| (19) |
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(11) |
EP 2 117 843 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2012 Patentblatt 2012/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.11.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/010136 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/061758 (29.05.2008 Gazette 2008/22) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINES FEUCHTWERKS, FEUCHTWERK SOWIE DRUCKWERK
METHOD FOR OPERATING A DAMPING SYSTEM, DAMPING SYSTEM, AND PRINTING GROUP
PROCÉDÉ D'UTILISATION D'UN DISPOSITIF DE MOUILLAGE, DISPOSITIF DE MOUILLAGE ET DISPOSITIF
D'IMPRESSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
24.11.2006 DE 102006055584
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.11.2009 Patentblatt 2009/47 |
| (73) |
Patentinhaber: manroland AG |
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63075 Offenbach/Main (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- JOHN, Thomas
86199 Augsburg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 422 409 EP-A1- 1 033 245 WO-A-2007/024449 US-A- 5 025 722 US-A- 5 622 110
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EP-A- 1 468 823 EP-A1- 1 033 245 US-A- 3 143 065 US-A- 5 299 495 US-A- 5 967 418
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Feuchtwerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein
Druckwerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 10.
[0002] Druckwerke von Druckmaschinen verfügen über einen Formzylinder, einen auf dem Formzylinder
abrollenden Übertragungszylinder, einen auf dem Übertragungszylinder abrollenden Gegendruckzylinder,
ein Farbwerk sowie ein Feuchtwerk. Mit Hilfe des Farbwerks ist Druckfarbe auf den
Formzylinder auftragbar, nämlich auf mindestens eine auf demselben positionierte Druckform,
die die zu druckende Seite trägt. Mit Hilfe des Feuchtwerks ist Feuchtmittel auf die
oder jede auf dem Formzylinder angeordnet Druckform auftragbar. Der Formzylinder wird
auch als Plattenzylinder bezeichnet.
[0003] Der Übertragungszylinder, nämlich mindestens ein auf demselben positioniertes Gummituch,
überträgt die Druckfarbe auf einen Bedruckstoff, wobei der Bedruckstoff durch einen
zwischen dem Übertragungszylinder und dem Gegendruckzylinder ausgebildeten Druckspalt
hindurch bewegbar ist. Der Übertragungszylinder wird auch als Gummizylinder bezeichnet.
[0004] Bei Rollenrotationsdruckmaschinen sind üblicherweise mehrere Druckwerke zu einer
Druckeinheit zusammengefasst, wobei in diesem Fall der Gegendruckzylinder eines Druckwerks
einer Druckeinheit entweder als sogenannter Satellitenzylinder, der auf mehreren Übertragungszylindern
unterschiedlicher Druckwerke der Druckeinheit abrollt, oder als Übertragungszylinder
eines anderen Druckwerks der Druckeinheit ausgebildet ist.
[0005] Wie bereits ausgeführt, wird mit Hilfe eines Feuchtwerks Feuchtmittel auf die oder
jede auf dem Formzylinder positionierte Druckform aufgetragen, wobei ein Feuchtwerk
eine mehrere Dosiereinheiten aufweisende Feuchtmitteldosiereinrichtung umfasst, die
das Feuchtmittel auf eine der Feuchtmitteldosiereinrichtung unmittelbar nachgeordnete
Feuchtwerkwalze eines Feuchtwerkwalzenzugs aufträgt. Mit Hilfe der oder jeder Feuchtwerkwalze
des Feuchtwerkwalzenzugs wird das Feuchtmittel in Richtung auf mindestens eine Feuchtauftragwalze
gefördert, die auf dem Formzylinder abrollt und so letztendlich das Feuchtmittel auf
die oder jede auf dem Formzylinder positionierte Druckform aufträgt.
[0006] Der Feuchtmittelauftrag auf die oder jede auf dem Formzylinder positionierte Druckform
muss zur Gewährleistung einer optimalen Druckqualität angepasst an die Breite der
zu druckenden Druckseiten erfolgen. Es sei darauf hingewiesen, dass eine Druckform
dem Drucken einer oder auch mehrerer Druckseiten dienen kann. Dann, wenn eine Druckform
dem Drucken mehrere Druckseiten dient, können diese mehreren Druckseiten bezogen auf
den Formzylinder entweder in Axialrichtung nebeneinander oder in Umfangsrichtung hintereinander
angeordnet sein.
[0007] Insbesondere dann, wenn unterschiedliche Druckprodukte produziert werden sollen,
die sich hinsichtlich der Breite der zu druckenden Druckseiten bzw. der zu bedruckenden
Bedruckstoffbreite unterscheiden, bereitet das Auftragen des Feuchtmittels im Hinblick
auf eine optimale Druckqualität Schwierigkeiten.
[0008] US 5,025,722 zeigt ein Feuchtwerk, wobei die Dosiereinheiten verfahrbar sind.
[0009] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung das Problem zugrunde, ein neuartiges
Feuchtwerk und ein neuartiges Druckwerk zu schaffen, um eine optimale Druckqualität
zu ermöglichen.
