[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abspielen einer Sounddatei auf einem Empfänger-Mobiltelefon
mittels eines Sender-Mobiltelefons sowie ein Computerprogrammprodukt.
[0002] Ohne Bezug auf Mobiltelefone zu nehmen, ist aus
US 2007/0036292 A1 ein computer-basiertes Instant-Messaging System bekannt, mit welchem unter anderem
Sprachmitteilungen zwischen zwei oder mehr Computern übertragbar sind.
[0003] Aus
EP 1 705 881 A1 ist es bekannt, Mobiltelefone so zu konfigurieren, dass eingehende Nachrichten bestimmter,
vorauszuwählender Absender direkt auf dem Display des Mobiltelefons angezeigt werden.
[0004] Aus der Praxis sind im wesentlichen zwei Möglichkeiten zum Abspielen von Sounddateien
auf Mobiltelefonen bekannt. Gemäß einer ersten Möglichkeit können auf dem Mobiltelefon
gespeicherte Sounddateien von einem Benutzer manuell aufgerufen und mit dem jeweiligen
Betriebssystem oder mit einer durch das Betriebssystem aktivierten JAVA-Applikation
abgespielt werden. Gemäß einer zweiten Möglichkeit kann der Benutzer eines Mobiltelefons
Klingeltöne für eingehende Anrufe und für eingehende Nachrichten festlegen. Diese
Klingeltöne werden dadurch aktiviert, dass Dritte den Benutzer anrufen oder diesem
eine Nachricht übermitteln. Bei den beiden vorstehend beschriebenen Möglichkeiten
legt der Benutzer des Mobiltelefons jeweils selbst fest, welche Sounddatei abgespielt
werden soll.
[0005] Aus
EP-A-1 276 301 ist es ferner bekannt, Kurzmitteilungen (SMS) mit angehängten Sounddateien zu verschicken.
Statt die Sounddateien selbst an die SMS anzuhängen, wird in
EP-A-1 276 301 auch vorgeschlagen, entsprechende Codes an Kurzmitteilungen (SMS) anzuhängen, welche
nach dem Empfang das Abspielen von dazugehörigen Sounddateien auf dem Empfänger-Mobiltelefon
bewirken sollen.
[0006] Die Veröffentlichung "Digital cellular telecommunications system (Phase 2+); Universal
Mobile Telecommunications System (UMTS); Technical realization of Short Message Service
(SMS) (
3GPP TS 23.040 version 6.8.1 Release 6); ETSI TS 123 040", ETSI STANDARDS, LIS, SOPHIA
ANTIPOLIS CEDEX, FRANCE, Bd. 3-T2, Nr. V6.8.1, 1. Oktober 2006, XP014035453 ISSN:
0000-0001, befasst sich unter anderem ebenfalls mit Einzelheiten zum SMS-Versand. In Abschnitt
3.10.4 werden verschiedene Möglichkeiten beschrieben, wie per SMS mit Hilfe eines
"Enhanced Messaging Service" Sounds übertragbar sein sollen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Abspielen einer Sounddatei
sowie ein Computerprogrammprodukt zur Verfügung zu stellen, welche den Unterhaltungswert
von Mobiltelefonen steigern und einen verbesserten Schutz der Privatsphäre der Nutzer
ermöglichen.
[0008] Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit dem Merkmalen der Anspruche 1 bzw. 12.
[0009] Das erfindungsgemäße Verfahren umfasst folgende Schritte:
- a) Ausführen einer Applikation auf dem Sender-Mobiltelefon und auf dem Empfänger-Mobiltelefon,
- b) mit Hilfe der Applikation des Sender-Mobiltelefons wird ein Identifikator einer
Sounddatei und eine Kennung eines Empfänger-Mobiltelefons ausgewählt,
- c) der Identifikator der Sounddatei und die Kennung des Empfänger-Mobiltelefons werden
an einen Server übermittelt,
- d) von dem Server wird ein Steuerbefehl in Verbindung mit dem Identifikator der Sounddatei
und/oder der zu dem Identifikator gehörigen Sounddatei an das Empfänger-Mobiltelefon
übermittelt,
- e) die ausgeführte Applikation auf dem Empfänger-Mobiltelefon wird aufgrund des eingegangenen
Steuerbefehls veranlasst, die Sounddatei unmittelbar auf dem Empfänger-Mobiltelefon
abzuspielen,
- f) wobei die Applikation eine JAVA-Applikation mit mindestens einem MID1et ist,
- g) wobei das Verfahren nur zwischen Sender-Mobiltelefonen und Empfänger-Mobiltelefonen
ausführbar ist, auf welchen die JAVA-Applikation installiert ist und ausgeführt wird
und welche auf den gleichen oder miteinander verbundene Server zugreifen und
- h) wobei von dem Sender-Mobiltelefon (102; 104; 106) eine Identifikationskennung des
Sender-Mobiltelefons (102, 104, 106) an den Server (108) übermittelt wird und ein
Vergleich dieser Identifikationskennung mit in einem Register hinterlegten Identifikationskennungen
durchgeführt wird, wobei das Abspielen der Sounddatei auf dem Empfänger-Mobiltelefon
(102; 104; 106) unterdrückt wird, wenn die Identifikationskennung des Sender-Telefons
(102; 104; 106) nicht mit einer Identifikationskennung des Registers übereinstimmt.
[0010] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, Sounddateien mittels eines ersten
Mobiltelefons (dem sogenannten Sender-Mobiltelefon) auf ein zweites Mobiltelefon (das
sogenannte Empfänger-Mobiltelefon) zu übertragen und dort unmittelbar abzuspielen,
d.h. ohne dass der Nutzer des Empfänger-Mobiltelefons Einfluss auf den Zeitpunkt des
Abspielens oder die Auswahl der Sounddatei nehmen kann. Dies ermöglicht eine neuartige
Form non-verbaler Mobiltelefon-Kommunikation. Insbesondere aufgrund der Tatsache,
dass das erfindungsgemäße Verfahren ein sofortiges Abspielen von dem Nutzer des Empfänger-Mobiltelefons
unbekannten Klangmitteilungen ermöglicht, ist das Verfahren mit einem hohem Unterhaltungswert
verbunden.
[0011] Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird zum Auswählen der Sounddatei auf dem Sender-Mobiltelefon
eine JAVA-Applikation aktiviert, wobei unter Aktivieren (auch nachfolgend) insbesondere
ein Starten und/oder Ausführen der JAVA-Applikation verstanden wird. Ferner wird zum
Abspielen der Sounddatei auf dem Empfänger-Mobiltelefon eine JAVA-Applikation aktiviert.
Durch die Aktivierung einer JAVA-Applikation kann gewährleistet werden, dass das Verfahren
unabhängig von etwaig unterschiedlichen Betriebssystemen des Sender-Mobiltelefons
und des Empfänger-Mobiltelefons durchführbar ist. Dies ist insbesondere dann der Fall,
wenn die Funktionen der JAVA-Applikation weitgehend unabhängig von dem Betriebssystem
ausführbar sind.
