(19)
(11) EP 2 133 465 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
01.02.2012  Patentblatt  2012/05

(21) Anmeldenummer: 09158484.7

(22) Anmeldetag:  22.04.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
D21F 3/02(2006.01)
D21F 3/04(2006.01)

(54)

Pressanordnung

Press device

Agencement de presse


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 11.06.2008 DE 102008002373

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.12.2009  Patentblatt  2009/51

(73) Patentinhaber: Voith Patent GmbH
89522 Heidenheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Gronych, Daniel
    89522 Heidenheim (DE)
  • Kleiser, Georg, Dr.
    73540 Heubach (DE)
  • Koplin, Robert
    90762 Fürth (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 665 328
DE-U1- 20 100 509
EP-A- 1 281 805
US-A1- 2006 085 998
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Pressanordnung zur Entwässerung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn in einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung derselben mit vorzugsweise nur einem von zwei Presswalzen gebildeten Pressspalt, durch den die Faserstoffbahn gemeinsam mit mehreren endlos umlaufenden, permeablen Bändern läuft, wobei zumindest auf einer Seite der Faserstoffbahn wenigstens zwei permeable Bänder durch den Pressspalt geführt werden, wobei das mit der Faserstoffbahn in Kontakt kommende Führungsband luftdurchlässiger als das andere, einen wesentlichen Teil des ausgepressten Wassers aufnehmende Entwässerungsband ausgeführt ist.

    [0002] In den letzten Jahren gibt es Bestrebungen die Entwässerung von Papierbahnen innerhalb der Pressenpartie mit nur einem Pressspalt zu erreichen. Dabei bereitet allerdings der hohe Wasseranfall im Pressspalt Probleme.

    [0003] Aus DE 201 00 509 U1 und aus EP 665 328 A1 sind Pressenanordnungen mit mehreren endlos umlaufenden Bändern bekannt.

    [0004] Für das Erreichen hoher Trockengehalte und guter Bahneigenschaften sind möglichst dichte Entwässerungsbänder notwendig. Neben einer relativ niedrigen Lebensdauer dieser Bänder gestaltet sich auch die Bahnführung schwierig, da Saugeinrichtungen wegen der Dichte der Bänder weniger wirksam sind.

    [0005] Daher ist der Einsatz derartiger Pressanordnung bisher auf gut entwässerbare Papiersorten mit wenigen Störstoffen beschränkt.

    [0006] Die Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Pressanordnung mit vorzugsweise nur einem Pressspalt zu schaffen, die eine möglichst hohe Entwässerungsleistung bei guter Bahnführung ermöglicht.

    [0007] Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Luftdurchlässigkeit des Führungsbandes über 1,1326 m3/min (40 cfm) und dass Führungs- und Entwässerungsband getrennt konditioniert werden, wobei für die Trocknung des Entwässerungsbandes Rohrsauger und für die Reinigung des Führungsbandes eine oder mehrere traversierende Hochdruck-Wasserdüsen und/oder -Luftdüsen vorgesehen sind.

    [0008] Dadurch können die Funktionen Bahnführung und Wasseraufnahme auf zwei Bänder verteilt werden, die speziell für ihre Aufgabe ausgebildet sind. Das wesentlich

    [0009] Eine Vereinfachung der Konstruktion kann sich jedoch ergeben, wenn wenigstens ein Führungsband die Faserstoffbahn zumindest durch einen Teil einer folgenden Trocknungseinheit führt. Dies hängt natürlich auch von der Art und Gestaltung der Trocknungseinheit ab, wobei es vorteilhaft ist, wenn die freie Seite der Faserstoffbahn in der Trocknungseinheit mit Heißluft beaufschlagt wird.

    [0010] Vor dem Pressspalt sollte ein Führungsband die Faserstoffbahn von einer vorgelagerten Maschineneinheit, vorzugsweise einem Formerband eines Formers übernehmen.

    [0011] Zur Unterstützung der Bahnführung am Führungsband ist es sehr wirkungsvoll, wenn dem ohne das entsprechende Entwässerungsband gemeinsam mit der Faserstoffbahn laufenden Führungsband auf der freien Seite zumindest eine Saugeinrichtung zugeordnet wird.

