[0001] Die Erfindung betrifft einen flexiblen Flüssigkeitstank mit dessen Gesamtvolumen
begrenzenden flexiblen Außenwänden, innerhalb derer mindestens ein flächiges Verbindungselement
vorgesehen ist, das mindestens mit einem ersten Abschnitt an mindestens einem Abschnitt
einer der Außenwände befestigt und dabei winklig gegenüber dem Abschnitt der Außenwand
angeordnet und mit einem zweiten Abschnitt an einer anderen Stelle innerhalb des Tanks
verankert ist und dadurch den Abschnitt der Außenwand im Wesentlichen in Position
hält und außerdem den Tank in mindestens zwei Kammern unterteilt.
[0002] Ein solcher Flüssigkeitstank ist aus der
GB 578 855 A bekannt, die den nächstkommenden Stand der Technik bildet, von dem die vorliegende
Erfindung ausgeht.
[0003] Flexible Flüssigkeitstanks, dessen flexible Außenwände bzw. Außenwandabschnitte gemeinsam
je nach Konstruktion eine einstückige oder mehrstückige Hülle bilden, werden zur Aufnahme,
zur Lagerung und zum Transport von Flüssigkeiten, insbesondere von flüssigen Nahrungsmitteln
wie beispielsweise Getränken aller Art, vorzugsweise Weinen und Fruchtsäften, und
Speiseöl sowie auch von flüssigen Chemikalien aller Art wie z.B. Ölen und Farben,
verwendet. Hierzu wird der flexible Flüssigkeitstank gewöhnlich in einem Container
angeordnet, indem der Innenraum des Containers mit dem flexiblen Flüssigkeitstank
im wesentlichen ausgekleidet wird. Hierzu wird der flexible Flüssigkeitstank zunächst
im leeren Zustand in den Innenraum des Containers eingebracht und anschließend mit
der gewünschten Flüssigkeit befüllt. Der Container gibt dabei den flexiblen Flüssigkeitstank
den notwendigen Halt. Mit Hilfe eines flexiblen Flüssigkeitstanks ist man somit in
der Lage, Flüssigkeiten in einem Container zu lagern und zu transportieren. Der flexible
Flüssigkeitstank übernimmt dabei die Aufgabe einer flüssigkeitsdichten Innenauskleidung
und wird deshalb auch als "Inliner" bezeichnet.
[0004] Der flexible Flüssigkeitstank besteht aus einem anschmiegsamen, flexiblen Material,
bei dem es sich gewöhnlich um ein Folienmaterial handelt. Dieses Material muss flüssigkeitsdicht
sein, um Leckagen zu verhindern, und außerdem so beschaffen sein, dass die Qualität
des flüssigen Transportgutes nicht leidet, was insbesondere bei flüssigen Lebensmitteln
von hoher Bedeutung ist.
[0005] Da nach dem Entleeren gewöhnlich der flexible Flüssigkeitstank nach einer einmaligen
Benutzung aus dem Container entnommen und entsorgt wird, entfällt eine Reinigung des
Containers, welche ansonsten recht aufwendig ist.
[0006] Transportiert werden die mit einem flexiblen Flüssigkeitstank ausgekleideten und
befüllten Container gewöhnlich auf Lastkraftwagen, Schienenfahrzeugen oder Schiffen.
Während des Transports, insbesondere beim Bremsen oder Beschleunigen, beim Versetzen
mit Hilfe eines Krans, z.B. vom Lastkraftwagen auf ein Schiff oder umgekehrt, oder
im Falle von Havarien, wenn z.B. der Container vom Krangeschirr fällt, gerät das Flüssigkeitsvolumen
im flexiblen Flüssigkeitstank innerhalb des Containers zwangsläufig in Bewegung und
verlagert dabei seinen Schwerpunkt in Richtung der wirkenden Kräfte. Dadurch entsteht
ein Volumen- bzw. Masseschwall. Ein Grund für das Auftreten eines solchen Schwalls
ist der Umstand, dass der flexible Flüssigkeitstank den Innenraum des Containers gewöhnlich
nicht vollständig ausfüllt, sondern ein Leerraum mit einer bestimmten Höhe bis zur
Decke des Containers aus Gewichtsgründen frei bleiben muss. Dieser Leerraum wird von
der hin- und herschwappenden Flüssigkeit temporär ausgefüllt. Zwar wird der flexible
Flüssigkeitstank selbstverständlich durch einen oberen Abschnitt der Hülle begrenzt,
jedoch ist diese flexibel und nachgiebig und beult deshalb aufgrund des Volumenschwalls
nach oben aus.
[0007] Durch die hin- und herschwappende Flüssigkeit entstehen starke dynamische, schwallartig
wirkendende Massenkräfte, welche insbesondere auf die Langseiten des Containers einwirken.
Zusätzlich wirken natürlich auch noch die hydrostatischen Basiskräfte auf alle Außenwände
des Containers.
[0008] Aufgrund der hohen Krafteinwirkungen der Flüssigkeitsmenge, bedingt durch deren Eigengewicht,
welches bis zu etwa 30 to betragen kann, kommt es zu starken Druckspannungen innerhalb
der aus den flexiblen Außenwänden bestehenden Hülle des flexiblen Flüssigkeitstanks,
welche direkt auf die Außenwände des Containers übertragen werden. Auf diese Weise
entstehen hohe Druck- bzw. Biegekräfte, welche zu einer Deformation des Containers
führen, was sich insbesondere in einer Durchbiegung der Außenwände an den Langseiten
zeigt. Eine solche Deformation resultiert häufig in einer bleibenden plastischen Verformung
der Außenwand bzw. der Außenwände des Containers, wodurch der Container unbrauchbar
wird. Dann nämlich passt der Container beim Verladen auf ein Containerschiff nicht
mehr in das Rastermaß hinein, und es können außerdem die teilweise vollautomatisch
arbeitenden Portaltransportsysteme im Hafen, die mit genormten Greif- und Hubsystem
ausgestattet sind, die Container wegen einer solchen Deformation an den oberen Anschlagpunkten
nicht mehr greifen.
[0009] Außerdem erhöht sich die Gefahr von Leckagen aufgrund der besonders hohen dynamischen
Druckspannungen, welche auf die Außenwände bzw. die Hülle des flexiblen Flüssigkeitstanks
einwirken.
