[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Walzenrichtmaschine mit in einem Kassettenwechselsystem
angeordneten Richtwalzen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Zur Verarbeitung von Bandstahl, das von einem Coil abgezogen wird bzw. auch von durch
vorherige Bearbeitung verzogenen Teilen, werden herkömmlicher Weise Walzenrichtmaschinen
eingesetzt. Eine derartige Walzenrichtmaschine ist beispielsweise aus der
EP 1 584 384 A1 bekannt. Die dort gezeigte Richtmaschine weist einen oberen Walzenstuhl mit einer
Mehrzahl von oberen Richtwalzen, einen unteren Walzenstuhl mit einer Mehrzahl von
unteren Richtwalzen auf, wobei wenigstens einige der oberen und/oder unteren Richtwalzen
angetrieben sind. Der Antrieb erfolgt dabei über Gelenkwellen, die an einem ihrer
Enden mit der zugehörigen Richtwalze verbunden sind und an ihrem anderen Ende mittels
lösbarer Kupplung mit einem ersten Verteilergetriebe verbindbar sind, wobei zum Antrieb
des ersten Verteilergetriebes eine Antriebseinrichtung vorgesehen ist, die gemäß
EP 1 584 384 A1 aus einem Hauptgetriebe und einem Antriebsmotor besteht.
[0003] Beim Einsatz einer Richtmaschine in einer Anlage auf der ein sehr großes Spektrum
von Materialien hinsichtlich des Dickenbereiches, der Festigkeiten bzw. der Oberflächenbeschaffenheit
oder der Materialien selbst (Aluminium, Stahl, Edelstahl, etc.) verarbeitet werden
soll, ist es notwendig, die Anzahl der Richtwalzen und deren Durchmesser entsprechend
dem Richtgut anzupassen.
[0004] Um diesen Forderungen zu begegnen, wurde gemäß
EP 1 584 384 A1 vorgeschlagen, die Richtwalzen in einer Wechselkassette anzuordnen und somit den
oberen und unteren Richtwalzensatz zusammen mit den zugehörigen Antriebs- bzw. Gelenkwellen
in einem Schritt aus der Richtmaschine herauszubringen und eine andere Wechselkassette
mit einem entsprechenden gegebenenfalls anderen Richtwalzensatz wieder einzubringen.
[0005] Abhängig von der Anzahl der Richtwalzen, der Achsabstände, der Walzendurchmesser
und der erforderlichen Prozessdrehmomente, welche ein Richtaggregat kennzeichnen,
werden dementsprechend unterschiedliche Anforderungen an das antreibende Verteilergetriebe
gestellt.
[0006] Gemäß
EP 1 584 384 A1 wird deshalb vorgeschlagen, das Verteilergetriebe in die Wechselkassette zu integrieren
und zusammen mit dieser auszuwechseln.
[0007] Diese Lösung erfordert jedoch, dass beim Bereitstellen von mehreren gleichartigen
Kassetten, die nach ihrer Bauart bestimmt gemäß
EP 1 584 384 A1 ein Zwischengetriebe benötigen, genau dieses bei jeder weiteren Wechselkassette vorgesehen
werden muss. Außerdem muss je nach erforderlicher bzw. installierter Leistung ein
Ölkühlkreislauf installiert bzw. an einem solchen angekuppelt werden. Des weiteren
können Überwachungsfunktionen, wie der Öltemperatur oder des Ölfüllstands erforderlich
sein, welche dann nur mit erhöhtem Aufwand in die Steuerung eingebaut werden können.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Walzenrichtmaschine
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die oben genannten Nachteile vermieden
sind und sich der Ausbau der Wechselkassette möglichst einfach und kostengünstig gestaltet.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Gemäß der vorliegenden Erfindung zeichnet sich die Richtmaschine dadurch aus, dass
das zweite Verteilergetriebe durch Verschiebung quer zur Achsrichtung der Richtwalzen
von einer Parkposition in eine Arbeitsposition und umgekehrt bringbar ist, das zweite
Verteilergetriebe auf einem Kreuzschlitten angeordnet ist, der sowohl quer zur Achsrichtung
der Gelenkwellen als auch in Achsrichtung verschiebbar ist. Damit kann der Kassettenwechsel
auch von der Antriebsseite her schnell erfolgen und führt nur zu geringen Maschinen-Umrüstzeiten.