    [0012] Da die Bänder unterschiedlich gestaltet und unterschiedlich intensiv mit Wasser und Verunreinigungen belastet sind, sollten Führungs- und Entwässerungsband auch getrennt konditioniert werden. Dies erlaubt es, die Konditioniereinrichtungen speziell für die Bänder zu gestalten.

    [0013] Zur Minimierung des Aufwandes für die Bandführung sollten die Führungs- und Entwässerungsbänder zumindest auf einer Seite der Faserstoffbahn nach der Abgabe der Faserstoffbahn wenigstens abschnittsweise, vorzugsweise zumindest über ein Bandleitelement gemeinsam verlaufen.

    [0014] Im Interesse einer intensiven, aber volumenschonenden Entwässerung sollte der Pressspalt verlängert ausgeführt sein.

    [0015] Nachfolgend soll die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In der beigefügten Zeichnung zeigen die Figuren 1 - 3 einen schematischen Querschnitt durch unterschiedlich gestaltete Pressanordnungen mit nur einem Pressspalt.

    [0016] Dabei wird der verlängert ausgeführte Pressspalt von einer oberen Schuhpresswalze 2 und einer unteren, zylindrischen Presswalze 3 gebildet. Die Schuhpresswalze 2 besitzt einen flexiblen Walzenmantel, der von einem Anpresselement 24 mit konkaver Pressfläche zur gegenüberliegenden Presswalze 3 gedrückt wird. Die relativ lange Verweilzeit der Faserstoffbahn 1 in diesem verlängerten Pressspalt ermöglicht eine volumenschonende, aber intensive Entwässerung.

    [0017] Da diese Entwässerung nur in einem Pressspalt erfolgt, fällt auch relativ viel Wasser an. Um dieses sicher aufnehmen und aus dem Bereich des Pressspaltes transportieren zu können, läuft die Faserstoffbahn 1 gemeinsam mit mehreren wasseraufnehmenden, endlos umlaufenden Bändern 4,5,6,7,8 durch diesen Pressspalt.

    [0018] Zur besseren Anpassung an spezielle Funktionen befinden sich zumindest auf einer Seite der Faserstoffbahn 1 mehrere Bänder 4,5,6,7, wobei das mit der Faserstoffbahn 1 in Kontakt kommende Führungsband 4,6 eine hohe Luftdurchlässigkeit bei Werten von mehr als 1,1326 m3/min (40 cfm) vorzugsweise mehr als 1,4158 m3/min (50 cfm) aufweist. Zwar können die Führungsbänder 4,6 nur wenig Wasser aufnehmen, jedoch erlaubt deren Luftdurchlässigkeit die Verbesserung der Bahnführung über den Einsatz von Saugeinrichtungen. Außerdem vermindert sich so die Gefahr einer Rückbefeuchtung von den Führungsbändern 4,6 her.

    [0019] Das zwischen dem Führungsband 4,6 und der Presswalze 2,3 angeordnete Entwässerungsband 5,7 ist relativ dicht bei einer Luftdurchlässigkeit von weniger als 1,1326 m3/min (40 cfm) vorzugsweise weniger als 0,8495 m3/min (30 cfm). Damit ist eine ausreichende Wasseraufnahmefähigkeit und Durchlässigkeit gewährleistet.

    [0020] Um auch eine Rückbefeuchtung von den Entwässerungsbändern 5,7 her zu behindern, sollten diese möglichst rasch nach dem Pressspalt von dem jeweiligen Führungsband 4,6 weggeführt werden.

    [0021] Danach läuft das Führungsband 4,6 dann noch über eine bestimmte Strecke gemeinsam mit der Faserstoffbahn 1.

    [0022] Nach der Wegführung des Entwässerungsbandes 5,7 vom Führungsband 4,6 und der Trennung der Faserstoffbahn 1 vom Führungsband 4,6 sollten diese Bänder 4,5,6,7 konditioniert werden.

