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(11) |
EP 2 130 771 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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22.02.2023 Patentblatt 2023/08 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.08.2016 Patentblatt 2016/31 |
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Anmeldetag: 07.06.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung und Verfahren zum Überziehen einer Schlauchfolie über einen Gutstapel
Device and method for covering a stack of goods with protective film
Dispositif et procédé de recouvrement d'une feuille tubulaire sur une pile de marchandises
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.12.2009 Patentblatt 2009/50 |
| (73) |
Patentinhaber: MSK Emballage S.A.R.L. |
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01600 Reyrieux (FR) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hannen, Chris
47574 Goch (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dr. Stark & Partner Patentanwälte mbB |
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Moerser Straße 140 47803 Krefeld 47803 Krefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 174 343 EP-A1- 2 036 818 DE-A1- 19 954 370 DE-U1- 9 001 321
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EP-A1- 1 266 829 EP-A2- 1 029 786 DE-C3- 3 918 311 US-A- 5 720 153
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Überziehen einer Schlauchfolie über einen
Gutstapel. Die Erfindung betrifft fernerhin ein Verfahren zum Überziehen einer Schlauchfolie
über einen Gutstapel. - Gutstapel meint insbesondere eine Mehrzahl von Packungen,
Paketen, Säcken oder dergleichen Einheiten, die zweckmäßigerweise zu einem quaderförmigen
Gutstapel gestapelt sind. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass der Gutstapel auf
einer Palette aufgenommen ist. Dieser Gutstapel wird mit einer Schlauchfolie bzw.
mit einer Folienhaube überzogen, um dem Gutstapel einerseits eine höhere Stabilität
zu verleihen und um den Gutstapel andererseits vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Bei dem Gutstapel kann es sich grundsätzlich auch um wenige gestapelte Einheiten handeln
oder aber auch um eine einzelne größere Einheit, beispielsweise aus dem Weißwarenbereich
(Waschmaschinen, Kühlschränke, Spülmaschine und dergleichen). Der Gutstapel hat vorzugsweise
eine Quaderform. Andererseits muss der Gutstapel nicht zwingend diese Quaderform haben,
sondern kann prinzipiell auch andere Formen aufweisen.
[0002] Vorrichtungen der vorstehend beschriebenen Art sind aus der Praxis in verschiedenen
Ausführungsformen bekannt. Die Schlauchfolie wird bei diesen Vorrichtungen von einem
Schlauchfolienvorrat zugeführt und über dem Gutstapel wird die Schlauchfolie geöffnet
und in Vertikalrichtung gerafft. Anschließend erfolgt üblicherweise ein Querstretchen
der gerafften Schlauchfolie in horizontaler Richtung. Das Querstretchen wird mit der
Maßgabe durchgeführt, dass der Querschnitt bzw. Horizontalquerschnitt der quergestretchten
Schlauchfolie größer ist als der Querschnitt bzw. Horizontalquerschnitt des Gutstapels.
Anschließend wird die Schlauchfolie über den Gutstapel gezogen und dabei wieder abgerafft.
Diese Vorrichtungen haben sich grundsätzlich bewährt.
[0003] Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art, von der die Erfindung ausgeht, ist aus
DE 90 01 321 U1 bekannt. Hier wird eine Vorrichtung zum Überziehen von Strechfolienhauben über einen
Gutstapel beschrieben, wobei der untere Rand der Strechfolienhaube kurz vor dem Ende
des Überziehens umgelegt wird, so dass die Stretchfolienhaube in ihrem unteren Randbereich
verdoppelt wird. Mit dieser Vorrichtung ist eine Stabilisierung des Gutstapels auf
einer Palette lediglich im unteren, an die Palette angrenzenden Bereich möglich.
[0004] Weiterhin ist aus
DE 199 54 370 A1 eine Vorrichtung gemäß den Oberbegriff des Ansprüche 1 und 2 und ein Verfahren zum
Umhüllen eines Gutstapels mit einer Schlauchfolie bekannt. Hier wird beschrieben,
dass zwei Schlauchhauben bzw. zwei Schlauchfolienhauben nacheinander und in gleicher
Überziehrichtung über einen Gutstapel gezogen werden. Die Schlauchfolienhauben werden
hier von zwei separaten Schlauchfolienvorräten zugeführt.
[0005] Aus
EP 2 036 818 ist eine Vorrichtung bekannt nach Artikel 54(3) EPÜ. Der Erfindung liegt das technische
Problem zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben mit der eine
verbesserte effektive Sicherung der Ladung verwirklicht werden kann. Fernerhin liegt
der Erfindung das technische Problem zugrunde, ein entsprechendes Verfahren zum Überziehen
einer Schlauchfolie über einen Gutstapel anzugeben.
[0006] Zur Lösung des technischen Problems lehrt die Erfindung eine Vorrichtung nach Patentanspruch
1 oder nach Patentanspruch 2.
[0007] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die Schlauchfolie aus einem elastischen Kunststoff
besteht. Zweckmäßigerweise sind die Seitenränder der Schlauchfolie im Vorratszustand
(Schlauchfolienvorrat) nach innen gefaltet. Man spricht dann von einem Seitenfaltenschlauch.
Die Schlauchfolie kann gleichsam straff über den Gutstapel gezogen werden, so dass
sie insbesondere aufgrund elastischer Rückstellkräfte straff und formschlüssig an
den Seitenwänden des Gutstapels anliegt. Die Schlauchfolie kann aber auch gleichsam
lose über den Gutstapel gezogen werden. Nach einer Ausführungsvariante handelt es
sich bei der Schlauchfolie um eine Schrumpffolie, die auf den Gutstapel aufgeschrumpft
wird. Gemäß einer Ausführungsform liegt die Schlauchfolie im übergezogenen Zustand
als Folienhaube vor. Dazu wird die von dem Schlauchfolienvorrat abgetrennte Schlauchfolie
zweckmäßigerweise mit einer Schweißvorrichtung abgeschweißt, so dass sie oberseitig
bzw. an der Oberseite des Gutstapels geschlossen vorliegt. Die über den Gutstapel
übergezogene Schlauchfolie kann nach einer weiteren Ausführungsform aber auch oben
und unten geöffnet ausgebildet sein.
[0008] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das Folienband aus einem Kunststoff bzw. aus
einem thermoplastischen Kunststoff besteht. Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung,
dass das Folienband zumindest bereichsweise unter Zwischenschaltung der Schlauchfolie
an dem Gutstapel angelegt wird. Das Folienband liegt dann also mit seiner gutstapelseitigen
Unterseite zumindest bereichsweise auf der Schlauchfolie auf. Zweckmäßigerweise liegt
das Folienband mit zumindest 30 %, vorzugsweise mit zumindest 40 % und bevorzugt mit
zumindest 50 % der Fläche seiner gutstapelseitigen Unterseite auf der Schlauchfolie
auf. Gemäß einer empfohlenen Ausführungsform der Erfindung liegt das Folienband mit
zumindest 60 %, vorzugsweise mit zumindest 70 % und bevorzugt mit zumindest 80 % der
Fläche seiner gutstapelseitigen Unterseite auf der Schlauchfolie auf. Zweckmäßigerweise
liegt das Folienband formschlüssig und/oder kraftschlüssig an dem Gutstapel bzw. an
der auf dem Gütstapel angeordneten Schlauchfolie an. Das Folienband wird vorzugsweise
unter Einwirkung elastischer Rückstellkräfte an dem Gutstapel bzw. an der auf den
Gutstapel angeordneten Schlauchfolie angelegt und/oder wird auf den Gutstapel bzw.
an die auf den Gutstapel aufliegende Schlauchfolie aufgeschrumpft. Gemäß einer Ausführungsvariante
der Erfindung weist das Folienband eine geringere Länge als die Schlauchfolie auf
und umgibt somit den Gutstapel gleichsam als Folienstreifen. Nach einer anderen Ausführungsvariante
der Erfindung nach Anspruch 2 oder nach Anspruch 11 weist das Folienband die gleiche
Länge oder im Wesentlichen die gleiche Länge wie die Schlauchfolie auf und umgibt
dann die Seitenwände des Gutstapels vollständig bzw. im Wesentlichen vollständig.
- Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit dem zusätzlichen Folienband
eine zusätzliche effektive Sicherung des Gutstapels bzw. der über den Gutstapel gezogenen
Schlauchfolie erreicht wird.
[0009] Nach einer ersten alternativen Ausführungsform der Erfindung ist das Folienband ein
Schlauchfolienabschnitt, der über den mit der Schlauchfolie bedeckten Gutstapel überziehbar
ist. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass der Schlauchfolienabschnitt vor dem Gutstapel
geöffnet wird und über den Gutstapel übergezogen wird. Gemäß einer empfohlenen Ausführungsvariante
ist der über den Gutstapel übergezogene Schlauchfolienabschnitt oben und unten geöffnet
ausgebildet. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass der Schlauchfolienabschnitt eine
geringere Länge als die Schlauchfolie aufweist und somit den Gutstapel gleichsam als
Folienstreifen umgibt.
[0010] Gemäß der ersten alternativen Ausführungsform der Erfindung wird der Schlauchfolienabschnitt
von dem Schlauchfolienvorrat der Schlauchfolie zugeführt. Somit wird also das gleiche
Folienmaterial sowohl für die Schlauchfolie als auch für den Schlauchfolienabschnitt
verwendet. Im Vorratszustand liegt der Schlauchfolienabschnitt dann zweckmäßigerweise
als Seitenfaltenschlauch vor. Es empfiehlt sich, dass die Schlauchfolie und der Schlauchfolienabschnitt
aus einem elastischen Kunststoff bestehen.
[0011] Eine besonders empfohlene Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Schlauchfolienabschnitt mit der Überzieheinrichtung übergezogen wird, mit
der auch die Schlauchfolie über den Gutstapel gezogen wird. Zweckmäßigerweise werden
die Schlauchfolie und der Schlauchfolienabschnitt mit demselben verfahrbaren bzw.
vertikal verfahrbaren Spannrahmen/Hubrahmen übergezogen, wobei an dem Spannrahmen/Hubrahmen
empfohlenermaßen Führungselemente angeschlossen sind, die die Schlauchfolie bzw. den
Schlauchfolienabschnitt beim Überziehen halten. Vorzugsweise sind solche Führungselemente
an den vier Ecken der im Querschnitt rechteckförmigen aufgespannten Schlauchfolie
bzw. des im Querschnitt rechteckförmigen aufgespannten Schlauchfolienabschnittes angeordnet.
[0012] Gemäß bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist eine Raffeinrichtung vorgesehen,
mit der sowohl die Schlauchfolie als auch der Schlauchfolienabschnitt vor dem Überziehen
über den Gutstapel gerafft werden. Nach dieser Ausführungsform wird also dieselbe
Raffeinrichtung sowohl zum Raffen der Schlauchfolie als auch zum Raffen des Schlauchfolienabschnittes
verwendet. Zweckmäßigerweise weist die Raffeinrichtung Raffelemente bzw. Raffbügel
und Raffrollen auf, die an den vier Ecken der im Querschnitt rechteckförmigen aufgespannten
Schlauchfolie bzw. an den vier Ecken des im Querschnitt rechteckförmigen aufgespannten
Schlauchfolienabschnittes angeordnet sind. Nach einer empfohlenen Ausführungsform
der Erfindung dient die Raffeinrichtung auch als Überzieheinrichtung zum Überziehen
der Schlauchfolie und zum Überziehen des Schlauchfolienabschnittes über den Gutstapel.
[0013] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Trennvorrichtung
aufweist, mit der sowohl die Schlauchfolie als auch der Schlauchfolienabschnitt von
dem Schlauchfolienvorrat abgetrennt werden. Gemäß einer Ausführungsvariante ist zusätzlich
eine Schweißvorrichtung zum Abschweißen der Schlauchfolie vorgesehen, so dass die
Schlauchfolie als Folienhaube über den Gutstapel gezogen werden kann.
[0014] Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass nach dem Abtrennen der Schlauchfolie und nach
dem Raffen der Schlauchfolie ein Querstretchen der Schlauchfolie durchgeführt wird.
Es liegt fernerhin im Rahmen der Erfindung, dass eine Querstretcheinrichtung vorgesehen
ist, mit der sowohl die Schlauchfolie als auch der Schlauchfolienabschnitt vor ihrem
Überziehen über den Gutstapel quergestretcht werden. Das Querstretchen der Schlauchfolie
bzw. des Schlauchfolienabschnittes wird dabei mit der Maßgabe durchgeführt, dass der
Querschnitt bzw. Horizontalquerschnitt der quergestrechten Schlauchfolie und des quergestretchten
Schlauchfolienabschnittes größer ist als der Querschnitt bzw. Horizontalquerschnitt
des Gutstapels. Zweckmäßigerweise findet das Querstretchen im gerafften Zustand der
Schlauchfolie bzw. im gerafften Zustand des Schlauchfolienabschnittes statt. Eine
besonders empfohlene Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
die Raffeinrichtung auch als Querstretcheinrichtung eingesetzt wird. Die Raffelemente
der Raffeinrichtung sind dann also auch die Querstretchelemente der Querstretcheinrichtung.
Zweckmäßigerweise fahren die Querstretchelemente bzw. Raffelemente quer zur Zuführungsrichtung
der Schlauchfolie bzw. des Schlauchfolienabschnittes auseinander.
[0015] Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung arbeitet vorzugsweise wie
folgt. Die Schlauchfolie wird zunächst von dem Schlauchfolienvorrat zugeführt und
oberhalb des Gutstapels mit einer Öffnungsvorrichtung geöffnet. Anschließend fahren
Raffelemente einer Raffeinrichtung in die geöffnete Schlauchfolie ein, so dass die
Innenseite der Schlauchfolie an diesen Raffelementen anliegt. Die Schlauchfolie wird
dann auf der Raffeinrichtung bzw. an den Raffelementen gerafft. Nach dem Raffen der
Schlauchfolie wird die Schlauchfolie zweckmäßigerweise an ihrem oberen Ende mit einer
Trennvorrichtung abgetrennt. Gegebenenfalls kann sie mit einer Schweißvorrichtung
abgeschweißt werden, so dass eine oberseitige geschlossene Folienhaube gebildet wird.
