| (19) |
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(11) |
EP 2 107 988 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.07.2014 Patentblatt 2014/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.10.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/009370 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/052731 (08.05.2008 Gazette 2008/19) |
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| (54) |
VAKUUMTROMMEL
VACUUM DRUM
TAMBOUR SOUS VIDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
31.10.2006 DE 102006051898
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.2009 Patentblatt 2009/42 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS GmbH |
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44143 Dortmund (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DECKERT, Lutz
45721 Haltern am See (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 641 717 DE-U1-202006 011 787
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EP-A- 0 872 424 US-A- 3 560 309
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vakuumtrommel gemäß Oberbegriff Patentanspruch
1, und wie aus der
DE 20 2006 011 787 U bekannt.
[0002] Vakuumtrommeln zur Verwendung in Behälterbehandlungsmaschinen, insbesondere Etikettiermaschinen
sind bekannt und dienen beispielsweise als Transporttrommeln für die Weiterleitung
von Etiketten und/oder sind als Schneidtrommeln Bestandteil eines Schneidwerks eines
Etikettieraggregats zum Verarbeiten von Endlos-Etikettenmaterial. Während des Betriebes
wird die jeweilige Vakuumtrommel über einen Dreh- oder Vakuumverteiler permanent mit
einem Vakuum beaufschlagt. Der Dreh- und Vakuumverteiler umfasst dabei wenigstens
zwei Dichtungsflächen, nämlich eine erste Dichtungsfläche, die an einem mit der Vakuumtrommel
bzw. dem Trommelelement nicht umlaufenden Verteilerelement vorgesehen sind und eine
zweite Dichtungsfläche, die mit dem Trommelelement umläuft bzw. an diesem vorgesehen
ist. Beide Dichtungsflächen liegen beispielsweise durch eine von einer Federanordnung
erzeugte Anpresskraft gegeneinander an. Bei bekannten Vakuumtrommeln ist die am Trommelelement
vorgesehene Dichtungsfläche von einer Fläche des grundsätzlich aus Metall gefertigten
Trommelelementes gebildet, während das mit dem Trommelelement nicht mitdrehende Verteilerelement
des Dreh- oder Vakuumverteilers ebenso wie die dort gebildete Dichtungsfläche aus
Kunststoff besteht, um Reibungsverluste durch diese Werkstoffpaarung Metall/Kunststoff
zu reduzieren.
[0003] Diese Ausgestaltung hat aber den Nachteil, dass Reibungsverluste nicht vermieden
werden können und die hieraus resultierende Reibungswärme unmittelbar in das aus dem
metallischen Werkstoff bestehende Trommelelement abfließt, sich dieses während des
Betriebes in einem erheblichen Maß erwärmt, während über das aus Kunststoff gefertigte,
mit dem Trommelelement nicht umlaufende Verteilerelement des Dreh- oder Vakuumverteilers
wegen der im Vergleich zu dem metallischen Werkstoff reduzierten Wärmeleitfähigkeit
von Kunststoff eine Ableitung der Reibungswärme nicht oder nur in sehr geringem Maße
erfolgt. Aus diesem Grunde ist es vielfach üblich und notwendig, das Trommelelement
mit einem Kühlmedium, z. B. mit Wasser, Öl oder Druckluft zu kühlen, was einen zusätzlichen
konstruktiven Aufwand bedingt.
[0004] Die Erwärmung des Trommelelements führt dazu, dass es zu Veränderungen beispielsweise
des Durchmessers dieses Elementes kommt, was die Arbeitsweise der Vakuumtrommel beeinträchtigt.
Insbesondere bei Ausbildung der Vakuumtrommel als Schneidtrommel eines Schneidwerks
führt die durch die Reibungswärme bedingte Erwärmung des Trommelelementes zu Veränderungen
des Schneidspaltes, was negative Auswirkungen auf die Schnittqualität und/oder die
Verarbeitungsgeschwindigkeit hat.
[0005] Um diese Nachteile zu vermeiden, sind Ausführungen bekannt geworden, siehe z.B.
