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EP 2 133 646 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.2015 Patentblatt 2015/17 |
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Anmeldetag: 06.05.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verschluss für ein Repetiergewehr und Lauf für einen derartigen Verschluss
Locking system for a repeater rifle and gun barrel for such a locking system
Culasse pour fusils à répétition et canon pour une telle culasse
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
11.06.2008 DE 202008007768 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.12.2009 Patentblatt 2009/51 |
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Patentinhaber: Blaser Finanzholding GmbH |
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88316 Isny im Allgäu (DE) |
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Erfinder: |
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- Kneppler, Mathias
87545, Burgberg (DE)
- Schwärzler, Hans-Peter
88171, Weiler (DE)
- Rothärmel, Jürgen
87452, Altusried (DE)
- Zeh, Meinrad
87480, Weitnau-Seltmans (DE)
- Scherpf, Christian
97776, Obersfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Charrier, Rapp & Liebau |
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Patentanwälte
Fuggerstrasse 20 86150 Augsburg 86150 Augsburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C1- 4 305 700 US-A- 3 370 372
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US-A- 2 861 374
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Verschluss für ein Repetiergewehr nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft außerdem ein Repetiergewehr mit einem derartigen
Verschluss.
[0002] Aus der
US 2 861 374 A ist ein gattungsgemäßer Verschluss eines Repetiergewehrs bekannt. Dort sind eine
Verriegelungskammer und eine um diese konzentrisch angeordnete Verriegelungshülse
innerhalb einer Verschlussführung angeordnet. Die als Spreizhülse ausgeführte Verriegelungshülse
ist an ihrem vorderen Ende durch Längsschlitze in mehrere biegsame Federzungen unterteilt.
Die Federzungen weisen an ihren vorderen Enden Verriegelungselemente zum Eingriff
in eine Ringnut an der Innenseite des Laufes auf. Durch eine zwischen dem hinteren
Teil der Verriegelungskammer und der Verriegelungshülse axial verschiebbare Stützhülse
sind die Verriegelungselemente zwischen einer radial inneren Lösestellung und einer
radial äußeren Verriegelungsstellung bewegbar.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Verschluss für ein Repetiergewehr und ein Repetiergewehr
mit einem derartigen Verschluss zu schaffen, die eine besonders stabile und sichere
Verriegelung und gleichzeitig eine optimierte Aufspreizung ermöglichen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch einen Verschluss mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch
ein Repetiergewehr mit den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst. Zweckmäßige Weiterbildungen
und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0005] Bei dem erfindungsgemäßen Verschluss weist die Verriegelungskammer am Übergang zwischen
dem schlankeren hinteren Teil und einem vergrößerten Verschlusskopf eine unter einem
Winkel β von 80° und 85°, vorzugsweise 83°, zur Mittelachse der Verriegelungskammer
geneigte hintere Widerlagerfläche für entsprechend geneigte vordere Anlageflächen
an den Verriegelungselementen auf. Die Verriegelungselemente enthalten ferner vergleichsweise
steile hintere Anlageflächen, die in der Verriegelungsstellung unter einem Winkel
α von 70° bis 80°, vorzugsweise 75°, zur Mittelachse der Verriegelungskammer geneigt
sind und in der Verriegelungsstellung zur Anlage an einer entsprechend steilen hinteren
Verriegelungsfläche in einer Verriegelungsnut des Laufs gelangen. Durch die steile
Ausführung der Anlageflächen werden die Federzungen der Verriegelungshülse durch die
bei der Abgabe eines Schusses aufgrund des Gasdruckes wirkenden Kräfte weniger in
Radialrichtung, sondern hauptsächlich in Axialrichtung beansprucht, wodurch eine optimierte
Kraftübertragung zwischen den Verriegelungselementen und dem Lauf erreicht wird. Die
Verriegelungselemente werden in ihrer Verriegelungsstellung durch die Stützhülse großflächig
unterstützt, wodurch eine hohe Sicherheit gegen ungewolltes Öffnen des Verschlusses
selbst bei unzulässig überhöhten Gasdrücken erreicht wird. Über die Stützhülse können
die Verriegelungselemente an der Verriegelungshülse außerdem auch mit vergleichsweise
steilen Anlageflächen sicher in die Verriegelungsstellung bewegt werden. Durch die
steilen Anlageflächen können die auf den Lauf wirkenden Radialkräfte verringert und
dadurch die Stabilität verbessert werden.
