[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Gattung.
[0002] Eine bekannte, als Rundstrickmaschine ausgebildete Maschine dieser Art (
PCT WO 2004/079 068 A2) zeichnet sich dadurch aus, daß das zum Stricken verwendete Fasermaterial unmittelbar
nach seinem Austritt aus einem Streckwerk mit Hilfe einer Spinnvorrichtung in ein
Garn verwandelt wird. Besonders vorteilhaft ist die Umwandlung des Fasermaterials
in ein mit echten Drehungen versehenes, temporäres Garn und die Aufrechterhaltung
der temporären Drehungen des Fasermaterials während des gesamten Transportvorgangs.
Dadurch ist es einerseits möglich, das Fasermaterial trotz seiner im Vergleich zu
üblichen Garnen geringen Festigkeit über längere Strecken vom Streckwerk zu einem
zugeordneten Stricksystem zu transportieren, da durch diesen Kunstgriff erreicht wird,
daß das zu einem temporären Garn geformte Fasermaterial auf dem Transportweg vom Streckwerk
zum Stricksystem allen Festigkeitsanforderungen genügt. Das Fasermaterial kann daher
über lange Strecken transportiert werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß es sich
auflöst oder reißt. Andererseits werden die Drehungen im temporären Garn auf der kurzen
Strecke vom Austrittsende der Spinnvorrichtung bis zum Stricksystem, d. h. bis zum
Einlauf des Fasermaterials in die Stricknadeln auf Null abgebaut (Falschdrahtprinzip),
so daß das im Gestrick tatsächlich verarbeitete Fasermaterial nicht aus einem gedrehten
Garn, sondern aus im wesentlichen unverdrehten, parallel zueinander angeordneten Stapelfasern
besteht. Infolgedessen wird als Endprodukt eine Maschenware mit extremer Weichheit
erhalten.
[0003] Alternativ kann die Spinnvorrichtung zur Bildung eines bleibend verfestigten, insbesondere
eines sog. unkonventionellen Garns eingerichtet und z. B. als Luft-Spinnvorrichtung
ausgebildet sein (vgl. z. B.
EP 1 518 949 A2 und
EP 1 826 299 A2). Ein derartiges Garn weist ebenfalls gewisse Drehungen oder Windungen auf, ist aber
wie z. B. ein Bündel- oder Umwindegarn kein Garn im klassischen Sinn. Der Spinnvorgang
wird vorzugsweise so eingestellt, dass wie im oben beschriebenen Fall des temporären
Garns ein für die gewünschten Transportzwecke ausreichend fester Faser- verband entsteht,
aber dennoch eine hinreichend weiche Maschenware erhalten wird.
[0004] Als Nachteil wird empfunden, daß die bekannte Maschine auf der von der Spinnvorrichtung
abgewandeten Seite des Fadenführers und auf der Rückseite der Nadeln mit einem Absaugelement
versehen ist. Dieses Absaugelement soll dem Zweck dienen, das vom Fadenführer kommende
Fasermaterial radial zur Nadelzylinderachse zu spannen und gespannt zu halten, damit
es von den in eine Faseraufnahmestellung angehobenen Stricknadeln erfaßt und zu Maschen
verarbeitet wird. Außerdem wird das Absaugelement bisher für erforderlich gehalten,
um das Ingangsetzen der Rundstrickmaschine zu erleichtern, insbesondere auch nach
einem kurzen Maschinenstop oder einen Bruch des Fasermaterials.
[0005] Ein derartiges Absaugelement bringt neben den zusätzlichen Kosten vor allem einen
hohen Energieverbrauch mit sich, da an jedem der z. B. 48 oder mehr Stricksysteme
der Rundstrickmaschine ein derartiges Absaugelement vorgesehen werden muß. Außerdem
besteht die Gefahr, daß das Absaugelement nicht alle im angesaugten Fasermaterial
mitgeführten Fasern aufnimmt und sich daher unerwünschte Faseransammlungen (sogenannte
Batzen) bilden, die in den Strickschlauch fallen und diesen verunreinigen.
[0006] Ausgehend davon liegt der Erfindung das technische Problem zugrunde, die Maschine
der eingangs bezeichneten Gattung ohne Vergrößerung des konstruktiven Aufwands so
auszubilden, daß auf das Absaugelement vollständig verzichtet werden kann.
