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EP 2 113 661 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.10.2010 Patentblatt 2010/43 |
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Anmeldetag: 29.04.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Pulsationsdämpfer für pulsierende Förderströme
Pulsation dampener for pulsing supply flows
Amortisseur de pulsations pour flux d'acheminement pulsés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.11.2009 Patentblatt 2009/45 |
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Patentinhaber: MAT Mischanlagentechnik GmbH |
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87509 Immenstadt-Seifen (DE) |
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Erfinder: |
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- Kleimeier, Manfred
87527 Sonthofen (DE)
- Machaczek, Alexander Dipl.-Ing.
87437 Kempten (DE)
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Vertreter: Wunderlich, Rainer et al |
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Patentanwälte
Weber & Heim
Irmgardstrasse 3 81479 München 81479 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/081917 US-A- 2 355 001
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DE-A1- 4 318 553 US-A1- 2005 089 428
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Pulsationsdämpfer für pulsierende Förderströme mit einem
Gehäuse, welches einen Aufnahmeraum umschließt und einen Leitungsanschluss zum Anschließen
an eine Förderleitung aufweist. Ein solcher Pulsationsdämpfer ist z.B. in der Druckschrift
US 20050089428 gezeigt, welche als nächst kommen der Stand der Technik angesehen wird. Weiterhin
betrifft die Erfindung eine Anlage zur Förderung abbindbarer Suspensionen mit einer
Förderpumpe, durch welche ein pulsierender Förderstrom in einer Förderleitung erzeugbar
ist.
[0002] Dosierpumpen und insbesondere Verdrängerpumpen weisen aufgrund ihrer Bauart häufig
einen pulsierenden Förderstrom auf, der bei bestimmten Anwendungen, zum Beispiel bei
Verpress- und Injektionsarbeiten, unerwünscht ist. Die Energie des pulsierenden Förderstroms
kann unter Umständen so groß werden, dass es zu Zerstörungen an den Saug- und/oder
Druckleitungen kommt. Um eine solche Pulsation zu verhindern oder zumindest auf ein
unschädliches Maß zu reduzieren, werden häufig Pulsationsdämpfer der oben genannten
Art eingesetzt.
[0003] Diese werden in der Regel nahe der Pumpe an die Förderleitung angeschlossen. Das
Fördermedium wird in einen Behälter des Pulsationsdämpfers gepresst, wodurch die im
Behälter befindliche Luft komprimiert wird. Die im Behälter entstehende Luftblase
dämpft durch wiederholte Kompression und Dekompression im Gegentakt zum Pumpenhub
die Pulsation in der Förderleitung ab.
[0004] Auch wenn sich diese bekannten Positionsdämpfer in vielen Anwendungsbereichen bewährt
haben, so bleibt deren Einsatz bei der Förderung von abbindbaren Fördermedien wie
zum Beispiel zement-, kalk- und gipshaltigen Suspensionen doch äußerst nachteilig.
Derartige Suspensionen sind oftmals hochviskos, so dass oft größere Mengen des Fördermediums
im Pulsationsdämpfer verbleiben und dort aushärten. Dies führt dazu, dass sich das
aktive Dämpfungsvolumen fortschreitend verkleinert, der Pulsationsdämpfer verstopft
und infolgedessen seinen Funktionszweck nicht mehr erfüllen kann. Wegen der blasenförmigen
Bauart und seines relativ kleinen Leitungsanschlusses ist eine kostengünstige Reinigung
eines solchen Pulsationsdämpfers nahezu unmöglich. In einem solchen Fall muss der
kostspielige Pulsationsdämpfer durch einen neuen ersetzt werden.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Pulsationsdämpfer für pulsierende Förderströme und eine
Anlage zur Förderung abbindbarer Suspensionen mit einer Förderpumpe anzugeben, welche
besonders zuverlässig und langlebig arbeiten.
[0006] Diese Aufgabe wird zum einen durch einen Pulsationsdämpfer mit den Merkmalen des
Anspruchs 1, zum anderen durch eine Anlage mit den Merkmalen des Anspruchs 13 gelöst.
