[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckmaschine, bevorzugt eine Rotationsdruckmaschine,
besonders bevorzugt eine Rollenrotationsdruckmaschine mit einem Belagspeicher und
einer automatischen Belagzuführung. Der zuzuführende Belag weist an einem ersten Ende
einen in einen Zylinderkanal einführbaren Abbug auf. Um ein falsches oder unsauberes
Einlegen und damit eine Beschädigung des Belags oder des Zylinders zu verhindern,
weist die Druckmaschine eine Vorrichtung auf, mittels welcher entdeckt werden kann,
wenn der Abbug nicht korrekt in den Zylinderkanal eingeführt wird. In diesem Fall
wird das Einführen des Abbugs durch die Vorrichtung gestoppt.
[0002] Das Dokument DE
19839149 C1 offenbart eine Einrichtung zur Registerkontrolle für den Zylinder einer Druckmaschine,
mit einem elektrisch isolierten Registerstift. Das Dokument
DE 19854845 A1 offenbart ein Verfahren zur automatischen Erfassung von einer Druckplattenkante.
[0003] Beläge, beispielsweise Druckplatten, mit ihren empfindlichen Abbügen müssen sehr
sorgsam gehandhabt werden, da die Abbüge der Beläge sonst nur sehr mühsam in eine
Schlitzplattenspannung an einem Zylinder eingeführt werden können. Das heißt, bei
der Herstellung muss zum Beispiel der Abbiegewinkel des Abbugs exakt hergestellt und
beim Transport des Belags zu der Druckmaschine, bzw. dem Belagspeicher, darf dieser
Abbiegewinkel möglichst nicht verändert werden. Speziell wenn vollautomatische Belagwechsler
zum Einsatz kommen, wo kein Bediener kontrolliert, ob die Abbüge sauber in den Zylinderkanal
eingedrückt sind, ist es daher notwendig, eine Vorrichtung vorzusehen, die dem Operateur
mitteilt, wenn es Probleme bei der Einführung des Belagabbugs in den Zylinderkanal
gibt. Ohne eine Überwachung kommt es bei Fehlern am Abbug zu zeitaufwendigen Fehlerbehebungen,
wird der Fehler erst nach dem Andruck bemerkt, können Gummitücher und Farbauftragwalzen
beschädigt werden, der Zeitverlust und die Reparaturkosten werden noch größer.
[0004] Es ist daher Aufgabe der Erfindung an oder in einer Druckmaschine, vorzugsweise einer
Rotationsdruckmaschine, eine Vorrichtung vorzusehen, die dem Operateur anzeigt, wenn
ein Abbug eines Belags mittels eines Belagwechslers nicht oder nicht korrekt in einen
Zylinderkanal eingeführt wird.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Rotationsdruckmaschine gemäß Anspruch 1. Diese
Maschine umfasst einen Zylinder mit einem Zylinderkanal und einen Belag, der wenigstens
an einem ersten Belagende einen Abbug aufweist, der in den Zylinderkanal einführbar
ist. Bevorzugt weist der Belag ein erstes und ein zweites Belagende mit je einem Abbug
auf, wobei beide Abbüge je nach der Belegung des Zylinders in Umfangsrichtung in den
gleichen Zylinderkanal oder bei Mehrfachbelegung des Zylinders mit in Umlaufrichtung
hintereinander angeordneten mehreren Zylinderkanälen in verschiedene Zylinderkanäle
eingeführt werden.
[0006] Die Rotationsdruckmaschine umfasst weiterhin einen Belagspeicher zur Aufnahme des
Belags oder der Beläge und eine Zuführeinrichtung, mittels welcher der Belag aus dem
Belagspeicher auf den Zylinder transportierbar und der Abbug in den Zylinderkanal
einführbar ist.
[0007] Bei der Zuführeinrichtung kann es sich beispielsweise um einen Roboterarm handeln,
der den Belag im Belagspeicher greift und dem Zylinder zuführt. In diesem Fall kann
der Belagspeicher an jeder von dem Roboterarm erreichbaren Stelle an der Druckmaschine
angeordnet sein. Bevorzugt ist der Belagspeicher aber in unmittelbarer Nähe des zu
belegenden Zylinders angeordnet, besonders bevorzugt direkt am Zylinder. Der Belag
kann in diesem Fall direkt aus dem Belagspeicher auf den Zylinder beispielsweise geschoben
oder gezogen werden, wobei das Schieben dem Ziehen bevorzugt wird. Durch die kompakte
Bauweise ist der notwendige Verschiebeweg des Belags sehr kurz, beispielsweise etwa
50 mm. Das heißt, zwischen dem Belagspeicherende das zum Zylinder gerichtet ist und
der Zylinderoberfläche besteht auch nur ein sehr kleiner Abstand. Der Speicher weist
dann zum Beispiel an seinem dem Zylinder abgewandten Ende eine Schiebevorrichtung
auf, die den Belag in Richtung auf den Zylinder aus dem Belagspeicher schiebt, bis
der Abbug des Belags über dem Zylinderkanal liegt. Das Eindrücken des Belagabbugs
in den Zylinderkanal wird ebenfalls von der Zuführeinrichtung bewirkt. Die Zuführeinrichtung
weist eine Steuerung auf, mittels der der Bewegungsablauf der Zuführeinrichtung initiiert,
überwacht und beendet werden kann. Das Einführen des Abbugs in den Zylinderkanal mittels
der Zuführeinrichtung wird vorzugsweise mit einem vorbestimmten Maximaldruck bewirkt.
