[0001] Die Erfindung betrifft eine langgestreckte Hängeleuchtemit mindestens einem Befestigungsbereich
zur Halterung eines Endbereichs eines Aufhängeelements, insbesondere eines Seils,
an einem Seilhalterungspunkt, wobei dieser seitlich zur Längserstreckung der Leuchte
verschoben werden kann.
[0002] Leuchten werden häufig über Seile oder andere flexible Aufhängeelemente an einem
Träger, beispielsweise einer Decke eines Raums aufgehängt. Die Seile greifen in Befestigungsbereichen
an der Leuchte, beispielsweise am Leuchtengehäuse oder an einem Verbindungselement
zwischen mehreren Leuchtengehäusen an. Dies geschieht in einem im Befestigungsbereich
vorhandenen Seilhalterungspunkt, d. h. in einem näherungsweise punktförmigen Bereich,
an dem die Lastabtragung der Leuchte auf das Seil erfolgt.
[0003] Bei derartigen Leuchten kann sich das Problem stellen, dass unterschiedliche Gewichtsverteilung
bezüglich eines Symmetriezentrums oder einer Symmetrieebene der Leuchte eine unerwünschte
Schrägstellung der hängenden Leuchte bewirken. Eine solche unsymmetrische Gewichtsverteilung
kann sich beispielsweise durch Toleranzen der Materialstärken der einzelnen Bauteile,
durch asymmetrische Einbauteile und/oder durch Montagetoleranzen ergeben. Insbesondere
mehrflügelige Leuchten, bei denen Leuchtmittel zu beiden Seiten eines an Seilen hängenden
Verbindungselements angeordnet sind, können durch ihre vergleichsweise große Breite
diesen Effekt ausgeprägt zeigen. Der Fehler kann korrigiert werden, wenn der Seilhalterungspunkt
so verschoben werden kann, dass er in der gewünschten Einbaulage der Leuchte senkrecht
über dem Schwerezentrum liegt.
[0004] Bei einer bekannten Hängeleuchte (
EP 1479969 A2) wird dies erreicht, indem der Seilhalterungspunkt exzentrisch in einem im Befestigungsbereich
drehbaren Seilaufhänger angebracht ist. Beim Drehen des Aufhängers bewegt sich der
Seilhalterungspunkt auf einem Kreisbogen mit Komponenten parallel und quer zur Längserstreckung
der Leuchte. Eine weitere langgestreckte Leuchte ist aus der
US 61 32 061 A bekannt.
[0005] Diese Anordnung wirkt befriedigend, wenn die Leuchte an mindestens zwei in Längsrichtung
der Leuchte beabstandeten Seilen hängt, weil dann die Verschiebung des Seilhalterungspunktes
in dieser Richtung kein Kippen der Leuchte bewirken kann. Allerdings kann durch die
Verschiebung des Seilhalterungspunktes in Längsrichtung der Leuchte ein ästhetisch
unbefriedigender Eindruck entstehen, weil die Seile dann mehr oder weniger von der
Senkrechten relativ zur Leuchte abweichen.
[0006] Aus
DE 4010416 A1 ist eine Aufhängevorrichtung für Leuchten bekannt bei der ein am Leuchtengehäuse
montierbares Halteteil mit einer waagerecht verlaufenden Führung versehen ist und
eine entlang der Führung verschiebbare Klemmvorrichtung das Ende des Seils aufnehmen
kann. Abhängig von der Einbaurichtung des Halteteils kann damit sowohl einer an einem
Seil hängende langgestreckte Leuchte in Längsrichtung als auch eine an zwei Seilen
hängende Leuchte in Querrichtung in die Waagerechte justiert werden. Diese Vorrichtung
ist jedoch im Aufbau kompliziert und in der Handhabung unbequem, unter anderem, weil
sie mit zwei Händen bedient werden muss.
[0007] Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine Hängeleuchte anzugeben,
welche die beschriebenen Nachteile des Standes der Technik vermeidet.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Hängeleuchte nach dem Hauptanspruch.
