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(11) |
EP 2 118 963 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.04.2012 Patentblatt 2012/15 |
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Anmeldetag: 13.02.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2008/000284 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/098570 (21.08.2008 Gazette 2008/34) |
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ANORDNUNG ZUR BEEINFLUSSUNG DER STRAHLUNGSCHARAKTERISTIK EINER REFLEKTORANTENNE, INSBESONDERE
EINER ZENTRALFOKUSSIERTEN REFLEKTORANTENNE
ARRAY FOR INFLUENCING THE RADIATION CHARACTERISTICS OF A REFLECTOR ANTENNA, PARTICULARLY
A CENTRALLY FOCUSED REFLECTOR ANTENNA
DISPOSITIF SERVANT À INFLUENCER LA CARACTÉRISTIQUE DE RAYONNEMENT D'UNE ANTENNE À
RÉFLECTEUR, EN PARTICULIER D'UNE ANTENNE À RÉFLECTEUR À FOCALISATION CENTRALE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
13.02.2007 DE 102007007707
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.11.2009 Patentblatt 2009/47 |
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Patentinhaber: Hässner, Katrin |
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04277 Leipzig (DE) |
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Erfinder: |
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- WÖTZEL, Frank, E.
04179 Leipzig (DE)
- NOWACK, Mario
04435 Schkeuditz (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-02/13310 GB-A- 760 388 US-A- 4 928 109
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WO-A-82/04503 US-A- 3 276 022
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- MEINKE, GUNDLACH: "Taschenbuch der Hochfrequenztechnik" 1986, SPRINGER-VERLAG , BERLIN
2 , XP002484960 Seite N51, rechte Spalte, Absatz 2
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine verbesserte Anordnung zur Beeinflussung der Strahlungscharakteristik
einer Reflektorantenne, insbesondere einer zentralfokussierten Reflektorantenne.
Die Anordnung dient vor allem dem Zweck, die Strahlungscharakteristik einer solchen
Antenne mit Hilfe von Steuersignalen eineindeutig wiederholbar zu verändern, so dass
die Erfindung auch zum Zweck der Nachführung einer Antenne geeignet ist.
[0002] Es ist bekannt, dass zur Erregung eines zentralfokussierten Reflektorantennensystems
beziehungsweise zur Strahlsteuerung als Erregersystem am Hohlleiterende entweder ein
Rillenhorn oder ein flachaufgeweitetes Hohlleiterstück eingesetzt wird.
Das Erregersystem wird dabei im Brennpunkt, dem Phasenzentrum, der Reflektorantenne
angeordnet und soll diese optimal ausleuchten. Von besonderer Bedeutung ist dabei
die weitgehend gleichmäßige Ausleuchtung des Reflektors bei gleichmäßiger Phasenbelegung.
[0003] Mit den dazu bekannten technischen Lösungen verbindet sich jedoch das Problem, dass
die Funktionalitäten des Rillenerregersystems oder des flachaufgeweiteten Hohlleiters
keine optimale Feldverteilung im Reflektorsystem beziehungsweise keine optimale Ausleuchtung
erreichen.
[0004] Hinzu kommt, dass die bekannten Erregersysteme nicht rückwirkungsfrei mit Folgebaugruppen,
zum Beispiel Down-Konvertern, kombiniert werden können. Es sind daher im Allgemeinen
zusätzliche Aufwendungen zur optimalen Anpassung eines solchen bekannten Erregersystems
an die Folgebaugruppe mit den damit verbundenen Kosten erforderlich.
[0005] Die damit verbundenen Probleme sollen mit der durch
EP 1 384 287 B1 offenbarten technischen Lösung behoben werden.
