| (19) |
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(11) |
EP 2 118 969 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.05.2010 Patentblatt 2010/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.01.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2008/000017 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/098268 (21.08.2008 Gazette 2008/34) |
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| (54) |
STECKERSYSTEM
PLUG SYSTEM
SYSTÈME DE CONNECTEURS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
12.02.2007 AT 2192007 21.09.2007 AT 14862007
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.11.2009 Patentblatt 2009/47 |
| (73) |
Patentinhaber: Weingartner, Bernhard |
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6800 Feldkirch (AT) |
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Erfinder: |
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- Weingartner, Bernhard
6800 Feldkirch (AT)
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| (74) |
Vertreter: Hofmann, Ralf U. et al |
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Hefel & Hofmann
Patentanwälte
Egelseestrasse 65a 6800 Feldkirch 6800 Feldkirch (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 2 917 722 US-A- 3 193 792 US-A- 5 567 175
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US-A- 3 158 424 US-A- 4 010 993 US-A1- 2004 077 224
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Kabel mit an beiden Kabelenden montierten
Kabelsteckverbindern, von denen der am einen Kabelende montierte Kabelsteckverbinder
nach Art eines Stiftsteckers und der am andern Kabelende montierte Kabelsteckverbinder
nach Art eines Buchsensteckers ausgebildet ist, wobei der Stiftstecker Steckkontakte
in Form von Kontaktstiften und der Buchsenstecker Steckkontakte in Form von Kontaktbuchsen
aufweist und die Steckkontakte jeweils von einem Kontaktträger des Steckverbinders
getragen sind, welcher von einem Steckergehäuse gehalten ist oder einstückig mit diesem
ausgebildet ist.
[0002] Steckersysteme mit an elektrischen Kabeln montierten (= "angeschlagenen") Stiftsteckern
und Buchsensteckern sind in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt. Diese Steckersysteme
weisen Kontaktelemente auf, um miteinander zusammengesteckte Steckverbinder bzw. die
zugehörigen Signalleitungen (Kabeladern) elektrisch zu kontaktieren. Viele unterschiedliche
Ausführungsformen von solchen Kontaktelementen sind bekannt. Eine verbreitete Ausführungsform
ist die Ausbildung in Form von Steckkontakten, wobei ein als Kontaktstift ausgebildeter
Steckkontakt in einen als Kontaktbuchse ausgebildeten Steckkontakt eingesteckt werden
kann. Die Kontaktbuchse liefert normalerweise die Kontaktkraft durch federnde Elemente.
Die Steckkontakte werden hierbei von Kontaktträgern aus isolierendem Material gehalten,
welche in ein Steckergehäuse eingesetzt sind.
[0003] Beispielsweise ist eine Ausbildung des Stiftsteckers und Buchsensteckers in Form
von XLR-Steckverbindern bekannt, die in der Norm IEC 61076-2-103 normiert sind. XLR-Steckverbinder
werden in unterschiedlichen Polzahlen, insbesondere drei bis acht Polen ausgebildet.
[0004] Kabelsteckverbinder, auch freie Steckverbinder genannt, werden am Ende eines Kabels
montiert, wobei ihre elektrischen Kontaktelemente mit den Kabeladern oder gegebenenfalls
dem Kabelschirm verbunden werden, und sind von sogenannten Gerätesteckverbindem oder
Chassissteckverbindern zu unterscheiden, welche im Gehäuse eines elektrischen Geräts
fest montiert werden. Bei einem in Form eines Stiftsteckers ausgebildeten Kabelsteckverbinder
werden die elektrischen Steckkontakte von Kontaktstiften gebildet. Bei einem in Form
eines Buchsensteckers ausgebildeten Kabelsteckverbinder sind als Steckkontakte Kontaktbuchsen
vorhanden, in welche Kontaktstifte des Gegensteckverbinders (dies kann entweder ein
in Form eines Stiftsteckers ausgebildeter Kabelsteckverbinder oder ein Chassisstecker
mit Kontaktstiften sein) einsteckbar sind.
[0005] Um am jeweiligen Ende eines Kabels einen Kabelsteckverbinder zu montieren, sind die
für ein jeweiliges Steckersystem typischen Montagearbeiten durchzuführen, wobei üblicherweise
entsprechende Geräte erforderlich sind. Anbieter von mit Steckern bestückten Kabeln
müssen die verschiedenen Bestückungsvarianten (male-male, female-female, malefemale)
in den jeweiligen Längen vorrätig halten, wobei die Bestückungsvariante "malefemale"
üblicherweise am häufigsten ist. Im Falle einer Beschädigung eines an einem Kabel
montierten Kabelsteckers sind die erforderlichen Reparaturarbeiten bzw. der Austausch
des Kabelsteckers, insbesondere ohne spezielle Geräte, meist nur relativ schwer möglich.
Die Verbindung der Steckkontakte mit den Kabeladern erfolgt meist durch ein aufwändiges
und kaum automatisierbares Verlöten. Crimpen ist durch die beengten Platzverhältnisse
kaum möglich.
Solche an sich bekannte Kabelverbinder sind auch in
US 2 917 772 A offenbart-nach dem der Oberbegriff des Anspruchs 1 formuliert wurde. Aufgabe der
Erfindung ist es, ein elektrisches Kabel mit an beiden Enden montierten Kabelsteckverbindern
der eingangs genannten Art bereitzustellen, wobei eine einfache Montage und ein einfacher
Austausch der Kabelsteckverbinder ermöglicht wird. Erfindungsgemäß gelingt dies durch
eine Einrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0006] Gemäß der Erfindung sind an den elektrischen Leitern des Kabels an beiden Kabelenden
gleich ausgebildete elektrische Kontaktteile befestigt. In einer Ausführungsform der
Erfindung sind diese Kontaktteile in Form von Kontaktstiften ausgebildet. In einer
weiteren Ausführungsform sind diese Kontaktteile in Form von Kontaktbuchsen ausgebildet.
Die am einen Kabelende sich befindenden Kontaktteile sind in Öffnungen des Kontaktträgers
eingesteckt und bilden direkt die Steckkontakte des Kabelsteckverbinders an diesem
Kabelende. Die am anderen Kabelende sich befindenden identisch ausgebildeten Kontaktteile
sind mit im Kontaktträger des an diesem Kabelende montierten Kabelsteckverbinders
festgelegten Steckkontakten zusammengesteckt, und zwar von Rückseiten dieser Steckkontakte
her, die vom Einsteckende des an diesem Kabelende montierten Kabelsteckverbinders
abgewandt sind.
[0007] Die Erfindung führt zu einer grundlegenden Vereinfachung der Montage eines jeweiligen
Kabelsteckverbinders am Kabel. Durch die Erfindung wird es möglich, Kabel auf Vorrat
zu legen, bei denen lediglich die Kontaktteile an den elektrischen Leitern des Kabels
(Kabeladern und gegebenenfalls Kabelschirm) montiert sind, beispielsweise durch Vercrimpen.
Die weitere Montage eines jeweils gewünschten Kabelsteckverbinders (Stiftsteckers
oder Buchsensteckers) ist dann sehr einfach, rasch und ohne Löten, Crimpen oder dergleichen
möglich.
[0008] Da bei der Montage der Kontaktteile mit den elektrischen Leitern des Kabels keine
beengten Platzverhältnisse gegeben sind, wird diese Montage erleichtert, beispielsweise
kann die Montage automatisiert in einem Crimpautomaten erfolgen.
[0009] Durch die Erfindung werden erhebliche Kostenvorteile ermöglicht.
