Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung und einem Verfahren zur Erfassung von
Erkennungsmerkmalen von Leergutbehältern in Leergut-Rücknahmeautomaten.
[0002] Leergut-Rücknahmeautomaten dienen dazu, einzelne Leergutbehälter, insbesondere Flaschen
oder Dosen, aufzunehmen und in Abhängigkeit von charakteristischen Merkmalen der eingegebenen
Leergutbehälter ein Pfand an den Benutzer auszugeben. Aus dem Stand der Technik sind
Leergut-Rücknahmeautomaten bekannt, die einzelne Leergutbehälter in liegender Ausrichtung
aufnehmen und in dieser Position anhand einer Erkennungseinrichtung die charakteristischen
Merkmale der einzelnen Leergutbehälter ermitteln. Zu den charakteristischen Merkmalen
zählen beispielsweise die Form, das Material, ein Strichcode und eine DPG-Logoerkennung.
Um die liegenden Leergutbehälter so auszurichten, dass bestimmte charakteristische
Merkmale, wie beispielsweise ein Strichcode, einer optischen Erkennungseinrichtung
zugewandt sind und von dieser abgetastet werden können, werden die Leergutbehälter
mittels Rollen oder Walzen um ihre Achse gedreht. Anschließend an die Erfassung der
charakteristischen Merkmale werden die Leergutbehälter weiter transportiert um sie
zu sammeln oder der weiteren Bearbeitung zuzuführen. Als Nachteil erweist sich, dass
das Ausrichten und Erfassen der Erkennungsmerkmale viel Zeit beansprucht. In dieser
Zeit kann der Kunde keine weiteren Leergutbehälter in die Vorrichtung eingeben. Er
wartet vor der Vorrichtung, bis der Leergutbehälter erfasst und abtransportiert ist.
Erst dann ist die Vorrichtung zur Eingabe des nächsten Leergutbehälters frei gegeben.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur
Erfassung von Erkennungsmerkmalen von liegenden Leergutbehältern in Leergut-Rücknahmeautomaten
zur Verfügung zu stellen, bei welchen die Erfassung der Erkennungsmerkmale eines Leergutbehälters
in einer kürzeren Zeit erfolgt als bei bekannten Vorrichtungen und Verfahren.
Die Erfindung und ihre Vorteile
[0004] Die Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und einem
Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst. Die Vorrichtung zeichnet sich
dadurch aus, dass sie mit zwei optischen Erkennungseinrichtungen ausgestattet ist.
Die erste optische Erkennungseinrichtung dient zum Lokalisieren eines Erkennungsmerkmals
an der Oberfläche eines Leergutbehälters und zum Ausrichten des Leergutbehälters.
Die zweite optische Erkennungseinrichtung dient zum Erfassen und Auswerten des Erkennungsmerkmals
an dem ausgerichteten Leergutbehälter. Befindet sich bei einem in die Vorrichtung
eingegebenen Leergutbehälter das gewünschte Erkennungsmerkmal, beispielsweise ein
Strichcode oder Barcode, an der für das Erfassen durch die zweite optische Erkennungseinrichtung
vorgegebenen Position, so muss der Leergutbehälter nicht ausgerichtet werden. Stimmt
die Ausrichtung des Leergutbehälters mit seinem Erkennungsmerkmal jedoch nicht mit
der für die Erfassung vorgegebenen Ausrichtung überein, so muss der Leergutbehälter
mittels einer Rotationseinrichtung so lange gedreht werden, bis der Leergutbehälter
mit seinem Erkennungsmerkmal in der vorgegebenen Richtung ausgerichtet ist. Diese
Ausrichtung erfolgt mit der ersten optischen Erkennungseinrichtung und gegebenenfalls
der Rotationseinrichtung. Da mit der ersten optischen Erkennungseinrichtung lediglich
festgestellt wird, an welcher Position des Leergutbehälters sich das gewünschte Erkennungsmerkmal
befindet, werden an die Auflösung der ersten optischen Erkennungseinrichtung geringe
Anforderungen gestellt. Die zweite optische Erkennungseinrichtung, die das Erkennungsmerkmal
erfasst, auswertet und identifiziert, weist eine höhere Auflösung als die erste Erkennungseinrichtung
auf. Da beim Lokalisieren des Erkennungsmerkmals auf dem Leergutbehälter mittels der
ersten optischen Erkennungseinrichtung weniger Informationen gesammelt werden als
bei bekannten Vorrichtungen mit nur einer optischen Erkennungseinrichtung, und da
außerdem das Erfassen des Erkennungsmerkmals eines bereits ausgerichteten Leergutbehälters
so rasch erfolgen kann, dass es auch im Durchlauf möglich ist, erfordert die Erfassung
und Auswertung eines Erkennungsmerkmals eines Leergutbehälters weniger Zeit als bei
bekannten Vorrichtungen. Bei derartigen bekannten Vorrichtungen erfolgt sowohl die
Ausrichtung eines Leergutbehälters als auch die Erfassung eines Erkennungsmerkmals
mit einer optischen Erkennungseinrichtung.
