| (19) |
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(11) |
EP 2 129 881 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.12.2015 Patentblatt 2015/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.02.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/052167 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/116710 (02.10.2008 Gazette 2008/40) |
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| (54) |
HUBKOLBENBRENNKRAFTMASCHINE MIT MOTORBREMSEINRICHTUNG
RECIPROCATING INTERNAL COMBUSTION ENGINE COMPRISING AN ENGINE BRAKE DEVICE
MOTEUR À COMBUSTION INTERNE ALTERNATIF ET À DISPOSITIF DE FREIN MOTEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
24.03.2007 DE 102007014248
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.12.2009 Patentblatt 2009/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Schaeffler Technologies AG & Co. KG |
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91074 Herzogenaurach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BOLTE, Frank
49324 Melle (DE)
- SAILER, Peter
91052 Erlangen (DE)
- SCHNELL, Oliver
90587 Veitsbronn (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 285 877 DE-A1- 19 712 656 DE-C1- 19 712 668 US-A- 4 164 917
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EP-A- 0 593 908 DE-C1- 3 800 945 JP-A- 8 284 620
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Gebiet der Erfindung
[0001] Hubkolbenbrennkraftmaschine nach dem Vier-Takt-Verfahren mit einem Kurbelgehäuse
und zumindest einem darin angeordneten Zylinder, in dem ein Arbeitskolben von einer
Kurbelwelle geführt ist, mit zumindest einem den Zylinder verschließenden Zylinderkopf,
dessen Ein- und Auslasskanäle von zumindest je einem Ein- und Auslassventil beherrscht
sind, die durch von einer Nockenwelle angetriebene Übertragungselemente betätigbar
sind, und mit einer Bremssteuereinrichtung, mittels der ein Druckaufbau in dem Auslasssystem,
insbesondere in den Auslasskanälen, und/oder ein zusätzliches Öffnen zumindest eines
Auslassventils erfolgt.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Eine derartige gattungsbildende Hubkolbenkraftmaschine ist allgemein bekannt.
[0003] Bekannt sind weiterhin mehrere Systeme der Motorbremssteuerung.
[0004] Ein System beinhaltet eine Abgasdrossel, die in dem Abgassystem der Hubkolbenbrennkraftmaschine
angeordnet ist. Dabei muss der Motor gegen den erhöhten Druck im Abgassystem arbeiten
und erbringt somit Bremsleistung.
[0005] Ein anderes System,
DE 39 04 497 C1, weist eine Dekompressionseinrichtung auf. Bei diesem System wird am Ende des Kompressionstaktes
das Auslassventil oder ein getrenntes Ventil geöffnet und somit der entstandene Druck
im Verbrennungsraum freigegeben. Dadurch wird die Energie beim darauf folgenden Entspannungstakt
nicht mehr an den Motor zurückgegeben und es entsteht eine Bremswirkung.
[0006] Es ist weiterhin bekannt,
EP 0 974 740 A2, eines der Auslassventile während des Bremsvorganges um einen kleinen Betrag geöffnet
zu halten, so dass eine laufende Dekompression mit entsprechender Bremswirkung eintritt.
[0007] Auch die Druckschrift
EP0285877 A1 offenbart eine Dekompressionseinrichtung zum Bremsen.
[0008] Es hat sich herausgestellt, dass hydraulische Ventilspiel-Ausgleichselemente, in
der vorliegenden Patentanmeldung auch "HVA" genannt, nicht bzw. nicht zufrieden stellend
in Verbindung mit Bremsvorrichtungen funktionieren, weil z. B. die Gefahr besteht,
dass das HVA sich während des Bremsbetriebes ungewollt nachstellt.
Aufgabe der Erfindung
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es daher, hydraulische Ventilspiel-Ausgleichselemente so
zu modifizieren, dass sie zum Einbau in den Ventiltrieb von Hubkolbenbrennkraftmaschinen
mit Motorbremseinrichtung geeignet sind. Dabei sollen die HVA so ausgebildet sein,
dass sie auch in Verbindung mit einer Motorbremssteuerung nicht zum Nachstellen führen,
da sonst die Ventile nach Beendigung des Motorbremsbetriebes offen stehen würden.
Sie sollen in der Lage sein, unter allen Bedingungen eine betriebssichere Funktion
zu gewährleisten.
[0010] Das HVA soll weiterhin so ausgebildet sein, dass es im Motorbremsbetrieb nicht zum
Absinken (Zusammendrücken) des HVA's kommt, um eine erhöhte Belastung der Motorkomponenten
zu vermieden.
