[0001] Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung zum Heben von Gegenständen, insbesondere
von Fahrzeugen, mit einer Haupthubeinheit und einer Zusatzhubeinheit, wobei zur Verminderung
der notwendigen Mess- und Steuermittel für die gesamte Hebevorrichtung, die aus einer
Haupthubeinheit und einer Zusatzhubeinheit bestehen kann, nur ein einzelnes Hydraulikaggregat
mit entsprechenden Steuerelementen verwendet werden kann.
[0002] Es sind am Markt Hebegeräte bekannt, die über eine Haupthubeinheit und eine Zusatzhubeinheit
verfügen. Solche Hubeinheiten können zum einen sogenannte Scherenhebebühnen sein wie
beispielsweise in Fig. 1 dargestellt. Es sind jedoch auch Stempelhebebühnen bekannt,
die über eine Haupthubeinheit und eine Zusatzhubeinheit verfügen, wie beispielsweise
in der
US 2007/0119658 A1 beschrieben.
[0003] Bei allen bisher bekannten Hebevorrichtungen wird das Haupthubwerk und das Zusatzhubwerk
kaskadiert angetrieben, wobei sich eine Gesamthubhöhe ergibt, die größer ist als die
Hubhöhen der einzelnen Hubwerke. Dabei wird zunächst das Haupthubwerk angehoben und
anschließend das Zusatzhubwerk ausgefahren. Handelsübliche Hebebühnen weisen zwei
Fahrschienen auf, die mit einem Fahrzeug befahrbar sind. Dabei wird für jede Fahrschiene
beispielsweise jeweils eine Scherenhebebühne verwendet, um eine ausreichende Zugänglichkeit
zum Fahrzeugboden zu gewährleisten. Zwischen den zwei Scherenhebebühnen sind keinerlei
mechanische Verbindungselemente vorgesehen. Da diese Scherenhebebühnen unabhängig
voneinander anhebbar sind, besteht daher die technische Notwendigkeit, die Hubhöhe
der beiden Fahrschienen, (linke und rechte Fahrschiene) permanent auf ein gleiches
Niveau zu bringen und zu halten.
[0004] Hierbei sind bisher unterschiedliche Lösungen am Markt bekannt. Eine Möglichkeit
sind sog. Geber-/Nehmersysteme, wobei nur ein Zylinder von beispielsweise der linken
Fahrzeughälfte vom Hydraulikaggregat mit Öl beaufschlagt wird. Das im Zylinderstangenraum
verdrängte Öl wird mit dem Kolbenraum der rechten Fahrzeughälfte verbunden. Wenn nun
das Kolbenvolumen der rechten Fahrzeughälfte und das Stangenvolumen der linken Fahrzeughälfte
gleich groß sind, wird eine Zwangssynchronität der Hubwerke erreicht. Eine solche
Technik wird bei Haupthubwerken und bei Zusatzhubwerken gleichermaßen angewendet.
[0005] Dabei stellt sich das Problem, dass ein verhältnismäßig großer Verkabelungs- und
Verschlauchungsaufwand notwendig ist. Außerdem gestaltet sich die Elektronik der Hydraulikanlage
sehr schwierig. Ferner müssen Mittel vorgesehen werden, damit kleine Leckagen an den
Zylindern ausgeglichen werden können.
[0006] Darüber hinaus sind auch Techniken bekannt, die eine elektrohydraulische Gleichlaufsteuerung
anwenden. Dabei werden die Wege der Haupthubeinheit und der Zusatzhubeinheit über
elektrische Messeinheiten erfasst. Die Hebebühne wird über einen sog. Mengenteiler
bzw. eine Druckwaage mit Öl versorgt, wobei der Mengenteiler für einen groben Gleichlauf
der beiden Hebebühnenteile sorgt. Bei ungleicher Lastverteilung ergeben sich jedoch
Höhendifferenzen, die ausgeglichen werden müssen. Dazu werden die von den elektronischen
Gebern erzeugten Signale verglichen und entsprechende hydraulische Stellglieder zum
Ausgleich der Hubhöhen angesteuert. Die hydraulischen Steuerelemente sind ebenso wie
die elektrischen Messeinheiten jeweils für die Haupthub- und für die Zusatzhubeinheit
erforderlich. Hierzu sind elektrische Messeinheiten an den beiden Haupthubeinheiten
und den beiden Zusatzhubeinheiten erforderlich. Des Weiteren sind alle Regelungen
ebenfalls doppelt auszuführen.