Bevorzugte Ausgestaltungen sind in den jeweiligen abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0007] Ein erfindungsgemäßer Pulsationsdämpfer ist
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse ein Bodenelement und ein Deckelelement aufweist, welche zum Umschließen
des Aufnahmeraums mit einem Mantel verbunden sind, und dass der Mantel elastisch verformbar
ausgebildet ist.
[0008] Ein Grundgedanke der Erfindung kann darin gesehen werden, den Pulsationsdämpfer aus
mehreren leicht lösbaren Einzelteilen aufzubauen. Dadurch können die im Behälter zurückgebliebenen,
ausgehärteten Bestandteile des Förderguts mit relativ geringem Aufwand entfernt werden.
[0009] Erfindungsgemäß ist es besonders bevorzugt, dass der Aufnahmeraum in seinem Volumen
veränderbar ist. Hierdurch erreicht man eine besonders gute Dämpfungswirkung durch
die Luftblase, die sich im Gehäuse bildet, wenn das Fördermedium in das Gehäuse gepresst
wird. Die in das Gehäuse gepresste Luft verändert das Volumen des elastischen Gehäuses,
welcher im Gegenzug das in das Gehäuse drängende Fördermedium wieder zurückdrängt.
Darüber hinaus wirkt eine dynamische Volumenänderung des Gehäuses Ablagerungen und
Anbackungen bei aushärtenden Suspensionen entgegen.
[0010] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Aufnahmeraum eine Membran angeordnet ist, welche den Aufnahmeraum in mindestens
zwei getrennte Teilräume aufteilt. Bei dieser Anordnung wird die Luftblase durch die
Membran vom Fördermedium getrennt. Hierbei kann die Luftblase vorgespannt werden,
das heißt mit einem Überdruck gefüllt werden. Dies ist vor allem bei hohen Förderdrücken
vorteilhaft, da dadurch eine größere Dämpfung erreicht werden kann.
[0011] Weiterhin ist erfindungsgemäß bevorzugt, dass sich der Leitungsanschluss in dem Bodenelement
befindet. Dadurch wird erreicht, dass das pulsierende Fördermedium von unten durch
den Leitungsanschluss in das Gehäuse des Pulsationsdämpfers entgegen der Gravitationswirkung
fließen muss. Die Dämpfwirkung setzt sich somit in dieser Anordnung aus dem Gegendruck
des zusammengedrückten Luftpolsters und der Gravitationswirkung des Eigengewichts
zusammen. In diesem Fall bedeuten Bodenelement und Deckelelement das jeweilige Gehäuseteil,
das in Gravitationsrichtung unten beziehungsweise oben liegt.
[0012] Ein weiterer erfindungsgemäßer Pulsationsdämpfer ist
dadurch gekennzeichnet, dass sich in dem Deckelelement ein Messanschluss für eine Messeinrichtung, insbesondere
für ein Manometer, befindet. Hierdurch kann über eine Öffnung während des Pumpenbetriebs
der Druck im Gehäuseinneren überwacht werden. Dies ist äußerst vorteilhaft, da aufgrund
der Druckbeobachtung im Gehäuse darauf geschlossen werden kann, ob Zerstörungen an
den Saug- und/oder Druckleitungen drohen. Falls solche Gefahrenquellen ausgemacht
werden, kann die Pumpleistung über eine Regeleinrichtung entsprechend nachgeregelt
oder andere Komponenten des Systems verändert werden, um Schaden vom System abzuwenden.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Pulsationsdämpfers
ist
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Zugstange angeordnet ist, welche sowohl an dem Deckelelement als
auch an dem Bodenelement befestigt ist. Dadurch wird eine erhöhte Stabilität des Pulsationsdämpfers
erreicht. Die Zugstange kann so dimensioniert sein, dass sie die aus dem Förderdruck
auf das Bodenelement und das Deckelelement wirkenden Druckkräfte aufnehmen kann. Besonders
bevorzugt sind solche Zugstangen elastisch ausgebildet, insbesondere aus einem federartig
gestalteten Metall, einem elastischen Material, wie Gummi, Kunststoff, etc, oder aus
einer Kombination solcher Materialien.
