[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mittel, um die Bespannung, das heisst die
Saiten von Tennisrackets sowie Badminton- und Squash-Schlägern zu behandeln, sodass
dieses Saiten eine raue Oberfläche aufweisen. Eine solche raue Oberfläche ist besonders
wesentlich für das Ausführen von Schlägen, welche dem Ball einen Drall oder Spin verleihen
sollen. Ausserdem betrifft die Erfindung das Verfahren zur Herstellung dieses Mittels.
[0002] Der Tennissport hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht,
im Rahmen derer die Spieldynamik wie auch die Schnelligkeit des Spiels enorm zugenommen
hat. Ähnliches gilt auch für verwandte Spielarten wie Badminton und Squash. Die Tennisrackets
sind dabei einer grossen Beanspruchung ausgesetzt. Professionelle Spieler benützen
ein Racket bloss für ein einziges Spiel. Die frisch aufgezogenen Saiten einer Tennis-Racket-Bespannung
sind nämlich körnig und rau. Sie ermöglichen es, durch das Anschneiden des abzuspielenden
Balles demselben einen Drall mitzugeben. Nur mit einer rauen Oberfläche der Bespannung
kann eine Kraftkomponente auf den Ball übertragen werden, die etwa quer zur Flugbahn
wirkt und längs der Bespannung verläuft. Die Rauheit einer Racket-Bespannung lässt
jedoch durch die Abnützung der Saiten rasch nach. Je öfter mit Drall gespielt wird,
was bei fortgeschrittenen Spielern häufiger der Fall ist, umso rascher werden die
Saiten glatt und damit für ein entsprechend anspruchsvolles Spiel stumpf. Während
die Profispieler deshalb für jeden Match auf ein frisch gespanntes Racket zurückgreifen,
ist das den vielen Amateur- und Hobbyspielern zu aufwändig und zu teuer. Trotzdem
besteht natürlich auch bei den Amateurspielern der Wunsch, über ein optimales Racket
zu verfügen. Mit einem neuen Tennisracket lässt sich nachweisbar um eine Kategorie
besser spielen als mit einem Racket mit ermüdeter und stumpfer Bespannung. Das Gleiche
gilt auch für die Schläger zum Spielen von Badminton und Squash.
[0003] In der Patentliteratur finden sich verschiedene Vorschläge zum Raumachen und Rauhalten
von Schläger-Bespannungen für Tennis, Badminton und Squash sowie auch Verfahren zur
Herstellung der entsprechenden Mittel. So ist aus
WO97/40228 A ein Beschichtungsmittel zur Verbesserung der Ballführung mit einem Tennis-, Squash-
oder Badminton-Schläger bekannt, bestehend aus einer Lösung eines rezenten oder fossilen
Harzes in einer Konzentration von 1-50 % (g/ml) in einem niedrigsiedenden organischen
Lösemittel. Dieses Beschichtungsmittel wird vorzugsweise als Spray auf die Bespannung
aufgetragen, wobei aber auch ein Auftrag mittels eines Pinsels vorgesehen ist, und
anschliesst lässt man das Beschichtungsmittel trocknen.
[0004] DE 32 18 899 A1 offenbart eine Saitenbespannung von Tennis- oder Squashschlägern, bei welcher eine
Beschichtung aufgebracht ist, die aus einem haftfähigen Material und darin eingebetteten
Teilchen besteht, zum Beispiel solche von kantenförmiger Gestalt aus metallischen,
mineralischen, organischen oder anorganischen Teilchen, zum Beispiel Siliciumcarbid,
die in einer Beschichtung aus vulkanisierten Gummiteilchen oder Weichkunststoff-Teilchen
eingebettet sind. Als haftfähiges Material wird ein aushärtender Kunststoff vorgeschlagen.
[0005] In
US 4 238 262 ist eine Methode und ein Gerät zum Konditionieren der Oberfläche von Schlägersaiten
offenbart, bei welcher zunächst ein Primer als Adhäsiv als Beschichtung auf die Saiten
aufgetragen wird. Eine Granulat-Substanz, zum Beispiel weisses Quartz, wird bis auf
0.508 mm (1/50 Inch) zerkleinert sodass etwa kubische, kantige Kleinteilchen entstehen.