EP 0 872 424 A2, bei welchen das Trommelelement aktiv erwärmt wird, um es unabhängig vom Betriebszustand
permanent auf einer bestimmten Temperatur zu halten, woraus sich ergibt, dass die
Maßverhältnisse am Schneidspalt keiner Veränderung unterliegen, und die Schnittqualität
lediglich durch die vorgenommenen Einstellungen beeinflusst wird. Nachteilig an derartigen
Vorrichtungen sind der beträchtlich konstruktive und apparative Aufwand und die hohen
durch die Beheizung verursachten Energiekosten.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vakuumtrommel aufzuzeigen, die diese Nachteile
vermeidet. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vakuumtrommel entsprechend dem Patentanspruch
1 ausgebildet.
[0007] Bei der Erfindung besteht das mit dem Trommelelement nicht mitdrehende Verteilerelement
und damit auch die an diesem Verteilerelement gebildete "erste" Dichtungsfläche aus
einem Werkstoff, der eine im Vergleich zum Werkstoff, aus dem die an dem umlaufenden
Trommelelement vorgesehene zweite Dichtungsfläche gebildet ist, eine wesentlich höhere
Wärmeleitfähigkeit aufweist. Hierdurch wirkt das mit dem Trommelelement nicht umlaufende
Verteilerelement des Dreh- und Vakuumverteilers als Wärmesenke, über die die Reibungswärme
des Dreh- und Vakuumverteilers abgeführt wird. Der die zweite Dichtungsfläche an dem
umlaufenden Trommelelement bildende Werkstoff wirkt weiterhin auch als Wärmebarriere,
sodass allein schon durch diese Maßnahmen eine Erwärmung, zumindest eine übermäßige
Erwärmung des umlaufenden und ansonsten aus einem metallischen Werkstoff hergestellten
Trommelelementes der Vakuumtrommel vermieden ist. Durch eine entsprechende Kühlung,
beispielsweise durch Kühlrippen an dem mit dem Trommelelement nicht mitdrehenden Verteilerelement
des Dreh- oder Vakuumverteilers kann die Kühlwirkung noch verbessert werden.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erfolgt eine aktive Kühlung des
mit dem Trommelelement nicht mitdrehenden Verteilerelementes, und zwar mit Hilfe eines
dieses Verteilerelement um- und/oder durchströmenden Kühlmediums, beispielsweise eines
dampf- und/oder gasförmigen Kühlmediums (z. B. Kühlluft) und/oder eines flüssigen
Kühlmediums.
[0009] Die an dem umlaufenden Trommelelement vorgesehene "zweite" Dichtungsfläche ist beispielsweise
von einem auswechselbaren Verteilerelement gebildet. Dieses Verteilerelement besteht
dann bevorzugt aus wenigstens zwei Abschnitten oder Segmenten, sodass hierdurch ein
vereinfachter Austausch des die zweite Dichtungsfläche bildenden Verteilerelementes
möglich ist.
[0010] Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird im Folgenden
anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in schematischer Darstellung und in Draufsicht das Etikettieraggregat einer Etikettiermaschine
zum Etikettieren von Behältern mit sogenannten Roll-Fed-Etiketten;
- Fig. 2
- in perspektivischer Teildarstellung das Schneidwerk des Etikettieraggregats der Etikettiermaschine
der Figur 1, zusammen mit Teilen der Vakuum- oder Schneidtrommel;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch das Trommelelement der Vakuumtrommel und durch den Vakuumverteiler;
- Fig. 4
- einen Schnitt entsprechend der Linie I - I der Figur 3;
- Fig. 5
- in vergrößerter perspektivischer Darstellung das untere, scheibenförmige Tragelement
der Vakuumtrommel bzw. des umlaufenden Trommelelementes, bei teilweise abgenommenem
Verteilerelement.
[0011] In den Figuren ist 1 ein Etikettieraggregat eine Etikettiermaschine zum Etikettieren
von Flaschen oder dergleichen Behältern 2 mit sogenannten Roll-Fed-Etiketten 3, die
von einer Vorratsrolle 4 eines endlosen, bandförmigen Etikettenmaterials 3.1 abgezogen
und in einem Schneidwerk 5 des Etikettieraggregates 1 mit der jeweiligen, für ein
Etikett 3 benötigten Länge von dem Etikettenmaterial 3.1 abgeschnitten werden. Die
so erhaltenen Etiketten 3 werden über eine Etikettier- und Übergabetrommel 6 an die
Behälter 2, die auf einem um eine vertikale Maschinenachse umlaufenden Rotor 7 der
Etikettiermaschine an dem Etikettieraggregat 1 vorbeibewegt werden, übergeben und
auf die Behälter 2 aufgebracht. Die Drehrichtungen des Rotors 7 und der Übergabetrommel
6 sind mit den Pfeilen A bzw. B angegeben.