[0008] Der Belagspeicher oder die Zuführeinrichtung bilden einen Kontakt, der mit dem Belag
elektrisch leitend verbunden ist, wenn der Abbug in den Zylinderkanal eingeführt wird.
Das heißt, die Rotationsdruckmaschine umfasst einen Stromkreis, der den Zylinder und
den von Zylinder isolierten Kontakt umfasst. Gespeist wird dieser Stromkreis von einer
Stromquelle. Liegt der Belag in dem Belagspeicher, das heißt, hat er keinen Kontakt
zum Zylinder, dann ist der Stromkreis offen und es fließt kein Strom. Geschlossen
wird der Stromkreis nur dann, wenn der Belag sowohl den von dem Belagspeicher oder
der Zuführeinrichtung gebildeten Kontakt und den Zylinder gleichzeitig berührt. Jetzt
kann Strom in dem geschlossenen Stromkreis, in dem weiterhin ein Signalgeber angeordnet
ist, fließen. Diese Berührung kann dadurch zustande kommen, dass der Belag durch die
Zuführeinrichtung dem Zylinder nicht bis zum Zylinderkanal oder über den Zylinderkanal
hinaus zugeführt wurde, oder dadurch, dass der Abbug des Belags falsch geformt oder
im Vorfeld verformt wurde, weshalb er sich nicht mehr oder nicht korrekt in die relativ
schmale Zylinderkanalöffnung einführen lässt. Dadurch kommt es zu einem Kontakt des
vorderen Endes des Abbugs des Belags mit dem Zylinder, bevor der Abbug in den Zylinderkanal
eingeführt wird, und somit zu einem vorzeitigen Schließen des Stromkreises. Der Zylinder
wirkt in diesem Fall als Nullleiter.
[0009] Das Schließen des Stromkreises bewirkt bevorzugt, dass der Signalgeber, der die Änderung
im System detektiert, beim Schließen ein erstes Signal an die Steuerung ausgibt. Besonders
bevorzug ist es, wenn durch das Berühren des Belags mit dem Zylinder ein Kurzschluss
in dem Stromkreis erzeugt wird. Dieser Kurzschluss wird von dem Signalgeber in das
Signal umgesetzt, welches bevorzugt am Bedienpult der Druckmaschine, und hier am Display
der Druckwerke für den Operateur sinnlich wahrnehmbar ausgegeben wird. Dies kann entweder
ein Blinken, ein Warnton oder eine bildhaft Ausgabe an dem Bedien- und/oder Überwachungsmonitor
sein. Bei einer Maschine, die mehrere Zylinder umfasst und/oder deren einzelne Zylinder
je mehrere Beläge aufweisen, wird jeder der Beläge separat mit Strom beaufschlagt.
Somit ist jedem der Beläge ein eigenes erstes Signal zugeordnet, das heißt, der Operateur
kann sofort erkennen, welcher Belag auf welchem Zylinder den Stromkreis geschlossen
hat.
[0010] Bevorzugt umfasst der Stromkreislauf einen Widerstand, der bei der Berührung des
Belags mit dem Zylinder einen Kurzschluss zwischen der Stromquelle und dem Zylinder
verhindert. Das heißt, der Widerstand ist bevorzugt zwischen der Stromquelle und dem
Belagspeicher oder der Zuführeinrichtung für den Belag angeordnet, so dass bei der
Berührung des Zylinders durch den Belag der Kurzschluss zwischen dem Widerstand und
dem Zylinder, dem Nullleiter des Stromkreises, entsteht. Bei einem Belagspeicher mit
mehreren Belagspeicherplätzen kann der Widerstand auch zwischen dem Belagspeicherplatz,
der den Kontakt bilden kann, und der Stromquelle angeordnet sein. Die Stromquelle
selbst ist dann in keinem der Fälle von dem Kurzschluss betroffen, das heißt, dass
bei mehreren Zylindern oder mehreren Belägen eine Stromquelle zur Versorgung sämtlicher
Unterstromkreise, das heißt, jeder möglichen Verbindung zwischen einem Belag und einem
Zylinder genügt. Sinnvoll kann es auch sein, insbesondere bei Zylindern mit mehreren
Zylinderkanälen in Umgangsrichtung und mehreren in Axialrichtung nebeneinander angeordneten
Belägen, beispielsweise einer 6 x 2 Auslegung der Zylinder, jedem der Zylinder oder
jedem der Druckwerke je eine Stromquelle zuzuordnen.
[0011] Bevorzugt beaufschlagt die Stromquelle die offenen Stromkreise nicht permanent mit
Strom, sondern wird erst aktiviert, wenn der Belag in Richtung auf den Zylinderkanal
bewegt wird oder der Abbug des Belags über dem Zylinderkanal positioniert ist, das
heißt, wenn die Bewegung aus dem Belagspeicherplatz in Richtung auf den Zylinder abgeschlossen
ist. Dazu müsste die Steuerung der Zuführeinrichtung entweder beim Start der Zuführeinrichtung
oder beim Erreichen einer vorbestimmten Endposition die Stromquelle einschalten.
