[0001] Die Erfindung betrifft eine Lichtbogenlöschblechanordnung für ein Installationsschaltgerät,
insbesondere für einen Leitungsschutzschalter, einen Motorschutzschalter oder ein
Schütz, mit parallel zueinander angeordneten Lichtbogenlöschblechen aus ferromagnetischem
Material, die an einer Schmalseitenkante einen V-förmigen Ausschnitt aufweisen, der
einen Einlaufbereich für den Lichtbogen bildet, und die wenigstens einseitig wenigstens
teilweise mit isolierenden Material beschichtet sind, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Installationsschaltgerät mit einem solchen
Lichtbogenlöschblechpaket.
[0003] Eine gattungsgemäße Lichtbogenlöschblechanordnung, auch Lichtbogenlöschblechpaket
oder auch Deionblechpaket findet insbesondere Verwendung in einem Leitungsschutzschalter
oder einem Motorschutzschalter oder in einem Schütz, durch die nicht nur Nennströme,
sondern auch Überströme und insbesondere Kurzschlussströme abgeschaltet werden sollen.
Die Wirkungsweise ist derart, dass ein an einer Kontaktstelle bei deren Öffnung entstehender
Lichtbogen aufgrund der Stromkräfte in das Lichtbogenlöschblechpaket hineingeführt
wird, in dem die auf den feststehenden beziehungsweise beweglichen Kontaktstücken
gebildeten Lichtbogenfußpunkte über Lichtbogenleitschienen in das Lichtbogenlöschblechpaket
geleitet werden, in welchem der Lichtbogen in mehrere Teillichtbögen unterteilt wird,
wodurch die Lichtbogenspannung erhöht und der Kurzschlussstrom dadurch begrenzt werden.
[0004] Eine derartige Anordnung ist beispielsweise aus der
DE 103 12 820 bekannt geworden.
[0005] Ein Problem bei der Bewegung des Lichtbogens beziehungsweise der einzelnen Teillichtbögen
innerhalb des Lichtbogenlöschblechpaketes besteht darin, dass ohne weitere Maßnahmen
der Lichtbogen am Ende des Lichtbogenlöschblechpakets oder auch an den Seitenkanten
überschlagen oder wiederzünden kann, sodass eine Strombegrenzung und eine korrekte
Kurzschlussabschaltung verhindert sind.
[0006] Um die besonderen Anforderungen, die sich teilweise auch widersprechen, zu erfüllen,
sind verschiedene Lösungen vorgeschlagen worden.
[0007] Aus der
DE 32 47 681 ist eine Lichtbogenlöschkammer bekannt geworden, die eine Lichtbogenlöschblechanordnung
aufweist, deren Lichtbogenlöschbleche mit einem Gas oder Dampf abgebenden Material
beschichtet sind. Dieses Material verdampft unter dem Einfluss des Lichtbogens, wodurch
zwar die Lichtbogenlöschung gefördert wird. Da aber das Material verbraucht wird,
ist die Zahl der durchführbaren Schalthandlungen begrenzt.
[0008] Aus der
DE 21 33 926 ist eine Lichtbogenlöschblechanordnung bekannt geworden, bei der einzelne Lichtbogenlöschbleche
zumindest in dem in Lichtbogenlaufrichtung gesehen hinteren Abschnitt mit isolierendem
Material beschichtet sind, wogegen andere, zwischen den beschichteten Lichtbogenlöschblechen
befindliche Löschbleche unbeschichtet sind. Die beschichteten Lichtbogenlöschbleche
sind beidseitig teilweise beschichtet.
[0009] Aus der
DE 38 18 864 A1 ist bekannt geworden, die Löschbleche kathodenseitig mit in Längsrichtung verlaufenden
Streifen mit niedriger elektrischer Austrittsarbeit zu versehen, wobei als Material
für die Beschichtung Magnesium oder eine Magnesiumlegierung oder ein Material aus
einem Seltene-Erden-Werkstoff verwendet werden. Dadurch wird der Lichtbogenlauf beschleunigt.