[0012] Das Etikettenmaterial 3 wird von der Vorratsrolle 4 mittels Förderwalzen 8 synchron
mit der Drehbewegung des Rotors 7 abgezogen und dem Schneidwerk 5 zugeführt. Dieses
besteht u.a. aus einer Schneid- oder Vakuumtrommel 9, die bzw. deren Trommelelement
10 beim Etikettieren um ihre vertikale Trommelachse umlaufend angetrieben sind, und
zwar gegensinnig zu der Übergabetrommel 6 (Pfeil C). An der kreiszylinderförmigen
Umfangsfläche 10.1 weist das Trommelelement 10 wenigstens ein Schneidtrommelmesser
11 auf, welches mit seiner Schneide parallel oder im Wesentlichen parallel zur Trommelachse
der Vakuumtrommel 9 orientiert und dem ein Gegenmesser 12 an einer Messerwelle 13
zugeordnet ist, sodass bei jedem vollen Umlauf des Trommelelementes 10 durch das Zusammenwirken
der Messer 11 und 12 eine ein Etikett 3 bildende Länge von dem Etikettenmaterial 3.1
abgetrennt und dann vorübergehend an der Umfangsfläche 10.1 des Trommelelementes 10
durch Vakuum gehalten an die Übergabetrommel 6 übergeben wird.
[0013] Die Figuren 2 - 5 zeigen mehr im Detail die Vakuumtrommel 9. Sie besteht u.a. aus
einem Trommelträger 14, der Teil des Trommelelementes 10 ist und um die vertikale
Achse drehbar in einer oberen Platine 15 und einer unteren Platine 16 einer Tragkonstruktion
17 gelagert ist. Der Trommelträger 14 besteht seinerseits aus einem oberen und unteren
kreisscheibenförmigen oder tellerartigen Tragelement 18 und aus einem wandartig ausgebildeten
Distanz- und Tragstück 19, welches mit einer Antriebswelle 20 des Trommelelementes
10 so verbunden ist, dass die Achse der Antriebswelle 20 in der Mittelebene zwischen
den beiden größeren Oberflächenseiten 19.1 des wandartigen Distanzstücks 19 liegt
und diese Oberflächenseiten 19.1 des Distanzstückes 19 den selben Abstand von der
Achse der Welle 20 aufweisen. Auch die schmäleren Oberflächenseiten 19.2 des wandartigen
Distanzstückes liegen parallel zur Achse der Welle 20 und besitzen bei der dargestellten
Ausführungsform jeweils denselben Abstand von dieser Achse. Der obere sowie untere
Tragteller 18 sind mit der unteren bzw. oberen, jeweils radial zur Achse der Welle
20 verlaufenden Seite 19.3 des Distanzstücks 19 verbunden. An dem Trommelträger 14
sind zwischen dem oberen und unteren Tragteller 18 mehrere Segmente 21 vorgesehen,
die die kreiszylinderförmige Umfangsfläche 10.1 des Trommelelementes 10 bilden. Die
Segmente 21 sind dabei hinsichtlich ihrer Formgebung Teilsegmente einer Wandung eines
Hohlzylinders und weisen jeweils Vakuumkanäle 22 auf, die mit Vakuumöffnungen 23 an
der Außenfläche der Segmente 21 bzw. der von diesen gebildeten Außen- oder Umfangsfläche
10.1 des Trommelelementes 10 münden. An einer Schmalseite 19.2 des Distanzstückes
19 anliegend ist eine das Messer 11 tragende Messerleiste 24 befestigt. Außerhalb
der Messerleiste 24 ist die gesamte Umfangsfläche 10.1 von den an die Messerleiste
24 sowie auch aneinander anschließenden Segmenten 21 gebildet.