[0012] Ist die vorbestimmte Endposition des Belags erreicht, das heißt, der Abbug ist idealer
Weise genau über dem Zylinderkanal positioniert, wird der Abbug mit einem vorbestimmten
Druck in Richtung des Zylinderkanals gedrückt. Kommt es zu keiner Störung und wird
der Abbug mit dem vorbestimmten Druck über seine gesamte Länge in den Zylinderkanal
eingeführt, so kann die Steuerung der Zuführeinrichtung bevorzugt die Erzeugung eines
ersten Signals verhindern, beispielsweise durch Unterdrückung des ersten Signals oder
Abschalten der Stromquelle, sobald der Abbug über seine gesamte Länge zumindest ein
Stück weit in den Zylinderkanal eingeführt ist. Spätestens wenn der Belag in seiner
Endposition auf dem Zylinder aufliegt, würde bei zugeschalteter Stromquelle das erste
Signal erzeugt werden.
[0013] Kommt der Belag vor dem Erreichen seiner Endposition im Zylinderkanal mit dem Zylinder
oder einem Anbauteil, beispielsweise einem Registernocken oder Spannelement, in Berührung
und/oder wird der vorbestimmt Druck und/oder eine vorbestimmte Zeit zur Einführung,
bevorzugt zum Eindrücken des Abbugs in den Zylinderkanal überschritten, so wird bevorzugt
die Zuführung des Belags auf den Zylinder nicht gestartet oder, wenn bereits gestartet,
sofort gestoppt. Gleichzeitig wird ein erstes Signal erzeugt, dass dem Operateur die
Störung, das heißt, den Abbruch der Zylinderbelegung anzeigt. Dadurch wird sowohl
eine Deformation des Belags als auch eine Beschädigung des Zylinders verhindert, der
Operateur kann den Grund des Fehlers feststellen und den Belag aus der Zuführeinrichtung
entnehmen, den Fehler beheben, den Belag zurück in die Zuführeinrichtung legen und
den Belagwechselzyklus fortsetzen. Ist dies zu unsicher oder zu zeitaufwendig, so
kann er den Belag auch manuell in den Zylinderkanal einführen, oder wenn auch dies
nicht mehr möglich ist, einen neunen Belag anfordern.
[0014] Wenn der Belagspeicher, wie besonders bevorzug, in unmittelbarer Nähe des Zylinders
angeordnet ist und der Belag aus dem Belagspeicher auf den Zylinder geschoben oder
gezogen wird, weist der Belagspeicher zur Führung des Belags in dem Belagspeicher
eine Führung, beispielsweise eine Führungsschiene, auf. Bevorzugt ist diese Führung
wenigstens bereichsweise elektrisch leitend ausgebildet. Besonders bevorzugt ist es,
wenn genau der Bereich der Führung elektrisch leitend ausgebildet ist, mit dem sie
mit dem Belag in Kontakt ist, wenn der Abbug des ersten Endes des Belags über dem
Zylinderkanal liegt. Dies kann eine entsprechende Stelle im oder am Belagspeicher,
beispielsweise im Bereich des dem Zylinder zugewandten Ende des Belagspeichers, sein.
Die Führung kann aber auch ganz aus nicht leitendem Material gebildet sein und seitlich
der Führung oder oberhalb des Belags sind Schleifkontaktelemente in dem Belagspeicher
vorhanden, die die Einbindung des Belags in den Stromkreis bewirken.
[0015] Bei der Verwendung eines solchen Belagspeichers kann auch das Zuschalten der Stromquelle
durch den Belag, bzw. seine Bewegung in Richtung auf den Zylinder, beispielsweise
durch das Umlegen eines Schalters, bewirkt werden.
[0016] Vorzugsweise weist der Belag neben dem ersten Belagende mit Abbug ein zweites Belagende
mit Abbug auf. Auch dieser Abbug muss in den gleichen Zylinderkanal wie das erste
Ende oder einen anderen Zylinderkanal eingeführt werden. Bevorzugt wird das vorlaufende
Ende des Druckbelags mittel einer Eindrückvorrichtung linear in den Zylinderkanal
gedrückt, während das nachlaufende Ende mit einer Eindrückrolle in den oder einen
anderen Zylinderkanal gedrückt werden kann. Auch beim Einführen des zweiten Abbugs
kann es zu Fehlern kommen, die zu einer Beschädigung des Belags oder des Zylinders
führen können. Bevorzugt wird der zweite Abbug mit der gleichen, weniger bevorzugt
mit einer anderen Zuführeinrichtung oder Eindrückvorrichtung, beispielsweise einer
Eindrückrolle, wie der erste Abbug in den gleichen oder den anderen Zylinderkanal
eingeführt, wobei der Druck, der den zweiten Abbug in den Zylinderkanal eindrückt,
kleiner ist als der Druck zum Einführen des ersten Abbugs. Ist in diesem Fall der
zweite Belagabbug verbogen, so kann die Zuführeinrichtung, beispielsweise die Eindrückleiste,
nicht in eine vorbestimmte Eindrückposition bewegt werden, das heißt, der Abstand
zwischen der Zylinderoberfläche und der Eindrückleiste ist zu groß, Kontakte an den
Betätigungselementen der Eindrückleiste sprechen nicht an. Dadurch wird das weitere
Einführen des zweiten Abbugs gestoppt, ein Überrollen des zweiten Endes des Belags
findet nicht statt. Auch in diesem Fall kann Fehlermeldung dadurch erzeugt werden,
dass beim Einführen des zweiten Belagendes eine vorgegebene Einführungszeit überschritten
wird, das heißt, innerhalb der vorgegebenen Zeit kein Kontakt zwischen der Zuführeinrichtung
und dem Belag hergestellt wurde.