[0007] Zur Lösung dieses Problems dienen die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
[0008] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, die im Transportrohr für das Fasermaterial
verwendete Blasluft gleichzeitig zum Einlegen des Fasermaterials in die Stricknadeln
und/oder zum Transport des Fasermaterials bis hinter die von den Stricknadeln gebildete
Nadelfontur zu nutzen. Das gelingt mit den Merkmalen der Erfindung, ohne daß der Blasdruck
im Transportrohr unerwünscht hohe Werte annehmen muß und ohne die Gefahr, daß sich
das Fasermaterial und abgelöste Fasern in einem Zwischenraum zwischem den Transportrohr
und dem Fadenführer oder in dem Durchgang des Fadenführers stauen, unerwünschte Turbulenzen
entstehen und/oder andere Störungen auftreten, die das Einlegen des Fasermaterials
in die Stricknadeln behindern oder die fertige Strickware beeinträchtigen. Abgesehen
davon ergeben sich die zusätzlichen Vorteile, daß der aus dem Durchgang des Fadenführer
austretende Blasluftstrom eine ständige Selbstreinigung der Stricknadeln bewirkt und
in vorteilhafter Weise auch beim Starten der Rundstrickmaschine verwendet werden kann.
[0009] Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den beiligenden Zeichnungen an Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine für die Zwecke der Erfindung geeignete Rundstrickmaschine
zur Herstellung einer Maschenware aus Fasermaterialien, die im wesentlichen aus unverdrehten
Stapelfasern bestehen;
Fig. 2 einen schematischen Längsschnitt durch eine Spinnvorrichtung der Rundstrickmaschine
nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Transportrohr und einen Fadenführer für die Rundstrickmaschine
nach Fig. 1 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 4 eine vergrößerte Einzelheit X der Fig. 3;
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels;
Fig. 6 bis 8 Vertikalschnitte durch drei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung;
und
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen, mit einem Transportrohr
verbundenen und zur zusätzlichen Zuführung eines Hilfsfadens geeigneten Fadenführers.
[0011] Fig. 1 zeigt grob schematisch in einem vertikalen Teilschnitt eine Rundstrickmaschine
1 mit einem Nadelzylinder 2, in dem übliche, eine Nadelfontur bildende Stricknadeln
3 verschiebbar gelagert sind, die an einer nachfolgend als Stricksystem bezeichneten
Strickstelle mit Hilfe von nicht dargestellten Schloßteilen in eine zur Aufnahme von
Fasermaterial 4 geeignete Aufnahmestellung bewegt werden können. Die Rundstrickmaschine
1, die z. B. als eine Rechts/Links-Rundstrickmaschine ausgebildet sein kann, steht
auf einem durch das Bezugszeichen 5 angedeuteten Boden einer Halle bzw. eines Stricksaals.
Von dem Hallenboden 5 aus kann eine Bedienungsperson die Strickmaschine 1 bedienen.
Außerdem sind auf dem Hallenboden 5 mehrere Kannen 6 abgestellt, in denen aus Fasern
bestehende Lunten 7 abgelegt sind. Anstelle der Kannen 6 könnten auch Vorratsspulen
für Flyerlunten vorgesehen sein.
[0012] Die Lunten 7 werden über Transporteinrichtungen 8, die z. B. als Transportbänder
ausgebildet sind, einem Streckwerk 9 zugeführt, das für die Bedienungsperson von einer
oberhalb des Hallenbodens 5 angeordneten Arbeitsbühne 10 aus zugänglich ist. Jedem
einer Vielzahl von Stricksystemen, von denen in Fig. 1 nur eines dargestellt ist,
ist ein derartiges Streckwerk zugeordnet, das in an sich bekannter Weise z. B. drei
Paare von Streckwalzen 11 aufweist. Außerdem kann jedem Stricksystem bei Bedarf ein
Hilfsfaden 12 zugeführt werden, der von einer Vorratsspule 14 abgezogen wird. Der
Hilfsfaden 12 kann wahlweise entweder mit Hilfe eines Fadenführers direkt oder, wie
Fig. 1 zeigt, über ein Ausgangswalzenpaar 11a des Streckwerks 9 dem Stricksystem zugeführt
werden.
[0013] Ein aus dem Streckwerk 9 kommender Faserverband, der aus im wesentlichen unverdrehten,
parallel zueinander angeordneten Stapelfasern besteht, wird, wie genauer aus Fig.
2 ersichtlich ist, mit Hilfe einer allgemein mit dem Bezugszeichen 15 bezeichneten
Spinnvorrichtung einem zugeordneten Stricksystem zugeführt. Die Spinnvorrichtung 15
enthält nach einem derzeit für am besten gehaltenen Ausführungsbeispiel wenigstens
ein Drallorgan 16 und ein an dieses angeschlossenes Spinn- bzw. Transportrohr 17,
wobei im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wegen des vergleichsweise großen Abstandes
der Rundstrickmaschine 1 vom Streckwerk 9 drei Drallorgane 16a, 16b, 16c und Transportrohre
17a, 17b, 17c hintereinander geschaltet sind. Das in Transportrichtung des Fasermaterials
4 erste Drallorgan 16a ist unmittelbar hinter dem Ausgangswalzenpaar 11a des Streckwerks
9, d. h. in dessen Austrittszwickel 18 angeordnet, während das in Transportrichtung
letzte Transportrohr 17c dicht bei Haken 19 der am betreffenden Stricksystem in die
Faseraufnahmestellung ausgetriebenen Stricknadeln 3 endet. Hinter den Stricknadeln
3 ist schließlich ein Absaugelement 20 angeordnet, daß z. B. an eine Zentralabsaugung
21 angeschlossen ist.