[0010] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Stiftstecker und /oder
der Buchsenstecker derart ausgebildet, dass sein Steckergehäuse ein den Kontaktträger
tragendes oder mit diesem einstückig ausgebildetes Grundgehäuse und ein separates
Deckelteil umfasst, das mit dem Grundgehäuse verbindbar ist, beispielsweise über eine
Verschraubung oder eine Schnappverbindung. Wenn der Deckelteil nicht am Grundgehäuse
angebracht ist, besitzt das Grundgehäuse eine Öffnung. Durch diese Öffnung wird der
Zugang zum Kontaktträger erleichtert, sodass eine einfache Einführung der am Kabel
angebrachten elektrischen Kontaktteile in den Kontaktträger ermöglicht wird. Dies
führt insgesamt zu einer Montagevereinfachung. Wenn der Deckelteil am Grundgehäuse
angebracht wird, so verschließt er dessen Öffnung. Weiters kann vorgesehen sein, dass
durch das Aufsetzen des Deckelteils auf das Grundgehäuse eine Kabelzugentlastung realisiert
wird. Hierbei weisen das Grundgehäuse und der Deckelteil jeweils mindestens einen
in Richtung zur zentralen Längsachse des Kabelsteckverbinders vorstehenden Vorsprung
auf, wobei das Kabel im mit dem Grundgehäuse verbundenen Zustand des Deckelteils zwischen
dem Grundgehäuse und dem Deckelteil geklemmt ist und von den Vorsprüngen in einen
gebogenen Verlauf gebracht ist.
[0011] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand der beiliegenden
Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Längsschnitt durch einen an einem Ende des Kabels montierten Stiftstecker
gemäß der Erfindung;
- Fig. 2
- einen schematischen Längsschnitt durch einen am anderen Ende des Kabels montierten
Buchsenstecker gemäß der Erfindung;
- Fig. 3
- eine alternative Ausführungsform eines Kontaktelements des Buchsensteckers in Ansicht;
- Fig. 4
- und 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 6
- einen schematischen Längsschnitt durch ein Steckergehäuse mit dem darin festgelegten
Kontaktträger eines Stiftsteckers gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 7
- einen Schnitt entlang der Linie AA von Figur 6;
- Fig. 8
- einen Längsschnitt des am Kabel montierten Stiftsteckers gemäß dieser dritten Ausführungsform;
- Fig. 9
- einen Längsschnitt durch ein Steckergehäuse mit dem darin angeordneten Kontaktträger
eines Buchsensteckers gemäß diesem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig.10
- einen Schnitt entlang der Linie BB von Figur 9.
[0012] Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden anhand der Fig. 1
und 2 erläutert. Am einen Ende des Kabels 11 ist ein in Form eines Stiftsteckers 1
ausgebildeter Kabelsteckverbinder montiert (= angeschlagen), am anderen Ende ist ein
in Form eines Buchsensteckers 25 ausgebildeter Kabelsteckverbinder montiert (= angeschlagen).
[0013] Im gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst das Steckergehäuse des Stiftsteckers 1 ein
z.B. aus Metall bestehendes vorderes Steckergehäuseteil 2 und ein hinteres Steckergehäuseteil
3, welches mit einem Innengewinde auf ein Außengewinde des vorderen Steckergehäuseteils
2 aufschraubbar ist, welches das vordere Steckergehäuseteil 2 im Bereich von dessen
hinterem Ende außen umgibt.
[0014] Im vorderen Steckergehäuseteil 2 ist ein aus isolierendem Material bestehender Kontaktträger
4 des Stiftsteckers 1 festgelegt, beispielsweise mittels einer Schraube 5, die in
Fig. 2 schematisch angedeutet ist. Zur Positionierung des Kontaktträgers 4 gegenüber
dem Steckergehäuseteil 2 kann beispielsweise eine Stufe dienen, an der sich der Innendurchmesser
des vorderen Steckergehäuseteils 2 verjüngt.
Beispielsweise könnte zwischen dem Kontaktträger 4 und dem Steckergehäuse 2, 3 auch
eine untrennbare Verbindung, beispielsweise in Form einer Verklebung bestehen, oder
das Steckergehäuse 2, 3 bzw. eines seiner Teile und der Kontaktträger 4 könnten auch
einstückig ausgebildet sein.
[0015] Der Kontaktträger 4 weist parallel zur Längsachse 6 des Steckergehäuses 2, 3 sich
erstreckende Durchgangsöffnungen 7 auf, in denen Kontaktteile 8 gehalten sind, die
hier in Form von Kontaktstiften ausgebildet sind. Die Kontaktstifte 8 sind an die
Leiter 9, 10 eines elektrischen Kabels 11 angeschlossen, d.h. elektrisch und mechanisch
mit ihnen verbunden. Die Leiter 9, 10 können beispielsweise in Form von Litzenleitern
ausgebildet sein. In Fig. 1 und 2 ist das Kabel 11 schematisch mit zwei die Leiter
9, 10 aufweisenden Kabeladern 12, 13 dargestellt. Die Erfindung ist nicht auf eine
bestimmte Anzahl von anzuschließenden Kabeladern eingeschränkt, so können insbesondere
auch mehr als zwei Kabeladern 12, 13 mit an den Leitern 9, 10 dieser Kabeladern 12,
13 angeschlossenen Kontaktstiften 8 vorhanden sein.
[0016] Innerhalb des Kabelmantels 14 verläuft beim in den Fig. 1 und 2 schematisch dargestellten
Kabel 11 ein durch strichlierte Linien angedeuteter Schirmleiter 15. Dieser ist im
gezeigten Ausführungsbeispiel mit dem Steckergehäuse 2, 3 kontaktiert (und auch mit
dem weiter unten beschriebenen Steckergehäuse des Buchsensteckers 25). Zu diesem Zweck
ist in Fig. 1 schematisch ein Schirmkontaktelement 16 dargestellt, welches beispielsweise
von einer Ringscheibe gebildet wird, deren äußerer Rand am Steckergehäuseteil 2 anliegt
und im Bereich von deren inneren Rand mindestens ein achsial abstehender Einsteckabschnitt
(z.B. schwert- oder dornförmig) angeordnet ist, welches in das Ende des Kabels eingesteckt
ist, um den Schirmleiter 15 zu kontaktieren. Unterschiedliche andere Arten von Kontaktierungen
des Schirmleiters 15, falls ein solcher vorhanden ist, mit dem Steckergehäuse 2, 3
sind denkbar und möglich.
[0017] Zur Montage des Stiftsteckers 1 am Kabel 11, welches auch als "Anschlagen" bezeichnet
wird, werden zunächst die Kontaktstifte 8 an den Leitern 9, 10 des Kabels 11 montiert.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die Kontaktstifte 8 an ihren hinteren Enden,
die den einsteckseitigen Enden der Kontaktstifte 8 gegenüberliegen, Anschlusselemente
17 auf, die in Form von, z.B. hülsenförmigen, Crimpkontakten ausgebildet sind. Der
Anschluss an die abisolierten
Enden der Leiter 9, 10 kann dadurch in einfacher Weise durch Vercrimpen erfolgen.
Denkbar und möglich sind auch andere Arten von Verbindungen der Kontaktstifte 8 mit
den Leitern 9, 10.
[0018] Nach (oder vor) der Montage der Kontaktstifte an den Leitern 9, 10 werden das hintere
Steckergehäuseteil 3 und ein spannzangenartiges Kabelzugentlastungselement 18 auf
den Kabelmantel 14 aufgeschoben und ein gegebenenfalls vorhandenes Schirmkontaktelement
16 wird mit dem Schirmleiter 15 verbunden, z.B. in das Ende des Kabelmantels 14, aus
dem die Kabeladern 12, 13 herausstehen, in den Bereich des Schirmleiters 15 eingesteckt.