[0017] Die Überwachung der Einführung der zweiten Abbüge und die Entdeckung eines Fehlers
betreffen bevorzugt nicht den individuellen Belag, sonder im Regelfall alle in Axialrichtung
nebeneinander liegende Beläge eines Zylinders, das heißt, einen Nutzen. Denn die Steuerung
kann lediglich die Fehlfunktion der Eindrückleiste erkennen, deren Länge im Wesentlichen
der axialen Länge des Zylinders entspricht. Entsprechend muss bei der Anzeige eines
Fehlers der Operateur manuell überprüfen, welcher Belag mit dem Abbug seines zweiten
Endes nicht in den Zylinderkanal passt. Dann muss er den entsprechenden Abbug zurechtbiegen
oder, falls dies nicht möglich ist, einen neuen Belag anfordern.
[0018] Die Erfindung umfasst weiterhin das Verfahren zur Detektion von Druckplatten, deren
Abbug fehlerhaft ist oder deren Abbug falsch auf den Zylinder zugeführt wird, in einer
vorbeschriebenen Druckmaschine. Dabei wird ein Belag mit einem ersten Abbug aus einem
Belagspeicher mittels einer Zuführeinrichtung zu einem Zylinder mit einem Zylinderkanal
transportiert, so dass der erste Abbug über dem Zylinderkanal zu liegen kommt. Von
dort aus wird der Abbug im Wesentlichen senkrecht in Richtung der Zylinderoberfläche
in den Zylinderkanal eingeführt. Kommt der Abbug bei dieser Bewegung vor dem Erreichen
seiner Endposition in Berührung mit dem Zylinder, oder wird ein vorbestimmter Einführdruck
überschritten, führt dies zur Ausgabe eines ersten Signals an beispielsweise das Steuerpult
der Druckmaschine und zum sofortigen Stopp des Einführungsvorganges.
[0019] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren
beschrieben. Dabei werden weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung offenbart. Es
zeigen:
- Figur 1:
- Druckplatte richtig positioniert, Abbug nicht verbogen
- Figur 2:
- Druckplatte mit partiell verbogenem Abbug
- Figur 3:
- Schaltplan zur Druckplattenüberwachung
- Figur 4:
- Druckplatte mit fehlerhaftem nachlaufendem Ende
[0020] In Figur 1 ist der Abschnitt eines Zylinders 1, beispielsweise eines Plattenzylinders
mit einem Zylinderkanal 2 gezeigt. Links vom Zylinder 1 ist ein Belagspeicher 6, im
Falle eines Plattenzylinders ein Druckplattenspeicher zu sehen, in dem ein Belag 3
auf einer Führung 10 geführt wird. Der Belag 3 ist von einer nicht gezeigten Zuführeinrichtung
aus dem Belagspeicher 6 in Richtung auf den Zylinder vorgeschobenen worden, so dass
das erste Ende 4 des Belags 3 mit seinem Abbug über dem Zylinderkanal 2 liegt. Im
Belagspeicher 6 auf der Führung 10 ist das zweite Belagende 5 mit einem elektrisch
leitenden Bereich der Führung 10 in Berührung und bildet einen Kontakt K. Der elektrisch
leitende Bereich der Führung ist in einem in Figur 3 näher erläuterten Stromkreis
8 eingebunden, der den kontaktbildenden Bereich der Führung 10 und dadurch den Belag
3 mit einer nicht gezeigten Stromquelle 9 verbindet.
[0021] Der Kontakt K zwischen der Führung 10, bzw. dem Belagspeicher 6 und dem Belag 3 kann
an jeder beliebigen Stelle im oder an dem Belagspeicher 6 gebildet sein. Eine Möglichkeit
ist die gezeigte Ausbildung der Führung 10 oder einer oder mehrerer beliebigen Bereiche
der Führung 10 als elektrisch leitender Kontakt K. Statt wie gezeigt am Abbug des
zweiten Endes 5 des Belags 3 könnte der Kontakt K alternativ am dem Zylinder 1 zugewandten
Ende der Führung 10 gebildet sein. Ebenso ist es denkbar, dass die Führung 10 insgesamt
aus nicht leitendem Material gefertigt und der Kontakt oberhalb des Belags 3 oder
seitlich des Belags 3, beispielsweise in Art eines Schleifkontakts die elektrische
Verbindung zwischen der Stromquelle 9 und dem Belag 3 herstellt.
