[0001] Die Erfindung betrifft ein Hochdruckreinigungsgerät mit einer Hochdruckpumpe, die
mindestens einen Pumpraum aufweist, der mit einer Saugleitung und einer Druckleitung
verbunden ist, wobei die Druckleitung über eine Rückströmleitung mit der Saugleitung
in Strömungsverbindung steht und in der Rückströmleitung ein Entlastungsventil angeordnet
ist, wobei das Entlastungsventil einen Durchgangskanal umfasst, der sich von einem
Ventileinlass zu einem ersten Ventilauslass erstreckt und der einen Ventilsitz ausbildet,
wobei stromabwärts des Ventilsitzes vom Durchgangskanal mindestens ein Auslasskanal
abzweigt, der in einen zweiten Ventilauslass einmündet, und wobei im Durchgangskanal
ein Ventilelement beweglich gehalten ist, das mittels einer Rückstellfeder an den
Ventilsitz dichtend anlegbar ist.
[0002] Derartige Hochdruckreinigungsgeräte sind aus der
DE 297 12 659 U1 bekannt. Mit ihrer Hilfe kann eine zu reinigende Fläche mit unter Druck stehender
Reinigungsflüssigkeit, beispielsweise mit Wasser, beaufschlagt werden. Hierzu kann
an die Druckleitung ein Hochdruckschlauch angeschlossen werden, der an seinem freien
Ende beispielsweise eine Sprühlanze trägt zum Besprühen der zu reinigenden Fläche.
[0003] Im Normalbetrieb kann dem Pumpraum über die Saugleitung Reinigungsflüssigkeit zugeführt
werden, die innerhalb des Pumpraums unter Druck gesetzt wird, beispielsweise mit Hilfe
eines in den Pumpraum eintauchenden und reziprozierend verschiebbaren Kolbens. Die
unter Druck gesetzte Reinigungsflüssigkeit kann dann über die Druckleitung zu einem
Verbraucher geführt werden. In diesem Betriebszustand befindet sich das Entlastungsventil
in seiner Schließstellung, so dass die direkte Verbindung zwischen der Druckleitung
und der Saugleitung über die Rückströmleitung unterbrochen ist. Bei Überschreiten
eines bestimmten Druckwertes innerhalb der Druckleitung, wie er sich beispielsweise
beim Verschließen einer am freien Ende des Hochdruckschlauchs angeschlossenen Sprühlanze
einstellt, geht das Entlastungsventil in seine Offenstellung über, indem sich das
Ventilelement entgegen der von der Rückstellfeder ausgeübten Rückstellkraft vom Ventilsitz
abhebt, so dass Reinigungsflüssigkeit direkt von der Druckleitung über die Rückströmleitung
durch das Entlastungsventil hindurch zur Saugleitung zurückströmen kann und sich dadurch
der Druck in der Druckleitung abbaut. Die Druckabnahme kann zur Folge haben, dass
das Ventilelement kurz nach Abheben vom Ventilsitz von der Rückstellfeder wieder auf
den Ventilsitz zurückgedrückt wird, um dann erneut vom Ventilsitz abzuheben. Der Übergang
des Entlastungsventils von der Schließstellung zur Offenstellung des Entlastungsventils
kann somit mit einer schwingenden Bewegung des Ventilelements und der Rückstellfeder
verbunden sein. Diese schwingende Bewegung stellt eine erhebliche mechanische Belastung
dar. Dies kann zu einer Störung des Hochdruckreinigungsgeräts führen.
[0004] Aus
EP 0 631 054 A und aus
US 5,409,032 A ist ein Hochdruckreinigungsgerät bekannt, bei dem ein Entlastungsventil in einer
Druckleitung angeordnet ist, von der ein Auslasskanal abzweigt, der zu einer Rückströmleitung
führt. Das Entlastungsventil umfasst ein Ventilgehäuse mit einem Durchgangskanal,
in dem ein zweiteiliger Ventilkolben zwischen einer vorderen und einer hinteren Endstellung
hin und her verschiebbar gelagert ist. Mittels eines stromaufwärts des Auslasskanals
angeordneten ersten Dichtrings und eines stromabwärts des Auslasskanals angeordneten
zweiten Dichtrings ist der Ventilkolben im Ventilgehäuse strömungsdicht geführt. Der
Ventilkolben umfasst einen Längskanal, durch den die Flüssigkeit vom Ventileinlass
zum Ventilauslass strömen kann. Vom Längskanal zweigt ein Entlastungskanal ab, der
in der hinteren Endstellung des Ventilkolbens zwischen den beiden Dichtringen positioniert
ist und eine Strömungsverbindung zwischen dem Längskanal und dem Auslasskanal freigibt.
Das Hochdruckreinigungsgerät kann dadurch im Kreislauf betrieben werden. Nimmt der
Ventilkolben seine vordere Endstellung ein, so ist der Entlastungskanal stromabwärts
des zweiten Dichtrings angeordnet und die Strömungsverbindung zwischen dem Längskanal
und dem Auslasskanal ist unterbrochen.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Hochdruckreinigungsgerät der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, dass es störungsunanfälliger ist.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Hochdruckreinigungsgerät der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass das Ventilelement in der dem Ventilsitz abgewandten Richtung
im Abstand zu dem mindestens einen Auslasskanal von einem Dichtring umgeben ist, der
einen dem Ventileinlass benachbarten Einlassbereich des Durchgangskanals von einem
dem ersten Ventilauslass benachbarten Endbereich des Durchgangskanals abdichtet.