Zusammenfassung der Erfindung
[0011] Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, in zumindest eines der Übertragungselemente
zwischen der Nockenwelle und zumindest einem Ein- und/oder Auslassventil ein hydraulisches
Ventilspiel-Ausgleichselement eingebaut ist, das einen Kolben, einen mit dem Kolben
zusammenwirkenden Zylindergehäuseteil und ein Rückschlagventil aufweist, und dass
eine betätigbare Anschlagvorrichtung vorgesehen ist, die der Bewegung des Kolbens
zum Zylindergehäuseteil und/oder des Zylindergehäuseteils zum Übertragungselement
zumindest in einer Bewegungsrichtung begrenzt. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht,
dass während des Motorbremsbetriebes das Rückschlagventil des HVA's, dessen Ventilkörper
normalerweise in Schließstellung federbelastet ist, geschlossen bleibt. Dadurch wird
das Aufpumpen oder Nachstellen des HVA's verhindern, obwohl das oder die Auslassventil(e)
im Motorbremsbetrieb teilweise geöffnet sind und die Übertragungselemente zumindest
teilweise entlastet sind. Während der Anschlagsbegrenzung kann das HVA bis zur Blockstellung
absinken, wobei beim Verlassen des Bremsbetriebes das HVA nun den Absinkweg ausgleicht.
[0012] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass zwei betätigbare
Anschlagvorrichtungen vorgesehen sind, die die Bewegung des Kolbens zum Zylindergehäuseteil
und/oder des Zylindergehäuseteils zum Übertragungselement in beiden Bewegungsrichtungen
begrenzen. Dadurch bleibt das hydraulische Ventilspiel-Ausgleichselement in seiner
vor dem Bremsbetrieb erreichten Position festgelegt, so dass auch nach Beendigung
des Bremsbetriebes das HVA nicht mehr den Absinkweg auszugleichen braucht.
[0013] Die betätigbaren Anschlagvorrichtung(en) können in vorteilhafter Weise Anschlagringe
aufweisen, die im Übertragungselement geführt, in einer Bewegungsrichtung mittels
der Kraft einer Feder belastet und in der Gegenrichtung mittels Hydraulikflüssigkeit
belastbar sind. Dabei ist am Zylindergehäuseteil vorzugsweise ein Anschlagkörper befestigt,
an dem sich der Anschlagring abstützen kann. Der Anschlagring wird dabei soweit bewegt,
dass er über den Anschlagkörper das Zylindergehäuseteil abstützt, so dass das HVA
druckbelastet bleibt.
[0014] Der Anschlagkörper ist in vorteilhafter Weise als Ring, vorzugsweise als Federklemmring,
ausgeführt, der in einer Nut des Zylindergehäuses angeordnet ist. Dies ist eine einfache,
kostengünstige Ausgestaltung, die den Erfordernissen Rechnung trägt.
[0015] Der oder die Anschlagringe könnten aus funktioneller Sicht auch in anderen Bauteilen,
auch des HVA's eingebaut sein. Wenn sie aber im Übertragungselement eingebaut sind,
bedeutet dies, dass das hydraulische Ventilspiel-Ausgleichselement abgesehen von der
Nut für den Federklemmring nicht geändert zu werden braucht, was eine große Verbilligung
bedeutet.
[0016] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass anstelle der
betätigbaren Anschlagvorrichtung eine Klemmvorrichtung vorgesehen ist, die die Bewegung
des Kolbens zum Zylindergehäuseteil und/oder des Zylindergehäuseteils zum Übertragungselement
zumindest in einer Bewegungsrichtung festlegt.
[0017] Die Klemmvorrichtung weist vorzugsweise einen zwischen dem Übertragungselement und
dem Zylindergehäuseteil oder zwischen dem Zylindergehäuseteil und dem Kolben angeordneten
Klemmring auf, der mit zumindest einer konischen Wandfläche eines der genannten Bauteile
in Wirkverbindung steht. Der Klemmring ist dabei ähnlich dem Anschlagring in einer
Bewegungsrichtung mittels der Kraft einer Feder belastet und in der Gegenrichtung
mittels Hydraulikflüssigkeit belastbar ausgeführt. Die Klemmvorrichtung ist vorzugsweise
nach Art eines Freilaufes ausgebildet, wobei der Klemmring Klemmkörper, insbesondere
Klemmkugeln aufweist, die mit zwei benachbarten Wandflächen der Bauteile in Wirkverbindung
stehen und in Öffnungen des Klemmkörpers angeordnet sind. Durch Verschieben des Klemmringes
werden dabei die Klemmkörper bzw. die Klemmkugeln an die Wandflächen gedrückt, so
dass diese die benachbarten Bauteile festlegen. Die Klemmvorrichtung zwischen Zylindergehäuse
und Kolben einzubauen hat den Vorteil, dass das HVA mit oder ohne Klemmverrichtung
in einen vorhandenen Bauraum vorgesehen und entsprechend angeboten werden kann.
