[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Faserverbundwerkstoffs
mit metallischer Matrix.
[0002] Es sind Faserverbundwerkstoffe aus Kunststoff bekannt, bei denen beispielsweise Glas-,
Kohlenstoff- oder Aramidfasern in ein Kunstharz wie Epoxid-, Polyester- oder Vinylesterharz
oder ein ähnliches Kunstharz eingebettet sind. Dabei bildet das Kunstharz'eine Matrix,
welche die typischerweise in Form eines Geleges, Gewebes oder Geflechts angeordneten
Fasern umhüllt und miteinander verbindet. Problematisch bei derartigen herkömmlichen
Kunststoff-Faserverbundwerkstoffen ist der Umstand, dass sie im Schadensfall, etwa
bei Fahrzeugen, wie Land-, Wasser- oder insbesondere Luftfahrzeugen brennbar und splitterbruchempfindlich
mit scharfkantigen, spitzen Bruchstücken sind.
[0003] Zudem sind Verbundwerkstoffe mit metallischer Matrix bekannt (auch Metallmatrix-Verbundwerkstoffe
genannt), die jedoch in der Regel technisch aufwendig herzustellen sind, da Ur- oder
Formkörper verwendet werden, was zudem den Nachteil mit sich bringt, dass die geometrische
Gestaltungsfreiheit des herzustellenden Halbzeuges oder Bauteils recht eingeschränkt
ist. Des Weiteren sind die bisher verwendeten Metallmatrix-Verbundwerkstoffe meist
schwer, was insbesondere in der Luft- und Raumfahrttechnik von Nachteil ist. Zudem
weisen sie den Nachteil auf, dass keine kraftschlüssige Verbindung zwischen Fasern
und Metall erzeugt wird.
[0004] Mit PVD/CVD-Verfahren können beispielsweise Fasern allumfassend beschichtet werden,
allerdings nur unter verhältnismäßig großem apparativem Aufwand bei gleichzeitig langen
Beschichtungszeiten. Für eine Schichtdicke von beispielsweise 0,1 mm ist bei einem
PVD/CVD-Verfahren je nach Werkstoff ein Zeitraum von mehreren Stunden bis zu einigen
Tagen erforderlich. Somit kann beim PVD/CVD-Verfahren zwar eine Vielzahl von verschiedenen
Werkstoffen abgeschieden werden, allerdings nur mit überdurchschnittlich langen Prozesszeiten.
Zudem ist die zu beschichtende Bauteilgröße durch die Dimensionierung des erforderlichen
Vakuumkessels beschränkt.
[0005] Aus der
US 5 846 288 ist ein Verfahren zur Herstellung eines elektrisch leitenden Materials, welches beispielsweise
zur Herstellung von gepressten oder gesinterten leitenden Streifen oder Stäben verwendet
werden kann, bekannt, bei dem in einer Lösung von Silbersalzen aus Zinnoxid hergestellte
granulare Partikel beschichtet werden.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines Metallmatrix-Faserverbundwerkstoffs
zu schaffen, das einfach und schnell durchzuführen ist.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung eines Faserverbundwerkstoffs
mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen
des Erfindungsgegenstands sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0009] Durch die Erfindung wird ein Faserverbundwerkstoff mit metallischer Matrix geschaffen.
Dieser ist gekennzeichnet durch ein aus einzelnen Fasern bestehendes Fasermaterial
und eine darauf aufgebrachte, die metallische Matrix bildende metallische Beschichtung,
wobei die metallische Beschichtung eine die Fasern umgebende Metallisierungsschicht
und eine ihrerseits auf der Metallisierungsschicht aufgetragene metallische Endschicht
umfasst.
[0010] Die metallische Beschichtung kann eine zwischen der Metallisierungsschicht und der
metallischen Endschicht befindliche zusätzliche metallische Haftschicht umfassen,
welche bei thermisch gespritzten Endschichten zur Verbesserung der Haftung vorteilhaft
ist.
