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EP 2 130 679 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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03.03.2021 Patentblatt 2021/09 |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.09.2011 Patentblatt 2011/39 |
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Anmeldetag: 24.04.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zur Reinigung von Wischelementen für einen Tintendruckkopf
Device for cleaning blotting elements for an ink printing head
Dispositif de nettoyage d'éléments de frottement pour une tête d'impression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
06.06.2008 DE 202008007604 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.12.2009 Patentblatt 2009/50 |
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Patentinhaber: Francotyp-Postalia GmbH |
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13089 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- Ortmann, Axel
13088 Berlin (DE)
- Muhl, Wolfgang
16540 Hohen Neuendorf (DE)
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Vertreter: Schaumburg und Partner Patentanwälte mbB |
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Postfach 86 07 48 81634 München 81634 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 885 726 US-A- 5 949 448
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EP-A- 1 518 689 US-A1- 2005 007 412
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Tintendruckvorrichtung, die in Postverarbeitungs-Adressier-
und Frankiermaschinen und anderen Tintendruckgeräten eingesetzt wird.
[0002] Aus der europäischen Patentanmeldung
EP 685 726 A1 der Anmelderin geht bereits die Verwendung eines Schwammelementes bei einer Frankiermaschine
vom Typ Jetmail® hervor, das am Druckkopf befestigt ist und zum Abwischen der Wischlippen
dient, die auf einem Schlitten einer Reinigungs- und Dichtstation (RDS) angeordnet
sind. Die Lösung ist kostenfufwändig, denn auf der im Vergleich mit HP-Druckköpten
viel größeren Druckkopfobertläche des speziellen Druckkopfes der Jetmail® sammelt
sich auch mehr Tinte an, die vom Schwamm abgewischt und aufgenommen werden muss. Da
wegen der großen Tintenmenge auch die Aufnahmekapazität des Schwammes bald überschritten
wird, sind zur Wartung zeit- und kostenaufwendige Maßnahmen nötig, mittels derer die
überschüssige Tinte am Schwammelement abgesaugt wird.
[0003] Die modernen Frankiermaschinen mit Inkjet-Technologie verwenden beispielsweise Druckköpfe
von Hewtett Packard und sogenannte Wischelemente, um die überschüssige Tinte vom Druckkopf
zu entfernen. Dabei verfährt entweder der Druckkopf über ein stehendes Wischelement
oder das Wischelement verfährt über den stehenden Kopf. Die überschüssige Tinte wird
durch die Wischelemente mitgenommen und an Abstreiferelementen (Rakeln) abgestriffen.
Da die HP-Druckköpfe eine relativ kleine Druckkopfoberfläche aufweisen, reicht das
gewöhnlich auch aus.
[0004] Aus der europäischen Patentanmeldung
EP 1 782 954 A1 der Anmelderin ist eine Vorrichtung zur Reinigung eines Tintendruckkopfes für eine
Frankiermaschine vom Typ Centormail® bekannt. Der Tintendrucckopf ist Bestandtell
einer jeden Tintenkartusche. Zwei Tintenkartuschen sind in einer Aufnahme auswechseibar
angeordnet. Die Aufnahme ist in eine Druckposition schwenkbar, so dass der Tintendruckkopf
während des Druckens stationär in einem Druckfenster einer Führungsplatte für die
flachen Poststücke (Druckträger) angeordnet ist. Eine Reinigungs- und Dichtstation
dient als Wartungsstation und ist gleichfalls hinter der Führungsplatte verstellbar
angeordnet und kann auf den Tintendruckkopf zu und von diesem wieder weg bewegt werden.
Ein Abstreifer ist separat vom Druckkopf oder dessen Halter auf einem Abstreiferhalter
angeordnet, wobei letzterer am Chassis befestigt ist. Zwei Abstreifer dienen zum Abwischen
der Wischlippen, die auf einem Schlitten einer Reinigungs- und Dichtstation (RDS)
angeordnet sind, wenn der Schlitten sich vom Tintendruckkopf wieder weg bewegt und
in seine Ausgangsposition zurückfährt.
