| (19) |
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(11) |
EP 2 131 972 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.06.2010 Patentblatt 2010/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.01.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2008/000041 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/106911 (12.09.2008 Gazette 2008/37) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINES HOCHDRUCKSPEICHERROHRES AUS STAHL FÜR KRAFTSTOFFEINSPRITZANLAGEN
SOWIE MIT DIESEM VERFAHREN HERGESTELLTES HOCHDRUCKSPEICHERROHR
METHOD FOR THE PRODUCTION OF A HIGH-PRESSURE ACCUMULATOR PIPE MADE OF STEEL FOR FUEL
INJECTION SYSTEMS AND HIGH-PRESSURE ACCUMULATOR PIPE PRODUCED ACCORDING TO THIS METHOD
PROCÉDÉ DE FABRICATION D'UN TUBE ACCUMULATEUR DE HAUTE PRESSION EN ACIER POUR DES
SYSTÈMES D'INJECTION DE CARBURANT ET TUBE ACCUMULATEUR DE HAUTE PRESSION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
07.03.2007 DE 102007011868
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.12.2009 Patentblatt 2009/51 |
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Patentinhaber: Salzgitter Mannesmann Präzisrohr GmbH |
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59067 Hamm (DE) |
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Erfinder: |
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- HAGEDORN, Michael
45739 Oer-Erkenschwick (DE)
- LECHTENFELD, Uwe
44357 Dortmund (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner, Peter E. |
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Meissner & Meissner
Patentanwaltsbüro
Hohenzollerndamm 89 14199 Berlin 14199 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 028 809 WO-A-2005/070579 DE-A1- 19 808 012
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EP-A- 0 445 904 DE-A1- 10 303 853
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Verfahren zur Herstellung eines Hochdruckspeicherrohes aus
Stahl für Kraftstoffeinspritzanlagen, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1
sowie ein Hochdruckspeicherrohr gemäß Patentanspruch 6.
[0002] Hochdruckspeicherrohre für Kraftstoffeinspritzanlagen von Brennkraftmaschinen werden
auch als Common-Rail-System bezeichnet. Die Druckerzeugung und die Kraftstoffeinspritzung
sind beim Common-Rail-System voneinander entkoppelt.
[0003] Eine separate Hochdruckpumpe erzeugt kontinuierlich Druck, der unabhängig von der
Einspritzfolge im zentralen Hochdruckspeicher gespeichert wird. Von diesem Speicher
führen Hochdruckleitungen zu den einzelnen Injektoren, die den Motorzylindern zugeordnet
sind. Der aufgebaute Druck steht in der Kraftstoffleitung permanent zur Verfügung.
[0004] Um bei Einspritzdrücken von heute bis zu 1800 bar den hohen Anforderungen an die
mechanischen Eigenschaften und dem Korrosions- und Kavitationswiderstand gerecht zu
werden, ist es für Bauteile, die weniger eine Speicherfunktion als vielmehr eine Leitungsfunktion
ausüben, wie die Kraftstoffhochdruckleitungen, z. B. aus den Schriften
DE 203 17 565 U1,
DE 198 08 012 C2 und
DE 197 16 659 C2 bekannt, diese als Verbundrohre auszuführen.
[0005] Diese Verbundrohre bestehen aus einem relativ dünnwandigen inneren und einem relativ
dickwandigen äußeren Rohrteil, die über einen Presssitz miteinander verbunden sind.
Der Presssitz wird beispielsweise durch Kaltziehen (
DE 197 16 659 C2) erzeugt.
[0006] Das innere Rohrteil besteht aufgrund des im direkten Kontakt mit dem unter Hochdruck
stehenden Kraftstoffgemisch aus einem hochlegierten, korrosionsbeständigen und hochfesten
Stahl, während das äußere Rohrteil üblicherweise aus einem un- oder niedriglegierten
Stahl besteht.
[0007] Hochdruckspeicherrohre, die keine Leitungsfunktion sondern im Wesentlichen Speicherfunktion
haben, müssen neben den erforderlichen mechanischen Eigenschaften, eine hohe Dauerschwingfestigkeit
aufweisen, um den im Betrieb vorhandenen hohen und pulsierenden Drücken standzuhalten.
Hierzu bedarf es einer hervorragenden mit einer sehr niedrigen Rauheit versehenen
Rohrinnenoberfläche, die mit den bekannten Herstellungsverfahren für Hochdruckspeicherrohre
nicht zu erreichen ist. Beispielsweise sollten Rauheitswerte von R
z ≤ 1,0 µm und R
a ≤ 0,2 µm erreicht werden.
