[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren für ein elektromagnetisches
Schaltgerät. Sie betrifft ferner ein elektromagnetisches Schaltgerät.
[0002] Elektromagnetische Schaltgeräte und Herstellungsverfahren für elektromagnetische
Schaltgeräte sind allgemein bekannt. Insbesondere weist ein elektromagnetisches Schaltgerät
bekanntermaßen folgende Merkmale auf:
- Das Schaltgerät weist eine Schaltkammer und einen Kontaktbrückenträger auf.
- Der Kontaktbrückenträger ist mit beweglichen Kontaktbrücken bestückt.
- Die Kontaktbrücken umfassen mehrere Hauptkontaktbrücken und mindestens eine Hilfskontaktbrücke.
- Der Kontaktbrückenträger ist in die Schaltkammer eingeführt und dort in einer Betätigungsrichtung
längsverschieblich gelagert.
- Die Schaltkammer ist mit feststehenden Hauptgegenkontaktstellen und feststehenden
Hilfsgegenkontaktstellen bestückt.
- Jede Hauptgegenkontaktstelle wirkt mit einer der Brückenkontaktstellen einer der Hauptkontaktbrücken
zusammen und jede Hilfsgegenkontaktstelle wirkt mit einer der Brückenkontaktstellen
einer der Hilfskontaktbrücken zusammen.
- An der Schaltkammer sind Hauptabdeckungen fixiert, so dass die Hauptabdeckungen die
Hauptgegenkontaktstellen abdecken.
[0003] Mittels der Hauptkontakte wird im Stand der Technik eine Lastspannung (typisch Dreiphasendrehstrom
von bis zu 690 V Nennspannung - in Einzelfällen auch mehr - oder Gleichspannung von
bis zu 500 V Nennspannung - in Einzelfällen auch mehr) an eine Last angeschaltet.
Die Hauptkontakte sind in der Regel als Schließer ausgebildet. Mittels der Hilfskontakte
wird der tatsächliche Schaltzustand des elektromagnetischen Schaltgeräts abgegriffen.
Die Hilfskontakte schalten hierzu eine Überwachungsspannung, die oftmals erheblich
niedriger als die Lastspannung ist. Typisch beträgt sie entweder 24 V Gleichspannung
oder 100/110/230 V Wechselspannung. In Einzelfällen sind auch höhere Spannungswerte
möglich. Die Hilfskontakte können alternativ als Schließer oder als Öffner ausgebildet
sein.
[0004] An den Hauptkontakten tritt bei Schaltvorgängen Kontaktabbrand auf. Der Kontaktabbrand
führt dazu, dass die Hauptkontakte nach einer gewissen Anzahl von Schaltspielen verschlissen
sind. Der Kontaktabbrand kann jedoch zusätzlich dazu führen, dass die Hilfskontakte
in ihrer Funktion beeinträchtigt werden, beispielsweise durch Verschmutzung oder durch
Korrosion auf Grund des Eindringens von aggressiven Gasen, die beim Kontaktabbrand
der Hauptkontakte entstehen. Aus diesem Grund sollten die Hauptkontakte von den Hilfskontakten
möglichst gut abgeschottet sein.
[0005] Im Stand der Technik ist bekannt, die Schaltkammer einstückig auszubilden und an
der Schaltkammer Rippen anzuformen. Der Kontaktbrückenträger hingegen weist bei dieser
Ausgestaltung keine Rippen oder dergleichen auf. Durch diese Ausgestaltung kann ein
sogenanntes einfaches Labyrinth realisiert werden.
[0006] Aus der
US 6,583,694 B2 ist ein elektromagnetisches Schaltgerät bekannt, bei dem sowohl an die Schaltkammer
als auch an den Kontaktbrückenträger Rippen angeformt sind, so dass ein sogenanntes
doppeltes Labyrinth realisiert werden kann. Bei dieser Ausgestaltung ist die Schaltkammer
jedoch aus zwei Teilen zusammengesetzt, so dass sich ein höherer Fertigungs - und
Monatageaufwand ergibt.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Herstellungsverfahren für
ein elektromagnetisches Schaltgerät und ein entsprechend diesem Herstellungsverfahren
hergestelltes elektromagnetisches Schaltgerät anzugeben, mittels derer trotz einteiliger
Ausgestaltung der Schaltkammer eine gute Abschottung der Hauptkontakte von den Hilfskontakten
erreicht werden kann.