[0018] Die Steuerung der Anschlag- bzw. der Klemmvorrichtung(en) kann entweder zwei flutig
oder ein flutig erfolgen. Bei der zwei flutigen Ausgestaltung wird die Hydraulikflüssigkeit
zur Betätigung des/der Anschlagringe oder des Klemmringes mittels eines getrennten
Druckanschlusses, unabhängig von der Druckmittelversorgung des HVA's, gesteuert. Durch
Zufuhr von Hydraulikdruckflüssigkeit durch den Druckanschluss werden der oder die
Anschlagringe gegen die Kraft der Federn bis zum Federklemmring bewegt, so dass die
Bewegung des HVA's begrenzt wird. Bei dieser Ausgestaltung ist vorzugsweise die Feder
des Rückschlagventils so eingebaut, dass sie den Ventilkörper in Schließrichtung belastet.
Dadurch bleibt der Druckaufbau im HVA erhalten und die Montage des HVA's vereinfacht.
Bei der ein flutigen Ausgestaltung wird die Hydraulikflüssigkeit zur Betätigung des/der
Anschlagringe oder des Klemmringes mittels des Druckanschlusses der Druckmittelversorgung
des hydraulischen Ventilspiel-Ausgleichselements bewirkt und die Betätigung des/der
Anschlagringe oder des Klemmringes durch Druckveränderung, Erhöhung/Absenkung des
Druckes, gesteuert.
[0019] Dann hebt z. B. nach Absenken des Druckes der Druckmittelversorgung des HVA's die
Feder den Anschlagring bis zum Federklemmring und verhindert das Aufpumpen des HVA's,
da die Feder stärker ist als die Feder im Hochdruckraum des HVA's. Anschließend kann
bzw. muss das hydraulische Ventilspiel-Ausgleichselement den Absinkweg ausgleichen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0020] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen verwiesen, in denen
Ausführungsbeispiele der Erfindung vereinfacht dargestellt sind. Es zeigen:
- Figur 1:
- einen Schnitt durch ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement mit einseitiger
Anschlagsbegrenzung und zwei flutiger Ausbildung in Anschlag-Stellung,
- Figur 2:
- einen Schnitt durch das HVA gemäß Figur 1 in frei beweglicher Stellung,
- Figur 3:
- einen Schnitt durch ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement ähnlich Figur
1 in Anschlag-Stellung mit zwei Anschlagvorrichtungen,
- Figur 4:
- einen Schnitt durch das HVA gemäß Figur 3 in frei beweglicher Stellung,
- Figur 5:
- einen Schnitt durch ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichelement ähnlich Figur 1
in ein flutiger Ausgestaltung in Anschlag-Stellung,
- Figur 6:
- einen Schnitt durch das HVA gemäß Figur 5 in frei beweglicher Stellung,
- Figur 7:
- einen Schnitt durch ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement in zwei flutiger
Ausgestaltung und Klemm-Stellung,
- Figur 8:
- einen Schnitt durch das HVA gemäß Figur 7, in frei beweglicher Stellung,
- Figur 9:
- einen Schnitt durch ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement ähnlich Figur
7 in ein flutiger Ausgestaltung und Klemm-Stellung und
- Figur 10:
- einen Schnitt durch das HVA gemäß Figur 9 in frei beweglicher Stellung.
Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
[0021] In Figuren 1 bis 10 sind, soweit im Einzelnen dargestellt, mit 1 ein Übertragungselement
bezeichnet, das ein Kipphebel, ein Stößel, ein Schlepphebel/Schwinghebel, eine Brücke
zwischen zwei Ventilen oder ein anderes Übertragungselement zwischen Nockenwelle und
Ein- und/oder Auslassventil sein kann. Es kann sich aber auch um ein gehäuseartiges
Bauteil handeln, das in ein der oben genannten Übertragungselemente eingebaut ist.