[0009] Um den hohen Oberflächenanforderungen gerecht zu werden, ist es bekannt, die Hochdruckspeicherrohre
aus nur aus einem Rohrteil bestehenden Rohr mittels Tiefbohrung aus Vollmaterial herzustellen
oder kaltgefertigte, nahtlose oder geschweißte Präzisionsstahlrohre in zwei Zügen
kalt nachgezogen, zu verwenden.
[0010] Nachteile des Tiefbohrens sind der hohe Materialeinsatz und der aufwändige Tiefbohrprozess.
Die Oberflächenqualität und die Eigenschaften der Bohrungsrandzone entsprechen oftmals
nicht den Anforderungen, und die geforderte hohe Dauerschwingfestigkeit wird nur über
einen zusätzlichen Autofrettageprozess erreicht.
[0011] Bei kaltgefertigten Rohren verursacht der zweimalige Ziehprozess hohe Kosten, die
Rohre weisen oftmals keine ausreichende Oberflächenqualität und unzureichende Randzoneneigenschaften
auf und eine kostenaufwändige Autofrettage ist ebenfalls notwendig. Bei einem aus
der
DE 103 03 853 A1 bekannten Hochdruckspeicherrohr, handelt es sich um ein Verbundrohr aus zwei Rohrteilen,
die durch Erwärmung bzw. Schrumpfung miteinander verbunden sind. Nachteilig ist auch
hier, dass das innere Rohrteil tiefgebohrt hergestellt wird.
[0012] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines Hochdruckspeicherrohes
aus Stahl mit hoher Dauerschwingfestigkeit für Kraftstoffeinspritzanlagen anzugeben,
das die Nachteile der bekannten Herstellungsverfahren überwindet.
[0013] Diese Aufgabe wird ausgehend vom Oberbegriff in Verbindung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Ein mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestelltes
Hochdruckspeicherrohr ist im Anspruch 6 definiert. Vorteilhafte Weiterbildungen sind
Gegenstand von Unteransprüchen.
[0014] Nach der Lehre der Erfindung wird ein Verfahren angewandt, bei dem das Hochdruckspeicherrohr
als Verbundrohr ausgebildet ist, wobei ein erstes inneres Rohrteil in eine zweites
äußeres Rohrteil mit geringem Spiel eingeschoben wird, und das innere Rohrteil durch
mechanische Umformung spaltfrei und kraftschlüssig mit dem äußeren Rohrteil verbunden
wird.
[0015] Die mechanische Umformung besteht aus einem Einwalzprozess, bei dem das innere Rohrteil
unter Verwendung eines darin verfahrenen, mit Übermaß versehenen Walzwerkzeuges, eine
plastische und das äußere Rohrteil eine elastische Dehnung erfährt, und nach dem Umformprozess
über die elastische Rückfederung des äußeren Rohrteils das innere Rohrteil mit einer
der betrieblichen Druckbeaufschlagung angepassten Druckeigenspannung beaufschlagt
wird.
[0016] Das Rohreinwalzen ist ein Verfahren, das auf dem Prinzip des Glattwalzens mit Walzübermaß
in zusammengesteckten Rohrteilen beruht. Dabei kommt es zu einer lokalen Aufweitung
des inneren Rohrteils in einem angepassten äußeren Rohrteil. Das innere .Rohrteil
wird durch das Walzwerkzeug, das mit Walzübermaß axial durch das innere Rohrteil verfährt,
plastisch aufgeweitet.
[0017] Ist nur ein geringes Spiel zwischen innerem und äußeren Rohrteil vorhanden wird das
äußere Rohrteil durch die plastische Aufweitung des inneren Rohrteils elastisch verformt,
so dass sich nach der Rückfederung des äußeren Rohrteils im Fügespalt eine hohe Flächenpressung
einstellt und so eine kraftschlüssige Verbindung ergibt.
[0018] Dieses bislang zur Herstellung von Hochdruckspeicherrohren aus Verbundrohren unübliche
Verfahren konnte nach umfangreichen Untersuchungen für diesen Anwendungsfall so adaptiert
werden, dass nun die einzuhaltenden Oberflächenanforderungen bei gleichzeitiger Senkung
der Fertigungskosten im Vergleich zu den bekannten Verfahren möglich ist.
[0019] Durch die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren realisierbaren sehr geringen Rauhigkeitswerte
im Bereich von R
z ≤ 1,0 µm und R
a ≤ 0,2 µm lassen sich die Dauerschwingfestigkeit negativ beeinflussende Spannungskonzentrationen
und Kerbwirkungseffekte so reduzieren, dass eine hohe Lebensdauer des Speicherrohres
erreicht wird.
