(19)
(11) EP 2 117 412 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.04.2014  Patentblatt  2014/16

(21) Anmeldenummer: 07847451.7

(22) Anmeldetag:  28.11.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47L 15/42(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2007/062926
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2008/077711 (03.07.2008 Gazette  2008/27)

(54)

WASSERFÜHRENDES HAUSHALTSGERÄT MIT GETAKTET BETRIEBENEM WASSEREINLASSVENTIL

WATER-BEARING HOUSEHOLD APPLIANCE WITH A PERIODICALLY OPERATED WATER INLET VALVE

APPAREIL MÉNAGER À ÉCOULEMENT D'EAU COMPRENANT UNE SOUPAPE D'ADMISSION D'EAU À FONCTIONNEMENT SYNCHRONISÉ


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 22.12.2006 DE 102006061080

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
18.11.2009  Patentblatt  2009/47

(73) Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH
81739 München (DE)

(72) Erfinder:
  • BÜSING, Johannes
    86494 Emersacker (DE)
  • CURTIUS, Georg
    89407 Dillingen (DE)
  • HESTERBERG, Bernd
    89520 Heidenheim (DE)
  • WIRTH, Christian
    89407 Dillingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 721 761
US-A1- 2004 099 287
DE-A1- 19 824 403
US-A1- 2004 154 644
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein wasserführendes Haushaltsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein derartiges Haushaltsgerät ist zum Beispiel aus der DE 198 24 403 A1 bekannt.

    [0002] Es ist in der Regel vorgesehen, dass wasserführende Haushaltsgeräte ständig an ein hausseitiges Wasserversorgungssystem angeschlossen sind. Dabei weisen herkömmliche wasserführende Haushaltsgeräte zur Steuerung des Wasserzulaufs ein elektromagnetisches Wassereinlassventil auf. Bei jedem Befüllen des Geräts wird programmgesteuert der Wassereinlauf gestartet. Dazu wird das Wassereinlassventil angesteuert, damit es sich öffnet. Sobald Wasser durch das Wassereinlassventil strömt, bewirkt dieses automatisch eine Kühlung der Magnetspule des Wassereinlassventils. Normalerweise wird das Wassereinlassventil solange angesteuert, bis eine vorgegebene Menge Wasser in das Gerät eingelaufen ist, z.B. bis ein gewünschter Füllstand erreicht ist. Steht jedoch kein Wasser aus dem Wasserversorgungssystem zur Verfügung, z.B. weil ein Haupthahn des hausseitigen Wasserversorgungssystems abgedreht ist, wird das Wassereinlassventil bei herkömmlichen Haushaltsgeräten kontinuierlich angesteuert, obwohl kein Wasser hindurchströmt. Da kein Wasser zur Kühlung zur Verfügung steht, erwärmt sich die Magnetspule unverhältnismäßig, und Fehlfunktionen des Wassereinlassventils oder gar dessen Zerstörung wären die Folge.

    [0003] Eine Überhitzung kann entweder durch eine bessere Kühlung oder eine Reduzierung der Verlustleistung in der Magnetspule erreicht werden. Verbesserungen der Kühlung sind jedoch aufgrund der Anordnung der Bauteile nur schwer zu erreichen und eine Reduzierung der Verlustleistung durch Reduzierung ohmscher Verluste führt zu Mehrkosten für die Wassereinlassventile.

    [0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines wasserführenden Haushaltsgeräts mit einem Wassereinlassventil, welches die genannten Nachteile des Stands der Technik zumindest teilweise beseitigt.

    [0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein wasserführendes Haushaltsgerät mit einem Wassereinlassventil gemäß den beigefügten unabhängigen Ansprüchen. Die Unteransprüche betreffen bevorzugte Ausführungsformen, welche einzeln oder in Kombination miteinander eingesetzt werden können.

    [0006] Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein wasserführendes Haushaltsgerät, z.B. eine Geschirrspülmaschine oder Waschmaschine, mit einem Wasserzulaufsystem und mit einem elektrisch betätigbaren elektromagnetischen Wassereinlassventil zur Steuerung des Wasserzulaufs, und mit einer Steuereinrichtung, der ein die Ansteuerung des Wassereinlassventils definierendes Steuerprogramm zugeordnet ist, wobei erfindungsgemäß vorgesehen ist, dass das Steuerprogramm in der Weise ausgestaltet ist, dass das Wassereinlassventil für einen ersten Zeitraum angesteuert wird und nach Ablauf des ersten Zeitraums ermittelt wird, ob eine vorgegebene Testwassermenge durch das Wassereinlassventil geströmt ist, und dass im Fall, dass die vorgegebene Testwassermenge durch das Wassereinlassventil geströmt ist, das Wassereinlassventil in einem ersten Betriebsmodus betrieben wird, und dass im Fall, dass die vorgegebene Testwassermenge nicht oder nicht vollständig durch das Wassereinlassventil geströmt ist, das Wassereinlassventil in einem zweiten Betriebsmodus mit reduzierter Dauerbelastung gegenüber dem ersten Betriebsmodus betrieben wird.