[0012] Dadurch, dass sowohl auf dem Sender-Mobiltelefon als auch auf dem Empfänger-Mobiltelefon
eine JAVA-Applikation aktiviert ist, welche auf den gleichen oder miteinander verbundene
Server zugreift, ist es ohne großen Aufwand möglich, die Anwendbarkeit des erfindungsgemäßen
Verfahrens auf bestimmte Nutzergruppen von Mobiltelefonen zu beschränken. Beispielsweise
kann vorgegeben werden, dass das erfindungsgemäße Verfahren nur zwischen solchen Nutzern
anwendbar ist, welche die JAVA-Applikation installiert und aktiviert haben.
[0013] In einer weiteren Ausführungsform wird durch die JAVA-Applikation ein Zugriff auf
mindestens eine Funktion des Betriebssystems ermöglicht. Dies hat den Vorteil, dass
alle Funktionen des Betriebssystems, auf welche die JAVA-Applikation zugreifen kann,
nicht Bestandteil der JAVA-Applikation selbst sein müssen.
[0014] So kann beispielsweise durch die JAVA-Applikation ein Zugriff auf eine Wiedergabefunktion
des Betriebssystems erfolgen und die Sounddatei unmittelbar, d.h. ohne Eingabe eines
Nutzers des Empfänger-Mobiltelefons, durch das Betriebssystem abgespielt werden. Diese
Variante ist insbesondere für die Durchführung auf Mobiltelefonen geeignet, deren
Betriebssystem ein Wiedergabetool für Sounddateien umfasst und das durch die JAVA-Applikation
aktiviert werden kann. Die JAVA-Applikation selbst benötigt dann nur geringen zusätzlichen
Speicherplatz auf dem Mobiltelefon.
[0015] Die Sounddatei kann alternativ auch aufgrund des von dem Server an das Empfänger-Mobiltelefon
übermittelten Steuerbefehls unmittelbar, d.h. ohne Eingabe eines Nutzers des Empfänger-Mobiltelefons,
durch die JAVA-Applikation abgespielt werden. Diese Variante ist insbesondere für
alle Mobiltelefone geeignet, deren Betriebssystem kein Wiedergabetool für Sounddateien
umfasst oder auf deren Betriebssystem nicht über die JAVA-Applikation zugegriffen
werden kann. Generell ist diese Variante jedoch bei allen Mobiltelefonen anwendbar.
[0016] Gemäß einer weiteren Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens wird von dem Sender-Mobiltelefon
eine Identifikationskennung des Sender-Mobiltelefons an den Server übermittelt und
ein Vergleich dieser Identifikationskennung mit in einem Register hinterlegten Identifikationskennungen
durchgeführt. Dabei wird das Abspielen der Sounddatei auf dem Empfänger-Mobiltelefon
unterdrückt, wenn die Identifikationskennung des Sender-Mobiltelefons nicht mit einer
Identifikationskennung des Registers übereinstimmt. Unter Register wird in diesem
Zusammenhang ein Datensatz, z.B. in Form einer Tabelle verstanden, welcher entweder
auf einem Speicherchip des Empfänger-Mobiltelefons oder auf einem Massenspeicher,
z.B. auf einer Festplatte des Servers, gespeichert ist.
[0017] Bei dieser Variante kann jeder Nutzer eines Empfänger-Mobiltelefons individuell festlegen,
von welchen Mobiltelefonen aus Sounddateien auf seinem Mobiltelefon abspielbar sein
sollen. Dazu muss der Nutzer lediglich die zu diesen Mobiltelefonen gehörenden Identifikationskennungen
in ein Register eintragen. Als Identifikationskennung kann beispielsweise die Rufnummer
der in einem Mobiltelefon befindlichen SIM-Karte verwendet werden. Anstelle von Einzeleinträgen
können auch alle Rufnummern oder Gruppen von Rufnummern in einem Schritt freigeschaltet
werden, beispielsweise alle Rufnummern des eigenen Telefonbuchs.
[0018] Wenn nicht nur alle Rufnummern des eigenen Telefonbuchs, sondern alle existierenden
Rufnummern freigeschaltet sein sollen, ist es weder erforderlich Identifikationskennungen
in das Register einzutragen noch den Vergleich durchzuführen. In diesem Fall können
sämtliche Steuersignale bzw. Sounddateien ohne vorherigen Vergleich zum Empfänger-Mobiltelefon
übermittelt werden.
[0019] In der Praxis wird das erfindungsgemäße Verfahren im Rahmen einer bestimmten Mobiltelefonnutzergruppe
(Community) angeboten, wobei jedes Mitglied einen Mitgliedsnamen erhält. Der Mitgliedsname
ist im einfachsten Fall die Telefonnummer des Mobiltelefons des jeweiligen Mitglieds.
Jeder Nutzer eines Empfänger-Mobiltelefons kann wahlweise sein Mobiltelefon für den
Sounddatei-Empfang von allen Mitglieder der Community freigeben oder einzelne oder
Gruppen von Mitgliedern zum Versand von Sounddateien an den Empfänger autorisieren.
Wenn Gruppen von Mitgliedern oder einzelne Mitglieder zum Versand von Sounddateien
an dem Empfänger autorisiert werden, werden die entsprechenden Telefonnummern dieser
Mitglieder in dem Register des autorisierenden Mitgliedes hinterlegt. Anstelle oder
zusätzlich zur Telefonnummer können auch andere Identifikationsmerkmale in dem Register
gespeichert werden, beispielsweise der Mitgliedsname. Ferner kann das Register auch
weitere Einträge zulassen, beispielsweise die Begrenzung einer Autorisierung auf bestimmte
Tageszeiten oder beliebig definierte Zeiträume.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird das Register auf dem Server gespeichert und der Vergleich der Identifikationskennung
des Sender-Mobiltelefons mit den in dem Register hinterlegten Identifikationskennungen
von dem Server durchgeführt. Dadurch werden die Systemressourcen, insbesondere des
Prozessors und des Datenspeichers des Empfänger-Mobiltelefons, geschont und sichergestellt,
dass das erfindungsgemäße Verfahren die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Mobiltelefons
möglichst wenig beeinflusst.
[0021] In einer alternativen Ausführungsform wird das Register auf dem Empfänger-Mobiltelefon
gespeichert und der Vergleich der Identifikationskennung des Sender-Mobiltelefons
mit den in dem Register hinterlegten Identifikationskennungen von dem Empfänger-Mobiltelefon
durchgeführt. Diese Ausführungsform eignet sich insbesondere zur Durchführung auf
leistungsstarken Mobiltelefonen, deren Systemressourcen durch die Speicherung und
Verarbeitung der Registerdaten nur in geringem Maße beansprucht werden. Wenn das Register
in dem Empfänger-Mobiltelefon gespeichert wird, werden sämtliche von Nutzern vorgenommenen
Änderungen ohne zeitliche Verzögerungen wirksam, da für die Wirksamkeit von Änderungen
eine vorherige Datenübertragung an den Server nicht erforderlich ist.