[0014] Besonders bevorzugt ist es in diesem Zusammenhang, dass das Bodenelement und/oder
das Deckelelement kreisförmig ausgebildet sind und dass der Mantel zylinderförmig
ist. Diese Formen für Boden- und Deckelelement sowie Mantel sind sehr vorteilhaft,
da somit ein zylinderförmiger Pulsationsdämpfer gebaut werden kann. Diese Form besitzt
einige vorteilhafte Aspekte. Zum einen können die Boden- und Deckelelemente stabil
ausgeführt werden, um die vertikal wirkenden Druckkräfte des pulsierenden Förderstroms
aufnehmen zu können. Weiter kann der elastische Mantel die Druckkräfte der Luft in
idealer Weise symmetrisch aufnehmen und in Richtung des pulsierenden Förderstroms
wieder zurückführen. Des Weiteren können diese drei Elemente auf einfache Weise auseinander
gebaut werden und da keine Ecken und Kanten vorhanden sind, sehr einfach gereinigt
werden.
[0015] In diesem Zusammenhang ist eine weitere besonders vorteilhafte Ausführungsform der
Erfindung
dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Zugstangen vorhanden sind, welche auf einer Kreislinie angeordnet sind. Im
Gegensatz zu nur einer Zugstange liegt der Vorteil mehrerer auf einer Kreislinie angeordneter
Zugstangen darin, dass einerseits wirkende Zug- und Druckkräfte in der vertikalen
Richtung wesentlich besser kompensiert werden können, andererseits wird durch die
Anordnung der Zugstangen auf einer Kreislinie weiterhin erreicht, dass eventuell vorhandene
Querkräfte durch die rotationssymmetrische Anordnung ebenfalls weitgehend eliminiert
werden können.
[0016] Erfindungsgemäß ist weiter vorgesehen, dass der Mantel ein Gummi- oder Kunststoffmaterial
aufweist. Der Mantel kann besonders preisgünstig durch Ablängen eines Schlauches aus
dem Gummi- oder Kunststoffmaterial hergestellt werden. Darüber hinaus ist vorteilhaft,
dass abbindbare Suspensionen, wie zum Beispiel zement-, kalk- und gipshaltige Suspensionen
an solchen Materialien kaum haften bleiben. Somit kann erreicht werden, insbesondere
durch eine Bewegung des elastischen Mantels, dass eventuell am Mantel anhaftende Fördermedien
wieder abfallen und in den Förderstrom zurückkehren. Dadurch wird erreicht, dass der
Pulsationsdämpfer zuverlässiger arbeitet und langlebiger ist.
[0017] Um den Mantel zu verstärken, ist in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung daher vorgesehen, dass der Mantel mindestens eine Einlage aus Textil- oder
Stahlgewebe aufweist. Durch diese Maßnahme kann die Festigkeit des Pulsationsdämpfers
in horizontaler Richtung verstärkt werden. Der in dem Pulsationsdämpfer einströmende
Förderstrom kann somit noch stärker gedämpft werden.
[0018] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass der seitliche
Rand des Deckelelements und/oder des Bodenelements zum Verbinden mit dem Mantel mit
einer Formgebungskontur ausgebildet ist. Die Formgebungskontur können Erhebungen und/oder
Senkungen, insbesondere umlaufende Vorsprünge und Rillen sein, die sich in den elastischen
Mantel einformen und so für eine gute Kraft- und Formschlussverbindung sorgt. Auf
diese Weise erreicht man es mit einfachen Mitteln, eine wirkungsvolle und feste Verbindung
zwischen dem Mantel und dem Deckelelement sowie dem Bodenelement zu schaffen. Dazu
wird ein schlauchförmiger Mantel mit dem oberen Ende über das Deckelelement gestülpt
und mit dem unteren Ende über die seitliche Kontur des Bodenelements gestülpt.
[0019] Zum Verbinden des Mantels mit dem Deckelelement und dem Bodenelement ist in einer
weiteren Ausführungsform erfindungsgemäß vorgesehen, dass das untere Ende und obere
Ende des Mantels am seitlichen Rand des Decketetements beziehungsweise des Bodenelements
jeweils mittels einer lösbaren Befestigungseinrichtung, insbesondere einer umlaufenden
Schelle, verbunden ist. Dadurch können die drei Bauteile Mantel, Deckelelement sowie
Bodenelement fest miteinander verbunden werden, aber auch schnell voneinander gelöst
werden. Dies ist insbesondere bei einer Reinigung des Pulsationsdämpfers sehr vorteilhaft.