    [0007] Der Kern der Erfindung liegt in der Bereitstellung einer getaktet betriebenen Steuerung des elektromagnetischen Wassereinlassventils. Hierzu wird das Steuerprogramm so ausgestaltet, dass es zwei Betriebsmodi umfasst, wobei zwischen den beiden Betriebsmodi gewechselt werden kann.

    [0008] Der erste Betriebsmodus umfasst einen Betrieb wie er bereits im Stand der Technik bekannt ist. Das heißt, dass das Wassereinlassventil solange angesteuert wird, bis eine vorgegebene Betriebswassermenge erreicht ist.

    [0009] Die Betriebswassermenge ist die Füllmenge, welche für den Spülbetrieb benötigt wird. Diese kann je nach Art des wasserführenden Haushaltsgeräts (Waschmaschine, Geschirrspülmaschine, etc) und je nach dem gerade durchzuführenden Spülprogramm unterschiedlich sein.

    [0010] Der zweite Betriebsmodus umfasst eine getaktete Ansteuerung des Wassereinlassventils, bspw. mit rechteckförmigen Impulsen. Hierbei wird das Wassereinlassventil z.B. im Wechsel für einen zweiten Zeitraum t2 nicht angesteuert und für einen dritten Zeitraum t3 angesteuert, um die Dauerbelastung des Wassereinlaufventils und damit die Wärmeentwicklung zu reduzieren. Alternativ zu einer derartigen getakteten Ansteuerung mit rechteckförmigen Impulsen können auch andere geeignete Ansteuersignale Verwendung finden, wie z.B. trapez-, rampen- oder (halb-) sinusförmige Ansteuersignale.

    [0011] Bei dem erfindungsgemäßen Wassereinlassventil ist das Steuerprogramm so ausgestaltet, dass zunächst das Ventil für einen vorgegebenen Zeitraum t1 angesteuert wird. Dieser Zeitraum t1 sollte in der Regel länger sein, als der Zeitraum, welcher bei normalem Wasserzulauf benötigt wird, um eine vorgegebene Testwassermenge zulaufen zu lassen.

    [0012] Vorzugsweise ist t1 1,5 bis 3-mal so lang wie der vorgegebene benötigte Zeitraum zum erreichen der Testwassermenge. Besonders bevorzugt ist er 1,8- bis 2,5-mal so lang, besonders bevorzugt etwa 2-mal so lang.

    [0013] Während des Zeitraum t1 wird ermittelt, ob Wasser durch das Ventil hindurchgeströmt ist. Dazu wird eine Testwassermenge vorgegeben und ermittelt, ob diese während oder am Ende des Zeitraums t1 erreicht wurde. Die Testwassermenge ist daher kleiner gewählt als die Betriebswassermenge.

    [0014] Das Ermitteln, ob eine Testwassermenge erreicht wurde, kann von verschiedenen Einrichtungen durchgeführt werden. Zum einen kann ein Wasser-Füllstand gemessen werden, oder der Wasserdruck kann ermittelt werden. Alternativ kann auch das Volumen, bspw. mittels eines Flügelradzählers ermittelt werden.

    [0015] Es kann entweder nur am Ende des Zeitraums t1 ermittelt werden, ob Testwassermenge erreicht wurde oder nicht, oder es kann auch kontinuierlich ermittelt werden, ob Testwassermenge erreicht wurde. Es wird mit dem kontinuierlich ansteuernden Betriebsmodus fort gefahren, wenn Wasser im Frischwassersystem vorhanden ist und somit die Testwassermenge erreicht wurde.

    [0016] Ist dies nicht der Fall, weil z.B. der Haupthahn des hausseitigen Wasserversorgungssystems abgedreht ist, wird in den getakteten Betrieb übergegangen. Hierbei kann ebenfalls in Abständen oder kontinuierlich ermittelt werden, ob Testwassermenge in der Zwischenzeit erreicht wurde. Kann dies bejaht werden, so gibt es zwei Ausführungsvarianten. Entweder kann in den ersten Betriebsmodus zurückgekehrt werden, oder es kann im getakteten zweiten Betriebsmodus fortgefahren werden.

    [0017] Das Verhältnis von t3/(t3+t2) entspricht der so genannten Einschaltdauer des Aussetzbetriebs ABED. Vorzugsweise sollte die ABED bei etwa 50 % liegen, was bedeutet, dass t2 und t3 etwa gleich lang sind. Beide t2 und t3 liegen im Bereich von Bruchteilen von Sekunden bis 1 Sekunde oder auch bis zu einigen Sekunden, z.B. etwa bis zu 5 Sekunden.