[0006] In einer zweckmäßigen Ausführung ist die Verriegelungshülse als Spreizhülse mit mehreren
Federzungen ausgeführt, die am vorderen Ende die Verriegelungselemente und an ihrer
Innenseite Auflaufschrägen zum Eingriff mit einem vorderen Ende der Stützhülse aufweisen.
Durch die Axialbewegung der Stützhülse relativ zur Verriegelungshülse können somit
die an den Federzungen vorgesehen Verriegelungselemente auf relativ einfache und sichere
Weise zwischen der radial inneren Lösestellung und der radial äußeren Verriegelungsstellung
bewegt werden.
[0007] Das erfindungsgemäße Repetiergewehr weist einen vorstehend beschriebenen Verschluss
und einen zu dem Verschluss gehörenden Lauf auf, der eine vergleichsweise steile hintere
Verriegelungsfläche zur Anlage der hinteren Anlageflächen an der Verriegelungshülse
angeordneter Verriegelungselemente enthält. Die hintere Verriegelungsfläche des Laufs
ist unter einem Winkel von 70° bis 80°, vorzugsweise 75° gegenüber einer Mittelachse
des Laufs geneigt. Die während der Abgabe eines Schusses durch die Verriegelungselemente
auf den Lauf wirkenden Druckkräfte F weisen somit eine relativ große Komponente F
x in der Axialrichtung und nur eine vergleichsweise kleine Komponente F
y in der Radialrichtung auf, so dass eine z.B. durch überhöhten Gasdruck bedingte Aufweitung
des Laufendes verhindert und damit die Stabilität und Sicherheit der Verrieglung verbessert
werden kann.
[0008] Weitere Besonderheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigen:
- Figur 1:
- den hinteren Teil eines Laufs und einen verriegelten Verschluss eines Repetiergewehrs
in einem Längsschnitt;
- Figur 2:
- einen Teil eines Systemkastens eines Repetiergewehrs in einer Perspektive von hinten;
- Figur 3:
- einen Teil des Systemkastens von Figur 2 in einer Perspektive von vorne;
- Figur 4:
- den vorderen Bereich einer Verriegelungskammer des in Figur 1 gezeigten Verschlusses
in einer vergrößerten Teilansicht;
- Figur 5:
- einen Verschlusshebel mit Kurvenelementen des in Figur 1 gezeigten Verschlusses in
einer Perspektive;
- Figuren 6a, 6b:
- den Verschluss von Figur 1 kurz vor der Ausrastung der Kurvenelemente am Verschlusshebel;
- Figuren 7a, 7b:
- den Verschluss von Figur 1 beim Vortrieb durch die Kurvenelemente;
- Figuren 8a, 8b:
- den Verschluss von Figur 1 kurz vor dem Aufspreizen der Verriegelungshülse durch die
Stützhülse;
- Figuren 9a, 9b:
- den Verschluss von Figur 1 beim Beginn der Aufspreizung der Verriegelungshülse durch
die Stützhülse;
- Figuren 10a, 10b:
- den Verschluss von Figur 1 in der Verriegelungsstellung;
- Figuren 11a, 11b:
- den Verschluss von Figur 1 am Beginn der Öffnungsvorgangs und
- Figuren 12a, 12b:
- den Verschluss während des Öffnungsvorgangs mit noch verriegelter Verriegelungshülse.
[0009] In Figur 1 sind der hintere Teil eines Laufs 1 und ein Verschluss 2 eines Repetiergewehrs
in einer verriegelten Stellung gezeigt. Der Lauf 1 weist an seinem hinteren Ende ein
Patronenlager 3 und einen Verriegelungskopf 4 mit einer Verriegelungsnut 5 an der
Innenwand einer Aufnahmebohrung 6 auf.
[0010] Der Verschluss 2 enthält eine als Schieber ausgeführte Verschlussführung 7, die auf
einem in den Figuren 2 und 3 zum Teil dargestellten Systemkasten 8 über seitliche
Längsführungen 9 verschiebbar geführt ist. Der Verschluss 2 enthält ferner eine hier
als Spreizhülse ausgeführte Verriegelungshülse 10, die in einer nach vorne stufenförmig
erweiterten Bohrung 11 der Verschlussführung 7 angeordnet ist und an ihrem vorderen
Teil mehrere durch Längsschlitze unterteilte Federzungen 12 enthält. Die Federzungen
12 weisen an ihrem vorderen Ende Verriegelungselemente 13 in Form von Verdickungen
zum Eingriff in die Verriegelungsnut 5 des Laufs 1 auf.
