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EP 2 118 973 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.05.2010 Patentblatt 2010/19 |
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Anmeldetag: 13.12.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/010974 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/074438 (26.06.2008 Gazette 2008/26) |
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ZÜNDKERZE MIT EINEM ISOLATOR AUS HOCHREINER ALUMINIUMOXID-KERAMIK
SPARK PLUG AND INSULATOR COMPOSED OF HIGH-PURITY ALUMINIUM OXIDE CERAMIC
BOUGIE AVEC UN ISOLANT EN CÉRAMIQUE D'OXYDE D'ALUMINIUM À HAUTE PURETÉ
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
20.12.2006 DE 102006061907
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.11.2009 Patentblatt 2009/47 |
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Patentinhaber: Beru Aktiengesellschaft |
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71636 Ludwigsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- WERNER, Niessner
71711 Steinheim (DE)
- MARTIN, Knoch
96450 Coburg (DE)
- KLAUS, Stetter
96242 Sonnefeld (DE)
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Vertreter: Twelmeier, Ulrich |
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Twelmeier Mommer & Partner
Westliche 56-68 75172 Pforzheim 75172 Pforzheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 954 074
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EP-A- 1 276 190
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht von einer Zündkerze mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmalen aus. Eine solche Zündkerze ist aus der
EP 0 954 074 B1 bekannt.
[0002] Fortschrittliche Ottomotoren benötigen im Zylinderkopf mehr Platz für Einlassventile
und Auslassventile und das ist eine Ursache dafür, dass heute Zündkerzen mit kleinerem
Durchmesser als früher gefordert werden. Schlankere Zündkerzen benötigen einen schlankeren
Isolator. Das wiederum bedingt höhere Anforderungen an die mechanische Festigkeit
und die elektrische Isolationsfähigkeit, namentlich die elektrische Durchschlagsfestigkeit,
des in der Zündkerze vorhandenen Isolators, welcher üblicherweise aus einer Aluminiumoxid-Keramik
besteht.
[0003] Die
JP-A 63-190753 offenbart einen Isolator aus einer Aluminiumoxid-Keramik, welche durch Mischen von
95 Gew.-% Aluminiumoxidpulver mit einer mittleren Teilchengröße von 0,1 µm bis 0,5
µm mit Yttriumoxid, Magnesiumoxid und Lanthanoxid, Pressen und Sintern bei flüssiger
Phase hergestellt wird. Das Yttriumoxid, das Magnesiumoxid und das Lanthanoxid machen
zusammengenommen 5 Gew.-% der Mischung aus und dienen als Sinterhilfe, indem sie beim
Sintern zu einer flüssigen Phase führen, deren Schmelzpunkt weit unter dem Schmelzpunkt
des Aluminiumoxids liegt. Die flüssige Phase breitet sich an den Grenzen der Aluminiumoxidpartikel
aus und soll deren Wachstum beim Sintervorgang hemmen, so dass der gesinterte Isolator
noch immer eine sehr feinteilige Struktur aufweist. Die durch die Sinterhilfsmittel
bewahrte feine Struktur führt nach der Offenbarung der
JP-A 63-190753 zu einer Verlängerung der entlang der Grenzen der Aluminiumoxidpartikel verlaufenden,
mit den Sinterhilfsmitteln angereicherten Wege, über welche sich beim Spannungsdurchbruch
elektrische Ladungen bewegen würden, und führt damit zu einer Erhöhung der elektrischen
Durchschlagsfestigkeit des Isolators. Einen gegenteiligen Einfluss auf die elektrische
Durchschlagsfestigkeit haben allerdings die feinen Poren, die in dem fein strukturierten
gesinterten Isolator besonders zahlreich vorhanden sind und deren Anzahl mit zunehmendem
Gehalt von Aluminiumoxid im Isolator steigt, weil gleichzeitig der Anteil der Sinterhilfsmittel,
die durch die Bildung einer flüssigen Phase die Poren schließen könnten, abnimmt.