Empfohlenermaßen wird die geraffte Schlauchfolie quergestretcht, so dass ihr Querschnitt
größer ist als der Querschnitt des Gutstapels. Vorzugsweise wird hier die Raffeinrichtung
auch als Querstretcheinrichtung eingesetzt. Nach dem Raffen und Querstretchen wird
die Schlauchfolie über des Gutstapel gezogen. Bei diesem Überziehen wird die geraffte
Schlauchfolie wieder abgerafft. Gemäß empfohlener Ausführungsform ist der Gutstapel
auf einer Palette angeordnet und zum Ende des Überziehvorganges wird das Schlauchfolienende
an der Unterseite des Palettenunterbodens oder an der Unterseite des Palettenoberbodens
angelegt. - Nach dem Überziehen der Schlauchfolie wird ein Schlauchfolienabschnitt
von dem Schlauchfolienvorrat zugeführt und zweckmäßigerweise oberhalb des Gutstapels
mit der Öffnungsvorrichtung geöffnet. Anschließend erfolgt zweckmäßigerweise ein Raffen
des Schlauchfolienabschnitts auf der Raffeinrichtung. Dazu fahren empfohlenermaßen
Raffelemente in den geöffneten Schlauchfolienabschnitt ein, so dass die Innenseite
des Schlauchfolienabschnittes an diesen Raffelementen anliegt. Vorzugsweise wird daraufhin
der geraffte Schlauchfolienabschnitt quergestretcht, so dass sein Querschnitt größer
ist als der Querschnitt des Gutstapels. Empfohlenermaßen erfolgt das Querstretchen
auch hier mit der Raffeinrichtung, die also auch für den Schlauchfolienabschnitt als
Querstretcheinrichtung eingesetzt wird. Anschließend erfolgt das Überziehen des Schlauchfolienabschnittes
über den Gutstapel und das Platzieren des Schlauchfolienabschnittes an der gewünschten
Stelle am Gutstapel. Wenn der Schlauchfolienabschnitt zuvor gerafft wurde, erfolgt
beim Überziehen ein Abraffen des Schlauchfolienabschnittes. Wenn der Gutstapel auf
einer Palette angeordnet ist, wird nach einer empfohlenen Ausführungsform der Erfindung
das eine Ende des Schlauchfolienabschnittes an einer Unterseite der Palette angelegt,
insbesondere an der Unterseite des Palettenunterbodens oder an der Unterseite des
Palettenoberbodens angelegt. Zweckmäßigerweise besteht der Schlauchfolienabschnitt
aus einem elastischen Kunststoff und der quergestretchte Schlauchfolienabschnitt legt
sich beim Überziehen unter Einwirkung elastischer Rückstellkräfte an den Seitenwänden
des Gutstapels an, und zwar zumindest bereichsweise unter Zwischenschaltung der zuvor
übergezogenen Schlauchfolie.
[0016] Eine zweite alternative Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass eine Banderoliereinrichtung vorgesehen ist, mit der das Folienband als Folienbanderole
an dem Gutstapel anbringbar ist. Folienbanderole meint, dass mit der Banderoliereinrichtung
die Enden zumindest eines Folienbahnabschnittes zu dem den Gutstapel umgebenden Folienband
bzw. zu der den Gutstapel umgebenden Folienbanderole verbindbar sind, insbesondere
verschweißbar sind. Vorzugsweise sind mit der Banderoliereinrichtung die Enden von
zumindest zwei, vorzugsweise von zwei Folienbahnabschnitten zu dem den Gutstapel umgebenden
Folienband bzw. zu der den Gutstapel umgebenden Folienbanderole verbindbar, insbesondere
verschweißbar. Zweckmäßigerweise weist die Banderoliereinrichtung zumindest eine Verbindungseinrichtung,
insbesondere zumindest eine Schweißeinrichtung auf, mit der die Enden zumindest eines
Folienbahnabschnittes zu der den Gutstapel umgebenden Folienbanderole verbindbar bzw.
verschweißbar sind.
[0017] Die Folienbanderole bzw. der zumindest eine zu der Folienbanderole verbindbare Folienabschnitt
kann nach einer Ausführungsvariante der Erfindung als Stretchfolie ausgebildet sein.
Dann liegt die Folienbanderole insbesondere unter der Einwirkung elastischer Kräfte
formschlüssig an dem Gutstapel bzw. an der den Gutstapel bedeckenden Schlauchfolie
an. Nach einer anderen Ausführungsvariante der Erfindung ist die Folienbanderole bzw.
der zumindest eine zu der Folienbanderole verbindbare Folienbahnabschnitt als Schrumpffolie
ausgebildet. Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der
Banderoliereinrichtung eine Schrumpfmaschine nachgeschaltet ist, mit der die als Schrumpffolienbanderole
ausgebildete Folienbanderole nach ihrem Aufbringen auf den Gutstapel auf den Gutstapel
bzw. auf die den Gutstapel bedeckende Schlauchfolie aufschrumpfbar ist.
[0018] Nach einer Variante der Erfindung wird die Folienbanderole zunächst durch Verbinden,
insbesondere durch Verschweißen der Enden zumindest eines Folienbahnabschnittes erzeugt
und danach wird die Folienbanderole über dem Gutstapel mit der Maßgabe aufgespannt,
dass der Querschnitt bzw. Horizontalquerschnitt der aufgespannten Folienbanderole
größer ist als der Querschnitt bzw. Horizontalquerschnitt des Gutstapels und anschließend
wird die Folienbanderole von oben über den Gutstapel geführt, so dass die Folienbanderole
den Gutstapel bzw. die Seitenwände des Gutstapels umgibt. Es liegt im Rahmen der Erfindung,
dass die Folienbanderole über dem Gutstapel mit rechteckigem Querschnitt bzw. Horizontalquerschnitt
aufgespannt wird. Zweckmäßigerweise greifen dazu vier Führungselemente an den Ecken
der Folienbanderole ein. Empfohlenermaßen wird die Folienbanderole über dem Gutstapel
quer gestretcht und zwar mit der Maßgabe, dass der Querschnitt bzw. Horizontalquerschnitt
der quer gestretchten Folienbanderole größer ist als der Querschnitt bzw. Horizontalquerschnitt
des Gutstapels. Vorzugsweise dienen die vorgenannten vier Führungselemente dabei als
Querstretchelemente. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass bei dieser Ausführungsform
eine Folienbanderole aus elastischem Kunststoff bzw. aus Stretchfolie eingesetzt wird.
Die Folienbanderole legt sich dann nach dem Führen über den Gutstapel unter Einwirkung
elastischer Rückstellkräfte an den Seitenwänden des Gutstapels an. Dazu werden zweckmäßigerweise
die vier Führungselemente von oben aus der Folienbanderole gezogen.
[0019] Mit dem Begriff Folienband ist nachfolgend insbesondere ein Schlauchfolienabschnitt
und/oder eine Folienbanderole gemeint. - Nach einer Ausführungsform der Erfindung
wird das Folienband im oberen Drittel, insbesondere im oberen Viertel des Gutstapels
platziert. Oberes Drittel bzw. oberes Viertel bezieht sich dabei auf die Höhe des
Gutstapels und auf den Bereich bzw. die Seite des Gutstapels, von der die Schlauchfolie
zugeführt wird. Diese Ausführungsform dient zur zusätzlichen Sicherung des Gutstapels
bzw. der bereits angelegten Schlauchfolie im oberen Bereich des Gutstapels.
