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EP 2 115 343 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.2010 Patentblatt 2010/44 |
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Anmeldetag: 30.01.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/000696 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/107049 (12.09.2008 Gazette 2008/37) |
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DRUCKBEHÄLTER ZUR SPEICHERUNG VON FLÜSSIGEN ODER GASFÖRMIGEN MEDIEN
PRESSURE CONTAINER FOR STORING LIQUID OR GASEOUS MEDIA
CONTENANT SOUS PRESSION DESTINÉ À STOCKER DES FLUIDES LIQUIDES OU GAZEUX
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
08.03.2007 DE 102007011211
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.11.2009 Patentblatt 2009/46 |
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Patentinhaber: Xperion GmbH |
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32052 Herford (DE) |
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Erfinder: |
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- MÜLLER, Dietmar
32052 Herford (DE)
- BEISSNER, Jens
34121 Kassel (DE)
- KLESCHINSKI, Michael
34125 Kassel (DE)
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Vertreter: Bittner, Thomas L. et al |
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Forrester & Boehmert
Pettenkoferstrasse 20-22 80336 München 80336 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 1 248 929 US-A- 5 110 160
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US-A- 3 628 768 US-B1- 6 186 356
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Druckbehälter zur Speicherung von flüssigen oder gasförmigen
Medien, umfassend einen Kunststoffkernbehälter mit zumindest einem zylindrischen Kragen,
der in dem radialen Zwischenraum zwischen einem darin eingesetzten Metallzylinder
und einem den Kragen außenseitig umschließenden Metallkörper mit einem radial nach
außen vorstehenden Flansch angeordnet ist, wobei der Metallzylinder zumindest eine
radial nach außen offene Nut aufweist, in die eine dichtend an den Kragen angepresste
O-Ring - Dichtung eingesetzt ist, wobei eine Metallarmatur mit einem Außengewinde
in das von dem Metallzylinder abgewandte Ende des Metallkörpers eingeschraubt ist
und wobei der Kunststoffkernbehälter und der Flansch von einer Stützhülle aus einem
Faserverbundstoff zumindest anteilig umschlossen sind.
Stand der Technik
[0002] Ein solcher Druckbehälter ist aus der
EP 1 248 929 B1 benannt. Dabei sind im Bereich des Kragens eine mehrteilige Armatur und mehrere O-Ring-Dichtungen
zur Anwendung gelangt, was die Herstellung verteuerte. Dennoch waren die Dichtheit
und die Dauerhaftigkeit der Dichtheit nur wenig befriedigend. Insbesondere war die
Montage sehr aufwändig und ein nachträglicher Austausch des einen O-Rings nicht möglich.
[0003] Das Dokument
US 5,110,160 beschreibt ein Hochdruckanschlusssystem mit einem Vorsprung und einer Aufnahme. Der
Vorsprung ist mit einer Nut zur Aufnahme eines O-Rings und einem kegelstumpfförmigen
Abschnitt gebildet. Die Aufnahme ist ebenfalls mit einem kegelstumpf förmigen Abschnitt
gebildet. Das Zusammenführen von dem Vorsprung und der Aufnahme führt zu einem dichten
Anschluss.
Darstellung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen solchen Druckbehälter derart weiter
zu entwickeln, dass sich bei geringem Herstellaufwand eine qualitativ bessere und
dauerhaftere Dichtigkeit ergibt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Druckbehälter der eingangs genannten
Art mit den kennzeichnenden Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Auf vorteilhafte Ausgestaltungen
nehmen die Unteransprüche Bezug.
[0006] Demgemäß ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Metallzylinder einen einstückigen
Bestandteil der in den Metallkörper von außen eingeschraubten Metallarmatur bildet,
sich unmittelbar an das Außengewinde anschließt und dass der Metallzylinder einen
abgestuft kleineren Außendurchmesser hat als die Metallarmatur. Die Metallarmatur
kann beispielsweise durch ein Ventil gebildet sein, das unmittelbar in den Druckbehälter
eingeschraubt wird. Es ist vorgesehen, dass zumindest eine O-Ring-Dichtung einen mit
einem Außengewinde versehenen und in den Metallkörper eingeschraubten Teilbereich
des Kragens zwischen dem Metallkörper und dem Metallzylinder verpresst.