[0009] Der Aufbau einer solchen Hängeleuchte wird gegenüber dem Stand der Technik dadurch
wesentlich vereinfacht, dass der Befestigungsbereich an der Leuchte selbst vorgesehen
ist und kein separat zu montierendes Teil notwendig ist. Auch die Bedienung ist einfacher,
weil eine Drehbewegung leichter und genauer ausführbar ist als eine Verschiebung und
überdies auch mit einer Hand ausgeführt werden kann. Durch geeignete Bemessung des
scheibenförmigen Elements mit dem darin ausgebildeten Schlitz kann das "Übersetzungsverhältnis",
das heißt, die Verschiebung des Seilhalterungspunktes bei einer bestimmten Winkelbewegung
des scheibenförmigen Elements, leicht den Anforderungen angepasst werden.
[0010] Als Aufhängeelement kommt insbesondere ein Seil aus Metalldraht oder pflanzlicher
oder synthetischer Faser wie Hanf oder Polyamid zur Anwendung. Es sind aber auch Drähte
oder Monofile oder auch Bänder, gegebenenfalls geflochten, verwendbar, wenn ihre Endbereiche
so gestaltet werden dass sie vom Befestigungsbereich aufgenommen werden können.
[0011] Vorteilhaft ist der mindestens eine Befestigungsbereich mit Führungsschlitz und scheibenförmigem
Element am Leuchtengehäuse selbst ausgebildet. Dies ist insbesondere dann möglich,
wenn die Leuchte relativ schmal und lang gestreckt gestaltet ist.
[0012] In der Regel ist der mindestens eine Befestigungsbereich angenähert in der Mitte
relativ zur Querrichtung der Leuchte angebracht. Wenn die Leuchte zwei oder eine andere
gerade Zahl von zueinander parallelen Leuchtengehäusen aufweist, die an mindestens
einem Verbindungselement symmetrisch angeordnet sind, ist der Befestigungsbereich
vorteilhaft am Verbindungselement ausgebildet.
[0013] Mit dem erfindungsgemäß gestalteten Befestigungsbereich kann eine an nur einem Seil
hängende Leuchte in Längs- oder Querrichtung waagerecht ausgerichtet werden. Bevorzugt
sind jedoch mindestens zwei Befestigungsbereiche vorhanden, die in der Längserstreckung
der Leuchte beabstandet sind. Beispielsweise können sie in der Nähe der Enden der
Leuchte liegen.
[0014] Das scheibenförmige Element kann beispielsweise eine Kreisscheibe sein. Da jedoch
in der Regel nur ein Führungsschlitz vorhanden ist, kann das scheibenförmige Element
zur Materialersparnis auf den näherungsweise zwischen Drehpunkt und Führungsschlitz
befindlichen Bereich beschränkt und bevorzugt angenähert als Kreissegmentscheibe ausgebildet
sein. Eine solche Segmentscheibe braucht nur in der Nähe des Drehpunkts eine für die
Festigkeit der Verbindung mit dem Befestigungsbereich ausreichende Materialmenge und
im Segment soviel Material wie für die Überdeckung des Führungsschlitzes durch den
Schlitz in der Segmentscheibe erforderlich ist, aufzuweisen.
[0015] Die Montage des Seils und der Segmentscheibe im Befestigungsbereich wird erleichtert,
wenn der radiale Schlitz im scheibenförmigen Element zum Umfang hin offen ist.
[0016] Während das scheibenförmige Element beim Justieren drehbar sein muss, damit das Aufhängeelement
im Führungsschlitz bewegt werden kann, ist es vorteilhaft, wenn man es nach dem Justieren
im Drehpunkt festlegen kann, so dass die Einstellung nicht durch zufällige Erschütterungen
verändert wird. Dies wird bevorzugt erreicht, indem das scheibenförmige Element mit
einer gegebenenfalls lösbaren Schraubverbindung im Drehpunkt befestigt wird, die nach
dem Justieren angezogen wird. Die Festlegung des scheibenförmigen Elements lässt sich
durch andere, dem Fachmann geläufige Maßnahmen fördern, beispielsweise durch Anrauhen
der sich berührenden Flächen.