[0005] Die postalischen Anforderungen an die digitale Lesbarkeit eines Frankierabdruckes
sollen mit Sicherheit erfüllt werden.
[0006] Nun wurde empirisch festgestellt, dass die bisher in der Franklermaschine vom Typ
Centormail® eingesetzten Abstreifer zur Reinigung der Wischlippen oft nicht ausreichen,
so dass Tintenreste auf den Wischelementen antrocknen. Vielfach bewirkt die eingetrocknete
Tinte bei einem erneuten Wischen über die feuchten Köpfe Verunreigungseffekte, welche
die Druckqualität vermindern oder ggf. zum Ausfall des Druckkopfes führen könnten.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wartung zu verbessern und eine Reinigungsmöglichkeit
von Wischelementen bei einem Tintendruckgerät zu schaffen, wobei die Ablagerung und
Antrockung überschüssiger Tintenreste auf den Wischelementen vermieden wird. Die Reinigung
der Wischelemente soll unabhängig von der Bewegung des Druckkopfes ermöglicht werden
und im Wartungsablauf des Druckwerkes eingebunden werden können, ohne dass dadurch
ein zusätzlicher Aufwand entsteht.
[0008] Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0009] Es wurde ein Tintenaufnahmemittel entwickelt, welches Tinte passiv in seinem inneren
aufnimmt und dass am Chassis des Druckgerätes an einer Stelle angeordnet ist, an welcher
eine mindestens in eine Richtung verfahrbare Wartungsstation vorbeibewegt wird, wobei
die Wartungsstation Wischelemente aufweist, die während der Vorbeibewegung Tinte an
das Tintenaufnahmemittel abgeben. Das Tintenaufnahmemittel ist eine Schwammbaugruppe
und besteht aus einem Schwammhalter, einem Schwammkörper und einem Halteblech. Der
Schwammkörper bindet die Tinte durch Aufsaugen aufgrund des bekannten Kapillareffektes
und entfernt somit kostengünstig die überschüssige Tinte nach jedem Wischvorgang von
den Wischelementen, d.h. direkt nach dem Wischen der Druckkoploberfläche, wenn die
Wartungsstation verfahren wird bzw. der Schlitten der RDS vom Wischen in seine Ausgangsposition
zurückkehrt. Damit kann sichergestellt werden, das die Wischelemente jeweils nur im
gereinigten Zustand über die Druckköpfe wischen. Die Schwammbaugruppe ist im hinteren
Teil des Chassis als eigenständige Baugruppe feststehend angeordnet, dass das Schwammelement
selbst leicht wechselbar ist, wenn die RDS in die Dichtposition im vorderen Teil verfahren
wurde. Ein automatisches Absaugen der Tinte aus dem Schwamm kann entfallen, so dass
gegenüber Lösung nach
EP 885 726 A1 eine einfachere und kostengünstige Ausführung vorliegt.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der
Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Es zeigen:
- Figur 1,
- Perspektivische Ansicht der bekannten Vorrichtung zur Reinigung von Wischelementen
für einen Tintendruckkopf einer bekannten Frankiermaschine des Typs Centormail® von
vorn rechts unten, mit RDS in einer Ausgangsposition,
- Figur 2a,
- Prinzig der Anordnung von einigen Baugruppen eines erfindungsgemäßen Tintendruckgerätes
mit der Vorrichtung zur Reinigung
- Figur 2b,
- Perspektivische Ansicht der verbesserten Vorrichtung zur Reinigung von Wischelementen
für einen Tintendruckkopf von vorn rechts unten,
- Figur 3a,
- Perspektivische Ansicht der Schwammbaugruppe von vorn links unten,
- Figur 3b,
- Perspektivische Ansicht der Schwammbaugruppe von vorn links unten in gesprengter Darstellung,
- Flguir 4,
- Perspektivische Ansicht der verbesserten Vorrichtung von vorn rechts unten, mit RDS
in der Dichtposition,
- Figur 5,
- Perspektivische Ansicht der verbesserten Vorrichtung von hinten rechts oben, mit RDS
in der Ausgangsposition.