Diese werden auf das Adhäsiv gestreut, von welchem die Kleinteile eingefasst werden,
und dann lässt man diese Beschichtung aushärten, wonach sie zu einer verbesserten
Ballführung verhilft.
[0006] US 3 920 658 A offenbart ein Tennisracket, dessen Bespannung mit einem Harz oder einem elastomeren
Material beschichtet ist, zum Beispiel mit einem natürlichen oder synthetischen Gummi,
mit Urethan-Gummi, einem hochdichten Urethan-Schaum, Polyvinylchloride oder einem
ähnlichen Material. Zur Erhöhung der Friktion mit einem darauf gespielten Ball wird
dieser Beschichtung ein feines granulares Material beigegeben. Als granulares Material
werden feine Silikasande vorgeschlagen.
[0007] EP 1 081 270 A schlägt eine spezifische beschichtete Bespannung vor, bei welcher eine erste Beschichtung
aus Fluoropolymer mit polaren funktionalen Gruppen aufgetragen ist, und eine zweite
Beschichtung aus Floropolymer mit nicht-polaren funktionalen Gruppen, welche die erste
Beschichtung umfasst. Diese Beschichtungen sind vorzugsweise amorph und ca. 0.01 bis
10 µm dick.
[0008] Schliesslich offenbart
EP 0 911 347 A verschiedene Polymere, die unter anderem für Beschichtungen geeignet sind. Sie enthalten
wenigstens Hexafluoropropylene, sowie eines oder mehrere Tetrafluoroethylene, Vinylfluoride,
Trifluoroethyline, Ethylene, Chlorotrifluoroethylene und Vinylidene Fluroide, und
weiter Malein Anhydride, Maleinsäure, Dichloromaleine Anhydride oder Dichloromaleinsäure.
Solche Polymere können als Beschichtungen auf Tennisracket-Bespannungen aufgetragen
werden.
[0009] Die bisher bekannten Mittel sind jedoch entweder aufwändig in der Herstellung und/oder
aufwändig für das Beschichten der Bespannungen, oder aber sie sind zu wenig wirkungsvoll
oder ihre Wirkung ist von zu kurzer Dauer.
[0010] Es ist deshalb die Aufgabe dieser Erfindung, ein Mittel zum Raumachen und Rauhalten
von Schläger-Bespannungen für Tennis, Badminton und Squash anzugeben, wobei dieses
Mittel einfach und sicher anzuwenden sein soll und die Saiten der Bespannungen über
längere Zeitperiode rau halten soll, sodass von einem bestimmten Spieler eine grössere
Schlagkraft entfaltet werden kann und höhere Spins geschlagen werden können. Die Bespannungen
sollen durch dieses Mittel geschont und daher langlebiger werden. Ausserdem ist es
eine Aufgabe der Erfindung, das Verfahren zur Herstellung dieses Mittels anzugeben.
[0011] Diese Aufgabe wird gelöst von einem Mittel zum Raumachen und Rauhalten von Schläger-Bespannungen
für Tennis, Badminton und Squash, umfassend eine erste und eine zweite Komponente,
wobei die erste Komponente ein kristalliner Füllstoff auf Marmorbasis ist, und zwar
ein kristalliner Calciumcarbonatfüllstoff, ein feinkristalliner Calcium-Magnesium-Carbonat-Füllstoff,
oder eine Kombination aus kristallinem Calciumcarbonatfüllstoff und feinkristallinem
Calcium-Magnesium-Carbonat-Füllstoff, wobei die erste Komponente eine körnige Masse
ist, deren Körner scharfkantig sind, und wobei die zweite Komponente ein Bindemittel
mit Hafteigenschaften ist, und zwar ein höherschmelzendes, Maleinatharz als Dispergierharz,
das in Alkohol und nach Neutralisation auch in Wasser löslich ist.