[0011] Die Metallisierungsschicht kann eine Dicke von 0,5 µm bis 0,5 mm aufweisen.
[0012] Die metallische Endschicht kann eine Dicke von 2 µm bis 20 mm oder bevorzugt von
20 µm bis 2 mm aufweisen.
[0013] Die zusätzliche metallische Haftschicht kann eine Dicke von 2 µm bis 1 mm bzw. 20
µm bis 200 µm aufweisen.
[0014] Die Fasern können Glas-, Kohlenstoff- und/oder Aramidfasern sein. Besonders bevorzugt
werden Fasern aus elektrisch nicht leitendem Material verwendet.
[0015] Die Metallisierungsschicht und/oder die zusätzliche metallische Haftschicht kann
Kupfer und/oder Nickel enthalten.
[0016] Die metallische Endschicht besteht typischerweise aus einem Leichtmetall (z.B. Aluminium),
was aus Gewichtsgründen besonders vorteilhaft ist. Es können aber auch Kupfer-Basiswerkstoffe
oder Schwermetalle eingesetzt werden.
[0017] Das Fasermaterial kann durch ein Gelege (z.B. Faser-Vlies), Gewebe oder Geflecht
der Fasern gebildet sein.
[0018] Gemäß einer Ausführungsform sind die Fasern des Geleges, Gewebes oder Geflechts als
solche mit der Metallisierungsschicht oder mit der Metallisierungsschicht und der
zusätzlichen metallischen Haftschicht beschichtet, und das Gelege, Gewebe oder Geflecht
insgesamt ist mit der Endschicht beschichtet. Ebenso ist es jedoch möglich von einem
bereits vorgefertigten Faser-Gelege, -gewebe oder -geflecht auszugehen, das in seiner
Gesamtheit zunächst mit einer Metallisierungsschicht und ggf. einer Haftschicht versehen
wird, bevor abschließend die Endschicht aufgetragen wird.
[0019] Der Metallmatrix-Faserverbundwerkstoff kann im Flugzeugbau (z.B. Flügel, Ruder etc.),
im Automobil-Rennsport (z.B. Spoiler, Verkleidung, Bodengruppe etc.), bei Flugkörpern,
Sportgeräten und vielem mehr eingesetzt werden.
[0020] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass auf ein aus einzelnen Fasern bestehendes
Fasermaterial eine die metallische Matrix bildende metallische Beschichtung aufgebracht
wird, wobei die metallische Beschichtung durch eine die Fasern umgebende Metallisierungsschicht
und eine ihrerseits auf die Metallisierungsschicht aufgebrachte metallische Endschicht
gebildet wird, die (Endschicht) durch Lichtbogendrahtspritzen hergestellt wird. Ein
Aufbringen durch thermisches Spritzen ist besonders einfach, schnell und kostengünstig,
und ermöglicht eine hohe Flexibilität hinsichtlich der gewünschten Geometrie.
[0021] Zusätzlich enthält die metallische Beschichtung eine metallische Haftschicht, die
zwischen der Metallisierungsschicht und der metallischen Endschicht aufgebracht wird,
was vorteilhaft ist, da die Endschicht durch Lichtbogendraht-spritzen. aufgetragen
wird.
[0022] Die Metallisierungsschicht kann chemisch/reaktiv oder durch thermisches Spritzen
aufgebracht werden.
[0023] Die zusätzliche metallische Haftschicht wird galvanisch aufgebracht.
[0024] Die das Fasermaterial bildenden Fasern sind z.B. Glas-, Kohlenstoff- und/oder Aramidfasern.
Besondere Vorteile bieten sich jedoch, wenn Fasern aus elektrisch nicht leitendem
Material verwendet werden, die durch die oben beschriebene Metallisierungsschicht
leitfähig gemacht werden.
[0025] Die Metallisierungsschicht und/oder die zusätzliche metallische Haftschicht kann
durch Kupfer und/oder Nickel gebildet werden.