[0011] Die Verriegelungshülse 10 ist in der Axialrichtung durch ein als Kammerhalter 14
ausgebildetes Sicherungsstück innerhalb der Verschlussführung 7 fixiert. Innerhalb
der Verriegelungshülse 10 ist eine zu dieser koaxiale Stützhülse 15 in Axialrichtung
um einen vorbestimmten Betrag verschiebbar geführt. Die Stützhülse 15 weist hierzu
im Bereich des Kammerhalters 14 eine Aussparung 16 auf. Durch die Abmessung der Aussparung
16 wird die Verschiebung der Verriegelungshülse 10 begrenzt. Innerhalb der Stützhülse
15 ist der hintere schlankere Teil 17 einer im Wesentlichen zylindrischen Verriegelungskammer
18 koaxial zur Stützhülse 15 angeordnet. Der hintere Teil 17 der Verriegelungskammer
18 wird somit koaxial von der Verriegelungshülse 10 umgeben, wobei zwischen dem hinteren
Teil 17 der Verriegelungskammer 18 und der Verriegelungshülse 10 die axial verschiebbare
Stützhülse 15 angeordnet ist.
[0012] Die Verriegelungskammer 18 weist neben dem schlankeren hinteren Teil 17 ferner einen
gegenüber der Verriegelungshülse 10 und der Verschlussführung 7 nach vorne vorstehenden
vergrößerten Verschlusskopf 19 zum Eingriff in die Aufnahmebohrung 6 des Verriegelungskopfs
4 am Ende des Laufs 1 auf. In dem schlankeren hinteren Teil 17 der Verriegelungskammer
18 ist eine seitliche Öffnung 20 zum Eingriff des Kammerhalters 14 vorgesehen. Die
seitliche Öffnung 20 in der Verriegelungskammer 18 ist etwas größer als das Sicherungsstück
14, so dass die Verriegelungskammer 18 um einen kleinen Betrag gegenüber der Verschlussführung
7 axial bewegbar ist. In an sich bekannter Weise sind in der Verriegelungskammer 18
der Schlagbolzen und eine zugehörige Schlagbolzenfeder untergebracht. Der Schlagbolzen
und die Schlagbolzenfeder sind nicht dargestellt, da deren Anordnung innerhalb der
Verriegelungskammer 18 an sich bekannt ist.
[0013] Aus der vergrößerten Teilansicht des vorderen Bereichs der Verriegelungskammer 18
gemäß Figur 4 geht hervor, dass die Verriegelungskammer 18 an der Rückseite des im
Durchmesser vergrößerten Verschlusskopfs 19 im Übergangsbereich zum schlankeren hinteren
Teil 17 eine konische hintere Widerlagerfläche 21 für vordere konussegmentförmige
Anlageflächen 22 an den Verriegelungselementen 13 am Ende der Federzungen 12 der Verriegelungshülse
10 aufweist. Die Federzungen 12 enthalten an der Innenseite im Bereich des Übergangs
zur den Verriegelungselementen 13 eine innere Auflaufschräge 23 zum Auseinanderspreizen
der Federzungen 12 durch die Stützhülse 15. Durch eine Vorwärtsbewegung der Stützhülse
15 können die Federzungen 12 somit auseinandergespreizt und die Verriegelungselemente
aus einer in Figur 6 gezeigten Lösestellung in eine in Figur 1 dargestellte Verriegelungsstellung
bewegt werden. Die Verriegelungselemente 13 enthalten nach rückwärts gerichtete, hintere
konussegmentförmige Anlageflächen 24, die in der in Figur 4 gezeigten Verriegelungsstellung
mit einer hinteren Verriegelungsfläche 25 an der Rückseite der Verriegelungsnut 5
im Verriegelungskopf 4 des Laufs 1 zusammenwirken. Die hintere Verriegelungsfläche
25 des Laufs 1 weist gegenüber der Mittelachse 26 des Laufs 1 und der Verriegelungskammer
18 einen vergleichsweise steilen Winkel α von 70° bis 80°, vorzugsweise 75°, auf.