Das Übertragungselement 1 weist eine innere Öffnung auf, in der ein Zylindergehäuseteil
2 eingebaut ist, das topfartig verschlossen ist. In dem Zylindergehäuseteil 2 ist
ein Kolben 3 geführt, der mit dem Zylindergehäuseteil 2 einen Ölhochdruckraum bildet,
an den eine zentrale Bohrung im Kolben 3 angeschlossen ist, die mittels eines mit
4 bezeichneten Rückschlagventils verschließbar ist. In den Ölhochdruckraum ist eine
Rückstellfeder 18 eingebaut, deren Kraft auf den Kolben 3 und den Zylindergehäuseteil
2 wirkt. In einer erweiterten Öffnung des Übertragungselements 1 ist ein Anschlagring
5 eingebaut, der mit dem Übertragungselement 1 einen Druckraum bildet, an den ein
Druckanschluss 6 für eine Steuer-Hydraulikflüssigkeit angeschlossen ist. Auf der gegenüberliegenden
Seite des Anschlagringes 5 ist eine Feder 7 vorgesehen, die als Druckfeder ausgebildet
ist und sich an einer Abstützscheibe 8 abstützt, die ihrerseits über einen Sicherungsring
9 im Übertragungselement 1 festgelegt ist. Das Zylindergehäuseteil 2 weist eine Nut
auf, in der ein Federklemmring angeordnet ist. Wird durch den Druckanschluss 6 Druckflüssigkeit
zugeführt, deren Kraft größer ist als die Kraft der Feder 7 zuzüglich der Druckkraft
der Versorgungs-Hydraulikflüssigkeit für den HVA und der Kraft der Rückstellfeder
18 im Ölhochdruckraum des HVA's, so wird der Anschlagring 5 verschoben und bildet
damit einen Anschlag für den Federklemmring, so dass das hydraulische Ventilspiel-Ausgleichselement
unter Druckbelastung bleibt und nicht ausfahren kann. Es kann je nach Druckbelastung
des Druckanschlusses 6 während des Bremsbetriebes über die Leckspaltdrosselung zwischen
Kolben 3 und Zylindergehäuseteil 2 und die Belastung des HVA's durch die Kraft der
Schließfeder des Ein- oder Auslassventils zusammengedrückt werden, so dass nach Ende
des Bremsbetriebes ein selbsttätiges Ausfahren erfolgt.
[0022] Im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 3 und 4 ist zusätzlich zu dem Anschlagring
5 ein Anschlagring 5a vorgesehen, der oberhalb des Anschlagringes 5 angeordnet ist,
wobei zwischen den Anschlagringen 5 und 5a die Feder 7 eingebaut ist. Dem Anschlagring
5a zugeordnet ist ein weiterer Druckanschluss 6a, so dass bei Druckaufbau in den Druckanschlüssen
6 und 6a die Anschlagringe 5 und 5a zusammengedrückt werden und damit den Federklemmring
10 von beiden Seiten umschließen.
[0023] Das HVA ist damit in beiden Bewegungsrichtungen festgelegt. Im Bereich der Feder
7 und des Federklemmringes 10 befindet sich noch ein mit 11 bezeichneter Abflussanschluss,
damit ein Abfluss bzw. eine Entlüftung erfolgen kann.
[0024] In den Figuren 5 und 6 ist die Feder 7 so eingebaut, dass sie den Anschlagring 5
in Richtung des Federklemmringes 10 belastet und den Anschlagring 5 auch verschiebt,
wenn der hydraulische Gegendruck am Anschlagring 5 kleiner ist als die Federkraft.
Der zugeordnete Federraum ist druckentlastet. Oberhalb des Anschlussringes 5 ist eine
mit 12 bezeichnete Druckmittelversorgungsbohrung angebracht, die zur Druckmittelversorgung
des HVA's vorgesehen ist und darüber hinaus in seinem Druck variiert werden kann.
Wird dort eine Druckabsenkung gesteuert, so überwieg die Kraft der Feder 7, verschiebt
den Anschlagring 5 gegen den Federklemmring 10 und legt das Zylindergehäuseteil 2
fest. Da der Ventilkörper des Rückschlagventils 4 in diesem Ausführungsbeispiel durch
eine Feder in Öffnungsrichtung belastet ist und der Innenraum des Kolbens über eine
Radialnut 16 in der Abstützscheibe 8 mit der Druckmittelversorgungsbohrung 12 verbunden
ist, kann die Feder 7, die stärker ausgelegt sein kann als die Rückstellfeder 18 im
Öldruckraum des HVA's, ggf. das Zylindergehäuseteil 2 anheben und das HVA zusammendrücken,
zumal auch die Kraft der Schließfeder des Ein- oder Auslassventils in die selbe Richtung
wirkt.