Die
EP 1 384 287 B1 beschreibt eine Anordnung zur Erregung einer zentralfokussierten Reflektorantenne
mit einem Hohlleiter und einem dielektrischen Träger, wobei an dem Hohlleiter ein
dielektrischer Feldtransformator und der dielektrische Träger vor dem Hohlleiter in
der Nähe des dielektrischen Feldtransformators angeordnet ist, ohne mit diesem mechanisch
oder elektrisch verbunden zu sein. Der dielektrische Träger weist in seiner Mitte
eine kreisrunde Bohrung auf, deren Durchmesser mit dem Durchmesser des dielektrischen
Feldtransformators korrespondiert. Der dielektrische Feldtransformator ragt bei dieser
Anordnung teilweise in die kreisrunde Bohrung hinein. Am Ende des Hohlleiters ist
eine Montageplattform für Folgebaugruppen ausgebildet.
Diese Anordnung erfüllt in vollem Umfang ihre Funktion, sofern diese Reflektorantenne
für den Empfang von Satellitensignalen verwendet wird. Sie gewährleistet eine feldoptimale
und breitbandige Erregung der zentralfokussierten Reflektorantenne in ihrem Brennpunkt
ohne mechanisch bewegte Komponenten und ist zudem kostengünstig herstellbar. Die Anordnung
erfordert jedoch einen Feldtransformator. Für das Senden von Signalen ist eine Antenne
mit dieser Anordnung nicht geeignet. Hinzu kommt, dass diese Art der Erregung für
doppelt fokussierte Reflektorantennen, wie Sie für das senden über Satellit erforderlich
sind ungeeignet ist, unter anderem durch die wesentliche größere Bandbreite.
[0006] Die
US3276022 offenbart eine Reflektorantenne mit Elementen im Subreftektor.
[0007] In der Druckschrift
W0002002013310 ist eine Reflektorantenne mit Strahlerelementen zwischen der zentralen Empfangseinheit
und dem Subreflekor angeordnet ist.
[0008] Druckschrift
WO001982004503A1 offenbart stabförmige Empfangselemente in einer Reflektorantenne. Es sind keine Anordnungen
zur Beeinflussung der Strahlungscharakteristik vorgesehen.
[0009] In
US4928109A wird offenbart elektrisch leitfähige Elemente im Horn zu platzieren. Dadurch werden
unerwünscht polarisierte Schwingungsmoden unterdrückt.
[0011] Schließlich wird in Druckschrift
GB760388 offenbart, in den Hohlleiter einer Reflektorantenne scheibenförmige., dielektrische
Elemente zur Strahlformung unterzubringen, um Phasenunterschiede der einkommenden
Mikrowellen auszugleichen.
[0012] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine verbesserte Anordnung zur Beeinflussung
der Strahlungscharakteristik einer Reflektorantenne, insbesondere einer zentral fokussierten
Reflektorantenne bereitzustellen, die bei kleinerer Bauart und ohne Feldtransformator
die Strahlungscharakteristik der Antenne mittels Steuersignalen wiederholbar so verändert,
dass die Anordnung zur Nachführung von Antennen geeignet ist und Antennen mit dieser
Anordnung zum Empfang von Sendesignalen von Satelliten und/oder der Aussendung derartiger
Signale zu Satelliten einsetzbar sind.
[0013] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Anordnung gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0014] Mit der erfindungsgemäßen Anordnung verbindet sich der Vorzug, dass in einer kleinen
Abmessung eine technische Lösung mit geringsten mechanischen und elektrischen Aufwendungen
für Reflektorantennen, insbesondere solchen auf bewegten Plattformen, bereitgestellt
wird, die das Nachführen der Antenne auf einen Satelliten in hoher Genauigkeit ermöglicht.
Sowohl der Empfang von Signalen, wie beispielsweise den TV-Empfang, als auch das Antennendiagramm
können in bestimmten Grenzen so gesteuert werden, dass der parallele Betrieb von Empfang
und Sendung gleichzeitig durchführbar ist. Die Strahl- oder Diagrammsteuerung ist
in Echtzeit möglich. Während sie sich beim Empfang auf einen bestimmten spektralen
Bereich beschränkt, wird der für das Senden maßgebliche Bereich nicht oder kaum beeinflusst.