[0019] Im Weiteren werden die Kontaktstifte 8 von der der Einsteckseite 19 gegenüberliegenden
Rückseite 20 des Kontaktträgers 4 her bis auf Anschlag in die Durchgangsöffnungen
7 eingesteckt. Im vollständig eingesteckten Zustand ragen Einsteckabschnitte 21 der
Kontaktstifte 8 auf der Einsteckseite 19 des Kontaktträgers 4 aus diesem heraus. Die
Kontaktstifte 8 bilden mit ihren Einsteckabschnitten 21 somit die Steckkontakte des
Stiftsteckers 1. Zur Verhinderung eines ungewollten Zurückschiebens der eingesteckten
Kontaktstifte 8 dient eine Verrastung der Kontaktstifte 8 im Kontaktträger 4. Hierzu
können z.B. widerhakenartige Rastelemente 22 der Kontaktstifte 8 dienen, die in Fig.
2 schematisch dargestellt sind.
[0020] Beim Einstecken der Kontaktstifte 8 kann auch das gegebenenfalls vorhandene Schirmkontaktelement
16 im vorderen Steckergehäuseteil 2 entsprechend platziert werden.
[0021] In der Folge wird das hintere Steckergehäuseteil 3 auf das vordere Steckergehäuseteil
2 aufgeschraubt, wodurch das Kabelzugentlastungselement 18 an den Kabelmantel 14 angedrückt
wird.
[0022] Eine Kabelzugentlastung könnte auch in anderer Weise als beschrieben ausgebildet
sein.
[0023] Der Buchsenstecker 25 weist ein gegenüber dem Steckergehäuse des Stiftsteckers 1
sich unterscheidendes Steckergehäuse 23, 24 auf. Bei der in Fig. 2 schematisch dargestellten
Ausbildungsform umfasst das Steckergehäuse des Buchsensteckers 25 ein z.B. aus Metall
bestehendes vorderes Steckergehäuseteil 23 und ein hinteres Steckergehäuseteil 24,
welches mit einem Innengewinde auf ein Außengewinde im Bereich des hinteren Endes
des vorderen Steckergehäuseteils 23 aufschraubbar ist.
[0024] Im vorderen Steckergehäuseteil 23 ist ein aus isolierendem Material bestehender Kontaktträger
26 des Buchsensteckers 25 festgelegt, beispielsweise mittels einer in Fig. 2 schematisch
dargestellten Schraube 27. Auch andere Arten von Befestigungen des Kontaktträgers
26 im Steckergehäuse 23, 24 sind denkbar und möglich, beispielsweise auch unlösbare
Verbindungen. Auch eine einstückige Ausbildung des Kontaktträgers 26 mit dem Steckergehäuse
23 oder einem Teil hiervon ist denkbar und möglich.
[0025] Das vordere Steckergehäuseteil 23 des Buchsensteckers 25 unterscheidet sich vom vorderen
Steckergehäuseteil 2 des Stiftsteckers 1. Diese beiden Steckergehäuseteile 23, 2 sind
beim Zusammenstecken eines Buchsensteckers 25 und eines Stiftsteckers 1 ineinander
einsteckbar, und zwar von ihren Einsteckenden 39, 40 her. Das hintere Steckergehäuseteil
24 des Buchsensteckers 25 kann die gleiche Ausbildung wie das hintere Steckergehäuseteil
3 des Stiftsteckers 1 aufweisen, so dass die Anzahl von unterschiedlichen Teilen des
Steckersystems verringert wird.
[0026] Der Kontaktträger 26 weist in Richtung der Längsachse 28 des Steckergehäuses 23,
24 verlaufende Durchgangsöffnungen 29 auf. In diesen sind elektrische Kontaktelemente
30 des Buchsensteckers 25 festgelegt. Beispielsweise können diese Kontaktelemente
30 hülsenförmig ausgebildet sein, um Kontaktbuchsen zum Einstecken der Einsteckabschnitte
21 der Kontaktstifte 8 des Stiftsteckers 1 auszubilden. Diese von den hülsenförmigen
Kontaktelementen 30 ausgebildeten Kontaktbuchsen stellen somit die Steckkontakte des
Buchsensteckers 25 dar.
[0027] An den elektrischen Leitern 9, 10 der Kabeladern 12, 13 sind in Form von Kontaktstiften
ausgebildete Kontaktteile 8 montiert. Diese sind in der gleichen Weise ausgebildet,
wie die am anderen Ende des Kabels montierten Kontaktteile 8, die in die Durchgangsöffnungen
7 des Kontaktträgers 4 des Stiftsteckers 1 eingesteckt sind. Diese Kontaktstifte 8
sind von einer der Einsteckseite 31 des Kontaktträgers 26 des Buchsensteckers 25 gegenüberliegenden
Rückseite 32 des Kontaktträgers 26 in die von den hülsenförmigen Kontaktelementen
30 gebildeten Kontaktbuchsen eingesteckt, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die
Kontaktstifte 8 sind also von der dem Einsteckende 40 des Buchsensteckers 25 gegenüberliegenden
Rückseite der Kontaktbuchsen des Buchsensteckers 25 in diese eingesteckt.
[0028] Im Bereich vor den bis zu einem Anschlag eingesteckten Kontaktstiften 8 bleibt die
jeweilige Durchgangsöffnung 29 des Kontaktträgers 26 hierbei aber noch über eine so
große Länge frei, dass beim Zusammenstecken des Stiftsteckers 1 mit dem Buchsenstecker
25 die Einsteckabschnitte 21 der im Stiftstecker 1 gehaltenen Kontaktstifte 8 von
der Einsteckseite 31 her in die Durchgangsöffnungen 29 des Kontaktträgers 26 soweit
eingesteckt werden können, dass der Stiftstecker 1 und der Buchsenstecker 25 vollständig
zusammengesteckt sind.
[0029] Die möglichen Arten der Montage der Kontaktstifte 8 an den elektrischen Leitern 9,
10 des Kabels 11 wurde bereits im Zusammenhang mit dem Stiftstecker 1 beschrieben.
[0030] Die Montage des Kabels 11, an welchem die Kontaktstifte 8 bereits montiert sind,
am Buchsenstecker 25 erfolgt in analoger Weise wie beim Stiftstecker 1, außer dass
für die bis zum Anschlag in die Durchgangsöffnung 29 des Kontaktträgers 26 eingesteckten
Kontaktstifte 8 in diesem Fall eine Verrastung auch ohne Nachteile entfallen kann.
Ein Kabelzug soll ja über das Kabelzugentlastungselement 18 auf das Steckergehäuse
23, 24 abgeleitet werden. Eine Verrastung der vollständig eingesteckten Kontaktstifte
8 im Kontaktträger 26 kann aber vorgesehen werden.
[0031] Fig. 3 zeigt eine Ausführungsvariante für die im Kontaktträger 26 des Buchsensteckers
25 angeordneten Kontaktelemente 30. Diese werden in dieser Ausführungsvariante von
doppelten Gabelkontakten gebildet, d.h. von einem Basisabschnitt 33 gehen in entgegengesetzte
Richtungen jeweils zwei Kontaktarme 34, 35; 36, 37 aus, zwischen die jeweils ein Kontaktstift
8 einsteckbar ist. Die eingesteckten Kontaktstifte sind in Fig. 3 strichliert angedeutet.
In diesem Fall bilden die Kontaktelemente 30 zusammen mit der jeweiligen Durchgangsöffnung
29, in der sie angeordnet sind, den jeweiligen als Kontaktbuchse ausgebildeten Steckkontakt
des Buchsensteckers 25. Die zur Einsteckseite 31 des Kontaktträgers 26 hin gerichteten
Kontaktarme 34, 35 dienen zur Kontaktierung des jeweiligen Einsteckabschnitts 21 eines
Kontaktstifts 8 eines Stiftsteckers 1, der in den Buchsenstecker 25 eingesteckt ist.