[0022] In einer weiteren praktischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden
in einem auf dem Sender-Mobiltelefon gespeicherten Register Identifikationskennungen
von autorisierten Empfänger-Mobiltelefonen gespeichert. Diese Identifikationskennungen
werden vor der Übermittlung des Identifikators der Sounddatei und der Kennung des
Empfänger-Mobiltelefons an den Server mit der zu sendenden Kennung des Empfänger-Mobiltelefons
verglichen. Wenn bei diesem Vergleich festgestellt wird, daß das Register keine mit
der Kennung des Empfänger-Mobiltelefons übereinstimmende Identifikationskennung aufweist,
wird eine Übermittlung des Identifikators und der Sounddatei unterdrückt. Mit dieser
Verfahrensvariante kann bereits durch das Sender-Mobiltelefon geprüft werden, ob der
potentielle Empfänger einer Sounddatei den Sender zum Abspielen von Sounddateien autorisiert
hat. Diese Prüfung im Sender-Mobiltelefon reduziert den Datentraffic im Hinblick auf
zu übermittelnde und/oder abzuspielende Sounddateien auf ein Minimum, da nicht autorisierte
Steuerbefehle unmittelbar im Sender-Mobiltelefon unterdrückt und somit gar nicht erst
an den Server bzw. über den Server an das Empfänger-Mobiltelefon übermittelt werden.
[0023] Gemäß einer weiteren alternativ oder kumulativ anwendbaren Ausführungsform ist es
vorteilhaft, wenn zur Auswahl einer Kennung eines Empfänger-Mobiltelefons auf dem
Sender-Mobiltelefon eine Liste von zu dem Sender-Mobiltelefon in dem Register gespeicherten
Identifikationskennungen von Empfänger-Mobiltelefonen und/oder zu den Identifikationskennungen
gehörigen Mitgliedsnummern und/oder Mitgliedsnamen angezeigt wird. Die Liste kann
beispielsweise dadurch erfolgen, dass vor der Auswahl von dem Sender-Mobiltelefon
eine Abfrage an den Server erfolgt (pull). Alternativ kann beispielsweise in regelmäßigen
Abständen vom Server eine aktualisierte Liste an potentielle Sender-Mobiltelefone
übermittelt werden (push). Vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist, dass der Benutzer
des erfindungsgemäßen Verfahrens unmittelbar bei der Auswahl des Empfängers darüber
informiert werden kann, welche Empfänger ihn autorisiert haben und daher das Abspielen
von Sounddateien durch ihn akzeptieren. Das erleichtert die Auswahl und verhindert,
dass ein Benutzer eines Sender-Mobiltelefons Kennungen von nicht autorisierten Empfänger-Mobiltelefonen
auswählt.
[0024] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform wird zur Erzeugung der vorstehend
genannten Liste von autorisierten Empfänger-Mobiltelefonen mit Hilfe des Servers überprüft,
auf welchen autorisierten Empfänger-Mobiltelefonen die JAVA-Applikation aktiviert
ist. Diese Überprüfung wird insbesondere durchgeführt, um ausschließlich Kennungen
von autorisierten Empfänger-Mobiltelefonen anzuzeigen, auf welchen die JAVA-Applikation
aktiviert ist. Somit kann es zu einer notwendigen Bedingung gemacht werden, dass für
ein Abspielen von Sounddateien sowohl auf dem Sender-Mobiltelefon als auch auf dem
Empfänger-Mobiltelefon eine bestimmte JAVA-Applikation aktiviert worden ist. Dadurch
lässt sich der Nutzerkreis kontrolliert auf gewisse Nutzergruppen, sogenannte Communities,
begrenzen. Die Systemressourcen des Empfänger-Mobiltelefons können weiter entlastet
werden, wenn bei einem erfindungsgemäßen Verfahren vor der Übermittlung der ausgewählten
Sounddatei von dem Server an das Empfänger-Mobiltelefon überprüft wird, ob die ausgewählte
Sounddatei bereits auf dem Empfänger-Mobiltelefon gespeichert ist und wenn in diesem
Fall eine erneute Übermittlung der ausgewählten Sounddatei von dem Server an das Empfänger-Mobiltelefon
unterbleibt. Eine solche Überprüfung kann entweder durch den Server oder durch das
Empfänger-Mobiltelefon erfolgen. Dadurch wird wirksam vermieden, dass Sounddateien
mehrfach auf ein Mobiltelefon übertragen werden und dadurch auf dem Empfänger-Mobiltelefon
mehrfach Speicherplatz durch identische Dateien beansprucht wird. Ferner kann so der
Datentraffic ggf. erheblich reduziert werden.
[0025] Zur Überprüfung durch das Empfänger-Mobiltelefon kann beispielsweise vor der Übermittlung
der Sounddatei ein Informationssignal von dem Server an das Empfänger-Mobiltelefon
übermittelt werden, welches Größe und/oder weitere Identifikationsmerkmale, z.B. den
Dateinamen der Sounddatei, enthält. Anhand dieser Informationen kann das Empfänger-Mobiltelefon
prüfen, ob die durch das Informationssignal spezifizierte Sounddatei bereits auf dem
Empfänger-Mobiltelefon gespeichert ist. Ist dies der Fall wird eine erneute Übermittlung
der Sounddatei unterdrückt.
[0026] Zur Überprüfung durch den Server kann beispielsweise zunächst von dem Server eine
Aufforderung an das Empfänger-Mobiltelefon gesendet werden, Größe und/oder weitere
Identifikationsmerkmale sämtlicher auf dem Empfänger-Mobiltelefon gespeicherter Sounddateien
an den Server zu übermitteln. Nach Erhalt dieser Informationen wird mit Hilfe des
Servers geprüft, ob die zu sendende Sounddatei bereits auf dem Empfänger-Mobiltelefon
gespeichert ist. Ist dies der Fall, wird eine erneute Übermittlung der Sounddatei
unterdrückt.
[0027] Unabhängig davon, ob die Überprüfung durch das Empfänger-Mobiltelefon oder durch
den Server erfolgt, ist die Prüfung besonders zuverlässig, wenn eine Unterdrückung
nur dann erfolgt, wenn sowohl der Dateiname als auch die Größe der zu übermittelnden
Sounddatei mit einer auf dem Empfänger-Mobiltelefon gespeicherten Datei übereinstimmen.
[0028] In einer weiteren praktischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
vor der Auswahl eines Identifikators einer Sounddatei über den Server ausgelesen,
welche Sounddateien auf einem Empfänger-Mobiltelefon gespeichert sind. Dann können
zusätzlich zu auf dem Server oder ggf. auf dem Sender-Mobiltelefon gespeicherten und
übermittelbaren Sounddateien auch auf dem Empfänger-Mobiltelefon gespeicherte Sounddateien
ausgewählt und aktiviert werden. Die Zahl der Sounddateien kann dadurch folglich weiter
erhöht werden.