Ein weiterer wesentlicher Vorzug der erfindungsgemäßen technischen Lösung gegenüber
dem bekannten Stand der Technik besteht darin, dass mit ihr die Hemisphäre vollständig
von 0° bis 180° in der Elevation und von 0° bis 360° im Azimut abgebildet werden kann.
[0015] Die erfindungsgemäße Anordnung ist in bekannten Reflektorantennen einsetzbar. Sie
ist darüber hinaus umwelttolerant gegenüber Temperatur, Feuchtigkeit und Vibrationen
und ist zudem bei einer geringen Anzahl von Steuerelementen kostengünstig herstellbar.
[0016] Gemäß bevorzugten Ausführungsformen weist die Anordnung vier Strahlerelemente auf,
die die konzentrisch am Horn angeordnet sind, wobei die Strahlerelemente solche Elemente
sind, die geeignet sind, eine Wechselbeziehung mit einem elektromagnetischen Wechselfeld
zu erzeugen und vorzugsweise Dipole, Monopole oder aktive Bauelemente, wie Tunneldioden,
sind.
[0017] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sehen vor, dass die Strahlerelemente
eine Resonanzfrequenz aufweisen, die innerhalb des Empfangsfrequenzbereiches der Reflektorantenne
liegt und dass die Strahlerelemente sequentiell, einzeln oder gruppiert ansteuerbar
sind.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Ansteuerung der
Strahlerelemente in einem Frequenzbereich, der verschieden ist von dem Nutzfrequenzbereich
der Reflektorantenne.
[0019] Schließlich sieht eine weitere Ausführungsform der Anordnung vor, dass die Strahlerelemente
Steuerleitungen aufweisen, die magnetisch und elektrisch abgeschirmt und gegen mechanische
Einflüsse geschützt sind.
[0020] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Strahlerelemente in ihrer
Achse auf einem Anordnungskreuz, bezogen auf das Zentrum des Horns, um 45 Grad zur
Achse des Polarisationskreuzes angeordnet.
[0021] Die Strahlerelemente sind nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in sich
durch ein ansteuerbares aktives oder passives Steuerelement, vorzugsweise mittels
einer Schaltdiode, verbunden.
[0022] Im Folgenden soll die Erfindung und deren Wirkungsweise an Hand von Zeichnungen näher
erläutert werden. Es zeigen
- Figur 1
- Prinzipdarstellung einer doppelt und zentral fokussierten Reflektorantenne
- Figur 2
- Prinzipdarstellung der Anordnung der Elemente am Horn
- Figur 3
- Prinzipdarstellung eines Strahlerelementes mit Steuerleitungen auf einem dielektrischen
Träger
- Figur 4
- Prinzipdarstellung der Vorderansicht des erregenden Homes mit Strahlerelementen (Betrachter
befindet sich an der Stelle des Subreflektors) mit zugehöriger Ansicht des Polarisationskreuzes
- Figur 5
- Gleiche Darstellung und Ansicht wie Figur 4 jedoch unter Einbeziehung des Polarisationskreuzes im Hommittelpunkt
- Figur 6
- Gleiche Darstellung wie Figur 4 und Figur 5 jedoch unter Darstellung des Anordnungskreuzes für Strahlerelemente und Stützenelemente
- Figur 7
- Konstruktiver Schnitt durch einen Teil der Reflektorantennen - Anordnung
[0023] Die
Fig. 1 soll den grundsätzlichen Aufbau einer Reflektorantenne verdeutlichen. Es ist insgesamt
eine zweifach fokussierte, zentral erregte Reflektorantenne (1) dargestellt. Dabei
wurden die Komponenten schematisch abgebildet. Die Antenne besteht aus einem Reflektor
(8) der mit Hilfe eines Horns (4) und eines Subreflektors (2) erregt wird. Das Horn
(4) wird über einen Hohlleiter (3) gespeist. Am Ende des Hohlleiters (3) befindet
sich eine Befestigungsmöglichkeit (22) für Folgebaugruppen.
