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EP 2 113 463 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.2012 Patentblatt 2012/12 |
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Anmeldetag: 02.05.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Handhaben flexibler Beutel
Device for handling flexible bags
Dispositif de manipulation de sacs flexibles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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RS |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.11.2009 Patentblatt 2009/45 |
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Patentinhaber: INDAG Gesellschaft für Industriebedarf mbH & Co.
Betriebs KG |
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69214 Eppelheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Kurz, Michael
69242 Mühlhausen (DE)
- Wild, Hans-Peter
69214 Eppelheim (DE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser |
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Anwaltssozietät
Leopoldstrasse 4 80802 München 80802 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 273 798 WO-A-03/091109
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EP-A- 1 167 210 US-A1- 2007 267 096
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Handhaben flexibler Beutel der
im Oberbegriff von Anspruch 1 erläuterten Art.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der
WO 03/091109 bekannt. Die Vorrichtung ist speziell für Flaschen konzipiert, kann jedoch auch für
andere Gegenstände verwendet werden. Die bekannte Vorrichtung weist eine Transportaufnahme
mit beidseitig vorgesehenen, exakt an die Außenkontur der zu transportierenden Flasche
angepassten und exakt senkrecht verlaufenden Seitenunterstützungen auf. Bei dem Transport
von flexiblen Beuteln, z.B. befüllten Getränkebeuteln, die bei hohen Geschwindigkeiten
möglicherweise nicht exakt stehen, so dass die Seitenunterstützungen herangefahren
werden können, könnten sich eventuell Probleme ergeben.
[0003] Auch die
US-A-2007/267096 beschreibt eine speziell an standfestere Flaschen angepasste Transportaufnahme mit
über ihre gesamte Länge senkrecht verlaufenden Seitenunterstützungen.
[0005] Flexible Beutel werden beispielsweise zur Verpackung von Getränken verwendet und
bestehen aus flexiblen Folienzuschnitten, die an ihren Rändern miteinander verschweißt
werden. Aus hygienischen Gründen und zur Sterilisation der Beutel werden die Getränke,
soweit möglich, heiß in die Beutel gefüllt. Vor der Weiterverarbeitung, beispielsweise
der Verpackung der Beutel, müssen diese gekühlt werden. Die Beutel werden zu diesem
Zweck stehend durch eine Kühleinrichtung geführt, wobei es erforderlich ist, dass
die Beutel exakt in ihrer stehenden Anordnung fixiert werden. Dies bedingt jedoch
Probleme beim Wechsel der Beutelformate, da die bisherigen Transportaufnahmen für
Beutel nicht flexibel genug auf Änderungen der Beutelformate ausgerichtet sind.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung bereitzustellen, mit der
Beutel unterschiedlichen Formats auf konstruktiv einfache Weise gehandhabt werden
können.
[0007] Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0008] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist es auf einfache Weise möglich, von einem
Beutelformat auf ein anderes Beutelformat zu wechseln, einfach indem der Abstand zwischen
gegenüberliegenden Seitenunterstützungen verändert wird. Auf diese Weise ist es möglich,
Beutel unterschiedlichen Formats in gleicher Weise sicher in einer stehenden Transportposition
zu fixieren. Um das Einsetzen der Beutel in die exakt darauf abgestimmte Transportaufnahme
zu erleichtem, ist eine Einsetzhilfe vorgesehen, die wenigstens einen oberen Bereich
aufweist, die trichterförmig in das Innere der Transportaufnahme führt und/oder die
durch Seitenunterstützungen gebildet ist, die schräg nach außen geneigt zum Boden
verlaufen.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0010] Zusätzlich zur Abstandsverstellung können weiterhin die Seitenunterstützungen zur
Anpassung an unterschiedliche Beutelformate konturiert sein, um für jedes Beutelformat
die optimale Unterstützung zu bieten.
[0011] Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass wenigstens eine der Seitenunterstützungen
eine Mehrzahl gestaffelter Anlageflächen für die Beutel enthält, so dass jedes Beutelformat
wenigstens zwei passende Anlageflächen findet.
[0012] Um bei einem Wechsel des Beutelformats die Anpassung der Transportaufnahmen schnell
und einfach durchführen zu können, sind bevorzugt eine Mehrzahl Transportaufnahmen
auf einer gemeinsamen Fördereinrichtung gemeinsam verstellbar.