[0007] Wie bereits erwähnt, geht das Entlastungsventil bei Auftreten einer Druckspitze in
der-Druckleitung in seine Offenstellung über, bei der sich das Ventilelement vom Ventilsitz
abhebt. Dadurch wird die Strömungsverbindung freigegeben zwischen dem Ventileinlass
und dem zweiten Ventilauslass, so dass Reinigungsflüssigkeit durch den Einlassbereich
des Durchgangskanals hindurch über den mindestens einen Auslasskanal zum zweiten Ventilauslass
strömen kann. Im Einlassbereich des Durchgangskanals, d. h. im Bereich des Durchgangskanals
zwischen dem Ventileinlass und dem Dichtring, unterliegt somit das Ventilelement einer
beachtlichen Druckbelastung. Auf der diesem Bereich abgewandten Seite des Dichtrings,
nämlich innerhalb des Auslassbereichs des Durchgangskanals, erfährt das Ventilelement
dagegen eine beträchtlich geringere Druckbelastung. Die folglich auf das Ventilelement
einwirkende Druckdifferenz hat zur Folge, dass die Schwingungsneigung des Ventilelementes
stark vermindert ist. Der Einsatz des Dichtringes, der den Einlassbereich des Durchgangskanals
von dessen Auslassbereich abdichtet, hat somit zur Folge, dass die mechanische Belastung
des Ventilelementes und der Rückstellfeder reduziert werden kann. Die Gefahr eines
Federbruches, verursacht durch eine unbeabsichtigte Schwingungsbewegung des Ventilelementes,
kann dadurch deutlich verringert werden. Das erfindungsgemäße Hochdruckreinigungsgerät
zeichnet sich daher durch eine geringe Störungsanfälligkeit aus.
[0008] Die auf das Ventilelement in der Offenstellung des Entlastungsventils einwirkende
Öffnungskraft, die aus der voranstehend erläuterten Druckdifferenz resultiert, ist
von der Größe der vom Dichtring definierten abgedichteten Fläche abhängig. Somit kann
durch die Wahl der Flächengröße die Öffnungskraft beeinflusst werden.
[0009] Über den mindestens einen Auslasskanal und den zweiten Ventilauslass kann die in
das Entlastungsventil einströmende Flüssigkeit bei Auftreten einer Druckspitze von
der Druckleitung des Hochdruckreinigers in die Saugleitung zurückströmen. Reinigungsflüssigkeit,
die im Falle einer Undichtigkeit den das Ventilelement umgebenden Dichtring passieren
kann, kann über den ersten Ventilauslass aus dem -Entlastungsventil herausströmen.
Der erste Ventilauslass bildet somit eine Leckageöffnung. Außerdem ermöglicht er einen
Druckausgleich zwischen dem in der Saugleitung herrschenden Druck und dem Druck im
Auslassbereich des Durchgangskanals. Nach dem Abbau der Druckspitze in der Druckleitung
geht das Entlastungsventil aufgrund der auf das Ventilelement einwirkenden Rückstellkraftkraft
der Rückstellfeder selbsttätig wieder in seine Schließstellung über.
[0010] Der Dichtring kann beispielsweise in einer in die Wandung des Durchgangskanals eingearbeiteten
Nut angeordnet sein und das Ventilelement kann relativ zum Dichtring hin- und herbeweglich
sein,wobei der Dichtring dichtend am Umfang des Ventilelementes anliegt.
[0011] Alternativ kann vorgesehen sein, dass der Dichtring in einer Umfangsnut des Ventilelementes
angeordnet ist. Bei einer derartigen Ausgestaltung ist es von Vorteil, wenn der Innendurchmesser
des Dichtringes größer ist als der Durchmesser des Bodens der Umfangsnut des Ventilelementes.
Dies hat nämlich zur Folge, dass der Dichtring von der Umfangsnut zwar aufgenommen
wird, mit seinem Innenrand aber nicht am Boden der Umfangsnut anliegt. Eine dichtende
Anlage liegt aber zwischen dem Außenrand des Dichtrings und der Wandung des Durchgangskanals
vor. Es hat sich gezeigt, dass dadurch das Ventilelement leichtgängiger im Durchgangskanal
beweglich gehalten werden kann.
[0012] Von Vorteil ist es, wenn das Ventilelement einen Schließkörper aufweist, der am Ventilsitz
dichtend anlegbar ist, sowie einen Druckkörper der im Abstand zum Schließkörper vom
Dichtring umgeben ist. Der Schließkörper kann beispielsweise kugelig oder konisch
ausgestaltet sein. Schließkörper und Druckkörper können stoffschlüssig miteinander
verbunden sein, insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Schließkörper und der
Druckkörper ein einstückig ausgestaltetes Ventilelement ausbilden.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Durchgangskanal einen
Führungsabschnitt, an dessen Innenwand der Druckkörper unter Zwischenlage des Dichtringes
verschiebbar gelagert ist. Der Führungsabschnitt bildet eine Gleitführung für das
Ventilelement aus und stellt an seiner Innenwand die dem Dichtring zugeordnete Dichtfläche
bereit.
[0014] Um sicherzustellen, dass bei Auftreten einer Druckspitze in der Druckleitung der
gewünschte Druckabbau eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, das Entlastungsventil also
ausgehend von seiner Offenstellung nur allmählich seine Schließstellung einnimmt,
in der das Ventilelement wieder dichtend am Ventilsitz anliegt, ist es von Vorteil,
wenn der Strömungsquerschnitt des Durchgangskanals im Bereich stromaufwärts des mindestens
einen Auslasskanals größer ist als der Strömungsquerschnitt des Auslasskanals. Der
Auslasskanal bildet somit ein Drosselelement aus, so dass sich stromaufwärts des Auslasskanals
ein beträchtlicher Druck einstellt, wenn das Entlastungsventil seine Offenstellung
einnimmt. Die Strömung der in das Entlastungsventil eintretenden Reinigungsflüssigkeit
unterliegt im Bereich des sich verkleinernden Strömungsquerschnittes einem Widerstand,
so dass der im Einlassbereich des Durchgangskanals herrschende Druck ganz allmählich
abgebaut wird.