[0017] Bei der Montage der erfindungsgemäßen Hängeleuchte ist dafür Sorge zu tragen, dass
das Aufhängeelement sich nicht vom Seilhalterungspunkt im Befestigungsbereich löst.
Hierzu wird vorteilhaft das Aufhängeelement an dem der Leuchte zugewandten Ende mit
einer Aufweitung versehen, die dicker als die Breite des Führungsschlitzes ist. Das
Gewicht der Leuchte wird dann über die unteren Ränder des Führungsschlitzes auf die
Aufweitung und damit auf das Aufhängeelement übertragen. Es kann hilfreich sein, die
Aufweitung und den Führungsschlitz so zu gestalten, dass der Endbereich des Aufhängeelements
auch unter Last leicht gleiten kann. Die Aufweitung kann beispielsweise durch einen
angelöteten, angeschraubten oder aufgequetschten Nippel realisiert sein.
[0018] Bei einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist die Leuchte als Lichtband
mit mindestens zwei auf eine gemeinsame Längsachse ausgerichteten aneinandergrenzenden
Leuchtengehäusen ausgebildet. Dabei ist mindestens ein Befestigungsbereich im Übergangsbereich
zwischen aneinandergrenzenden Leuchtengehäusen angeordnet.
[0019] In diesem Zusammenhang versteht man unter Lichtband eine Anordnung aus einer Mehrzahl
von langgestreckten Leuchten, die in Richtung ihrer Längserstreckung hintereinander
angeordnet sind. Diese Leuchten können beispielsweise jeweils einzelne Leuchtröhren
oder auch mehrere parallel zueinander liegende Leuchtröhren aufweisen. Lichtbänder
werden beispielsweise zur Beleuchtung großer Räume in Längen von bis zu 30 m und mehr
installiert. Üblicherweise sind die Leuchtengehäuse an die Verwendung im Lichtband
angepasst. Zur Verbindung der Leuchten im Lichtband untereinander dienen so genannte
Lichtbandkupplungen, die die Endbereiche aneinander grenzender Leuchtengehäuse stützen,
die Stirnwände der Leuchtengehäuse ersetzen und die elektrische Verbindung zwischen
den Leuchten herstellen können. Diese Verbindungen der Leuchten untereinander können
so stabil ausgeführt sein, dass man nur einen Befestigungsbereich je Leuchtengehäuse
oder gar weniger benötigt. Ein solcher Befestigungsbereich wird bevorzugt an einer
Lichtbandkupplung vorgesehen, weil er dann die Endbereiche zweier Leuchtengehäuse
trägt.
[0020] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von beispielhaften Ausführungsformen und beigegebenen
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
- Figur 1a
- eine Seitenansicht eines Teils einer erfindungsgemäßen Hängeleuchte,
- Figur 1b
- eine Draufsicht des in Figur 1a gezeigten Teils,
- Figur 2
- ein Ende einer erfindungsgemäßen Hängeleuchte in Schrägansicht,
- Figur 3
- einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäßen Hängeleuchte,
- Figuren
- 4 und 5 Details des Befestigungsbereichs einer erfindungsgemäßen Hängeleuchte,
- Figur 6
- eine Draufsicht der Verbindungsstelle zweier Leuchtengehäuse in einem Lichtband,
- Figur 7
- einen Schnitt längs F-F in Figur 6,
- Figuren 8 und 9
- Details des Befestigungsbereiches bei dem in Figur 6 gezeigten Lichtband.