[0011] wobei Vorteilhaftweise kann auf einfache und sichere Weise eine Verschiebung des
für den jeweiligen Richtwalzensatz vorgesehenen Verteilergetriebes erfolgen. Dabei
können in einer ersten Ausführungsform beide bzw. bei mehr als zwei Getrieben alle
Getriebe auf einem Schlitten angeordnet sein.
[0012] Weiterhin ist auch das erste Verteilergetriebe durch Verschiebung quer zur Achsrichtung
der Richtwalzen von einer Parkposition in eine Arbeitsposition und umgekehrt bringbar.
Vorteilhaftweise ist auch das erste Verteilergetriebe auf einem Kreuzschlitten angeordnet.
[0013] In einer Ausführungsform kann die Verschiebung der Verteilergetriebe horizontal erfolgen,
also in einer Ebene, die parallel zu den Ebenen der Achsen der Richtwalzen verläuft.
[0014] Alternativ kann die Verschiebung eines oder aller Verteilergetriebe vertikal erfolgen,
sodass die benötigt Breite für die Walzenrichtmaschine, je nach zur Verfügung stehendem
Platz am Produktionsort, verringert werden kann.
[0015] Selbstverständlich sind auch Mischformen möglich, beispielsweise dass eines der Verteilergetriebe
horizontal und das andere vertikal verschoben wird. Zusätzlich gibt es grundsätzlich
die Möglichkeit der Verschiebung in einer jeglichen Winkellage, was den Vorteil hat,
eine kompakte Bauweise der Walzenrichtmaschine insbesondere auch bei mehr als zwei
Verteilergetrieben zu ermöglichen.
[0016] Weiterhin kann vorgesehen werden, dass der die Verteilergetriebe antreibende Antriebsmotor
seinerseits auf einem Schlitten angeordnet ist und in Achsrichtung der Richtwalzen
verschiebbar ist.
[0017] In einer weiteren alternativen Ausführungsform kann zur Kupplung des Antriebsmotors
mit dem zugeordneten Verteilergetriebe eine separate Wellenkupplung vorgesehen sein,
mit der der Antriebsmotor mit dem in Arbeits- bzw. Antriebsposition gebrachten Verteilergetriebe
zu dessen Antrieb verbindbar ist.
[0018] In einer weiteren alternativen Ausführungsform kann jedes Verteilergetriebe einen
eigenen fest gekuppelten Antriebsmotor aufweisen, der sich dann entsprechend der Bewegung
des gekuppelten Verteilergetriebes mit diesem mitbewegt.
[0019] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen der erfindungsgemäßen Walzenrichtmaschine unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Darin zeigt:
- Fig. 1
- in schematischer Schnittansicht eine erste Ausführungsform einer er- findungsgemäßen
Walzenrichtmaschine mit Wechselkassette und Kassettenwechsel-Tisch zur Aufnahme der
Wechselkassette beim Auswechseln;
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht der Walzenrichtmaschine von Figur 1 ge- mäß Pfeil II in
Figur 1;
- Fig. 3
- eine schematische Ansicht auf die Ausführungsform von Fig. 1 mit herausgefahrener
Wechselkassette und montiertem zweiten Verteiler- getriebe;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wal- zenrichtmaschine
gemäß Figur 3;
- Fig. 5
- eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausgestaltung der Richtmaschine mit
zwei in einer Reihe angeordneten Verteilergetrie- ben und direkt antreibendem Antriebsmotor;
- Fig. 6
- eine schematische Draufsicht auf die Ausführungsform gemäß Figur 5, jedoch bei ausgefahrener
Wechselkassette einschließlich der Gelenk- wellen.
[0020] In den Figuren sind gleiche Elemente mit der gleichen Bezugsziffer versehen.
[0021] In Fig. 1 ist in schematischer Teilschnittansicht eine erfindungsgemäße Walzenrichtmaschine
11 dargestellt. In Fig. 2 ist diese Watzenrichtmaschine 11 in Ansicht gemäß Pfeil
II von Fig. 1 dargestellt.