[0008] Die Aufgabe wird verfahrenstechnisch durch ein Herstellungsverfahren für ein elektromagnetisches
Schaltgerät gelöst, bei dem in der nachfolgend aufgelisteten Reihenfolge folgend Schritte
ausgeführt werden:
- Herstellen einer einstückigen Schaltkammer, Herstellen eines Kontaktbrückenträgers
und Bestücken des Kontaktbrückenträgers mit beweglichen Kontaktbrücken, wobei die
Kontaktbrücken mehrere Hauptkontaktbrücken und mindestens eine Hilfskontaktbrücke
umfassen;
- Einführen des mit den beweglichen Kontaktbrücken bestückten Kontaktbrückenträgers
in die Schaltkammer;
- Einführen von Trennelementen in die Schaltkammer, so dass jedes Trennelement zwischen
einer Brückenkontaktstelle einer der Hauptkontaktbrücken und einer Brückenkontaktstelle
einer der Hilfskontaktbrücken angeordnet ist, und Bestücken der Schaltkammer mit feststehenden
Hauptgegenkontaktstellen;
- Fixieren von Hauptabdeckungen an der Schaltkammer, so dass die Hauptabdeckungen die
Hauptgegenkontaktstellen abdecken und die Trennelemente in der Schaltkammer fixieren.
[0009] Hiermit korrespondierend wird die Aufgabe einrichtungstechnisch durch ein elektromagnetisches
Schaltgerät mit folgenden Merkmalen gelöst:
- Das Schaltgerät weist eine einstückige Schaltkammer und einen Kontaktbrückenträger
auf.
- Der Kontaktbrückenträger ist mit beweglichen Kontaktbrücken bestückt.
- Die Kontaktbrücken umfassen mehrere Hauptkontaktbrücken und mindestens eine Hilfskontaktbrücke.
- Der Kontaktbrückenträger ist in die Schaltkammer eingeführt und dort in einer Betätigungsrichtung
längsverschieblich gelagert.
- In die Schaltkammer sind Trennelemente eingeführt, so dass jedes Trennelement zwischen
einer Brückenkontaktstelle einer der Hauptkontaktbrücken und einer Brückenkontaktstelle
einer der Hilfskontaktbrücken angeordnet ist.
- Die Schaltkammer ist mit feststehenden Hauptgegenkontaktstellen und feststehenden
Hilfsgegenkontaktstellen bestückt.
- Jede Hauptgegenkontaktstelle wirkt mit einer der Brückenkontaktstellen einer der Hauptkontaktbrücken
zusammen und jede Hilfsgegenkontaktstelle wirkt mit einer der Brückenkontaktstellen
einer der Hilfskontaktbrücken zusammen.
- An der Schaltkammer sind Hauptabdeckungen fixiert, so dass die Hauptabdeckungen die
Hauptgegenkontaktstellen abdecken und die Trennelemente in der Schaltkammer fixieren.
- Die einzelnen Elemente des Schaltgeräts sind derart aufeinander abgestimmt, dass das
Einführen der Trennelemente in die Schaltkammer und das Bestücken der Schaltkammer
mit den feststehenden Hauptgegenkontaktstellen nach dem Einführen des mit den beweglichen
Kontaktbrücken bestückten Kontaktbrückenträgers in die Schaltkammer erfolgen muss
und das Fixieren der Hauptabdeckungen an der Schaltkammer nach dem Einführen der Trennelemente
in die Schaltkammer und dem Bestücken der Schaltkammer mit den feststehenden Hauptgegenkontaktstellen
erfolgen muss.
[0010] In der Regel ist in der Betätigungsrichtung gesehen jede Hilfskontaktbrücke oberhalb
je einer der Hauptkontaktbrücken angeordnet. Es ist möglich, dass bei dieser Ausgestaltung
die Abschottung der Hauptkontakte von den Hilfskontakten ausschließlich durch die
Trennelemente bewirkt wird. Vorzugsweise jedoch weist der Kontaktbrückenträger pro
Brückenkontaktstelle jeder Hilfskontaktbrücke je eine Zunge auf, die sich zwischen
der Brückenkontaktstelle der jeweiligen Hilfskontaktbrücke und der Brückenkontaktstelle
der korrespondierenden Hauptkontaktbrücke erstreckt. Durch diese Ausgestaltung kann
die Abschottungswirkung noch weiter optimiert werden. Insbesondere können die Trennelemente
zusammen mit den Zungen ein Labyrinth bilden.
[0011] In einer bevorzugten Ausgestaltung weisen die Trennelemente einen U-förmigen Querschnitt
auf. Denn dadurch sind sie einerseits einfach herstellbar und weisen andererseits
dennoch eine gute Wirkung auf. Alternativ kann es sich bei den Trennelementen um einfache
flache Zungen handeln.
[0012] Das Bestücken der Schaltkammer mit den feststehenden Hilfsgegenkontaktstellen muss
nach dem Einführen des Kontaktbrückenträgers in die Schaltkammer erfolgen.