[0015] Von besonderem Vorteil ist es, wenn das Entlastungsventil einen einzigen Auslasskanal
aufweist, denn dadurch können die Herstellungskosten des Entlastungsventils gering
gehalten werden und mittels des einzigen Auslasskanals kann eine beträchtliche Drosselwirkung
erzeugt werden.
[0016] Günstig ist es, wenn das Ventilelement sowohl in der Offenstellung als auch in der
Schließstellung des Entlastungsventiles den mindestens einen Auslasskanal zumindest
teilweise freigibt. Eine derartige Ausgestaltung bewirkt, dass bei Abheben des Ventilelementes
vom Ventilsitz sofort eine durchgängige Strömungsverbindung vom Ventileinlass über
den Einlassbereich des Durchgangskanals und den Auslasskanal zum zweiten Ventilauslass
sichergestellt ist, d. h. einströmende Flüssigkeit kann bereits bei einer geringfügigen
Abhebebewegung des Ventilelementes vom Ventilsitz durch das Entlastungsventil hindurchströmen,
es ist nicht erforderlich, dass das Ventilelement einen Mindestabstand zum Ventilsitz
einnimmt, um die Strömungsverbindung zwischen Ventileinlass und zweiten Ventilauslass
freizugeben.
[0017] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dem Ventilelement ein Anschlag zugeordnet,
an dem das Ventilelement in der Offenstellung des Entlastungsventils anliegt. Der
Anschlag bildet eine definierte Hubbegrenzung für das Ventilelement aus, s -dass der
gewünschte Hub des Ventilelementes durch die Lage des Anschlages konstruktiv vorgegeben
werden kann.
[0018] Es kann vorgesehen sein, dass der Anschlag von einer Verengung des Durchgangskanals
gebildet ist. Der Durchgangskanal kann beispielsweise eine Stufe ausbilden, an der
das Ventilelement in der Offenstellung des Entlastungsventils antiegen kann.
[0019] Alternativ kann vorgesehen sein, dass der Anschlag von einem im Durchgangskanal angeordneten
Stützelement gebildet ist. Eine derartige Ausgestaltung hat den Vorteil, dass durch
Wahl des Stützelementes die Lage des den Hub des Ventilelementes begrenzenden Anschlages
vorgegeben werden kann. Das Stützelement steht bei einer bevorzugten Ausgestaltung
radial nach innen von einer Innenwand des Durchgangskanals ab.
[0020] Das Entlastungsventil weist bei einer bevorzugten Ausgestaltung ein erstes Gehäuseteil
und ein zweites Gehäuseteil auf, die unter Zwischenlage eines Dichtringes miteinander
verbindbar sind. Zum Verbinden der beiden Gehäuseteile kann eine lösbare oder auch
eine unlösbare Verbindung, beispielsweise eine Rast- oder Schraubverbindung, zum Einsatz
kommen.
[0021] Das erste Gehäuseteil umfasst bevorzugt den Ventileinlass, den Ventilsitz sowie den
mindestens einen Auslasskanal und den zweiten Ventilauslass, und das zweite Gehäuseteil
weist bevorzugt den ersten Ventilauslass auf. Günstig ist es, wenn das zweite Gehäuseteil
einen Einsatz umfasst, der unter Zwischenlage eines Dichtringes in das erste Gehäuseteil
einsetzbar ist. Von Vorteil ist es, wenn der Einsatz außenseitig eine Ringnut trägt,
in der der Dichtring angeordnet ist. Der Einsatz kann beispielsweise becherförmig
ausgebildet sein und den dem Ventilsitz abgewandten Endbereich des Ventilelementes
aufnehmen. In diesem Endbereich kann das Ventilelement eine Ringnut aufweisen, in
der der das Ventilelement umgebende Dichtring angeordnet ist.
[0022] Die Rückstellfeder ist vorzugsweise zwischen einem Bund des Ventilelementes und einer
Stirnfläche des zweiten Gehäuseteiles eingespannt.
[0023] Die nachfolgende Beschreibung zweier bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Hoch- druckreinigungsgerätes;
- Figur 2:
- eine vergrößerte Längsschnittansicht des Pumpenkopfes des Hochdruckreinigungsgerätes
aus Figur 1;
- Figur 3:
- eine Längsschnittansicht einer ersten Ausführungsform eines Ent- lastungsventils des
Hochdruckreinigungsgerätes aus Figur 1 und
- Figur 4:
- eine Längsschnittansicht einer zweiten Ausführungsform eines Entlastungsventils des
Hochdruckreinigungsgerätes aus Figur 1.
[0024] In den Figuren 1 und 2 ist schematisch ein Hochdruckreinigungsgerät 10 dargestellt
mit einem Gerätegehäuse 12, das eine Motorpumpeneinheit 14 aufnimmt. Letztere umfasst
einen Elektromotor 15, ein sich daran anschließendes Getriebe 16 sowie eine über eine
Taumelscheibe 17 angetriebene Kolbenpumpe-18 mit mehreren in axialer Richtung -des-Hochdruckreinigungsgerätes
10 reziprozierend verschiebbaren Kolben 19. Diese tauchen jeweils in einen Pumpraum
21 eines Pumpenkopfes 22 des Hochdruckreinigungsgerätes 10 ein. Die Pumpräume 21 sind
jeweils über ein Saugventil 24 mit einer Saugleitung 25 und über ein Druckventil 27
mit einer Druckleitung 28 verbunden. Die Saugleitung 25 und-die-Druckleitung 28 sind
hier allen-Pumpräumen 21 des Pumpenkopfes 22 gemeinsam.
