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(11) |
EP 2 108 073 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.2011 Patentblatt 2011/38 |
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Anmeldetag: 24.10.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/061380 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/083864 (17.07.2008 Gazette 2008/29) |
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| (54) |
VERDECKT LIEGENDER BESCHLAG FÜR EIN FENSTER ODER EINE TÜR
CONCEALED FITTING FOR A WINDOW OR A DOOR
FERRURE NON APPARENTE POUR UNE FENÊTRE OU UNE PORTE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
11.01.2007 DE 202007000693 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.10.2009 Patentblatt 2009/42 |
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Patentinhaber: SIEGENIA-AUBI KG |
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57234 Wilnsdorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LAUTZ, Wolfgang
57074 Siegen (DE)
- LEY, Andreas
57250 Netphen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 612 354 DE-U1- 8 718 109 FR-A- 2 370 845
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DE-U1- 8 516 560 DE-U1- 9 102 070
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen verdeckt im Falz angeordneten Beschlag für Dreh-Kipp-Fenster
oder -Türen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Fenster oder Türen dieser Gattung sind bereits bekannt, wie beispielsweise der
EP 1 612 354 A2,
EP 0 204 267 B1 und der
DE 8718109 U1 entnommen werden kann.
Nach der
EP 0 204 267 B1 haben die beiden Lenker unterschiedliche Längen und stehen je über ein Drehgelenk
mit dem Ecklager und dem Eckband in Verbindung, und zwar derart, dass sie mit diesen
ein Lenkertrapez bilden, dessen kürzeres Glied der flügelseitige Tragarm ist.
[0003] Die Verbindung an dem rahmenseitigen Drehgelenk des langen Lenkers mit dem am Eckband
fest angeordneten Haken wird durch ein Sicherungsring gesichert, der in eine nahe
des freien Endes des Hakens angeordneten Umfangsnut einrastet. Das Einhängen mit anschließendem
Sichern gegen Auskuppeln des Flügels zum Rahmen, kann ausschließlich nur in der drehgestellten
Lage erfolgen.
[0004] Bei der Ausgestaltung nach
DE 87 18 109 U1 sind insgesamt drei Lenker angeordnet, wobei ein kurzer erster Lenker und ein zweiter
langer Lenker an einer Befestigungsplatte des am Flügel gefestigten Ecklagers fest
angelenkt sind. Der dritte Lenker ist schwenkverschieblich im Ecklager geführt und
wie der zweite lange Lenker am rahmenseitigen Eckband kraftschlüssig nicht entkoppelbar
über einen Kraftspeicher gesichert.
[0005] Es wäre denkbar, auch bei den Ausgestaltungen der
DE 87 18 109 U1 entsprechenden Bau- und Funktionsart entweder die beiden flügelseitigen Verbindungsgelenke
oder aber die beiden rahmenseitigen Verbindungsgelenke für die beiden Lenker - ähnlich
der
EP 0 204 267 B1 - entkoppelbar auszubilden. Wie praktische Versuche ergeben haben, stellen sich jedoch
in beiden Fällen, insbesondere beim Einhängevorgang für die Flügel, insofern Schwierigkeiten
ein, als die Abstände zwischen den freien Haken der beiden Lenker und die Abstände
der zugehörigen Eingrifföffnungen zur Bildung des Drehgelenkes und des Schiebegelenkes
an der Lagerschiene bzw. Halteschiene in keiner festen Beziehung zueinander stehen.
[0006] Es ist daher mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden, die entkuppelten Gelenkstellen
beim Einhängen des Flügels wieder miteinander in ordnungsgemäße Wirkverbindung zu
bringen. Während der Durchführung des Einhängevorgangs müssen nämlich die Funktionsteile
des Drehgelenkes und die Funktionsteile des Schiebegelenkes jeweils relativ zueinander
exakt ausgerichtet werden.
[0007] Es ist daher Ziel der Erfindung, die vorstehend aufgezeigten Unzulänglichkeiten bei
Fenstern oder Türen der gattungsgemäßen Art auszuräumen.
[0008] Daher liegt die Aufgabe der Erfindung in der Schaffung eines verdeckt im Falz angeordneten
Beschlags für Dreh-Kipp-Fenster oder -Türen, bei welchem eine einfache und sichere
Ein- und Aushängemöglichkeit für den Flügel am Fensterrahmen erreichbar und dabei
die dauerhaft sichere Öffnungs- und Schließfunktion für den Flügel gewährleistet ist.
[0009] Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden
Teils des Patentanspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche beziehen sich auf weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung.