[0022] Die Walzenrichtmaschine 11 weist einen oberen Walzenstuhl 13 und einen unteren Walzenstuhl
15 in an sich bekannter Ausgestaltung auf. Der obere Walzenstuhl 13 weist obere Richtwalzen
17 auf und der untere Walzenstuhl 15 weist untere Richtwalzen 19 auf. Die oberen und
unteren Richtwalzen 17, 19 sind in einer Wechselkassette 16 angeordnet, was unter
noch näher erläutert wird.
[0023] Die Richtwalzen 17 und 19 sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, versetzt zueinander angeordnet.
Der obere Walzenstuhl 13 ist gegenüber dem unteren Walzenstuhl 15 in an sich bekannter
Weise vertikal bewegbar, wobei zwischen den oberen Richtwalzen 17 und den unteren
Richtwalzen 19 ein Richtspalt 21 für das zu richtende Masterial (nicht dargestellt)
ausgebildet ist und entsprechend einstellbar ist.
[0024] Zum Antrieb der oberen Richtwalzen 17 sind obere Gelenkwellen 23 und zum Antrieb
der unteren Richtwalzen 19 untere Gelenkwellen 25 vorgesehen. Die Gelenkwellen sind
über entsprechende Kupplungen 27 mit den oberen und unteren Richtwalzen 17, 19 gekuppelt.
Die Richtwalzen 17 und 19 sind auf der Seite der Gelenkwellen 23 und 25 in einer Lagerleiste
61 und auf der entgegengesetzten Seite in einer Lagerleiste 63 gelagert.
[0025] Am entgegengesetzten Ende sind die oberen und unteren Gelenkwellen 23, 25 in einer
Kupplungslagerleiste 29 gelagert und über Kupplungselemente 33, 31 mit Antriebswellen
eines ersten Verteilergetriebes 35 verbunden. Die Gelenkwellen 23, 25 weisen Kupplungselemente
32 auf.
[0026] An dem ersten Verteilergetriebe 35 greift ein Antriebsmotor 37 an, der das erste
Verteilergetriebe 35 entsprechend antreibt.
[0027] An der dem Antriebsmotor 37 abgewandten Seite der Walzenrichtmaschine 11 befindet
sich eine bewegliche Wechselkassettenaufnahmevorrichtung 39, die tischartig ausgebildet
ist. Mit Bezugsziffer 43 wird ein Bodenfundament bezeichnet, auf dem die gesamte Walzenrichtmaschinenvorrichtung
11 steht.
[0028] Die Wechselkassette 16 umfasst weiterhin obere Stützrollenböcke 45 und untere Stützrollenböcke
47, die zur Abstützung der oberen und unteren Richtwalzen 17, 19 dienen. Die Stützrollenböcke
45 und 47 weisen, wie aus Fig. 2 ersichtlich eine in an sich bekannter Weise entsprechende
Vielzahl von Zwischenwalzen 49 und Stützrollen 51 auf.
[0029] Wie weiterhin aus Figur 1 ersichtlich, ist ein Kreuzschlitten 53 vorgesehen, der
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zur Aufnahme wenigstens eines weiteren,
zweiten Verteilergetriebes 65 dient, wie dies später beschrieben werden wird.
[0030] Es wird nunmehr Bezug genommen auf Figur 3, in der die Walzenrichtmaschine 11 beim
Kassettenwechsel dargestellt ist. Die Wechselkassette 16', die einen etwas anderen
Aufbau als die Wechselkassette 16 aufweist benötigt einen anderen Antrieb als die
Wechselkassette 16. Dieser Antrieb wird durch ein zweites Verteilergetriebe 65 geschaffen,
das vor das erste Verteilergetriebe gesetzt ist. Das zweite Verteilergetriebe 65 ist
über eine oder mehrere Verbindungswellen 67 mit dem ersten Verteilergetriebe 35 verbunden.
[0031] Wie aus Figur 3 weiterhin ersichtlich, ist die Wechselkassette 16' auf den Kassettenwechsel-Tisch
39 aufgesetzt und bereit in die Walzenrichtmaschine 11 eingefahren zu werden. Hierzu
weist sie 4 Rollen 18 auf. Die Wechselkassette 16' umfasst einen Rahmen 60' auf dem
die unteren Stützrollenböcke 47 gelagert sind. Die oberen und unteren Richtwalzen
17 und 19 sind in Lagerleisten 61' und 63' gelagert. Weiterhin ist ein Rahmen 62'
vorgesehen, der mit den Lagerleisten 61' und 63' verbunden ist und auch zur Lagerung
der oberen Stützrollenböcke 45 dient. Wie aus Figur 3 weiterhin ersichtlich, umfasst
die Wechselkassette 16' auch die oberen und unteren Gelenkwellen 23' und 25' und deren
Lagerleiste 29'. Die Gelenkwellen 23' und 25' sind kürzer als die Gelenkwellen 23
und 25 der Wechselkassette 16 von Fig. 1 und zwar um das Maß für den Platz des zweiten
Verteilergetriebes 65.