[0021] Figur 1a zeigt die Seitenansicht eines Teils einer erfindungsgemäßen Hängeleuchte,
bei der ein Leuchtengehäuse 1 über ein Aufhängeelement, in diesem Fall ein Drahtseil
2, an einem nicht gezeigten Träger, beispielsweise einer Decke oder einem Deckenbalken,
aufgehängt ist. Ebenfalls nicht gezeigt ist das andere Ende der Hängeleuchte, das
in gleicher Weise aufgehängt ist. Die Figur zeigt auch, dass das Drahtseil durch eine
mit einer Schraube 11 am Leuchtengehäuse 1 befestigte Segmentscheibe 5 geführt ist,
die später näher beschrieben wird.
[0022] Figur 1b zeigt eine Draufsicht des in Figur 1a dargestellten Teils der Hängeleuchte.
Auf der Oberseite 4 der Leuchte ist ein Befestigungsbereich 3 markiert, in dem die
Segmentscheibe 5 mit der Schraube 11 befestigt ist.
[0023] Figur 2 zeigt dasselbe Teil der Hängeleuchte in Schrägansicht, wiederum mit Oberseite
4 des Leuchtengehäuses 1 und Segmentscheibe 5, wobei das Drahtseil 2 durch die Segmentscheibe
5 und die Oberseite 4 in das Innere des Leuchtengehäuses geführt ist. Stirnseitig
ist das Leuchtengehäuse mit einer Stirnwand 7 abgeschlossen.
[0024] Im Querschnitt Figur 3 sieht man, dass das Drahtseil 2 an seinem unteren Ende mit
einem Nippel 6 versehen ist, der das Ende des Drahtseils im Inneren des Leuchtengehäuses
hält, so dass dieses sich auf den Nippel stützt, und das Drahtseil 2 im übrigen in
den Öffnungen der Segmentscheibe 5 und der Oberseite 4 beweglich bleibt.
[0025] In Figur 4 sind Details des Befestigungsbereiches 3 gezeigt, wobei die Segmentscheibe
5 abgenommen ist. In der Oberseite 4 des Leuchtengehäuses 1 ist ein Führungsschlitz
8 angebracht, durch den das Drahtseil 2 so durchgeführt ist, das es im Führungsschlitz
verschiebbar ist. Eine Gewindebohrung 16 im Drehpunkt 10 ist für die Aufnahme der
Schraube 11 bestimmt. Am Ende der Oberseite 4 ist neben der Stirnwand 7 eine Ausnehmung
17 angebracht, die zur Bildung eines Führungsschlitzes beiträgt, wenn zwei Leuchtengehäuse
in einem Lichtband miteinander verbunden werden, wie später beschrieben werden wird.
[0026] Figur 5 zeigt den Befestigungsbereich mit der aufgelegten Segmentscheibe 5, die im
Drehpunkt 10 mit der Schraube 11 zunächst drehbar befestigt ist. Das Drahtseil 2 verläuft
senkrecht zur Papierebene durch den radialen Schlitz 9 und den hier von der Segmentscheibe
5 verdeckten Führungsschlitz 8. Im gezeigten Beispiel befindet sich der Drehpunkt
10 auf der Mittellinie M der Oberseite 4 des Leuchtengehäuses, während der radiale
Schlitz 9 um etwa 30° von der Mittellinie abweicht. Dementsprechend ist der der Projektion
des Drahtseils 2 entsprechende Seilhalterungspunkt um die Strecke a gegen die Mittellinie
M verschoben. Wird nun die Segmentscheibe 5 entsprechend dem Pfeil P um den Drehpunkt
10 gedreht, beispielsweise im Uhrzeigersinn, dann wird das Drahtseil durch die Wirkung
der Segmentscheibe 5 im Führungsschlitz 8 auf die Mittellinie zu bewegt. Dreht man
die Segmentscheibe 5 weiter, dann kann der Seilhalterungspunkt auch auf die andere
Seite der Mittellinie verschoben werden. Da das Ende des Drahtseils 2 dabei im geraden
und vertikal zur Mittellinie angeordneten Führungsschlitz 8 verschoben wird, hat diese
Verschiebung keine Komponente in Längsrichtung der Leuchte. Dagegen kann sich das
Drahtseil 2 im radialen Schlitz 9 während der Drehbewegung relativ zum Drehpunkt 10
bewegen.