[0011] In der Figur 1 wird eine perspektivische Ansicht der bekannten Vorrichtung 1* der
Frankiermaschine des Typs Centormail® von vorn rechts unten dargestellt. Eine Druckkopfaufnahme
12* trägt zwei Tintendruckköpfe 110*, 120* und ist um eine Achse 121* in eine Reinigungsposition
geschwenkt dargestellt. Eine Reinigungs- und Dichtvorrichtung (RDS) 13*, die Wischelemente
1311* trägt, ist in eine Ausgangsposition im hinteren Teil der Frankiermaschine verfahren
worden. Zwischen der RDS 13* und der Druckkopfaufnahme 12* ist ein Abstreiferhalter
1317* angeordnet. Der Abstreiferhalter trägt Abstreifer an seinen nach unten weisenden
Kanten, an welchen die abgestriffene Tinte zunächst nach unten abtropft. Jedoch bleibt
ein Rest Tinte durch Adhäsion haften und kann dann antrocknen.
[0012] Anhand der Figur 2a wird das Prinzig der Anordnung von einigen Baugruppen eines erfindungsgemäßen
Tintendruckgerätes in Verbindung mit der Vorrichtung zur Reinigung von Wischelementen
erläutert. Ein Tintenabgabemittel 2 und ein Tintenaufnahmemittel 4 sind entlang eines
Pfades angeordnet, auf welchem eine Wartungsstation 3 verfahren wird.
[0013] In der Figur 2b wird eine perspektivische Ansicht einer verbesserten Vorrichtung
1 zur Reinigung von Wischelementen für einen Tintendruckkopf von vorn rechts unten
dargestellt. Die Anordnung der Baugruppen in der Druckeinrichtung der bekannten Frankiermaschine
des Typs Centormail® zueinander ist vom Prinzip dieselbe, wie in der Fig. 1 gezeigt
wurde, jedoch wird statt eines Abstreiferhalters ein Tintenaufnahmemittel 4 verwendet,
das zwischen einem Tintenabgabemittel 2 und einer Wartungsstation 3 am hinteren Teil
des Chassis angeordnet ist. Als Tintenabgabemittel 2 kann eine Druckkopfaufnahme,
als Wartungsstation 3 kann eine Reinigungs- und Dichtvorrichtung 13 und als Tintenaufnahmemittel
4 kann eine Schwammbaugruppe 1.4 mit mindestens einem Schwammhalter 14 und einem Schwammkörper
142 zum Einsatz kommen.
[0014] Die Figur 3a zeigt eine perspektivische Ansicht der Schwammbaugruppe von vorn links
unten. Die Schwammbaugruppe 1.4 besteht aus einem Schwammhalter 14, einem Schwammkörper
142 und einem Halteblech 144. Der hintere Teil des Schwammhalters ist unten flach
ausgebildet und weist zwei Nocken 148 und eine Öffnung 147 zur Befestigung auf. Der
vordere Teil 141 ist nach unten kastenförmig mit einer großen nach unten gerichteten
Öffnung ausgebildet, in welcher der Schwammkörper 142 mit dem Halteblech 144 am Schwammhalter
14 befestigt ist.
[0015] Die Öffnung 147 zur Befestigung im hinteren Teil des Schwammhalters ist mittig angeordnet.
Durch den Kasten 141 oder durch einen weiteren Kasten am Übergang zum flachen hinteren
Teil des Schwammhalters ergibt sich eine Anschlagskante für ein - nicht gezeigtes
- Befestigungsblech des Chassis.