[0007] Zweckmäßig hat der zumindest eine O-Ring im noch unverspannten, aber in die Nut eingefügten
Zustand einen Außendurchmesser, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Innengewindes
des Metallkörpers, in das die Metallarmatur einschraubbar ist. Hierdurch werden Beschädigungen
des mindestens einen O-Rings beim Einfügen und Einschrauben der Metallarmatur in den
Metallkörper verhindert.
[0008] Die erfindungsgemäße Konstruktion ermöglicht ein nachträgliches Einfügen und gegebenenfalls
Austauschen der
die mindestens eine O-Ring-Dichtung tragenden Metallarmatur in den Metallkörper. Fertigungstechnisch
ist dies von großem Vorteil. Es ermöglicht vor allem, die Anzahl der O-Ring-Dichtungen
in Abhängigkeit von dem jeweiligen Verwendungszweck zu ändern und O-Ring-Dichtungen
auszutauschen oder an einer veränderten Stelle neu zu montieren, wenn Undichtigkeiten
festgestellt werden.
[0009] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ist es vorgesehen, dass der Metallzylinder
zumindest zwei in Richtung des Innenraums des Druckbehälters aufeinanderfolgende Nuten
aufweist, in die jeweils O-Ringe dichtend einsetzbar und mit dem Kragen in Eingriff
bringbar sind. Durch mehrere aufeinander folgende Dichtzonen ergibt sich eine Art
Labyrintheffekt mit abgestuft verminderter Druckbeanspruchung der einzelnen O-Ring-Dichtungen.
Falls eine der O-Ring-Dichtungen unzureichend wirksam ist, beispielsweise durch eine
Beschädigung oder Verschleiß, kann die andere O-Ring-Dichtung die Dichtwirkung insgesamt
noch erfüllen. Für die Dauerhaftigkeit der Dichtheit ist das von großem Vorteil. Vor
allem das natürliche Setzverhalten des gewöhnlich aus einem thermoplastischen Werkstoff
bestehenden Kunststoffkernbehälters, im Fachgebiet auch als Liner bezeichnet, mit
dem der Druckbehälter ganz ausgekleidet ist, wird hierdurch besser kompensiert. Natürlich
kann der Liner auch aus abweichenden Werkstoffen wie z.B. aus Metall bestehen.
[0010] Der mindestens eine O-Ring besteht vorteilhaft aus elastomerem Werkstoff, um Setzerscheinungen
eines aus polymerem und insbesondere aus thermoplastischem Werkstoff bestehenden Liners
besser kompensieren zu können. O-Ring-Dichtungen aus abweichenden Werkstoffen können
gleichwohl ebenfalls verwendet werden, beispielsweise solche aus PTFE. Neben einer
guten Chemikalienbeständigkeit zeichnen sich solche O-Ring-Dichtungen auf Grund des
dem PTFE eigenen Memory-Effektes durch eine gute Dauerelastizität aus.
[0011] Als vorteilhaft hat es sich bewährt, wenn zumindest eine O-Ring-Dichtung einen zylindrischen
Teilbereich des Kragens mit einem zylindrischen Innenabschnitt des Metallkörpers verpresst.
Der Kragen kann bei einer solchen Bauform den von der O-Ring-Dichtung ausgeübten Kräften
nicht in unkontrollierbarer Weise ausweichen. Für ein dauerhaft gutes Abdichtergebnis
ist das von großem Vorteil.
[0012] Hierdurch wird sichergestellt, dass eine besonders präzise und statisch stabile Festlegung
des Kragens in axialer Richtung erreicht wird, was ebenfalls ein gutes Abdichtungsergebnis
begünstigt. Die im Bereich von Gewindeverbindungen zunächst immer vorhandenen Freiräume
ermöglichen dem thermoplastischen Linerwerkstoff des Kragens die Freiräume durch Fließprozesse
auszufüllen unter der Wirkung der adialen Verpressung durch die dauerelastische O-Ring-Dichtung
aus einem Elastomerwerkstoff oder aus PTFE. Dies trägt dazu bei, Überlastungen zu
verhindern und die Dauerhaftigkeit der Abdichtung zu verbessern.
[0013] Der Metallzylinder ist zweckmäßig an dem dem Innenraum zugewandten Ende kegelig verjüngt
auf einen Innendurchmesser, der höchsten so groß und zweckmäßig kleiner ist als der
Innendurchmesser des Kragens. Er kann daher problemlos nachträglich eingefügt werden,
ohne dass eine Beschädigung des Kragens befürchtet werden müsste.
