[0001] Die Erfindung betrifft einen Kondensationstrockner mit einer Trocknungskammer für
die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkreis, in dem sich eine Heizung zur
Erwärmung der Prozessluft befindet und die erwärmte Prozessluft mittels eines Gebläses
über die zu trocknenden Gegenstände geführt werden kann, einem Luft-Luft-Wärmetauscher
und einem Wärmepumpenkreis mit einem Verdampfer, einem Kompressor und einem Verflüssiger,
sowie ein Verfahren zu seinem Betrieb.
[0002] Ein solcher Kondensationstrockner sowie ein Verfahren zu seinem Betrieb sind dargestellt
in der
DE 42 16 106 A1.
[0003] Wäschetrockner, deren Funktionsweise auf der Kondensation der mittels warmer Prozessluft
verdampften Feuchtigkeit der Wäsche aus der von der Wäsche abgeführten Prozessluft
beruht - so genannte Kondensationstrockner - benötigen keinen Schlauch zur Abführung
der mit Feuchtigkeit beladenen Prozessluft und sind sehr beliebt, weil sie in innen
liegenden Bädern oder Waschküchen von größeren Wohnkomplexen verwendet werden können.
Dies gilt sowohl für speziell zum Trocknen von Wäsche bestimmte Wäschetrockner als
auch für so genannte Waschtrockner, nämlich Geräte, die Wäsche sowohl waschen als
auch trocknen können. Jedwede nachfolgende Bezugnahme auf einen "Wäschetrockner" oder
"Kondensationstrockner" gilt daher sowohl einem nur zum Trocknen als auch einem gleichermaßen
zum Waschen und Trocknen bestimmten Gerät.
[0004] In einem Kondensationstrockner wird Luft (so genannte Prozessluft) durch ein Gebläse
über eine Heizung in eine feuchte Wäschestücke enthaltende Trommel als Trocknungskammer
geleitet. Die heiße Luft nimmt Feuchtigkeit aus den zu trocknenden Wäschestücken auf.
Nach Durchgang durch die Trommel wird die nun feuchte Prozessluft in einen Wärmetauscher
geleitet, dem in der Regel ein Flusenfilter vorgeschaltet ist.
[0005] Im Wärmetauscher wird die feuchte Prozessluft abgekühlt, beispielsweise durch einen
separat geführten Kühlluftstrom, so dass die in der Prozessluft enthaltene Feuchtigkeit
als Wasser kondensiert. Das kondensierte Wasser wird anschließend im Allgemeinen in
einem geeigneten Behälter zur späteren Entsorgung gesammelt, und die abgekühlte und
getrocknete Luft erneut der Heizung und anschließend der Trommel zugeführt.
[0006] Dieser Trocknungsvorgang ist energieintensiv, da die bei der Kühlung der Prozessluft
im Wärmetauscher entzogene Wärme dem Prozess energetisch verloren geht, jedenfalls
dann, wenn diese Wärme in einem Kühlluftstrom abgeführt wird. Durch Einsatz einer
Wärmepumpe lässt sich dieser Energieverlust deutlich reduzieren. Bei einem mit einer
Wärmepumpe ausgestatteten Kondensationstrockner erfolgt die Kühlung der warmen, mit
Feuchtigkeit beladenen Prozessluft im Wesentlichen in eine m ersten Wärmetauscher
der Wärmepumpe, insbesondere einem Verdampfer, wo die übertragene Wärme zur Verdampfung
eines in der Wärmepumpe eingesetzten Kältemittels verwendet wird. Solches aufgrund
der Erwärmung verdampftes Kältemittel wird über einen Kompressor einem zweiten Wärmetauscher,
im gegebenen Fall und nachfolgend auch "Verflüssiger" genannt, der Wärmepumpe zugeführt,
wo aufgrund der Kondensation des gasförmigen Kältemittels Wärme freigesetzt wird,
die wiederum zum Aufheizen der Prozessluft vor Eintritt in die Trommel verwendet wird.
Das verflüssigte Kältemittel gelangt durch eine Drossel, welche seinen Druck herabsetzt,
zurück zum Verdampfer, um dort unter erneutem Aufnehmen von Wärme aus der Prozessluft
zu verdampfen.
[0007] In der
DE 40 23 000 C2 ist ein Wäschetrockner mit einer Wärmepumpe beschrieben, bei dem im Prozessluftkanal
zwischen dem Verflüssiger und dem Verdampfer eine Zuluftöffnung angeordnet ist, die
mit einer steuerbaren Verschlusseinrichtung verschließbar ist.
