| (19) |
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(11) |
EP 2 116 622 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.07.2015 Patentblatt 2015/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.04.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Duktile Magnesiumlegierung
Ductile magnesium alloy
Alliage de magnésium ductile
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
23.04.2008 DE 102008020523
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.11.2009 Patentblatt 2009/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Helmholtz-Zentrum Geesthacht
Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH |
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21502 Geesthacht (DE) |
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Erfinder: |
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- Blawert, Carsten
21481 Lauenburg (DE)
- Kainer, Karl Ulrich
21522 Hohnstorf (DE)
- Dietzel, Wolfgang
21502 Geesthacht (DE)
- Ditze, André
38678 Clausthal-Zellerfeld (DE)
- Scharf, Christiane
38667 Bad Harzburg (DE)
- Zivanovic, Predrag
38678 Clausthal-Zellerfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: UEXKÜLL & STOLBERG |
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Patentanwälte
Beselerstrasse 4 22607 Hamburg 22607 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-2007/009435 GB-A- 2 022 138
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FR-A- 2 246 647
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- SCHARF CHRISTIANE ET AL: "CORROSION OF AZ 91 SECONDARY MAGNESIUM ALLOY" ADVANCED ENGINEERING
MATERIALS, WILEY VCH VERLAG, WEINHEIM, DE, Bd. 7, Nr. 12, 1. Dezember 2005 (2005-12-01),
Seiten 1134-1142, XP009072476 ISSN: 1438-1656
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine korrosionsbeständige Magnesiumlegierung.
[0002] Es ist bekannt, dass Magnesiumlegierungen dann korrosionsbeständig sind, wenn die
Gehalte an Kupfer, Eisen und Nickel sehr niedrig sind. In den Legierungen der Gruppen
AZ (Magnesium mit Aluminium und Zink), AM (Magnesium mit Aluminium und Mangan), AS
(Magnesium mit Aluminium und Silizium) und AJ (Magnesium mit Aluminium und Strontium)
sind die Toleranzgrenzen meist auf 250 ppm Kupfer, 10 ppm Nickel und 50 ppm Eisen
festgelegt. Gemäß
Bakke et al., Soc. Automotive Engineers, paper 1999-01-0926, 1999, Seiten 1-10 und
Kammer (Hrsg.): Magnesiumtaschenbuch, Aluminiumverlag Düsseldorf, 2000, 1. Auflage, kommt es zu starker Korrosion vor allem durch Lochfraß, wenn die Toleranzgrenzen
an Kupfer, Nickel und/oder Eisen überschritten werden.
[0003] Magnesiumsekundärlegierungen können mit wesentlich geringerem Energieaufwand hergestellt
werden als Primärlegierungen, enthalten aber zwangsläufig Kupfer, Nickel und Eisen
in Mengen oberhalb der Toleranzgrenzen. Magnesiumlegierungen mit Gehalten an Kupfer,
Nickel und/oder Eisen unterhalb der Toleranzgrenzen können nicht oder nur unter sehr
hohen Kosten durch Recycling von Altschrott hergestellt werden. Eine korrosionsbeständige
Magnesiumsekundärlegierung ist allerdings aus der
WO 2007/009435 A1 bekannt. Die in der
WO 2007/009435 A1 offenbarten Magnesiumlegierungen zeigen trotz höherer Gehalte an Kupfer und Nickel
vergleichbare oder bessere Korrosionseigenschaften, als eine hochreine Magnesiumprimärlegierung,
und enthalten 10-20 Gew.-% Aluminium, 2,5 bis 10 Gew.-% Zink, 0,1 bis 2 Gew.-% Mangan,
0,3 bis 2 Gew.-% Kupfer und/oder bis zu 1,5 Gew.-% Gesamtgehalt an Nickel, Kobalt,
Eisen, Silizium, Zikon, Berillium. Diese Legierungen haben allerdings den Nachteil,
dass sie vergleichsweise spröde sind, was sie für einige Verarbeitungsprozesse wie
Strangpressen, Schmieden, Walzen aber auch für Anwendungen, die eine Energieaufnahme
über plastische Verformung erfordern, unbrauchbar macht.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit eine korrosionsbeständige Magnesiumlegierung
bereitzustellen, die ohne sehr hohen Energieaufwand durch Recycling von Altschrott
hergestellt werden kann und duktil ist.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Magnesiumlegierung, bestehend aus, bezogen auf
das Gesamtgewicht der Magnesiumlegierung, 2 bis 7,5 Gew.-% Aluminium, 0,6 bis 6 Gew.-%
Zink, 0,1 bis 2 Gew.-% Mangan, 0 bis 2 Gew.-% Seltenerdelementen, 0,5 bis 2 Gew.-%
Kupfer, gegebenenfalls bezogen auf das Gesamtgewicht der Magnesiumlegierung, weniger
als 0,005 Gew.% Nickel, weniger als 0,01 Gew.% Eisen und/oder weniger als 0,01 Gew.%
Silizium sowie Magnesium als Rest, wobei Verhältnis der Gewichtsprozentanteile von
Aluminium zu Zink im Bereich von 1:1 bis 2:1 liegt. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
[0006] Überraschenderweise wurde gefunden, dass das Korsorionsverhalten trotz höherer Gehalte
an Kupfer in der erfindungsgemäßen Magnesiumlegierung im Vergleich zu hochreinen Magnesiumprimärlegierungen
ähnlich gut ist. Ferner bleibt die erfindungsgemäße Magnesiumlegierung duktil.
