Verriegelungsbeschlag
[0001] Die Erfindung betrifft einen Verriegelungsbeschlag nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Ein Verriegelungsbeschlag ist bereits aus der
EP 1 208 281 B1 bekannt. Hierin wird vorgeschlagen, Verriegelungselemente in Form eines Riegelvorsprungs
und eines Schließteils oder -stücks vorzusehen, von denen das eine an dem festen Rahmen
und das andere an dem Flügel angebracht ist. In Richtung der Falzflächen sind diese
relativ zueinander bewegbar, wobei in der Regel das Schließteil ortsfest angebracht
ist und der Riegelvorsprung beweglich ist. Durch diese Relativbewegung sind der Riegelvorsprung
und das Schließteil miteinander in Eingriff bringbar. In einer Verriegelungs- oder
Eingriffsstellung hintergreift der Riegelvorsprung das Schließteil an Eingriffsflächen,
die längs des Falzes des Rahmenholms und senkrecht zu den Falzflächen verlaufen. Nach
diesem bekannten Stand der Technik besteht das Schließteil aus einem Grundkörper und
einen diesen übergreifendes Oberteil.
[0003] Diese bekannte Lösung zielt vor allem auf eine reduzierten Verschleiß des Riegelvorsprungs
hin, der als Pilzbolzen ausgebildet ist und im Bereich des verjüngten Schaftes mit
der stanzrauen Seitenkante des Oberteils zusammenwirkt und dabei nach einem gewissen
Zeitablauf verschleißt. Daher ist hier vorgesehen, dass der Grundkörper und das Oberteil
derart aufeinander abgestimmt sind, dass der Schaft dadurch von der rauen Seitenkante
beabstandet bleibt, dass der Kopf des Pilzbolzens sich an dem Grundkörper abstützt.
Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass diese Schließteile schlecht zu reinigen sind
und aufgrund der rauen Kanten zu Verletzungen beim Reinigen führen könnten. Zudem
ist die Lösung ausschließlich auf Riegelvorsprünge mit Pilzbolzenform anwendbar, obgleich
in der Praxis auch zylindrische und längliche Schließkörper mit und ohne T-Querschnitt
verwendet werden.
[0004] Ferner ist ein gattungsgemäßer Beschlag Roto NT bekannt, der unter anderem in einem
Katalog Roto NT aus dem Jahre 2005 offenbart ist.
[0005] Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen kostengünstigen Verriegelungsbeschlag
anzugeben, der die Nachteile des Standes der Technik vermeidet.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch Realisierung der Merkmale des kennzeichnenden
Teils des Anspruchs 1 bei einem Verriegelungsbeschlag entsprechend dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0007] Besonders kostengünstig lässt sich der Verriegelungsbeschlag herstellen, wenn der
Grundkörper aus einem Kunststoff-Formteil besteht.
[0008] Um eine scharfe Kante zu vermeiden, an der sich Schmutz ansammeln könnte, ist vorgesehen,
dass das Befestigungsteil einen zumindest mit den Rand der Öffnung fluchtenden Abschluss
hat. Es entstehen keine Vorsprünge o. dgl., die schwierig zu reinigen sind.
[0009] Es ist noch vorgesehen, dass der Riegelvorsprung aus einem Pilzkopfzapfen besteht,
der einen gegenüber einem Schaft verbreitertes Ende aufweist, wobei das verbreiterte
Ende das Oberteil zumindest bereichsweise untergreift und wozu der Grundkörper gegenüber
dem Oberteil im Bereich der Schließfläche zurückspringt. Dadurch wird erreicht, dass
sich der Riegelvorsprung am Grundkörper und dem Oberteil abstützt.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Figuren. Es zeigt:
Fig. 1 ein erstes nicht unter den Anspruch 1 fallendes Beispiel eines Schließteils
in einer dreidimensionalen Darstellung,
Fig. 2 das Schließteil nach Fig. 1 in einer Rückansicht,
Fig. 3 einen Grundkörper des Schließteils nach Fign. 1 und 2,
Fig. 4 den Grundkörper nach Fig. 3 in einer Ansicht von unten,
Fig. 5 eine räumliche Darstellung eines Profilabschnitts eines Rahmens mit einem daran
angebrachten Schließteil und einem Riegelvorsprung eines nicht dargestellten Treibstangenbeschlages,
Fig. 6 eine weiteres Beispiel eines Riegelvorsprungs und eines diesem zugeordneten
Schließteils in einer Darstellung entsprechend Fig. 5,
Fig. 7 das Zusammenwirken des Riegelvorsprungs und des Schließteils nach Fig. 6 in
einer Schnittdarstellung,
Fig. 8 in einer räumlichen Darstellung ein erfindungsgemäßes-Ausführungsbeispiel eines
Schließteils und
Fig. 9 eine Seitenansicht des Schließteils nach Fig. 8.