[0029] Die Erfindung zeigt sich auch an einem Computerprogrammprodukt in Form einer JAVA-Applikation
mit mindestens einem MIDIet zur Installation auf einem Mobiltelefon und zur Durchführung
eines wie vorstehend beschriebenen Verfahrens.
[0030] Durch die Installation eines solchen Computerprogrammproduktes auf einem Mobiltelefon
eignet sich dieses Mobiltelefon sowohl als Sender-Mobiltelefon als auch als Empfänger-Mobiltelefon
im Sinne des erfindungsgemäßen Verfahrens. Die Wirkungen der vorstehend beschriebenen
Module und sonstiger Elemente des Computerprogrammproduktes treten durch die Ausführung
eines entsprechenden Programmcodes in einem Prozessor eines Mobiltelefons ein. Dies
gilt für alle in den Ansprüchen genannten Ausführungsformen des Computerprogrammproduktes.
[0031] Wenn das Ausführungsmodul des Computerprogrammproduktes Programmcode umfasst, welcher
bei seiner Ausführung in einem Prozessor eines Empfänger-Mobiltelefons einen Zugriff
auf mindestens eine Funktion des Betriebssystems des Empfänger-Mobiltelefons umfasst,
kann durch mittels Sender-Mobiltelefonen bewirkter Steuerbefehle beispielsweise auf
Wiedergabetools des Empfänger-Mobiltelefons zurückgegriffen werden. In diesem Fall
weist das Ausführungsmodul im Verhältnis zu den benötigen Systemressourcen viele Funktionen
auf, da es Funktionen des Betriebssystems "mitnutzen" kann.
[0032] Hinsichtlich weiterer Vorteile des erfindungsgemäßen Computerprogramms, welche bereits
im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren beschrieben wurden, wird hiermit
verwiesen.
[0033] Das auf den beteiligten Mobiltelefonen ablaufende Computerprogrammprodukt kann zur
Verwirklichung der Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens auf Software auf dem
Server sowie auf Funktionen der Betriebssysteme der Mobiltelefone zurückgreifen. Die
auf den Mobiltelefonen ablaufenden Computerprogrammprodukte sind vorzugsweise so ausgebildet,
dass sie, ggf. in Zusammenwirkung mit der Software auf dem Server und/oder den Betriebssystemfunktionen,
alle Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens verwirklichen.Nachfolgend werden weitere
Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
[0034] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Beispiel für eine Systemarchitektur zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens
in einer schematischen Darstellung und
- Fig. 2
- ein Ablaufdiagramm einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
in einer schematischen Darstellung.
[0035] Figur 1 zeigt ein Beispiel für eine Sytemarchitektur 100 mit einem ersten Mobiltelefon
102, einem zweiten Mobiltelefon 104, einem dritten Mobiltelefon 106 und einem Backend
Server 108. Die Mobiltelefone 102, 104, 106 stehen über Socket-Verbindungen oder http-Verbindungen
110, beispielsweise über GSM- oder UMTS-Verbindungen, oder beliebige andere Datenübertragungsprotokolle
(z.B. WLAN, Infrarot, Bluetooth etc.) mit dem Backend Server 108 in Verbindung. Jedes
der in Fig. 1 dargestellten Mobiltelefone 102, 104, 106 kann sowohl als Sender-Mobiltelefon
als auch als Empfänger-Mobiltelefon im Sinne der Erfindung verwendet werden.
[0036] Auf jedem der Mobiltelefone 102, 104, 106 ist ein erfindungsgemäßes Computerprogrammprodukt
installiert und aktiviert. Vorliegend handelt es sich bei dem Computerprogrammprodukt
um einen mobilen JAVA Client, welcher insbesondere folgende Funktionen umfasst:
- ein Nutzer-Interface, auch "Graphical User Interface" (GUI) genannt,
- eine Kommunikations- und Verschlüsselungs-Logik, um mit dem Backend Server 108 Daten
auszutauschen,
- eine Handy-Anpassungs-Intelligenz (z.B. in Bezug auf den jeweiligen Screen) sowie
- eine Auto-Update Funktion für Client Updates,
wobei die beiden letztgenannten Funktionen den Bedienkomfort steigern.
[0037] Der Backend Server 108 besteht im wesentlichen aus einer Datenbank, einer Software
und einer Schnittstelle zum Datenaustausch, wobei der Datenaustausch beispielsweise
über das Hypertext Transfer Protocol (http) und/oder über die Extensible Markup Language
(xml) erfolgt. Der Aufbau des Backend Servers 108 kann mehrere Funktionsschichten
umfassen und greift dabei auf verschiedene Standardtechnologien zurück, z.B.:
- JAVA Features (z.B. J2SE 1.5; J2EE 1.4)
- Server Komponenten (z.B. Apache Tomcat; MySQL)
- Technologien und Frameworks (z.B. AXIS/SOAP; HTTP/HTTPS; XML/REST; JavaMAIL; RMI;
Spring; JBOSS-Hibernate; Jasper Report).
[0038] Fig. 2 zeigt ein Ablaufdiagramm 200 einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens in einer schematischen Darstellung. Das Ablaufdiagram umfasst einen in
unterbrochenen Linen dargestellten Sender-Mobiltelefon-Bereich 202, einen in unterbrochenen
Linen dargestellten Server-Bereich 204 und einen in unterbrochenen Linen dargestellten
Empfänger-Mobiltelefon-Bereich 206. In diesen Bereichen sind Verfahrensschritte dargestellt,
welche von den jeweils zugehörigen Geräten durchgeführt werden, d.h. die im Sender-Mobiltelefonbereich
202 dargestellten Verfahrensschritte werden von einem Sender-Mobiltelefon eingeleitet
etc.
[0039] In der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform bestehen zwischen dem Sender-Mobiltelefon
und dem Server sowie zwischen dem Empfänger-Mobil-telefon und dem Server jeweils eine
GPRS-Verbindung. Sowohl auf dem Sender-Mobiltelefon als auch auf dem Empfänger-Mobiltelefon
ist eine JAVA-Applikation, wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben, umfassend
ein oder mehrere MIDIets, installiert und aktiviert. Mit Hilfe der JAVA-Applikation
kann ein Zugriff auf das Betriebssystem des jeweiligen Mobiltelefons mittels dem JAVA-Standard
MIDP 2.0 erfolgen.
[0040] Will ein Benutzer eines Sender-Mobiltelefons die in Fig. 2 dargestellte bevorzugte
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens durchführen, lässt er sich in einem
ersten Schritt 208 auf dem Display seines Mobiltelefons eine Liste verfügbarer Sounddateien
(z.B. Klänge, Sprachmitteilungen, Geräusche etc.) anzeigen. Diese Liste wird grundsätzlich
entweder aus dem Sender-Mobiltelefon oder über die bestehende GPRS-Verbindung vom
Server abgerufen. Vorliegend erfolgt ein Abruf über die GPRS-Verbindung, da sämtliche
Sounddateien auf dem Server gespeichert sind und dort verwaltet werden. Über die Tastatur
oder ein anderes Eingabegerät kann der Benutzer in einem zweiten Schritt 210 eine
Sounddatei auswählen.