[0020] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Folienband im unteren Drittel,
insbesondere im unteren Viertel des Gutstapels anbringbar. Unteres Drittel bzw. unteres
Viertel bezieht sich auch hier auf die Höhe des Gutstapels und auf den Bereich des
Gutstapels, an dem das Schlauchfolienende angeordnet ist. Wenn der Gutstapel auf einer
Palette angeordnet ist bezieht sich unteres Drittel bzw. unteres Viertel des Gutstapels
insbesondere auf den entsprechenden Höhenabschnitt des Gutstapels oberhalb der Palette.
Diese Ausführungsform dient zur Sicherung des Gutstapels bzw. der bereits über den
Gutstapel übergezogenen Schlauchfolie im unteren Bereich des Gutstapels.
[0021] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist der Gutstapel auf einer
Palette angeordnet und ist das Folienband im unteren Bereich des Gutstapels und an
der Palette anbringbar. Unterer Bereich meint dabei insbesondere das bereits definierte
untere Drittel bzw. untere Viertel des Gutstapel. Bei dieser Ausführungsvariante der
Erfindung wird das Folienband für eine effektive Verbindung von Gutstapel und Palette
eingesetzt und somit für eine zusätzliche Sicherung in diesem Bereich. Eine empfohlene
Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Folienbandes,
insbesondere des Schlauchfolienabschnittes an einer Unterseite der Palette angelegt
wird.
[0022] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird der Gutstapel bzw. wird das Aggregat
aus Gutstapel und Palette vertikal mit dem Folienband umspannt. Vertikales Umspannen
meint dabei, dass sich das Folienband über die Höhe zweier gegenüberliegender Seitenwände
des Gutstapels erstreckt sowie über die Oberseite des Gutstapels und über die Unterseite
des Gutstapel bzw. über die Unterseite der Palette. - Für ein vertikales Umspannen
kann eine erfindungsgemäße Vorrichtung bezüglich des Gutstapels um 90° verschwenkt
bzw. können für die Umspannung relevante Komponenten der Vorrichtung um 90° verschwenkt
werden.
[0023] Nach einer Ausführungsform der Erfindung beträgt die Länge des Folienbandes weniger
als 75 %, zweckmäßigerweise weniger als die Hälfte, vorzugsweise weniger als 1/3 der
Länge der Schlauchfolie. Länge bezieht sich dabei auf die Erstreckung der Schlauchfolie
bzw. des Folienbandes quer bzw. senkrecht zur Umfangsrichtung der Schlauchfolie bzw.
des Folienbandes. Eine bevorzugte Ausführungsvariante der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge des Folienbandes mindestens 1/6, zweckmäßigerweise mindestens 1/5 der
Länge der Schlauchfolie und maximal die Hälfte, vorzugsweise maximal 40 % der Länge
der Schlauchfolie beträgt. - Die vorgenannten Ausführungsformen, bei denen die Länge
des Folienbandes geringer ist als die Länge der Schlauchfolie, betreffen die Sicherung
bestimmter Bereiche des Gutstapels bzw. der zwischengeschalteten Schlauchfolie.
[0024] Nach einer empfohlenen Ausführungsform der Erfindung nach Anspruch 2 oder nach Anspruch
11 entspricht die Länge des Folienbandes der Länge der Schlauchfolie bzw. im Wesentlichen
der Länge der Schlauchfolie. Dann umschließt das Folienband die Seitenwände des Gutstapels
vollständig. Vorzugsweise beträgt bei dieser Ausführungsform die Länge des Folienbandes
zumindest 90 %, bevorzugt zumindest 95 % der Länge der Schlauchfolie. Auch bei diesen
Ausführungsvarianten mit langen Folienbändern kann das Folienband an der Palette des
Gutstapels angebracht werden. Es empfiehlt sich, dass das Ende des Folienbandes an
einer Unterseite der Palette angelegt wird.
[0025] Zur Lösung des erfindungsgemäßen technischen Problems lehrt die Erfindung auch ein
Verfahren nach Patentanspruch 10 oder nach Patentanspruch 11.
[0026] Nach einer ersten alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
das Folienband als Schlauchfolienabschnitt zugeführt. Zweckmäßigerweise wird der Schlauchfolienabschnitt
geöffnet, daraufhin quergestretcht und anschließend über den Gutstapel gezogen. Empfohlenermaßen
wird der Schlauchfolienabschnitt zunächst gerafft und beim Überziehen über den Gutstapel
wieder abgerafft. Zweckmäßigerweise wird der Schlauchfolienabschnitt nach dem Raffen
von dem Schlauchfolienvorrat abgetrennt. Es empfiehlt sich, dass der Schlauchfolienabschnitt
bzw. der dafür bestimmte Abschnitt der Schlauchfolie zunächst geöffnet wird und danach
gerafft wird, daraufhin quergestretcht wird und anschließend über den Gutstapel gezogen
und dabei abgerafft wird. Die Abtrennung des Schlauchfolienabschnittes von dem Schlauchfolienvorrat
erfolgt zweckmäßigerweise nach dem Raffen des Schlauchfolienabschnittes.
[0027] Nach einer zweiten alternativen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird das Folienband als Folienbanderole an dem mit der Schlauchfolie umhüllten Gutstapel
angelegt und dazu werden die Enden zumindest eines Folienbahnabschnittes zu der den
Gutstapel umgebenden Folienbanderole verbunden. Zweckmäßigerweise wird zur Bereitstellung
des Folienbahnabschnittes eine Folienbahn von einem Folienbahnvorrat, insbesondere
von einer Folienbahnrolle zugeführt. Nach empfohlener Ausführungsform der Erfindung
werden zwei Folienbahnen jeweils von einem Folienbahnvorrat, insbesondere von einer
Foliehbahnrolle zugeführt. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass zur Erzeugung einer
Folienbanderole von jeder Folienbahn ein Folienbahnabschnitt zur Verfügung gestellt
wird und das die beiden Folienbahnabschnitte zur Folienbanderole miteinander verbunden
werden, insbesondere miteinander verschweißt werden. Vorzugsweise werden dazu zunächst
die beiden Folienbahnen mit ihren Enden verbunden, so dass ein Folienbahnvorhang entsteht.
Zweckmäßigerweise fährt in diesen Folienbahnvorhang der auf einen Förderer transportierte
Gutstapel ein und nimmt den Folienbahnvorhang mit, so dass der Gutstapel dreiseitig
mit der Folienbahn umschlagen wird. Anschließend werden zweckmäßigerweise die Folienbahnen
bzw. die Folienbahnabschnitte um die vierte Seite des Gutstapels herumgeführt, bis
sie zusammen treffen, insbesondere bis sie etwa in der Mitte des Gutstapels zusammentreffen.
Empfohlenermaßen werden dort die beiden Folienbahnen bzw. die beiden Folienbahnabschnitte
miteinander verbunden, insbesondere miteinander verschweißt sowie jeweils von der
restlichen Folienbahn abgetrennt. Die Abtrennung kann beispielsweise mit einem Heizdraht
erfolgen. Entsprechende bevorzugte Verfahren und Vorrichtungen zur Erzeugung einer
solchen Folienbanderole sind insbesondere in
EP 1 029 786 A2 und in
EP 1 174 343 A1 beschrieben.
