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(11) |
EP 2 116 683 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.12.2012 Patentblatt 2012/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.05.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Anschlussprofil für an Dämmstofflagen mit Putz angrenzende Bauteile
Connection profile for components bordering insulating layers with plaster
Profil de raccordement pour des composants limités par un enduit sur des couches de
matériaux isolants
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA RS |
| (30) |
Priorität: |
08.05.2008 AT 7432008 11.08.2008 AT 12452008 04.09.2008 AT 13842008 04.09.2008 AT 13852008
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.11.2009 Patentblatt 2009/46 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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12176567.1 / 2514903 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- Kassmannhuber, Peter
9701 Rothenthurn (AT)
- Mick, Stefan
9545 Radenthein (AT)
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kassmannhuber, Peter
9701 Rothenthurn (AT)
- Mick, Stefan
9545 Radenthein (AT)
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| (74) |
Vertreter: Babeluk, Michael |
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Patentanwalt
Mariahilfer Gürtel 39/17 1150 Wien 1150 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 674 649 AT-U1- 6 500 DE-C1- 19 638 930 DE-U1- 29 607 602
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AT-U1- 6 229 AT-U1- 8 398 DE-U- 1 911 710
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Anschlussprofil für an Dämmstofflagen mit Putz angrenzende
Bauteile, beispielsweise Fenster- oder Türstöcke, mit einem Basisprofil, welches am
Bauteil befestigt ist und einen Haltesteg aufweist, wobei das Basisprofil in der Einbaulage
einen vom Haltesteg des Basisprofils und zumindest zum Teil vom Bauteil begrenzten,
vorzugsweise U-förmigen Aufnahmeraum bildet.
[0002] Zum sauberen Anschluss einer Putzfläche an Einbauteile, wie beispielsweise Fenster-
oder Türstöcke, ist aus der
EP 1 674 649 A1 ein Laibungsanschlussprofil bekannt, welches ein Basisprofil aufweist, das bauteilseitig
mit einem selbstklebenden Dichtungsband ausgestattet ist und damit am Fenster- oder
Türstock befestigt wird. Weiters weist das Anschlussprofil ein Außenprofil auf, welches
mit einem Einputzschenkel ausgestattet ist und einen Befestigungsschenkel aufweist,
der zwischen einem am Basisprofil ausgebildeten Haltesteg und dem Bauteil eingeschoben
werden kann. Am Außenprofil ist ein Federelement angeformt, durch welches das Außenprofil
in der im Wesentlich U-förmigen Aufnahme zwischen Bauteil und Haltesteg festgehalten
wird.
[0003] Bei der Montage des Anschlussprofils wird zunächst das Basisprofil auf das Bauteil
aufgeklebt und danach eine Dämmschicht eingesetzt, die an der Kante des Haltesteges
ausgerichtet wird. Danach wird das Außenprofil mit dessen Befestigungsschenkel in
den U-förmigen Aufnahmeraum eingeschoben, der durch den Haltesteg und den angrenzenden
Bereich des Bauteiles gebildet wird. Anschließend wird der Einsputzschenkel mit Hilfe
eines an dessen Rückseite angeordneten Klebebandes an der Dämmschicht fixiert. Nach
dem Einbau des Anschlussprofils kann dessen Außenschenkel sowohl Bewegungen in der
Ebene des Bauteils als auch Zugbewegungen in eine Richtung weg vom Einbauteil kompensieren.
Bevorzugt sind der Befestigungsschenkel und/oder das Federelement durch Materialwahl
oder Formgebung elastisch ausgeführt, um auf Relativbewegungen zwischen den Bauteilen
entsprechend elastisch zu reagieren.
[0004] Um eine Fassade rissfrei an Rahmenteile anzuschließen, werden auch elastisch rückstellfähige
Schaumstoffe verwendet, die in komprimiertem Zustand in eine Dichtfuge eingebaut werden,
wobei nach dem Einbau durch Auftrennen einer Abdeckung oder durch Lösen einer Naht
der Schaumstoff zur Rückstellung freigegeben wird. In diesem Zusammenhang ist aus
der
EP 0 530 653 A1 eine Dichtleiste zum Ankleben an ein Rahmenteil bekannt geworden, bei welcher der
Schaumstoffstreifen im komprimierten Zustand verschlossen in einem im Wesentlichen
U-förmigen Kanal der Dichtleiste angeordnet ist. Der Kanal ist in Richtung Einbauteil
durch einen formstabilen Deckstreifen verschlossen, der randseitig in einer lösbaren
Formschluss-Eingriffsverbindung zum Stirnbereich der Kanalwände gehalten ist. Der
formstabile Deckstreifen kann mit Hilfe einer die Eingriffsverbindung durchsetzenden
Folie nach dem Einbau der Dichtleiste entfernt werden, so dass der Dichtstreifen freigesetzt
wird und sich zwischen der Basis der Dichtleiste und dem mit dem Einbauteil durch
einen Klebestreifen verbundenen, formstabilen Deckstreifen entfaltet. Nachteilig ist
der relativ komplizierte Aufbau und die bauteilseitig nicht unproblematische Handhabung.
[0005] Aus der
AT 008.398 U1 ist weiters ein zweiteiliges Laibungsanschlussprofil bekannt, das ein am Bauteil
befestigbares Basisprofil aufweist, sowie einen durch das Basisprofil beweglich fixierbares
Außenprofil, welches einen Einputzschenkel aufweist. Das Außenprofil besteht aus einem
flexiblen Material und liegt vor der bestimmungsgemäßen Fixierung am Basisprofil aufgerollt
vor, wobei das Außenprofil einen Befestigungsschenkel aufweist, welcher nach der Befestigung
des Basisprofils am Bauteil zwischen einem am Basisprofil angeformten, federnden Haltesteg
und dem Bauteil selbst einschiebbar ist. Weiters kann auch das Basisprofil aus einem
flexiblen Material bestehen und vor dessen Montage für die Lagerung und den Transport
aufgerollt vorliegen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Laibungsanschlussprofil vorzuschlagen, mit welchem
bei Verwendung einer Dämmschicht einerseits eine dauerhafte Abdichtung zwischen der
Fassade und den angrenzenden Bauteilen erreicht werden kann und andererseits Relativbewegungen
zwischen Putz und Bauteil in ausreichendem Ausmaß kompensiert werden können. Weiters
soll das Anschlussprofil ohne großen Aufwand herstellbar und möglichst einfach montierbar
sein.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, das Anschlussprofil ein elastisches
Dichtband oder ein expandierendes Dichtband aufweist, welches nach der Befestigung
des Basisprofils am Bauteil in den U-förmigen Aufnahmeraum einsetzbar ist und nach
dessen Entfaltung am Bauteil und am Haltesteg des Basisprofils dichtend anliegt. Bei
der Erfindung wird das elastische oder expandierende Dichtband - im Gegensatz zur
Ausführung gemäß
EP 0 530 653 A1 - bauseits von Hand in einen Aufnahmeraum eingesetzt, der erst durch das Aufkleben
des Basisprofils auf das Basisteil hergestellt wird.