[0013] Die Verstellung der Seitenunterstützung zum Anpassen an unterschiedliche Beutelformate
wird erleichtert, wenn die Seitenunterstützungen jeweils an einem Träger befestigt
sind und die Träger relativ zueinander bewegt werden.
[0014] Eine besonders einfache und robuste Verstelleinrichtung besteht aus einer mit einem
Ritzel kämmenden Zahnreihe, wobei die Zahnreihe bevorzugt am Träger und das Ritzel
ortsfest bezüglich der Verstellbewegung angeordnet ist. Um die Verstellbewegung weiter
zu beschleunigen, und um einen größeren Verstellbereich zu erreichen, sind bevorzugt
beide Träger mit jeweils einer Zahnreihe versehen, wobei die Zahnreihen an gegenüberliegenden
Seiten des Ritzels angreifen und die Träger somit in entgegengesetzte Richtungen verstellt
werden.
[0015] Einer der Träger kann gleichzeitig als Standboden der Transportaufnahme dienen.
[0016] Die Erfindung eignet sich besonders für die Ausgestaltung als Aufnahmekasten für
eine Kühleinrichtung beim Befüllen der Beutel mit einem Getränk.
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Transportaufnahme,
- Fig. 2
- die Seitenansicht der Transportaufnahme gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- die Draufsicht auf die Transportaufnahme gemäß Fig. 1, und
- Fig. 4
- eine Schnittansicht von vome.
[0018] Die Fig. 1 bis 4 zeigen eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Handhaben flexibler
Beutel, wie sie beispielsweise für die Verpackung von Getränken oder dergleichen eingesetzt
werden. Derartige Beutel bestehen aus einem flexiblen Folienzuschnitt, dessen Ränder
verschweißt wurden und der ggf. mit einem Standboden versehen ist. Die dem Standboden
gegenüberliegende Naht bleibt bis nach dem Befüllen des Beutels unverschlossen, wobei
der Beutel im unverschlossenen Zustand aufrecht und bevorzugt stehend transportiert
werden muss.
[0019] Die Vorrichtung 1 ist bevorzugt Teil einer nicht gezeigten Fördereinrichtung, mit
der bereits befüllte Beutel aufrecht stehend durch eine Kühleinrichtung gefördert
werden.
[0020] Die Vorrichtung 1 enthält demzufolge eine Mehrzahl von Transportaufnahmen 2, in denen
die Beutel stehend und lagefixiert aufgenommen werden. Jede Transportaufnahme 2 enthält
eine erste Seitenunterstützung 3 und eine zweite Seitenunterstützung 4, die im Wesentlichen
identisch ausgebildet und spiegelbildlich, einander zugewandt, und mit einem Abstand
A zueinander angeordnet sind. Der Abstand A der beiden Seitenunterstützungen 3, 4
ist derjenige Abstand, der die Größe bzw. das Format der aufnehmbaren Beutel bestimmt.
[0021] Die Seitenunterstützungen 3 und 4 sind so ausgebildet und angeordnet, dass sie gegenüberliegende
Seitenbereiche des Beutels, bevorzugt im Bereich der Seitennähte, im Wesentlichen
U-förmig umgreifen, um zumindest bereichsweise an den vorderen und rückwärtigen Seiten
des Beutels anzuliegen und den Beutel derart zu unterstützen, dass auch ein nicht
mit einem Standboden versehener Beutel oder ein mit einem Standboden versehener Beutel
bei erhöhter Geschwindigkeit, nicht aus der Transportaufnahme 2 herausfallen kann
und seine Lage darin auch nicht ändert. Außerdem sollten die Seitenunterstützungen
so durchlässig sein, dass die Kühlung nicht oder nicht mehr als notwendig behindert
oder verzögert wird.