[0013] Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen. Es zeigen in Prinzipdarstellung:
- FIG 1
- schematisch ein elektromagnetisches Schaltgerät,
- FIG 2
- schematisch einen bestückten Kontaktbrückenträger,
- FIG 3
- eine Explosionsdarstellung wesentlicher Teile eines elektromagnetischen Schaltgeräts,
- FIG 4
- eine perspektivische Darstellung eines in FIG 3 enthaltenen Kontaktbrückenträger,
- FIG 5
- eine perspektivische Darstellung des elektromagnetischen Schaltgeräts von FIG 3 mit
teilweise entfernten Abdeckungen und Seitenwänden,
- FIG 6
- eine perspektivische Darstellung des oberen Bereichs des elektromagnetischen Schaltgeräts
von FIG 3,
- FIG 7
- eine perspektivische Darstellung des vollständigen elektromagnetischen Schaltgeräts
von FIG 3 und
- FIG 8
- ein Detail des elektromagnetischen Schaltgeräts von FIG 3.
[0014] Ein elektromagnetisches Schaltgerät weist ein Gehäuse 1 auf. Im Gehäuse 1 ist ein
Kontaktbrückenträger 2 gelagert. Der Kontaktbrückenträger 2 ist mit beweglichen Hauptkontaktbrücken
3 und mit beweglichen Hilfskontaktbrücken 4 bestückt. Der Kontaktbrückenträger 2 besteht
aus elektrisch isolierendem Material. Beispielsweise kann er als Kunststoff-Spritzgießteil
ausgebildet sein. Er ist mit einem Anker 5 verbunden.
[0015] Im Gehäuse 1 ist weiterhin eine Schaltspule 6 angeordnet. Wenn die Schaltspule 6
mit einem hinreichend großen Strom I beaufschlagt wird, zieht sie den Anker 5 an.
Dadurch wird der Kontaktbrückenträger 2 in einer Betätigungsrichtung x längs verschoben.
Durch das Längsverschieben des Kontaktbrückenträgers 2 werden Brückenkontaktstellen
7 der Hauptkontaktbrücken 3 an feststehende Hauptgegenkontaktstellen 8 angedrückt,
die in einer Schaltkammer 9 angeordnet sind. Auf diese Weise kann eine nicht dargestellte
Last an eine Lastspannung angeschaltet werden. Die Lastspannung kann beispielsweise
400 V Drehstrom, 500 V Gleichspannung, 690 V Drehstrom usw. sein. Insbesondere in
diesen Fällen ist das elektromagnetische Schaltgerät als Schütz ausgebildet.
[0016] Beim Längsverschieben des Kontaktbrückenträgers 2 werden nicht nur die Hauptkontakte
3, 7, 8 betätigt, sondern auch Hilfskontakte 4, 10, 11. In der Regel ist je einer
der Hilfskontakte 4, 10, 11 als Öffner bzw. als Schließer ausgebildet. Es werden also
beim Längsverschieben des Kontaktbrückenträgers 2 beispielsweise Brückenkontaktstellen
10 des einen der Hilfskontakte 4, 10, 11 an Hilfsgegenkontaktstellen 11 angedrückt
und Brückenkontaktstellen 10 des anderen der Hilfskontakte 4, 10, 11 von korrespondierenden
Hilfsgegenkontaktstellen 11 abgehoben. Die Hilfsgegenkontaktstellen 11 sind feststehende
Gegenkontaktstellen, mit denen die Schaltkammer 9 bestückt ist.
[0017] Die Darstellung von FIG 1, bei der alle Kontaktbrücken 3, 4 in der Betätigungsrichtung
x gesehen übereinander angeordnet sind, ist mehr der prinzipiellen Erläuterung der
Funktionsweise des elektromagnetischen Schaltgeräts gedacht. In der Praxis sind die
Hauptkontaktbrücken 3 - siehe FIG 2 - meist nebeneinander angeordnet, so dass folgende
drei Richtungen ein rechtwinkliges kartesisches Koordinatensystem definieren:
- die Betätigungsrichtung x,
- die Haupterstreckungsrichtung y der Kontaktbrücken 3, 4, nachfolgend Kontaktbrückenrichtung
y genannt, und
- die Normale z zu den beiden erstgenannten Richtungen x, y, nachfolgend Normalenrichtung
z genannt.
[0018] Weiterhin ist aus FIG 2 ersichtlich, dass die Kontaktbrücken 3, 4 mittels Andruckfedern
12 in vorbestimmten Ruhelagen gehalten werden. Schließlich ist aus FIG 2 ersichtlich,
dass in der Betätigungsrichtung x gesehen jede Hilfskontaktbrücke 4 oberhalb je einer
der Hauptkontaktbrücken 3 angeordnet ist.
[0019] Zum Herstellen eines erfindungsgemäßen elektromagnetischen Schaltgeräts wird zum
einen zunächst in üblicher Weise die Schaltkammer 9 hergestellt. Die Schaltkammer
9 ist bei der vorliegenden Erfindung einstückig ausgebildet. Sie besteht aus einem
elektrisch isolierenden Material. Beispielsweise kann sie als Kunststoff-Spritzgießteil
ausgebildet sein. Die Herstellung der Schaltkammer 9 ist Fachleuten allgemein bekannt
und muss daher nachfolgend nicht näher erläutert werden. Die Schaltkammer 9 ist in
FIG 3 dargestellt.