[0005] Die Erfassung des Erkennungsmerkmals im Durchlauf bedeutet, dass der Leergutbehälter
während des Erfassens eines Erkennungsmerkmals mit der zweiten optischen Erkennungseinrichtung
auf einer Transporteinrichtung weiter transportiert werden kann, so dass der Benutzer
bereits einen weiteren Leergutbehälter in die Vorrichtung einlegen kann. Der Transportvorgang
muss für die Detektion des Erkennungsmerkmals durch die zweite Erkennungseinrichtung
nicht unterbrochen werden.
[0006] Um die Ausrichtung eines runden Leergutbehälters bis zum Abschluss des Vorgangs des
Erfassens eines Erkennungsmerkmals beizubehalten, werden als Transporteinrichtungen
bevorzugt zwei V-förmig angeordnete Fördergurte oder Transportbänder eingesetzt. Diese
stützen den Leergutbehälter an zwei Seiten ab und verhindern somit, dass er aufgrund
einer Rollbewegung seine Ausrichtung verändern kann.
[0007] Bei der ersten und zweiten optischen Erkennungseinrichtung kann es sich beispielsweise
um eine Kamera oder einen sonstigen optischen Sensor handeln. Die Abtastung der Leergutbehälter
erfolgt optisch und damit berührungsfrei. Mit Hilfe einer Bildverarbeitung wird aus
den durch die erste optische Erkennungseinrichtung erfassten Daten die Position eines
Erkennungsmerkmals bestimmt. Durch die zweite optische Erkennungseinrichtung werden
mit Hilfe einer Bildverarbeitung alle weiteren Eigenschaften des Erkennungsmerkmals
mit Ausnahme der Position bestimmt. Das Erkennungsmerkmal wird durch die zweite optische
Erkennungseinrichtung gelesen.
[0008] Die beiden optischen Erkennungseinrichtungen können nebeneinander oder hintereinander
angeordnet sein. Es besteht außerdem die Möglichkeit, eine optische Erkennungseinrichtung
oberhalb der Rotationseinrichtung und die andere optische Erkennungseinrichtung neben
der Rotationseinrichtung anzuordnen. Die Position der zweiten Erkennungseinrichtung
gibt die Richtung vor, unter der der Leergutbehälter mit seinem Erkennungsmerkmal
mittels der ersten optischen Erkennungseinrichtung und der Rotationseinrichtung ausgerichtet
wird. Der Leergutbehälter wird dabei derart ausgerichtet, dass das zu erfassende Erkennungsmerkmal
mit dem kürzesten Abstand zu der zweiten optischen Erkennungseinrichtung ausgerichtet
ist.
[0009] Wird eine spezielle Beleuchtung zur Erfassung eines Erkennungsmerkmals eines Leergutbehälters
eingesetzt, so kann die Beleuchtungszeit und die Intensität der Beleuchtung gegenüber
bekannten Vorrichtungen reduziert werden.
[0010] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Rotationseinrichtung
mit einem Antrieb ausgestattet, der eine erste Rotationsrichtung und eine zweite entgegengesetzte
Rotationsrichtung aufweist. Befindet sich das gewünschte Erkennungsmerkmal bereits
bei Eingabe des Leergutbehälters in die Vorrichtung an einer Position, welche das
Lokalisieren des Erkennungsmerkmals mittels der ersten optischen Erkennungseinrichtung
ermöglicht, also im Sichtfenster der ersten optischen Erkennungseinrichtung, so wird
der Leergutbehälter mit der Rotationseinrichtung in die erste Rotationsrichtung gedreht.
