[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kühl- und/oder Gefriergerät mit wenigstens
einem Kältemittelkreislauf mit einem ersten Verdampfer zur Kühlung eines Kompartimentes
des Gerätes, wobei eine erste Verdampferzuführleitung zu dem ersten Verdampfer hinführt,
durch die im Betrieb des Gerätes dem ersten Verdampfer Kältemittel zugeführt wird,
und wobei eine erste Verdampferabführleitung von dem ersten Verdampfer wegführt, durch
die im Betrieb des Gerätes Kältemittel von dem ersten Verdampfer abgeführt wird.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Kühl- bzw. Gefriergeräte mit einem Gefrierteil und
mit einem Kühlteil bekannt, wobei die Abstimmung zwischen Gefrierteilverdampfer und
Kühlteilverdampfer nach diesen bekannten Geräten in folgender Art und Weise gelöst
wird:
[0003] Der Gefrierteilverdampfer zur Kühlung des Gefrierteils, bei dem es sich um ein sogenanntes
4*-Fach handeln kann, wird mit der maximal möglichen Rohrlänge umwickelt. Auf der
dem Kühlteil zugeordneten Platine des Kühlteilverdampfers werden so viele Rohrleitungen,
insbesondere Rohrmäander aufgebracht, bis eine geeignete Abstimmung zwischen Gefrierteilverdampfer
und Kühlteilverdampfer erreicht ist.
[0004] Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Kältemittelkreislauf eines derartigen,
aus dem Stand der Technik bekannten Gerätes mit 4*-Fach.
[0005] In dem Kompressor 1 wird das gasförmige Kältemittel auf Kondensationsdruck verdichtet.
Das Kältemittel durchströmt anschließend unter Wärmeabgabe den Verflüssiger 2, wo
es aufgrund der Wärmeabgabe zu einem Phasenwechsel kommt, das heißt das gasförmige
Kältemittel kondensiert in dem Verflüssiger 2.
[0006] Wie dies weiter aus Figur 1 hervorgeht, durchströmt das Kältemittel anschließend
das Kapillarrohr 3. Mit dem Bezugszeichen 4 ist ein sogenannter innerer Wärmeübertrager,
das heißt ein Bereich gekennzeichnet, bei dem Wärme von dem das Kapillarrohr 3 durchströmende
Kältemittel auf das Kältemittel der Niederdruckseite übertragen wird, wie dies im
folgenden noch näher erläutert wird. Durch diese Maßnahme wird dem Kältemittel in
dem Kapillarrohr 3 Wärme entzogen und die nutzbare Kälteleistung erhöht.
[0007] Nach dem Wärmeübertrager 4 strömt das in dem Wärmeübertrager 4 abgekühlte Kältemittel
durch das Kapillarrohr 5 in den Gefrierteilverdampfer 6, in dem es teilweise verdampft.
[0008] Stromabwärts des Gefrierteilverdampfers 6 gelangt das teilweise verdampfte Kältemittel
durch die Rohrleitung 7 in den Kühlteilverdampfer 8. Dort verdampft es vollständig
und wird in dem Kühlteilverdampfer 8 überhitzt.
[0009] Im Anschluss daran gelangt das verdampfte und überhitzte Kältemittel in dem inneren
Wärmeübertrager 4 in wärmeübertragenden Kontakt mit dem Kältemittel, das dem Gefrierteilverdampfer
6 zugeführt wird, wie dies aus Figur 1 hervorgeht. In dem inneren Wärmeübertrager
4 entzieht das aus dem Kühlteilverdampfer 8 ausgetretene Kältemittel dem Kältemittel
Wärme, das in den Gefrierteilverdampfer 6 einströmt.
[0010] Im Anschluss daran gelangt das Kältemittel in die Saugleitung 9, die zu dem Kompressor
1 führt.
[0011] Wie oben ausgeführt, ist durch eine optimale Abstimmung zwischen Gefrierteilverdampfer
6 und Kühlteilverdampfer 8 die gewünschte Kälteverteilung möglich, ohne dass ein Magnetventil
zum Einsatz kommen müßte.
[0012] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät der eingangs genannten
Art in energetischer Hinsicht zu verbessern.