[0014] Die Spinnvorrichtung 15 bzw. jede aus Drallorgan 16 und Transportrohr 17 bestehende
Einheit dient gemäß Fig. 2 dazu, den vom Streckwerk 9 abgegebenen Faserverband zunächst
in ein temporäres Garn 22 (Fig. 2) mit echten Drehungen umzuwandeln. Das Drallorgan
16 wird zu diesem Zweck z.B. aus einem im wesentlichen hohlzylindrischen Körper 23
gebildet, dessen innerer Hohlraum den Anfangsabschnitt des Transportrohrs 17 in sich
aufnimmt und mit diesem an einer vorderen Stirnseite 24 bündig abschließt. Von der
Stirnseite 24 geht wenigstens ein Luftkanal 25, vorzugsweise eine Mehrzahl von Luftkanälen
25 aus, die sämtlich schräg zu einer Mittelachse des Transportrohrs 17 angeordnet
sind. Die Luftkanäle 25 durchsetzen die Wand der Körper 23 und des Transportrohrs
17 und enden an einer Innenwand des Transportrohrs 17. Der radiale Abstand der Luftkanäle
25 nimmt von der Stirnseite 23 an in Transportrichtung (Pfeil
v) allmählich ab, so daß die vorzugsweise geraden Luftkanäle 25 jeweils einen Winkel
von ca. 45° mit der Mittelachse des Transportrohrs 17 bilden. Beim Betrieb wird den
an die Außenseite des Körpers 23 grenzenden Enden der Luftkanäle 25 mit nicht dargestellten
Mitteln Druck- bzw. Blasluft zugeführt, so daß das Drallorgan 16 das in dem Austrittszwickel
18 des Ausgangswalzenpaars 11a erscheinende Fasermaterial in das Transportrohr 17
hineinzieht und gleichzeitig auch durch das Transportrohr 17 hindurch in Richtung
des betreffenden Stricksystems weiterleitet. Wegen der schrägen Anordnung der Luftkanäle
25 werden außerdem im Transportrohr 17 Luftwirbel 26 derart erzeugt, daß das von den
Ausgangwalzen 11a kommende Fasermaterial nicht nur angesaugt, sondern auch zu dem
temporären Garn 22 versponnen wird, indem ihm eine Vielzahl von Umdrehungen erteilt
werden, die das Fasermaterial gleichzeit verdichten. Das temporäre Garn 22 behält
die Drehungen im wesentlichen bis zum Ende des Transportrohrs 17 bei, worauf diese
Drehungen dann bis zum Eintritt des letztendlich erhaltenen Fasermaterials 4 in die
Stricknadeln 3 wieder aufgelöst, d. h. auf Null abgebaut werden (Falschdrahtdeffekt).
Daher tritt ein verdichtetes, aber nahezu ungedrehtes Fasermaterial 4 in die Stricknadeln
3 ein. Derselbe Effekt wird erhalten, wenn gemäß Fig. 1 drei Einheiten aus Drallorganen
und Transportrohren 16a/17a bis 16c/17c hintereinander geschaltet werden. Diese Einheiten
können gemäß Fig. 1 auch mit vorgewählten Winkeln relativ zueinander angeordnet sein,
wodurch es möglich ist, das verfeinerte, aus dem Streckwerk 9 kommende Fasermaterial
über vergleichsweise lange Strecken zu transportieren, ohne dass es beschädigt wird.
[0015] Entsprechende Anordnungen ergeben sich bei Anwendung anderer Spinnvorrichtungen,
wie weiter oben kurz erläutert wurde.
[0016] Rundstrickmaschinen der beschriebenen Art sind z. B. aus dem Dokument
PCT WO 2004/079 068 A2 bekannt, das hiermit zur Vermeidung von Wiederholungen durch Referenz zum Gegenstand
der vorliegenden Offenbarung gemacht wird.
[0017] Fig. 3 zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Ausbildung eines der anhand der Fig.
1 und 2 beschriebenen Spinn- bzw. Transportrohre 17 in Kombination mit einem zugeordneten
Fadenführer 27 und einer in der Aufnahmestellung befindlichen Stricknadel 3. Der Fadenführer
27 besteht vorzugsweise aus einer im wesentlichen planparallelen Platte 28. Diese
ist zweckmäßig so ausgebildet, daß der Fadenführer 27 wie bei Rundstrickmaschinen,
die herkömmliche Garne verarbeiten, gleichzeitig auch andere Funktionen erfüllen und
beispielsweise das Öffnen oder Offenhalten der Haken 19 der Stricknadeln 3 bewirken
kann, wenn diese als Zungennadeln ausgebildet sind. Außerdem ist die Platte 28 zweckmäßig
mit einem Langloch 29 versehen, das zur vertikalen Einstellung des Fadenführer 27
relativ zu den Stricknadeln 3 dient.