[0022] Der Belag 3 ist vorzugsweise aus elektrisch leitendem Material, beispielsweise Aluminium
hergestellt, wodurch jeder Punkt des Belags 3 als Kontakt K dienen kann. Weniger bevorzugt
ist der Belag 3 aus nicht leitendem Material, beispielsweise eine Gummituch, und in
diesem Fall an seiner vorzugsweise Unterseite mit einem nicht auftragenden oder in
den nicht leitenden Belag 3 eingearbeiteten leitfähigen Schicht, z.B. einer Folie,
einem leitenden Lack, versehen. Diese leitfähige Schicht kann vollflächig ausgebildet
sein oder nur einen Kontaktpunkt K mit dem gesamten Abbug des ersten Belagendes 4
verbinden. Wichtig ist hierbei, dass der Abbug insgesamt leitend ausgebildet ist,
da jeder Punkt des Abbugs des ersten Belagendes 4 bei der Zuführung auf den Zylinder
1 durch die Zuführeinrichtung 7 den ersten Kontakt K mit dem Zylinder 1 herstellen
kann, wodurch der Stromkreis 8 zwischen Stromquelle 9, Belag 3 und Zylinder 1 geschlossen
wird.
[0023] Diesen Fall zeigt die Figur 2. Hier ist der Belag 3 in der gleichen Position wie
in Figur 1, nur dass im Gegensatz zur Darstellung in Figur 1 der Abbug des ersten
Belagendes 4 über seine Länge verformt ist, beispielsweise einen Knick aufweist. Diese
Verformung ist in der Figur 2 dadurch angedeutet, dass der seitliche Blick auf das
erste Belagende zwei vorderste Enden des Belagendes 4 zeigt, von denen eines mit dem
Zylinder 1 einen Kontakt K bildet. Über diesen Kontakt wird der Stromkreis geschlossen,
das heißt, die Stromquelle 9 ist jetzt über den Belag 3 mit dem Zylinder 1 verbunden.
Der Zylinder 1 dient dabei als Nullleiter, wodurch im Moment der Berührung des Belags
3 mit dem Zylinder 1 ein Kurzschluss im Stromkreis 8 auftritt. Der dabei kurzfristig
auftretende Kurzschlussstrom wird genutzt, um ein erstes Signal zu erzeugen. Dieses
Signal generiert eine Fehlermeldung am Bedienstand der Druckmaschine und unterbindet
bzw. stoppt sofort die Einführbewegung der Zuführeinrichtung 7. Dabei kann bei einer
Belegung des Zylinders 1 mit mehr als einem Belag 3 jeder der Beläge 3 unabhängig
von den anderen Belägen 3 eine separates erstes Signal erzeugen, das dem Operateur
zum Beispiel am Display der Druckwerke genau anzeigt, welche der Beläge 3 das Signal
erzeugt hat. Er kann dann gezielt den Abbug des entsprechenden Belags 3 korrigieren,
reparieren oder austauschen.
[0024] Die Stromquelle 9 muss nicht die gesamte Zeit des Maschinenlaufs bzw. des Belagwechsels
aktiv sein. Es ist auch möglich, dass die Zuführeinrichtung 7 beim Zuführen des Belags
3 die Stromquelle erst einschaltet. Dies kann über einen Schalter oder eine Lichtschranke
bewirkt werden, den/die die Zuführeinrichtung 7 während der Zuführbewegung betätigt/auslöst,
durch die Steuerung der Zuführeinrichtung oder durch den Belag 3 selbst, der bei seiner
Zuführung zum Zylinder die Stromquelle 9 aktiviert.
[0025] Die Figur 3 zeigt einen Schaltplan für die Belagüberwachung. Im Stromkreis 8 ist
pro Belag 3 zusätzlich je ein Widerstand R zwischen dem Belag 3 und der Stromquelle
9 vorhanden. Dieser Widerstand R ermöglicht es, dass jeder der Beläge 3 separat ein
erstes Signal ausgeben kann, das heißt, dass bei der Ausgabe eines ersten Signals
durch einen der Beläge 3 nur dessen Stromkreis 8 zwischen dem Widerstand R und dem
Zylinder 1 kurzgeschlossen wird, während die anderen Stromkreise nach wie vor offen
sind, von diesen als kein Fehlersignal am Bedienpult erzeugt wird. Figur 3 zeigt auch,
dass das erste Signal zur Generierung der Fehlermeldung in den Stromkreisen 8 zwischen
den Widerständen R und dem Zylinder 1, der als Nullleiter dient, erzeugt und beispielsweise
einer Steuerung zugeführt wird.
[0026] In Figur 4 ist der Zylinder 1 und das zweite Belagende mit Abbug des Belags 3 zu
sehen. Auch das Einführen dieses Belagendes wird kontrolliert bzw. überwacht. Im Gegensatz
zur Überwachung der ersten Belagenden 4 wird das Einführen der zweiten Belagenden
5 ausschließlich mittels der Zuführeinrichtung 7 überwacht. Als Zuführeinrichtung
7 im Sinne dieser Beschreibung gelten dabei alle Komponenten, die notwendig sind,
um den Belag 3 aus dem Belagspeicher 6 auf den Zylinder 1 zu transportieren und den
ersten Abbug 4 und den zweiten Abbug 5 des Belags 3 in den Zylinderkanal 2 einzuführen.