[0014] Das Außengewinde kann an dem der Zylinderfläche zugewandten Ende in einer durch den
Metallzylinder begrenzten Kegelfläche enden. Bei einer Anlageberührung an dem Kragen
wird dieser durch die Kegelfläche zusätzlich mit der Innenwandung des Metallkörpers
verpresst und insbesondere vermieden, dass sich eine für eine gute Abdichtung nachteilige,
unkontrollierte Deformation des Kragens ergibt.
[0015] Der Kragen kann zur weiteren Verbesserung des diesbezüglichen Effektes an dem vom
Innenraum abgewandten Ende in einer hohlkegeligen Fläche enden.
[0016] Der Metallkörper kann einen Flansch aufweisen, der den Metallzylinder zumindest an
dem dem Innenraum zugewandten Ende und zweckmäßig auf seiner ganzen axialen Länge
übergreift. Dadurch wird im Bereich der für das gute Abdichtungsergebnis maßgeblichen
O-Ring-Dichtungen eine besonders gute Unnachgiebigkeit des Metallkörpers erhalten.
[0017] Um eine besonders gute Deformationsbeständigkeit des Druckbehälters zu erhalten,
kann der Flansch ein dreieckig nach außen verjüngtes Profil haben. Die Einbettung
in die aus faserverstärktem Kunststoff bestehende Armierung des Druckbehälters gelingt
hierdurch besonders gut. Dafür ist es vor allem wichtig, dass die Außen- und Innenseiten
der einander gegenüberliegenden Flächen unter Vermeidung von Abstufungen gleichmäßig
ineinander übergehen.
[0018] Der Metallkörper kann an dem vom Innenraum des Druckbehälters abgewandten Ende mit
einem Ringbund versehen sein, der die Stützhülle unmittelbar anliegend übergreift.
Relativverschiebungen, die eine Zerstörung einleiten können, werden dadurch zusätzlich
verhindert. Außerdem kann der Stützbund mit einem Sechskant versehen sein, um das
Ansetzen eines Schraubenschlüssels zu ermöglichen und die Metallarmatur bei Bedarf
vor Ort problemlos herausschrauben und ersetzen zu können.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0019] In der in der Anlage beigefügten Zeichnung ist eine beispielhafte Ausführung des
erfindungsgemäßen Druckbehälters in längsgeschnittener Darstellung wieder gegeben.
Es zeigen:
Fig.1 einen längsgeschnittenen Ausschnitt aus einem Druckbehälter im Bereich der Metallarmatur.
Ausführung der Erfindung:
[0020] Der gezeigte Druckbehälter dient zur Speicherung von flüssigen oder gasförmigen Medien.
Er umfasst einen Kunststoffkernbehälter 1 mit einem zylindrischen Kragen 1.1, der
in dem radialen Zwischenraum zwischen einem darin eingesetzten Metallzylinder 2 und
einem den Kragen 1.1 außenseitig umschließenden Metallkörper 3 mit einem radial nach
außen vorstehenden Flansch 3.1 angeordnet ist, wobei der Metallzylinder zumindest
eine radial nach außen offene Nut 4 aufweist, in die eine dichtend an den Kragen 1.1
angepresste O-Ring - Dichtung 5 eingesetzt ist, wobei eine Metallarmatur 2.1 mit einem
Außengewinde 2.2 in das von dem Metallzylinder abgewandte Ende des Metallkörpers 3
eingeschraubt ist und wobei der Kunststoffkernbehälter 1 und der Flansch 3.1 von einer
Stützhülle 7 aus einem Faserverbundstoff ganz umschlossen sind.
[0021] Der Metallzylinder 2 bildet einen einstückigen Bestandteil der Armatur 2.1, schließt
sich unmittelbar an das Außengewinde 2.2 an und der Metallzylinder 2 hat einen abgestuft
kleineren Außendurchmesser als das Außengewinde 2.2. Zwischen dem Außengewinde 2.2
und dem Metallzylinder 2 ist insbesondere kein radial nach außen vorstehender Bund
o.ä. vorhanden. Der Metallzylinder 2 ist von einer nicht gezeigten Bohrung in Längsrichtung
durchdrungen, durch die in den Innenraum 6 des Druckbehälters ein druckbeaufschlagtes
Medium eingespeist und daraus entnommen werden kann. Der Druckbehälter besteht im
einfachsten Fall nur aus fünf Teilen.