[0027] Wenn, beispielsweise durch die Konstruktion der Leuchte, von Anfang an ein Ungleichgewicht
bezüglich der Mittellinie vorhanden ist, kann der Befestigungsbereich selbstverständlich
auch so vorgesehen sein, dass der Drehpunkt 10 sich entsprechend außerhalb der Mittellinie
befindet.
[0028] Wenn die Hängeleuchte nach Einstellung der Segmentscheibe 5 in gewünschter Weise
in die Waagerechte eingestellt worden ist, kann durch Anziehen der Schraube 11 die
Segmentscheibe 5 festgelegt werden, so dass sie sich nicht mehr, beispielsweise durch
Erschütterungen, verstellen kann. Sowohl die Einstellung der Segmentscheibe als auch
das Anziehen der Schraube 11 kann mit einer Hand geschehen, so dass die Montage erleichtert
wird.
[0029] Die Figuren 6 bis 9 beschreiben eine zweite erfindungsgemäße Ausführungsform, bei
der die Hängeleuchte als Lichtband gestaltet ist. Figur 6 zeigt den Verbindungsbereich
zwischen zwei im Lichtband aneinandergrenzenden Leuchtengehäusen 1. Diese Leuchtengehäuse
können grundsätzlich so gestaltet sein wie bei der oben beschriebenen Hängeleuchte,
jedoch wird in der Regel die Stirnwand weggelassen und durch eine so genannte Lichtbandkupplung,
die an den Enden der aneinanderstoßenden Leuchtengehäuse befestigt wird und diese
zusammenhält, ersetzt. In diesem Fall ist nur ein Befestigungsbereich 3 im Bereich
der Lichtbandkupplung erforderlich. Wiederum ist eine Segmentscheibe 5 mit einem radialen
Schlitz 9 wie bei der ersten Ausführungsform vorgesehen.
[0030] Figur 7 zeigt einen Längsschnitt durch den Verbindungsbereich des Lichtbands mit
dem Drahtseil 2, auf dessen Nippel 6 die Oberseiten 4 der Leuchtengehäuse 1 ruhen.
Die Segmentscheibe 5 ist um die Schraube 11 drehbar.
[0031] In Figur 8 ist der Befestigungsbereich, ähnlich wie in Figur 4 ohne die Segmentscheibe
5 dargestellt. Die Ausnehmungen 17 der aneinandergrenzenden Oberseiten 4 der Leuchtengehäuse
1 bilden zusammen den Führungsschlitz für das Ende des Drahtseil 2. Die für die Verwendung
als Einzelleuchte vorgesehenen Führungsschlitze 8 werden in diesem Fall nicht benutzt.
Dagegen dient die Gewindebohrung 16 im Drehpunkt 10 auch hier zur Befestigung der
Segmentscheibe 5.
[0032] Figur 9 zeigt den Befestigungsbereich 3 für die Lichtbandverbindung mit aufgelegter
Segmentscheibe 5. Die Wirkungsweise ist hier dieselbe wie zu Figur 5 erläutert. An
den Enden des Lichtbandes kann die Aufhängung so ausgebildet werden, wie oben für
die Einzelleuchte beschrieben.
[0033] Für den Fachmann ist ersichtlich, dass der Schutzbereich und der Gedanke der Erfindung
nicht nur auf eine Hängeleuchte an sich beschränkt ist, sondern auch als Nachrüstsatz
für bestehende Leuchten angeboten werden kann.