[0004] Um dieser Schwierigkeit zu entgehen offenbart die
EP 0 954 074 B1 eine Zündkerze mit einem Isolator, der zwar mit 95 Gew.-% bis 99,7 Gew.-% Aluminiumoxid
einen höheren Aluminiumoxidgehalt hat als der aus der
JP-A 63-190753 bekannte Isolator, zur Verringerung der Anzahl der Poren aber die feinteilige Werkstoffstruktur
des Isolators aus der
JP-A 63-190753 vermeidet und stattdessen vorsieht, dass mindestens die Hälfte des Isolators von
Aluminiumoxidteilchen mit einer Teilchengröße von nicht weniger als 20 µm gebildet
wird. Hergestellt wird dieser Isolator, indem Aluminiumoxidpulver mit einer mittleren
Teilchengröße von nicht mehr als 1 µm mit 0,3 bis 5 Gew.-% eines Sinterhilfsmittels
gemischt, gepresst und bei einer Temperatur zwischen 1.450° C und 1.700° C bei flüssiger
Phase gesintert wird. Das Sinterhilfsmittel ist so ausgewählt, dass es das Wachstum
der Aluminiumoxid-Pulverteilchen beim Sintern nicht behindert. Der Sintervorgang findet
so lange statt, bis mindestens die Hälfte des Aluminiumoxids zu Teilchen mit einer
Größe von 20 µm oder mehr gewachsen ist. Das Sinterhilfsmittel bildet beim Sintern
eine flüssige Phase, welche ein kleines Porenvolumen begünstigen soll.
[0005] Nach der Offenbarung der
EP 0 954 074 B1 erreicht man damit bei einem Isolator für eine Zündkerze eine Durchschlagsfestigkeit
von z. B. 37 kV, weil das Teilchenwachstum zum einen die Anzahl der Teilchengrenzen,
entlang von welchen sich ein elektrischer Spannungsdurchbruch fortpflanzen kann, verringert
habe und weil sich andererseits auch die Anzahl von Tripelpunkten in den Teilchengrenzen
verringert habe, in welchen sich die von den Sinterhilfen gebildeten Glasphasen bevorzugt
ablagern und von welchen Spannungsdurchbrüche bevorzugt ihren Ausgang nehmen.
[0006] Zum Vergleich wurde in der
EP 0 954 074 B1 ein Isolator aus 100 % Aluminiumoxid mit einer Reinheit von 99,9 % untersucht und
festgestellt, dass er - bei einem Test unter Öl - die mit Abstand niedrigste Durchbruchsspannung,
die höchste Anzahl Poren und den mit Abstand geringsten Isolationswiderstand aufwies,
weshalb er als ungeeignet angesehen wurde.
[0007] Die vorliegende Erfindung bezweckt eine weitere Verbesserung der elektrischen Durchschlagsfestigkeit
des Isolators in Zündkerzen sowohl bei Raumtemperatur als auch insbesondere bei den
hohen Temperaturen, welche bei betriebswarmem Ottomotor auftreten.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Zündkerze mit den im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Die erfindungsgemäße Zündkerze hat einen Isolator, der 0,01 Gew.-% bis 1 Gew.-% Magnesiumoxid,
höchstens 0,3 Gew.-% natürliche und/oder durch den Herstellungsprozess bedingte Verunreinigungen
und zum Rest Aluminiumoxid enthält und durch Festphasensintern gebildet ist, so dass
er weitestgehend frei von Glasphasen ist.
[0010] Überraschenderweise hat es sich gezeigt, dass Zündkerzen mit einem solchen Isolator
gegenüber dem Stand der Technik wesentliche Vorteile haben:
- Die Spannungsfestigkeit des Isolators ist höher als im Stand der Technik. Bei Zimmertemperatur
wurden Durchbruchsspannungen von 50 kV/mm und mehr gemessen. Das erlaubt die Herstellung
von Zündkerzen, deren Isolator nur noch eine Wandstärke von 0,8 mm und damit eine
Durchbruchsspannung von 40 kV und mehr hat.