[0008] In der
DE 197 38 735 C2 ist ein Kondensationstrockner mit einem geschlossenen Prozessluftkreis beschrieben,
der mit einer Wärmepumpe ausgerüstet ist. Die Wärmepumpe ist als nach dem Absorberprinzip
arbeitende Einrichtung ausgebildet, deren Absorber einen dritten Wärmetauscher bildet,
dessen Primärkreis vom Kühlmittel durchströmt ist und über dessen Sekundärkreis die
vom zweiten Wärmetauscher abströmende Prozessluft wieder dem Sekundärkreis des ersten
Wärmetauschers zugeführt ist.
[0009] Der traditionell eingesetzte Luft-Luft-Wärmetauscher - im Kreuzbetrieb oder im Gegenstrombetrieb
betrieben - und die elektrische Heizung sind im Allgemeinen komplett durch eine Wärmepumpe
ersetzt. Dadurch können Verbesserungen der Energieperformance von 20 bis 50 % erreicht
werden.
[0010] Aus der
DE 201 01 641 U1 geht ein Kondensationstrockner einer der eingangs definierten ähnlichen Gattung hervor,
bei dem eine thermoelektrische Wärmepumpe an Stelle des Wärmepumpenkreises vorgesehen
ist.
[0011] Aus der
JP 2005-27733 A geht ein Kondensationstrockner mit einem Wärmepumpenkreis hervor, wobei dem Wärmepumpenkreis
ein zusätzlicher Wärmetauscher zum Wärmeaustausch mit einer Umgebung des Kondensationstrockners
oder einem separat zugeführten Fluid vorgesehen ist.
[0012] Als gängige Wärmepumpen kommen Kompressor-Aggregate wie vorstehend beschrieben zur
Anwendung. Diese arbeiten in der Regel optimal in einem bestimmten Temperaturbereich.
Problematisch bei der Anwendung einer Kompressor-Wärmepumpe im Kondensationstrockner
sind die meist hohen Temperaturen im Verflüssiger, die prozessbedingt dazu führen,
dass der Kompressor abgeschaltet werden muss und / oder sich der Wirkungsgrad der
Wärmepumpe verschlechtert. Dieses Problem ist noch größer, wenn der Kompressor durch
eine Zusatzheizung im Prozessluftkreis unterstützt wird, um eine schnellere und/oder
höhere Aufheizung der Prozessluft und damit kürzere Trocknungszeiten zu erreichen.
Eine Möglichkeit zur Kontrolle und/oder Reduzierung der Kältemitteltemperaturen im
Wärmepumpenkreis ist daher wünschenswert.
[0013] Zur Behebung dieses Problems kann beispielsweise der Kompressor über einen zusätzlichen
Ventilator gekühlt werden. Außerdem kann mit einem zusätzlichen Wärmetauscher, der
mit einem Zusatzgebläse ausgestattet ist, das Kältemittel nach dem Verflüssiger zusätzlich
gekühlt werden. Diese Lösungen haben den Nachteil, dass zusätzlicher Aufwand, insbesondere
ein zusätzliches Gebläse, benötigt wird.
[0014] Eine Aufgabe der Erfindung ist daher die Bereitstellung eines Kondensationstrockners
der eingangs spezifizierten Gattung, bei dem leicht eine optimale Kältemitteltemperatur
eingestellt werden kann. Es soll insbesondere ein Kondensationstrockner bereitgestellt
werden, der es ermöglicht, die Kältemitteltemperatur im Verflüssiger herabzusetzen.
Auch soll ein Verfahren zum Betrieb eines solchen Kondensationstrockners angegeben
werden.
[0015] Die Lösung dieser Aufgabe wird nach dieser Erfindung erreicht durch einen Kondensationstrockner
mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1 sowie ein Verfahren mit den Merkmalen
des unabhängigen Patentanspruchs 9.
[0016] Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Kondensationstrockners sind in
den Patentansprüchen 2 bis 8 aufgeführt. Bevorzugten Ausführungsformen des Kondensationstrockners
entsprechen sinngemäße bevorzugte Ausführungsformen des Verfahrens.
[0017] Ein Gegenstand der Erfindung ist somit ein Kondensationstrockner mit einer Trocknungskammer
für die zu trocknenden Gegenstände, im Allgemeinen Wäschestücke, einem Prozessluftkreis,
in dem sich eine Heizung zur Erwärmung der Prozessluft befindet und die erwärmte Prozessluft
mittels eines Gebläses über die zu trocknenden Gegenstände geführt werden kann, einem
Luft-Luft-Wärmetauscher und einem Wärmepumpenkreis mit einem Verdampfer, einem Kompressor
und einem Verflüssiger, wobei sich im Wärmepumpenkreis zwischen dem Verflüssiger und
dem Verdampfer ein zusätzlicher Wärmetauscher befindet, welcher zum Abführen von Wärme
aus dem Wärmepumpenkreis mit dem Luft-Luft-Wärmetauscher funktionell gekoppelt ist.