[0010] Im Sinne der hier vorliegenden Erfindung wird erstmals vorgeschlagen, den Feuchtmittelauftrag
eines Feuchtwerks an die Bedruckstoffbreite bzw. die Druckseitenbreiten anzupassen.
Hiermit kann eine optimale Druckqualität bereitgestellt werden.
[0011] Erfindungsgemäße Feuchtwerke sind in dem unabhängigen Anspruch 1 definiert. Das erfindungsgemäße
Druckwerk ist im unabhängigen Anspruch 10 definiert.
[0012] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf
beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1:
- eine schematisierte Darstellung eines Druckwerks;
- Fig. 2:
- einen Formzylinder eines Druckwerks mit vier auf dem Formzylinder angeordneten Druckformen
zum Drucken relativ breiter Druckseiten;
- Fig. 3:
- einen Formzylinder eines Druckwerks mit vier auf dem Formzylinder angeordneten Druckformen
zum Drucken relativ schmaler Druckseiten;
- Fig. 4:
- einen schematisierten Ausschnitt aus einem Feuchtwerk im Bereich einer Feuchtmitteldosiereinrichtung
und einer derselben unmittelbar nachgeordneten Feuchtwerkwalze in Draufsicht;
- Fig. 5:
- den Ausschnitt der Fig. 4 in Seitenansicht;
- Fig. 6:
- einen schematisierten Ausschnitt aus einem Feuchtwerk im Bereich einer Feuchtmitteldosiereinrichtung
und einer derselben unmittelbar nachgeordneten Feuchtwerkwalze in Draufsicht;
- Fig. 7:
- den Ausschnitt der Fig. 6 in Seitenansicht;
- Fig. 8:
- ein Detail des Ausschnitts der Fig. 6;
- Fig. 9:
- einen schematisierten Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen Feuchtwerk nach einem
ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Ansicht analog Fig. 7;
- Fig. 10:
- ein Detail des Ausschnitts der Fig. 9;
- Fig. 11:
- einen schematisierten Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen Feuchtwerk nach einem
zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung im Bereich einer Feuchtmitteldosiereinrichtung
und einer derselben unmittelbar nachgeordneten Feuchtwerkwalze in Draufsicht;
- Fig. 12:
- den Ausschnitt der Fig. 11 in Seitenansicht;
- Fig. 13:
- eine Alternative zum Ausschnitt der Fig. 12 in perspektivischer Seitenansicht;
- Fig. 14:
- einen Randabschnitt eines erfindungsgemäßen Feuchtwerks in einem ersten Zustand; und
- Fig. 15:
- den Randabschnitt der Fig. 14 in einem zweiten Zustand.
[0013] Fig. 1 zeigt stark schematisiert den prinzipiellen Aufbau eines Druckwerks 20 einer
Druckeinheit einer Rollenrotationsdruckmaschine, wobei das Druckwerk 20 einen Formzylinder
21, einen Übertragungszylinder 22, ein Farbwerk 23 sowie ein Feuchtwerk 24 umfasst.
Auf dem Formzylinder 21 des in Fig. 1 gezeigten Druckwerks 20 sind mehrere Druckformen
25 angeordnet, wobei auf die auf dem Formzylinder 21 angeordneten Druckformen 20 mit
Hilfe des Farbwerks 23 Druckfarbe und mit Hilfe des Feuchtwerks 24 Feuchtmittel aufgetragen
wird. Vom Farbwerk 23 sind ausschließlich Farbauftragwalzen 26 gezeigt, die auf dem
Formzylinder 21 abrollen. Die auf die Druckformen 25 aufgetragene Druckfarbe wird
mit Hilfe des Übertragungszylinders 21, auf dem mindestens ein Gummituch gespannt
ist, auf einen zu bedruckenden Bedruckstoff 27 aufgetragen, wobei hierzu mit dem Übertragungszylinder
22 ein nicht-dargestellter Gegendruckzylinder zusammenwirkt.
[0014] Das Feuchtwerk 24 verfügt über eine Feuchtmitteldosiereinrichtung 28, die mehrere
in Fig. 1 nicht-dargestellte Dosiereinheiten umfasst. Mit Hilfe der Dosiereinheiten
der Feuchtmittelsdosiereinrichtung 28 wird Feuchtmittel auf eine der Feuchtmitteldosiereinrichtung
28 unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze 29 eines Feuchtwerkwalzenzugs 30 aufgetragen.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst der Feuchtwerkwalzenzug 30 insgesamt drei
Feuchtwerkwalzen, nämlich die der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28 unmittelbar nachgeschaltete
Feuchtwerkwalze 29, eine auf dieser Feuchtwerkwalze 29 abrollende Feuchtwerkwalze
31. Sowie weiterhin eine Feuchtauftragwalze 32, die auf dem Formzylinder 21 abrollt
und damit letztendlich das Feuchtmittel auf die auf dem Formzylinder 21 angeordneten
Druckformen 25 aufträgt.
