft, z.B. aus Kompressoranlagen, Stickstoff oder Kohlendioxid, beides z.B. aus Flaschen
oder Bündel, insbesondere mit einstellbarem Hinterdruck, vorgesehen.
[0008] Bevorzugt weist die Vorrichtung einen modularen Aufbau auf, bei dem die Düse und/oder
das Strahlrohr als auswechselbare Module ausgebildet sind. Ein modularer Aufbau ist
besonders vorteilhaft, da ein Aufbau aus einzelnen Funktionsgruppen, die sich gegenseitig
ergänzen, Variationsmöglichkeiten eröffnet, mit deren Hilfe quasi eine Regelung einzelner
Elemente der Strahlcharakteristik des die Vorrichtung verlassenden Partikelstrahls
ermöglicht.
[0009] Besonders bevorzugt ist die Düse lösbar befestigt und dadurch auswechselbar, wobei
durch ein Auswechseln einer ersten Düse gegen eine zweite Düse mit einer von der ersten
Düse abweichenden Geometrie, insbesondere mit abweichenden Querschnitten und/oder
Längenverhältnissen, eine zweite von der ersten verschiedene Strömungscharakteristik
für die Vorrichtung einstellbar ist. Dabei sind hier z.B. der Durchfluss pro Zeiteinheit,
die Strömungsgeschwindigkeit sowie der Druckabfall bei Entspannung als Elemente der
Strömungscharakteristik bzw. als Strömungscharakteristik zu betrachten. Insbesondere
wird durch die Geometrie der Düse die zugeführte Menge an flüssigem Kohlendioxid vorgegeben.
[0010] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Strahlrohr
lösbar befestigt und dadurch auswechselbar, wobei durch ein Auswechseln eines ersten
Strahlrohres gegen ein zweites Strahlrohr mit einer von dem ersten Strahlrohr abweichenden
Geometrie, insbesondere mit abweichenden Querschnitten und/oder Längenverhältnissen
und/oder Abfolge von Verengung und Aufweitung des Durchmessers, eine zweite von der
ersten verschiedene Strömungscharakteristik für die Vorrichtung einstellbar ist. Hier
sind ebenfalls z.B. der Durchfluss pro Zeiteinheit, die Strömungsgeschwindigkeit sowie
der Druckabfall bei Entspannung als Elemente der Strömungscharakteristik bzw. als
Strömungscharakteristik zu betrachten. Dabei wird hier besondere Aufmerksamkeit auf
die Formung des Partikelstrahls gelegt, der z.B. als hart, weich, stärker oder weniger
stark fokussiert sowie als flächig oder dreidimensional, insbesondere kreisförmig
im Querschnitt, bezeichnet werden kann. Insbesondere bestimmt die Ausformung des Strahlrohrmundes
das Strahlbild, wobei z.B. ein großflächiger, wenig fokussierter Strahl oder ein schlanker,
stark fokussierter Strahl durch Variation der Geometrie des Strahlrohrmundes erzeugt
werden kann. Dabei ist ein großflächiger Strahl, bevorzugt mit kurzem Abstand zum
Strahlrohr, für großflächige, leicht abtragbare Verunreinigungen und eine schlanker
Strahl bevorzugt zur punktuellen Abtragung hartnäckiger Verunreinigungen vorgesehen.
[0011] Zweckmäßigerweise sind bei dem modularen Aufbau der Vorrichtung Schnittstellen zum
Auswechseln eines Moduls zwischen der Zuführung für flüssiges Kohlendioxid und dem
Düsenkörper und/oder zwischen dem Düsenkörper und dem Strahlrohr vorgesehen. Derartige
Schnittstellen verfügen bevorzugt über einfach zu bedienende Vorrichtungen zur Schnellverbindung
der einzelnen Module.
[0012] Mit besonderem Vorteil ist für die Düse eine metallisch dichtende Anschlussmöglichkeit
an den Düsenkörper vorgesehen. Bevorzugt ist eine solche Anschlussmöglichkeit als
Anschlussverschraubung ausgebildet.