In der Fig. 1 und 2 ist das Schließteil 1 dargestellt, welches aus einem Grundkörper
2 und einem Oberteil 3 zusammengesetzt ist. Der Grundkörper 2 weist einen Befestigungsansatz
4 und einen zusammen mit einer Kante 5 des Oberteils 3 bündig abschließenden Riegelansatz
6 auf. Die Kante 5 und der Riegelansatz 6 bilden entlang eines geraden Abschnitts
7, der parallel zu einer Flügelkante verläuft, eine Eingriffsfläche 8. Dabei fluchten
der Grundkörper 2 und das Oberteil 3 entlang der Eingriffsfläche 8, ohne dass der
Grundkörper 2 oder das Oberteil 3 vorstehen.
[0011] Während die Eingriffsfläche 8 an einem Ende durch eine Einlaufschräge 9 begrenzt
ist, endet sie an dem entgegengesetzten Ende an einer Verdickung 10. In der Verdickung
10 ist eine fluchtende Durchgangsbohrung vorgesehenen, die das Oberteil 3 und den
Grundkörper 2 durchdringt und die zur Aufnahme einer hier nicht dargestellten Befestigungsschraube
dient.
[0012] Der Grundkörper 2 und das Oberteil 3 sind verrastend miteinander verbunden, wobei
die Verrastung zu einen dadurch erfolgt, dass der Grundkörper 2 das Oberteil 3 quer
zur Richtung der Falzflächen - also auch quer zur Eingriffsfläche 8 - umgreift. Dazu
ist der Grundkörper an seinen Längsenden mit Fortsätzen 11, 12 versehen, welche über
die Länge des Oberteils 3 vorstehen und die ausweislich der Fig. 3 gegenüber einer
Basis 13 erhöht ausgebildet sind, so dass das Schließteil 1 bei montiertem Oberteil
eine ebene Oberfläche ohne nennenswerte Vorsprünge erhält.
[0013] Aus der Fig. 3 wird zudem deutlich, dass das Oberteil 3 verglichen mit dem Grundkörper
2 dünnwandig ausgebildet ist. Bevorzugt wird eine Ausgestaltung des Oberteils 3 aus
einem dünnen Blechabschnitt, so dass die Senkung 14 zur Aufnahme eines Senkkopfes
der Befestigungsschraube nahezu ausschließlich im Grundkörper 2 abgebildet ist. Dabei
ragt der Grundkörper 2 mit zwei diametral gegenüberliegenden Zungen 15, 16 in eine
Bohrung 17 des Oberteils 3 hinein. Da die Zungen 15, 16 in Längsrichtung des Schließteils
1 weisen, wird das Oberteil 3 hierdurch zentriert aufgenommen.
[0014] In Verbindung mit der Fig. 4 wird erkennbar, dass die Bohrung 18 im Grundkörper 2
zu einer Unterbrechung des Befestigungsansatzes 4 führt, so der Grundkörper 2 im Bereich
der Bohrung 18 eine unterseitige Freimachung besitzt. Die Bohrungen 17 und 18 verlaufen
konzentrisch und bilden die Durchgangsbohrung 19.
[0015] Dabei ist der Grundkörper 2 ebenso wie das Schließteil 1 längssymmetrisch ausgebildet
die Durchgangsbohrung 19 ist mittig - entlang der Querachse 20 - angeordnet. Das Oberteil
3 übergreift hier die Verdickung 10 mit einem Lappen 21, so dass das Oberteil in diesem
Abschnitt einen U-förmigen Querschnitt aufweist, während es im Übrigen L-förmig im
Querschnitt ist. Dadurch kann das Oberteil 3 den Grundkörper 2 im Bereich der Durchgangsbohrung
19 bzw. der Verdickung 10 U-förmig verrastend übergreifen. Die dazu notwendige Rastwirkung
wird erreicht, in dem an dem Grundkörper 2 eine federnde Zunge 22 vorgesehen ist,
die begrenzt beweglich ist und das Oberteil 3 an dem annähernd parallel zum Lappen
21 verlaufenden Längssteg 23 gegenüber diesem verspannt. Gleichzeitig bietet ein entsprechend
der Materialstärke des Oberteils 3 bemessener Steg 24 einen unteren Anschlag, ebenso
wie der Lappen 21 im Bereich der Verdickung 19 U-förmig durch Leisten 25 umrahmt ist.