[0018] Wie insbesondere Fig. 4 zeigt, weist der Fadenführer 27 einen Durchgang 30 auf, der
einen in Fig. 4 rechts liegenden, bis zu einer Stufe 30a reichenden Eintrittsabschnitt
und einen in Fig. 4 links liegenden, bis zu einer Austrittsöffnung reichenden Austrittsabschnitt
hat, wobei sich im Ausführungsbeispiel beide Abschnitte etwa über die halbe Dicke
der Platte 28 erstrecken. Der Eintrittsabschnitt ist mit einem Innenquerschnitt versehen,
der etwas größer als ein Innenquerschnitt D1 des Austrittsabschnitts ist und im wesentlichen
einem Außenquerschnitt eines auch in Fig. 2 angedeuteten Austrittsendes 17d des Transportrohrs
17 entspricht. Das Austrittsende 17d des Transportrohrs 17 ragt außerdem bis zur Stufe
30a in den Durchgang 30 und ist durch Kleben oder sonstwie fest und möglichst auch
gasdicht mit der Platte 28 verbunden. Ein Innenquerschnitt des Austrittsendes 17d
weist ein Maß D2 auf, das im Ausführungsbeispiel gleich dem Maß D1 ist. Dadurch wird
der vom Transportrohr 17 umschlossene Transportkanal stufenlos und vorzugsweise auch
koaxial vom Austrittsabschnitt des Durchgangs 30 des Fadenführers 27 fortgesetzt,
ohne daß sich Querschnittsverengungen, Stufen od. dgl. ergeben, die Faseransammlungen
od. dgl. und damit Verstopfungen im Bereich des Fadenführers 27 begünstigen könnten.
[0019] Das bisher für am Besten gehaltene Ausführungsbeispiel des Fadenführers 27 nach Fig.
5, in der gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 4 versehen sind, unterscheidet
sich vom Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 nur dadurch, daß der Innenquerschnitt D1
des Austrittsabschnitts des Durchgangs 30 größer als der Innenquerschnitt D2 des Austrittsendes
17d des Transportrohrs 17 ist. Die Höhe der Stufe 30a ist hier etwas kleiner, als
der Wandstärke des Transportrohrs 17 am Austrittsende 17d entspricht. Bis zu der den
Nadeln 3 zugewandeten Austrittsöffnung des Durchgangs 30 ist daher dessen Innenquerschnitt
im Vergleich zu dem des Austrittsendes 17d erweitert.
[0020] Das Transportrohr 17 ist vorzugsweise durchgehend hohlzylindrisch und mit über seine
Länge konstanten, kreisförmigen Innen- und Außendurchmessern versehen, in welchem
Fall die Querschnitte im Bereich der Eintritts- und Austrittsabschnitte des Durchgangs
30 ebenfalls kreisförmig sind. Die Maße D1 und D2 entsprechen dann den Durchmessern
der betreffenden Teile.
[0021] Dadurch, daß D1 ≥ D2 gilt, wird der Vorteil erzielt, daß sich im Durchgang 30, insbesondere
in dessen Austrittsabschnitt, keine Fasern ansammeln oder Verstopfungen durch Fasern
auftreten können. Die lückenlose Anordnung des Austrittsendes 17d im Durchgang 30
bringt außerdem den Vorteil mit sich, daß das temporäre Garn 22 durch die vom Drallorgan
16 in das Transportrohr 17 eingeführte Druckluft bis in die unmittelbare Nähe der
Nadelhaken 19 (Fig. 3) geführt wird und die Druck- bzw. Blasluft bis in den Nadelbereich
hin wirksam bleibt. Insbesondere hat sich ergeben, daß das Absaugelement 20 (Fig.
1) bei geeigneter, ggf. durch Versuche zu ermittelnder Einstellung der Größe des Blasluftstroms
im Transportrohr 17 bzw. in den Transportrohren 17a. 17b und 17c völlig entfallen
kann, wodurch Kosten und Energie eingespart werden. Daher sind keine weiteren Hilfsmittel
in Form von zusätzlichen Blas- oder Saugluftströmen od. dgl. erforderlich, um die
Fasermaterialien 4 sicher in die Haken 19 der in die Faseraufnahme-Stellung ausgetriebenen
Stricknadeln 3 einzulegen. Außerdem wird die Stärke des Blasluftstroms vorzugsweise
so groß gewählt, dass die Fasermaterialien 4 unabhängig davon, ob sich die Stricknadeln
3 in einer voll ausgetriebenen, einer nicht ausgetriebenen oder einer nur teilweise
ausgetriebenen Stellung befinden, bis hinter die von den Stricknadeln 3 gebildete
Fontur transportiert werden können, wie es z. B. zum automatischen Ingangsetzen eines
Maschenbildungsvorgangs nach einem Bruch des Fasermaterials oder aus anderen Gründen
erwünscht sein kann.