[0014] Um die Vakuumkanäle 22 in den Segmenten 21 mit einer äußeren Vakuumquelle zu verbinden,
ist ein Drehverteiler 25 vorgesehen, der bei der dargestellten Ausführungsform aus
einem im Wesentlichen ringförmigen, die Antriebswelle 20 konzentrisch umschließenden
Vakuum- oder Drehverteilerelement 26 und aus einem trommelseitigen, d. h. am unteren
Tragteller 18 vorgesehenen, ebenfalls ringförmigen Verteilerelement 27 besteht. Durch
mehrere zwischen der unteren Platine 16 und der Unterseite des Verteilerelementes
26 wirkende Druckfedern 28 liegt das mit dem Trommelelement 10 nicht mitdrehende Verteilerelement
26 mit einer oberen Ring- oder Dichtungsfläche 26.1 gegen eine untere Ring- oder Dichtungsfläche
27.1 des Verteilerelementes 27 an. Beide Dichtungsflächen 26.1 und 27.1 sind jeweils
plan ausgebildet und liegen in einer Ebene senkrecht zur Achse der Antriebswelle 20.
[0015] Im Verteilerelement 26 ist in dem Winkelbereich der Drehbewegung des Trommelelementes
10, in dem die Etiketten 3 bis zur Über- oder Weitergabe gehalten werden, ein nutenförmiger
Vakuumkanal 29 ausgebildet, der über einen Vakuumanschluss 29.1 mit der äußeren Vakuumquelle
in Verbindung steht und an der Dichtungsfläche 26.1 offen ist.
[0016] Das Verteilerelement 27 ist mit einer Vielzahl von Öffnungen 30 versehen, die so
angeordnet sind, dass durch diese Öffnungen jeweils eine Verbindung zwischen dem Vakuumkanal
29 und den Vakuumkanälen 22 erreicht ist.
[0017] Wie insbesondere auch die Figuren 2, 4 und 5 zeigen, ist das Verteilerelement 27,
welches als auswechselbares Verschleißteil ausgebildet ist, sektioniert, d.h. dieses
ringförmige Verteilerelement 27 besteht aus zwei identisch ausgebildeten Abschnitten
oder Segmenten 27a und 27b, die an ihren Enden durch Verknüpfen formschlüssig miteinander
verbunden sind und sich hierdurch zu dem ringförmigen Verteilerelement 27 ergänzen.
Durch am Tragteller 18 vorgesehene Nasen 31, die über die Umfangsfläche des Tragtellers
18 radial wegstehen und jeweils in Ausnehmungen 32 an der Innenseite des Verteilerelementes
27 eingreifen sowie durch zusätzliche Befestigungen 33 ist das Verteilerelement 27
insbesondere auch drehfest mit dem Tragteller 18 und damit mit dem Trommelelement
10 verbunden. Die Befestigungen 33 sind beispielsweise federnde Rasten, die in entsprechende
Rastnuten eingreifen, die an der Innenseite des ringartigen Verteilerelementes 27
gebildet sind.
[0018] Mit der Oberseite bzw. mit einer dortigen planen Ring- oder Dichtungsfläche 27.2
liegt das Verteilerelement 27 gegen die Unterseite der Trommelsegmente 21 dicht an,
sodass über den Dreh- oder Vakuumverteiler 25 eine dichte Vakuumverbindung zu den
Vakuumkanälen 22 in den Segmenten 21 besteht.
[0019] Wie insbesondere die Figur 3 zeigt, ist das Verteilerelement 27 so ausgeführt, dass
es mit seiner Unterseite bzw. mit der dortigen Ring- oder Dichtungsfläche 27.1 über
die Unterseite insbesondere auch des Tragtellers 18 vorsteht, sodass das Verteilerelement
26 ausschließlich gegen das Verteilerelement 27 anliegt und zwischen der Unterseite
des Tragtellers 18 und der Oberseite des Verteilerelementes 26 ein Spalt 34 gebildet
ist. Dieser steht mit einem die Achse der Antriebswelle 20 konzentrisch umschließenden
und im Verteilerelement 26 ausgebildeten Kanal 35 sowie auch mit einem die Antriebswelle
unmittelbar umschließenden Kanal 36 (Ringspalt) in Verbindung. Der an der dem Tragteller
18 zugewandten Oberseite des Verteilerelementes 27 offene Kanal 35 ist über einen
Anschluss 37 mit einer Quelle für ein gasförmiges Kühlmedium, beispielsweise für Kühlluft
verbunden. Der Spalt 34 und die Kanäle 35 und 36 bilden einen Strömungsweg für ein
Kühlmedium, welches über den Anschluss 37 in den Kanal 35 gelangt und dann unter entsprechender
Kühlung insbesondere des Dreh- oder Vakuumverteiler 25 und der gegeneinander anliegenden
Verteilerelementes 26 und 27 aus dem Kanal 35 und den Spalt 34 in den Kanal oder Ringspalt
26 strömt, aus welchem das Kühlmedium zur zusätzlichen Kühlung des Verteilerelementes
26 an seiner Unterseite 26.2 in einen Raum 38 unterhalb des Verteilerelementes gelangt.