[0041] Statt eine Sounddatei auszuwählen, kann der Benutzer des Sender-Mobiltelefons auch
eine Sounddatei (z.B. eine Sprachmitteilung) aufzeichnen (nicht gezeigt).
[0042] Nach der Auswahl bzw. Aufzeichnung einer Sounddatei bestehen für den Benutzer zwei
Möglichkeiten, das Verfahren fortzusetzen. Er kann entweder die Datei unmittelbar
auswählen und wird daraufhin in einem Verfahrensschritt 212 gefragt, ob er die Sounddatei
an einen Empfänger übermitteln möchte. Oder er kann sich für eine Sounddatei-Hörprobe
entscheiden, indem er in einem Verfahrensschritt 214 eine Sicherheitsabfrage durch
die Auswahl eines "ja" bestätigt oder durch die Auswahl eines "nein" ablehnt.
[0043] Wird die Sicherheitsabfrage mit der Auswahl eines "nein" abgelehnt, werden dem Nutzer
wiederum gemäß dem ersten Verfahrensschritt 208 die verfügbaren Sounddateien angezeigt,
und das Verfahren kann erneut begonnen werden.
[0044] Erfolgt eine Bestätigung der Sicherheitsabfrage durch ein "ja", wird die Sounddatei
in einem weiteren Verfahrensschritt 216 abgespielt. Dazu wird die ausgewählte Sounddatei
über die GPRS-Verbindung vom Server abgerufen und auf dem Sender-Mobiltelefon wiedergegeben.
Sollte die gewählte Datei bereits auf dem Sender-Mobiltelefon gespeichert sein, kann
das Abrufen dieser Datei vom Server unterbleiben.
[0045] Sobald die Sounddatei wiedergegeben wurde, wird von dem Benutzer gemäß Verfahrensschritt
212 abgefragt, ob die abgespielte Sounddatei auf einem Empfänger-Mobiltelefon abgespielt
werden soll. Diese Abfrage kann wiederum mit "ja" bestätigt oder mit "nein" abgelehnt
werden. Eine Ablehnung der Anfrage hat zur Folge, dass das Verfahren mit dem ersten
Verfahrensschritt 208 (Anzeige der Sounddateien) erneut gestartet wird. Wird die Anfrage
mit "ja" bestätigt, wird der Benutzer dazu aufgefordert, eine Empfängerrufnummer einzugeben
oder einen Eintrag eines Empfängers aus seinem persönlichen Adressbuch auszuwählen.
Nach der Eingabe der Empfängerrufnummer bzw. nach der Auswahl des Empfängereintrages
wird in einem weiteren Verfahrensschritt 218 durch ein MIDIet des Sender-Mobiltelefons
ein Datensatz an den Server übermittelt. Dieser Datensatz umfasst insbesondere folgende
Informationen:
- Identifikator (z.B. Dateiname) einer Sounddatei
- als Kennung des Empfänger-Mobiltelefons die Rufnummer des Mobiltelefons, an welches
die Sounddatei gesendet werden soll (alternativ zur Rufnummer kann auch eine Mietgliedsnummer
und/oder ein Mitgliedsname gesendet werden) ) sowie
- eine Identifikationskennung (z.B. Telefonnummer, Mitgliedsname oder Mitgliedsnummer)
des Sender-Mobiltelefons.
[0046] Wenn die Sounddateien nicht wie vorliegend alle auf dem Serverrechner gespeichert
sind, können im Verfahrensschritt 208 auch auf dem Sender-Mobiltelefon gespeicherte
Sounddateien angezeigt werden. Dies können empfangene oder selbst erzeugte Sounddateien
sein. Solche Dateien können in diesem Fall ebenfalls im Verfahrensschritt 210 ausgewählt
werden. Sofern eine solche Datei im Verfahrensschritt 210 ausgewählt wird und gemäß
Verfahrensschritt 212 gesendet werden soll, umfasst der mit Verfahrensschritt 218
gesendete Datensatz zusätzlich die Sounddatei selbst.
[0047] Nach der Versendung des Datensatzes in Verfahrensschritt 218 wird in einem Verfahrensschritt
220 geprüft, ob die Identifikationskennung des Sender-Mobiltelefons von dem Nutzer
des Empfänger-Mobiltelefons dazu autorisiert ist, Sounddateien auf dem Empfänger-Mobiltelefon
abzuspielen. Dies erfolgt mit Hilfe eines für das Empfänger-Mobiltelefon angelegten,
auf dem Server gespeicherten Datenregisters. In diesem Register sind sämtliche Identifikationskennungen
enthalten, welche von dem Nutzer des Empfänger-Mobiltelefons dazu berechtigt wurden,
Sounddateien zu übermitteln.
[0048] Ergibt die Prüfung, dass eine Autorisierung vorliegt, wird von dem Server über die
zu dem Empfänger-Mobiltelefon bestehende Datenverbindung gemäß Verfahrensschritt 221
eine Prüfung durchgeführt, ob die zu sendende Sounddatei bereits auf dem Empfänger-Mobiltelefon
gespeichert ist. Dazu werden vom dem Empfänger-Mobiltelefon Informationen zu sämtlichen
gespeicherten Dateien abgefragt, welche den gleichen Dateinamen oder die gleiche Dateigröße
aufweisen wie die zu sendende Sounddatei. Als Ergebnis der Abfrage erhält der Server
ein Liste von Dateinamen.
[0049] Alternativ kann auf eine in dem Server gespeicherte Liste zurückgegriffen werden,
in der Dateinamen und die zugehörigen Dateigrößen aller von dem Server an das Empfänger-Mobiltelefon
übertragenen Dateien eingetragen sind.
[0050] Die jeweilige Liste wird mit der zu sendenden Sounddatei verglichen. Sofern die Liste
einen Dateinamen enthält, welcher mit der zu sendenden Sounddatei übereinstimmt, wird
gemäß Verfahrensschritt 222 lediglich ein Steuerbefehl an das Empfänger-Mobiltelefon
übermittelt. Enthält die Liste keinen mit der zu sendenden Sounddatei übereinstimmenden
Dateinamen, wird gemäß Verfahrensschritt 223 ein Steuerbefehl und die Sounddatei selbst
von dem Server an das Empfänger-Mobiltelefon übermittelt.
[0051] Sobald der Steuerbefehl von einem MIDIet des Empfänger-Mobiltelefons empfangen wurde,
greift das betreffende MIDIet über JAVA Framework gemäß Verfahrensschritt 224 auf
das Betriebssystem des Empfänger-Mobiltelefons zu. In einem letzten Verfahrensschritt
226 wird daraufhin die von dem Empfänger-Mobiltelefon empfangene bzw. die auf diesem
gespeicherte Sounddatei von dem Betriebssystem abgespielt.