[0010] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für einen flexiblen Flüssigkeitstank
der eingangs genannten Art Maßnahmen vorzuschlagen, welche ein Ausbeulen der Außenwände
des flexiblen Flüssigkeitstanks weitestgehend verhindern oder zumindest deutlich reduzieren.
[0011] Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen ein flexibler Flüssigkeitstank mit dessen
Gesamtvolumen begrenzenden flexiblen Außenwänden, innerhalb derer mindestens ein flächiges
Verbindungselement vorgesehen ist, das mindestens mit einem ersten Abschnitt an mindestens
einem Abschnitt einer der Außenwände befestigt und dabei winklig gegenüber dem Abschnitt
der Außenwand angeordnet und mit einem zweiten Abschnitt an einer anderen Stelle innerhalb
des Tanks verankert ist und dadurch den Abschnitt der Außenwand im Wesentlichen in
Position hält und außerdem den Tank in mindestens zwei Kammern unterteilt, dadurch
gekennzeichnet, dass mindestens jeweils zwei aneinander angrenzende bzw. benachbarte
Kammern jeweils von einer eigenen Hülle umgeben sind, die aneinander angrenzenden
bzw. benachbarten Abschnitte der Hülle an einem Verbindungselement befestigt sind
und der Tank an seinen Außenwänden von einer zusätzlichen Hülle umgeben ist.
[0012] Durch die erfindungsgemäße Anordnung mindestens eines Verbindungselementes lässt
sich ein Ausbeulen der Außenwände des flexiblen Flüssigkeitstanks im wesentlichen
verhindern oder zumindest deutlich reduzieren. Denn mit Hilfe des mindestens einen
erfindungsgemäßen Verbindungselementes werden die Au-βenwände im wesentlichen in Position
gehalten. Bei Auftreten von höheren hydrostatischen Basiskräften und insbesondere
von hohen dynamischen, schwallartig wirkenden Massenkräften, die von einer Bewegung
des Flüssigkeitsvolumens im flexiblen Flüssigkeitstank hervorgerufen werden, werden
die Außenwände des flexiblen Flüssigkeitstanks mit Hilfe des mindestens einen Verbindungselementes
- gewöhnlich werden mehrere Verbindungselemente vorgesehen - vielmehr nach innen gezogen
und nehmen dadurch zumindest einen Teil dieser Kräfte auf. Dies hat zur Folge, dass
sich die Außenwände des flexiblen Flüssigkeitstanks mindestens in Teilbereichen sogar
von der Wandung des den flexiblen Flüssigkeitstank aufnehmenden Containers abheben,
was zu einer deutlichen Entlastung der Containerwände führt. Denn in einer solchen
Situation verformt sich das mindestens eine Verbindungselement in einer Weise, dass
eine Durchbiegung in Kraftrichtung stattfindet, welche der augenblicklichen Bewegungsrichtung
der Flüssigkeit entspricht. Dies wiederum hat zur Folge, dass sich das 'Sehnenmaß'
des mindestens einen Verbindungselementes verkleinert und dadurch das Verbindungselement
zumindest einen Abschnitt einer Außenwand, an dem es mit seinem ersten Abschnitt befestigt
ist, nach innen zieht, wodurch sich der Abstand dieser Außenwand von einer gegenüber
liegenden Außenwand verringert. Demnach übernimmt das mindestens eine Verbindungselement
die Funktion nach Art eines Schotts oder einer Querverbindung zur Aufnahme von Druckkräften
insbesondere im Falle von starken Flüssigkeitsbewegungen.
[0013] Demnach unterteilt das mindestens eine Verbindungselement den flexiblen Flüssigkeitstank
in mindestens zwei Kammern, was insbesondere dann der Fall ist, wenn das Verbindungselement
als Wandelement oder Wand ausgebildet ist und vorzugsweise im wesentlichen vollständig
über seinen gesamten Rand mit der Innenseite der Außenwände abschließt. Somit wird
der Hohlraum des flexiblen Flüssigkeitstanks in mindestens zwei, gewöhnlich mehrere
kleinere Kammern unterteilt, wodurch sich für jede einzelne Kammer gegenüber einem
großen, durchgängigen Hohlraum jeweils ein deutlich geringeres Fassungsvolumen ergibt.
Durch das geringere Fassungsvolumen in jeder einzelnen Kammer finden deutlich geringere
Flüssigkeitsbewegungen statt, was zu entsprechend geringeren Krafteinwirkungen führt.
Somit bildet eine solche Mehrkammeranordnung eine Art Stabilisierungssystem, welches
in der Lage ist, die hohen dynamischen Kräfte der Flüssigkeit weitgehend innerhalb
des flexiblen Flüssigkeitstanks aufzunehmen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht,
dass mindestens jeweils zwei aneinander angrenzende bzw. benachbarte Kammern jeweils
von einer eigenen Hülle umgeben sind und die aneinander angrenzenden bzw. benachbarten
Abschnitte der Hülle einzeln oder gemeinsam zumindest teilweise an einem Verbindungselement
befestigt sind und das oder die Verbindungselemente die jeweilige Kammer also entsprechend
begrenzen und dabei die Kräfte in der zuvor beschriebenen Weise zumindest teilweise
aufnehmen. Im übrigen stellt die Ausbildung eines solchen Mehrkammersystems zur Erzielung
einer Stabilisierungsstruktur in dem zuvor erwähnten Sinne einen eigenständigen Erfindungsaspekt
dar. Derartige Kammern können unterschiedlich gestaltet und angeordnet sein.
[0014] Schließlich ist der flexible Flüssigkeitstank an seinen Außenwänden auch noch von
einer Hülle umgeben, die beispielsweise Gewebematerial enthalten kann und insbesondere
sowohl eine Verstärkung als auch einen zusätzlichen Schutz bietet.
[0015] Bei einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung kommuniziert mindestens
eine Kammer mit mindestens einer weiteren Kammer. Der Vorteil dieser Ausführung besteht
darin, dass trotz der Mehrkammeranordnung das Befüllen mit Flüssigkeit nur in einem
einzigen Arbeitsvorgang stattfinden kann. Allerdings sollte die Mehrkammeranordnung
so getroffen sein, dass die Austauschmenge in Folge der Flüssigkeitsbewegung zwischen
den Kammern nicht zu groß wird, um die durch die Schwallbewegung erzeugten Massenkräften
in Grenzen zu halten.