[0008] Das elastische oder expandierbare Dichtband liegt bevorzugt als Rollware vor und
kann ohne wesentlichen Verschnitt, an die jeweilige Profillänge angepasst werden und
fugenlos in den Aufnahmeraum des Basisprofils eingedrückt werden.
[0009] Gemäß einer ersten, zweiteiligen Ausführungsvariante der Erfindung weist der Haltesteg
des Basisprofils eine nutförmige Aufnahme auf, die einen Befestigungsschenkel eines
Außenprofils aufnimmt, dessen Putzleiste das elastische oder expandierende Dichtband
sichtseitig großteils abdeckt. Durch diese Maßnahme besteht zunächst (vor dem Einsetzen
des Außenprofils) eine relativ große Öffnung der U-förmigen Aufnahme, in welche das
Dichtband ohne Mühe eingefügt werden kann, wonach dann später, nach der Montage des
Außenprofils das Dichtband großteils abgedeckt wird, und so eine optisch ansprechende
Außenansicht bietet. Da das vom Profilquerschnitt sehr einfach gestaltete Außenprofil
bevorzugt als Rollware vorliegt, kann dieses fugenlos in die nutförmige Aufnahme des
Basisprofils eingesetzt werden, so dass wenig Verschnitt anfällt und Stoßfugen (außer
in den Eckbereichen der Fenster- und Türstöcke) vermieden werden können.
[0010] Das Außenprofil wird gemäß einer zweiten, vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung
erst nach der Fertigstellung aller Verputzarbeiten in das Basisprofil eingeschoben.
Erfindungsgemäß weist dazu der Haltesteg des Basisprofils eine nutförmige Aufnahme
auf, die einen Befestigungsschenkel des Außenprofils aufnimmt, wobei eine Deckleiste
des Außenprofils das elastische oder expandierende Dichtband sichtseitig zumindest
großteils abdeckt. Weiters kann das Außenprofil an der Deckleiste eine am Bauteil
anliegende Dichtlippe aufweisen
[0011] Es ist auch möglich, ein elastisches Dichtband, welches beispielsweise eine Hohlkammer
aufweist, in den Aufnahmeraum des Basiselementes einzuschieben, welches nach dem Einbringen
durch seine Rückstellkraft elastisch am Bauteil und am Haltesteg des Basisprofils
anliegt. Weiters kann das elastische Dichtband als Ein- oder Mehrkomponenten-Schaumstoff
in den Aufnahmeraum eingebracht werden.
[0012] Erfindungsgemäß kann der von einem Fußteil ausgehende Haltesteg eine in Richtung
Bauteil ragende Haltekante zur Fixierung des elastischen oder expandierenden Dichtbandes
aufweisen.
[0013] Beim Einsetzen der einzelnen Elemente der Dämmstofflage ist meist ein Spalt unregelmäßiger
Höhe zum Anschlussprofil nicht zu vermeiden, so dass hier Undichtheiten und Kältebrücken
im Anschlussbereich entstehen können. Erfindungsgemäß kann nun das Anschlussprofil
zumindest ein Dichtelement aufweisen, das zwischen dem Anschlussprofil und den dem
Anschlussprofil zugekehrten Stirn- und/oder Seitenflächen der Dämmstofflage angeordnet
ist, welches elastisch verformbar ist und den Spalt zwischen Anschlussprofil und Dämmstofflage
schließt.
[0014] Erfindungsgemäß kann am Basisprofil zumindest ein von der Dämmstofflage verformbarer,
elastischer Dichtstreifen oder eine an der Stirnseite der Dämmstofflage anliegende
elastisch verformbare Dichtlippe angeordnet sein. Die Dichtlippen bestehen aus einem
im Vergleich zum Basisprofil weicheren Material, beispielsweise aus TPE, und können
durch Koextrusion hergestellt sein.
[0015] Gemäß einer weiteren Variante der Erfindung können die dem Anschlussprofil zugekehrten
Stirn- und/oder Seitenflächen der Dämmstofflage zumindest ein elastisch verformbares
Dichtelement aufweisen, welches an diesen Stirn- und/oder Seitenflächen befestigbar
ist oder in die Stirn- und/oder Seitenflächen integriert ist.
[0016] Weitere Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
in einer ersten Ausführungsvariante (zweiteiliges Profil)
- Fig. 1
- das Basisprofil des erfindungsgemäßen Anschlussprofils in eingebautem Zustand in einer
Schnittdarstellung;
- Fig. 2
- das Basisprofil in der Schnittdarstellung gemäß Fig. 1 mit eingesetztem, expandierendem
Dichtband;
- Fig. 3
- die Einbausituation gemäß Fig. 2 mit eingesetztem Außenprofil;
- Fig. 4
- die Einbausituation gemäß Fig. 3 mit aufgebrachtem Edelputz;
- Fig. 5
- eine Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Anschlussprofils in einer dreidimensionalen
Darstellung;
in einer zweiten Ausführungsvariante (zweiteiliges Profil)
- Fig. 6
- das Basisprofil des erfindungsgemäßen Anschlussprofils in eingebautem Zustand in einer
Schnittdarstellung;
- Fig. 7
- das Basisprofil in der Schnittdarstellung gemäß Fig. 6 mit aufgebrachtem Edelputz;
- Fig. 8
- die Einbausituation gemäß Fig. 7 mit eingesetztem Dichtband;
- Fig. 9
- die Einbausituation gemäß Fig. 8 mit eingesetztem Außenprofil;
- Fig. 10
- eine Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Anschlussprofils in einer dreidimensionalen
Darstellung;
- Fig. 11
- eine Subvariante gemäß Fig. 9;
in einer dritten Ausführungsvariante (einteiliges Profil)
- Fig. 12
- das erfindungsgemäße Anschlussprofil in eingebautem Zustand in einer Schnittdarstellung;
sowie die
- Fig. 13
- bis Fig. 15 weitere Ausführungsvarianten des Anschlussprofils in einer Schnittdarstellung
gemäß Fig. 12.