Die zur Rückseite 32 des Kontaktträgers 26 hin gerichteten Kontaktarme 36, 37 dienen
zur Kontaktierung des von dieser Seite her eingesteckten Kontaktstifts 8 zur elektrischen
Verbindung des Buchsensteckers 25 mit dem Kabel 11, an welchem dieser montiert ist.
[0032] Ein am Kabel 11 montierter Stiftstecker 1 kann mit einem an einem anderen Kabel 11
montierten Buchsenstecker 25 zusammengesteckt werden oder mit einem als Chassisstecker
ausgebildeten Gegenstecker zusammengesteckt werden. Ebenso kann ein an einem Kabel
11 montierter Buchsenstecker 25 mit einem an einem anderen Kabel 11 montierten Stiftstecker
1 zusammengesteckt werden oder mit einem in Form eines Chassissteckers ausgebildeten
Gegenstecker zusammengesteckt werden.
[0033] Ein Kabel kann in der analogen Weise, in der dies für die Bestückung mit einem Stiftstecker
1 am einen Ende und einem Buchsenstecker 25 am anderen Ende beschrieben worden ist,
auch an beiden Enden mit einem Stiftstecker 1 oder an beiden Enden mit einem Buchsenstecker
25 bestückt werden. Durch ein solches Steckersystem können Kabel 11 somit derart teilkonfektioniert
werden, dass an beiden Enden an den Leitern 9, 10 Kontaktstifte 8 montiert werden,
vorzugsweise durch Vercrimpen. Bei der Fertigkonfektionierung des Kabels kann je nach
Bedarf an einem jeweiligen Kabelende in einfacher Weise ein Stiftstecker 1 oder ein
Buchsenstecker 25 montiert werden. Auch ein Austausch von Stiftsteckern 1 und Buchsensteckern
25 ist rasch und einfach möglich.
[0034] Auch wenn ein Kabel bereits von Anfang an fertigkonfektioniert werden soll, wird
durch die Erfindung eine einfache Montage von Stiftsteckern 1 oder Buchsensteckern
25 ermöglicht.
[0035] Der Stiftstecker 1 und der Buchsenstecker 25 können in herkömmlicher Weise Rastelemente
zum Verrasten der zusammengesteckten Stecker aufweisen, die in den Figuren nicht dargestellt
sind. Zum Lösen dieser Verrastungen können entsprechende Betätigungselemente, beispielsweise
Hebel oder Zughülsen vorhanden sein, wie dies ebenfalls bekannt ist.
[0036] Beispielsweise können der Stiftstecker 1 und der Buchsenstecker 25 in Form von XLR-Steckverbindern
ausgebildet sein.
[0037] Unterschiedliche weitere Modifikationen sind denkbar und möglich, ohne den Bereich
der Erfindung zu verlassen. So könnte beispielsweise eine Verrastung der Kontaktstifte
8 im Kontaktträger 4 des Stiftsteckers 1 auch entfallen und ein Zurückdrücken der
Kontaktstifte 8 durch ein oder mehrere Andruckelemente verhindert werden, die im montierten
Zustand des Steckergehäuses 2, 3 unverschiebbar in diesem gehalten sind. Die Steckergehäuse
2, 3; 23, 24 könnten auch einteilig ausgebildet sein oder aus mehr als zwei miteinander
zu verbindenden Teilen bestehen.
[0038] Die Kontaktstifte 8 und die Durchgangsöffnungen 7, 29 könnten so ausgebildet sein,
dass ein jeweiliger Kontaktstift nur in die vorgesehene Durchgangsöffnung eingesteckt
werden kann. Auch entsprechende Beschriftungen oder Farbkodierungen sind denkbar und
möglich.
[0039] Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt.
Analoge Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie im zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel
versehen. Als wesentlicher Unterschied gegenüber dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel
sind hier die an den beiden Kabelenden montierten Kontaktteile 8 in Form von Kontaktbuchsen
ausgebildet. Bei dem am einen Kabelende angebrachten Buchsenstecker 25 sind diese
Kontaktteile 8 in Durchgangsöffnungen 29 des Kontaktträgers 26 des Buchsensteckers
25 eingesteckt, und zwar von der vom Einsteckende 40 des Buchsensteckers bzw. von
der Einsteckseite 31 des Kontaktträgers abgewandten Rückseite 32 her. Rastelemente
zum Verrasten der eingesteckten Kontaktteile 8 können vorteilhafterweise vorgesehen
sein.
[0040] Am anderen Ende des Kabels sind die Kontaktteile 8 auf Kontaktstifte 38 des Stiftsteckers
1 aufgesteckt, und zwar von der dem Einsteckende 39 des Stiftsteckers 1 gegenüberliegenden
Rückseite dieser Kontaktstifte 38 her. Die Kontaktstifte 38 sind vom Kontaktträger
4 des Stiftsteckers 1 gehalten. Beispielsweise können sie von der Rückseite 20 des
Kontaktträgers 4 her in Durchgangsöffnungen 7 des Kontaktträgers 4 bis zu Anschlägen
41 eingesteckt und gegenüber dem Kontaktträger 4 verrastet sein. Auch eine Festlegung
der Kontaktstifte 38 im Kontaktträger 4 in anderer Weise ist denkbar und möglich.
Durch das Aufstecken der Kontaktteile 8 auf die hinteren Enden der Kontaktstifte 38
werden diese Kontaktstifte 38, die die Steckteile des Stiftsteckers 1 bilden, mit
den Leitern 9, 10 des Kabels 11 elektrisch verbunden.
[0041] Ein Vorteil der Ausbildung der Kontaktteile 8 in Form von Kontaktstiften, wie dies
in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, gegenüber der in den Fig. 4 und 5 dargestellten
Ausbildung in Form von Kontaktbuchsen ist die größere mechanische Stabilität gegenüber
Verformungen, solange die Kontaktteile nicht in einen Stift- oder Buchsenstecker 1,
25 eingebaut sind.
[0042] Ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren
6 bis 10 erläutert. Analoge Teile sind wiederum mit den gleichen Bezugszeichen wie
in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen versehen. Als wesentlicher Unterschied
gegenüber den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen weisen hier das Steckergehäuse
des Stiftsteckers 1 und des Buchsensteckers 25 jeweils ein den Kontaktträger 4 bzw.
26 tragendes Grundgehäuse 42,44 und ein separates Deckelteil 43,45 auf, das mit dem
Grundgehäuse 42,44 verbunden werden kann. Diese Verbindung kann insbesondere kraft-
und/oder formschlüssig erfolgen, vorzugsweise durch eine Verschraubung oder eine Schnappverbindung.
Eine Verschraubung könnte auch mit einer Schnappverbindung kombiniert sein.
[0043] Wie in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen kann der Kontaktträger 4,26
ein separates Teil sein, das mit dem Grundgehäuse 42,44 fest verbunden ist, z.B. durch
eine Verklebung, Verrastung oder Verschraubung, oder kann der Kontaktträger 4,26 einstückig
mit dem Grundgehäuse 42,44 ausgebildet sein.
[0044] Das Grundgehäuse 42,44 ist in einem vorderen (= einsteckseitige) Abschnitt umfangsgeschlossen
ausgebildet und bildet in einem dem gegenüber weiter vom Einsteckseitigen Ende entfernt
gelegenen Bereich in Umfangsrichtung gesehen nur einen Teil der Mantelfläche des insgesamt
umfangsgeschlossenen Steckergehäuses, wobei das mit dem Grundgehäuse 42,44 verbundene
Deckelteil 43,45 den übrigen Teil der Mantelfläche des Steckergehäuses bildet. Mit
anderen Worten weist das Grundgehäuse 42,44 ohne aufgesetztes Deckelteil 43,45 eine
Umfangsöffnung auf. Der Kontaktträger 4,26 ist am vorderen umfangsgeschlossenen Abschnitt
des Grundgehäuses angeordnet.