[0028] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird mit Folienbahnen bzw. Folienbahnabschnitten
gearbeitet, die als Schrumpffolienbahnen bzw. als Schrumpffolienbahnabschnitte ausgebildet
sind. Die Folienbahnen bzw. die Folienbahnabschnitte bestehen dann aus einem schrumpffähigen
Kunststoff. Vorzugsweise wird der Gutstapel nach dem Anbringen der Schrumpffolienbanderole
in eine Schrumpfmaschine überführt und dort erfolgt ein Aufschrumpfen der Schrumpffolienbanderole.
[0029] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
bzw. dass mit dem erfindungsgemäßen Verfahren eine sehr effektive zusätzliche Sicherung/Fixierung
des Gutstapels und/oder der auf dem Gutstapel befindlichen Schlauchfolie erreicht
werden kann. Eine besonders wirksame zusätzliche Sicherung bzw. Fixierung kann insbesondere
auch im Bereich zwischen Palette und dem unteren Abschnitt des Gutstapels erreicht
werden. Die Kombination von Schlauchfolie einerseits und Folienband andererseits bedingt
eine überraschend vorteilhafte zusätzliche Sicherung der Ladung. Fernerhin liegt der
Erfindung die Erkenntnis zugrunde, dass die erfindungsgemäßen Maßnahmen auf relativ
einfache Weise realisierbar sind. Das gilt insbesondere wenn das Folienband als Schlauchfolienabschnitt
mit derselben Vorrichtung bzw. mit denselben relevanten Vorrichtungskomponenten aufgebracht
werden kann, mit denen auch die Schlauchfolie auf den Gutstapel aufgebracht wird.
Aufwendige und teure Umbau- bzw. Umrüstungsmaßnahmen sind hierfür nicht erforderlich.
Aber auch das Aufbringen des Folienbandes als Folienbanderole zeichnet sich durch
geringen Aufwand und Einfachheit aus. Das erfindungsgemäße Verfahren ist außerdem
mit hoher Präzision und Funktionssicherheit durchführbar. Die zusätzliche Sicherung
des Gutstapels bzw. der Ladung und/oder der bereits auf dem Gutstapel aufgebrachten
Schlauchfolie kann mit relativ geringen Kosten verwirklicht werden.
[0030] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1 im Schnitt und
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des erfindungsgemäß umhüllten Gutstapels.
[0031] In den Figuren ist eine bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung zum Überziehen
einer Schlauchfolie 1 über einen Gutstapel 2 dargestellt. Im Ausführungsbeispiel handelt
es sich bei dem Gutstapel 2 um eine Mehrzahl von Paketen, die auf einer Palette 3
zu einem Quader gestapelt sind. Zunächst wird die Schlauchfolie 1 in an sich bekannter
Weise von einem Schlauchfolienvorrat 4 zugeführt und oberhalb des Gutstapels 2 mit
einer Öffnungsvorrichtung 5 geöffnet. Anschließend werden vier Raffelemente 6 einer
Raffeinrichtung 15 in die geöffnete Schlauchfolie 1 eingefahren, so dass die Innenseite
der Schlauchfolie 1 an diesen Raffelementen 6 anliegt. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel
sind die Raffelemente 6 an den vier Ecken einer im Querschnitt rechteckförmigen geöffneten
bzw. aufgespannten Schlauchfolie 1 angeordnet. Die Raffelemente 6 weisen im Ausführungsbeispiel
jeweils einen gebogenen Raffbügel 7 auf, der sich quer zur Zuführungsrichtung Z der
Schlauchfolie 1 erstreckt. Die Raffeinrichtung 15 weist weiterhin hier nicht näher
beschriebene Rollenanordnungen 9 auf.
[0032] Zunächst wird die geöffnete Schlauchfolie 1 auf der Raffeinrichtung 15 gerafft. Dieser
geraffte Zustand der Schlauchfolie 1 ist in der Fig. 1 unterhalb der Rollenanordnungen
9 erkennbar. Nach dem Raffen wird die Schlauchfolie 1 quergestretcht, so dass ihr
Horizontalquerschnitt größer ist als der Horizontalquerschnitt des Gutstapels 2. Nach
besonders bevorzugter Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel werden die Raffelemente
6 bzw. Raffbügel 7 als Querstretchelemente eingesetzt und zum Querstretchen der Schlauchfolie
1 werden die Raffelemente 6 diagonal auseinander gefahren. Insbesondere in der Fig.
2 ist der quergestretchte Zustand der Schlauchfolie 1 erkennbar. Nach dem Raffen und
Querstretchen wird die Schlauchfolie über den Gutstapel 2 gezogen. Vorzugsweise und
im Ausführungsbeispiel bilden die Raffelemente 6 zugleich auch die Führungselemente
für den Überziehvorgang. Dazu sind die Raffelemente 6 vertikal bzw. vertikal nach
unten verfahrbar. Zweckmäßigerweise sind die Raffelemente 6 an einen vertikal verfahrbaren
Spannrahmen bzw. Hubrahmen angeschlossen. Beim Überziehen bzw. bei der Vertikalbewegung
der Raffelemente 6 wird die geraffte Schlauchfolie in nicht näher dargestellter Weise
wieder abgerafft, wobei die Falten der gerafften Schlauchfolie 1 nach und nach abgezogen
bzw. aufgelöst werden. Nach einer bevorzugten Ausführungsform und im Ausführungsbeispiel
werden die Raffelemente 6 bis in den Bereich unter der Palette 3 vertikal verfahren.
Hier werden dann die Raffelemente 6 nach innen zur Palette 3 hin bewegt und das Schlauchfolienende
wird letztendlich von den Raffbügeln 7 abgelöst und an der Unterseite des Palettenunterbodens
14 angelegt.
[0033] Nach dem Überziehen der Schlauchfolie 1 wird dann der erfindungsgemäße Schlauchfolienabschnitt
8 über den Gutstapel 2 gezogen. Dazu wird dieselbe-in den Fig. 1 und 2 dargestellte
- Vorrichtung verwendet, wie zum Überziehen der Schlauchfolie 1. Zunächst wird der
Schlauchfolienabschnitt 8 von dem Schlauchfolienvorrat 4 zugeführt und mit der Öffnungsvorrichtung
5 geöffnet. Anschließend fahren auch hier vier Raffelemente 6 in den geöffneten Schlauchfolienabschnitt
8 ein, so dass die Innenseite des Schlauchfolienabschnitts 8 an diesen Raffelementen
6 anliegt. Zweckmäßigerweise und im Ausführungsbeispiel sind die Raffelemente 6 an
den vier Ecken des im Querschnitt rechteckförmigen geöffneten bzw. aufgespannten Schlauchfolienabschnittes
8 angeordnet. Der Schlauchfolienabschnitt 8 wird zunächst gerafft und nach dem Raffen
von dem Schlauchfolienvorrat 4 abgetrennt. Anschließend erfolgt das Überziehen des
Schlauchfolienabschnittes 8 über den Gutstapel 2. Das Überziehen erfolgt auch hier
mittels der Raffeinrichtung 15 bzw. mit Hilfe der Raffelemente 6. Beim Überziehen
wird der geraffte Schlauchfolienabschnitt 8 ebenfalls wieder abgerafft, wobei die
Falten des gerafften Schlauchfolienabschnittes 8 nach und nach abgezogen bzw. aufgelöst
werden. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 wurde der Schlauchfolienabschnitt 8 im
unteren Viertel des Gutstapels 2 platziert und verbindet hier den Gutstapel 2 mit
der Palette 3. Die Länge I des Schlauchfolienabschnittes 8 beträgt in diesem Ausführungsbeispiel
etwas weniger als 1/3 der Länge L der Schlauchfolie 1. Um den Schlauchfolienabschnitt
8 an dieser Stelle zu platzieren, müssen die Raffelemente 6 bzw. der Hubrahmen mit
den Raffelementen 6 zunächst in diesen unteren Bereich verfahren werden und dann erfolgt
das Abraffen und Anlegen des Schlauchfolienabschnittes 8 an den Gutstapel 2. Bei dem
Schlauchfolienabschnitt 8 handelt es sich vorzugsweise um eine elastische Kunststofffolie,
die sich unter Einwirkung elastischer Rückstellkräfte an den Gutstapel 2 straff und
formschlüssig anlegt. Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel werden die Raffelemente
beim Überziehen des Schlauchfolienabschnittes 8 ebenfalls bis in den Bereich unter
der Palette 3 vertikal verfahren. Hier werden dann die Raffelemente 6 nach innen zur
Palette 3 hinbewegt und das Ende des Schlauchfolienabschnittes 8 wird von den Raffbügeln
7 abgelöst und an der Unterseite des Palettenunterbodens 14 angelegt.