[0017] In den Fig. 1 bis Fig. 4 wird die Einbau-Abfolge der ersten Ausführungsvariante des
erfindungsgemäßen Anschlussprofils 1 dargestellt (zweiteiliges Profil).
[0018] Gemäß Fig. 1 wird zunächst das Basisprofil 2 des Anschlussprofils 1 mit seinem Fußteil
30 auf einen Fenster- oder Türstock 10 aufgeklebt. Das Basisprofil 2 weist einen im
Wesentlichen U-förmigen Aufnahmeraum 6 für ein expandierendes Dichtband 7' auf, wobei
der Aufnahmeraum 6 von einem Haltesteg 5 und zumindest zum Teil direkt vom Bauteil
10 begrenzt ist. Der Haltesteg 5 weist eine nutförmige Aufnahme 8 auf, die zur Aufnahme
des Außenprofils 3 (s. Fig. 3 und Fig. 4) dient. Die nutförmige Aufnahme 8 des Halteschenkels
5 besteht aus einem ersten Schenkel 15 und einem zweiten Schenkel 17, dessen freies
Ende als Abzugkante 18 für eine Spachtelmasse 13 dient, die auf das Dämmelement 11
einer Dämmschicht aufgetragen wird. Zur besseren Verankerung in der Spachtelmasse
13 weist der vom Bauteil 10 abgewandte, zweite Schenkel 17 der Aufnahme 8 einen Einputzschenkel
19 auf, der mit dem Haltesteg 5 einen Winkel vom ca. 90° einschließt.
[0019] In bekannter Weise ist am Einputzschenkel 19 ein vorzugsweise mit Hilfe eines Haltestreifens
20 befestigtes Armierungsgewebe 21 fixiert (s. auch Fig. 5). Fig. 1 zeigt somit den
ersten Schritt der Montage, bei welchem das Basisprofil 2 auf das Bauteil 10 aufgeklebt
und ein Dämmelement 11 eingesetzt, sowie die Spachtelmasse 13 aufgetragen wird.
[0020] Danach wird gemäß Fig. 2 als zweiter Schritt ein expandierendes Dichtband 7 vor Ort
(bauseits) eingesetzt, welches von einer Dichtbandrolle abgespult und entsprechend
der benötigten Länge zugeschnitten wurde. Nach dessen zeitverzögerten Entfaltung liegt
das Dichtelement 7 am Bauteil 10 und am Haltesteg 5 des Basisprofils 2 dichtend an.
Eine zusätzliche Verankerung des Dichtbandes 7 erfolgt durch eine Haltekante 16 bzw.
einen Absatz, der am ersten Schenkel 15 der Aufnahme 8 ausgebildet ist (s. Fig. 2).
[0021] Es ist auch möglich, das expandierende Dichtband 7 ohne Unterbrechung in den Aufnahmeräumen
6 zweier an einer Ecke des Bauteils 10 aneinander stoßender Basisprofile 2 weiter
zu führen, wodurch auch die Eckbereiche von Fenster- und Türstöcken (bis auf eine
Stoßfuge pro Einbauteil) optimal abgedichtet werden.
[0022] Nun wird in einem Folgeschritt gemäß Fig. 3 das Außenprofil 3 in die nutförmige Aufnahme
8 eingesetzt, wobei die Aufnahme 8 einen Befestigungsschenkel 9 des Außenprofils 3
aufnimmt und dessen Putzleiste 4 das expandierende Dichtband 7 sichtseitig großteils
abdeckt. Von außen gesehen bleibt lediglich ein kleiner Spalt zwischen der Putzleiste
4 und dem Bauteil 10 sichtbar, wobei die Putzleiste 4 am Bauteil 10 auch anliegen
kann bzw. an dieser Stelle eine Dichtlippe vorgesehen sein kann.
[0023] Als letzter Schritt wird gemäß Fig. 4 eine Schicht Edelputz 12 aufgetragen und an
der Putzleiste 4 abgezogen.
[0024] Zur besseren Übersicht wurden in den Darstellungen gemäß Fig. 1 bis Fig. 4 allfällige
Schutzschenkel weggelassen, die zum Schutz der Einbauteile vorgesehen sind. Diese
sind in der Darstellung gemäß Fig. 5 erkennbar, wobei erfindungsgemäß am Haltesteg
5, vorzugsweise an der Abzugkante 18 für die Spachtelmasse 13 ein erster, abtrennbarer
Schutzschenkel 22 mit einer Klebefläche 23 (mit einer Schutzfolie abgedeckt) zur Aufnahme
einer Abdeckfolie befestigt ist. Nach dem Aufbringen der Spachtelmasse 13 gemäß Fig.
1 wird dieser erste Schutzschenkel 22 an seiner Sollbruchstelle zur Abzugkante 18
abgetrennt.
[0025] Nach dem Einfügen des expandierenden Dichtbandes 7 in den Aufnahmeraum 6 wird das
Außenprofil 3 in die nutförmige Aufnahme 8 eingesetzt, wobei erfindungsgemäß an der
Putzleiste 4 des Außenprofils 3 ein zweiter, abtrennbarer Schutzschenkel 24 mit einer
Klebefolie 25 angeordnet ist. Das Außenprofil 3 mitsamt dem Schutzschenkel 24 liegt
als Rollware vor und kann so ohne wesentlichen Verschnitt unter Vermeidung von Stoßfugen
in die nutförmige Aufnahme 8 des Basisprofils 2 eingesetzt werden. Nach der Aufbringung
der Putzschicht 12 kann auch der zweite Schutzschenkel 24 an seiner Sollbruchstelle
zur Putzleiste 4 abgetrennt werden, so dass man zur Einbausituation gemäß Fig. 4 gelangt.