    [0018] Es ist vorteilhaft, die Zeiträume t2, in denn das Ventil nicht angesteuert wird, möglichst kurz zu halten, damit für die bedienende Person möglichst wenig Leerlaufzeit entsteht und Verwirrung darüber, ob das Gerät in Betrieb ist oder nicht, vermieden werden kann. Der Zeitraum t2 sollte daher möglichst die Dauer von etwa 1 Sekunde nicht überschreiten, er kann jedoch auch einige wenige Sekunden lang sein, wie etwa 2, 3, 4 oder 5 Sekunden.

    [0019] Ein Wassereinlassventil mit einer Steuereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung hat zum Vorteil, dass auch bei Störfällen, wie etwa bei mangelndem Wasser im hauseitigen Wasserversorgungssystem ein Überhitzen der Magnetspule verhindert wird.

    [0020] Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Steuerung eines Wassereinlassventils für ein wasserführendes Haushaltsgerät, dadurch gekennzeichnet, dass das Wassereinlassventil für einen ersten Zeitraum t1 angesteuert wird und nach Ablauf ersten Zeitraums t1 ermittelt wird, ob eine vorgegebene Testwassermenge durch das Wassereinlassventil geströmt ist, und dass im Fall, dass die vorgegebene Testwassermenge durch das Wassereinlassventil geströmt ist, das Wassereinlassventil in einem ersten Betriebsmodus betrieben wird, und dass im Fall, dass die vorgegebene Testwassermenge nicht oder nicht vollständig durch das Wassereinlassventil geströmt ist, das Wassereinlassventil in einem zweiten Betriebsmodus betrieben wird.

    [0021] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Steuerprogramm in der Weise ausgestaltet ist, dass Wassereinlassventil mit einer kontinuierlichen Ansteuerung betrieben wird, wenn eine vorgegebene Testwassermenge erreicht wurde.

    [0022] Ferner ist vorzugsweise vorgesehen, dass das Steuerungsprogramm in der Weise ausgestaltet ist, dass das Wassereinlassventil in einem zweiten Betriebsmodus betrieben wird, wenn eine Betriebswassermenge nicht erreicht wurde. So wird verhindert, dass es bei einem Betrieb ohne Erreichen der Betriebswassermenge zu einer Überhitzung des Wassereinlassventils kommt.

    [0023] Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, dass das Steuerprogramm in der Weise ausgestaltet ist, dass das Wassereinlassventil mit einer kontinuierlichen Ansteuerung für eine Zeitdauer t4 betrieben wird, die 1,5 bis 3 mal solang wie die Zeitdauer ist, die für die Füllung der Differenzwassermenge aus der Betriebswassermenge und der Testwassermenge benötigt wird.

    [0024] Im Folgenden wird die Erfindung anhand bevorzugtes Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.

    [0025] Darin zeigen schematisch
    Fig. 1 bis 5
    das Funktionsprinzip eines Wassereinlassventils gemäß der vorliegenden Erfindung, und
    Fig. 6
    ein Flußdiagramm für das Verfahren zum Betrieb eines Wassereinlassventils gemäß der vorliegenden Erfindung.


    [0026] Bei der nachfolgenden Figurenbeschreibung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare Elemente oder Ereignisse.

    [0027] In Figur 1 die Funktionsweise des Wassereinlassventils schematisch dargestellt. Zunächst wird zu Beginn des Betriebs eines Wasser führenden Haushaltsgeräts gemäß der Erfindung das Gerät eingeschaltet. Beim Einschalten oder kurz danach wird das Wassereinlassventil angesteuert (d.h. es ist "an"), um es zu öffnen. Es wird für den Zeitraum t1 angesteuert, damit eine vorgegebene Testwassermenge WM1 durch das Ventil in das Gerät strömen kann. Ob diese Testwassermenge WM1 erreicht ist oder nicht, wird beim Ereignis a überprüft. In Figur 1 ist der Fall dargestellt, dass die vorgegebene Testwassermenge WM1 erreicht wurde. Somit wird das Ventil weiter im Betriebsmodus BM1 angesteuert, in welchem es kontinuierlich angesteuert wird, bspw. für die Zeitdauer t4. Das Ansteuern wird solange fortgeführt, bis eine vorgegebene Wasserfüllmenge Betriebswassermenge WM2 erreicht ist. Dies ist beim Ereignis b der Fall, und das Ventil wird abgeschaltet, bzw. nicht mehr angesteuert ("aus").

    [0028] In Figur 2 ist der Fall dargestellt, dass beim Ereignis a (nach Ablauf des Zeitraum t1) die vorgegebene Testwassermenge WM1 nicht erreicht wurde. In diesem Fall wird das Ventil kurz nach dem Feststellen des Nichterreichens der Testwassermenge WM1 im getakteten Betriebsmodus BM2 weiterbetrieben. D.h. es wird zunächst für einen Zeitraum t2 nicht angesteuert, dann wieder für einen Zeitraum t3 angesteuert, und so fort. Der getaktete Betrieb kann nun weiter fortgesetzt werden, z.B. bis das Gerät einmal abgeschaltet wird.