Die hinteren Anlageflächen 24 sind derart ausgestaltet, dass diese in der Verriegelungsstellung
ebenfalls den Winkel α einnehmen und damit flächig an der Verriegelungsfläche 25 des
Laufs 1 anliegen. Die konische Widerlagerfläche 21 der Verriegelungskammer 18 ist
gegenüber der Mittelachse 26 des Laufs 1 und der Verriegelungskammer 18 um einen Winkel
β zwischen 80° und 85°, vorzugsweise 83°, geneigt. Auch die konussegmentförmigen vorderen
Anlageflächen der Verriegelungselemente 13 an der Stirnseite der Federzungen 12 sind
unter dem Winkel β zur Mittelachse 26 geneigt.
[0014] Durch die steile Ausführung der Verriegelungsfläche 25 in der Verriegelungsnut 5
des Laufs 1 weisen die bei der Abgabe eines Schusses von den Verriegelungselementen
13 auf den Lauf 1 wirkenden Druckkräfte F eine relativ große Komponente F
x in der Axialrichtung und nur eine vergleichsweise kleine Komponente F
y in der Radialrichtung auf, wie dies durch die Pfeile in Figur 4 dargestellt ist.
Dadurch kann eine belastungsbedingte Aufweitung des Laufendes verhindert und damit
die Stabilität der Verriegelung verbessert werden
[0015] In der Verschlussführung 7 ist ein in Figur 5 perspektivisch dargestellter Verschlusshebel
27 um eine quer zur Verschlussführung 6 verlaufende Achse 28 drehbar montiert. Der
Verschlusshebel 27 ist durch einen Kammerstengel 29 betätigbar und enthält an der
Unterseite zwei parallele Schenkel 30a und 30b, die jeweils einen nach hinten vorstehenden
Verriegelungsansatz 31a bzw. 31b mit einer Vertiefung 32a bzw. 32b an der Unterseite
aufweisen. An der Innenseite des rechten Schenkels 30b befindet ist ein nach innen
vorstehender Ansatz 33 zum formschlüssigen Eingriff in eine in Figur 1 erkennbare
Ausnehmung 34 an einem hinteren Fortsatz 35 der Stützhülse 15. An der Oberseite enthält
der Verschlusshebel 27 eine Nase 36 mit einer Vertiefung 37, in die ein in Figur 1
dargestellter Kopf 38 eines in einer Längsbohrung 39 der Verschlussführung 7 in deren
Längsrichtung verschiebbar geführten Lösestifts 40 eingreift. Über die hinteren Verriegelungsansätze
31a und 31b steht der Verschlusshebel 27 in Eingriff mit zwei nebeneinander angeordneten
Kurvenelementen 41a bzw. 41b, die auf einer gemeinsamen Querachse 42 drehbar in der
Verschlussführung 7 angeordnet und durch nicht dargestellte Federn im Uhrzeigersinn
beaufschlagt sind. Die als Kurvenscheiben ausgeführten Kurvenelemente 41a und 41b
enthalten jeweils eine vorderen Rastnase 43a und 43b zum Eingriff in die Vertiefung
32a bzw. 32b des Verschlusshebels 27 und einen hinteren Steueransatz 44a bzw. 44b
zum Eingriff mit Steuerflächen 45a und 45b am Systemkasten 8. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel
sind die Steuerflächen 45a und 45b an Erhebungen 46a und 46b einer am Systemkasten
befestigten Steuerplatte 47 angeformt. An dem in Figur 5 rechten Kurvenelement 41b
ist ein weiterer Steuernocken 48 vorgesehen.
[0016] Im Folgenden wird die Funktionsweise des Verschlusses anhand der Figuren 6 bis 12
erläutert, wobei in den Figuren 6a bis 12a jeweils das linke Kurvenelement 41a und
in den Figuren 6b bis 12b jeweils das rechte Kurvenelement 41b gezeigt ist.