Die Zuführeinrichtung 7 der Figur 4 umfasst daher die Rollen, die beim Überrollen
den Belag 3 auf den Zylinder 1 drücken und die von oben auf den Belag 3 wirkende Eindrückleiste,
die das zweite Ende 5 des Belags 3 in den Zylinderkanal 2 eindrückt. Der Druck P
2 mit dem die Zuführeinrichtung 7 sich in Richtung der Zylinderoberfläche und damit
auf den Abbug 5 zu bewegt, ist dabei geringer als der Normaldruck P
1 mit dem die Zuführeinrichtung 7 auf den Abbug 4 drückt. Bei einem fehlerfreien Belagende
5 wird der Abbug 5 beim Überrollen des Belags 3 mit seinem vorderen Ende über oder
bereits teilweise in den Zylinderkanal 2 geschoben. Ist der Abbug 5 fehlerhaft und
sitzt auf der Zylinderoberfläche oder einer Registernocke oder einem Spannelement
auf, so trifft die Eindrückleiste noch in dem Bereich der Abwärtsbewegung, in dem
sie mit dem Druck P
2 bewegt wird, auf den Belag 3. Bei Überschreiten des Drucks P
2 wird die Abwärtsbewegung der Eindrückleiste gestoppt und dem Operateur eine Fehlermeldung
zum Beispiel am Bedienpult angezeigt. Ist der Abbug 5 des Belags 3 über dem Zylinderkanal
2 positioniert, erreicht die Zuführeinrichtung 7 bzw. die Eindrückleiste die vorgegebene
Eindrückposition und kann jetzt das zweite Ende 5 des Belags 3 mit dem Druck P
1, dem Normaldruck in den Zylinderkanal eindrücken. Dazu kann beispielsweise mittels
eines Ventils vom Druck P
2 auf den Druck P
1 umgeschaltet werden, das heißt, vom Andrückdruck P
2 auf den Eindrückdruck P
1. Dabei handelt es sich bei beiden Drücken um konstante Drücke, wobei zum Beispiel
P
1 6 bar und P
2 1 bar betragen kann.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1
- Zylinder
- 2
- Zylinderkanal
- 3
- Belag
- 4
- erstes Belagende, Abbug
- 5
- zweites Belagende, Abbug
- 6
- Belagspeicher
- 7
- Zuführeinrichtung
- 8
- Stromkreis
- 9
- Stromquelle
- 10
- Führung
- K
- Kontakt
- P1
- Druck
- P2
- Druck
- R
- Widerstand
1. Rotationsdruckmaschine umfassend:
a) einen Zylinder (1) mit einem Zylinderkanal (2),
b) einen Belag (3), der an einem ersten Belagende (4) einen in den Zylinderkanal (2)
einführbaren Abbug aufweist, und der bis zu einem freien Ende des Abbugs elektrisch
leitend ist,
c) einen Belagspeicher (6) für die Aufnahme des Belags (3),
d) eine Zuführeinrichtung (7), mittels welcher der Belag (3) aus dem Belagspeicher
(6) auf den Zylinder (1) transportierbar und der Abbug in den Zylinderkanal (2) einführbar
ist,
e) einen von dem Belagspeicher (6) oder der Zuführeinrichtung (7) gebildeten Kontakt
(K), der mit dem Belag (3) elektrisch leitend verbunden ist, wenn der Abbug in den
Zylinderkanal (2) eingeführt wird,
f) eine Steuerung für die Zuführeinrichtung (7),
g) einen Stromkreis (8), der den Zylinder (1) und den vom Zylinder (1) isolierten
Kontakt (K) umfasst,
h) eine Stromquelle (9), die in dem Stromkreis (8) angeordnet ist, und
i) einen Signalgeber, der in dem Stromkreis (8) angeordnet ist,
j) wobei der Belag (3) den Stromkreis (8) schließt, wenn der Abbug den Zylinder (1)
berührt.
2. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Signalgeber beim Schließen des Stromkreises (8) ein erstes Signal an die Steuerung
ausgibt.
3. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührung des Belags (3) mit dem Zylinder (1) einen Kurzschluss im Stromkreis
(8) erzeugt.
4. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromkreislauf (8) weiterhin einen Widerstand (R) umfasst, der bei einem Kurzschluss
zwischen Belag (3) und Zylinder (1), der das erste Signal bildet, einen Kurzschluss
zwischen der Stromquelle (9) und dem Zylinder (1) verhindert.
5. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromquelle (9) von der Steuerung eingeschalten wird, wenn der Abbug über dem
Zylinderkanal (2) positioniert ist.
6. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abbug von der Zuführungseinrichtung (7) mit einem Druck (P1) in den Zylinderkanal (2) einführbar ist.
7. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausgabe des ersten Signals oder bei Überschreitung des Drucks (P1) eine Einführbewegung des Abbugs in den Zylinderkanal (2) stoppt oder nicht startet.
8. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine wenigstens bereichsweise elektrisch leitende Führung (10) den Belag (3) im Belagspeicher
(6) führt.