[0034] In der Fig. 3 ist im Übrigen strichpunktiert eine Ausführungsform dargestellt, bei
der der Schlauchfolienabschnitt 8 im oberen Drittel des Gutstapels 2 angeordnet ist.
Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, dass mehr als ein Schlauchfolienabschnitt 8,
beispielsweise zwei Schlauchfolienabschnitte 8 über den Gutstapel 2 gezogen werden.
Die Länge I des Schlauchfolienabschnittes 8 beträgt nach Anspruch 1 oder nach Anspruch
10 weniger als die Hälfte der Länge L der Schlauchfolie. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Länge I des Schlauchfolienabschnittes
8 der Länge L der Schlauchfolie bzw. im Wesentlichen der Länge L der Schlauchfolie
entspricht. Diese Ausführungsform wurde in den Figuren allerdings nicht dargestellt.
[0035] Vorzugsweise und im Ausführungsbeispiel nach den Figuren wird die Raffeinrichtung
15 für die Schlauchfolie 1 und für den Schlauchfolienabschnitt 8 sowohl als Querstretcheinrichtung
als auch als Überzieheinrichtung eingesetzt. Diese Ausführungsform zeichnet sich durch
besondere Einfachheit und zugleich durch Funktionssicherheit aus. Zweckmäßigerweise
handelt es sich sowohl bei der Schlauchfolie 1 als auch bei dem Schlauchfolienabschnitt
8 um eine Stretchfolie bzw. um eine elastische Kunststofffolie, die sich unter Einwirkung
elastischer Rückstellkräfte an den Gutstapel 2 anlegt. Nach dem Anlegen an den Gutstapel
läuft sowohl die Schlauchfolie 1 als auch der Schlauchfolienabschnitt 8 über den Umfang
des Gutstapels um.
1. Vorrichtung zum Überziehen einer Schlauchfolie (1) über einen Gutstapel (2), wobei
ein Schlauchfolienvorrat (4) vorgesehen ist, von dem die Schlauchfolie (1) zuführbar
ist und mit einer Überzieheinrichtung mit der Maßgabe über den Gutstapel (2) überziehbar
ist, dass die Schlauchfolie (1) im übergezogenen Zustand die Seitenwände des Gutstapels
(2) bedeckt bzw. im Wesentlichen bedeckt und wobei fernerhin zumindest ein Folienband
über den Umfang des Gutstapels (2) umlaufend an den mit der Schlauchfolie (1) bedeckten
Gutstapel (2) anlegbar ist, wobei das Folienband ein Schlauchfolienabschnitt (8) ist,
der über den mit der Schlauchfolie (1) bedeckten Gutstapel (2) überziehbar ist und
wobei der Schlauchfolienabschnitt (8) nach dem Überziehen der Schlauchfolie (1) über
den Gutstapel (2) von dem Schlauchfolienvorrat (4) zuführbar ist, von dem auch die
Schlauchfolie (1) zuführbar ist, so dass das gleiche Folienmaterial sowohl für die
Schlauchfolie (1) als auch für den Schlaufolienabschnitt (8) verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der über den Gutstapel (2) übergezogene Schlauchfolienabschnitt (8) oben und unten
geöffnet ausgebildet ist und wobei die Länge I des Folienbandes weniger als die Hälfte,
vorzugsweise weniger als 1/3 der Länge L der Schlauchfolie (1) beträgt.
2. Vorrichtung zum Überziehen einer Schlauchfolie (1) über einen Gutstapel (2), wobei
ein Schlauchfolienvorrat (4) vorgesehen ist, von dem die Schlauchfolie (1) zuführbar
ist und mit einer Überzieheinrichtung mit der Maßgabe über den Gutstapel (2) überziehbar
ist, dass die Schlauchfolie (1) im übergezogenen Zustand die Seitenwände des Gutstapels
(2) bedeckt bzw. im Wesentlichen bedeckt und wobei fernerhin zumindest ein Folienband
über den Umfang des Gutstapels (2) umlaufend an den mit der Schlauchfolie (1) bedeckten
Gutstapel (2) anlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienband zumindest bereichsweise unter Zwischenschaltung der Schlauchfolie
(1) an dem Gutstapel (2) angelegt wird, dass eine Banderoliereinrichtung vorgesehen
ist, mit der das Folienband nach dem Überziehen der Schlauchfolie (1) als Folienbanderole
an dem Gutstapel (2) anbringbar ist ,wobei mit der Banderoliereinrichtung die Enden
zumindest eines Folienbahnabschnittes zu der den Gutstapel umgebenden Folienbanderole
verbindbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Schlauchfolienabschnitt (8) mit der Überzieheinrichtung
überziehbar ist, mit der auch die Schlauchfolie (1) übergezogen wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, wobei eine Querstretcheinrichtung vorgesehen
ist, mit der sowohl die Schlauchfolie (1) als auch der Schlauchfolienabschnitt (8)
vor ihrem Überziehen über den Gutstapel (2) quergestretcht werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Banderoliereinrichtung zumindest eine Verbindungseinrichtung,
insbesondere zumindest eine Schweißeinrichtung aufweist, mit der die Enden zumindest
eines Folienbahnabschnittes zu der den Gutstapel (2) umgebenden Folienbanderole verbindbar
bzw. verschweißbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 5, wobei der Banderoliereinrichtung eine
Schrumpfmaschine nachgeschaltet ist, mit der die als Schrumpffolienbanderole ausgebildete
Folienbanderole auf den Gutstapel (2) aufschrumpfbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Gutstapel (2) auf einer Palette
(3) angeordnet ist und wobei das Folienband im unteren Bereich des Gutstapels (2)
und an der Palette (3) anbringbar ist, wobei vorzugsweise ein Ende des Folienbandes
an einer Unterseite der Palette (3) anlegbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, wobei die Länge I des Folienbandes weniger
als die Hälfte, vorzugsweise weniger als 1/3 der Länge L der Schlauchfolie (1) beträgt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7 soweit auf Anspruch 2 rückbezogen, wobei
die Länge I des Folienbandes der Länge L der Schlauchfolie (1) bzw. im Wesentlichen
der Länge L der Schlauchfolie (1) entspricht.