[0022] Fig. 6 bis 8 zeigen weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung in den Fig. 4 und
5 entsprechenden Darstellungen.
[0023] Im Gegensatz zu Fig. 4 und 5 hat beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 der Austrittsabschnitt
des Durchgangs 30 einen größeren Innenquerschnitt als der Eintrittsabschnitt, so daß
eine im Vergleich zu Fig. 4 und 5 in die entgegengesetzte Richtung weisende Stufe
30b entsteht. Außerdem ist in den Austrittsabschnitt eine bis zur Stufe 30b erstreckte
Buchse 31 eingesetzt, die einen dem Austrittsabschnitt entsprechenden Außenquerschnitt
und einen Innenquerschnitt aufweist, der kleiner als der Innenquerschnitt des Eintrittsabschnitts
des Durchgangs 30 ist und das Maß D1 hat, so daß hier die innere Stirnfläche der Buchse
31 die Stufe 30a gemäß Fig. 4 und 5 bildet. In den Eintrittsabschnitt des Durchgangs
30 ist außerdem wie in Fig. 4 und 5 das bis zur Stufe 30a reichende Austrittsende
17d des Transportrohrs 17 eingesetzt. Dieses Austrittsende 17d hat im Ausführungsbeispiel
einen Innenquerschnitt mit dem Maß
D2 < D1, wobei allerdings auch D1 = D2 gelten könnte.
[0024] Die Buchse 31 ist auf der die Austrittsöffnung enthaltenden Seite des Fadenführers
27 mit einem Befestigungsflansch 31a versehen, der sich gegen die Innenwand der Platte
28 legt, und weist in ihren Innenmantel eingearbeitete, z. B. rillenförmige Führungselemente
32 für das Fasermaterial 4 auf.
[0025] Die Ausführungsbeispiele nach Fig. 7 und 8 zeigen Fadenführer 27, deren Durchgänge
30 Mittelachsen aufweisen, die schräg zu einer vorderen, den Nadeln 3 gegenüberstehenden
und die Austrittsöffnungen für das Fasermaterial 4 aufweisenden Fläche 28a des Fadenführers
27 angeordnet sind. Die Fläche 28a steht im montierten Zustand der Fadenführer 27
im wesentlichen vertikal, und der Winkel zwischen ihr und den Achsen der Durchgänge
30 liegt irgendwo im Bereich zwischen 0° und 90°, vorzugsweise bei ca. 45°. Fadenführer
27 dieser Art eignen sich vor allem für Rundstrickmaschinen, bei denen das jeweils
letzte Transportrohr 17c (Fig. 1) schräg von oben nach unten gerichtet ist.
[0026] Wie das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 zeigt, endet das Austrittsende 17d des Transportrohrs
17 mit einem geringen Abstand a vor dem Eintrittsabschnitt des Durchgangs 30. Es ist
auch in diesem Fall zweckmäßig koaxial zum Durchgang 30 angeordnet, wobei für seinen
Innenquerschnitt wie bei den anderen Ausführungsbeispielen D1 ≥ D2 gilt (vgl. z. B.
Fig. 4). Um bei dieser nicht lückenlosen Variante ein Entweichen von Luft zur Seite
hin möglichst zu vermeiden, sollte das Maß a nicht größer als ca. 5 mm sein und der
Durchgang 30 bereits an seiner Eintrittsöffnung einen größeren Innenquerschnitt als
das Austrittsende 17a haben. Durch geeignete Bemessung der Stärke des Blasluftstroms
im Transportrohr 17 (bzw. 17c) kann auch hier dafür gesorgt werden, daß das aus dem
Fadenführer 27 austretende Fasermaterial 4 ohne weiteres Hilfsmittel sicher in die
Haken 19 der in Faseraufnahme-Stellung befindlichen Stricknadeln eingelegt wird.
[0027] Fig. 8 zeigt schließlich eine Variante, bei der das Austrittsende 17d des Transportrohrs
17 lückenlos und vorzugsweise ganz dicht von außen am Fadenführer 27 anliegt. Zu seiner
sicheren Befestigung am Fadenführer 27 könnte das Austrittsende 17d mit einem Befestigungsflansch
versehen sein, der dem in Fig. 6 gezeigten Befestigungsflansch 31a für die Buchse
31 entspricht.
[0028] Die Wirkungsweise der Ausführungsbeispiele nach Fig. 6 bis 8 ist dieselbe wie bei
den Ausführungsbeispielen nach Fig. 4 und 5.