[0020] Die erfindungsgemäße Anlage zur Förderung abbindbarer Suspensionen mit einer Förderpumpe
ist
dadurch gekennzeichnet, dass ein erfindungsgemäßer Pulsationsdämpfer an der Förderleitung angeschlossen ist. Eine
solche Anlage hat den Vorteil, dass sie sehr zuverlässig und langlebig betrieben werden
kann, da der erfindungsgemäße Pulsationsdämpfer selten gereinigt werden muss.
[0021] Eine besonders bevorzugte erfindungsgemäße Ausgestaltung der Anlage ist
dadurch gekennzeichnet, dass der Pulsationsdämpfer über ein T-Stück an der Förderleitung angeschlossen ist. Ein
T-Stück stellt die beste Möglichkeit dar, einen Pulsationsdämpfer an eine Förderleitung
anzuschließen. Der Förderstrom kann weiter in die vorgesehene Richtung fließen, während
der Förderstrom gleichzeitig über das T-Stück in den Pulsationsdämpfer hineindrängt
und gedämpft wird.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Figur eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
weiter beschrieben. Die einzige Figur zeigt eine schematische Querschnittsansicht
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Pulsationsdämpfers.
[0023] Ein erfindungsgemäßer Pulsationsdämpfer 20 besteht aus einem Gehäuse 15 mit einem
Aufnahmeraum 16. Die Hauptbestandteile des Gehäuses 15 sind ein Bodenelement 4, ein
Deckelelement 1 sowie ein Mantel 7. Im Bodenelement 4 befindet sich mittig ein Leitungsanschluss
5 zum Anschluss des Pulsationsdämpfers 20 an eine Förderleitung. Im Deckelelement
1 befindet sich ein Messanschluss 2, an dem eine Messeinrichtung, insbesondere ein
Manometer, zum Überprüfen des Luftdrucks im Aufnahmeraum 16 des Pulsationsdämpfers
20 angeschlossen ist.
[0024] Sowohl Bodenelement 4 als auch Deckelelement 1 sind kreisscheibenförmig ausgebildet
mit einem Durchmesser D. Die beiden Scheiben des Bodenelements 4 und des Deckelelements
1 sind parallel zueinander ausgerichtet und haben einen Abstand H. Die Dicke des Bodenelements
4 ist in der Figur mit sb, die Dicke des Deckelelements 1 mit sd bezeichnet. Der zylinderförmige
Mantel 7 besteht aus einem elastischen, schlauchförmigen Gummi- oder Kunststoff-Formteil
mit mindestens einer Einlage aus Textil- oder Stahlgewebe. Der Mantel 7 hat eine Mindesthöhe
von H+sb+sd, einen Innendurchmesser D, eine Manteldicke sm und weist mehrere Einlagen
aus Textil- oder Stahlgewebe auf.
[0025] Das Volumen, der Durchmesser D und die Höhe H des Pulsationsdämpfers 20, die Dicke
sb und Gestalt des Bodenelements 4, die Dicke sd und die Gestalt des Deckelelements
1 sowie die Dicke sm und die Struktur des Mantels 7 werden jeweils von dem erforderlichen
Dämpfungsvolumen, dem am Pulsationsdämpfer 20 anstehenden Förderdruck sowie der Einbausituation
und den verwendeten Werkstoffen bestimmt. Die Befestigung des Pulsationsdämpfers 20
erfolgt je nach Baugröße entweder direkt über dem Leitungsanschluss 5 oder durch zusätzliche
Haltelaschen am Bodenelement 4 beziehungsweise am Deckelelement 1.
[0026] Der Mantel 7 wird so um das Bodenelement 4 und das Deckelelement 1 gelegt, dass das
untere Ende des Mantels 7 mit dem unteren Ende des Bodenelements 4 abschließt und
das obere Ende des Mantels 7 mit dem oberen Ende des Deckelelements 1 abschließt.