[0026] Die metallische Endschicht besteht typischerweise aus einem Leichtmetall (z.B. Aluminium),
sie kann aber auch aus einer Kupfer-Basislegierung oder einem Schwermetall gebildet
werden.
[0027] Das Fasermaterial kann durch ein Gelege, Gewebe oder Geflecht der Fasern gebildet
sein.
[0028] Die Fasern des Geleges, Gewebes oder Geflechts können als solche mit der Metallisierungsschicht
oder mit der Metallisierungsschicht und der zusätzlichen metallischen Haftschicht
beschichtet werden, und das Gelege,.Gewebe oder Geflecht insgesamt mit der Endschicht
beschichtet werden. Ebenso ist es möglich, dass das Fasergelege, -gewebe oder -geflecht
in seiner Gesamtheit mit der Metallisierungsschicht und ggf. der Haftschicht derart
beschichtet wird, dass die Fasern allumfassend beschichtet sind, und dass anschließend
die Endschicht aufgetragen wird.
[0029] Die Erfindung weist insbesondere den Vorteil auf, dass ein Faserverbundwerkstoff
mit metallischer Matrix geschaffen wird, bei dem die Fasern mit der metallischen Matrix,
insbesondere der Metallisierungsschicht, kraftschlüssig verbunden sind. Dies ist bei
bisherigen Verfahren und MetallMatrix-Verbundwerkstoffen nicht der Fall.
[0030] Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
[0031] Die (einzige) Figur zeigt in einer schematisierten vergrößerten Querschnittsansicht
einen Schnitt durch einen erfindungsgemäß hergestellten Faserverbundwerkstoff mit
metallischer Matrix.
[0032] Der in der Figur dargestellte Faserverbundwerkstoff, der insgesamt mit dem Bezugszeichen
10 bezeichnet ist, umfasst eine metallische Matrix, welche ein Fasermaterial bindet
und umgibt. Das Fasermaterial besteht aus den in der Figur sehr schematisch dargestellten
Fasern 1, welche beispielsweise durch elektrisch nicht leitende Glasfasern gebildet
sein können, oder z.B. auch durch Kohlenstoff- oder Aramidfasern. Auf den Fasern 1
befindet sich eine metallische leitende Schicht, die nachfolgend auch als Metallisierungsschicht
2 bezeichnet wird, auf welcher wiederum eine metallische Haftschicht 3 aufgebracht
sein kann. Die Metallisierungsschicht 2 und die metallische Haftschicht 3 sind jeweils
auf den einzelnen Fasern 1 aufgebracht, welche bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
zu einem Gittergewebe verarbeitet sind. Die metallische Endschicht 4 dagegen ist auf
das Fasergewebe insgesamt aufgebracht. Anstelle eine metallische Haftschicht 3 vorzusehen,
kann die metallische Endschicht 4 auch direkt auf die Metallisierungsschicht 2 aufgebracht
sein; in diesem Falle befindet sich auf den Einzelfasern 1 lediglich die Metallisierungsschicht
2, die anschließend z.B. zu einem Fasergewebe verarbeitet werden, auf das dann insgesamt
die metallische Endschicht 4 aufgebracht wird. Ebenso kann von einem fertigen Fasermaterial
(z.B. in Form eines Fasergeflecht-Halbzeuges oder eines Gittergewebes) ausgegangen
werden, das in seiner Gesamtheit zunächst mit der Metallisierungsschicht 2 derart
versehen wird, dass die einzelnen Fasern 1 des Fasermaterials jeweils allumfassend
von der Metallisierungsschicht 2 umgeben bzw. umschlossen sind. Anschließend kann
optional eine Haftschicht 3 auf die Metallisierungsschicht 2 aufgetragen werden, um
anschließend die Endschicht 4 aufzutragen.