[0052] Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbesondere für Sounddateien in den Formaten
MP3, AMR-nb und AMR-wb, ist jedoch grundsätzlich auch mit jedem anderen Sound-Format
anwendbar. Die Versendung der Sounddatei durch den Server (Verfahrensschritt 223)
kann im gleichen Format erfolgen, wie die Sounddatei auf dem Server hinterlegt ist
bzw. auf dem Server von dem Sender-Mobiltelefon empfangen wurde. Eine vorherige Umwandlung
durch den Server oder das Empfänger-Mobiltelefon ist nicht erforderlich. Zum Abspielen
einer empfangenen Sounddatei auf dem Empfänger-Mobiltelefon werden von der JAVA-Applikation
die handyinternen Codecs (MP3, AMR etc.) genutzt. Die Ansteuerung der Lautsprecher
des Empfänger-Mobiltelefons erfolgt über das Betriebssystem.
[0053] Die abzuspielende Sounddatei kann auch in einem Datenspeicher des Empfänger-Mobiltelefons
gecached werden. Dies ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn das Empfänger-Mobiltelefon
einen dafür ausgelegten Speicher aufweist.
[0054] Zur Klarstellung wird darauf hingewiesen, dass unter Mobiltelefon im Sinne der vorliegenden
Erfindung sämtliche mobilen Kommunikationsgeräte verstanden werden, welche zur drahtlosen
Sprachübertragung geeignet sind. Dazu zählen insbesondere auch Personal Digital Assistants
(PDAs), Smartphones etc.
Bezugszeichenliste
[0055]
- 100
- Systemarchitektur
- 102
- erstes Mobiltelefon
- 104
- zweites Mobiltelefon
- 106
- drittes Mobiltelefon
- 108
- Backend Server
- 110
- Socket-Verbindungen oder http-Verbindungen
- 200
- Ablaufdiagramm
- 202
- Sender-Mobiltelefon-Bereich
- 204
- Server-Bereich
- 206
- Empfänger-Mobiltelefon-Bereich
- 208
- Verfahrensschritt "Anzeige verfügbarer Sounddateien"
- 210
- Verfahrensschritt "Auswahl Sounddatei"
- 212
- Verfahrensschritt "Auswahl bestätigen?"
- 214
- Verfahrensschritt "Abfrage: Sounddatei anhören?"
- 216
- Verfahrensschritt "Sounddatei abspielen"
- 218
- Verfahrensschritt "MIDIet übermittelt Datensatz an Server"
- 220
- Verfahrensschritt "Autorisierungsprüfung"
- 221
- Verfahrensschritt "Speicherprüfung des Empfänger-Mobiltelefons"
- 222
- Verfahrensschritt "Server übermittelt Steuerbefehl an Empfänger-Mobiltelefon"
- 223
- Verfahrensschritt "Server übermittelt Sound und Steuerbefehl an Empfänger-Mobiltelefon"
- 224
- Verfahrensschritt "Zugriff auf Betriebssystem des Empfänger-Mobiltelefons"
- 226
- Verfahrensschritt "Abspielen der Sounddatei durch Betriebssystem des Empfänger-Mobiltelefons"
1. Verfahren zum Abspielen einer Sounddatei auf einem Empfänger-Mobiltelefon (102; 104;
106) mittels eines Sender-Mobiltelefons (102; 104; 106), umfassend folgende Schritte:
a) Ausführen einer Applikation auf dem Sender-Mobiltelefon (102; 104; 106) und auf
dem Empfänger-Mobiltelefon (102; 104; 106),
b) mit Hilfe der Applikation des Sender-Mobiltelefons_(102; 104; 106) wird ein Identifikator
einer Sounddatei und eine Kennung eines Empfänger-Mobiltelefons (102; 104; 106) ausgewählt,
c) der Identifikator der Sounddatei und die Kennung des Empfänger-Mobiltelefons (102;
104; 106) werden an einen Server (108) übermittelt,
d) von dem Server (108) wird ein Steuerbefehl in Verbindung mit dem Identifikator
der Sounddatei und/oder der zu dem Identifikator gehörigen Sounddatei an das Empfänger-Mobiltelefon
(102; 104; 106) übermittelt,
e) die ausgeführte Applikation auf dem Empfänger-Mobiltelefon (102; 104; 106) wird
aufgrund des eingegangenen Steuerbefehls veranlasst, die Sounddatei unmittelbar auf
dem Empfänger-Mobiltelefon (102; 104; 106) abzuspielen,
dadurch gekennzeichnet,
f) dass die Applikation eine JAVA-Applikation mit mindestens einem MIDIet ist und
g) dass das Verfahren nur zwischen Sender-Mobiltelefonen (102; 104; 106) und Empfänger-Mobiltelefonen
(102; 104; 106) ausführbar ist, auf welchen die JAVA-Applikation installiert ist und
ausgeführt wird und welche auf den gleichen oder miteinander verbundene Server (108)
zugreifen und
h) dass von dem Sender-Mobiltelefon (102; 104; 106) eine Identifikationskennung des Sender-Mobiltelefons
(102; 104; 106) an den Server 108) übermittelt wird und ein Vergleich dieser Identifikationskennung
mit in einem Register hinterlegten Identifikationskennungen durchgeführt wird, wobei
das Abspielen der Sounddatei auf dem Empfänger-Mobiltelefon (102; 104; 106) unterdrückt
wird, wenn die Identifikationskennun des Sender-Mobiltelefons (102; 104; 106) nicht
mit einer Identifikationskennung des Registers übereinstimmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die JAVA-Applikation ein Zugriff auf mindestens eine Funktion des Betriebssystems
ermöglicht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die JAVA-Applikation ein Zugriff auf eine Wiedergabefunktion des Betriebssystems
erfolgt und die Sounddatei unmittelbar durch das Betriebssystem abgespielt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund des von dem Server (108) an das Empfänger-Mobiltelefon (102; 104; 106) übermittelten
Steuerbefehls die Sounddatei unmittelbar durch die JAVA-Applikation abgespielt wird.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Register auf dem Server (108) gespeichert wird und der Vergleich der Identifikationskennung
des Sender-Mobiltelefons (102; 104; 106) mit den in dem Register hinterlegten Identifikationskennungen
von dem Server (108) durchgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das Register auf dem Empfänger-Mobiltelefon (102; 104; 106) gespeichert wird und
der Vergleich der Identifikationskennung des Sender-Mobiltelefons (102; 104; 106)
mit den in dem Register hinterlegten Identifikationskennungen von dem Empfänger-Mobiltelefon
(102; 104; 106) durchgeführt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einem auf dem Sender-Mobiltelefon gespeicherten Register Identifikationskennungen
von autorisierten Empfänger-Mobiltelefonen gespeichert werden und vor der Übermittlung
des Identifikators der Sounddatei und der Kennung des Empfänger-Mobiltelefons an den
Server ein Vergleich der zu sendenden Kennung des Empfänger-Mobiltelefons mit den
im Register gespeicherten Identifikationskennungen durchgeführt wird, um eine Übermittlung
des Identifikators und der Sounddatei zu unterdrücken, wenn das Register keine mit
der Kennung des Empfänger-Mobiltelefons übereinstimmende Identifikationskennung aufweist.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Auswahl einer Kennung eines Empfänger-Mobiltelefons (102; 104; 106) auf dem Sender-Mobiltelefon
(102; 104; 106) eine Liste von zu dem Sender-Mobiltelefon (102; 104; 106) in dem Register
gespeicherten Identifikationskennungen von Empfänger-Mobiltelefonen (102; 104; 106)
und/oder von zu den Identifikationskennungen gehörigen Mitgliedsnummern und/oder Mitgliedsnamen
einer Mobiltelefonnutzergruppe, bei der jedes Mitglied einen Mitgliedsnamen erhält,