[0012] Das Verfahren zur Herstellung eines Mittel zum Raumachen und Rauhalten von Schläger-Bespannungen
für Tennis, Badminton und Squash, zeichnet sich dadurch aus, dass eine zweite Komponente
in mindestens ebensoviel Wasser gemischt und einige Stunden gerührt wird, hernach
die Mischung auf Raumtemperatur abgekühlt wird, und dann mindestens gleichviel von
einer ersten Komponente wie vorher von der zweiter Komponente zugegeben und umgerührt
wird, bis eine homogene Mischung erzielt ist, wobei die erste Komponente ein kristalliner
Füllstoff auf Marmorbasis ist, und zwar ein kristalliner Calciumcarbonatfüllstoff,
ein feinkristalliner Calcium-Magnesium-Carbonat-Füllstoff, oder eine Kombination aus
kristallinem Calciumcarbonatfüllstoff und feinkristallinem Calcium-Magnesium-Carbonat-Füllstoff,
wobei die erste Komponente eine körnige Masse ist, deren Körner scharfkantig sind,
und wobei die zweite Komponente ein Bindemittel mit Hafteigenschaften ist, und zwar
ein höherschmelzendes, Maleinatharz als Dispergierharz, das in Alkohol und nach Neutralisation
auch in Wasser löslich ist.
[0013] Im Folgenden wird das Verfahren und das damit erzeugte Mittel anhand von Ausführungsbeispielen
offenbart. Als wesentliche Komponenten enthält das Mittel eine körnige Masse, deren
Körner scharfkantig sind und eine grosse Härte aufweisen, die sicherstellt, dass diese
scharfen Körperkanten auch bei Beanspruchung möglichst lange scharf bleiben. Des Weiteren
enthält das Mittel einen Haftvermittler, der sicherstellt, dass die Körner in demselben
eingebettet und gehalten sind, und dass eine innige und starke Verbindung mit der
Oberfläche der Saiten entsteht, welche auch unter Beanspruchung anhält und dauerhaft
ist.
[0014] Hierzu hat sich gezeigt, dass sich Saxolith als vorteilhaftes Mittel zur Beschaffung
und Sicherstellung der Rauheit erweist. Bei Saxolith handelt es sich grundsätzlich
um einen kristallinen Calciumcarbonatfüllstoff, der Marmor enthält. Er ist in verschiedenen
Typen und Körnungen erhältlich, gemäss folgender Tabelle:
| |
Saxolith 2 HE |
Saxolith 5 HE |
Saxolith 8 HE |
Saxolith 10 HE |
| Körnung |
0-11mm |
0-27mm |
0-38mm |
0-60mm |
| |
| |
Saxolith 2 LE |
Saxolith 5 LE |
Saxolith 8 LE |
Saxolith 10 LE |
| Körnung |
0-11 mm |
0-27mm |
0-38mm |
0-60mm |
[0015] Grundsätzlich eignet sich jeder dieser Typen zur Erzielung der gewünschten Rauheit.
Durch Zusammenmischung verschiedener Typen lässt sich sogar eine gezielte Mischung
herstellen, wobei nicht überraschend gilt, dass, je rauer die Saitenoberflächen werden,
umso weniger dauerhaft deren Rauheit ist.
[0016] Zum Aufbringen dieses Saxoliths auf die Saiten einer Bespannung muss der Saxolith
in einen Haftvermittler eingebracht werden, zum Beispiel in Form einer viskosen Flüssigkeit
oder einer pastösen Masse, die hernach auf die Saiten aufgebracht werden kann und
die eine starke Haftverbindung mit der Saitenoberfläche sicherstellt. Als vorteilhaftes
Bindemittel mit Hafteigenschaften erweist sich Erkamar. Dabei handelt es sich um einen
Haftvermittler in Form eines Harzes, genauer um einen höherschmelzenden Dispergierharz
mit Pigmentbelegung, der in Alkohol und nach Neutralisation auch in Wasser löslich
ist.
[0017] Um das Mittel zum Raumachen und Rauhalten der Saiten herzustellen, wird wie folgt
vorgegangen: Zunächst wird Erkamar in mindestens ebensoviel Wasser gemischt und einige
Stunden gerührt. Man nimmt ca. 2 Teile Erkamar und mischt es mit ca. 3 Teilen Wasser.
Dann wird die Mischung während einiger Stunden gerührt, mindestens während vier Stunden.
