[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Hydroformen von Bauteilen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Unter dem Begriff "Hydroformen" (engl.: hydroforming) werden verschiedene Verfahren
der wirkmedienbasierten Umformung verstanden, Verfahren also, bei denen flüssige Medien,
wie Wasser und Öl, die Funktion der krafteinleitenden Komponente übernehmen. Zu den
gängigsten Verfahren des Hydroformens gehören das Hochdruck-Umformen, das hydrostatische
Streck-Umformen sowie das hydromechanische Tiefziehen.
[0003] Mit Hilfe dieser Verfahren lassen sich Bauteile herstellen, die gegenüber konventionell
gefertigten Bauteilen verbesserte mechanische Eigenschaften, ein geringeres Gewicht
sowie eine komplexere Struktur aufweisen.
[0004] Während die guten mechanischen Eigenschaften, z.B. die höhere Steifigkeit und Festigkeit,
aus der Art der Krafteinleitung in das Werkstück während der Umformung resultieren,
ermöglich es der Wegfall von Schweißflanschen Material und damit auch Gewicht einzusparen.
Auf Grund der genannten Vorteile gewinnt das Hydroformen beispielsweise im Automobilbau
zunehmend an Bedeutung, da es besonders hier ein stetes Optimierungsziel ist, Kraftstoffverbrauch
und Schadstoffemissionen zu reduzieren, die Sicherheit für den Fahrgast zu erhöhen
oder den verfügbaren Nutzraum zu vergrößern.
[0005] Im Speziellen ist somit Hydroformen eine Technik, bei der das zu formende Bauteil
mit Hilfe einer Flüssigkeit (auch Druckfluid) gegen ein Werkzeug gepresst wird. Der
Vorteil hiervon besteht darin, dass mit einem teilbaren Werkzeug ein Produkt mit einer
einheitlichen Form erzeugt werden kann. Außerdem ist es möglich, durch Hydroformen
komplexe Formen zu realisieren. Ein Beispiel dafür ist der Übergang von rund zu eckig
oder zu anderen Formen. Auch eine Kombination mehrerer Formen gehört in den Bereich
der Möglichkeiten. Gleichzeitig kann man schärfere Ecken und höhere Maßhaltigkeit
erreichen, abhängig von Flüssigkeitsdruck, der beispielsweise etwa 2.000 bis 4000
bar aber auch mehr betragen kann.
[0006] Hydroformen ist somit ein mittlerweile in vielen Branchen etablierter Herstellprozess
für kompliziert geformte Bauteile, beispielsweise im Automobilbau bei der Herstellung
von Nockenwellen aus rohrähnlichen Werkstücken. Bei diesen Verfahren wird das Werkstück
dicht in ein teilbares Werkzeug eingespannt und mit einem als Druckübertragungsmittel
dienenden Druckfluid solange belastet, bis sich die gewünschte Form durch Fließen
des Werkstoffes einstellt. Der für diese Prozesse notwendige Druck wird in der Regel
mit Kolbenpumpen erzeugt und resultiert aus den Werkstoffeigenschaften des jeweils
zu verarbeiteten Metalls bei den gewählten Umgebungsbedingungen. Da in der Regel Stahlbleche
oder Stahlprofile (z.B. Rohre) als Rohmaterial verwendet werden, sind für das Hydroformen
komplizierter Bauteile bis zu 4000 bar notwendig. Die Beanspruchungen des Druckerzeugers
sowie der Werkzeuge auf diesem Druckniveau sind beträchtlich und führen zu massiven
kostenintensiven Konstruktionen und einer vergleichsweise hohen Ausfall- bzw. Schadenswahrscheinlichkeit.
[0007] Zur Absenkung des erforderlichen Druckes werden daher die Bauteile vermehrt auch
im warmen Zustand - d.h. mit einer heißen Druckflüssigkeit - hergestellt. Eine typische
Druckflüssigkeit für solche Anwendungen ist das Thermoöl Marlotherm®, das bis etwa
300°C verwendet werden kann. Für viele Anwendungen der Zukunft ist diese Temperatur
aber immer noch nicht hoch genug, da die Materialfestigkeit bei dieser Temperatur
noch nicht wesentlich kleiner ist.
[0008] Aus diesem Grund ist schon in Erwägung gezogen worden, Gase als Druckfluid einzusetzen
(
EP 0 930 109 A,
DE 199 07 018 A1,
DE 102 40 876 A1). Der Nachteil hierbei ist jedoch, dass die Kompressionsleistung für diese Art von
Fluid sehr viel größer ist als die bisher aufgebrachte Pumpenleistung und dass Kompressordimensionen
nötig sind, die bisher noch nicht auf dem Markt erhältlich sind. Außerdem würde der
Formprozess mehr Zeit beanspruchen. Als einziger Vorteil verbleibt damit die hohe
erreichbare Temperatur, die jedoch mit einigen gravierenden Nachteilen erkauft wird.