    [0029] In Figur 3 ist eine bevorzugte Ausführungsform von Figur 2 dargestellt, wobei auch im getakteten Betriebsmodus BM2 in Abständen oder kontinuierlich überprüft wird (Ereignis a), ob in der Zwischenzeit die vorgegebene Testwassermenge WM1 erreicht wurde. In dem in Figur 3 dargestellten Fall wird tatsächlich bei dem zweiten Ereignis a während des getakteten Betriebsmodus BM2 festgestellt, dass die Testwassermenge WM1 erreicht wurde. Dies kann zum Beispiel eintreten, wenn das Frischwassersystem zuvor abgeschaltet war und plötzlich wieder angeschaltet wird. Nun wird nach Feststellen des Erreichens der Testwassermenge WM1 wieder in den BM1 zurückgewechselt, und es wird das Ventil solange angesteuert, bis die Betriebswassermenge WM2 erreicht ist, bspw. nach der Zeitdauer t4 (Ereignis b).

    [0030] In Figur 4 ist eine Variante des Betriebs gemäß Figur 3 dargestellt, wobei ebenfalls im Betriebsmodus BM2 festgestellt wird, dass wieder Wasser vorhanden ist (Testwassermenge WM1 erreicht zum Ereignis a), aber es wird dennoch im BM2 weiter betrieben, bis zum Ereignis b die Betriebswassermenge WM2 erreicht ist.

    [0031] In Figur 5 ist der Fall dargestellt, dass beim Ereignis a überprüft wurden, ob die Testwassermenge WM1 erreicht wurde. Anschließend erfolgt ein Wechsel in einen Betriebsmodus mit kontinuierlicher Ansteuerung, dessen Zeitdauer etwa 1,5 bis 3 mal solang wie die Zeitdauer ist, die für die Füllung der Differenzwassermenge aus der Betriebswassermenge WM2 und der Testwassermenge WM1 benötigt wird. Bei Ereignis c wird festgestellt, dass die Betriebswassermenge WM2 nicht erreicht wurde und der Betrieb mit getakteter Ansteuerung fortgesetzt.

    [0032] Figur 6 zeigt ein Flussdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens. In Schritt S 10 wird das Wasser führenden Haushaltsgerät eingeschaltet. Direkt im Anschluss oder nach einem Zeitraum wird das Wassereinlassventil für einen Zeitraum t1 angesteuert (Schritt S 20). In Schritt S 30 wird ermittelt, ob eine vorgegebene Testwassermenge WM1 erreicht ist oder nicht. Wird dies in Schritt S 40 verneint, so wird zu Schritt S 50, dem getakteten Betriebsmodus übergegangen. Wird dies bejaht, so wird in Schritt S 60 im kontinuierlichen Ansteuer-Modus fort gefahren.

    Bezugszeichenliste



    [0033] 
    S 10
    Einschalten des Wasser führenden Haushaltsgeräts
    S 20
    Ansteuern des Ventils für einen Zeitraum t1
    S 30
    Ermitteln, ob eine vorgegebene Testwassermenge WM1 durchgeströmt ist
    S 40
    Ja/Nein Abfrage zum Erreichen der Testwassermenge WM1
    S 50
    Betreiben des Ventils im getakteten Betriebsmodus
    S 60
    Betreiben des Ventils im Betriebsmodus mit kontinuierlicher Ansteuerung
    t1
    Zeitraum t1 über welchen das Ventil zunächst zur Befüllung des Gerätes angesteuert wird und nach Ablauf desselben ermittelt wird, ob Testwassermenge WM1 erreicht ist oder nicht.
    t2
    vorgegebener Zeitraum des Nicht-Ansteuerns im Betriebsmodus 2
    t3
    vorgegebener Zeitraum des Ansteuerns im Betriebsmodus 2
    t4
    Zeitraum, bis zudem Betriebswassermenge WM2 erreicht sein muss
    a
    Ereignis: Abfrage ob Testwassermenge WM1 erreicht oder nicht
    b
    Ereignis: Erreichen der Betriebswassermenge WM2
    c
    Ereignis: Abfrage, Betriebswassermenge WM2 erreicht wurde oder nicht