Da der Innendurchmesser des Mantels 7 mit den Außendurchmessern des Bodenelements
4 und des Deckelelements 1 übereinstimmt, ergibt sich somit ein dichtes Gehäuse 15.
Zur Befestigung des Mantels 7 an dem Bodenelement 4 und dem Deckelelement 1 wird eine
Bodenschelle 13 an der vertikalen Position des Bodenelements 4 und eine Deckelschelle
14 an der Position des Deckelelements 1 um den Mantel 7 gelegt. Beide Schellen 13,
14 können jeweils mittels einer Schraube gespannt werden, so dass die jeweilige Schelle
13, 14 an den Positionen des Bodenelements 4 und des Deckelelements 1 von außen kreisringförmig
den Mantel 7 auf das Bodenelement 4 beziehungsweise das Deckelelement 1 drückt. Dadurch
wird das Gehäuse 15 abgedichtet. Zur Verbesserung der Dichtheit und zur Verhinderung,
dass der Mantel 7 in vertikaler Richtung aus der Befestigung der jeweiligen Schelle
13, 14 herausgezogen werden kann, weist das Bodenelement 4 und das Deckelelement 1
am seitlichen Rand umlaufend eine Deckeldichtfläche 3 und eine Bodendichtfläche 6
in Form mehrerer Rillen auf.
[0027] Die dargestellte Ausführungsform weist für die verwendeten Zugstangen 8, 8a zwei
Ausführungsmöglichkeiten 8 und 8a auf. Auf der linken Seite der Fig. 1 ist die Ausführungsmöglichkeit
mit einer Zugstange 8 und auf der rechten Seite der Fig. 1 ist die Ausführungsmöglichkeit
mit Zugstange 8a abgebildet. In einer tatsächlichen Ausführungsform werden sich in
aller Regel nur Zugstangen 8, 8a ein und derselben Sorte befinden.
[0028] In beiden Fällen sind die Zugstangen 8, 8a sowohl im Bodenelement 4 als auch im Deckelelement
1 befestigt und auf einer Kreislinie angeordnet.
[0029] Die Zugstange 8 ist sowohl im Bodenelement 4 als auch im Deckelelement 1 befestigt.
Dazu wird zuerst das Bodenelement 4 und das Deckelelement 1 parallel zur Längsachse
des Pulsationsdämpfers 20 durchbohrt und eine Zugstange 8 hindurchgeführt, welche
ober- und unterhalb des Pulsationsdämpfers 20 über das Bodenelement 4 und das Deckelelement
1 herausragt. Dann wird die Zugstange 8 am Deckelelement 1 auf der Außenseite mit
einer Mutter 9 und einer Außendichtscheibe 11 sowie auf der Innenseite des Deckelelements
1 mit einer Kontermutter 10 und einer Innendichtscheibe 12 befestigt. Im Bodenelement
wird die Zugstange 8 auf dieselbe Weise wie am Deckelelement 1 befestigt.
[0030] Im Fall der Zugstange 8a werden das Deckelelement 1 und das Bodenelement 4 ebenfalls
durchbohrt, jedoch wird sowohl das Deckelelement 1 als auch das Bodenelement 4 auf
der Innenseite, im Aufnahmeraum 16 mit einer Senkbohrung versehen. Vom Aufnahmeraum
16 aus gesehen weist die Bohrung durch das Bodenelement 4 beziehungsweise das Deckelelement
1 zum Bilden einer Schulter zunächst einen größeren und an der Außenseite dann einen
kleineren Durchmesser auf. Die Zugstange 8a besitzt in gleicher Weise in der Mitte
des Gehäuses 15 einen größeren und zu den Enden hin einen kleineren Durchmesser zum
Bilden eines entsprechenden Absatzes. Bodenelement 4, Deckelelement 1 und Zugstange
8a sind so dimensioniert, dass die Zugstange 8a passgenau in das Bodenelement 4 und
das Deckelelement 1 eingefügt werden kann. Zwischen dem Bodenelement 4, dem Deckelelement
1 und der Zugstange 8a befindet sich jeweils eine Innendichtscheibe 12a. An den beiden
dünnen Enden der Zugstange 8a befindet sich ein Außengewinde, an denen jeweils mit
Hilfe einer Mutter 9a und einer Außendichtscheibe 11a der von innen nach außen durchgesteckte
Teil der Zugstange 8a festgeschraubt wird.