[0013] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist ein Doppelnippel zum Anschluss
der Zuführung für flüssiges Kohlendioxid an die Düse vorgesehen. Der Einsatz eines
Doppelnippels ermöglicht ein einfaches An- und Abkoppeln verschiedener Anschlüsse.
[0014] Verfahrensseitig wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, dass während des Reinigungsvorganges
die Ausrichtung des Prallkörpers in der Strömung verändert wird, wodurch eine Einflussnahme
auf die Eigenschaften eines die Vorrichtung zum Reinigen verlassenden und auf die
zu reinigende Oberfläche gerichteten Strahls ermöglicht wird, die eine Anpassung der
Eigenschaften des Strahls an die Reinigungsaufgabe ermöglicht. Dabei kann vorteilhaft
der Zusammenhang von Verschmutzungsgrad und zur Reinigung erforderlicher Strahlintensität,
-härte, - fokussierung (Grad der Fokussierung) sowie die bevorzugte Partikelgröße
berücksichtigt werden und es können die genannten Eigenschaften auf die Reinigungsaufgabe
optimal abgestimmt werden.
[0015] Bevorzugt werden vor dem eigentlichen Reinigungsvorgang vorbereitend mindestens zwei
Versuche mit jeweils voneinander verschiedenen Einstellungen des Prallkörpers zur
Ermittlung der für die bevorstehende Reinigungsaufgabe optimalen Einstellung des Prallkörpers
durchgeführt. Dabei wird z.B. ein Probebereich mit einem Partikelstrahl als Testversuch
beaufschlagt. Das erzielte Reinigungsergebnis wird beurteilt. Wenn das Reinigungsergebnis
nicht zufriedenstellend ist, wird der Prallkörper verstellt und ein erneuter Testversuch
durchgeführt. Die Einstellungen des Prallkörpers werden dokumentiert, um dann die
Einstellung, die zum besten Reinigungsergebnis geführt hat, für die bevorstehende
Reinigungsaufgabe zu übernehmen.
[0016] Desweiteren wird die gestellte Aufgabe verfahrensseitig dadurch gelöst, dass eine
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 eingesetzt wird.
[0017] Die Erfindung bietet eine ganze Reihe von Vorteilen, von denen hier nochmal die Möglichkeit
der Erweiterung des Einsatzspektrums und die Möglichkeit, den Einsatz für bestimmte
Reinigungsaufgaben zu optimieren, genannt werden sollen.
[0018] Die Erfindung sowie weitere Ausgestaltungen der Erfindung werden im Folgenden anhand
der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Die Figuren
zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem Prallkörper in Stellung 1,
- Figur
- eine Draufsicht auf einen Ausschnitt der Darstellung der Figur 1 (Ansicht A im Maßstab
2:1).
[0019] Im Einzelnen zeigt die Figur 1 einen Doppelnippel 5, an den links die Zuführung für
flüssiges Kohlendioxid anschließbar ist, eine Düse 2 und einen Düsenkörper 1. Die
Zuführung für ein Trägergas 6 mündet in den Düsenkörper 1, der die Düse 2 mit einem
Strahlrohr 3 verbindet, das ebenfalls als Düse ausgebildet ist, wobei eine sich zunächst
in Strömungsrichtung im Durchmesser verengendes und sich nach einer Strecke von konstantem
Durchmesser aufweitendes Strahlrohr 3 in der Figur 1 dargestellt ist. Ein Prallkörper
4 ist als Einbaute im Düsenkörper 1 stromabwärts der Eintrittsöffnung der Zuführung
für Trägergas 6 in den bei Verwendung der Vorrichtung von CO
2 und Trägergas 6 durchströmten Bereich des Düsenkörpers 1, der auch als Mischkammer
bezeichnet werden kann, vorgesehen. Durch die Ausformung des Prallkörpers 4 als abgeflachte
Kugel, die drehbar gelagert ist, und eine Verstelleinrichtung 7 aufweist, die ein
Drehen des Prallkörpers bewirkt, ist der Prallkörper 4 in der Lage als Regelorgan
zu dienen. Der Prallkörper 4 ist hier zweiseitig, gegenüberliegend abgeflacht ausgebildet.