[0016] Zweckmäßigerweise weist deshalb das die beiden Kammern voneinander trennende Verbindungselement
mindestens einen Durchlass auf. Dieser Durchlass kann ein, vorzugsweise schließbares
und/oder halbdurchlässiges, Ventil aufweisen. Vorgesehen werden können auch türenartige
Stauklappen sowie Vorrichtungen, bei der sich die Durchlassmenge in Abhängigkeit von
dem Flüssigkeitsdruck, der Strömungsgeschwindigkeit, der Viskosität etc. regeln lässt.
Es ist auch denkbar, mehrere einzelne Kammern miteinander zu verbinden und zu einer
Gruppe zusammenzufassen, welche wiederum gegenüber den übrigen Kammern abgekapselt
ist.
[0017] Wenn das oder die Verbindungselemente im wesentlichen vollständig über seinen bzw.
ihren gesamten Rand mit der Innenseite der Außenwände abschließt bzw. abschließen
und sich somit über die gesamte Breite entsprechend der Breite der Schmalseite und
gleichzeitig auch über die gesamte Höhe des flexiblen Flüssigkeitstank erstreckt bzw.
erstrecken, entstehen in nebeneinander liegende Kammern.
[0018] Die Kammern können übereinander, nebeneinander und/oder hintereinander liegen. Alternativ
oder zusätzlich sind auch zickzack- oder sternförmige Anordnungen und Ausgestaltungen
denkbar.
[0019] Bevorzugt ist mindestens ein Abschnitt der Hülle als Teil der Außenwände vorgesehen,
was auf die außenliegenden Kammern zutrifft, wobei bei einer solchen Konstruktion
die Außenwände dann im wesentlichen von den außenliegenden Abschnitten der Hüllen
der einzelnen Kammern gebildet wird oder aus diesen besteht.
[0020] Bei einer weiteren Ausführung kann das mindestens eine Verbindungselement mit seinem
ersten Abschnitt etwa rechtwinklig gegenüber dem Abschnitt einer der Außenwände, an
welchem das Verbindungselement mit seinem ersten Abschnitt befestigt ist, angeordnet
sein, um die zuvor beschriebenen Zugkräfte auf die entsprechende Außenwand wirken
zu lassen. Denn besonders effektiv ist eine im wesentlichen rechtwinklige Befestigung
des Verbindungselementes.
[0021] Um den zuvor beschriebenen Kräften standhalten und gleichzeitig die erforderlichen,
nach innen gerichteten Zugkräfte auf die Außenwände des flexiblen Flüssigkeitstanks
ausüben zu können, muss das Verbindungselement bzw. müssen die Verbindungselemente
selbstverständlich ausreichend dimensioniert und muss ebenfalls selbstverständlich
eine entsprechend starke Befestigung des Verbindungselementes bzw. der Verbindungselemente
an der zugehörigen Au-βenwand des flexiblen Flüssigkeitstanks realisiert sein. Zweckmäßigerweise
sollte das mindestens eine Verbindungselement im wesentlichen aus flexiblem, jedoch
dehnungsarmem Material bestehen.
[0022] Um zwei im wesentlichen gegenüber liegende und voneinander beabstandete Außenwandabschnitte
nach innen ziehen zu können, sollte vorzugsweise mindestens ein Verbindungselement
diese beiden Außenwandabschnitte miteinander verbinden und an diesen befestigt sein.
[0023] In den meisten Fällen weist der flexible Flüssigkeitstank zwei Langseiten und zwei
Schmalseiten auf, wodurch der flexible Flüssigkeitstank gewöhnlich eine Quaderform
erhält. Da die Außenwände an den Langseiten, also die längsseitigen Wände, anfälliger
gegen Ausbeulen als die Wände an den Schmalseiten sind und im übrigen in den meisten
Fällen die Bewegungen des Schwalls in Längsrichtung stattfindet, welche gewöhnlich
die Transportrichtung des den flexiblen Flüssigkeitstank aufnehmenden Containers bildet,
sollte mindestens ein Verbindungselement mit seinem ersten Abschnitt an mindestens
einem an einer der Langseiten gelegenen Abschnitt der Außenwände befestigt sein.
[0024] Bei einer Weiterbildung dieser Ausführung erstreckt sich das mindestens eine Verbindungselement
zumindest abschnittsweise etwa in Richtung der Langseite. Vorzugsweise bildet dabei
mindestens ein Verbindungselement eine Art Zwischenwand oder Zwischenboden und verbindet
die beiden gegenüber liegenden Außenwände an den Langseiten, wodurch das Verbindungselement
etwa in einer horizontalen Ebene liegt und den Hohlraum des flexiblen Flüssigkeitstanks
in vertikaler Richtung in einen oberen Abschnitt und einen unteren Abschnitt unterteilt.
Im Falle der Anordnung mehrerer solcher Verbindungselement übereinander und jeweils
in einem Abstand voneinander wird der flexible Flüssigkeitstank dementsprechend in
mehrere übereinander liegende Abschnitte unterteilt. Vorzugsweise können sich diese
Abschnitte über die gesamte Langseite und gleichzeitig über die gesamte Schmalseite
erstrecken, wodurch einzelne Kammern entstehen.
[0025] Bei einer anderen Weiterbildung erstreckt sich das mindestens eine Verbindungselement
zumindest abschnittsweise etwa quer zur Richtung der Langseite. Dadurch wird der flexible
Flüssigkeitstank in Längsrichtung bzw. horizontaler Richtung in mindestens zwei hintereinander
liegende Abschnitte unterteilt. Im Falle der Anordnung von mehreren Verbindungselementen
quer zur Längserstreckung und jeweils in einem Abstand voneinander wird der flexible
Flüssigkeitstank dementsprechend in mehrere hintereinander liegende Abschnitte unterteilt.