[0031] Die Zugstangen 8, 8a sind jeweils so dimensioniert, dass sie die aus dem Förderdruck
auf das Bodenelement 4 und das Deckelelement 1 wirkenden Druckkräfte aufnehmen können.
1. Pulsationsdämpfer für pulsierende Förderströme
mit einem Gehäuse (15), welches einen Aufnahmeraum (16) umschließt und einen Leitungsanschluss
(5) zum Anschließen an eine Förderleitung aufweist, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (15) ein Bodenelement (4) und ein Deckelelement (1) aufweist, welche
zum Umschließen des Aufnahmeraums (16) mit einem Mantel (7) verbunden sind, und
dass der Mantel (7) elastisch verformbar ausgebildet ist.
2. Pulsationsdämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Aufnahmeraum (16) in seinem Volumen veränderbar ist.
3. Pulsationsdämpfer nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Aufnahmeraum (16) eine Membran angeordnet ist, welche den Aufnahmeraum (16)
in mindestens zwei getrennte Teilräume aufteilt.
4. Pulsationsdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Leitungsanschluss (5) in dem Bodenelement (4) befindet.
5. Pulsationsdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich in dem Deckelelement (1) ein Messanschluss (2) für eine Messeinrichtung, insbesondere
für ein Manometer, befindet.
6. Pulsationsdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Zugstange (8, 8a) angeordnet ist, welche sowohl an dem Deckelelement
(1) als auch an dem Bodenelement (4) befestigt ist.
7. Pulsationsdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Bodenelement (4) und/oder das Deckelelement (1) kreisförmig ausgebildet sind
und
dass der Mantel (7) zylinderförmig ausgebildet ist.
8. Pulsationsdämpfer nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Zugstangen (8, 8a) vorgesehen sind, welche auf einer Kreislinie angeordnet
sind.
9. Pulsationsdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Mantel (7) ein Gummi- oder Kunststoffmaterial aufweist.
10. Pulsationsdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Mantel (7) mindestens eine Einlage aus Textil- oder Stahlgewebe aufweist.
11. Pulsationsdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der seitliche Rand des Deckelelements (1) und/oder des Bodenelements (4) zum Verbinden
mit dem Mantel (7) mit einer Formgebungskontur ausgebildet ist.
12. Pulsationsdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das untere und obere Ende des Mantels (7) am seitlichen Rand des Deckelelements (1)
beziehungsweise des Bodenelements (4) jeweils mittels einer lösbaren Befestigungseinrichtung,
insbesondere einer umlaufenden Schelle, verbunden ist.
13. Anlage zur Förderung abbindbarer Suspensionen mit einer Förderpumpe, durch welche
ein insbesondere pulsierender Förderstrom in einer Förderleitung erzeugbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Pulsationsdämpfer (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 an der Förderleitung
angeschlossen ist.
14. Anlage nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Pulsationsdämpfer (20) über ein T-Stück an der Förderleitung angeschlossen ist.
1. Pulsation dampener for pulsing supply flows
having a housing (15), which encloses a receiving space (16) and has a line connection
(5) for connection to a supply line,
characterized in that
the housing (15) has a base element (4) and a cover element (1), which are connected
with a casing (7) for enclosing the receiving space (16) and
in that the casing (7) is designed in an elastically deformable manner.
2. Pulsation dampener according to claim 1,
characterized in that
the receiving space (16) is changeable in its volume.
3. Pulsation dampener according to claim 1 or 2,
characterized in that
in the receiving space (16) a diaphragm is arranged, which divides the receiving space
(16) into at least two separate partial spaces.
4. Pulsation dampener according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that
the line connection (5) is located in the base element (4).
5. Pulsation dampener according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that
in the cover element (1) a measuring connection (2) for a measuring means, in particular
for a manometer, is located.
6. Pulsation dampener according to any one of claims 1 to 5,
characterized in that
at least one drawbar (8, 8a) is arranged, which is fastened to both the cover element
(1) and the base element (4).
7. Pulsation dampener according to any one of claims 1 to 6,
characterized in that
the base element (4) and/or the cover element (1) are of circular design and
in that the casing (7) is of cylindrical design.