[0025] In die Druckleitung 28 ist ein federbelastetes Rückschlagventil 30 eingesetzt, an
das sich in Strömungsrichtung ein den Strömungsquerschnitt der Druckleitung 28 verringernder
Injektor 31 anschließt, der an seiner engsten Stelle über einen Ansaugkanal 32 mit
einer Chemikalienansaugleitung 33 verbunden ist, die mittels eines Rückschlagventils
34 verschlossen ist.
[0026] Im Bereich zwischen dem in der Druckleitung 28 angeordneten Rückschlagventil 30 und
dem Injektor 31 führt eine sich in Strömungsrichtung stufig erweiternde Rückströmleitung
36 von der Druckleitung 28 unmittelbar zur Saugleitung 25. In die Rückströmleitung
36 ist ein als selbständig handhabbare Patrone ausgestaltetes Entlastungsventil 38
eingesetzt, das in Umfangsrichtung von einem Dichtring 39 umgeben ist, der sich abdichtend
an die Wandung der Rückströmleitung 36 anlegt.
[0027] Das Entlastungsventil 38 ist in Figur 3 vergrößert dargestellt. Es umfasst ein zweiteiliges
Gehäuse mit einem ersten Gehäuseteil 41, das in einer Umfangsnut 42 den Dichtring
39 trägt und abgedichtet in die Rückströmleitung 36 einsetzbar ist. Außerdem umfasst
das Entlastungsventil 38 ein zweites, becher--förmiges-Gehäuseteil 44 mit einem zylinderförmigen
Mantel 45 und einer Bodenwand 46. Das zweite Gehäuseteil 44 ist mit dem ersten Gehäuseteil
41 verrastet. Hierzu weist das erste Gehäuseteil 41 an seinem der Umfangsnut 42 abgewandten
Ende eine Ringnut 48 auf, in die eine nach innen vorspringende Ringschulter 49 des
zweiten Gehäuseteils 44 elastisch eingreifen kann, wenn das zweite Gehäuseteil 44
in axialer Richtung auf das erste Gehäuseteil 41 aufgeschoben wird.
[0028] Die beiden Gehäuseteile 41 und 44 definieren einen Durchgangskanal 50, der ausgehend
von einem stirnseitigen Ventileinlass 52 einen ersten Kanalabschnitt 53 ausbildet,
der über eine kugelige Erweiterung 54 in einen zweiten Kanalabschnitt 56 übergeht.
Die Erweiterung 54 bildet einen Ventilsitz 58 aus für den Schließkörper 60 eines in
Längsrichtung des Durchgangskanals 50 beweglich im Durchgangskanal 50 gehaltenen Ventilelements
61. Der Schließkörper 60 ist in Form einer Kugelkalotte ausgestaltet und liegt in
der in Figur 3 dargestellten Schließstellung des Entlastungsventils 38 dichtend am
Ventilsitz 58 an. In axialer Richtung schließt sich an den Schließkörper 60 ein Druckkörper
63 des Ventilelementes 61 an. Der Druckkörper 63 ist in Form eines Kolbens ausgebildet
und trägt außenseitig eine Umfangsnut 64, in der ein das Ventilelement 61 in Umfangsrichtung
umgebender Dichtring 66 angeordnet ist. Der Dichtring 66 liegt an der Wandung des
Durchgangskanals 50 im Bereich von dessen zweiten Kanalabschnitt 56 an.
[0029] An den zweiten Kanalabschnitt 56 schließt sich in axialer Richtung über eine konische
Erweiterung 68 ein dritter Kanalabschnitt 69 an, der über eine stufige Erweiterung
71 in einen vierten Kanalabschnitt 72 übergeht. Der vierte Kanalabschnitt 72 wird
vom Mantel 45 des zweiten Gehäuseteiles 44 definiert. Er weist in axialer Richtung
verlaufende und radial vom Mantel 45 nach innen vorspringende Längsrippen 74 auf,
die sich bis zu die Bodenwand 46 durchgreifenden ersten Ventilauslässen 75 erstrecken.
[0030] Der vierte Kanalabschnitt 72 nimmt eine als Schraubenfeder ausgestaltete Rückstellfeder
77 auf, die sich einerseits an der Bodenwand 46 des zweiten Gehäuseteils 44 und andererseits
an der der Bodenwand 46 zugewandten Unterseite 78 des Druckkörpers 63 abstützt. Mittels
der Rückstellfeder 77 werden der Druckkörper 63 und der Schließkörper 60 mit einer
Federkraft in Richtung des Ventilsitzes 58 beaufschlagt, so dass der Schließkörper
60 in der Schließstellung des Entlastungsventils 38 am Ventilsitz 58 dicht anliegt,
wie dies in Figur 3 dargestellt ist.
[0031] Die obere, dem Druckkörper 63 zugewandte Stirnseite 80 der Längsrippen 74 bildet
einen Anschlag aus für den Druckkörper 63 des=Ventilelementes-61, wenn dieser in der
Offenstellung des Entlastungsventils 38 vom Ventilsitz 58 abhebt. Dies wird nachstehend
noch näher erläutert.
[0032] Das erste Gehäuseteil 41 weist im Abstand vom Ventilsitz 58 im zweiten Kanalabschnitt
56 des Durchgangskanals 50 einen radial verlaufenden Auslasskanal 88 auf, dessen radial
außenliegender Endbereich einen zweiten Ventilauslass 89 des Entlastungsventils 38
ausbildet.