    Ansprüche

    1. Wasserführendes Haushaltsgerät, insbesondere Geschirrspülmaschine oder Waschmaschine, mit einem Wasserzulaufsystem und mit einem elektrisch betätigbaren elektromagnetischen Wassereinlassventil zur Steuerung des Wasserzulaufs, und mit einer Steuereinrichtung, der ein die Ansteuerung des Wassereinlassventils definierendes Steuerprogramm zugeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Steuerprogramm in der Weise ausgestaltet ist, dass das Wassereinlassventil für einen ersten Zeitraum (t1) angesteuert wird und nach Ablauf des ersten Zeitraums (t1) ermittelt wird, ob eine vorgegebene Testwassermenge (WM1) durch das Wassereinlassventil geströmt ist, und dass im Fall, dass die vorgegebene Testwassermenge (WM1) durch das Wassereinlassventil geströmt ist, das Wassereinlassventil in einem ersten Betriebsmodus betrieben wird, und dass im Fall, dass die vorgegebene Testwassermenge (WM1) nicht oder nicht vollständig durch das Wassereinlassventil geströmt ist, das Wassereinlassventil in einem zweiten Betriebsmodus mit reduzierter Dauerbelastung gegenüber dem ersten Betriebsmodus betrieben wird.
     
    2. Wasserführendes Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerprogramm in der Weise ausgestaltet ist, dass im ersten Betriebsmodus das Wassereinlassventil solange weiter angesteuert wird, bis eine vorgegebene Betriebswassermenge (WM2) erreicht ist, und dass im zweiten Betriebsmodus das Wassereinlassventil getaktet angesteuert wird.
     
    3. Wasserführendes Haushaltsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerprogramm in der Weise ausgestaltet ist, dass im zweiten Betriebsmodus das Wassereinlassventil im Wechsel für einen zweiten Zeitraum (t2) nicht angesteuert wird und für einen dritten Zeitraum (t3) angesteuert wird.
     
    4. Wasserführendes Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerprogramm in der Weise ausgestaltet ist, dass im zweiten Betriebsmodus ermittelt wird, ob eine vorgegebene Testwassermenge (WM1) durch das Wassereinlassventil geströmt ist, und dass im Fall, dass die vorgegebene Testwassermenge (WM1) durch das Wassereinlassventil geströmt ist, das Wassereinlassventil im ersten Betriebsmodus betrieben wird, und dass im Fall, dass die vorgegebene Testwassermenge (WM1) nicht oder nicht vollständig durch das Wassereinlassventil geströmt ist, das Wassereinlassventil im zweiten Betriebsmodus betrieben wird.
     
    5. Wasserführendes Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerprogramm in der Weise ausgestaltet ist, dass im zweiten Betriebsmodus ermittelt wird, ob eine vorgegebene Testwassermenge (WM1) durch das Wassereinlassventil geströmt ist, und dass das Wassereinlassventil im zweiten Betriebsmodus weiter betrieben wird.
     
    6. Wasserführendes Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitraum (t1) länger ist als ein vorgegebener benötigter Zeitraum bis zum Erreichen der Testwassermenge (WM1).
     
    7. Wasserführendes Haushaltsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitraum (t1) 1,5 bis 3 mal länger ist als der vorgegebene benötigte Zeitraum bis zum Erreichen der Testwassermenge (WM1).
     
    8. Wasserführendes Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeiträume (t2) und (t3) etwa gleich lang sind.
     
    9. Wasser führendes Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass t2 von 0,5 bis 2 Sekunden lang ist.
     
    10. Wasserführendes Haushaltsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerungsprogramm in der Weise ausgestaltet ist, dass Wassereinlassventil mit einer kontinuierlichen Ansteuerung betrieben wird, wenn eine vorgegebene Testwassermenge (WM1) erreicht wurde.
     
    11. Wasserführendes Haushaltsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerprogramm in der Weise ausgestaltet ist, dass das Wassereinlassventil in einem zweiten Betriebsmodus betrieben wird, wenn eine Betriebswassermenge (WM2) nicht erreicht wurde.
     
    12. Wasserführendes Haushaltsgerät nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerprogramm in der Weise ausgestaltet ist, dass das Wassereinlassventil das Wassereinlassventil mit einer kontinuierlichen Ansteuerung für eine Zeitdauer (t4) betrieben wird, die 1,5 bis 3 mal solang wie die Zeitdauer ist, die für die Füllung der Differenzwassermenge aus der Betriebswassermenge (WM2) und der Testwassermenge (WM1) benötigt wird.
     
    13. Verfahren zur Steuerung eines Wassereinlassventils für ein wasserführendes Haushaltsgerät,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Wassereinlassventil für einen ersten Zeitraum (t1) angesteuert wird und nach Ablauf ersten Zeitraums (t1) ermittelt wird, ob eine vorgegebene Testwassermenge (WM1) durch das Wassereinlassventil geströmt ist, und dass im Fall, dass die vorgegebene Testwassermenge (WM1) durch das Wassereinlassventil geströmt ist, das Wassereinlassventil in einem ersten Betriebsmodus betrieben wird, und dass im Fall, dass die vorgegebene Testwassermenge (WM1) nicht oder nicht vollständig durch das Wassereinlassventil geströmt ist, das Wassereinlassventil in einem zweiten Betriebsmodus mit reduzierter Dauerbelastung gegenüber dem ersten Betriebsmodus betrieben wird.
     