[0045] Das Einstecken der Kontaktteile 8 in den Kontaktträger 4 wird ohne ein auf das Grundgehäuse
42,44 aufgesetztes Deckelteil 43,45 durchgeführt, wodurch Raum für eine einfache Montage
geschaffen wird.
[0046] Vorzugsweise wird durch die Verbindung des Deckelteils 43,45 mit dem Grundgehäuse
42,44 gleichzeitig auch eine Kabelzugentlastungsvorrichtung ausgebildet. Hierzu besitzt
im gezeigten Ausführungsbeispiel das Grundgehäuse 42,44 des Stiftsteckers 1 bzw. des
Buchsensteckers 25 zwei in Richtung der zentralen Längsachse 6,28 gesehen voneinander
beabstandete Vorsprünge 46,47, zwischen denen eine Vertiefung 48 liegt. Die Vorsprünge
46,47 stehen in Richtung zur zentralen Längsachse 6,28 vor. Der Vertiefung 48 liegt
ein Vorsprung 49 des Deckelteils 43 gegenüber. Der Vorsprung 49 steht ebenfalls in
Richtung zur zentralen Längsachse 6,28 vor.
[0047] Wenn nach dem Einstecken der Kontaktteile 8 das Deckelteil 43,45 auf das Grundgehäuse
42,44 aufgesetzt wird, so wird das Kabel 11 zwischen dem Deckelteil 43,45 und dem
Grundgehäuse 42,44 geklemmt und durch die Vorsprünge 46,47 und 49 in einen gebogenen
Verlauf gebracht. Dies ist für den Stiftstecker 1 in Figur 8 dargestellt.
[0048] Beispielsweise könnten auch zwei in Richtung der zentralen Längsachse 6,28 beabstandete
Vorsprünge 49 am Deckelteil 43,45 vorgesehen sein, wobei am Grundgehäuse ein der Vertiefung
zwischen diesen beiden Vorsprüngen gegenüberliegender Vorsprung vorgesehen wäre. Auch
mehr als insgesamt drei Vorsprünge könnten pro Kabelsteckverbinder vorgesehen sein.
[0049] In Figur 8 ist weiters eine auf die hinteren Enden des Grundgehäuses 42 und Deckelteils
43 aufgeschraubte Kabeltülle 50 dargestellt, die in bekannter Weise zur Ausbildung
eines Knickschutzes für das Kabel vorgesehen sein kann und hierzu aus einem entsprechend
elastischen Material besteht. Diese Kabeltülle 50 könnte auch als Teil des Steckergehäuses
angesehen werden. Eine Kabeltülle 50 kann auch entfallen, wie dies in Figur 9 für
den Buchsenstecker dargestellt ist.
[0050] Um die gegenseitige Ausrichtung des Grundgehäuses 42,44 und des Deckelteils 43,45
im miteinander verbundenen Zustand sicherzustellen können entsprechende ineinander
eingreifende Profilierungen vorgesehen sein, insbesondere in Richtung der Längsachse
6,28 verlaufende Profilierungen, wie ineinander eingreifende Nuten und Federn oder
Haltnuten (vergleiche Figur 7).
[0051] In Figur 10 sind schematisch nach Art von Rastzungen ausgebildete Rastelemente 51
zur Verrastung des Deckelteils 45 mit dem Grundgehäuse 44 dargestellt.
[0052] Im in den Figuren 6 - 10 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Kontaktteile
8 analog zu dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel in Form von
Kontaktstiften ausgebildet. Eine derartige Ausbildung des Steckergehäuses mit einem
Grundgehäuse 42,44 und einem Deckelteil 43,45 könnte aber auch für eine Ausführungsform
analog der in Figur 4 und 5 gezeigten vorgesehen sein, bei der die Kontaktteile 8
in Form von Kontaktbuchsen ausgebildet sind.
[0053] Es könnte auch nur einer der an den beiden Kabelenden montierten Kabelsteckverbinder
in dieser Form mit einem Grundgehäuse 42,44 und einem Deckelteil 43,45 ausgebildet
sein, obwohl eine Ausbildung beider Kabelsteckverbinder in dieser Form bevorzugt ist.
Legende zu den Hinweisziffern:
[0054]
- 1
- Stiftstecker
- 2
- vorderes Steckergehäuseteil
- 3
- hinteres Gehäuseteil
- 4
- Kontaktträger
- 5
- Schraube
- 6
- Längsachse
- 7
- Durchgangsöffnung
- 8
- Kontaktteil
- 9
- Leiter
- 10
- Leiter
- 11
- Kabel
- 12
- Kabelader
- 13
- Kabelader
- 14
- Kabelmantel
- 15
- Schirmleiter
- 16
- Schirmkontaktelement
- 17
- Anschlusselement
- 18
- Kabelzugentlastungselement
- 19
- Einsteckseite
- 20
- Rückseite
- 21
- Einsteckabschnitt
- 22
- Rastelement
- 23
- vorderes Steckergehäuseteil
- 24
- hinteres Steckergehäuseteil
- 25
- Buchsenstecker
- 26
- Kontaktträger
- 27
- Schraube
- 28
- Längsachse
- 29
- Durchgangsöffnung
- 30
- Kontaktelement
- 31
- Einsteckseite
- 32
- Rückseite
- 33
- Basisabschnitt
- 34
- Kontaktarm
- 35
- Kontaktarm
- 36
- Kontaktarm
- 37
- Kontaktarm
- 38
- Kontaktstift
- 39
- Einsteckende
- 40
- Einsteckende
- 41
- Anschlag
- 42
- Grundgehäuse
- 43
- Deckelteil
- 44
- Grundgehäuse
- 45
- Deckelteil
- 46
- Vorsprung
- 47
- Vorsprung
- 48
- Vertiefung
- 49
- Vorsprung
- 50
- Kabeltülle
- 51
- Rastelement
1. Elektrisches Kabel mit an beiden Kabelenden montierten Kabelsteckverbindern, von denen
der am einen Kabelende montierte Kabelsteckverbinder nach Art eines Stiftsteckers
(1) und der am andern Kabelende montierte Kabelsteckverbinder nach Art eines Buchsensteckers
(25) ausgebildet ist, wobei der Stiftstecker (1) Steckkontakte in Form von Kontaktstiften
(8, 38) und der Buchsenstecker Steckkontakte in Form von Kontaktbuchsen (30, 8) aufweist
und die Steckkontakte jeweils von einem Kontaktträger (4, 26) des Steckverbinders
getragen sind, welcher von einem Steckergehäuse gehalten ist oder einstückig mit diesem
ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an den elektrischen Leitern (9, 10) des Kabels (11) an beiden Kabelenden gleich ausgebildete
elektrische Kontaktteile (8) befestigt sind, die entweder alle in Form von Kontaktstiften
oder alle in Form von Kontaktbuchsen ausgebildet sind, und dass die am einen Kabelende
angebrachten Kontaktteile (8) in Durchgangsöffnungen des Kontaktträgers (4, 26) des
an diesem Kabelende montierten Kabelsteckverbinders eingesteckt sind und selbst die
Steckkontakte bilden und die am anderen Kabelende angebrachten gleich ausgebildeten
Kontaktteile (8) mit Steckkontakten (30, 38), die vom Kontaktträger (4, 26) des an
diesem Kabelende montierten Kabelsteckverbinders gehalten sind, zusammengesteckt sind,
und zwar von Rückseiten dieser Steckkontakte (30, 38) her, die dem Einsteckende (39,
40) des Kabelsteckverbinders (1, 25) abgewandt sind.