[0020] Die durch den Einwalzprozess eingebrachten Druckeigenspannungen auf das innere Rohrteil
beeinflussen die Dauerschwingfestigkeit des Bauteils positiv. Dies kann dazu führen,
dass auch die bei den bekannten Verfahren notwendige Autofrettagebehandlung zur Erhöhung
der Druckeigenspannungen auf das Bauteil oder eine aufwändige zusätzliche Glättung
der Innenoberfläche mit diesem Verfahren abhängig von den gestellten Anforderungen
entfallen kann, so dass die Fertigungskosten nochmals reduziert werden können. Auch
ein aufwändiger Tiefbohrprozess ist nicht mehr notwendig.
[0021] Zur Realisierung der hohen Dauerschwingfestigkeit des Hochdruckspeicherrohres bei
gleichzeitiger Reduzierung der Materialkosten lassen sich vorteilhaft Materialkombinationen
einsetzen, die den unterschiedlichen Anforderungen an das innere und äußere Rohrteil
gerecht werden.
[0022] Da bei der plastischen Umformung die Anforderungen an das Umformvermögen des inneren
Rohrteils beim Rohreinwalzen besonders hoch sind, wird für das innere Rohr vorteilhaft
ein hochlegierter Stahl mit hoher Zähigkeit eingesetzt.
[0023] Die nachfolgende
Tabelle 1 zeigt beispielhaft die chemische Zusammensetzung für einen solchen Stahl:
Tabelle 1
| Chemische Analyse (%) |
| C |
Si |
Mn |
P |
S |
Mo |
Cr |
N |
Ni |
| ≤ 0,07 |
≤ 1,00 |
≤ 2,00 |
≤ 0,045 |
≤ 0,015 |
≤ 2,50 |
16,5-19,5 |
≤ 0,11 |
8,0-13,0 |
[0024] Die Umformbeanspruchungen für das äußere Rohrteil sind dagegen geringer, da das Rohrteil
nur im elastischen Bereich verformt wird. Aus diesem Grund kann für das äußere Rohr
vorteilhafterweise ein preiswerterer un- oder niedriglegierter Stahl eingesetzt werden,
wie er beispielsweise in der
Tabelle 2 dargestellt ist:
Tabelle 2
| Chemische Analyse (%) |
| C |
Si |
Mn |
P |
S |
Al |
| ≤ 0,22 |
≤ 0,55 |
≤ 1,60 |
≤ 0,04 |
≤ 0,04 |
≥ 0,02 |
[0025] Bei besonderen Anforderungen ist es zudem möglich beide Rohrteile aus dem gleichen
Werkstoff herzustellen.
[0026] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
[0027] Das als Verbundrohr ausgebildete Hochdruckspeicherrohr besteht aus einem ersten inneren
Rohrteil 2, welches in ein zweites äußeres Rohrteil 1 mit geringem Spiel eingeschoben
ist.
[0028] Erfindungsgemäß ist das Verbundrohr durch Rohreinwalzen (hier nicht dargestellt)
in der Weise hergestellt, dass nach dem Einwalzprozess über die elastische Rückfederung
des äußeren Rohrteils 1, das innere Rohrteil 2 mit einer dem Betriebsdruck angepassten
Druckeigenspannung beaufschlagt wird und die Innenoberfläche des inneren Rohrteils
1 Rauhigkeitswerte von R
z im Bereich von ≤ 1,0 µm und eine Rauhigkeit R
a im Bereich von ≤ 0,2 µm aufweisen.
[0029] Das äußere Rohrteil 1 ist relativ dickwandig ausgebildet und besteht aus einem un-
oder niedriglegierten Stahl. Das innere Rohrteil 1 ist relativ dünnwandig ausgebildet
und besteht aus einem der plastischen Verformung beim Rohreinwalzen angepassten hochlegierten
Werkstoff.
[0030] Um einen Innendruck aufbauen zu können ist das Hochdruckspeicherrohr an einem Ende
mit einem Abdichtstopfen 5 versehen.
[0031] Zum Anschließen von Druckleitungen für die Einspritzdüsen an das Hochdruckspeicherrohr,
ist das Verbundrohr mit einer entsprechenden Anzahl an durchgehenden Radialbohrungen
3 versehen, auf denen am äußeren Rohrteil 1 koaxial Anschlüsse 4 für die Druckleitungen
angebracht sind.