[0029] Die anhand der Fig. 3 bis 8 beschriebenen Ausführungsbeispiele für den Anschluß des
Transportrohrs 17 an den Fadenführer 27 können entsprechend auf das jeweils letzte
Transportrohr 17c angewendet werden, falls mehrere hintereinander geschaltete Einheiten
aus einem Drallorgan 16 und einem Transportrohr 17 vorgesehen werden, wie z. B. in
Fig. 1 gezeigt ist. Weiterhin ist es möglich, den Fadenführer 27 entsprechend Fig.
9 mit einem zusätzlichen Durchgang 33 zu versehen, durch den hindurch z. B. der in
Fig. 1 dargestellte Hilfsfaden 12 direkt den Nadeln 3 zugeführt werden kann.
[0030] Eine besonders zweckmäßige Variante ergibt sich, wenn das Transportrohr 17 schwenkbar
oder verstellbar mit dem Fadenführer 27 verbunden wird. Dazu bieten sich z. B. die
anhand der Fig. 7 bis 9 beschriebenen Ausführungsbeispiele an. Das Austrittsende 17d
des Transportrohrs 17 wird in diesem Fall z. B. so an den Durchgang 30 des Fadenführers
27 angekoppelt, daß seine Achse unter einer Vielzahl von möglichen Winkelstellungen,
zweckmäßig sowohl vertikal als auch horizontal relativ zur Achse des Durchgangs 30
verschwenkt werden kann. Hierdurch ist es z. B. möglich, ohne Änderung einer aus stricktechnischen
Gründen bevorzugten Stellung des Fadenführers 17 und/oder ohne Neukonstruktion der
Kombination aus Fadenführer 27 und Transportrohr 17 die Lage des Transportrohrs 17
relativ zum Fadenführer 27 einzustellen. Dies kann z. B. aufgrund einer im Einzelfall
bevorzugten Lage der Spinnvorrichtung 15 relativ zur maschenbildenden Maschine zweckmäßig
sein. Besonders vorteilhaft ist eine Anordnung, bei welcher gleichzeitig die Austrittsöffnung
des Fadenführers 27 bzw. des bis zu dieser reichenden Austrittsendes 17d des Transportrohrs
17 mit einem wählbaren Winkel relativ zur Fläche 28a in Fig. 7 und 8 eingestellt werden
kann.
[0031] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, die
in vielfacher Weise abgewandelt werden können. Insbesondere ist klar, daß die Fig.
3 bis 9 nur Ausführungsbeispiele darstellen, von denen in vielfacher Weise abgewichen
werden kann. Beispielsweise wäre es möglich, die Stufen 30a in Fig. 5 und 6 auf den
Wert Null zu reduzieren oder in die entgegengesetzte Richtung weisen zu lassen und
die Größe des wirksamen Durchgangs des Fadenführers 27 sowohl im Eintritts- als auch
im Austrittsabschnitt analog zu Fig. 6 durch eingesetzte Hülsen festzulegen. Möglich
wäre natürlich auch, das Austrittsende 17d den Durchgang 30 auf seiner ganzen Länge
durchragen zu lassen. Weiter wäre es möglich, den Durchgang 30 und/oder das Austrittsende
17d in Richtung ihrer den Nadeln 3 gegenüber stehenden Austrittsöffnungen allmählich
konisch zu erweitern. Auch in diesem Fall wäre das Maß D1 in dem ganzen auf das Austrittsende
17 d folgenden Bereich des Durchgangs 30 gleich groß wie oder größer als das Maß D2.
Ferner kann das Transportrohr 17 eine andere Form aufweisen und anders mit dem Fadenführer
27 verbunden werden. Auch die aus Fig. 2 ersichtliche Form des Drallorgans kann je
nach Zweckmäßigkeit verändert werden. Weiter kann vorgesehen werden, den Stricknadeln
3 an einigen Strickstellen der Rundstrickmaschine ausschließlich normale, aus gedrehtem
Garn bestehende Fäden anstelle der beschriebenen Fasermaterialien 4 zuzuführen, um
dadurch Maschenwaren mit kombinierten Eigenschaften zu erzeugen. In Fällen, in denen
ein Fadenführer 27 nicht benötigt wird, z. B. bei Anwendung von Röhren- oder Schiebernadeln
(Compound-Nadeln) kann es weiter zweckmäßig sein, den Innenquerschnitt des Austrittsendes
17d des Transportrohrs 17 an seinem den Nadeln 3 zugewandten Ende konisch oder stufenförmig
aufzuweiten, um dadurch die oben erläuterten Wirkungen auch beim Fehlen des Fadenführers
27 zu erzielen. Weiterhin ist die Erfindung nicht auf Rundstrickmaschinen beschränkt,
sondern kann in entsprechender Weise auch auf andere maschenbildende Maschinen, insbesondere
Strick- und Wirkmaschinen übertragen werden.