[0010] Der Vorteil des Lösungsprinzips liegt darin, dass das Eckband ohne Zuhilfenahme besonderer
Anschlaglehren an der Falzfläche des Flügels montiert werden kann, da das Beschlagteil
Mittel zur Lagejustierung in Längsrichtung des Falzes bereitstellt, wobei eine Lagerschiene
des Ecklagers mit ihrem freien Ende an der aufrechten Falzumfangsfläche des Rahmens
nahezu anliegt und wobei an dem gegenüberliegenden Ende des freien Endes und an der
von den Lenkern abgewandten Seite ebenfalls Bauteile zur Lagefixierung angebracht
sind. Das Eckband findet dabei mit einer winkelförmigen Halteschiene mittels eines
zur Falzumfangsfläche des Flügels aufrechten Drehgelenks zur Lagejustierung Verwendung.
Mit dieser Zuordnung wird ebenfalls eine für den Öffnungs- und Schließvorgang des
Flügels notwendige, exakte Ausrichtung zum Rahmen gewährleistet.
[0011] Bei allen vorstehend angeführten Öffnungsarten insbesondere in drehgestellter Lage
des Beschlags und Kipplage des Flügels 2 zum Rahmen 1 des Fensters oder der Tür ist
es von wesentlicher Bedeutung, dass sich der Flügel relativ einfach zum Rahmen einhängen
und mit möglichst wenigen und einfachen Handgriffen problemlos wieder aushängen lässt.
Dies geschieht in vorteilhafter Weise dadurch, dass die Haken der Tragarme mit den
Bohrungen der Halteschiene im eingefahrenen Zustand gleiche Abstandsmaße haben und
damit in kongruenter Lage zueinander stehen.
[0012] Die Funktionssicherheit ist durch die Erfindung dadurch optimiert worden, dass bei
der Montage mindestens ein Haken in der Bohrung einklipsbar ist und so im Montagezustand
eine dauerhafte, aber auch wieder manuell lösbar fixierte und unverschiebbare Verbindung
eingehen.
[0013] Es hat sich erfindungsgemäß, auch als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn
das Ecklager zum Eckband bei Montage im eingefahrenen Zustand der Beschlagteile in
einer begrenzt kippbaren Anordnung koppelbar ist. Dabei können die Haken so ausgelegt
werden, dass sie an ihrem freien Enden eine Fase aufweisen und /oder die Bohrungen
entsprechend eine Fase bzw. Verjüngung aufweisen. Aber auch die Höhe der Haken ist
entsprechend angepasst. Zu hoch konzipierte Haken können eine problemlose Montage
des Flügels in Kippstellung nachteilig beinträchtigen. Deshalb sind die Haken in ihrer
Höhe und Fase auf die Bohrungen angepasst.
[0014] Um eine große Ausstellweite des Flügels in Drehstellung zu erreichen, sind in vorteilhafter
Weise der Lagerschiene Lenker zugeordnet, die aus einem drehverschiebbaren Steuerarm
und einem ersten drehbefestigten Tragarm bestehen, der wiederum mit dem Steuerarm
scherenartig in drehbarer Verbindung steht, wobei ein zweiter Tragarm drehbar am freien
Ende des Steuerarms befestigt ist.
[0015] Besonders vorteilhaft ist, wenn die Haken zur Bohrung zum Kuppeln in Fluchtlage liegen
und die Verbindung nahezu spielfrei ist. Gerade bei einem schmalen Aufbau des Fensters
oder der Tür ist es von besonderem Vorteil, wenn die Beschlagteile dem Flügel und
Rahmen angepasst ausgeführt sind, um Nacharbeiten am Profil zu vermeiden. Ein Versatz
zueinander erfordert entweder mehr Raum oder schwächt das Bauteil an dem die Haken
angelenkt sind. Mit der nahezu spielfreien Anpassung der zu kuppelnden Bauteile wird
ein schnelles Ansprechverhalten zum Steuern des Flügels in die Drehschaltstellung
erreicht.
[0016] Vorteilhaft ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, dass die Haken an den
dem Eckband zugewandten freien Enden eine Fase aufweisen, wobei zumindest ein Haken
im Abstand unter dieser mit einer Umfangsnut versehen ist. Die Fase hat dem zu Folge
mehrere vorteilhafte Wirkungen. Einerseits bietet die Fase den nötigen Spielraum zum
Kippen des Flügels für das Ein- und Aushängen, aber auch für die normale Kipplage,
andererseits ermöglicht die Fase das Fügen eines bereits federbelastenden Sicherungsglieds,
welches im Eckband im Bereich einer Bohrung gelagert ist und schließlich in eine der
Fase folgende Umfangsnut einrastet. Mit der fixierten Lage des Eckbandes zum Ecklager
befindet sich der Flügel zum Rahmen in der montierten Stellung und mit anschließendem
Einhängen einer Ausstellschere oben und durch Schalten des Beschlags von der drehgestellten
Lage in die kippgestellte Lage, ist das Fenster oder die Tür in allen Schaltstellungen
und in jeder Öffnungslage unverlierbar gesichert und betriebsbereit.