[0020] Die Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf einen Ausschnitt der Darstellung der Figur
1, in der die Verstelleinrichtung 7 zum Drehen des Prallkörpers 4 zu erkennen ist.
1. Vorrichtung zur Reinigung von Oberflächen aufweisend eine erste Zuführung für flüssiges
Kohlendioxid, die an eine Düse (2) anschließbar ist, eine zweite Zuführung für ein
Trägergas (6), die in einen Düsenkörper (1) mündet, der die Düse (2) mit einem Strahlrohr
(3) verbindet, das ebenfalls als Düse, insbesondere als eine sich zunächst in Strömungsrichtung
im Durchmesser verengende und sich nach einer Strecke von konstantem Durchmesser aufweitende
Düse, ausgestaltet ist, wobei ein Prallkörper (4) als Einbaute im Düsenkörper (1)
stromabwärts der Eintrittsöffnung der Zuführung für Trägergas (6) in den bei Verwendung
der Vorrichtung von Kohlendioxid und Trägergas durchströmten Bereich des Düsenkörpers
(1) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Prallkörper (4) in Form einer abgeflachten Kugel ausgeführt ist, die drehbar
gelagert ist, und eine Verstelleinrichtung (7) vorgesehen ist, die ein Drehen des
Prallkörpers bewirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen modularen Aufbau aufweist, bei dem die Düse (2) und/oder das
Strahlrohr (3) als auswechselbare Module ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (2) lösbar befestigt und dadurch auswechselbar ist, wobei durch ein Auswechseln einer ersten Düse (2) gegen eine zweite
Düse mit einer von der ersten Düse (2) abweichenden Geometrie, insbesondere mit abweichenden
Querschnitten und/oder Längenverhältnissen, eine zweite von der ersten verschiedene
Strömungscharakteristik für die Vorrichtung einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlrohr (3) lösbar befestigt und dadurch auswechselbar ist, wobei durch ein Auswechseln eines ersten Strahlrohres (3) gegen
ein zweites Strahlrohr mit einer von dem ersten Strahlrohr (3) abweichenden Geometrie,
insbesondere mit abweichenden Querschnitten und/oder Längenverhältnissen und/oder
Abfolge von Verengung und Aufweitung des Durchmessers, eine zweite von der ersten
verschiedene Strömungscharakteristik für die Vorrichtung einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem modularen Aufbau der Vorrichtung Schnittstellen zum Auswechseln eines Moduls
zwischen der Zuführung für flüssiges Kohlendioxid und dem Düsenkörper (1) und/oder
zwischen dem Düsenkörper (1) und dem Strahlrohr (3) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass für die Düse (2) eine metallisch dichtende Anschlussmöglichkeit an den Düsenkörper
(1) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Doppelnippel (5) zum Anschluss der Zuführung für flüssiges Kohlendioxid an die
Düse vorgesehen ist.
8. Verfahren zur Reinigung von Oberflächen, bei dem über eine erste Zuführung flüssiges
Kohlendioxid einer Düse (2) zugeführt wird und über eine zweite Zuführung ein Trägergas
(6) einem Düsenkörper (1) zugeführt wird, der die Düse (2) mit einem Strahlrohr (3)
verbindet, das ebenfalls als Düse, insbesondere als eine sich zunächst in Strömungsrichtung
im Durchmesser verengende und sich nach einer Strecke von konstantem Durchmesser aufweitende
Düse, ausgestaltet ist, wobei die Strömung einen Prallkörper (4) als Einbaute im Düsenkörper
(1) stromabwärts der Eintrittsöffnung der Zuführung für Trägergas (6) passiert, also
in dem von Kohlendioxid und Trägergas durchströmten Bereich des Düsenkörpers (1),
dadurch gekennzeichnet, dass während des Reinigungsvorganges die Ausrichtung des Prallkörpers in der Strömung
verändert wird, wodurch eine Einflussnahme auf die Eigenschaften eines die Vorrichtung
zum Reinigen verlassenden und auf die zu reinigende Oberfläche gerichteten Strahls
ermöglicht wird, die eine Anpassung der Eigenschaften des Strahls an die Reinigungsaufgabe
ermöglicht.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem eigentlichen Reinigungsvorgang vorbereitend mindestens zwei Versuche mit
jeweils voneinander verschiedenen Einstellungen des Prallkörpers (4) zur Ermittlung
der für die bevorstehende Reinigungsaufgabe optimalen Einstellung des Prallkörpers
(4) durchgeführt werden.