[0016] Die Figur 3b zeigt eine perspektivische Ansicht der Schwammbaugruppe von vorn links
unten in gesprengter Darstellung. Der Schwammhalter 14 weist eine längliche annähernd
rechteckige Öffnung 140 im Kasten 141 auf, deren Querschnittsfläche sich nach innen
verjüngt. Der Schwammkörper 142 hat vorzugsweise eine sich keilförmig in Richtung
des Bodens der Öffnung verjüngende und oberflächlich eine abgerundete rechteckige
Form passend zur Öffnung im Schwammhalter. Die Öffnung 140 wird durch vier Seitenwände
des Kastens 141 begrenzt, wobei in zwei gegenüberliegende Seitenwände jeweils zwei
Durchlässe 143 und 146 eingeformt sind, welche die Wischlippen hindurchgleiten lassen,
wenn die RDS die Wischlippen am Schwamm in einer Wartungsphase abwischt. Ein Wandstück
145 steht jeweils zwischen den Durchlässe 143 und 146 der Seitenwand und der gegenüberliegenden
Seitenwand des Kastens 141.
[0017] Das Halteblech 144 ist u-förmig gebogen, wobei dessen Seitenflächen 1441 und 1442
leicht nach innen gebogen sind und dadurch im montierten Zustand eine Federkraft auf
den Schwammhalter 14 ausüben. Die Grundfläche des Halteblechs 144 hat die Abmaße der
größten Querschnittsfläche an der Oberfläche des Schwammkörpers. Die Grundfläche 1445
des Halteblechs weist zwei rechteckige Öffnungen 1443, 1446 auf, die sich in die beiden
Seitenflächen 1441 und 1442 erstrecken, jede passend für einen Durchlauf eines Paares
an Wischelementen für jeweils einen Druckkopf beim Abwischen. Die beiden Öffnungen
sind voneinander beabstandet entsprechend des Abstandes beider Druckköpfe in der Druckkopfaufnahme.
[0018] Der vordere Teil des Schwammhalters ist oben flach und ist nach unten kastenförmig
mit einer großen nach unten gerichteten Öffnung ausgebildet. Die Öffnung hat eine
Breite B und eine Länge L, mit B < L.
[0019] Der Schwamm 142 wird beispielsweise aus einem ökologisch abbaubaren synthetisch hergestellten
Material gefertigt und kann ggf. nach einem Auswaschen der Tinte auch wiederverwendet
werden. Er wird ggf. mit einem antibakteriell wirkenden Lösungsmittel ausgewaschen,
wenn ein längeres Zeitintervall abgelaufen ist und seine Aufnahmekapazität für Tinte
erschöpft ist.
[0020] In der Figur 4 ist eine perspektivische Ansicht der verbesserten Vorrichtung von
vorn rechts unten, mit der Druckkopfaufnahme 12 und RDS 13 in der Dichtposition dargestellt.
Die Druckköpfe sind in dieser Position vor einem Austrocknen geschützt. Im Unterschied
dazu, darf die Tinte am Schwamm des Schwammhalters 14 trocknen.
[0021] In der Figur 5 ist eine perspektivische Ansicht der verbesserten Vorrichtung von
hinten rechts oben, mit RDS 13 in der Ausgangsposition. Die Druckkopfaufnahme 12 ist
zwischen zwei Seitenwänden eines Gestells der Tintendruckvorrichtung schwenkbar angeordnet,
dessen linke Seitenwand 101 im Hintergrund der Ansicht dargestellt ist. Die RDS 13
befindet sich in der gezeichneten Ausgangsposition im unteren hinteren Teil des Gestells,
dessen linke Seitenwand eine eingearbeitete Führung in Form eines schräg nach vorn
oben verlaufenden Langloches 1012 aufweist, in welchem der Schlitten der RDS 13 geführt
wird, d.h. entlang gleitet, wenn die RDS 13 in die Dichtposition verfahren wird.
[0022] Die Druckkopfaufnahme 12 hat eine Drehachse 121 im oberen vorderen Teil des Gestells.
Zwischen der RDS 13 und der Druckkopfaufnahme 12 ist ein Tintenaufnahmemittel, vorzugsweise
eine Schwammbaugruppe mit dem Schwammhalter 14 im hinteren Teil des Gestells angeordnet
und in der dargestellten Weise mittels einer Schraube 15 am Blechteil 16 des Chassis
der Druckeinrichtung der Frankiermaschine befestigt. Der Schwammhalter 14 weist im
Oberteil eine kastenförmige Kavität 149 auf.
