| (19) |
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(11) |
EP 2 122 086 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.08.2013 Patentblatt 2013/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.01.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2008/000017 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/083669 (17.07.2008 Gazette 2008/29) |
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| (54) |
SYSTEM ZUR EINLAGERUNG VON GEGENSTÄNDEN
SYSTEM FOR STORING OBJECTS
SYSTÈME DE STOCKAGE D'OBJETS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
10.01.2007 DE 102007002393
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.11.2009 Patentblatt 2009/48 |
| (73) |
Patentinhaber: Kauschka, Reiner |
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97292 Uettingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kauschka, Reiner
97292 Uettingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: von den Steinen, Axel |
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Advotec.
Patent- und Rechtsanwälte
Beethovenstrasse 5 97080 Würzburg 97080 Würzburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/14143 DE-U1- 9 410 464 US-A- 3 599 809
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DE-A1- 4 110 780 GB-A- 260 722
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Einlagerungssystem zur Einlagerung von Gegenständen, wobei
sich das Einlagerungssystem auf einem Untergrund abstützt, und zumindest eine, von
einem Zugangsbereich aus befahr- oder begehbar angeordnete, Plattform aufweist, und
wobei Antriebsmittel vorgesehen sind, die eine Drehung der Plattform um eine im Wesentlichen
senkrecht zur Plattform verlaufende geometrische Drehachse bewirken.
[0002] Gattungsgemäße Einlagerungssysteme sind aus dem Stand der Technik bekannt. So ist
beispielsweise eine als Einlagerungssystem ausgebildete Mehrfachgarage bekannt, wobei
auf einer Plattform der Mehrfachgarage mehrere Fahrzeuge geparkt werden können. Die
Plattform besteht dabei aus einer runden Drehscheibe, die auf einer zentralen Welle
drehbar gelagert ist. Im Randbereich der Drehscheibe sind Führungs- und Lagerrollen
sowie Antriebsmittel vorgesehen, die die Drehung der Scheibe um ihre zentrale Lagerwelle
bewirken. Die Abstellplätze auf der Drehscheibe sind nicht eigens eingeteilt, so dass
beispielsweise in einem Garagenraum auf der Drehscheibe fünf Fahrzeuge ohne eine Sicht
oder sonstige Abgrenzung zwischen den Fahrzeugen Platz finden.
[0003] In Erweiterung zu dieser Lösung zeigt die Schrift
GB 260,722 A ein Parksystem für Fahrzeuge, bei dem in einer Ebene mehrere konzentrische ringförmige
Plattformen angeordnet sind. Hierbei weist jeder Ring eine Mehrzahl von Segmenten
zur Abstellung von Fahrzeugen auf.
[0004] Ferner ist aus dem Stand der Technik ein Fahrzeugparksystem bekannt, das eine Verringerung
der Gesamtparkfläche bewirken soll, die zum Parken von Fahrzeugen von zwei oder mehreren
Niveaus erforderlich ist, und das aus einem Gebäude mit zwei oder mehr Stockwerken
in zylindrischer Form besteht, das in der Mitte einen sich drehenden Fahrzeugaufzug
aufweist zum Tragen der Fahrzeuge zu dem erforderlichen Parkniveau oder Stockwerk
und zum Anordnen dieser derart, dass diese lediglich durch Verlassen des Aufzugs in
ihrer endgültigen Parkstellung angeordnet sind, wobei das Parksystem ferner eine Signalisierungs-
und Steuerungsausrüstung, eine Treppe und einen Personenaufzug aufweist.
[0005] Ein Beispiel für eine vergleichbare Lösung mit einem Fahrzeug-Fahrstuhl in einer
Anordnung neben drehbaren Plattformen zeigt die Schrift
US 3,599,809 A. Somit wird eine Zugänglichkeit aller Ebenen durch den Fahrstuhl und in den Ebenen
zu allen Stellplätzen durch die Drehbarkeit der Plattformen als Einheit erreicht.