[0015] Fig. 2 und 3 zeigen den Formzylinder 21 eines Druckwerks 20 in Alleindarstellung,
wobei auf dem Formzylinder 21 in Fig. 2 in Axialrichtung desselben gesehen vier relativ
breite Druckformen 25 nebeneinander angeordnet sind. Gemäß Fig. 3 sind in Axialrichtung
des Formzylinders 21 gesehen vier relativ schmale Druckformen 25 auf demselben angeordnet.
Einem Vergleich der Fig. 2 und 3 kann entnommen werden, dass sich abhängig von der
Breite der Druckformen 25 auch die Bedruckstoffbreite des Bedruckstoffs 27 ändert.
Im Nachfolgenden soll davon ausgegangen werden, dass jede der Druckformen 25 dem Drucken
einer Druckseite auf den jeweiligen Bedruckstoff 27 dient.
[0016] Zur Gewährleistung einer optimalen Druckqualität muss mit Hilfe eines Feuchtwerks
24 eines Druckwerks 20 auf die auf dem Formzylinder 21 des Druckwerks 20 positionierten
Druckformen 25 Feuchtmittel optimiert aufgetragen werden. Dies erfolgt erfindungsgemäß
derart, dass der Feuchtmittelauftrag an die Bedruckstoffbreite des Bedruckstoffs 27
bzw. an die Breite der auf dem Bedruckstoff 27 zu druckenden Druckseiten angepasst
ist. Hierzu dienen Feuchtwerke, wie sie nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 4 bis
15 in größerem Detail beschrieben werden.
[0017] Fig. 4 und 5 zeigen einen schematisierten Ausschnitt aus einem Feuchtwerk im Bereich
einer Feuchtmitteldosiereinrichtung 28a und einer der Feuchtmitteldosiereinrichtung
28a unmittelbar nachgeordneten Feuchtwerkwalze 29a. Im Ausführungsbeispiel der Fig.
4 und 5 umfasst die Feuchtmitteldosiereinrichtung 28a mehrere Dosiereinheiten 33 und
34 für Feuchtmittel, wobei sämtliche Dosiereinheiten 33 und 34 in Bezug auf die der
Feuchtmitteldosiereinrichtung 28a unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze 29a ortsfest
ausgebildet sind. Zur Anpassung des Feuchtmittelauftrags an die Bedruckstoffbreite
bzw. an die Breiten von auf dem Bedruckstoff zu druckenden Druckseiten sind die Dosiereinheiten
33 und 34 der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28a derart individuell ansteuerbar, dass
abhängig von der Bedruckstoffbreite bzw. der Breite der Druckseiten eine erste Teilmenge
von Dosiereinheiten aktiv und eine zweite Teilmenge von Dosiereinheiten inaktiv ist.
[0018] Im Beispiel der Fig. 4 und 5 bilden die Dosiereinheiten zwei Gruppen, nämlich eine
erste Gruppe aus Dosiereinheiten 33 und eine zweite Gruppe aus Dosiereinheiten 34.
Jede dieser beiden Gruppen von Dosiereinheiten ist an eine unterschiedliche Bedruckstoffbreite
und damit eine unterschiedliche Breite von Druckseiten angepasst. Innerhalb jeder
Gruppe sind die jeweiligen Dosiereinheiten 33 und 34 in Axialrichtung gesehen nebeneinander
angeordnet. Wie Fig. 5 entnommen werden kann, sind in diesem Beispiel die Dosiereinheiten
33 und 34 der unterschiedlichen Gruppen übereinander angeordnet, und zwar auf einem
Kreisbogen, so dass alle Dosiereinheiten 33 und 34 von der Feuchtwerkwalze 29a einen
identischen Abstand aufweisen.
[0019] Im gezeigten Beispiel der Fig. 4 und 5 werden die Dosiereinheiten 33 dann zum Feuchtmittelauftrag
verwendet, wenn auf dem Formzylinder 21 gemäß Fig. 3 relativ schmale Druckplatten
mit relativ schmalen Druckseiten angeordnet sind. Sind hingegen auf dem Formzylinder
21 gemäß Fig. 2 relativ breite Druckplatten für relativ breite Druckseiten angeordnet,
so erfolgt der Feuchtmittelauftrag mit Hilfe der Dosiereinheiten 34 der Feuchtmitteldosiereinrichtung
28a.
[0020] Im Beispiel der Fig. 4 und 5 sind die Dosiereinheiten 33 und 34 als Düseneinheiten
ausgebildet, wobei je Druckseitenbreite insbesondere zwei Düseneinheiten vorhanden
sind. Mit Hilfe solcher Düseneinheiten kann Feuchtmittel in diskontinuierlicher Weise
auf die Feuchtwerkwalze 29a aufgesprüht werden.