10. Verfahren zur Reinigung von Oberflächen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 eingesetzt wird.
1. Device for cleaning surfaces, having a first feed for liquid carbon dioxide, which
can be connected to a nozzle (2), a second feed for a carrier gas (6), which opens
out into a nozzle body (1), which connects the nozzle (2) to a jet pipe (3), which
is likewise designed as a nozzle, in particular as a nozzle first narrowing in diameter
in the direction of flow and then widening after a section of constant diameter, an
impact body (4) being provided as an internal component in the nozzle body (1) downstream
from the inlet opening of the feed for carrier gas (6) into the region of the nozzle
body (1) through which carbon dioxide and carrier gas flow when the device is in use,
characterized in that the impact body (4) is configured in the form of a flattened ball which is rotatably
mounted, and an adjusting device (7) which brings about turning of the impact body
is provided.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the device has a modular construction, in which the nozzle (2) and/or the jet pipe
(3) are formed as exchangeable modules.
3. Device according to Claim 1, characterized in that the nozzle (2) is detachably fastened and therefore exchangeable, the exchange of
a first nozzle (2) for a second nozzle with a geometry deviating from the first nozzle
(2), in particular with deviating cross sections and/or relative lengths, allowing
the setting of a second flow characteristic for the device, differing from the first
characteristic.
4. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the jet pipe (3) is detachably fastened and therefore exchangeable, the exchange
of a first jet pipe (3) for a second jet pipe with a geometry deviating from the first
jet pipe (3), in particular with deviating cross sections and/or relative lengths
and/or sequence of narrowing and widening of the diameter, allowing the setting of
a second flow characteristic for the device, differing from the first characteristic.
5. Device according to one of Claims 2 to 4, characterized in that, in the modular construction of the device, interfaces for exchanging a module are
provided between the feed for liquid carbon dioxide and the nozzle body (1) and/or
between the nozzle body (1) and the jet pipe (3).
6. Device according to one of Claims 2 to 5, characterized in that a means for the metallically sealing connection of the nozzle (2) to the nozzle body
(1) is provided.
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a double nipple (5) is provided for the connection of the feed for liquid carbon
dioxide to the nozzle.
8. Method for cleaning surfaces in which liquid carbon dioxide is fed by way of a first
feed to a nozzle (2) and a carrier gas (6) is fed by way of a second feed to a nozzle
body (1), which connects the nozzle (2) to a jet pipe (3), which is likewise designed
as a nozzle, in particular as a nozzle first narrowing in diameter in the direction
of flow and then widening after a section of constant diameter, the flow passing an
impact body (4) as an internal component in the nozzle body (1) downstream from the
inlet opening of the feed for carrier gas (6), that is to say in the region of the
nozzle body (1) through which carbon dioxide and carrier gas flow, characterized in that, during the cleaning operation, the alignment of the impact body in the flow is changed,
thereby making it possible to influence the properties of a jet leaving the device
for cleaning and directed at the surface to be cleaned, and allowing the properties
of the jet to be adapted to the cleaning task.
9. Method according to Claim 8, characterized in that, before the actual cleaning operation, in preparation, at least two trials are carried
out with settings of the impact body (4) that are in each case different from one
another to determine the setting of the impact body (4) that is optimum for the forthcoming
cleaning task.