Sofern auch bei dieser Weiterbildung das oder die Verbindungselemente im wesentlichen
vollständig über seinen bzw. ihren gesamten Rand mit der Innenseite der Außenwände
abschließt bzw. abschließen und sich somit über die gesamte Breite entsprechend der
Breite der Schmalseite und gleichzeitig auch Ober die gesamte Höhe des flexiblen Flüssigkeitstank
erstreckt bzw. erstrecken, entstehen in Längsrichtung hintereinander liegende Kammern.
[0026] Selbstverständlich sind aber auch andere Anordnungen des mindestens einen Verbindungselementes
denkbar. So kann das mindestens eine Verbindungselement auch innerhalb des flexiblen
Flüssigkeitstanks diagonal verlaufen. Ebenfalls ist auch einen spinnenförmige Anordnung
mehrerer Verbindungselemente, insbesondere mit einem etwa in der Mitte innerhalb des
flexiblen Flüssigkeitstanks gelegenen gemeinsamen Knotenpunkt, denkbar. Ebenfalls
lässt sich wahlweise das mindestens eine Verbindungselement als Querstrebe ausgestalten
und anordnen.
[0027] Vorzugsweise ist das mindestens eine Verbindungselement im wesentlichen als Flachteil,
vorzugsweise als Lasche, Streifen oder, wie bereits zuvor erwähnt, Wandelement, ausgebildet.
Grundsätzlich sind aber auch andere Formen denkbar. Beispielsweise kann das Verbindungselement
auch nach Art eines Seils vorgesehen sein.
[0028] Wie bereits erwähnt, ist der flexible Flüssigkeitstank zweckmäßigerweise im wesentlichen
aus Folie hergestellt, und zwar wahlweise in einlagiger oder mehrlagiger Anordnung.
[0029] Mit Hilfe der Erfindung lässt sich der Tank mit einer Quaderform herstellen, welche
für den Transport in einem Container, welcher ebenfalls eine Quaderform besitzt, besonders
vorteilhaft ist.
[0030] Weitere bevorzugte Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0031] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- in perspektivischer und teilweise geschnittener Darstellung einen in einem Container
aufgenommenen flexiblen Flüssigkeitstank gemäß einer ersten Ausführung;
- Figur 2
- schematisch im Querschnitt ausschnittsweise eine Detailansicht eines Abschnittes des
flexiblen Flüssigkeitstanks von Figur 1;
- Figur 3
- in perspektivischer und teilweise geschnittener Darstellung einen in einem Container
aufgenommenen flexiblen Flüssigkeitstank gemäß einer zweiten Ausführung; und
- Figur 4
- schematisch im Längsschnitt ausschnittsweise einen flexiblen Flüssigkeitstank gemäß
einer dritten Ausführung.
[0032] In Figur 1 sind ein flexibler Flüssigkeitstank 2 in einer ersten Ausführung sowie
ein Container 4, in dem der flexible Flüssigkeitstank 2 angeordnet ist, dargestellt.
Der flexible Flüssigkeitstank 2 hat im dargestellten Ausführungsbeispiel die Form
eines Quaders mit zwei voneinander beabstandeten Langseiten 2a, zwei die Stirnseiten
bildenden Schmalseiten 2b, einem Boden 2c und einem die Decke bildenden Oberteil 2d.
Für die Aufnahme in den Container 4 ist es im dargestellten Ausführungsbeispiel zweckmäßig,
den flexibeln Flüssigkeitstank 2 in einer Quaderform auszubilden. Denn die Container
mit den üblichen Normmaßen haben eine Quaderform. Nur so ist es möglich, den flexiblen
Flüssigkeitstank 2 unter größtmöglicher Ausnutzung des vorhandenen Raumes im Container
4 anzuordnen, indem der flexible Flüssigkeitstank 2 als flüssigkeitsdichte Innenauskleidung
in den Container 4 eingebracht wird. Wie Figur 1 ferner erkennen lässt, weist somit
der Container 4 zwei voneinander beabstandete Langseiten 4a, zwei jeweils die Stirnseiten
bildende Schmalseiten 4b, einen Boden 4c und ein die Decke bildendes Oberteil 4d auf.
Der Boden 2c des flexiblen Flüssigkeitstanks 2 entspricht hinsichtlich seiner Abmessungen
etwa dem Boden 4c des Containers 4; gleiches gilt auch für das Oberteil 2d des flexiblen
Flüssigkeitstanks 2 im Hinblick auf das Oberteil 4d des Containers 4. Hinsichtlich
der Längenabmessungen entsprechen die Langseiten 2a des flexiblen Flüssigkeitstanks
2 etwa den Langseiten 4a des Containers 4, und hinsichtlich der Breitenabmessungen
entsprechen die Schmalseiten 2b des flexiblen Flüssigkeitstanks 2 etwa den Schmalseiten
4b des Containers 4.
[0033] Der einzige wesentliche Unterschied in den Abmessungen zwischen dem flexiblen Flüssigkeitstank
2 und dem Container 4 besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel hinsichtlich der
Höhe. Während der Abstand des Oberteils 2d vom Boden 2c beim flexiblen Flüssigkeitstank
2 dem in Figur 1 dargestellten Maß "t" entspricht, ist beim Container 4 dessen Oberteil
4d in einem Abstand "t + z" Ober dessen Boden 4c angeordnet. Demnach verbleibt im
dargestellten Ausführungsbeispiel ein Leerraum mit der Höhe "z" zwischen dem Oberteil
2d des flexiblen Flüssigkeitstanks 2 und dem Oberteil 4d des Containers 4. Dieser
Leerraum muss aus Gewichtsgründen frei bleiben, da ansonsten die Gefahr besteht, dass
durch das Eigengewicht der in dem flexiblen Flüssigkeitstank 2 aufgenommen Flüssigkeit
die zusätzliche Tragfähigkeit des Containers 4 überschreiten könnte.