    [0023] Für die Trocknung des Entwässerungsbandes 5,7 eignen sich insbesondere Rohrsauger 21 oder Blasvorrichtungen. Die Reinigung der Führungsbänder 4,6 sollte vorzugsweise über eine oder mehrere traversierende Hochdruck-Wasserdüsen 22 und/oder -Luftdüsen erfolgen.

    [0024] In Figur 1 läuft ein Führungs- 4 und ein Entwässerungsband 5 um die obere Schuhpresswalze 2. Um die untere Presswalze 3 läuft ein konventionelles, wasseraufnehmendes Pressfilzband 8.

    [0025] Dabei übernimmt das Führungsband 4 die Faserstoffbahn 1 vom Formerband 10 eines vorgelagerten Formers zur Blattbildung. Diese Übernahme wird von einer vom Führungsband 4 umschlungenen, besaugten Leitwalze 12 unterstützt. Anschließend wird das Entwässerungsband 5 zum Führungsband 4 geführt.

    [0026] Nach dem Pressspalt wird das Entwässerungsband 5 vom Führungsband 4 getrennt. Die Wegführung des unteren Pressfilzbandes 8 von der Faserstoffbahn 1 erfolgt während das Führungsband 4 eine besaugte Leitwalze 13 umschlingt. Nach dieser Leitwalze 13 übergibt das Führungsband 4 die Faserstoffbahn 1 an ein unteres Trockensieb 15 einer folgenden Trocknungseinheit, in welcher die Oberseite der Faserstoffbahn 1 über eine Heißlufthaube 18 mit Heißluft beaufschlagt wird.

    [0027] Im Anschluss übergibt das Trockensieb 15 die Faserstoffbahn 1 an ein Trockensieb 16 einer in Bahnlaufrichtung 9 folgenden Trockengruppe, in der die Faserstoffbahn 1 vom Trockensieb 16 gestützt mäanderförmig abwechselnd über beheizte Trockenzylinder 17 und Leitwalzen 19 geführt wird.

    [0028] Im Unterschied hierzu läuft bei der Ausführung gemäß Figur 2 auch um die untere Presswalze 3 ein Führungs- 6 und ein Entwässerungsband 7.

    [0029] Nach dem Pressspalt werden beide Entwässerungsbänder 5,7 vom jeweiligen Führungsband 4,6 weggeführt und konditioniert.

    [0030] Beide Führungsbänder 4,6 führen die Faserstoffbahn 1 dann gemeinsam bis zu einer vom unteren Führungsband 6 umschlungenen, besaugten Leitwalze 13. Im Saugbereich dieser Leitwalze 13 kann das obere Führungsband 4 problemlos von der Faserstoffbahn 1 wegegeführt werden.

    [0031] Anschließend übergibt das untere Führungsband 6 die Faserstoffbahn 1 an ein Trockensieb 16 einer folgenden Trockengruppe mit beheizten Trockenzylindern 17 und Leitwalzen 19, was von einer vom Trockensieb 16 umschlungenen, besaugten Leitwalze 14 unterstützt wird.

    [0032] Wesentlich ist hierbei auch, dass die jeweiligen Führungs- 4,6 und Entwässerungsbänder 5,7 nach ihrer Konditionierung zumindest abschnittsweise gemeinsam über Bandleitelemente 11 in Form von Leitwalzen geführt werden. Auf diese Weise lässt sich der Aufwand für die Bandführung sowie deren Regelung, insbesondere auch der Bandspannung vermindern.

    [0033] Da das obere Führungsband 4 die Faserstoffbahn 1 übernimmt, können das untere Führungs- 6 und Entwässerungsband 7 gemeinsam zum Pressspalt geführt werden.

    [0034] Bei der in Figur 3 dargestellten Ausführung führt das untere Führungsband 6 die Faserstoffbahn 1 nach der besaugten Leitwalze 13 und der Wegführung des oberen Führungsbandes 4 allein durch eine folgende Trocknungseinheit. In dieser wird die Oberseite der Faserstoffbahn 1 von einer Heißlufthaube 18 mit Heißluft beaufschlagt.