[0022] Jede der Seitenunterstützungen 3, 4 besteht aus wenigstens einem, sich von einem
Boden 5 der Transportaufnahme 2 nach oben erstreckenden Bauteil, das im dargestellten
Ausführungsbeispiel als Blechelement ausgebildet ist, das zur Gewichtsersparnis mit
Öffnungen versehen ist. Jede der Seitenunterstützungen 3, 4 enthält einen vertikalen
Mittelsteg 6, an dessen vertikalen Kanten beidseitig Flügel 7a, 7b vorstehen, die
sich jeweils schräg nach außen erstrecken, so dass sich der Abstand zwischen den Flügeln
7a, 7b mit zunehmendem Abstand vom Mittelsteg 6 vergrößert. An den Flügeln 7a, 7b
und dem Mittelsteg 6 sind eine Vielzahl von Anlageflächen 8a, 8b vorgesehen, die sich
jeweils über die Breite der Transportaufnahme 2 gegenüberliegen (Fig. 3). Jede der
Anlageflächen 8a, 8b ist so ausgebildet, dass sie eine optimale Unterstützung eines
bestimmten Beutelformats durch eine vollflächige Anlage daran bietet. Die Anordnung
der Anlageflächen 8a, 8b, ihr Abstand zueinander innerhalb einer Seitenunterstützung
3, 4 und ihr Abstand zu einer identischen, spiegelbildlichen Anlagefläche 8a, 8b an
der gegenüberliegenden Seitenunterstützung 4, 3 wird bevorzugt an die zu handhabenden
Beutelformate angepasst und ändert sich im dargestellten Ausführungsbeispiel in Stufen.
Die verschiedenen Anlagemöglichkeiten für unterschiedliche Beutelformate kann jedoch
auch eine durchgehende Fläche stufenlos bieten.
[0023] Die Transportaufnahme 2 ist weiterhin mit einer Einsetzhilfe 10 versehen, die im
dargestellten Ausführungsbeispiel nach außen, d.h. aus der Transportaufnahme 2 heraus
abgebogene, obere Bereiche 10a der jeweiligen Seitenunterstützungen 3, 4 enthält.
Auf diese Weise wird die Einführöffnung der Transportaufnahme 2, dem Boden 5 gegenüberliegend,
trichterartig verbreitert, so dass die von oben in die Transportaufnahme 2 eingesetzten
Beutel zentriert werden.
[0024] Ein weiterer Bestandteil der Einführhilfe 10 besteht in einer gegenüber dem Boden
5 leicht nach oben außen geneigten Anordnung der Seitenunterstützungen 3, 4, so dass
diese mit dem Boden 5 einen von 90° abweichenden Winkel bilden, derart, dass der obere
Bereich der Seitenunterstützungen 3, 4 einen größeren Abstand zueinander aufweist
als der dem Boden 5 anliegende Bereich. Auch hier wird eine Zentrierung der eingesetzten
Beutel bewirkt.
[0025] Beide Seitenunterstützungen 3, 4 sind an mit Hilfe einer Verstelleinrichtung 11 bewegbaren
Trägem 12, 13 zum Verstellen des Abstandes A zwischen den Seitenunterstützungen 3,
4 befestigt. Die Verstelleinrichtung 11 enthält im dargestellten Ausführungsbeispiel
einen ersten Träger 12 und einen zweiten Träger 13, die in Richtung des Doppelpfeils
V relativ zueinander verschiebbar in einer Führung 14 von bevorzugt U-förmigem Querschnitt
angeordnet sind. Die Träger 12, 13 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel als streifenförmige
Blechelemente ausgebildet und liegen flächig übereinander. Der erste, oberste Träger
12 dient gleichzeitig als Boden 5. An diesem ist die Seitenunterstützung 4 befestigt.
Der zweite Träger 13 befindet sich unterhalb des ersten Trägers 12 und trägt die andere
Seitenunterstützung 3, wobei die Seitenunterstützung 3 durch eine Öffnung 15 im oberen
Träger 12 greift, die eine ausreichende Länge aufweist (s. Fig. 3), so dass die beiden
Träger 12, 13 relativ zueinander in Richtung des Doppelpfeils V verschoben werden
können. Diese Verschiebebewegung verändert den Abstand A zwischen den beiden Seitenunterstützungen
3, 4 in gewünschter Weise, um den Abstand A an unterschiedliche Beutelformate anzupassen.