Bezugszeichenliste
[0032]
| Nr. |
Bezeichnung |
| 1 |
äußeres Rohrteil |
| 2 |
inneres Rohrteil |
| 3 |
Radialbohrung |
| 4 |
Anschluss Druckleitung |
| 5 |
Abdichtstopfen |
1. Verfahren zur Herstellung eines Hochdruckspeicherrohres als Verbundrohr aus Stahl
für Drücke bis 1800 bar und darüber mit hoher statischer Festigkeit und Dauerschwingfestigkeit
für Kraftstoffeinspritzanlagen mit Common-Rail-Systemen für Brennkraftmaschinen, wobei
ein erstes inneres Rohrteil (2) in ein zweites äußeres Rohrteil (1) mit geringem Spiel
eingeschoben wird und das innere Rohrteil (2) durch mechanische Umformung spaltfrei
und kraftschlüssig mit dem äußeren Rohrteil (1) verbunden wird dadurch gekennzeichnet,
dass die mechanische Umformung aus einem Einwalzprozess besteht, wobei das innere Rohrteil
(2) unter Verwendung eines darin verfahrenen, mit Übermaß versehenen Walzwerkzeuges
eine plastische und das äußere Rohrteil (1) eine elastische Dehnung erfährt und nach
dem Umformprozess über die elastische Rückfederung des äußeren Rohrteils (1) das innere
Rohrteil (2) mit einer dem Betriebsdruck angepassten Druckeigenspannung beaufschlagt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass das innere (2) und das äußere (1) Rohrteil aus unterschiedlich legierten Werkstoffen
besteht, wobei das äußere Rohrteil (1) aus einem hochfesten Werkstoff und das innere
Rohrteil (2) aus einem hochfesten Werkstoff mit großem Umformvermögen besteht.
3. Verfahren nach Anspruch 2
dadurch gekennzeichnet,
dass das äußere Rohrteil (1) aus einem un- oder niedriglegierten und das innere Rohrteil
(2) aus einem hochlegierten Werkstoff besteht.
4. Verfahren nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass das äußere- und innere Rohrteil (1, 2) aus dem gleichen Werkstoff besteht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4
dadurch gekennzeichnet,
dass das innere Rohrteil (2) eine im Vergleich zum äußeren Rohrteil (1) geringere Wanddicke
aufweist.
6. Hochdruckspeicherrohr als Verbundrohr aus Stahl für Drücke bis 1800 bar und darüber
mit hoher statischer Festigkeit und Dauerschwingfestigkeit für Kraftstoffeinspritzanlagen
mit Common-Rail-Systemen für Brennkraftmaschinen, hergestellt mit dem Verfahren nach
den Ansprüchen 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verbundrohr aus einem nahtlosen oder geschweißten inneren Rohrteil (2) und aus
einem nahtlosen oder geschweißten äußeren Rohrteil (1) besteht und die Innenoberfläche
des inneren Rohrteils eine Rauhigkeit Rz im Bereich von ≤ 1,0 µm und eine Rauhigkeit Ra im Bereich von ≤ 0,2 µm aufweist.
7. Hochdruckspeicherrohr nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet,
dass das innere Rohrteil (2) aus einem hochlegierten und das äußere Rohrteil (1) aus einem
un- oder niedriglegierten Stahl besteht.
8. Hochdruckspeicherrohr nach Anspruch 6
dadurch gekennzeichnet,
dass das innere- (2) und äußere Rohrteil (1) aus dem gleichen Werkstoff bestehen.
9. Hochdruckspeicherrohr nach einem der Ansprüche 6 - 8
dadurch gekennzeichnet,
dass das innere Rohrteil (2) eine im Vergleich zum äußeren Rohrteil (1) geringere Wanddicke
aufweist.
1. A method of manufacturing a high-pressure storage pipe in the form of a composite
pipe of steel for pressures up to 1800 bar and above with high static strength and
fatigue strength for fuel injection systems with common rail systems for combustion
engines, wherein a first inner pipe part (2) is inserted into a second outer pipe
part (1) with little play and the inner pipe part (2) is connected to the outer pipe
part (1) in a gap-free and non-positive locking manner by mechanical forming, characterised in that the mechanical forming consists of a rolling process, wherein the inner pipe part
(2) undergoes plastic expansion through the use of a rolling tool which is moved in
the latter and is oversized and the outer pipe part (1) undergoes elastic expansion
and, after the forming process, the inner pipe part (2) is acted upon by an internal
compressive stress, matched to the operating pressure, via the elastic resilience
of the outer pipe part (1).
2. A method according to claim 1, characterised in that the inner (2) and the outer (1) pipe part consist of differently alloyed materials,
wherein the outer pipe part (1) consists of a high-strength material and the inner
pipe part (2) consists of a high-strength material with great formability.