[0024] Fig. 2 zeigt eine schematisierte Seitenansicht des aus
Fig. 1 stammenden Hohlleiters (3) mit dem Horn (4). Es soll verdeutlicht werden, dass die
Strahlerelemente (5) auf dielektrischen Trägern (12; 13; 14; 15) seitlich am Horn
(4) angeordnet sind und gering über den Rand des Horns (4) hinausragen. Das hier dargestellte
Strahlerelemente (5) befindet sich am Ende des dielektrischen Trägers (11) und ragt
über die Hornöffnung hinaus.
[0025] In
Fig. 3 ist das Prinzip der Anordnung der Strahlerelemente (5) auf dem dielektrischen Träger
(11) skizziert. Dabei sind die Strahlerelemente (5) beispielhaft als Dipol ausgeführt
und mittels eines Schaltbauelementes ansteuerbar verbunden. Dabei soll die Steuerleitung
(25) schematisch dargestellt sein, die ihrerseits mit dem aktiven oder passiven Steuerelement
(26) verbunden ist. Im Ausführungsbeispiel werden diese Steuerleitungen (25) vom dielektrischen
Träger (12) hin zu Folgebaugruppen durch Führung in einem dünnen Metallrohr (20),
das elektrische und magnetische Schirmeigenschaften aufweist, verbunden. Dabei ist
das Metallrohr (20) gleichzeitig fest mit dem dielektrischen Träger (11) verbunden
und zwar and der dem Strahlerelement (5) abgewandten Seite. Dadurch werden mehrere
Funktionen gleichzeitig realisiert, die Schirmung der Steuerleitungen (25) in Richtung
von Folgebaugruppen, die mechanische Fixierung der Steuerleitungen (25), die mechanische
Fixierung des dielektrischen Trägers (12) und außerdem ist die Möglichkeit der Fixierung
am Horn (4) gegeben.
[0026] Fig. 4 zeigt die beispielgemäße Anordnung des Polarisationskreuzes (23) für lineare Polarisation
bezogen auf die Anordnung der Strahlerelemente (5). Dabei ist es nicht von Bedeutung,
wie die Achsen der horizontalen und vertikalen Polarisation zugeordnet sind. Es wird
davon ausgegangen, dass die Achsen jeweils orthogonal aufeinander stehen.
[0027] In
Fig. 5 werden das Polarisationskreuz in die Mittelachse des Horns (4) projiziert.
Der besseren Darstellbarkeit wegen, wird das Anordnungskreuz der Strahler- und Stützelemente
(24) nicht in
Fig. 5 sondern separat in
Fig. 6 dargestellt. Aus
Fig. 5 und
Fig. 6 wird deutlich, dass beide Kreuze in ihrem Winkel bezogen auf die Mittelachse des
Horns (4) um 45 Grad verdreht angeordnet sind. Auf der in
Fig. 6 dargestellten Ebene befinden sich auch alle erforderlichen Stützenelemente (18),
wie aus
Fig. 8 deutlich werden soll.
[0028] In
Fig. 7 ist ein Ausschnitt einer beispielhaften Konstruktion der Antenne (1) wiedergegeben.
Am Reflektor (9) sind sowohl die Stützenelemente (18), im Beispiel 4 Stück, als auch
die gesamte Hohlleiterkonstruktion zur Erregung des Subreflektors (10) befestigt,
bestehend aus einem Hohlleiter (3), einem Metallzylinder (21) welcher auf dem Hohlleiter
(3) befestigt ist und in dem das erregende Horn (4) eingebracht ist. Die Befestigungsringe
(19) sind wiederum auf dem Hohlleiter (3) und dem Zylinder (21) angebracht und nehmen
ihrerseits das dünne Metallrohr (20) auf, in welchem die Steuerleitungen verlaufen.