[0020] Weiterhin wird der Kontaktbrückenträger 2 hergestellt und mit den beweglichen Kontaktbrücken
3, 4 bestückt. Der bestückte Kontaktbrückenträger 2 ist besonders deutlich in den
FIG 3 und 4 zu erkennen. Die Kontaktbrücken 3, 4 umfassen mehrere (in der Regel drei
bis fünf) Hauptkontaktbrücken 3 und mindestens eine (in der Regel eine oder zwei)
Hilfskontaktbrücken 4. Die Kontaktbrücken 3, 4 sind als "beweglich" bezeichnet, weil
sie im Betrieb des elektromagnetischen Schaltgeräts zusammen mit dem Kontaktbrückenträger
2 bewegt werden. Jede Kontaktbrücke 3, 4 weist zwei Brückenkontaktstellen 7, 10 auf,
die mit den feststehenden Gegenkontaktstellen 8, 11 zusammenwirken.
[0021] Wie insbesondere aus FIG 4 ersichtlich ist, weist der Kontaktbrückenträger 2 weiterhin
pro Brückenkontaktstelle 10 jeder Hilfskontaktbrücke 4 je eine Zunge 13 auf. Die Zungen
13 erstrecken sich hierbei zwischen der jeweiligen Brückenkontaktstelle 10 der jeweiligen
Hilfskontaktbrücke 4 und der Brückenkontaktstelle 7 der korrespondierenden Hauptkontaktbrücke
3. Das Herstellen und Bestücken des Kontaktbrückenträgers 2 kann alternativ vor, gleichzeitig
mit oder nach dem Herstellen der Schaltkammer 9 erfolgen.
[0022] Nach dem Bestücken des Kontaktbrückenträgers 2 wird der Kontaktbrückenträger 2 in
die Schaltkammer 9 eingeführt. Das Einführen des Kontaktbrückenträgers 2 in die Schaltkammer
9 erfolgt hierbei entgegen der Betätigungsrichtung x. Er ist auch nach dem Einführen
in die Schaltkammer 9 in der Betätigungsrichtung x längsverschieblich gelagert.
[0023] Sodann werden in die Schaltkammer 9 Trennelemente 14 eingeführt. Das Einführen der
Trennelement 14 in die Schaltkammer 9 erfolgt hierbei in der Kontaktbrückenrichtung
y, und zwar von außen auf den Kontaktbrückenträger 2 zu. Dies ist besonders deutlich
aus FIG 3 ersichtlich. Durch das Einführen der Trennelemente 14 in die Schaltkammer
9 wird erreicht, dass jedes Trennelement 14 zwischen einer Brückenkontaktstelle 7
einer der Hauptkontaktbrücken 3 und einer Brückenkontaktstelle 10 einer der Hilfskontaktbrücken
4 angeordnet ist. Dies ist besonders deutlich aus den FIG 5 und 6 ersichtlich.
[0024] Vor, zusammen mit oder nach dem Einführen der Trennelemente 14 in die Schaltkammer
9 wird weiterhin die Schaltkammer 9 mit den feststehenden Hauptgegenkontaktstellen
8 bestückt. Die Hauptgegenkontaktstellen 8 sind als "feststehend" bezeichnet, weil
sie im Gehäuse 1 bzw. der Schaltkammer 9 ortsfest angeordnet sind, sich also nicht
zusammen mit dem Kontaktbrückenträger 2 bewegen. Das Bestücken der Schaltkammer 9
mit den Hauptgegenkontaktstellen 8 erfolgt - analog zum Einführen der Trennelemente
14 - ebenfalls in der Kontaktbrückenrichtung y von außen auf den Kontaktbrückenträger
2 zu.
[0025] Schließlich werden an der Schaltkammer 9 Hauptabdeckungen 15 fixiert. Dies ist besonders
deutlich aus FIG 3 ersichtlich. Das Fixieren der Hauptabdeckungen 15 erfolgt durch
Andrücken in der Betätigungsrichtung x. Beispielsweise können die Hauptabdeckungen
15 mit dem Gehäuse 1 bzw. der Schaltkammer 9 verrastet oder aufgeschnappt werden.
Im fixierten Zustand der Hauptabdeckungen 15 decken die Hauptabdeckungen 15 zum einen
die Hauptgegenkontaktstellen 8 ab. Weiterhin fixieren sie die Trennelemente 14 in
der Schaltkammer 9. Dies ist besonders deutlich aus FIG 6 ersichtlich.