[0022] Der Metallzylinder 2 weist in Richtung des Innenraums 6 des Druckbehälters aufeinanderfolgende
Nuten 4 auf, in die jeweils O-Ring - Dichtungen 5 in radial nach außen offene Nuten
dichtend eingesetzt sind. Sie bewirken in dieser Tandemanordnung auf Grund von Labyrintheffekten
eine besonders effektive Abdichtwirkung.
[0023] Die dem abzudichtenden Raum 6 zugewandte zumindest eine, dauerelastische O-Ring Dichtung
5 verpresst einen zylindrischen Teilbereich des thermoplastischen Kragens 1.1 mit
einem zylindrischen Innenabschnitt des Metallkörpers 3. Da der Kragen durch die der
O-Ring - Dichtung radial gegenüberliegende Abstützung auf einer Zylinderfläche nicht
ausweichen kann, resultiert langfristig eine besonders gut kontrollierbare Abdichtwirkung.
[0024] Der vom Innenraum 6 abgewandte, dauerelastische O-Ring 5 verpresst einen mit einem
Außengewinde versehenen und in den Metallkörper 3 eingeschraubten Teilbereich des
thermoplastischen Kragens zwischen dem Metallkörper 3 und dem Metallzylinder 2. Dies
begünstigt die axiale Fixierung des Kragens in Längsrichtung auf dem Metallzylinder,
was die Abdichtwirkung erheblich verbessert, so dass auch Belastungen durch Temperaturwechsel
und Schwingungen gut aufgefangen werden können.
[0025] Der Metallzylinder 2 ist an dem dem Innenraum 6 zugewandten Ende kegelig verjüngt
auf einen Innendruchmesser, der kleiner ist als der Innendruchmesser des Kragens 1.1,
um das Einfügen des Metallzylinders 2 in den Kragen 1.1 zu erleichtern.
[0026] Das Außengewinde 2.2 endet an dem der Zylinderfläche 2 zugewandten Ende in einer
durch den Metallzylinder 2 begrenzten Kegelfläche 2.4, was ebenfalls das Einfügen
des Metallzylinders 2 in den Kragen erleichtert und bei einer gegenseitigen Berührung
unerwünschte Deformationen vermeidet.
[0027] Dies gelingt vor allem in Verbindung mit dem Merkmal, dass der Kragen 1.1 an dem
vom Innenraum abgewandten Ende in einer hohlkegeligen Fläche endet.
[0028] Der Metallkörper 3 weist einen Flansch 3.1 auf, der den Metallzylinder 2 an dem dem
Innenraum 6 zugewandten Ende etwa zu 50% der axialen Länge übergreift. Der Flansch
3.1 bewirkt eine zusätzliche radiale Aussteifung des Metallkörpers 3 im Bereich der
für die Abdichtung wichtigen O-Ring - Dichtungen.
[0029] Der Flansch 3.1 hat ein dreieckig nach außen verjüngtes Profil, um seine nahtlose
Einbindung in die aus einem Faserverbundwerkstoff bestehende Stützhülle 7 zu ermöglichen.
[0030] Der Metallkörper 3 ist an dem vom Innenraum 6 des Druckbehälters abgewandten Ende
mit einem Ringbund 3.3 versehen, der die Stützhülle 7 unmittelbar anliegend übergreift.
Die Stützhülle 7 wird dadurch zusätzlich relativ zu dem Metallkörper 3 fixiert.
[0031] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen vor allem in einer wesentlich vereinfachten
Konstruktion: Es sind weniger Metallbauteile als bisher erforderlich, was neben einem
reduzierten Fertigungsaufwand zu einem verminderten Montageaufwand führt. Außerdem
besteht die Möglichkeit, die Dichtwirkung des bereits mit einer Stützhülle aus einem
Faserverbundstoff umkleideten Druckbehälters nachträglich an besondere Erfordernisse
des speziellen Anwendungsfalls anpassen zu können und die Dichtwirkung durch einen
nachträglichen Austausch von O-Ring - Dichtungen zu verbessern oder wiederherstellen
zu können.