angezeigt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Sender-Mobiltelefone (102; 104; 106) zum Abspielen von Sounddateien auf bestimmten
Empfänger-Mobiltelefonen (102, 104; 106) von diesen autorisiert werden und zur Erzeugung
der Liste mit Hilfe des Servers (108) überprüft wird, auf welchen der Empfänger-Mobiltelefone
(102; 104; 106) die JAVA-Applikation aktiviert ist und dass in der Liste eines Sender-Mobiltelefons
(102; 104; 106) ausschließlich Kennungen von Empfänger-Mobiltelefonen (102; 104; 106)
angezeigt werden, die dieses Sender-Mobiltelefon (102; 104; 106) autorisiert haben
und auf welchen die JAVA-Applikation aktiviert ist.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Übermittlung der ausgewählten Sounddatei an das Empfänger-Mobiltelefon (102;
104; 106) von dem Server (108) überprüft wird, ob die ausgewählte Sounddatei bereits
auf dem Empfänger-Mobiltelefon (102; 104; 106) gespeichert ist, und eine erneute Übermittlung
der ausgewählten Sounddatei von dem Server (108) an das Empfänger-Mobiltelefon (102;
104; 106) unterbleibt, wenn die ausgewählte Sounddatei auf dem Empfänger-Mobiltelefon
(102; 104: 106) gespeichert ist.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Auswahl eines Identifikators einer Sounddatei über den Server (108) ausgelesen
wird, welche Sounddateien auf einem Empfänger-Mobiltelefon (102; 104; 106) gespeichert
sind.
12. Computerprogrammprodukt in Form einer JAVA-Applikation mit mindestens einem MIDlet
zur Installation auf einem Mobiltelefon (102; 104; 106) und zur Durchführung aller
Schritte eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11.
1. A method for playing back a sound file on a receiver mobile telephone (102; 104; 106)
by means of a transmitter mobile telephone (102; 104; 106), comprising the following
steps:
a) execution of an application on the transmitter mobile telephone (102; 104; 106)
and on the receiver mobile telephone (102; 104; 106),
b) with the assistance of the application on the transmitter mobile telephone (102;
104; 106), an identifier of a sound file and a code of a receiver mobile telephone
(102; 104; 106) is selected,
c) the identifier of the sound file and the code of the receiver mobile telephone
(102; 104; 106) are communicated to a server (108),
d) a control command is communicated from the server (108) to the receiver mobile
telephone (102; 104; 106) in combination with the identifier of the sound file and/or
of the sound file associated with the identifier,
e) on the basis of the received control command, the application executed on the receiver
mobile telephone (102; 104; 106) is caused to play back the sound file directly on
the receiver mobile telephone (102; 104; 106),
characterised in that
f) the application is a JAVA application with at least one MIDlet and
g) the method is only executable between transmitter mobile telephones (102; 104;
106) and receiver mobile telephones (102; 104; 106) on which the JAVA application
is installed and is executed and which access the same server or servers (108) connected
to one another and
h) an identification code of the transmitter mobile telephone (102; 104; 106) is communicated
from the transmitter mobile telephone (102; 104; 106) to the server (108), and a comparison
of this identification code with identification codes stored in a register is implemented,
wherein the playback of the sound file on the receiver mobile telephone (102; 104;
106) is suppressed, if the identification code of the transmitter mobile telephone
(102; 104; 106) does not agree with an identification code of the register.
2. The method according to claim 1
characterised in that
access to at least one function of the operating system is allowed by the JAVA application.
3. The method according to claim 2,
characterised in that
access to a playback function of the operating system takes place through the JAVA
application, and the sound file is played back directly by the operating system.
4. The method according to any one of claims 1 to 3,
characterised in that
the sound file is played back directly by the JAVA application on the basis of the
control command communicated from the server (108) to the receiver mobile telephone
(102; 104; 106).
5. The method according to any one of the preceding claims,
characterised in that
the register is stored on the server (108), and the comparison of the identification
code of the transmitter mobile telephone (102; 104; 106) is implemented by the server
(108) with the identification codes stored in the register.
6. The method according to any one of claims 1 to 4,
characterised in that
the register is stored on the receiver mobile telephone (102; 104; 106), and the comparison
of the identification code of the transmitter mobile telephone (102; 104; 106) is
implemented by the receiver mobile telephone (102; 104; 106) with the identification
codes stored in the register.
7. The method according to any one of claims 1 to 6,
characterised in that
identification codes of authorised receiver mobile telephones are stored in a register
stored in the transmitter mobile telephone and, before the communication of the identifier
of the sound file and the code of the receiver mobile telephone to the server, a comparison
of the code of the receiver mobile telephone to be transmitted with the identification
codes stored in the register is implemented, in order to suppress a communication
of the identifier and of the sound file, if the register provides no identification
code agreeing with the code of the receiver mobile telephone.
8. The method according to one or more of the preceding claims,
characterised in that,
for the selection of a code of a receiver mobile telephone (102; 104; 106), a list
of identification codes of receiver mobile telephones (102; 104; 106) for the transmitter
mobile telephone (102; 104; 106) stored in the register and/or of member numbers associated
with the identification codes and/or member names of a mobile-telephone user group
in which each member receives a member name, is displayed on the transmitter mobile
telephone (102; 104; 106).
9. The method according to claim 8,
characterised in that
transmitter mobile telephones (102; 104; 106) are authorised to play back sound files
on given receiver mobile telephones (102; 104; 106) by the latter and, in order to
generate the list, a check is carried out with the assistance of the server (108)
to determine on which of the receiver mobile telephones (102; 104; 106) the JAVA application
is activated,
and that in the list of a transmitter mobile telephone (102; 104; 106), exclusively
the codes of receiver mobile telephones (102; 104; 106) are displayed, which have
authorised this transmitter mobile telephone (102; 104; 106) and on which the JAVA
application is activated.