Nachträgliche Bewegungen zwischen Putz 13 und Bauteil 10 können durch das relativ
großvolumige expandierende Dichtband 7 aufgenommen werden. Das Dichtband kann beispielsweise
aus einem imprägnierten, offenzelligen Polyurethan-Schaumstoff bestehen.
[0026] In den Fig. 6 bis Fig. 11 wird die Einbau-Abfolge der zweiten Ausführungsvariante
des erfindungsgemäßen Anschlussprofils 1 dargestellt (zweiteiliges Profil).
[0027] Gemäß Fig. 6 wird das Basisprofil 2 des Anschlussprofils 1 mit seinem Fußteil 30
auf einen Fenster- oder Türstock 10 aufgeklebt. Das Basisprofil 2 weist - erste Ausführungsvariante
- einen im Wesentlichen U-förmigen Aufnahmeraum 6 für ein elastisches oder expandierendes
Dichtband auf. Der Haltesteg 5 weist eine nutförmige Aufnahme 8 auf, die zur Aufnahme
des Außenprofils 3 (s. Fig. 9) dient. Die nutförmige Aufnahme 8 des Halteschenkels
5 besteht aus einem ersten Schenkel 15 und einem zweiten Schenkel 17, dessen freies
Ende eine Abzugkante 18 für eine Spachtelmasse 13 aufweist, die auf das Dämmelement
11 einer Dämmschicht aufgetragen wird. Weiters weist das freie Ende des Schenkels
17 eine Putzleiste 28 auf, an der der Edelputz 12 (s. Fig. 7) abgezogen werden kann.
[0028] Fig. 6 zeigt somit den ersten Schritt der Montage, bei welchem das Basisprofil 2
auf das Bauteil 10 aufgeklebt und ein Dämmelement 11 eingesetzt, sowie die Spachtelmasse
13 aufgetragen wird.
[0029] Als nächster Schritt wird gemäß Fig. 7 nach der Aushärtung der Spachtelmasse 13 eine
Schicht Edelputz 12 aufgetragen und an der Putzleiste 28 abgezogen.
[0030] Danach wird gemäß Fig. 8 als dritter Schritt z.B. ein expandierendes Dichtband 7
eingesetzt, welches von einer Dichtbandrolle abgespult und entsprechend der benötigten
Länge zugeschnitten wurde. Nach der zeitverzögerten Entfaltung liegt das Dichtelement
7 elastisch und dichtend am Bauteil 10 und am Haltesteg 5 des Basisprofils 2 an. Eine
zusätzliche Verankerung des Dichtbandes 7 erfolgt durch eine Haltekante 16 bzw. einen
Absatz, der am ersten Schenkel 15 der nutförmigen Aufnahme 8 ausgebildet ist (s. Fig.
8).
[0031] Es kann auch ein elastisches Dichtband 7', beispielsweise eine Hohlkammerdichtung
oder eine schlauchförmige Dichtung, eingesetzt werden, deren Querschnitt beim Einsetzen
in den Aufnahmeraum 6 zusammengedrückt wird. Nach dem Einsetzen entfaltet sich das
Dichtband 7' und füllt den Aufnahmeraum 6 aus.
[0032] Nun wird in einem letzten Schritt gemäß Fig. 9 - nach dem Abschluss aller Verputzarbeiten
- das Außenprofil 3 in die nutförmige Aufnahme 8 eingesetzt, wobei die Aufnahme 8
einen Befestigungsschenkel 9 des Außenprofils 3 aufnimmt und eine Deckleiste 26 des
Außenprofils 3 das Dichtband 7 sichtseitig zumindest großteils abdeckt. Der Befestigungsschenkel
9 wird beispielsweise durch ein Rastelement 14 in der Aufnahme 8 fixiert. Weiters
weist das Außenprofil 3 an der Deckleiste 26 oder auch anstelle der Deckleiste eine
am Bauteil 10 anliegende Dichtlippe 27, beispielsweise aus TPE, auf, die das elastische
bzw. expandierende Dichtband 7, 7' vollständig einschließt.
[0033] Die Verarbeitung des erfindungsgemäßen, zweiteiligen Anschlussprofils erfolgt somit
in folgenden Schritten:
- Aufkleben des Basisprofils 2,
- Einsetzen der Dämmstofflage 11,
- Auftragen der Spachtelmasse 13,
- nach der Aushärtung der Spachtelmasse 13 Aufbringen des Oberputzes (Edelputz 12),
- nach der Entfernung des Schutzschenkels 22 Einlegen des elastischen bzw. expandierenden
Dichtbandes 7,7',
- Einklipsen des Außenprofils 3 mit der Dichtlippe 27.
[0034] Zur besseren Übersicht wurden in den Darstellungen gemäß Fig. 6 bis Fig. 9 allfällige
Schutzschenkel weggelassen, die zum Schutz der Einbauteile vorgesehen sind. Dieser
ist in der Darstellung gemäß Fig. 10 erkennbar, wobei erfindungsgemäß am Haltesteg
5, vorzugsweise an der Putzleiste 28 für den Edelputz ein abtrennbarer Schutzschenkel
22 mit einer Klebefläche 23 (mit einer Schutzfolie abgedeckt) zur Aufnahme einer Abdeckfolie
befestigt ist. Nach dem Aufbringen der Spachtelmasse 13 und der Putzschicht 12 gemäß
Fig. 6 und Fig. 7 wird der Schutzschenkel 22 an seiner Sollbruchstelle zur Putzleiste
28 abgetrennt.
[0035] Nach dem Einfügen des expandierenden oder elastischen Dichtbandes 7, 7' in den Aufnahmeraum
6 wird das Außenprofil 3 in die nutförmige Aufnahme 8 eingesetzt. Das Außenprofil
3 mit der Dichtlippe 27 liegt als Rollware vor und kann so ohne wesentlichen Verschnitt
unter Vermeidung von Stoßfugen in die nutförmige Aufnahme 8 des Basisprofils 2 eingesetzt
werden.
[0036] Nachträgliche Bewegungen zwischen Putz 12 und Bauteil 10 können durch das relativ
großvolumige elastische bzw. expandierende Dichtband 7, 7' aufgenommen werden. Das
Dichtband kann beispielsweise aus einem imprägnierten, offenzelligen Polyurethan-Schaumstoff
bestehen oder als schlauchförmige Hohlkammerdichtung ausgeführt sein.