1. Druckbehälter zur Speicherung von flüssigen oder gasförmigen Medien, umfassend einen
Kunststoffkernbehälter (1) mit zumindest einem zylindrischen Kragen (1.1), der in
dem radialen Zwischenraum zwischen einem darin eingesetzten Metallzylinder (2) und
einem den Kragen (1.1) außenseitig umschließenden Metallkörper (3) mit einem radial
nach außen vorstehenden Flansch (3.1) angeordnet ist, wobei der Metallzylinder (2)
zumindest eine radial nach außen offene Nut (4) aufweist, in die zumindest eine dichtend
an den Kragen (1.1) angepresste O-Ring-Dichtung (5) eingesetzt ist, wobei eine Metallarmatur
(2.1) mit einem Außengewinde (2.2) in das von dem Metallzylinder (2) abgewandte Ende
des Metallkörpers (3) eingeschraubt ist und wobei der Kunststoffkernbehälter (1) und
der Flansch (3.1) von einer Stützhülle (7) aus einem Faserverbundstoff zumindest anteilig
umschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallzylinder (2) einen einstückigen Bestandteil der Metallarmatur (2.1) bildet,
sich unmittelbar an das Außengewinde anschließt und einen abgestuft kleineren Außendurchmesser
als das Außengewinde (2.2) hat und dass zumindest eine O-Ring-Dichtung (5) einen mit
einem Außengewinde versehenen und in den Metallkörper (3) eingeschraubten Teilbereich
des Kragens (1.1) zwischen dem Metallkörper (3) und dem Metallzylinder (2) verpresst.
2. Druckbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallzylinder (2) zumindest zwei in Richtung des Innenraums (6) des Druckbehälters
aufeinanderfolgende Nuten (4) aufweist, in die jeweils O-Ring-Dichtungen (5) dichtend
einsetzbar sind.
3. Druckbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine O-Ring-Dichtung (5) einen zylindrischen Teilbereich des Kragens (1.1)
mit einem zylindrischen Innenabschnitt des Metallkörpers (3) verpresst.
4. Druckbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallzylinder (2) an dem dem Innenraum (6) zugewandten Ende kegelig verjüngt
ist auf einen Innendurchmesser, der kleiner ist als der Innendurchmesser des Kragens
(1.1).
5. Druckbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Außengewinde (2.2) an dem der Zylinderfläche (2) zugewandten Ende in einer durch
den Metallzylinder (2) begrenzten Kegelfläche (2.4) endet.
6. Druckbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (1.1) an dem vom Innenraum abgewandten Ende in einer hohlkegeligen Fläche
endet.
7. Duckbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, der Metallkörper (3) einen Flansch (3.1) aufweist, der den Metallzylinder (2) zumindest
an dem dem Innenraum (6) zugewandten Ende übergreift.
8. Druckbehälter nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (3.1) ein dreieckig nach außen verjüngtes Profil hat.
9. Druckbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallkörper (3) an dem vom Innenraum (6) des Druckbehälters abgewandten Ende
mit einem Ringbund (3.3) versehen ist, der die Stützhülle (7) unmittelbar anliegend
übergreift.
1. Pressure container for the storage of liquid or gaseous media, comprising a plastic
core container (1) having at least one cylindrical collar (1.1) disposed in the radial
space between a metal cylinder (2) inserted therein and an outer metal body (3), which
outer metal body (3) encircles the cylindrical collar (1.1) and has a radial, outwardly
projecting flange (3.1), wherein the metal cylinder (2) exhibits at least one radially
outwardly-open groove (4) wherein is inserted at least one O-ring seal (5), which
O-ring seal (5) is pressed onto the collar (1.1) in a sealing manner wherein a metal
armature (2.1) having an external thread (2.2) is screwed into the end of the metal
body (3) facing away from the metal cylinder (2) and wherein the plastic core container
(1) and the flange (3.1) are at least partly encircled by a supporting envelope (7)
made of a plastic composite material, characterised in that the metal cylinder (2) forms a one-piece component of the metal armature (2.1), is
directly adjacent to the external thread and has an incrementally smaller outside
diameter than the external thread (2.2) and that at least one O-ring-seal (5) presses
a portion of the collar (1.1), which portion of the collar (1.1) is provided with
an external thread and is screwed into the metal body (3), between the metal body
(3) and the metal cylinder (2).