[0007] Hieraus ergibt sich der Nachteil, dass ein entsprechend hoher technischer Aufwand
nötig ist und überdies die Installation einer solchen Hebebühne sich entsprechend
aufwendig gestaltet.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Hebevorrichtung zum Heben von Gegenständen, insbesondere
Fahrzeugen zu schaffen, die mit möglichst wenig Messmitteln und Steuermitteln auskommt.
[0009] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung und ein Verfahren mit den Merkmalen der
unabhängigen Patentansprüche gelöst. Die abhängigen Patentansprüche betreffen vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung.
[0010] Die erfindungsgemäße Hebevorrichtung zum Heben von Gegenständen, insbesondere von
Fahrzeugen kann zumindest eine Haupthubeinheit und/oder zumindest eine Zusatzhubeinheit
aufweisen. Die Zusatzhubeinheit kann derart an der Haupthubeinheit angeordnet sein,
dass mit der Zusatzhubeinheit eine Haupthubhöhe der Hebebühne auf eine Gesamthubhöhe
verlängerbar ist. Ferner kann eine Steuereinheit vorgesehen sein, die dadurch gekennzeichnet
ist, dass mit der Steuereinheit sowohl die Haupthubeinheit wie auch die Zusatzhubeinheit
ansteuerbar ist. Darüber hinaus können zumindest ein Hauptstellglied und zumindest
ein Zusatzstellglied vorgesehen sein, wobei das Hauptstellglied und das Zusatzstellglied
derart voneinander abhängig schaltbar sind, dass alternativ nur jeweils das Hauptstellglied
oder das Zusatzstellglied in einen aktiven bzw. aktivierten Zustand überführbar ist.
Durch Verwendung einer einzigen Steuereinheit für beide Hubeinheiten kann auf besonders
einfach Weise der Verkabelungsaufwand reduziert werden und somit die Zugänglichkeit
unterhalb eines zu hebenden Gegenstandes verbessert werden. Darüber hinaus ergibt
sich auch der Vorteil, dass die Anzahl der Bauteile reduziert werden kann.
[0011] Weiterhin kann eine Messeinheit vorgesehen sein, mit der die Gesamthubhöhe, die sich
aus der Summe der Haupthubhöhe der Haupthubeinheit und der Hubhöhe der Zusatzhubeinheit
ergibt, gemeinsam erfassbar ist. Damit kann die Anzahl der verwendeten Bauteile weiter
reduziert werden.
[0012] Dabei kann die Steuereinheit eine Steuer- und/oder Regeleinheit sein und die Hauptstellglieder
und Zusatzstellglieder können als Sitzventile ausgebildet sein.
[0013] Die Hubeinheiten können hydraulisch und/oder elektrisch betätigt werden. Es kann
sich bei den Hubeinheiten bzw. bei der Hebevorrichtung um Unterflurbühnen mit Stempeln,
um Säulenhebebühnen, jeweils eventuell auch mit Teleskopbetätigung, und/oder um Schwenkhebebühnen
handeln.
[0014] Weiterhin kann das Hauptstellglied in einen offenen bzw. aktiven Zustand, in dem
die Haupthubeinheit ansteuerbar ist und in einen geschlossenen bzw. inaktiven Zustand,
in dem die Haupthubeinheit nicht ansteuerbar ist, überführbar sein, und/oder das Zusatzstellglied
in einen offenen bzw. aktiven Zustand, in dem die Zusatzhubeinheit ansteuerbar ist
und in einen geschlossenen bzw. inaktiven Zustand, in dem die Zusatzhubeinheit nicht
ansteuerbar ist, überführbar sein, wobei wenn das Hauptstellglied in einem offenen
bzw. aktiven Zustand ist, das Zusatzstellglied nur in einen geschlossenen bzw. inaktiven
Zustand überführbar ist, und/oder wenn das Zusatzstellglied in einem offenen bzw.
aktiven Zustand ist, das Hauptstellglied nur in einen geschlossenen bzw. inaktiven
Zustand überführbar ist. Damit kann sichergestellt werden, dass die einzelnen Hubeinheiten
nicht gleichzeitig bedienbar sind und dadurch die Gefahr einer Fehlerfassung eines
Gleichlaufs durch die Steuereinheit, obwohl die Hubeinheiten ungleiche Hubbewegungen
durchführen ausgeschlossen ist.
[0015] In einer Ausführungsform kann die Hebevorrichtung hydraulisch betätigt sein. Die
Steuereinheit kann beispielsweise in diesem Fall eine hydraulische Regeleinheit sein,
die einen Strom- bzw. Mengenteiler und zwei Bypassventile aufweist, wobei mit der
Steuereinheit alternativ eine Gleichlaufsteuerung der Haupthubeinheiten oder der Zusatzhubeinheiten
durchführbar ist.