[0021] Einen schematisierten Ausschnitt aus einem anderen Feuchtwerk zeigen Fig. 6 bis 8,
wobei in Fig. 6 und 7 wiederum eine Feuchtmitteldosiereinrichtung 28b sowie eine der
Feuchtmitteldosiereinrichtung 28b unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze 29b dargestellt
ist. Auch im Ausführungsbeispiel der Fig. 6 bis 8 verfügt die Feuchtmitteldosiereinrichtung
28b über mehrere Dosiereinheiten 35 für Feuchtmittel, wobei mindestens eine dieser
Dosiereinheiten 35, im gezeigten Beispiel alle Dosiereinheiten 35, in Bezug auf die
Feuchtwerkwalze 29b in Axialrichtung derselben verfahrbar ausgebildet ist.
[0022] Hierzu sind die Dosiereinheiten 35 an einer Führungsschiene 36 verfahrbar gelagert.
Zur Anpassung des Feuchtmittelauftrags an die Bedruckstoffbreite bzw. Druckseitenbreite
sind alle verfahrbaren Dosiereinheiten 35 derart individuell ansteuerbar, dass mindestens
eine der verfahrbaren Dosiereinheiten 35 bei einer sich ändernden Bedruckstoffbreite
bzw. bei sich ändernden Druckseitenbreiten ihre Position in Bezug auf die Feuchtwerkwalze
29b in Axialrichtung derselben verändert. So sind in Fig. 6 mit Pfeilen 37 Verlagerungen
der Dosiereinheiten 35 in Axialrichtung der Feuchtwerkwalze 29b gezeigt, um dass Feuchtwerk
an sich verkleinernde Druckseitenbreiten bzw. eine sich verkleinernde Bedruckstoffbreite
anzupassen.
[0023] Im Beispiel der Fig. 6 bis 8 ist jeder Dosiereinheit 35 der Feuchtmitteldosiereinrichtung
28b ein separater Antrieb 38 zugeordnet, um jede der Dosiereinheiten 35 eigenmotorisch
entlang der Führungsschiene 36 verfahren zu können. Der Antrieb 38 wirkt hierzu mit
einem Antriebsritzel 39 zusammen.
[0024] Im Unterschied zum Beispiel der Fig. 6 bis 8 ist nach einem ersten Ausführungsbeispiel
der hier vorliegenden Erfindung gemäß Fig. 9 und 10 mehreren, insbesondere allen,
verfahrbaren Dosiereinheiten 40 einer Feuchtmitteldosiereinrichtung 28c ein gemeinsamer
Antrieb zugeordnet, um die Dosiereinheiten 40 in Axialrichtung der Feuchtwerkwalze
29c zu verfahren.
[0025] Der in Fig. 9 und 10 nicht dargestellte Antrieb treibt dann eine Gewindestange 41
an, wobei die Gewindestange 41 mit entsprechenden Gegengewinde aufweisenden Trägern
42 der Dosiereinheiten 40 zusammenwirkt. Vorzugsweise weist die Gewindestange 41 dabei
für zumindest einige, insbesondere für alle, verfahrbaren Dosiereinheiten 40 hinsichtlich
Gewinderichtung und/oder Gewindesteigung individuelle Gewindestangenabschnitte auf,
auf denen die jeweiligen Dosiereinheiten 40 mit dem das entsprechende Gegengewinde
aufweisende Träger 42 gelagert sind. Durch die Änderung bzw. Anpassung der Gewinderichtung
können abweichende Verfahrrichtungen der Dosiereinheiten 40 realisiert werden. Durch
abweichende Gewindesteigungen können für die Dosiereinheiten 40 bei gleicher Drehung
der Gewindestange 41 unterschiedliche translatorische Verstellwege der Dosiereinheiten
40 realisiert werden.
[0026] In den Ausführungsbeispielen der Fig. 6 bis 10 sind die Dosiereinheiten wiederum
als Sprüheinheiten ausgeführt. Da bei Feuchtwerken mit Sprüheinheiten das Verhältnis
der Überlappung der jeweiligen Sprühkegel zum Abstand der Farbwerkwalze, die der Feuchtmitteldosiereinrichtung
unmittelbar nachgeordnet ist, wichtig ist, kann der axialen Verstellung der Dosiereinheiten
eine radiale Bewegungskomponente überlagert werden.
[0027] In den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 bis 10 kommen als Dosiereinheiten Sprüheinheiten
zum Einsatz, mit denen, wie bereits ausgeführt, Feuchtmittel vorzugsweise diskontinuierlich
auf die der jeweiligen Feuchtmitteldosiereinrichtung nachgeordnete Feuchtwerkwalze
aufgesprüht wird.
[0028] Demgegenüber zeigen Fig. 11 bis 13 Ausführungsbeispiele der hier vorliegenden Erfindung,
in welchen die Dosiereinheiten der jeweiligen Feuchtmitteldosiereinrichtungen als
Schleudereinheiten ausgebildet sind, mit Hilfe derer Feuchtmittel kontinuierlich durch
Fliehkräfte abgeschleudert und so auf die der jeweiligen Feuchtmitteldosiereinrichtung
nachgeordnete Feuchtwerkwalze aufgetragen wird.