[0026] Vor, zusammen mit oder nach dem Einführen der Trennelemente 14 in die Schaltkammer
9 und dem Bestücken der Schaltkammer 9 mit den feststehenden Hauptgegenkontaktstellen
8 wird die Schaltkammer 9 mit den feststehenden Hilfsgegenkontaktstellen 11 bestückt.
Die Hilfsgegenkontaktstellen 11 sind als "feststehend" bezeichnet, weil sie im Gehäuse
1 bzw. der Schaltkammer 9 ortsfest angeordnet sind, sich also nicht zusammen mit dem
Kontaktbrückenträger 2 bewegen. Das Bestücken der Schaltkammer 9 mit den Hilfsgegenkontaktstellen
11 erfolgt ebenfalls in der Kontaktbrückenrichtung y von außen auf den Kontaktbrückenträger
2 zu. Das Bestücken mit feststehenden Hilfsgegenkontaktstellen 11 kann unter Umständen
sogar dem Fixieren der Hauptabdeckung 15 an der Schaltkammer 9 nachfolgen.
[0027] Nach dem Bestücken mit den feststehenden Hilfsgegenkontaktstellen 11 wird an der
Schaltkammer 9 mindestens eine Hilfsabdeckung 16 fixiert, welche nach dem Fixieren
die Hilfsgegenkontaktstellen 11 abdeckt. Das Fixieren der Hilfsabdeckung 16 erfolgt
in der Regel - jedoch nicht zwangsweise - nach dem Fixieren der Hauptabdeckungen 15.
[0028] Bei dem erfindungsgemäßen elektromagnetischen Schaltgerät sind die einzelnen Elemente
1 bis 16 des Schaltgeräts derart aufeinander abgestimmt, dass das Einführen der Trennelemente
14 in die Schaltkammer 9 und das Bestücken der Schaltkammer 9 mit den feststehenden
Hauptgegenkontaktstellen 8 und den feststehenden Hilfsgegenkontaktstellen 11 nach
dem Einführen des mit dem beweglichen Kontaktbrücken 3, 4 bestückten Kontaktbrückenträgers
2 in die Schaltkammer 9 erfolgen muss. Denn die Trennelemente 14, die Hauptgegenkontaktstellen
8 und die Hilfsgegenkontaktstellen 11 ragen in den Einführraum hinein, der für das
Einführen des bestückten Kontaktbrückenträgers 2 benötigt wird.
[0029] Weiterhin sind die einzelnen Elemente 1 bis 16 des Schaltgeräts derart aufeinander
abgestimmt, dass das Fixieren der Hauptabdeckungen 15 an der Schaltkammer 9 nach dem
Einführen der Trennelemente 14 in die Schaltkammer 9 und nach dem Bestücken der Schaltkammer
9 mit den feststehenden Hauptgegenkontaktstellen 8 erfolgen muss. Denn nach dem Fixieren
der Hauptabdeckungen 15 ist ein Einführen der Trennelemente 14 und der Hauptgegenkontaktstellen
8 in die Schaltkammer 9 nicht mehr möglich. In manchen Ausgestaltungen müssen auch
die Hilfsgegenkontaktstellen 11 bereits vor dem Fixieren der Hauptabdeckungen 15 eingesetzt
sein. In anderen Ausgestaltungen kann (oder muss - je nach Ausgestaltung) das Bestücken
mit den feststehenden Hilfsgegenkontaktstellen 11 nach dem Fixieren der Hauptabdeckung
15 erfolgen.
[0030] Die Zungen 13 des Kontaktbrückenträgers 2 sind - siehe FIG 8 - zwischen den Trennelementen
14 und den Brückenkontaktstellen 7 der Hauptkontaktbrücken 3 angeordnet. Sie bilden
gemäß FIG 8 zusammen mit den Trennelementen 14 ein - vorzugsweise doppeltes - Labyrinth.
Die erreichte Abschottungswirkung ist hierbei besonders groß, wenn die Trennelemente
14 einen U-förmigen Querschnitt aufweisen. Auch dies ist aus FIG 8 ersichtlich. Alternativ
können die Trennelemente 14 beispielsweise als einfache Zungen ausgebildet sein.
[0031] Die vorliegende Erfindung weist viele Vorteile auf. Insbesondere ergibt sich ein
einfacher, zuverlässiger und kostengünstiger Aufbau des elektromagnetischen Schaltgeräts.
Weiterhin kann der Kontaktbrückenträger 2 vorab (also bereits vor dem Einführen in
die Schaltkammer 9) bestückt werden. Auch ist es auf einfache Weise möglich, ein doppeltes
Labyrinth zu realisieren. Schließlich ergibt sich - siehe insbesondere FIG 7 - ein
kompakter Gesamtaufbau des elektromagnetischen Schaltgeräts.
[0032] Die obige Beschreibung dient ausschließlich der Erläuterung der vorliegenden Erfindung.
Der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung soll hingegen ausschließlich durch die
beigefügten Ansprüche bestimmt sein.