[0007] Der Aluminiumgehalt der erfindungsgemäßen Magnesiumlegierung beträgt vorzugsweise,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Magnesiumlegierung, 3 bis 6 Gew.-%. Der Zinkgehalt
der erfindungsgemäßen Magnesiumlegierung beträgt vorzugsweise, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Magnesiumlegierung 1 bis 5 Gew.-%, bevorzugter 2 bis 4 Gew.-%. Der Mangangehalt
der erfindungsgemäßen Magnesiumlegierung beträgt vorzugsweise 0,1 bis 1 Gew.-%, bevorzugter
0,2 bis 0,75 Gew.-%. Der Kupfergehalt der erfindungsgemäßen Magnesiumlegierung beträgt
vorzugsweise 0,5 bis 1 Gew.-%, bevorzugter 0,5 bis 0,7 Gew.-%.
[0008] Ferner wurde überraschenderweise festgestellt, dass durch Zusatz von Seltenen Erden
wie Cer, Neodym, Yttrium, Scandium, Gadolinium oder Mischungen derselben das Korrosionsverhalten
noch verbessert wird. Insbesondere der negative Einfluss von Nickel kann - soweit
vorhanden - somit gemindert werden. Der Gesamtgehalt an Seltenerdelementen liegt vorzugsweise
im Bereich von bis zu 2 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Magnesiumlegierung.
[0009] Die erfindungsgemäße Magnesiumlegierung kann weiterhin Nickel, Eisen und/oder Silizium
enthalten. Es ist bevorzugt, dass der Gehalt an Nickel kleiner als 0,005 Gew.-%, bezogen
auf das Gesamtgewicht der Magnesiumlegierung, bevorzugter kleiner als 0,001 Gew.-%,
noch bevorzugter kleiner als 0,0005 Gew.-% ist. Der Eisengehalt sollte kleiner als
0,05 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Magnesiumlegierung, bevorzugter kleiner
als 0,01 Gew.-%, noch bevorzugter kleiner als 0,005 Gew.-% sein und der Gehalt an
Silizium sollte kleiner als 0,1 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Magnesiumlegierung,
bevorzugter kleiner als 0,05 Gew.-% sein.
[0010] Die erfindungsgemäße Magnesiumlegierung kann als Sekundärlegierung durch Erschmelzen
von Schrott oder unreinen Magnesium-Vorstoffen, die Kupfer, Nickel und/oder Eisen
enthalten, und anschließender Einstellung der Legierung auf einen Gehalt an Bestandteilen
hergestellt werden, der einer erfindungsgemäßen Magnesiumlegierung entspricht. Eine
solche Magnesiumlegierung ist kostengünstig mit vergleichsweise geringem Energieaufwand
herstellbar.
[0011] Die erfindungsgemäße Magnesiumlegierung kann sowohl als Gußwerkstoff (Sand-, Kokillen-,
Druck- und Semi-Solid-Guss) und als Knetwerkstoff zum Strangpressen, Schmieden, Walzen,
etc. verwendet werden.
Beispiel:
[0012] Die Erfindung wird nunmehr anhand der nachfolgenden Beispiele näher erläutert. Die
vergleichenden Korrosionsuntersuchungen erfolgten durch Immersion in 3,5%iger Natriumchloridlösung
und nach dem Salzsprühtest gemäß DIN 50021. In den Immersionsmessungen wurde die Korrosionsrate
durch Messung der entwickelten Wasserstoffmenge bestimmt. Im Salzsprühtest wird der
Massenverlust bestimmt.
[0013] In der Tabelle 1 werden die Korrosionsraten einer erfindungsgemäßen Magnesiumlegierung
(AMZC), einer reinen, zinkhaltigen Magnesiumlegierung (AMZ 503), einer reinen AM50-Legierung
und einer mit Kupfer modifizierten AM50-Legierung (AMC) verglichen. Die Gehalte an
Aluminium, Zink, Mangan, Kupfer, Nickel, Eisen und Silizium der in Tabelle 1 aufgeführten
Magnesiumlegierungen (in Gew.-%) ist in Tabelle 2 angegeben. Tabelle 3 zeigt die mechanischen
Eigenschaften der erfindungsgemäßen Legierung und der Vergleichslegierungen AMZ501,
AMZ502, AMZ505 und AM50 sowie AZC1231 gemäß
WO 2007/009435 A1, wobei der Rest immer Magnesium ist.