[0013] Diese Aufgabe wird durch ein Gerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Danach
ist vorgesehen, dass wenigstens ein erster Bereich vorgesehen ist, in dem die erste
Verdampferzuführleitung und die erste Verdampferabführleitung derart angeordnet sind,
dass Wärme von dem in der ersten Verdampferzuführleitung befindlichen Kältemittel
an das in der ersten Verdampferabführleitung befindliche Kältemittel übergeht. Erfindungsgemäß
ist also vorgesehen, dass das dem ersten Verdampfer zugeführte Kältemittel dadurch
gekühlt wird, dass es Wärme an das Kältemittel abgibt, dass aus diesem ersten Verdampfer
abgeführt wird. Dadurch kommt es zu einer Erhöhung der Kälteleistung in dem ersten
Verdampfer, der vorzugsweise als Gefrierteilverdampfer ausgeführt ist. Ist dem ersten
Verdampfer ein weiterer Verdampfer nachgeordnet, verringert sich durch den Wärmeeintrag
in das den ersten Verdampfer verlassende Kühlmittel dessen Kühlleistung. Dieser Effekt
kann jedoch durch eine entsprechend vergrößerte Ausgestaltung dieses nachgeschalteten
Verdampfers ausgeglichen werden.
[0014] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist somit vorgesehen, dass stromabwärts
des ersten Bereiches ein zweiter Verdampfer angeordnet ist, zu dem eine zweite Verdampferzuführleitung
hinführt, durch die im Betrieb des Gerätes dem zweiten Verdampfer das den ersten Verdampfer
verlassende Kältemittel zugeführt wird. Vorzugsweise handelt es sich bei dem genannten
zweiten Verdampfer um einen Kühlteilverdampfer. Die erste Verdampferabführleitung
und die zweite Verdampferzuführleitung können durch ein und dieselbe Leitung gebildet
werden, die in einem Abschnitt den genannten ersten Bereich durchläuft.
[0015] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass eine zweite Verdampferabführleitung
vorgesehen ist, die von einem weiteren Verdampfer als dem ersten Verdampfer wegführt,
durch die im Betrieb des Gerätes Kältemittel von dem weiteren Verdampfer abgeführt
wird, und dass wenigstens ein zweiter Bereich vorgesehen ist, in dem die erste Verdampferzuführleitung
und die zweite Verdampferabführleitung derart angeordnet sind, dass Wärme von dem
sich in der ersten Verdampferzuführleitung befindlichen Kältemittel an das sich in
der zweiten Verdampferabführleitung befindliche Kältemittel übergeht. In dem genannten
zweiten Bereich nimmt das den zweiten oder weiteren Verdampfer verlassende Kältemittel
somit Wärme aus dem Kältemittel auf, dass in den ersten Verdampfer einströmt. Der
zweite Bereich kann dem ersten Bereich vorgeschaltet sein, so dass dem dem ersten
Verdampfer zuströmenden Kältemittel zunächst in dem zweiten Bereich und anschließend
in dem ersten Bereich Wärme entzogen wird.
[0016] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das Gerät wenigstens einen Kompressor sowie
wenigstens einen Verflüssiger aufweist, und dass die erste Verdampferzuführleitung
von dem Verflüssiger unmittelbar oder mittelbar zu dem ersten Verdampfer führt.
[0017] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das Gerät wenigstens einen Kompressor sowie
wenigstens einen Verflüssiger aufweist und dass die erste Verdampferzuführleitung
einen Rohrleitungsabschnitt aufweist, der von dem Verflüssiger unmittelbar oder mittelbar
zu dem zweiten Bereich führt.
[0018] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Gerät wenigstens
einen Kompressor sowie wenigstens einen Verflüssiger aufweist und dass die erste Verdampferzuführleitung
einen Rohrleitungsabschnitt aufweist, der von dem zweiten Bereich zu dem ersten Bereich
führt.
[0019] Bei den genannten Rohrleitungen zwischen Verflüssiger und dem zweiten Bereich und/oder
bei der Rohrleitung zwischen dem zweiten und dem ersten Bereich und/oder bei der Rohrleitung
zwischen dem ersten Bereich und dem ersten Verdampfer kann es sich um Abschnitte einer
einzigen, einheitlichen Rohrleitung, insbesondere eines Kapillarrohres handeln. Denkbar
ist es jedoch ebenfalls, mehrere Rohrleitungsabschnitte vorzusehen, die an geeigneten
Stellen miteinander verbunden werden.
[0020] Entsprechendes gilt für die Rohrleitung zwischen dem ersten und dem zweiten Verdampfer
sowie für die Rohrleitung zwischen dem zweiten Verdampfer, dem zweiten Bereich und
dem Kompressor.
[0021] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Kältemittelkreislauf
derart ausgelegt ist, dass das dem ersten Verdampfer zugeführte Kältemittel bei dessen
Durchströmung teilweise verdampft.