[0016] Zudem hintergreift das Oberteil 3 an seinem Längsende 26 mit einer Nase 27 den Fortsatz
11, 12, so dass auch an den vom dem Lappen 21 entfernten Enden ein Anliegen des Oberteils
3 gewährleistet ist. Der Grundkörper 2 besteht vorzugsweise aus einem Kunststoff-Formteil,
welcher die notwendigen elastischen Eigenschaften aufweist und eine kostengünstige
Herstellung erlaubt.
[0017] In der Fig. 5 ist zur besseren Übersicht von einem Treibstangenbeschlag nur der Riegelvorsprung
28 dargestellt, der mit dem an einem festen Rahmen 29 angebrachten Schließteil 1 zusammenwirkt.
Der Riegelvorsprung ist längs des Falzes, d.h. entlang der Linie 30 über den nicht
dargestellten Treibstangenbeschlag verschiebbar. Der Riegelvorsprung 28 und das Schließteil
1 bilden zusammen ein Verriegelungselement, mit dem der bewegliche Flügel eines Fensters
oder einer Tür gegenüber dem Rahmen 29 festgelegt werden kann.
[0018] Abweichend davon kann aber auch vorgesehen werden, dass ein Schließteil beweglich
an einer Treibstange angebracht ist und an dem Rahmen 29 feststehende Zapfen o.ä.
befestigt sind. Es kann auch vorgesehen werden, dass das Schließteil 1 an einem Flügel
befestigt ist, der dem Flügel benachbart liegt, an dem der Treibstangenbeschlag mit
dem Riegelvorsprung 28 befestigt ist.
[0019] Im dargestellten Beispiel soll das Schließteil 1 an dem festen Rahmen 29 und der
Riegelvorsprung 29 an dem Flügel angebracht sein. Beide sind in Richtung der Falzfläche
31 - entlang der Linie 30 - relativ zueinander bewegbar und durch diese Relativbewegung
miteinander in Eingriff bringbar. Der Riegelvorsprung 28 und das Schließteil 1 hintergreifen
einander in der in Fig. 5 dargestellten Eingriffsstellung mit sich in Richtung der
Falzfläche 31 erstreckenden Eingriffsflächen 8 und der Mantelfläche 32 des hier zylindrischen
Riegelvorsprungs 28. Die Eingriffsfläche 8 und die Mantelfläche 32 bilden senkrecht
zu der Falzfläche 31 und quer dazu verlaufende Wirkflächen.
[0020] In der Fig. 6 und 7 ist in einem anderen Beispiel ein Riegelvorsprung 28 dargestellt,
der eine insbesondere der Fig. 7 erkennbare Pilzkopf-Form aufweist. Dabei ist das
Ende 33 gegenüber einem Schaft 34 verbreitert oder - bei einem zylindrischen Riegelvorsprung
- mit einem größeren Durchmesser versehen. Für diesen Fall ist das Schließteil 1 abweichend
von der Darstellung nach Fig. 1, 2 und 5 mit einem Oberteil 3 versehen, welches gegenüber
der Eingriffsfläche 8 vorsteht. Dadurch stützt sich der Riegelvorsprung 28 an dem
Oberteil 3 und - mit dem verbreiterten Ende 33 - an dem Grundkörper 2 gleichermaßen
ab. Dies setzt voraus, dass ein Überstand des Oberteils 3 gegenüber dem Grundkörper
2 dem Maß entspricht, den der Kopf des pilzbolzartigen Riegelvorsprung an seinem Ende
33 gegenüber dem Durchmesser des Schaftes 34 überragt.
[0021] Aus der Fig. 7 wird in Verbindung mit der Fig. 2 noch deutlich, dass der Befestigungsansatz
4 zum Eingriff in eine Nut 35 des Rahmens 29 vorgesehen ist. Der Befestigungsansatz4
ist dazu mit einer Fügeschräge 36 versehen, durch die sich der Grundkörper 2 konisch
erweitert. Dadurch erhält der Grundkörper 2 einen Klemmvorsprung, der mit längs der
Falzfläche 31 verlaufenden Nutwänden 37, 38 klemmend oder verrastend zusammenwirkt.