[0034] Transportiert wird der Container 4 mit dem darin befindlichen flexiblen Flüssigkeitstank
2 gewöhnlich in Längsrichtung gemäß Pfeil X- Insbesondere bei Geschwindigkeitsänderungen
gerät das Flüssigkeitsvolumen im flexiblen Flüssigkeitstank 2 innerhalb des Containers
4 aber zwangsläufig in Bewegung und verlagert dabei seinen Schwerpunkt in Richtung
der wirkenden Kräfte. Dadurch entstehen Druckkräfte, die auf die Langseiten 2a und
die Schmalseiten 2b des flexiblen Flüssigkeitstanks 2 wirken und entsprechend auf
die Langseiten 4a und Schmalseiten 4b des Containers 4 übertragen werden. Jene Druckkräfte
sind in Figur 1 durch mit "F" gekennzeichnete Pfeile schematisch angedeutet. Aufgrund
dieser Druckkräfte gemäß den Pfeilen F besteht die Gefahr, dass der flexible Flüssigkeitstank
2 und somit auch der Container 4 ausbeult, wobei diese Gefahr an den Langseiten 2a
bzw. 4a am größten ist.
[0035] Um ein solches Ausbeulen zu verhindern, sind innerhalb des flexiblen Flüssigkeitstanks
2 mehrere voneinander beabstandete Verbindungselemente 6 vorgesehen, die als Trenn-
bzw. Zwischenwände ausgebildet und mit ihrem umlaufenden Rand im wesentlichen vollständig
an den Innenseiten der die Langseiten 2a bildenden Außenwänden sowie an den Innenseiten
des Bodens 2c und des Oberteils 2d befestigt sind. Durch die wandartigen Verbindungselemente
6 ist der flexible Flüssigkeitstank 2 in Kammern 8 unterteilt. Da bei der Ausführung
gemäß Figur 1 die wandartigen Verbindungselemente 6 vertikal angeordnet sind, liegen
die Kammern 8 in Längsrichtung bzw. horizontaler Richtung (entsprechend der Richtung
des Pfeils X) hintereinander.
[0036] Eine solche Mehrkammeranordnung ergibt für jede einzelne Kammer 8 gegenüber einem
großen, einteiligen und durchgehenden Hohlraum jeweils ein deutlich geringeres Fassungsvolumen.
Dies hat zur Folge, dass in den einzelnen Kammern 8 wesentlich geringere Schwallbewegungen
und somit auch wesentlich geringere, auf die Außenwände des flexiblen Flüssigkeitstanks
einwirkende Kräfte entstehen als im Falle eines großen, einteiligen und durchgehenden
Hohlraums. Somit bildet die Anordnung aus mehreren Kammern 8 eine Art Stabilisierungsstruktur,
welche die Kräfte gemäß den Pfeilen F zumindest teilweise aufnehmen oder diesen entgegenwirken.
Die Verbindungselemente 6 übernehmen zunächst die Funktion von Querverbindungen oder
Querverankerungen, um ein Ausbeulen der Außenwände an den Langseiten 2a zu verhindern,
sondern die Außenwände zumindest etwa in ihrer Position zu halten. Hinzu kommt, dass
bei aufgrund von Schwallbewegungen der Flüssigkeit in Längsrichtung gemäß Pfeil X
auftretenden Kräften die Verbindungselemente 6, welche wie der übrige flexible Flüssigkeitstank
aus Folienmaterial bestehen, sich dabei in einer Weise verformen, dass eine Durchbiegung
stattfindet. Dies hat zur Folge, dass sich das 'Sehnenmaß' der Verbindungselemente
6 verkleinert und somit der Abstand zwischen den Außenwänden der Langseiten 2a verringert.
Auf diese Weise werden die Außenwände der Langseiten 2a und somit auch die einzelnen
Kammern 8 nach innen gezogen und nehmen ebenfalls einen Teil der quer zur Längsrichtung
gemäß Pfeil X wirkenden Kräfte auf. Dies kann sogar dazu führen, dass sich die Außenwände
des flexiblen Flüssigkeitstanks 2 zumindest an dessen Langseiten 2a von den benachbarten
Wänden des Containers 4 nach innen abheben, was eine deutliche Entlastung der Wände
des Containers 4 zur Folge hat.
[0037] Wie Figur 1 ferner erkennen lässt, ist im dargestellten Ausführungsbeispiel der gesamte
flexible Flüssigkeitstank 2 zusätzlich mit einer Schutzhülle 10 umgeben, welche vorzugsweise
ein Gewebe zur Verstärkung enthält.
[0038] Figur 2 zeigt im Querschnitt einen Ausschnitt des flexiblen Flüssigkeitstanks 2 von
Figur 1 im Bereich einer der Langseiten 2a. Auch Figur 2 lässt erkennen, dass durch
die beabstandete Anordnung der Verbindungselemente 6 die einzelnen Kammern 8 gebildet
sind.
[0039] Dabei wird jede einzelne Kammer 8 von einer eigenen Hülle 12 umgeben bzw. begrenzt
und bilden die außenliegenden Abschnitte 12a der Hülle 12 gemeinsam die Außenwandung
des flexiblen Flüssigkeitstanks 2, was in Figur 2 anhand der Langseite 2a gezeigt
ist.
[0040] Zusätzlich ist zwischen den beiden aneinander angrenzenden bzw. benachbarten Abschnitten
12b zweier jeweils benachbarter Hüllen 12 noch das Verbindungselement 6 angeordnet,
welches an mindestens einem der beiden aneinander angrenzenden bzw. benachbarten Abschnitte
12b der Hüllen 12 beispielsweise durch Verschweißen oder Verkleben, fixiert ist. Dadurch
wird die zuvor anhand der Verbindungselemente 6 beschriebene Stabilisierungsfunktion
noch weiter verbessert. Hierbei reicht es aus, das Verbindungselement als Streifen
oder Lasche vorzusehen.