1. Maschine zur Herstellung einer Maschenware unter zumindest teilweiser Anwendung von
verstrecktem Fasermaterial (4), enthaltend wenigstens ein Maschenbildungssystem, an
dem maschenbildende Elemente (3) in eine Faseraufnahme-Stellung bringbar sind, einen
dem Maschenbildungssystem zugeordneten, einen Durchgang (30) für das Fasermaterial
(4) aufweisenden Fadenführer (27), ein dem Maschenbildungssystem zugeordnetes Streckwerk
(9) zur Verfeinerung des Fasermaterials und eine zwischen dem Streckwerk (9) und dem
Fadenführer (27) angeordnete Spinnvorrichtung (15), die wenigstens ein mit einem Blasluftstrom
arbeitendes Spinnorgan (16) und ein an dieses angeschlossenes Transportrohr (17) enthält,
das ein in den Fadenführer (27) mündendes Austrittsende (17d) für das Fasermaterial
enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsende (17d) einen Innenquerschnitt (D2) besitzt, der genau so groß ist
wie oder kleiner ist als ein Innenquerschnitt (D1) an einem Austrittsende des Durchgangs
(30) und daß die Stärke des Blasluftstroms so gewählt ist, daß dieser ohne weitere
Hilfsmittel wenigstens zum sicheren Transport des Fasermaterials (4) bis zu den maschenbildenden
Elementen (3) ausreicht.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang (30) in einem Eintrittsabschnitt einen Innenquerschnitt aufweist, der
im wesentlichen einem Außenquerschnitt des Austrittsendes (17d) des Transportrohrs
(17) entspricht, und daß das Austrittsende (17d) des Transportrohrs (17) zumindest
teilweise in den Durchgang (30) ragt.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang (30) in einem hinter dem Austrittsende (17d) angeordneten Austrittsabschnitt
einen gegenüber dessen Innenquerschnitt (D2) vergrößerten Innenquerschnitt (D1) und
in einem das Austrittsende (17d) aufnehmenden Eintrittsabschnitt einen dem Außenquerschnitt
des Austrittsendes (17d) entsprechenden Innenquerschnitt aufweist.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintrittsabschnitt an einer Stufe (30a) in den Austrittsabschnitt übergeht und
das Austrittsende (17d) des Transportrohrs (17) an die Stufe (30a) anstößt.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Eintritts- und/oder Austrittsabschnitt des Durchgangs (30) eine Buchse (31)
eingesetzt ist.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (31) einen mit Führungselementen (32) für das Fasermaterial (4) versehenen
Innenmantel aufweist.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Austrittsöffnung des Fadenführers (27) an eine Fläche (28a) grenzt, die mit
einer Achse des Durchgangs (30) einen zwischen 0° und 90° liegenden Winkel bildet.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer (27) mit einem zweiten Durchgang (33) für einen Hilfsfaden (12) versehen
ist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer (27) fehlt und stattdessen das Austrittsende (17d) im Vergleich zum
übrigen Teil des Transportrohrs (17) einen größeren oder sich erweiternden Innenquerschnitt
aufweist.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsende (17d) lückenlos in den Durchgang (30) des Fadenführers (27) übergeht.
11. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spinnvorrichtung zur Herstellung eines temporären Garns (22) eingerichtet und
das Spinnorgan (16) als Drallorgan ausgebildet ist.
12. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Rundstrickmaschine ausgebildet ist.
1. Machine for the production of a knitted fabric at least partially using drafted fibre
material (4), including at least one stitch-forming system, on which stitch-forming
elements (3) can be brought into a fibre take-up position, a thread guide (27), which
is associated with the stitch-forming system and has a passage (30) for the fibre
material, a drafting arrangement (9) associated with the stitch-forming system for
attenuating the fibre material and a spinning device (15), which is arranged between
the drafting arrangement (9) and the thread guide (27) and contains at least one spinning
member (16) working with a blast air flow and a transport tube (17), which is connected
to this spinning member and contains an outlet end (17d) for the fibre material opening
into the thread guide (27), characterised in that the outlet end (17d) has an internal cross-section (D2), which is exactly as large
as or smaller than an internal cross-section (D1) at an outlet end of the passage
(30), and that the intensity of the blast air flow is selected so that this is sufficient,
without further aids, at least for the secure transport of the fibre material (4)
as far as the stitch-forming elements (3).
2. Machine according to claim 1, characterised in that in an inlet section the passage (30) has an internal cross-section, which substantially
corresponds to an external cross-section of the outlet end (17d) of the transport
tube (17), and that the outlet end (17d) of the transport tube (17) projects at least
partially into the passage (30).
3. Machine according to claim 2, characterised in that in an outlet section arranged behind the outlet end (17d) the passage (30) has an
internal cross-section (D1) enlarged in relation to the internal cross-section (D2)
thereof and in an inlet section receiving the outlet end (17d) has an internal cross-section
corresponding to the external cross-section of the outlet end (17d).