2. Elektrisches Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der nach Art eines Stiftsteckers (1) ausgebildete Kabelsteckverbinder und der nach
Art eines Buchsensteckers (25) ausgebildete Kabelsteckverbinder unterschiedlich ausgebildete
Kontaktträger (4, 26) aufweisen, wobei vorzugsweise der nach Art eines Stiftsteckers
(1) ausgebildete Kabelsteckverbinder und der nach Art eines Buchsensteckers (25) ausgebildete
Kabelsteckverbinder auch unterschiedlich ausgebildete Steckergehäuse (2, 3; 23, 24)
aufweisen, welche den jeweiligen Kontaktträger (4, 26) halten.
3. Elektrisches Kabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall der Ausbildung der Kontaktteile (8) in Form von Kontaktstiften die am auf
der Seite des Stiftsteckers (1) gelegenen Kabelende montierten Kontaktstifte (8) von
einer der Einsteckseite (19) gegenüberliegenden Rückseite (20) des Kontaktträgers
(4) des Stiftsteckers (1) her in Durchgangsöffnungen (7) dieses Kontaktträgers (4)
bis zu einer Position, in welcher Einsteckabschnitte (21) der Kontaktstifte (8) aus
der Einsteckseite (19) des Kontaktträgers (4) herausstehen, eingesteckt sind und die
am auf der Seite des Buchsensteckers (25) gelegenen Kabelende montierten Kontaktstifte
(8) von einer der Einsteckseite (31) gegenüberliegenden Rückseite (32) des Kontaktträgers
(26) des Buchsensteckers (25) her in Durchgangsöffnungen (29) dieses Kontaktträgers
(26) eingesteckt sind, wobei sie Kontaktelemente (30) des Buchsensteckers (25) kontaktieren
und diese Kontaktelemente (30) des Buchsensteckers mit den an den Kontaktstiften (8)
angeschlossenen Leitern (9, 10) des Kabels (11) elektrisch verbinden.
4. Elektrisches Kabel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweiliger Kontaktstift (8), der von der Rückseite (20) des Kontaktträgers (4)
des Stiftsteckers (1) her in eine der Durchgangsöffnungen (7) bis zu einer Position
eingesteckt ist, in der der Einsteckabschnitt (21) des Kontaktstifts (8) aus der Einsteckseite
(19) des Kontaktträgers (4) heraussteht, mit dem Kontaktträger (4) des Stiftsteckers
(1) verrastet ist.
5. Elektrisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckkontakte des Buchsensteckers von in Durchgangsöffnungen (29) des Kontaktträgers
(26) des Buchsensteckers (25) angeordneten hülsenförmigen Kontaktelementen (30) ausgebildet
sind.
6. Elektrisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckkontakte des Buchsensteckers von in Durchgangsöffnungen (29) des Kontaktträgers
(26) des Buchsensteckers (25) mit darin angeordneten gabelförmigen Kontaktelementen
(30) ausgebildet sind, die von einem Basisabschnitt (33) in entgegengesetzte Richtungen
abstehende Kontaktarme (34, 35; 36, 37) zur Kontaktierung einerseits von von der Einsteckseite
(31) her, andererseits von von der Rückseite (32) her in den Kontaktträger (26) eingesteckten
Kontaktstiften (8) aufweisen.
7. Elektrisches Kabel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall der Ausbildung der Kontaktteile (8) in Form von Kontaktbuchsen die am auf
der Seite des Buchsensteckers (25) gelegenen Kabelende montierten Kontaktbuchsen von
einer der Einsteckseite (31) gegenüberliegenden Rückseite (32) des Kontaktträgers
(26) des Buchsensteckers (25) her in Durchgangsöffnungen (29) dieses Kontaktträgers
(26) eingesteckt sind und die am auf der Seite des Stiftsteckers (1) gelegenen Kabelende
montierten Kontaktbuchsen auf vom Einsteckende (39) des Stiftsteckers (1) abgewandte
rückseitige Enden von Kontaktstiften (38) aufgesteckt sind, welche im Kontaktträger
(4) des Stiftsteckers (1) festgelegt sind, wobei die Kontaktteile (8) die Kontaktstifte
(38) mit den Leitern (9, 10) des Kabels (11) elektrisch verbinden.
8. Elektrisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlusselemente (17) der Kontaktstifte (8) zur elektrischen und mechanischen Verbindung
der Kontaktstifte (8) mit den elektrischen Leitern (9, 10) des Kabels (11) in Form
von Crimpkontakten ausgebildet sind.
9. Elektrisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Stiftstecker (1) und der Buchsenstecker (25) in Form von XLR-Steckern ausgebildet
sind.
10. Elektrisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckergehäuse des Stiftsteckers (1) und das Steckergehäuse des Buchsensteckers
(25) jeweils zumindest ein vorderes Steckergehäuseteil (2, 23) und ein hinteres Steckergehäuseteil
(3, 24) umfassen, von denen zumindest die vorderen Steckergehäuseteile (2, 23) unterschiedlich
ausgebildet sind. wobei vorzugsweise die hinteren Steckergehäuseteile (3, 24) gleich
ausgebildet sind.
11. Elektrisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schirmkontaktelement (16) vorhanden ist, welches einen vorspringenden Einsteckabschnitt
aufweist, der in das Kabel (11) am Ende des Kabelmantels (14) in achsialer Richtung
des Kabels (11) zur Kontaktierung eines Schirmleiters (15) des Kabels (11) einsteckbar
ist.
12. Elektrisches Kabel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckergehäuse des Stiftsteckers (1) und/oder des Buchsensteckers (25) ein den
Kontaktträger (4,26) tragendes oder mit diesem einstückig ausgebildetes Grundgehäuse
(42,44) und ein separates Deckelteil (43,45) umfasst, das mit dem Grundgehäuse (42,44)
verbunden ist, wobei vorzugsweise das Deckelteil (43,45) mit dem Grundgehäuse (42,44)
über eine Verschraubung und/oder eine Schnappverbindung verbunden ist.
13. Elektrisches Kabel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundgehäuse (42,44) in einem vorderen Abschnitt, in welchem der Kontaktträger
(4,26) angeordnet ist, umfangsgeschlossen ausgebildet ist und in einem weiter vom
einsteckseitigen Ende des Kabelsteckverbinders entfernt gelegenen Abschnitt in Umfangsrichtung
gesehen nur einen Teil der Mantelfläche des insgesamt umfangsgeschlossenen Steckergehäuses
bildet und das mit dem Grundgehäuse (42,44) verbundene separate Deckelteil (43,45)
den übrigen Teil der Mantelfläche des Steckergehäuses bildet.
14. Elektrisches Kabel nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung einer Kabelzugentlastungsvorrichtung das Grundgehäuse (42,44) und
das Deckelteil (43,45) jeweils mindestens einen in Richtung zur zentralen Längsachse
(6,28) vorstehenden Vorsprung (46,47,49) aufweisen, wobei das Kabel (11) durch die
Vorsprünge (46,47,49) in einen gebogenen Verlauf gebracht ist und wobei vorzugsweise
das Grundgehäuse (42,44) und/oder das Deckelteil (43,45) mindestens zwei bezogen auf
die Richtung der Längsachse (6,28) des Kabelsteckverbinders voneinander beabstandete
und in Richtung zur zentralen Längsachse (6,28) des Kabelsteckverbinders vorstehende
Vorsprünge (46,47) aufweist, zwischen denen eine Vertiefung (48) liegt, der ein Vorsprung
(49) am anderen der beiden Gehäuseteile (42,43; 44,45) gegenüber liegt.