[0022] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Kältemittelkreislauf
derart ausgelegt ist, dass das dem zweiten Verdampfer zugeführte Kältemittel bei dessen
Durchströmung vollständig verdampft.
[0023] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass der Kältemittelkreislauf derart ausgelegt ist,
dass das dem zweiten Verdampfer zugeführte Kältemittel bei dessen Durchströmung vollständig
oder teilweise verdampft und überhitzt wird.
[0024] Wie oben ausgeführt, handelt es sich bei dem ersten Verdampfer vorzugsweise um einen
Gefrierteilverdampfer, vorzugsweise um einen Verdampfer, der einem 4*-Fach zugeordnet
ist und für dessen Kühlung verantwortlich ist.
[0025] Bei dem zweiten Verdampfer kann es sich beispielsweise um einen Kühlteilverdampfer
handeln.
[0026] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass es sich bei dem ersten
Verdampfer und/oder bei dem zweiten Verdampfer um einen gewickelten Verdampfer und/oder
um einen Verdampfer handelt, bei dem Rohrleitungen auf einer Platine angeordnet sind.
[0027] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist schließlich vorgesehen, dass der erste
Verdampfer und/oder der zweite Verdampfer eine maximal mögliche Rohrleitungslänge
der Verdampferrohre aufweisen.
[0028] Bei dem ersten und/oder bei dem zweiten Verdampfer kann es sich beispielsweise auch
um einen Plattenverdampfer handeln.
[0029] Schließlich kann vorgesehen sein, dass der erste Bereich und/oder der zweite Bereich
dadurch ausgebildet sind, dass eine der Rohrleitungen mit der anderen der Rohrleitungen
umwickelt ist und/oder dass eine der Rohrleitungen mit der anderen der Rohrleitungen
verlötet oder auf sonstige Weise verbunden ist und/oder dass beide Rohrleitungen miteinander
durch einen Schrumpfschlauch verbunden sind. Auch andere Einrichtungen zur Wärmeübertragung,
wie z. B. herkömmliche Wärmeübertrager sind denkbar.
[0030] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Darstellung eines Kältemittelkreislaufes gemäß dem Stand der Technik
und
- Figur 2:
- eine schematische Darstellung eines Kältemittelkreislaufes gemäß der vorliegenden
Erfindung.
[0031] Exemplarisch ist der Kältemittelkreislauf eines Gerätes mit einem 4*-Gefrierfach
sowie mit einem Kühlteil dargestellt. Der Kältemittelkreislauf weist gemäß dieser
Ausführungsform kein Magnetventil zur Kältemittelverteilung auf. Dieses Merkmal ist
nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann eine grundsätzliche
Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung bilden.
[0032] Wie dies aus Figur 2 hervorgeht, wird zunächst im Kompressor 1 das gasförmige Kältemittel
auf Kondensationsdruck verdichtet. Es durchströmt anschließend den Verflüssiger 2,
gibt dabei Wärme ab und kondensiert. Anschließend erfolgt die Drosselung des zumindest
teilweise kondensierten Kältemittels mit Hilfe des Kapillarrohrs 3, das einen ersten
Abschnitt der ersten Verdampferzuführleitung 3, 3', 5 bildet.
[0033] Mit dem Bezugszeichen 4 ist ein zweiter Bereich bzw. ein Wärmeübertrager gekennzeichnet,
in dem Wärme von dem in dem Kapillarrohr 3 befindlichen Kältemittel an Kältemittel
übertragen wird, das durch die zweite Verdampferabführleitung 7" aus dem Kühlteilverdampfer
8 strömt. Wie dies aus Figur 2 hervorgeht, bildet somit ein Leitungsabschnitt im Bereich
zwischen der zweiten Verdampferabführleitung 7" und dem Kompressorsaugrohr 9 und ein
Abschnitt der ersten Verdampferzuführleitung 3, 3', 5, nämlich der Bereich zwischen
den Kapillarrohrabschnitten 3 und 3' einen Wärmeübertrager 4, in dem Wärme von dem
Kältemittel stromabwärts des Verflüssigers 2 auf das Kältemittel der Niederdruckseite,
d. h. stromabwärts des Kühlteilverdampfers 8 übertragen wird. Dadurch wird die nutzbare
Kälteleistung erhöht.