[0025] In den Figuren 7 bis 10 weist der Kolben 3 einen ringförmigen Absatz auf, in dem
ein Klemmring 13 angeordnet ist, der an seinem äußeren Ende eine Kolbenringfläche
17 aufweist. Der Klemmring 13 hat Öffnungen 14, in denen Klemmkugeln 15 eingesetzt
sind. Die zylindrische Aussparung im Kolben 3 hat in Richtung zum Rückschlagventil
4 eine konische Erweiterung, so dass eine Verschiebung des Klemmringes 13 über die
Kolbenringfläche 17 eine Verklemmung der Klemmkugeln zwischen dem Kolben 3 und dem
Zylindergehäuseteil 2 bewirkt. In der zylindrischen Aussparung des Kolbens 3 ist weiterhin
eine Feder 7a eingebaut, die bei Absenkung des Druckes der Hydraulikflüssigkeit den
Klemmring 13 in Richtung der Abstützscheibe 8a zurückbewegt. Durch die Kraft der Schließfeder
des Ein- oder Auslassventils, die während des Ventilhubs wirkt, wird das Lösen dieser
Verbindung unterstützt. Die Abstützscheibe 8a gemäß den Figuren 7 bis 10 hat eine
zentrale Öffnung für den Druckanschluss der Ölversorgung des HVA's und in dem Ausführungsbeispiel
gemäß den Figuren 7 und 8 eine seitliche Bohrung für den Druckanschluss zur Steuerung
des Klemmringes 13. Diese Steuerung ist möglich, weil das Zylindergehäuseteil 2, der
Klemmring 13 mit seiner Kolbenringfläche 17 und die Abstützscheibe 8a an ihrem Außenumfang
bündig ausgeführt sind und dichtend in einem Übertragungselement eingebaut sind.
[0026] Im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 9 und 10 erfolgt die Steuerung des Klemmringes
13 über eine Druckvariation des Versorgungsöldruckes des HVA's. Die Abstützscheibe
8a weist dabei eine Radialnut 16a auf, die eine Verbindung zwischen dem Innenraum
des Kolbens 3 und der Kolbenringfläche 17 des Klemmringes 13 herstellt.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1
- Übertragungselement
- 2
- Zylindergehäuseteil
- 3
- Kolben
- 4
- Rückschlagventil
- 5
- Anschlagring
- 5a
- Anschlagring
- 6
- Druckanschluss
- 6a
- Druckanschluss
- 7
- Feder
- 7a
- Feder
- 8
- Abstützscheibe
- 8a
- Abstützscheibe
- 9
- Sicherungsring
- 10
- Federklemmring
- 11
- Abflussanschluss
- 12
- Druckmittelversorgungsbohrung
- 13
- Klemmring
- 14
- Öffnung
- 15
- Klemmkugeln
- 16
- Radialnut
- 16a
- Radialnut
- 17
- Kolbenringfläche
- 18
- Rückstellfeder
1. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach dem Vier-Takt-Verfahren mit einem Kurbelgehäuse und
zumindest einem darin angeordneten Zylinder, in dem ein Arbeitskolben von einer Kurbelwelle
geführt ist, mit zumindest einem den Zylinder verschließenden Zylinderkopf, dessen
Ein- und Auslasskanäle von zumindest je einem mit einer Schließfeder belasteten Ein-
und Auslassventil beherrscht sind, die durch von einer Nockenwelle angetriebene Übertragungselemente
(1) betätigbar sind, und mit einer Bremssteuereinrichtung, mittels der ein Druckaufbau
in dem Auslasssystem, insbesondere in den Auslasskanälen, und/oder ein zusätzliches
Öffnen zumindest eines Auslassventils erfolgt, wobei in zumindest eines der Übertragungselemente
(1) oder in ein im Übertragungselement (1) eingesetzten Bauteil zwischen Nockenwelle
und zumindest einem Ein- und/oder Auslassventil ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement
eingebaut ist, das einen Kolben (3), ein mit dem Kolben (3) zusammenwirkendes Zylindergehäuseteil
(2), eine dazwischen eingebaute Rückstellfeder (18) und ein Rückschlagventil (4) aufweist,
und dass eine oder zwei betätigbare Anschlagvorrichtungen vorgesehen sind, die die
Bewegung des Kolbens (3) gegenüber dem Zylindergehäuseteil (2) und/oder des Zylindergehäuseteils
(2) gegenüber dem Übertragungselement (1) oder dem Bauteil zumindest in einer Bewegungsrichtung
begrenzen dadurch gekennzeichnet, dass jede betätigbare Anschlagvorrichtung einen Anschlagring (5, 5a) aufweist, der im
Übertragungselement (1) oder Bauteil geführt, in einer Bewegungsrichtung mittels der
Kraft einer Feder (7, 7a) belastet und in der Gegenrichtung mittels Hydraulikdruckflüssigkeit
belastbar ist, und dass am Zylindergehäuseteil (2) ein Anschlagkörper befestigt ist,
an dem der Anschlagring (5, 5a) abstützbar ist, bzw. an dem die Anschlagringe (5,
5a) abstützbar sind.
2. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei betätigbare Anschlagvorrichtungen vorgesehen sind, die die Bewegung des Kolbens
(3) gegenüber dem Zylindergehäuseteil (2) und/oder des Zylindergehäuseteils (2) gegenüber
dem Übertragungselement (1) oder dem Bauteil in beiden Bewegungsrichtungen begrenzen.
3. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagkörper als Ring, vorzugsweise Federklemmring (10), ausgeführt ist, der
in einer Nut des Zylindergehäuseteils (2) angeordnet ist.
4. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach dem Vier-Takt-Verfahren mit einem Kurbelgehäuse und
zumindest einem darin angeordneten Zylinder, in dem ein Arbeitskolben von einer Kurbelwelle
geführt ist, mit zumindest einem den Zylinder verschließenden Zylinderkopf, dessen
Ein- und Auslasskanäle von zumindest je einem mit einer Schließfeder belasteten Ein-
und Auslassventil beherrscht sind, die durch von einer Nockenwelle angetriebene Übertragungselemente
(1) betätigbar sind, und mit einer Bremssteuereinrichtung, mittels der ein Druckaufbau
in dem Auslasssystem, insbesondere in den Auslasskanälen, und/oder ein zusätzliches
Öffnen zumindest eines Auslassventils erfolgt, wobei in zumindest eines der Übertragungselemente
(1) oder in ein im Übertragungselement (1) eingesetzten Bauteil zwischen Nockenwelle
und zumindest einem Ein- und/oder Auslassventil ein hydraulisches Ventilspiel-Ausgleichselement
eingebaut ist, das einen Kolben (3), ein mit dem Kolben (3) zusammenwirkendes Zylindergehäuseteil
(2), eine dazwischen eingebaute Rückstellfeder (18) und ein Rückschlagventil (4) aufweist,
und dass eine Klemmvorrichtung vorgesehen ist, die die Bewegung des Kolbens (3) zum
Zylindergehäuseteil (2) und/oder des Zylindergehäuseteils (2) zum Übertragungselement
(1) oder Bauteil zumindest in einer Bewegungsrichtung festlegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung einen zwischen dem Übertragungselement (1) und dem Zylindergehäuseteil
(2) und/oder zwischen dem Zylindergehäuseteil (2) und dem Kolben (3) angeordneten
Klemmring (13) aufweist, der mit zumindest einer konischen Wandfläche eines der benachbarten
Bauteile in Wirkverbindung steht, und dass der Klemmring (13) Klemmkörper, insbesondere
Klemmkugeln (15) aufweist, die mit zwei benachbarten Wandflächen der Bauteile in Wirkverbindung
stehen und in Öffnungen (14) des Klemmringes (13) angeordnet sind.
5. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmring (13) in einer Bewegungsrichtung mittels der Kraft einer Feder (7a)
belastet und in der Gegenrichtung mittels Hydraulikdruckflüssigkeit belastbar ist.
6. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des/der Anschlagringe (5, 5a) oder des Klemmringes (13) ein getrennter
Druckanschluss (6, 6a), unabhängig von der Druckmittelversorgung des HVA's, vorgesehen
und darüber steuerbar ist.
7. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des/der Anschlagringe (5, 5a) oder des Klemmringes (13) mittels des
Druckanschlusses der Druckmittelversorgung des HVA's erfolgt und durch Druckveränderung,
Erhöhung/Absendung des Druckes, steuerbar ist.
8. Hubkolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des/der Anschlagringe (5, 5a) durch Druckabsenkung und Ausdehnung
der Feder (7, 7a) erfolgt.
1. Reciprocating internal combustion engine in accordance with the four-stroke principle,
with a crankcase and at least one cylinder which is arranged therein and in which
a working piston is guided by a crankshaft, with at least one cylinder head which
closes the cylinder and the inlet and outlet channels of which are controlled by at
least in each case one inlet and outlet valve loaded by a closing spring, which inlet
and outlet valves are actuable by transmission elements (1) driven by a camshaft,
and with a brake control device, by means of which a pressure build-up in the outlet
system, in particular in the outlet channels, and/or an additional opening of at least
one outlet valve takes place, wherein a hydraulic valve-lash-adjusting element is
installed in at least one of the transmission elements (1) or in a component, which
is inserted in the transmission element (1), between camshaft and at least one inlet
and/or outlet valve, which valve-lash-adjusting element has a piston (3), a cylinder
housing part (2) interacting with the piston (3), a return spring (18) installed inbetween
and a non-return valve (4), and that one or two actuable stop devices are provided
which limit the movement of the piston (3) in relation to the cylinder housing part
(2) and/or of the cylinder housing part (2) in relation to the transmission element
(1) or to the component at least in one direction of movement, characterized in that each actuable stop device has a stop ring (5, 5a) which is guided in the transmission
element (1) or component, is loaded in one direction of movement by means of the force
of a spring (7, 7a) and is loadable in the opposite direction by means of hydraulic
pressure fluid, and in that a stop body on which the stop ring (5, 5a) is supportable or on which the stop rings
(5, 5a) are supportable is fastened to the cylinder housing part (2).