[0032] Fig. 4 stellt eine schematische Draufsicht auf die Verteilergetriebeanordnung gemäß
Fig. 3 dar, wobei zwei Stellungen des zweiten Verteilergetriebes 65 dargestellt sind.
Mit durchgezogenen Linien ist die Betriebsposition des zweiten Verteilergetriebes
65 dargestellt und mit gestrichelten Linien dessen Ruheposition.
[0033] Das auf dem Kreuzschlitten 53 angeordnete zweite Verteilergetriebe ist in seiner
Betriebsstellung mit dem ersten Verteilergetriebe 35 verbunden. Um in diese aus seiner
Ruheposition zu gelangen, wird das zweite Verteilergetriebe 65 aus der (gestrichelten)
Ruheposition in die Position vor das erste Verteilergetriebe 35 auf Schienen 69 verschoben
und anschließend durch Verschieben des Kreuzschlittens 53 in Richtung erstes Verteilergetriebe
35 in seine Betriebsposition verschoben und mit diesem gekoppelt. Dies erfolgt über
Kupplungselemente 67. Sodann kann die Wechselkassette 16' in die Richtmaschine eingeschoben
und mit dem zweiten Verteilergetriebe 65 über ihre Kupplungen 33, 31 verbunden werden.
[0034] Es wird nunmehr Bezug genommen auf die Figuren 5 und 6. Diese zeigen Teilansichten
einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Walzenrichtmaschine 11.
[0035] Die Wechselkassette 16 befindet sich in Betriebsstellung ebenso wie das erste Verteilergetriebe
35 (vgl. Figur 6). Der Antriebsmotor 37 ist in Betriebsstellung des ersten Verteilergetriebes
35 direkt mit diesem verbunden. Das zweite Verteilergetriebe 65 befindet sich in Ruhestellung.
Durch Entkoppeln des ersten Verteilergetriebes 35 und Verfahren dieses Getriebes mittels
des Kreuzschlittens 53 weg vom Antriebsmotor 37 wird das erste Verteilergetriebe 35
aus seiner Betriebsstellung herausgefahren und anschließend kann durch die Querbewegung
des Kreuzschlittens 53 das zweite Verteilergetriebe 65 vor den Antriebsmotor 37 gefahren
werden und anschließend nach Bewegung des Kreuzschlittens 53 in Richtung Antriebsmotor
37 mit diesem gekoppelt werden. Danach wird die gewünschte und auf dem Kassettenwechsel-Tisch
39 vorbereitete Wechselkassette in die Maschine eingefahren und die Gelenkwellen entsprechend
mit dem zweiten Verteilergetriebe verbunden.
[0036] Mit der erfindungsgemäßen Richtmaschine und deren Kassetten- und Getriebewechselsystem
wird somit besonders vorteilhaft eine schnelle und einfache Möglichkeit der Anpassung
der Richtmaschine an die unterschiedlichen Richtaufgaben und Einsätze der Richtmaschine
geschaffen.