[0026] Die Verstelleinrichtung 11 enthält weiterhin eine Betätigungseinrichtung 16, die
ein Ritzel 17 und wenigstens eine Zahnreihe an einem der Träger 12, 13 aufweist. Bevorzugt
enthält der erste Träger 12 eine erste Zahnreihe 18, und der zweite Träger 13 eine
zweite Zahnreihe 19, die an gegenüberliegenden, in Verstellrichtung V weisenden Begrenzungskanten
jeweils eines Langlochs 20 im ersten Träger 12 und 21 im zweiten Träger 13 vorgesehen
sind. Das Ritzel 17 ist an der Führung 14 drehbar gelagert und steht an diametral
gegenüberliegenden Seiten mit beiden Zahnreihen 18, 19 in kämmendem Eingriff, so dass
beim Verdrehen des Ritzels 17 in Richtung des Doppelpfeils D die beiden Träger 12,
13 in einander entgegengesetzte Richtungen entlang des Doppelpfeils V relativ zueinander
bewegt werden. Die Verstelleinrichtung 11 kann weiterhin eine Fixierungseinrichtung
22, beispielsweise die dargestellte Mutter, enthalten, mit der der eingestellte Abstand
A fixiert wird. Die Verdrehung des Ritzels kann manuell oder automatisch erfolgen.
[0027] Die Vorrichtung 1 enthält im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Vielzahl in Reihe
angeordneter Transportaufnahmen 2, die identisch ausgebildet sind. Jede Transportaufnahme
2 jeder Reihe ist in der beschriebenen Weise mit einem für die gesamte Reihe wirkenden
ersten Träger 12 und dem zweiten Träger 13 verbunden, so dass beim Verdrehen des Ritzels
17 alle Transportaufnahmen 2 einer Reihe gleichzeitig auf den neuen Abstand A eingestellt
werden können.
[0028] In Abwandlung des beschriebenen und gezeichneten Ausführungsbeispiels können sowohl
die Seitenunterstützungen als auch die Verstelleinrichtung abweichend konstruiert
werden.
1. Vorrichtung (1) zum Handhaben flexibler Beutel, mit einer Transportaufnahme (2), in
der jeweils ein Beutel stehend transportierbar ist, und die mit einem Boden (5) sowie
einer ersten und einer zweiten Seitenunterstützung (3, 4) versehen ist, die sich in
einem Abstand (A) gegenüberliegen, der zum Anpassen an unterschiedliche Beutelformate
verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenunterstützungen (3, 4) mit einer Einsetzhilfe (10) versehen sind, die durch
wenigstens einen trichterartig nach oben außen verlaufenden Bereich (10a) der Seitenunterstützung
(3, 4) und/oder durch schräg nach außen geneigt zum Boden (5) verlaufende Seitenunterstützungen
(3, 4) gebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenunterstützungen (3, 4) zur Anpassung an unterschiedliche Beutelformate
konturiert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Seitenunterstützung (3, 4) einer Transportaufnahme (2) beidseitig
eines Mittelstegs (6) angeordnete Flügel (7a, 7b) aufweist, die sich schräg nach außen
in Richtung auf die gegenüberliegende Seitenunterstützung (4, 3) erstrecken und mehrere
Anlageflächen (8a, 8b) für Beutel unterschiedlichen Formats mit unterschiedlichen
Abständen zur gegenüberliegenden Seitenunterstützung (4, 3) enthalten.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl Transportaufnahmen (2) auf einer gemeinsamen Fördereinrichtung angeordnet
und gemeinsam verstellbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Seitenunterstützung (4) der Transportaufnahme (2) an einem ersten Träger
(12) und die zweite Seitenunterstützung (3) an einem zweiten Träger (13) befestigt
ist, wobei die Träger (12, 13) mit Hilfe einer Verstelleinrichtung (11) relativ zueinander
bewegbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtung (11) wenigstens eine mit einem Ritzel (17) kämmende Zahnreihe
(18, 19) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 56, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Träger (12) eine erste an einer Seite eines Ritzels (17) angreifende Zahnreihe
(18) und der zweite Träger (13) eine zweite an der gegenüberliegenden Seite des Ritzels
(17) angreifende Zahnreihe (19) enthält, wobei die Träger (12, 13) beim Verdrehen
des Ritzels (17) in entgegengesetzte Richtungen verschoben werden.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Träger (12) als Standboden (5) der Transportaufnahme (2) ausgebildet
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportaufnahme (2) als Aufnahmekasten für eine Kühleinrichtung ausgebildet
ist.