[0018] Erfindungsgemäß wird ein zusätzlicher Wärmetauscher in den als "Hybriden" sowohl
mit Wärmepumpenkreis als auch mit Luft-Luft-Wärmetauscher ausgestatteten Kondensationstrockner
integriert. Dabei geht die Erfindung aus von der Erkenntnis, dass der Luft-Luft-Wärmetauscher
und insbesondere die daran angeschlossenen Kanäle für Prozessluft oder Kühlluft ausreichende
Wärmesenken bieten, um ohne Beeinträchtigung des Trocknungsprozesses einen eventuellen
Überschuss an Wärme aus dem Wärmepumpenkreis abführen zu können, wobei dieser Überschuss
nicht notwendigerweise ganz oder im wesentlichen verloren gehen muss.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kondensationstrockners
ist der zusätzliche Wärmetauscher in einem Prozessluftkanal zwischen dem Verdampfer
und dem Verflüssiger angeordnet. Besonders bevorzugt liegt der zusätzliche Wärmetauscher
dabei zwischen dem Verflüssiger und einem Entspannungsventil, durch welches das verflüssigte
Kältemittel auf einen geringeren Binnendruck entspannt wird, um anschließend im Verdampfer
verdampfen zu können. Dabei erfolgt der Austausch von Wärme in dem zusätzlichen Wärmetauscher
zwischen dem flüssigen Kältemittel und der relativ kühlen Prozessluft. In dieser Konfiguration
ist der zusätzliche Wärmetauscher nicht einfach eine Erweiterung des Verflüssigers.
Im Verflüssiger liegt das Kältemittel teils in flüssiger und teils in gasförmiger
Phase vor, weshalb sich im Verflüssiger eine Temperatur einstellt, die der Siedetemperatur
des Kältemittels beim gegebenen Druck im Verflüssiger entspricht. Eine geringere Temperatur
als diese ist im Verflüssiger nicht zu erreichen; auch dann nicht, wenn er baulich
vergrößert wird. Wird aber das flüssige Kältemittel aus dem zweiphasigen Gemisch rein
abgezogen, so kann seine Temperatur durch einen weiteren Wärmeaustausch nach Bedarf
abgesenkt werden. Diese Maßnahme ist unter dem Begriff "Unterkühlen" bekannt. Eben
dies geschieht in dem zusätzlichen Wärmetauscher, der aus diesem Grunde selbst dann,
wenn er in großer Nähe zum Verflüssiger angeordnet ist, nicht als Teil des Verflüssigers
angesehen werden kann.
[0020] In einer anderen bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kondensationstrockners
befindet sich der zusätzliche Wärmetauscher in einem Kühlluftkanal des Luft-Luft-Wärmetauschers.
[0021] Bedingt durch seine Funktion als Wärmetauscher befindet sich der zusätzliche Wärmetauscher
im Allgemeinen in zwei Kanälen, wobei einer dieser Kanäle erfindungsgemäß der Wärmepumpenkreis
ist und der andere Kanal der Kühlluftkanal oder der Prozessluftkanal ist.
[0022] Im erfindungsgemäßen Kondensationstrockner kann mehr als ein zusätzlicher Wärmetauscher
im Wärmepumpenkreis vorhanden sein. Beispielsweise kann sich ein erster zusätzlicher
Wärmetauscher im Prozessluftkanal befinden, und ein zweiter zusätzlicher Wärmetauscher
kann sich im Kühlluftkanal befinden.
[0023] Wenn sich ein zusätzlicher Wärmetauscher im Kühlluftkanal befindet, ist er in einer
ersten bevorzugten Ausführungsform zwischen einem Kühlgebläse und dem Luft-Luft-Wärmetauscher
angeordnet.
[0024] In einer zweiten bevorzugten Ausführungsform ist der zusätzliche Wärmetauscher im
Kühlluftkanal auf der einem Kühlgebläse abgewandten Seite des Luft-Luft-Wärmetauschers
angeordnet.
[0025] In einer dritten bevorzugten Ausführungsform ist der zusätzliche Wärmetauscher im
Kühlluftkanal auf der dem Luft-Luft-Wärmetauscher abgewandten Seite eines Kühlgebläses
angeordnet.
[0026] Das im Wärmepumpenkreis verwendete Kältemittel ist vorzugsweise ausgewählt aus der
Gruppe, die aus einer Butan/Isopropan-Mischung, Kohlendioxid und einer Fluorkohlenwasserstoffverbindung
besteht.
[0027] In einer bevorzugten Ausführungsform des Kondensationstrockners ist der Luft-Luft-Wärmetauscher
abnehmbar. Dies ist besonders vorteilhaft, da ein abnehmbarer Wärmetauscher leichter
von Flusen gereinigt werden kann.