[0009] Bei einem weiteren bekannten Verfahren zum Hydroformen von Bauteilen (
US 6,264,880 B1) kann ein zu verformendes Werkstück in ein teilbares Werkzeug eingelegt und mittels
Druckgas zu einem Produkt mit der gewünschten Gestalt geformt werden. Hierbei wird
das Druckgas durch Erhitzen einer fluidbildenden Zusammensetzung erzeugt, die in einem
mit dem Inneren des zu formenden Bauteils verbundenen Behälter angeordnet wird. Durch
das Erhitzen dieser fluidbildenden Zusammensetzung wird das zum Verformen des Bauteils
erforderliche Druckgas erzeugt, wobei gleichzeitig auch das Werkstück erhitzt wird.
Als fluidbildende bzw. gasbildende Zusammensetzung kann hierbei u.a. auch Lithiumnitrat,
Kaliumnitrat usw. zur Anwendung gelangen, d.h. also solche Zusammensetzungen, die
beim Erhitzen in den gasförmigen Zustand übergehen. Somit macht sich dieses bekannte
Hydroformverfahren lediglich indirekte Eigenschaften der genannten fluidbildenden
Zusammensetzungen zu Nutze, um Druckgas zu erzeugen.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, zur Vermeidung der geschilderten Nachteile
ein verbessertes Verfahren zum Hydroformen von Bauteilen zu schaffen. Die Merkmale
der zur Lösung dieser Aufgabe geschaffenen Erfindung ergeben sich aus Anspruch 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen hiervon sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0011] Bei dem Verfahren zum Hydroformen von Bauteilen, bei dem ein zu verformendes Werkstück
in ein teilbares Werkzeug eingelegt und unter Anwendung von Druck auf ein als Druckübertragungsmittel
dienendes Druckfluid zu einem Produkt mit der gewünschten Gestalt geformt wird, ist
erfindungsgemäß vorgesehen, dass als Druckfluid eine ionische Flüssigkeit verwendet
wird, die eine hohe Temperaturbeständigkeit bis mindestens 550°C aufweist und aus
einer organischen ionischen Flüssigkeit oder einer anorganischen ionischen Flüssigkeit
oder aber aus einer Mischung aus diesen beiden Flüssigkeiten besteht.
[0012] Die erfindungsgemäß als Druckfluid zu verwendenden ionischen Flüssigkeiten sind derzeit
bis mindestens 550° C verwendbar. Hierbei besteht eine typische Mischung aus Lithiumnitrat,
Kaliumnitrat, Nitrit und Resten anderer Inhaltsstoffe. Es können aber auch mit noch
zu schaffenden ionischen Flüssigkeiten anderer Art höhere Temperaturen erreicht werden.
Ein weiterer Vorteil der Gruppe der ionischen Flüssigkeiten ist ihre chemische Inertheit,
so dass kaum Angriffe auf Werkstoffe zu befürchten sind. Außerdem reduziert sich auf
Grund des extrem niedrigen Dampfdruckes die Geruchsbelastung im Fertigungsumfeld und
sorgt somit auch für weniger Druckflüssigkeitsverlust durch Verdampfung.
[0013] Neben der hohen Temperaturbeständigkeit ist gleichermaßen von Bedeutung die bei den
ionischen Flüssigkeiten bereits nachgewiesene Drucksteifigkeit. Hierbei haben Untersuchungen
mit verschiedenen Flüssigkeiten deutlich geringere Kompressibilitäten als die von
Wasser gezeigt, wobei Öl ungefähr die doppelte Kompressibilität wie Wasser aufweist.
Damit ist in vorteilhafter Weise eine Reduktion der Kompressibilität auf etwa 30 %
möglich. Der Vorteil dieser Eigenschaft liegt in der Reduktion der Förderleistung
bei 4000 bar um etwa 30 %.
[0014] Fig. 1 zeigt hierbei in einer Tabelle einen deutlichen Vergleich der Kompressibilität
und des Volumenverlustes pro 100 bar bei Wasser sowie einigen organischen ionischen
Flüssigkeiten. Die in dieser Tabelle aufgeführten Werte wurden bei Drücken bis 2000
bar und 200°C Gleichzeitigkeitsbelastung geprüft, wobei diese organischen ionischen
Flüssigkeiten als stabil erkannt wurden.