[0006] Nachteilig an den aus dem Stand der Technik bekannten Einlagerungssystemen ist jedoch,
dass die Plattformen relativ zu einem Untergrund ortsfest angeordnet sind, das heißt,
dass die Plattformen nicht höhenverstellbar ausgebildet sind, wodurch sich in vertikaler
Ausrichtung ein erhöhter Platzbedarf für das Einlagerungssystem ergibt.
[0007] Hiervon ausgehend zeigen die Schriften
DE 94 10 464 U1 sowie
WO 95/14143 A2 ein Parksystem zur Aufbewahrung von Fahrrädern mit einer Anordnung mit mehreren übereinander
liegenden Plattformen. Diese besitzen eine runde Gestalt und sind innerhalb eines
zylinderartigen Gebäudes angeordnet. Auf jeder dieser runden Plattformen können in
separaten Boxen die Fahrräder eingestellt werden. Hierzu ist des Weiteren vorgesehen,
dass die Plattformen insgesamt als eine Einheit angehoben und gedreht werden können.
Somit kann jede Box in eine Position in Übereinstimmung mit einem Zugang gebracht
werden.
[0008] Beide Schriften
DE 9410464U1 und
WO 95114143A2 offenbaren ein Einlagerungssystem mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs
1.
[0009] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Einlagerungssystem zur Einlagerung von Gegenständen vorzuschlagen, welches die
aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile umgeht.
[0010] Diese Aufgabe wird durch ein Einlagerungssystem gemäß dem unabhängigen Hauptanspruch
gelöst.
[0011] Die vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0012] Das Einlagerungssystem zur Einlagerung von Gegenständen weist mehrere, von einem
Zugangsbereich aus befahr- oder begehbar angeordnete, vertikal zueinander fluchtende
Plattform auf. Weiterhin erfordert die Lösung zumindest eine Plattform, welche relativ
zum Untergrund höhenverstellbar ausgebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass die Plattform
an eine relative Einlagerungsebene bzw. einen Zugangsbereich angepasst werden kann
und im Bedarfsfall ihre Position relativ zum Untergrund verändern kann. Hierbei ist
weiterhin vorgesehen, dass das Einlagerungssystem als Überflurversion dergestalt ausgebildet
ist, dass das Einlagerungssystem zumindest eine gegenüber einem eine Oberfläche definierenden
Bodenbereich höhenverstellbare Plattform aufweist. Zudem sind Antriebsmittel erforderlich,
die es ermöglichen, dass die Plattformen um eine gemeinsame Drehachse drehbar sind.
Dies hat den Vorteil, dass das Einlagerungssystem bei gleicher Grundfläche eine wesentlich
höhere Aufnahmekapazität für die Einlagerung von Gegenständen aufweiset.
[0013] Es ist weiterhin vorgesehen, dass auf der Plattform mehrere kabinenartige Aufnahmebereiche
vorgesehen sind, wobei die offenen Bereiche im Wesentlichen gleichmäßig um die senkrecht
zur Plattform verlaufende geometrische Drehachse angeordnet sind. Die Aufnahmebereiche
können dabei so ausgebildet sein, dass jeder Aufnahmebereich einen im Wesentlichen
geschlossenen Aufnahmeraum definiert. Das heißt, dass die im Einlagerungssystem eingelagerten
Gegenstände so in dem Aufnahmebereich gelagert werden können, dass jeder Aufnahmebereich,
beispielsweise wie eine abgeschlossene Garage gehandhabt werden kann. Des Weiteren
sind Ausführungsformen denkbar, bei denen die Aufnahmebereiche durch Stellwände oder
Gitterelemente oder dergleichen räumlich voneinander getrennt werden können.
[0014] Es ist notwendig, dass die einzelnen Plattformen gegeneinander um eine gemeinsame
Drehachse drehbar angeordnet sind.
[0015] Weiterhin ist es erfardeslich,dass zumindest eine Plattform aus zumindest zwei kreisringförmigen
Teilabschnitten besteht, wobei die einzelnen Teilabschnitte um eine gemeinsame Drehachse
drehbar gegeneinander gelagert sind. Dies bedeutet beispielsweise, dass ein Teilabschnitt
im Uhrzeigersinn gedreht werden kann, während ein zweiter Teilabschnitt gegen den
Uhrzeigersinn gedreht wird. Wie viele Teilabschnitte gebildet werden, liegt in erster
Linie an der Größe der Plattformen bzw. an der Beschaffenheit der einzulagernden Gegenstände.