    [0035] Anschließend übergibt das Führungsband 6 die Faserstoffbahn 1 nach der Umschlingung einer Leitwalze 23 an ein Trockensieb 16 einer weiteren Trockengruppe. In dieser Trockengruppe wird die Faserstoffbahn 1 von Trockenhauben 20 mit Heißluft beblasen und über beheizte Trockenzylinder 17 geführt.

    [0036] Wegen der hohen Luftdurchlässigkeit der Führungsbänder 4,6 genügt bei den Saugeinrichtungen, insbesondere den besaugten Leitwalzen 12,13, ein Unterdruck zwischen 5 und 70 kPa, vorzugsweise von weniger als 35 kPa für eine sichere Bahnführung völlig.

    [0037] Bei Bedarf kann auf den Pressspalt auch eine weitere Pressanordnung zur Entwässerung folgen.


    Ansprüche

    1. Pressanordnung zur Entwässerung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn (1) in einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung derselben mit vorzugsweise nur einem von zwei Presswalzen (2,3) gebildeten Pressspalt, durch den die Faserstoffbahn (1) gemeinsam mit mehreren endlos umlaufenden, permeablen Bändern (4,5,6,7,8) läuft,
    wobei zumindest auf einer Seite der Faserstoffbahn (1) wenigstens zwei permeable Bänder (4,5,6,7) durch den Pressspalt geführt werden, wobei das mit der Faserstoffbahn (1) in Kontakt kommende Führungsband (4,6) luftdurchlässiger als das andere, einen wesentlichen Teil des ausaepressten Wassers aufnehmende Entwässerungsband (5,7) ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftdurchlässigkeit des Führungsbandes (4, 6) über 1,1326 m3/min (40 cfm) liegt und dass Führungs- und Entwässerungsband (4,5,6,7) getrennt konditioniert werden, wobei für die Trocknung des Entwässerungsbandes (5,7) Rohrsauger (21) und für die Reinigung des Führungsbandes (4,6) eine oder mehrere traversierende Hochdruck-Wasserdüsen (22) und/oder -Luftdüsen vorgesehen sind.
     
    2. Pressanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftdurchlässigkeit des Führungsbandes (4,6) über 2,2653 m3/min (80 cfm) liegt.
     
    3. Pressanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftdurchlässigkeit des Entwässerungsbandes (5,7) unter 1,1326 m3/min (40 cfm), vorzugsweise unter 0,8495 m3/min (30 cfm) liegt.
     
    4. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche; dadurch gekennzeichnet, dass
    auf einer Seite der Faserstoffbahn (1) nur ein Band (8) durch den Pressspalt läuft.
     
    5. Pressanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
    auf beiden Seiten der Faserstoffbahn (1) zumindest zwei Bänder (4,5,6,7) durch den Pressspalt laufen.
     
    6. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    das Entwässerungsband (5,7) nach dem Pressspalt vom Führungsband (4,6) weggeführt wird und das Führungsband (4,6) die Faserstoffbahn (1) darüber hinaus weiterführt.
     
    7. Pressanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsband (4,6) die Faserstöffbahn (1) an ein Band (15,16) einer folgenden Maschineneinheit, vorzugsweise einer Trockengruppe übergibt.
     
    8. Pressanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Führungsband (4,6) die Faserstoffbahn (1) zumindest durch einen Teil einer folgenden Trocknungseinheit führt.
     
    9. Pressanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (1) in der Trocknungseinheit mit Heißluft beaufschlagt wird.
     
    10. Presanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    ein Führungsband (4,6) die Faserstoffbahn (1) von einer vorgelagerten Maschineneinheit, vorzugsweise einem Formerband (10) eines Formers übernimmt.
     
    11. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    dem ohne das entsprechende Entwässerungsband (5,7) gemeinsam mit der Faserstoffbahn (1) laufenden Führungsband (4,6) auf der freien Seite zumindest eine Saugeinrichtung (12,13,23) zugeordnet ist.
     
    12. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Führungs- und Entwässerungsbänder (4,5,6,7) zumindest auf einer Seite der Faserstoffbahn (1) nach der Abgabe der Faserstoffbahn (1) wenigstens abschnittsweise gemeinsam verlaufen.
     