9. Rotationsdruckmaschine nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt (K) geschlossen wird, wenn der Belag (3) den elektrisch leitenden Bereich
der Führung (10) und den Zylinder (1) berührt.
10. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt (K) für jeden der Beläge (3) separat schließbar ist und jeder geschlossenen
Kontakt (K) je ein separates erstes Signal erzeugt.
11. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Belag (3) ein zweites Belagende (5) mit Abbug aufweist und die Zuführeinrichtung
(7) auch das zweite Belagende (5) in den Zylinderkanal (2) einführt.
12. Rotationsdruckmaschine nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführeinrichtung (7) mit einem gegenüber dem Druck (P1) zum Einführen des ersten Belagendes (4) reduzierten Druck (P2) in Richtung des Zylinders (1) bis zu einer Eindrückposition für das zweite Belagende
(5) fährt.
13. Rotationsdruckmaschine nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Überschreitung des Druckes (P2) vor Erreichen der Eindrückposition die Steuerung die Bewegung der Zuführeinrichtung
(7) stoppt und ein zweites Signal ausgibt.
14. Verfahren zur Detektion von Belägen (3), deren Abbug fehlerhaft ist, in einer Rotationsdruckmaschine
nach Anspruch 1, wobei
a) ein Belag (3) mit einem Abbug (4) aus einem Belagspeicher (6) mittels einer Zuführeinrichtung
(7) zu einen Zylinder (1) mit einem Zylinderkanal (2) transportiert wird, so dass
der Abbug (4) über dem Zylinderkanal (2) liegt,
b) der über dem Zylinderkanal (2) liegende Abbug (4) im Wesentlichen senkrecht in
Richtung auf die Zylinderoberfläche in den Zylinderkanal (2) geführt wird,
c) ein Signal ausgegeben wird, wenn der Abbug (4) mit dem Zylinder (1) in Berührung
kommt bevor er in den Zylinderkanal (2) eingeführt ist, und
d) bei Ausgabe des Signals die Zuführung des Belags (3) in den Zylinderkanal (2) gestoppt
oder nicht gestartet wird.
1. A rotary printing machine, comprising:
a) a cylinder (1) comprising a cylinder channel (2);
b) a covering (3) which comprises a bent edge - which can inserted into the cylinder
channel (2) - at a first end (4) of the covering and which is electrically conductive
up to a free end of the bent edge;
c) a covering storage (6) for accommodating the covering (3);
d) a feed device (7) by means of which the covering (3) can be transported from the
covering storage (6) onto the cylinder (1) and the bent edge can be inserted into
the cylinder channel (2);
e) a contact (K) which is formed by the covering storage (6) or the feed device (7)
and is connected, electrically conductively, to the covering (3) when the bent edge
is inserted into the cylinder channel (2);
f) a controller for the feed device (7);
g) a circuit (8) which comprises the cylinder (1) and the contact (K) which is insulated
from the cylinder (1);
h) a power source (9) which is arranged in the circuit (8); and
i) a signal emitter which is arranged in the circuit (8);
j) wherein the covering (3) closes the circuit (8) when the bent edge contacts the
cylinder (1).
2. The rotary printing machine according to claim 1, characterised in that the signal emitter outputs a first signal to the controller when the circuit (8)
is closed.
3. The rotary printing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that contact between the covering (3) and the cylinder (1) generates a short-circuit in
the circuit (8).
4. The rotary printing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the circuit (8) also comprises a resistor (R) which prevents a short-circuit between
the power source (9) and the cylinder (1) in the event of a short-circuit between
the covering (3) and the cylinder (1) which forms the first signal.
5. The rotary printing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the power source (9) is switched on by the controller when the bent edge is positioned
over the cylinder channel (2).
6. The rotary printing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the bent edge can be inserted into the cylinder channel (2) by the feed device (7)
at a pressure (P1).
7. The rotary printing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that an insertion movement of the bent edge into the cylinder channel (2) stops or does
not start if the first signal is outputted or the pressure (P1) is exceeded.
8. The rotary printing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that a guide (10), at least regions of which are electrically conductive, guides the covering
(3) in the covering storage (6).
9. The rotary printing machine according to the preceding claim, characterised in that the contact (K) is closed when the covering (3) contacts the electrically conductive
region of the guide (10) and the cylinder (1).
10. The rotary printing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the contact (K) can be separately closed for each of the coverings (3), and each
closed contact (K) respectively generates a separate first signal.
11. The rotary printing machine according to any one of the preceding claims, characterised in that the covering (3) comprises a second end (5) comprising a bent edge, and the feed
device (7) also inserts the second end (5) of the covering into the cylinder channel
(2).
12. The rotary printing machine according to the preceding claim, characterised in that the feed device (7) moves towards the cylinder (1) up to a pressing-in position for
the second end (5) of the covering at a pressure (P2) which is reduced as compared to the pressure (P1) for inserting the first end (4) of the covering.
13. The rotary printing machine according to the preceding claim, characterised in that the controller stops the movement of the feed device (7) and outputs a second signal
if the pressure (P2) is exceeded before the pressing-in position is reached.