    14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Betriebsmodus das Wassereinlassventil solange weiter angesteuert wird, bis eine vorgegebene Betriebswassermenge (WM2) erreicht ist, und dass im zweiten Betriebsmodus das Wassereinlassventil getaktet angesteuert wird.
     
    15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Betriebsmodus das Wassereinlassventil im Wechsel für einen zweiten Zeitraum (t2) nicht angesteuert wird und für einen dritten Zeitraum (t3) angesteuert wird.
     
    16. Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Betriebsmodus ermittelt wird, ob eine vorgegebene Testwassermenge (WM1) durch das Wassereinlassventil geströmt ist, und dass im Fall, dass die vorgegebene Testwassermenge (WM1) durch das Wassereinlassventil geströmt ist, das Wassereinlassventil im ersten Betriebsmodus betrieben wird, und dass im Fall, dass die vorgegebene Testwassermenge (WM1) nicht oder nicht vollständig durch das Wassereinlassventil geströmt ist, das Wassereinlassventil im zweiten Betriebsmodus betrieben wird.
     
    17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten Betriebsmodus ermittelt wird, ob eine vorgegebene Testwassermenge (WM1) durch das Wassereinlassventil geströmt ist, und dass das Wassereinlassventil im zweiten Betriebsmodus weiter betrieben wird.
     
    18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Wassereinlassventil mit einer kontinuierlichen Ansteuerung betrieben wird, wenn eine vorgegebene Testwassermenge (WM1) erreicht wurde.
     
    19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Wassereinlassventil in einem zweiten Betriebsmodus betrieben wird, wenn eine Betriebswassermenge (WM2) nicht erreicht wurde.
     
    20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Wassereinlassventil das Wassereinlassventil mit einer kontinuierlichen Ansteuerung für eine Zeitdauer (t4) betrieben wird, die 1,5 bis 3 mal solang wie die Zeitdauer ist, die für die Füllung der Differenzwassermenge aus der Betriebswassermenge (WM2) und der Testwassermenge (WM1) benötigt wird.
     


    Claims

    1. Water-conducting household appliance, in particular a dishwasher or a washing machine, having a water intake system and an electrically operable electromagnetic water inlet valve for controlling the water intake, and a control unit to which a control program defining the actuation of the water inlet valve is assigned,
    characterised in that
    the control program is designed such that the water inlet valve is actuated for a first time period (t1), and it is determined after expiration of the first time period (t1) whether a predefined test water quantity (WM1) has flowed through the water inlet valve, and that in the case that the predefined test water quantity (WM1) has flowed through the water inlet valve, the water inlet valve is operated in a first operation mode, and that in the case that the predefined test water quantity (WM1) has not, or has not fully, flowed through the water inlet valve, the water inlet valve is operated in a second operating mode with reduced continuous loading compared to the first operating mode.
     
    2. Water-conducting household appliance according to claim 1, characterised in that the control program is designed such that in the first operating mode the water inlet valve is further actuated until such time as a predefined operating water quantity (WM2) is reached and that in the second operating mode the water inlet valve is cyclically actuated.
     
    3. Water-conducting household appliance according to claim 2, characterised in that the control program is designed such that in the second operating mode the water inlet valve is alternately not actuated for a second time period (t2) and actuated for a third time period (t3).
     
    4. Water-conducting household appliance according to one of the preceding claims 1 to 3, characterised in that the control program is designed such that in the second operating mode it is determined whether a predefined test water quantity (WM1) has flowed through the water inlet valve, and that in the case that the predefined test water quantity (WM1) has flowed through the water inlet valve, the water inlet valve is operated in the first operating mode, and that in the case that the predefined test water quantity (WM1) has not, or has not fully, flowed through the water inlet valve, the water inlet valve is operated in the second operating mode.
     
    5. Water-conducting household appliance according to one of the preceding claims 1 to 4, characterised in that the control program is designed such that in the second operating mode it is determined whether a predefined test water quantity (WM1) has flowed through the water inlet valve and that the water inlet valve is further operated in the second operating mode.
     
    6. Water-conducting household appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the time period (t1) is longer than a predefined time period needed until the test water quantity (WM1) is reached.
     
    7. Water-conducting household appliance according to claim 6, characterised in that the time period (t1) is 1.5 to 3 times longer than the predefined time period needed until the test water quantity (WM1) is reached.
     
    8. Water-conducting household appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the time periods (t2) and (t3) are approximately equal in length.
     
    9. Water-conducting household appliance according to one of the preceding claims, characterised in that t2 is from 0.5 to 2 seconds in length.
     
    10. Water-conducting household appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the control program is designed such that the water inlet valve is operated with continuous actuation if a predefined test water quantity (WM1) has been reached.
     