[0034] Nach diesem Wärmeübertrager 4 durchströmt das Kältemittel einen weiteren Wärmeübertrager
bzw. Bereich 10. Nach Durchströmen dieses zusätzlichen Wärmeübertragers 10 wird das
Kältemittel am Ende des Kapillarrohrs 5 in den Gefrierteilverdampfer 6 eingespritzt
und verdampft darin teilweise. Nach Durchlaufen des Gefrierteilverdampfers 6 strömt
das Kältemittel in den zusätzlichen inneren Wärmeübertrager 10, nimmt dort Wärme aus
dem in den Gefrierteilverdampfer 6 strömenden Kältemittel auf und wird dann weiter
in den Kühlteilverdampfer 8 geleitet, wo es vollständig verdampft und überhitzt wird.
[0035] In dem Wärmeübertrager 10 gibt das Kältemittel, das dem Gefrierteilverdampfer 6 zugeführt
wird, Wärme an das aus dem Gefrierteilverdampfer 6 austretende und durch die Rohrleitung
7 strömende Kältemittel ab. Dies bedeutet, dass sich die Temperatur des Kältemittels
vor Einströmen in den Gefrierteilverdampfer 6 weiter verringert. Dadurch wird die
Kälteleistung im Gefrierteilverdampfer 6 entsprechend erhöht. Da sich aufgrund des
Wärmeübertragers 10 die Wärme des Kältemittels stromabwärts des Gefrierteilverdampfers
6 erhöht, würde sich die Kälteleistung im Kühlteilverdampfer 8 um denselben Betrag
verringern.
[0036] Wie dies aus Figur 2 weiter hervorgeht, gelangt das Kältemittel nach Verlassen des
Kühlteilverdampfers 8 in den zweiten Bereich bzw. Wärmeübertrager 4, nimmt dort Wärme
aus dem in dem Verflüssiger 2 kondensierten Kältemittel auf und gelangt über die Saugleitung
9 zurück zum Kompressoreingang.
[0037] Durch den zusätzlichen inneren Wärmeübertrager 10 ist es möglich, die Kälteleistung
im Gefrierteilverdampfer zu erhöhen. Die sich daraus an sich ergebende Verringerung
der Kälteleistung im Kühlteilverdampfer 8 kann durch zusätzliche Rohrleitungen bzw.
Rohrmäander auf der Kühlteilverdampferplatine ausgeglichen werden. Gegenüber der Anordnung
gemäß Figur 1 ist somit die Leitungslänge der Kühlleitungen des Kühlteilverdampfers
8 vorzugsweise vergrößert. Denkbar ist es, sowohl den Gefrierteilverdampfer 6 als
auch den Kühlteilverdampfer 8 mit der maximal möglichen Rohrlänge zu beaufschlagen.
Dadurch kann die relative Einschaltdauer des Kompressors verringert und der Energieverbrauch
reduziert werden.
[0038] Wie oben ausgeführt, gibt es hinsichtlich der konstruktiven Gestaltung der Wärmeübertrager
keine grundsätzlichen Beschränkungen. Ziel ist es, eine gute Wärmeübertragung zwischen
Kapillarrohr und dem Rohr zu erreichen, das von dem Gefrierteilverdampferausgang bzw.
Kühlteilverdampferausgang wegführt. Denkbare Varianten sind das Umwickeln der ersten
Verdampferabführleitung 7 mit einem Abschnitt der ersten Verdampferzuführleitung 3,
3', 5. Denkbar ist es ferner, beide Rohre bzw. Rohrleitungsabschnitte miteinander
zu verlöten oder anderweitig mit diesem zu verbinden oder beispielsweise den Kontakt
zwischen beiden Rohren bzw. Rohrleitungen mit Hilfe eines Schrumpfschlauches herzustellen.
Entsprechendes gilt für die Ausgestaltung des zweiten Bereiches 4.
[0039] Die vorliegende Erfindung ist grundsätzlich nicht auf Geräte mit zwei Verdampfern
beschränkt, sondern umfasst auch Kühl- und/oder Gefriergeräte mit mehr als zwei Verdampfern.
1. Kühl- und/oder Gefriergerät mit wenigstens einem Kältemittelkreislauf mit einem ersten
Verdampfer (6) zur Kühlung eines Kompartimentes des Gerätes, wobei eine erste Verdampferzuführleitung
(3, 3', 5) zu dem ersten Verdampfer (6) hinführt, durch die im Betrieb des Gerätes
dem ersten Verdampfer (6) Kältemittel zugeführt wird, und wobei eine erste Verdampferabführleitung
(7, 7') von dem ersten Verdampfer (6) wegführt, durch die im Betrieb des Gerätes Kältemittel
von dem ersten Verdampfer (6) abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein erster Bereich (10) vorgesehen ist, in dem die erste Verdampferzuführleitung
(3, 3', 5) und die erste Verdampferabführleitung (7, 7') derart relativ zueinander
angeordnet sind, dass Wärme von dem in der ersten Verdampferzuführleitung (3, 3',
5) befindlichen Kältemittel an das in der ersten Verdampferabführleitung (7, 7') befindliche
Kältemittel übergeht.