[0029] So zeigen Fig. 11, 12 einen Ausschnitt aus einem erfindungsgemäßen Feuchtwerk nach
einem zweiten Ausführungsbeispiel der hier vorliegenden Erfindung, wiederum im Bereich
einer Feuchtmitteldosiereinrichtung 28d und einer der Feuchtmitteldosiereinrichtung
28d unmittelbar nachgeordneten Feuchtwerkwalze 29d. Die Feuchtmitteldosiereinrichtung
28d verfügt wiederum über mehrere Dosiereinheiten 43, wobei jede der Dosiereinheiten
43 über einen Träger 44 an einer Gewindestange 45 gelagert ist. Der Gewindestange
45 ist ein Antrieb 46 zugeordnet, der die Gewindestange 45 antreibt und so sämtliche
Dosiereinheiten 43 der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28d gemeinsam verstellt. Insofern
stimmt das Ausführungsbeispiel der Fig. 11 und 12 mit dem Ausführungsbeispiel der
Fig. 9 und 10 überein, so dass bezüglich dieser Details auf die obigen Ausführungen
verwiesen werden kann.
[0030] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 11 und 12 sind die Dosiereinheiten 43 als Schleudereinheiten
ausgeführt, wobei alle Dosiereinheit 43 einen gemeinsamen Rotor 56 aufweisen, mit
Hilfe dessen Feuchtmittel in Richtung auf die Feuchtwerkwalze 29d geschleudert werden
kann. Jede Dosiereinheit 43 besitzt eine Blende 47, mit deren Hilfe die Menge des
Feuchtmittels eingestellt werden kann. Fig. 12 zeigt eine Blende 47 in zwei unterschiedlichen
Positionen, nämlich in einer geschlossenen Position in durchgezogener Linienführung
und in einer geöffneten Position in punktierter Linienführung, wobei bei geöffneter
Blende 47 das Feuchtmittel im Sinne des Kegels 48 auf die Feuchtwerkwalze 29d geschleudert
wird. Zum Öffnen und Schließen der Blende 47 ist jeder Dosiereinheit 43 ein Antrieb
49 zugeordnet. Vorzugsweise wirken je Druckseitenbreite zwei als Schleudereinheiten
ausgebildete Dosiereinheiten 43 zusammen, wobei sich die Blenden 47 der jeweils zusammenwirkenden
Dosiereinheiten 43 überlappen.
[0031] Zur Anpassung der Feuchtmitteldosiereinrichtung 28d an sich ändernde Druckseitenbreiten
bzw. eine sich ändernde Bedruckstoffbreite sind die je Druckseitenbreite jeweils zusammenwirkende
Dosiereinheiten 43 relativ zueinander verfahrbar, wobei hierzu mindestens eine der
beiden zusammenwirkenden Dosiereinheiten 43 oder auch jede derselben in Axialrichtung
der Feuchtwerkwalze 29d verfahrbar ist.
[0032] Fig. 13 zeigt eine zur Dosiereinheit 43 der Fig. 12 alternative Dosiereinheit 50,
die wiederum als Schleudereinheit ausgeführt ist. Bei der Dosiereinheit 43 der Fig.
12 ist der Antrieb 49 zur Betätigung der Blende 47 zusammen mit der Dosiereinheit
43 verfahrbar. Bei der Dosiereinheit 50 der Fig. 13 hingegen ist ein Antrieb 51, der
der Betätigung der Blende 47 dient, ortsfest ausgeführt, wobei der Antrieb 51 über
eine biegsame Welle 52 und eine Kupplung 53 an die zu betätigende Blende 47 angebunden
ist. Hierdurch ist ein Axialausgleich zwischen dem ortsfesten Antrieb 51 und der zusammen
mit der Dosiereinheit 50 axialverschiebbaren Blende 47 möglich.
[0033] Fig. 14 und 15 zeigen einen Ausschnitt aus dem erfindungsgemäßen Feuchtwerk des Ausführungsbeispiels
der Fig. 9 und 10 in einem Randbereich der entsprechenden Feuchtmitteldosiereinrichtung
28c, um zu verdeutlichen, dass an die in Axialrichtung gesehen äußeren Dosiereinheiten
40 anschließende Randabschnitte der Feuchtmitteldosiereinrichtung zumindest teilweise
abschottbar sind. Hierdurch kann gewährleistet werden, dass links und/oder rechts
des zu bedruckenden Bedruckstoffs kein Feuchtmittel bzw. nur eine reduzierte Feuchtmittelmenge
auf den entsprechenden Formzylinder gelangt. Damit diese Abschottung in den Randbereichen
an unterschiedliche Bedruckstoffbreiten bzw. Druckseitenbreiten anpassbar ist, muss
dieselbe verstellbar ausgeführt sein.
[0034] So zeigen Fig. 14 und 15 eine Randabschottung 54 der Feuchtmitteldosiereinrichtung
28c, die gemäß Fig. 14 und 15 teleskopartig ausgeführt ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
verfügt die teleskopartige Randabschottung 54 über drei Segmente, die relativ zueinander
verschiebbar sind.