10. Verfahren zum Überziehen einer Schlauchfolie (1) über einen Gutstapel (2), wobei die
Schlauchfolie (1) mit der Maßgabe über den Gutstapel (2) gezogen wird, dass die Schlauchfolie
(1) im übergezogenen Zustand die Seitenwände des Gutstapels (2) bedeckt bzw. im Wesentlichen
bedeckt und wobei fernerhin zumindest ein Folienband über den Umfang des Gutstapels
(2) umlaufend an den mit der Schlauchfolie (1) umhüllten Gutstapel (2) angelegt wird,
wobei das Folienband als Schlauchfolienabschnitt (8) zugeführt wird, der über den
mit der Schlauchfolie (1) bedeckten Gutstapel (2) übergezogen wird, wobei der Schlauchfolienabschnitt
(8) nach dem Überziehen der Schlauchfolie (1) über den Gutstapel (2) von dem Schlauchfolienvorrat
(4) zugeführt wird, von dem auch die Schlauchfolie (1) zugeführt wird, so dass das
gleiche Folienmaterial sowohl für die Schlauchfolie (1) als auch für den Schlauchfolienabschnitt
(8) verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der über den Gutstapel (2) übergezogenen Schlauchfolienabschnitt (8) oben und unten
geöffnet ausgebildet ist und dass die Länge I des Schlauchfolienabschnittes (8) weniger
als die Hälfte der Länge L der Schlauchfolie beträgt.
11. Verfahren zum Überziehen einer Schlauchfolie (1) über einen Gutstapel (2), wobei die
Schlauchfolie (1) mit der Maßgabe über den Gutstapel (2) gezogen wird, dass die Schlauchfolie
(1) im übergezogenen Zustand die Seitenwände des Gutstapels (2) bedeckt bzw. im Wesentlichen
bedeckt und wobei fernerhin zumindest ein Folienband über den Umfang des Gutstapels
(2) umlaufend an dem mit der Schlauchfolie (1) umhüllten Gutstapel (2) angelegt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass das Folienband zumindest bereichsweise unter Zwischenschaltung der Schlauchfolie
(1) an dem Gutstapel (2) angelegt wird, dass das Folienband nach dem Überziehen der
Schlauchfolie (1) als Folienbanderole an dem mit der Schlauchfolie (1) umhüllten Gutstapel
(2) angelegt wird und wobei dazu die Enden zumindest eines Folienbahnabschnittes zu
der den Gutstapel (2) umgebenden Folienbanderole verbunden werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10, wobei der zugeführte Schlauchfolienabschnitt (8) geöffnet,
daraufhin quergestretcht und anschließend über den Gutstapel (2) gezogen wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei der Schlauchfolienabschnitt (8) zunächst gerafft
und beim Überziehen über den Gutstapel (2) wieder abgerafft wird.
1. A device for drawing a tubular film (1) over a stack of goods (2), wherein a tubular
film stock (4) is provided, from which the tubular film (1) can be supplied and drawn
over the stack of goods (2) with a drawing device such
that the tubular film (1) covers or essentially covers the sidewalls of the stack
of goods (2) in the state, in which it is drawn over the stack of goods,
wherein at least one film strip furthermore can be circumferentially applied on the
stack of goods (2) covered with the tubular film (1) over the circumference of the
stack of goods (2), wherein the film strip consists of the tubular film section (8)
that can be drawn over the stack of goods (2) covered with the tubular film (1), and
wherein the tubular film section (8) can be supplied from the tubular film stock (4),
from which the tubular film (1) can also be supplied, after the tubular film (1) has
been drawn over the stack of goods (2) such that the same film material is used for
the tubular film (1), as well as for the tubular film section (8), characterized in
that the top and the bottom of the tubular film section (8) drawn over the stack of goods
(2) are open and that the length 1 of the film strip amounts to less than half, preferably
less than 1/3, of the length L of the tubular film (1).
2. A device for drawing a tubular film (1) over a stack of goods (2), wherein a tubular
film stock (4) is provided, from which the tubular film (1) can be supplied and drawn
over the stack of goods (2) with a drawing device such
that the tubular film (1) covers or essentially covers the sidewalls of the stack
of goods (2) in the state, in which it is drawn over the stack of goods,
wherein at least one film strip furthermore can be circumferentially applied on the
stack of goods (2) covered with the tubular film (1) over the circumference of the
stack of goods (2),
characterized in
that the film strip is at least sectionally applied on the stack of goods (2) with interposition
of the tubular film (1), and in
that a banding device is provided, by means of which the film strip can be applied on
the stack of goods (2) in the form of a film sleeve after the tubular film (1) has
been drawn over the stack of goods, wherein the ends of at least one film strip section
can be connected into the film sleeve enclosing the stack of goods by means of the
banding device.
3. The device according to claim 1, wherein the tubular film section (8) can be drawn
over the stack of goods with the same drawing device used for drawing the tubular
film (1) over the stack of goods.
4. The device according to one of claims 1 or 3, wherein a transverse stretching device
is provided, by means of which the tubular film (1), as well as the tubular film section
(8), is transversely stretched before it is drawn over the stack of goods (2).
5. The device according to claim 2, wherein the banding device features at least one
connecting device, particularly at least one welding device, by means of which the
ends of at least one film strip section can be respectively connected or welded into
the film sleeve enclosing the stack of goods (2).
6. The device according to one of claims 2 or 5, wherein a shrinking machine is arranged
downstream of the banding device, and wherein the film sleeve realized in the form
of a shrink film sleeve can be shrunk on the stack of goods (2) by means of said shrinking
machine.
7. The device according to one of claims 1-6, wherein the stack of goods (2) is arranged
on a pallet (3) and the film strip can be positioned in the lower region of the stack
of goods (2) and on the outlet (3), and wherein one end of the film strip preferably
can be positioned on an underside of the pallet (3).
8. The device according to one of claims 2-7, wherein the length 1 of the film strip
amounts to less than half, preferably less than 1/3, of the length L of the tubular
film (1).
9. The device according to one of claims 2-7, when appendant to claim 2, wherein the
length 1 of the film strip corresponds to the length L of the tubular film (1) or
essentially corresponds to the length L of the tubular film (1).
10. A method for drawing a tubular film (1) over a stack of goods (2), wherein the tubular
film (1) is drawn over the stack of goods (2) such that the tubular film (1) covers
or essentially covers the sidewalls of the stack of goods (2) in the state, in which
it is drawn over the stack of goods, wherein at least one film strip is furthermore
circumferentially applied on the stack of goods (2) wrapped with the tubular film
(1) over the circumference of the stack of goods (2), wherein the film strip is supplied
in the form of a tubular film section (8) that is drawn over the stack of goods (2)
covered with the tubular film (1), and wherein the tubular film section (8) is supplied
from the tubular film stock (4), from which the tubular film (1) is also supplied,
after the tubular film (1) has been drawn over the stack of goods (2) such that the
same film material is used for the tubular film (1), as well as for the tubular film
section (8),
characterized in
that the top and the bottom of the tubular film section (8) drawn over the stack of goods
(2) are open and that the length 1 of the tubular film section (8) amounts to less
than half of the length L of the tubular film.