[0034] Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand
der einzelnen Patentansprüche, sondern aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche
untereinander. Alle in den Unterlagen - einschließlich der Zusammenfassung - offenbarten
Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung
werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination
gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Leuchtengehäuse
- 2
- Drahtseil
- 3
- Befestigungsbereich
- 4
- Oberseite des Leuchtengehäuses
- 5
- Segmentscheibe
- 6
- Nippel
- 7
- Stirnwand des Leuchtengehäuses
- 8
- Führungsschlitz
- 9
- radialer Schlitz
- 10
- Drehpunkt
- 11
- Schraube
- 12
- zweites Leuchtengehäuse
- 13
- Befestigungsbereich
- 14
- Führungsschlitz
- 15
- radialer Schlitz
- 16
- Gewindebohrung
- 17
- Ausnehmung
1. Langestreckte Hängeleuchte zum Aufhängen an mindestens einem lang gestreckten strangförmigen,
an dem von der Hängeleuchte entfernten Ende an einem Träger befestigbaren Aufhängeelement,
mit einem Leuchtengehäuse, wobei die Leuchte mindestens einen zur Befestigung des
Aufhängeelements vorgesehenen Befestigungsbereich (3) besitzt, der einen Seilhalterungspunkt,
an dem das andere Ende des Aufhängeelements befestigt werden kann, aufweist, wobei
Mittel zur bezogen auf die Längserstreckung der Leuchte seitlichen Verschiebung des
Seilhalterungspunkts vorgesehen sind, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass der Befestigungsbereich (3) einen quer zur Längserstreckung der Leuchte ausgerichteten
Führungsschlitz (8,12) aufweist, in dem der der Leuchte zugewandte Endbereich des
Aufhängeelements führbar ist und dass dieser Führungsschlitz (8,12) zumindest teilweise
von einem um einen Drehpunkt (10) drehbaren scheibenförmigen Element mit einem radial
zum Drehpunkt ausgebildeten Schlitz (9), der über den Führungsschlitz (8) hinweg bewegbar
ist, verdeckt wird, wobei dieser Schlitz (9) den Endbereich des Aufhängeelements aufnehmen
und bei der Drehung des scheibenförmigen Elements im Führungsschlitz bewegen kann.
2. Hängeleuchte nach Anspruch 1, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass der Befestigungsbereich am Leuchtengehäuse (1) ausgebildet ist.
3. Hängeleuchte nach Anspruch 1, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass der Befestigungsbereich an einem Verbindungselement zwischen mindestens zwei symmetrisch
zu diesem Verbindungselement angeordneten Leuchtengehäusen (1) ausgebildet ist.
4. Hängeleuchte nach Anspruch 1 bis 3, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass mindestens zwei in der Längserstreckung der Leuchte beabstandete Befestigungsbereiche
(3) vorhanden sind.
5. Hängeleuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass das scheibenförmige Element eine Segmentscheibe (5) ist.
6. Hängeleuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass der radiale Schlitz (9, 15) am Umfang des scheibenförmigen Elements offen ist.
7. Hängeleuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass das drehbare scheibenförmige Element festlegbar ist.
8. Hängeleuchte nach Anspruch 7, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass das scheibenförmige Element mit einer Schraubverbindung im Drehpunkt festlegbar ist.
9. Hängeleuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass das Aufhängeelement ein Seil oder ein Draht ist.
10. Hängeleuchte nach Anspruch 9, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass das Aufhängeelement an dem der Leuchte zugewandten Ende mit einer Aufweitung versehen
ist, die dicker als die Breite des Führungsschlitzes ist.
11. Hängeleuchte nach einem der vorangehenden Ansprüche, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass sie als Lichtband mit mindestens zwei auf einer gemeinsame Längsachse ausgerichteten
Leuchtengehäusen ausgebildet ist und mindestens ein Befestigungsbereich im Übergangsbereich
zwischen den Leuchtengehäusen angeordnet ist.
12. Hängeleuchte nach Anspruch 11, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass der mindestens eine Befestigungsbereich an einer Lichtbandkupplung ausgebildet ist.
13. Hängeleuchte nach Anspruch 11 oder 12, DADURCH GEKENNZEICHNET, dass der Führungsschlitz zwischen aneinandergrenzenden Leuchtengehäusen ausgebildet ist.