Der Hohlleiter (3) und die mit Ihm verbundenen Elemente werden durch ein Metallrohr
(16) geschützt, welches ebenfalls an den Befestigungsringen (19) fixiert wird. Die
Schnittdarstellung zeigt ebenfalls, wie der Subreflektor (10) mit seiner Halterungsmöglichkeit
(11), zusammen mit den Stützenelementen (18) mit der Mulitfunktionshalterung (17)
formschlüssig verbunden ist.
BEZUGSZEICHENAUFSTELLUNG
[0029]
- 1
- Reflektorantenne
- 2
- Subreflektor mit Befestigungsmöglichkeit
- 3
- Hohlleiter
- 4
- Horn
- 5
- Strahlerelement
- 9
- Reflektor
- 10
- Subreflektor
- 11
- Halterung des Subreflektors
- 12
- dielektrischer Träger
- 13
- dielektrischer Träger
- 14
- dielektrischer Träger
- 15
- dielektrischer Träger
- 16
- Metallrohr
- 17
- Multifunktionshalterung
- 18
- Stützenelement
- 19
- Befestigungsring
- 20
- Dünnes Metallrohr
- 21
- Metallzylinder
- 22
- Anschlussmöglichkeit für Folgebaugruppen (HL Flansch)
- 23
- Polarisationskreuz für lineare Polarisation
- 24
- Anordnungskreuz für Strahlerelemente und Stützenelemente
- 25
- Steuerleitungen
- 26
- Passives oder aktives Steuerelement
1. Anordnung zur Beeinflussung der Strahlungscharakteristik einer zentral fokussierten
Reflektorantenne (1), wobei die Anordnung eine Reflektorantenne (1) mit einem Reflektor
(9), einem Hohlleiter (3) mit einem Horn (4) und ansteuerbaren Strahlerelementen (5)
aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Anordnung einen subreflektor (2,10) und mindestens zwei ansteuerbare Strahlerelemente
(5) aufweist, die unbeweglich am Horn (4) angeordnet sind und die im eingeschalteten
Zustand den Strahlengang zwischen Reflektor (9) und Subreflektor (2,10) beeinflussen,
wobei die mindestens zwei Strahlerelemente (5) jeweils auf einem dielektrischen Träger
(12, 13, 14, 15) und diese auf den dielektrischen Trägern seitlich außen am Horn angeordnet
sind und über den Rand des Horns hinausragen,
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung vier Strahlerelemente (5) aufweist, die konzentrisch am Horn (4) angeordnet
sind.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlerelemente (5) solche Elemente sind, die geeignet sind, eine Wechselbeziehung
mit einem elektromagnetischen Wechselfeld zu erzeugen und vorzugsweise Dipole, Monopole
oder aktive Bauelemente, wie Tunneldioden, sind.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlerelemente (5) eine Resonanzfrequenz aufweisen, die innerhalb des Empfangsfrequenzbereiches
der Reflektorantenne (1) liegt.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlerelemente (5) sequentiell, einzeln oder gruppiert ansteuerbar sind.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerung der Strahlerelemente (5) in einem Frequenzbereich erfolgt, der verschieden
ist von dem Nutzfrequenzbereich der Reflektorantenne (1).
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlerelemente (5) Steuerleitungen (25) aufweisen, die magnetisch und elektrisch
abgeschirmt und gegen mechanische Einflüsse geschützt ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlerelemente (5) in ihrer Achse auf einem Anordnungskreuz (24), bezogen auf
das Zentrum des Horns (4), um 45 Grad zur Achse des Polarisationskreuzes (23) angeordnet
sind.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlerelemente (5) in sich durch ein ansteuerbares aktives oder passives Steuerelement
(26) verbunden sind, vorzugsweise mittels einer Schaltdiode.