[0035] Eines der Segmente ist ortsfest ausgeführt, die beiden anderen Segmente hingegen
sind verschiebbar ausgeführt. Über einen Träger 55 ist eines der Segmente der teleskopartigen
Randabschottung 54 auf der Gewindestange 21 gelagert, wobei dieser Träger 55 über
ein der Gewindestange 41 entsprechendes Gegengewinde verfügt. Aus Platzgründen ist
die Verwendung einer teleskopartigen Randabschottung 54 vorteilhaft. Es kann jedoch
auch eine rolloartige Randabschottung Verwendung finden.
[0036] Die hier vorliegende Erfindung lässt sich in allen Fällen anwenden, in denen ein
Feuchtwerk an eine sich ändernde Bedruckstoffbreite bzw. sich ändernde Druckseitenbreiten
angepasst werden muss. Dabei kann bei einer sich ändernden Bedruckstoffbreite eines
zu bedruckenden Bedruckstoffs derselbe entweder mittig oder auch bündig bezogen auf
eine Maschinenseite durch das entsprechende Druckwerk der Druckmaschine gefahren werden.
[0037] Sämtliche motorischen Verstellungen der Feuchtwerke sind automatisch auf Basis von
in der Druckmaschine hinterlegten Voreinstellwerten durchführbar.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 20
- Druckwerk
- 21
- Formzylinder
- 22
- Übertragungszylinder
- 23
- Farbwerk
- 24
- Feuchtwerk
- 25
- Druckform
- 26
- Farbauftragwalze
- 27
- Bedruckstoff
- 28, 28a, 28b, 28c, 28d
- Feuchtmitteldosiereinrichtung
- 29, 29a, 29b, 29c, 29d
- Feuchtwerkwalze
- 30
- Feuchtwerkwalzenzug
- 31
- Feuchtwerkwalze
- 32
- Feuchtauftragwalze
- 33
- Dosiereinheit
- 34
- Dosiereinheit
- 35
- Dosiereinheit
- 36
- Führungsschiene
- 37
- Pfeil
- 38
- Antrieb
- 39
- Antriebsritzel
- 40
- Dosiereinheit
- 41
- Gewindestange
- 42
- Träger
- 43
- Dosiereinheit
- 44
- Träger
- 45
- Gewindestange
- 46
- Antrieb
- 47
- Blende
- 48
- Kegel
- 49
- Antrieb
- 50
- Dosiereinheit
- 51
- Antrieb
- 52
- Welle
- 53
- Kupplung
- 54
- Randabschottung
- 55
- Träger
- 56
- Rotor
1. Feuchtwerk eines Druckwerks einer Druckmaschine, insbesondere einer Rollenrotationsdruckmaschine,
mit einer Feuchtmitteldosiereinrichtung, um Feuchtmittel auf eine der Feuchtmitteldosiereinrichtung
unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze eines Feuchtwerkwalzenzugs aufzutragen,
und mit mindestens einer Feuchtauftragwalze, über die das mit Hilfe des mindestens
eine Feuchtwerkwalze umfassenden Feuchtwerkwalzenzugs in Richtung auf die oder jede
Feuchtauftragwalze geförderte Feuchtmittel auf mindestens eine auf einem Formzylinder
des Druckwerks positionierte Druckform auftragbar ist, wobei die Feuchtmitteldosiereinrichtung
mehrere Dosiereinheiten aufweist, wobei mindestens eine Dosiereinheit (35; 40; 43)
in Bezug auf die der Feuchtmitteldosiereinrichtung (28b; 28c; 28d) unmittelbar nachgeordnete
Feuchtwerkwalze (29b; 29c; 29d) verfahrbar ausgebildet ist, und dass zur Anpassung
des Feuchtmittelauftrags an eine Bedruckstoffbreite bzw. an Breiten von auf den Bedruckstoff
zu druckenden Druckseiten die verfahrbaren Dosiereinheiten (35; 40; 43) derart individuell
ansteuerbar sind, dass mindestens eine der verfahrbaren Dosiereinheiten ihre Position
in Bezug auf die Feuchtwerkwalze (29b; 29c; 29d) in Axialrichtung derselben verändert,
dadurch gekennzeichnet, dass mehreren, insbesondere allen, verfahrbaren Dosiereinheiten der Feuchtmitteldosiereinrichtung
(28c; 28d) ein gemeinsamer Antrieb zum axialen Verfahren der jeweiligen Dosiereinheiten
relativ zur Feuchtwerkwalze zugeordnet ist und alle verfahrbaren Dosiereinheiten (40,
43), denen ein gemeinsamer Antrieb zugeordnet ist, auf einer von dem Antrieb angetriebenen
Gewindestange (41; 45) gelagert sind, wobei ein Träger jeder Dosiereinheit ein der
Gewindestange entsprechendes Gegengewinde aufweist.
2. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Dosiereinheiten (35; 40; 43) der Feuchtmitteldosiereinrichtung (28b; 28c; 28d)
in Bezug auf die der Feuchtmitteldosiereinrichtung unmittelbar nachgeordnete Feuchtwerkwalze
(29b; 29c; 29d) verfahrbar ausgebildet sind.
3. Feuchtwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder verfahrbaren Dosiereinheit (35) der Feuchtmitteldosiereinrichtung (28b) ein
separater Antrieb (38) zum axialen Verfahren der jeweiligen Dosiereinheit (35) relativ
zur Feuchtwerkwalze (29b) zugeordnet ist.
4. Feuchtwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindestange (41; 45) für zumindest einige, insbesondere für alle, verfahrbaren
Dosiereinheiten einen hinsichtlich Gewinderichtung und/oder Gewindesteigung individuellen
Gewindestangenabschnitt aufweist, auf dem die jeweilige Dosiereinheit (40; 43) mit
dem das entsprechende Gegengewinde aufweisenden Träger (42; 44) gelagert ist.
5. Feuchtwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die in Axialrichtung gesehen äußeren Dosiereinheit anschließende Randabschnitte
der Feuchtmitteldosiereinrichtung zumindest teilweise abschottbar sind.
6. Feuchtwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die äußeren Dosiereinheiten und die Randabschottung sich zumindest teilweise
überschneiden.
7. Feuchtwerk nach einem oder beiden der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Randabschnitte teleskopartig oder rollenartig ausgebildet sind.
8. Feuchtwerk nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinheiten (33, 34; 35; 40) als Sprüheinheiten ausgebildet sind.
9. Feuchtwerk nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosiereinheiten (43; 50) als Schleudereinheiten ausgebildet sind.
10. Druckwerk einer Druckmaschine, insbesondere einer Rollendruckmaschine, mit einem Formzylinder,
mit einem auf dem Formzylinder abrollenden Übertragungszylinder, mit einem auf dem
Übertragungszylinder abrollenden Gegendruckzylinder, und mit einem Farbwerk, wobei
mit dem Farbwerk Druckfarbe auf mindestens eine auf dem Formzylinder positionierte
Druckform auftragbar ist, gekennzeichnet durch ein Feuchtwerk nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9 um Feuchtmittel auf
die oder jede auf dem Formzylinder positionierte Druckform aufzutragen.
1. A dampening unit of a printing couple of a printing press, particularly of a reel-fed
rotary printing press, with a dampening solution metering device, in order to apply
dampening solution onto a dampening unit roller of a dampening unit roller train directly
arranged downstream of the dampening solution metering device, and with at least one
dampening application roller, by means of which the dampening solution conveyed with
the help of the dampening unit roller train comprising the at least one dampening
unit roller can be applied onto at least one printing form positioned on a form cylinder
of the printing couple, wherein the dampening solution metering device comprises a
plurality of metering units, wherein at least one metering unit (35; 40; 43) with
respect to the dampening unit roller (29b; 29c; 29d) directly arranged downstream
of the dampening solution metering device (28b; 28c; 28d) is designed moveable, and
in that for adapting the dampening solution application to a substrate width or to
widths of printing pages to be printed onto the substrate, the moveable metering units
(35; 40; 43) can be individually activated in such a manner that at least one of the
moveable metering units changes its position with respect to the dampening unit roller
(29b; 29c; 29d) in axial direction of the latter, characterized in that a plurality, particularly all moveable metering units of the dampening solution metering
device (28c; 28d) are assigned a common drive for the axial moving of the respective
metering units relative to the dampening unit roller and all moveable metering units
(40, 43) which are assigned a common drive, are mounted on a threaded rod (41; 45)
driven by the drive, wherein a carrier of each metering unit has a mating thread corresponding
to the threaded rod.
2. The dampening unit according to Claim 1, characterized in that all metering units (35; 40; 43) of the dampening solution metering device (28b; 28c;
28d) with respect to the dampening unit roller (29b; 29c; 29d) directly arranged downstream
of the dampening solution metering device are of a moveable design.
3. The dampening unit according to Claim 1 or 2, characterized in that each moveable metering unit (35) of the dampening solution metering device (28b)
is assigned a separate drive (38) for the axial moving of the respective metering
unit (35) relative to the dampening unit roller (29b).
4. The dampening unit according to Claim 1, characterized in that the threaded rod (41; 45) for at least some, particularly for all moveable metering
units comprises a threaded rod section that is individual with respect to thread direction
and/or thread pitch, on which the respective metering unit (40; 43) is mounted with
the carrier (42; 44) comprising the corresponding mating thread.
5. The dampening unit according to any one or a plurality of the Claims 1 to 4, characterized in that the edge sections of the dampening solution metering device following the seen in
axial direction outer metering unit can be separated at least partially.
6. The dampening unit according to Claim 5, characterized in that the outer metering units and the edge separation overlap at least partially.
7. The dampening unit according to any one of both of the Claims 5 and 6, characterized in that the edge sections are designed telescope-like or roller-like.
8. The dampening unit according to any one or a plurality of the preceding claims, characterized in that the metering units (33, 34; 35; 40) are designed as spray units.