[0017] Bei der in den Figuren 6a und 6b gezeigten geöffneten Stellung des Verschlusses 2
ist der Kammerstengel 29 nach hinten verschwenkt, wodurch die hinteren Verriegelungsansätze
31a und 31b des Verschlusshebels 27 nach oben gedreht sind und die vorderen Rastnasen
43a und 43b der durch Federn in Uhrzeigerrichtung vorgespannten Kurvenelemente 41a
bzw. 41b in die Vertiefungen 32a bzw. 32b an den Verriegelungsansätzen 31a und 31b
des Verschlusshebels 27 eingreifen. Es kann aber auch nur an einem der Verriegelungsansätze
31a oder 31b eine Vertiefung 32a oder 32b vorgesehen sein, in die eine zugehörige
Rastnase 43a oder 43b der Kurvenelemente 41a oder 41b verrastend eingreifen kann.
Durch diese Verrastung ist der Kammerstengel 29 gegen Drehung blockiert und die Verschlussführung
7 kann innerhalb der in Figur 2 gezeigten Führung 9 des Systemkastens 8 mit Hilfe
des Kammerstengels 29 nach hinten und nach vorne geschoben werden. In der geöffneten
Stellung des Verschlusses 2 befindet sich die Stützhülse 15 in einer zurückgezogenen
Position, in der ein vorderes Ende 52 der Stützhülse 15 von den inneren Auflaufschrägen
23 an den Federzungen 12 der Verriegelungshülse 10 beabstandet ist. Dadurch befinden
sind die Federzungen 12 der Verriegelungshülse 10 in einer der nach innen verschwenkten
Lösestellung.
[0018] Wenn die Verschlussführung 7 gegenüber der am Systemkasten 8 fest angeordneten Steuerplatte
47 über die in den Figuren 6a und 6b dargestellte Stellung hinaus weiter nach vorne
geschoben wird, werden die beiden hinteren Steueransätze 44a und 44b der Kurvenelemente
41a und 41b gemäß der Figuren 7a und 7b durch die schrägen Steuerflächen 45a und 45b
angehoben, wodurch die vorderen Rastnasen 43a und 43b aus den Vertiefungen 32a bzw.
32b gelangen und die Verrastung zwischen den Kurvenelementen 41a und 41b und dem Verschlusshebel
27 aufgehoben wird. Damit kann der Kammerstengel 29 nach vorne geschwenkt werden.
[0019] Beim Vorwärtsschwenken des Kammerstengels 29 und der dadurch bedingten Drehung des
Verschlusshebels 27 drücken die Verriegelungsansätze 31a und 31b auf eine vordere
schräge Fläche 49a bzw. 49b der Kurvenelemente 41a und 41b, wodurch die vorderen Rastnasen
43a und 43b gemäß der Figuren 8a und 8b nach unten gedrückt werden, bis der Steuernocken
48 an dem rechtem Kurvenelement 41b gemäß Figur 8b zur Anlage an einer vorderen Kante
50b der Erhebung 46b gelangt. In dieser Stellung liegt dagegen das linke Kurvenelement
41 a noch nicht an der vorderen Kante 50a der Erhebung 46a an, wie dies aus Figur
8a erkennbar ist.
[0020] Durch die weitere Drehung des Verschlusshebels 27 gemäß der Figuren 9a und 9b werden
die beiden Kurvenelemente 41a und 41b über die Anlage der Verriegelungsansätze 31a
und 31b auf den vorderen Flächen 49a bzw. 49b der Kurvenelemente 41a und 41b weiter
gedreht, bis auch das linke Kurvenelement 41a gemäß Figur 9a mit einer hinteren Fläche
51a zur Anlage an der vorderen Kante 50a der Erhebung 46a gelangt. Gleichzeitig gelangt
das rechte Kurvenelement 41b außer Eingriff mit der Steuerplatte 47, so dass der weitere
Vortrieb der Verschlussführung 7 durch das linke Kurvenelement 41a übernommen wird.
In dieser Phase wird auch die Stützhülse 15 über den Verschlusshebel 27 nach vorne
geschoben, bis ihr vorderes Ende 52 in Kontakt mit den Auflaufschrägen 23 an den Federzungen
12 der als Spreizhülse 12 ausgeführten Verriegelungshülse 10 gelangt.