[0016] Weiterhin kann wenn eine Hubdifferenz einen ersten Grenzwert überschreitet ein Bypassventil
der jeweils höheren Haupthubeinheit und/oder Zusatzhubeinheit zeitlich begrenzt in
einen geöffneten Zustand überführbar ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass geringfügige
Hubdifferenzen zwischen den jeweiligen Hubeinheiten einer Fahrschiene bzgl. der anderen
Fahrschiene ausgeglichen werden können, ohne dabei die Hubbewegung der Hebebühne zu
unterbrechen.
[0017] Weiterhin kann wenn die Hubdifferenz einen zweiten Grenzwert überschreitet zusätzlich
zum Öffnen des Bypassventils ein erstes Absperrventil in einen geschlossenen Zustand
überführbar sein. Dadurch kann auf besonders einfache Weise eine Hubdifferenz zwischen
den Hubeinheiten ausgeglichen werden, wobei dieser Ausgleich schneller erfolgt als
wenn nur das Bypassventil der jeweils höheren Hubeinheit zeitlich begrenzt geöffnet
wird.
[0018] Weiterhin kann wenn die Hubdifferenz einen zweiten Grenzwert überschreitet zusätzlich
zum Öffnen des Bypassventils ein zweites Absperrventil in einen geschlossenen Zustand
überführbar sein. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass bei dem Auftreten einer Hubdifferenz
sowohl mit der Haupthubeinheit wie auch mit der Zusatzhubeinheit diese Hubdifferenz
ausgeglichen werden kann.
[0019] Weiterhin kann wenn die Hubdifferenz einen Maximalwert überschreitet die Hebevorrichtung
stilllegbar sein, indem alle Absperrventile in einen geschlossenen Zustand überführbar
sind und ein Pumpenaggregat außer Betrieb setzbar ist. Dies bietet den Vorteil, dass
bei Auftreten von einer unzulässigen Hubdifferenz zwischen den Hebebühnen die Gesamtanlage
abgeschaltet werden kann, wobei sichergestellt werden kann, dass ein Herabstürzen
eines auf der Hubeinheit befindlichen Gegenstandes wie beispielsweise ein Fahrzeug
verhindert werden kann.
[0020] Weiterhin kann die Hebevorrichtung dadurch gekennzeichnet sein, dass zumindest eine
Messeinheit pro Hubelement vorgesehen ist, wobei das Hubelement eine Haupthubeinheit,
die mit zumindest einer Zusatzhubeinheit in Verbindung steht umfassen kann, wobei
mit der Messeinheit eine Gesamthubhöhe, die sich aus der Summe der Hubhöhe der Haupthubeinheit
und der Hubhöhe der Zusatzhubeinheit ergibt, gemeinsam erfassbar sein kann. Daraus
ergibt sich der Vorteil, dass die Anzahl der Bauteile weiter reduziert werden kann,
da ausschließlich die Position der Zusatzhubeinheiten zueinander entscheidend ist
für die sichere Auflage des zu hebenden Gegenstandes. Wenn die Zusatzhubeinheit nicht
zum Einsatz kommt, sondern das Fahrzeug nur mit der Haupthubeinheit gehoben wird,
so befindet sich die Zusatzhubeinheit jeweils auf der Haupthubeinheit und kann durch
Messen des Abstandes von der Bodenfläche zu der Zusatzhubeinheit Auskunft über die
Höhe der Haupthubeinheit geben. Somit ist es nicht mehr notwendig zusätzliche Sensoren
an den Haupthubeinheiten vorzusehen.
[0021] Weiterhin kann die Hebevorrichtung dadurch gekennzeichnet sein, dass die Messeinheit
durch eine berührungslose Messeinrichtung ausgebildet ist und dass die Hubhöhe zwischen
einer Bodenfläche und der Zusatzhubeinheit erfasst wird, wodurch unmittelbar die Gesamthubhöhe
der Hebebühne erfassbar ist.
[0022] Weiterhin kann die Hebevorrichtung dadurch gekennzeichnet sein, dass die Messeinheit
durch einen Seilzugsensor gebildet wird, wobei der Seilzugsensor am Boden befestigt
ist und ein Auszugsseil mit der Zusatzhubeinheit verbunden ist.
[0023] Weiterhin kann die Hebevorrichtung dadurch gekennzeichnet sein, dass die Messeinheit
durch einen Seilzugsensor gebildet ist, wobei der Seilzugsensor an der Zusatzhubeinheit
befestigt ist und das Auszugsseil mit dem Boden verbunden ist.