[0033] Der das Ventilelement 61 in Umfangsrichtung umgebende Dichtring 66 unterteilt den
Durchgangskanal 50 in einen Einlassbereich 91 und einen Auslassbereich 92. Der Einlassbereich
91 wird vom ersten Kanalabschnitt 53, der kugeligen Erweiterung 54 und dem den Schließkörper
60 umgebenden Bereich des zweiten Kanalabschnittes 56 gebildet. Der Auslass bereich
92 wird von dem sich an den Schließkörper 60 anschließenden Bereich das zweiten Kanalabschnitts
56, der konischen Erweiterung 68, dem dritten Kanalabschnitt 69 sowie der stufigen
Erweiterung 71 und dem vierten Kanalabschnitt 72 gebildet.
[0034] Während des-normalen Betriebes des Hochdruckreinigungsgerätes 10, d. h. bei der Ausgabe
von unter Druck stehender Reinigungsflüssigkeit über die Druckleitung 28 an einen
an diese anschließbaren Hochdruckschlauch (in der Zeichnung nicht dargestellt), wird
das Ventilelement 61 von der Rückstellfeder 77 gegen den Ventilsitz 58 gedrückt, so
dass das Entlastungsventil 38 seine Schließstellung einnimmt, in der die Strömungsverbindung
vom Ventileinlass 52 über den Einlassbereich 91 des Durchgangskanals 50 und den Auslasskanal
88 zum zweiten Ventilauslass 89 unterbrochen ist.
[0035] Bei Überschreiten eines bestimmten Druckwertes der Reinigungsflüssigkeit, wie dies
beispielsweise beim Abschalten des Hochdruckreinigungsgerätes 10 auftreten kann, wird
das Ventilelement 61 entgegen der Federkraft der Rückstellfeder 77 vom Ventilsitz
58 abgehoben und in die dem Ventilsitz 58 abgewandte Richtung nach unten verschoben,
bis der Druckkörper 63 mit seiner Unterseite 78 an der freien Stirnseite 80 der Längsrippen
74 anliegt. Die Längsrippen 74 begrenzen somit die Hubbewegung des Ventilelementes
61.
Durch das Abheben des Ventilelementes 61 vom Ventilsitz 58 wird die Strömungsverbindung
zwischen dem Ventileinlass 52 und dem zweiten Ventilauslass 89 freigegeben, wobei
sich innerhalb des Einlassbereiches 91 des Durchgangskanals 50 ein beträchtlicher
Druck einstellt, wohingegen im Auslassbereich 92 des Durchgangskanals 50, der mittels
des Dichtrings 66 vom Einlassbereich 91 getrennt ist, ein beträchtlich geringerer
Druck vorliegt, nämlich der in der Saugleitung 35 herrschende Druck. Somit wirkt in
der Offenstellung des Entlastungsventils 38 auf das Ventilelement 61 eine Druckdifferenz
ein, die zur Folge hat, dass das Ventilelement 61 mit einer axial entgegen der Wirkung
der Rückstellfeder 77 wirkenden Kraft beaufschlagt wird, die das Ventilelement 61
so lange zuverlässig im Abstand vom Ventilsitz 58 hält, bis sich der Druck der Reinigungsflüssigkeit
im Einlassbereich 91 so weit abgesenkt hat, dass die Kraft der Rückstellfeder 77 ausreicht,
um das Ventilelement zum Ventilsitz 58 zurückzuführen. Die in der Offenstellung des
Entlastungsventils 38 auf das Ventilelement 61 einwirkende Druckdifferenz verringert
das Auftreten von Schwingungsbewegungen des Ventilelementes 61.
[0036] In Figur 4 ist eine zweite Ausführungsform eines Entlastungsventils dargestellt,
das alternativ zum Entlastungsventil 38 beim Hochdruckreinigungsgerät 10 zum Einsatz
kommen kann. Es ist insgesamt mit dem Bezugszeichen 98 belegt. Das Entlastungsventil
98 weist ein erstes Gehäuseteil 101 und ein zweites Gehäuseteil 102 auf. Außenseitig
trägt das erste Gehäuseteil 101 eine Umfangsnut 104, die einen Dichtring 105 aufnimmt,
der sich beim Einsetzen des als selbständig handhabbare Patrone ausgestalteten Entlastungsventils
98 in die Rückströmleitung 36 abdichtend an die Wandung der Rückströmleitung 36 anlegt.
[0037] Die Gehäuseteile 101 und 102 sind miteinander verrastet. Alternativ könnte beispielsweise
auch eine Schraubverbindung zum lösbaren Verbinden der beiden Gehäuseteile 101, 102
zum Einsatz kommen.
[0038] Die beiden Gehäuseteile 101 und 102 definieren einen Durchgangskanal 107. Dieser
geht aus von einem stirnseitigen Ventileinlass 109 des ersten Gehäuseteiles 101 und
erstreckt sich mit einem ersten zylindrischen Kanalabschnitt 111 bis zu einer ersten
konischen Erweiterung 112, an die sich ein zweiter zylindrischer Kanalabschnitt 113
anschließt, der über eine zweite konische Erweiterung 114 in einen dritten zylindrischen
Kanalabschnitt 115 übergeht. Der dritte zylindrische Kanalabschnitt 115 ist von einem
Mantel 117 des ersten Gehäuseteils 101 umgeben. In den Mantel 117 taucht das zweite
Gehäuseteil 102 mit einem becherförmigen Einsatz 119 ein, der einen vierten zylindrischen
Kanalabschnitt 120 des Durchgangskanals 107 definiert.