Die Drehbewegung wird so lange ausgeführt, bis der Leergutbehälter mit dem Erkennungsmerkmal
in der durch die zweite optische Erkennungseinrichtung vorgegebene Richtung ausgerichtet
ist. Befindet sich dagegen das Erkennungsmerkmal zu Beginn nicht im Sichtfenster der
ersten optischen Erkennungseinrichtung, so wird der Leergutbehälter mit der Rotationseinrichtung
in die zweite Rotationsrichtung gedreht, bis der Leergutbehälter mit dem Erkennungsmerkmal
in der durch die zweite optische Erkennungseinrichtung vorgegebene Richtung ausgerichtet
ist. Zur Vergrößerung des Sichtfensters der ersten optischen Erkennungseinrichtung
kann ein Spiegel seitlich an der Rotationseinrichtung angeordnet sein. Vorteilhafterweise
deckt das Sichtfenster der ersten optischen Erkennungseinrichtung die Hälfte der Mantelfläche
eines Leergutbehälters ab. Im Vergleich dazu kann das Sichtfenster der zweiten optischen
Erkennungseinrichtung wesentlich kleiner sein, da der Leergutbehälter mit seinem Erkennungsmerkmal
an der zweiten optischen Erkennungseinrichtung bereits ausgerichtet ist. Deckt das
Sichtfenster der ersten optischen Erkennungseinrichtung die Hälfte der Mantelfläche
eines Leergutbehälters ab, so wird durch die beiden Rotationsrichtungen der Rotationseinrichtung
der maximale Drehwinkel auf 180° begrenzt. Der Drehwinkel ist damit kleiner als bei
bekannten Vorrichtungen, bei denen der Drehwinkel je nach Größe des Sichtfensters
bezüglich der Mantelfläche des Leergutbehälters auch 270° oder mehr betragen kann.
Durch die Reduzierung des maximalen Drehwinkels wird die Zeit für die Ausrichtung
eines Leergutbehälters mit seinem Erkennungsmerkmal in einer vorgegebenen Richtung
gegenüber bekannten Verfahren und Vorrichtungen reduziert.
[0011] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorrichtung
mit einer Transporteinrichtung zur Translation des Leergutbehälters ausgestattet.
Die Transporteinrichtung dient dazu, die Leergutbehälter der ersten und/ oder der
zweiten Erkennungseinrichtung zuzuführen und sie von dort ihrer weiteren Ver- oder
Bearbeitung zuzuführen. Besonders geeignet sind hierfür V-förmig angeordnete Fördergurte
oder Transportbänder, da diese verhindern, dass die meist runden Leergutbehälter zur
Seite rollen.
[0012] Die für sich geltend gemachte Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 6, sowie
das entsprechende Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 14 zeichnen sich dadurch
aus, dass eine Rotationseinrichtung mit zwei Rotationsrichtungen vorgesehen ist. Dabei
wird zunächst mittels mindestens einer optischen Erkennungseinrichtung geprüft, ob
ein vorgegebenes Erkennungsmerkmal eines Leergutbehälters im Sichtfenster der Erkennungseinrichtung
angeordnet ist. Dies bedeutet, dass die Erkennungseinrichtung ein Erkennungsmerkmal
bei der ursprünglichen Ausrichtung eines Leergutbehälters lokalisieren kann. Das Erkennungsmerkmal
ist für die optische Erkennungseinrichtung sichtbar. Ist dies der Fall, so wird der
Leergutbehälter mit der Rotationseinrichtung in eine erste Drehrichtung gedreht, bis
der Leergutbehälter mit dem Erkennungsmerkmal in einer vorgegebenen Richtung ausgerichtet
ist. Befindet sich das Erkennungsmerkmal dagegen nicht in dem Sichtfenster der optischen
Erkennungseinrichtung und ist daher für diese unsichtbar, so wird der Leergutbehälter
in die entgegen gesetzte zweite Drehrichtung mittels der Rotationseinrichtung gedreht,
bis der Leergutbehälter mit dem Erkennungsmerkmal in einer vorgegebenen Richtung ausgerichtet
ist. Deckt das Sichtfenster die Hälfte der Oberfläche beziehungsweise Mantelfläche
eines Leergutbehälters ab, so beträgt der maximale Drehwinkel, um den ein Leergutbehälter
zur Ausrichtung seines Erkennungsmerkmals gedreht werden kann, maximal 180°. Damit
wird der maximale Drehwinkel gegenüber bekannten Verfahren und Vorrichtungen mit nur
einer Rotations- oder Drehrichtung und entsprechendem Sichtfenster einer optischen
Erkennungseinrichtung reduziert. Auf diese Weise kann die Zeit für die Erfassung eines
Erkennungsmerkmals eines Leergutbehälters ebenfalls entsprechend reduziert werden.