1. Walzenrichtmaschine (11), die aufweist:
einen oberen Walzenstuhl (13) mit einer Mehrzahl von oberen Richtwalzen (17),
einen unteren Walzenstuhl (15) mit einer Mehrzahl von unteren Richtwalzen (19),
wobei wenigstens einige der oberen/unteren Richtwalzen (17, 19) angetrieben sind,
wobei der Antrieb über Gelenkwellen (23, 25, 23', 25') erfolgt, die an einem ihrer
Enden mit der zugehörigen Richtwalze verbunden sind und an ihrem anderen Ende mittels
lösbarer Kupplungen (33, 31) mit einem ersten Verteilergetriebe (35) verbindbar sind,
wobei zum Antrieb des ersten Verteilergetriebes (35) eine Antriebseinrichtung (37)
vorgesehen ist, wobei die oberen und unteren Richtwalzen (17, 19) eine Richtwalzenanordnung
bilden, die in einer Wechselkassette (16, 16') zusammen mit ihren Gelenkwellen angeordnet
und mittels dieser auswechselbar sind, wobei die Richtmaschine wenigstens ein weiteres,
zweites Verteilergetriebe (65) aufweist, das anstelle des ersten Verteilergetriebes
(35) mit den Gelenkwellen (23', 25') der Wechselkassette (16, 16') verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite Verteilergetriebe (65) durch Verschiebung quer zur Achsrichtung der Richtwalzen
von einer Parkposition in eine Arbeitsposition und umgekehrt bringbar ist,
wobei das zweite Verteilergetriebe (65) auf einem Kreuzschlitten (53) angeordnet ist,
der sowohl quer zur Achsrichtung der Gelenkwellen als auch in Achsrichtung verschiebbar
ist.
2. Walzenrichtmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit den Gelenkwellen (23, 25) der Wechselkassette (16) verbindbare erste Verteilergetriebe
(35) durch Verschiebung quer zur Achs[n]richtung der Richtwalzen von einer Parkposition
in eine Arbeitsposition und umgekehrt bringbar ist.
3. Walzenrichtmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verteilergetriebe (35) auf einem Kreuzschlitten (53) angeordnet ist, der
sowohl quer zur Achsrichtung der Gelenkwellen als auch in Achsrichtung verschiebbar
ist.
4. Walzenrichtmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung des ersten und/oder zweiten Verteilergetriebes (35, 65) horizontal
erfolgt.
5. Walzenrichtmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebung des ersten und/oder zweiten Verteilergetriebes (35, 65) vertikal
erfolgt.
6. Walzenrichtmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des ersten bzw. zweiten Verteilergetriebes (35, 65) mit einem Antriebsmotor
(37) durch Verschiebung zusätzlich in Achsrichtung der Gelenkwellen bzw. Richtwalzen
erfolgt.
7. Walzenrichtmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (37) auf einem Schlitten angeordnet ist und in Achsrichtung der
Richtwalzen verschiebbar ist.
8. Walzenrichtmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass zur Kupplung des Antriebsmotors (37) mit dem zweiten Verteilergetriebe (65) eine
separate Wellenkupplung vorgesehen ist.
9. Walzenrichtmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verteilergetriebe (35, 65) einen eigenen fest gekuppelten Antriebsmotor aufweist.
1. Roller levelling machine (11) which has:
a top roller frame (13) having a plurality of top levelling rollers (17), a bottom
roller frame (15) having a plurality of bottom levelling rollers (19), wherein at
least some of the top/bottom levelling rollers (17, 19) are driven, wherein the drive
is effected via cardan shafts (23, 25; 23', 25') which are connected at one of their
ends to the associated levelling roller and can be connected at their other end to
a first distribution gearbox (35) by means of detachable couplings (33, 31), wherein
a drive device (37) is provided for driving the first distribution gearbox (35), wherein
the top and bottom levelling rollers (17, 19) form a levelling roller arrangement
and are arranged in an exchange cassette (16, 16') together with their cardan shafts
and can be exchanged by means of said exchange cassette (16, 16'), wherein said leveling
machine comprises at least one further, second distribution gearbox (65) which can
be connected to the cardan shafts (23', 25') of the exchange cassette (16, 16') instead
of the first distribution gearbox (35),
characterized in that the second distribution gearbox (65) can be brought from a parking position into
a working position, and vice versa, by displacement transversely to the axial direction
of the leveling rollers, wherein the second distribution gearbox (65) is arranged
on a cross slide (53) which can be displaced both transversely to the axial direction
of the cardan shafts and in the axial direction.
2. Roller levelling machine according to Claim 1, characterized in that the first distribution gearbox (35) which can be connected to the cardan shafts (23,
25) of the exchange cassette (16) can be brought from a parking position into a working
position, and vice versa, by displacement transversely to the axial direction of the
levelling rollers.
3. Roller levelling machine according to Claim 1 or 2, characterized in that the first distribution gearbox (35) is arranged on a cross slide (53) which can be
displaced both transversely to the axial direction of the cardan shafts and in the
axial direction.