1. Herstellungsverfahren für ein elektromagnetisches Schaltgerät, insbesondere ein Schütz,
mit folgenden, in der aufgelisteten Reihenfolge ausgeführten Schritten:
- Herstellen einer einstückigen Schaltkammer (9), Herstellen eines Kontaktbrückenträgers
(2) und Bestücken des Kontaktbrückenträgers (2) mit beweglichen Kontaktbrücken (3,
4), wobei die Kontaktbrücken (3, 4) mehrere Hauptkontaktbrücken (3) und mindestens
eine Hilfskontaktbrücke (4) umfassen;
- Einführen des mit den beweglichen Kontaktbrücken (3, 4) bestückten Kontaktbrückenträgers
(2) in die Schaltkammer (9);
- Einführen von Trennelementen (14) in die Schaltkammer (9), so dass jedes Trennelement
(14) zwischen einer Brückenkontaktstelle (7) einer der Hauptkontaktbrücken (3) und
einer Brückenkontaktstelle (10) einer der Hilfskontaktbrücken (4) angeordnet ist,
und Bestücken der Schaltkammer (9) mit feststehenden Hauptgegenkontaktstellen (8);
- Fixieren von Hauptabdeckungen (15) an der Schaltkammer (9), so dass die Hauptabdeckungen
(15) die Hauptgegenkontaktstellen (8) abdecken und die Trennelemente (14) in der Schaltkammer
(9) fixieren.
2. Herstellungsverfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltkammer (9) mit feststehenden Hilfsgegenkontaktstellen (11) bestückt wird,
und dass das Bestücken der Schaltkammer (9) mit den feststehenden Hilfsgegenkontaktstellen
(11) nach dem Einführen des Kontaktbrückenträgers (2) in die Schaltkammer (9) erfolgt.
3. Elektromagnetisches Schaltgerät, insbesondere Schütz, mit folgenden Merkmalen:
- Das Schaltgerät weist eine einstückige Schaltkammer (9) und einen Kontaktbrückenträger
(2) auf.
- Der Kontaktbrückenträger (2) ist mit beweglichen Kontaktbrücken (3, 4) bestückt.
- Die Kontaktbrücken (3, 4) umfassen mehrere Hauptkontaktbrücken (3) und mindestens
eine Hilfskontaktbrücke (4).
- Der Kontaktbrückenträger (2) ist in die Schaltkammer (9) eingeführt und dort in
einer Betätigungsrichtung (x) längsverschieblich gelagert.
- In die Schaltkammer (9) sind Trennelemente (14) eingeführt, so dass jedes Trennelement
(14) zwischen einer Brückenkontaktstelle (7) einer der Hauptkontaktbrücken (3) und
einer Brückenkontaktstelle (10) einer der Hilfskontaktbrücken (4) angeordnet ist.
- Die Schaltkammer (9) ist mit feststehenden Hauptgegenkontaktstellen (8) und feststehenden
Hilfsgegenkontaktstellen (11) bestückt.
- Jede Hauptgegenkontaktstelle (8) wirkt mit einer der Brückenkontaktstellen (7) einer
der Hauptkontaktbrücken (8) zusammen und jede Hilfsgegenkontaktstelle (11) wirkt mit
einer der Brückenkontaktstellen (10) einer der Hilfskontaktbrücken (4) zusammen.
- An der Schaltkammer (9) sind Hauptabdeckungen (15) fixiert, so dass die Hauptabdeckungen
(15) die Hauptgegenkontaktstellen (8) abdecken und die Trennelemente (14) in der Schaltkammer
(9) fixieren.
- Die einzelnen Elemente (1 bis 16) des Schaltgeräts sind derart aufeinander abgestimmt,
dass das Einführen der Trennelemente (14) in die Schaltkammer (9) und das Bestücken
der Schaltkammer (9) mit den feststehenden Hauptgegenkontaktstellen (8) nach dem Einführen
des mit den beweglichen Kontaktbrücken (3, 4) bestückten Kontaktbrückenträgers (2)
in die Schaltkammer (9) erfolgen muss und das Fixieren der Hauptabdeckungen (15) an
der Schaltkammer (9) nach dem Einführen der Trennelemente (14) in die Schaltkammer
(9) und dem Bestücken der Schaltkammer (9) mit den feststehenden Hauptgegenkontaktstellen
(8) erfolgen muss.
4. Schaltgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Betätigungsrichtung (x) gesehen jede Hilfskontaktbrücke (4) oberhalb je einer
der Hauptkontaktbrücken (3) angeordnet ist und dass der Kontaktbrückenträger (2) pro
Brückenkontaktstelle (10) jeder Hilfskontaktbrücke (4) je eine Zunge (13) aufweist,
die sich zwischen der Brückenkontaktstelle (10) der jeweiligen Hilfskontaktbrücke
(4) und der Brückenkontaktstelle (7) der korrespondierenden Hauptkontaktbrücke (3)
erstreckt.
5. Schaltgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trennelemente (14) zusammen mit den Zungen (13) ein Labyrinth bilden.
6. Schaltgerät nach Anspruch 3, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trennelemente (14) einen U-förmigen Querschnitt aufweisen.
7. Schaltgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die einzelnen Elemente (1 bis 16) des Schaltgeräts derart aufeinander abgestimmt
sind, dass das Bestücken der Schaltkammer (9) mit den feststehenden Hilfsgegenkontaktstellen
(11) nach dem Einführen des Kontaktbrückenträgers (2) in die Schaltkammer (9) erfolgen
muss.
1. Production method for an electromagnetic switching device, in particular a contactor,
with the following steps in the sequence listed:
- Producing a one-piece switching chamber (9), producing a contact bridge carrier
(2) and equipping the contact bridge carrier (2) with movable contact bridges (3,
4), with the contact bridges (3, 4) comprising a number of primary contact bridges
(3) and at least one auxiliary contact bridge (4);
- Inserting the contact bridge carrier (2) equipped with the movable contact bridges
(3, 4) into the switching chamber (9);
- Inserting partition elements (14) into the switching chamber (9) so that each partition
element (14) is arranged between a bridge contact point (7) of one of the primary
contact bridges (3) and a bridge contact point (10) of one of the auxiliary contact
bridges (4), and equipping the switching chamber (9) with fixed primary counter-contact
points (8);
- Fixing primary covers (15) to the switching chamber (9) so that the primary covers
(15) cover the primary counter-contact points (8) and fix the partition elements (14)
in the switching chamber (9).
2. Production method according to claim 2,
characterised in that
the switching chamber (9) is equipped with fixed auxiliary counter-contact points
(11) and the switching chamber (9) is equipped with the fixed auxiliary counter-contact
points (11) after the contact bridge carrier (2) has been inserted into the switching
chamber (9).
3. Electromagnetic switching device, in particular a contactor, with the following features:
- The switching device has a one-piece switching chamber (9) and a contact bridge
carrier (2).
- The contact bridge carrier (2) is equipped with movable contact bridges (3, 4).
- The contact bridges (3, 4) comprise a number of primary contact bridges (3) and
at least one auxiliary contact bridge (4).
- The contact bridge carrier (2) is inserted into the switching chamber (9) and supported
there in such a manner that it can be displaced longitudinally in an actuation direction
(x).
- Partition elements (14) are inserted into the switching chamber (9), so that each
partition element (14) is arranged between a bridge contact point (7) of one of the
primary contact bridges (3) and a bridge contact point (10) of one of the auxiliary
contact bridges (4).
- The switching chamber (9) is equipped with fixed primary counter-contact points
(8) and fixed auxiliary counter-contact points (11).
- Each primary counter-contact point (8) interacts with one of the bridge contact
points (7) of one of the primary contact bridges (8) and each auxiliary counter-contact
point (11) interacts with one of the bridge contact points (10) of one of the auxiliary
contact bridges (4).
- Primary covers (15) are fixed to the switching chamber (9), so that the primary
covers (15) cover the primary counter-contact points (8) and fix the partition elements
(14) in the switching chamber (9).
- The individual elements (1 to 16) of the switching device are tailored to one another
in such a manner that insertion of the partition elements (14) into the switching
chamber (9) and the equipping of the switching chamber (9) with the fixed primary
counter-contact points (8) has to take place after insertion of the contact bridge
carrier (2) equipped with the movable contact bridges (3, 4) into the switching chamber
(9) and the fixing of the primary covers (15) to the switching chamber (9) has to
take place after insertion of the partition elements (14) into the switching chamber
(9) and the equipping of the switching chamber (9) with the fixed primary counter-contact
points (8).
4. Switching device according to claim 3,
characterised in that
when viewed in the actuation direction (x) each auxiliary contact bridge (4) is arranged
above one of the primary contact bridges (3) respectively and the contact bridge carrier
(2) has a tongue (13) for each bridge contact point (10) of each auxiliary contact
bridge (4), said tongue (13) extending between the bridge contact point (10) of the
respective auxiliary contact bridge (4) and the bridge contact point (7) of the corresponding
primary contact bridge (3).
5. Switching device according to claim 4,
characterised in that
the partition elements (14) together with the tongues (13) form a labyrinth.
6. Switching device according to claim 3, 4 or 5,
characterised in that
the partition elements (14) have a U-shaped cross-section.
7. Switching device according to one of claims 3 to 6,
characterised in that
the individual elements (1 to 16) of the switching device are tailored to one another
in such a manner that the equipping of the switching chamber (9) with the fixed auxiliary
counter-contact points (11) has to take place after insertion of the contact bridge
carrier (2) into the switching chamber (9).