1. Arrangement for influencing the radiation pattern of a centrally focused reflector
antenna (1), whereby the arrangement comprises a reflector antenna (1) with a reflector
(9), a wave guide (3) with a horn (4) and ecitable transducer elements (5),
characterized in that
the arrangement comprises a sub-reflector (2, 10) and at least two excitable transducer
elements (5), which are arranged in a stationary manner at the horn (4) and which
in active status influence the course of beam between reflector (9) and sub-reflector
(2, 10), whereby the at least two transducer elements (5) each are arranged on a dielectrical
carrier (12, 13, 14, 15), and these are arranged on the dielectrical carriers laterally
outwards at the horn and protrude over the rim of the horn.
2. Arrangement according to claim 1, characterized in that the arrangement comprises four transducer elements (5), which are arranged concentrically
at the horn (4).
3. Arrangement according to any one of claims 1 or 2, characterized in that the transducer elements (5) are such elements, which are able to create an interaction
with an electromagnetic field and which preferably are dipoles, monopoles or active
circuit elements like tunnel diodes.
4. Arrangement according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the transducer elements (5) comprise a resonance frequency, which lies within the
receiving frequency range of the reflector antenna (1).
5. Arrangement according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the transducer elements (5) are excitable sequentially, singular or in groups.
6. Arrangement according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the excitation of the transducer elements (5) takes place within a frequency range,
which is different from the operational frequency range of the reflector antenna (1).
7. Arrangement according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the transducer elements (5) comprise control lines (25), which are magnetically and
electrically shielded and are protected against mechanic influences.
8. Arrangement according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the transducer elements (5) are arranged with their axis on an arrangement cross
(24), with respect to the center of the horn (4), at 45 degrees with respect to the
axis of the polarization cross (23).
9. Arrangement according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the transducer elements (5) within themselves are connected via an excitable active
or passive switch element (26), preferably via a switching diode.
1. Disposition destinée à influencer la caractéristique de rayonnement d'une antenne
réflectrice (1) à focalisation centrale, la disposition présentant une antenne réflectrice
(1) munie d'un réflecteur (9), d'un guide d'ondes (3) à cornet (4) et d'éléments rayonnants
(5) commandables, caractérisée en ce que la disposition présente un réflecteur secondaire (2, 10) et deux éléments rayonnants
(5) commandables et plus, qui sont disposés de manière fixe sur le cornet (4) et influencent,
une fois activés, la marche des rayons entre le réflecteur (9) et le réflecteur secondaire
(2, 10), les deux éléments rayonnants (5) et plus étant disposés chacun sur un support
diélectrique (12, 13, 14, 15), placé sur le côté extérieur du cornet en émergeant
du bord de celui-ci.
2. Disposition selon la revendication 1, caractérisée en ce que la disposition présente quatre éléments rayonnants (5) disposés de manière concentrique
sur le cornet (4).
3. Disposition selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que les éléments rayonnants (5) sont des éléments capables de générer une interaction
avec un champ électromagnétique alternatif, et sont de préférence des dipôles, des
monopôles ou des composants actifs, tels que les diodes tunnel.
4. Disposition selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les éléments rayonnants (5) présentent une fréquence de résonance comprise dans la
plage de fréquence de réception de l'antenne réflectrice (1).
5. Disposition selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les éléments rayonnants (5) peuvent être commandés par séquence, individuellement
ou en groupe.
6. Disposition selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la commande des éléments rayonnants (5) s'effectue sur une plage de fréquence différente
de la plage de fréquence d'utilisation de l'antenne réflectrice (1).
7. Disposition selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les éléments rayonnants (5) présentent des conduites de commande (25) munies d'un
blindage magnétique ou électrique et protégées contre les influences mécaniques.
8. Disposition selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les éléments rayonnants (5) sont disposés dans leur axe sur une croix de disposition
(24), par rapport au centre du cornet (4), à 45 degrés par rapport à l'axe de la croix
de polarisation (23).
9. Disposition selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les éléments rayonnants (5) sont reliés ensemble par un élément de commande (26)
actif ou passif, pouvant être commandé, de préférence au moyen d'une diode de commutation.
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In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- MEINKE GRUNDLACHHochfrequenztechnikSpringer Verlag19860000vol. 2, [0010]