[0013] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung und des Verfahrens zur Rotation
des Leergutbehälters in zwei verschiedene Drehrichtungen sind zwei optische Erkennungseinrichtungen
vorgesehen. Eine erste optische Erkennungseinrichtung dient zum Lokalisieren eines
Erkennungsmerkmals eines Leergutbehälters und zum Ausrichten des Leergutbehälters
mit dem Erkennungsmerkmal in einer vorgegebenen Richtung. Die zweite optische Erkennungseinrichtung
dient zum Erfassen und Auswerten des Erkennungsmerkmals des ausgerichteten Leergutbehälters.
Der Vorteil besteht darin, dass die beiden Erkennungseinrichtungen optimal an ihre
jeweilige Aufgabe angepasst werden können. Die erste optische Erkennungseinrichtung
weist ein möglichst großes Sichtfenster zur Erfassung der Hälfte der Oberfläche eines
Leergutbehälters, eine vergleichsweise geringe Auflösung und eine hohe Geschwindigkeit
beim Lokalisieren eines Erkennungsmerkmals auf der Oberfläche eines Leergutbehälters
auf. Bei der zweiten optischen Erkennungseinrichtung kann das Sichtfenster klein sein,
da der Leergutbehälter mit seinem Erkennungsmerkmal bereits an der zweiten optischen
Erkennungseinrichtung ausgerichtet ist. Dafür ist die Auflösung deutlich höher, als
bei der ersten optischen Erkennungseinrichtung. Dies ermöglicht das Erfassen und Auswerten
des Erkennungsmerkmals in zuverlässiger Weise. Das Erfassen des Erkennungsmerkmals
durch die zweite optische Erkennungseinrichtung kann so schnell ablaufen, dass der
Leergutbehälter während des Vorgangs nicht ruhen muss. Unter Beibehaltung der Ausrichtung
des Leergutbehälters kann der Leergutbehälter mittels einer Transporteinrichtung geradlinig
weitergeführt werden. Hierfür eignet sich beispielsweise eine Transporteinrichtung
mit zwei V-förmig angeordneten Transportbändern oder Fördergurten.
[0014] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung können der nachfolgenden
Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnommen werden.
Zeichnung
[0015] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
dargestellt. Es zeigen:
- Figur 1
- Vorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht mit Leergutbehälter,
- Figur 2
- Vorrichtung gemäß Figur 1 mit ausgerichtetem Leergutbehälter,
- Figur 3
- Vorrichtung gemäß Figur 1 und 2 mit Leergutbehälter an der zweiten optischen Erkennungseinrichtung,
- Figur 4
- schematische Darstellung eines Leergutbehälters mit erster optischer Erkennungseinrichtung
und Spiegel, Ansicht in Transportrichtung,
- Figur 5
- Alternative zu der Anordnung gemäß Figur 4 mit zwei Spiegeln,
- Figur 6
- Darstellung der beiden verschiedenen Drehrichtungen in Abhängigkeit von der Position
eines Erkennungsmerkmals auf einem Leergutbehälter,
- Figur 7
- zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung mit schräg stehender optischer Erkennungseinrichtung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0016] In den Figuren 1 bis 3 ist schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung
zur Erfassung von Erkennungsmerkmalen an liegenden Leergutbehältern dargestellt. Die
Vorrichtung weist eine Rotations- und Transporteinrichtung 1, eine erste optische
Erkennungseinrichtung 2 und eine zweite optische Erkennungseinrichtung 3 auf. Die
Rotations- und Transportrichtung 1 besteht aus zwei V-förmig angeordneten Transportbändern
und einem Paar darunter angeordneter Rotationswalzen. Die Transportbänder sind schwenkbar
angeordnet und können auseinander bewegt werden, so dass ein Leergutbehälter auf die
darunter angeordneten Rotationswalzen fallen kann. Nach Abschluss der Rotationsbewegung
werden die Transportbänder wieder unter den Leergutbehälter geschoben. Derartige Rotations-
und Transporteinrichtungen sind bei Leergutrücknahmeautomaten bekannt. Die Transportbänder
und Rotationswalzen der Rotations- und Transporteinrichtung 1 sind in der Zeichnung
nicht erkennbar.
[0017] Auf der Rotations- und Transporteinrichtung 1 liegt ein Leergutbehälter 4 mit einem
Erkennungsmerkmal 5. Bei dem Erkennungsmerkmal handelt es sich um einen Barcode.
[0018] In Figur 1 befindet sich der Leergutbehälter 4, in diesem Fall eine Flasche, unter
der ersten optischen Erkennungseinrichtung 2. Das Sichtfenster der ersten optischen
Erkennungseinrichtung ist durch ein Trapez 6 gekennzeichnet. Das Sichtfenster der
zweiten optischen Erkennungseinrichtung 3 ist ebenfalls durch ein Trapez mit der Bezugsziffer
7 gekennzeichnet. Das Sichtfenster der zweiten optischen Erkennungseinrichtung ist
wesentlich kleiner, als das Sichtfenster der ersten optischen Erkennungseinrichtung.