[0017] Konstruktiv einfach und wirtschaftlich herstellbar ist nach der Erfindung, wenn das
Sicherungsglied aus einem im Eckband sitzenden U-förmigen Biegefederstab besteht,
der an seinen freien Enden eingespannt ist und tangential in die Umfangsnut des Hakens
eingreift.
[0018] Um das Sicherungsglied gegen herausfallen aus dem Eckband zu sichern, wird in vorteilhaft
einfacher Weise eine Abdeckkappe auf den zum Einlegen des Sicherungsglieds Ausschnitt,
beispielsweise durch Einklipsen, gesteckt.
[0019] Zum Lösen der Fixierung des Eckbandes vom Ecklager, d.h. zum Aushängen des Flügels,
sieht die Erfindung in einer vorteilhaften Ausgestaltung im Eckband achsparallel aber
seitlich versetzt zur Bohrung einen Vorsprung vor, der an den Seitenflächen verjüngt
ist, wobei durch Längsverschieben des Sicherungsglieds über die Seitenflächen der
Biegefederstab gespreizt wird und aus der Umfangsnut der Hakens herausdrängbar ist.
[0020] Vereinfacht und Kostengünstig stellt sich das Längsverschieben des Sicherungsglieds
dar, wenn das geschlossene andere Ende der U-Form in einem Abstand in fixierter Stellung
vom Eckband beabstandet ist und das geschlossene Ende der U-Form abgewinkelt ist,
um eine Griffmöglichkeit zu erhalten, wobei sich mit Verschieben der Abstand entsprechend
zum Eckband vergrößert.
[0021] Eine zweckmäßige, weil einfache und kostengünstige Herstellung des Eckbandes ist
gewährleistet, wenn es im Montagezustand zur Längsmittelebene symmetrisch gestaltet
und im Spritzgießverfahren hergestellt ist.
[0022] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung gemäß Anspruch 1, sind die Lenker des
Ecklagers mit der Lagerschiene bei Einhängung des Flügels zum Rahmen nahezu deckungsgleich
ausgerichtet. Diese Lage entspricht der Montageposition des Flügels zum Rahmen, d.h.
die Abstände der Haken des Ecklagers entsprechen den Abständen zu den Bohrungen des
Eckbands. Gleichzeitig bietet das Ecklager in der eingefahrenen Position der Lenker
den kleinsten Bauraum und damit einen optimalen Montagezustand.
[0023] Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung, die anhand
mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben sind.
[0024] Es zeigen:
- Fig.1
- eine Ansicht des Beschlags gemäß der Erfindung mit Blickrichtung senkrecht zur Ebene
des Fenster oder der Tür mit dem Rahmen und dem in drehgestellter Lage des Beschlags
und in Kipplage geöffneten Flügel,
- Fig.2
- das Beschlagteil nach Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht im ausgehangenen Zustand,
mit nicht montierter Abdeckkappe,
- Fig.3
- das Beschlagteil nach Figur 2 im montierten Zustand, mit nicht montierter Abdeckkappe,
- Fig.4
- das Beschlagteil nach Figur 3 im montierten Zustand und nicht montierter Abdeckkappe,
mit gespreiztem Sicherungsglied zum Aushängen des Flügels und
- Fig.5
- eine perspektivische Ansicht nach der Fig.3 mit montierter Abdeckkappe und bei in
Drehstellung geöffnetem Flügel.
[0025] In der Figur 1 der Zeichnung ist ein Fenster bzw. eine Tür gezeigt, bei dem sich
der dem Rahmen 1 zugeordnete in der Zeichnung nicht sichtbare Beschlag über eine Betätigungshandhabe
3 des Flügel 2 in drehgestellter Lage befindet und der Flügel 2 zum Rahmen 1 in Kipplage
in einer vormontiert kuppelbaren Anordnung steht. Bei dem verdeckt im Falz angeordneten
Beschlag für Dreh-Kipp-Fenster oder -Türen, ist an der oberen Flügelkante 4 eine nicht
sichtbare Ausstellvorrichtung und an der unteren Flügelkante 5 ein im Flügelausschnitt
sichtbares Beschlagteil 6 vorgesehen, welches zwischen dem Flügel 2 und dem Rahmen
1 angeordnet ist, wobei die obere Ausstellvorrichtung die Kippöffnungsstellung des
Flügels 2 relativ zum Rahmen 1 begrenzt, und zwischen den oberen waagrechten Holmen
von Rahmen 1 und Flügel 2 eingebaut ist. Sowohl die obere Ausstellvorrichtung auch
das Beschlagteil 6 entsprechen dem gleichen kinematischen Aufbau.