[0010] In der
DE 10 2007 005 996.7-34 ist vorgeschlagen worden, als Beschichtungsmaterial ein Verbundmaterial zu verwenden,
welches bestimmte Eigenschaften aufweist und dabei elektrisch leitfähig ist. Dadurch
kann eine hohe Wanderungsgeschwindigkeit des Lichtbogens erreicht werden.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lichtbogenlöschblechanordnung zu schaffen, die
gegenüber den bekannten Anordnungen zu einer Verbesserung der Lösch- und Schalteigenschaften
führt, wobei Rückzündungen bzw. Überschläge außerhalb des Löschblechpakets durch die
Stabilisierung des Lichtbogens im Brennfleck verhindert werden. Ein Überschlag zwischen
den Blechen wird vermieden und ein lokales Aufschmelzen einzelner Bleche wird verhindert.
[0012] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0013] Erfindungsgemäß also ist zumindest auf einer Breitseite jedes Lichtbogenlöschbleches
ein in Lichtbogenlaufrichtung gesehen hinter dem Einlaufbereich befindlicher Bereich
vorgesehen, der von dem isolierenden Material frei ist, wobei das isolierende Material
den freien Bereich (19, 20; 35, 35a) vollständig umgibt.
[0014] Erfindungsgemäß also ist auf jeder Platte ein inselartig ausgeführter Bereich oder
eine inselartige Zone unbeschichtet belassen, in welche unbeschichtete Zone der Lichtbogen
gezielt hingeführt werden und bevorzugt im Bereich der unbeschichteten Zone brennen
soll. Dabei kann er in dem unbeschichteten Bereich oszillieren, und durch das Oszillieren
kann eine lokale Aufschmelzung verhindert werden.
[0015] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung kann dahingehen, dass der von
dem isolierenden Material nicht abgedeckte also frei bleibende Bereich mit einem leitfähigen
Material beschichtet ist, welches beispielsweise Silber sein kann.
[0016] In der
DE 10 2007 005 996.7-34 ist beschrieben, Lichtbogenlöschbleche mit einem Verbundmaterial aus mindestens zwei
Bestandteilen zu beschichten, von denen der erste Bestandteil elektrisch leitfähig
ist, einen Schmelzpunkt, der nicht über dem Schmelzpunkt des Werkstoffes des Lichtbogenlöschbleches
liegt, und einen Verdampfungspunkt hat, der nicht über dem Verdampfungspunkt des ferromagnetischen
Werkstoffes liegt, und von denen der zweite Bestandteil einen Schmelzpunkt, welcher
über dem Schmelzpunkt des ferromagnetischen Werkstoffes liegt, und einen Verdampfungspunkt
hat, der über den Verdampfungspunkt des Werkstoffes des Lichtbogenlöschbleches liegt.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann als Beschichtungsmaterial
in dem freibleibenden, von dem isolierenden Material umgebenen Bereich ein Verbundwerkstoff
aufgebracht werden, der den in der
DE 10 2007 005 996.7-34 angegebenen Bedingungen entspricht. Insoweit ist, was den Verbundwerkstoff betrifft,
diese Anmeldung Teil der vorliegenden Erfindung.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die isolierende Beschichtung
bei Lichtbogeneinwirkung Gas oder Dampf abgebende Eigenschaften aufweisen; hierdurch
wird die Strombegrenzung gefördert.
[0019] Anhand der Zeichnung, in der einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt
sind, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
der Erfindung und weitere Vorteile näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigen
[0020]
- Fig. 1
- eine Aufsicht auf ein Lichtbogenlöschblechpaket gemäß einer ersten Ausführungsform,
- Figuren 2, 3
- Aufsichten auf ein Lichtbogenlöschblechpaket einer zweiten und dritten Ausführungsform,
- Fig. 4
- eine Schnittansicht durch ein Lichtbogenlöschblechpaket gemäß Schnittlinie IV-IV der
Fig. 1,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht durch einen Teil der Lichtbogenlöschblechpakete gemäß Schnittlinie
V-V der Fig. 1,
- Fig. 6
- eine Aufsicht auf ein Lichtbogenlöschblechpaket einer weiteren Ausführungsform und
- Fig. 7
- eine Schnittansicht gemäß Schnittlinie VII-VII der Fig. 6.