[0037] Bei der in Fig. 11 dargestellten Ausführungsvariante ist der Haltesteg 5 des Basisprofils
2 zweiteilig ausgeführt und lässt eine Relativbewegung beider Teile in Richtung der
Profilachse zu. Die Verbindung 29 der beiden Teile des Haltesteges 5 ist beispielsweise
als Gleitverbindung ausgeführt.
[0038] In den Fig. 12 bis Fig. 15 werden Subvarianten einer dritten Ausführungsvariante
des erfindungsgemäßen Anschlussprofils 1 dargestellt (einteiliges Profil).
[0039] Gemäß Fig. 12 wird zunächst das Basisprofil 2 des Anschlussprofils 1 beispielsweise
mittels Klebeband 37 auf einen Fenster- oder Türstock 10 aufgeklebt. Das Basisprofil
2 weist auch hier einen im Wesentlichen U-förmigen Aufnahmeraum 6 für ein elastisches
oder expandierendes Dichtband 7 auf, wobei der Aufnahmeraum 6 von einem Haltesteg
5 und zumindest zum Teil direkt vom Bauteil 10 begrenzt ist. Der von einem Fußteil
30 ausgehende Haltesteg 5 weist eine in Richtung Bauteil 10 ragende Haltekante 16
zur Fixierung des bauseits in den Aufnahmeraum 6 einschiebbaren, elastischen oder
expandierenden Dichtbandes 7, 7' auf.
[0040] Am Haltesteg 5 ist eine Abzugkante 18 für eine Spachtelmasse 13 vorgesehen, die auf
die Dämmstofflage 11 aufgetragen wird. Weiters weist das freie Ende des Haltestegs
5 eine Putzleiste 28 auf, an der der Edelputz 12 abgezogen werden kann.
[0041] Die vom Bauteil 10 abgewandte Seite des Haltestegs 5 weist einen Einputzschenkel
19 auf, der mit dem Haltesteg 5 einen Winkel vom ca. 90° einschließt.
[0042] Am Einputzschenkel 19 ist ein vorzugsweise mit Hilfe eines Haltestreifens 20 befestigtes
Armierungsgewebe 21 fixiert. Als erster Schritt der Montage wird somit das Basisprofil
2 auf das Bauteil 10 aufgeklebt und ein Dämmelement 11 eingesetzt, sowie die Spachtelmasse
13 aufgetragen.
[0043] Beim Einsetzen der einzelnen Elemente der Dämmstofflage 11 können unerwünschte Spalte
S1, S2 mit unregelmäßiger Spaltbreite zwischen den Stirn- und Seitenflächen 35, 36
der Dämmstoffelemente 11 und den zugeordneten Teilen (Basisteil 2 bzw. Einputzschenkel
19) des Anschlussprofils 1 auftreten. Das Problem wird dadurch gelöst, dass das Anschlussprofil
1 zumindest ein Dichtelement 31, 32, 33, 34 aufweist, das zwischen dem Anschlussprofil
1 und den dem Anschlussprofil zugekehrten Stirn- und/oder Seitenflächen 35, 36 der
Dämmstofflage 11 angeordnet ist, welches elastisch verformbar ist und den Spalt zwischen
Anschlussprofil 1 und Dämmstofflage 11 schließt. Durch diese Maßnahme werden Kältebrücken
in diesem Bereich wirksam vermieden.
[0044] Derartige Dichtelemente 31, 32, 33, 34 können in gleichartiger Weise auch bei den
zweiteiligen Ausführungsvarianten gemäß Fig. 1 bis Fig. 11 eingesetzt werden.
[0045] Wie in den Fig. 12 bis Fig. 15 dargestellt, kann am Basisprofil 2, vorzugsweise im
Übergangsbereich (z.B. senkrechter Steg) zwischen Fußteil 30 und Haltesteg 5, eine
elastisch verformbare Dichtlippe 31 (siehe Fig. 14), beispielsweise aus TPE, angeformt
sein, welche in Richtung Dämmstofflage 11 ragt. Beim Einsetzen der Dämmstofflage 11
gibt die Dichtlippe 31 elastisch nach und liegt auch bei in Profillängsachse variabler
Spalthöhe dichtend an der Stirnfläche 35 der Dämmstofflage 11 an.
[0046] Weiters kann an der der Dämmstofflage 11 zugekehrten Seite des Einputzschenkels 19
eine elastische Dichtlippe 34 angeformt sein, die auf die Seitenfläche 36 der Dämmstofflage
11 ausgerichtet ist (siehe Fig. 12 bis Fig. 15).
[0047] Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, am Fußteil 30 und/oder am Haltesteg
5 des Basisprofils 2 einen von der Dämmstofflage 11 verformbaren, elastischen Dichtstreifen
32, 33 anzuordnen. In der Variante gemäß Fig. 13 ist der elastische Dichtstreifen
32 am Fußteil 30 des Basisprofils 2 befestigt (z. B. angeklebt) und kann von der eingesetzten
Dämmstofflage 11 zusammengedrückt werden.
[0048] Gemäß einer weiteren Variante können auch die dem Anschlussprofil 1 zugekehrten Stirn-
und/oder Seitenflächen 35, 36 der Dämmstofflage 11 zumindest ein elastisch verformbares
Dichtelement 33 aufweisen, welches an diesen Flächen 35, 36 befestigt oder in diese
integriert ist. So zeigt beispielsweise Fig. 15 eine Variante, bei welcher der Dichtstreifen
33 auf die Stirnfläche 35 der Dämmstofflage 11 aufgeklebt wird.
[0049] Nach der Aushärtung der Spachtelmasse 13 wird eine Schicht Edelputz 12 aufgetragen
und an einer Putzleiste 28 des Haltestegs 5 abgezogen.
[0050] Zum Schutz der Bauteile 10 bei den Verputzarbeiten ist am Haltesteg 5, vorzugsweise
an der Putzleiste 28 für den Edelputz, ein abtrennbarer Schutzschenkel 22 mit einer
Klebefläche 23 zur Aufnahme einer Abdeckfolie befestigt.