Um die Kühlwirkung zu steigern ist das Verteilerelement 26 an seiner Unterseite mit,
in den Raum 38 hineinreichende, Kühlrippen versehen, wie dies in der Figur 3 mit 39
angedeutet ist. Weitere Kühlrippen sind beispielsweise an der Umfangsfläche des Verteilerelementes
26 vorgesehen, wie dies in der Figur 3 bei 40 angedeutet ist.
[0020] Das Trommelelement 10, d.h. insbesondere der Tragteller 18, das Distanzstück 19,
die Segmente 21, die Messerleiste 24 usw. sind aus einem geeigneten Metall gefertigt.
Das Verteilerelement 27, welches den Reibpartner für das Verteilerelement 26 bildet
und ein eigenständiges, austauschbares Bauteil darstellt, ist aus Kunststoff oder
einem anderen Werkstoff gefertigt, der gute Reibungseigenschaften als Reibungspartner
des Verteilerelementes 26 aufweist, allerdings eine reduzierte Wärmeleitfähigkeit
besitzt. Das Verteilerelement 26 besteht hingegen aus Metall oder einem anderen Werkstoff
mit hoher Leitfähigkeit.
[0021] Durch die zweiteilige Ausbildung des Verteilerelementes 27 ist im Bedarfsfall ein
Austauschen dieses Verteilerelementes möglich, ohne das hierfür eine Demontage der
Vakuumtrommel oder aber Elemente dieser Trommel notwendig ist. Der Austausch des Verteilerelementes
27 kann in einfacher Weise dadurch erfolgen, dass das Verteilerelement 26 gegen die
Wirkung der Federn 28 nach unten gedrückt, dann das Verteilerelement 27 ebenfalls
nach unten von dem Tragteller 18 abgezogen und nach dem Teilen in die Abschnitte 27a
und 27b entnommen wird. In umgekehrter Weise erfolgt das Einbringen des ausgetauschten
Verteilerelementes 27, d.h. durch Einsetzen der Abschnitte 27a und 27b in den Raum
zwischen dem abgesenkten Verteilerelement 26 und dem Trommelelement 10, durch Verbinden
der Abschnitte 27a und 27b, durch Aufschieben und Verrasten des Verteilerelementes
27 auf den Tragteller 18 und durch Freigeben des Verteilerelementes 26, sodass sich
dieses mit seiner Ring- oder Dichtungsfläche 26.1 wieder gegen die Ring- oder Dichtungsfläche
27.1 des ausgetauschten Verteilerelementes 27 anlegen kann.