[0021] Ein elektrischer Leitungsschutzschalter, der hier nicht näher dargestellt werden
soll, dessen Aufbau aber als solches bekannt ist, besitzt eine Kontaktstelle mit einem
feststehenden und einem an einem Kontakthebel angebrachten beweglichen Kontaktstück,
denen jeweils Lichtbogenleitschienen zugeordnet sind, die parallel verlaufen und ein
Lichtbogenlöschblechpaket entsprechend den Figuren 1 bis 7 zwischen sich nehmen. Dass
ein derartiger Leitungsschutzschalter ein Schaltschloss, einen Schaltknebel, einen
thermischen und elektromagnetischen Auslöser sowie Anschlussklemmen, einen Schaltknebel
und eine Befestigungsmöglichkeit auf einer Hutprofiltragschiene aufweist, sei hier
nicht näher beschrieben.
[0022] Im Falle eines Kurzschlussstromes beispielsweise entsteht bei einer Schalthandlung,
d. h. einer Öffnung der Kontaktstelle, auf dem feststehenden und auf dem beweglichen
Kontaktstück der Lichtbogenfußpunkt eines zwischen den beiden brennenden Lichtbogens,
wobei die Lichtbogenfußpunkte auf die Lichtbogenleitschienen kommutieren und der Lichtbogen
aufgrund elektromagnetischer Kräfte, die hier nicht näher erläutert werden sollen,
in das Lichtbogenlöschblechpaket hineingetrieben wird.
[0023] Das Lichtbogenlöschblechpaket ist aufgebaut aus mehreren Lichtbogenlöschblechen,
die so ausgebildet sein können, wie in den Figuren 1 bis 3 dargestellt.
[0024] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 besitzt jedes Lichtbogenlöschblech 10 eines
Lichtbogenlöschblechpaketes eine langgestreckt rechteckige Form, wobei im Bereich
der in der Fig. 1 unten gezeichneten ersten Schmalseitenkante 11 ein symmetrischer,
V-förmiger Ausschnitt 12 eingebracht ist, der sich zu der entgegengesetzt liegenden
zweiten Schmalseitenkante 13 verjüngt, so dass die V-Form zur ersten Schmalseitenkante
11 offen ist. Bei der Ausführung gemäß Fig. 1 schließt an den V-förmigen Abschnitt
12 ein schlitzförmiger Abschnitt 14 an, dessen Seitenkanten 15 und 16 senkrecht zu
den Schmalseitenkanten 11 und 13 verlaufen; dieser schlitzförmige Ausschnitt 14 oder
Schlitz 14 endet etwa in dem Drittel, das der zweiten Schmalseitenkante 13 benachbart
ist beziehungsweise daran anschließt.
[0025] Das Lichtbogenlöschblechpaket ist beidseitig mit einer Schicht 17 und 18 aus isolierendem
Material, bis auf einen freibleibenden Abschnitt 19 und 20, die in der Ausführung
gemäß Fig. 1 kreisförmig ausgebildet und in Verlängerung der Mittelachse des V-förmigen
Ausschnittes 12 und des Schlitzes 14 angeordnet sind, beschichtet.
[0026] Die Fig. 4 verdeutlicht dies anhand einer Schnittansicht gemäß der Schnittlinie IV-IV
der Fig. 1.
[0027] Die Fig. 5 zeigt eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie V-V der Fig. 1 mit drei
Lichtbogenlöschblechen 10a, 10b und 10c, die mit Isoliermaterial 17a, 18a; 17b, 18b
sowie 17c und 18c beschichtet sind. Die unbeschichteten Bereiche 19a, 20a; 19b, 20b
sowie 19c und 20c fluchten miteinander und liegen auf einer Achse, die senkrecht zu
den Lichtbogenlöschblechen 10a, 10b, 10c verläuft.
[0028] Wenn nun ein Lichtbogen in das Lichtbogenlöschblechpaket einläuft, dann wird es in
den Schlitz 14 hinein beschleunigt und kann dann nach Überwinden der Isolierschicht
zwischen dem Grund des Schlitzes 14 und dem Abschnitt 19, 20 in diesem Abschnitt 19,
20 aller Lichtbogenlöschbleche, siehe Fig. 5, brennen. Durch die umgebende Isolierschicht
kann der Lichtbogen nicht mehr an die kante des Löschblechs zurück laufen und eine
Rückzündung einleiten, sondern er brennt stabil in dem Löschblechpaket. Er kann dabei
dort oszillieren, so dass ein Aufschmelzen des Löschblechmaterials verhindert werden
kann.