Eine bessere Bemessung des Klemmwiderstandes ist dadurch gegeben, dass der Befestigungsansatz
mit Klemmrippen 39 (Fig. 2) versehen ist, die über den Befestigungsansatz 4 vorstehen.
Abweichend davon oder zusätzlich dazu können an dem Befestigungsansatz noch Rastelemente
vorgesehen werden, welche Hinterschneidungen der Nut 35 hintergreifen.
[0022] Die Klemmwirkung des Befestigungsansatzes 4 setzt voraus, dass dieser an die jeweilige
Nutform und -abmessung angepasst ist. Um gleichzeitig allen möglichen Ausführungen
des Riegelvorsprungs Rechnung tragen zu können ist es daher zweckmäßig, einen Beschlagteilsatz
aus verschiedenen Grundkörpern 2 und Oberteilen 3 anzufertigen, die jeweils längssymmetrisch
ausgebildet sind und mittig eine Durchgangsbohrung 19 (bzw. die Bohrungen 17, 18)
für die Befestigungsschraube 40 aufweisen, wobei jedes Oberteil 3 den jeweiligen Grundkörper
2 im Bereich der Durchgangsbohrung 19 wie vorstehend beschrieben U-förmig übergreift
und hier verrastet. Durch Kombinationen verschiedener, an die Abmessungen der zum
Einsatz kommenden Riegelvorsprünge 28 angepassten Grundkörper 2 oder Oberteile 3 kann
eine weitergehende Verwendung des Grundkörpers 2 oder des Oberteils 3 erreicht werden.
[0023] Im Beispiel nach der Fig. 7 kann der gleiche Grundkörper 2 verwendet werden, wenn
der Riegelvorsprung 28 an dem Schaft 34 den gleichen Durchmesser aufweist wie der
zylindrische Riegelvorsprung 28 nach der Fig. 5.
[0024] Von besonderem Vorteil ist dabei wiederum eine Ausgestaltung, bei der der Grundkörper
2 als Kunststoff-Formteil ausgelegt ist und das zur Herstellung der Grundkörper 2
benötigte Werkzeug so beschaffen ist, dass der Befestigungsansatz 4 einem Werkzeugbestandteil
zugeordnet ist, der gegenüber dem übrigen Grundkörper 2 verlagerbar oder austauschbar
ist. Dadurch behält der Abschnitt, an dem das Oberteil befestigt wird seine jeweilige
Form und kann weiterverwendet werden.
[0025] Von besonderem Vorteil ist die Ausgestaltung jedoch in Verbindung mit einem zylindrischen
Riegelvorsprung nach der
DE 202005016417 U1, der in der Fig. 5 dargestellt ist. Hierbei bildet eine drehbar an einem Bolzen 41
gelagerte Rolle 42 die Mantelfläche 32. Die Rolle 42 besteht aus einer Hülse 43 und
einem rohrartigen die Hülse 43 tragenden Abschnitt, der an dem freien Ende des Riegelvorsprungs
28 mit einem Kragen 44 versehen ist. Hülse 43 und Kragen 44 bilden gemeinsam die Mantelfläche
32. Während die Hülse 43 aus einem Kunststoff oder einem Kunststoffüberzug besteht
ist der Kragen 44 aus Metall.
[0026] Durch die Ausgestaltung des Schließteils 1 und die Ausgestaltung des Riegelvorsprungs
nach der
DE 202005016417 U1 wird jeweils eine Kunststoff-Metall-Materialpaarung geschaffen, wenn der Grundkörper
aus Kunststoff besteht.
[0027] In der Fign. 8 und 9 ist ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel dargestellt. Hierbei
ist das Oberteil 3 im wesentlichen L-förmig und weist einen Schließschlitz 45 auf.
Ein derartiges Schließteil 1 dient zum Zusammenwirken mit einem T-förmigen oder pilzkopfförmigen
(Fig. 6 und 7) Riegelvorsprung Auch hierbei ist das Oberteil 3 an dem Grundkörper
2 zumindest für den Transport bis zur Montage an dem Rahmen 29 oder Flügel befestigt.
[0028] Abweichend ist hier jedoch vorgesehen, dass das gegenüber den vorgenannten Beispielen
massiver ausgelegte Oberteil eine Öffnung 46 besitzt, die zur Aufnahme eines Befestigungsteils
47 vorgesehen ist, welches das Oberteil 3 übergreift und in dem Grundkörper 2 verrastet.