    13. Pressanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
    die Führungs- und Entwässerungsbänder (4,5,6,7) zumindest über ein Bandleitelement (11) gemeinsam laufen.
     
    14. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    zumindest auf einer Seite der Faserstoffbahn (1) mehrere Entwässerungsbänder (5,7) durch den Pressspalt laufen.
     
    15. Pressanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
    der Pressspalt verlängert ausgeführt ist.
     


    Claims

    1. Press arrangement for dewatering a paper, board, tissue or another fibrous web (1) in a machine for producing and/or finishing the same, preferably having only one press nip formed by two press rolls (2, 3), through which the fibrous web (1) runs together with a plurality of endlessly circulating permeable belts (4, 5, 6, 7, 8),
    with at least two permeable belts (4, 5, 6, 7) being led through the press nip, at least on one side of the fibrous web (1), the guide belt (4, 6) coming into contact with the fibrous web (1) being designed to be more air-permeable than the other dewatering belt (5, 7), picking up a substantial part of the water pressed out,
    characterized in that
    the air permeability of the guide belt (4, 6) is more than 1.1326 m3/min (40 cfm) and
    in that guide and dewatering belt (4, 5, 6, 7) are conditioned separately
    in that Uhle boxes (21) are provided to dry the dewatering belt (5, 7), and one or more traversing high-pressure washer jets (22) and/or air jets are provided for cleaning the guide belt (4, 6), and.
     
    2. Press arrangement according to Claim 1,
    characterized in that
    the air permeability of the guide belt (4, 6) is more than 2.2653 m3/min (80 cfm).
     
    3. Press arrangement according to Claim 1 or 2,
    characterized in that
    the air permeability of the dewatering belt (5, 7) is less than 1.1326 m3/min (40 cfm), preferably less than 0.8495 m3/min (30 cfm).
     
    4. Press arrangement according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    on one side of the fibrous web (1), only one belt (8) runs through the press nip.
     
    5. Press arrangement according to one of Claims 1 to 3,
    characterized in that
    on both sides of the fibrous web (1), at least two belts (4, 5, 6, 7) run through the press nip.
     
    6. Press arrangement according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the dewatering belt (5, 7) is led away from the guide belt (4, 6) after the press nip, and the guide belt (4, 6) additionally guides the fibrous web (1) onward.
     
    7. Press arrangement according to Claim 6,
    characterized in that
    the guide belt (4, 6) transfers the fibrous web (1) to a belt (15, 16) of a following machine unit, preferably a drying group.
     
    8. Press arrangement according to Claim 6,
    characterized in that
    at least one guide belt (4, 6) guides the fibrous web (1) at least through part of a following drying unit.
     
    9. Press arrangement according to Claim 8,
    characterized in that
    the fibrous web (1) has hot air applied to it in the drying unit.
     
    10. Press arrangement according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    a guide belt (4, 6) picks up the fibrous web (1) from an upstream machine unit, preferably a forming belt (10) of a former.
     
    11. Press arrangement according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the guide belt (4, 6) running together with the fibrous web (1) but without the corresponding dewatering belt (5, 7) is assigned at least one suction device (12, 13, 23) on the free side.
     
    12. Press arrangement according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    following the discharge of the fibrous web (1), the guide and dewatering belts (4, 5, 6, 7) run together, at least over some sections, at least on one side of the fibrous web (1).
     
    13. Press arrangement according to Claim 12,
    characterized in that
    the guide and dewatering belts (4, 5, 6, 7) run together, at least over a belt guide element (11).
     
    14. Press arrangement according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    a plurality of dewatering belts (5, 7) run through the press nip, at least on one side of the fibrous web (1).
     