[0024] Weiterhin kann eine Hebevorrichtung zum Heben von Gegenständen, insbesondere von
Fahrzeugen, vorgesehen sein, die zumindest eine Haupthubeinheit und/oder zumindest
eine Zusatzhubeinheit aufweisen. Dabei kann die Zusatzhubeinheit derart an der Haupthubeinheit
angeordnet sein, dass mit der Zusatzhubeinheit eine Haupthubhöhe der Hebebühne auf
eine Gesamthubhöhe verlängerbar ist. Weiterhin können Steuermitteln vorgesehen sein
zum Steuern der Haupthubeinheit und der Zusatzhubeinheit. Weiterhin kann zumindest
eine Messeinheit vorgesehen sein, mit der eine Gesamthubhöhe, die sich aus der Summe
der Haupthubhöhe der Haupthubeinheit und der Hubhöhe der Zusatzhubeinheit ergibt,
gemeinsam erfassbar ist.
[0025] Weiterhin können die Steuermittel hydraulische Regeleinheiten sein, die jeweils einen
Strom- bzw. Mengenteiler und jeweils zwei Bypassventile aufweisen.
[0026] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Steuerung einer erfindungsgemäßen Hebevorrichtung
kann folgende Schritte aufweisen:
- Auswahl zumindest zweier zu steuernden Haupthubeinheiten oder Zusatzhubeinheiten,
- Steuerung einer Hub- und/oder Senkbewegung der ausgewählten Haupthubeinheiten oder
Zusatzhubeinheiten, wobei wenn eine Hubdifferenz zwischen den Haupthubeinheit oder
den Zusatzhubeinheiten einen ersten Grenzwert überschreitet, ein Bypassventil der
jeweils höheren Haupthubeinheit oder Zusatzhubeinheit zeitlich begrenzt geöffnet werden
kann.
[0027] Weiterhin kann wenn die Hubdifferenz einen zweiten Grenzwert überschreitet zusätzlich
zum Öffnen des Bypassventils ein erstes Absperrventil geschlossen werden.
[0028] Weiterhin kann wenn die Hubdifferenz einen zweiten Grenzwertes überschreitet zusätzlich
zum Öffnen des Bypassventils ein zweites Absperrventil geschlossen werden.
[0029] Weiterhin kann Hebevorrichtung stillgelegt werden, wenn die Hubdifferenz einen Maximalwert
überschreitet, indem alle Absperrventile geschlossen werden und ein Pumpenaggregat
außer Betrieb gesetzt wird.
[0030] Im Folgenden wird die Erfindung beispielhaft anhand von schematischen Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1A
- eine Seitenansicht einer Hebevorrichtung,
- Figur 1B
- eine Draufsicht auf eine Hebevorrichtung,
- Figur 2
- einen Hydraulikplan der Hebevorrichtung, und
- Figur 3
- eine weitere Ansicht der Hebevorrichtung.
[0031] In der Fig. 1A/1B ist eine Hebevorrichtung gezeigt mit jeweils einer Haupthubeinheit
22, 23 die als Scherenhebebühne ausgebildet ist. Die Haupthubeinheiten 22, 23 weisen
eine Basis 110 auf, die mit einer Bodenfläche 130, beispielsweise einer Werkstatthalle,
in Verbindung stehen. Die Haupthubeinheiten 22, 23 weisen weiterhin jeweils eine Fahrschiene
202 und ein Hubelement 14, 15 auf, wobei mit den Hubelementen 14, 15,die in Form von
Hydraulikzylindern ausgebildet sind, über den Scherenmechanismus die jeweilige Fahrschiene
202 im Wesentlichen senkrecht zu der Bodenfläche 130 bewegt werden kann. Wie in der
Figur 1B dargestellt, sind 2 Fahrschienen 202 vorgesehen und dementsprechend jeweils
für jede Fahrschiene ein Haupthubelement 14, 15. Dasselbe gilt für die beiden Träger
201, für die jeweils ein Zusatzhubelement 16, 17 (siehe auch Fig. 2) vorgesehen ist.
[0032] Auf jeder Fahrschiene 202 kann jeweils eine Zusatzhubeinheit 24, 25 vorgesehen sein,
ebenfalls in Form einer Scherenhebebühne. Die Zusatzhubeinheiten 24, 25 können jeweils
einen Träger 201 aufweisen, der im Wesentlichen parallel zur Fahrschiene 202 angeordnet
ist. Der Träger 201 kann eine Hubbewegung, im Wesentlichen senkrecht zu der Bodenfläche
130 durchführen. Die Hubbewegung des Trägers 201 wird durch ein jeweiliges Hubelement
16, 17 in Form eines Hydraulikzylinders bewerkstelligt. Der Träger 201 kann mit einem
Unterboden eines Fahrzeuges (nicht dargestellt) in Kontakt gebracht werden, um das
Fahrzeug auf beispielsweise eine Gesamthubhöhe hg anzuheben.