2. Kühl- und/oder Gefriergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass stromabwärts des ersten Bereiches (10) ein zweiter Verdampfer (8) vorgesehen ist,
zu dem eine zweite Verdampferzuführleitung (7, 7') hinführt, durch die im Betrieb
des Gerätes dem zweiten Verdampfer (8) das den ersten Verdampfer (6) verlassende Kältemittel
zugeführt wird.
3. Kühl- und/oder Gefriergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Verdampferabführleitung (7") vorgesehen ist, die von einem weiteren Verdampfer
(8) als dem ersten Verdampfer (6) wegführt, durch die im Betrieb des Gerätes Kältemittel
von dem weiteren Verdampfer (8) abgeführt wird, und dass wenigstens ein zweiter Bereich
(4) vorgesehen ist, in dem die erste Verdampferzuführleitung (3, 3', 5) und die zweite
Verdampferabführleitung (7") derart angeordnet sind, dass Wärme von dem sich in der
ersten Verdampferzuführleitung (3, 3', 5) befindlichen Kältemittel an das sich in
der zweiten Verdampferabführleitung (7") befindliche Kältemittel übergeht.
4. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät wenigstens einen Kompressor (1) sowie wenigstens einen Verflüssiger (2)
aufweist, und dass die erste Verdampferzuführleitung (3, 3', 5) von dem Verflüssiger
(2) unmittelbar oder mittelbar zu dem ersten Verdampfer (6) führt.
5. Kühl- und/oder Gefriergerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät wenigstens einen Kompressor (1) sowie wenigstens einen Verflüssiger (2)
aufweist und dass die erste Verdampferzuführleitung (3, 3', 5) einen Rohrleitungsabschnitt
(3) aufweist, der von dem Verflüssiger (2) unmittelbar oder mittelbar zu dem zweiten
Bereich (4) führt.
6. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät wenigstens einen Kompressor (1) sowie wenigstens einen Verflüssiger (2)
aufweist und dass die erste Verdampferzuführleitung (3, 3', 5) einen Rohrleitungsabschnitt
(3') aufweist, der von dem zweiten Bereich (4) zu dem ersten Bereich (10) führt.
7. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kältemittelkreislauf derart ausgelegt ist, dass das dem ersten Verdampfer (6)
zugeführte Kältemittel bei dessen Durchströmung teilweise verdampft.
8. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kältemittelkreislauf derart ausgelegt ist, dass das dem zweiten Verdampfer (8)
zugeführte Kältemittel bei dessen Durchströmung vollständig oder teilweise verdampft.
9. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kältemittelkreislauf derart ausgelegt ist, dass das dem zweiten Verdampfer (8)
zugeführte Kältemittel bei dessen Durchströmung vollständig verdampft und überhitzt
wird.
10. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem ersten Verdampfer (6) um einen Gefrierteilverdampfer handelt.
11. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem zweiten Verdampfer (8) um einen Kühlteilverdampfer handelt.
12. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem ersten Verdampfer (6) und/oder bei dem zweiten Verdampfer (8) um
einen gewickelten Verdampfer und/oder um einen Verdampfer handelt, bei dem Rohrleitungen
auf einer Platine angeordnet sind.
13. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Verdampfer (6) und/oder der zweite Verdampfer (8) eine maximal mögliche
Rohrleitungslänge der Verdampferrohre aufweisen.
14. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (10) und/oder der zweite Bereich (4) dadurch ausgebildet sind,
dass eine der Rohrleitungen mit der anderen der Rohrleitungen umwickelt ist und/oder
dass eine der Rohrleitungen mit der anderen der Rohrleitungen verlötet ist und/oder
dass beide Rohrleitungen miteinander durch einen Schrumpfschlauch verbunden sind.
15. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem ersten Verdampfer (6) und/oder bei dem zweiten Verdampfer (8) um
einen Plattenverdampfer handelt.
16. Kühl- und/oder Gefriergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (10) und/oder der zweite Bereich (4) dadurch ausgebildet ist, dass
die Wärmeübertragung durch andere Einrichtungen als die gemäß Anspruch 14, insbesondere
durch einen herkömmlichen Wärmeübertrager erfolgt.