[0019] In Figur 1 ist der Leergutbehälter 4 derart ausgerichtet, dass sich das Erkennungsmerkmal
5 auf der Seite befindet. Mit Hilfe der Rotations- und Transporteinrichtung 1 und
der ersten optischen Erkennungseinrichtung 2 wird der Leergutbehälter 4 so lange rotiert,
bis der Leergutbehälter 4 mit seinem Erkennungsmerkmal 5 gemäß Figur 2 ausgerichtet
ist. Die Rotation des Leergutbehälters 4 ist in Figur 1 durch einen Pfeil symbolisiert.
In Figur 2 weist der Leergutbehälter 4 mit seinem Erkennungsmerkmal 5 nach oben. Diese
Ausrichtung des Leergutbehälters wird gehalten und der Leergutbehälter wird mittels
der Rotations- und Transporteinrichtung 1 in Richtung der zweiten optischen Erkennungseinrichtung
3 geradlinig transportiert. Dies ist in Figur 2 durch einen Pfeil dargestellt.
[0020] Sobald sich das Erkennungsmerkmal 5 des Leergutbehälters 4 im Sichtfenster 7 der
zweiten optischen Erkennungseinrichtung 3 befindet, wird das Erkennungsmerkmal durch
die zweite optische Erkennungseinrichtung gelesen und ausgewertet. Dies ist in Figur
3 dargestellt. Während des Vorgangs des Erfassens des Erkennungsmerkmals durch die
zweite optische Erkennungseinrichtung ruht der Leergutbehälter nicht. Er wird mit
konstanter Geschwindigkeit in die durch einen Pfeil in Figur 3 gekennzeichnete Richtung
transportiert.
[0021] Figur 4 zeigt den Leergutbehälter 4 mit Blickrichtung in Transportrichtung gemäß
den in Figuren 2 und 3 angegebenen Pfeilen sowie die erste optische Erkennungseinrichtung
2. Seitlich ist ein Spiegel 8 angeordnet. Der Spiegel dient dazu, Licht, das von der
Oberfläche des Leergutbehälters 4 reflektiert wird, in Richtung der ersten optischen
Erkennungseinrichtung 2 umzulenken. Sollte die erste optische Erkennungseinrichtung
2 außerdem mit einer Lichtquelle zur Beleuchtung des Leergutbehälters 4 ausgestattet
sein, so kann der Spiegel 8 Licht, das nicht auf die Oberfläche des Leergutbehälters
trifft, in dessen Richtung umlenken. Die Strahlengänge des Lichts sind in Figur 4
als Geraden dargestellt. Aus Figur 4 wird deutlich, dass die erste optische Erkennungseinrichtung
2 zusammen mit dem Spiegel 8 ungefähr die Hälfte der Oberfläche des Leergutbehälters
4 abtasten kann, ohne den Leergutbehälter zu rotieren. Durch eine Rotation des Leergutbehälters
kann die gesamte Oberfläche mit Ausnahme des Bodens und der parallel zum Boden verlaufenden
Öffnung an dem dem Boden entgegengesetzten Ende des Leergutbehälters abgetastet werden.
[0022] Figur 5 zeigt eine Alternative zu der Anordnung gemäß Figur 4. Im Unterschied zu
Figur 4 ist in Figur 5 ein zweiter Spiegel 9 vorgesehen. Auf diese Weise kann die
erste optische Erkennungseinrichtung 2 nicht nur die Hälfte sondern ca. 70% der Oberfläche
des Leergutbehälters 4 abtasten ohne ihn zu drehen.
[0023] In Figur 6 ist ein Leergutbehälter 4 mit Blickrichtung in Transportrichtung in vier
Bereiche 1 bis 4 unterteilt. Befindet sich das Erkennungsmerkmal in den Bereichen
1 oder 2 des Leergutbehälters 4 der Oberfläche des Leergutbehälters, so wird der Leergutbehälter
4 mittels der Rotations- und Transporteinrichtung 1 entgegen dem Uhrzeigersinn rotiert.
Dies ist in Figur 6 durch einen Pfeil markiert, der mit Richtung 1 beschriftet ist.