Tabelle 1:
| Legierung |
Korrosionsrate Salzsprühtest (mm/Jahr) |
Korrosionsrate Immersion (mm/Jahr) |
| AMZC |
0,6 |
1,7 |
| AMZ503 |
0,17 |
1,1 |
| AM50 |
0,63 |
4,5 |
| AMC |
8,99 |
32,9 |
| AZC1231 |
1,00 |
6,57 |
Tabelle 2:
| Legierung |
Al |
Zn |
Mn |
Cu |
Ni |
Fe |
Si |
| AMZC |
5,59 |
3,18 |
0,25 |
0,54 |
0,00014 |
0,0013 |
0,026 |
| AMZ503 |
5,3 |
3,19 |
0,25 |
0,0077 |
0,00021 |
0,0015 |
0,028 |
| AM50 |
4,9 |
0,02 |
0,26 |
0,0077 |
0,00017 |
0,00068 |
0,026 |
| AMC |
4,84 |
0,023 |
0,26 |
0,52 |
0,000082 |
0,00092 |
0,028 |
| AZC1231 |
11,7 |
3,04 |
0,48 |
0,47 |
0,0032 |
0,0087 |
0,39 |
Tabelle 3:
| Legierung |
Streckgrenze (MPa) |
Zugfestigkeit (MPa) |
Bruchdehnung (%) |
| AMZC |
73 |
226 |
10,9 |
| |
|
|
|
| AMZ501 |
67 |
214 |
13,2 |
| AMZ502 |
65 |
207 |
10,2 |
| AMZ505 |
67 |
193 |
11,2 |
| |
|
|
|
| AM50 |
54 |
199 |
13,2 |
| |
|
|
|
| AZC1231 |
152 |
189 |
0,5 |
[0014] Die Daten zeigen, dass die Korrosionsrate der erfindungsgemäßen Magnesiumlegierungen
(AMZC) mit der Korrosionsrate der reinen Legierungen AMZ503 und AM50 vergleichbar
oder sogar verbessert ist. Die kupfermodifizierte AM50-Legierung weist dagenen eine
inakzeptable Korrosionsrate auf.
[0015] Ohne an eine Theorie gebunden sein zu wollen, wird vermutet, dass die Mikrostruktur
der erfindungsgemäßen Magnesiumlegierung durch einen geringen Gehalt an Sekundärphasen
und eine Veränderung der Betaphase Mg
17Al
12 gekennzeichnet ist. Die Sekundärphasen bilden im Gegensatz zu den aus der
WO 2007/009435 A1 bekannten Legierungen keine Netzstruktur aus. Dies wirkt sich positiv auf die Duktilität
der erfindungsgemäßen Legierungen aus, wie in Tabelle 3 gezeigt ist. Die Betaphase
wird vermutlich durch Legieren mit Zink modifiziert und teilweise unterdrückt und
durch quartäre MgAlZnCu-Phasen ersetzt. Die Lokalelementbildner Kupfer, Nickel, Kobalt
und Eisen und ihre intermetallischen Phasen werden in dieser Phase und Nickel, Kobalt
und Eisen zusätzlich über Al
8Mn
5-Phasen abgebunden und ihr negativer Einfluss auf die Korrosionsbeständigkeit deutlich
reduziert. Die Mikrostruktur der reinen AM50-Legierung weist dagegen überwiegend die
Betaphase als Sekundärphase auf, die ohne Ausbildung als Netzwerk die Korrosion über
Lokalelementbildung eher beschleunigt. Die erfindungsgemäße Legierung kann daher höhere
Gehalte an Kupfer, Nickel, Kobalt und Eisen tolerieren. Die Gehalte an Zink und Kupfer
erhöhen die Festigkeit der Legierung ohne die Duktilität stark zu beeinflussen (siehe
Tabelle 3) und machen die Legierung zusätzlich kriechbeständiger. Zudem können die
erfindungsgemäßen Magnesiumlegierungen im Gegensatz zu den reinen Legierungen AMZ503
bzw. AM50 mit vertretbaren Energieaufwand als Sekundärlegierungen durch Erschmelzen
von Schrott oder unreinen Vorstoffen, die Kupfer, Nickel und/oder Eisen enthalten,
und anschließender Einstellung der Legierung auf einen Gehalt an Bestandteilen hergestellt
werden.