[0021] Wird der Verschlusshebel 27 durch Vorwärtsschwenken des Kammerstengels 29 weiter
in die in den Figuren 10a und 10b dargestellte Verriegelungsstellung gedreht, werden
die vorderen Rastnasen 43a und 43b der Kurvenelemente 41a und 41b durch die Anlage
der Verriegelungsansätze 31a und 31b des Verschlusshebels 27 an den schrägen vorderen
Flächen 49a bzw. 49b der Kurvenelemente 41a und 41b weiter abgesenkt, wobei die Verschlussführung
7 durch das linke Kurvenelement 41a noch etwas nach vorne verschoben wird. Gleichzeitig
wird die Stützhülse 15 über den in Figur 5 erkennbaren Ansatz 33 weiter nach vorne
unter die Verdickungen 13 geschoben, so dass die Federzungen 12 der Verriegelungshülse
10 nach außen aufgespreizt werden und die Verdickungen 13 in die Ringnut 5 des Laufs
1 gelangen, wies dies in den Figuren 1 und 4 gezeigt ist. Dadurch wird eine sichere
Verriegelung erreicht.
[0022] Zum Öffnen des Verschlusses 2 wird der Kammerstengel 29 zurückgezogen und damit der
Verschlusshebel 27 zum Anheben der hinteren Verriegelungsansätze 31a und 31b gedreht.
Wie aus den Figuren 11a und 11b hervorgeht, wird dabei zunächst das rechte Kurvenelement
41b zum Absenken des Steueransatzes 44b gedreht, während das linke Kurvenelement 41a
in der Verriegelungsstellung verbleibt und die Verschlussführung 7 in der vorderen
Stellung hält. Durch die Drehung des Verschlusshebels 27 wird auch die Stützhülse
15 zurückgezogen, so dass sich die Federzungen 12 aufgrund ihrer Elastizität wieder
nach innen bewegen können.
[0023] Beim weiteren Zurückziehen des Kammerstengels 29 werden hinteren Verriegelungsansätze
31a und 31b des Verschlusshebels 27 gemäß der Figuren 12a uns 12b weiter angehoben,
so dass auch das linke Kurvenelement 41a gedreht wird. Erst wenn sich die Federzungen
12 der Verriegelungshülse 10 in der radial inneren Lösestellung befinden, wird die
Verschlussführung 7 zur Verschiebung nach hinten freigegeben.
[0024] Beim Zurückziehen des Kammerstengels 29 wird auch die nach oben vorstehende Nase
36 des Verschlusshebels nach vorne gedreht und drückt auf den Kopf 38 des in Figur
1 dargestellten Lösestifts 40, der dadurch nach vorne gegen den Lauf 1 geschoben wird
und die Öffnung des Verschlusses 2 beim Verklemmen einer Patrone unterstützt.
1. Verschluss (2) für ein Repetiergewehr mit einer Verschlussführung (7), einer in der
Verschlussführung (7) angeordneten Verriegelungskammer (18) und einer um einen hinteren
Teil (17) der Verriegelungskammer (18) konzentrisch angeordneten Verriegelungshülse
(10), die mehrere durch eine Spreizeinrichtung zwischen einer inneren Lösestellung
und einer äußeren Verriegelungsstellung bewegbare Verriegelungselemente (13) zum Eingriff
in eine Verriegelungsnut (5) eines Laufs (1) aufweist, wobei die Spreizeinrichtung
eine zwischen dem hinteren Teil (17) der Verriegelungskammer (18) und der Verriegelungshülse
(10) axial verschiebbar angeordnete Stützhülse (15) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselemente (13) in der Verriegelungsstellung unter einem Winkel α
von 70° bis 80°, vorzugsweise 75°, zur Mittelachse (26) der Verriegelungskammer (8)
geneigte hintere Anlageflächen (24) zur Anlage an einer entsprechend geneigten hinteren
Verriegelungsfläche (25) in einer Verriegelungsnut (5) des Laufs (1) enthalten und
dass die Verriegelungskammer (18) am Übergang zwischen dem schlankeren hinteren Teil
(17) und einem vergrößerten Verschlusskopf (19) eine unter einem Winkel β von 80°
bis 85°, vorzugsweise 83°, zur Mittelachse (26) der Verriegelungskammer (8) geneigte
hintere Widerlagerfläche (21) für entsprechend geneigte vordere Anlageflächen (22)
an den Verriegelungselementen (13) enthält.
2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungshülse (10) als Spreizhülse mit mehreren vorderen Federzungen (12)
ausgebildet ist, die an ihrer Innenseite Auflaufschrägen (23) zum Eingriff mit einem
vorderen Ende (52) der Stützhülse (15) aufweisen.
3. Verschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützhülse (15) durch einen mittels eines Kammerstengels (29) schwenkbaren Verschlusshebel
(27) betätigbar ist.
4. Verschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Verschlusshebel (27) zwei getrennt voneinander drehbare Kurvenelemente (41a,
41b) zugeordnet sind.
5. Verschluss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenelemente (41a, 41b) in Eingriff mit hinteren Verriegelungsansätzen (31a,
31b) des Verschlusshebels (27) stehen.
6. Verschluss nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenelemente (41a, 41b) mit Steuerflächen (45a, 45b) an einem Systemkasten
(8) zusammenwirken können, auf dem der Verschluss in Längsrichtung verschiebbar geführt
werden kann.
7. Verschluss nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kurvenelemente (41a, 41b) um eine gemeinsame Querachse (42) drehbar in
der Verschlussführung (7) angeordnet sind.
8. Repetiergewehr mit einem Verschluss (2) und einem mit dem Verschluss zusammenwirkenden
Lauf (1), der eine in einem Verriegelungskopf (4) des Laufs (1) angeordnete ringförmige
Verriegelungsnut (5) mit einer hinteren Verriegelungsfläche (25) zur Anlage der hinteren
Anlagefläche (24) mehrerer an einer Verriegelungshülse (10) des Verschlusses (2) angeordneter
Verriegelungselemente (13) enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluss (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildet ist und die hintere
Verriegelungsfläche (25) des Laufs (1) unter einem Winkel von 70° bis 80° gegenüber
einer Mittelachse (26) des Laufs (1) geneigt ist.
9. Repetiergewehr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Verriegelungsfläche (25) des Laufs (1) unter einem Winkel von 75° gegenüber
der Mittelachse (26) des Laufs (1) geneigt ist.
1. Action (2) for a repeating rifle with an action guide (7), a locking chamber (18)
arranged in the action guide (7), and a locking sleeve (10) which is arranged concentrically
around a rear part (17) of the locking chamber (18) and exhibits a plurality of locking
elements (13) which can be moved by a spreading device between an inner releasing
position and an outer locking position for engagement in a locking groove (5) of a
barrel (1), wherein the spreading device comprises a supporting sleeve (15) which
is displaceable axially between the rear part (17) of the locking chamber (18) and
the locking sleeve (10), characterised in that in the locking position the locking elements (13) comprise rear bearing faces (24)
which are inclined at an angle a of from 70° to 80°, preferably 75°, to the central
axis (26) of the locking chamber (8) for bearing on a correspondingly inclined rear
locking face (25) in a locking groove (5) of the barrel (1) and in that at the junction between the slimmer rear part (17) and an enlarged action head (19)
the locking chamber (18) comprises a rear abutment face (21) which is inclined at
an angle ß of from 80° to 85°, preferably 83°, to the central axis (26) of the locking
chamber (8) for correspondingly inclined front bearing faces (22) on the locking elements
(13).
2. Action according to claim 1, characterised in that the locking sleeve (10) is embodied as a spreading sleeve with a plurality of front
spring tongues (12) which on their inside exhibit bevelled thrust faces (23) for engagement
with a front end (52) of the supporting sleeve (15).
3. Action according to claim 1 or 2, characterised in that the supporting sleeve (15) can be operated by an action lever (27) which can be swivelled
by means of a bolt handle (29).
4. Action according to claim 3, characterised in that the action lever (27) cooperates with two cam elements (41 a, 41 b) which can be
turned separately from one another.
5. Action according to claim 4, characterised in that the cam elements (41a, 41 b) are engaged with rear locking shoulders (31 a, 31 b)
of the action lever (27).
6. Action according to claim 4 or 5, characterised in that the cam elements (41a, 41 b) are able to cooperate with control faces (45a, 45b)
on a receiver (8) on which the action can be guided displaceably in the longitudinal
direction.
7. Action according to one of claims 4 to 6, characterised in that the two cam elements (41 a, 41 b) are arranged in the action guide (7) so as to be
rotatable about a common transverse pivot (42).