15. Elektrisches Kabel nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktträger (4,26) mit dem Grundgehäuse (42,44) fest verbunden ist.
1. Electrical cable having cable connectors which are mounted at both cable ends and
of which the cable connector mounted at one cable end is formed in the manner of a
pin connector (1) and the cable connector mounted at the other cable end is formed
in the manner of a jack connector (25), the pin connector (1) having plug contacts
in the form of contact pins (8, 38) and the jack connector having plug contacts in
the form of female contacts (30, 8) and the plug contacts being borne in each case
by a contact support (4, 26) of the connector, which is held by a connector housing
or is formed integrally therewith, characterized in that electrical contact parts (8) which are formed identically at both cable ends and
are either all in the form of contact pins or all in the form of female contacts are
fastened to the electrical conductors (9, 10) of the cable (11), and in that the contact parts (8) mounted on one cable end are inserted into passages of the
contact support (4, 26) of the cable connector mounted at this cable end and themselves
form the plug contacts and the identically formed contact parts (8) mounted at the
other cable end are united with plug contacts (30, 38) which are held by the contact
support (4, 26) of the cable connector mounted at this cable end, i.e. from the backs
of these plug contacts (30, 38), which face away from the insertion end (39, 40) of
the cable connector (1, 25).
2. Electrical cable according to Claim 1, characterized in that the cable connector formed in the manner of a pin connector (1) and the cable connector
formed in the manner of a jack connector (25) have differently formed contact supports
(4, 26), the cable connector formed in the manner of a pin connector (1) and the cable
connector formed in the manner of a jack connector (25) preferably also having differently
formed connector housings (2, 3; 23, 24) which hold the respective contact support
(4, 26).
3. Electrical cable according to Claim 1 or 2, characterized in that, in the case of the formation of the contact parts (8) in the form of contact pins,
the contact pins (8) mounted at the cable end located on the side of the pin connector
(1) are inserted, from a back (20) of the contact support (4) of the pin connector
(1) which is opposite the insertion side (19), into passages (7) of this contact support
(4) up to a position in which insertion sections (21) of the contact pins (8) emerge
from the insertion side (19) of the contact support (4), and the contact pins (8)
mounted at the cable end located on the side of the jack connector (25) are inserted,
from a back (32) of the contact support (26) of the jack connector (25) which is opposite
the insertion side (31), into passages (29) of this contact support (26), whereby
they make contact with contact elements (30) of the jack connector (25) and electrically
connect these contact elements (30) of the jack connector to the conductors (9, 10)
of the cable (11) which are connected to the contact pins (8).
4. Electrical cable according to Claim 2 or 3, characterized in that a respective contact pin (8) which is inserted from the back (20) of the contact
support (4) of the pin connector (1) into one of the passages (7) up to a position
in which the insertion section (21) of the contact pin (8) emerges from the insertion
side (19) of the contact support (4) is locked with the contact support (4) of the
pin connector (1).
5. Electrical cable according to any of Claims 1 to 4, characterized in that the plug contacts of the jack connector are formed by sleeve-like contact elements
(30) arranged in passages (29) of the contact support (26) of the jack connector (25).
6. Electrical cable according to any of Claims 1 to 4, characterized in that the plug contacts of the jack connector are formed by fork-like contact elements
(30) which are arranged in passages (29) of the contact support (26) of the jack connector
(25) together with said contact support and have contact arms (34, 35; 36, 37) projecting
from a base section (33) in opposite directions and intended for making contact firstly
with contact pins (8) inserted from the insertion side (31) into the contact support
(26) and secondly with contact pins (8) inserted from the back (32) into the contact
support (26).
7. Electrical cable according to Claim 1 or 2, characterized in that, in the case of the formation of the contact parts (8) in the form of female contacts,
the female contacts mounted at the cable end located on the side of the jack connector
(25) are inserted from a back (32) of the contact support (26) of the jack connector
(26), which is opposite the insertion side (31), into passages (29) of this contact
support (26), and the female contacts mounted at the cable end located on the side
of the pin connector (1) are pushed onto the back ends of contact pins (38), which
ends face away from the insertion end (39) of the pin connector (1) and are fixed
in the contact support (4) of the pin connector (1), the contact parts (8) electrically
connecting the contact pins (38) to the conductors (9, 10) of the cable (11).
8. Electrical cable according to any of Claims 1 to 7, characterized in that connecting elements (17) of the contact pins (8) are formed for electrical and mechanical
connection of the contact pins (8) to the electrical conductors (9, 10) of the cable
(11) in the form of crimp contacts.
9. Electrical cable according to any of Claims 1 to 8, characterized in that the pin connector (1) and the jack connector (25) are in the form of XLR connectors.
10. Electrical cable according to any of Claims 1 to 9, characterized in that the connector housing of the pin connector (1) and the connector housing of the jack
connector (25) each comprise at least one front connector housing part (2, 23) and
one rear connector housing part (3, 24), of which at least the front connector housing
parts (2, 23) are differently formed, the rear connector housing parts (3, 24) preferably
being identically formed.
11. Electrical cable according to any of Claims 1 to 10, characterized in that a screen contact element (16) is present which has a projecting insertion section
which can be inserted into the cable (11) at the end of the cable sheath (14) in the
axial direction of the cable (11) for making contact with a screen conductor (15)
of the cable (11).
12. Electrical cable according to any of Claims 1 to 11, characterized in that the connector housing of the pin connector (1) and/or of the jack connector (25)
comprises a base housing (42, 44) carrying the contact support (4, 26) or integrally
formed therewith and a separate cover part (43, 45) which is connected to the base
housing (42, 44), the cover part (43, 45) preferably being connected to the base housing
(42, 44) via a screw connection and/or a snap connection.
13. Electrical cable according to Claim 12,
characterized in that the base housing (42, 44) is formed in a peripherally closed manner in a front section
in which the contact support (4, 26) is arranged and, in a further section located
a distance away from that end of the cable connector which is on the insertion side,
viewed in the circumferential direction, forms only a part of the lateral surface
of the overall peripherally closed connector housing, and the separate cover part
(43, 45) connected to the base housing (42, 44) forms the other part of the lateral
surface of the connector housing.
14. Electrical cable according to Claim 12 or 13, characterized in that, for the formation of a cable tension relief device, the base housing (42, 44) and
the cover part (43, 45) each have at least one protuberance (46, 47, 49) projecting
in the direction towards the central longitudinal axis (6, 28), the cable (11) being
caused to adopt a curved path by the protuberances (46, 47, 49) and preferably the
base housing (43, 44) and/or the cover part (43, 45) having at least two protuberances
(46, 47) which, based on the direction of the longitudinal axis (6, 28) of the cable
connector, are a distance apart and project in the direction of the central longitudinal
axis (6, 28) of the cable connector, between which protuberances a depression (48)
is located which is opposite the protuberance (49) on the other housing part of the
two housing parts (42, 43; 44, 45).
15. Electrical cable according to any of Claims 12 to 14, characterized in that the contact support (4, 26) is firmly connected to the base housing (42, 44).