[0051] Nach dem Abschluss der Verputzarbeiten und dem Entfernen des abtrennbaren Schutzschenkels
22 wird als letzter Schritt das expandierende Dichtband 7 eingesetzt, welches von
einer Dichtbandrolle abgespult und entsprechend der benötigten Länge zugeschnitten
wurde. Nach der zeitverzögerten Entfaltung liegt das Dichtelement 7 elastisch und
dichtend am Bauteil 10 und am Haltesteg 5 des Basisprofils 2 an. Eine zusätzliche
Verankerung des Dichtbandes 7 erfolgt durch die Haltekante 16 am Haltesteg 5.
[0052] Es kann auch ein elastisches Dichtband 7' (wie beispielsweise in Fig. 11 dargestellt),
beispielsweise eine Hohlkammerdichtung oder eine schlauchförmige Dichtung, eingesetzt
werden, deren Querschnitt beim Einsetzen in den Aufnahmeraum 6 zusammengedrückt wird.
Nach dem Einsetzen entfaltet sich das Dichtband 7' und füllt den Aufnahmeraum 6 aus.
Weiters ist es auch möglich, einen Ein- oder Mehrkomponenten-Schaumstoff in den Aufnahmeraum
6 einzubringen.
[0053] Die Verarbeitung des erfindungsgemäßen Anschlussprofils gemäß Fig. 12 bis Fig. 15
erfolgt somit nach folgenden Schritten:
- Aufkleben des Basisprofils 2,
- Einsetzen der Dämmstofflage 11,
- Auftragen der Spachtelmasse 13,
- nach der Aushärtung der Spachtelmasse 13, Aufbringen des Oberputzes (Edelputz 12),
- nach der Entfernung des Schutzschenkels 22, Einlegen des elastischen bzw. expandierenden
Dichtbandes 7, 7'.
[0054] Nachträgliche Bewegungen zwischen Putz 12 und Bauteil 10 können auch bei dieser Ausführungsvariante
durch das relativ großvolumige, elastische bzw. expandierende Dichtband 7, 7' aufgenommen
werden. Das Dichtband 7 kann beispielsweise aus einem imprägnierten, offenzelligen
Polyurethan-Schaumstoff bestehen oder als schlauchförmige Hohlkammerdichtung 7' ausgeführt
sein.
1. Anschlussprofil (1) für an Dämmstofflagen (11) mit Putz (12) angrenzende Bauteile
(10), beispielsweise Fenster- oder Türstöcke, mit einem Basisprofil (2), welches am
Bauteil (10) befestigt ist und einen Haltesteg (5) aufweist, wobei das Basisprofil
(2) in der Einbaulage einen vom Haltesteg (5) des Basisprofils (2) und zumindest zum
Teil vom Bauteil (10) begrenzten, vorzugsweise U-förmigen Aufnahmeraum (6) bildet,
dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussprofil (1) ein elastisches Dichtband (7') oder ein expandierendes Dichtband
(7) aufweist, welches nach der Befestigung des Basisprofils (2) am Bauteil (10) in
den U-förmigen Aufnahmeraum (6) einsetzbar ist und nach dessen Entfaltung am Bauteil
(10) und am Haltesteg (5) des Basisprofils (2) dichtend anliegt.
2. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der von einem Fußteil (30) ausgehende Haltesteg (5) eine in Richtung Bauteil (10)
ragende Haltekante (16) zur Fixierung des elastischen oder expandierenden Dichtbandes
(7, 7') aufweist.
3. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass das elastische oder expandierende Dichtband (7, 7') als Rollware vorliegt und fugenlos
in den Aufnahmeraum (6) des Basisprofils (2) einbringbar ist.
4. Anschlussprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltesteg (5) eine nutförmige Aufnahme (8) aufweist, die einen Befestigungsschenkel
(9) eines Außenprofils (3) aufnimmt, dessen Putzleiste (4) das elastische oder expandierende
Dichtband (7, 7') sichtseitig großteils abdeckt.
5. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenprofil (3) als Rollware vorliegt und fugenlos in die nutförmige Aufnahme
(8) des Basisprofils (2) einsetzbar ist.
6. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die nutförmige Aufnahme (8) des Haltesteges (5) und der Befestigungsschenkel (9)
des Außenprofils (3) zur Festlegung des Außenprofils (3) in einer in Richtung Profilachse
verschiebbaren Lage zusammenwirkende Rastelemente (14) aufweisen.
7. Anschlussprofil (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die nutförmige Aufnahme (8) des Haltesteges (5) von einem ersten Schenkel (15) begrenzt
ist, der eine Haltekante (16) zur Fixierung des elastischen oder expandierenden Dichtbandes
(7, 7') aufweist, sowie von einem zweiten Schenkel (17), dessen freies Ende als Abzugkante
(18) für eine Spachtelmasse (13) oder als Putzleiste (28) für den Edelputz (12) dient.
8. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltesteg (5) oder der vom Bauteil (10) abgewandte, zweite Schenkel (17) der
Aufnahme (8) einen Einputzschenkel (19) aufweist, der bezogen auf den Haltesteg (5)
im Wesentlichen normal ausgerichtet ist.
9. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Einputzschenkel (19) ein vorzugsweise mit Hilfe eines Haltestreifens (20) befestigtes
Armierungsgewebe (21) fixiert ist.
10. Anschlussprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltesteg (5) eine nutförmige Aufnahme (8) aufweist, die einen Befestigungsschenkel
(9) eines Außenprofils (3) aufnimmt, wobei eine Deckleiste (26) des Außenprofils (3)
das elastische oder expandierende Dichtband (7) sichtseitig zumindest großteils abdeckt.
11. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenprofil (3) an der Deckleiste (26) eine am Bauteil (10) anliegende Dichtlippe
(27) aufweist.
12. Anschlussprofil (1) nach einem Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass am Haltesteg (5), vorzugsweise an der Abzugkante (18) für die Spachtelmassen (13)
oder an der Putzleiste (28) für den Edelputz (12) ein erster, abtrennbarer Schutzschenkel
(22) mit einer Klebefläche (23) zur Aufnahme einer Abdeckfolie befestigt ist.
13. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Putzleiste (4) des Außenprofils (3) ein zweiter, abtrennbarer Schutzschenkel
(24) mit einer Klebefolie (25) zur Aufnahme einer Abdeckfolie befestigt ist.
14. Anschlussprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltesteg (5) des Basisprofils (2) zweiteilig ausgeführt ist und eine Relativbewegung
beider Teile in Richtung der Profilachse zulässt.