1. Apparatus (1) for handling flexible bags, having a transport receptacle (2) in which
a bag in each case can be transported in a standing position and which is provided
with a bottom (5) and a first and a second side support (3, 4) arranged opposite each
other at a distance (A) which is adjustable for the adaptation to different bag formats,
characterised in that the side supports (3, 4) are provided with an insertion aid (10) which is formed
by at least one portion (10a) of the side support (3, 4) extending upwardly, outwardly
in a funnel-shaped manner and/or by side supports (3, 4) extending outwardly inclined
to the bottom (5).
2. Apparatus according to Claim 1, characterised in that the side supports (3, 4) are contoured for the adaptation to different bag formats.
3. Apparatus according to Claim 2, characterised in that at least one side support (3, 4) of a transport receptacle (2) comprises wings (7a,
7b) arranged on both sides of a central web (6), which extend outwardly inclined in
the direction of the opposite side support (4, 3) and include a plurality of bearing
surfaces (8a, 8b) for bags of different formats with different distances to the opposite
side support (4, 3).
4. Apparatus according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that a plurality of transport receptacles (2) are arranged on a common conveyor and can
be adjusted jointly.
5. Apparatus according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the first side support (4) of the transport receptacle (2) is fixed to a first support
(12) and the second side support (3) is fixed to a second support (13), wherein the
supports (12, 13) can be moved relative to each other by means of an adjusting device
(11).
6. Apparatus according to Claim 5, characterised in that the adjusting device (11) comprises at least one row of teeth (18, 19) meshing with
a pinion (17).
7. Apparatus according to Claim 5 or 6, characterised in that the first support (12) comprises a first row of teeth (18) engaging with one side
of a pinion (17) and the second support (13) comprises a second row of teeth (19)
engaging with the opposite side of the pinion (17), wherein the supports (12, 13)
are displaced in opposite directions when the pinion (17) is rotated.
8. Apparatus according to any one of Claims 5 to 7, characterised in that at least one support (12) is constructed as a stand base (5) of the transport receptacle
(2).
9. Apparatus according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that transport receptacle (2) is constructed as a receiving box for a cooling device.
1. Dispositif (1) pour la manipulation de poches flexibles, comprenant un logement de
transport (2) dans lequel on peut transporter respectivement une poche en position
dressée et qui est muni d'une base (5) ainsi que d'un premier et d'un deuxième appui
latéral (3, 4) qui sont opposés l'un à l'autre sur une distance (A) qui peut être
réglée pour pouvoir s'adapter à des formats de poches différents, caractérisé en ce que les appuis latéraux (3, 4) sont munis d'un auxiliaire de placement (10) qui est formé
par au moins une zone de l'appui latéral (3, 4) s'étendant vers le haut et vers l'extérieur
en forme d'entonnoir (10a) et/ou par des appuis latéraux (3, 4) s'étendant en oblique
vers l'extérieur, tout en étant inclinés vers la base (5).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les appuis latéraux (3, 4) présentent un profil qui leur permet de s'adapter à des
formats de poches différents.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'au moins un appui latéral (3, 4) d'un logement de transport (2) présente des ailes
(7a, 7b) disposés de part et d'autre d'une nervure médiane (6), qui s'étendent en
oblique vers l'extérieur dans la direction de l'appui latéral opposé (4, 3) et contiennent
plusieurs surfaces de contact (8a, 8b) pour des poches de formats différents à des
distances différentes par rapport à l'appui latéral opposé (4, 3).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que plusieurs logements de transport (2) sont disposés sur un dispositif de transport
commun et peuvent faire l'objet d'un réglage conjoint.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le premier appui latéral (4) du logement de transport (2) est fixé à un premier support
(12) et le deuxième appui latéral (3) est fixé à un deuxième support (13), les supports
(12, 13) étant à même de se déplacer l'un vers l'autre à l'aide d'un mécanisme de
réglage (11).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le mécanisme de réglage (11) présente au moins une série de dents (18, 19)qui viennent
s'engrener à la manière d'un peigne avec un pignon (17).
7. Dispositif selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le premier support (12) contient une première série de dents (18) qui viennent solliciter
un premier côté d'un pignon (17) et le deuxième support (13) contient une deuxième
série de dents (19) qui viennent solliciter le côté opposé du pignon (17), les supports
(12, 13) se déplaçant dans des directions opposées lors de la rotation du pignon (17).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce qu'au moins un support (12) est réalisé pour faire office de fond plat (5) du logement
de transport (2).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le logement de transport (2) est réalisé sous la forme de caisse de réception pour
un réfrigérateur.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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