[0022] Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Etikettieraggregat
- 2
- Behälter
- 3
- Etikett
- 3.1
- Etikettenmaterial
- 4
- Vorratsrolle
- 5
- Schneidwerk
- 6
- Übergabetrommel
- 7
- Rotor
- 8
- Förderwalzen
- 9
- Schneid- oder Vakuumtrommel
- 10
- Trommelelement
- 10.1
- Umfangsfläche des Trommelelementes 10
- 11
- Messer an Vakuumtrommel 10
- 12
- Gegenmesser
- 13
- Messerwelle
- 14
- Trommelträger
- 15, 16
- Platine
- 17
- Tragkonstruktion
- 18
- Tragteller
- 19
- Distanzstück
- 19.1, 19.2, 19.3
- Seiten des wandartigen Distanzstücks 19
- 20
- Antriebswelle für Vakuumtrommel 10
- 21
- Trommelsegment
- 22
- Vakuumkanal
- 23
- Vakuumöffnung
- 24
- Messerleiste
- 25
- Dreh- oder Vakuumverteiler
- 26
- Verteilerelement
- 26.1
- Ring- oder Dichtungsfläche des Verteilerelementes 26
- 27
- Verteilerelement
- 27.1
- Ring- oder Dichtungsfläche des Verteilerelementes 27
- 27.2
- Oberseite des Verteilerelementes 27
- 27a, 27b
- Abschnitt oder Segment des Verteilerelementes 27
- 28
- Feder
- 29
- Vakuumkanal
- 29.1
- Vakuumanschluss
- 30
- Öffnung
- 31
- Nase
- 32
- Ausnehmung
- 33
- Befestigung
- 34
- Spalt
- 35, 36
- Kanal
- 37
- Kühlmediumanschluss
- 38
- Raum
- 39, 40
- Kühlfläche
1. Vakuumtrommel zur Verwendung in Behälterbehandlungsmaschinen, insbesondere Etikettiermaschinen,
mit einem in einem Vorrichtungsgestellt (17) drehbar gelagerten und um eine Trommelachse
umlaufend antreibbaren Trommelelement (10), mit wenigstens einem in dem Trommelelement
(10) ausgebildeten und in einer Vakuumöffnung (23) mündenden Vakuumkanal (22), sowie
mit einem Dreh- oder Vakuumverteiler (25) zum Verbinden des wenigstens einen im Trommelelement
(10) ausgebildeten Vakuumkanal (22) mit einer Vakuumquelle, wobei der Dreh- oder Vakuumverteiler
(25) wenigstens eine erste Dichtungsfläche (26.1) an einem mit dem Trommelelement
(10) nicht umlaufenden ersten Verteilerelement (26) sowie wenigstens eine am Trommelelement
(10) vorgesehene zweite Dichtungsfläche (27.1) für eine Dichtlage gegen die erste
Dichtungsfläche (26.1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das die erste Dichtungsfläche (26.1) bildende erste Verteilerelement (26) aus einem
ersten Werkstoff hergestellt ist, welcher eine wesentlich höhere Wärmeleitfähigkeit
aufweist als ein zweiter Werkstoff eines die zweite Dichtungsfläche (27.1) bildenden
Abschnitts am Trommelelement (10).
2. Vakuumtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die erste Dichtungsfläche (26.1) aufweisende erste Verteilerelement (26) zumindest
in dem Bereich der ersten Dichtungsfläche aus dem ersten Werkstoff besteht.
3. Vakuumtrommel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die erste Dichtungsfläche (26.1) aufweisende erste Verteilerelement (26) insgesamt
aus dem ersten Werkstoff besteht.
4. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Werkstoff Metall ist.
5. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Werkstoff ein Kunststoff ist.
6. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Dichtungsfläche (26.1, 27.1) jeweils als eine die Trommelachse
konzentrisch umschließende Ring- und/oder Kegelfläche ausgebildet sind.
7. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreh- oder Vakuumverteiler (25) an einer Stirnseite, beispielsweise an einer
im Verwendungsfall unteren Stirnseite des Trommelelementes (10) vorgesehen ist.
8. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Dichtungsfläche von einem aus dem zweiten Werkstoff hergestellten zweiten
Verteilerelement (27) gebildet ist.
9. Vakuumtrommel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verteilerelement (27) aus wenigstens zwei Abschnitten oder Segmenten (27a,
27b) besteht.
10. Vakuumtrommel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente (27a, 27b) formschlüssig, aber lösbar miteinander verbunden sind.
11. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Verteilerelement (27) lösbar bzw. austauschbar am Trommelelement (10)
vorgesehen ist.
12. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel zum Kühlen zumindest des ersten Verteilerelementes (26) wenigstens im Bereich
der ersten Dichtungsfläche (26.1).
13. Vakuumtrommel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Kühlen von wenigstens einem von einem Kühlmedium, beispielsweise von
einem gas- und/oder dampfförmigen und/oder flüssigen Kühlmedium durchströmbaren Kühlkanal
(34, 35, 36, 38) gebildet sind.
14. Vakuumtrommel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Kühlkanal zumindest mit einem Teilabschnitt (34, 36) auch in einem Raum
oder Spalt zwischen dem Trommelelement (10) und dem die erste Dichtungsfläche (26.1)
bildenden Verteilerelement (26) erstreckt.