[0033] Bei weiteren nicht dargestellten Ausführungsformen der Erfindung können die Hubelemente
14, 15, 16, 17 als Pneumatik- oder Hydraulikzylinder, Stempel, Säulen und/oder als
Spindel ausgeführt sein. Weiterhin ist auch eine Zahnstangenbetätigung denkbar.
[0034] Weiterhin sind schematische Messeinheiten dargestellt, die zumindest eine Sendeeinheit
28 und/oder zumindest eine Empfangseinheit 30 umfassen. Es kann für jede Seite der
Hebevorrichtung jeweils eine Sende- und Empfangseinheit 28, 30 vorgesehen sein. Dabei
kann am Werkstatthallenboden 130 die Sendeeinheit 28 angebracht sein, die Signale
berührungslos beispielsweise in Form eines Laserstrahls und/oder Infrarotsignals an
eine Empfangseinheit 30 sendet, die jeweils an einer Unterseite des Trägers 201 der
Zusatzhubeinheit 24, 25 angebracht ist. Dadurch ergibt sich eine Messstrecke 27. Die
Messeinheiten 28, 30 zum Erfassen der Hubhöhe können jedoch auch als Ultraschallsensor
oder als Seilzug ausgebildet sein. An dieser Stelle sei ausdrücklich erwähnt, dass
die Anordnungen der Sendeeinheit 28 und Empfangseinheit 30 auch vertauscht werden
können, das heißt, dass die Empfangseinheit 30 an der Bodenfläche 130 bzw. an einem
nicht bewegten Teil angeordnet werden kann und die Sendeeinheit 28 an dem Träger 201
bzw. einem bewegten Teil angeordnet werden kann.
[0035] Eine Steuereinheit 200 (siehe Fig. 2) steht mit den Hubelementen 14, 15 der Haupthubeinheiten
22, 23 und den Hubelementen 16, 17 der Zusatzhubeinheiten 24, 25 in Verbindung und
kann die Hubelemente 16, 17 derart ansteuern, dass die Fahrschienen 202 der Haupthubeinheiten
22, 23 eine Haupthubhöhe h
h und die Träger 201 der Zusatzhubeinheiten 24, 25 eine Gesamthubhöhe hg anfahren.
Weiterhin steht die Steuereinheit 200 mit der bzw. den Sendeeinheiten 28 in Verbindung,
wobei die Sendeeinheit 28 an die Steuereinheit 200 Signaldaten bezüglich der tatsächlichen
Ist-Höhe der Haupthubeinheiten 22, 23 sowie der Zusatzhubeinheiten 24, 25 übermittelt.
Die Steuereinheit 200 erfasst somit permanent die Ist-Haupthubhöhe h
h-ist und die Ist-Gesamthubhöhe hg-ist und führt permanent einen Vergleich mit der
Soll-Haupthubhöhe h
h-soll und der Soll-Gesamthubhöhe hg-soll durch. Damit steuert bzw. regelt die Steuereinheit
200 die aktuelle Höhe der Haupthubeinheiten 22, 23 sowie der Zusatzhubeinheiten 24,
25 und steuert die Hubeinheiten 22, 23, 24 und 25 derart ein, dass die Soll-Position
der jeweiligen Hubeinheit 22, 23, 24 und 25 erreicht wird.
[0036] In der Figur 1B sind die Fahrschienen 202 dargestellt. Die Fahrschienen 202 stehen
dabei mit den Haupthubeinheiten 22, 23 in Verbindung. Ferner sind die Trageelemente
201 abgebildet, die mit den Zusatzhubeinheiten 24, 25 in Verbindung stehen. Nachdem
ein Fahrzeug auf die Fahrschienen 202 aufgefahren ist, kann dieses mit den Tragelementen
201 angehoben werden, und damit auf die Gesamthubhöhe angehoben werden. In einer derartigen
Position stehen die Räder des Fahrzeuges frei in der Luft.
[0037] In der Figur 2 ist ein hydraulischer Schaltplan der Hebevorrichtung abgebildet. Dabei
wird für die gesamte Hebevorrichtung lediglich ein Hydraulikaggregat mit entsprechenden
Steuerelementen verwendet.
[0038] Der von einer Hydraulikpumpe 1 erzeugte Ölstrom wird über den Mengenteiler 2 annähernd
gleichmäßig an die Hubeinheiten 22, 23, 24 und/oder 25 verteilt.