[0026] Das Beschlagteil 6 besteht ausweislich der Figur 2 dabei aus einem am Flügel 2 angelenkten
Eckband 7 und einem an am Rahmen 1 über eine Lagerschiene 8 fest angelenkten Ecklager
9, welche über mindestens zwei nach Figur 5 drei Lenker 10 aufweisen, die in schwenkbeweglicher
Verbindung zueinander stehen, wobei die Lenker 10 an zumindest einem der freien Enden
11,12 nach Figur 3 einen bolzenartigen Haken 13,14 aufweisen. Dabei zeigt mindestens
einer der Haken 14 ein entsprechendes Haltemittel 15 zur lösbaren Fixierung mit dem
Eckband 7 auf.
[0027] Außerdem wird das Eckband 7 ohne Zuhilfenahme besonderer Anschlaglehren an der Falzfläche
des Flügels 2 montiert, da das Beschlagteil Mittel 17 zur Lagejustierung in Längsrichtung
des Falzes bereitstellt, wobei bei dem Ecklager 9 die Lagerschiene 8 mit dem Mittel
16 an dem freien Ende 18 an der aufrechten Falzumfangsfläche des Rahmens 1 nahezu
anliegt und wobei an dem gegenüberliegenden Ende des freien Endes 18 und an der von
den Lenkern 10 abgewandten Seite ebenfalls Bauteile zur Lagefixierung angebracht sind.
Das Eckband 7 findet dabei mit einer winkelförmigen Halteschiene 19 mittels eines
zur Falzumfangsfläche des Flügels 2 aufrechten Drehgelenks 20 zur Lagejustierung Verwendung.
Mit dieser Zuordnung wird ebenfalls eine für den Öffnungs- und Schließvorgang des
Flügels 2 notwendige, exakte Ausrichtung zum Rahmen 1 gewährleistet.
[0028] Bei allen vorstehend angeführten Öffnungsarten insbesondere in drehgestellter Lage
des Beschlags und Kipplage des Flügels 2 zum Rahmen 1 des Fensters oder der Tür ist
es von wesentlicher Bedeutung, dass sich der Flügel 2 relativ einfach zum Rahmen 1
einhängen lässt und das mit möglichst wenigen und einfachen Handgriffen, der Flügel
2 problemlos wieder aushängen lässt. Dazu haben die Haken 13,14 der Lenker 10 im ein-
und ausgefahrenen Zustand gleiche Abstandsmaße zu den Bohrungen 21,22 der Halteschiene
19, wobei sie in Montagebereitschaftsstellung nach Figur 1 und Figur 2 mit eingefahrenen
Lenkern 10 in kongruenter Lage zueinander stehen.
[0029] Um die Verbindung zwischen Flügel 2 und Rahmen 1 im montierten Zustand dauerhaft
gesichert auch während der Bewegungsabläufe zu halten, ist zumindest eine Verbindung
zwischen Haken 14 und Bohrung 22 einklipsbar. Andererseits kann die Verbindung nur
unter Zuhilfenahme manueller Betätigung wieder aufgelöst werden.
[0030] Das Einhängen des Flügels 2 in den Rahmen 1 wird ebenfalls damit erleichtert, dass
die am Ecklager 9 angeordneten Haken 13,14 zumindest bereichsweise eine Fase 23,24
aufweisen und die den Haken 13,14 zugewandten Bohrungen 21,22 je nach Notwendigkeit
eine Erweiterung in Form einer Fase oder einer Verjüngung beinhalten können, um bei
einer begrenzt kippbaren Lage des Flügels 2 zum Rahmen 1 Einhängen zu können. Wie
bereits erwähnt, befindet sich in dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1, wonach der
Flügel 2 zum Rahmen 1 die begrenzt kippbare Montagestellung aufzeigt, der Beschlag
in Drehlage. Unabhängig dem Einhängen des Flügels 2 zum Rahmen 1 kann sich der Beschlag
aber auch in kippgestellter Lage befinden, jedoch müsste der Beschlag aufgrund des
verschlussseitigen Kippriegelbauteils in die drehgestellte Lage über die Betätigungshandhabe
3 geschaltet werden.
