| (19) |
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(11) |
EP 2 134 484 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.05.2012 Patentblatt 2012/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.03.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/052891 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/110561 (18.09.2008 Gazette 2008/38) |
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VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM WALZPROFILIEREN VON PROFILEN MIT VERÄNDERLICHEM QUERSCHNITT
DEVICE AND METHOD FOR ROLL FORMING PROFILES WITH CHANGEABLE CROSS-SECTION
DISPOSITIF ET PROCÉDÉ POUR LE PROFILAGE DE PROFILÉ AVEC UNE SECTION VARIABLE.
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
12.03.2007 DE 102007011849
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.12.2009 Patentblatt 2009/52 |
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Patentinhaber: Data M Sheet Metal Solutions GmbH |
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83636 Valley/Oberlaindern (DE) |
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Erfinder: |
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- BACHTHALER, Andreas
83607 Holzkirchen (DE)
- FREITAG, Stefan
82054 Sauerlach (DE)
- SEDLMAIER, Albert
83607 Holzkirchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Farago, Peter Andreas |
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Kanzlei Schieber - Farago
Patentanwälte
Thierschstrasse 11 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 537 922 US-A1- 2005 199 030
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JP-A- 7 088 560
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren gemäß den Oberbegriffen
der unabhängigen Patentansprüche.
[0002] Eine derartige Vorrichtung, mit der Profile mit veränderlichen Querschnitten erzeugt
werden können, indem Walzenpaare mit einer Translations- und einer Rotationsbewegung
verstellt werden, ist aus der
DE 100 11 755 A1 bekannt. Eine ähnliche Vorrichtung mit einer zusätzlichen Walze und einem Stützelement
für einen am Halbzeug ausgebildeten Flansch ist aus der
DE 10 2004 040 257 A1 bekannt. Eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist der
EP 1 537 922 A1 zu entnehmen.
[0003] Bei der aus der
DE 100 11 755 A1 bekannten Vorrichtung bzw. dem damit durchgeführten Verfahren werden die Translationsbewegung
und die Drehbewegung weitgehend unabhängig voneinander erzeugt. Nachteilig hierbei
ist, dass der für die Translationsbewegung verantwortliche Linearaktuator die gesamte
Verschubarbeit alleine leisten muss, wenn eine reine Translationsbewegung erzeugt
wird, und dass der für die Rotationsbewegung verantwortliche Linearaktuator die gesamte
Verdreharbeit alleine leisten muss, wenn eine reine Rotationsbewegung erzeugt wird.
Daher müssen die beiden Linearaktuatoren zusammengenommen sowohl von der Leistung
als auch von den Abmessungen her größer ausgelegt werden als es zur Erzielung der
im Betrieb tatsächlich erforderlichen Gesamtleistung nötig wäre.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Walzprofilieren von Kalt- oder Warmprofilen
mit veränderlichem Querschnitt über Walzen und Matrizen mittels leistungsärmerer und
platzsparender Antriebe zu ermöglichen.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung und dem entsprechenden Verfahren
durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche 1 und 12 gelöst.
[0006] Im Unterschied zu der aus der
DE 100 11 755 A1 bekannten Vorrichtung, bei der sich der für die Translationsbewegung verantwortliche
Linearaktuator entlang der Verbindungslinie zwischen der maschinenfesten Abstützung
des Linearaktuators und der Drehachse des Walzengerüsts erstreckt, ist bei der Erfindung
jeder der zwei mindestens vorhandenen Linearaktuatoren an einer von der Drehachse
des Walzengerüsts beabstandeten Stelle an dem Walzengerüst angelenkt. Anders ausgedrückt,
sowohl eine reine Translationsbewegung als auch eine reine Rotationsbewegung des Walzengerüsts
wird durch die zwei mindestens vorhandenen Linearaktuatoren gemeinsam erzeugt. Dadurch
werden Verschubarbeiten und Verdreharbeiten auf die beiden Linearaktuatoren verteilt,
und zwar besonders gleichmäßig bei den häufig benötigten reinen Translations- und
Rotationsbewegungen des Walzengerüsts. Daher können die Linearaktuatoren wesentlich
leistungsschwächer und kompakter sein als diejenigen der bekannten Biegevorrichtungen.
[0007] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Es folgt eine Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Zeichnung.
Darin zeigen:
Fig. 1 ein Verstellgerüst für ein Walzengerüst zum Walzprofilieren von Kalt- oder
Warmprofilen mit veränderlichem Querschnitt;
Fig. 2 vier Prinzipskizzen von Varianten und Weiterbildungen des in Fig. 1 gezeigten
Verstellgerüsts; und
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein Verstellgerüst.
[0009] Das in Fig. 1 perspektivisch gezeigte Verstellgerüst hat eine längliche rechteckige
Grundplatte 2 mit zwei Linearführungsschienen 4, die sich entlang der Längskanten
der Grundplatte 2 erstrecken. An den beiden Linearführungsschienen 4 ist ein Schlitten
6 verschiebbar gelagert, d.h. der Schlitten 6 ist in der X-Richtung des eingezeichneten
kartesischen Koordinatensystems auf der Grundplatte 2 verschiebbar gelagert. Auf dem
Schlitten 6 ist mittig eine in diesem Ausführungsbeispiel kreisrunde, grundsätzlich
aber beliebig geformte Basisplatte 8 eines nicht gezeigten Walzengerüsts drehbar gelagert,
d.h. die Basisplatte 8 ist in der Y-Richtung drehbar gelagert.
[0010] Das an der Basisplatte 8 befestigte Walzengerüst ist von einer Art wie in den schon
genannten Druckschriften
DE 100 11 755 A1 und
DE 10 2004 040 257 A1 beschrieben und enthält Profiliereinrichtungen wie z.B. Walzen und/oder Matrizen.
Ein zu bearbeitendes Profil bzw. Halbzeug wird in der Z-Richtung in Fig. 1 zugeführt
und vorgeschoben und wird durch Verstellen des Walzengerüsts in der X-Richtung und
um die Y-Achse mit veränderlichem Querschnitt versehen, wobei das Profil kalt oder
warm verformt werden kann.
[0011] Parallel zu jeder Linearführungsschiene 4 und oberhalb des Schlittens 6 erstreckt
sich jeweils eine Gewindespindel 10, deren Enden in auf der Grundplatte 2 befestigten
Lagerböcken gelagert sind. Ein Ende jeder Gewindespindel 10 ist axial mit einer Einheit
12 aus einem Elektromotor und einem Getriebe gekoppelt, die an einem der Lagerböcke
befestigt ist und nachfolgend kurz Antriebsmotor genannt wird. Die beiden Antriebsmotoren
12 ragen in X-Richtung über die Grundplatte 2 hinaus, und sie sind nebeneinander achsparallel
zur X-Richtung angeordnet.
[0012] Auf jeder der beiden Linearführungsschienen 4 ist außer der Grundplatte 2 auch ein
Hilfsschlitten 14 verschiebbar gelagert, wobei jede Gewindespindel 10 mit einer am
zugehörigen Schlitten 14 befestigten Mutter oder einem darin ausgebildeten Innengewinde
in Eingriff steht. Mit jedem der beiden Hilfsschlitten 14 ist eine Schubstange 16
gelenkig (d.h. über ein Dreh- oder Kugelgelenk) gekoppelt, welche Schubstange 16 ungefähr
parallel zu der benachbarten Linearführungsschiene 4 bis zu einer Stelle an der Basisplatte
8 verläuft, wo sie gelenkig (d.h. über ein Dreh- oder Kugelgelenk) mit der Basisplatte
8 gekoppelt ist. Die mit kleinen Kreisen markierten Stellen an der Basisplatte 8,
an denen die Schubstangen 16 mit der Basisplatte 8 gekoppelt sind, liegen in Bezug
auf die in Y-Richtung verlaufende Achse (Y-Achse) der Basisplatte 8 bzw. des Walzengerüsts
radial und äquidistant einander gegenüber.
[0013] Werden die Gewindespindeln 10 mittels der Antriebsmotoren 12 mit gleicher Geschwindigkeit
und in entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben, wird die Basisplatte 8 bzw. das
Walzengerüst mittels der Schubstangen 16 um die Y-Achse gedreht. Werden die Gewindespindeln
10 mittels der Antriebsmotoren 12 mit gleicher Geschwindigkeit und in gleichen Drehrichtungen
angetrieben, wird die Basisplatte 8 bzw. das Walzengerüst mittels der Schubstangen
16 in der X-Richtung verschoben. Durch geeignete Wahl der Drehrichtungen und Drehgeschwindigkeiten
der Antriebsmotoren 12 kann die Basisplatte 8 bzw. das Walzengerüst einer beliebigen
Kombination von Rotationsbewegungen um die Y-Achse und Translationsbewegungen in der
X-Richtung unterzogen werden, d.h. in zwei Freiheitsgraden bewegt werden, um ein gerade
bearbeitetes Profilhalbzeug mit veränderlichem Querschnitt zu versehen.
[0014] Die erheblichen Kräfte, die bei der Umformung auftreten, verteilen sich auf beide
Antriebe. Sowohl Drehmomente als auch Schubkräfte, die auszuüben sind, werden gleichmäßig
auf beide Antriebsmotoren 12 verteilt, so dass diese schwächer dimensioniert werden
können als bei konventionellen Verstellgerüsten. Auch die Kraftübertragungsglieder
von den Antriebsmotoren 12 zur Basisplatte 8 können schwächer dimensioniert werden.
Die Antriebsmotoren 12 sind so angeordnet, dass sie parallel sind und nicht mitbewegt
werden. Dies ermöglicht einen kurzen Abstand zwischen Walzengerüsten, die jeweils
an einem Verstellgerüst wie in Fig. 1 gezeigt angebracht sind.
[0015] Fig. 2 zeigt perspektivische Prinzipskizzen von Verstellgerüsten in einem Fig. 1
entsprechenden kartesischen Koordinatensystem. Gelenkige Verbindungen (z.B. mittels
Dreh- oder Kugelgelenken) sind hier als schwarze Punkte eingezeichnet.
[0016] Fig. 2a zeigt ein Verstellgerüst ähnlich wie in Fig. 1, wobei die in Fig. 1 aus den
Elementen 10, 12, 14 und 16 bestehenden Linearaktuatoren in Fig. 2 schematisch als
Linearaktuatoren 20, 22 dargestellt sind, die jeweils eine hin und her bewegliche
Schubstange 20a, 22a aufweisen, welche über weitere Schubstangen an der Basisplatte
24 eines nicht gezeigten Walzengerüsts angreifen.
[0017] Fig. 2b zeigt das Verstellgerüst von Fig. 2a, erweitert um einen dritten, zwischen
den Linearaktuatoren 20, 22 und parallel dazu angeordneten Linearaktuator 26, der
über eine weitere Schubstange 28, die in einer Mittelstellung des Verstellgerüsts
ungefähr in einem Winkel von 45 Grad zur Y-Richtung und zur Y-Richtung schräg steht,
an einem dritten Angriffspunkt an der Basisplatte 24 angreift, welcher von den Angriffspunkten
der Linearaktuatoren 20, 22 beabstandet ist und nicht in einer Linie mit ihnen liegt.
[0018] Bei dem Verstellgerüst von Fig. 2b ist die Basisplatte 24 zusätzlich in Y-Richtung
verschiebbar gelagert, so dass sie mit Hilfe des dritten Linearaktuators 26 in einem
weiteren Freiheitsgrad translatiert werden kann.
[0019] Alternativ kann bei dem Verstellgerüst von Fig. 2b die Basisplatte 24 um die Z-Achse
schwenkbar gelagert sein, statt in Y-Richtung verschiebbar zu sein, so dass der zusätzlich
erzielte Freiheitsgrad ein Freiheitsgrad der Rotation statt der Translation ist.
[0020] Trotz dieser zusätzlichen Funktionalität nimmt dieses Verstellgerüst von Fig. 2b
praktisch nicht mehr Raum ein als das Verstellgerüst von Fig. 2a, und die auftretenden
Kräfte werden auf noch einen Antrieb verteilt.
[0021] Fig. 2c zeigt das Verstellgerüst von Fig. 2a, erweitert um einen dritten und einen
vierten Linearaktuator 30, 32 mit je einer weiteren Schubstange, die senkrecht zu
den Linearaktuatoren 20, 22 angeordnet sind und an zwei Angriffspunkten der Basisplatte
24 angreifen, die von den Angriffspunkten der Linearaktuatoren 20, 22 beabstandet
sind und in Bezug auf die in X-Richtung verlaufende Achse (X-Achse) der Basisplatte
24 radial und äquidistant einander gegenüberliegen.
[0022] Das Verstellgerüst von Fig. 2c kann mit den Linearaktuatoren 20, 22, 30 und 32 in
vier Freiheitsgraden bewegt werden. Dazu muss die Basisplatte 24 mit vier Freiheitsgraden
gelagert werden. Statt mit Dreh- und Gleitlagern wie in den vorangegangenen Ausführungsbeispielen
erreicht man dies wesentlich einfacher mit zwei weiteren, fünften und sechsten Schubstangen
34, 36, die an einem Ende mit maschinenfesten Punkten 38 verbunden sind und am anderen
Ende an irgendwelchen Punkten des Walzengerüsts angreifen, die nicht in der Ebene
der Basisplatte 24 liegen, z.B. an den Enden einer axialen Stange durch die Basisplatte
24 hindurch, wie in Fig. 2c schematisch gezeigt.
[0023] Werden diese fünften und sechsten Schubstangen 34 und 36 statt mit den maschinenfesten
38 Punkten mit einem fünften bzw. einem sechsten Linearaktuator 40, 42 verbunden,
so kommt man zu dem Ausführungsbeispiel von Fig. 2d, in dem das Walzengerüst in sechs
Freiheitsgraden, drei der Rotation und drei der Translation, beweglich ist.
[0024] Übrigens müssen die Linearaktuatoren und Schubstangen nicht parallel bzw. senkrecht
zueinander angeordnet sein, wie in Fig. 2 gezeigt, sondern können mit gewissen Ausnahmen
im Wesentlichen beliebige Lagen im Raum einnehmen. Auch die Angriffspunkte der Linearaktuatoren
an der Basisplatte 24 bzw. dem Walzengerüst sind mit einigen Ausnahmen im Wesentlichen
beliebig.
[0025] Übrigens wird ein Positioniersystem wie in Fig. 2a Bipod genannt, ein Positioniersystem
wie in Fig. 2c wird Tripod genannt, ein Positioniersystem wie in Fig. 2c wird Tetrapod
genannt, und ein Positioniersystem wie in Fig. 2d wird Hexapod oder Hexaglide genannt,
wie grundsätzlich bekannt. Außerdem gibt es sogenannte Pentapods, die man sich so
vorstellen kann, dass einer der Linearaktuatoren in Fig. 2d durch einen maschinenfesten
Punkt ersetzt ist, wobei ebenfalls Bewegungen in allen Raumrichtungen möglich sind.
[0026] Bei Anwendung von solchen Positioniersystemen auf ein Walzengerüst zum Walzprofilieren
von Kalt- oder Warmprofilen mit veränderlichem Querschnitt über Walzen und Matrizen
kommt der Umstand besonders zum Tragen, dass sich die im Betrieb wirkenden Kräfte
auf alle Antriebe verteilen. Die auf ein Walzengerüst wirkenden bzw. auszuübenden
Kräfte sind nämlich besonders hoch, und die Dimensionierungsersparnisse aufgrund der
Kräfteaufteilung wirken sich hier besonders vorteilhaft aus, da sie es ermöglichen,
Walzengerüste sehr nahe beieinander anzuordnen, so dass auch relativ schlanke Profile
mit veränderlichem Querschnitt versehen werden können, welche wegen ausladender Verstellgerüste
bisher nicht durch Walzprofilieren herstellbar waren.
[0027] Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein Verstellgerüst, das dem in
Fig. 1 gezeigten Verstellgerüst insoweit ähnlich ist, als es ebenfalls eine längliche
rechteckige Grundplatte 2', zwei auf der Grundplatte 2' befestigte Linearführungsschienen
4', einen entlang der Linearführungsschienen 4' verschiebbaren Schlitten 6' und eine
drehbar auf dem Schlitten 6' gelagerte Basisplatte 8' eines Walzengerüsts aufweist.
[0028] Anders als bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 werden die Linearantriebe nicht
durch je eine Gewindespindel 10, einen Antriebsmotor 12, einen Hilfsschlitten 14 und
eine Schubstange 16 gebildet, sondern jeweils durch ein Maschinenelement, das einen
auf der Grundplatte 2' horizontal drehbar gelagerten Lagerbock 44, eine durch den
Lagerbock 44 hindurchgehende Schubstange 46, die an einem Ende an der Basisplatte
8' angelenkt ist, und einen Antriebsmotor 48 umfasst.
[0029] Die Schubstange 46 kann eine Spindel sein, die durch eine Spindelmutter im Lagerbock
44 hindurchgeht und über ein Vorgelege vom Antriebsmotor 48 gedreht wird, wobei die
Schubstange 46 in sich drehbar an einem Ende an der Basisplatte 8' angelenkt sein
muss. Die Schubstange 46 kann auch eine Spindel sein, die vom Antriebsmotor 48 gedreht
wird und durch eine an der Basisplatte 8' angelenkte Spindelmutter hindurchgeht. Bei
derartigen Spindellösungen für die Schubstangen 46 muss natürlich das auftretende
Drehmoment abgestützt bzw. durch den Motor eingeleitet werden. Alternativ kann die
Schubstange 46 eine Stange sein, die auf irgendeine andere Weise vom Antriebsmotor
48 vor- und zurückgeschoben wird.
[0030] In den Ausführungsbeispiel von Fig. 3 sind die Linearaktuatoren somit beidendig drehbar
gelagerte Maschinenelemente, die auch in den Varianten und Weiterbildungen der Fig.
2 verwendet werden können, indem statt Drehlagern Kupplungen verwendet werden, die
in mehreren Dimensionen gelenkig sind.
[0031] In den Ausführungsbeispiel von Fig. 3 erstrecken sich die beiden Schubstangen 46
nur in dem Sonderfall, dass sie gleich weit ausgefahren sind, genau parallel zueinander.
In anderen Fällen nähern sie sich zur Basisplatte 8' hin einander an. Um der daraus
resultierenden Drehmomentverminderung bei bestimmten Drehwinkeln der Basisplatte 8
entgegenzuwirken, könnte man die beiden Lagerböcke 44 von vornherein weiter voneinander
entfernt oder näher beieinander anordnen als es in Fig. 3 gezeigt ist, je nachdem,
welche Drehmomentcharakteristiken im Anwendungsfall am günstigsten sind. Auch bei
den früher beschriebenen Ausführungsbeispielen ist es nicht notwendig, dass die Linearaktuatoren
bzw. je zwei Linearaktuatoren oder irgendwelche Elemente der Linearaktuatoren genau
parallel zueinander sind, wenngleich dies die Konstruktion und Steuerung vereinfacht.
[0032] Je nach Anwendungsfall kann man auch in Betracht ziehen, die Linearaktuatoren nicht
an einander diametral gegenüberliegenden Stellen an der Basisplatte anzulenken, wie
in den Ausführungsbeispielen gezeigt, sondern an Stellen, die in anderen Winkeln als
180° in Bezug auf die Drehachse der Basisplatte liegen und die möglicherweise auch
unterschiedliche Abstände von der Drehachse der Basisplatte haben. Auch auf diese
Weise kann man bestimmte gewünschte Drehmomentcharakteristiken erzielen.
[0033] Die Linearaktuatoren müssen auch nicht orthogonal zu der Drehachse des Walzengerüsts
verlaufen. In manchen Anwendungen kann auch eine mehr oder weniger schiefe Anordnung
der Linearaktuatoren zu der Drehachse des Walzengerüsts günstig sein.
[0034] Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
So kann der Antrieb elektrisch, hydraulisch, pneumatisch und/oder mechanisch mittels
Elektromotoren, Linearmotoren, Hydraulikzylindern, Hydraulikmotoren, Pneumatikmotoren
oder Elektrozylindern (elektrischer Antrieb ohne nach außen wirksames Drehmoment)
erfolgen. Zum Beispiel mechanische Antriebe können mit Gewindespindeln, Kugeltrieben,
Zahnstangen, Schwenkantrieben, Umschlingungsgetrieben, Zylinder/Kolben und anderen
Kraftübertragungselementen ausgeführt sein.
[0035] Wenn in irgendeinem der Ansprüche erwähnte technische Merkmale mit Bezugszeichen
versehen sind, wurden diese Bezugszeichen lediglich eingeschlossen, um die Verständlichkeit
der Ansprüche zu erhöhen. Entsprechend haben diese Bezugszeichen keine einschränkende
Auswirkung auf den Schutzumfang eines jeden Elements, das exemplarisch durch solche
Bezugszeichen bezeichnet wird.
1. Vorrichtung zum Biegen von flachem Halbzeug zu Profil mit über seine Länge veränderlichem
Querschnitt, mit mindestens einem Walzengerüst, welches Profiliereinrichtungen in
Form von Walzen und/oder Matrizen aufweist, zwischen denen das Halbzeug der Länge
nach hindurchführbar ist, und mit mindestens zwei Linearaktuatoren (10, 12, 14, 16;
20, 22; 44, 46, 48), wobei die zwei mindestens vorhandenen Linearaktuatoren für Erzeugung
von Translationsbewegungen des mindestens einen Walzengerüsts quer zur Länge (Z) des
Halbzeugs und von Rotationsbewegungen des mindestens einen Walzengerüsts um eine Achse
(Y) desselben angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der zwei mindestens vorhandenen Linearaktuatoren (10, 12, 14, 16; 20, 22; 44,
46, 48) an einer von der Achse (Y) beabstandeten Stelle an dem Walzengerüst angelenkt
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei parallel oder im Wesentlichen parallel zueinander angeordnete Linearaktuatoren
(10, 12, 14, 16; 20, 22; 44, 46, 48) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei mindestens vorhandenen Linearaktuatoren Linearantriebe (10, 12, 14) aufweisen,
die über beidendig gelenkig gekoppelte Schubstangen (16) an in Bezug auf die Achse
(Y) des Walzengerüsts einander im Wesentlichen gegenüberliegenden Stellen am Walzengerüst
angreifen.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Linearaktuator eine Gewindespindel (10) mit einem Motor (12) zur Drehung derselben,
einen auf einer Linearführung (4) entlang der Gewindespindel verschiebbaren und damit
in Eingriff stehenden Schlitten (14) und eine Schubstange (16) aufweist, deren eines
Ende gelenkig mit dem Schlitten verbunden ist und deren anderes Ende mit der Stelle
am Walzengerüst, an der der Linearaktuator angreift, gelenkig verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei mindestens vorhandenen Linearaktuatoren (44, 46, 48) gelenkig an einer Grundplatte
(2') der Vorrichtung abgestützt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Walzengerüst eine Basisplatte (8; 8') aufweist, die sich parallel zu einer Grundplatte
(2; 2') erstreckt, auf der die Linearaktuatoren (10, 12, 14, 16; 44, 46, 48) angebracht
sind, und die um ihre Mittelachse drehbar und parallel zu den Linearaktuatoren verschiebbar
gelagert ist, wobei die Stellen am Walzengerüst, an denen die Linearaktuatoren angreifen,
in Bezug auf die Mittelachse der Basisplatte einander diametral gegenüberliegende
Stellen an der Basisplatte sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu den zwei mindestens vorhandenen Linearaktuatoren (20, 22) ein weiterer
Linearaktuator (26) zur Erzeugung einer Translationsbewegung des Walzengerüsts in
einer anderen Richtung als die in Anspruch 1 genannte Translationsbewegung oder einer
Rotationsbewegung des Walzengerüsts in einer anderen Richtung als die in Anspruch
1 genannte Rotationsbewegung vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Linearaktuator (26) parallel oder im Wesentlichen parallel zu den zwei
mindestens vorhandenen Linearaktuatoren (20, 22) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass insgesamt vier mit dem Walzengerüst gekoppelte Linearaktuatoren (20, 22, 30, 32)
für Translation und Rotation des Walzengerüsts in vier Freiheitsgraden vorgesehen
sind, wobei das Walzengerüst über zwei Schubstangen (34, 36) mit maschinenfesten Punkten
(38) gekoppelt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass insgesamt sechs mit dem Walzengerüst gekoppelte Linearaktuatoren (20, 22, 30, 32,
40, 42) für Translation und Rotation des Walzengerüsts in sechs Freiheitsgraden vorgesehen
sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearaktuatoren jeweils eine Gewindespindel, einen Hydraulikzylinder oder einen
Linearmotor aufweisen.
12. Verfahren zum Walzprofilieren von flachem Halbzeug zu Profil mit über seine Länge
veränderlichem Querschnitt, bei dem das Halbzeug der Länge nach Profiliereinrichtungen
in Form von Walzen und/oder Matrizen passiert, die jeweils an mindestens einem Walzengerüst
angebracht sind, welches Walzengerüst während des Walzprofilierens durch mindestens
zwei Linearaktuatoren (10, 12, 14, 16; 20, 22; 44, 46, 48) translatorisch quer zur
Länge (Z) des Halbzeugs und rotatorisch um eine Achse (Y) des Walzengerüsts verlagert
wird, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl eine reine Translationsbewegung als auch eine reine Rotationsbewegung des
Walzengerüsts durch die zwei mindestens vorhandenen Linearaktuatoren (10, 12, 14,
16; 20, 22; 44, 46, 48) gemeinsam erzeugt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Walzengerüst mittels n (n = 1, 2, ..., 6) Linearaktuatoren (10,
12, 14, 16; 20, 22, 30, 32, 40, 42; 44, 46, 48) in n Freiheitsgraden bewegt wird.
1. Device for bending a flat half-finished product to a profile with a cross-section
variable over its length, having at least one roll stand with profiling devices in
the form of rollers and/or matrices, between which the half-finished product can be
guided lengthwise, and having at least two linear actuators (10, 12, 14, 16; 20, 22;
44, 46, 48), the at least two existing linear actuators being arranged transversely
to the length (Z) of the half-finished product for generating translational movements
of the at least one roll stand and about an axis (Y) of the at least one roll stand
for generating rotational movements of the same, characterized in that each of the at least two existing linear actuators (10, 12, 14, 16; 20, 22; 44, 46,
48) is hinged to the roll stand in a position spaced from the axis (Y).
2. Device according to Claim 1, characterized in that two linear actuators (10, 12, 14, 16; 20, 22; 44, 46, 48) each arranged parallel
or substantially parallel to each other are provided.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the at least two existing linear actuators have linear drives (10, 12, 14) which
engage the roll stand in positions substantially opposite each other with respect
to the axis (Y) of the roll stand by means of push rods (16) hingedly-jointed at both
ends.
4. Device according to one of the preceding claims, characterized in that each linear actuator has a threaded spindle (10) with a motor (12) for rotation of
the same, a carriage (14) which can be displaced on a linear guide (4) along the threaded
spindle and is in engagement with the same and a push rod (16) one end of which is
hingedly-jointed to the carriage and the other end of which is hingedly-jointed to
the site on the roll stand where the linear actuator engages.
5. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the at least two existing linear actuators (44, 46, 48) are hingedly-supported on
a base plate (2') of the device.
6. Device according to Claim 4 or 5, characterized in that the roll stand has a base plate (8; 8') which extends parallel to a base plate (2;
2') on which the linear actuators (10, 12, 14, 16; 44, 46, 48) are mounted and which
is mounted so that it can rotate about its central axis and be displaced in parallel
to the linear actuators, the sites on the roll stand where the linear actuators engage
being diametrically opposite sites on the base plate with respect to the central axis
of the base plate.
7. Device according to one of the preceding Claims, characterized in that additionally to the at least two existing linear actuators (20, 22), a further linear
actuator (26) for generating a translational movement of the roll stand in a different
direction from the translational movement mentioned in Claim 1 or a rotational movement
of the roll stand in a different direction from the rotational movement mentioned
in Claim 1 is provided.
8. Device according to Claim 7, characterized in that the further linear actuator (26) is arranged parallel or substantially parallel to
the at least two existing linear actuators (20, 22).
9. Device according to Claim 1, characterized in that a total of four linear actuators (20, 22, 30, 32) coupled with the roll stand are
provided for translation and rotation of the roll stand in four degrees of freedom,
wherein the roll stand is coupled with fixed points (38) on the machine via two push
rods (34, 36).
10. Device according to Claim 1, characterized in that a total of six linear actuators (20, 22, 30, 32, 40, 42) coupled with the roll stand
are provided for translation and rotation of the roll stand in six degrees of freedom.
11. Device according to one of the preceding Claims, characterized in that the linear actuators each have a threaded spindle, a hydraulic cylinder or a linear
motor.
12. Method for roll forming a flat half-finished product to a profile with a cross-section
variable over its length, where the half-finished product passes through profiling
devices in the form of rollers and/or matrices lengthwise, each of which is attached
to at least one roll stand, which roll stand during roll forming is displaced by at
least two linear actuators (10, 12, 14, 16; 20, 22; 44, 46, 48) translationally transversely
to the length (Z) of the half-finished product and rotationally about an axis (Y)
of the roll stand, characterized in that both a purely translational movement and a purely rotational movement of the roll
stand are generated by the at least two existing linear actuators (10, 12, 14, 16;
20, 22; 44, 46, 48) in cooperation.
13. Method according to Claim 12, characterized in that the at least one roll stand is moved in n degrees of freedom by means of n (n = 1,
2, ..., 6) linear actuators (10, 12, 14, 16; 20, 22, 30, 32, 40, 42; 44, 46, 48).
1. Dispositif pour le cintrage de produit semi-fini plat en un profilé de section transversale
variable sur sa longueur, avec au moins une cage de laminoir, présentant des dispositifs
de profilage sous la forme de rouleaux et/ou de matrices, entre lesquels le produit
semi-fini est susceptible de passer en longueur, et avec au moins deux actionneurs
linéaires (10, 12, 14, 16 ; 20, 22 ; 44, 46, 48), les au moins deux actionneurs linéaires
existants étant disposé pour la génération de déplacements en translation de la au
moins une cage de laminoir, transversalement par rapport à la longueur (Z) du produit
semi-fini, et de mouvements de rotation de la au moins une cage de laminoir autour
d'un axe (Y) de celle-ci, caractérisé en ce que chacun des au moins deux actionneurs linéaires (10, 12, 14, 16 ; 20, 22 ; 44, 46,
48) existants est articulé sur la cage de laminoir en un partiellement espacé de l'axe
(Y).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque fois deux actionneurs linéaires (10, 12, 14, 16 ; 20, 22 ; 44, 46, 48), disposés
parallèlement ou sensiblement parallèlement les uns par rapport aux autres, sont prévus.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les au moins deux actionneurs linéaires existants présentent des dispositifs d'entraînement
linéaire (10, 12, 14), agissant sur la cage de laminoir, en des emplacements sensiblement
opposés les uns aux autres par rapport à l'axe (Y) de la cage de laminoir, par l'intermédiaire
de bielles (16) couplées de manière articulée aux deux extrémités
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque actionneur linéaire présente une broche filetée (10) avec un moteur (12) pour
assurer sa rotation, un chariot (14), déplaçable sur un guidage longitudinal (4) le
long de la broche filetée et placé ainsi en engrènement avec elle, et une bielle (16),
dont une extrémité est reliée de manière articulé au chariot et dont l'autre extrémité
est reliée de manière articulée à l'emplacement, sur la cage de laminoir, auquel l'actionneur
linéaire agit.
5. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les au moins deux actionneurs linéaires (44, 46, 48) existants sont soutenus, de
manière articulée, sur une plaque de base (2') du dispositif.
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la cage de laminoir présente une plaque de base (8 ; 8'), s'étendant parallèlement
à une plaque de base (2 ; 2') sur laquelle les actionneurs linéaires (10, 12, 14,
16 ; 44, 46, 48) sont montés, et montée de manière à pouvoir tourner autour de son
axe de rotation et de manière déplaçable en translation, parallèlement aux actionneurs
linéaires, les emplacements, sur la cage de laminoir, auxquels les actionneurs linéaires
agissent, étant des emplacements diamétralement opposés entre eux par rapport à l'axe
médian de la plaque de base, sur la plaque de base.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, en plus des au moins deux actionneurs linéaires (20, 22) existants, est prévu un
autre actionneur linéaire (26), pour générer un déplacement en translation de la cage
de laminoir dans une autre direction que le déplacement en translation cité dans la
revendication 1, ou pour générer un mouvement de rotation de la cage de laminoir,
dans une autre sens que le mouvement de rotation cité dans la revendication 1.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'autre actionneur linéaire (26) est disposé parallèlement ou sensiblement parallèlement
aux au moins deux actionneurs linéaires (20, 22) existants.
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que, globalement, quatre actionneurs linéaires (20, 22, 30, 32), couplés à la cage de
laminoir, sont prévus pour la translation et la rotation de la cage de laminoir en
quatre degrés de liberté, la cage de laminoir étant couplée à des points (38) fixes
sur la machine, par l'intermédiaire de deux bielles (34,36).
10. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que, globalement, six actionneurs linéaires (20, 22, 30, 32, 40, 42), couplés à la cage
de laminoir, sont prévus pour la translation et la rotation de la cage de laminoir
en six degrés de liberté.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les actionneurs linéaires présentent chacun une broche filetée, un vérin hydraulique
ou un moteur linéaire.
12. Procédé de profilage par laminage de produit semi-fini plat en un profilé de section
transversale variable sur sa longueur, dans lequel le produit semi-fini passe, dans
la direction de sa longueur, par des dispositifs de profilage sous la forme de rouleaux
et/ou de matrices, montés chacun en au moins une cage de laminoir, ladite cage de
laminoir étant déplacée, pendant le profilage par laminage, par au moins deux actionneurs
linéaires (10, 12, 14, 16 ; 20, 22 ; 44, 46, 48), en translation, transversalement
par rapport à la longueur (Z) du produit semi-fini, et en rotation autour d'un axe
(Y) de la cage de laminoir, caractérisé en ce qu'est généré conjointement, au moyen des au moins deux actionneurs linéaires (10, 12,
14, 16 ; 20, 22 ; 44, 46, 48) existants, tant un déplacement en translation pur qu'également
un mouvement de rotation de la cage de laminoir.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'au moins une cage de laminoir est déplacée en n degrés de liberté au moyen de n (n=
1, 2, ..., 6) actionneurs linéaires (10, 12, 14, 16 ; 20, 22, 30, 32, 40, 42 ; 44,
46, 48).
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