Bei der Anordnung gemäß Figur 4 befindet sich in diesem Fall das Erkennungsmerkmal
5 im Sichtfenster der ersten optischen Erkennungseinrichtung 2. Ist der Leergutbehälter
4 dagegen derart ausgerichtet, dass das Erkennungsmerkmal 5 in dem Bereich 3 oder
4 gemäß Figur 6 angeordnet ist, so wird der Leergutbehälter 4 mit der Rotations-und
Transporteinrichtung 1 im Uhrzeigersinn rotiert. Diese zweite Drehrichtung ist in
Figur 6 durch einen Pfeil gekennzeichnet, der mit Richtung 2 beschriftet ist. Bei
der Anordnung gemäß Figur 4 sind Erkennungsmerkmale in den Bereichen 3 oder 4 gemäß
Figur 6 für die erste optische Erkennungseinrichtung 2 nicht sichtbar. Bei der Anordnung
gemäß Figur 5 gilt dies nur für Erkennungsmerkmale, die im Bereich 3 des Leergutbehälters
gemäß Figur 6 angeordnet sind.
[0024] Figur 7 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Erfassung von
Erkennungsmerkmalen an liegenden Leergutbehältern. Die Vorrichtung ist genau wie das
erste Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 bis 3 mit einer Rotations- und Transporteinrichtung
10 ausgestattet. Im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel weist das zweite
Ausführungsbeispiel gemäß Figur 7 jedoch nur eine optische Erkennungseinrichtung 11
auf. Diese ist nicht wie die beiden optischen Erkennungseinrichtungen des ersten Ausführungsbeispiels
senkrecht über der Rotations- und Transporteinrichtung 10 angeordnet, sondern unter
einem Winkel gegen die Vertikale. In diesem Fall beträgt der Winkel zwischen der optischen
Achse 12 der optischen Erkennungseinrichtung 11 und der Vertikalen 13 55°. Das Sichtfenster
der optischen Erkennungseinrichtung 11 ist als Trapez 14 in Figur 7 markiert. Zunächst
befindet sich ein Leergutbehälter 15 mit seinem Erkennungsmerkmal 16 an der in Figur
7 mit Position 1 markierten Stelle. An diesem Ort reicht die Auflösung der optischen
Erkennungseinrichtung 11 aus, um die Position des Erkennungsmerkmals 16 auf dem Leergutbehälter
15 zu lokalisieren, aber nicht um den Inhalt des Erkennungsmerkmals zu lesen. An der
Position 1 wird daher lediglich der Leergutbehälter 15 mit seinem Erkennungsmerkmal
16 derart ausgerichtet, dass das Erkennungsmerkmal nach oben weist. Die Rotation des
Leergutbehälters 15 ist wie in Figur 7 durch einen gekrümmten Pfeil dargestellt. Sobald
der Leergutbehälter mit seinem Erkennungsmerkmal ausgerichtet ist, wird er in Richtung
des zweiten geradlinigen Pfeils in Figur 7 transportiert. Befindet sich der Leergutbehälter
15 mit seinem Erkennungsmerkmal 16 im Sichtfenster 14 der optischen Erkennungseinrichtung
11 und weist der Abstand zwischen dem Erkennungsmerkmal 16 und der optischen Erkennungseinrichtung
11 den kleinst möglichen Wert auf, so wird der Inhalt des Erkennungsmerkmals 16 durch
die optische Erkennungseinrichtung 11 gelesen. Dies ist in Figur 7 mit Position 2
gekennzeichnet. An der Position 2 ist die Auflösung der optischen Erkennungseinrichtung
11 hoch genug, um den Inhalt des Erkennungsmerkmals 16 zu lesen.