[0031] Das von den Lenkern 10 steuerbare Beschlagteil 6, ist unter Anderem aus dem bereits
geschilderten Ecklager 9 nach Figur 5 gebildet, wonach die Lenker 10 aus einem über
ein Drehgelenk 28 an der Lageschiene 8 dreh- verschiebbaren Steuerarm 25 und einen
ebenfalls an der Lagerschiene 8 mittels eines Drehgelenks 29 daran ersten langen drehbefestigten
Tragarm 26 besteht, der wiederum mit dem Steuerarm 25 scherenartig über ein Drehgelenk
30 in drehbarer Verbindung steht, wobei ein zweiter kurzer Tragarm 27 durch ein Drehgelenk
31 drehbar am freien Ende 32 des Steuerarms 25 befestigt ist. Den jeweils den Tragarmen
26,27 gegenüber liegenden Enden der Drehgelenke 29 und 31 sind die Haken 13,14 fest
angelenkt, die wiederum im montierten Zustand in den Bohrungen 21,22 des Eckbands
7 gelagert sind.
[0032] Nach den Figuren 2 bis 4 beinhaltet das Eckband 7 ein Haltemittel 15, welches aus
einem federbelasteten Sicherungsglied 33 besteht. Das Eckband 7 weist dabei in dem
Teilbereich des Haltemittels 15 einen Ausschnitt 34 auf, der durch eine Abdeckkappe
35 nach Montage der einzelnen Komponenten des Sicherungsglieds 33 größten Teils wieder
gefüllt wird. Die Abdeckkappe 35 wird dabei entweder kraftschlüssig durch Befestigungsschrauben
oder formschlüssig durch Klipsen mit dem Eckband 7 verbunden. So erhält auch das Sicherungsglied
33 eine gesicherte Lage innerhalb des Eckbandes 7. An den jeweiligen Enden 36,37 des
Ausschnitts 34 sind je zwei von der Längsmittelebene 38 beabstandete Nuten 39,40 vorgesehen,
die wiederum einen U-förmigen Biegefederstab 41 mit im Querschnitt rundem Federdraht
aufnehmen, und zwar derart, dass die freien Enden 42 eingespannt sind und ein Teilabschnitt
43 nahe dem Ende der geschlossenen U-Form 50 geführt ist.
[0033] Dabei tangiert der Biegefederstab 41 beidseitig die Bohrung 22 und eine Bohrung 44
in der Abdeckkappe 35 so, dass sie sich durch die Fase 24 des Hakens 14 auseinander
drücken lassen, um anschließend in eine Umfangsnut 45 des Hakens 14 sichernd einzurasten.
[0034] Der Biegefederstab 41 ist zwischen der Abdeckkappe 35 und dem aus einem vorzugsweise
im Spritzgießverfahren hergestellten Eckband 7 bereichsweise umschlossen, so dass
eine unbeabsichtigte Verschiebung des Sicherungsglieds 33 in die falsche Richtung
vermieden wird. Damit der Biegefederstab 41 zum Entkuppeln des Tragarms 27 und damit
des Flügels 2 aus der Umfangsnut 45 des Hakens 14 herausgedrängt werden kann, ist
achsparallel aber seitlich versetzt zur Bohrung 22,44 im Bereich des Ausschnitts 34
des Eckbands 7 ein Vorsprung 46 angeformt, der an seinen Seitenflächen 47,48 zur Bohrung
22,44 weisend verjüngt ist. An die Seitenflächen 47,48 ist anliegend beidseitig der
Biegefederstab 41 geformt, der mit Verschieben in Längsrichtung - d.h. sich mit Beabstanden
vom Eckband 7- im Bereich der Bohrung 22,44 durchbiegt, so dass der beidseitig tangential
angeordnete Biegefederstab 41 aus der Umfangsnut 45 des Hakens 14 gelangt. Zur Vereinfachung
der Handhabung zum Verschieben des Sicherungsglieds 33, ist vom Ende des Eckbands
7 bis hin zur geschlossenen U-Form ein Abstand 49 vorgesehen, der im gerasteten Zustand
nach Figur 3 mindestens Fingerbreit ist und sich durch manuelle Betätigung in Pfeilrichtung
nach Figur 4, also ohne weitere Hilfsmittel, entsprechend vergrößert. Zur verbesserten
Griffsicherheit, ist das Sicherungsglied 33 im Bereich der geschlossenen U-Form 50
etwa der Höhe der nicht gezeigten Falzluft um 90° abgewinkelt.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1
- Rahmen
- 2
- Flügel
- 3
- Betätigungshandhabe
- 4
- Flügelkante
- 5
- Flügelkante
- 6
- Beschlagteil
- 7
- Eckband
- 8
- Lagerschiene
- 9
- Ecklager
- 10
- Lenker
- 11
- Freies Ende
- 12
- Freies Ende
- 13
- Haken
- 14
- Haken
- 15
- Haltemittel
- 16
- Mittel
- 17
- Mittel
- 18
- Freies Ende
- 19
- Halteschiene
- 20
- Drehgelenk
- 21
- Bohrung
- 22
- Bohrung
- 23
- Fase
- 24
- Fase
- 25
- Steuerarm
- 26
- Tragarm lang
- 27
- Tragarm kurz
- 28
- Drehgelenk