Die Mischung erwärmt sich dabei. Sobald eine homogene Mischung erzielt ist, lässt
man sie auf Raumtemperatur abkühlen. Erst dann erfolgt das Untermischen von Saxolith,
mindestens wiederum 2 Teile, vorzugsweise jedoch ca. 2.5 Teile. Dann wird erneut gerührt,
bis eine homogene Mischung des Saxolith mit dem flüssigen Haftvermittler erzielt ist.
Danach liegt das Mittel in Form eines flüssigen, weisslich bis ockerfarbigen Antirutschlacks
vor und ist bereit zum Auftrag auf die Saiten einer Schlägerbespannung. Das Auftragen
kann ganz einfach mit einem Pinsel erfolgen, bis alle Saitenoberflächen vom Mittel
bedeckt und umschlossen sind. Hernach lässt man den Anstrich völlig austrocknen. Im
Umgang mit diesem wässrigen Anstrichmittel bzw. -lack sollten die üblichen Massnahmen
beim Umgang mit Chemikalien beachtet werden. Als Vorsichtsmassnahmen sollen Schutzhandschuhe
getragen werden und eine Schutzbrille oder ein Gesichtsschutz sollte getragen werden.
Ein Atemschutz ist allerdings nicht nötig. Dieser Antirutschlack sollte nicht unter
0°C gelagert werden.
[0018] Eine besonders wirksame Mischung und deren Herstellung ist nachfolgend angegeben.
Sie enthält:
- Saxolith HE, besteht aus kristallinen Calciumcarbonatfüllstoffen (Marmor),
- Saxolith LE, besteht aus feinkristallinen Calcium-Magnesium-Carbonatfüllstoffen (Dolomitmarmor),
- Dimethylethanolamin, dient zur besseren Harzlösung und zum Stabilisieren des pH-Wertes,
- Isopropanol, dient als Verdünnungsmittel, also zum Verändern der Viskosität,
- Erkamar, dient als Bindemittel mit Hafteigenschaften und stellt die Haftung auf den
Saiten einer Bespannung sicher,
- Sipernat, dient zur Verbesserung der Fliesseigenschaften, sodass das Mittel leicht
auftragbar ist und ein schön gleichmässiger Auftrag auf der Bespannung erreicht wird,
- Agitan ist ein Entschäumer und Verdichtungsmittel und ermöglicht es, die Konsistenz
in gewünschter Weise zu verändern,
- Byk verbessert das Fliessverhalten und wirkt gleichzeitig als Füllstoff.
[0019] Soll eine Menge von 100kg Antirutschlack mit diesen Komponenten hergestellt werden,
so kommt folgendes Verfahren zur Anwendung: Zunächst wird eine Mischung aus folgenden
Komponenten angesetzt:
30.4 kg Wasser
8.1 kg Dimethylethanolamin
6 kg Isopropanol
22.5 kg Erkamar 3280
Diese 69.5 kg-Mischung wird nun während 5 bis 6 Stunden maschinell umgerührt, bis
eine schön homogene Mischung erzielt ist. Während des Umrührens erwärmt sich die Mischung,
weswegen sie nach dem Umrühren für etwa 24 Stunden stehengelassen wird, damit sie
wieder auf Raumtemperatur abkühlt.
[0020] Hernach, das heisst meistens am Folgetag, wird 27 kg Saxolith 5 HE und 5kg Sipernat
820AG zugegeben, sowie ca. 0.6kg Agitan E 120 und ca. 0.6kg Byk 420. Diese ganze Mischung
wird dann weiter ca. 4 bis 5 Stunden umgerührt, was zur innigen Vermischung führt,
sodass ein flüssiger, weisslicher bis ockerfarbiger, gut streichfähiger Antirutschlacks
erhalten wird.