[0025] Sämtliche Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander
erfindungswesentlich sein.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Rotations- und Transporteinrichtung
- 2
- erste optische Erkennungseinrichtung
- 3
- zweite optische Erkennungseinrichtung
- 4
- Leergutbehälter
- 5
- Erkennungsmerkmal
- 6
- Trapez zur Markierung des Sichtfensters der ersten optischen Erkennungseinrichtung
- 7
- Trapez zur Markierung des Sichtfensters der zweiten optischen Erkennungseinrichtung
- 8
- Spiegel
- 9
- Spiegel
- 10
- Rotations- und Transporteinrichtung
- 11
- optische Erkennungseinrichtung
- 12
- optische Achse der optischen Erkennungseinrichtung
- 13
- Vertikale
- 14
- Trapez zur Markierung des Sichtfensters der optischen Erkennungs-einrichtung
- 15
- Leergutbehälter
- 16
- Erkennungsmerkmal
1. Vorrichtung zur Erfassung von Erkennungsmerkmalen von liegenden Leergutbehältern in
Leergut-Rücknahmeautomaten
mit einer Rotationseinrichtung (1) um die liegenden Leergutbehälter (4) um ihre Längsachse
zu rotierten,
mit einer ersten optischen Erkennungseinrichtung (2) um mindestens ein Erkennungsmerkmal
(5) an einem Leergutbehälter (4) zu lokalisieren und zusammen mit der Rotationseinrichtung
(1) den Leergutbehälter (4) mit dem Erkennungsmerkmal (5) in einer vorgegebenen Richtung
auszurichten,
mit einer zweiten optischen Erkennungseinrichtung (3) um das Erkennungsmerkmal (5)
des ausgerichteten Leergutbehälters (4) zu erfassen und auszuwerten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationseinrichtung (1) mit einem Antrieb ausgestattet ist, und dass der Antrieb
eine erste Rotationsrichtung und eine zweite, entgegengesetzte Rotationsrichtung aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich mit einer Transporteinrichtung (1) zur Translation der Leergutbehälter
(4) ausgestattet ist, um die Leergutbehälter (4) der ersten und/oder der zweiten Erkennungseinrichtung
(2, 3) zuzuführen und von dort weiterzutransportieren.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Erkennungseinrichtung (3) eine höhere Auflösung hat als die erste Erkennungseinrichtung
(2).
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich an der Rotationseinrichtung (1) mindestens ein Spiegel (8, 9) angeordnet
ist, um von der Oberfläche eines Leergutbehälters (4) reflektiertes Licht zu der ersten
Erkennungseinrichtung (2) umzulenken.
6. Vorrichtung zur Erfassung von Erkennungsmerkmalen von liegenden Leergutbehältern (4)
in Leergut-Rücknahmeautomaten
mit einer Rotationseinrichtung (1, 10), um die liegenden Leergutbehälter (4, 15) um
ihre Längsachse zu rotierten,
mit einem Antrieb der Rotationseinrichtung (1, 10), der eine erste Rotationsrichtung
und eine entgegen gesetzte zweite Rotationsrichtung aufweist,
mit mindestens einer optischen Erkennungseinrichtung (2, 3, 11), um mindestens ein
Erkennungsmerkmal (5, 16) an einem Leergutbehälter (4, 15) zu lokalisieren, zusammen
mit der Rotationseinrichtung (1, 10) den Leergutbehälter (4, 15) mit dem Erkennungsmerkmal
(5, 16) in einer vorgegebenen Richtung auszurichten, und das Erkennungsmerkmal (5,
16) an dem ausgerichteten Leergutbehälter (4, 15) zu erfassen und auszuwerten.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine erste optische Erkennungseinrichtung (2) zum Lokalisieren eines Erkennungsmerkmals
(5) eines Leergutbehälters (4) und zum Ausrichten des Leergutbehälters (4) mit dem
Erkennungsmerkmal (5) in einer vorgegebenen Richtung aufweist, und dass sie eine zweite
optische Erkennungseinrichtung (3) zum Erfassen und Auswerten des Erkennungsmerkmals
(5) des ausgerichteten Leergutbehälters (4) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die optische Erkennungseinrichtung (11) oberhalb der Rotationseinrichtung (10) und
mit ihrer optischen Achse (12) unter einem Winkel zwischen 10° und 80° gegen die Vertikale
(13) ausgerichtet ist.