[0039] Ein Rückschlagventil 3 sorgt dafür, dass bei stehendem Antriebsmotor 4 das Hydrauliköl
nicht rückwärts über die Pumpe 1 und den Filter 5 in den Tank 6 fließen kann. Ferner
ist ein Druckbegrenzerventil (DBV) 7 vorgesehen, um die Hubeinheiten sowie die gesamte
Hydraulikanlage vor Überlast zu schützen. Wird durch die Messeinheiten eine unterschiedliche
Hubhöhe festgestellt, so wird über eine Steuereinheit 200 eines der beiden Bypassventile
8, 9 geöffnet und ein Teil des Ölvolumenstroms in den Tank 6 zurückgeleitet. Dabei
kann die Ausgleichsgeschwindigkeit über Drosselventile 10, 11 eingestellt werden.
Zum Absenken der Hebebühne wird das Pumpaggregat 41 abgeschaltet und das Senkventil
12 geöffnet. Die Senkgeschwindigkeit wird über ein weiteres Drosselventil 13 reguliert.
Wird beim Senkvorgang eine unterschiedliche Hubhöhe detektiert, so werden die Bypassventile
8, 9 geöffnet und auf der Seite der Hubeinheit mit einer größeren Höhe eine zusätzliche
Ölmenge abgelassen.
[0040] Bei einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung wird das Hydraulikaggregat,
(Steuer- und/oder Regeleinheit) 200 zum Ansteuern der Hubelemente 14, 15 verwendet.
Wenn die Haupthubeinheit 22, 23 gehoben oder gesenkt werden soll, sind die beiden
Sitzventile 18, 19 geöffnet.
[0041] Sollen dagegen die Zusatzhubeinheiten 24, 25 verfahren werden, so sind die Sitzventile
20, 21 geöffnet und die Zylinder 16, 17 werden mit der Regeleinheit 200 verbunden.
Die Regelventile 8, 9 sowie der Mengenteiler 2 sind für die Haupthubeinheiten 22,
23 sowie für die Zusatzhubeinheiten 24, 25 gleichermaßen zuständig.
[0042] Die elektrischen Messeinheiten 28, 30 können beispielsweise als Ultraschallmesseinrichtung
und/oder Seilzugeber ausgestaltet sein. Dabei werden sie so angeordnet, dass nicht
nur die Hubhöhe der Haupthubeinheit 22, 23 oder Zusatzhubeinheit 24, 25 gemessen wird,
sondern die Summe der Höhen einer Haupthubeinheit 22, 23 mit daran angeordneter Zusatzhubeinheit
24, 25. In der Steuereinheit 200 werden Zählwerke für die Hubhöhen der Haupt- und
Zusatzhubeinheit voneinander getrennt, indem entsprechend der Ventilstellung der Hauptstellglieder
18, 19 und der Zusatzstellglieder 20, 21 die Hubhöhenänderung der jeweiligen Hubeinheit
zugeordnet wird.
[0043] Ferner sind Bedienelemente (nicht dargestellt) vorgesehen zum Bedienen der Hebevorrichtung.
Dabei sind für die Haupthubeinheiten 22, 23 und für die Zusatzhubeinheiten 24, 25
jeweils ein Bedienelement zum Anheben und ein weiteres Bedienelement zum Absenken
der jeweiligen Hubeinheit 22, 23, 24, 25 vorgesehen. Durch Betätigen des jeweiligen
Hub- oder Absenk-Bedienelementes der Haupthubeinheit 22, 23 werden gleichzeitig zwei
im Wesentlichen parallele Haupthubeinheiten 22, 23 simultan zu einer Hebe oder Senkbewegung
veranlasst. Ebenso werden durch Betätigung der jeweiligen Hub- oder Absenk-Bedienelemente
für die Zusatzhubeinheit 24, 25 zwei im Wesentlichen parallele Zusatzhubeinheiten
24, 25 zu einer Hebe- oder Senkbewegung veranlasst. Wenn die Steuereinheit 200 zur
Steuerung einer Haupthubeinheit 22, 23 aufgeschaltet ist und ein Bedienelement zum
Bedienen der Zusatzhubeinheit 24, 25 betätigt wird, findet eine Umschaltung der Steuereinheit
200 auf die Zusatzhubeinheit 24, 25 statt. Eine analoge Umschaltung findet statt,
wenn zuletzt eine Zusatzhubeinheit 24, 25 mit der Steuereinheit 200 gesteuert wurde
und ein Bedienelement der Haupthubeinheit 22, 23 betätigt wird.
[0044] Die Steuereinheit 200 kann mit einer Eingabeeinheit 60 in Verbindung stehen, die
in der Figur 3 beispielhaft und nicht einschränkend als eine Tastatur dargestellt
ist, über die ein Bediener die oben erwähnten Soll-Positionen der Haupthubeinheit
22, 23 sowie der Zusatzhubeinheit 24, 25 eingeben kann.
[0045] Die Steuereinheit 200 steht weiterhin mit einer Anzeigeeinheit 70 in Verbindung,
welche Daten bezüglich der Soll-Hubhöhenwerte der Haupthubhöhe sowie der Gesamthubhöhe
anzeigen kann, sowie Daten der Ist-Höhen der Haupthubeinheit 22, 23 sowie der Zusatzhubeinheit
24, 25 ausgeben kann.
[0046] In einer nicht dargestellten weiteren Ausführungsform können die Haupthubeinheit
22, 23 sowie die Zusatzhubeinheit 24, 25 jeweils als Säulenhebebühnen oder Stempelhebebühnen
und/oder aus einer Kombination aus Säulenhebebühnen, Stempelhebebühnen und/oder Scherenhebebühnen
ausgeführt sein.
[0047] Die im vorangehenden genannten Merkmale und beispielhaft beschriebenen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können teilweise oder als Ganzes beliebig miteinander kombiniert
werden, um weitere Ausführungsformen zu bilden, die an entsprechende Anwendungen der
Erfindung angepasst sind. Sofern sich solche Ausführungsformen für einen Fachmann
aus den vorgenannten Ausführungsbeispielen ergeben, sollen diese als mit den vorgenannten
Ausführungsbeispielen implizit offenbart gelten.
1. Hebevorrichtung zum Heben von Gegenständen, insbesondere von Fahrzeugen, mit
zumindest einer Haupthubeinheit (22, 23),
zumindest einer Zusatzhubeinheit (24, 25),
wobei die Zusatzhubeinheit (24, 25) derart an der Haupthubeinheit (22, 23) angeordnet
ist, dass mit der Zusatzhubeinheit (24, 25) eine Haupthubhöhe (hh) der Hebebühne auf eine Gesamthubhöhe (hg) verlängerbar ist, und mit einer Steuereinheit (200),
dadurch gekennzeichnet, dass mit der Steuereinheit (200) sowohl die Haupthubeinheit (22, 23) wie auch die Zusatzhubeinheit
(24, 25) ansteuerbar ist,
wobei weiterhin zumindest ein Hauptstellglied (18, 19) und zumindest ein Zusatzstellglied
(20, 21) vorgesehen ist,
wobei das Hauptstellglied (18, 19) und das Zusatzstellglied (20, 21) derart voneinander
abhängig schaltbar sind, dass alternativ nur jeweils das Hauptstellglied (18, 19)
oder das Zusatzstellglied (20, 21) in einen aktiven Zustand überführbar ist.
2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine Messeinheit (28, 30) vorgesehen ist, mit der die Gesamthubhöhe (hg), die sich aus der Summe der Haupthubhöhe (hh) der Haupthubeinheit (22, 23) und der Hubhöhe der Zusatzhubeinheit (24, 25) ergibt,
gemeinsam erfassbar ist.
3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptstellglied (18, 19) und/oder das Zusatzstellglied (20, 21) ein hydraulisches
und/oder elektrisches Stellglied ist, wobei die jeweilig zugehörige Hubeinheit (22-25)
hydraulisch bzw. elektrisch betätigbar ist.
4. Hebevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei
das Hauptstellglied (18, 19) in einen offenen Zustand, in dem die Haupthubeinheit
(22, 23) ansteuerbar ist und in einen geschlossenen Zustand, in dem die Haupthubeinheit
(22, 23) nicht ansteuerbar ist, überführbar ist, und dass
das Zusatzstellglied (20, 21) in einen offenen Zustand, in dem die Zusatzhubeinheit
(24, 25) ansteuerbar ist und in einen geschlossenen Zustand, in dem die Zusatzhubeinheit
(24, 25) nicht ansteuerbar ist, überführbar ist, wobei
wenn das Hauptstellglied (18, 19) in einen offenen Zustand überführbar ist, das Zusatzstellglied
(20, 21) nur in einen geschlossenen Zustand überführbar ist, und
wenn das Zusatzstellglied (20, 21) in einen offenen Zustand überführbar ist, das Hauptstellglied
(18, 19) nur in einen geschlossenen Zustand überführbar ist.
5. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (200) einen Strom- bzw. Mengenteiler (2) und zwei Bypassventile
(8, 9) aufweist wobei mit der Steuereinheit (200) alternativ eine Gleichlaufsteuerung
der Haupthubeinheiten (22, 23) oder der Zusatzhubeinheiten (24, 25) durchführbar ist.
6. Hebevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenn eine Hubdifferenz einen ersten Grenzwert überschreitet ein Bypassventil der
jeweils höheren Haupthubeinheit und/oder Zusatzhubeinheit zeitlich begrenzt in einen
geöffneten Zustand überführbar ist.
7. Hebevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenn die Hubdifferenz einen zweiten Grenzwert überschreitet zusätzlich zum Öffnen
des Bypassventils (8, 9) ein erstes Absperrventil (18, 19) in einen geschlossenen
Zustand überführbar ist.
8. Hebevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenn die Hubdifferenz einen zweiten Grenzwert überschreitet zusätzlich zum Öffnen
des Bypassventils (8, 9) ein zweites Absperrventil (20, 21) in einen geschlossenen
Zustand überführbar ist.
9. Hebevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenn die Hubdifferenz einen Maximalwert überschreitet die Hebevorrichtung stilllegbar
ist, indem alle Absperrventile (18, 19, 20, 2 1) in einen geschlossenen Zustand überführbar
sind und ein Pumpenaggregat (41) außer Betrieb setzbar ist.
10. Hebevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Messeinheit (28, 30) pro Hubelement vorgesehen ist, wobei das Hubelement
zumindest eine Haupthubeinheit (22, 23), die mit zumindest einer Zusatzhubeinheit
(24, 25) in Verbindung steht, umfasst, wobei mit der Messeinheit (26, 27) eine Gesamthubhöhe
(hg), die sich aus der Summe der Haupthubhöhe (hh) der Haupthubeinheit (22, 23) und der Hubhöhe der Zusatzhubeinheit (24, 25) ergibt,
gemeinsam erfassbar ist.
11. Hebevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinheit (28, 30) durch eine berührungslose Messeinrichtung ausgebildet ist
und dass die Hubhöhe zwischen einer Bodenfläche, auf dem sich die Hebevorrichtung
befindet und der Zusatzhubeinheit (24, 25) messbar, wodurch unmittelbar die Gesamthubhöhe
(hg) der Hebebühne erfassbar ist.
12. Hebevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Messeinheit (26, 27) durch einen Seilzugsensor gebildet ist, wobei der Seilzugsensor
am Boden befestigt ist, und ein Auszugsseil mit der Zusatzhubeinheit (24, 25) verbunden
ist und/oder der Seilzugsensor an der Zusatzhubeinheit (24, 25) befestigt ist und
das Auszugsseil mit dem Boden verbunden ist.
13. Hebevorrichtung zum Heben von Gegenständen, insbesondere von Fahrzeugen, mit
zumindest einer Haupthubeinheit (22, 23),
zumindest einer Zusatzhubeinheit (24, 25),
wobei die Zusatzhubeinheit (24, 25) derart an der Haupthubeinheit (22, 23) angeordnet
ist, dass mit der Zusatzhubeinheit (24, 25) eine Haupthubhöhe (hh) der Hebebühne auf eine Gesamthubhöhe (hg) verlängerbar ist, und mit Steuermitteln
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine Messeinheit (26, 27) vorgesehen ist mit der eine Gesamthubhöhe (hg), die sich aus der Summe der Haupthubhöhe (hh) der Haupthubeinheit (22, 23) und der Hubhöhe der Zusatzhubeinheit (24, 25) ergibt,
gemeinsam erfassbar ist.
14. Hebevorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuermittel hydraulische Regeleinheiten sind, die jeweils einen Strom- bzw. Mengenteiler
(2) und jeweils zwei Bypassventile (8, 9) aufweisen.
15. Verfahren zur Steuerung einer Hebevorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche
1 bis 14, mit folgenden Schritten:
- Auswahl zumindest zweier zu steuernden Haupthubeinheiten (22, 23) oder Zusatzhubeinheiten
(24, 25),
- Steuerung einer Hub- und/oder Senkbewegung der ausgewählten Haupthubeinheiten (22,
23) oder Zusatzhubeinheiten (24, 25),
wobei wenn eine Hubdifferenz zwischen den Haupthubeinheit (22, 23) oder den Zusatzhubeinheiten
(24, 25) einen ersten Grenzwert überschreitet, ein Bypassventil (8, 9) der jeweils
höheren Haupthubeinheit (22, 23) oder Zusatzhubeinheit (24, 25) zeitlich begrenzt
geöffnet werden kann.