8. Repeating rifle with an action (2) and a barrel (1) cooperating with the action, which
comprises an annular locking groove (5) arranged in a locking head (4) of the barrel
(1) with a rear locking face (25) for bearing of the rear bearing face (24) of a plurality
of locking elements (13) arranged on a locking sleeve (10) of the action (2), characterised in that the action (2) is embodied according to one of claims 1 to 7 and the rear locking
face (25) of the barrel (1) is inclined at an angle of from 70° to 80° in relation
to a central axis (26) of the barrel (1).
9. Repeating rifle according to claim 8, characterised in that the rear locking face (25) of the barrel (1) is inclined at an angle of 75° in relation
to the central axis (26) of the barrel (1).
1. Culasse (2) pour fusil à répétition avec un guidage de culasse (7), une chambre de
verrouillage (18) agencée dans le guidage de culasse (7) et une douille de verrouillage
(10) agencée de manière concentrique autour d'une partie arrière (17) de la chambre
de verrouillage (18), qui présente plusieurs éléments de verrouillage (13) mobiles
par un dispositif d'écartement entre une position de détachement intérieure et une
position de verrouillage extérieure pour l'engagement dans une rainure de verrouillage
(5) d'un canon (1), le dispositif d'écartement comportant une douille d'appui (15)
agencée de manière mobile axialement entre la partie arrière (17) de la chambre de
verrouillage (18) et de la douille de verrouillage (10), caractérisée en ce que les éléments de verrouillage (13) contiennent des surfaces d'appui (24) arrière inclinées
dans la position de verrouillage selon un angle α de 70 à 80°, de préférence de 75°
par rapport à l'axe médian (26) de la chambre de verrouillage (8) pour l'appui contre
une surface de verrouillage (25) arrière inclinée en conséquence dans une rainure
de verrouillage (5) du canon (1) et en ce que la chambre de verrouillage (18) contient sur la transition entre la partie arrière
(17) plus mince et une tête de culasse (19) agrandie une surface de contre-appui (21)
arrière inclinée selon un angle β de 80 à 85°, de préférence de 83° par rapport à
l'axe médian (26) de la chambre de verrouillage (8) pour des surfaces d'appui (22)
avant inclinées en conséquence sur les éléments de verrouillage (13).
2. Culasse selon la revendication 1, caractérisée en ce que la douille de verrouillage (10) est réalisée comme une douille d'écartement avec
plusieurs lames de ressort (12) avant qui présentent sur son côté intérieur des biais
d'entrée (23) pour l'engagement avec une extrémité avant (52) de la douille d'appui
(15).
3. Culasse selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la douille d'appui (15) peut être actionnée par un levier de culasse (27) pivotant
à l'aide d'une tige de chambre (29).
4. Culasse selon la revendication 3, caractérisée en ce que deux éléments de courbe (41a, 41b) rotatifs séparément l'un de l'autre sont associés
au levier de culasse (27).
5. Culasse selon la revendication 4, caractérisée en ce que les éléments de courbe (41a, 41b) sont en engagement avec des saillies de verrouillage
arrière (31a, 31b) du levier de culasse (27).
6. Culasse selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que les éléments de courbe (41a, 41b) peuvent coagir avec des surfaces de commande (45a,
45b) sur un boîtier système (8), sur lequel la culasse peut être guidée de manière
mobile dans le sens longitudinal.
7. Culasse selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisée en ce que les deux éléments de courbe (41a, 41b) sont agencés de manière à pouvoir tourner
autour d'un axe transversal commun (42) dans le guidage de culasse (7).
8. Arme de répétition avec une culasse (2) et un canon (1) coagissant avec la culasse,
qui contient une rainure de verrouillage (5) annulaire agencée dans une tête de verrouillage
(4) du canon (1) avec une surface de verrouillage (25) arrière pour l'appui de la
surface d'appui (24) arrière de plusieurs éléments de verrouillage (13) agencés sur
une douille de verrouillage (10) de la culasse (2), caractérisée en ce que la culasse (2) est réalisée selon l'une quelconque des revendications 1 à 7 et la
surface de verrouillage arrière (25) du canon (1) est inclinée selon un angle de 70
à 80° par rapport à un axe médian (26) du canon (1).
9. Arme répétitive selon la revendication 8, caractérisée en ce que la surface de verrouillage arrière (25) du canon (1) est inclinée selon un angle
de 75° par rapport à l'axe médian (26) du canon (1).
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