Dies ermöglicht es, das Oberteil mit weniger Sorgfalt herzustellen, da die Verbindung
über ein separates Bauteil - das Befestigungsteil 47-erreicht wird. Zudem ist aufgrund
der massiveren Ausgestaltung des Oberteils 3 nicht von einem angemessen überwindbaren
Rastwiderstand des Grundkörpers 2 und des Oberteils 3 auszugehen. Es wäre daher notwendig,
an dem Oberteil zusätzliche Rastausnehmungen o.ä. vorzusehen, welche die Oberfläche
zerklüften und die Herstellung erschweren.
[0029] Um ein Überstehen des Befestigungsteils 47 über das Oberteil zu vermeiden ist vorgesehen,
dass das Befestigungsteil 47 einen zumindest mit den Rand 48 der Öffnung 46 fluchtenden
oder nur geringfügig vorstehenden Abschluss hat.
| Bezugszeichenliste |
| 1 |
Schließteil |
| 2 |
Grundkörper |
| 3 |
Oberteil |
| 4 |
Befestigungsansatz |
| 5 |
Kante |
| 6 |
Riegelansatz |
| 7 |
Abschnitt |
| 8 |
Eingriffsfläche |
| 9 |
Einlaufsschräge |
| 10 |
Verdickung |
| 11 |
Fortsatz |
| 12 |
Fortsatz |
| 13 |
Basis |
| 14 |
Senkung |
| 15 |
Zunge |
| 16 |
Zunge |
| 17 |
Bohrung |
| 18 |
Bohrung |
| 19 |
Durchgangsbohrung |
| 20 |
Querachse |
| 21 |
Lappen |
| 22 |
Zunge |
| 23 |
Längssteg |
| 24 |
Steg |
| 25 |
Leiste |
| 26 |
Längsende |
| 27 |
Nase |
| 28 |
Riegelvorsprung |
| 29 |
Rahmen |
| 30 |
Linie |
| 31 |
Falzfläche |
| 32 |
Mantelfläche |
| 33 |
Ende |
| 34 |
Schaft |
| 35 |
Nut |
| 36 |
Fügeschräge |
| 37 |
Nutwand |
| 38 |
Nutwand |
| 39 |
Klemmrippe |
| 40 |
Befestigungsschraube |
| 41 |
Bolzen |
| 42 |
Rolle |
| 43 |
Hülse |
| 44 |
Kragen |
| 45 |
Schließschlitz |
| 46 |
Öffnung |
| 47 |
Befestigungsteil |
| 48 |
Rand |
1. Verriegelungsbeschlag zwischen einem Flügel und einem festen Rahmen (29) eines Fensters,
einer Tür oder dergleichen, wobei der Flügel und der Rahmen (29) einander mit Falzflächen
(31) gegenüberliegen,
mit Verriegelungselementen in Form eines Riegelvorsprungs (28) sowie eines Schließteils
(1), von denen das eine an dem festen Rahmen (29) und das andere an dem Flügel angebracht
ist und welche in Richtung der Falzflächen (31) relativ zueinander bewegbar und durch
diese Relativbewegung miteinander in Eingriff bringbar sind, wobei der Riegelvorsprung
(28) und das Schließteil (1) einander in Eingriffsstellung mit sich längs des Falzes
und senkrecht zu den der Falzflächen (31) erstreckenden Eingriffsflächen (8) hintergreifen,
wobei das Schließteil (1) einen Grundkörper (2) und ein diesen übergreifendes Oberteil
(3) aufweist, wobei der Grundkörper (2) und Oberteil (3) verrastend miteinander verbunden
sind, und der Grundkörper (2) das Oberteil (3) zumindest quer zur Richtung der Falzflächen
(31) umgreift
dadurch gekennzeichnet,
dass das Schließteil (1) ein Befestigungsteil (47) aufweist und das Oberteil (3) eine
Öffnung (46) besitzt, die zur Aufnahme des Befestigungsteils (47) vorgesehen ist,
welches das Oberteil (3) übergreift und in dem Grundkörper (2) verrastet.
2. Verriegelungsbeschlag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Grundkörper (2) aus einem Kunststoff-Formteil besteht.
3. Verriegelungsbeschlag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
das Befestigungsteil (47) einen zumindest mit den Rand der Öffnung (46) fluchtenden
Abschluss hat.