[0023] Das Tintenaufnahmemittel besteht kostengünstig aus einem synthetisch hergestellten
Schwamm, jedoch sollen keine geeigneten natürlich vorkommenden Stoffe ausgeschlossen
werden.
[0024] Die Form des Tintenaufnahmemittels muss natürlich der Anzahl und Form der Wischelemente
(Wischlippen) so angepasst werden, daas es zum Abwischen derselben geeignet ist. Die
Anzahl der Wischlippen beträgt im o.g. Ausführungsbeispiel nur zwei pro Druckkopf.
[0025] Das Tintenaufnahmemittel 4 kann in beliebiger Form realisiert sein und ist am Chassis
des Tintendruckgerätes an einer Stelle angeordnet an welcher eine mindestens in eine
Richtung verfahrbare Wartungsstation 3 bzw. RDS 13 vorbelbewegt wird.
[0026] Das Tintenabgabemittel 2 muss nicht in der gezeigten Auführungsform realisiert werden,
sondern kann auch alternativ, d.h. anders als gezeigt, oder in modifizierter Form
aufgebaut sein.
[0027] Die Erfindung ist nicht auf die vorliegenden Ausführungsform beschränkt, da offensichtlich
weitere andere Anordnungen bzw. Ausführungen der Erfindung entwickelt bzw. eingesetzt
werden können, die - vom gleichen Grundgedanken der Erfindung ausgehend - von den
anliegenden Schutzansprüchen umfasst werden.
1. Tintendruckgerät mit
einem Chassis und einer an diesem schwenkbar gelagerten Druckkopfaufnahme (12),
einer Wartungsstation (3), die eine Reinigugs- und Dichtstation (13) ist und die Wischelemente
(1311) aufweist, und
einer Tintenaufnahmemittel (4) umfassenden Vorrichtung (14) zur Reinigung der Wischelemente
(1311),
wobei das Tintenaufnahmemittel (4) am Chassis des Tintendruckgerätes zwischen der
Wartungsstation (3) und der Druckkopfaufnahme (12) im hinteren Teil des Tintendruckgerätes
an einer Stelle angeordnet ist, an welcher die mindestens in eine Richtung verfahrbare
Wartungsstation (3) vorbeibewegbar ist,
wobei ferner mittels der Wischelemente (1311) während der Vorbeibewegung Tinte an
das Tintenaufnahmemittel (4) abgebbar ist, und
wobei die Tinte passiv im Inneren des Tintenaufnahmemittels (4) aufnehmbar ist, das
eine Schwammbaugruppe (1.4) ist, bestehend aus einem Schwammhalter (14) einem Schwammkörper
(142) und einem Halteblech (144), wobei der Schwammkörper die Tinte durch Aufsaugen
aufgrund des an sich bekannten Kapillareffektes bindet.
2. Tintendruckgerät, nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwammkörper (142) aus einem ökologisch abbaubaren synthetisch hergestellten
Material gefertigt ist.
3. Tintendruckgerät, nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Teil des Schwammhalters (14) oben flach ist und nach unten kastenförmig
mit einer großen nach unten gerichteten Öffnung (140) ausgebildet ist, wobei die Öffnung
eine Breite B und eine Länge L aufweist und in ihren Abmessungen rechteckförmig ist.
4. Tintendruckgerät, nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwammhalter (14) eine längliche annähernd rechteckige Öffnung (140) im Kasten
(141) aufweist, deren Querschnittsfläche sich nach innen verjüngt.
5. Tintendruckgerät, nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwammkörper (142) eine sich keilförmig in Richtung des Bodens der Öffnung (140)
verjüngende und oberflächlich eine abgerundete rechteckige Form passend zur Öffnung
(140) im Schwammhalter aufweist.
6. Tintendruckgerät, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Postverarbeitungs-, Adressier- und/oder Frankiermaschine ist.