9. The dampening unit according to any one or a plurality of the preceding claims, characterized in that the metering units (43; 50) are designed as centrifugal units.
10. A printing couple of a printing press, particularly of a reel-fed printing press,
with a form cylinder, with a transfer cylinder rolling off the form cylinder, with
an impression cylinder rolling off the transfer cylinder, and with an inking couple,
wherein with the inking couple printing ink can be applied to at least one printing
form positioned on the form cylinder, characterized by a dampening unit according to any one or a plurality of the Claims 1 to 9 in order
to apply dampening solution on the or each printing form positioned on the form cylinder.
1. Dispositif de mouillage d'un groupe d'impression d'une machine d'impression notamment
une machine d'impression rotative à bobine comportant une installation de dosage d'agent
de mouillage pour appliquer l'agent de mouillage sur un cylindre de dispositif de
mouillage directement en aval d'une installation de dosage d'agent de mouillage et
appartenant à un train de cylindres de dispositif de mouillage et au moins un cylindre
applicateur d'agent de mouillage qui applique l'agent de mouillage transféré à l'aide
d'au moins un train de cylindres de dispositif de mouillage comportant au moins un
cylindre de dispositif de mouillage, en direction du ou de chaque cylindre applicateur
d'agent de mouillage, sur une plaque d'impression installée sur un cylindre porte-plaque
du groupe d'impression,
- l'installation de dosage d'agent de mouillage comportant plusieurs unités de dosage,
- au moins une unité de dosage (35, 40, 43) est mobile par rapport aux cylindres de
dispositif de mouillage (29b, 29c, 29d) directement en aval de l'installation de dosage
d'agent de mouillage (28b, 28c, 28d), et
* pour adapter l'application de l'agent de mouillage à la largeur de la bande d'impression
ou à la largeur des côtés d'impression qu'il faut imprimer sur la matière d'impression,
les unités de dosage mobiles (35, 40, 43) sont commandées individuellement pour au
moins l'une des unités de dosage mobile ou changeant de position dans la direction
axiale par rapport aux cylindres de dispositif de mouillage (29b, 29c, 29d),
dispositif de mouillage
caractérisé en ce que
plusieurs unités de dosage notamment toutes les unités de dosage de l'installation
de dosage d'agent de mouillage (28c, 28d) ont un entraînement commun pour le déplacement
axial des unités de dosage respectives par rapport aux cylindres de dispositif de
mouillage et toutes les unités de dosage mobiles (40, 43) auxquelles est associé un
entraînement commun sont montées sur une vis (41, 45) entraînée par le moyen d'entraînement,
* le support de chaque unité de dosage comportant un filet complémentaire à celui
de la vis.
2. Dispositif de mouillage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
toutes les unités de dosage (35, 40, 43) de l'installation de dosage d'agent de mouillage
(28b, 28c, 28d) sont mobiles par rapport aux cylindres de dispositif de mouillage
(29b, 29c, 29d) directement en aval de l'installation de dosage d'agent de mouillage.
3. Dispositif de mouillage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'
à chaque unité de dosage mobile (35) de l'installation de dosage d'agent de mouillage
(28b) est associé un entraînement séparé (38) pour déplacer axialement l'unité de
dosage respective (35) par rapport aux cylindres de dispositif de dosage (29b).
4. Dispositif de mouillage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la vis (41, 45) comporte pour au moins quelques unités de dosage mobiles notamment
pour toutes les unités de dosage mobiles, un segment de vis distinct quant à son sens
et/ou son pas, recevant l'unité de dosage respective (40, 43) avec le support (42,
44) comportant le filetage complémentaire correspondant.
5. Dispositif de mouillage selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les segments de bord de l'installation de dosage d'agent de mouillage, adjacents à
l'unité de dosage extérieure, dans la direction axiale, peuvent être au moins en partie
cloisonnés.
6. Dispositif de mouillage selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
les unités de dosage extérieures et le cloisonnement du bord se chevauchent au moins
en partie.
7. Dispositif de mouillage selon une ou deux des revendications 5 et 6,
caractérisé en ce que
les segments de bord sont réalisés de manière télescopique ou en forme de rouleau.
8. Dispositif de mouillage selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les unités de dosage (33, 34, 35, 40) sont des unités de pulvérisation.
9. Dispositif de mouillage selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les unités de dosage (43, 50) sont des unités d'éjection.
10. Groupe d'impression d'une machine d'impression notamment d'une machine d'impression
à bobine comportant un cylindre porte-plaque, un cylindre de transfert roulant sur
le cylindre porte-plaque, un contre-cylindre roulant sur le cylindre de transfert
et un groupe d'encrage,
* l'encre d'impression étant déposée sur au moins une plaque d'impression placée sur
le cylindre porte-plaque,
groupe d'impression
caractérisé par
un groupe de mouillage selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9 pour appliquer
un agent de mouillage sur la plaque d'impression placée sur le cylindre porte-plaque
ou sur chaque plaque d'impression placée sur le cylindre porte-plaque.
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