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<ep-patent-document id="EP08706871B1" file="EP08706871NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2134482" kind="B1" date-publ="20100623" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIRO..CY..TRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNO........................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2134482</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20100623</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>08706871.4</B210><B220><date>20080130</date></B220><B240><B241><date>20090812</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102007012316</B310><B320><date>20070309</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20100623</date><bnum>201025</bnum></B405><B430><date>20091223</date><bnum>200952</bnum></B430><B450><date>20100623</date><bnum>201025</bnum></B450><B452EP><date>20100129</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B21D   5/01        20060101AFI20080929BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B21D   5/10        20060101ALI20080929BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>B21D  19/08        20060101ALI20080929BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>VERFAHREN UND ANBIEGEPRESSE ZUM ANBIEGEN DER RANDSTREIFEN EINES ZU EINEM SCHLITZROHR ZU FORMENDEN BLECHES</B542><B541>en</B541><B542>METHOD AND BENDING PRESS FOR BENDING THE EDGE STRIPS OF A METAL SHEET TO BE SHAPED INTO AN OPEN SEAM TUBE</B542><B541>fr</B541><B542>PROCÉDÉ ET PRESSE À PLIER DESTINÉS À PLIER LES BANDES LATÉRALES D'UNE TÔLE À FORMER SOUS FORME DE TUBE FENDU</B542></B540><B560><B561><text>DE-A1- 2 455 596</text></B561><B561><text>DE-A1- 2 510 488</text></B561><B561><text>DE-A1- 3 105 351</text></B561><B561><text>DE-B3-102004 050 784</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>GROSS-WEEGE, Johannes</snm><adr><str>Peter-Lauten-Strasse 91a</str><city>47803 Krefeld</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>SAWITZKI, Manfred</snm><adr><str>Gottfried-Keller-Strasse 10</str><city>40822 Mettmann</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>OESTERLEIN, Ludwig</snm><adr><str>Brüsseler Allee 98</str><city>45481 Mülheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>NEUENHAHN, Jan</snm><adr><str>Espenweg 21</str><city>47228 Duisburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>LENUCK, Manfred</snm><adr><str>Dohne 26</str><city>45468 Mülheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>EUROPIPE GmbH</snm><iid>07889620</iid><irf>52991EP/M/FL</irf><adr><str>Wiesenstrasse 36</str><city>45473 Mülheim a. d. Ruhr</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Meissner, Peter E.</snm><iid>00008228</iid><adr><str>Meissner &amp; Meissner 
Patentanwaltsbüro 
Hohenzollerndamm 89</str><city>14199 Berlin</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>DE2008000211</anum></dnum><date>20080130</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2008110132</pnum></dnum><date>20080918</date><bnum>200838</bnum></B871></B870><B880><date>20091223</date><bnum>200952</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anbiegen eines zu einem Schlitzrohr zu formenden Bleches gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 und eine Anbiegepresse gemäß Patentanspruch 5.</p>
<p id="p0002" num="0002">Beim Biegen eines ebenen Bleches, welches nach dem bekannten UOE-Verfahren zu einem Schlitzrohr geformt werden soll, sind die Randstreifen des Bleches in der U-Presse überhaupt nicht und in der O-Presse nur mit sehr großem Pressendruck in die Kreisform des fertigen Rohres zu formen. Üblicherweise werden deshalb zunächst die Randstreifen in Anbiegepressen mit verschiedenen Anbiegewerkzeugen so gut wie möglich zur Kreisform angebogen, wobei herstellungsbedingt die Endbereiche der Randstreifen nahezu unverformt bleiben. Diese am fertigen Rohr nachzuweisenden so genannten Dachkanten sollen möglichst gering gehalten bzw. vermieden werden, da sie nur mit großem Aufwand korrigiert werden können.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die sich beim Schlitzrohr parallel gegenüber liegenden Blechkanten sind für die nachfolgende Längsnahtschweißung je nach Blechdicke üblicherweise mit einer entsprechenden Blechkantenanfasung (z. B. Doppel-V) versehen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die nach dem Stand der Technik bekannten Anbiegepressen zum Anbiegen der Randstreifen ebener Bleche bestehen aus einem im Pressenrahmen fest angeordneten und entsprechend dem zu erreichenden Biegeradius konturiertem Oberwerkzeug und einem diesem gegenüber liegenden vertikal verschiebbaren Unterwerkzeug.</p>