[0015] Wie dargelegt, ist es erfindungsgemäß auch möglich, anstelle dieser organischen ionischen
Flüssigkeiten auch anorganische ionische Flüssigkeiten (bzw. Mischungen hiervon) anzuwenden,
die ebenfalls die beschriebenen Vorteile zeigen.
[0016] Erfindungsgemäß kann das Hydroform-Verfahren auch über einen gesteuerten Prozess
betrieben werden, und zwar mit Temperaturen über der Grenztemperatur, z.B. 300 oder
auch 550° C, wobei aber unter Atmosphärendruck die vorgenannte Grenztemperatur nicht
überschritten wird.
[0017] Lediglich des Verständnisses halber sei an dieser Stelle dargelegt, dass die erfindungsgemäß
zu verwendenden ionischen Flüssigkeiten (engl.: lonic Liquids = IL) Flüssigkeiten
sind, die ausschließlich Ionen enthalten. Es handelt sich also um flüssige Salze,
ohne dass das Salz dabei in einem Lösungsmittel wie Wasser gelöst ist. Es sollen also
unter ionischen Flüssigkeiten solche Substanzen verstanden werden, die aus Kationen
und Anionen bestehen. Hierbei sind auch Mischungen von mehreren Kationen und Anionen
möglich. Die ionischen Flüssigkeiten haben in ihrer Reinform, die durch die Abwesenheit
von nichtionischen Bestandteilen gekennzeichnet ist, einen Schmelzpunkt von unter
100° C, vorzugsweise sogar unterhalb von 25° C.
[0018] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, dass man die als Druckfluid
verwendete ionische Flüssigkeit indirekt auf das zu formende Bauteil über Gas einwirken
lässt, das zuerst in das Bauteil und/oder in einen davor befindlichen Raum eingefüllt
wurde.
[0019] Hierbei kann vorgesehen sein, das Gas mit Hilfe eines aus ionischer Flüssigkeit gebildeten
Flüssigkeitskolbens zu komprimieren.
[0020] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn das zu formende Bauteil vor der Beaufschlagung
mit dem durch die ionische Flüssigkeit komprimierten Gas vorgewärmt wird.
[0021] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass man die ionische Flüssigkeit auf das Gas über
ein dazwischen angeordnetes Zwischenmittel einwirken lässt. Hierbei kann als Zwischenmittel
entweder eine Vorlageplatte und/oder eine weitere Flüssigkeit verwendet werden, die
auf der ionischen Flüssigkeit schwimmt.
[0022] Füllt man das zu formende Bauteil - und ggf. auch noch einen davor befindlichen Raum,
eine Kammer oder ein Rohrsystem - zuerst mit Gas, ggf. bereits mit einem bestimmten
Druck, und komprimiert sodann dieses Gas mittels eines aus ionischen Flüssigkeiten
gebildeten Flüssigkolbens, so wird durch die Kompression das Gas und damit auch das
Bauteil erwärmt. Die ionische Flüssigkeit erfährt an der Grenzfläche zum Gas dieselbe
Temperatur bzw. durch die Wärmeaufnahme in der ionischen Flüssigkeit eine etwas geringere
Temperatur. Hierbei ist von Bedeutung, dass viele ionische Flüssigkeiten wenig Gas
aufnehmen.
[0023] Der Vorteil dieser Vorgehensweise besteht darin, dass lediglich durch das technisch
relativ einfach Pumpen der ionischen Flüssigkeit das Gas verdichtet werden kann. Die
für das Pumpen erforderliche Maschinentechnik ist bereits verfügbar, wobei der Energiebedarf
für derartige Maschinen deutlich kleiner ist als bei der Arbeit mit reinem Gas als
Druckmedium.
[0024] Es liegt außerdem im Rahmen der Erfindung, das Bauteil vorzuwärmen und sodann mit
Gas zu deformieren, das mit einem aus ionischer Flüssigkeit gebildeten Flüssigkolben
komprimiert wird. Das Gas wird in diesem Fall wegen der geringeren Wärmekapazität
nur wenig kühlend wirken, so dass damit das Bauteil seine hohe Vonrvärmtemperatur
weitgehend beibehalten wird.
[0025] Wie schon dargelegt, ist es außerdem möglich, dass der Flüssigkolben auch mit einer
Vorlageplatte, die dem Wärme- und Diffusionsschutz dient, oder einer weiteren Flüssigkeit
ergänzt wird, die auf der als Druckfluid dienenden ionischen Flüssigkeit schwimmt.