[0021] Die Körnung sowie die Zusammensetzung des Saxolith-Anteils kann im Rahmen ihres Gesamtanteils
an der Mischung nach Belieben variiert werden. Dieser Antirutschlack kann dann mit
einem Pinsel auf die Saiten einer Bespannung gestrichen werden, bis die Saiten allseits
von ihm eingehüllt sind und somit ummantelt sind. Dann lässt man den Anstrich trocknen
und richtig aushärten, was am besten über Nacht erfolgt. Anderntags ist das Racket
bzw. der Badminton- oder Squash-Schläger spielbereit. Durch den Anstrich sind die
Saitenoberflächen rau und bleiben für viele Stunden Spielzeit rau. Wenn diese Beschichtung
der Saiten schliesslich abgenützt ist, so kann die Spannung einfach von neuem bestrichen
werden. Man bestreicht dann nur jene Stellen der Bespannung, die abgenützt sind, also
vorwiegend den Bereich um das Zentrum der Bespannung, und das kann wenn nötig viele
Male wiederholt werden, bis die Saiten ohnhin ihre Spannkraft verloren haben und die
Bespannung oder gar das ganze Racket ersetzt werden muss.
[0022] Mit diesem Antirutschlack behandelte Rackets erhöhen die Schlagkraft und den Spin
bei einem bestimmten Spieler oder einer bestimmten Spielerin schlagartig, egal ob
er/sie ATP-/WTA-Spieler(in) ist oder ein Club- oder Freizeitspieler(in). Ausserdem
ist als positiver Nebeneffekt zu vermerken, dass Haltbarkeit der Bespannung deutlich
verlängert wird. Die Saiten werden nämlich durch den Anstrich von Feuchtigkeit geschützt
und beim Spielen geschont. Gebrauchte Saiten bzw. alte Bespannungen lassen sich durch
die Beschichtung in ihrer Spannkraft und ihrer Spielwirksamkeit wesentlich verbessern.
1. Mittel zum Raumachen und Rauhalten von Schläger-Bespannungen für Tennis, Badminton
und Squash, umfassend eine erste und eine zweite Komponente, wobei die erste Komponente
ein kristalliner Füllstoff auf Marmorbasis ist, und zwar ein kristalliner Calciumcarbonatfüllstoff,
ein feinkristalliner Calcium-Magnesium-Carbonat-Füllstoff, oder eine Kombination aus
kristallinem Calciumcarbonatfüllstoff und feinkristallinem Calcium-Magnesium-Carbonat-Füllstoff,
wobei die erste Komponente eine körnige Masse ist, deren Körner scharfkantig sind,
und wobei die zweite Komponente ein Bindemittel mit Hafteigenschaften ist, und zwar
ein höherschmelzendes, Maleinatharz als Dispergierharz, das in Alkohol und nach Neutralisation
auch in Wasser löslich ist.
2. Mittel zum Raumachen und Rauhalten von Schläger-Bespannungen für Tennis, Badminton
und Squash nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es zur besseren Harzlösung und zum Stabilisieren des pH-Wertes Dimethylethanolamin
enthält.
3. Mittel zum Raumachen und Rauhalten von Schläger-Bespannungen für Tennis, Badminton
und Squash nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es als Verdünnungsmittel zum Verändern der Viskosität Isopropanol enthält.
4. Verfahren zur Herstellung eines Mittel zum Raumachen und Rauhalten von Schläger-Bespannungen
für Tennis, Badminton und Squash, wobei eine zweite Komponente in mindestens ebenso
viel Wasser gemischt und einige Stunden gerührt wird, hernach die Mischung auf Raumtemperatur
abgekühlt wird, und dann mindestens gleichviel von einer ersten Komponente wie vorher
von der zweiten Komponente zugegeben und umgerührt wird, bis eine homogene Mischung
erzielt ist, wobei die erste Komponente ein kristalliner Füllstoff auf Marmorbasis
ist, und zwar ein kristalliner Calciumcarbonatfüllstoff, ein feinkristalliner Calcium-Magnesium-Carbonat-Füllstoff,
eine Kombination aus kristallinem Calciumcarbonatfüllstoff und feinkristallinem Calcium-Magnesium-Carbonat-Füllstoff,
wobei die erste Komponente eine körnige Masse ist, deren Körner scharfkantig sind,
und wobei die zweite Komponente ein Bindemittel mit Hafteigenschaften ist, und zwar
ein höherschmelzendes, Maleinatharz als Dispergierharz, das in Alkohol und nach Neutralisation
auch in Wasser löslich ist.