[0041] Figur 3 zeigt eine weitere Ausführung, die sich von der Ausführung gemäß Figur 1
dadurch unterscheidet, dass dort die ebenfalls als Wandelemente ausgebildeten Verbindungselemente
nicht vertikal, sondern in Längsrichtung sowie im wesentlichen in einer horizontalen
Ebene angeordnet sind. Dadurch wird der Hohlraum des flexiblen Flüssigkeitstanks 2
nicht mehr in horizontaler Richtung bzw. in Längsrichtung, sondern in vertikaler Richtung
in die einzelnen Kammern 8 unterteilt, welche somit nicht nebeneinander, sondern übereinander
liegen. Zwar sind bei dieser Ausführung die in Längsrichtung gemäß Pfeil X auftretenden
Kräfte nicht für eine Durchbiegung der Verbindungselemente 6 verantwortlich, da sich
diese ja in einer Ebene parallel zur Längsrichtung erstrecken. Gleichwohl werden aber
auch hier aufgrund von Schwallbewegungen der Flüssigkeit die Verbindungselemente 6
einer zumindest kleinen Durchbiegung unterworfen, welche nach oben oder unten gerichtet
ist. Ansonsten übernehmen die Verbindungselemente 6 in gleicher Weise wie bei der
Ausführung gemäß Figur 1 die Funktion von Querverbindungen bzw. Querverankerungen,
um ein Ausbeulen der Außenwände insbesondere an den Langseiten 2a zu verhindern, sondern
die Außenwände zumindest etwa in ihrer Position zu halten. Im übrigen gilt das für
die Ausführung von Figur 1 Gesagte in gleicher Weise auch für die Ausführung von Figur
3.
[0042] Während insbesondere die Ausführungen gemäß den Figuren 1 und 3 eine über die gesamte
Breite entsprechend der Breite der Schmalseite 2b durchlaufende Anordnung der Kammern
zeigen, welche sich somit von der Außenwand an der einen Langseite 2a zur Außenwand
an der anderen Langseite 2a erstrecken und somit nur von diesen beiden Außenwänden
begrenzt wird, ist es alternativ selbstverständlich auch denkbar, zwischen den beiden
gegenüber liegenden Langseiten 2a mindestens zwei Kammern 8 nebeneinander anzuordnen.
Eine solche Anordnung ist beispielhaft in Figur 4 gezeigt.
[0043] Bei der Ausführung gemäß Figur 4 sind in gleicher Weise wie bei der Anordnung gemäß
Figur 2 die Kammern 8 jeweils von einer eigenen Hülle 12 umgeben bzw. begrenzt, deren
außenliegende Abschnitte 12a gemeinsam eine entsprechende Außenwand des flexiblen
Flüssigkeitstanks, gemäß Figur 4 entlang der Langseiten 2a, bilden. Die quer zur Längsrichtung
verlaufenden, aneinander angrenzenden bzw. benachbarten Abschnitte 12b jeweils zweier
benachbarter Hüllen 12 sind zweckmäßigerweise aneinander fixiert. Gleiches gilt auch
für die innenliegenden und in Längsrichtung verlaufenden, aneinander angrenzenden
bzw. benachbarten Abschnitte 12c jeweils zweier benachbarter Hüllen 12. Eine ähnliche
Konfiguration lässt sich im übrigen auch nicht nur zwischen den gegenüber liegenden
Langseiten 12a, sondern grundsätzlich auch zwischen den gegenüber liegenden Schmalseiten
2b realisieren, wozu gemäß Figur 6 die fluchtend hintereinander liegenden paarweisen
Anordnungen der aneinander angrenzenden bzw. benachbarten Abschnitte 12c der Hüllen
12 In Frage kommen.
[0044] In den vorliegend beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispielen kommunizieren
die Kammern 8 miteinander. Hierzu ist in der zwei benachbarte Kammern 8 voneinander
trennenden Trennwand, welche gemäß Figur 2 von einer Kombination aus einem im wesentlichen
flächigen Verbindungselement 6 und dieses zwischen sich einschließenden benachbarten
Abschnitten 12b der Hüllen 12 der jeweils benachbarten Kammern 8 gebildet wird, mindestens
ein Durchlass ausgebildet, durch den die beiden benachbarten Kammern 8 miteinander
kommunizieren. In den Figuren ist der Durchlass schematisch dargestellt und mit dem
Bezugszeichen "18" gekennzeichnet. In einer Trennwand können auch mehrere Durchlässe
ausgebildet sein. Ferner ist es denkbar, nur einige der Kammern 8 zu einer Gruppe
von miteinander kommunizierenden Kammern zusammenzufassen, so dass nur die Kammern
dieser Gruppe miteinander kommunizieren. In ähnlicher Weise können auch nur einige
Kammern miteinander kommunizieren, während es wiederum andere nicht tun.
[0045] Zweckmäßigerweise sind die Durchlässe 18 mit einem, vorzugsweise schließbaren und/oder
halbdurchlässigen, Ventil versehen. Alternativ oder zusätzlich können auch türenartige
Stauklappen sowie Vorrichtungen, bei der sich die Durchlassmenge in Abhängigkeit von
dem Flüssigkeitsdruck, der Strömungsgeschwindigkeit, der Viskosität etc. regeln lässt,
verwendet werden. Allerdings sollten die Durchlässe 18 so dimensioniert sein, dass
die Austauschmenge in Folge der Flüssigkeitsbewegung zwischen den Kammern 8 nicht
zu groß wird, um die durch die Schwallbewegung erzeugten Massenkräften in Grenzen
zu halten.
[0046] Schließlich sei noch angemerkt, dass in den Figuren eine Möglichkeit zum Befüllen
des dort dargestellten flexiblen Flüssigkeitstanks 2 nicht gezeigt ist. Sofern die
Kammern 8 miteinander kommunizieren, reicht eine Befüllungsvorrichtung bzw. -öffnung
aus. Alternativ ist es aber auch denkbar, die Kammern 8 oder auch Gruppen von miteinander
kommunizierenden Kammern 8 gegenüber den übrigen Kammern 8 flüssigkeitsdicht abzuschließen.
In einem solchen Fall muss dann für jede flüssigkeitsdicht abgeschlossene Kammer 8
oder jede flüssigkeitsdicht abgeschlossene Gruppe von Kammern 8 eine separate Befüllmöglichkeit
vorgesehen werden.