9. Verfahren zur Erfassung von Erkennungsmerkmalen von liegenden Leergutbehältern in
Leergut-Rücknahmeautomaten,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte :
Erfassen des Teils der Oberfläche eines Leergutbehälters (4), der einer ersten optischen
Erkennungseinrichtung (2) zugewandt ist,
Prüfen, ob ein vorgegebenes Erkennungsmerkmal (5) des Leergutbehälters (4) im Sichtfenster
der ersten Erkennungseinrichtung (2) angeordnet ist,
Drehen des Leergutbehälters (4) um seine Längsachse mittels einer Rotationseinrichtung
(1) bis der Leergutbehälter (4) mit dem Erkennungsmerkmal (5) in einer vorgegebenen
Richtung ausgerichtet ist,
Erfassen des Erkennungsmerkmals (5) mit einer zweiten Erkennungseinrichtung (3), welche
unter der vorgegeben Richtung angeordnet ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass, falls das Erkennungsmerkmal (5) beim Prüfen in dem Sichtfenster der ersten Erkennseinrichtung
(2) angeordnet ist, der Leergutbehälter (4) in eine erste Drehrichtung mittels der
Rotationseinrichtung (1) gedreht wird, bis der Leergutbehälter (4) mit dem Erkennungsmerkmal
(5) in einer vorgegebenen Richtung ausgerichtet ist, und dass, falls das Erkennungsmerkmal
(5) nicht in dem Sichtfenster der ersten Erkennungseinrichtung (2) angeordnet ist,
der Leergutbehälter (4) in eine zweite Drehrichtung mittels der Rotationseinrichtung
(1) gedreht wird, bis der Leergutbehälter (4) mit dem Erkennungsmerkmal (5) in einer
vorgegebenen Richtung ausgerichtet ist.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Sichtfenster der ersten Erkennungseinrichtung (2) durch mindestens einen Spiegel
(8, 9) vergrößert wird, der von der Oberfläche eines Leergutbehälters (4) reflektiertes
Licht zu der ersten Erkennungseinrichtung (2) umlenkt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Leergutbehälter (4) nach seiner Ausrichtung mittels einer Transporteinrichtung
(1) geradlinig unter Beibehaltung seiner Ausrichtung bis zu der zweiten Erkennungseinrichtung
(3) transportiert wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Erkennungsmerkmal (5) eines Leergutbehälters (4) während der Translationsbewegung
auf der Transporteinrichtung (1) erfasst wird.
14. Verfahren zur Erfassung von Erkennungsmerkmalen von liegenden Leergutbehältern in
Leergut-Rücknahmeautomaten,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte :
Erfassen des Teils der Oberfläche eines Leergutbehälters (4, 15), der mindestens einer
optischen Erkennungseinrichtung (2, 3, 11) zugewandt ist,
Prüfen, ob ein vorgegebenes Erkennungsmerkmal (5, 16) des Leergutbehälters im Sichtfenster
der ersten Erkennungseinrichtung (2, 3, 11) angeordnet ist,
falls das Erkennungsmerkmal (5, 16) beim Prüfen in dem Sichtfenster der optischen
Erkennungseinrichtung (2, 3, 11) angeordnet ist:
Drehen des Leergutbehälters (4, 15) in eine erste Drehrichtung mittels einer Rotationseinrichtung
(1, 10), bis der Leergutbehälter (4, 15) mit dem Erkennungsmerkmal (5, 16) in einer
vorgegebenen Richtung ausgerichtet ist, und
falls das Erkennungsmerkmal (5, 16) nicht in dem Sichtfenster der optischen Erkennungseinrichtung
(2, 3, 11) angeordnet ist:
Drehen des Leergutbehälters (4, 15) in eine zweite Drehrichtung mittels der Rotationseinrichtung
(1, 10), bis der Leergutbehälter (4, 15) mit dem Erkennungsmerkmal (5, 16) in einer
vorgegebenen Richtung ausgerichtet ist.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Erkennungsmerkmal (5) nach dem Ausrichten des Leergutbehälters (4) durch eine
zweite optische Erkennungseinrichtung (3) erfasst und ausgewertet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Erkennungsmerkmal (16) eines Leergutbehälters (15) mittels einer unter einem
Winkel zwischen 10° und 80° mit ihrer optischen Achse (12) gegen die Vertikale (13)
angeordneten optischen Erkennungseinrichtung (11) lokalisiert wird,
dass der Leergutbehälter (15) mit seinem Erkennungsmerkmal (16) in Richtung der optischen
Erkennungseinrichtung (11) ausgerichtet wird, dass der Leergutbehälter (15) unter
Beibehaltung seiner Ausrichtung weiter in Richtung der optischen Erkennungseinrichtung
(11) transportiert wird,
dass das Erkennungsmerkmal (16) an einer Position des Leergutbehälters (15) durch
die optische Erkennungseinrichtung (11) erfasst wird, an der sich das Erkennungsmerkmal
(16) im Sichtfenster der Erkennungseinrichtung (11) befindet und der Abstand zwischen
dem Erkennungsmerkmal (16) und der optischen Erkennungseinrichtung (11) den kleinsten
möglichen Wert annimmt.
17. Verfahren nach einem Anspruch 14, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Leergutbehälter (4, 15) nach seiner Ausrichtung mittels einer Transporteinrichtung
(1, 10) geradlinig unter Beibehaltung seiner Ausrichtung transportiert wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Sichtfenster der mindestens einen Erkennungseinrichtung (2, 11) durch mindestens
einen Spiegel (8, 9) vergrößert wird, der von der Oberfläche eines Leergutbehälters
(4, 15) reflektiertes Licht zu der Erkennungseinrichtung (2, 11) umlenkt.