    11. Water-conducting household appliance according to claim 10, characterised in that the control program is designed such that the water inlet valve is operated in a second operating mode if an operating water quantity (WM2) has not been reached.
     
    12. Water-conducting household appliance according to claim 10 or claim 11, characterised in that the control program is designed such that the water inlet valve is operated with continuous actuation for a time period (t4) which is 1.5 to 3 times as long as the time period that is needed for filling the differential water quantity between the operating water quantity (WM2) and the test water quantity (WM1).
     
    13. Method for controlling a water inlet valve for a water-conducting household appliance, characterised in that
    the water inlet valve is actuated for a first time period (t1), and it is determined after expiration of the first time period (t1) whether a predefined test water quantity (WM1) has flowed through the water inlet valve, and that in the case that the predefined test water quantity (WM1) has flowed through the water inlet valve, the water inlet valve is operated in a first operating mode, and that in the case that the predefined test water quantity (WM1) has not, or has not fully, flowed through the water inlet valve, the water inlet valve is operated in a second operating mode with reduced continuous loading compared to the first operating mode.
     
    14. Method according to claim 13, characterised in that in the first operating mode the water inlet valve is further actuated until such time as a predefined operating water quantity (WM2) is reached, and that in the second operating mode the water inlet valve is cyclically actuated.
     
    15. Method according to claim 14, characterised in that in the second operating mode the water inlet valve is alternately not actuated for a second time period (t2) and actuated for a third time period (t3).
     
    16. Method according to claim 14 or 15, characterised in that in the second operating mode it is determined whether a predefined test water quantity (WM1) has flowed through the water inlet valve and that in the case that the predefined test water quantity (WM1) has flowed through the water inlet valve, the water inlet valve is operated in the first operating mode, and that in the case that the predefined test water quantity (WM1) has not, or has not fully, flowed through the water inlet valve, the water inlet valve is operated in the second operating mode.
     
    17. Method according to one of claims 13 to 16, characterised in that in the second operating mode it is determined whether a predefined test water quantity (WM1) has flowed through the water inlet valve and that the water inlet valve is further operated in the second operating mode.
     
    18. Method according to one of claims 13 to 17, characterised in that the water inlet valve is operated with continuous actuation if a predefined test water quantity (WM1) has been reached.
     
    19. Method according to claim 18, characterised in that the water inlet valve is operated in a second operating mode if an operating water quantity (WM2) has not been reached.
     
    20. Method according to claim 18 or 19, characterised in that the water inlet valve is operated with continuous actuation for a time period (t4) which is 1.5 to 3 times as long as the time period that is needed for filling the differential water quantity between the operating water quantity (WM2) and the test water quantity (WM1).
     


    Revendications

    1. Appareil ménager à circulation d'eau, notamment lave-vaisselle ou lave-linge, comprenant un système d'arrivée d'eau et comprenant une vanne d'arrivée d'eau électromagnétique pouvant être commandée électriquement pour la commande de l'arrivée d'eau, et comprenant un dispositif de commande auquel est attribué un programme de commande définissant l'activation de la vanne d'arrivée d'eau,
    caractérisé en ce que
    le programme de commande est configuré de manière à ce que la vanne d'arrivée d'eau soit activée pour une première période de temps (t1) et qu'après l'expiration de la première période de temps (t1), il soit déterminé si une quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) s'est écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, et que, au cas où la quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) se soit écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau (WM1), la vanne d'arrivée d'eau fonctionne dans un premier mode de fonctionnement, et que, au cas où la quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) ne se soit pas ou pas complètement écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, la vanne d'arrivée d'eau fonctionne dans un second mode de fonctionnement avec charge permanente réduite par rapport au premier mode de fonctionnement.
     
    2. Appareil ménager à circulation d'eau selon la revendication 1, caractérisé en ce que le programme de commande est configuré de manière à ce que, dans le premier mode de fonctionnement, la vanne d'arrivé d'eau continue d'être activée jusqu'à ce qu'une quantité d'eau de fonctionnement prédéfinie (WM2) soit obtenue, et que, dans le second mode de fonctionnement, la vanne d'arrivée d'eau soit activée de manière cadencée.
     
    3. Appareil ménager à circulation d'eau selon la revendication 2, caractérisé en ce que le programme de commande est configuré de manière à ce que, dans le second mode de fonctionnement, la vanne d'arrivée d'eau, en alternance, ne soit pas activée pour une deuxième période de temps (t2) et qu'elle soit activée pour une troisième période de temps (t3).
     
    4. Appareil ménager à circulation d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le programme de commande est configuré de manière à ce que, dans le second mode de fonctionnement, il soit déterminé si une quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) s'est écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, et que, au cas où la quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) se soit écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, la vanne d'arrivée d'eau fonctionne dans le premier mode de fonctionnement, et que, au cas où la quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) ne se soit pas ou pas complètement écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, la vanne d'arrivée d'eau fonctionne dans le second mode de fonctionnement.
     