15. Anschlussprofil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussprofil (1) zumindest ein Dichtelement (31, 32, 33, 34) aufweist, das
zwischen dem Anschlussprofil (1) und den dem Anschlussprofil zugekehrten Stirn- und/oder
Seitenflächen (35, 36) der Dämmstofflage (11) angeordnet ist, welches elastisch verformbar
ist und den Spalt zwischen Anschlussprofil (1) und Dämmstofflage (11) schließt.
16. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass am Basisprofil (2), vorzugsweise im Übergangsbereich zwischen Fußteil (30) und Haltesteg
(5), eine elastisch verformbare Dichtlippe (31) angeformt ist, welche in Richtung
Dämmstofflage (11) ragt.
17. Anschlussprofil (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass am Fußteil (30) und/oder am Haltesteg (5) des Basisprofils (2) ein von der Dämmstofflage
(11) verformbarer, elastischer Dichtstreifen (32, 33) angeordnet ist.
18. Anschlussprofil (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltesteg (5) einen Einputzschenkel (19) aufweist, der bezogen auf den Haltesteg
(5) im Wesentlichen normal ausgerichtet ist und an der der Dämmstofflage (11) zugekehrten
Seite eine elastische Dichtlippe (34) aufweist.
1. Connection profile (1) for construction parts (10) next to insulating layers (11)
covered by plaster (12), for instance window and door frames, comprising a base profile
(2), which is attached to the construction part (10) and has a holding rib (5), said
base profile (2) in its built-in situation forming a preferably U-shaped receiving
space (6) bounded by the holding rib (5) and at least partly by the construction part
(10), characterised in that the connection profile (1) is provided with an elastic sealing tape (7') or an expanding
sealing tape (7), which can be inserted into the U-shaped receiving space (6) after
the base profile (2) has been attached to the construction part (10), and which after
expansion will sealingly connect to the construction part (10) and the holding rib
(5) of the base profile (2).
2. Connection profile (1) according to claim 1, characterised in that the holding rib (5) departing in upward direction from a bottom part (30) is provided
with a holding edge (16) bent towards the construction part (10), in order to keep
the elastic or expanding sealing tape (7, 7') in place.
3. Connection profile (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the elastic or expanding sealing tape (7, 7') is supplied in rolls and can be introduced
into the receiving space (6) of the base profile (2) without gaps.
4. Connection profile (1) according to any of claims 1 to 3, characterised in that the holding rib (5) has a groove-shaped recess (8), which receives an attaching leg
(9) of an outer profile (3) whose plastering edge (4) largely hides the elastic or
expanding sealing tape (7, 7') from sight.
5. Connection profile (1) according to claim 4, characterised in that the outer profile (3) is supplied in rolls and can be inserted into the groove-shaped
recess (8) of the base profile (2) without gaps.
6. Connection profile (1) according to claim 4 or 5, characterised in that the groove-shaped recess (8) of the holding rib (5) and the attaching leg (9) of
the outer profile (3) are provided with cooperating locking elements (14) for fixating
the outer profile (3) in a position which may be shifted in the direction of the profile
axis.
7. Connection profile (1) according to any of claims 4 to 6, characterised in that the groove-shaped recess (8) of the holding rib (5) is bounded by a first leg (15)
having a holding edge (16) for keeping in place the elastic or expanding sealing tape
(7, 7'), and by a second leg (17), whose free end serves as screed edge (18) for a
filling mass (13) or as plastering edge (28) for fine plaster (12).
8. Connection profile (1) according to claim 7, characterised in that the holding rib (5) or the second leg (17) of the recess (8) facing away from the
construction part (10) is provided with a plastering leg (19), which is essentially
normal to the holding rib (5).
9. Connection profile (1) according to claim 8, characterised in that onto the plastering leg (19) there is attached a reinforcing fabric (21), preferably
by means of a holding strip (20).
10. Connection profile (1) according to any of claims 1 to 3, characterised in that the holding rib (5) has a groove-shaped recess (8), which receives an attaching leg
(9) of an outer profile (3), a covering strip (26) of said outer profile hiding the
elastic or expanding sealing tape (7) from sight, at least to a large part.
11. Connection profile (1) according to claim 10, characterised in that the outer profile (3) is provided with a sealing lip (27) on the covering strip (26),
which sealing lip (27) rests against the construction part (10).
12. Connection profile (1) according to any of claims 1 to 11, characterised in that on the holding rib (5), preferably on the screed edge (18) for filling materials
(13) or on the plastering edge (28) for fine plaster (12), a first detachable protecting
leg (22) is attached, which is provided with an adhesive area (23) for receiving protective
sheeting.
13. Connection profile (1) according to claims 4 or 5, characterised in that on the plastering edge (4) of the outer profile (3) a second detachable protecting
leg (24) is attached, which is provided with an adhesive foil (25) for receiving protective
sheeting.
14. Connection profile (1) according to any of claims 1 to 13, characterised in that the holding rib (5) of the base profile (2) is made in two parts, permitting relative
movement of the two parts in the direction of the profile axis.
15. Connection profile (1) according to any of claims 1 to 14, characterised in that the connection profile (1) is provided with at least one sealing element (31, 32,
33, 34), which is placed between the connection profile (1) and the front or side
surfaces (35, 36) of the insulation layer (11) facing said connection profile, which
sealing element is elastically deformable and closes the gap between connection profile
(1) and insulation layer (11).
16. Connection profile (1) according to claim 15, characterised in that onto the base profile (2), preferably in the transition area between bottom part
(30) and holding rib (5), there is formed an elastically deformable sealing lip (31)
extending towards the insulation layer (11).
17. Connection profile (1) according to claim 15, characterised in that on the bottom part (30) and/or on the holding rib (5) of the base profile (2) there
is provided an elastic sealing strip (32, 33) which can be deformed by the insulation
layer (11).
18. Connection profile (1) according to any of claims 15 to 17, characterised in that the holding rib (5) has a plastering leg (19), which is essentially normal to the
holding rib (5) and has an elastic sealing lip (34) on the side facing the insulation
layer (11).