2. Pressure container according to Claim 1, characterised in that the metal cylinder (2) has at least two consecutive grooves (4) in the direction
of the interior (6) of the pressure container, into each of which O-ring seals (5)
can be inserted in a sealing manner
3. Pressure container according to Claim 1 or 2, characterised in that at least one O-ring seal (5) presses a cylindrical portion of the collar (1.1) against
a cylindrical internal section of the metal body (3).
4. Pressure container according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the metal cylinder (2) on which the end facing the interior (6) is tapered to an
inside diameter which is smaller than the inside diameter of the collar (1.1).
5. Pressure container according to one of the claims 1 to 4, characterised in that the external thread (2.2) on the end facing the metal cylinder surface (2) ends in
a conical surface (2.4) limited by the metal cylinder (2).
6. Pressure container according to one of the claims 1 to 5, characterised in that the collar (1.1) on the end facing the interior ends in a hollow conical surface.
7. Pressure container according to one of the claims 1 to 6, characterised in that the metal body (3) exhibits a flange (3.1) which flange (3.1) overlaps the metal
cylinder (2) at least at the end facing the interior (6).
8. Pressure container according to Claim 1 to 7, characterised in that the flange (3.1) has a triangular outwardly-tapered profile.
9. Pressure container according to one of the claims 1 to 8, characterised in that the metal body (3) on the end facing away from the interior (6) of the pressure container
is provided with a ring (3.3), which ring (3.3) directly abuts and overlaps the supporting
envelope (7).
1. Réservoir sous pression destiné au stockage de milieux liquides ou gazeux, comprenant
un réservoir intérieur en matière plastique (1) avec au moins un collet cylindrique
(1.1) qui est disposé dans l'interstice radial entre un cylindre métallique (2) inséré
dedans et un corps métallique (3) qui entoure extérieurement le collet (1.1) et comporte
une bride (3.1) faisant saillie radialement vers l'extérieur, le cylindre métallique
(2) présentant au moins une rainure (4) ouverte radialement vers l'extérieur, dans
laquelle est inséré au moins un joint torique (5) appliqué de manière étanche sur
le collet (1.1), une armature métallique (2.1) étant vissée par un filetage extérieur
(2.2) dans l'extrémité du corps métallique (3) éloignée du cylindre métallique (2)
et le réservoir intérieur en matière plastique (1) et la bride (3.1) étant entourés
au moins en partie par une enveloppe de support (7) en matériau composite en fibres,
caractérisé en ce que le cylindre métallique (2) forme un élément d'une seule pièce de l'armature métallique
(2.1), se raccorde directement au filetage extérieur et a un diamètre extérieur progressivement
plus petit que le filetage extérieur (2.2) et qu'au moins un joint torique (5) comprime
une partie du collet (1.1) pourvue d'un filetage extérieur et vissée dans le corps
métallique (3) entre le corps métallique (3) et le cylindre métallique (2).
2. Réservoir sous pression selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cylindre métallique (2) présente au moins deux rainures (4) successives en direction
de l'espace intérieur (6) du réservoir sous pression, dans lesquelles des joints toriques
(5) peuvent être respectivement insérés de manière étanche.
3. Réservoir sous pression selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins un joint torique (5) comprime une partie cylindrique du collet (1.1) avec
une portion intérieure cylindrique du corps métallique (3).
4. Réservoir sous pression selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'à l'extrémité tournée vers l'espace intérieur (6), le cylindre métallique (2) se rétrécit
en cône à un diamètre intérieur qui est inférieur au diamètre intérieur du collet
(1.1).
5. Réservoir sous pression selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le filetage extérieur (2.2) se termine, à l'extrémité tournée vers la surface cylindrique
(2), par une surface conique (2.4) limitée par le cylindre métallique (2).
6. Réservoir sous pression selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le collet (1.1) se termine, à l'extrémité éloignée de l'espace intérieur, par une
surface en forme de cône creux.
7. Réservoir sous pression selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le corps métallique (3) présente une bride (3.1) qui empiète sur le cylindre métallique
(2) au moins à l'extrémité tournée vers l'espace intérieur (6).
8. Réservoir sous pression selon la revendication 1 à 7, caractérisé en ce que la bride (3.1) a un profil effilé en triangle vers l'extérieur.
9. Réservoir sous pression selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le corps métallique (3) est pourvu à l'extrémité éloignée de l'espace intérieur (6)
du réservoir sous pression d'une collerette annulaire (3.3) qui empiète sur l'enveloppe
de support (7) en contact direct avec elle.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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