    15. Press arrangement according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the press nip is of extended design.
     


    Revendications

    1. Agencement de presse pour égoutter une nappe de papier, carton, papier-tissu, ou une autre nappe de matière fibreuse (1) dans une machine de fabrication et/ou d'amélioration de celle-ci, comprenant de préférence seulement une fente de pressage formée par deux rouleaux de pressage (2, 3), à travers laquelle la nappe de matière fibreuse (1) passe conjointement avec plusieurs bandes perméables (4, 5, 6, 7, 8) entraînées en rotation sans fin,
    au moins d'un côté de la nappe de matière fibreuse (1), au moins deux bandes perméables (4, 5, 6, 7) étant guidées à travers la fente de pressage, la bande de guidage (4, 6) venant en contact avec la nappe de matière fibreuse (1) étant réalisée de manière plus perméable à l'air que l'autre bande d'égouttage (5, 7) recevant une partie principale de l'eau exprimée,
    caractérisé en ce que
    la perméabilité à l'air de la bande de guidage (4, 6) se situe au-dessus de 1,1326 m3/min (40 pieds cube/min) et en ce que la bande de guidage et la bande d'égouttage (4, 5, 6, 7) sont conditionnées séparément,
    des dispositifs d'aspiration tubulaires (21) étant prévus pour le séchage de la bande d'égouttage (5, 7) et une ou plusieurs buses d'eau à haute pression (22) et/ou buses d'air traversantes étant prévues pour le nettoyage de la bande de guidage (4, 6).
     
    2. Agencement de presse selon la revendication 1, caractérisé en ce que la perméabilité à l'air de la bande de guidage (4, 6) se situe au-dessus de 2,2653 m3/min (80 pieds cube/min).
     
    3. Agencement de presse selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la perméabilité à l'air de la bande d'égouttage (5, 7) se situe en dessous de 1,1326 m3/min (40 pieds cube/min), de préférence en dessous de 0,8495 m3/min (30 pieds cube/min).
     
    4. Agencement de presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que seulement une bande (8) passe à travers la fente de pressage d'un côté de la nappe de matière fibreuse (1).
     
    5. Agencement de presse selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins deux bandes (4, 5, 6, 7) passent à travers la fente de pressage des deux côtés de la nappe de matière fibreuse (1).
     
    6. Agencement de presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande d'égouttage (5, 7) est guidée après la fente de pressage à l'écart de la bande de guidage (4, 6), et la bande de guidage (4, 6) est conduite au-delà de la nappe de matière fibreuse (1).
     
    7. Agencement de presse selon la revendication 6, caractérisé en ce que la bande de guidage (4, 6) transfère la nappe de matière fibreuse (1) à une bande (15, 16) d'une unité de machine suivante, de préférence une section de séchage.
     
    8. Agencement de presse selon la revendication 6,
    caractérisé en ce
    qu'au moins une bande de guidage (4, 6) guide la nappe de matière fibreuse (1) au moins à travers une partie d'une unité de séchage suivante.
     
    9. Agencement de presse selon la revendication 8,
    caractérisé en ce que
    la nappe de matière fibreuse (1) est sollicitée avec de l'air chaud dans l'unité de séchage.
     
    10. Agencement de presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une bande de guidage (4, 6) reprend la nappe de matière fibreuse (1) depuis une unité de machine montée en amont, de préférence une bande de formage (10) d'un formeur.
     
    11. Agencement de presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif d'aspiration (12, 13, 23) est associé du côté libre à la bande de guidage (4, 6) passant conjointement avec la nappe de matière fibreuse (1) sans la bande d'égouttage correspondante (5, 7).
     
    12. Agencement de presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les bandes de guidage et d'égouttage (4, 5, 6, 7) s'étendent au moins en partie ensemble au moins d'un côté de la nappe de matière fibreuse (1) après la sortie de la nappe de matière fibreuse (1).
     
    13. Agencement de presse selon la revendication 12,
    caractérisé en ce que
    les bandes de guidage et d'égouttage (4, 5, 6, 7) s'étendent ensemble au moins sur un élément de guidage de bande (11).
     
    14. Agencement de presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins sur un côté de la nappe de matière fibreuse (1), plusieurs bandes d'égouttage (5, 7) passent à travers la fente de pressage.
     
    15. Agencement de presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la fente de pressage est réalisée de manière prolongée.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

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