[0029] Bei der Ausführung eines Lichtbogenlöschblechpaketes gemäß Fig. 2 besitzt jedes einzelne
Lichtbogenlöschblech 30 an seiner ersten Schmalseitenkante 31 ein dem Ausschnitt 12
entsprechenden Ausschnitt 32, an den ein schlitzförmiger Ausschnitt 33 anschließt,
der bezogen auf die Mittelachse des langgestreckt rechteckigen Lichtbogenlöschbleches
30, welche Mittelachse senkrecht zu der ersten Schmalseitenkante 31 und einer zweiten
Schmalseitenkante 34 etwa mittig verläuft, unter einem spitzen Winkel α abgewinkelt
ist. Bei der Ausführung gemäß Fig. 2 ist der Winkel nach rechts abgewinkelt, wogegen
bei der Ausführung gemäß Fig. 3 das Lichtbogenlöschblech 30a um 180° um die Mittellängsachse
M-M (siehe Fig. 2) verdreht ist, so dass dort der schlitzförmige Bereich 33a nach
links abgewinkelt ist. Diese Art des Löschblechpaketaufbaus wird vor allem bei Schaltgeräten
für Gleichspannung eingesetzt.
[0030] Insoweit unterscheidet sich das Lichtbogenlöschblech gemäß Fig. 2 von dem gemäß Fig.
3 im Prinzip nicht, es wird in einem Lichtbogenlöschblechpaket jedoch jeweils um 180°
verdreht eingesetzt. Die Lichtbogenlöschbleche 30 gemäß Fig. 2 beziehungsweise die
Lichtbogenlöschbleche 30a gemäß Fig. 3 sind in jeweils einer Ausgestaltung eines Lichtbogenlöschblechpaketes
in diesem so eingebaut, dass die einzelnen Schlitze parallel zueinander verlaufen.
[0031] Die Lichtbogenlöschbleche 30 gemäß Fig. 2 und das Lichtbogenlöschblech 30a der Fig.
3 sind von einem isolierenden Material bedeckt, welches dem isolierenden Material
beziehungsweise der Schichten 17, 18 entspricht. In Verlängerung der Mittelachse des
Schlitzes 33 des Lichtbogenlöschbleches 30 beziehungsweise des Schlitzes 33a des Lichtbogenlöschblechs
30a befindet sich ein Bereich 35 beziehungsweise 35a, der unbeschichtet ist, wie der
Abschnitt 19, 20. Der Lichtbogen soll über den V-förmigen Ausschnitt 32 in den Schlitz
33 einlaufen und von dort auf den Bereich 35, 35a überspringen und in diesem unbeschichteten
Bereich stabil brennen.
[0032] Die Fig. 6 zeigt die Ausführungsform des Lichtbogenlöschblechpaketes von oben, und
Fig. 7 zeigt eine Schnittansicht dieses Lichtbogenlöschblechpaketes gemäß der Schnittlinie
VII-VII der Fig. 6. Bei der in den Figuren 6 und 7 dargestellten Ausführungsform sind
Lichtbogenlöschbleche 30, 30a gemäß der Figuren 2 und 3 übereinander angeordnet. Der
Schlitz 33 (oder die Aussparung 33) der Lichtbogenlöschbleche 30 ist in der Zeichnung
Fig. 6 strichliiert gezeichnet, wogegen der Schlitz 33a, oder die schlitzförmige Aussparung
33a, der Lichtbogenlöschbleche 30a durchgezogen gezeichnet ist. An den Lichtbogenlöschblechen
30 ist der freibleibende Bereich 35 gegenüber dem freibleibenden Bereich 35a an den
Lichtbogenlöschblechen 30a jeweils versetzt angeordnet, entsprechend der Darstellung
gemäß Fig. 6 und Fig. 7.
[0033] Bei der Ausführung gemäß Fig. 6 sind die schräg verlaufenden schlitzförmigen Aussparungen
33, 33a wechselseitig nach der einen Seite beziehungsweise nach der anderen Seite
ausgerichtet.
[0034] Es besteht nun die Möglichkeit, die freibleibenden Abschnitte 19, 20; 35, 35a mit
elektrisch leitfähigen Materialien zu beschichten, in dem in diesen Bereichen Silber
aufgebracht wird; es kann natürlich auch ein Verbundmaterial verwendet werden, welches
ebenfalls elektrisch leitfähig, wenn auch weniger leitfähig als beispielsweise eine
Silberschicht ist. Dabei besteht auch die Möglichkeit, auf der einen Seite des Lichtbogenlöschbleches
den nicht mit isolierendem Material beschichteten Abschnitt mit der elektrisch leitfähigen
Schicht zu beschichten und auf der anderen Seite diesen Abschnitt frei zu belassen
usw.