8. Pulsation dampener according to claim 6 or 7,
characterized in that
several drawbars (8, 8a) are provided, which are arranged on a circular line.
9. Pulsation dampener according to any one of claims 1 to 8,
characterized in that
the casing (7) has a rubber or plastic material.
10. Pulsation dampener according to any one of claims 1 to 9,
characterized in that
the casing (7) has at least one insert of textile fabric or steel mesh.
11. Pulsation dampener according to any one of claims 1 to 10,
characterized in that
the lateral edge of the cover element (1) and/or the base element (4) is designed
with a shaping contour for connection with the casing (7).
12. Pulsation dampener according to any one of claims 1 to 11,
characterized in that
the lower and upper end of the casing (7) is in each case connected by means of a
detachable fastening means, in particular a surrounding clamp, at the lateral edge
of the cover element (1) and the base element (4) respectively.
13. System for supplying settable suspensions with a supply pump, through which a supply
flow, in particular that of a pulsing nature, can be generated in a supply line,
characterized in that
a pulsation dampener (20) according to any one of claims 1 to 12 is connected to the
supply line.
14. System according to claim 13,
characterized in that
the pulsation dampener (20) is connected via a T-piece to the supply line.
1. Amortisseur de pulsations pour des débits d'acheminement pulsés
avec un boîtier (15) qui entoure un logement (16) et comprend un raccord (5) de conduite
pour raccorder une conduite d'acheminement,
caractérisé
en ce que le boîtier (15) comprend un élément de fond (4) et un élément de couverture (1) qui
sont reliés pour entourer le logement (16) avec une enveloppe (7), et
en ce que l'enveloppe (7) est réalisée déformable élastiquement.
2. Amortisseur de pulsations selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le logement (16) est de volume variable.
3. Amortisseur de pulsations selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que, dans le logement (16), est placée une membrane qui divise le logement (16) en au
moins deux chambres séparées.
4. Amortisseur de pulsations selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que le raccord (5) de conduite se trouve dans l'élément de fond (4).
5. Amortisseur de pulsations selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que dans l'élément de couverture (1) se trouve un raccord (2) pour mesures, pour un dispositif
de mesure, en particulier un manomètre.
6. Amortisseur de pulsations selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce qu'au moins une barre de traction (8, 8a) est disposée, qui est fixée à la fois à l'élément
de couverture (1) et à l'élément de fond (4).
7. Amortisseur de pulsations selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé
en ce que l'élément de fond (4) et/ou l'élément de couverture (1) sont réalisés circulaires,
et
en ce que l'enveloppe (7) est réalisée cylindrique.
8. Amortisseur de pulsations selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce que plusieurs barres de traction (8, 8a) sont prévues, qui sont placées sur une ligne
circulaire.
9. Amortisseur de pulsations selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que l'enveloppe (7) comprend un matériau à base de caoutchouc ou de matière plastique.
10. Amortisseur de pulsations selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que l'enveloppe (7) comprend au moins un insert en voile textile ou d'acier.
11. Amortisseur de pulsations selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que le bord latéral de l'élément de couverture (1) et/ou de l'élément de fond (4) est
réalisé avec un contour façonné pour se raccorder à l'enveloppe (7).
12. Amortisseur de pulsations selon l'une quelconque des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que les extrémités inférieure et supérieure de l'enveloppe (7) sont reliées au niveau
du bord latéral, respectivement de l'élément de couverture (1) et de l'élément de
fond (4), dans chaque cas au moyen d'un dispositif de fixation amovible, en particulier
d'un collier périphérique.
13. Dispositif d'acheminement de suspensions durcissables, avec une pompe d'alimentation,
par laquelle un débit d'acheminement, en particulier pulsé, peut être produit dans
une conduite d'acheminement,
caractérisé en ce qu'un amortisseur de pulsations (20) selon l'une quelconque des revendications 1 à 12
est raccordé à la conduite d'acheminement.
14. Dispositif selon la revendication 13,
caractérisé en ce que l'amortisseur de pulsations (20) est raccordé à la conduite d'acheminement par un
connecteur en T.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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