[0047] Bevor der flexible Flüssigkeitstank 2 befüllt wird, muss er in den Container 4 eingebracht
werden. Die Anordnung des flexiblen Flüssigkeitstanks 8 im Container 4 erfolgt also
im leeren Zustand. Erst nachdem der flexible Flüssigkeitstank 2 in den Container 4
eingebracht worden ist, erhält er durch Befüllen mit einer Flüssigkeit seine Quaderform
und legt sich mit seinen Außenwänden an den Innenseiten des Containers 4 an, so dass
er die Aufgabe einer flüssigkeitsdichten Innenauskleidung übernimmt. Der flexible
Flüssigkeitstank 2 besteht aus einem anschmiegsamen, flexiblen Material, bei dem es
sich gewöhnlich um ein Folienmaterial handelt. Dieses Material muss flüssigkeitsdicht
sein, um Leckagen zu verhindern, und außerdem so beschaffen sein, dass die Qualität
des flüssigen Transportgutes nicht leidet, was insbesondere bei flüssigen Lebensmitteln
von hoher Bedeutung ist. Gewöhnlich wird der flexible Flüssigkeitstank 2 nach einmaliger
Benutzung und Entleeren aus dem Container 4 entnommen und anschlie-βend entsorgt,
wodurch eine aufwendige Reinigung des Containers entfällt.
1. Flexibler Flüssigkeitstank mit dessen Gesamtvolumen begrenzenden flexiblen Außenwänden,
innerhalb derer mindestens ein flächiges Verbindungselement (6) vorgesehen ist, das
mindestens mit einem ersten Abschnitt (6a) an mindestens einem Abschnitt (8a) einer
der Außenwände befestigt und dabei winklig gegenüber dem Abschnitt (8a) der Außenwand
angeordnet und mit einem zweiten Abschnitt an einer anderen Stelle innerhalb des Tanks
(2) verankert ist und dadurch den Abschnitt (8a) der Außenwand im Wesentlichen in
Position hält und außerdem den Tank in mindestens zwei Kammern (8) unterteilt
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens jeweils zwei aneinander angrenzende bzw. benachbarte Kammern (8) jeweils
von einer eigenen Hülle (12) umgeben sind, die aneinander angrenzenden bzw. benachbarten
Abschnitte (12b) der Hülle (12) an einem Verbindungselement (6) befestigt sind und
der Tank (2) an seinen Außenwänden von einer zusätzlichen Hülle (10) umgeben ist.
2. Flexibler Flüssigkeitstank nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Kammer (8) mit mindestens einer weiteren Kammer (8) kommuniziert.
3. Flexibler Flüssigkeitstank nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das zwei benachbarte Kammern (8) voneinander trennende Verbindungselement (6) mindestens
einen Durchlass (18) aufweist.
4. Flexibler Flüssigkeitstank nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlass (18) ein, vorzugsweise schließbares und/oder halbdurchlässiges, Ventil
aufweist.
5. Flexibler Flüssigkeitstank nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verbindungselement (6) im wesentlichen vollständig über seinen
gesamten Rand mit der Innenseite der Außenwände abschließt.
6. Flexibler Flüssigkeitstank nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern (8) übereinander, nebeneinander und/oder hintereinander liegen.
7. Flexibler Flüssigkeitstank nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt (12a) der Hülle (12) einen Teil der Außenwände des Tanks (2) bildet.
8. Flexibler Flüssigkeitstank nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Verbindungselemente (6) vorgesehen sind, die in einem Abstand voneinander
angeordnet sind.
9. Flexibler Flüssigkeitstank nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verbindungselement (6) mit seinem ersten Abschnitt (6a) etwa
rechtwinklig gegenüber dem Abschnitt (8a) einer der Außenwände, an welchem das Verbindungselement
(6) mit seinem ersten Abschnitt (6a) befestigt ist, angeordnet ist.
10. Flexibler Flüssigkeitstank nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verbindungselement (6) im wesentlichen aus flexiblem dehnungsarmem
Material besteht.
11. Flexibler Flüssigkeitstank nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verbindungselement (6) mindestens zwei im wesentlichen gegenüber
liegende und voneinander beabstandete Außenwandabschnitte miteinander verbindet und
an diesen befestigt ist.
12. Flexibler Flüssigkeitstank nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, mit
zwei Langseiten (2a) und zwei Schmalseiten (2b),
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verbindungselement (6) mit seinem ersten Abschnitt (6a) an mindestens
einem an einer der Langseiten (2a) gelegenen Abschnitt (8a) einer der Außenwände befestigt
ist.
13. Flexibler Flüssigkeitstank nach den Ansprüchen 11 und 12,
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verbindungselement (6) mindestens zwei an den Langseiten (2a)
gelegene, im wesentlichen gegenüber liegende und voneinander beanstandete Außenwandabschnitte
miteinander verbindet und an diesen befestigt ist.
14. Flexibler Flüssigkeitstank nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass sich das mindestens eine Verbindungselement (6) zumindest abschnittsweise etwa in
Richtung (X) der Langseite (2a) erstreckt.
15. Flexibler Flüssigkeitstank nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass sich das mindestens eine Verbindungselement (6) zumindest abschnittsweise etwa quer
zur Richtung (X) der Langseite (2a) erstreckt.
16. Flexibler Flüssigkeitstank nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verbindungselement (6) im wesentlichen als Flachteil, vorzugsweise
als Lasche, Streifen oder Wandelement, ausgebildet ist.
17. Flexibler Flüssigkeitstank nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Hülle (10) Gewebematerial aufweist.
1. Flexible fluid tank with flexible external walls delimiting its total volume, inside
which at least one flat connecting element (6) is provided, which is secured at least
with one first section (6a) to at least one section (8a) of one the external walls,
and thereby is arranged at an angle relative to section (8a) of the external wall
and is anchored with a second section to another point inside the tank (2), and in
this way essentially holds section (8a) of the external wall in position and also
divides the tank into at least two chambers (8),
characterised in that at least two adjoining or adjacent chambers (8) are surrounded respectively by their
own casing (12), the adjoining or adjacent sections (12b) of the casing (12) are secured
to a connecting element (6) and the tank (2) is surrounded on its external walls by
an additional casing (10).
2. Flexible fluid tank according to claim 1, characterised in that at least one chamber (8) communicates with at least one additional chamber (8).
3. Flexible fluid tank according to claim 2, characterised in that the connecting element (6) separating two adjacent chambers (8) comprises at least
one outlet (18).
4. Flexible fluid tank according to claim 3, characterised in that the outlet (18) comprises a preferably closable and/or semi-permeable valve.
5. Flexible fluid tank according to at least one of the preceding claims, characterised in that the at least one connecting element (6) locks essentially completely over its entire
edge with the inside of the external walls.