14. A method for detecting coverings (3) in which the bent edge is defective, in a rotary
printing machine according to claim 1, wherein:
a) a covering (3) comprising a bent edge (4) is transported from a covering storage
(6) to a cylinder (1) comprising a cylinder channel (2) by means of a feed device
(7), such that the bent edge (4) lies over the cylinder channel (2);
b) the bent edge (4) which lies over the cylinder channel (2) is guided substantially
perpendicularly towards the surface of the cylinder (1), into the cylinder channel
(2);
c) a signal is outputted when the bent edge (4) comes into contact with the cylinder
(1) before it is inserted into the cylinder channel (2); and
d) feeding the covering (3) into the cylinder channel (2) is stopped or is not started
if the signal is outputted.
1. Presse rotative comprenant:
a) un cylindre (1) avec un canal de cylindre (2),
b) une plaque (3), qui présente à une première extrémité de plaque (4) un bord plié
apte à être introduit dans le canal de cylindre (2), et qui est électriquement conductrice
jusqu'à une extrémité libre du bord plié,
c) une réserve de plaques (6) destinée à recevoir la plaque (3),
d) un dispositif de chargement (7), au moyen duquel la plaque (3) peut être transportée
de la réserve de plaques (6) sur le cylindre (1) et le bord plié peut être introduit
dans le canal de cylindre (2),
e) un contact (K) formé par la réserve de plaques (6) ou le dispositif de chargement
(7), qui est en liaison électriquement conductrice avec la plaque (3) lorsque le bord
plié est introduit dans le canal de cylindre (2),
f) une commande pour le dispositif de chargement (7),
g) un circuit électrique (8), qui comprend le cylindre (1) et le contact (K) isolé
du cylindre (1),
h) une source de courant (9), qui est disposée dans le circuit électrique (8), et
i) un émetteur de signal, qui est disposé dans le circuit électrique (8),
j) dans laquelle la plaque (3) ferme le circuit électrique, lorsque le bord plié touche
le cylindre (1).
2. Presse rotative selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'émetteur de signal émet un premier signal à destination de la commande lors de
la fermeture du circuit électrique (8).
3. Presse rotative selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le contact de la plaque (3) avec le cylindre (1) produit un court-circuit dans le
circuit électrique (8).
4. Presse rotative selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le circuit électrique (8) comprend en outre une résistance (R), qui empêche un court-circuit
entre la source de courant (9) et le cylindre (1) lors d'un court-circuit entre une
plaque (3) et le cylindre (1), qui forme le premier signal.
5. Presse rotative selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la source de courant (9) est enclenchée par la commande, lorsque le bord plié est
positionné au-dessus du canal de cylindre (2).
6. Presse rotative selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le bord plié peut être introduit dans le canal de cylindre (2) avec une pression
(P1) par le dispositif de chargement (7).
7. Presse rotative selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que, lors de l'émission du premier signal ou en cas de dépassement de la pression (P1), un mouvement d'introduction du bord plié dans le canal de cylindre (2) s'arrête
ou ne démarre pas.
8. Presse rotative selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un guide au moins localement électriquement conducteur (10) guide la plaque (3) dans
la réserve de plaques (6).
9. Presse rotative selon la revendication précédente, caractérisée en ce que le contact (K) est fermé lorsque la plaque (3) touche la zone électriquement conductrice
du guide (10) et le cylindre (1).
10. Presse rotative selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le contact (K) peut être fermé séparément pour chacune des plaques (3) et chaque
contact fermé (K) produit un premier signal séparé.
11. Presse rotative selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la plaque (3) présente une deuxième extrémité de plaque (5) avec un bord plié et
le dispositif de chargement (7) introduit également la deuxième extrémité de plaque
(5) dans le canal de cylindre (2).
12. Presse rotative selon la revendication précédente, caractérisée en ce que le dispositif de chargement (7) se déplace en direction du cylindre (1) jusqu'à une
position d'insertion pour la deuxième extrémité de plaque (5) avec une pression (P2) réduite par rapport à la pression (P1) pour l'introduction de la première extrémité de plaque (4).
13. Presse rotative selon la revendication précédente, caractérisée en ce que, en cas de dépassement de la pression (P2) avant d'atteindre la position d'insertion, la commande arrête le mouvement du dispositif
de chargement (7) et émet un deuxième signal.
14. Procédé pour la détection de plaques (3), dont le bord plié est défectueux, dans une
presse rotative selon la revendication 1, dans lequel
a) on transporte une plaque (3) avec un bord plié (4) depuis une réserve de plaques
(6) au moyen d'un dispositif de chargement (7) jusqu'à un cylindre (1) présentant
un canal de cylindre (2), de telle manière que le bord plié (4) se place au-dessus
du canal de cylindre (2),
b) on guide le bord plié (4) placé au-dessus du canal de cylindre (2) dans le canal
de cylindre (2) sensiblement verticalement en direction de la surface du cylindre,
c) on émet un signal, lorsque le bord plié (4) vient en contact avec le cylindre (1)
avant d'être introduit dans le canal de cylindre (2), et
d) en cas d'émission du signal, on arrête ou on ne démarre pas l'introduction de la
plaque (3) dans le canal de cylindre (2).