3. A method according to claim 2, characterised in that the outer pipe part (1) consists of an unalloyed or low-alloyed material and the
inner pipe part (2) consists of a high-alloyed material.
4. A method according to claim 1, characterised in that the outer and inner pipe parts (1, 2) consist of the same material.
5. A method according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the inner pipe part (2) has a thinner wall thickness than the outer pipe part (1).
6. A high-pressure storage pipe in the form of a composite pipe of steel for pressures
up to 1800 bar and above with high static strength and fatigue strength for fuel injection
systems with common rail systems for combustion engines, manufactured using the method
according to claims 1 to 5, characterised in that the composite pipe consists of a seamless or welded inner pipe part (2) and of a
seamless or welded outer pipe part (1) and the inner surface of the inner pipe part
has a roughness Rz in the region of ≤ 1.0 µm and a roughness Ra in the region of ≤ 0.2 µm.
7. A high-pressure storage pipe according to claim 6, characterised in that the inner pipe part (2) consists of a high-alloyed steel and the outer pipe part
(1) of an unalloyed or low-alloyed steel.
8. A high-pressure storage pipe according to claim 6, characterised in that the inner pipe part (2) and the outer pipe part (1) consist of the same material.
9. A high-pressure storage pipe according to any one of claims 6-8, characterised in that the inner pipe part (2) has a thinner wall thickness than the outer pipe part (1).
1. Procédé de fabrication d'un tube accumulateur de haute pression sous la forme d'un
tube composite en acier pour des pressions allant jusqu'à 1800 bars et plus, avec
une résistance statique élevée et une limite de fatigue élevée pour des installations
d'injection de carburant avec des systèmes de type Common Rail destinés à des moteurs
à combustion interne, dans lequel une première partie tubulaire interne (2) est insérée
dans une seconde partie tubulaire externe (1) avec un faible jeu et la partie tubulaire
interne (2) est raccordée à la partie tubulaire externe (1) par déformation mécanique
par adhérence sans jeu,
caractérisé en ce que
la déformation mécanique est obtenue par une opération de dudgeonnage, dans laquelle
la partie tubulaire interne (2) subit, en utilisant un outil de laminoir qui s'y déplace
et est surdimensionné, une expansion plastique et la partie tubulaire externe (1)
subit une expansion élastique et, après l'opération de déformation via le retour élastique
de la partie tubulaire externe (1), la partie tubulaire interne (2) est sollicitée
par une contrainte propre de pression adaptée à la pression de fonctionnement.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les parties tubulaires interne (2) et externe (1) sont constituées de matériaux de
différents alliages, dans lequel la partie tubulaire externe (1) est constituée d'un
matériau hautement résistant et la partie tubulaire interne (2) est constituée d'un
matériau hautement résistant ayant un grand pouvoir de déformation.
3. Procédé selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
la partie tubulaire externe (1) est constituée d'un matériau non allié ou faiblement
allié et la partie tubulaire interne (2) est constituée d'un matériau fortement allié.
4. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les parties tubulaires externe et interne (1, 2) sont constituées du même matériau.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
la partie tubulaire interne (2) présente une épaisseur de paroi plus faible que celle
de la partie tubulaire externe (1).
6. Tube accumulateur de haute pression sous la forme d'un tube composite en acier destiné
à des pressions allant jusqu'à 1800 bars et plus, présentant une résistance statique
élevée et une limite de fatigue élevée pour des installations d'injection de carburant
avec des systèmes de type Common Rail pour des moteurs à combustion interne, fabriqué
avec le procédé des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le tube composite est constitué d'une partie tubulaire interne (2) sans soudure ou
soudée et d'une partie tubulaire externe (1) sans soudure ou soudée et la surface
interne de la partie tubulaire interne présente une rugosité Rz dans la plage de valeurs ≤ 1,0 µm et une rugosité Ra dans la plage de valeurs ≤ 0,2 µm.
7. Tube accumulateur de haute pression selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la partie tubulaire interne (2) est constituée d'un acier fortement allié, tandis
que la partie tubulaire externe (1) est constituée d'un acier non allié ou faiblement
allié.
8. Tube accumulateur de haute pression selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
les parties tubulaires interne (2) et externe (1) sont constituées du même matériau.
9. Tube accumulateur de haute pression selon l'une quelconque des revendications 6 à
8,
caractérisé en ce que
la partie tubulaire interne (2) présente une épaisseur de paroi plus faible que celle
de la partie tubulaire externe (1).

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