2. Reciprocating internal combustion engine according to Claim 1, characterized in that two actuable stop devices are provided which limit the movement of the piston (3)
in relation to the cylinder housing part (2) and/or of the cylinder housing part (2)
in relation to the transmission element (1) or to the component in both directions
of movement.
3. Reciprocating internal combustion engine according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the stop body is designed as a ring, preferably spring clamping ring (10), which
is arranged in a groove of the cylinder housing part (2).
4. Reciprocating internal combustion engine in accordance with the four-stroke principle,
with a crankcase and at least one cylinder which is arranged therein and in which
a working piston is guided by a crankshaft, with at least one cylinder head which
closes the cylinder and the inlet and outlet channels of which are controlled by at
least in each case one inlet and outlet valve loaded by a closing spring, which inlet
and outlet valves are actuable by transmission elements (1) driven by a camshaft,
and with a brake control device, by means of which a pressure build-up in the outlet
system, in particular in the outlet channels, and/or an additional opening of at least
one outlet valve takes place, wherein a hydraulic valve-lash-adjusting element is
installed in at least one of the transmission elements (1) or in a component, which
is inserted in the transmission element (1), between camshaft and at least one inlet
and/or outlet valve, which valve-lash-adjusting element has a piston (3), a cylinder
housing part (2) interacting with the piston (3), a return spring (18) installed inbetween
and a non-return valve (4), and that a clamping device is provided which immobilizes
the movement of the piston (3) with respect to the cylinder housing part (2) and/or
of the cylinder housing part (2) with respect to the transmission element (1) or component
at least in one direction of movement, characterized in that the clamping device has a clamping ring (13) which is arranged between the transmission
element (1) and the cylinder housing part (2) and/or between the cylinder housing
part (2) and the piston (3) and is operatively connected to at least one conical wall
surface of one of the adjacent components, and in that the clamping ring (13) has clamping bodies, in particular clamping balls (15), which
are operatively connected to two adjacent wall surfaces of the components and are
arranged in openings (14) of the clamping ring (13).
5. Reciprocating internal combustion engine according to Claim 4, characterized in that the clamping ring (13) is loaded in one direction of movement by means of the force
of a spring (7a) and is loadable in the opposite direction by means of hydraulic pressure
fluid.
6. Reciprocating internal combustion engine according to one of the preceding claims,
characterized in that, for the actuation of the stop ring/stop rings (5, 5a) or of the clamping ring (13),
a separate pressure connection (6, 6a) is provided independently of the pressure medium
supply of the hydraulic valve-lash adjuster HLA and is controllable by said pressure
medium supply.
7. Reciprocating internal combustion engine according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the actuation of the stop ring/stop rings (5, 5a) or of the clamping ring (13) takes
place by means of the pressure connection of the pressure medium supply of the HLA
and is controllable by a change in pressure, an increase/reduction in the pressure.
8. Reciprocating internal combustion engine according to Claim 7, characterized in that the actuation of the stop ring/stop rings (5, 5a) takes place by a reduction in pressure
and expansion of the spring (7, 7a).
1. Moteur à combustion interne à pistons alternatifs fonctionnant selon un mode à quatre
temps, comprenant un carter de vilebrequin et au moins un cylindre disposé dans celui-ci,
dans lequel un piston de travail est guidé par un vilebrequin, comprenant au moins
une culasse fermant le cylindre, dont les canaux d'admission et d'échappement sont
commandés chacun par au moins une soupape d'admission et d'échappement respective
sollicitée par un ressort de fermeture, lesquelles soupapes peuvent être actionnées
par des éléments de transmission (1) entraînés par un arbre à cames, et comprenant
un dispositif de commande de frein au moyen duquel a lieu une augmentation de pression
dans le système d'échappement, en particulier dans les canaux d'échappement, et/ou
une ouverture supplémentaire d'au moins une soupape d'échappement, un élément de compensation
du jeu des soupapes étant incorporé dans au moins l'un des éléments de transmission
(1) ou dans un composant inséré dans l'élément de transmission (1) entre l'arbre à
cames et au moins une soupape d'admission et/ou d'échappement, lequel élément de compensation
du jeu des soupapes présente un piston (3), une partie de boîtier de cylindre (2)
coopérant avec le piston (3), un ressort de rappel (18) installé entre eux et un clapet
anti-retour (4), et qu'un ou deux dispositifs de butée commandables sont prévus, lesquels
limitent le mouvement du piston (3) par rapport à la partie de boîtier de cylindre
(2) et/ou le mouvement de la partie de boîtier de cylindre (2) par rapport à l'élément
de transmission (1) ou au composant au moins dans un sens de déplacement, caractérisé en ce que chaque dispositif de butée commandable présente une bague de butée (5, 5a) qui est
guidée dans l'élément de transmission (1) ou dans le composant, est sollicitée dans
un sens du déplacement au moyen de la force d'un ressort (7, 7a) et peut être sollicitée
dans le sens opposé au moyen d'un liquide sous pression hydraulique, et en ce qu'un corps de butée est fixé à la partie de boîtier de cylindre (2), sur lequel peut
s'appuyer la bague de butée (5, 5a) ou sur lequel peuvent s'appuyer les bagues de
butée (5, 5a).