15. Vakuumtrommel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlkanal sich auch an einer dem Trommelelement (10) abgewandten Seite des die
erste Dichtungsfläche (26.1) bildenden Verteilerelementes (26) erstreckt.
16. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Federmittel (28) zum Anpressen der ersten Dichtungsfläche (26.1) bzw. des diese Dichtungsfläche
bildenden Verteilerelementes (26) gegen die zweite Dichtungsfläche (27.1).
17. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ihre Ausbildung als Trommel für den Transport von Etiketten (3).
18. Vakuumtrommel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ihre Ausbildung als Schneidtrommel eines Schneidwerks (5), insbesondere zum Abtrennen
von Etiketten (3) von einem bandförmigen Etikettenmaterial (3.1).
1. A vacuum drum for use in container processing machines, particularly in labelling
machines, comprising a drum element (10) rotationally supported in a device rack (17)
and being driven about a drum axis in a rotational manner, comprising at least one
vacuum canal (22) configured in the drum element (10) and ending in a vacuum opening
(23), and comprising a rotational or vacuum distributor (25) for connecting the at
least one vacuum canal (22) disposed in the drum element (10) to a vacuum source,
with the rotational or vacuum distributor (25) including at least one first sealing
surface (26.1) on a first distributor element (26) that is not rotating with the drum
element (10) and at least one second sealing surface (27.1) provided on the drum element
(10) for a sealed contact against the first sealing surface (26.1), characterised in that the first distributor element (26) that forms the first sealing surface (26.1) is
produced from a first material which has a significantly higher thermal conductivity
than a second material of a section on the drum element (10) forming the second sealing
surface (27.1).
2. The vacuum drum of claim 1 wherein the first distributor element (26) exhibiting the
first sealing surface (26.1) consists of the first material, at least in the region
of the first sealing surface.
3. The vacuum drum of claim 2 wherein the first distributor element (26) exhibiting the
first sealing surface (26.1) consists entirely of the first material.
4. The vacuum drum of any one of the preceding claims wherein the first material is metal.
5. The vacuum drum of any one of the preceding claims wherein the first material is a
plastic.
6. The vacuum drum of any one of the preceding claims wherein the first and second sealing
surface (26.1, 27.1) are each configured as an annular and/or conical surface concentrically
encircling the drum axis.
7. The vacuum drum of any one of the preceding claims wherein the rotational or vacuum
distributor (25) is provided on an end face, for example on a lower end face of the
drum element (10) when in use.
8. The vacuum drum of any one of the preceding claims wherein the second sealing surface
is formed by a second distributor element (27) produced from the second material.
9. The vacuum drum of claim 8 wherein the second distributor element (27) comprises at
least two sections or segments (27a, 27b).
10. The vacuum drum of claim 9 wherein the segments (27a, 27b) are connected with one
another in a form-fit manner but detachably.
11. The vacuum drum of any one of the preceding claims wherein the second distributor
element (27) is provided detachably or interchangeably on the drum element (10).
12. The vacuum drum of any one of the preceding claims characterised by means for the cooling of at least the first distributor element (26) at least in
the region of the first sealing surface (26.1).
13. The vacuum drum of claim 12 wherein the means for cooling are formed by at least one
cooling canal (34, 35, 36, 38) through which can flow a cooling medium, for example
a gaseous and/or vaporous and/or liquid cooling medium.
14. The vacuum drum of claim 13 wherein the cooling canal also extends - at least by a
partial section (34, 36) - in a space or gap between the drum element (10) and the
distributor element (26) forming the first sealing surface (26.1).
15. The vacuum drum of claim 13 wherein the cooling canal also extends on a side of the
distributor element (26) forming the first sealing surface (26.1) which (side) faces
away from the drum element (10).
16. The vacuum drum of any one of the preceding claims characterised by spring means (28) for pressing the first sealing surface (26.1), or the distributor
element (26) forming this sealing surface, against the second sealing surface (27.1).
17. The vacuum drum of any one of the preceding claims characterised by its configuration as a drum for the transport of labels (3).
18. The vacuum drum of any one of the preceding claims characterised by its configuration as the cutting drum of a cutting mechanism (5), particularly for
separating labels (3) from a strip-like label material (3.1).