4. Verriegelungsbeschlag nach einem der Ansprüche 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegelvorsprung (28) aus einem Pilzkopfzapfen besteht, der einen gegenüber einem
Schaft (34) verbreitertes Ende (34) aufweist, wobei das verbreiterte Ende (33) das
Oberteil (3) zumindest bereichsweise untergreift und sich an dem Grundkörper (2) abstützt,
wozu der Grundkörper (2) gegenüber dem Oberteil (3) im Bereich der Schließfläche zurückspringt.
1. Lock furniture between a leaf and a stationary frame (29) of a window, door, or similar,
wherein the leaf and the frame (29) are facing one another by means of rabbet surfaces,
with locking elements in the form of a protruding bolt (28) and a closing part (1),
one of which is mounted on the stationary frame (29) and the other is mounted on the
leaf, and which can be moved relative to each other in the direction of the rabbet
surfaces (31), and can engage with one another by means of said relative movement,
wherein the protruding bolt (28) and the closing part (1) grip each other in the engaged
position by means of engaging surfaces (8) that extend along the rabbet and engage
perpendicular to the rabbet surfaces (31), wherein the closing part (1) comprises
a base (2) and a top part (3), wherein the base (1) and the closing part (2) are lockingly
interconnected, and the base (2) embraces the top part (3) at least transversal to
the direction of the rabbet surfaces (31), characterized in that the closing part (1) comprises a securing part (47) and the top part (3) has an opening
(46) which is provided to accommodate the securing part (47), which engaged over the
top part (3) and locks in the base (2).
2. Lock furniture according to claim 1,
characterized in that the base (2) consists of a plastic moulded part.
3. Lock furniture according to claim 1,
characterized in that the securing part (47) has a closure at least flush with the edge of the opening
(46).
4. Lock furniture according to one of claims 1 and 3, characterized in that the protruding bolt (28) consists of a mushroom head journal, comprising an end which
is broadened opposite a shaft (34), wherein the broadened end (33) engages at least
in parts below the top part (3), and is supported in the base (2), for which purpose
the base (2) springs back opposite the top part (3) in the region of the closing surface.
1. Ferrure de verrouillage entre un battant et un cadre dormant (29) d'une fenêtre, d'une
porte, ou analogue, le battant et le cadre dormant (29) présentant des surfaces de
feuillure (31) opposées,
avec des éléments de verrouillage, qui présentent la forme d'une saillie de verrou
(28) ainsi que d'une pièce de fermeture (1), dont l'un est installé sur le cadre dormant
(29) et l'autre sur le battant, et qui peuvent être déplacés par rapport l'un à l'autre,
dans la direction des surfaces de feuillure (31), et s'engagent l'un dans l'autre
par ce mouvement relatif,
sachant que la saillie de verrouillage (28) et la pièce de fermeture (1) entrent en
prise l'une avec l'autre, en position d'engagement, avec des surfaces d'engagement
(8), qui s'étendent le long de la feuillure et perpendiculairement aux surfaces de
feuillure (31),
sachant que la pièce de fermeture (1) présente un corps de base (2) et une pièce supérieure
(3), qui couvre celui-ci, sachant que le corps de base (2) et la pièce supérieure
(3) sont reliés ensemble par enclenchement et que le corps de base (2) enveloppe la
pièce supérieure (3), au moins transversalement par rapport à la direction des surfaces
de feuillure (31),
caractérisée en ce que
la pièce de fermeture (1 est dotée d'un élément de fixation (47) et que la pièce supérieure
(3) possède une ouverture (46) qui est prévue pour la réception de l'élément de fixation
(47) qui recouvre la pièce supérieure (3) et s'enclenche dans le corps de base (2).
2. Ferrure de verrouillage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le corps de base (2) est une pièce moulée en matière plastique.
3. Ferrure de verrouillage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que l'élément de fixation (47) est doté d'une terminaison qui se raccorde en alignement
au moins au bord de l'ouverture (46).
4. Ferrure de verrouillage selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que la saillie de verrou (28) consiste en un tourillon en forme de tête de champignon,
qui présente une extrémité (33) élargie par rapport à une tige (34), l'extrémité élargie
(33) s'engageant en dessous de la pièce supérieure (3), au moins par sections, et
s'appuyant sur le corps de base (2), ledit corps de base (2) étant en retrait par
rapport à la partie supérieure (3), dans la région de la surface de fermeture.