[0026] Die ionische Flüssigkeit kann schließlich bei entsprechender Gestaltung der Hydroform-Anlage
in der Pumpe eine andere (niedrigere) Temperatur haben als im Kontaktbereich zum Gas.
[0027] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind dort einige Fördergradkurven in Abhängigkeit vom
Förderdruck dargestellt, wobei deutlich ersichtlich ist, dass die Anwendung einer
ionischen Flüssigkeit (IL) als Hydraulikflüssigkeit einen deutlich höheren Fördergrad
erzielt als dies bei klassischen Hydraulikflüssigkeiten der Fall ist.
1. Verfahren zum Hydroformen von Bauteilen, bei dem ein zu verformendes Werkstück in
ein teilbares Werkzeug eingelegt und unter Anwendung von Druck auf ein als Druckübertragungsmittel
dienendes Druckfluid zu einem Produkt mit der gewünschten Gestalt geformt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass als Druckfluid beim Hydroformen eine ionische Flüssigkeit verwendet wird, die eine
hohe Temperaturbeständigkeit bis mindestens 550°C aufweist und aus einer organischen
ionischen Flüssigkeit oder einer anorganischen ionischen Flüssigkeit oder einer Mischung
hieraus besteht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die als Druckfluid verwendete ionische Flüssigkeit indirekt auf das zu formende
Bauteil über Gas einwirken lässt, das zuerst in das Bauteil und/oder in einen davor
befindlichen Raum eingefüllt wurde.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gas durch einen aus ionischer Flüssigkeit gebildeten Flüssigkeitskolben komprimiert
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zu formende Bauteil vor der Beaufschlagung mit dem durch die ionische Flüssigkeit
komprimierten Gas vorgewärmt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die ionische Flüssigkeit auf das Gas über ein dazwischen angeordnetes Zwischenmittel
einwirken lässt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenmittel eine Vorlageplatte verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenmittel eine weitere Flüssigkeit verwendet wird, die auf der ionischen
Flüssigkeit schwimmt.
1. Method for hydroforming components, in which a workpiece to be formed is placed in
a separable mould and is formed into a product of the desired configuration by the
application of pressure to a fluid for pressure which acts as a means of transmitting
pressure, characterised in that what is used as the fluid for pressure in the hydroforming is an ionic liquid which
has a high temperature resistance of up to at least 550°C and which comprises an organic
ionic liquid or an inorganic ionic liquid or a mixture thereof.
2. Method according to claim 1, characterised in that the ionic liquid which is used as the fluid for pressure is caused to act on the
component to be formed indirectly via a gas with which the component, and/or a space
situated in front of the component, is first filled.
3. Method according to claim 2, characterised in that the gas is compressed by a piston of liquid formed from ionic liquid.
4. Method according to claim 2 or 3, characterised in that the component to be formed is pre-heated before having the gas compressed by the
ionic liquid applied to it.
5. Method according to one of claims 2 to 4, characterised in that the ionic liquid is caused to act on the gas via an intermediate means arranged between
the two.
6. Method according to claim 5, characterised in that an insert plate is used as the intermediate means.
7. Method according to claim 5, characterised in that a further liquid, which floats on the ionic liquid, is used as the intermediate means.
1. Procédé pour l'hydroformage de composants, dans lequel une pièce à oeuvrer qu'il s'agit
de déformer est mise en place dans un outil séparable et est mise en forme, pour donner
un produit avec la configuration souhaitée, en utilisant la pression d'un fluide sous
pression servant de moyen de transmission de pression,
caractérisé en ce que l'on utilise à titre de fluide sous pression lors de l'hydroformage un liquide ionique
qui présente une haute résistance à la température jusqu'à au moins 550°C et qui est
constitué par un liquide ionique organique ou par un liquide ionique inorganique ou
encore un mélange de ceux-ci.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on laisse agir le liquide ionique utilisé à titre de fluide sous pression indirectement
sur le composant qu'il s'agit de former par l'intermédiaire d'un gaz qui à été tout
d'abord rempli dans le composant et/ou dans un compartiment qui se trouve devant celui-ci.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le gaz est comprimé par un piston liquide formé par un liquide ionique.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le composant à former est préchauffé avant d'être soumis au gaz comprimé par le liquide
ionique.
5. Procédé selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que l'on laisse agir le liquide ionique sur le gaz via un moyen intermédiaire agencé
entre eux.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'on utilise une plaque préliminaire à titre de moyen intermédiaire.
7. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'on utilise à titre de moyen intermédiaire un autre liquide qui flotte sur le liquide
ionique.