[0039] Der Einsatz 119 ist einstückig mit einer Bodenwand 122 des zweiten Gehäuseteils 102
verbunden, die das freie Ende des Mantels 117 des ersten Gehäuseteils 101 verschließt.
Auf der dem Einsatz 119 abgewandten Seite schließt sich an die Bodenwand 122 eine
zylindrische Verlängerung 123 an, die ebenso wie die Bodenwand 122 von einer axial
verlaufenden Durchgangsbohrung 124 durchgriffen ist. Die Durchgangsbohrung 124 bildet
einen fünften zylindrischen Kanalabschnitt 125 des Durchgangskanals 107 aus, wobei
im Übergangsbereich zwischen dem vierten Kanalabschnitt 120 und dem fünften Kanalabschnitt
125 eine stufige Verengung 126 angeordnet ist.
[0040] Der becherförmige Einsatz 119 trägt auf seiner Außenseite eine Ringnut 129, in der
ein Dichtring 130 angeordnet ist, der eine flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen
dem ersten Gehäuseteil 101 und dem zweiten Gehäuseteil 102 sicherstellt.
[0041] Innerhalb des Durchgangskanals 107 ist ein Ventilelement 132 beweglich gelagert mit
einem in Form einer Kugelkalotte ausgestalteten Schließkörper 133 und einem sich an
diesen axial anschießenden Druckkörper 134. Der Schließkörper 133 liegt in der in
Figure 4 dargestellten Schließstellung des Entlastungsventils 98 an einem von der
ersten konischen Erweiterung 112 ausgebildeten Ventilsitz 136 dicht an. Der Druckkörper
134 erstreckt sich vom Schließkörper 133 bis in den Bereich des vierten Kanalabschnittes
120, wo er außenseitig eine Ring nut 138 trägt, in der ein das Ventilelement 132 in
Umfangsrichtung umgebender Dichtring 139 angeordnet ist. Der Innendurchmesser des
Dichtringes ist größer gewählt als der Durchmesser des Bodens der Ringnut 138. Dies
hat zur Folge, dass der Dichtring 139 einen Abstand zum Boden der Ringnut 138 einnimmt,
wie dies in Figur 4 dargestellt ist. Außenseitig liegt der Dichtring 139 an der Wandung
des vierten Kanalabschnittes 120 dicht an.
[0042] Im Abstand zum Schließkörper 133 weist der Druckkörper 134 unterhalb der Längsachse
141 eines radial verlaufenden Auslasskanals 142 einen Bund 144 auf. Eine den Druckkörper
134 im dritten Kanalabschnitt 115 in Umfangsrichtung umgebende, als Schraubenfeder
ausgebildete Rückstellfeder 146 stützt sich einerseits an der dem Ventilsitz 136 zugewandten
freien Stirnseite 148 des becherförmigen Einsatzes 119 und andererseits an der dem
Ventilsitz 136 abgewandten Unterseite 149 des Bundes 144 ab. Mittels der Rückstellfeder
146 wird das Ventilelement 132 mit einer Federkraft in Richtung auf den Ventilsitz
136 beaufschlagt.
[0043] Der die Bodenwand 122 und die axiale Verlängerung 123 durchgreifende fünfte Kanalabschnitt
125 bildet mit seinem freien Endbereich einen ersten Ventilauslass 151, und der vom
Durchgangskanal 107 ausgehende Auslasskanal 142 bildet mit seinem radial außenliegenden
Endbereich einen zweiten Ventilauslass 152. Der Durchgangskanal 107 wird von dem das
Ventilelement 132 in Umfangsrichtung umgebenden Dichtring 139 in einen Einlassbereich
154 und einen Auslassbereich 155 unterteilt, die mittels des Dichtringes 139 flüssigkeitsdicht
voneinander getrennt sind. Der Einlassbereich 154 wird vom ersten Kanalabschnitt 111,
der ersten konischen Erweiterung 112, dem zweiten Kanalabschnitt 113, der zweiten
konischen Erweiterung 114, dem dritten Kanalabschnitt 115 sowie dem der freien Stirnseite
148 benachbarten Teil des vierten Kanalabschnittes 120 gebildet. Der Auslassbereich
155 des Durchgangskanals 107 wird von dem der stufigen Verengung 126 benachbarten
Teil des vierten Kanalabschnittes 120 sowie dem fünften Kanalabschnitt 125 gebildet.
[0044] Während des Normalbetriebes des Hochdruckreinigungsgerätes nimmt das Entlastungsventil
98 seine Schließstellung ein, in der das Ventilelement 132 mit dem Schließkörper 133
dicht am Ventilsitz 136 anliegt. Bei Überschreiten eines bestimmten Druckwertes der
Reinigungsflüssigkeit innerhalb der Druckleitung 28 wird das Ventilelement 132 entgegen
der Kraft der Rückstellfeder 146 vom Ventilsitz 136 abgehoben, bis der Druckkörper
134 mit seinem dem Schließkörper 133 abgewandten Ende an der stufigen Verengung 126
anliegt. Die stufige Verengung 126 bildet somit einen Anschlag zur Begrenzung des
Hubes des Ventilelementes 132 aus. Durch das Abheben des Ventilelementes 132 vom Ventilsitz
136 wird eine Strömungsverbindung vom Ventileinlass 107 zum zweiten Ventilauslass
152 freigegeben, so dass überschüssige Flüssigkeit aus der Druckleitung 28 über die
Rückströmleitung 36 zur Saugleitung 25 entweichen kann. Hierbei stellt sich im Einlassbereich
154 des Durchgangskanals 107 ein beträchtlicher Druck ein, wohingegen im Auslassbereich
155 ein beträchtlich geringerer Druck vorliegt, nämlich der in der Saugleitung 25
herrschende Druck. Dies führt dazu, dass auf das Ventilelement 132 ein Differenzdruck
wirkt, der eine dem Ventilsitz 136 abgewandte Kraftbeaufschlagung zur Folge hat. Aufgrund
dieser Kraftbeaufschlagung behält das Ventilelement 132 so lange seine vom Ventilsitz
136 beabstandete Stellung, bis sich der Überdruck in der Druckleitung 28 abgebaut
hat. Der Druckabbau erfolgt hierbei allmählich, da der Strömungsquerschnitt des Auslasskanals
142 geringer gewählt ist als der Strömungsquerschnitt des Durchgangskanals stromaufwärts
des Auslasskanals 142. Letzterer bildet ein Drosselelement für die das Entlastungsventil
98 durchströmende Reinigungsflüssigkeit aus, das sicherstellt, dass sich im Einlassbereich
154 des Durchgangskanals 107 ein beachtlicher Druck aufbaut, wenn das Entlastungsventil
98 seine Offenstellung einnimmt.