1. Ink printing apparatus with
a chassis and a print head holder (12) pivotally mounted thereon,
a maintenance station (3), which comprises a cleaning and sealing station (13) and
comprises wiping elements (1311), and
a device (14) comprising ink-absorption means (4) for cleaning the wiper elements
(1311),
wherein the ink-absorption means (4) is arranged on the chassis of the ink printing
apparatus between the maintenance station (3) and the print head holder (12) in the
rear part of the ink print apparatus at a place past which a maintenance station (3)
movable in at least one direction can be moved,
wherein furthermore ink can be delivered to the ink-absorption means (4) by means
of the wiper elements (1311) while travelling past them, and
wherein the ink can be passively absorbed in the inside of the ink-absorption means
(4), which is a sponge assembly (1.4) composed of a sponge holder (14), a sponge body
(142) and a holding sheet (144), wherein the sponge body binds the ink by absorbing
it due to the known capillary effect.
2. An ink print apparatus according to Claim 1, characterized in that the sponge body (142) is made of an ecologically degradable, synthetically manufactured
material.
3. An ink print apparatus according to Claim 1, characterized in that the front part of the sponge holder (14) is flat on its top and, towards the base,
has a box-shaped form with a large opening (140) pointing downwards, said opening
having a width B and a length L and being of rectangular dimensions.
4. An ink print apparatus according to Claims 1 or 2, characterized in that the sponge holder (14) has an oblong, almost rectangular opening (140) in the box
(141) the cross-sectional area of which tapers towards the inside.
5. An ink print apparatus according to Claims 1 and 3, characterized in that the sponge body (142) has a wedge-shaped form tapering in direction to the bottom
of the opening (140) and, on the surface, a rounded rectangular form matching the
opening (140) in the sponge holder.
6. An ink print apparatus according to Claims 1, characterized in that it is a postal-item processing, addressing and/or franking machine.
1. Imprimante à jet d'encre, comportant
un châssis et un logement de tête d'impression (12) logé de manière pivotante sur
celui-ci,
un poste de maintenance (3) qui est un poste de nettoyage et d'étanchéité (13) et
qui comporte les éléments d'essuyage (1311), et
un dispositif (14) comprenant un moyen absorbeur d'encre (4), destiné à nettoyer les
éléments d'essuyage (1311),
le moyen absorbeur d'encre (4) étant placé sur le châssis de l'imprimante à jet d'encre,
entre le poste de maintenance (3) et le logement de tête d'impression (12), dans la
dernière partie de l'imprimante à jet d'encre, en un endroit devant lequel le poste
de maintenance (3) déplaçable dans au moins une direction peut passer,
par ailleurs au moyen des éléments d'essuyage (1311), pendant le passage à l'avant,
de l'encre pouvant être distribuée sur le moyen absorbeur d'encre (4), et
l'encre étant susceptible d'être absorbée passivement à l'intérieur du moyen absorbeur
d'encre (4), qui est un ensemble d'éponges (1.4), constitué d'un support d'éponge
(14), d'un corps d'éponge (142) et d'une tôle de retenue (144), le corps d'éponge
liant l'encre par absorption sur la base de l'effet capillaire connu en soi.
2. Appareil d'impression à jet d'encre selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps d'éponge (142) est fabriqué dans un matériau synthétique biodégradable.
3. Appareil d'impression à jet d'encre selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie frontale du support d'éponge (14) est plate sur le dessus et que vers le
bas elle soit en forme de caisson comportant une ouverture (140) dirigée vers le bas,
ladite ouverture ayant une largeur B et une longueur L avec une forme dimensionnelle
rectangulaire.
4. Appareil d'impression à jet d'encre selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le support d'éponge (14) comporte dans le caisson (141) une ouverture (140) longitudinale
approximativement rectangulaire, dont la surface de la section rétrécit vers l'intérieur.
5. Appareil d'impression à jet d'encre selon les revendications 1 et 3, caractérisé en ce que le corps d'éponge (142) comporte une forme qui diminue de manière cunéiforme dans
le sens du fond de l'ouverture (140) et qui présente superficiellement une forme rectangulaire
arrondie assortie à l'ouverture (140) du support d'éponge.
6. Appareil d'impression à jet d'encre selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il s'agit d'une machine de traitement de courrier, d'une machine d'adressage et/ou
d'une affranchisseuse.
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