6. Flexible fluid tank according to at least one of the preceding claims, characterised in that the chambers (8) lie above one another, adjacent to one another and/or behind one
another.
7. Flexible fluid tank according to at least one of the preceding claims, characterised in that a section (12a) of the casing (12) forms part of the external walls of the tank (2).
8. Flexible fluid tank according to at least one of the preceding claims, characterised in that a plurality of connecting elements (6) are provided which are arranged at a distance
from one another.
9. Flexible fluid tank according to at least one of the preceding claims, characterised in that the at least one connecting element (6) is arranged with its first section (6a) approximately
at right angles to the section (8a) of one of the external walls to which the connecting
element (6) is secured with its first section (6a).
10. Flexible fluid tank according to at least one of the preceding claims, characterised in that the at least one connecting element (6) is made essentially from flexible, low-stretch
material.
11. Flexible fluid tank according to at least one of the preceding claims, characterised in that the at least one connecting element (6) connects at least two external wall sections
lying opposite one another and spaced apart from one another and is secured to the
latter.
12. Flexible fluid tank according to at least one of the preceding claims, with two long
sides (2a) and two narrow sides (2b),
characterised in that the at least one connecting element (6) with its first section (6a) is secured to
at least one section (8a) of one of the external walls placed on one of the long sides
(2a).
13. Flexible fluid tank according to claims 11 and 12,
characterised in that the at least one connecting element (6) connects at least two external wall sections
placed on the long sides (2a), lying essentially opposite one another and spaced apart
from one another and is secured thereto.
14. Flexible fluid tank according to claim 12 or 13,
characterised in that the at least one connecting element (6) extends at least in sections approximately
in direction (X) of the long side (2a).
15. Flexible fluid tank according to claim 12 or 13,
characterised in that the at least one connecting element (6) extends at least in sections approximately
perpendicular to direction (X) of the long side (2a).
16. Flexible fluid tank according to at least one of the preceding claims, characterised in that the at least one connecting element (6) is designed essentially as a flat part, preferably
as a tab, strip or wall element.
17. Flexible fluid tank according to at least one of the preceding claims, characterised in that the additional casing (10) comprises a fabric material.
1. Réservoir flexible pour liquides, comprenant des parois extérieures flexibles délimitant
son volume total et à l'intérieur desquelles un élément de connexion plan (6) est
prévu qui est fixé au moins par une première portion (6a) à au moins une portion (8a)
d'une des parois extérieures et qui est alors disposé sous un angle face à la portion
(8a) de la paroi extérieure et ancré par une deuxième portion à un autre endroit à
l'intérieur du réservoir (2), maintenant ainsi la portion (8a) de la paroi extérieure
substantiellement en place et divisant en outre le réservoir en au moins deux chambres
(8),
caractérisé en ce que respectivement au moins deux chambres (8) adjacentes ou voisines l'une de l'autre
sont entourées respectivement de leur propre enveloppe (12), les portions (12b) de
l'enveloppe (12), adjacentes ou voisines l'une de l'autre, sont fixées à un élément
de connexion (6), et le réservoir (2) est entouré d'une enveloppe supplémentaire (10)
au niveau de ses parois extérieures.
2. Réservoir flexible pour liquides selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une chambre (8) communique avec au moins une autre chambre (8).
3. Réservoir flexible pour liquides selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de connexion (6) séparant deux chambres voisines (8) présente au moins
un passage (18).
4. Réservoir flexible pour liquides selon la revendication 3, caractérisé en ce que le passage (18) présente une vanne de préférence refermable et/ou semi-perméable.
5. Réservoir flexible pour liquides selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que ledit au moins un élément de connexion (6) se terminé substantiellement complètement
sur l'ensemble de son bord à la face intérieure des parois extérieures.
6. Réservoir flexible pour liquides selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les chambres (8) sont situées l'une au-dessus de l'autre, l'une à côté de l'autre
et/ou l'une après l'autre.
7. Réservoir flexible pour liquides selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une portion (12a) de l'enveloppe (12) constitue une partie des parois extérieures
du réservoir (2).
8. Réservoir flexible pour liquides selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que plusieurs éléments de connexion (8) sont prévus qui sont disposés à distance les
uns des autres.
9. Réservoir flexible pour liquides selon au moins l'une des revendications, caractérisé en ce que ledit au moins un élément de connexion (6) est disposé par sa première portion (6a)
approximativement à angle droit en face de la portion (8a) d'une des parois extérieures,
à laquelle l'élément de connexion (6) est fixé par sa première portion (6a).
10. Réservoir flexible pour liquides selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que ledit au moins un élément de connexion (6) se compose substantiellement d'un matériau
flexible à extensibilité réduite.
11. Réservoir flexible pour liquides selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que ledit au moins un élément de connexion (6) relie au moins deux portions de paroi
extérieure, espacées l'une de l'autre et substantiellement opposées, et y est fixé.
12. Réservoir flexible pour liquides selon au moins l'une des revendications précédentes,
comprenant deux grands côtés (2a) et deux petits côtés (2b), caractérisé en ce que ledit au moins un élément de connexion (6) est fixé par sa première portion (6a)
à au moins une portion (8a), située sur l'un des grands côtés (2a), d'une des parois
extérieures.
13. Réservoir flexible pour liquides selon les revendications 11 et 12, caractérisé en ce que ledit au moins un élément de connexion (6) relie au moins deux portions de paroi
extérieure, espacées l'une de l'autre et situées sur les grands côtés (2a), substantiellement
opposées, et y est fixé.
14. Réservoir flexible pour liquides selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que ledit au moins un élément de connexion (6) s'étend au moins par endroits approximativement
dans la direction (X) du grand côté (2a).
15. Réservoir flexible pour liquides selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que ledit au moins un élément de connexion (6) s'étend au moins par endroits approximativement
transversalement à la direction (X) du grand côté (2a).
16. Réservoir flexible pour liquides selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que ledit au moins un élément de connexion (6) est réalisé substantiellement comme une
pièce plate, de préférence comme une languette, une bande ou un élément de paroi.
17. Réservoir flexible pour liquides selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'enveloppe supplémentaire (10) présente un matériau en tissu.