4. Machine according to claim 3, characterised in that the inlet section merges into the outlet section at a step (30a) and the outlet end
(17d) of the transport tube (17) abuts against the step (30a).
5. Machine according to one of claims 1 to 4, characterised in that a bushing (31) is inserted into the inlet and/or outlet section of the passage (30).
6. Machine according to claim 5, characterised in that the bushing (31) has an inner shell provided with guide elements (32) for the fibre
material (4).
7. Machine according to one of claims 1 to 6, characterised in that an outlet opening of the thread guide (27) adjoins a surface (28a), which forms an
angle lying between 0° and 90° with an taxis of the passage (30).
8. Machine according to one of claims 1 to 7, characterised in that the thread guide (27) is provided with a second passage (33) for an auxiliary thread
(12).
9. Machine according to one of claims 1 to 8, characterised in that the thread guide (27) is absent and instead the outlet end (17d) has a larger or
widening internal cross-section compared to the remaining part of the transport tube
(17).
10. Machine according to one of claims 1 to 8, characterised in that the outlet end (17d) merges continuously into the passage (30) of the thread guide
(27).
11. Machine according to one of claims 1 to 10, characterised in that the spinning device is fitted for the production of a temporary yarn (22) and the
spinning member (16) is configured as a twist element.
12. Machine according to one of claims 1 to 11, characterised in that it is configured as a circular knitting machine.
1. Machine de fabrication d'un article maille en utilisant au moins pour partie du matériau
fibreux étiré (4), comprenant au moins un système de formation de mailles où des éléments
(3) formant les mailles peuvent être amenés dans une position de réception des fibres,
un guide-fil (27) associé au système de formation de mailles et pourvu d'un passage
(30) pour le matériau fibreux (4), un banc d'étirage (9) associé au système de formation
de mailles et destiné à affiner le matériau fibreux, et un dispositif de filature
(15) disposé entre le banc d'étirage (9) et le guide-fil (27), dispositif qui comprend
au moins un organe de filature (16) travaillant avec un flux d'air de soufflage et
un tube de transport (17) raccordé à cet organe, tube qui présente une extrémité de
sortie (17d) débouchant dans le guide-fil (27), destinée au matériau fibreux, caractérisée en ce que l'extrémité de sortie (17d) possède une section intérieure (D2) qui est exactement
égale ou inférieure à une section intérieure (D1) à une extrémité de sortie du passage
(30), et en ce que la puissance du flux d'air de soufflage est choisie de telle sorte qu'elle suffit
sans autre moyen auxiliaire au moins au transport fiable du matériau fibreux (4) jusqu'aux
éléments (3) formant les mailles.
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le passage (30) présente, dans une portion d'entrée, une section intérieure qui correspond
sensiblement à une section extérieure de l'extrémité de sortie (17d) du tube de transport
(17), et en ce que l'extrémité de sortie (17d) du tube de transport (17) s'enfonce au moins pour partie
dans le passage (30).
3. Machine selon la revendication 2, caractérisée en ce que le passage (30) présente, dans une portion de sortie disposée après l'extrémité de
sortie (17d), une section intérieure (D1) agrandie par rapport à la section intérieure
(D2) de ladite extrémité, et présente, dans une portion d'entrée recevant l'extrémité
de sortie (17d), une section intérieure correspondant à la section extérieure de l'extrémité
de sortie (17d).
4. Machine selon la revendication 3, caractérisée en ce que la portion d'entrée se raccorde par un gradin (30a) à la portion de sortie, et l'extrémité
de sortie (17d) du tube de transport (17) bute contre le gradin (30a).
5. Machine selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'une douille (31) est insérée dans la portion d'entrée et/ou dans la portion de sortie
du passage (30).
6. Machine selon la revendication 5, caractérisée en ce que la douille (31) présente une enveloppe intérieure pourvue d'éléments de guidage (32)
pour le matériau fibreux (4).
7. Machine selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'une ouverture de sortie du guide-fil (27) est limitrophe d'une surface (28a) qui forme
avec un axe du passage (30) un angle compris entre 0° et 90°.
8. Machine selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le guide-fil (27) est pourvu d'un deuxième passage (33) pour un fil auxiliaire (12).
9. Machine selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le guide-fil (27) est absent et, à la place, l'extrémité de sortie (17d) présente
une section intérieure plus grande ou s'élargissant par rapport à la partie restante
du tube de transport (17).
10. Machine selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'extrémité de sortie (17d) se raccorde sans lacune au passage (30) du guide-fil
(27).
11. Machine selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le dispositif de filature est conçu pour fabriquer un fil temporaire (22) et l'organe
de filature (16) est réalisé sous la forme d'un organe de torsion.
12. Machine selon l'une des revendications 1 à 1 l, caractérisée en ce que qu'elle est réalisée sous la forme d'un métier à tricoter circulaire.