<p id="p0005" num="0005">Zwischen Ober- und Unterwerkzeug ist der Randstreifen des ortsfest im Pressenrahmen eingespannten Bleches angeordnet, welcher durch vertikales Verfahren des Unterwerkzeuges in Richtung des Oberwerkzeuges in die gewünschte Randkontur anbiegbar ist.</p>
<p id="p0006" num="0006">Derartige Anbiegepressen sind beispielsweise aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE2641573A1"><text>DE 26 41 573 A1</text></patcit>, der <patcit id="pcit0002" dnum="DE4311228A1"><text>DE 43 11 228 A1</text></patcit> oder der <patcit id="pcit0003" dnum="DE2510488C3"><text>DE 25 10 488 C3</text></patcit> bekannt, die sich mit dem Problem der unverformten<!-- EPO <DP n="2"> --> Endbereiche bei der Anbiegung der Randstreifen ebener Bleche befassen (Dachkantenbildung).</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei der aus der <patcit id="pcit0004" dnum="DE2510488C3"><text>DE 25 10 488 C3</text></patcit> bekannten Biegepresse kann durch Verstellung des Unterwerkzeuges in horizontaler Richtung vor dem Biegevorgang eine Adaption auf unterschiedliche Blechdicken oder herzustellende Krümmungsradien vorgenommen werden. Eine Horizontalverstellung des Unterwerkzeuges unter Last, d. h. während des Biegevorgangs ist nicht vorgesehen.</p>
<p id="p0008" num="0008">Nachteilig bei den bekannten Pressen ist, dass die an den Blechkanten befindlichen Anfasungen verfahrensbedingt während des Anbiegens plastisch deformiert werden, woraus nicht tolerierbare Wanddickenunterschreitungen entstehen können. Bedingt durch die fallweise sehr ausgeprägten Deformationen lassen sich auch durch die nachfolgende Verschweißung diese Blechkantenfehler nicht sicher überdecken. Dies verursacht zeit- und kostenaufwändige Nacharbeit der fehlerhaften Rohre.</p>
<p id="p0009" num="0009">Umfangreiche Untersuchungen zu diesem Problem haben zu der Erkenntnis geführt, dass diese Deformationen bei den bekannten Pressen dadurch verursacht werden, dass der Biegevorgang über eine linienförmige Krafteinleitung des Unterwerkzeuges in die Blechkanten eingeleitet wird, wobei bei Überschreiten der Elastizitätsgrenze des Stahls plastische Verformungen, d. h. Deformationen der Blechkante hervorgerufen werden. Dieser Effekt verstärkt sich mit zunehmender Blechdicke und/oder höheren Stahlfestigkeiten.</p>
<p id="p0010" num="0010">Somit werden zwar aufgrund des Kraftangriffspunktes an der Blechkante die unverformten Endbereiche minimiert, die Anfasungen der Blechkante jedoch in zum Teil nicht tolerierbarer Weise deformiert.</p>
<p id="p0011" num="0011">Bedingt durch die vertikale Bewegung des Unterwerkzeuges in Richtung Oberwerkzeug ergibt sich eine Winkeldifferenz zwischen Unterwerkzeugkontur und Blechkontur. Die Winkeldifferenz ist am Anfang des Pressvorganges am größten und nimmt zum Ende hin immer mehr ab, kann aber praktisch nie ganz zu Null werden. Weiterhin ist die Winkeldifferenz um so größer, je größer der Anbiegewinkel ist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Insbesondere in der Anfangsphase des Pressvorganges ergeben sich durch die große Winkeldifferenz Zwängungen in horizontaler Richtung an der Blechkante, die aufgrund der linienförmigen Krafteinleitung vom Unterwerkzeug in die Blechkante zu hohen<!-- EPO <DP n="3"> --> Spannungsspitzen führen. Die Gefahr von starken plastischen Verformungen der Blechkante ist hier sehr hoch.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Untersuchungen haben darüber hinaus auch gezeigt, dass diese lokalen Spannungsspitzen während des Anbiegevorganges geringer werden, da sich das Unterwerkzeug der Kontur des Randstreifens folgend dem Oberwerkzeug immer mehr annähert und abhängig von der Kontur des Unterwerkzeuges die linienförmige in eine flächige Kontaktierung im Sinne einer Hertz'schen Flächenpressung übergeht.</p>
<p id="p0014" num="0014">Zur Minimierung der Dachkantenbildung ist gemäß <patcit id="pcit0005" dnum="DE2365515A1"><text>DE 23 65 515 A1</text></patcit> versucht worden, die Randstreifen durch obere und untere Anbiegerollen zu führen, deren konvexe bzw. konkave Umfangskonturen dem Radius der anzubiegenden Kantenbereiche entsprechen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Abgesehen von dem erheblichen Bauaufwand einer solchen zweistufig arbeitenden Anbiegeeinrichtung lässt sich auch hiermit eine linienförmige Krafteinleitung an der Blechkante zu Beginn der Umformung nicht vermeiden.</p>
<p id="p0016" num="0016">Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass durch das rollende Verformen der Randstreifen ein Auswalzen der Blechkanten nicht zu verhindern ist, wodurch Welligkeiten im Kantenbereich entstehen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Nachteilig ist weiterhin, dass durch die Umfangskonturen der Anbiegerollen der Biegeradius des Randstreifens festgelegt ist. Das bedeutet, dass bei sich ändernden Rohrdurchmessern eine entsprechende Anzahl von Anbiegerollen mit unterschiedlichen Umfangskonturen vorgehalten werden muss.</p>
<p id="p0018" num="0018">Aus der gattungsbildenden <patcit id="pcit0006" dnum="DE102004050784B3"><text>DE 10 2004 050 784 B3</text></patcit> ist ein Verfahren bekannt, mit dem die Dachkantenbildung minimiert und plastische Deformationen an den Blechkanten über einen während des Anbiegevorganges permanent flächigen Kontakt beim Biegevorgang vermieden werden sollen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Realisiert wird dies über eine kombinierte Bewegung des Unterwerkzeuges bestehend aus einer vertikale Verschiebung des Unterwerkzeuges und gleichzeitigem Verschwenken um eine Drehachse mittels einer Kalottenlagerung.</p>
<p id="p0020" num="0020">Wenngleich auch mit diesem Verfahren in Versuchen hervorragende Ergebnisse erzielt werden konnten, ist die Realisierung über eine Kalottenlagerung recht aufwändig und teuer.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Nachteilig bei der Kalottenlagerung ist außerdem, dass aufwändige Maßnahmen getroffen werden müssen, um Verschmutzungen der Kalotte zu vermeiden und damit den Verschleiß von Unterwerkzeug und Kalotte zu minimieren.</p>
<p id="p0022" num="0022">Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Verfahren zum Anbiegen eines zu einem Schlitzrohr zu formenden ebenen Bleches in einer Anbiegepresse anzugeben, mit dem in einfacher und kostengünstiger Weise sowohl die Dachkantenbildung minimiert wie auch plastische Deformationen, bzw. Verquetschungen, der zum Schweißen vorbereiteten Blechkanten und damit Wanddickenunterschreitungen im Schweißnahtbereich am fertigen Rohr sicher vermieden werden können. Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine entsprechende Biegepresse anzugeben.</p>
<p id="p0023" num="0023">Diese Aufgabe wird nach dem Oberbegriff in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. des Patentanspruches 5 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand von Unteransprüchen.</p>
<p id="p0024" num="0024">Nach der Lehre der Erfindung wird zur Lösung dieser Aufgabe ein Verfahren verwendet, bei dem eine flächige Kontaktierung in einem minimalen und bezogen auf den Kraftangriffspunkt konstanten Abstand zur Blechkante, während des gesamten Anbiegevorganges durch eine koordinierte horizontale und vertikale Bewegung des Unterwerkzeuges aufrechterhalten wird.</p>
<p id="p0025" num="0025">Der große Vorteil dieser Verfahrensweise liegt darin, dass im Vergleich zu der nach <patcit id="pcit0007" dnum="DE102004050784B1"><text>DE 10 2004 050 784 B1</text></patcit> bekannten Anbiegepresse ebenfalls eine Minimierung der Dachkantenbildung erreicht und plastische Deformationen der Blechkanten vermieden werden, wobei diese Vorteile aber auf eine vergleichsweise kostengünstige Art über eine einfache Horizontal- und Vertikalverstellung des Unterwerkzeuges während des Biegevorgangs erreicht werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Im Vergleich zur bekannten Anbiegepresse wird der konstruktive Aufwand der Anbiegepresse ganz erheblich reduziert, weil die Bewegungen des Unterwerkzeugs auf einfache Weise über standardmäßige, linear verfahrbare Pressenstempel vorgenommen werden können und keine aufwändigen Schutzvorrichtungen wie bei der bekannten Anbiegepresse gegen Verschmutzungen notwendig sind.</p>
<p id="p0027" num="0027">Steuerungstechnisch kann der Bewegungsablauf für die Horizontal- und Vertikalverstellung des Unterwerkzeugs so realisiert werden, dass die Bewegungen gleichzeitig erfolgen, beispielsweise linear oder in einem beliebigen Kurvenverlauf. Weiterhin kann der<!-- EPO <DP n="5"> --> Bewegungsablauf abgestuft erfolgen, wobei die Horizontal- und Vertikalbewegungen nacheinander stattfinden.</p>
<p id="p0028" num="0028">Um die Dachkantenbildung auf einen unvermeidbaren minimalen Wert zu begrenzen, ist es notwendig, den Kraftangriffspunkt des Unterwerkzeugs am Randstreifen möglichst in Blechkantennähe anzusetzen jedoch in der Weise, dass immer noch eine Flächenpressung im Sinne einer Hertz'schen Flächenpressung im Randstreifen stattfindet, also eine Linienpressung auf der Blechkante vermieden wird.</p>
<p id="p0029" num="0029">Durch einen geeigneten Bewegungsablauf für die horizontale und vertikale Bewegung des Unterwerkzeuges wird der Kraftangriffspunkt des Unterwerkzeugs am Randstreifen immer konstant gehalten, so dass der unverformte Endbereich der Blechkante immer auf einem konstanten und minimalen Wert gehalten wird.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die flächige Kontaktierung wird dabei während des gesamten Anbiegevorganges aufrechterhalten, so dass die sonst zu Beginn des Anbiegens auftretenden Zwängungen in horizontaler Richtung und die dadurch verursachten lokalen Spannungsspitzen an der angefasten Blechkante sicher vermieden werden und plastische Deformationen aufgrund lokaler Spannungsüberschreitung ausgeschlossen sind.</p>
<p id="p0031" num="0031">Kinematisch bedingt verlagert sich der Kraftangriffspunkt auf dem Unterwerkzeug aufgrund der Horizontal- und Vertikalverstellung während des Biegevorgangs, so dass die Kontur der mit der Unterseite des Randstreifens in Kontakt tretenden Oberfläche des Unterwerkzeug so ausgebildet sein muss, dass während des gesamten Biegevorgangs eine Flächenpressung mindestens über eine Hertz'sche Pressung aufrechterhalten wird.</p>
<p id="p0032" num="0032">Realisiert werden kann dies dadurch, dass das Unterwerkzeug im Bereich des Kraftangriffspunktes bei Beginn des Biegevorgangs z. B. eine ebene Kontur aufweist, die in eine konvexe Kontur übergeht, oder die gesamte während des Anbiegens mit dem Randstreifen in Kontakt tretende Fläche des Unterwerkzeugs weist eine konvex gekrümmte Form auf.</p>
<p id="p0033" num="0033">Vorteilhaft muss zur Erzeugung unterschiedlicher Biegeradien nur noch ein entsprechendes Unterwerkzeug vorgehalten werden. Damit entfallen auch Rüstzeiten zum Werkzeugwechsel. Dies spart außerdem erhebliche Kosten bei der Beschaffung, Instandhaltung und Montage.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0034" num="0034">Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der dargestellten Ausführungsbeispiele.</p>
<p id="p0035" num="0035">Es zeigen:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li><figref idref="f0001"><b>Figur 1</b></figref> eine Prinzipskizze der erfindungsgemäßen Anbiegepresse mit einem unter Last vertikal und horizontal verstellbaren Unterwerkzeug unmittelbar vor dem Anbiegen eines Randstreifens,</li>
<li><figref idref="f0001"><b>Figur 2</b></figref> wie <figref idref="f0001">Figur 1a</figref>, jedoch im fertig gebogenen Zustand.</li>
</ul></p>
<p id="p0036" num="0036">In <figref idref="f0001"><b>Figur 1</b></figref> ist das Prinzip einer erfindungsgemäßen Anbiegepresse 11 mit einem vertikal und horizontal unter Last verstellbaren Unterwerkzeug 3 unmittelbar vor dem Anbiegen eines Randstreifens 2 eines Bleches dargestellt.</p>
<p id="p0037" num="0037">Zum Anbiegen des Randstreifens 2 ist das Blech außerhalb des anzubiegenden Randstreifenbereiches in einem Pressenrahmen 4 der Biegepresse 11 ortsfest eingespannt und unterhalb eines dem zu erzeugenden Biegeradius entsprechend konturierten Oberwerkzeuges 1 positioniert.</p>
<p id="p0038" num="0038">Der Endbereich 8 des anzubiegenden Randstreifens 2 ist für eine Verschweißung des UOEgeformten Schlitzrohres mit einer Fase 7 versehen.</p>
<p id="p0039" num="0039">Unterhalb des Endbereiches 8 des Randstreifens 2 ist das erfindungsgemäße unter Last vertikal und horizontal verschiebbar gelagerte Unterwerkzeug 3 angeordnet. Die mögliche Bewegungsrichtung des Unterwerkzeugs für die vertikale Richtung ist durch Pfeil 9 und für die horizontale Richtung durch Pfeil 10 gekennzeichnet.</p>
<p id="p0040" num="0040">Erfindungsgemäß liegt der Kraftangriffspunkt P des Unterwerkzeuges 3 im Endbereich 8 des Randstreifens 2 in einem minimalen Abstand zur Blechkante, um die Ausbildung eines unverformten Endbereiches möglichst gering zu halten.</p>
<p id="p0041" num="0041">Das Unterwerkzeug 3 ist erfindungsgemäß so ausgebildet, dass eine permanent flächige Kontaktierung mindestens im Sinne einer Hertz'schen Pressung mit dem anzubiegenden Randstreifen 2 ermöglicht und so eine Blechkantendeformation weitestgehend vermieden wird.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0042" num="0042">Die Oberflächenkontur des Unterwerkzeuges 3 weist in der Kontaktebene mit dem Randstreifen 2 einen ebenen Abschnitt 5 auf, der im Arbeitsbereich des Unterwerkzeugs 3 in einen konvex ausgebildeten Abschnitt 6 übergeht.</p>
<p id="p0043" num="0043">Mit Beginn des Anbiegevorganges tritt erfindungsgemäß der ebene Abschnitt 5 der Arbeitsfläche des Unterwerkzeuges 3 flächig in Kontakt mit der Unterseite des Randstreifens 2, wobei nur ein Teilbereich der Arbeitsfläche des Unterwerkzeuges 3 die Unterseite des Randstreifens 2 berührt.</p>
<p id="p0044" num="0044">Während des Anbiegens kommt es kinematisch bedingt, zu einer Relativverschiebung des Kraftangriffspunktes in der Kontaktebene zwischen Unterwerkzeug 3 und Randstreifen 2.</p>
<p id="p0045" num="0045">Wie in <figref idref="f0001"><b>Figur 2</b></figref> dargestellt, wird das Unterwerkzeug 3 während des Anbiegevorganges vertikal und horizontal bis zur Endposition verfahren und zwar in der Weise, dass der Kraftangriffspunkt P während des Biegevorgangs an der ursprünglichen Stelle des Endbereiches des Randstreifens 2 verbleibt, sich dieser aber auf der Arbeitsfläche des Unterwerkzeugs 3 in Richtung konvexem Abschnitt 6 verschiebt. Das Unterwerkzeug 3 wird dabei so verfahren, dass entweder die Horizontal- und Vertikalbewegungen gleichzeitig, z. B. linear erfolgen oder die Bewegungen stufenweise erfolgen.</p>
<p id="p0046" num="0046">Bedingt durch den permanenten flächigen Kontakt mit der Unterseite des Randstreifens 2 werden dadurch linienförmige Beanspruchungen und daraus resultierende Spannungsspitzen mit plastischen Deformationen im Endbereich 8 des Randstreifens 2 und insbesondere an der Fase 7 sicher vermieden.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<heading id="h0001"><b>Bezugszeichenliste</b></heading>
<p id="p0047" num="0047">
<tables id="tabl0001" num="0001">
<table frame="all">
<tgroup cols="2">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="10mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="59mm"/>
<thead>
<row>
<entry align="center" valign="top"><b>Nr.</b></entry>
<entry valign="top"><b>Bezeichnung</b></entry></row></thead>
<tbody>
<row>
<entry align="center">1</entry>
<entry>Oberwerkzeug</entry></row>
<row>
<entry align="center">2</entry>
<entry>Randstreifen</entry></row>
<row>
<entry align="center">3</entry>
<entry>Unterwerkzeug</entry></row>
<row>
<entry align="center">4</entry>
<entry>Pressenrahmen</entry></row>
<row>
<entry align="center">5</entry>
<entry>ebener Abschnitt Arbeitsfläche</entry></row>
<row>
<entry align="center">6</entry>
<entry>konvexer Abschnitt Arbeitsfläche</entry></row>
<row>
<entry align="center">7</entry>
<entry>Fase</entry></row>
<row>
<entry align="center">8</entry>
<entry>Endbereich</entry></row>
<row>
<entry align="center">9</entry>
<entry>vertikale Bewegung Unterwerkzeug</entry></row>
<row>
<entry align="center">10</entry>
<entry>horizontale Bewegung Unterwerkzeug</entry></row>
<row>
<entry align="center">11</entry>
<entry>Anbiegepresse</entry></row>
<row>
<entry align="center">P</entry>
<entry>Kraftangriffspunkt</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
</description><!-- EPO <DP n="9"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Anbiegen eines zu einem Schlitzrohr zu formenden ebenen Bleches in einer Anbiegepress (11) mit einem im Pressenrahmen fest angeordneten und entsprechend der zu erreichenden Biegekontur konturierten Oberwerkzeug (1) und einem diesem gegenüberliegenden vertikal verschiebbaren Unterwerkzeug (3),zwischen denen der Randstreifen (2) des ortsfest im Pressenrahmen eingespannten Bleches zu der gewünschten Randkontur in einem Arbeitsschritt angebogen wird, wobei schon mit Beginn des Anbiegevorganges die in Kontakt mit der Unterseite des Randstreifens (2) tretende Arbeitsfläche des Unterwerkzeuges (3) mindestens im Sinne einer Hertz'schen Pressung flächig zur Anlage kommt<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> diese flächige Kontaktierung in einem minimalen und bezogen auf den Kraftangriffspunkt (P) konstanten Abstand zur Blechkante während des gesamten Anbiegevorganges durch eine koordinierte horizontale (10) und vertikale Bewegung (9) des Unterwerkzeuges (3) aufrechterhalten wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Horizontal- und Vertikalbewegungen (10, 9) gleichzeitig erfolgen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 2<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Horizontal- und Vertikalbewegungen (10, 9) linear ausgeführt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Horizontal- und Vertikalbewegungen (10, 9) nacheinander stufenförmig ausgeführt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Anbiegepresse (11) zum Anbiegen der Randstreifen (2) eines zu einem Schlitzrohr zu formenden ebenen Bleches mit einem im Pressenrahmen fest angeordneten und entsprechend dem zu erreichenden Biegeradius konturierten Oberwerkzeug (2) und einem diesem gegenüber liegenden vertikal verschiebbaren Unterwerkzeug (3) zwischen denen der Randstreifen (2) des ortsfest im Pressenrahmen eingespannten Bleches zu der gewünschten Randkontur anbiegbar ist,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b><!-- EPO <DP n="10"> -->dass</b> das Unterwerkzeug (3) mindestens in der Kontaktebene mit dem Randstreifen (2) während des Anbiegens eine flächige Kontaktierung ermöglichende Oberflächenkontur aufweist und sowohl vertikal (9) wie auch horizontal (10) unter Last verfahrbar gelagert ist, wobei der Verfahrbereich in horizontaler und vertikaler Richtung (10, 11) mindestens so groß ist, dass bezogen auf den Kraftangriffspunkt (P) des Unterwerkzeugs (3) ein minimaler und konstanter Abstand zur Blechkante während des gesamten Anbiegevorganges realisiert wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Anbiegepresse nach Anspruch 5<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Oberflächen kontur der Arbeitsfläche des Unterwerkzeugs (3) aus einem konvex ausgebildeten Abschnitt (6) besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Anbiegepresse nach Anspruch 5<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Oberflächenkontur der Arbeitsfläche des Unterwerkzeugs (3) aus einem ebenem Abschnitt (5) und einem konvex ausgebildeten Abschnitt (6) besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Anbiegepresse nach den Ansprüchen 1 bis 7<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Verfahrbarkeit des Unterwerkzeuges (3) in horizontaler und vertikaler Richtung über verstellbare Pressenstempel realisiert wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Anbiegepresse nach den Ansprüchen 1 bis 8<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Pressenstempel hydraulisch angetrieben sind.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A method of bending a plane metal sheet, to be shaped into an open seam pipe, in a bending press (11) with an upper tool (1), which is securely arranged in the press frame and which is contoured according to the bending contour to be achieved, and a lower tool (3), which is vertically displaceable and which is facing the upper tool (1), between which the edge strip (2) of the metal sheet fixedly gripped in the press frame is bent to the desired edge contour in one procedure, wherein already at the start of the bending process, the working face, coming into contact with the underside of the edge strip (2), of the lower tool (3) comes into surface-to-surface contact at least in the sense of Hertzian pressure, <b>characterised in that</b> through a coordinated horizontal (10) and vertical movement (9) of the lower tool (3), this surface-to-surface contacting is, during the entire bending process, kept at a distance from the metal-sheet edge which is minimal and which is constant related to the force application point (P).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A method according to claim 1, <b>characterised in that</b> the horizontal and vertical movements (10, 9) take place simultaneously.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>A method according to claim 2, <b>characterised in that</b> the horizontal and vertical movements (10, 9) are carried out linearly.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A method according to claim 1, <b>characterised in that</b> the horizontal and vertical movements (10, 9) are carried out by steps, one after the other.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>A bending press (11) for bending the edge strip (2) of a plane metal sheet to be shaped into an open seam pipe, with an upper tool (2 [sic]), which is securely arranged in the press frame and which is contoured according to the bending radius to be achieved, and a lower tool (3), which is vertically displaceable and which is facing the upper tool, between which the edge strip (2) of the metal sheet fixedly gripped in the press frame can be bent<!-- EPO <DP n="12"> --> to the desired edge contour, <b>characterised in that</b> the lower tool (3) has a surface contour enabling surface-to-surface contacting at least in the contact plane with the edge strip (2) during the bending and is mounted so as to be movable both vertically (9) and horizontally (10) under load, wherein the movement range in a horizontal and vertical direction (10, 11 [sic]) is at least large enough that, related to the force application point (P) of the lower tool (3), a minimal and constant distance from the metal-sheet edge during the entire bending process is realised.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A bending press according to claim 5, <b>characterised in that</b> the surface contour of the working face of the lower tool (3) consists of a convex portion (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>A bending press according to claim 5, <b>characterised in that</b> the surface contour of the working face of the lower tool (3) consists of a plane portion (5) and a convex portion (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>A bending press according to claims 1 to 7, <b>characterised in that</b> the movability of the lower tool (3) in a horizontal and vertical direction is realised by adjustable press plungers.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>A bending press according to claims 1 to 8, <b>characterised in that</b> the press plungers are driven hydraulically.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé pour cintrer une tôle plane à conformer en tube fendu dans une presse de cintrage (11) pourvue d'un outil supérieur (1) fixé au châssis de presse et présentant un contour correspondant au contour de cintrage à obtenir et d'un outil inférieur (3) disposé en regard et déplaçable verticalement, outils entre lesquels la bande de bord (2) de la tôle fixée au châssis de presse est cintrée pour former le contour de bord souhaité en une seule étape de travail, procédé dans lequel la surface de travail de l'outil inférieur (3) entrant en contact avec la face inférieure de la bande de bord (2) vient déjà en appui à plat au début de l'opération de cintrage, au moins au sens d'une pression hertzienne,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
cette mise en contact à plat à une distance minimale et constante par rapport au point d'application de force (P) de l'arête de tôle est maintenue par un mouvement coordonné horizontal (10) et vertical (9) de l'outil inférieur (3) pendant toute l'opération de cintrage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
les mouvements horizontaux et verticaux (10, 9) se font simultanément.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon la revendication 2,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
les mouvements verticaux et horizontaux (10, 9) sont effectués linéairement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
les mouvements horizontaux et verticaux (10, 9) sont effectués successivement par degré.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Presse de cintrage (11) pour cintrer la bande de bord (2) d'une tôle plane à conformer en un tube fendu pourvue d'un outil supérieur (1) fixé au châssis de presse et présentant un contour correspondant au rayon de cintrage à obtenir et d'un outil inférieur (3) disposé en regard et<!-- EPO <DP n="14"> --> déplaçable verticalement, outils entre lesquels la bande de bord (2) de la tôle fixée au châssis de presse peut être cintrée pour donner le contour de bord souhaité, <b>caractérisée en ce que</b><br/>
l'outil inférieur (3) présente un contour de surface permettant une mise en contact à plat au moins dans le plan de contact avec la bande de bord (2) pendant le cintrage et est monté de manière à pouvoir être déplacé sous charge tant verticalement (9) qu'horizontalement (10), la zone de déplacement dans la direction horizontale et dans la direction verticale (10,11) étant au moins assez grande pour que, par rapport au point d'application de force (P) de l'outil inférieur (3), une distance minimale et constante par rapport à l'arête de tôle soit assurée pendant toute l'opération de cintrage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Presse selon la revendication 5,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le contour de la surface de travail de l'outil inférieur (3) comporte une section convexe (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Presse selon la revendication 5,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
le contour de la surface de travail de l'outil inférieur (3) comporte une section plane (5) et une section convexe (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Presse selon les revendications 1 à 7,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
la mobilité de l'outil inférieur (3) dans la direction horizontale et dans la direction verticale est assurée par des pistons de presse réglables.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Presse selon les revendications 1 à 8,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b><br/>
les pistons de presse sont entraînés hydrauliquement.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="15"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="137" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE2641573A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>2641573</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0006]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE4311228A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>4311228</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0006]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="DE2510488C3"><document-id><country>DE</country><doc-number>2510488</doc-number><kind>C3</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0006]</crossref><crossref idref="pcit0004">[0007]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="DE2365515A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>2365515</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0014]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="DE102004050784B3"><document-id><country>DE</country><doc-number>102004050784</doc-number><kind>B3</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0006">[0018]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0006" dnum="DE102004050784B1"><document-id><country>DE</country><doc-number>102004050784</doc-number><kind>B1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0007">[0025]</crossref></li>
</ul></p>
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</ep-patent-document>