- 29
- Drehgelenk
- 30
- Drehgelenk
- 31
- Drehgelenk
- 32
- Freies Ende
- 33
- Sicherungsglied
- 34
- Ausschnitt
- 35
- Abdeckkappe
- 36
- Ende
- 37
- Ende
- 38
- Längsmittelebene
- 39
- Nut
- 40
- Nut
- 41
- Biegefederstab
- 42
- Freies Ende
- 43
- Teilabschnitt
- 44
- Bohrung
- 45
- Umfangsnut
- 46
- Vorsprung
- 47
- Seitenfläche
- 48
- Seitenfläche
- 49
- Abstand
- 50
- U-Form
1. Verdeckt im Falz angeordneter Beschlag für Dreh-Kipp-Fenster oder -Türen, bei denen
ein Flügel (2) zum Schwenken an der oberen und unteren Flügelkante (4,5) jeweils durch
mehrere Lenker (10) gehalten und geführt ist, von denen im Bereich der unteren Flügelkante
(5) ein Beschlagteil (6) vorgesehen ist, welches aus einem am Flügel (2) befestigten
Eckband (7) und ein an einem Rahmen (1) über eine Lagerschiene (8) fest angelenktes
Ecklager (9) besteht, welche über mindestens zwei Lenker (10) in schwenkbeweglicher
Verbindung zueinander stehen, wobei die Lenker (10) an zumindest einem der freien
Enden (11,12) einen bolzenartigen Haken (13,14) aufweisen und mindestens ein Haken
(14) entsprechende Haltemittel (15) zur lösbaren Fixierung mit dem Eckband (7) aufzeigt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Eckband (7) und das Ecklager (9) Mittel (16,17) zur Lagejustierung in Längsrichtung
des Falzes bereitstellt, dass die Lenker (19) des Ecklagers (9) mit der Lagerschiene
(8) bei Einhängen des Flügels zum Rahmen nahezu deckungsgleich ausgerichtet sind,
so dass die Beschlagteile bei Montage-Verbindung des Ecklagers (9) mit dem Eckband
(7) den eingefahrenen Zustand einnehmen und die Haken (13,14) der Lenker (10) zur
Längsmittelebene (38) der Beschlagteileanordnung ausgerichtet sind, wobei die Haken
(13,14) im Ecklager (9) und die für die Verbindung des Ecklagers (9) zum Eckband (7)
aufweisenden Bohrungen (21,22) in Längsrichtung des Beschlagsteils (6) in kongruenter
Lage zueinander stehen und bei Montage mindestens ein Haken (14) in der Bohrung (22)
einklipsbar ist und damit durch ein als Halteelement (15) bildendes federbelastetes
Sicherungsglied (33) im Montagezustand eine dauerhaft lösbar fixierte und unverschiebbare
Verbindung eingehen.
2. Beschlag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Ecklager (9) zum Eckband (7) bei Montage im eingefahrenen Zustand des Beschlags
in einer begrenzt kippbaren Anordnung kuppelbar ist.
3. Beschlag nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die der Lagerschiene (8) zugeordneten Lenker (10) aus einem drehverschiebbaren Steuerarm
(25) und einem ersten drehbefestigten Tragarm (26) bestehen, der wiederum mit dem
Steuerarm (25) scherenartig in drehbarer Verbindung steht, und ein zweiter Tragarm
(27) drehbar am freien Ende (31) des Steuerarms (25) befestigt ist.
4. Beschlag nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Haken (13,14) zur Bohrung (21,22) zum Kuppeln in Fluchtlage liegen und die Verbindung
nahezu spielfrei ist.
5. Beschlag nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Haken (13,14) an den dem Eckband (7) zugewandten freien Enden eine Fase (23,24)
aufweisen, wobei zumindest ein Haken (14) im Abstand unter dieser mit einer Umfangsnut
(45) versehen ist.
6. Beschlag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungsglied (33) aus einem im Eckband (7) sitzenden U-förmigen Biegefederstab
(41) besteht, der an seinen freien Enden (42) eingespannt ist und tangential in die
Umfangsnut (45) des Hakens (14) eingreift und das sich achsparallel aber seitlich
versetzt zur Bohrung (22,44) im Eckband (7) ein Vorsprung (46) befindet, der an den
Seitenflächen (47,48) verjüngt ist und durch dessen Längsverschieben des Sicherungsgliedes
(33) über die Seitenflächen (47,48) der Biegefederstab (41) aus der Umfangsnut (45)
des Hakens (14) herausdrängbar ist.
7. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungsglied (33), mittels einer zum Beispiel durch Einklipsen einer Abdeckkappe
(35) auf das Eckband (7), gegen herausfallen im Eckband (7) gesichert ist.
8. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungsglied (33) mit dem anderen geschlossenen Ende der U-Form (50) in einem
Abstand (49) in fixierter Stellung vom Eckband (7) beabstandet ist und mit Verschieben
sich der Abstand (49) vergrößert und gleichzeitig die Fixierung aufhebt, wobei das
Ende der geschlossenen U-Form (50) abgewinkelt ist.
9. Beschlag nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Eckband (7) im Montagezustand zur Längsmittelebene (38) symmetrisch gestaltet
ist.
1. A fitting, which is concealed in the rebate, for tilt-and-turn windows or doors, in
which a casement or leaf (2), for pivoting at the upper and lower casement or leaf
edge (4,5), is held and guided in each case by a plurality of links (10),
of which one fitting part (6) is provided in the region of the lower casement or leaf
edge (5),
said fitting part comprising a corner hinge (7) fastened to the casement or leaf (2)
and a corner bearing (9) coupled fixedly to a frame (1) via a bearing rail (8), which
are pivoted with one another by at least two links (10), wherein the links (10) have
a bolt-like hook (13,14) at at least one of the free ends (11,12),
and at least one hook (14) has corresponding holding means (15) for the releasable
fixing to the corner hinge (7),
characterised in that
the corner hinge (7) and the corner bearing (9) provide means (16,17) for positional
adjustment in the longitudinal direction of the rebate and that the links (19) of
the corner bearing (9) are aligned almost congruently with the bearing rail (8) when
the casement or leaf is hung in the frame, so that when the corner bearing (9) is
assembled and connected to the corner hinge (7) the fitting parts assume the retracted
position and the hooks (13,14) of the links (10) are aligned with the longitudinal
centre plane (38) of the arrangement of fitting parts, wherein the hooks (13,14) in
the corner bearing (9) and the holes (21,22) for the connection of the corner bearing
(9) in the corner hinge (7) are in a congruent position with respect to one another
in the longitudinal direction of the fitting part (6) and, during assembly, at least
one hook (14) can be clipped into the hole (22) and thus in the assembled state brings
about, through a spring-loaded locking member (33) forming a holding element (15),
a non-displaceable connection which is fixed in a manner such that it can always be
released.
2. A fitting according to Claim 1,
characterised in that
during assembly the corner bearing (9) can be coupled to the corner hinge (7) in an
arrangement capable of limited tilting when the fitting is in the retracted state.
3. A fitting according to any one or more of the preceding Claims 1 to 2, characterised in that the links (10) associated with the bearing rail (8) consist of a rotatable/displaceable
control arm (25) and a first swivel-fitted support arm (26) which is in turn rotatably
connected scissor-like to the control arm (25), and a second support arm (27) is rotatably
connected to the free end (31) of the control arm (25).
4. A fitting according to any one or more of the preceding Claims 1 to 3,
characterised in that
the hooks (13,14) are flush with the hole (21,22) for coupling and that the connection
is almost free from play.
5. A fitting according to any one or more of the preceding Claims 1 to 4,
characterised in that
the hooks (13,14) at their free ends facing the corner hinge (7) exhibit a taper (23,24),
with at least one hook (14) being provided with a peripheral groove (45) at a distance
below said taper.
6. A fitting according to Claim 1,
characterised in that
the locking member (33) consists of a U-shaped flexible spring bar (41) which sits
in the corner hinge (7), is restrained at its free ends (42) and engages tangentially
into the peripheral groove (45) of the hook (14), and in that in the corner hinge (7) axially parallel but transversely offset to the hole (22,44)
there is provided a projection (46) which is tapered on its side faces (47,48) and
by whose longitudinal displacement of the locking member (33) over the side faces
(47,48) the flexible spring bar (41) can be forced out of the peripheral groove (45)
in the hooks (14).
7. A fitting according to any one of Claims 1 or 6,
characterised in that
the locking member (33) is secured in the corner hinge (7) against falling out by
for example the clipping of a cover cap (35) onto the corner hinge (7).
8. A fitting according to any one of Claims 1 to 7,
characterised in that
the locking member (33) with the other closed end of the U-shape (50) is spaced at
a distance (49) away from the corner hinge (7) when in fixed position, and that said
distance (49) increases with displacement and the fixing is simultaneously cancelled,
the end of the closed U-shape (50) being angled.
9. A fitting according to any one of the preceding Claims 1 to 8,
characterised in that
in the assembled condition the corner hinge (7) is shaped symmetrically to the longitudinal
centre plane (38).