- Die hohe Spannungsfestigkeit bleibt bei den Arbeitstemperaturen bis 900° C, welche
bei betriebswarmem Ottomotor auftreten, erhalten.
- Die Isolatoren zeigen eine erhöhte mechanische Festigkeit, insbesondere eine erhöhte
Biegefestigkeit und Biegewechselfestigkeit.
- Die Isolatoren haben gegenüber den Isolatoren in herkömmlichen Zündkerzen eine um
bis zu 15 % höhere Wärmeleitfähigkeit. Das macht es möglich, den Isolatorfuß der Zündkerze,
das ist der in den Zylinder des Ottomotors ragende Abschnitt des Isolators, zu verlängern,
ohne den Wärmewert zu erhöhen. Der Vorteil einer solchen Isolatorfußverlängerung ist
eine Erhöhung des elektrischen Nebenschlusswiderstandes der Zündkerze und dadurch
eine deutliche Verbesserung der Zündfähigkeit bei Kaltstarts und bei Wiederholstarts.
- Der Isolator der erfindungsgemäßen Zündkerze zeigt eine höhere chemische Beständigkeit
und trägt somit zu einer Erhöhung der Lebensdauer der Zündkerze bei.
- Die erhöhte Spannungsfestigkeit ermöglicht dünnere Isolatoren und damit schlankere
Zündkerzen. Schlankere Zündkerzen erlauben engere Einschraubgewinde, z. B. Gewinde
der Größe M12 und M10, und schaffen dadurch im Zylinderkopf mehr Platz für Einlassventile
und Auslassventile des Motors.
[0011] Vorzugsweise enthält der Isolator der neuen Zündkerze 0,03 Gew.-% bis 0,15 Gew.-%.
Magnesiumoxid. Bereits geringe Zugaben von Magnesiumoxid vermindern das Kristallwachstum
des Aluminiumoxids beim Festphasensintern. Ab einem Gehalt von 0,03 Gew.-% wird dieser
Effekt technisch bedeutsam. Bei einem Gehalt von mehr als 0,15 Gew.-% Magnesiumoxid
wird diese Wirkung nicht mehr signifikant erhöht.
[0012] Außer Aluminiumoxid und Magnesiumoxid enthält der Isolator nur noch natürliche und/oder
prozessbedingte Verunreinigungen. Insbesondere verzichtet die Erfindung auf das Zusetzen
irgendwelcher Sinterhilfsmittel wie Natriumoxid, Yttriumoxid, Lanthanoxid, Siliziumoxid,
Bariumoxid, Boroxid und dergleichen, welche bei Temperaturen, bei welchen Aluminiumoxid
in fester Phase gesintert werden kann, eine flüssige Phase bilden würden, aus welcher
nach dem Erstarren eine Glasphase würde. Etwaige minimale Glasphasen, welche in einem
erfindungsgemäßen Isolator nachweisbar sein mögen, können deshalb nur von den im Aluminiumoxid
vorhandenen natürlichen und/oder prozessbedingten Verunreinigungen stammen. In diesem
Sinne wird die Angabe im Patentanspruch 1 verstanden, dass der Isolator weitestgehend
frei von Glasphasen sein soll.
[0013] Vorzugsweise enthält der Isolator der erfindungsgemäßen Zündkerze mehr als 99,7 Gew.-%
Aluminiumoxid. In diesem Fall werden von den verbliebenen Verunreinigungen verursachte
Glasphasen die elektrische Durchschlagsfestigkeit des Isolators nicht mehr spürbar
beeinträchtigten können.