1. Hochdruckreinigungsgerät mit einer Hochdruckpumpe, die mindestens einen Pumpraum aufweist,
der mit einer Saugleitung und einer Druckleitung verbunden ist, wobei die Druckleitung
über eine Rückströmleitung mit der Saugleitung in Strömungsverbindung steht und in
der Rückströmleitung ein Entlastungsventil angeordnet ist, wobei des Entlastungsventil
einen Durchangskanal umfasst, der sich von einem Ventileinlass zu einem ersten Ventilauslass
erstreckt und der einen Ventilsitz ausbildet, wobei stromabwärts des Ventilsitzes
vom Durchgangskanal mindestens ein Auslasskanal abzweigt, der in einen zweiten Ventilauslass
einmündet, und wobei im Durchgangskanal ein Ventilelement beweglich gehalten ist,
das mittels einer Rückstellfeder an den Ventilsitz dichtend anlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilelement (61; 132) in der dem Ventilsitz (58; 136) abgewandten Richtung
im Abstand zu dem mindestens einen Auslasskanal (88; 142) von einem Dichtring (66;
139) umgeben ist, der einen dem Ventileinlass (52; 109) benachbarten Einlassbereich
(91, 154) des Durchgangskanals (50; 107) von einem dem ersten Ventilauslass (75; 151)
benachbarten Auslassbereich (92, 155) des Durchgangskanals (50; 107) abdichtet.
2. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring (66; 139) in einer Umfangsnut (64; 138) des Ventilelements (61; 132)
angeordnet ist.
3. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des Dichtringes (66; 139) größer ist als der Durchmesser des
Bodens der Umfangsnut (64; 138).
4. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilelement (61; 132) einen Schließkörper (60; 133) aufweist, der an den Ventilsitz
(58; 136) dichtend anlegbar ist, sowie einen Druckkörper (63; 134), der im Abstand
zum Schließkörper (60; 133) von Dichtring (66; 139) umgeben ist.
5. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass der Durchgangskanal (50; 107) einen Führungsabschnitt (56; 120) umfasst, an dessen
Innenwand der Druckkörper (63; 134) unter Zwischenlage des Dichtringes (66; 139) verschiebbar
gelagert ist.
6. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungsquerschnitt des Durchgangskanals (50; 107) im Bereich stromaufwärts
des mindestens einen Auslasskanals (88; 142) größer ist als der Strömungsquerschnitt
des Auslasskanals (88; 142).
7. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Entlastungsventil (38; 98) einen einzigen Auslasskanal (88; 142) aufweist.
8. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilelement (61; 132) sowohl in der Offenstelllung als auch in der Schließstellung
des Entlastungsventils (38; 98) den mindestens einen Auslasskanal (88; 142) zumindest
teilweise freigibt.
9. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ventilelement (61; 132) ein Anschlag (80; 126) zugeordnet ist, an dem das Ventilelement
(61; 132) in der Offenstellung des Entlastungsventils (38; 98) anliegt.
10. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag von einer Verengung (126) des Durchgangskanals (107) gebildet ist.
11. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (80) von einem in den Durchgangskanal (50) ragenden Stützelement (74)
gebildet ist.
12. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Entlastungsventil (98) ein erstes Gehäuseteil (101) und ein zweites Gehäuseteil
(102) aufweist, die unter Zwischenlage eines Dichtringes (130) mit einander verbindbar
sind.
1. High-pressure cleaning appliance with a high-pressure pump, comprising at least one
pump chamber which is connected to a suction line and a pressure line, the pressure
line being in flow connection with the suction line via a return flow line, and a
relief valve being arranged in the return flow line, the relief valve having a through-channel,
which extends from a valve inlet to a first valve outlet, and which forms a valve
seat, at least one outlet channel, which opens into a second valve outlet, branching
off from the through-channel downstream of the valve seat, and a valve element adapted
to be positioned by a return spring in a sealing manner against the valve seat being
held for movement in the through-channel, characterized in that in the direction away from the valve seat (58; 136), at a spacing from the at least
one outlet channel (88; 142), the valve element (61; 132) is surrounded by a sealing
ring (66; 139) which seals off an inlet area (91, 154) of the through-channel (50;
107) adjacent to the valve inlet (52; 109) from an outlet area (92, 155) of the through-channel
(50; 107) adjacent to the first valve outlet (75; 151).
2. High-pressure cleaning appliance in accordance with claim 1, characterized in that the sealing ring (66; 139) is arranged in a circumferential groove (64; 138) of the
valve element (61; 132).
3. High-pressure cleaning appliance in accordance with claim 2, characterized in that the inner diameter of the sealing ring (66; 139) is greater than the diameter of
the bottom of the circumferential groove (64; 138).