1. °) Profilé de raccordement (1) pour des composants de construction (10) par exemple
de cadres de fenêtres ou de portes contigus à des couches de matériau isolant (11)
avec un crépi (12), comportant un profilé de base (2) fixé au composant de construction
(10) et une traverse de maintien (5), le profilé de base (2) formant dans la position
de montage une chambre de réception (6) de préférence en forme de U limitée par la
traverse de maintien (5) du profilé de base (2) et au moins en partie par le composant
(10),
caractérisé en ce que
le profilé de raccordement (1) comporte un ruban d'étanchéité élastique (7') ou un
ruban d'étanchéité expansible (7) pouvant être introduit, dans la chambre de réception
en forme de U (6), après la fixation du profilé de base (2) sur le composant (10)
et qui, en se déployant s'applique intimement contre le composant (10) et la traverse
de maintien (5) du profilé de base (2).
2. °) Profilé de raccordement (1) conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
la traverse de maintien (5) comporte à partir d'une partie de talon (30) une arête
de maintien (16) s'étendant en direction du composant (10) pour permettre de fixer
le ruban d'étanchéité (7, 7') élastique ou expansible.
3. °) Profilé de raccordement (1) conforme à la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le ruban d'étanchéité élastique ou expansible (7, 7') se présente sous la forme d'un
article en rouleau et peut être inséré sans joint dans la chambre de réception (6)
du profilé de base (2).
4. °) Profilé de raccordement (1) conforme à l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la traverse de maintien (5) comporte un logement (8) en forme de rainure qui reçoit
une branche de fixation (9) d'un profilé externe (3) dont la bordure de crépi (4)
recouvre en grande partie, côté visible, le ruban d'étanchéité (7, 7') élastique ou
expansible.
5. °) Profilé de raccordement (1) conforme à la revendication 4,
caractérisé en ce que
le profilé externe (3) se présente sous la forme d'un article en rouleau et peut être
logé sans joint dans le logement en forme de rainure (8) du profilé de base (2).
6. °) Profilé de raccordement (1) conforme à la revendication 4 ou 5,
caractérisé en ce que
le logement en forme de rainure (8) de la traverse de maintien (5) et la branche de
fixation (9) du profilé externe (3) comportent des éléments d'encliquetage (14), coopérant
pour permettre la fixation du profilé externe (3), dans une position mobile en translation
en direction de l'axe du profilé.
7. °) Profilé de raccordement (1) conforme à l'une des revendications 4 ou 6,
caractérisé en ce que
le logement en forme de rainure (8) de la traverse de maintien (5) est limité par
une première branche (15) qui comporte une arête de maintien (16) pour permettre la
fixation du ruban d'étanchéité élastique ou expansible (7, 7') ainsi que par une seconde
branche (17) dont l'extrémité libre fait office d'arête découlement (18) pour une
masse de mastic (13) ou de bordure de crépi (28) pour un crépi de plâtre (12).
8. °) Profilé de raccordement (1) conforme à la revendication 7,
caractérisé en ce que
la traverse de maintien (5) ou la seconde branche (17) du logement (8) située à l'opposé
du composant (10) comporte une branche d'application d'un crépi (19) qui est dirigée
essentiellement perpendiculairement à la traverse de maintien (5).
9. °) Profilé de raccordement (1) conforme à la revendication 8,
caractérisé en ce que
sur la branche d'application d'un crépi (19) est fixé un tissu d'armature (21) de
préférence à l'aide d'un ruban de maintien (20).
10. °) Profilé de raccordement (1) conforme à l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
la traverse de maintien (5) comporte un logement en forme de rainure (8) qui reçoit
une branche de fixation (9) d'un profilé externe (3), une barrette de recouvrement
(26) du profilé externe (3) recouvrant au moins en grande partie le côté visible du
ruban d'étanchéité élastique ou expansible (7).
11. °) Profilé de raccordement (1) conforme à la revendication 10,
caractérisé en ce que
le profilé externe (3) comporte sur la barrette de recouvrement (26) une lèvre d'étanchéité
(27) qui s'applique contre le composant (10).
12. °) Profilé de raccordement (1) conforme à l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que
sur la traverse de maintien (5), de préférence sur l'arête d'écoulement (18) pour
la masse de mastic (13) ou sur la bordure de crépi (28) pour le crépi de plâtre (12)
est fixée une première branche de protection amovible (22) avec une surface de colle
(23) pour la réception d'une feuille de recouvrement.
13. °) Profilé de raccordement (1) conforme à la revendication 4 ou 5,
caractérisé en ce que
sur la bordure de crépi (4) du profilé externe (3) est fixée une seconde branche de
protection amovible (24) avec une surface de colle (25) pour la réception d'une feuille
de recouvrement.
14. °) Profilé de raccordement (1) conforme à l'une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que
la traverse de maintien (5) du profilé de base (2) est réalisée en deux parties et
permet un mouvement relatif de ces deux parties en direction de l'axe du profilé.
15. °) Profilé de raccordement (1) conforme à l'une des revendications à 14,
caractérisé en ce que
il comporte au moins un élément d'étanchéité (31, 32, 33, 34) qui est situé entre
ce profilé de raccordement (1) et les surfaces frontales et/ou latérales (35, 36)
tournées vers celui-ci de la couche de matériau isolant (11) et qui est déformable
élastiquement et ferme la fente située entre le profilé de raccordement (1) et la
couche de matériau isolant (11).
16. °) Profilé de raccordement (1) conforme à la revendication 15,
caractérisé en ce que
sur le profilé de base (2) de préférence dans la zone de transition entre la partie
de talon (30) et la traverse de maintien (5) est formée une lèvre d'étanchéité élastiquement
déformable (31) qui s'étend en direction de la couche de matériau isolant (11).
17. °) Profilé de raccordement (1) conforme à la revendication 15,
caractérisé en ce que
sur la partie de talon (30) et/ou sur la traverse de maintien (5) du profilé de base
(2) est positionné un ruban d'étanchéité élastique (32, 33) pouvant être déformé par
la couche de matériau isolant (11).
18. °) Profilé de raccordement (1) conforme à l'une des revendications 15 à 17,
caractérisé en ce que
la traverse de maintien (5) comporte une branche d'application d'un crépi (19) qui
est dirigée essentiellement perpendiculairement par rapport à la traverse de maintien
(5) et comporte, sur sa face tournée vers la couche de matériau isolant (11) une lèvre
d'étanchéité élastique (34).
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