| (19) |
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(11) |
EP 2 120 638 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.2014 Patentblatt 2014/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.01.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/000404 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/089926 (31.07.2008 Gazette 2008/31) |
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| (54) |
MASCARA-APPLIKATOR
MASCARA APPLICATOR
APPLICATEUR DE MASCARA
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
23.01.2007 DE 102007004288
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.11.2009 Patentblatt 2009/48 |
| (73) |
Patentinhaber: GEKA GmbH |
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91572 Bechhofen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ECKERS, Lorenz
21255 Tostedt (DE)
- ZOLTOWSKI, Craig
Norwalk CT 06854 (US)
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| (74) |
Vertreter: Misselhorn, Hein-Martin et al |
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Patent- und Rechtsanwalt
Donaustrasse 6 85049 Ingolstadt 85049 Ingolstadt (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 188 393 US-A- 4 886 080 US-A1- 2004 040 567 US-A1- 2006 070 635 US-B1- 6 896 433
|
US-A- 2 829 655 US-A1- 2002 018 688 US-A1- 2006 067 783 US-A1- 2006 093 425
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Mascara-Applikator mit einem Griffteil, das über ein
erstes Tragteil eine-erste Bürste und über ein zweites Tragteil eine zweite Bürste
trägt, wobei jeder Bürste ein eigener Vorrat an Mascara zugeordnet ist, und wobei
die erste Bürste eine drahtgebundene Bürste mit zwischen verdrillten Drähten gehaltenen
Filamenten ist.
[0002] Zur Aufbringung von Wimperntusche, sogenannter Mascara, auf die Wimpern eines Menschen
ist ein Mascara-Applikator bekannt, der einen Vorratsbehälter, in dem sich die Mascara
befindet, und eine mit einem Griff teil versehene Bürste aufweist. Die Bürste ist
üblicherweise als sogenannte drahtgebundene Bürste ausgebildet, d.h. zwischen zwei
dünnen, parallel verlaufenden Metalldrähten werden eine Vielzahl von üblicherweise
aus Kunststoff bestehenden Filamentsegmenten angeordnet, die sich im wesentlichen
senkrecht zur Längsrichtung der Drähte erstrecken. Anschließend werden die Drähte
verdrillt, so dass die Filamentsegmente zwischen den Drähten eingeklemmt und gehalten
werden und gleichzeitig in Umfangsrichtung verteilt werden, so dass sich ein Borstenfeld
ergibt, bei dem jedes Filamentsegment zwei Borsten bildet und die Borsten unregelmäßig
über den Umfang verteilt sind und die verdrillten Drähte den stabförmigen Kern der
Bürste bilden. Bei Gebrauch des Mascara-Applikators ergreift der Benutzer das Griffteil
und taucht die Bürste in die im Vorratsbehälter befindliche Mascara ein, wobei diese
an und zwischen den einzelnen Borsten der Bürste hängen bleibt. Beim Herausziehen
der Bürste aus dem Vorratsbehälter wird übermäßige Mascara abgestreift und die Bürste
wird anschließend an.die Wimpern gebracht und in kämmender Bewegung in Längsrichtung
der Wimpern bewegt, wodurch die Mascara auf die Wimpern übertragen wird.
[0003] Es ist bekannt, dass es für das ordnungsgemäße Aufbringen der Mascara wesentlich
ist, die Wimpern beim Auftragen mittels der Bürste zu vereinzelnen, um jede Wimper
über ihren gesamten Umfang mit dem Mascara versehen zu können. Diese Vereinzelung
der Wimpern ist mit einer drahtgebundenen Bürste nicht oder nur im Ausnahmefall zu
erzielen, da eine drahtgebundenen Bürste aufgrund der ungleichmäßig über den Umfang
verteilten Borsten keine genau definierte Kämmwirkung mit sich bringt. Jedoch läßt
sich mit einer drahtgebundenen Bürste eine relativ große Menge an Mascara aus dem
Vorratsbehälter aufnehmen und auf die Wimpern aufbringen, so dass den Wimpern ein
sogenanntes großes Volumen gegeben werden kann.
[0004] Ein weiteres Problem im Zusammenhang mit der Erzielung eines gleichmäßigen Auftragens
der Mascara besteht darin, dass die Menschen unterschiedliche Wimpernformen, Wimpernlängen
und Wimperndicken besitzen, und dass auch die Konsistenz und die rheologischen Eigenschaften
der Mascara wesentlichen Binfluss auf das Ergebnis der Anwendung des Mascara-Applikators
haben.
[0005] Es ist ein Mascara-Applikator bekannt, der zwei drahtgebundene Bürsten unterschiedlicher
Abmessungen aufweist, um dem Benutzer die Möglichkeit zu geben, für das Auftragen
der Mascara diejenige Bürste auszuwählen, die den persönlichen Bedürfnissen und Rahmenbedingungen
am besten entspricht.
[0006] Mit einem derartigen Mascara-Applikator wird jedoch nicht das Problem der ungenügenden
Kämmwirkung gelöst, die bei drahtgebundenen Bürsten gegeben ist.
[0007] Alternativ zu einer drahtgebundenen Bürste sind auch im Kunststoff-Spritzgußverfahren
hergestellte Bürsten bekannt (
DE 101 02 219 A1), die radial hervorstehende Finger aus einem weich-elastischen Kunststoff, insbesondere
einem Elastomer, aufweisen, wobei die Finger in einer vorbestimmten Anordnung auf
der Außenseite eines üblicherweise stabförmigen Trägers angeordnet sind. Die Abmessungen
der einzelnen Finger sowie deren gegenseitige Anordnung können so festgelegt werden,
dass sich eine gute Dämmwirkung und Vereinzelung der Wimpern beim Auftrag der Mascara
ergibt. Die Herstellung im Spritzgußverfahren stellt darüber hinaus sicher, dass die
gewünschte Geometrie mit hoher Genauigkeit erreicht wird. Jedoch ist mit einer spitzgegossenen
Bürste der Nachteil verbunden, dass nur eine relativ geringe Menge an Mascara aus
dem Vorratsbehälter aufgenommen und auf die Wimpern übertragen werden kann.
[0008] Aus der Patentanmeldung
US 2006/0093425 A1 ist ein Mascara - Applikator bekannt, der die Kombination einer drahtgebundenen Bürste
und eines Kanms bzw. einer anderweitigen Bürste aufweist.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mascara-Applikator der genannten
Art zu schaffen, mit dem eine gute Kämmwirkung der Wimpern erreicht und eine relativ
große Menge an Mascara auf die Wimpern übertragen werden kann.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Mascara-Applikator mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Dabei ist vorgesehen, dass die zweite Bürste, die zusätzlich
zu der ersten drahtgebundenen Bürste vorgesehen ist, eine spritzgegossene Bürste mit
aus einem weich-elastischen Kunststoff und insbesondere aus einem Elastomer bestehenden
Fingern ist. Durch die Kombination einer spritzgegossenen Bürste und einer drahtgebundenen
Bürste in einem einzigen Mascara-Applikator ist es möglich, dass der Benutzer des
Mascara-Applikators durch Anwendung der drahtgebundenen ersten Bürste einen guten
Übertrag der Mascara auf die Wimpern erreichen kann, wodurch das optische Erscheinungsbild
der Wimpern voluminöser wird, und/oder durch Anwendung der spritzgegossenen zweiten
Bürste eine gute Dämmwirkung der Wimpern und dadurch deren Vereinzelung bewirkt.
[0011] Der drahtgebundenen ersten Bürste ist ein erster Vorratsbehälter für eine erste Mascara
zugeordnet, die in ihren rheologischen und/oder chemischen Eigenschaften auf die Anwendung
durch eine drahtgebundene Bürste abgestimmt ist. Der spritzgegossenen zweiten Bürste
ist ein zweiter Vorratsbehälter zugeordnet, in dem sich eine zweite Mascara befindet,
die in ihren rheologischen und/oder chemischen Eigenschaften auf die Verwendung bei
einer spritzgegossenen Bürste abgestimmt ist. Die erste Mascara und die zweite Mascara
unterscheiden sich in ihren rheologischen oder in ihren rheologischen und chemischen
Eigenschaften
[0012] Dabei ist vorgesehen, dass die erste Mascara für die drahtgebundene erste Bürste
eine höhere Viskosität V
1 besitzt und damit steifer ist als die zweite Mascara für die zweite spritzgegossene
Bürste, die eine Viskosität V
2 besitzt. Das Verhältnis V
1/V
2 der Viskosität kann in einem Bereich von 1,05 bis 1,50 und insbesondere in einem
Bereich von 1,15 bis 1,25 liegen.
[0013] Ein Beispiel der Zusammensetzung der ersten Mascara für die drahtgebundene erste
Bürste ergibt sich aus der folgenden Tabelle:
| Phase A |
in Gew.-% |
| Acrylat-Octytacrytamid-Copolymer + Wasser |
3.0000 |
| Blotin |
0.0100 |
| Butylenglykol |
1.0000 |
| Elsenoxide |
10.0000 |
| Magnesium-Aluminiun-Silikat |
2.0000 |
| Panthenol |
1.0000 |
| Talk |
2.0000 |
| Triethanolamin |
2.4800 |
| Wasser |
54.7600 |
| Phase B |
In Gew.-% |
| Methylparaben |
0.3000 |
| Stearinsäure |
6.0000 |
| Simethicon |
2.0000 |
| Cetylalkohol |
1.0000 |
| BHT |
0.0500 |
| Phenoxyethanol + Methylparaben + Ethylparaben + Butylparaben + Isobutylparaben + Propylparaben |
0.5000 |
| Lanolinalkohol |
0.4000 |
| Carnaubawachs |
2.5000 |
| Bienenwachs |
5.0000 |
| mikrokristallines Wachs |
2.0000 |
| VP-Eicosen Copolymer |
1.0000 |
| Candeillawachs |
3.0000 |
[0014] Bin Beispiel für die Zusammensetzung der zweiten Mascara für die spritzgegossene
zweite Bürste ergibt sich aus der folgenden Tabelle:
| Phase A |
in Gew.-% |
| acrylat-Octylacrylamid-Copolymer + Wasser |
3.0000 |
| Seidenpulver |
0.5000 |
| Butylenglykol |
1.0000 |
| Elsenoxide |
10.0000 |
| Magnesium-Aluminium-Sillikat |
1.0000 |
| Panthenol |
1.0000 |
| Talk |
2.0000 |
| Triethanolamin |
2.4800 |
| Wasser |
51.1700 |
| Phase B |
In Gew.-% |
| Methylparaben |
0.3000 |
| Stearlnsäure |
5.5000 |
| Simethicon |
2.0000 |
| Cetylalkohol |
1.0000 |
| Paraffin |
2.0000 |
| BHT |
0.0500 |
| Phenoxyethanol + Methylparaben + Ethylparaben + Butylparaben + Isobulylparaben + Propylparaber |
0.5000 |
| Lanolinalkohol |
0.4000 |
| Carnaubawachs |
1.0000 |
| Bienenwachs |
7.5000 |
| mikrokristallines Wachs |
2.0000 |
| VP-Elcosen Copolymer |
1.0000 |
| Candelillawachs |
3.0000 |
| Cyclomethicon |
2.0000 |
[0015] Die beiden Phasen A und B werden jeweils unabhängig voneinander zubereitet und dann
unter Rühren zusammengerührt und homogenisiert.
[0016] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, das die erste drahtgebundene
Bürste 5 bis 50 Filamente bzw. Filamentsegmente und insbesondere 10 bis 40 Filamente
bzw. Filamentsegmente pro Windung des verdrillten Doppel- oder Mehrfachdrahtes aufweist.
[0017] Die spritzgegossene zweite Bürste kann auf unterschiedliche Weise hergestellt sein
und verschiedene konstruktive Aufbauten auf weisen, In einer möglichen Ausgestaltung
der Erfindung ist vorgesehen, dass die spritzgegossene zweite Bürste einen aussteifenden
Kunststoffkern besitzt, der auf seiner Außenseite die Finger trägt, wobei vorzugsweise
der aussteifende Kunetstoffkern, der aus einem harten, stabilen Kunststoffmaterial
besteht, außenseitig mit einem Mantel aus einem weich elastischen Kunststoff versehen
ist, auf dessen Außenseite die Finger angeformt sind.
[0018] Dabei ist es möglich, den Kunststoffkern zumindest abschnittsweise als Hohlkörper
auszubilden und mit einem vorgegebenen Muster an Durchbrechungen und Löchern zu versehen,
wobei die Finger bzw. deren weich elastisches Kunststoffmaterial bei der Herstellung
der Bürste durch den Innenraum des hohlen Kunststoffkerns zugeführt wird und an den
Löchern oder Durchbrechungen austritt und die Finger bildet, so dass sich die Finger
an ihrem dem Kunststoffkern zugewandten Ende bis in den Innenraum des Kunststoffkerns
erstrecken und dessen Wandung durchdringen.
[0019] In handhabungstechnischer Hinsicht hat es sich als sinnvoll erwiesen, wenn das erste
Trägerteil und das zweite Trägerteil jeweils stabartig ausgebildet sind und auf entgegenge
setzten Seiten von dem Griffteil auskragen. Jedes Tragteil trägt an seinem dem Griffteil
abgewandten Ende die jeweilige Bürste.
[0020] Das zwischen den Bürsten angeordnete Griffteil kann eine zylindrische äußere Form
und insbesondere eine kreiszylindrische Form besitzen. Alternativ ist es jedoch auch
möglich, dem Griffteil eine äußere Form nach Art eines Tonnenkörpers zu geben und/oder
auf der Außenoberfläche des Griffteils eine Strukturierung oder zumindest abschnittsweise
eine rutschhemmende Beschichtung aufzubringen.
[0021] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung ersichtlich. Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine Seitenansicht des Griffteils und der beiden Bürsten des erfindungsgemäßen Mascara-Applikators
und
- Fig.2
- in der unteren Hälfte eine Seitenansicht des geschlossenen Mascara-Applikators und
in der oberen Hälfte eine entsprechende Schnittdarstellung.
[0022] Ein in den Figuren 1 und 2 dargestellter Mascara-Applikator 10 besitzt ein aus einem
zylindrischen Kunststoffkörper bestehendes Griff teil 11, aus dem ein stabförmiges
erstes Tragteil 12, das einstückig mit dem Griffteil 11 verbunden ist, axial herausragt.
Am vorderen, freien Ende des ersten Tragteils 12 ist eine erste Bürste 13 angeordnet,
die als drahtgebundene Bürste ausgebildet ist und zwei dünne, miteinander verdrillte
Metalldrähte 14 besitzt, die den stabförmigen Kern der ersten Bürste 13 bilden und
zwischen denen eine Vielzahl von Filamentsegmenten 15 angeordnet und gehalten sind.
[0023] Auf der dem ersten Tragteil 12 entgegengesetzten Seite des Griffteils 11 ragt ein
stabförmiges zweites Tragteil 16, das ebenfalls einstückig mit dem Griffteil 11 ausgebildet
ist, axial hervor und trägt an seinem vorderen freien Ende eine zweite Bürste 17,
die als spritzgegossenen Bürste ausgebildet ist und eine Vielzahl von aus einem weich
elastischen Kunststoff bestehende Finger 19 besitzt, die auf der Außenseite eines
stabförmigen, sich axial erstreckenden Kunststoffkerns 18 angeordnet sind.
[0024] Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, ist der ersten Bürste 13 ein erster Vorratsbehälter
20 zugeordnet, in dessen Innenraum 21 eine erste Mascara enthalten ist. Die erste
Bürste 13 kann in den Innenraum 21 des ersten Vorratsbehälters 20 eingeführt werden,
wobei der erste Vorratsbehälter 20 mit dem Griff teil 11 verschraubt oder verrastet
werden kann.
[0025] In gleichartiger Weise ist der zweiten Bürste 17 ein zweiter Vorratsbehälter 22 zugeordnet,
in dessen Innenraum 23 sich eine zweite Mascara befindet. Auch der zweite Vorratsbehälter
22 kann in der Nicht-Gebrauchsstellung mit dem Griffteil 21 verschraubt oder verrastet
werden.
[0026] Die erste Mascara und die zweite Mascara unterscheiden sich in ihren rheologischen
oder in ihren rheologischen und chemischen Eigenschaften und sind jeweils an die Funktionalität
der zugeordneten Bürste 13 bzw. 17 angepasst.
[0027] Wie Figur 2 zeigt, ist zwischen der Außenoberfläche des ersten Vorratsbehälters 20
und der Außenoberfläche des Griffteils 11 sowie zwischen dieser und der Außenoberfläche
des zweiten Vorratsbehälters 22 jeweils ein glatter, stufenloser Übergang gebildet.
Wenn ein Benutzer eine der beiden Mascaras auf die Augenwimpern auftragen möchte,
zieht er die zugeordnete Bürste aus dem entsprechenden Vorratsbehälter heraus, wobei
die Bürste beim Herausziehen in üblicher Weise abgestreift und von einer übermäßigen
Menge an Mascara befreit wird. Der dabei nicht benötigte andere Vorratsbehälter bildet
eine Verlängerung des Griffteils 11, so dass für den Benutzer ein relativ langgestreckter
Griffkörper zur Verfügung steht, der aus dem Griffteil 11 und dem aufgesetzten Vorratsbehälter
besteht und der dem Benutzer die Handhabung des Mascara-Applikators erleichtert.
1. Mascara-Applikator mit einem Griff teil (11), das über ein erstes Tragteil (12) eine
erste Bürste (13) und über ein zweites Tragteil (16) eine zweite Bürste (17) trägt,
wobei jeder Bürste (13,17) ein eigener Vorrat an Mascara zugeordnet ist und wobei
die erste Bürste (13) eine drahtgebundene Bürste mit zwischen verdrillten Drähten
(14) gehaltenen Filamenten (15) und die zweite Bürste (17) eine spritzgegossene Bürste
mit aus einem weich-elastischen Kunststoff bestehenden Finger (19) ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Mascara, die der drahtgebundenen ersten Bürste (13) zugeordnet ist und
sich in einem ersten Vorratsbehälter (20) befindet, andere rheologische oder andere rheologische und chemische Eigenschaften als eine zweite Mascara besitzt, die der spritzgegossenen zweiten Bürste
(17) zugeordnet ist und sich in einem zweiten Vorratsbehälter (22) befindet, und dass
die Viskosität V1 der ersten Mascara höher als die Viskosität V2 der zweiten Mascara ist.
2. Mascara-Applikator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis V1/V2 der Viskositäten V1 und V2 in einem Bereich von 1,05 bis 1,50 liegt.
3. Mascara-Applikator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, , dass das Verhältnis V1/V2 der Viskositäten V1 und V2 in einem Bereich von 1,15 bis 1,25 liegt
4. Mascara-Applikator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bürste (13) 5 bis 50 Filamente (15) pro Windung der verdrillten Drähte
(14) aufweist.
5. Mascara-Applikator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bürste (13) 10 bis 40 Filamente (15) pro Windung der verdrillten Drähte
(14) aufweist.
6. Mascara-Applikator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Bürste (17) einen aussteifenden Kunststoffkern (18) aufweist, der auf
seiner Außenseite die Finger (19) trägt.
7. Mascara-Applikator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffkern (18) zumindest abschnittsweise als Hohlkörper ausgebildet ist
und dass die Finger (19) an ihrem dem Kunststoffkern (18) zugewandten Ende die Wandung
des Kunststoffkerns (18) durchdringen.
8. Mascara-Applikator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Tragteil (12) und das zweite Tragteil (16) jeweils stabartig ausgebildet
sind und auf entgegengesetzten Seiten von dem Griffteil (11) auskragen.
9. Mascara-Applikator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffteil (11) eine zylindrische Form besitzt.
1. A mascara applicator with a handle part (11), which carries a first brush (13) by
means of a first carrying part (12) and a second brush (17) by means of a second carrying
part (16), wherein each brush (13, 17) is allocated its own mascara supply and wherein
the first brush (13) is a wire-bound brush with filaments (15) retained between intertwined
wires (14) and the second brush (17) is an injection-moulded brush with fingers (19)
consisting of a soft-elastic plastic, characterised in that a first mascara, which is allocated to the wire-bound first brush (13) and located
in a first storage container (20), has different rheological or other rheological
and chemical properties from a second mascara, which is allocated to the injection-moulded
second brush (17) and located in a second storage container (22), and that the viscosity
V1 of the first mascara is greater than the viscosity V2 of the second mascara.
2. The mascara applicator according to claim 1, characterised in that the ratio V1/V2 of the viscosities V1 and V2 is in a range of from 1.05 to 1.50.
3. The mascara applicator according to claim 2, characterised in that the ratio V1/V2 of the viscosities V1 and V2 is in a range of from 1.15 to 1.25.
4. The mascara applicator according to any one of the claims 1 to 3, characterised in that the first brush (13) has 5 to 50 filaments (15) per winding of the intertwined wires
(14).
5. The mascara applicator according to claim 4, characterised in that the first brush (13) has 10 to 40 filaments (15) per winding of the intertwined wires
(14).
6. The mascara applicator according to any one of the claims 1 to 5, characterised in that the second brush (17) has a stiffening plastic core (18) which carries the fingers
(19) on its outer face.
7. The mascara applicator according to claim 6, characterised in that the plastic core (18), at least in some sections, is configured as a hollow body,
and that the fingers (19), at the ends thereof facing towards the plastic core (18),
penetrate the wall of the plastic core (18).
8. The mascara applicator according to any one of the claims 1 to 7, characterised in that the first carrying part (12) and the second carrying part (16) are each configured
in a rod-like manner and project on opposite sides from the handle part (11).
9. The mascara applicator according to any one of the claims 1 to 8, characterised in that the handle part (11) has a cylindrical shape.
1. Applicateur de mascara comprenant une partie de préhension (11) qui porte une première
brosse (13) au moyen d'une première partie porteuse (12) et qui porte une seconde
brosse (17) au moyen d'une seconde partie porteuse (16), dans lequel une propre réserve
de mascara est associée à chaque brosse (13, 17), et dans lequel la première brosse
(13) est une brosse assemblée par un fil métallique avec des filaments (15) tenus
entre des fils métalliques torsadés (14), et la seconde brosse (17) est une brosse
coulée par injection avec des doigts (19) en une matière plastique souple-élastique,
caractérisé en ce qu'un premier mascara, qui est associé à la première brosse (13) assemblée par un fil
métallique et qui se trouve dans un premier récipient de réserve (20), possède d'autres
propriétés rhéologiques ou d'autres propriétés rhéologiques et chimiques qu'un second
mascara, qui est associé à la seconde brosse (17) coulée par injection et qui se trouve
dans un second récipient de réserve (22), et en ce que la viscosité V1 du premier mascara est plus élevée que la viscosité V2 du second
mascara.
2. Applicateur de mascara selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rapport V1/V2 des viscosités V1 et V2 est dans une plage de 1,05 à 1,50.
3. Applicateur de mascara selon la revendication 3, caractérisé en ce que le rapport V1/V2 des viscosités V1 et V2 est dans une plage de 1,15 à 1,25.
4. Applicateur de mascara selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la première brosse (13) comprend 5 à 50 filaments (15) par spire des fils torsadés
(14).
5. Applicateur de mascara selon la revendication 4, caractérisé en ce que la première brosse (13) comprend 10 à 40 filaments (15) par spire des fils torsadés
(14).
6. Applicateur de mascara selon fune des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la seconde brosse (17) comprend un noyau en matière plastique rigidificateur (18)
qui porte les doigts (19) sur sa face extérieure.
7. Applicateur de mascara selon la revendication 6, caractérisé en ce que le noyau en matière plastique (18) est réalisé au moins par portions sous forme de
corps creux, et en ce que les doigts (19), à leur extrémité tournée vers le noyau en matière plastique (18),
traversent la paroi du noyau en matière plastique (18).
8. Applicateur de mascara selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la première partie porteuse (12) et la seconde partie porteuse (16) sont réalisées
respectivement à la manière de barreaux, et sont en porte-à-faux sur les côtés opposés
de la partie de préhension (11).
9. Applicateur de mascara selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la partie de préhension (11) possède une forme cylindrique.

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