1. Câble électrique ayant des connecteurs de câble, à ses deux extrémités, l'un des connecteurs
installés à une extrémité du câble étant un connecteur mâle (1) et le connecteur de
câble installé à l'autre extrémité est un connecteur femelle (25),
- le connecteur mâle (1) comporte des contacts d'enfichage sous la forme de broches
de contact (8, 38) et le connecteur femelle (25) comporte des contacts d'enfichage
sous la forme de douilles de contact (30, 8), et
- les contacts d'enfichage sont portés respectivement par un support de contact (4,
26) du connecteur, ce support étant tenu par un boîtier de connecteur ou réalisé en
une seule pièce avec celui-ci,
caractérisé en ce que
- les conducteurs électriques (9, 10) du câble (11) comportent aux deux extrémités
du câble, des pièces de contact électrique (8) réalisées de façon identique et qui
sont toutes réalisées sous la forme de broches de contact ou sous la forme de douilles
de contact, et
- les pièces de contact (8) prévues à une extrémité du câble sont engagées à travers
des orifices traversants du support de contact (4, 26) de ce connecteur de câble monté
à cette extrémité du câble et elles constituent directement les contacts d'enfichage
alors que, les pièces de contact (8) identiques, à l'autre extrémité du câble, sont
emmanchées dans des douilles de contact (30, 38) tenues par le support de contact
(4, 26) du connecteur installé à cette extrémité du câble et cela par le côté arrière
de ces contacts d'enfichage (30, 38) à l'opposé de l'extrémité d'enfichage (39, 40)
du connecteur de câble (1, 25).
2. Câble électrique selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
- le connecteur en forme de connecteur mâle (1) et le connecteur en forme de connecteur
femelle (25) ont des supports de contact (4, 26) de réalisation différente, et
- de préférence, le connecteur de câble en forme de connecteur mâle (1) et le connecteur
de câble en forme de connecteur femelle (25), ont également des boîtiers de connecteur
(2, 3; 23, 24) de formes différentes qui tiennent le support de contact (4, 26) respectif.
3. Câble électrique selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
dans le cas de pièces de contact (8) réalisées sous la forme de broches de contact,
- les broches de contact (8) montées à l'extrémité du câble, côté connecteur mâle
(1), sont engagées à partir du côté arrière (20) du support de contact (4) du connecteur
mâle (1), à l'opposé du côté d'enfichage (19), dans les orifices traversants (7) de
ce support de contact (4) jusqu'à une position dans laquelle, les segments d'enfichage
(21) des broches de contact (8) dépassent du côté d'enfichage (19) du support de contact
(4), et
- les broches de contact (8) de l'extrémité du câble côté connecteur femelle (25),
sont engagées à partir du côté arrière (32) à l'opposé du côté d'enfichage (31) du
support de contact (26) du connecteur femelle (25) dans des orifices traversants (29)
de ce support de contact (26),
- ces broches (8) étant en contact électrique avec les éléments de contact (30) du
connecteur femelle (25) pour relier ces éléments de contact (30) du connecteur femelle
aux conducteurs (9, 10) du câble (11), reliés électriquement aux broches de contact
(8).
4. Câble électrique selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce qu'
chaque broche de contact (8) du connecteur (1) engagée par le côté arrière (20) du
support de contact (4) dans l'un des orifices traversants (7), engagée jusqu'à une
position dans laquelle, le segment d'enfichage (21) de la broche de contact (8), dépasse
du côté d'enfichage (19) du support de contact (4) est accrochée au support de contact
(4) du connecteur (1).
5. Câble électrique selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les contacts d'enfichage du connecteur femelle sont réalisés par des éléments de contact
(30) en forme de douilles installées dans les orifices traversants (29) du support
de contact (26) du connecteur femelle (25).
6. Câble électrique selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les contacts d'enfichage du connecteur femelle, sont réalisés avec des éléments de
contact (30) en forme de fourche, installés dans les orifices traversants (29) du
support de contact (26) du connecteur femelle (25), ces éléments en forme de fourche
ayant des bras de contact (34, 35; 36, 37) en saillie à partir d'un segment de base
(33) dans des directions opposées, pour réaliser le contact d'une part, avec des broches
de contact (8) engagées par le côté d'enfichage (31) et d'autre part, avec des broches
de contact (8) engagées à partir du côté arrière (32) dans le support de contact (26).
7. Câble électrique selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
dans le cas de la réalisation des pièces de contact (8) sous la forme de douilles
de contact,
- les douilles de contact montées à l'extrémité du câble, côté connecteur femelle
(25) sont engagées à partir du côté arrière (32) du support de contact (26) du connecteur
(25), à l'opposé du côté d'enfichage (31) dans des orifices traversants (29) de ce
support de contact (26), et
- les douilles de contact montées à l'extrémité du câble côté connecteur mâle (1),
sont emmanchées sur l'extrémité arrière des broches de contact (38), à l'opposé de
l'extrémité d'enfichage (39) du connecteur mâle (1), ces broches étant fixées dans
le support de contact (4) du connecteur mâle (1),
- les pièces de contact (8) relient électriquement les broches de contact (38) aux
conducteurs (9, 10) du câble (11).
8. Câble électrique selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
des éléments de branchement (17) des broches de contact (8), sont réalisés pour relier
électriquement et mécaniquement les broches de contact (8) aux conducteurs électriques
(9, 10) du câble (11) sous la forme de contacts de sertissage.
9. Câble électrique selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
le connecteur mâle (1) et le connecteur femelle (25) sont réalisés sous la forme de
connecteurs XLR.
10. Câble électrique selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
le boîtier du connecteur mâle (1) et le boîtier du connecteur femelle (25), ont chacun
une partie avant (2, 23) et une partie arrière (3, 24) et parmi celles-ci au moins
les parties avant (2, 23) sont différentes et de préférence, les parties arrière de
connecteur (3, 24) sont identiques.
11. Câble électrique selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé par
un élément de protection de contact (16) ayant un segment d'enfichage venant en saillie
qui s'engage dans le câble (11) à l'extrémité de la gaine
(14) dans la direction axiale du câble (11) pour venir en contact avec le conducteur
de blindage (15) du câble (11).
12. Câble électrique selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que
le boîtier du connecteur mâle (1) et/ou du connecteur femelle (25), comporte un boîtier
de base (42, 44) portant le support de contact (4, 26) ou réalisé en une seule pièce
avec celui-ci, et une partie de couvercle, distincte (43, 45) reliée au boîtier de
base (42, 44), de préférence, la partie de couvercle (43, 45) étant reliée au boîtier
de base (42, 44) par une liaison vissée et/ou une liaison par enclipage.
13. Câble électrique selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
dans le segment avant dans lequel se trouve le support de contact (4, 26), le boîtier
de base (42, 44) est fermé en périphérie, et dans un segment plus éloigné de l'extrémité,
côté enfichage du connecteur de câble, il forme, dans la direction périphérique, seulement
une partie de la surface enveloppe du boîtier de connecteur, globalement fermée en
périphérie et la partie de couvercle (43, 45) séparée, reliée au boîtier de base (42,
44), forme la partie restante de la surface enveloppe du boîtier de connecteur.
14. Câble électrique selon la revendication 12 ou 13,
caractérisé en ce que
pour réaliser un dispositif de protection en traction du câble, le boîtier de base
(42, 44) et la partie de couvercle (43, 45), comportent chacun une partie en saillie
(46, 47, 49) venant en relief au moins dans la direction de l'axe longitudinal central
(6, 28),
le câble (11) étant mis suivant un tracé en serpentin par les parties en saillie (46,
47, 49), et
de préférence, le boîtier de base (42, 44) et/ou la partie de couvercle (43, 45) ayant
au moins deux parties en saillie (46, 47) qui, rapportées à la direction de l'axe
longitudinal (6, 28) du connecteur de câble, sont écartées et sont en saillie en direction
de l'axe longitudinal central (6, 28) du connecteur, et entre ces parties en saillie,
il y a un creux (48) en face duquel se trouve une partie en saillie (49) de l'autre
des deux parties de boîtier (42, 43; 44, 45).
15. Câble électrique selon l'une des revendications 12 à 14,
caractérisé en ce que
le support de contact (4, 26) est relié solidairement au boîtier de base (42, 44).
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