1. Magnesiumlegierung, bestehend aus, bezogen auf das Gesamtgewicht der Magnesiumlegierung,
2 bis 7,5 Gew.-% Aluminium, 0,6 bis 6 Gew.-% Zink, 0,1 bis 2 Gew.-% Mangan, 0 bis
2 Gew.-% Seltenerdelementen, 0,5 bis 2 Gew.-% Kupfer, gegebenenfalls bezogen auf das
Gesamtgewicht der Magnesiumlegierung, weniger als 0,005 Gew.% Nickel, weniger als
0,01 Gew.% Eisen und/oder weniger als 0,01 Gew.% Silizium sowie Magnesium als Rest,
wobei Verhältnis der Gewichtsprozentanteile von Aluminium zu Zink im Bereich von 1:1
bis 2:1 liegt.
2. Magnesiumlegierung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zinkgehalt, bezogen auf das Gesamtgewicht der Magnesiumlegierung, 1 bis 5 Gew.-%
beträgt.
3. Magnesiumlegierung nach einem der Patentansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mangangehalt, bezogen auf das Gesamtgewicht der Magnesiumlegierung, 0,1 bis 1
Gew.-% beträgt.
4. Magnesiumlegierung nach einem der vorgehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupfergehalt, bezogen auf das Gesamtgewicht der Magnesiumlegierung, 0,5 bis 1
Gew.-% beträgt.
5. Verfahren zur Herstellung einer Magnesiumlegierung gemäß einem der Patentansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Magnesiumschrott oder unreine, kupferhaltige Vorstoffe erschmolzen werden und die
Legierung anschließend auf einen Gehalt an Bestandteilen gemäß einem der Patentansprüche
1 bis 4 eingestellt wird.
6. Verwendung einer Magnesiumlegierung gemäß einem der Patentansprüche 1 bis 4 als Guss-
und/oder Knetwerkstoff.
1. Magnesium alloy consisting of 2 to 7.5 wt.% aluminum, 0.6 to 6 wt.% zinc, 0.1 to 2
wt.% manganese, 0 to 2 wt.% rare earth elements, 0.5 to 2 wt.% copper and optionally
less than 0.005 wt.% nickel, less than 0.01 wt.% iron and/or less than 0.01 wt.% silicon
and magnesium as remainder, based on the total weight of the magnesium alloy, wherein
the weight percent ratio of aluminum to zinc is in the range of 1:1 to 2:1.
2. Magnesium alloy according to claim 1, characterized in that the amount of zinc is 1 to 5 wt.%, based on the total weight of the magnesium alloy.
3. Magnesium alloy according to any of claims 1 or 2, characterized in that the amount of manganese is 0.1 to 1 wt.%, based on the total weight of the magnesium
alloy.
4. Magnesium alloy according to any of the previous claims, characterized in that the amount of copper is 0.5 to 1 wt.%, based on the total weight of the magnesium
alloy.
5. Method for manufacturing a magnesium alloy according to any of claims 1 to 4, characterized in that magnesium scrap or impure, copper-containing raw materials are melted and the alloy
is adjusted to an amount of contents according to any of claims 1 to 4.
6. Use of a magnesium alloy according to any of claims 1 to 4 as casting and wrought
material.
1. Alliage de magnésium constitué, par rapport au poids total de l'alliage de magnésium,
de 2 à 7,5 % en poids d'aluminium, 0,6 à 6 % en poids de zinc, 0,1 à 2 % en poids
de manganèse, 0 à 2 % en poids d'éléments de terres rares, 0,5 à 2 % en poids de cuivre,
le cas échéant rapporté au poids total de l'alliage de magnésium, moins de 0,005 %
en poids de nickel, moins de 0,01 % en poids de fer et/ou moins de 0,01 % en poids
de silicium, ainsi que du magnésium en tant que reste, sachant que le rapport des
pourcentages en poids entre l'aluminium et le zinc se situe dans la plage allant de
1:1 à 2:1.
2. Alliage de magnésium selon la revendication 1, caractérisé en ce que, rapportée au poids total de l'alliage de magnésium, la teneur en zinc est de 1 à
5 % en poids.
3. Alliage de magnésium selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que, rapportée au poids total de l'alliage de magnésium, la teneur en manganèse est de
0,1 à 1 % en poids.
4. Alliage de magnésium selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, rapportée au poids total de l'alliage de magnésium, la teneur en cuivre est de 0,5
à 1 % en poids.
5. Procédé de production d'un alliage de magnésium selon l'une des revendications 1 à
4, caractérisé en ce que l'on met en fusion des débris de magnésium ou des précurseurs impurs, contenant du
cuivre, et que l'on règle ensuite l'alliage à une teneur de constituants selon l'une
des revendications 1 à 4.
6. Utilisation d'un alliage de magnésium selon l'une des revendications 1 à 4, en tant
que matériau de fonderie et/ou de corroyage.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- BAKKE et al.Soc. Automotive Engineers, 1999, 1-10 [0002]
- Magnesiumtaschenbuch20000000 [0002]