1. Procédé de fabrication pour un commutateur électromagnétique, en particulier un contacteur,
comprenant dans l'ordre indiqué les étapes suivantes:
- fabriquer une chambre de commutation (9) monobloc, fabriquer un support de pont
de contact (2) et équiper ce support (2) de ponts de contact (3, 4) mobiles, lesdits
ponts de contact (3, 4) comprenant plusieurs ponts de contact principaux (3) et au
moins un pont de contact auxiliaire (4);
- placer le support de pont de contact (2) équipé des ponts de contact (3, 4) mobiles
dans la chambre de commutation (9);
- placer des éléments de séparation (14) dans la chambre de commutation (9), de sorte
que chaque élément de séparation (14) soit agencé entre un point de contact de pont
(7) d'un des ponts de contact principaux (3) et un point de contact de pont (10) d'un
des ponts de contact auxiliaires (4), et équiper la chambre de commutation (9) de
points de contact opposé principaux (8) fixes ;
- fixer des caches principaux (15) à la chambre de commutation (9), de sorte que ces
caches principaux (15) recouvrent les points de contact opposé principaux (8) et fixent
les éléments de séparation (14) dans la chambre de commutation (9).
2. Procédé de fabrication selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'on équipe la chambre de commutation (9) de points de contact opposé auxiliaires
(11) fixes, et en ce que cet équipement de la chambre de commutation (9) desdits points de contact opposé
auxiliaires (11) fixes a lieu après avoir placé le support de pont de contact (2)
dans la chambre de commutation (9).
3. Commutateur électromagnétique, en particulier contacteur, ayant les caractéristiques
suivantes :
- Le commutateur comporte une chambre de commutation (9) monobloc et un support de
pont de contact (2).
- Le support de pont de contact (2) est équipé de ponts de contact (3, 4) mobiles.
- Ces ponts de contact (3, 4) comprennent plusieurs ponts de contact principaux (3)
et au moins un pont de contact auxiliaire (4);
- Le support de pont de contact (2) est placé dans la chambre de commutation (9) où
il est logé en translation longitudinale dans un sens d'actionnement (x).
- Des éléments de séparation (14) sont placés dans la chambre de commutation (9),
de sorte que chaque élément de séparation (14) est agencé entre un point de contact
de pont (7) d'un des ponts de contact principaux (3) et un point de contact de pont
(10) d'un des ponts de contact auxiliaires (4).
- La chambre de commutation (9) est équipée de points de contact opposé principaux
(8) fixes et de points de contact opposé auxiliaires (11) fixes.
- Chaque point de contact opposé principal (8) coopère avec un des points de contact
de pont (7) d'un des ponts de contact principaux (8) et chaque point de contact opposé
auxiliaire (11) coopère avec un des points de contact de pont (10) d'un des ponts
de contact auxiliaires (4).
- Des caches principaux (15) sont fixés à la chambre de commutation (9), de sorte
que ces caches principaux (15) recouvrent les points de contact opposé principaux
(8) et fixent les éléments de séparation (14) dans la chambre de commutation (9).
- Les différents éléments (1 à 16) du commutateur sont réglés l'un par rapport à l'autre
de telle façon que le placement des éléments de séparation (14) dans la chambre de
commutation (9) et l'équipement de la chambre de commutation (9) des points de contact
opposé principaux (8) fixes doivent avoir lieu après avoir placé le support de pont
de contact (2) équipé des ponts de contact (3, 4) mobiles dans la chambre de commutation
(9) et que la fixation des caches principaux (15) à la chambre de commutation (9)
doit avoir lieu après avoir placé les éléments de séparation (14) dans la chambre
de commutation (9) et équipé la chambre de commutation (9) des points de contact opposé
principaux (8) fixes.
4. Commutateur selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
vu dans le sens d'actionnement (x), chaque pont de contact auxiliaire (4) est disposé
au-dessus d'un des ponts de contact principaux (3), et en ce que le support de pont de contact (2) comporte par point de contact de pont (10) de chaque
pont de contact auxiliaire (4) une lame (13), qui s'étend entre le point de contact
de pont (10) du pont de contact auxiliaire (4) respectif et le point de contact de
pont (7) du pont de contact principal (3) correspondant.
5. Commutateur selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
les éléments de séparation (14) forment ensemble avec les lames (13) un labyrinthe.
6. Commutateur selon la revendication 3, 4 ou 5,
caractérisé en ce que
les éléments de séparation (14) présentent une section en forme de U.
7. Commutateur selon l'une des revendications 3 à 6,
caractérisé en ce que
les différents éléments (1 à 16) du commutateur sont réglés l'un par rapport à l'autre
de telle façon que l'équipement de la chambre de commutation (9) des points de contact
opposé auxiliaires (11) fixes doit avoir lieu après avoir placé le support de pont
de contact (2) dans la chambre de commutation (9).