10. Method for cleaning surfaces, characterized in that a device according to one of Claims 1 to 7 is used.
1. Dispositif de nettoyage de surfaces présentant
une première amenée de dioxyde de carbone liquide qui peut être raccordée à une tuyère
(2),
une deuxième amenée de gaz vecteur (6) qui débouche dans un corps (1) de tuyère qui
relie la tuyère (2) à un tube de projection (3) qui est également configuré comme
tuyère, en particulier comme tuyère dont le diamètre commence par rétrécir dans la
direction d'écoulement et s'évase ensuite après un segment de diamètre constant,
un corps de chicane (4) configuré comme garniture placée dans le corps (1) de tuyère
étant prévu en aval de l'ouverture d'entrée de l'amenée de gaz vecteur (6) dans la
partie du corps (1) de tuyère traversée par le dioxyde de carbone et le gaz vecteur
lorsque le dispositif est utilisé,
caractérisé en ce que
le corps de chicane (4) est configuré sous la forme d'une sphère aplatie montée à
rotation et
en ce qu'un dispositif d'ajustement (7) qui a pour effet une rotation du corps de chicane est
prévu.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif présente une structure modulaire dans laquelle la tuyère (2) et/ou
le tube de projection (3) sont configurés comme modules remplaçables.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tuyère (2) est fixée de manière libérable et peut être donc remplacée et en ce que le remplacement d'une première tuyère (2) par une deuxième tuyère dont la géométrie
et en particulier les sections transversales et/ou les proportions en longueur diffèrent
de celles de la première tuyère (2) permettent d'établir pour le dispositif une deuxième
caractéristique d'écoulement différente de la première.
4. Dispositif selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le tube de projection (3) est fixé de manière libérable et est donc remplaçable et
en ce.que le remplacement d'un premier tube de projection (3) par un deuxième tube de projection
dont la géométrie et en particulier les sections transversales et/ou les proportions
en longueur et/ou la succession de rétrécissements et d'agrandissements du diamètre
diffèrent de celles du premier tube de projection (3) permet d'établir pour le dispositif
une deuxième caractéristique d'écoulement différente de la première.
5. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la structure modulaire du dispositif prévoit des interfaces de remplacement d'un
module entre l'amenée de dioxyde de carbone liquide et le corps (1) de tuyère et/ou
entre le corps (1) de tuyère et le tube de projection (3).
6. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce qu'il présente une possibilité de raccordement métallique étanche de la tuyère (2) sur
le corps (1) de tuyère.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'il présente un mamelon double (5) qui permet de raccorder à la tuyère l'amenée de
dioxyde de carbone liquide.
8. Procédé de nettoyage de surfaces dans lequel du dioxyde de carbone liquide est amené
à une tuyère (2) par une première amenée et un gaz vecteur (6) est amené par une deuxième
amenée à un corps (1) de tuyère qui relie la tuyère (2) à un tube de projection (3)
qui est également configuré comme tuyère, en particulier comme tuyère dont le diamètre
commence à se rétrécir dans la direction d'écoulement pour ensuite s'évaser après
une section de diamètre constant, l'écoulement traversant un corps de chicane (4)
configuré comme garniture placé dans le corps (1) de tuyère en aval de l'ouverture
d'entrée de l'amenée de gaz vecteur (6) et donc dans la partie du corps (1) de tuyère
traversée par le dioxyde de carboné et le gaz vecteur,
caractérisé en ce que
pendant l'opération de nettoyage, l'orientation du corps de chicane dans l'écoulement
est modifiée, ce qui permet d'agir sur les propriétés d'un jet qui quitte le dispositif
de nettoyage et qui est orienté sur la surface à nettoyer, pour permettre d'adapter
les propriétés du jet à la tâche de nettoyage.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'au moins deux essais à réglages différents du corps de chicane (4) sont réalisés à
titre préparatoire pour déterminer le réglage optimal du corps de chicane (4) pour
la tâche de nettoyage précédente, avant l'opération de nettoyage proprement dite.
10. Procédé de nettoyage de surfaces, caractérisé en ce qu'il utilise un dispositif selon l'une des revendications 1 à 7.


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