4. High-pressure cleaning appliance in accordance with claim 1, 2 or 3, characterized in that the valve element (61; 132) comprises a closure member (60; 133) which is adapted
to be positioned in a sealing manner against the valve seat (58; 136), and a pressure
member (63; 134) which is surrounded by the sealing ring (66; 139) at a spacing from
the closure member (60; 133).
5. High-pressure cleaning appliance in accordance with claim 4, characterized in that the through-channel (50; 107) comprises a guide section (56; 120), on the inner wall
of which the pressure member (63; 134) is mounted for displacement, with the sealing
ring (66; 139) disposed between these.
6. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the flow cross section of the through-channel (50; 107) in the area upstream of the
at least one outlet channel (88; 142) is greater than the flow cross section of the
outlet channel (88; 142).
7. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the relief valve (38; 98) comprises a single outlet channel (88; 142).
8. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the valve element (61; 132) at least partially opens the at least one outlet channel
(88; 142) in both the open position and the closed position of the relief valve (38;
98).
9. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the valve element (61; 132) has associated with it a stop (80; 126) on which the
valve element (61; 132) bears when the relief valve (38; 98) is in the open position.
10. High-pressure cleaning appliance in accordance with claim 9, characterized in that the stop is formed by a narrowing (126) of the through-channel (107).
11. High-pressure cleaning appliance in accordance with claim 9, characterized in that the stop (80) is formed by a supporting element (74) which projects into the through-channel
(50).
12. High-pressure cleaning appliance in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that the relief valve (98) comprises a first housing part (101) and a second housing part
(102), which are connectable to each other with a sealing ring (130) disposed between
these.
1. Appareil de nettoyage à haute pression doté d'une pompe à haute pression qui possède
au moins une chambre de pompage qui est reliée à une conduite de pression et une conduite
d'aspiration, la conduite de pression étant en liaison d'écoulement avec la conduite
d'aspiration par l'intermédiaire d'une conduite de refoulement et un clapet de décharge
étant disposé dans la conduite de refoulement, le clapet de décharge possédant un
canal de passage qui s'étend d'une entrée de clapet à une première sortie de clapet
et qui forme un siège de clapet, au moins un canal de sortie, qui débouche dans une
deuxième sortie de clapet, étant montée en dérivation du canal de passage en aval
du siège de clapet et un élément de clapet, qui est apte à appuyer de façon étanche
contre le siège de clapet au moyen d'un ressort de rappel, étant monté de façon mobile
dans le canal de passage, caractérisé en ce que le ressort de clapet (61 ; 132) est entouré dans la direction opposée au siège de
clapet (58 ; 136) à distance de l'au moins un canal de sortie (88 ; 142) par une bague
d'étanchéité (66 ; 139) qui réalise l'étanchéité d'une région d'entrée (91, 154),
près de l'entrée de clapet (52 ; 109), du canal de passage (50 ; 107) vis-à-vis d'une
région de sortie (92, 155), près de la première sortie de clapet (75 ; 151), du canal
de passage (50 ; 107).
2. Appareil de nettoyage à haute pression selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bague d'étanchéité (66 ; 139) est disposée dans une gorge périphérique (64 ; 138)
de l'élément de clapet (61 ; 132).
3. Appareil de nettoyage à haute pression selon la revendication 2, caractérisé en ce que le diamètre intérieur de la bague d'étanchéité (66 ; 139) est supérieur au diamètre
au fond de la gorge périphérique (64 ; 138).
4. Appareil de nettoyage à haute pression selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que l'élément de clapet (61 ; 132) possède un corps de fermeture (60 ; 133) qui est apte
à appuyer de façon étanche contre le siège de clapet (58 ; 136) ainsi qu'un corps
de pression (63 ; 134) qui est entouré par la bague d'étanchéité (66 ; 139) à distance
du corps de fermeture (60 ; 133).
5. Appareil de nettoyage à haute pression selon la revendication 4, caractérisé en ce que le canal de passage (50 ; 107) possède une portion de guidage (56 ; 120) sur la paroi
intérieure de laquelle le corps de pression (63 ; 134) est monté de façon à pouvoir
se déplacer en translation lorsque la bague d'étanchéité (66 ; 139) est dans une position
intermédiaire.
6. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la section d'écoulement du canal de passage (50 ; 107) dans la région située en amont
de l'au moins un canal de sortie (88 ; 142) est supérieure à la section d'écoulement
du canal de sortie (88 ; 142).
7. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le clapet de décharge (38 ; 98) possède un seul canal de sortie (88 ; 142).
8. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de clapet (61 ; 132) libère au moins partiellement, aussi bien dans la
position d'ouverture que dans la position de fermeture du clapet de décharge (38 ;
98), l'au moins un canal de sortie (88 ; 142).
9. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une butée (80 ; 126), contre laquelle porte l'élément de clapet (61 ; 132) lorsque
le clapet de décharge (38 ; 98) est dans la position d'ouverture, est associée à l'élément
de clapet (61 ; 132).
10. Appareil de nettoyage à haute pression selon la revendication 9, caractérisé en ce que la butée est formée par un étranglement (126) du canal de passage (107).
11. Appareil de nettoyage à haute pression selon la revendication 9, caractérisé en ce que la butée (80) est formée par un élément de support (74) saillant dans le canal de
passage (50).
12. Appareil de nettoyage à haute pression selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le clapet de décharge (98) possède une première pièce de boîtier (101) et une deuxième
pièce de boîtier (102) qui peuvent être reliées l'une à l'autre lorsqu'une bague d'étanchéité
(130) est en position intermédiaire.