4. Roller levelling machine according to one of the Claims 1 to 3, characterized in that displacement of the first and/or of the second distribution gearbox (35, 65) is effected
horizontally.
5. Roller levelling machine according to one of the Claims 1 to 3, characterized in that the displacement of the first and/or of the second distribution gearbox (35, 65)
is effected vertically.
6. Roller levelling machine according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the first or the second distribution gearbox (35, 65) is connected to the drive motor
(37) by additional displacement in the axial direction of the cardan shafts or levelling
rollers.
7. Roller levelling machine according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the drive motor (37) is arranged on a slide and can be displaced in the axial direction
of the levelling rollers.
8. Roller levelling machine according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a separate shaft coupling is provided for coupling the drive motor (37) to the second
distribution gearbox (65).
9. Roller levelling machine according to one of Claims 1 to 5, characterized in that each distribution gearbox (35, 65) has a separate fixedly coupled drive motor.
1. Machine de dressage à rouleaux (11) qui présente :
une chaise de rouleaux supérieure (13) avec une pluralité de cylindres de dressage
supérieurs (17), une chaise de rouleaux inférieure (15) avec une pluralité de cylindres
de dressage inférieurs (19), au moins quelques-uns des cylindres de dressage supérieurs/inférieurs
(17, 19) étant entraînés, l'entraînement s'effectuant alors par l'intermédiaire d'arbres
de transmission (23, 25 ; 23', 25'), qui sont assemblés sur l'une de leurs extrémités
avec le cylindre de dressage correspondant et peuvent être assemblés sur leur autre
extrémité, au moyen d'accouplements amovibles (33, 31), avec une première transmission
de prise de force (35), un dispositif de commande (37) étant alors prévu pour l'entraînement
de la première transmission de prise de force (35), les cylindres de dressage supérieurs
et inférieurs (17, 19) formant un agencement de cylindres de dressage, qui sont disposés
dans une cassette interchangeable (16, 16') avec leurs arbres de transmission et peuvent
être échangés au moyen de cette dernière, la machine de dressage comprenant au moins
une seconde transmission de prise de force (65) supplémentaire, qui peut être raccordée
aux arbres de transmission (23', 25') de la cassette interchangeable (16, 16') au
lieu de la première transmission de prise de force (35),
caractérisée en ce que la seconde transmission de prise de force (65) peut être amenées d'une position de
repos dans une position de travail, et inversement, par déplacement transversal à
la direction axiale des cylindres de dressage, la seconde transmission de prise de
force (65) étant disposée sur un chariot à mouvements croisés (53), qui peut être
déplacé aussi bien transversalement à la direction axiale des arbres de transmission
que dans la direction axiale.
2. Machine de dressage à rouleaux suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la première transmission de prise de force (35), raccordable aux arbres de transmission
(23, 25) de la cassette interchangeable (16), peut être amenée d'une position de repos
dans une position de travail, et inversement, par déplacement transversal à la direction
axiale des cylindres de dressage.
3. Machine de dressage à rouleaux suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que la première transmission de prise de force (35) est disposée sur un chariot à mouvements
croisés (53), qui peut être déplacé aussi bien transversalement à la direction axiale
des arbres de transmission que dans la direction axiale.
4. Machine de dressage à rouleaux suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le déplacement de la première et/ou de la seconde transmission de prise de force
(35, 65) s'effectue dans la direction horizontale.
5. Machine de dressage à rouleaux suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le déplacement de la première et/ou de la seconde transmission de prise de force
(35, 65) s'effectue dans la direction verticale.
6. Machine de dressage à rouleaux suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le raccordement de la première ou de la seconde transmission de prise de force (35,
65) au moteur de commande (37) s'effectue par déplacement supplémentaire dans la direction
axiale des arbres de transmission ou des cylindres de dressage.
7. Machine de dressage à rouleaux suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le moteur de commande (37) est disposé sur un chariot et est mobile dans la direction
axiale des cylindres de dressage.
8. Machine de dressage à rouleaux suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'un accouplement d'arbres séparé est prévu pour l'accouplement du moteur de commande
(37) avec la seconde transmission de prise de force (65).
9. Machine de dressage à rouleaux suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que chaque transmission de prise de force (35, 65) présente un moteur de commande propre
accouplé fixement.