2. Moteur à combustion interne à pistons alternatifs selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux dispositifs de butée commandables sont prévus, lesquelles limitent le mouvement
du piston (3) par rapport à la partie de boîtier de cylindre (2) et/ou de la partie
de boîtier de cylindre (2) par rapport à l'élément de transmission (1) ou au composant
dans les deux sens de déplacement.
3. Moteur à combustion interne à pistons alternatifs selon l'une quelconque des revendications
1 ou 2, caractérisé en ce que le corps de butée est réalisé sous forme de bague, de préférence sous forme de bague
de serrage à ressort (10) qui est disposée dans une rainure de la partie de boîtier
de cylindre (2).
4. Moteur à combustion interne à pistons alternatifs fonctionnant selon un mode à quatre
temps, comprenant un carter de vilebrequin et au moins un cylindre disposé dans celui-ci,
dans lequel un piston de travail est guidé par un vilebrequin, comprenant au moins
une culasse fermant le cylindre, dont les canaux d'admission et d'échappement sont
commandés chacun par au moins une soupape d'admission et d'échappement respective
sollicitée par un ressort de fermeture, lesquelles soupapes peuvent être actionnées
par des éléments de transmission (1) entraînés par un arbre à cames, et comprenant
un dispositif de commande de frein au moyen duquel a lieu une augmentation de pression
dans le système d'échappement, en particulier dans les canaux d'échappement, et/ou
une ouverture supplémentaire d'au moins une soupape d'échappement, un élément de compensation
du jeu des soupapes étant incorporé dans au moins l'un des éléments de transmission
(1) ou dans un composant inséré dans l'élément de transmission (1) entre l'arbre à
cames et au moins une soupape d'admission et/ou d'échappement, lequel élément de compensation
du jeu des soupapes présente un piston (3), une partie de boîtier de cylindre (2)
coopérant avec le piston (3), un ressort de rappel (18) installé entre eux et un clapet
anti-retour (4), et qu'un dispositif de serrage est prévu, lequel fixe le mouvement
du piston (3) par rapport à la partie de boîtier de cylindre (2) et/ou le mouvement
de la partie de boîtier de cylindre (2) par rapport à l'élément de transmission (1)
ou au composant au moins dans un sens de déplacement, caractérisé en ce que le dispositif de serrage présente une bague de serrage (13) disposée entre l'élément
de transmission (1) et la partie de boîtier de cylindre (2) et/ou entre la partie
de boîtier de cylindre (2) et le piston (3), laquelle bague de serrage est en liaison
fonctionnelle avec au moins une surface de paroi conique de l'un des composants adjacents,
et en ce que la bague de serrage (13) présente des corps de serrage, en particulier des billes
de serrage (15) qui sont en liaison fonctionnelle avec deux surfaces de paroi adjacentes
des composants et qui sont disposées dans des ouvertures (14) de la bague de serrage
(13).
5. Moteur à combustion interne à pistons alternatifs selon la revendication 4, caractérisé en ce que la bague de serrage (13) est sollicitée dans un sens de déplacement au moyen de la
force d'un ressort (7a) et dans le sens opposé au moyen d'un liquide sous pression
hydraulique.
6. Moteur à combustion interne à pistons alternatifs selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que pour l'actionnement de la/des bagues de butée (5, 5a) ou de la bague de serrage (13),
on prévoit un raccord de pression séparé (6, 6a), indépendamment de l'alimentation
en fluide sous pression des éléments de compensation hydrauliques du jeu des soupapes,
HVA, et commandable par le biais de ceux-ci.
7. Moteur à combustion interne à pistons alternatifs selon l'une quelconque des revendications
1 à 5, caractérisé en ce que l'actionnement de la/des bagues de butée (5, 5) ou de la bague de serrage (13) s'effectue
au moyen du raccord de pression de l'alimentation en fluide sous pression des HVA
et peut être commandé par variation de pression, augmentation/diminution de la pression.
8. Moteur à combustion interne à pistons alternatifs selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'actionnement de la/des bagues de butée (5, 5a) s'effectue par diminution de pression
et extension du ressort (7, 7a).
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