[0014] Für den Isolator einer erfindungsgemäßen Zündkerze wird eine Dichte von mindestens
3,85g cm
-3 bevorzugt. Eine solche hohe Dichte lässt sich erreichen, wenn man von einem sehr
feinen Aluminiumoxidpulver ausgeht, welches vorzugsweise eine mittlere Teilchengröße
von weniger als 1 µm aufweist, wenn man die Isolatorrohlinge vor dem Sintern hinreichend
verdichtet, insbesondere durch isostatisches Pressen, und wenn man die Sintertemperatur
und die Sinterdauer so aufeinander abstimmt, dass ein Isolator erhalten wird, in welchem
90 Gew.-% des Aluminiumoxids mit Teilchengrößen von kleiner als 5 µm, noch besser
mit Teilchengrößen von kleiner als 3 µm vorliegen. Als Temperatur für das Festphasensintern
eignet sich eine Temperatur im Bereich von 1.600° C bis 1.700° C, also deutlich unterhalb
der Schmelztemperatur von Aluminiumoxid, welche oberhalb von 2.000° liegt.
[0015] Figur 1 zeigt in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht den typischen Aufbau
einer erfindungsgemäßen Zündkerze, welche eine Mittelelektrode 1 und in ihrer Verlängerung
einen Zündstift 2 hat, welche sich mit Abstand hintereinander in einem erfindungsgemäßen
Isolator 4 befinden, nämlich in einem längs verlaufenden Kanal, in welchem sie durch
eine elektrisch leitende Glasphase 3 miteinander verbunden sind. Der Isolator 4 steckt
in einem metallischen Körper 5, in welchem er durch Bördeln und Elektrostauchen festgelegt
ist. Am Körper 5 ist eine Masseelektrode 6 angebracht, welche zur Mittelelektrode
1 hin gebogen ist und dieser unter Bildung eines Entladespaltes mit definiertem Abstand
gegenüberliegt.
[0016] Der Isolator besteht z. B. aus 99,8 Gew.-% Aluminiumoxid, ca. 0,1 Gew.-% Magnesiumoxid
und zum Rest aus natürlichen und/oder prozessbedingten Verunreinigungen. Er ist durch
Festphasensintern gebildet und enthält keine röntgenographisch nachweisbare glashaltige
Sekundärphase.
[0017] Der erfindungsgemäße Isolator lässt sich in bekannter Art und Weise in den Körper
5 der Zündkerze montieren, so dass vorhandene Fertigungseinrichtungen und Verfahren
für die Montage des Isolators 4 ebenso wie der Mittelelektrode 1 und des Zündstiftes
2 verwendet werden können. Die erforderliche Keramik-Metallverbindung wird mittels
eines elektrisch leitenden Kompositglases bewirkt. Die elektrisch leitende Glasmasse
3 stellt den elektrischen Anschluss zwischen der Mittelelektrode 1 und dem Zündstift
2 sicher und hat darüber hinaus die Aufgabe, die Mittelelektrode 1 druckdicht in den
Isolator 4 einzubringen.
Bezugszahlenliste:
[0018]
- 1.
- Mittelelektrode
- 2.
- Zündstift
- 3.
- Glasphase
- 4.
- Isolator
- 5.
- Körper
- 6.
- Masseelektrode
1. Zündkerze für Ottomotoren mit einem metallischen Zündkerzenkörper (5), mit einer Mittelelektrode
(1), mit einem zwischen der Mittelelektrode (1) und dem Körper (5) angeordneten keramischen
Isolator (4) auf der Basis von Aluminiumoxid und mit wenigstens einer Masseelektrode
(6), dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator (4) 0,01 Gew.-% bis 1 Gew.-% Magnesiumoxid, höchstens 0,3 Gew.-% natürliche
und/oder prozessbedingte Verunreinigungen und zum Rest Aluminiumoxid enthält und durch
Festphasensintern gebildet ist, so dass er weitestgehend frei von Glasphasen ist.
2. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt an Magnesiumoxid 0,03 Gew.-% bis 0,15 Gew.-% beträgt.
3. Zündkerze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator (4) mehr als 99,7 Gew.-% Aluminiumoxid enthält.
4. Zündkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator (4) eine Dichte von mindestens 3,85g cm-3 aufweist.
5. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator (4) eine Dichte von 3,90 +- 0,02g cm-3 aufweist.
6. Zündkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenntzeichnet dass im Isolator (4) 90 Gew.-% des Aluminiumoxids mit Kristallitgrößen
von kleiner als 5 µm (mittlerer Durchmesser) vorliegen.
7. Zündkerze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Isolator (4) 90 Gew.-% des Aluminiumoxids mit Kristallitgrößen von kleiner als
3 µm vorliegen.
1. Spark plug for Otto-cycle engines having a metallic spark plug body (5), a central
electrode (1), a ceramic insulator (4), which is arranged between the central electrode
(1) and the body (5) and is based on aluminium oxide, and at least one ground electrode
(6), characterized in that the insulator (4) contains 0.01 % by weight to 1 % by weight of magnesium oxide,
a maximum of 0.3 % by weight of natural impurities and/or impurities resulting from
the production process, the rest being aluminium oxide, and which is formed by solid-phase
sintering so that it is very largely free from glass phases.
2. The spark plug as defined in Claim 1, characterized in that the content of magnesium oxide is 0.03 % by weight to 0.15 % by weight.
3. The spark plug as defined in Claim 1 or Claim 2, characterized in that the insulator (4) contains more than 99.7 % by weight of aluminium oxide.
4. The spark plug as defined in any of the preceding claims, characterized in that the insulator (4) has a density of at least 3.85g cm-3.
5. The spark plug as defined in any of Claims 1 to 3, characterized in that the insulator (4) has a density of 3.90g cm-3 +- 0.02g cm-3.
6. The spark plug as defined in any of the preceding claims, characterized in that 90 % by weight of the aluminium oxide present in the insulator (4) have crystallite
sizes of less than 5 µm (mean diameter).
7. The spark plug as defined in Claim 6, characterized in that 90 % by weight of the aluminium oxide present in the insulator (4) have crystallite
sizes of less than 3 µm.
1. Bougie d'allumage pour des moteurs à allumage par étincelle comprenant un corps métallique
de bougie d'allumage (5), une électrode centrale (1), un isolateur en céramique (4)
disposé entre l'électrode centrale (1) et le corps (5), à base d'oxyde d'aluminium,
et comprenant au moins une électrode de masse (6), caractérisée en ce que l'isolateur (4) contient de l'oxyde de magnésium à concurrence de 0,01 % en poids
à 1 % en poids, des impuretés naturelles et/ou liées aux processus à concurrence maximale
de 0,3 % en poids, et pour le reste de l'oxyde d'aluminium, et est obtenu par frittage
en phase solide, si bien qu'elle est très largement exempte de phases verre.
2. Bougie d'allumage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la teneur en oxyde de magnésium s'élève de 0,03 % en poids à 0,15 % en poids.
3. Bougie d'allumage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'isolateur (4) contient de l'oxyde d'aluminium à concurrence de plus de 99,7 % en
poids.
4. Bougie d'allumage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'isolateur (4) présente une densité d'au moins 3,85 g/cm-3.
5. Bougie d'allumage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'isolateur (4) présente une densité de 3,90 ± 0,02 g/cm-3.
6. Bougie d'allumage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que, dans l'isolateur (4), sont présents 90 % en poids de l'oxyde d'aluminium avec des
dimensions de cristallite inférieures à 5 µm (diamètre moyen).
7. Bougie d'allumage selon la revendication 6, caractérisée en ce que, dans l'isolateur (4), sont présents 90 % en poids de l'oxyde d'aluminium avec des
dimensions de cristallite inférieures à 3 µm.

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