    5. Appareil ménager à circulation d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le programme de commande est configuré de manière à ce que, dans le second mode de fonctionnement, il soit déterminé si une quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) s'est écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, et que la vanne d'arrivée d'eau fonctionne dans le second mode de fonctionnement.
     
    6. Appareil ménager à circulation d'eau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la période de temps (t1) est plus longue qu'une période de temps prédéfinie nécessaire jusqu'à l'obtention de la quantité d'eau de test (WM1).
     
    7. Appareil ménager à circulation d'eau selon la revendication 6, caractérisé en ce que la période de temps (t1) est 1 fois et demie jusqu'à 3 fois plus longue que la période de temps prédéfinie nécessaire jusqu'à l'obtention de la quantité d'eau de test (WM1).
     
    8. Appareil ménager à circulation d'eau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les périodes de temps (t2) et (t3) sont à peu près identiquement longues.
     
    9. Appareil ménager à circulation d'eau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que t2 est longue de 0,5 à 2 secondes.
     
    10. Appareil ménager à circulation d'eau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le programme de commande est configuré de manière à ce que la vanne d'arrivée d'eau fonctionne avec une activation continue lorsqu'une quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) a été obtenue.
     
    11. Appareil ménager à circulation d'eau selon la revendication 10, caractérisé en ce que le programme de commande est configuré de manière à ce que la vanne d'arrivée d'eau fonctionne dans un second mode de fonctionnement lorsqu'une quantité d'eau de fonctionnement (WM2) prédéfinie n'a pas été obtenue.
     
    12. Appareil ménager à circulation d'eau selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le programme de commande est configuré de manière à ce que la vanne d'arrivée d'eau fonctionne avec une activation continue pour une durée (t4) qui est 1 fois et demie à 3 fois aussi longue que la durée qui est nécessaire pour le remplissage de la quantité d'eau différentielle provenant de la quantité d'eau de fonctionnement (WM2) et de la quantité d'eau de test (WM1).
     
    13. Procédé de commande d'une vanne d'arrivée d'eau pour un appareil ménager à circulation d'eau,
    caractérisé en ce que
    la vanne d'arrivée d'eau est activée pour une première période de temps (t1) et qu'après l'expiration de la première période de temps (t1), il est déterminé si une quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) s'est écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, et en ce que, au cas où la quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) se soit écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, la vanne d'arrivée d'eau fonctionne dans un premier mode de fonctionnement, et en ce que, au cas où la quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) ne se soit pas ou pas complètement écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, la vanne d'arrivée d'eau fonctionne dans un second mode de fonctionnement avec charge permanente réduite par rapport au premier mode de fonctionnement.
     
    14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que dans le premier mode de fonctionnement, la vanne d'arrivée d'eau continue d'être activée jusqu'à ce qu'une quantité d'eau de fonctionnement prédéfinie (WM2) soit obtenue, et en ce que, dans le second mode de fonctionnement, la vanne d'arrivée d'eau est activée de manière cadencée.
     
    15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce que dans le second mode de fonctionnement, la vanne d'arrivée d'eau, en alternance, n'est pas activée pour une deuxième période de temps (t2) et est activée pour une troisième période de temps (t3).
     
    16. Procédé selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce que dans le second mode de fonctionnement, il est déterminé si une quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) s'est écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, et en ce que, au cas où la quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) se soit écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, la vanne d'arrivée d'eau fonctionne dans le premier mode de fonctionnement, et en ce que, au cas où la quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) ne se soit pas ou pas complètement écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, la vanne d'arrivée d'eau fonctionne dans le second mode de fonctionnement.
     
    17. Procédé selon l'une quelconque des revendications 13 à 16, caractérisé en ce que, dans le second mode de fonctionnement, il est déterminé si une quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) s'est écoulée à travers la vanne d'arrivée d'eau, et en ce que la vanne d'arrivée d'eau continue de fonctionner dans le second mode de fonctionnement.
     
    18. Procédé selon l'une quelconque des revendications 13 à 17, caractérisé en ce que la vanne d'arrivée d'eau fonctionne avec une activation continue lorsqu'une quantité d'eau de test prédéfinie (WM1) a été obtenue.
     
    19. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que la vanne d'arrivée d'eau fonctionne dans un second mode de fonctionnement lorsqu'une quantité d'eau de fonctionnement (WM2) n'a pas été obtenue.
     
    20. Procédé selon la revendication 18 ou 19, caractérisé en ce que la vanne d'arrivée d'eau fonctionne avec une activation continue pour une durée (t4) qui est 1 fois et demie à 3 fois aussi longue que la durée qui est nécessaire pour le remplissage de la quantité d'eau différentielle provenant de la quantité d'eau de fonctionnement (WM2) et de la quantité d'eau de test (WM1).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente