[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Exzenterschleifer nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
Stand der Technik
[0002] In der
DE 39 06 549 C2 wird ein Exzenterschleifer beschrieben, der in einem Gehäuse einen elektrischen Antriebsmotor
aufweist, dessen Antriebswelle über eine exzentrische Lagerung eine Tragwelle eines
Schleiftellers antreibt, an dessen Unterseite ein Schleifmittel zu befestigen ist.
Über die exzentrische Lagerung der Tragwelle wird eine überlagerte kreisförmige und
rotatorische Arbeitsbewegung des Schleiftellers einschließlich des daran befindlichen
Schleifmittels erreicht. In der Arbeitsstellung wird der Schleifteller mit dem Schleifmittel
gegen die Oberfläche des zu bearbeitenden Werkstückes gedrückt, wobei aufgrund der
Lagerung der Tragwelle an der Antriebswelle eine Rotation des Schleiftellers um die
eigene Achse nur bedingt möglich ist. Dagegen besteht im Leerlauf des Exzenterschleifers,
also beim Abheben des Schleiftellers von dem zu bearbeitenden Werkstück, die Gefahr,
dass der Schleifteller aufgrund der Lagerreibung mit der Drehzahl der Antriebswelle
zu rotieren beginnt.
[0003] Um die Eigenrotation des Schleiftellers im Leerlauf zu begrenzen, ist eine Reibungsbremse
vorgesehen, die zusammenwirkende Reibelemente am Schleifteller und an der dem Schleifteller
zugewandten Unterseite des Gehäuses des Exzenterschleifers aufweist. Bei der Reibbremse
kann im Leerlauf des Exzenterschleifers ein außen liegender Wälzkranz am Schleifteller
an einem innen liegenden, zugeordneten Wälzkranz am Gehäuse eine Abwälzbewegung ausführen,
wodurch zwar eine Eigenrotation des Schleiftellers nicht verhindert wird, jedoch die
Drehzahl des Schleiftellers gegenüber der Motordrehzahl über die Teilung von Außen-
und Innenwälzkranz reduziert werden kann. Ein vollständiges Unterbinden der Eigenrotation
ist aber bei dieser Ausführung nicht vorgesehen.
[0004] Die
DE 101 48 339 A1 zeigt einen Exzenterschteifer gemäß Oberbegriff von Anspruch 1, in dessen Gehäuse
ein Antrieb angeordnet ist, dessen Antriebswelle über eine exzentrische Lagerung eine
Tragwelle eines Schleiftellers antreibt. Der Exzenterschleifer weist eine Reibbremseinrichtung
auf, die ein ringförmiges Reibbremselement und eine Stützplatte umfasst, welche Teil
des Schleiftellers ist und an deren Unterseite mittels Klettverschlusses eine Zwischenplatte
als Träger eines Schleifkissens angeordnet ist. Die dem Reibbremselement zugewandte
Stirnfläche der Stützplatte weist radial von innen nach außen einen abfallenden Verlauf
auf, wodurch die Eigenrotation des Schleiftellers gehemmt und außerdem ein stabilisierender
Effekt erreicht wird, so dass Winkelabweichungen des Schleiftellers durch ein Kippen
aus der Antriebswellen-Normalen wieder ausgeglichen werden.
[0005] Die Verbindung zwischen der Stützplatte und der Zwischenplatte erfolgt mittels mehrerer
Überrastverbindungen, die am radial außen liegenden Rand angeordnet sind, wobei sich
ein Rastverbindungsabschnitt an der Stützplatte radial bis zum äußeren Rand erstreckt.
Es besteht dadurch die Gefahr, dass bei der Werkstückbearbeitung die Stützplatte in
Kontakt mit einem Hindernis gelangt.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Exzenterschleifer
in der Weise werterzubilden, dass bei möglichst geringem Verschleiß der Reibbremse
die Eigenrotation des Schleiftellers im Leerlauf des Exzenterschleifers in verbesserter
Form unterbunden wird.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die
Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
[0008] Der erfindungsgemäße Exzenterschleifer weist in einem Gehäuse einen Antrieb auf,
in der Regel einen elektrischen Antrieb, wobei im Rahmen der Erfindung auch ein hydraulischer
oder pneumatischer Antrieb in Betracht kommt, dessen Antriebswelle über eine exzentrische
Lagerung eine Tragwelle eines Schleiftellers antreibt. An der Unterseite des Schleiftellers
kann ein Schleifmittel befestigt werden, beispielsweise ein Schleifpapier, das zur
Bearbeitung auf die Oberfläche eines Werkstückes aufgesetzt wird. Aufgrund der Lagerung
der den Schleifteller tragenden Tragwelle in der Antriebswelle wird auf den Schleifteller
zwangsweise eine Exzenterbewegung übertragen. Eine Eigenrotation des Schleiftellers,
die von dem Lager der Tragwelle grundsätzlich ermöglicht wird, ist im Schleifbetrieb
aber aufgrund der auf den Schleifteller wirkenden Schleifkräfte nur bedingt möglich.
[0009] Um im Leerlauf des Exzenterschleifers, also nach einem Abheben des Schleiftellers
von dem zu bearbeitenden Werkstück, aufgrund der Lagerreibung ein Hochdrehen des Schleiftellers
auf die Drehzahl des Antriebsmotors zu verhindern, ist eine Reibbremseinrichtung vorgesehen,
welche die Eigenrotation des Schleiftellers im Leerlauf verhindert oder zumindest
abbremst. Diese Reibbremseinrichtung umfasst zum einen ein Reibbremselement, welches
an dem Gehäuse des Exzenterschleifers angeordnet ist, und zum andern eine zugeordnete
Reibfläche am Schleifteller, welche von dem Reibbremselement mit einer Reibkraft beaufschlagt
wird. Die Reibfläche des Schleiftellers weist gegenüber einer senkrecht zur Achse
der Tragwelle stehenden Horizontalebene einen in Radialrichtung von innen nach außen
abfallenden Verlauf auf. Dies bedeutet, dass die dem Gehäuse zugewandte Reibfläche
am Schleifteller bezogen auf die Horizontalebene im Bereich der Rotationsachse des
Schleiftellers die höchste Erhebung aufweist, wohingegen zum radial außen liegenden
Rand des Schleiftellers die Reibfläche abfällt.
[0010] Diese Ausführung hat den Vorteil, dass diejenige Seite des Schleiftellers, die aktuell
exzentrisch ausgelenkt wird, von dem Reibungselement in stärkerem Maße beaufschlagt
wird als die diametral gegenüberliegende Seite des Schleiftellers, da aufgrund des
zur Mitte des Schleiftellers hin ansteigenden Verlaufs der Reibfläche das Reibbremselement
auf der ausgelenkten Seite einen geringeren Abstand zum Reibbremselement aufweist
und daher eher bzw. stärker in Reibkontakt gelangt als auf der gegenüberliegenden
Seite. Hierdurch wird zum einen die Eigenrotation des Schleiftellers wirksam gehemmt,
da das Reibelement auf der exzentrisch ausgelenkten Seite eine Reibkraft auf die Reibfläche
ausübt. Zum andern wird auch ein stabilisierender Effekt erreicht, der dadurch zustande
kommt, dass das Reibelement den Schleifteller an der exzentrisch ausgelenkten Seite
geringfügig nach unten drückt, wodurch der Schleifteller wieder in seine normale Arbeitsposition
gebracht wird mit paralleler Achse der Tragwelle zur Antriebswelle. Ohne stabilisierendes
Reibbremselement besteht dagegen die Gefahr, dass der Schleifteller aufgrund des exzentrischen
Antriebes und des Lagerspiels aus der Antriebswellen-Normalen kippt, wodurch die Lagerreibung
verstärkt wird und ein Hochdrehen der Eigenrotation des Schleiftellers zu befürchten
ist. Dieser Effekt kann mithilfe der erfindungsgemäßen Ausführung vermieden oder zumindest
stark reduziert werden.
[0011] Die Reibfläche am Schleifteller kann im Prinzip eine beliebige Querschnittsgeometrie
aufweisen, solange gewährleistet ist, dass die Reibfläche zum Außenrand des Schleiftellers
hin abfällt und einen Konuswinkel von mindestens 5° aufweist, was sich konstruktiv
besonders einfach realisieren lässt.
[0012] Das Reibbremselement ist zweckmäßigerweise als Reibring ausgebildet, welches vorteilhafterweise
in Umfangsrichtung einen gleich bleibenden Querschnitt aufweist. Um ein nachgiebiges
Verhalten des Reibbremselementes zu unterstützen und verbessern, kann es zweckmäßig
sein, in den Querschnitt des Reibbremselementes einen in der Länge dehnbaren Ausgleichsabschnitt
vorzusehen. Dieser Ausgleichsabschnitt, der beispielsweise im Querschnitt V-förmig
ausgebildet ist, erlaubt in Richtung der zu übertragenden Reibbremskraft im Reibbremselement
ein elastisch federndes Verhalten, wodurch auch Schwankungen des Schleiftellers während
des Umlaufs ausgeglichen werden können.
[0013] Die Reibfläche ist als separat ausgebildetes Kontaktbauteil ausgeführt, welches mit
dem Schleifteller verbunden ist. Die Ausführung als separates Bauteil hat den Vorteil,
dass die Reibfläche aus einem anderen Material bestehen kann als der Schleifteller.
Als Materialien für die Reibfläche kommen diverse Kunststoffe in Betracht, beispielsweise
Polyamid, Polypropylen, Polycarbonat oder PMMA. Alternativ hierzu kann die Reibfläche
auch aus Metall bestehen, insbesondere aus Aluminium oder Magnesium, oder aus einem
Schaumwerkstoff.
[0014] Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung
und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch einen Exzenterschleifer, dessen Schleifteller exzentrisch angetrieben
ist, wobei die dem Gehäuse des Exzenterschleifers zugewandte Seite des Schleiftellers
eine Reibfläche aufweist, an der ein Reibbremselement anliegt, und die Reibfläche
einen zum Rand hin konisch abfallenden Verlauf aufweist,
- Fig. 2
- der Schleifteller in Einzeldarstellung,
- Fig. 3
- der Schleifteller in Draufsicht.
[0015] In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0016] Der in Fig. 1 dargestellte Exzenterschleifer 1 weist in einem Gehäuse 2 einen elektrischen
Antriebsmotor 3 auf, der über eine Stromzufuhr 4 mit elektrischem Strom versorgt wird.
An einer Antriebswelle 5 des Antriebsmotors 3 ist über ein exzentrisch angeordnetes
Lager eine Tragwelle 7 gelagert, die einen Schleifteller 8 trägt, an dessen Unterseite
9 ein Schleifmittel zur Bearbeitung der Oberfläche eines Werkstückes zu befestigen
ist. Das Lager 6 ist beispielsweise als Kugellager ausgebildet und ermöglicht eine
Eigendrehung der Tragwelle 7 um die Drehachse 11, die zugleich die Rotations- bzw.
Drehachse des Schleiftellers 8 darstellt. Diese Drehachse 11 liegt mit Exzenterabstand
e parallel zur Drehachse 10 der Antriebswelle 5.
[0017] In den Schleifteller 8 sind über den Umfang verteilt Bohrungen 12 eingebracht, über
die bei der Bearbeitung des Werkstückes anfallender Schleifstaub mithilfe eines Staub-
bzw. Motorlüfters 13 in das Gehäuse eingesaugt wird, wobei der Staublüfter 13 fest
mit der Antriebswelle 5 des Antriebsmotors verbunden ist und einen exzentrisch gestalteten,
topfförmigen Innenraum aufweist, in welchem das Lager 6 zur Lagerung der Tragwelle
7 aufgenommen ist. Der durch die Bohrungen 12 transportierte Schleifstaub wird über
einen gehäuseseitigen Ausblasstutzen 14 in einen nicht dargestellten Staubfangbehälter
geleitet.
[0018] Um im Leerlauf, bei abgehobenem Schleifteller 8 von dem zu bearbeitenden Werkstück,
eine Eigenrotation des Schleiftellers um die Drehachse 11 zu verhindern, welche durch
Lagerreibung im Lager 6 zustande kommt, ist eine Reibbremseinrichtung 15 zwischen
dem Gehäuse 2 und dem Schleifteller 8 vorgesehen, die die Eigenrotation des Schleiftellers
verhindert oder zumindest abbremst. Diese Reibbremseinrichtung 15 umfasst eine Reibfläche
16 am Schleifteller auf der dem Gehäuse 2 zugeordneten Oberseite sowie ein Reibbremselement
17, das fest mit dem Gehäuse 2 verbunden ist und in Reibkontakt mit der Reibfläche
16 tritt. Das Reibbremselement 17 ist zweckmäßigerweise als Reibring ausgeführt und
besteht aus Gummi bzw. einem Elastomerwerkstoff, beispielsweise TPE, EPDM oder NBR.
Im Querschnitt gesehen weist der Reibring 17 einen etwa V-förmigen Ausgleichsabschnitt
18 auf, der in Richtung der Reibkraftbeaufschlagung eine elastische Längendehnung
und -kontraktion des Reibringes ermöglicht.
[0019] Die Reibfläche 16 auf der Oberseite des Schleiftellers 8 weist radial von innen nach
außen gesehen, also von der Drehachse 11 in Richtung des radial außen liegenden Randes
19 des Schleiftellers gesehen einen abfallenden Querschnittsverlauf auf. Dieser abfallende
Verlauf bezieht sich auf eine Horizontalebene 20, die senkrecht zur Drehachse 11 des
Schleiftellers 8 steht.
[0020] Im Leerlauf des Exzenterschleifers kann, bedingt durch Lagerspiel und den exzentrischen
Antrieb, der Schleifteller 8 geringfügig aus seiner Position mit parallelen Drehachsen
gekippt werden, so dass die Drehachse 11 des Schleiftellers geringfügig gegenüber
der Drehachse 10 der Antriebswelle 5 geneigt ist. Hierbei wird die aktuell exzentrisch
ausgelenkte Seite des Schleiftellers um ein geringes Maß angehoben, wodurch die Reibfläche
an dieser Stelle in Kontakt mit dem Reibbremselement 17 gelangt und von diesem eine
Reibkraft erfährt, die die Eigenrotation des Schleiftellers 8 abbremst. Außerdem drückt
das Reibbremselement 17 den leicht angehobenen Schleifteller wieder nach unten in
eine Position mit paralleler Drehachse zur Drehachse 10 der Antriebswelle.
[0021] Aufgrund des radial von außen nach innen ansteigenden Querschnittsverlaufs der Reibungsfläche
16 gelangt die aktuell exzentrisch ausgelenkte Seite in stärkeren Reibkontakt mit
dem Reibbremselement 17 als die diametral gegenüberliegende Seite. Dadurch erfährt
der Schleifteller an der exzentrisch ausgelenkten Seite eine höhere Bremskraft als
diametral gegenüberliegend.
[0022] Der Einzeldarstellung nach Fig. 2 ist der Konuswinkel α zu entnehmen, unter dem der
konusförmige Abschnitt der Reibfläche 16 gegenüber der Horizontalebene bzw. einer
hierzu parallelen Ebene geneigt ist. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 beschränkt
sich der konusförmige Abschnitt der Reibfläche 16 auf einen verhältnismäßig radial
weit außen liegenden Bereich. Wesentlich dabei ist, dass die Reibfläche über ihre
gesamte radiale Erstreckung gesehen ausgehend von der Drehachse 11 in Radialrichtung
nach außen einen abfallenden Verlauf aufweist.
[0023] Wie Fig. 2 weiter zu entnehmen, ist die Reibfläche 16 Teil eines Kontaktbauteiles
21, das separat von dem Schleifteller 8 ausgebildet, jedoch mit diesem verbunden ist
und die dem Gehäuse 2 zugewandte Oberseite des Schleiftellers bildet. Dies eröffnet
die Möglichkeit, die Reibfläche 16 aus einem anderen Material zu fertigen als den
Schleifteller 8.
[0024] Wie Fig. 2 und Fig. 3 darüber hinaus zu entnehmen, ist es vorteilhaft, dass die Reibfläche
16 sich nicht bis zum äußeren Rand 19 des Schleiftellers 8 erstreckt, sondern in Radialrichtung
gesehen gegenüber dem äußeren Rand 19 zurückversetzt ist. Dies reicht grundsätzlich
aus, um zu gewährleisten, dass das Reibbremselement den Schleifteller in der exzentrisch
ausgelenkten Lage mit einer Reibkraft beaufschlagt.
1. Exzenterschleifer, mit einem in einem Gehäuse (2) angeordneten Antrieb (3), dessen
Antriebswelle (5) über eine exzentrische Lagerung (6) eine Tragwelle (7) eines Schleiftellers
(8) antreibt, wobei eine Reibbremseinrichtung (15) vorgesehen ist, die ein an dem
Gehäuse (2) angeordnetes Reibbremselement (17) und eine Reibfläche (16) am Schleifteller
(8) umfasst, welche von dem Reibbremselement (17) mit einer Reibkraft zu beaufschlagen
ist, wobei die Reibfläche (16) am Schleifteller (8) gegenüber einer Horizontalebene
(20), die senkrecht zur Drehachse (11) des Schleiftellers (8) steht, einen in Radialrichtung
von innen nach außen abfallenden Verlauf aufweist, wobei das Reibbremselement (17)
als Reibring ausgeführt ist, wobei die Reibfläche (16) an einem vom Schleifteller
(8) separat ausgebildeten Kontaktbauteil (21) angeordnet ist, das mit dem Schleifteller
(8) verbunden ist, wobei das Kontaktbauteil (21) aus einem anderen Material als der
Schleifteller (8) gefertigt ist und dass die Reibfläche (16) in Radialrichtung gegenüber
dem äußeren Rand (19) des Schleiftellers (8) zurückversetzt ist, wobei die Reibfläche
(16) konusförmig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauffläche der Reibfläche (16) gegenüber der Horizontalen einen Konuswinkel (α)
von mindestens 5° besitzt.
2. Exzenterschleifer nach einem der Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibbremselement (17) elastisch federnd ausgebildet ist.
3. Exzenterschleifer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibbremselement (17) in Richtung der Reibkraftbeaufschlagung einen in der Länge
dehnbaren bzw. komprimierbaren Ausgleichsabschnitt (18) aufweist.
4. Exzenterschleifer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibfläche (16) aus Kunststoff besteht, beispielsweise aus Polyamid (PA), Polypropylen
(PP), Polycarbonat (PC) oder Polymethylmethacrylat (PMMA).
5. Exzenterschleifer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibfläche (16) aus Metall besteht, insbesondere aus Aluminium oder Magnesium.
6. Exzenterschleifer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibfläche (16) aus einem Schaumwerkstoff besteht.
1. Eccentric sander, comprising a drive (3) which is arranged in a housing (2) and the
drive shaft (5) of which drives a supporting shaft (7) of a backing pad (8) via an
eccentric bearing arrangement (6), wherein a friction braking device (15) is provided
which comprises a friction brakingelement (17) arranged on the housing (2) andafriction
surface (16) on the backing pad (8), which friction surface (16) is to be acted upon
with a frictional force by the friction braking element (17), wherein the friction
surface (16) on the backing pad (8) slopes downwards in the radial direction from
inside to outside relative to a horizontal plane (20) which is perpendicular to the
rotation axis (11) of the backing pad (8), wherein the friction braking element (17)
is embodied as a friction ring, wherein the friction surface (16) is arranged on a
contact component (21) which is designed to be separate from the backing pad (8) and
which is connected to the backing pad (8), wherein the contact component (21) is produced
from a material different from that of the backing pad (8) and wherein the friction
surface (16) is set back from the outer margin (19) of the backing pad (8) in the
radial direction, wherein the friction surface (16) is of conical design, characterized in that the contact area of the friction surface (16) has a cone angle (α) of at least 5°
relative to the horizontal.
2. Eccentric sander according to Claim 1, characterized in that the friction braking element (17) is of elastically flexible design.
3. Eccentric sander according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the friction braking element (17), in the direction in which the frictional force
is applied, has a compensating section (18) which can be extended or compressed in
length.
4. Eccentric sander according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the friction surface (16) consists of plastic, for example polyamide (PA), polypropylene
(PP), polycarbonate (PC) or polymethyl methacrylate (PMMA).
5. Eccentric sander according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the friction surface (16) consists of metal, in particular aluminium or magnesium.
6. Eccentric sander according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the friction surface (16) consists of a foamed material.
1. Ponceuse excentrique, comprenant un entraînement (3) disposé dans un boîtier (2),
dont l'arbre d'entraînement (5) entraîne, par le biais d'un palier excentrique (6),
un arbre porteur (7) d'un disque de ponçage (8), un dispositif de frein à friction
(15) étant prévu, lequel comprend un élément de frein à friction (17) disposé sur
le boîtier (2) et une surface de friction (16) sur le disque de ponçage (8), laquelle
peut être sollicitée par une force de friction par l'élément de frein à friction (17),
la surface de friction (16) présentant sur le disque de ponçage (8), par rapport à
un plan horizontal (20) s'étendant perpendiculairement à l'axe de rotation (11) du
disque de ponçage (8), une allure descendant depuis l'intérieur vers l'extérieur dans
la direction radiale, l'élément de frein à friction (17) étant réalisé sous forme
de bague de friction, la surface de friction (16) étant disposée sur un composant
de contact (21) réalisé séparément du disque de ponçage (8), lequel composant de contact
est connecté au disque de ponçage (8), le composant de contact (21) étant fabriqué
en un matériau différent de celui du disque de ponçage (8) et la surface de friction
(16) étant décalée en arrière dans la direction radiale par rapport au bord extérieur
(19) du disque de ponçage (8), la surface de friction (16) étant réalisée sous forme
conique, caractérisée en ce que la surface de roulement de la surface de friction (16) possède, par rapport à l'horizontale,
un angle de conicité(α) d'au moins 5°.
2. Ponceuse excentrique selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de frein à friction (17) est réalisé de manière élastique à ressort.
3. Ponceuse excentrique selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de frein à friction (17) présente dans la direction de la sollicitation
par une force de friction une portion de compensation (18) comprimable ou extensible
en longueur.
4. Ponceuse excentrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la surface de friction (16) se compose de plastique, par exemple de polyamide (PA),
de polypropylène (PP), de polycarbonate (PC) ou de polyméthylméthacrylate (PMMA).
5. Ponceuse excentrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la surface de friction (16) se compose de métal, en particulier d'aluminium ou de
magnésium.
6. Ponceuse excentrique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la surface de friction (16) se compose d'un matériau moussé.