[0033] Die Fasern 1 müssen zunächst vorbehandelt werden, um sie haftfest beschichten zu
können, insbesondere wenn sie aus elektrisch nicht leitendem Material bestehen (z.B.
Glasfasern). Das Aufbringen der metallischen Endschicht 4 erfolgt durch Lichtbogendrahtspritzen.
Die Metallisierungsschicht 2 kann beispielsweise reduktiv/chemisch oder durch thermisches
Spritzen aufgetragen werden.
[0034] Eine vorherige Aufbringung einer Metallisierungs- und/oder Haftschicht ist nützlich,
welche eine intensive Bindung der metallischen Endschicht 4 an die Fasern 1 gewährleistet.
Die zusätzliche metallische Haftschicht 3 kann beispielsweise galvanisch oder mittels
thermischen Spritzens aufgebracht werden. Die Metallisierungsschicht 2 bzw. die Metallisierungsschicht
2 und die metallische Haftschicht 3 bilden somit die Basis für die metallische Endschicht
4.
[0035] Gemäß einer Modifikation kann die Metallisierungsschicht 2 auch auf die einzelnen
Fasern 1 aufgebracht werden, während die zusätzliche metallische Haftschicht 3 auf
das durch die Fasern 1 gebildete Fasermaterial aufgebracht wird, worauf dann wiederum
die metallische Endschicht 4 aufgebracht wird.
[0036] Ebenso kann, wie bereits voranstehend beschrieben, gleich von einem vorgefertigten
(z.B. handelsüblichen) Fasermaterial ausgegangen werden, das in einem ersten Schritt
mit der Metallisierungsschicht 2 versehen wird. Hierbei ist darauf zu achten, dass
die einzelnen Fasern 1 jeweils von der Metallisierungsschicht 2 umschlossen werden.
[0037] Die Metallisierungsschicht 2 kann typischerweise eine Dicke von 0,5 µm bis 0,5 mm
haben, ohne dass die Dicke jedoch auf diesen Bereich beschränkt ist. Die zusätzliche
metallische Haftschicht 3 kann eine Dicke von 2 µm bis zu 1 mm, insbesondere von 20
µm bis 200 µm haben, ohne jedoch auf diesen Bereich beschränkt zu sein. Die metallische
Endschicht 4 schließlich kann eine sehr unterschiedliche Dicke haben, je nach Anwendungsbereich
zwischen 2 µm und 20 mm, bevorzugt zwischen 20 µm und 2 mm.
[0038] Die metallische Leitschicht oder Metallisierungsschicht 2 kann beliebige für den
Zweck geeignete Metalle enthalten oder durch diese gebildet sein (z.B. Kupfer und/oder
Nickel). Die metallische Endschicht 4 kann ebenfalls beliebige geeignete Metalle enthalten
oder durch diese gebildet sein. Typischerweise besteht die Endschicht 4 aus Leichtmetallen
(z.B. Aluminium), Kupfer-Basiswerkstoffen oder Schwermetallen.
[0039] Die zusätzliche galvanisch oder durch thermisches Spritzen aufgetragene Haftschicht
3 kann ebenfalls Kupfer und/oder Nickel und/oder auch Aluminium oder ein anderes geeignetes
Metall enthalten oder durch dieses gebildet sein.
[0040] Besonders vorteilhaft ist, dass eine kraftschlüssige Verbindung von den Einzelfasern
mit dem Metall, insbesondere der Metallisierungsschichten, erzeugt wird. Durch die
Schrumpfung flüssig aufgebrachter Metalle bilden sich viele Mikrospalte zwischen der
Faser und dem Metall.