10. The method according to any one of claims 1 to 9,
characterised in that,
before the communication of the selected sound file to the receiver mobile telephone
(102; 104; 106), a check is carried out by the server (108) to determine whether the
selected sound file is already stored on the receiver mobile telephone (102; 104;
106), and a re-communication of the selected sound file from the server (108) to the
receiver mobile telephone (102; 104; 106) is not implemented, if the selected sound
file is stored on the receiver mobile telephone (102; 104; 106).
11. The method according to any one of claims 1 to 10,
characterised in that,
before the selection of an identifier of a sound file, the server (108) reads out
which sound files are stored on a receiver mobile telephone (102; 104; 106).
12. A computer program product in the form of a JAVA application with at least one MIDlet
for installation on a mobile telephone (102; 104; 106) and for the implementation
of all the steps of a method according to any one of claims 1 to 11.
1. Procédé de lecture d'un fichier son sur un téléphone mobile récepteur (102 ; 104 ;
106) au moyen d'un téléphone mobile émetteur (102 ; 104 ; 106), comportant les étapes
suivantes consistant à :
a) exécuter une application sur le téléphone mobile récepteur (102 ; 104 ; 106) et
le téléphone mobile récepteur (102 ; 104 ; 106),
b) à l'aide de l'application du téléphone mobile émetteur (102 ; 104 ; 106), choisir
un identifiant d'un fichier son et un indicatif du téléphone mobile récepteur (102;
104 ; 106),
c) transmettre l'identifiant du fichier son et l'indicatif du téléphone mobile récepteur
(102 ; 104 ; 106) à un serveur (108),
d) depuis le serveur (108), transmettre une instruction de commande en lien avec l'identifiant
du fichier son et/ou le fichier son appartenant à l'identifiant, au téléphone mobile
récepteur (102 ; 104 ; 106),
e) amener l'application exécutée sur le téléphone mobile récepteur (102 ; 104 ; 106)
à lire le fichier son transmis directement sur le téléphone mobile récepteur (102
; 104 ; 106), sur la base de l'instruction de commande reçue caractérisé en ce que
f) l'application est une application JAVA avec au moins un MIDIet, et
g) le procédé est réalisable uniquement entre un téléphone mobile émetteur (102 ;
104 ; 106) et un téléphone mobile récepteur (102 ; 104 ; 106), sur lesquels l'application
JAVA est installée et exécutée, et qui accèdent au même serveur (108), ou qui sont
connectés mutuellement à celui-ci,
h) depuis le téléphone mobile émetteur (102 ; 104 ; 106), un indicatif de notification
du téléphone mobile émetteur (102 ; 104 ; 106) va être transmis au serveur (108),
et une comparaison de cet indicatif d'identification avec des indicatifs d'identification
enregistrés dans un registre va être effectuée, de telle sorte que la lecture sur
le téléphone mobile récepteur (102 ; 104 ; 106) va être empêchée lorsque l'indicatif
d'identification du téléphone mobile émetteur (102 ; 104 ; 106) ne va pas correspondre
à un indicatif d'identification du registre.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'application JAVA va permettre un accès à au moins une fonction du système d'exploitation.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'application JAVA offre un accès à une fonction de lecture du système d'exploitation,
et le fichier son va être lu immédiatement au moyen du système d'exploitation.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que sur la base de l'instruction de commande transmise depuis le serveur (108) au téléphone
mobile récepteur (102 ; 104 ; 106), le fichier son va être lu immédiatement au moyen
de l'application JAVA.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le registre va être sauvegardé sur le serveur (108), et la comparaison de l'indicatif
d'identification du téléphone mobile émetteur (102 ; 104 ; 106) avec les indicatifs
d'identification enregistrés dans le registre sur le serveur (108) va être effectuée.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le registre va être sauvegardé sur le téléphone mobile récepteur (102 ; 104; 106),
et la comparaison de l'indicatif d'identification du téléphone mobile émetteur (102
; 104 ; 106) avec les indicatifs d'identification enregistrés dans le registre depuis
le téléphone mobile récepteur (102 ; 104 ; 106) va être effectuée.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les indicatifs d'identification de téléphones mobiles autorisés vont être enregistrés
parmi ceux du registre enregistré sur le téléphone mobile émetteur, et pour la transmission
de l'identifiant du fichier son et de l'indicatif du téléphone mobile récepteur vers
un serveur, une comparaison de l'indicatif de téléphone mobile récepteur à envoyer
avec les indicatifs d'identification enregistrés dans un registre va être effectuée,
pour empêcher une transmission de l'identifiant et du fichier son, lorsque l'indicatif
du téléphone mobile récepteur ne correspond à aucun indicatif d'identification conforme
du registre.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour choisir un indicatif du téléphone mobile récepteur (102 ; 104 ; 106), une liste
va être affichée sur le téléphone mobile émetteur (102 ; 104 ; 106), comprenant des
indicatifs d'identification provenant de téléphones mobiles récepteurs (102 ; 104
; 106) enregistrés dans le registre du téléphone mobile émetteur (102 ; 104 ; 106),
et/ou des numéros de membre appartenant à des identificateurs d'identification et/ou
des noms de membre d'un groupe d'utilisateurs de téléphone mobile, de telle sorte
que chaque membre reçoit un nom de membre.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que le téléphone mobile émetteur (102 ; 104 ; 106) va autoriser le téléphone mobile récepteur
identifié (102 ; 104 ; 106) à lire le fichier son sur celui-ci, et va vérifier la
création de la liste à l'aide du serveur (108), sur lequel l'application JAVA du téléphone
mobile récepteur (102 ; 104 ; 106) est activée, et en ce que des indicatifs exclusifs vont être affichés dans la liste d'un téléphone mobile émetteur
(102 ; 104; 106), provenant de téléphones mobiles récepteurs (102 ; 104 ; 106) que
ce téléphone mobile émetteur (102 ; 104 ; 106) aura autorisés, et sur lesquels sera
activée l'application JAVA.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la transmission du fichier son choisi depuis le serveur (108) vers un téléphone mobile
récepteur (102 ; 104 ; 106) va être vérifiée, si le fichier son choisi est déjà enregistré
sur le téléphone mobile récepteur (102 ; 104 ; 106), et une nouvelle transmission
du fichier son choisi ne sera pas effectuée depuis le serveur (108) vers le téléphone
mobile récepteur (102 ; 104 ; 106), lorsque le fichier son choisi est enregistré sur
le téléphone mobile récepteur (102 ; 104 ; 106).
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le choix d'un identifiant d'un fichier son sur le serveur (108) sera fait, lesquels
fichiers son sont enregistrés sur un téléphone mobile récepteur (102 ; 104 ; 106).
12. Produit formant programme informatique sous la forme d'une application JAVA avec au
moins un MIDIet pour une installation sur un téléphone mobile (102 ; 104 ; 106), et
la mise en oeuvre de toutes les étapes d'un procédé selon l'une quelconque des revendications
1 à 11.