[0028] Gegenstand der Erfindung ist außerdem ein Verfahren zum Betrieb eines Kondensationstrockners
mit einer Trocknungskammer für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkreis,
in dem sich eine Heizung zur Erwärmung der Prozessluft befindet und die erwärmte Prozessluft
mittels eines Gebläses über die zu trocknenden Gegenstände geführt wird, einem Luft-Luft-Wärmetauscher
und einem Wärmepumpenkreis mit einem Verdampfer, einem Kompressor und einem Verflüssiger,
wobei sich im Wärmepumpenkreis zwischen dem Verflüssiger und dem Verdampfer ein zusätzlicher
Wärmetauscher befindet, welcher mit dem Luft-Luft-Wärmetauscher funktionell gekoppelt
ist, indem er Wärme aus dem Wärmepumpenkreis abführt.
[0029] Bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Kondensationstrockners entsprechen
bevorzugte Ausführungen des erfindungsgemäßen Verfahrens und umgekehrt, auch wenn
vorliegend darauf nicht jeweils im Einzelnen hingewiesen wird.
[0030] Die Wärmepumpe im erfindungsgemäßen Kondensationstrockner weist neben Verdampfer,
Verflüssiger und Kompressor in Fließrichtung des Kältemittels zwischen dem Verflüssiger
und dem Verdampfer ein Entspannungsventil (auch als Drosselventil oder Drossel bezeichnet)
auf.
[0031] Das in der Wärmepumpe eingesetzte Kältemittel zirkuliert im Wärmepumpenkreis vorzugsweise
mit einer turbulenten Strömung. Eine turbulente Strömung kann durch eine geeignete
konstruktive Ausgestaltung eines Strömungskanals und/oder durch geeignete Antriebsmittel
(z.B. Kompressor) eingestellt werden.
[0032] Die Temperatur des Kältemittels der Wärmepumpe, insbesondere im Verflüssiger, wird
erfindungsgemäß im Allgemeinen über die Steuerung von Wärmepumpe und zusätzlichem
Wärmetauscher im zulässigen Bereich gehalten. Da sich beim erfindungsgemäßen Kondensationstrockner
im Prozessluftkreis vor dem Eintritt in die Trocknungskammer eine Heizung befindet,
wird vorzugsweise die Steuerung der Wärmepumpe in Abstimmung mit der Steuerung der
Heizung durchgeführt.
[0033] Erfindungsgemäß ist es bevorzugt, wenn Prozessluft und Kühlluft bzw. Prozessluft
und Kältemittel in der Wärmepumpe jeweils in einem Kreuz- bzw. Gegenstromverfahren
durch die entsprechenden Wärmetauscher geführt werden.
[0034] Erfindungsgemäß ist eine verbesserte Einstellbarkeit der Temperatur des Kältemittels
in der Wärmepumpe, insbesondere im Verflüssiger, durch die Kombination einer Wärmepumpe
mit dem zusätzlichen Wärmetauscher und mit einem Luft-Luft-Wärmetauscher gegeben.
Hierbei wird die nach Durchgang durch eine Trocknungskammer (Wäschetrommel) mit Feuchtigkeit
beladene heiße Prozessluft zunächst in einem Luft-Luft-Wärmetauscher abgekühlt, wo
sie Feuchtigkeit in Form von kondensiertem Wasser abscheiden kann. Anschließend wird
die bereits etwas abgekühlte Prozessluft dem Verdampfer des Wärmepumpenkreises zugeführt,
wo die Prozessluft zusätzlich gekühlt wird. Aufgrund der Verwendung des der Wärmepumpe
im Prozessluftkreis vorgeschalteten Luft-Luft-Wärmetauschers wird das Kältemittel
der Wärmepumpe weniger stark erhitzt.
[0035] Die im erfindungsgemäßen Kondensationstrockner eingesetzte Heizung ist vorzugsweise
eine Zweistufen-Heizung. Die Steuerung dieser Heizung wird in einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ebenfalls zur Regelung der Temperatur des Kältemittels herangezogen.
[0036] Da mit fortschreitendem Trocknungsgrad der im Kondensationstrockner zu trocknenden
Gegenstände die notwendige Energie für das Trocknen abnimmt, ist es zweckmäßig, die
Heizung entsprechend zu regeln, d.h. mit fortschreitendem Trocknungsgrad deren Heizleistung
zu vermindern, um ein Gleichgewicht zwischen der zugeführten und der notwendigen Trocknungsenergie
aufrecht zu erhalten.
Mit zunehmendem Trocknungsgrad der zu trocknenden Gegenstände, insbesondere Wäsche,
wird somit eine geringere Heizleistung oder sogar eine zunehmende Kühlleistung der
Wärmepumpe erforderlich. Insbesondere würde nach einer abgeschlossenen Trocknungsphase
die Temperatur im Prozessluftkreis stark ansteigen. Im Allgemeinen werden daher die
Wärmepumpe und die Heizung im Kondensationstrockner so geregelt, dass in der Trocknungskammer
eine maximal zulässige Temperatur nicht überschritten wird.
[0037] Zur Regelung der Temperatur von Kältemittel bzw. Wärmepumpe sowie der Temperatur
der Prozessluft werden im Allgemeinen dem Fachmann an sich bekannte Temperaturfühler
im Wärmepumpenkreis und/oder im Prozessluftkreis eingesetzt.
[0038] Die Erfindung hat den Vorteil, dass die Temperatur des Kältemittels in der Wärmepumpe
leicht geregelt werden kann. Insbesondere kann die Temperatur des Kältemittels so
geregelt werden, dass die Wärmepumpe und insbesondere der Verflüssiger in einem optimalen
Temperaturbereich arbeiten. Dies ermöglicht den Betrieb des Kondensationstrockners
mit günstigerer Energiebilanz. Außerdem wird die Wärmepumpe geschont. Zudem können
die Anforderungen an den Kompressor der Wärmepumpe bei einer niedrigeren KältemittelTemperatur
geringer sein.
[0039] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen für den erfindungsgemäßen Kondensationstrockner
und ein in diesem Kondensationstrockner einzusetzendes Verfahren. Dabei wird Bezug
genommen auf die Figuren 1 bis 5.
Fig. 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen Kondensationstrockner;
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform eines Kondensationstrockners;
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für eine zweite Ausführungsform des Kondensationstrockners;
Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für eine dritte Ausführungsform des Kondensationstrockners;
Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für eine vierte Ausführungsform des Kondensationstrockners.
[0040] Figur 1 zeigt einen senkrecht geschnittenen Kondensationstrockner 1 (im Folgenden
mit "Trockner" abgekürzt) bei dem sich ein zusätzlicher Wärmetauscher 16 sowohl im
Wärmepumpenkreis 13, 14, 15, 16, 17 als auch im Kühlluftkanal 12 eines Luft-Luft-Wärmetauschers
11, 12 befindet. Dieser zusätzliche Wärmetauscher 16 ist also mit dem Luft-Luft-Wärmetauscher
11, 12 funktionell gekoppelt.
[0041] Der in Figur 1 dargestellte Trockner 1 weist eine um eine horizontale Achse drehbare
Trommel als Trocknungskammer 3 auf, innerhalb welcher Mitnehmer 4 zur Bewegung von
Wäsche während einer Trommeldrehung befestigt sind. Prozessluft wird mittels eines
Gebläses 19 über eine Heizung 18, durch eine Trommel 3, einen Luft-Luft-Wärmetauscher
11, 12 sowie eine Wärmepumpe 13, 14, 15 in einem Luftkanal 2 im geschlossenen Kreis
geführt (Prozessluftkreis 2). Nach Durchgang durch die Trommel 3 wird die feuchte,
warme Prozessluft abgekühlt und nach Kondensation der in der Prozessluft enthaltenen
Feuchtigkeit wieder erwärmt. Dabei wird von der Heizung 18 erwärmte Luft von hinten,
d.h. von der einer Trocknertür 5 gegenüberliegenden Seite der Trommel 3, durch deren
gelochten Boden in die Trommel 3 geleitet, kommt dort mit der zu trocknenden Wäsche
in Berührung und strömt durch die Befüllöffnung der Trommel 3 zu einem Flusensieb
6 innerhalb einer die Befüllöffnung verschließenden Trocknertür 5. Anschließend wird
der Luftstrom in der Trocknertür 5 nach unten umgelenkt und von dem Luftkanal 2 zum
Luft-Luft-Wärmetauscher 11, 12 geleitet. Dort kondensiert infolge Abkühlung die von
der Prozessluft aus den Wäschestücken aufgenommene Feuchtigkeit und wird in einem
in Figur 1 gestrichelt gezeichneten Kondensat-Behälter 21 aufgefangen, von dem aus
sie entsorgt werden kann. Anschließend wird die etwas abgekühlte Prozessluft zum Verdampfer
13 einer Wärmepumpe 13, 14, 15 geführt, wo sie weiter abgekühlt wird. Das dabei im
Verdampfer 13 verdampfte Kältemittel der Wärmepumpe wird über einen Kompressor 14
zum Verflüssiger 15 geleitet. Im Verflüssiger 15 verflüssigt sich das Kältemittel
unter Wärmeabgabe an die Prozessluft. Das nun in flüssiger Form vorliegende Kältemittel
wird anschließend zu einem zusätzlichen Wärmetauscher 16 geführt, der sich im Kühlluftkanal
12 des Luft-Luft-Wärmetauschers 11, 12 zwischen diesem und einem Kühl(luft)gebläse
20 befindet, und von dort über ein Drosselventil 17 wiederum zum Verdampfer 13, wodurch
der Kältemittelkreis geschlossen ist. Die Kühlluft wird der Raumluft entnommen und
nach Durchgang durch den Luft-Luft-Wärmetauscher 11, 12 wieder der Raumluft zugeführt.
[0042] Die Trommel 3 wird in der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform am hinteren Boden mittels
eines Drehlagers und vorne mittels eines Lagerschildes 7 gelagert, wobei die Trommel
3 mit einer Krempe auf einem Gleitstreifen 8 am Lagerschild 7 aufliegt und so am vorderen
Ende gehalten wird. Die Steuerung des Kondensationstrockners erfolgt über eine Steuereinrichtung
10, die vom Benutzer über eine Bedieneinheit 9 geregelt werden kann.
[0043] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform eines Kondensationstrockners. Während die
Prozessluft im geschlossenen Prozessluftkreis 2 und das Kältemittel im geschlossenen
Wärmepumpenkreis der Wärmepumpe 13, 14, 15 geführt wird, wird die zur Kühlung im Luft-Luft-Wärmetauscher
11, 12 verwendete Luft der Raumluft entnommen, über das Kühlgebläse 20 nach Durchgang
durch den zusätzlichen Wärmetauscher 16 zum Luft-Luft-Wärmetauscher 11, 12 geleitet
und anschließend wieder der Raumluft zugeführt.
[0044] Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für eine zweite Ausführungsform des Kondensationstrockners mit einem zusätzlichen
Wärmetauscher 16, welcher mit dem Luft-Luft-Wärmetauscher 11, 12 funktionell gekoppelt
ist. Bei dieser zweiten Ausführungsform befindet sich der zusätzliche Wärmetauscher
16 ebenfalls im Kühlluftkanal 12 des Luft-Luft-Wärmetauschers 11, 12, allerdings im
Kühlluftkanal 12 auf der dem Kühlgebläse 20 abgewandten Seite des Luft-Luft-Wärmetauschers
11, 12.
[0045] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für eine dritte Ausführungsform des Kondensationstrockners. Bei dieser Ausführungsform
ist der mit dem Luft-Luft-Wärmetauscher 11, 12 funktionell gekoppelte zusätzliche
Wärmetauscher 16 im Kühlluftkanal 12 auf der dem Luft-Luft-Wärmetauscher 11, 12 abgewandten
Seite des Kühlgebläses 20 angeordnet. Der Wärmetauscher 16 befindet sich somit im
Ansaugbereich der Kühlluft.
[0046] Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung des Prozessluftkreises und des Wärmepumpenkreises
für eine vierte Ausführungsform des Kondensationstrockners. Bei dieser Ausführungsform
ist der zusätzliche Wärmetauscher 16, welcher mit dem Luft-Luft-Wärmetauscher 11,
12 funktionell gekoppelt ist, im Prozessluftkanal 11 zwischen dem dem Verdampfer 13
vorgeschalteten Entspannungsventil 17 und dem Verflüssiger 15 angeordnet. So erfolgt
der Austausch von Wärme in dem zusätzlichen Wärmetauscher 16 zwischen dem flüssigen
Kältemittel und der relativ kühlen Prozessluft.
[0047] In der Konfiguration gemäß Fig. 5 ist der zusätzliche Wärmetauscher 16 nicht einfach
eine Erweiterung des Verflüssigers 15. Im Verflüssiger 15 liegt das Kältemittel in
einem zweiphasigen Gemisch teils in flüssiger und teils in gasförmiger Phase vor.
Deshalb stellt sich dort eine Temperatur ein, die der Siedetemperatur des Kältemittels
beim gegebenen Druck im Verflüssiger 15 entspricht. Eine geringere Temperatur als
diese kann im Verflüssiger 15 nicht erreicht werden. Erhöhte oder verringerte Zufuhr
von Wärme in den Verflüssiger 15 wird ohne Änderung der Temperatur aufgefangen von
einer Verschiebung des Gleichgewichts zwischen den Anteilen des flüssigen und des
gasförmigen Kältemittels im zweiphasigen Gemisch. Wird aber das flüssige Kältemittel
aus dem zweiphasigen Gemisch rein abgezogen, so kann seine Temperatur durch einen
weiteren Wärmeaustausch nach Bedarf abgesenkt und das flüssige Kältemittel dadurch
unterkühlt werden. Eben dies geschieht in dem zusätzlichen Wärmetauscher 16, der aus
diesem Grunde nicht als Teil des Verflüssigers 15 angesehen werden kann. Allerdings
bietet das in dieser Konfiguration auftretende Phänomen der Unterkühlung des Kältemittels
einen zusätzlichen Parameter für die Auslegung der Wärmepumpe und der in dieser sich
ergebenden Temperaturniveaus, woraus sich zusätzlicher Spielraum zur Optimierung des
Betriebs der Wärmepumpe und des Kondensationstrockners ergibt. Es ist denkbar, dieses
Phänomen und den daraus resultierenden Spielraum auch in anderen Ausführungen des
hier beschriebenen Kondensationstrockners zu realisieren und zu nutzen.
1. Kondensationstrockner (1) mit einer Trocknungskammer (3) für die zu trocknenden Gegenstände,
einem Prozessluftkreis (2), in dem sich eine Heizung (18) zur Erwärmung der Prozessluft
befindet und die erwärmte Prozessluft mittels eines Gebläses (19) über die zu trocknenden
Gegenstände geführt werden kann, einem Luft-Luft-Wärmetauscher (11, 12) und einem
Wärmepumpenkreis (13, 14, 15) mit einem Verdampfer (13), einem Kompressor (14) und
einem Verflüssiger (15),
dadurch gekennzeichnet, dass sich im Wärmepumpenkreis (13, 14, 15) zwischen dem Verflüssiger (15) und dem Verdampfer
(13) ein zusätzlicher Wärmetauscher (16) befindet, welcher zum Abführen von Wärme
aus dem Wärmepumpenkreis (13, 14, 15) mit dem Luft-Luft-Wärmetauscher (11, 12) funktionell
gekoppelt ist.
2. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Wärmetauscher (16) in einem Prozessluftkanal (11) zwischen dem Verdampfer
(13) und dem Verflüssiger (15) angeordnet ist.
3. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der zusätzliche Wärmetauscher (16) in einem Kühlluftkanal (12) des Luft-Luft-Wärmetauschers
(11, 12) befindet.
4. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Wärmetauscher (16) im Kühlluftkanal (12) zwischen einem Kühlgebläse
(20) und dem Luft-Luft-Wärmetauscher (11, 12) angeordnet ist.
5. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Wärmetauscher (16) im Kühlluftkanal (12) auf der einem Kühlgebläse
(20) abgewandten Seite des Luft-Luft-Wärmetauschers (11, 12) angeordnet ist.
6. Kondensationstrockner (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Wärmetauscher (16) im Kühlluftkanal (12) auf der dem Luft-Luft-Wärmetauscher
(11, 12) abgewandten Seite eines Kühlgebläses (20) angeordnet ist.
7. Kondensationstrockner (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kältemittel im Wärmepumpenkreis (13, 14, 15) ausgewählt ist aus der Gruppe, die
aus einer Butan/Isopropan-Mischung, Kohlendioxid und einer Fluorkohlenwasserstoffverbindung
besteht.
8. Kondensationstrockner nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Luft-Luft-Wärmetauscher (11, 12) abnehmbar ist.
9. Verfahren zum Betrieb eines Kondensationstrockners (1) mit einer Trocknungskammer
(3) für die zu trocknenden Gegenstände, einem Prozessluftkreis (2), in dem sich eine
Heizung (18) zur Erwärmung der Prozessluft befindet und die erwärmte Prozessluft mittels
eines Gebläses (19) über die zu trocknenden Gegenstände geführt wird, einem Luft-Luft-Wärmetauscher
(11, 12) und einem Wärmepumpenkreis (13, 14, 15) mit einem Verdampfer (13), einem
Kompressor (14) und einem Verflüssiger (15), dadurch gekennzeichnet, dass sich im Wärmepumpenkreis (13, 14, 15) zwischen dem Verflüssiger (15) und dem Verdampfer
(13) ein zusätzlicher Wärmetauscher (16) befindet, welcher mit dem Luft-Luft-Wärmetauscher
(11, 12) funktionell gekoppelt ist, indem er Wärme aus dem Wärmepumpenkreis (13, 14,
15) abführt.
1. Condensation dryer (1) with a drying chamber (3) for the articles to be dried, a process
air circuit (2) in which a heater (18) for heating the process air is located and
the heated process air can be conducted by means of a fan (19) over the articles to
be dried, an air-air heat exchanger (11, 12) and a heat pump circuit (13, 14, 15)
with an evaporator (13), a compressor (14) and a condensor (15), characterised in that disposed in the heat pump circuit (13, 14, 15) between the condensor (15) and the
evaporator (13) is an additional heat exchanger (16) which for conducting heat out
of the heat pump circuit (13, 14, 15) is functionally coupled with the air-air heat
exchanger (11, 12).
2. Condensation dryer (1) according to claim 1, characterised in that the additional heat exchanger (16) is arranged in a process air channel (11) between
the evaporator (13) and the condensor (15).
3. Condensation dryer (1) according to claim 1, characterised in that the additional heat exchanger (16) is disposed in a cooling air channel (12) of the
air-air heat exchanger (11, 12).
4. Condensation dryer (1) according to claim 3, characterised in that the additional heat exchanger (16) is arranged in the cooling air channel (12) between
a cooling fan (20) and the air-air heat exchanger (11, 12).
5. Condensation dryer (1) according to claim 3, characterised in that the additional heat exchanger (16), is arranged in the cooling air channel (12) on
the side of the air-air heat exchanger (11, 12) remote from a cooling fan (20).
6. Condensation dryer (1) according to claim 3, characterised in that the additional heat exchanger (16) is arranged in the cooling air channel (12) on
the side of a cooling fan (20) remote from the air-air heat exchanger (11, 12).
7. Condensation dryer (1) according to any one of claims 1 to 6, characterised in that a refrigerant in the heat pump circuit (13, 14, 15) is selected from the group consisting
of a butane-isopropane mixture, carbon dioxide and a fluorohydrocarbon compound.
8. Condensation dryer according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the air-air heat exchanger (11, 12) is removable.
9. Method of operating a condensation dryer (1) with a drying chamber (3) for the articles
to be dried, a process air circuit (2) in which a heater (18) for heating the process
air is located and the heated process air is conducted by means of a fan (19) over
the articles to be dried, an air-air heat exchanger (11, 12) and a heat pump circuit
(13, 14, 15) with an evaporator (13), a compressor (14) and a condensor (15), characterised in that disposed in the heat pump circuit (13, 14, 15) between the condensor (15) and the
evaporator (13) is an additional heat exchanger (16) which is functionally coupled
with the air-air heat exchanger (11, 12) in that it removes heat out from the heat pump circuit (13, 14, 15).
1. Séchoir à condensation (1) avec une chambre de séchage (3) pour les objets à sécher,
un circuit d'air de processus (2) dans lequel se trouve un chauffage (18) pour le
chauffage de l'air de processus et dans lequel l'air de processus chauffé peut être
mené au travers des objets à sécher au moyen d'une soufflerie (19), un échangeur de
chaleur air-air (11, 12) et un circuit de pompe à chaleur (13, 14, 15) avec un évaporateur
(13), un compresseur (14) et un condenseur (15), caractérisé en ce qu'un échangeur de chaleur supplémentaire (16) se trouve dans le circuit de pompe à chaleur
(13, 14, 15) entre le condenseur (15) et l'évaporateur (13), lequel est couplé de
façon fonctionnelle avec l'échangeur de chaleur air-air (11, 12) pour l'évacuation
de chaleur en dehors du circuit de pompe à chaleur (13, 14, 15).
2. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur supplémentaire (16) est disposé dans un conduit d'air de processus
(11) entre l'évaporateur (13) et le condenseur (15).
3. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur supplémentaire (16) se trouve dans un conduit d'air de refroidissement
(12) de l'échangeur de chaleur air-air (11, 12).
4. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur supplémentaire (16) est disposé dans le conduit d'air de refroidissement
(12) entre une soufflerie de refroidissement (20) et l'échangeur de chaleur air-air
(11, 12).
5. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur supplémentaire (16) est disposé dans le conduit d'air de refroidissement
(12) sur un côté de l'échangeur de chaleur air-air (11, 12) détourné de la soufflerie
de refroidissement (20).
6. Séchoir à condensation (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur supplémentaire (16) est disposé dans le conduit d'air de refroidissement
(12) sur un côté d'une soufflerie de refroidissement (20) détourné de l'échangeur
de chaleur air-air (11, 12).
7. Séchoir à condensation (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'un agent frigorifique dans le circuit de pompe à chaleur (13, 14, 15) est choisi parmi
le groupe constitué d'un mélange butane/isopropane, de dioxyde de carbone et d'un
composé chlorofluorocarbone.
8. Séchoir à condensation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'échangeur de chaleur air-air (11, 12) est amovible.
9. Procédé d'exploitation d'un séchoir à condensation (1) avec une chambre de séchage
(3) pour les objets à sécher, un circuit d'air de processus (2) dans lequel se trouve
un chauffage (18) pour le chauffage de l'air de processus et dans lequel l'air de
processus chauffé peut être mené au travers des objets à sécher au moyen d'une soufflerie
(19), un échangeur de chaleur air-air (11,12) et un circuit de pompe à chaleur (13,
14, 15) avec un évaporateur (13), un compresseur (14) et un condenseur (15), caractérisé en ce qu'un échangeur de chaleur supplémentaire (16) se trouve dans le circuit de pompe à chaleur
(13, 14, 15) entre le condenseur (15) et l'évaporateur (13), lequel est couplé de
façon fonctionnelle avec l'échangeur de chaleur air-air (11, 12) en ce qu'il évacue de la chaleur en dehors du circuit de pompe à chaleur (13, 14, 15).