1. Ferrure non-apparente, disposée dans la feuillure de fenêtres ou de portes oscillo-battantes,
dans lesquelles un battant (2) est maintenu et guidé, pour le pivotement, sur le bord
supérieur et le bord inférieur (4, 5) dudit battant, respectivement par plusieurs
bras (10), sachant que, dans la région du bord de battant inférieur (5), est prévue
une pièce de ferrure (6) consistant en une ferrure d'angle (7), fixée au battant (2),
et en un palier d'angle (9), articulé fixement sur le dormant (1) par l'intermédiaire
d'un rail de support (8), lesquels sont en relation mobile en pivotement l'un avec
l'autre par l'intermédiaire d'au moins deux bras (10), sachant que le bras (10) est
doté, à au moins l'une des extrémités libres (11, 12), d'un organe d'accrochage en
forme de tourillon (13, 14) et qu'au moins un organe d'accrochage (14) présente des
moyens de maintien adéquats (15) pour la fixation amovible à la ferrure d'angle (7),
caractérisée en ce que la ferrure d'angle (7) et le palier d'angle (9) présentent des moyens (16, 17) d'ajustage
de la position dans la direction longitudinale de la feuillure, que les bras (19)
du palier d'angle (9) sont orientés presque en coïncidence avec le rail de support
(8) lors de l'accrochage du battant au dormant, de sorte que les éléments de la ferrure
se mettent en position rentrée lors de la liaison du palier d'angle (9) et de la ferrure
d'angle (7), et que les organes d'accrochage (13, 14) des bras (10) sont orientés
par rapport au plan médian longitudinal (38) de la ferrure, sachant que les organes
d'accrochage (13, 14), dans le palier d'angle (9), et les alésages (21, 22), prévus
pour relier le palier d'angle (9) et la ferrure d'angle (7), sont en position coïncidente,
dans la direction longitudinale de la pièce de ferrure (6), et que, lors du montage,
au moins un organe d'accrochage (14) peut être clipsé dans l'alésage (22) et qu'une
fixation amovible, durable et non déplaçable est ainsi assurée, à l'état monté, par
un organe de sécurité (33) commandé par ressort, qui forme un élément de maintien
(15).
2. Ferrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que, lors du montage, la ferrure étant en position rentrée, le palier d'angle (9) peut
être couplé avec la ferrure d'angle (7), selon un agencement à basculement limité.
3. Ferrure selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes 1 à 2, caractérisée en ce que les bras (10), associés au rail de support (8) sont constitués par un bras de commande
(25), mobile en rotation, et par un un premier bras de support (26) à fixation rotative,
qui, de son côté, est relié en rotation, à la manière de ciseaux, au bras de commande
(25), et qu'un deuxième bras de support (27) est fixé en rotation à l'extrémité libre
(31) du bras de commande (25).
4. Ferrure selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes 1 à 3, caractérisée en ce que les organes d'accrochage (13, 14) sont en alignement avec les alésages (21, 22) pour
le couplage, et que la liaison est presque exempte de jeu.
5. Ferrure selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes 1 à 4, caractérisée en ce que les organes d'accrochage (13, 14) présentent, aux extrémités libres, orientées vers
la ferrure d'angle (7), un chanfrein (23, 24), sachant qu'au moins un organe d'accrochage
(14) est pourvu, à distance, au-dessous dudit chanfrein, d'une rainure périphérique
(45).
6. Ferrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'organe de sécurité (33) consiste en une tige élastique coudée en U (41), qui, logée
dans la ferrure d'angle (7), est contrainte à ses extrémités libres (42) et s'engage
tangentiellement dans la rainure périphérique (45) de l'organe d'accrochage (14),
et que, dans la ferrure d'angle (7), axialement parallèle, mais décalée latéralement
par rapport à l'alésage (22, 44), est prévue une saillie (46), qui s'amincit sur ses
faces latérales (47, 48) et que, par le déplacement longitudinal de l'organe de sécurité
(33) sur les faces latérales (47, 48), la tige élastique coudée (41) peut être extraite
de la rainure périphérique (45) de l'organe d'accrochage (14).
7. Ferrure selon l'une des revendications 1 ou 6, caractérisée en ce que l'organe de sécurité (33) est protégé contre une chute dans la ferrure d'angle (7),
par exemple au moyen d'une calotte (35) clipsée sur la ferrure d'angle (7).
8. Ferrure selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que, à l'état fixé, l'autre extrémité fermée de la pièce en U (50) de l'organe de sécurité
(33) est écartée d'une distance (49) de la ferrure d'angle (7) et que le déplacement
augmente la distance (49) et annule simultanément la fixation, l'extrémité fermée
de la pièce en U (50) étant coudée.
9. Ferrure selon l'une des revendications précédentes 1 à 8, caractérisée en ce que la ferrure d'angle (7), à l'état monté, est symétrique au plan médian, longitudinal
(38).
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