Beispiel:
[0041] Ein Ausführungsbeispiel eines metallischen Faserverbundwerkstoffs kann folgendermaßen
hergestellt werden:
- Entfetten eines aus Glasfasern 1 gebildeten Gittergewebes in einer alkalischen, wässrigen
Abkochentfettung, danach gründliches Spülen in VE-Wasser;
- chemische (außenstromlose) Metallisierung (z.B. chemisch Kupfer oder chemisch Nickel)
des entfetteten Glasfaser-Gittergewebes zur Erzeugung einer dünnen, elektrisch leitfähigen
Umhüllung der bisher elektrisch nichtleitenden Fasern 1, sowie gründliches Spülen;
- galvanisches Verstärken der mit der Leitschicht bzw. Metallisierungsschicht 2 dünn
beschichteten Fasern 1 auf eine Schichtdicke von z.B. 150 µm (z.B. Nickelbad, Stromdichte
2-3A/dm2), um eine zusätzliche metallische Haftschicht 3 auszubilden, sowie wiederum gründliches
Spülen und Auftrocknen des Glasfaser-Gittergewebes;
- beidseitiges, leichtes Strahlen der galvanisierten (vernickelten) Oberfläche mit Korund
(Korngröße z.B. 0 bis 100 µm) in einer Injektorstrahlanlage, um dadurch die Oberfläche
aufzurauen;
- beidseitiges Beschichten der aufgerauten Oberfläche mittels Lichtbogendrahtspritzens
mit einem Leichtmetall (z.B. Aluminium). Das Lichtbogendrahtspritzen kann solange
durchgeführt werden bis die Lücken des ursprünglichen Glasfasergitters geschlossen
sind und eine kompakte, durchgehende Schicht (Verbund) entstanden ist. Dieser Verbund
zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit bei gleichzeitig geringem Eigengewicht aus.
Ferner sind mechanische Bearbeitungsmethoden wie Bohren, Fräsen, Schleifen, Polieren
oder ähnliches dieses Verbundes möglich.
[0042] Der beschriebene Faserverbundwerkstoff mit metallischer Matrix bildet einen in hohem
Maße festen, nicht entflammbaren, bruchunempfindlichen Werkstoff ohne Splitterbruchverhalten
mit einem optimalen Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht. Bei den Matrixwerkstoffen
ist man nicht auf Leichtmetalle wie z.B. Aluminium beschränkt, es können beliebige
andere geeignete Metalle verwendet werden, welche in einer geeigneten Form als Schicht
auf das vorbereitete Fasermaterial aufgebracht werden können. Die eigentliche Matrix
wird im Wesentlichen erst durch diese Beschichtung gebildet, und eine kraftschlüssige
Verbindung zwischen Fasern und metallischer Matrix wird erzeugt.
[0043] Durch Nutzung einer Kombination eines galvanischen Verfahrens (gerichteter Faraday'scher
Prozess) zur Erzeugung einer Metallisierungs-, Leit- oder Haftschicht mit einem Prozess
hoher Auftragsgeschwindigkeit, insbesondere thermischem Spritzen, ist eine wirksame
Umhüllung des Fasermaterials mit hoher Auftragsgeschwindigkeit möglich. Dabei ist
man nicht auf die gängigen Metalle der elektrochemischen Spannungsreihe beschränkt,
wie es z.B. bei dem galvanischen Verfahren der Fall ist. Was die Größe der herstellbaren
Faserverbunde, also letztlich der herstellbaren Bauteile betrifft, sind nahezu keine
Grenzen gesetzt, da thermisches Spritzen bei Bauteilen von nahezu beliebiger Größe
durchgeführt werden kann. Ein besonderer Vorteil gegenüber beispielsweise PVD/CVD-Verfahren
besteht zum einen darin, dass die Auftragsgeschwindigkeit wesentlich größer ist, dass
die Fasern von allen Seiten beschichtet werden können, und dass hinsichtlich der Größe
der Bauteile nicht die Grenzen wie bei den besagten Vakuumverfahren bestehen, bei
denen die Dimension durch die Größe des umgebenden Vakuumkessels beschränkt sind.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1
- Fasern
- 2
- Metallisierungsschicht, metallische Leitschicht
- 3
- metallische Haftschicht
- 4
- metallische Endschicht
- 10
- Faserverbundwerkstoff