Es ist vorgesehen, dass das Einlagerungssystem ein außerhalb des Einlagerungssystems
angeordnetes Zugangssystem aufweist, mittels dem eine Plattform begangen oder befahren
werden kann. Das Zugangssystem ist hierbei höhenverstellbar auszuführen, beispielsweise
in der Art eines Aufzugs oder dergleichen. Hierdurch wird es ermöglicht, dass zumindest
zwei der zum Einlagerungssystem gehörenden Plattformen über das Zugangssystem erreicht
werden können. Die Anordnung des Zugangssystems außerhalb des Einlagerungssystems
weist den Vorteil auf, dass die komplette Plattform bzw. der komplette Innenraum des
Einlagerungssystems zur Aufnahme von Gegenständen genutzt werden kann.
[0016] Es ist vorgesehen dass in radialer Richtung , dass in radialer Richtung mehrere Aufnahmebereiche
einzeln hintereinander angeordnet sein können. Dies hat den Vorteil, dass die gesamte
Grundfläche der Plattform bestmöglich ausgenutzt werden kann. Die einzelnen Aufnahmeräume
können dabei so angeordnet sein, dass die Begehung oder Befahrung von einem zentralen
Punkt aus vorgenommen werden kann. Denkbar ist auch, die Aufnahmeräume so miteinander
zu verbinden, dass eine Begehung von einem ersten Aufnahmebereich zu einem zweiten
Aufnahmebereich durch im Aufnahmebereich vorgesehene Durchtrittsöffnungen ermöglicht
wird.
[0017] Denkbar ist auch hier, dass auf jedem Teilabschnitt der mehrteiligen Plattform eine
Vielzahl von Aufnahmebereichen, egal welcher Ausgestaltung, vorgesehen sein kann.
[0018] Bevorzugt weisen die Plattform und/oder das Einlagerungssystem dabei eine im Wesentlichen
kreisrunde Gestalt auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Plattform und/oder das
Einlagerungssystem als regelmäßiges Vieleck ausgebildet sind. Denkbar wäre beispielsweise
auch eine Kombination der Ausführungsformen, beispielsweise indem das Einlagerungssystem
selber als regelmäßiges Vieleck und eine darin oder daran angeordnete bzw. vorgesehene
Plattform kreisrund ausgebildet ist.
[0019] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Einlagerungssystem
zugleich als Unterflurversion ausgebildet sein kann und relativ zu einem eine Oberfläche
definierenden Bodenbereich versenkbar ausgebildet ist, dergestalt, dass nach Versenken
des Einlagerungssystems die Oberfläche der zumindest einen Plattform bzw. des Einlagerungssystems
einen im Wesentlichen fluchtenden Übergangsbereich zur Oberfläche des Bodenbereichs
bildet. Dies hat den Vorteil, dass das Einlagerungssystem so versenkt bzw. bewegt
werden kann, dass ein von außen, das heißt aus der Sicht eines Betrachters, nur bedingt
sichtbares Einlagerungssystem entsteht. Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform
liegt darin, dass das Einlagerungssystem in vertikaler Ausrichtung nur geringfügig
Platz in Anspruch nimmt, da der Großteil des Einlagerungssystems unterirdisch angeordnet
ist.
[0020] Hierbei können die Unterflurversion und die Überflurversion dergestalt miteinander
kombiniert werden bzw. ein gemeinsames Einlagerungssystem bilden, dass einige Bereiche
des Einlagerungssystems als Unterflurversion und einige Bereiche des Einlagerungssystems
als Überflurversion ausgebildet sind. Dies hat den Vorteil, dass ein relativ großes
und dabei effizientes Einlagerungssystem geschaffen werden kann, wobei je nach zur
Verfügung stehendem Bauraum ein Großteil des Einlagerungssystems unterhalb der Oberfläche
angeordnet sein kann.
[0021] Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die
Höhenverstellung der Plattform und/oder des Einlagerungssystems im Wesentlichen hydraulisch,
insbesondere über zumindest einen hydraulischen Druckzylinder, erfolgen kann. Dies
hat den Vorteil, dass eine sehr präzise sowie sichere und nahezu wartungsfreie Verstellung
der einzelnen Plattformen gewährleistet werden kann.
[0022] Die Antriebsmittel zur Drehung der Plattform und/oder des Einlagerungssystems können
bevorzugt einen Zahnkranzantrieb umfassen, dergestalt, dass die Plattform und/oder
das Einlagerungssystem mit Hilfe des Zahnkranzantriebs um 360 Grad in Bezug auf die
senkrechte Drehachse der Plattform und/oder des Einlagerungssystems gedreht werden
können. Dies wäre insofern vorteilhaft, als die jeweilige Plattform bzw. dass Einlagerungssystem
von einer bestimmten Position bzw. von einem feststehenden Zugangssystem begangen
bzw. befahren werden sollen. Es ist natürlich auch denkbar, dem Einlagerungssystem
mehrere Zugangssysteme bzw. jeder Plattform ein separates Zugangssystem zuzuordnen.
[0023] Bei den in das Einlagerungssystem einzulagernden Gegenständen kann es sich bevorzugt
um Kraftfahrzeuge, Motorräder und/oder Fahrräder handeln.
[0024] Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und
wird nachfolgend beispielhaft erläutert.
[0025] Es zeigen
- Fig. 1
- die schematische, perspektivische Schnittdarstellung eines Einlagerungssystems.
[0026] Fig. 1 zeigt die schematische Schnittdarstellung eines Einlagerungssystems 01, wobei das
Einlagerungssystem 01 hierbei bevorzugt für die Einlagerung von Kraftfahrzeugen 02
ausgebildet ist. Das Einlagerungssystem 01 stützt sich auf einem Untergrund 03 ab
und weist drei befahroder begehbar ausgestaltete Plattformen 04 auf. Über Antriebsmittel
05 wird eine Drehung der Plattformen 04 um eine im Wesentlichen senkrecht zu den Plattformen
04 verlaufende geometrische Drehachse 06 bewirkt. Das Antriebsmittel 05 ist hierbei
auf einer kreisrunden Montageplatte 07 angeordnet, welche in einem formkomplementären
Teil des Untergrundes integriert werden kann und drehbar zum diesem ausgebildet ist.
Auf bzw. an der Montageplatte 07 sind zwei hydraulische Druckzylinder 08 und 09 befestigt,
mit deren Hilfe die Höhenverstellung der einzelnen Plattformen 04 bewerkstelligt wird.
Die einzelnen Plattformen 04 sind dazu jeweils an einem Teilbereich des hydraulischen
Druckzylinders befestigt, wobei in jeder Plattform Durchtrittsöffnungen 10 für die
hydraulischen Druckzylinder 08 bzw. 09, um die Befestigung der jeweils nächsten Plattform
zu ermöglichen, vorhanden sind.
[0027] Bei dem hier dargestellten Einlagerungssystem, welches in einer Schnittansicht dargestellt
ist, würden also zur Höhenverstellung der einzelnen Plattformen 04 vier hydraulische
Druckzylinder, nämlich die dargestellten Druckzylinder 08 und 09, sowie zwei nicht
dargestellte hydraulische Druckzylinder verwendet. Das Einlagerungssystem 01 ist als
Unterflurversion ausgebildet und relativ zu einem eine Oberfläche definierenden Bodenbereich
11 versenkbar ausgebildet, dergestalt, dass nach Versenken des Einlagerungssystems
01 bzw. der Plattformen 04 die Oberfläche 12 des Einlagerungssystems 01 einen im Wesentlichen
fluchtenden Übergangsbereich zur Oberfläche des Bodenbereichs 11 bildet.
[0028] Das Einlagerungssystem 01 bzw. die Plattformen 04 weisen eine im Wesentlichen kreisrunde
Gestalt auf, wobei auf jeder Plattform 04 mehrere kabinenartige Aufnahmebereiche 13
vorgesehen sind, und wobei die Aufnahmebereiche 13 im Wesentlichen gleichmäßig um
die senkrecht zu den Plattformen 04 verlaufende geometrische Drehachse 06 angeordnet
sind. Die einzelnen Aufnahmebereiche 13 sind durch Stellwände bzw. Trennelemente 14
unterteilt. Über ein außerhalb des Einlagerungssystems 01 vorgesehenes Zugangssystem
15, welches höhenverstellbar, im Wesentlichen in der Art eines Aufzugs, ausgebildet
ist, können alle zum Einlagerungssystem 01 gehörenden Plattformen 04 erreicht werden.
Das Zugangssystem 15 weist dazu eine offene einfahr- bzw. begehbare Durchgangsöffnung
16 auf, durch welche Personen oder Kraftfahrzeuge 02 auf eine im Zugangssystem 15
vorhandene Liftfläche 17 gelangen. Nach Befahren der Liftfläche 17 erfolgt eine Höhenverstellung
der Liftfläche 17, um das jeweils auf der Liftfläche 17 befindliche Kraftfahrzeug
02 einer zugewiesenen Plattform 04 bzw. einem bevorzugten Aufnahmebereich 13 zuzuführen.
1. Einlagerungssystem (01) zur Einlagerung von Gegenständen, wobei sich das Einlagerungssystem
(01) auf einem Untergrund (03) abstützt und mehrere vertikal zueinander fluchtende
Plattformen (04) aufweist, wobei zumindest eine Plattform (04) von einem Zugangsbereich
aus befahr- oder begehbar ist, und wobei Antriebsmittel (05) vorgesehen sind, die
eine Drehung der Plattformen (04) um eine im Wesentlichen senkrecht zu den Plattformen
(04) verlaufende gemeinsame geometrische Drehachse (06) bewirken, wobei auf zumindest
einer Plattform (04) mehrere kabinenartige Aufnahmebereiche (13) vorgesehen sind,
wobei die Aufnahmebereiche (13) im Wesentlichen gleichmäßig um die senkrecht zur Plattform
(04) verlaufende geometrische Drehachse (06) angeordnet sind, wobei einige Bereiche
des Einlagerungssystems (01) als Überflurversion ausgebildet sind, dergestalt, dass
das Einlagerungssystem (01) zumindest eine gegenüber einem eine Oberfläche definierenden
Bodenbereich (11) und relativ zum Untergrund (03) höhenverstellbare Plattform (04)
aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die einzelnen Plattformen (04) gegeneinander drehbar sind, wobei zumindest eine Plattform
(04) aus zumindest zwei kreisringförmigen Teilabschnitten besteht, wobei die einzelnen
Teilabschnitte um die Drehachse (06) gegeneinander drehbar sind, und wobei alle zum
Einlagerungssystem (01) gehörenden Plattformen (04) über ein außerhalb des Einlagerungssystems
(01) angeordnetes höhenverstellbares Zugangssystem (15), welches beispielsweise in
der Art eines Aufzugs oder dergleichen ausgebildet ist, begangen oder befahren werden
können, wobei das Zugangssystem (15) über der Oberfläche des Bodenbereichs (11) angeordnet
ist.
2. Einlagerungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Plattform (04) und/oder das Einlagerungssystem (01) eine im Wesentlichen kreisrunde
Gestalt aufweisen.
3. Einlagerungssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Plattform und/oder das Einlagerungssystem als regelmäßiges Vieleck ausgebildet
sind.
4. Einlagerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Aufnahmebereich (13) einen im Wesentlichen geschlossenen Aufnahmeraum definiert.
5. Einlagerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass in radialer Richtung mehrere Aufnahmebereiche (13) einzeln hintereinander angeordnet
sind.
6. Einlagerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf jedem Teilabschnitt eine Vielzahl von Aufnahmebereichen vorgesehen sind.
7. Einlagerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das einige Bereiche des Einlagerungssystems (01) als Unterflurversion ausgebildet
sind und relativ zu einem eine Oberfläche definierenden Bodenbereich (11) versenkbar
ausgebildet sind, dergestalt, dass nach Versenken des Einlagerungssystems (01) die
Oberfläche (12) der zumindest einen Plattform (04) bzw. des Einlagerungssystems (01)
einen im Wesentlichen fluchtenden Übergangsbereich zur Oberfläche des Bodenbereichs
(11) bildet, wobei die Bereiche des Einlagerungssystems (01), die als Unterflurversion
ausgebildet sind, und die Bereiche des Einlagerungssystems (01), die als Überflurversion
ausgebildet sind, miteinander kombiniert sind und ein gemeinsames Einlagerungssystem
bilden.
8. Einlagerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Höhenverstellung der Plattform (04) und/oder des Einlagerungssystems (01) im
Wesentlichen hydraulisch, insbesondere über zumindest einen hydraulischen Druckzylinder
(08, 09), erfolgt.
9. Einlagerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebsmittel (05) zur Drehung der Plattform und/oder des Einlagerungssystems
bevorzugt einen Zahnkranzantrieb umfassen, dergestalt, dass die Plattform (04) und/oder
das Einlagerungssystem (01) mit Hilfe des Zahnkranzantriebs um 360 Grad in Bezug auf
die senkrechte Drehachse (06) der Plattform (04) und/oder des Einlagerungssystems
(01) gedreht werden können.
10. Einlagerungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass es sich bei den einzulagernden Gegenständen bevorzugt um Kraftfahrzeuge (02), Motorräder
und/oder Fahrräder handelt.
1. A storage system (01) for storing objects, wherein the storage system (01) supports
itself on a ground (03) and has multiple platforms (04) which are vertically aligned
with one another, wherein at least one platform (04) is accessible by vehicles or
by foot from an access area, and wherein drive means (05) are provided which cause
a rotation of the platforms (04) around a common geometrical axis of rotation (06)
which is substantially perpendicular to the platforms (04), wherein on at least one
platform (04), multiple cubicle-type receiving areas (13) are provided, wherein the
receiving areas (13) are substantially evenly distributed around the geometrical axis
of rotation (06) which is perpendicular to the platform (04), wherein some areas of
the storage system (01) are formed as an over-ground version, such that the storage
system (01) has at least one platform (4) which is adjustable in height with respect
to a ground area (11) defining a surface and relative to the ground (03),
characterised in that
the individual platforms (04) can be rotated against one another, wherein at least
one platform (04) is composed of at least two annular portions, wherein the individual
portions can be rotated against one another around the axis of rotation (06), and
wherein all platforms (04) belonging to the storage system (01) are accessible by
foot or by vehicles via an access system (15) which is arranged outside of the storage
system (01) and is adjustable in height, and which is formed, for instance, in the
manner of a lift or the like, wherein the access system (15) is arranged above the
surface of the ground area (11).
2. The storage system according to claim 1,
characterised in that
the platform (04) and/or the storage system (01) have a substantially circular shape.
3. The storage system according to any one of the claims 1 or 2,
characterised in that
the platform and/or the storage system are formed as a regular polygon.
4. The storage system according to any one of the claims 1 to 3,
characterised in that
each receiving area (13) defines a substantially closed receiving space.
5. The storage system according to any one of the claims 1 to 4,
characterised in that
in the radial direction, multiple receiving areas (13) are separately arranged behind
one another.
6. The storage system according to any one of the claims 1 to 5,
characterised in that
on each portion, a plurality of receiving areas is provided.
7. The storage system according to any one of the claims 1 to 6,
characterised in that
some areas of the storage system (01) are formed as an under-ground version and are
formed immersible relative to a ground area (11) defining a surface, such that, after
immersing the storage system (01), the surface (12) of the at least one platform (04)
or of the storage system (01) forms a transition area substantially aligned to the
surface of the ground area (11), wherein the areas of the storage system (01) which
are formed as an under-ground version and the areas of the storage system (01) which
are formed as an over-ground version are combined with one another and form a common
storage system.
8. The storage system according to any one of the claims 1 to 7,
characterised in that
the height adjustment of the platform (04) and/or of the storage system (01) is effected
substantially hydraulically, in particular by means of at least one hydraulic pressure
cylinder (08, 09).
9. The storage system according to any one of the claims 1 to 8,
characterised in that
the drive means (05) for rotating the platform and/or the storage system preferably
comprise a gear ring drive , such that the platform (04) and/or the storage system
(01) can be rotated by 360 degrees with regard to the perpendicular axis of rotation
(06) of the platform (04) and/or of the storage system (01) by means of the gear ring
drive.
10. The storage system according to any one of the claims 1 to 9,
characterised in that
the objects to be stored are preferably motor vehicles (02), motorcycles and/or bicycles.
1. Système de stockage (01) pour stocker des objets, le système de stockage (01) s'appuyant
sur un sol (03) et comprenant plusieurs plates-formes (04) alignées verticalement
les unes avec les autres, au moins une plate-forme (04) étant accessible par véhicule
ou à pied à partir d'une zone d'accès, et des moyens d'entraînement (05) étant prévus
qui occasionnent une rotation des plates-formes (04) autour d'un axe de rotation (06)
géométrique commun qui s'étend sensiblement perpendiculairement par rapport aux plates-formes
(04), plusieurs zones de réception (13) semblables à des cabines étant prévues sur
au moins une plate-forme (04), les zones de réception (13) étant réparties sensiblement
régulièrement autour de l'axe de rotation (06) géométrique qui s'étend perpendiculairement
par rapport à la plate-forme (04), certaines zones du système de stockage (01) étant
conçues comme une version au-dessus du sol, de telle sorte que le système de stockage
(01) comprenne au moins une plate-forme (04) qui est réglable en hauteur par rapport
à une zone de fond (11), qui définit une surface, et par rapport au fond (03),
caractérisé en ce que
les plates-formes (04) individuelles peuvent être tournées l'une par rapport à l'autre,
au moins une plate-forme (04) se composant d'au moins deux parties annulaires, les
parties individuelles pouvant être tournées l'une par rapport à l'autre autour de
l'axe de rotation (06), et toutes les plates-formes (04) qui font partie du système
de stockage (01) étant accessibles à pied ou par véhicule via un système d'accès (15)
qui est réglable en hauteur et est arrangé en dehors du système de stockage (01) et
qui est conçu, par exemple, en manière d'un ascenseur ou d'autres choses semblables,
le système d'accès (15) étant arrangé au-dessus de la surface de la zone de fond (11).
2. Système de stockage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la plate-forme (04) et/ou le système de stockage (01) ont une forme sensiblement circulaire.
3. Système de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la plate-forme et/ou le système de stockage sont conçus comme un polygone régulier.
4. Système de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
chaque zone de réception (13) définit un logement sensiblement fermé.
5. Système de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
dans la direction radiale, plusieurs zones de réception (13) sont arrangées individuellement
l'une derrière l'autre.
6. Système de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
sur chaque partie, une pluralité de zones de réception est prévue.
7. Système de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
certaines zones du système de stockage (01) sont conçues comme une version au-dessous
du sol et sont conçues escamotables par rapport à une zone de fond (11) qui définit
une surface, de telle sorte que, après l'escamotage du système de stockage (01), la
surface (12) de ladite au moins une plate-forme (04) ou du système de stockage (01)
forme une zone de transition sensiblement alignée avec la surface de la zone de fond
(11), les zones du système de stockage (01) qui sont conçues comme une version au-dessous
du sol et les zones du système de stockage (01) qui sont conçues comme une version
au-dessus du sol étant combinées les unes avec les autres et formant un système de
stockage commun.
8. Système de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
le réglage en hauteur de la plate-forme (04) et/ou du système de stockage (01) est
effectué sensiblement hydrauliquement, en particulier moyennant au moins un cylindre
d'impression hydraulique (08, 09).
9. Système de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
les moyens d'entraînement (05) pour tourner la plate-forme et/ou le système de stockage
comprennent de préférence un entraînement à couronne dentée, de telle sorte que la
plate-forme (04) et/ou le système de stockage (01) puissent être tournés de 360 degrés
par rapport à l'axe de rotation (06) perpendiculaire de la plate-forme et/ou du système
de stockage (01) au moyen de l'entraînement à couronne dentée.
10. Système de stockage selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
les objets à stocker sont de préférence des véhicules automobiles (02), des motocyclettes
et/ou des bicyclettes.

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