1. Agent for keeping strings of rackets for tennis, badminton and squash rough, consisting
of at least a first and a second component, whereby the first component is a cristalline
filler on marble basis, in fact a crystalline calcium-carbonate-filler, a fine crystalline
calcium-magnesium-carbonate filler or a combination of fine crystalline calcium-magnesium-carbonate
filler and fine crystalline calcium-magnesium-carbonate filler, whereby the first
component is a granular mass of which the grains are sharp-edged and whereby the second
component is a binding agent with adhesive properties, namely a higher melting maleic
resin as grinding resin that is soluble in alcohol, or, after neutralisation, also
in water.
2. Agent for making and keeping strings of rackets for tennis, badmingon and squash rough
according to 1, characterized in that it contains dimethylethanolamine for better resin solution and for stabilisation
of the pH level.
3. Agent for making and keeping strings of rackets of tennis, badminton and squash rough
according to one of the preceding claims, characterized in that it contains isopropanole as a diluent for changing the viscosity.
4. Procedure for manufacturing an agent for making and keeping strings of rackets of
tennis, badminton and squash rough, whereby a second component is mixed into at least
as much water and stirred for a few hours, later the mixture is cooled to room temperature
and thereafter at least the same quantity of a first component as from the second
component as used before is added and stirred until a homogene mixture is until a
homogenous mixture is obtained, whereby the first component is a crystalline filling
on marble basis, indeed the first component is a crystalline calcium carbonate filling,
a fine crystalline calcium-magnesium-carbonate-filling, a combination of crystalline
calcium-carbonate filling and fine crystalline calcium-magnesium-carbonate-filling,
whereby the first component is a granular mass of which the grains are sharp-edged
and whereby the second component is a binding agent with adhesion properties, indeed
a higher melting maleic resin as grinding resin which can be soluble in alcohol or,
after neutralisation, in water.
1. Agent pour préserver les tissus tendus de raquettes de tennis, badminton ou squash
rudes, qui consistent au moins de une première et une deuxième composante, cependant
la première composante est un remplisseur cristallin sur base de marbre, en effet
un remplisseur cristalline en carbonate de calcium, un remplisseur fin cristallin
en calcium-magnesium-carbonate, cependant le premier composant est une masse granulaire
de laquelle les grains sont à angles vifs, cependant le deuxième composant est une
liant synthétique avec des propriétés adhésives, c'est à dire résines de maléate comme
résine dispersante qui est soluble dans l'alcool ou, après neutralisation, également
dans l'eau.
2. Agent pour faire ou maintenir les tissus tendus de raquettes de tennis, badminton
ou squash rudes selon revendication 1, caractérisé en ce qu' il contient dimethylethanolamine pour une meilleure solution de résine et pour la
stabilisation de la valeur pH.
3. Agent pour faire ou maintenir les tendus de raquettes de tennis, badminton et squash
rudes selon une des revendications précédentes caractérisé en ce qu'il contient isopropanole comme un diluant pour changer la viscosité.
4. Procédure pour produire un agent pour fabriquer et maintenir les tendus de raquettes
de tennis, badminton et squash rudes, pendant que un deuxième composant est mélangé
dans au moins la même quantité d'eau et remué pendant des heures, plus tard le mélange
est refroidit à température ambiante, et après cela, au moins la même quantité du
premier composant comme utilisé avant du deuxième composant est rajoutée et remué
jusqu'à ce que un mélange homogène est obtenu, cependant le premier composant est
un remplissage cristalline à base de marbre, à savoir le premier composant est un
remplissage cristalline sur base de calcium-carbonate, un remplissage fin cristalline
de calcium-magnesium-carbonate, une combinaison d'un remplissage cristalline de calcium-carbonate
et d'un remplissage fin cristalline de magnesium-carbonate, cependant le premier composant
est une masse granulaire qui contient des grains à angles vifs et le deuxième composant
est un liant avec des propriétés adhésives, c'est à dire un résin maleic élevé comme
résine dispersant qui peut être soluble dans l'alcool ou, après neutralisation, dans
l'eau.