[0035] Die isolierende Beschichtung kann dabei ebenso wie die Beschichtung innerhalb des
von dem isolierenden Material nicht beschichteten Bereiches 19, 20 beziehungsweise
35, 35a ein Gas abgebendes Material sein, welches an sich ebenfalls bekannt ist.
Bezugszeichenliste
| 10 |
Lichtbogenlöschblech |
31 |
Erste Schmalseitenkante |
| 10a |
Lichtbogenlöschblech |
32 |
Ausschnitt |
| 10b |
Lichtbogenlöschblech |
33 |
Schlitzförmiger Ausschnitt |
| 10c |
Lichtbogenlöschblech |
33a |
Schlitzförmiger Ausschnitt |
| 11 |
Schmalseitenkante |
34 |
Zweite Schmalseitenkante |
| 12 |
V-förmiger Ausschnitt |
34a |
Zweite Schmalseitenkante |
| 13 |
Zweite Schmalseitenkante |
35 |
Unbeschichteter Bereich |
| 14 |
Schlitzförmiger Abschnitt, Schlitz |
35a |
Unbeschichteter Bereich |
| 15 |
Seitenkante von 14 |
|
|
| 16 |
Seitenkante von 14 |
|
|
| 17 |
Schicht aus isolierendem Material |
|
|
| 17a |
Schicht aus isolierendem Material |
|
|
| 17b |
Schicht aus isolierendem Material |
|
|
| 17c |
Schicht aus isolierendem Material |
|
|
| 18 |
Schicht aus isolierendem Material |
|
|
| 18a |
Schicht aus isolierendem Material |
|
|
| 18b |
Schicht aus isolierendem Material |
|
|
| 18c |
Schicht aus isolierendem Material |
|
|
| 19 |
Freibleibender Abschnitt |
|
|
| 19a |
Freibleibender Abschnitt |
|
|
| 19b |
Freibleibender Abschnitt |
|
|
| 19c |
Freibleibender Abschnitt |
|
|
| 20 |
Freibleibender Abschnitt |
|
|
| 20a |
Freibleibender Abschnitt |
|
|
| 20b |
Freibleibender Abschnitt |
|
|
| 20c |
Freibleibender Abschnitt |
|
|
| 30 |
Lichtbogenlöschblech |
|
|
| 30a |
Lichtbogenlöschblech |
|
|
1. Lichtbogenlöschblechanordnung für einen elektrischen Schalter, insbesondere einen
Leitungsschutzschalter oder Motorschutzschalter oder ein Schütz, mit parallel zueinander
angeordneten Lichtbogenlöschblechen (10, 30, 30a) aus ferromagnetischem Material,
die an einer Schmalseitenkante (11) einen V-förmigen Ausschnitt (12) aufweisen, der
einen Einlaufbereich für den Lichtbogen bildet, und die wenigstens einseitig wenigstens
teilweise mit isolierenden Material beschichtet sind, wobei zumindest auf einer Breitseite
jedes Lichtbogenlöschbleches (10, 30, 30a) ein in Lichtbogenlaufrichtung gesehen hinter
dem Einlaufbereich befindlicher Bereich (19, 20; 35, 35a) vorgesehen ist, der von
dem isolierenden Material frei ist, dadurch gekennzeichnet, dass das isolierende Material den freien Bereich (19, 20; 35, 35a) vollständig umgibt..
2. Lichtbogenlöschblechanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von dem isolierendem Material nicht abgedeckte Bereich (19, 20; 35, 35a) mit
leitfähigem Material beschichtet ist.
3. Lichtbogenlöschblechanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das leitfähige Material Silber ist.
4. Lichtbogenlöschblechanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von dem isolierenden Material freien Bereich (19, 20; 35, 35a) ein elektrisch
leitender Verbundswerkstoff aufgebracht ist.
5. Lichtbogenlöschblechanordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das isolierende Material bei Lichtbogeneinwirkung Gas- oder Dampf abgebende Eigenschaften
aufweist.
6. Installationsschaltgerät, insbesondere Leitungsschutzschalter, Motorschutzschalter
oder Schütz mit wenigstens einem Lichtbogenlöschblechpaket gemäß einem der Ansprüche
1 bis 5.