1. Tambour sous vide destiné à être utilisé dans des machines de traitement de récipient,
en particulier des étiqueteuses, avec un élément de tambour (10) logé de manière rotative
dans un bâti de dispositif (17) et pouvant être entraîné de manière périphérique autour
d'un axe de tambour, avec au moins un canal sous vide (22) réalisé dans l'élément
de tambour (10) et débouchant dans une ouverture de vide (23), ainsi qu'avec un distributeur
rotatif ou sous vide (25) pour relier l'au moins un canal sous vide (22) réalisé dans
l'élément de tambour (10) à une source de vide, le distributeur rotatif ou sous vide
(25) présentant au moins une première surface d'étanchéité (26.1) sur un premier élément
distributeur (26) ne tournant pas avec l'élément de tambour (10), ainsi qu'au moins
une seconde surface d'étanchéité (27.1) prévue sur l'élément de tambour (10) pour
une couche étanche contre la première surface d'étanchéité (26.1), caractérisé en ce que le premier élément de distributeur (26) formant la première surface d'étanchéité
(26.1) est fabriqué en un premier matériau qui présente sensiblement une conductibilité
thermique supérieure à celle d'un second matériau d'une section formant la seconde
surface d'étanchéité (27.1) sur l'élément de tambour (10).
2. Tambour sous vide selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier élément distributeur (26) présentant la première surface d'étanchéité
(26.1) se compose du premier matériau au moins dans la zone de la première surface
d'étanchéité.
3. Tambour sous vide selon la revendication 2, caractérisé en ce que le premier élément distributeur (26) présentant la première surface d'étanchéité
(26.1) se compose dans l'ensemble du premier matériau.
4. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier matériau est du métal.
5. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le second matériau est un plastique.
6. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première et seconde surface d'étanchéité (26.1, 27.1) sont réalisées respectivement
comme une surface annulaire et/ou conique entourant de manière concentrique l'axe
de tambour.
7. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le distributeur rotatif ou sous vide (25) est prévu sur un côté avant par exemple
sur un côté avant inférieur en cas d'utilisation de l'élément de tambour (10).
8. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la seconde surface d'étanchéité est formée par un second élément distributeur (27)
constitué du second matériau.
9. Tambour sous vide selon la revendication 8, caractérisé en ce que le second élément distributeur (27) se compose au moins de deux sections ou segments
(27a, 27b).
10. Tambour sous vide selon la revendication 9, caractérisé en ce que les segments (27a, 27b) sont reliés par complémentarité de formes, mais de manière
détachable l'un à l'autre.
11. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le second élément distributeur (27) est prévu de manière détachable ou remplaçable
sur l'élément de tambour (10).
12. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par des moyens pour refroidir au moins le premier élément de distributeur (26) au moins
dans la zone de la première surface d'étanchéité (26.1).
13. Tambour sous vide selon la revendication 12, caractérisé en ce que les moyens pour refroidir sont formés par au moins au moins un canal de refroidissement
(34, 35, 36, 38) pouvant être traversé par un agent de refroidissement, par exemple
un agent de refroidissement liquide et/ou gazeux et/ou sous forme de vapeur.
14. Tambour sous vide selon la revendication 13, caractérisé en ce que le canal de refroidissement s'étend aussi au moins avec une section partielle (34,
36) dans un espace ou une fente entre l'élément de tambour (10) et l'élément distributeur
(26) formant la première surface d'étanchéité (26.1).
15. Tambour sous vide selon la revendication 13, caractérisé en ce que le canal de refroidissement s'étend aussi sur un côté éloigné de l'élément de tambour
(10) de l'élément distributeur (26) formant la première surface d'étanchéité (26.1).
16. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par des moyens de ressort (28) pour le pressage de la première surface d'étanchéité (26.1)
ou de l'élément distributeur (26) formant cette surface d'étanchéité contre la seconde
surface d'étanchéité (27.1).
17. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par sa réalisation comme tambour pour le transport d'étiquettes (3).
18. Tambour sous vide selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par sa réalisation comme tambour de coupe d'un dispositif de coupe (5), en particulier
pour la séparation d'étiquettes (3) d'un matériau d'étiquette en forme de bande (3.1).
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