11. A method for drawing a tubular film (1) over a stack of goods (2), wherein the tubular
film (1) is drawn over the stack of goods (2) such that the tubular film (1) covers
or essentially covers the sidewalls of the stack of goods (2) in the state, in which
it is drawn over the stack of goods, and wherein at least one film strip is furthermore
circumferentially applied on the stack of goods (2) wrapped with the tubular film
(1) over the circumference of the stack of goods (2), characterized in that the film strip is at least sectionally applied on the stack of goods (2) with interposition
of the tubular film (1), and in that the film strip is applied on the stack of goods (2) wrapped with the tubular film
(1) in the form of a film sleeve after the tubular film (1) has been drawn over the
stack of goods, wherein the ends of at least one film strip section are for this purpose
connected into the film sleeve enclosing the stack of goods (2).
12. The method according to claim 10, wherein the supplied tubular film section (8) is
opened, then transversely stretched and subsequently drawn over the stack of goods
(2) .
13. The method according to claim 12, wherein the tubular film section (8) is initially
gathered and once again ungathered while it is drawn over the stack of goods (2) .
1. Dispositif pour tirer un film tubulaire (1) sur une pile de produits (2), une réserve
de film tubulaire (4) étant prévue, à partir de laquelle le film tubulaire (1) peut
être avancée et peut être enfilé conformément sur la pile de produits (2) avec un
système d'enrobage,
en ce que le film tubulaire (1) couvre ou pour l'essentiel recouvre à l'état enfilé
les parois latérales de la pile de produits (2),
au moins une bande film pouvant être en outre posée périphériquement sur le pourtour
de la pile de produits (2) sur la pile de produits (2) couverte avec le film tubulaire
(1), la bande de film étant une section de film tubulaire (8) qui peut être enfilée
sur la pile de produits (2) couverte avec le film tubulaire (1), et
la section de film tubulaire (8) pouvant être avancée après l'enfilage lu film tubulaire
(1) sur la pile de produits (2) depuis la réserve de film tubulaire (4), à partir
de laquelle le film tubulaire (1) peut être également avancé de sorte que le même
matériau de film est utilisé aussi bien pour le film tubulaire (1) que pour la section
de film tubulaire (8),
caractérisé en ce que
la section de film tubulaire (8) enfilée sur la pile de produits (2) est constituée
ouverte au-dessus et en dessous et en ce que la longueur 1 de la bande de film représentant moins de la moitié, de préférence
moins du 1/3 de la longueur L du film tubulaire (1).
2. Dispositif pour tirer un film tubulaire (1) sur une pile de produits (2), une réserve
de film tubulaire (4) étant prévue, à partir de laquelle le film tubulaire (1) peut
être avancée et peut être enfilé conformément sur la pile de produits (2) avec un
système d'enrobage,
en ce que le film tubulaire (1) couvre ou pour l'essentiel recouvre à l'état enfilé
les parois latérales de la pile de produits (2),
au moins une bande film pouvant être en outre posée périphériquement sur le pourtour
de la pile de produits (2) sur la pile de produits (2) couverte avec le film tubulaire
(1),
caractérisé en ce que
la bande de film est posée au moins par section en intercalant le film tubulaire (1)
sur la pile de produits (2),
en ce qu'un système de banderolage est prévu avec lequel la bande de film peut être appliquée
après enfilage du film tubulaire (1) en tant que banderole de film sur la pile de
produits (2), les extrémités d'au moins une section de film continu pouvant être reliées
avec le système de banderolage à la banderole de film entourant la pile de produits.
3. Dispositif selon la revendication 1, la section de film tubulaire (8) pouvant être
enfilée avec le système d'enrobage avec lequel le film tubulaire (1) est également
enfilée.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 ou 3, un système d'étirage
transversal étant prévu avec lequel aussi bien le film tubulaire (1) que la section
de film tubulaire (8) sont étirés transversalement avant leur enfilage sur la pile
de produits (2).
5. Dispositif selon la revendication 2, le système de banderolage comportant au moins
un dispositif de raccordement, en particulier au moins un dispositif de soudure, avec
lequel les extrémités d' moins une section de film continu peuvent être raccordées
ou soudées à la banderole de film entourant la pile de produits (2).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 ou 5, un système de rétraction
étant momnté en aval du système de banderolage avec lequel la banderole de film constituée
comme banderole de film rétractable peut être rétractée sur la pile de produits (2).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, la pile de produits (2)
étant disposée sur une palette (3) et la bande de film pouvant être appliquée dans
la zone inférieure de la pile de produits (2) et sur la palette (3), une extrémité
de la bande de film pouvant être posée de préférence sur un côté inférieur de la palette
(3).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 7, la longueur 1 de la bande
de film représentant moins de la moitié, de préférence moins du 1/3 de la longueur
L du film tubulaire (1).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 7, dans la mesure où il dépend
de la revendication 2, la longueur 1 de la bande de film correspondant à la longueur
L du film tubulaire (1) ou pour l'essentiel à la longueur L du film tubulaire (1).
10. Procédé pour tirer un film tubulaire (1) sur une pile de produits (2), le film tubulaire
(1) étant tiré conformément sur la pile de produits (2), de sorte que le film tubulaire
(1) à l'état enfilé couvre ou pour l'essentiel recouvre les parois latérales de la
pile de produits (2) et au moins en outre une bande de film étant appliquée périphériquement
sur le pourtour de la pile de produits (2) sur la pile de produits (2) enveloppée
avec le film tubulaire (1), la bande de film étant avancée en tant que section de
film tubulaire (8), qui est enfilée sur la pile de produits (2) couverte par le film
tubulaire (1), la section de film tubulaire (8) étant avancée sur la pile de produits
(2) depuis la réserve de film tubulaire (4) après enfilage du film tubulaire (1),
à partir de laquelle le film tubulaire (1) est également avancée de sorte que le même
matériau de film est utilisé aussi bien pour le film tubulaire (1) que pour la section
de film tubulaire (8),
caractérisé en ce que
la section de film tubulaire (8) enfilée sur la pile de produits (2) est constituée
ouverte au-dessus et en dessous et en ce que la longueur 1 de la section de film tubulaire (8) représentant moins de la moitié
de la longueur L du film tubulaire.
11. Procédé pour tirer un film tubulaire (1) sur une pile de produits (2), le film tubulaire
(1) étant tiré conformément sur la pile de produits (2), de sorte que le film tubulaire
(1) à l'état enfilé couvre ou pour l'essentiel recouvre les parois latérales de la
pile de produits (2) et au moins en outre une bande de film étant appliquée périphériquement
sur le pourtour de la pile de produits (2) sur la pile de produits (2) enveloppée
avec le film tubulaire (1), caractérisé en ce que la bande de film est appliquée au moins par section en intercalant le film tubulaire
(1) sur la pile de produits (2), en ce que la bande de film est appliquée après enfilage du film tubulaire (1) en tant que banderole
de film sur la pile de produits (2) enveloppée avec le film tubulaire (1) et les extrémités
d'au moins une section de film continu étant reliées à cet effet à la banderole de
film entourant la pile de produits (2).
12. Procédé selon la revendication 10, la section de film tubulaire (8) avancée étant
ouverte, étirée transversalement après cela et tirée ensuite sur la pile de produits
(2).
13. Procédé selon la revendication 12, la section de film tubulaire (8) étant d'abord
froncée et à nouveau défronc0.ée à l'enfilage sur la pile de produits (2).
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